[Inhaltsverzeichnis von
Engels]
XI. 1876 Mai.
| 1) Internationale (Guillaume-Assi) | p. 1. | |
| 2) Note über Differential-Rente. | p. 1. | |
| 3) Чупровъ, Желѣзнодорожное Хоз. | p. 2. | |
| 4) B. Dawkins (siehe N. 10 unten) Schluß | p. 5. | |
| 5) II Buch Kap. Auszug | Heft I. | p. 7. |
| 6) do do do | Heft II & IV. | p. 14. |
| 7) | p. 22. | |
| 8) Kostomarow, Истор. монограф. | ||
| 1) Stenka Razin | p. 27. | |
| 2) Hetmanschaft des Wygowsky | p. 40. | |
| 9) Podolinski, Travail humain. | p. 47. | |
| 10) Boyd Dawkins, Early Man in Brit. | p. 50. | |
| Schluß | p. 5. | |
| Dazwischen p. 93–100: | ||
| 11) Задолженность частнаго землевладѣнія (Отеч. Записки, Jan. 1880)| | ||
Heft XI (1876)
(ausser I Mitte Mai begonnen)
(Beginnt p. I)
Inhalt
1) Note über Differentialrente (I)
2)
Differentialrente u. Rente als blosser Zins des dem Boden
einverleibten Kapitals.
[Veröffentlicht in: MEGA II/14. S. 151/152.] |
А[лександръ] Чупровъ: Желѣзнодорожное хозяйство. Moskva 1875.
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А. Чупровъ: желѣзнодорожное
хозяйсвто etc Moskau 1875.
Kapit. I) Vergleichung der Eisenbahnen mit andren
Verbindungs Wegen.
Ortsbewegung erfordert Kraftausgabe, selbst wenn homo nichts bewegt als seinen eignen Körper. (1) Ausser dem Aufwand der bewegenden Kraft, Kraft nöthig zur Ueberwindung des Widerstands, den die Ungleichheit des Weges bietet. (2) Transportindustrie = Summe der Kräfte, welche die Gesellschaft f. Ortsverändrung v. Personen u. Dingen aufwendet. (l. c.)
Ursprüngliche Wege durch die Natur gegeben: Fluss, Meer, natürliche тропинка (schmaler Fussweg); erste Beweger – Muskelkraft der Menschen, der Thiere, natürlicher Lauf des Wassers; erste Hilfsmittel der Bewegung – Aufladung ⦗Beladung, Bepackung⦘ des Gewichts auf Mensch od. Vieh. (l. c.) Bei weiterer Entwicklung Wege selbst verbessert, Anspannung (v. Thieren etc) statt BePackung, Segel beim Schiff. Eigne der Eisenhben Eisenbahnen Lokomotion – Anwendung der mechanischen Kraft zum Transport auf trocknem Weg. Dampfkraft; zur Anwendung dieser Kraft muss der Weg selbst verwandelt werden in horizontale glatte Linie, rails; die Eisenbahn (als Ganzes) verwickelter Mechanimus. (l. c.) Alle Ortsbewegung Ausgabe v. Kraft u. Zeit; zu betrachen betrachten Geschwindigkeit (zeitliche Moment), Werth (Kost стоимость Kraftausgabe) u. Regelmässigkeit ⦗des Erfolgs in bestimmer Zeit, daher Vorherberechenbarkeit⦘
1) Geschwindigkeit. Pferd: Maximum der Bewegung f. irgendwie beträchtliche Strecke: 12–14 Werst in Stunde (151/2 Kilom. = 14 Werst) So war auf englischen diligences (14 Kilom. = 13 Werst) u. fzs. Postwagen 1t Klasse (151/2 Kilom. = 14 Werst) Diess so theuer, dass nur f. bestimmte Klasse Personen u. Waaren. Etwas ausnahmsweises. Fzs. Messageries u. belg. Diligences f. Passagiere 10 Kilomet. p. Stunde; nach Deniel die gewöhnliche s. g. beschleunigte Geschwindigkeit f. Waaren 3.33 Kilom. p. Stunde in Frankreich; Jacqmin (auf Daten der Handelscommissionen 1834–1846) beschleunigter Transport f. Waaren 60 Werst p. Tag, bei gewöhnlichem nicht mehr als 25 Werst. (3)
Wasserweg: Nach Seguin (1839) Rohrzucker v. Havre nach Paris ganzen Monat auf der Seine. Dampfschiffe f. Passagiere in Frankreich nicht mehr als 11 Kilom. (10 Werst) p. Stunde. (l. c.)
Eisenbahn: am geschwindesten in England; nach enquête 1863 in Frankreich f. Express v. 65–74 Werst p. Stunde. Auf dem Great Northern (England) Express eine deutsche Meile (= 84.7 Werst) in 5 Minuten; in Frankreich f. Express (nicht Courrierzüge, die schneller) 56–67 Werst in Stunde; auf deutschen Expresszügen 37–51 Werst (p. Stunde), aber gewöhnliche Passagierzüge 30–40 Werst. Waarenzüge in England 20–28 Werst, Deutschland 14–21; in Frankreich (trotz aller Verzögerung auf Zwischenstationen f. Ausladen der Waaren) nach Jacqmin 11/2 schneller als früher beschleunigter Transport u. 3 × rascher als der gewöhnliche. (l. c.)
Mit Bezug auf Geschwindigkeit auf Landtransport Eisenbahn f. Passagiere in England 7 ×, in Deutschland 31/2 × rascher; f. Waaren im Mittel 3 ×. Die Dampfschiffbewegung 7–3 × langsamer als Eisenbahn f. Passagiere; mit Bezug auf Waaren auf Wasserweg bei normaler Geschwindigkeit 10–15 × langsamer als per Eisenbahn. (3)
2) Regelmässigkeit: Wasserwege suspendirt durch Einfrieren; in Navigationszeit durch Winde u. Stürme aufgehalten. Auf trocknem Weg die Widerstände der letztern, wie die Eigenschaften des Bewegers selbst durchkreuzen alle Berechnungen. Bei Eisenbahn die Bewegungskraft ganz unter Controlle des Menschen; die rails selbst wenig abhängig v. Jahreszeit. (4)
3) Werth (Kosten): Nach Deniel war 1845 Passagiertransport in Frankreich auf den gewöhnlichen Wegen: in Posteguipagen mit Geschwindigkeit v. 151/2 Kilom. p. Stunde, kostete Platz 20 Cent. (6.18 K.) p. Kilomet.; Diligences mit gewöhnl. Geschwindigkeit v. 10 Kilom. p. Stunde, je nach den Plätzen die man nahm 14–10 Cent. p. Kilom. (4.3.–3.7 K. p. Werst). In England die Preise höher; mittlerer Fahrpreis in Diligences v. 4–5 Kop. p. Werst f. die Aussensitze, u. 9–11 K. f. die innern; in Deutschland, wo sehr wohlfeil, Postwagen |3 nahmen an 71/2 Slbg. v. Mile, i. e. an 3.7 K. v. Werst. (5, 6)
F. Waaren der Unterschied noch grösser. (Angaben p. 6) Dabei noch bedeutende Schwankungen nach Stand der Nachfrage u. Zufuhr (z. B. im Sommer, bei Aufhäufung v. Waaren bei Missernte etc stiegen die Preise bedeutend) (20–30% Erhöhung in Sommerzeit bei fz. Diligences war normal nach Jacqmin)
Wasserwege: zu unterscheiden natürliche (Flüsse) u. künstliche (Kanäle)[.] Der Werth des FlussTransports besteht nur aus den Kosten der Bewegung; die Kosten der Traction der Pferde ⦗die auf Wasserweg befindliche Last 100 mal grösser ohne grössere Antrengung ziehn als auf chaussée, wo sie ein Pferd nur 60 Pfund zieht⦘ gering auf Flussweg. Berechnung Perdonnet’s f. Kost der Traction, eingeschlossen Kosten f. Ladung, Assekuranz etc auf Wasserweg f. bedeutende Länge nicht über 11/2–2 cent. p. Tonne u. Kilometre. Nach Deniel u. Michel Chevalier bei einiger Verbessrung der Wasserwege in Frankreich, Kost der Traction 11/2 cent. p. Tonne u. Kilom. müsste normal sein. (6, 7)
Transport auf Kanal: Kost der Traction grösser, wegen grösserer Beschwerlichkeit der Bewegung bei Schleusen u. geringer Tiefe; kommt hinzu Zahlung f. Benutzung des Kanals (péage), zur Deckung der Ausgaben bei seiner Construction u. Reperatur. Nach Michel Chevalier péage in den verschiednen Kanälen, je nach Art der verführten Waaren, in Frankreich 1–8 cent. v. Tonne u. Kilomet., in Nordamerika v. 11/2–19 Cent., in England 3–26 cent. Daher kam Fuhr auf Canälen viel theurer als auf Flüssen (Sieh Angaben f. Passagiere u. Waaren p. 7, 8) Dann auf Wasser auf trocknem Weg Preiserhöhungen je nach Nachfrage. ( Jacqmin Daten. 8) (Häufige Tarifwechsel während des Jahrs, auf Rhone (Dampfschiffahrt) 1853 z. B. 24 × im Jahr)
Eisenbahnen wie Kanäle haben ausser Bewegungskosten
Anlagekapital u. Reparatur zu decken. Bringen ihrer Verschiedenheiten wegen
die verschiedensten Tarife auf verschiednen Eisenbahnen hervor.
Maximum u. Minimumgrenze
(in vielen Ländern Europas gesetzlich bestimmt) Davon verschieden
die
Mittlere Einnahme, um welche die Tarife
wirklich schwanken. (8) Höchste u. niedrigste
Grenzen (gesetzlich) in Frankreich, Preussen, England. (8, 9)
(+) In der Wirklichkeit die Preisse viel niedriger. (Sieh
9, 10) Mit
Bleistift geschrieben.
Schließen (+) (10 ⎰ wirkliche Einnahme v.
Passagier od. Waare (Pfd) per Werst.)
Passagiertransport: Ueberall war auf trocknem Weg Zahlung höher 11/3 bis 2 × als höchster gesetzlicher Tarif f. Eisenbahn; Passagiertransport auf Wasser fast gleich dem auf Eisenbahn – quoad Preis.
F. Waarenbewegung Eisenbahnzahlung 4 × niedriger in Frankreich, 7 × in England; Flusstransport manchmal wohlfeiler, meist 2 × theurer; auf Kanälen im Durchschnitt 2 × theurer als auf Eisenbahn. (10)
Abgesehn v. Eisenbahnen war Russland schlechter mit Wegen versehn als die andern europ. Länder; so: nach Kolb (1871)
- England: (einnehmend 5.732 □ M.) 6,048 Werst Kanäle u. verbesserte Flüsse u. 36,000 Werst chaussirter Wege, abgesehn v. den ländlichen, wovon der grösste Theil auch chaussirt;
- Frankreich (9.852 □ M.) 4,715 Werst Kanäle, 6,842 Werst verbesserter Flüsse, u. 244,500 Werst chaussirter Wege.
- Europ. Russland (an 89,920 □ M.) 530 Werst Kanäle, 4,945 kanalisirter u. mit Schleusen versehner Flüsse, u. 6,824 Werst chaussirter Wege. Nimmt man hinzu 39.847 Werst natürlicher Wasserwege, so in eur. Russland im Ganzen auf 1 □ m. nicht mehr als 1/2 Werst trockne u. Wasserwege, in Frankreich 26 u. in England 9. (11)
- Missstände ausserdem der russ. Land- u. Wasserwege. (11, 12 ⎰) (die letztren bis zur Zeit der Eisenbahnen die wichtigsten f. Russland)
In Folge des „wilden“ Zustands der Flüsse (z. B. des Dniestr, Dniepr, Don, ) die Mehrzahl der Frachten (грузовъ) in Russland auf Landwegen versandt. (12) Langsame Bewegung auf denselben, Unregelmässigkeit der Lieferung; noch langsamer zu Wasser. (Weiteres 12 ⎰) Ueber die Geschwindigkeit der russ. Eisenbahnen < als die europ. (12, 13) (1871 Passagierzüge 15–44.3 Werst in Stunde; mittlere Geschwindigkeit in der nordwestlichen Region 34 Werst, in der südöstlichen 25.3, f. alle Eisenbahnen Russlands im Mittel: 29.6 p. Stunde; also viermal rascher als auf Poststrassen. (cf. weiter f. Waaren etc 13 +)[)] |
4Bedeutender Umfang des Landtransports mit Kühen (statt Pferden) im Rayon der südlichen Häfen (der schwarzen u. asowschen Meere): für die ukrain’schen Jahrmärkte ditto. Für die erstern Waaren transportirt so zum Werth v. 30–40 M. Rub jährlich, f. die letzteren von 100 Mill. Rbl. Beim besten Wetter die Kühe nicht mehr durchmessend als 10–15 Werst in 24 Stunden. (die Eisenbahnen (russ.) f. Waarentransport auf grösseren Strecken 300 Werst in 24 Stunden. (13)
Hauptzweck bei der Construction der russ. Eisenbahnen war Verwohlfeilerung des Transports der Fracht; Geschwindigkeit secundär wegen des relativ geringen Werths der Ladungen u. der enormen Strecken, die sie zu durchlaufen haben. (14)
Im Centralrayon das Eisenbahnnetz am meisten entwickelt; als
Absatzwege vor den Eisenbahnen dienten hier die Oka mit
ihren Zuflüssen u. Landwegen (l. c.) Vgl. die
Preise mit denen der Eisenbahnen p. 14–18
( Bemerkung von Marx.
Schließen interessant p. 15 ⎰ dass die Bauern
führen – trockner Landweg, oft so wohlfeil wie Eisenbahnen, bes. in Wintern;
dann die Bauern beschäftigungslos (in den winterlichen
Monaten), unternehmen
Fuhr nur um die Pferde
zu füttern
)
Kapitel V. Der Tauschwerth des
Eisenbahntransports.
Hauptschwierigkeit die Produkt-Einheit (wie z. B. Pfund Garn, Quarter Weizen) bei dieser Industrie zu bestimmen. Lardner im Keim das richtige Princip. (79 sq.) (nämlich die Einheit des Products worauf Ausgaben u. Einnahmen, Tauschwerth selbst, berechnet ward.)
Barichar („Nachweisung der financiellen Resultate der Kaiserin Elizabethbahn[“] im Jahr 1868): Sein Ausgangspunkt: Zunächst berechnet die Totallast ⦗Gewicht der Lokomotiven, Waggons (Passagier- u. Waaren) zusammengenommen⦘ verfährt durch die Eisenbahn. Die Centner-Meile des Totalgewichts\[Total]last bildet natürliche Einheit f. Mass der Arbeit des Transportinstruments, wie auch die Berechnung der Ausgaben des Transportbetriebs. Die Ausgaben, die auf diese Einheit fallen, werden erhalten durch einfache Division der verschiednen Categorien der Ausgaben in die Totalsumme der Centner-Meilen der Totallast. Um zu erhalten die Ausgaben für Passagier-meile u. Centner-meile Waare, nur aus der Erfahrung zu versichern, wie viel Centnermeile die Gesammtlast auf Passagiermeile od. Centner-meile Waare fällt. Diess Verhältniss gefunden, wenn die aus der Statistik bekannte Gesammtlast, verführt durch jede Sorte v. Zügen, vertheilt wird auf die aus der Statistik bekannte Meilenzahl, durchlaufen durch Passagiere, Waaren u. andre Lasten. So viel Centner-meile Totallast fällt auf die Einheit jeder Art Transport, so viel mal müssen wiederholt werden die berechneten Ausgaben auf Centnermeile der Totallast. Dann bekannt die Summe der laufenden Ausgaben der Exploitation, die auf die Einheit der verfährten Waaren fallen. Ebenso vertheilt zwischen den verschiednen Sorten Frachten die Summe, für Procent od. Amortisation des auf die Eisenbahn selbst verausgabten Kapitals. Die allgemeine Summe der Zahlung f. das Kapital wird dividirt in die Zahl der Centner-meilen Gesammtlast u. das erhaltne Theilresultat so oft wiederholt als Centner-Meilen Gesammtgewicht nach der vorher gemachten Berechnung auf jede Sorte Transport fällt. (81)
⦗ Bemerkung von Marx.
Schließen Die Schwierigkeit besteht darin einheitlichen Massstab f. den
Gebrauchswerth zu finden – u. dieser
der verschiedensten Art – auf den
Transportindustrie angewandt wird. Die
gemeinschaftliche Einheit Gewicht, das auch das
wesentlichste f. die
Transportindustrie selbst. „Die Arbeit des
Eisenbahnmechanismus offenbar proportional dem Gewicht
der durch ihn bewegten Lasten u. der
von ihm durchlaufnen Raumgrösse (Entfernung)“ (81,
82)⦘ Die Methode Barichar’s
erlaubt grosse Specification. Z. B. in erster Klasse Waggons sitzen weniger Passagiere als in 3ter
; auf den Transport v. jedem
der ersten Klasse fällt also f. dieselbe Strecke grössere Masse
der Gesammtlast. Eine bestimmte Sorte Waaren wird nur nach
einer Richtung des Wegs verfährt u. bei der Rückkehr sind
die Waggons leer; eine andre Sorte Waare wird nach beiden
Richtungen verfährt; auf ein Pfund der ersten Sorte kömmt also
doppelt grössere Gesammtlast als auf eins der 2ten. (82)
(Weiteres über die Vertheilung des dem fixen Eisenbahncapital zukommenden Werthbestandtheils nach Barichar 83 ⎰)
Zusammenfassend von
Marx.
Schließen
Чупровъ
berechnet ⦗er lässt sich auf
Barichar’s Methode als f.
seine Zwecke nöthig nicht praktisch ein⦘ mittlere Einnahme p. Werst,
durchmessen v. Passagieren, mit mittlerer Einnahme v. пудо Werst f.
das ganze |5 russische Eisenbahnnetz
1866–1870. F. den Durchschnitt dieser 5 Jahre 1.159
v. Passagierwerst, 0.03775 v. Pudwerst Waare; also Einnahme v. 1
Passagierwerst = Einnahme v. 30.7 Pudwerst. (85) Nimmt an, dass die
Ausgaben den Einnahmen entsprechen; equalisirt daher 1
Werst f. Passagier = 30 Pudwerst Waare. Die Bewegung
der Bahn so reducirt auf Gewichtseinheit – Pudwerst; dann berechnet
welche Summe Ausgaben auf diese Einheit fällt. (85,
86)
II) Buch. Cirkulationsprocess.
[Veröffentlicht in: MEGA II/11. S. 525–548.] |
Joh. Rudolf Wagner: Die Metalle und ihre Verarbeitung. Brennmaterialien, Heizung und Feuerung. Für den Selbstunterricht und zum Gebrauche an Universitäten und technischen Lehranstalten. 2., verm. und verb. Aufl. Mit 241 Holzschnitten. Leipzig 1866.
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[
Johann Rudolf
Wagner: Die Metalle und ihre Verarbeitung]
Sortirung.
Aufbereitung der Erze: An der Grube beginnt schon die Scheidung (die Erze theils mit Erzen andrer Metalle vermengt, theils durch die Gebirgsart verunreinigt, in welcher die Lagerstätte des Erzes sich findet, beigemengte erdige Massen, Gangart, taubes Gestein) Erze gewöhnlich in 3 Haufen sortirt: 1) Stufenerze, so reichhaltig, dass direkt in der Hütte verschmelzbar; 2) Mittelerz, ärmer, muss aufbereitet werden, eh es zu gut gemacht wird; 3) grössten Theils Gangart, die geringe Quantität des darin enthaltnen Erzes deckt nicht die Ausbringungskosten, gewöhnlich aufbewahrt, falls früher od. später eine Vervollkommnung des Hüttenprocesses eine vortheilhaftere Behandlung erlaubt. (Wagner, Metalle, p. 8) Alles taube Gestein wird bei Seite geworfen. (l. c.)
⦗Trockne Aufbereitung der Erze, durch Hämmer zerschlagen od. zwischen Walzen zerdrückt: Produkte dieses Processes: 1) Die Scheidegänge, reichhaltigere Stücke, durch die Scheidearbeit (Zersschlagen Zerschlagen mit Hämmern od. Scheidefäusteln) trennbar von dem anhängenden Gestein. 2) Pochgänge; Stücke, die wegen sehr inniger Mischung nicht mehr durch Scheidearbeit, sondern durch Pochen u. Waschen getrennt werden müssen. 3) der pulverförmige Abfall (beim Ausschlagen sich bildend): Auschlageklein Ausschlageklein.
Die nasse Aufbereitung soll vollenden, was auf trocknem Weg nicht aufführbar, geschieht durch Siebsetzen od. Pochen od. beides.
Setzsiebe (brakesieves) (in sogennannten sogenannten Setzfässern mit Wassern befindlich) 3 Siebe nach einander gebraucht, erst eins mit 4 Oeffnungen auf Quadratzoll, dann eins mit 16 Oeffnungen, dann eins mit 25 per □ Zoll. Siebsetzmaschinen, haben noch nicht das Handsiebsetzen verdrängt. Arbeit des Siebsetzens gründet sich auf Unterschied des specif. Gewichts v. Erzen u. Gangart; Erfolg daher um so geringer, je mehr die letzte aus specifisch schwerem Stein besteht, z. B. aus Schwerspath, grösser wenn sie aus Kalk, Quarz etc zusammengesetzt.
Pochen: Das fein eingesprengte Erz, welches schon bei der Scheidearbeit als zu arm f. das Siebsetzen erkannt u. die mittlere Schicht zwischen den Erzgraupen (die ins Setzfass beim Siebsetzen fallen) u. der Gangart des Setzsiebes – die Pochgänge – bilden das Material für die nasse Aufbereitung des Pochens. Erst zerstampft (um Erz u. Gangart zu trennen) u. dann Theil des tauben Gesteins durch Wasser abgeschlämmt. Zerkleinern geschieht in Pochwerken (bocard, stamping mill); Erz in den Pochwerken, nicht wie beim Siebsetzen, der Wirkung seiner Schwere in einer unbewegten Flüssigkeit d. Wirkung seiner Schwere überlassen, sondern durch fliessendes Wasser bewegt, wenn es sich nach Grösse des Korns, specifischem Gewicht u. Gestalt an verschiednen Stellen der Vorrichtung ablagert. Zuerst gelangen die Erze unter die Pochstempel etc[.] Aus dem Pochtrog geht durchfliessendes Wasser in die Mehlführung. Endlich Concentration des Pochmehls durch Verwaschen auf Herden. Unbewegliche u. bewegliche Herde oder Stossherde. (p. 11)⦘
Verlust bei der Produktion. (Nasse Aufbereitung
der Erze.)
Schwache Seite des Bergwesens; selten ohne grossen Erzverlust, in einzelnen Fällen bis an 50%. Windseparation. Verbesserte Construktion v. Herden. (p. 12 ⎰)
⦗Vorbereitung der Erze: Durch die Aufbereitung haben die Erze die Reichhaltigkeit erhalten, die zur Verarbeitung in den Hütten erforderlich. Vorbereitung: Verwittern u. Abliegen der Erze an der Luft od. Brennen (Erhitzung ohne Luftzutritt), calcinage, calcining od. Rösten (Erhitzung mit Luftzutritt), grillage, rôtissage, roasting.
Durch das Verwittern bezweckt [man eine] mechanische Absonderung des Lettens u. Schieferthons v. den Erznieren, wie es hauptsächlich bei den Eisenerzen u. Galmei vorkommt u. zuweilen Oxydation der Eisenerze u. des beigemengten Schwefelkieses zu Eisenvitriol, der dann durch den Regen fortgewaschen wird.⦘
Gewinnung v. Nebenprodukten.
Beim Rösten ⦗in der Arbeit der Vorbereitung⦘ der Erze sollen gewisse Bestandtheile durch Oxydation verflüchtigt werden; dieser Röstmethode gewöhnlich Schwefel- Arsen- u. Antimonverbindungen [unterworfen]; wobei schweflige, arsenige Säure u. Antimonoxyd sich verflüchtigen. Die verflüchtigten Substanzen lassen sich zum Theil auffangen u. nutzbar machen, so die schweflige Säure zur Darstellung v. englischer Schwefelsäure, die arsenige Säure etc (p. 13)
Beispiele v. Metallen, die als Zusätze beim Schmelzen andrer
Metalle dienen.
Eisen (bei der Zerlegung v. Zinnober u. Bleiglanz)[,] Zink (zur Extraktion des Silbers aus Werkblei), Arsen (zur Anreicherung des Nickel[-] u. Kobaltgehalts in Speisen), Eisenhammerschlag, Rotheisensenstein Rotheisenstein u. Braunstein (beim Frischen des Rotheisens Roheisens) etc (p. 14) Silber erhöht die Härte des Stahls. (29)|
Schmiedeeisen Zusatz von
Marx.
Schließen (Gefahr bei
Eisenbahnen)
Das Schmiedeeisen ist ein Aggregat v. Fasern (nach Fuchs durch Aneinanderreihung v. höchst kleinen Krystallen gebildet[)]. Durch heftige Erschütterung, Stösse (wie z. B. bei Eisenbahnaxen) etc wird der Zusammenhang zwischen den kleinsten Theilchen aufgehoben u. die fasrige Textur geht in die körnige über, wodurch die Qualität des Eisens sich verschlechtert. (22)
Stahl u. seine Anlauffarben. (Metallbad)
Die verschiednen Farben kommen bei genau bestimmten Temperaturen zum
Vorschein. Bei 360° verschwinden die Farben. Die
Anlauffarben haben ihren Grund in einer dünnen Oxydschicht, welche
die Farben dünner Schichten zeigt. Je stärker glasharter Stahl
angelassen wird, d. h. je mehr man ihn erwärmt, desto weicher wird er. Man
benutzt die Anlauffarben zur Beurtheilung der mehr od.
minder bedeutenden Härtegrade, die den Stahlwaaren durch
das Anlassen (temperiren) ertheilt werden soll. Da aber
schwierig ein Stahlstück auf der Oberfläche überall gleichförmig zu
erhitzen, so jetzt allgemein Metallbäder aus Zinn u.
Blei v. bestimmtem Schmelzpunkt an Zusammenfassung von Marx in eigenen
Worten.
Schließen (dieser Schmelzpunkt steigt, in bestimmten Verhältnissen,
beim Wachsen des Bleis gegen das Zinn), in welche man die glasharten
Stahlstücke so lang taucht, bis sie die Temperatur des Bades
angenommen. (Diese entspricht bestimmter Farbe) (sieh 28 für
verschiedne Instrumente)
Stahlsorten nach ihrer Verwendung.
Instrumenten- u. Werkzeugstahl, wozu die besten Sorten Roh- u. Cementsstahl verwendet. Massen- od. Maschinengussstahl ⦗durch Zusammenschmelzen v. Roheisen mit Schmiedeeisen etc p. 29⦘ häufig statt Eisen verwendet; muss wohlfeil u. leicht verarbeitbar sein.
Vortheil Englands aus Kohleneisenstein od. Blackband. (p.
32)
Sieh Raseneisenstein, der sich noch immer fort bildet (p. 33) (Ibid. Schmelzwürdigkeit der Eisenerze)
Jährliche Roheisenproduction (1865)
Zus. 178,500,000 Zollcentner, wovon auf England, Wales u. Schottland: 90,000,000. (47)
Verwitterung (od. Abliegen der Erze) Zusatz
von Marx.
Schließen (Beispiel eines der Naturwirkung
ausgesetzten Kapitaltheils)
Einfluss der Verwitterung: 1) theilweise Entfernung des Schwefelgehalts, indem die den Erzen beigemengten Schwefelmetalle, wie Schwefelkies, Kupferkies u. s. w. zu schwefelsauren Salzen oxydirt werden, diese dann, ebenso wie vielleicht vorhandner Gyps, durch den Regen ausgewaschen werden; 2) in einer Auflockerung, d. h. Vermehrung der Porosität der Erze; kann vor sich gehn, wie bei Spatheisenstein od. Sphärosiderit, durch höhere Oxydation, wodurch sie einer mechanischen Veränderung in der Gruppirung ihrer Moleküle unterliegen, od. auch einfach auf mechanischem Wege, indem Feuchtigkeit eindringt u. dieselbe im Winter gefriert. Zur Einleitung des Verwitterungsprocesses die gerösteten od. noch ungerösteten Erze zu einem Haufen aufgestürzt, der der Witterung möglichst ausgesetzt; doch wird kein Eisenerz, selbst unter den günstigsten Verhältnissen, in kürzerer Zeit als in 2 Jahren hinreichend verändert. Dasselbe durch Rösten schneller u. vollständiger erreicht. (Weiteres über letzteres 34, 35)
Windverlust. (bei Hochöfen)
Um den nicht unbeträchtlichen Windverlust bei den hölzernen Kastengebläsen zu vermeiden, jezt allgemein die doppelt wirkenden eisernen Cylindergebläse (soufflets cylindriques) eingeführt. Die Cylindergebläse, obgleich in der Anlage kostspielig, sind in Bezug auf Dauerhaftigkeit, Windpressung u. Wirkung die vollkommensten Gebläse.
Anwendung v. erhitzter Gebläseluft eine der
grössten Errungenschaften in dem Eisenhüttenwesen; Brennstoffersparniss 1/3–2/5
des früher verbrauchten Bei
Wagner, S. 40: Quantums
Schließen Aufwands u. Vermehrung der absoluten Produktion um 50%; dabei
der Ofengang regelmässiger u. die Arbeit im Herde weit
leichter (Weiteres darüber 40) (Mängel derselben p.
46)
Brennmaterialien sollen 1) die oxydirten Eisenerze reduciren; 2) die zum Schmelzen des Eisens u. der Zuschläge nöthige Temperatur liefern; 4) das Eisen kohlen. Holzkohle bis Mitte des verwichnen Jhhdts. Koks, wobei weit mehr Roheisen als durch Holzkohle erzeugt wird; auf 100 Pfd Eisen Koksverbrauch 130 Pfd; in neuerer Zeit in Great Britain rohe Steinkohle statt der Koks, bedeutende Ersparung dabei. Vorschläge mit Gas Roheisen zu erzeugen; damit könnte die Eisenfabrikation mit Braunkohlenklein u. Torf, den geringsten Brennstoffen getrieben werden. (weiteres p. 41)|
Fortdauernder Produktionsprocess in Hochöfen. (Schmelzen
des Roheisens)
Schmelzcampagne: (Hüttenreise) Koksöfen gehn in der Regel 18 Monate – 21/2 Jahre; in England Beispiele v. 10–15, ja selbst v. 20 jährigen Campagnen. (41) ⦗Die Brennstoffgicht muss um so grösser sein, je schwerer schmelzbar die Erze u. je weiter die Oefen im Bauche sind. Die Erzgichte od. Sätze variiren je nachdem der Ofen mit Holzkohle od. mit Koks betrieben wird, nach der Höhe der Oefen, der Wirkung des Gebläses u. s. w.⦘ Die Kieselerde schmilzt mit den vorhandnen Erden u. Oxyden zu Schlacke (scorie, laitiers, slags, cinders) zusammen, welche über dem Wallstein von selbst abfliesst od. abgezogen wird. Das geschmolzene Roheisen sammelt sich am Boden des Gestells an u. erreicht nach u. nach fast die Höhe des Wallsteins. Alle 12–24 Stunden abgestochen (Abstich, coulée, tapping, running off); das Roheisen fliesst durch einen schon vorher im Sande vor dem Ofen gemachten Ablassgraben nach den Formen. Diese verschiednen Formen (Sieh p. 42) Wascheisen (das durch Pochen u. Waschen der Schlacken die Eisen umschliessen gewonnen wird.)
Wöchentliches Quantum des Hochofenproducts
Hohofen liefert p. Woche
100–1200 Centner Roheisen in der Woche. In
neuerer Zeit Zusatz von Marx.
Schließen (dies 1865) in Süd Wales u. Cumberland wöchentliche Produktion v.
8000–12000 Centner (42)
Hochofenprocess.
Zweck: 1) die Eisenoxyde durch anhaltendes Erhitzen in Berührung mit kohlenstoffhaltigen Substanzen (Brennstoff, Ofengase) in den metallischen Zustand überzuführen, 2) das regulinische Eisen durch Verbindung mit C in schmelzbares Roheisen zu verwandeln u. 3) das Roheisen zu schmelzen, um v. ihm die erdigen Bestandtheile der Erze u. Zuschläge zu trennen. Verschiedne Funktionen der verschiednen Theile des Hochofens. (43, 44) (Vorwärme Zone, Reduktionszone, Kohlungszone, Schmelzzone, Verbrennungszone) Cyanbildung (Cyanmetalle od. Cyanwasserstoff)
Bedeutendheit der Erzeugung v. Cyanmetallen bei einem
mit Steinkohlen betriebnen Hochofen (p. 44) (Cyankalium)
Benutzung der
Hohofengasse Hohofengase. (Exploitation der im Process gebildeten
Gichttgase)
Die durch die Gicht (den Mund des Hochofens) entweichenden Gase (Gichtgase bestehn 1) aus den Destillationsprodukten des Brennstoffs, 2) aus den Verbrennungsprodukten derselben u. 3) aus der Kohlenäure des Kalkssteins der Beschickung. In den Hochöfen gelangen unter den günstigsten Verhältnissen nur 16,55% Brenmaterial Brennmaterial zur Realisation, während 83,45% durch die Gicht in Gestalt brennbarer Gase verloren gehn. Also sehr wichtig diese Gase anzuwenden. Früher nur zum Erhitzen der Gebläseluft; neuerdings (sieh p. 44) (durch Bergrath Fabre Faber du Faur auf dem Wasseralfinger Eisenwerk) die Gichtgase vor ihrer Verbrennung gesammelt, durch Röhrenleitung abgeführt u. mit grossem Erfolg angewandt zu Schmelzen u. Frischen des Eisens etc etc (45) auch Salmiakgewinnung (p. 45)
(Der
Stickstoff des Brennstoffs, sowie ein Theil des Stickstoffs der
Gebläseluft trifft in der Schmelz- u. Kohlungszone mit
der Kohle zusammen u. bildet Cyan ([-]metalle od. [-]Wasserstoff)
Zusammenfassend von Marx.
Schließen (Viel Kali im Eisenerz (Thoneisenstein)
Zuschlag u. den Steinkohlen)
Cyankalium u. andre Cyanverbindungen, wenn sie in der Glühhitze mit
Wasserdämpfen zusammenkommen, liefern unter andern Zersetzungsprodukten auch
Bei
Wagner, S. 45: Ammoniak
Schließen Salmiak.)
Produktion v. weissem od. grauem Roheisen (p. 46)
Theilung der Produktion f. die verschiednen
Sorten Roheisen in England. (p. 46, 47)
Schmiede- od. Stabeisen.
Beispiel der französischen Luppenfrischerei, noch in den Pyrenäen; mit Holzkohlen; die kleinsten Herde fassen nur 3–4 Ctr Erze, die grösseren 7–8 Centner. (48) Die schlacke Schlacke wird dabei mehr eisenhaltig. Die Eisenerze müssen leicht schmelzbar u. reichhaltig sein (gewöhnlich Roheisenstein, Magneteisenstein u. gewisse Spatheisensteine [)]. Das geröstete Erz wird hier in einer Operation reducirt, geschmolzen u. gefrischt (entkohlt), während bei der italien. od. corsischen Luppenfrischerei jedes Stück Erz dreimal auf den Herd kommt, erst geröstet, dann reducirt, dann eingeschmolzen u. gefrischt. Bei [dem] Herdfrischen [wird das] Roheisen meist mit Holzkohle eingeschmolzen mit Gebläseluft; das Flammenofenfrischen mit Steinkohlen u. ohne Gebläseluft. (Sieh Vorzüge des Herdfrischens mit Bezug auf Qualität, dagegen ökonomischer, rascher, grössere Produktion des Puddelns. p. 49)
Zusammenfassend von Marx in eigenen Worten.
Schließen Früher machte man kein Roheisen, sondern gleich
Schmiede- od. Stabeisen u. die Operation des
Herdfrischens (wobei Holzkohle |25 angewandt) erforderte
reichhaltige u. leicht schmelzbare Erze. Man fing also vom besten Boden (so zu sagen an) u. dabei
konnte die Produktion auch nur mit dem besten
HilfsMaterial (Holz damals noch wohlfeil) u. nur auf kleinem
Massstab getrieben werden.
⦗In gleicher Zeit, wo man im Herd about
60–80 Ctr (im besten Fall) verarbeitet, im Puddelofen 225–250⦘ (grosser
Abgang v. Roheisen bei dieser Methode, das in die Schlacke
geht)
Puddeln (Flammenofen) Nur dadurch die ungeheure Stabeisenproduktion f. Eisenbahnen u. Maschinenbau möglich geworden. Der Puddelprocess währt 2–21/2 Stunden; der Process kann in 24 Stunden 8–10 × wiederholt werden, demnach gegen 36–40 Centner Roheisen verarbeitet werden. Verlust an Eisen 8–10%; Verbrauch an Steinkohlen kommt an Gewicht dem des verarbeiteten Roheisens gleich. 5 Puddelöfen gewöhnlicher Grösse verarbeiten das Roheisen eines Hohofens u. des dazu gehörigen Affinirfeuers, theils durch Arbeiter, theils durch Maschinen (Puddelmaschinen)
Unvollkommenheiten des jetzigen Puddlingsprocesses ⦗abgesehn v. der vielen Handarbeit, die er erfordert⦘ (58.)|
[Chronologische Notizen zur
russischen Geschichte]
[Der verbleibende Teil des Hefts mit den Chronologischen Notizen zur russischen Geschichte sowie den Exzerpten aus Werken von Mykola Kostomarov, Serhij Podolyns’kyj, William Boyd Dawkins und James Geikie ist veröffentlicht in: MEGA IV/27.]
Inhalt:
- Sortirung.
- Verlust bei der Produktion. (Nasse Aufbereitung
der Erze.)
- Gewinnung v. Nebenprodukten.
- Beispiele v. Metallen, die als Zusätze beim Schmelzen andrer
Metalle dienen.
- Schmiedeeisen
(Gefahr bei
Eisenbahnen)
- Stahl u. seine Anlauffarben. (Metallbad)
- Stahlsorten nach ihrer Verwendung.
- Vortheil Englands aus Kohleneisenstein od. Blackband. (p.
32)
- Jährliche Roheisenproduction (1865)
- Verwitterung (od. Abliegen der Erze)
(Beispiel eines der Naturwirkung
ausgesetzten Kapitaltheils)
- Windverlust. (bei Hochöfen)
- Fortdauernder Produktionsprocess in Hochöfen. (Schmelzen
des Roheisens)
- Wöchentliches Quantum des Hochofenproducts
- Hochofenprocess.
- Bedeutendheit der Erzeugung v. Cyanmetallen bei einem
mit Steinkohlen betriebnen Hochofen (p. 44) (Cyankalium)
- Theilung der Produktion f. die verschiednen
Sorten Roheisen in England. (p. 46, 47)
Zitiervorschlag
Karl Marx: Heft XI (1876/1877). In: Marx-Engels-Gesamtausgabe digital, Bd. IV/23, bearb. v. Timm Graßmann, hg. v. der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://megadigital.bbaw.de/M9662405. Abgerufen am 08.08.2026.