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         <titleStmt>
            <title type="main">Heft XI (1876/1877)</title>
            <author>
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                  <surname>Marx</surname>
                  <forename>Karl</forename>
               </persName>
            </author>
            <editor>
               <persName ref="http://d-nb.info/gnd/1159394350">
                  <forename>Timm</forename>
                  <surname>Graßmann</surname>
               </persName>
            </editor>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
         <seriesStmt>
            <title>Exzerpte und Notizen</title>
            <biblScope unit="section" n="IV"/>
            <biblScope unit="volume" n="23"/>
            <biblScope unit="chapter" n="05" select="main" prev="M9662404" next="M9662406"/>
         </seriesStmt>
         <notesStmt>
            <relatedItem type="introduction">
               <bibl>
                  <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M3601189"/>
               </bibl>
            </relatedItem>
            <relatedItem type="cover_image">
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            </relatedItem>
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               <msIdentifier>
                  <institution>RGASPI (Russisches Staatsarchiv für sozio-politische Geschichte)</institution>
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                     <idno type="shelfmark">Sign. f. 1, op. 1, d. 2940</idno>
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               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>
                     <list>
                        <item>H Originalhandschrift: RGASPI, Sign. f. 1, op. 1, d.
                                    2940.</item>
                        <item>
                           <hi rendition="#i">Beschreibstoff:</hi> Notizheft, kartoniert.
                                    Außenseite des Einbands mit lila, grün-gelb marmoriertem Papier
                                    bezogen, Innenseiten mit grünem Papier. Format: 200 × 336 mm.
                                    Schwarzer Rücken. Auf vorderem Einbanddeckel Etikett von
                                    vergilbtem weißem Papier im Format 179 × 113 mm aufgeklebt.
                                    Keine Vorsatzblätter. Ursprünglich eingeheftet 33 Bogen (= 66
                                    Blatt, 132 Seiten) festen weißen linierten Papiers im Format 206
                                    × 315 bis 330 mm (von innen nach außen), gefaltet zu 206 × 157,5
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                           <hi rendition="#i">Zustand:</hi> Bogen jetzt lose
                                    ineinanderliegend. Einige Bogen im Falz und an den Rändern
                                    leicht beschädigt, mit Seidenpapier restauriert; keine
                                    Textverluste. Papier leicht vergilbt.</item>
                        <item>
                           <hi rendition="#i">Schreiber:</hi> Karl Marx, Etikett und 1. bis
                                    3. Seite Friedrich Engels.</item>
                        <item>
                           <hi rendition="#i">Schreibmaterial:</hi> Schwarze Tinte, Braun-,
                                    Rot-, Gelb-, Blau- und Bleistift.</item>
                        <item>
                           <hi rendition="#i">Beschriftung:</hi> Außen- und Innenseite des
                                    vorderen Einbanddeckels, 1. bis 132. Seite. Die 1. bis 8. Seite,
                                    das obere Fünftel der 128. Seite und die 130. bis 132. Seite von
                                    Marx und Engels im Zusammenhang mit der Londoner Konferenz der
                                    Internationalen Arbeiterassoziation 1871 für Abschriften von
                                    Briefen und Notizen benutzt, die 9. bis 33. Seite (die ersten 25
                                    der von Marx I, 2‒126 numerierten Seiten) von Marx 1876/1877 für
                                    Exzerpte und Notizen im Zusammenhang mit seiner Arbeit am
                                    „Kapital“ (siehe hierzu die Zeugenbeschreibung in MEGA<hi rendition="#sup">2</hi> II/11, S. 1325/1326). </item>
                        <item>Die 34. bis 129. Seite, d.h. die von ihm 26‒126 numerierten
                                    Seiten, von Marx 1880/1881 für Exzerpte und Notizen benutzt, die
                                    nicht mehr mit der Arbeit am „Kapital“ zusammenhingen: S. 26 für
                                    chronologische Notizen zur Geschichte Russlands, S. 27‒46 für
                                    Exzerpte aus dem zweiten Band der 2. Aufl. der u.d.T.
                                    „Istoričeskija monografii“ veröffentlichten Werke von N.I.
                                    Kostomarov, S. 47‒[49] für Exzerpte aus dem Artikel „Le travail
                                    humain et la conservation de l’énergie“ von S. Podolinskij, S.
                                    50‒92 für Exzerpte aus dem Buch „Early man in Britain and his
                                    place in the Tertiary period“ von William Boyd Dawkins, S.
                                    93‒100 für Exzerpte aus einem von P.E. Pudovikov anonym in den
                                    „Otečestvennyja zapiski“ veröffentlichten Artikel „Zadolžennost’
                                    častnago zemlevladenija“, S. 101‒126 sowie den freien Raum von
                                    S. 5 und die noch freie S. 6 für Exzerpte aus dem Buch
                                    „Prehistoric Europe“ von James Geikie.</item>
                        <item>Sämtliche Seiten dieses im vorliegenden Band publizierten
                                    dritten Teils des Hefts von Marx mit schwarzer Tinte
                                    beschrieben, S. 6 zu einem Viertel, S. [49] und S. 100 zur
                                    Hälfte, S. 92 zu drei Vierteln mit schwarzer Tinte, Blau- und
                                    Bleistift (Zeichnung); auf S. 47 Randvermerk mit
                                    Blaustift,.</item>
                        <item>Lateinische Schrift. Einzelne Passagen und Wörter in
                                    kyrillischer Schrift.</item>
                        <item>
                           <hi rendition="#i">Paginierung:</hi> Die 1. und 4. bis 8. Seite
                                    nicht numeriert; 2. und 3. Seite von Engels 2 und 3 numeriert;
                                    ab der 9. Seite Paginierung von Marx: I, 2–47, 50, 57–126 (S.
                                    [48] und [49] versehentlich nicht numeriert, die Nummern 51‒56
                                    bei der Paginierung versehentlich übersprungen, die Nummer 89
                                    irrtümlicherweise zweimal benutzt); die 130. bis 132. Seite
                                    nicht numeriert. </item>
                        <item>
                           <hi rendition="#i">Vermerke fremder Hand:</hi> Verwischte
                                    Fotosign. auf beschriebenen Seiten: vordere Außenseite des
                                    Einbands bis S. 15 (insgesamt 25 Seiten): Exz 2a–z (q
                                    weggelassen); S. 16–40: Exz 2a1−p1, r1–z1; S. 41–50, 57−71: Exz
                                    2a2−p2, r2–z2; S. 72–89, 89[a]−95: Exz 2a3−p3, r3–z3; S. 96–120:
                                    Exz 2a4−p4, r4–z4; S. 121 bis zur letzten Seite (insgesamt neun
                                    Seiten): Exz 2a5–i5; sowie: vordere Außenseite des Einbands bis
                                    zur letzten Seite: 173/1–134. Archivstempel des IMEL mit
                                    Zählung.</item>
                     </list>
                  </p>
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
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      <profileDesc><textClass><keywords><term>excerpts</term></keywords></textClass>
         <creation>
            <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Marx, Karl (1818-1883)</persName>
            <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
            <date from="1876-05-11" to="1877-03-31"/>
         </creation>
         <langUsage>
            <language ident="de">German</language>
            <language ident="ru">Russian</language>
         </langUsage>
         <abstract>
            <p>126 Seiten (hier 10 Seiten)</p>
            <p>Exzerpte vom Mai 1876 und Frühjahr 1877 aus:</p>
            <p>– Aleksandr Ivanovič Čuprov: Železnodorožnoe chozjajstvo (1875)</p>
            <p>– Johann Rudolf Wagner: Die Metalle und ihre Verarbeitung (1866) </p>
         </abstract>
      </profileDesc>
   </teiHeader>
   <text><body>
         <pb n="[Umschlag]"/>
         <div n="1">
            <head type="toc" resp="editor">
               <supplied cert="high">Inhaltsverzeichnis von
                    Engels</supplied>
            </head>
            <p>
               <hi rendition="#u">XI. 1876 Mai.</hi>
            </p>
            <table rows="10" cols="3">
               <row>
                  <cell cols="2">1) Internationale (Guillaume-Assi)</cell>
                  <cell>p. 1.</cell>
               </row>
               <row>
                  <cell cols="2">2) <hi rendition="#u">Note über
                            Differential-Rente.</hi>
                  </cell>
                  <cell>p. 1.</cell>
               </row>
               <row>
                  <cell cols="2">3) <hi rendition="#u">Чупровъ</hi>, Желѣзнодорожное
                            Хоз.</cell>
                  <cell>p. 2.</cell>
               </row>
               <row>
                  <cell cols="2">4) <hi rendition="#u">B. Dawkins</hi> (s<ex>iehe</ex> N. 10
                            unten) Schluß</cell>
                  <cell>p. 5.</cell>
               </row>
               <row>
                  <cell>5) <hi rendition="#u">II Buch Kap. Auszug</hi>
                  </cell>
                  <cell>
                     <hi rendition="#u">Heft I.</hi>
                  </cell>
                  <cell>p. 7.</cell>
               </row>
               <row>
                  <cell>6)     do       do       do</cell>
                  <cell>
                     <hi rendition="#u">Heft II &amp; IV.</hi>
                  </cell>
                  <cell>p. 14.</cell>
               </row>
               <row>
                  <cell cols="2">7) </cell>
                  <cell>p. 22.</cell>
               </row>
               <row>
                  <cell cols="2">8) <hi rendition="#u">Kostomarow</hi>, Истор.
                            монограф.</cell>
                  <cell/>
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               <row>
                  <cell/>
                  <cell>1) Stenka Razin</cell>
                  <cell>p. 27.</cell>
               </row>
               <row>
                  <cell/>
                  <cell>2) Hetmanschaft des Wygowsky</cell>
                  <cell>p. 40.</cell>
               </row>
               <row>
                  <cell cols="2">9) <hi rendition="#u">Podolinski</hi>, Travail humain.</cell>
                  <cell>p. 47.</cell>
               </row>
               <row>
                  <cell cols="2">10) <hi rendition="#u">Boyd Dawkins</hi>, Early Man in
                            Brit.</cell>
                  <cell>p. 50.</cell>
               </row>
               <row>
                  <cell/>
                  <cell>Schluß</cell>
                  <cell>p. 5.</cell>
               </row>
               <row>
                  <cell cols="2">Dazwischen p. 93–100:</cell>
                  <cell/>
               </row>
               <row>
                  <cell cols="3">11) <hi rendition="#u">Задолженность</hi> частнаго
                            землевладѣнія (Отеч. Записки, Jan. 1880)</cell>
               </row>
            </table>
         </div>
         <pb n="[0]"/>
         <div n="1">
            <head type="toc">Heft XI (1876)</head>
            <p>(ausser I Mitte Mai begonnen)</p>
            <p>(Beginnt p. I)</p>
            <p> </p>
            <div n="2">
               <head>Inhalt</head>
               <p>1) <hi rendition="#u">Note über Differentialrente</hi> (I)</p>
               <p>2)</p>
               <p> </p>
            </div>
            <div n="2">
               <head resp="editor">
                  <supplied reason="editorialOutline">Notizen</supplied>
               </head>
               <p>
                  <hi rendition="#u">
                     <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M2577286">Monteret</persName>
                  </hi>
                            (<persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002783">Dagbert</persName>) (<persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002906">Le Moussu</persName>)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">
                     <unclear reason="illegible" cert="">Coillot</unclear>
                  </hi> (Italien gegen
                        ihn (Lazaro)</p>
               <p> </p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Дейнеки</hi>?</p>
            </div>
         </div>
         <pb n="I"/>
         <div n="1">
            <head type="toc">Differentialrente u. Rente als blosser Zins d<ex>es</ex> dem Boden
                    einverleibten Kapitals.</head>
            <p>
               <supplied cert="high">Veröffentlicht in: MEGA II/14. S. 151/152.</supplied>
            </p>
         </div>
         <pb n="2"/>
         <div n="1" xml:id="njcr_2xs_3fc">
            <note type="excerpt_source" resp="editor" corresp="#njcr_2xs_3fc">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006219 http://d-nb.info/gnd/126172668"/>
               <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/HBACW2TN">А[лександръ] Чупровъ: Желѣзнодорожное
                            хозяйство. Moskva 1875.</bibl>
            </note>
            <head type="toc">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006219 http://d-nb.info/gnd/126172668">А. Чупровъ</persName>: желѣзнодорожное
                    хозяйсвто etc Moskau 1875.</head>
            <div n="2">
               <head type="toc">Kapit. I) Vergleichung d<ex>er</ex> Eisenbahnen mit andren
                        Verbindungs Wegen.</head>
               <p>Ortsbewegung erfordert Kraftausgabe, selbst wenn homo nichts bewegt als
                        seinen eignen Körper. (1) Ausser d<ex>em</ex> Aufwand d<ex>er</ex>
                        bewegenden Kraft, Kraft nöthig zur Ueberwindung d<ex>es</ex> Widerstands,
                        den d<ex>ie</ex> Ungleichheit d<ex>es</ex> Weges bietet. (2)
                        Transportindustrie = Summe d<ex>er</ex> Kräfte, welche d<ex>ie</ex>
                        Gesellschaft f. Ortsverändrung v. Personen u. Dingen aufwendet. (l. c.)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Ursprüngliche Wege</hi> durch d<ex>ie</ex> Natur gegeben:
                        Fluss, Meer, natürliche тропинка (schmaler Fussweg); erste Beweger –
                        Muskelkraft d<ex>er</ex> Menschen, d<ex>er</ex> Thiere, natürlicher Lauf
                            d<ex>es</ex> Wassers; erste Hilfsmittel d<ex>er</ex> Bewegung –
                        Aufladung ⦗Beladung, Bepackung⦘ d<ex>es</ex> Gewichts auf Mensch od. Vieh.
                        (l. c.) Bei weiterer Entwicklung Wege selbst verbessert, Anspannung (v.
                        Thieren etc) statt BePackung, Segel beim Schiff. Eigne d<ex>er</ex>
                  <choice>
                     <sic>Eisenhben</sic>
                     <corr cert="high">Eisenbahnen</corr>
                  </choice> Lokomotion – <hi rendition="#u">Anwendung d<ex>er</ex>
                            mechanischen Kraft</hi> zum Transport auf trocknem Weg. <hi rendition="#u">Dampfkraft</hi>; zur Anwendung dieser Kraft muss
                            d<ex>er</ex> Weg selbst verwandelt werden in horizontale glatte Linie,
                        rails; d<ex>ie</ex> Eisenbahn (als Ganzes) verwickelter Mechanimus. (l. c.)
                        Alle Ortsbewegung Ausgabe v. Kraft u. Zeit; zu <choice>
                     <sic>betrachen</sic>
                     <corr cert="high">betrachten</corr>
                  </choice>
                  <hi rendition="#u">Geschwindigkeit</hi> (zeitliche Moment), <hi rendition="#u">Werth</hi> (<hi rendition="#u">Kost</hi> стоимость
                        Kraftausgabe) u. <hi rendition="#u">Regelmässigkeit</hi> ⦗d<ex>es</ex>
                        Erfolgs in bestimmer Zeit, daher Vorherberechenbarkeit⦘</p>
               <p>1) <hi rendition="#u">Geschwindigkeit</hi>. <hi rendition="#u">Pferd:</hi>
                        Maximum d<ex>er</ex> Bewegung f. irgendwie beträchtliche Strecke: 12–14
                        Werst in Stunde (15<hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">2</hi>
                        Kilom. = 14 Werst) So war auf englischen diligences (14 Kilom. = 13 Werst)
                        u. <hi rendition="#u">fzs.</hi> Postwagen 1<hi rendition="#sup">t</hi>
                        Klasse (15<hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">2</hi> Kilom. =
                        14 Werst) Diess so theuer, dass nur f. bestimmte Klasse Personen u. Waaren.
                        Etwas ausnahmsweises. Fzs. <hi rendition="#u">Messageries</hi> u. <hi rendition="#u">belg.</hi> Diligences f. Passagiere 10 Kilomet. p.
                        Stunde; nach <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0659439">Deniel</persName> d<ex>ie</ex>
                        gewöhnliche s. g. beschleunigte Geschwindigkeit f. <hi rendition="#u">Waaren</hi> 3.33 Kilom. p. Stunde in Frankreich; <hi rendition="#u">
                     <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M1042654 http://viaf.org/viaf/36908912">Jacqmin</persName>
                  </hi> (auf Daten
                            d<ex>er</ex> Handelscommissionen 1834–1846) beschleunigter Transport f.
                        Waaren 60 Werst p. Tag, bei gewöhnlichem nicht mehr als 25 Werst. (3)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Wasserweg:</hi> Nach <hi rendition="#u">
                     <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M1955784">Seguin</persName>
                  </hi> (1839) Rohrzucker v. Havre
                        nach Paris ganzen Monat auf d<ex>er</ex> Seine. <hi rendition="#u">Dampfschiffe</hi> f. Passagiere in <hi rendition="#u">Frankreich</hi>
                        nicht mehr als 11 Kilom. (10 Werst) p. Stunde. (l. c.)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Eisenbahn:</hi> am geschwindesten in England; nach enquête
                        1863 in <hi rendition="#u">Frankreich</hi> f. Express v. 65–74 Werst p.
                        Stunde. Auf d<ex>em</ex>
                  <hi rendition="#u">
                     <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0012322 1030797">Great Northern</orgName>
                  </hi>
                        (England) Express <hi rendition="#u">eine deutsche Meile</hi> (= 84.7 Werst)
                        in 5 Minuten; in Frankreich f. Express (nicht Courrierzüge, die schneller)
                        56–67 Werst in Stunde; auf deutschen Expresszügen 37–51 Werst (p. Stunde),
                        aber gewöhnliche Passagierzüge 30–40 Werst. <hi rendition="#u">Waarenzüge</hi> in <hi rendition="#u">England</hi> 20–28 Werst,
                        Deutschland 14–21; in <hi rendition="#u">Frankreich</hi> (trotz aller
                        Verzögerung auf Zwischenstationen f. Ausladen d<ex>er</ex> Waaren) nach
                            <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M1042654 http://viaf.org/viaf/36908912">Jacqmin</persName> 1<hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">2</hi> schneller als früher beschleunigter
                        Transport u. 3 × rascher als d<ex>er</ex> gewöhnliche. (l. c.)</p>
               <p>Mit Bezug auf Geschwindigkeit <hi rendition="#u">auf Landtransport</hi>
                        Eisenbahn f. <hi rendition="#u">Passagiere</hi> in <hi rendition="#u">England</hi> 7 ×, in <hi rendition="#u">Deutschland</hi> 3<hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">2</hi> × rascher; f. <hi rendition="#u">Waaren</hi> im Mittel 3 ×. D<ex>ie</ex>
                  <hi rendition="#u">Dampfschiff</hi>bewegung 7–3 × langsamer als Eisenbahn f.
                            <hi rendition="#u">Passagiere</hi>; mit Bezug auf <hi rendition="#u">Waaren</hi> auf Wasserweg bei normaler Geschwindigkeit 10–15 ×
                        langsamer als p<ex>er</ex> Eisenbahn. (3)</p>
               <p>2) <hi rendition="#u">Regelmässigkeit:</hi>
                  <hi rendition="#u">Wasserwege</hi> suspendirt durch Einfrieren; in
                        Navigationszeit durch Winde u. Stürme aufgehalten. Auf trocknem Weg
                            d<ex>ie</ex> Widerstände d<ex>er</ex> letztern, wie d<ex>ie</ex>
                        Eigenschaften d<ex>es</ex> Bewegers selbst durchkreuzen alle Berechnungen.
                        Bei Eisenbahn d<ex>ie</ex> Bewegungskraft ganz unter Controlle d<ex>es</ex>
                        Menschen; d<ex>ie</ex> rails selbst wenig abhängig v. Jahreszeit. (4)</p>
               <p>3) <hi rendition="#u">Werth</hi> (<hi rendition="#u">Kosten</hi>): Nach <hi rendition="#u">
                     <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0659439">Deniel</persName>
                  </hi> war 1845
                        Passagiertransport in Frankreich auf d<ex>en</ex> gewöhnlichen Wegen: in <hi rendition="#u">Posteguipagen</hi> mit Geschwindigkeit v. 15<hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">2</hi> Kilom. p. Stunde,
                        kostete Platz 20 Cent. (6.18 K.) p. Kilomet.; <hi rendition="#u">Diligences</hi> mit gewöhnl. Geschwindigkeit v. 10 Kilom. p. Stunde, je
                        nach d<ex>en</ex> Plätzen die man nahm 14–10 Cent. p. Kilom.
                        (4.3.–3.7
                        K. p. Werst). In <hi rendition="#u">England</hi> d<ex>ie</ex> Preise höher;
                        mittlerer Fahrpreis in Diligences v. 4–5 Kop. p. Werst f. d<ex>ie</ex>
                        Aussensitze, u. 9–11 K. f. d<ex>ie</ex> innern; in <hi rendition="#u">Deutschland</hi>, wo sehr wohlfeil, Postwagen <pb n="3"/> nahmen an
                            7<hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">2</hi> Slbg. v. Mile,
                        i. e. an 3.7 K. v. Werst. (5, 6)</p>
               <p>F. <hi rendition="#u">Waaren</hi> d<ex>er</ex> Unterschied noch grösser. (<hi rendition="#u">Angaben</hi> p. 6) Dabei noch bedeutende Schwankungen
                        nach Stand d<ex>er</ex>
                  <hi rendition="#u">Nachfrage</hi> u. <hi rendition="#u">Zufuhr</hi> (z. B.
                        im Sommer, bei Aufhäufung v. Waaren bei Missernte etc stiegen d<ex>ie</ex>
                        Preise bedeutend) (20–30% Erhöhung in Sommerzeit bei fz. Diligences war
                        normal nach <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M1042654 http://viaf.org/viaf/36908912">Jacqmin</persName>)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Wasserwege:</hi> zu unterscheiden <hi rendition="#u">natürliche</hi> (Flüsse) u. <hi rendition="#u">künstliche</hi>
                            (Kanäle)<supplied cert="high">.</supplied> D<ex>er</ex> Werth
                            d<ex>es</ex> FlussTransports besteht nur aus d<ex>en</ex> Kosten
                            d<ex>er</ex> Bewegung; d<ex>ie</ex> Kosten d<ex>er</ex> Traction
                            d<ex>er</ex> Pferde ⦗die auf Wasserweg <hi rendition="#u">befindliche
                            Last 100 mal grösser</hi> ohne grössere Antrengung ziehn als auf
                        chaussée, wo sie ein Pf<ex>er</ex>d nur 60 Pfund zieht⦘ gering auf Flussweg.
                        Berechnung <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0011749 1021579">Perdonnet</persName>’s f. <hi rendition="#u">Kost d<ex>er</ex> Traction</hi>, eingeschlossen Kosten f.
                        Ladung, Assekuranz etc auf Wasserweg f. bedeutende Länge nicht über 1<hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">2</hi>–2 cent. p. Tonne u.
                        Kilometre. Nach <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0659439">Deniel</persName> u. <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006052 http://d-nb.info/gnd/116498110">Michel Chevalier</persName> bei einiger Verbessrung
                            d<ex>er</ex> Wasserwege in Frankreich, <hi rendition="#u">Kost
                                d<ex>er</ex> Traction</hi> 1<hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">2</hi> cent. p. Tonne u. Kilom. müsste normal sein. (6,
                        7)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Transport auf Kanal:</hi> Kost d<ex>er</ex> Traction
                        grösser, wegen grösserer Beschwerlichkeit d<ex>er</ex> Bewegung bei
                        Schleusen u. geringer Tiefe; kommt hinzu <hi rendition="#u">Zahlung f.
                            Benutzung d<ex>es</ex> Kanals</hi> (péage), zur Deckung d<ex>er</ex>
                        Ausgaben bei seiner Construction u. Reperatur. Nach <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006052 http://d-nb.info/gnd/116498110">Michel Chevalier</persName> péage in d<ex>en</ex>
                  <hi rendition="#u">verschiednen</hi> Kanälen, je nach Art d<ex>er</ex>
                        verführten Waaren, in <hi rendition="#u">Frankreich</hi> 1–8 cent. v. Tonne
                        u. Kilomet., in Nordamerika v. 1<hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">2</hi>–19 Cent., in <hi rendition="#u">England</hi>
                        3–26 cent. Daher kam Fuhr auf Canälen viel theurer als auf Flüssen (Sieh <hi rendition="#u">Angaben</hi> f. <hi rendition="#u">Passagiere</hi> u. <hi rendition="#u">Waaren</hi> p. 7, 8) Dann auf Wasser auf trocknem Weg
                        Preiserhöhungen je nach <hi rendition="#u">Nachfrage</hi>. (<hi rendition="#u">
                     <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M1042654 http://viaf.org/viaf/36908912">Jacqmin</persName>
                  </hi> Daten.
                        8) (Häufige Tarifwechsel während d<ex>es</ex> Jahrs, auf Rhone
                        (Dampfschiffahrt) 1853 z. B. 24 × im Jahr)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Eisenbahnen</hi> wie Kanäle haben ausser Bewegungskosten
                            <hi rendition="#u">Anlagekapital</hi> u. <hi rendition="#u">Reparatur</hi> zu decken. Bringen ihrer Verschiedenheiten wegen
                            d<ex>ie</ex> verschiedensten Tarife auf verschiednen Eisenbahnen hervor.
                            <hi rendition="#u">Maximum</hi> u. <hi rendition="#u">Minimumgrenze</hi>
                        (in vielen Ländern Europas gesetzlich bestimmt) Davon verschieden
                            d<ex>ie</ex>
                  <hi rendition="#u">Mittlere Einnahme</hi>, um welche d<ex>ie</ex> Tarife
                        wirklich schwanken. (8) <hi rendition="#u">Höchste u. niedrigste
                            Grenzen</hi> (gesetzlich) in <hi rendition="#u">Frankreich</hi>, <hi rendition="#u">Preussen</hi>, <hi rendition="#u">England</hi>. (8, 9)
                        (+) In d<ex>er</ex> Wirklichkeit d<ex>ie</ex> Preisse viel niedriger. (Sieh
                        9, 10) <ref xml:id="aed687f1-e11d-42ae-9687-f1e11dd2aea4" corresp="#bd5fe5d0-3778-4f4c-9fe5-d037786f4c98" type="editorialNote">(+)</ref><note xml:id="bd5fe5d0-3778-4f4c-9fe5-d037786f4c98" corresp="#aed687f1-e11d-42ae-9687-f1e11dd2aea4" type="editorial">Mit
                                Bleistift geschrieben.</note> (10 ⎰ wirkliche Einnahme v.
                        Passagier od. Waare (Pfd) per Werst.)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Passagiertransport:</hi> Ueberall war auf <hi rendition="#u">trocknem</hi> Weg Zahlung höher 1<hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">3</hi> bis 2 × <hi rendition="#u">als
                            höchster gesetzlicher Tarif f. Eisenbahn</hi>; <hi rendition="#u">Passagier</hi>transport auf Wasser fast gleich d<ex>em</ex> auf
                        Eisenbahn – quoad Preis.</p>
               <p>F. <hi rendition="#u">Waarenbewegung</hi> Eisenbahnzahlung 4 × niedriger in
                            <hi rendition="#u">Frankreich</hi>, 7 × in <hi rendition="#u">England</hi>; Flusstransport manchmal wohlfeiler, meist 2 × theurer;
                        auf <hi rendition="#u">Kanälen</hi> im Durchschnitt 2 × theurer als auf
                        Eisenbahn. (10)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Abgesehn v. Eisenbahnen</hi> war <hi rendition="#u">Russland</hi> schlechter mit Wegen versehn als d<ex>ie</ex> andern
                        europ. Länder; so: nach <hi rendition="#u">
                     <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007720 http://d-nb.info/gnd/118564765">Kolb</persName> (1871)</hi>
               </p>
               <list>
                  <item>
                     <hi rendition="#u">England:</hi> (einnehmend 5.732 □ M.) 6,048 Werst
                            Kanäle u. verbesserte Flüsse u. 36,000 Werst chaussirter Wege, abgesehn
                            v. d<ex>en</ex> ländlichen, wovon d<ex>er</ex> grösste Theil auch
                            chaussirt;</item>
                  <item>
                     <hi rendition="#u">Frankreich</hi> (9.852 □ M.) 4,715 Werst Kanäle,
                            6,842 Werst verbesserter Flüsse, u. 244,500 Werst chaussirter
                            Wege.</item>
                  <item>
                     <hi rendition="#u">Europ. Russland</hi> (an 89,920 □ M.) 530 Werst
                            Kanäle, 4,945 kanalisirter u. mit Schleusen versehner Flüsse, u. 6,824
                            Werst chaussirter Wege. Nimmt man hinzu 39.847 Werst natürlicher
                            Wasserwege, so in eur. Russland im Ganzen auf 1 □ m. nicht mehr als <hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">2</hi> Werst trockne u.
                            Wasserwege, in Frankreich 26 u. in England 9. (11)</item>
                  <item>Missstände ausserdem d<ex>er</ex> russ. Land- u. Wasserwege. (11, 12
                            ⎰) (d<ex>ie</ex> letztren bis zur Zeit d<ex>er</ex> Eisenbahnen
                                d<ex>ie</ex> wichtigsten f. Russland)</item>
               </list>
               <p>In Folge d<ex>es</ex> „wilden“ Zustands d<ex>er</ex> Flüsse (z. B.
                            d<ex>es</ex> Dniestr, Dniepr, Don<choice>
                     <sic>,</sic>
                     <corr cert="high">)</corr>
                  </choice> d<ex>ie</ex> Mehrzahl d<ex>er</ex> Frachten (грузовъ) in Russland
                        auf <hi rendition="#u">Landwegen</hi> versandt. (12) Langsame Bewegung auf
                        denselben, Unregelmässigkeit d<ex>er</ex> Lieferung; noch langsamer zu
                        Wasser. (Weiteres 12 ⎰) Ueber d<ex>ie</ex> Geschwindigkeit d<ex>er</ex>
                        russ. Eisenbahnen &lt; als d<ex>ie</ex> europ. (12, 13) (1871 Passagierzüge
                        15–44.3 Werst in Stunde; mittlere Geschwindigkeit in d<ex>er</ex>
                        nordwestlichen Region 34 Werst, in d<ex>er</ex> südöstlichen 25.3, f. alle
                            Eisenb<ex>ahnen</ex> Russlands im Mittel: 29.6 p. Stunde; also viermal
                        rascher als auf Poststrassen. (cf. weiter f. Waaren etc 13 +)<supplied cert="high">)</supplied>
               </p>
               <pb n="4"/>
               <p>Bedeutender Umfang d<ex>es</ex> Landtransports mit Kühen (statt Pferden) im
                        Rayon d<ex>er</ex>
                  <hi rendition="#u">südlichen Häfen</hi> (d<ex>er</ex>
                  <hi rendition="#u">schwarzen</hi> u. <hi rendition="#u">asowschen</hi>
                        Meere): für d<ex>ie</ex>
                  <hi rendition="#u">ukrain’schen Jahrmärkte</hi> ditto. F<ex>ür</ex>
                            d<ex>ie</ex> erstern Waaren transportirt so zum Werth v. 30–40 M. Rub
                        jährlich, f. d<ex>ie</ex> letzteren von 100 Mill. Rbl. Beim besten Wetter
                            d<ex>ie</ex> Kühe nicht mehr durchmessend als 10–15 Werst in 24 Stunden.
                            (d<ex>ie</ex> Eisenbahnen (russ.) f. Waarentransport auf grösseren
                        Strecken 300 Werst in 24 Stunden. (13)</p>
               <p>Hauptzweck bei d<ex>er</ex> Construction d<ex>er</ex> russ. Eisenbahnen war
                            <hi rendition="#u">Verwohlfeilerung d<ex>es</ex> Transports der
                            Fracht</hi>; Geschwindigkeit secundär wegen d<ex>es</ex> relativ
                        geringen Werths d<ex>er</ex> Ladungen u. d<ex>er</ex> enormen Strecken, die
                        sie zu durchlaufen haben. (14)</p>
               <p>Im Centralrayon d<ex>as</ex> Eisenbahnnetz am meisten entwickelt; als
                        Absatzwege vor d<ex>en</ex> Eisenbahnen dienten hier d<ex>ie</ex> Oka mit
                        ihren Zuflüssen u. Landwegen (l. c.) Vgl. d<ex>ie</ex>
                  <hi rendition="#u">Preise</hi> mit denen d<ex>er</ex> Eisenbahnen p. 14–18
                            (<ref xml:id="aed1ee5c-6b09-4543-91ee-5c6b09e543cb" corresp="#f9b6ae7f-a196-4086-b6ae-7fa1962086a9" type="editorialNote">interessant</ref><note xml:id="f9b6ae7f-a196-4086-b6ae-7fa1962086a9" corresp="#aed1ee5c-6b09-4543-91ee-5c6b09e543cb" type="editorial">Bemerkung von Marx.</note> p. 15 ⎰ dass d<ex>ie</ex> Bauern
                        führen – trockner Landweg, oft so wohlfeil wie Eisenbahnen, bes. in Wintern;
                        dann d<ex>ie</ex> Bauern beschäftigungslos (in d<ex>en</ex> winterlichen
                        Monaten), unternehmen <hi rendition="#u">
                     <anchor type="marginal_start" xml:id="start_iltw_xyv_q2c" corresp="#end_iltw_xyv_q2c" rendition="#marginal-black_solid"/>Fuhr nur um d<ex>ie</ex> Pferde
                            zu füttern</hi>
                  <anchor type="marginal_end" corresp="#start_iltw_xyv_q2c" xml:id="end_iltw_xyv_q2c"/>)</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Kapitel V. D<ex>er</ex> Tauschwerth d<ex>es</ex>
                        Eisenbahntransports.</head>
               <p>Hauptschwierigkeit d<ex>ie</ex>
                  <hi rendition="#u">Produkt-Einheit</hi> (wie z. B. Pfund Garn, Quarter
                        Weizen) bei dieser Industrie zu bestimmen. <hi rendition="#u">
                     <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007862 http://d-nb.info/gnd/119053667">Lardner</persName>
                  </hi> im Keim d<ex>as</ex> richtige
                        Princip. (79 sq.) (nämlich d<ex>ie</ex> Einheit d<ex>es</ex> Products worauf
                        Ausgaben u. Einnahmen, Tauschwerth selbst, berechnet ward.)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">
                     <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0397750">Barichar</persName>
                  </hi> (<hi rendition="#u">„Nachweisung d<ex>er</ex> financiellen Resultate
                                d<ex>er</ex> Kaiserin Elizabethbahn<supplied cert="high">“</supplied>
                  </hi>
                  <hi rendition="#u">im Jahr 1868</hi>): Sein Ausgangspunkt: Zunächst
                        berechnet d<ex>ie</ex> Totallast ⦗Gewicht d<ex>er</ex> Lokomotiven, Waggons (Passagier<choice>
                     <sic>-</sic>
                     <corr type="deleted"/>
                  </choice> u. Waaren) zusammengenommen⦘ verfährt durch d<ex>ie</ex>
                        Eisenbahn. D<ex>ie</ex>
                  <hi rendition="#u">Centner-Meile</hi> d<ex>es</ex> Totalgewichts\<supplied cert="high">Total</supplied>last bildet natürliche Einheit f. Mass
                            d<ex>er</ex> Arbeit d<ex>es</ex> Transportinstruments, wie auch
                            d<ex>ie</ex> Berechnung d<ex>er</ex> Ausgaben d<ex>es</ex>
                        Transportbetriebs. D<ex>ie</ex> Ausgaben, die auf diese Einheit fallen,
                        werden erhalten durch einfache Division d<ex>er</ex> verschiednen Categorien
                            d<ex>er</ex> Ausgaben in die <hi rendition="#u">Totalsumme der
                            Centner-Meilen d<ex>er</ex> Totallast</hi>. Um zu erhalten d<ex>ie</ex>
                        Ausgaben für Passagier-meile u. Centner-meile Waare, nur aus d<ex>er</ex>
                        Erfahrung zu versichern, wie <hi rendition="#u">viel Centnermeile
                                d<ex>ie</ex> Gesammtlast</hi> auf Passagiermeile od. Centner-meile
                        Waare fällt. Diess Verhältniss gefunden, wenn d<ex>ie</ex> aus d<ex>er</ex>
                        Statistik <hi rendition="#u">bekannte Gesammtlast</hi>, verführt durch jede
                        Sorte v. Zügen, vertheilt wird auf die aus d<ex>er</ex> Statistik bekannte
                            <hi rendition="#u">Meilenzahl</hi>, durchlaufen durch Passagiere, Waaren
                        u. andre Lasten. So viel <hi rendition="#u">Centner-meile Totallast</hi>
                        fällt <hi rendition="#u">auf d<ex>ie</ex> Einheit jeder Art Transport</hi>,
                        so viel mal müssen wiederholt werden die berechneten Ausgaben auf <hi rendition="#u">Centnermeile d<ex>er</ex> Totallast</hi>. Dann bekannt
                            d<ex>ie</ex> Summe d<ex>er</ex> laufenden Ausgaben d<ex>er</ex>
                        Exploitation, die auf d<ex>ie</ex> Einheit d<ex>er</ex> verfährten Waaren
                        fallen. Ebenso vertheilt zwischen d<ex>en</ex> verschiednen Sorten Frachten
                            d<ex>ie</ex> Summe, für Procent od. Amortisation des auf d<ex>ie</ex>
                        Eisenbahn selbst verausgabten Kapitals. D<ex>ie</ex> allgemeine Summe
                            d<ex>er</ex> Zahlung f. d<ex>as</ex> Kapital wird dividirt in
                            d<ex>ie</ex> Zahl d<ex>er</ex> Centner-meilen Gesammtlast u.
                            d<ex>as</ex> erhaltne Theilresultat so oft wiederholt als Centner-Meilen
                        Gesammtgewicht nach d<ex>er</ex> vorher gemachten Berechnung auf jede Sorte
                        Transport fällt. (81)</p>
               <p>⦗<ref xml:id="e33fc976-d966-44f6-bfc9-76d96644f65d" corresp="#c40411db-8506-4841-8411-db8506b841cd" type="editorialNote">D<ex>ie</ex> Schwierigkeit besteht darin <hi rendition="#u">einheitlichen Massstab</hi> f. d<ex>en</ex>
                        <hi rendition="#u">Gebrauchswerth</hi> zu finden – u. dieser
                                    d<ex>er</ex> verschiedensten Art – auf d<ex>en</ex>
                                Transportindustrie angewandt wird. D<ex>ie</ex>
                                    gemeinschaft<ex>liche</ex> Einheit <hi rendition="#u">Gewicht</hi>, das auch d<ex>as</ex>
                        <hi rendition="#u">wesentlichste</hi> f. d<ex>ie</ex>
                                Transportindustrie selbst.</ref><note xml:id="c40411db-8506-4841-8411-db8506b841cd" corresp="#e33fc976-d966-44f6-bfc9-76d96644f65d" type="editorial">Bemerkung von Marx.</note> „D<ex>ie</ex> Arbeit d<ex>es</ex>
                        Eisenbahnmechanismus offenbar proportional dem <hi rendition="#u">Gewicht
                            der durch ihn bewegten Lasten</hi> u. d<ex>er</ex>
                  <hi rendition="#u">von ihm durchlaufnen Raumgrösse</hi> (Entfernung)“ (81,
                        82)⦘ D<ex>ie</ex> Methode <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0397750">Barichar</persName>’s
                        erlaubt grosse Specification. Z. B. in erster Klasse Waggons sitzen <hi rendition="#u">weniger</hi> Passagiere als in <hi rendition="#u">3<hi rendition="#sup">ter</hi>
                  </hi>; auf d<ex>en</ex> Transport v. jedem
                            d<ex>er</ex> ersten Klasse fällt also f. dieselbe Strecke grössere Masse
                            d<ex>er</ex> Gesammtlast. Eine bestimmte Sorte Waaren wird nur nach
                        einer Richtung d<ex>es</ex> Wegs verfährt u. bei d<ex>er</ex> Rückkehr sind
                            d<ex>ie</ex> Waggons leer; eine andre Sorte Waare wird nach beiden
                        Richtungen verfährt; auf ein Pfund d<ex>er</ex> ersten Sorte kömmt also
                        doppelt grössere Gesammtlast als auf eins d<ex>er</ex> 2<hi rendition="#sup">ten</hi>. (82)</p>
               <p>(Weiteres über d<ex>ie</ex>
                  <hi rendition="#u">Vertheilung d<ex>es</ex> dem fixen Eisenbahncapital</hi>
                        zukommenden Werthbestandtheils nach <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0397750">Barichar</persName> 83 ⎰)</p>
               <p>
                  <ref xml:id="a948a8ba-7990-4ae5-88a8-ba79909ae5b9" corresp="#d723621e-e021-42ea-a362-1ee021a2ea7d" type="editorialNote">
                        <hi rendition="#u">
                           <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006219 http://d-nb.info/gnd/126172668">Чупровъ</persName>
                        </hi> berechnet ⦗er lässt sich auf
                                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0397750">Barichar</persName>’s Methode als f.
                                seine Zwecke nöthig nicht praktisch ein⦘ mittlere Einnahme p. Werst,
                                durchmessen v. Passagieren, mit mittlerer Einnahme v. пудо Werst f.
                                    d<ex>as</ex> ganze <pb n="5"/> russische Eisenbahnnetz
                                1866–1870.</ref><note xml:id="d723621e-e021-42ea-a362-1ee021a2ea7d" corresp="#a948a8ba-7990-4ae5-88a8-ba79909ae5b9" type="editorial">Zusammenfassend von
                                Marx.</note> F. d<ex>en</ex> Durchschnitt dieser 5 Jahre 1.159
                        v. Passagierwerst, 0.03775 v. Pudwerst Waare; also Einnahme v. 1
                        Passagierwerst = Einnahme v. 30.7 Pudwerst. (85) Nimmt an, dass d<ex>ie</ex>
                        Ausgaben den Einnahmen entsprechen; equalisirt daher <hi rendition="#u">1
                            Werst f. Passagier = 30 Pudwerst Waare</hi>. D<ex>ie</ex> Bewegung
                            d<ex>er</ex> Bahn so reducirt auf <hi rendition="#u">Gewichtseinheit</hi> – <hi rendition="#u">Pudwerst</hi>; dann berechnet
                        welche <hi rendition="#u">Summe Ausgaben</hi> auf diese Einheit fällt. (85,
                        86)</p>
               <milestone unit="section" rendition="#hr"/>
               <lb/>
            </div>
         </div>
         <pb n="7-21"/>
         <div n="1">
            <head type="toc">II) Buch. Cirkulationsprocess.</head>
            <p>
               <supplied cert="high">Veröffentlicht in: MEGA II/11. S. 525–548.</supplied>
            </p>
         </div>
         <pb n="22"/>
         <div n="1" xml:id="nivj_4lw_q2c">
            <note type="excerpt_source" resp="editor" corresp="#nivj_4lw_q2c">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0010144 http://d-nb.info/gnd/101353723"/>
               <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/KDGNGLJU">Joh. Rudolf
                    Wagner: Die Metalle und ihre Verarbeitung. Brennmaterialien, Heizung und
                        Feuerung. Für den Selbstunterricht und zum Gebrauche an Universitäten und
                        technischen Lehranstalten. 2., verm. und verb. Aufl. Mit 241 Holzschnitten.
                        Leipzig 1866.</bibl>
            </note>
            <head type="toc" resp="editor">
               <supplied reason="editorialOutline">
                  <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0010144 http://d-nb.info/gnd/101353723">Johann Rudolf
                            Wagner</persName>: Die Metalle und ihre Verarbeitung</supplied>
            </head>
            <div n="2">
               <head type="toc">Sortirung.</head>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Aufbereitung d<ex>er</ex> Erze:</hi> An d<ex>er</ex> Grube
                        beginnt schon d<ex>ie</ex> Scheidung (d<ex>ie</ex> Erze theils mit Erzen
                        andrer Metalle vermengt, theils durch d<ex>ie</ex> Gebirgsart verunreinigt,
                        in welcher d<ex>ie</ex> Lagerstätte d<ex>es</ex> Erzes sich findet,
                        beigemengte erdige Massen, <hi rendition="#u">Gangart</hi>, <hi rendition="#u">taubes Gestein</hi>) Erze gewöhnlich in 3 Haufen <hi rendition="#u">sortirt</hi>: 1) <hi rendition="#u">Stufenerze</hi>, so
                        reichhaltig, dass direkt in d<ex>er</ex> Hütte verschmelzbar; 2) <hi rendition="#u">Mittelerz</hi>, ärmer, muss aufbereitet werden, eh es zu
                        gut gemacht wird; 3) <hi rendition="#u">grössten Theils Gangart</hi>, die
                        geringe Quantität d<ex>es</ex> darin enthaltnen Erzes deckt nicht
                            d<ex>ie</ex> Ausbringungskosten, gewöhnlich aufbewahrt, falls früher od.
                        später eine Vervollkommnung d<ex>es</ex> Hüttenprocesses eine
                        vortheilhaftere Behandlung erlaubt. (<hi rendition="#u">Wagner</hi>, <hi rendition="#u">Metalle</hi>, p. 8) <hi rendition="#u">Alles taube
                            Gestein</hi> wird bei Seite geworfen. (l. c.)</p>
               <p>⦗<hi rendition="#u">Trockne Aufbereitung d<ex>er</ex> Erze</hi>, durch Hämmer
                        zerschlagen od. zwischen Walzen zerdrückt: <hi rendition="#u">Produkte</hi>
                        dieses Processes: 1) Die <hi rendition="#u">Scheidegänge</hi>,
                        reichhaltigere Stücke, durch d<ex>ie</ex> Scheidearbeit (<choice>
                     <sic>Zersschlagen</sic>
                     <corr cert="high">Zerschlagen</corr>
                  </choice> mit Hämmern od. Scheidefäusteln) trennbar von d<ex>em</ex>
                  <hi rendition="#u">anhängenden Gestein</hi>. 2) <hi rendition="#u">Pochgänge</hi>; Stücke, die wegen sehr inniger Mischung nicht mehr
                        durch Scheidearbeit, sondern durch Pochen u. Waschen getrennt werden müssen.
                        3) d<ex>er</ex> pulverförmige Abfall (beim Ausschlagen sich bildend): <hi rendition="#u">
                     <choice>
                        <sic>Auschlageklein</sic>
                        <corr cert="high">Ausschlageklein</corr>
                     </choice>.</hi>
               </p>
               <p>Die <hi rendition="#u">nasse Aufbereitung</hi> soll vollenden, was auf
                        trocknem Weg nicht aufführbar, geschieht durch <hi rendition="#u">Siebsetzen</hi> od. <hi rendition="#u">Pochen</hi> od. beides.</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Setzsiebe</hi> (brakesieves) (in <choice>
                     <sic>sogennannten</sic>
                     <corr cert="high">sogenannten</corr>
                  </choice>
                  <hi rendition="#u">Setzfässern</hi> mit Wassern befindlich) 3 Siebe nach
                        einander gebraucht, erst eins mit 4 Oeffnungen auf Quadratzoll, dann eins
                        mit 16 Oeffnungen, dann eins mit 25 p<ex>er</ex> □ Zoll. <hi rendition="#u">Siebsetzmaschinen</hi>, haben noch nicht d<ex>as</ex> Handsiebsetzen
                        verdrängt. Arbeit d<ex>es</ex> Siebsetzens gründet sich auf Unterschied
                            d<ex>es</ex> specif. Gewichts v. Erzen u. Gangart; Erfolg daher um so
                        geringer, je mehr d<ex>ie</ex> letzte aus specifisch schwerem Stein besteht,
                        z. B. aus Schwerspath, grösser wenn sie aus Kalk, Quarz etc
                        zusammengesetzt.</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Pochen:</hi> D<ex>as</ex> fein eingesprengte Erz, welches
                        schon bei d<ex>er</ex> Scheidearbeit als zu arm f. d<ex>as</ex> Siebsetzen
                        erkannt u. d<ex>ie</ex> mittlere Schicht zwischen d<ex>en</ex> Erzgraupen
                        (die ins Setzfass beim Siebsetzen fallen) u. d<ex>er</ex> Gangart
                            d<ex>es</ex> Setzsiebes – die <hi rendition="#u">Pochgänge</hi> – bilden
                            d<ex>as</ex> Material für d<ex>ie</ex> nasse Aufbereitung d<ex>es</ex>
                        Pochens. Erst zerstampft (um Erz u. Gangart zu trennen) u. dann Theil
                            d<ex>es</ex> tauben Gesteins durch Wasser <hi rendition="#u">abgeschlämmt</hi>. Zerkleinern geschieht in <hi rendition="#u">Pochwerken</hi> (bocard, stamping mill); Erz in d<ex>en</ex>
                        Pochwerken, nicht wie beim Siebsetzen, der Wirkung seiner Schwere in einer
                            <hi rendition="#u">unbewegten Flüssigkeit</hi>
                  <choice>
                     <sic>d. Wirkung seiner Schwere</sic>
                     <corr type="deleted"/>
                  </choice> überlassen, sondern durch <hi rendition="#u">fliessendes Wasser
                            bewegt</hi>, wenn es sich nach <hi rendition="#u">Grösse d<ex>es</ex>
                            Korns</hi>, <hi rendition="#u">specifischem Gewicht</hi> u. <hi rendition="#u">Gestalt</hi> an verschiednen Stellen d<ex>er</ex>
                        Vorrichtung ablagert. Zuerst gelangen d<ex>ie</ex> Erze unter d<ex>ie</ex>
                        Pochstempel etc<supplied cert="high">.</supplied> Aus d<ex>em</ex> Pochtrog
                        geht durchfliessendes Wasser in d<ex>ie</ex>
                  <hi rendition="#u">Mehlführung</hi>. Endlich <hi rendition="#u">Concentration</hi> d<ex>es</ex>
                  <hi rendition="#u">Pochmehls</hi> durch Verwaschen auf Herden. <hi rendition="#u">Unbewegliche</hi> u. <hi rendition="#u">bewegliche</hi>
                  <hi rendition="#u">Herde</hi> oder <hi rendition="#u">Stossherde</hi>. (p.
                        11)⦘</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Verlust bei d<ex>er</ex> Produktion. (Nasse Aufbereitung
                            d<ex>er</ex> Erze.)</head>
               <p>Schwache Seite d<ex>es</ex> Bergwesens; selten ohne <hi rendition="#u">grossen Erzverlust</hi>, in einzelnen Fällen bis an 50%.
                        Windseparation. Verbesserte Construktion v. Herden. (p. 12 ⎰)</p>
               <p>⦗<hi rendition="#u">Vorbereitung d<ex>er</ex> Erze:</hi> Durch d<ex>ie</ex>
                        Aufbereitung haben d<ex>ie</ex> Erze d<ex>ie</ex> Reichhaltigkeit erhalten,
                        die zur Verarbeitung in d<ex>en</ex> Hütten erforderlich. <hi rendition="#u">Vorbereitung:</hi>
                  <hi rendition="#u">Verwittern u. Abliegen</hi> d<ex>er</ex> Erze an
                            d<ex>er</ex> Luft od. <hi rendition="#u">Brennen</hi> (Erhitzung <hi rendition="#u">ohne</hi> Luftzutritt), calcinage, calcining od. <hi rendition="#u">Rösten</hi> (Erhitzung <hi rendition="#u">mit</hi>
                        Luftzutritt), grillage, rôtissage, roasting.</p>
               <p>Durch d<ex>as</ex>
                  <hi rendition="#u">Verwittern</hi> bezweckt <supplied cert="high">man
                            eine</supplied> mechanische Absonderung d<ex>es</ex> Lettens u.
                        Schieferthons v. d<ex>en</ex> Erznieren, wie es hauptsächlich bei
                            d<ex>en</ex> Eisenerzen u. Galmei vorkommt u. zuweilen Oxydation
                            d<ex>er</ex> Eisenerze u. d<ex>es</ex> beigemengten Schwefelkieses zu
                        Eisenvitriol, der dann durch d<ex>en</ex> Regen fortgewaschen wird.⦘</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Gewinnung v. Nebenprodukten.</head>
               <p>Beim Rösten ⦗in d<ex>er</ex> Arbeit d<ex>er</ex> Vorbereitung⦘ d<ex>er</ex>
                        Erze sollen gewisse Bestandtheile durch Oxydation verflüchtigt werden;
                        dieser Röstmethode gewöhnlich Schwefel- Arsen- u. Antimonverbindungen
                            <supplied cert="high">unterworfen</supplied>; wobei schweflige, arsenige
                        Säure u. Antimonoxyd sich verflüchtigen. D<ex>ie</ex> verflüchtigten
                        Substanzen lassen sich zum Theil auffangen u. nutzbar machen, so
                            d<ex>ie</ex> schweflige Säure zur Darstellung v. englischer
                        Schwefelsäure, d<ex>ie</ex> arsenige Säure etc (p. 13)</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Beispiele v. Metallen, die als Zusätze beim Schmelzen andrer
                        Metalle dienen.</head>
               <p>Eisen (bei d<ex>er</ex> Zerlegung v. Zinnober u. Bleiglanz)<supplied cert="high">,</supplied> Zink (zur Extraktion d<ex>es</ex> Silbers aus
                        Werkblei), Arsen (zur Anreicherung d<ex>es</ex> Nickel<supplied cert="high">-</supplied> u. Kobaltgehalts in Speisen), Eisenhammerschlag, <choice>
                     <sic>Rotheisensenstein</sic>
                     <corr cert="high">Rotheisenstein</corr>
                  </choice> u. Braunstein (beim Frischen d<ex>es</ex>
                  <choice>
                     <sic>Rotheisens</sic>
                     <corr cert="high">Roheisens</corr>
                  </choice>) etc (p. 14) Silber erhöht d<ex>ie</ex> Härte d<ex>es</ex> Stahls.
                        (29)</p>
            </div>
            <pb n="23"/>
            <div n="2">
               <head type="toc">Schmiedeeisen <ref xml:id="aa7be0aa-5208-4b98-bbe0-aa52081b98a2" corresp="#cd8bbb69-c70b-490d-8bbb-69c70bd90d13" type="editorialNote">(Gefahr bei
                                Eisenbahnen)</ref><note xml:id="cd8bbb69-c70b-490d-8bbb-69c70bd90d13" corresp="#aa7be0aa-5208-4b98-bbe0-aa52081b98a2" type="editorial">Zusatz von
                                Marx.</note>
               </head>
               <p>D<ex>as</ex> Schmiedeeisen ist ein Aggregat v. Fasern (nach
                        Fuchs
                        durch Aneinanderreihung v. höchst kleinen Krystallen gebildet<supplied cert="high">)</supplied>. Durch heftige Erschütterung, Stösse (wie z. B.
                        bei Eisenbahnaxen) etc wird d<ex>er</ex> Zusammenhang zwischen d<ex>en</ex>
                        kleinsten Theilchen aufgehoben u. d<ex>ie</ex> fasrige Textur geht in
                            d<ex>ie</ex> körnige über, wodurch d<ex>ie</ex> Qualität d<ex>es</ex>
                        Eisens sich verschlechtert. (22)</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Stahl u. seine Anlauffarben. (Metallbad)</head>
               <p>D<ex>ie</ex> verschiednen Farben kommen bei genau bestimmten Temperaturen zum
                        Vorschein. Bei 360° verschwinden d<ex>ie</ex> Farben. D<ex>ie</ex>
                        Anlauffarben haben ihren Grund in einer dünnen Oxydschicht, welche
                            d<ex>ie</ex> Farben dünner Schichten zeigt. Je stärker glasharter Stahl
                        angelassen wird, d. h. je mehr man ihn erwärmt, desto weicher wird er. Man
                        benutzt d<ex>ie</ex> Anlauffarben zur Beurtheilung d<ex>er</ex> mehr od.
                        minder bedeutenden Härtegrade, die d<ex>en</ex> Stahlwaaren durch
                            d<ex>as</ex> Anlassen (temperiren) ertheilt werden soll. Da aber
                        schwierig ein Stahlstück auf d<ex>er</ex> Oberfläche überall gleichförmig zu
                        erhitzen, so jetzt <hi rendition="#u">allgemein Metallbäder aus Zinn u.
                            Blei</hi> v. bestimmtem Schmelzpunkt an <ref xml:id="cf7f0c69-5d2d-4eb1-bf0c-695d2d1eb1f9" corresp="#ea691bba-3a69-4b95-a91b-ba3a69bb9509" type="editorialNote">(dieser Schmelzpunkt steigt, in bestimmten Verhältnissen,
                                beim Wachsen d<ex>es</ex> Bleis gegen d<ex>as</ex> Zinn)</ref><note xml:id="ea691bba-3a69-4b95-a91b-ba3a69bb9509" corresp="#cf7f0c69-5d2d-4eb1-bf0c-695d2d1eb1f9" type="editorial">Zusammenfassung von Marx in eigenen
                                Worten.</note>, in welche man d<ex>ie</ex> glasharten
                        Stahlstücke so lang taucht, bis sie die Temperatur d<ex>es</ex> Bades
                        angenommen. (Diese entspricht bestimmter Farbe) (sieh 28 f<ex>ür</ex>
                        verschiedne Instrumente)</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Stahlsorten nach ihrer Verwendung.</head>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Instrumenten- u. Werkzeugstahl</hi>, wozu d<ex>ie</ex>
                  <hi rendition="#u">besten Sorten Roh- u. Cementsstahl</hi> verwendet. <hi rendition="#u">Massen- od. Maschinengussstahl</hi> ⦗durch
                        Zusammenschmelzen v. Roheisen mit Schmiedeeisen etc p. 29⦘ häufig statt
                        Eisen verwendet; muss wohlfeil u. leicht verarbeitbar sein.</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Vortheil Englands aus Kohleneisenstein od. Blackband. (p.
                        32)</head>
               <p>Sieh <hi rendition="#u">Raseneisenstein</hi>, der sich noch immer fort bildet
                        (p. 33) (Ibid. <hi rendition="#u">Schmelzwürdigkeit</hi> d<ex>er</ex>
                        Eisenerze)</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Jährliche Roheisenproduction (1865)</head>
               <p>Zus. 178,500,000 Zollcentner, wovon auf <hi rendition="#u">England, Wales u.
                            Schottland</hi>: 90,000,000. (47)</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Verwitterung (od. Abliegen d<ex>er</ex> Erze) <ref xml:id="d1a44947-7712-4879-a449-4777120879b2" corresp="#b7354375-effd-46ba-b543-75effd76badf" type="editorialNote">(Beispiel eines d<ex>er</ex> Naturwirkung
                                ausgesetzten Kapitaltheils)</ref><note xml:id="b7354375-effd-46ba-b543-75effd76badf" corresp="#d1a44947-7712-4879-a449-4777120879b2" type="editorial">Zusatz
                                von Marx.</note>
               </head>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Einfluss d<ex>er</ex> Verwitterung:</hi> 1) theilweise
                        Entfernung d<ex>es</ex> Schwefelgehalts, indem die d<ex>en</ex> Erzen
                        beigemengten <hi rendition="#u">Schwefelmetalle</hi>, wie Schwefelkies,
                        Kupferkies u. s. w. zu <hi rendition="#u">schwefelsauren Salzen oxydirt</hi>
                        werden, diese dann, ebenso wie vielleicht vorhandner Gyps, durch
                            d<ex>en</ex>
                  <hi rendition="#u">Regen ausgewaschen</hi> werden; 2) in einer <hi rendition="#u">Auflockerung</hi>, d. h. Vermehrung d<ex>er</ex>
                        Porosität d<ex>er</ex> Erze; kann vor sich gehn, wie bei Spatheisenstein od.
                        Sphärosiderit, durch <hi rendition="#u">höhere Oxydation</hi>, wodurch sie
                        einer mechanischen Veränderung in d<ex>er</ex> Gruppirung ihrer Moleküle
                        unterliegen, od. auch einfach auf mechanischem Wege, indem Feuchtigkeit
                        eindringt u. dieselbe im Winter gefriert. Zur Einleitung d<ex>es</ex>
                        Verwitterungsprocesses d<ex>ie</ex> gerösteten od. noch ungerösteten Erze zu
                        einem Haufen aufgestürzt, der d<ex>er</ex> Witterung möglichst ausgesetzt;
                            <hi rendition="#u">doch wird kein Eisenerz</hi>, selbst unter
                            d<ex>en</ex> günstigsten Verhältnissen, in <hi rendition="#u">kürzerer
                            Zeit als in 2 Jahren hinreichend verändert</hi>. Dasselbe durch <hi rendition="#u">Rösten</hi> schneller u. vollständiger erreicht.
                        (Weiteres über letzteres 34, 35)</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Windverlust. (bei Hochöfen)</head>
               <p>Um d<ex>en</ex> nicht unbeträchtlichen Windverlust bei d<ex>en</ex>
                  <hi rendition="#u">hölzernen Kastengebläsen</hi> zu vermeiden, jezt
                        allgemein d<ex>ie</ex> doppelt wirkenden eisernen Cylindergebläse (soufflets
                        cylindriques) eingeführt. D<ex>ie</ex> Cylindergebläse, obgleich in
                            d<ex>er</ex> Anlage kostspielig, sind in Bezug auf Dauerhaftigkeit,
                        Windpressung u. Wirkung d<ex>ie</ex> vollkommensten Gebläse.</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Anwendung v. erhitzter Gebläseluft</hi> eine d<ex>er</ex>
                        grössten Errungenschaften in d<ex>em</ex> Eisenhüttenwesen; <hi rendition="#u">Brennstoffersparniss <hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">3</hi>–<hi rendition="#sup">2</hi>/<hi rendition="#sub">5</hi>
                  </hi> d<ex>es</ex> früher verbrauchten <ref xml:id="bedb4f12-86fe-4769-9b4f-1286fe4769f7" corresp="#cd830392-cef8-44c2-8303-92cef8a4c214" type="editorialNote">Aufwands</ref><note xml:id="cd830392-cef8-44c2-8303-92cef8a4c214" corresp="#bedb4f12-86fe-4769-9b4f-1286fe4769f7" type="editorial">Bei
                                Wagner, S. 40: Quantums</note> u. <hi rendition="#u">Vermehrung d<ex>er</ex> absoluten Produktion</hi> um 50%; dabei
                            d<ex>er</ex> Ofengang regelmässiger u. d<ex>ie</ex> Arbeit im Herde weit
                        leichter (<hi rendition="#u">Weiteres</hi> darüber 40) (Mängel derselben p.
                        46)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Brennmaterialien</hi> sollen 1) d<ex>ie</ex> oxydirten
                        Eisenerze reduciren; 2) d<ex>ie</ex> zum Schmelzen d<ex>es</ex> Eisens u.
                            d<ex>er</ex> Zuschläge nöthige Temperatur liefern; 4) d<ex>as</ex> Eisen
                        kohlen. <hi rendition="#u">Holzkohle</hi> bis Mitte d<ex>es</ex> verwichnen
                        Jhhdts. <hi rendition="#u">Koks</hi>, wobei weit mehr Roheisen als durch
                        Holzkohle erzeugt wird; auf 100 Pfd Eisen Koksverbrauch 130 Pfd; in neuerer
                        Zeit in Great Britain <hi rendition="#u">rohe Steinkohle</hi> statt
                            d<ex>er</ex> Koks, bedeutende Ersparung dabei. Vorschläge mit <hi rendition="#u">Gas</hi> Roheisen zu erzeugen; damit könnte d<ex>ie</ex>
                        Eisenfabrikation mit Braunkohlenklein u. Torf, d<ex>en</ex> geringsten
                        Brennstoffen getrieben werden. (weiteres p. 41)</p>
            </div>
            <pb n="24"/>
            <div n="2">
               <head type="toc">Fortdauernder Produktionsprocess in Hochöfen. (Schmelzen
                            d<ex>es</ex> Roheisens)</head>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Schmelzcampagne:</hi> (Hüttenreise) Koksöfen gehn in
                            d<ex>er</ex> Regel 18 Monate – 2<hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">2</hi> Jahre; in England Beispiele v. 10–15, ja selbst
                        v. 20 jährigen Campagnen. (41) ⦗D<ex>ie</ex> Brennstoffgicht muss um so
                        grösser sein, je schwerer schmelzbar d<ex>ie</ex> Erze u. je weiter
                            d<ex>ie</ex> Oefen im Bauche sind. Die Erzgichte od. Sätze variiren je
                        nachdem d<ex>er</ex> Ofen mit Holzkohle od. mit Koks betrieben wird, nach
                            d<ex>er</ex> Höhe d<ex>er</ex> Oefen, d<ex>er</ex> Wirkung d<ex>es</ex>
                        Gebläses u. s. w.⦘ D<ex>ie</ex> Kieselerde schmilzt mit d<ex>en</ex>
                        vorhandnen Erden u. Oxyden zu <hi rendition="#u">Schlacke</hi> (scorie,
                        laitiers, <hi rendition="#u">slags</hi>, <hi rendition="#u">cinders</hi>)
                        zusammen, welche über d<ex>em</ex> Wallstein von selbst abfliesst od.
                        abgezogen wird. D<ex>as</ex> geschmolzene Roheisen sammelt sich am Boden
                            d<ex>es</ex> Gestells an u. erreicht nach u. nach fast d<ex>ie</ex> Höhe
                            d<ex>es</ex> Wallsteins. Alle 12–24 Stunden <hi rendition="#u">abgestochen</hi> (Abstich, coulée, tapping, running off); d<ex>as</ex>
                        Roheisen fliesst durch einen schon vorher im Sande vor d<ex>em</ex> Ofen
                        gemachten Ablassgraben nach d<ex>en</ex>
                  <hi rendition="#u">Formen</hi>. Diese verschiednen Formen (Sieh p. 42) <hi rendition="#u">Wascheisen</hi> (d<ex>as</ex> durch Pochen u. Waschen der
                        Schlacken die Eisen umschliessen gewonnen wird.)</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Wöchentliches Quantum d<ex>es</ex> Hochofenproducts</head>
               <p>Hohofen liefert <choice>
                     <sic>p. Woche</sic>
                     <corr type="deleted"/>
                  </choice>
                  <hi rendition="#u">100–1200</hi> Centner Roheisen in d<ex>er</ex> Woche. In
                        neuerer Zeit <ref xml:id="fddf6f8f-06e5-4c85-9f6f-8f06e57c85ea" corresp="#a2d31c05-183f-4e7e-931c-05183f2e7e67" type="editorialNote">(dies 1865)</ref><note xml:id="a2d31c05-183f-4e7e-931c-05183f2e7e67" corresp="#fddf6f8f-06e5-4c85-9f6f-8f06e57c85ea" type="editorial">Zusatz von Marx.</note> in <hi rendition="#u">Süd Wales u. Cumberland</hi> wöchentliche Produktion v.
                        8000–12000 Centner (42)</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Hochofenprocess.</head>
               <p>Zweck: 1) d<ex>ie</ex> Eisenoxyde durch anhaltendes Erhitzen in Berührung mit
                        kohlenstoffhaltigen Substanzen (Brennstoff, Ofengase) in d<ex>en</ex>
                  <hi rendition="#u">metallischen Zustand über</hi>zuführen, 2) d<ex>as</ex>
                        regulinische Eisen durch Verbindung mit C in schmelzbares Roheisen zu
                        verwandeln u. 3) d<ex>as</ex> Roheisen zu schmelzen, um v. ihm d<ex>ie</ex>
                  <hi rendition="#u">erdigen</hi> Bestandtheile d<ex>er</ex> Erze u. Zuschläge
                        zu trennen. Verschiedne Funktionen d<ex>er</ex> verschiednen Theile
                            d<ex>es</ex> Hochofens. (43, 44) (Vorwärme Zone, Reduktionszone,
                        Kohlungszone, Schmelzzone, Verbrennungszone) <hi rendition="#u">Cyanbildung</hi> (Cyanmetalle od. Cyanwasserstoff)</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Bedeutendheit d<ex>er</ex> Erzeugung v. Cyanmetallen bei einem
                        mit Steinkohlen betriebnen Hochofen (p. 44) (Cyankalium)</head>
               <head>Benutzung d<ex>er</ex>
                  <choice>
                     <sic>Hohofengasse</sic>
                     <corr cert="high">Hohofengase</corr>
                  </choice>. (Exploitation d<ex>er</ex> im Process gebildeten
                        Gichttgase)</head>
               <p>Die durch d<ex>ie</ex> Gicht (d<ex>en</ex> Mund d<ex>es</ex> Hochofens)
                        entweichenden Gase (Gichtgase bestehn 1) aus den <hi rendition="#u">Destillationsprodukten</hi> d<ex>es</ex> Brennstoffs, 2) aus
                            d<ex>en</ex>
                  <hi rendition="#u">Verbrennungsprodukten</hi> derselben u. 3) aus der
                        Kohlenäure d<ex>es</ex> Kalkssteins d<ex>er</ex> Beschickung. In
                            d<ex>en</ex>
                  <hi rendition="#u">Hochöfen</hi> gelangen <hi rendition="#u">unter
                                d<ex>en</ex> günstigsten Verhältnissen <anchor type="marginal_start" xml:id="start_ihsn_l3w_q2c" corresp="#end_ihsn_l3w_q2c" rendition="#marginal-black_solid"/>nur 16,55% <choice>
                        <sic>Brenmaterial</sic>
                        <corr cert="high">Brennmaterial</corr>
                     </choice> zur Realisation</hi>, während <hi rendition="#u">83,45% durch
                                d<ex>ie</ex> Gicht in Gestalt brennbarer Gase verloren
                            gehn</hi>.<anchor type="marginal_end" corresp="#start_ihsn_l3w_q2c" xml:id="end_ihsn_l3w_q2c"/> Also sehr wichtig diese Gase anzuwenden.
                        Früher nur zum Erhitzen d<ex>er</ex> Gebläseluft; neuerdings (sieh p. 44)
                        (durch Bergrath <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M7276698">
                     <choice>
                        <sic>Fabre</sic>
                        <corr cert="high">Faber</corr>
                     </choice> du Faur</persName> auf dem Wasseralfinger Eisenwerk)
                            d<ex>ie</ex>
                  <hi rendition="#u">Gichtgase vor ihrer Verbrennung gesammelt</hi>, durch <hi rendition="#u">Röhrenleitung abgeführt</hi> u. mit grossem Erfolg
                        angewandt zu <hi rendition="#u">Schmelzen u. Frischen d<ex>es</ex> Eisens
                            etc etc</hi> (45) auch <hi rendition="#u">Salmiakgewinnung</hi>
                        (p. 45)</p>
               <p>(D<ex>er</ex>
                  <hi rendition="#u">Stickstoff d<ex>es</ex> Brennstoffs</hi>, sowie ein <hi rendition="#u">Theil d<ex>es</ex> Stickstoffs d<ex>er</ex>
                            Gebläseluft</hi> trifft in d<ex>er</ex> Schmelz- u. Kohlungszone mit
                            d<ex>er</ex> Kohle zusammen u. bildet Cyan (<supplied cert="high">-</supplied>metalle od. <supplied cert="high">-</supplied>Wasserstoff)
                            <ref xml:id="dfe96130-1f6e-4b93-a961-301f6eeb93e1" corresp="#e0ee27bd-8f0c-4efb-ae27-bd8f0c8efb50" type="editorialNote">(Viel Kali im Eisenerz (Thoneisenstein)
                                Zuschlag u. d<ex>en</ex> Steinkohlen)</ref><note xml:id="e0ee27bd-8f0c-4efb-ae27-bd8f0c8efb50" corresp="#dfe96130-1f6e-4b93-a961-301f6eeb93e1" type="editorial">Zusammenfassend von Marx.</note>
                        Cyankalium u. andre Cyanverbindungen, wenn sie in d<ex>er</ex> Glühhitze mit
                        Wasserdämpfen zusammenkommen, liefern unter andern Zersetzungsprodukten auch
                            <ref xml:id="be50db9a-a8dc-4ed9-90db-9aa8dc6ed94d" corresp="#c65d11eb-1fd4-4580-9d11-eb1fd4858000" type="editorialNote">Salmiak</ref><note xml:id="c65d11eb-1fd4-4580-9d11-eb1fd4858000" corresp="#be50db9a-a8dc-4ed9-90db-9aa8dc6ed94d" type="editorial">Bei
                                Wagner, S. 45: Ammoniak</note>.)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Produktion v. weissem od. grauem Roheisen</hi> (p. 46)</p>
            </div>
            <div n="2">
               <head type="toc">Theilung d<ex>er</ex> Produktion f. d<ex>ie</ex> verschiednen
                        Sorten Roheisen in England. (p. 46, 47)</head>
            </div>
            <div n="2">
               <head>Schmiede- od. Stabeisen.</head>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Beispiel d<ex>er</ex> französischen Luppenfrischerei</hi>,
                        noch in d<ex>en</ex> Pyrenäen; mit Holzkohlen; d<ex>ie</ex> kleinsten Herde
                        fassen nur 3–4 Ctr Erze, d<ex>ie</ex> grösseren 7–8 Centner. (48)
                            D<ex>ie</ex>
                  <choice>
                     <sic>schlacke</sic>
                     <corr cert="high">Schlacke</corr>
                  </choice> wird dabei mehr eisenhaltig. D<ex>ie</ex>
                  <hi rendition="#u">Eisenerze müssen leicht schmelzbar</hi> u. <hi rendition="#u">reichhaltig</hi> sein (gewöhnlich <hi rendition="#u">Roheisenstein</hi>, <hi rendition="#u">Magneteisenstein</hi> u. gewisse
                            <hi rendition="#u">Spatheisensteine</hi>
                  <supplied cert="high">)</supplied>. D<ex>as</ex> geröstete Erz wird hier in einer Operation
                        reducirt, geschmolzen u. gefrischt (entkohlt), während bei d<ex>er</ex>
                  <hi rendition="#u">italien. od. corsischen</hi> Luppenfrischerei jedes Stück
                        Erz dreimal auf d<ex>en</ex> Herd kommt, erst geröstet, dann reducirt, dann
                        eingeschmolzen u. gefrischt. Bei <supplied cert="high">dem</supplied>
                        Herdfrischen <supplied cert="high">wird das</supplied> Roheisen meist mit
                        Holzkohle eingeschmolzen mit Gebläseluft; d<ex>as</ex> Flammenofenfrischen
                        mit Steinkohlen u. ohne Gebläseluft. (Sieh Vorzüge d<ex>es</ex>
                        Herdfrischens mit Bezug auf Qualität, dagegen ökonomischer, rascher,
                        grössere Produktion d<ex>es</ex> Puddelns. p. <hi rendition="#u">49</hi>)</p>
               <p>
                  <anchor type="marginal_start" xml:id="start_ijrl_bjw_q2c" corresp="#end_ijrl_bjw_q2c" rendition="#marginal-black_solid"/>
                  <ref xml:id="b70b3f1d-0ecf-4e34-8b3f-1d0ecfbe34d7" corresp="#c1ec32db-4b1f-440f-ac32-db4b1f140fb7" type="editorialNote">Früher machte man kein Roheisen, sondern gleich
                                Schmiede- od. Stabeisen u. d<ex>ie</ex> Operation d<ex>es</ex>
                                Herdfrischens (wobei Holzkohle <pb n="25"/> angewandt) erforderte
                                reichhaltige u. leicht schmelzbare Erze. Man fing also vom <hi rendition="#u">besten Boden</hi> (so zu sagen an) u. dabei
                                konnte d<ex>ie</ex> Produktion auch nur mit d<ex>em</ex> besten
                                HilfsMaterial (Holz damals noch wohlfeil) u. nur auf kleinem
                                Massstab getrieben werden.</ref><note xml:id="c1ec32db-4b1f-440f-ac32-db4b1f140fb7" corresp="#b70b3f1d-0ecf-4e34-8b3f-1d0ecfbe34d7" type="editorial">Zusammenfassend von Marx in eigenen Worten.</note>
                  <anchor type="marginal_end" corresp="#start_ijrl_bjw_q2c" xml:id="end_ijrl_bjw_q2c"/> ⦗In gleicher Zeit, wo man im Herd about
                        60–80 Ctr (im besten Fall) verarbeitet, im Puddelofen 225–250⦘ (grosser
                        Abgang v. Roheisen bei dieser Methode, das in d<ex>ie</ex> Schlacke
                        geht)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Puddeln</hi> (Flammenofen) Nur dadurch d<ex>ie</ex>
                        ungeheure Stabeisenproduktion f. Eisenbahnen u. Maschinenbau möglich
                        geworden. D<ex>er</ex> Puddelprocess währt 2–2<hi rendition="#sup">1</hi>/<hi rendition="#sub">2</hi> Stunden; d<ex>er</ex> Process kann
                        in 24 Stunden 8–10 × wiederholt werden, demnach gegen 36–40 Centner Roheisen
                        verarbeitet werden. Verlust an Eisen 8–10%; Verbrauch an Steinkohlen kommt
                        an Gewicht dem d<ex>es</ex> verarbeiteten Roheisens gleich. 5 Puddelöfen
                        gewöhnlicher Grösse verarbeiten d<ex>as</ex> Roheisen eines Hohofens u.
                            d<ex>es</ex> dazu gehörigen Affinirfeuers, theils durch Arbeiter, theils
                        durch Maschinen (<hi rendition="#u">Puddelmaschinen</hi>)</p>
               <p>
                  <hi rendition="#u">Unvollkommenheiten</hi> d<ex>es</ex> jetzigen
                        Puddlingsprocesses ⦗abgesehn v. d<ex>er</ex> vielen Handarbeit, die er
                        erfordert⦘ (58.)</p>
            </div>
         </div>
         <pb n="26"/>
         <div n="1">
            <head type="toc">
               <supplied reason="editorialOutline">Chronologische Notizen zur
                        russischen Geschichte</supplied>
            </head>
            <p>
               <supplied cert="high">Der verbleibende Teil des Hefts mit den Chronologischen Notizen zur russischen Geschichte sowie den Exzerpten aus Werken von Mykola Kostomarov,
                        Serhij Podolyns’kyj, William Boyd Dawkins und James Geikie ist veröffentlicht in: <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M7705146">MEGA
                        IV/27</ref>.</supplied>
            </p>
         </div>
      </body></text>
</TEI>