[Hefte zur
Agrikultur. Heft 3. 1868]
[Veröffentlicht in: MEGA IV/18. S. 585–736.] |
[Heinrich Joachim Gehlsen:] Das kleine Buch vom grossen Bismarck. 2. rev. Aufl. Bern 1877.
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Das Kleine Buch vom Grossen Bismarck. 2. Ausg. Bern.
(bei F. E. Magron.) 1877 (1ste Aufl. July 1877[)] (Erste Ausg. in Deutschland (?) wurde
confiscirt.)
⦗Der
Verfasser sagt im „Vorwort zur 1st Auflage“ u. a. dass »bis
heute der Fürst Bismarck sein Gewicht in
der öffentlichen Meinung stets selbst bestimmte u. nach
den flüssigen Millionen des Welfenfonds #e* Welfenfonds°] Die Einkünfte aus
dem beschlagnahmten Vermögen des ehemaligen Königs Georg V. von Hannover
(Adelsgeschlecht der Welfen seit etwa dem 9. Jahrhundert) wurde als
Welfen- bzw. dann Reptilienfonds bezeichnet, nachdem Otto von Bismarck
am 30. Januar 1869 die Agenten des durch die Annexion 1866 beseitigten
Königshauses von Hannover „bösartige Reptilien“ genannt hatte, für deren
Bekämpfung der Fonds laut Verordnung benutzt werden sollte.
Reptilienfonds gilt seitdem als allgemeine Bezeichnung für einen
geheimen Fonds der Regierung zur Beeinflussung von Presse und
Publizisten.
Schließen u. andrer disponiblen Kapitalien regulirt hat,
u. dass Diejenigen, welche sich unterfingen, nachzuwiegen, unverweigerlich in
jene festen, aber kleinen Cabinets à part verschwanden etc« (p. IV)
„Meine Botschafter,“ sagte Bismarck einem Mitglied der Pariser Gesandtschaft, „müssen einschwenken auf Commando wie die Unterofficiere, ohne zu fragen: warum?“ (p. 2, Note)
Im Erfurter Parlament
#e*Erfurter Parlament°]
Im März und April 1850 hielt in der Kirche des Augustinerklosters zu
Erfurt das deutsche Unionsparlament mit seinen beiden Kammern Volkshaus
und Staatenhaus seine Sitzungen zur Erarbeitung einer Verfassung
ab.
Schließen war er der heftigste Gegner der v. Radowitz erstrebten Einigung Deutschlands. (11)
Plädirte f. den Gang nach Olmütz #e* Gang nach Olmütz°] Vereinbarung zwischen
Österreich und Preußen vom 29. November 1850 in Olmütz. Preußen mußte
auf Verlangen Rußlands und Österreichs seine Unionspolitik aufgeben, die
Mobilmachung zur Abwehr der von Österreich gegen Kurhessen geplanten
Intervention, die Preußens strategische Positionen in Kurhessen
bedrohte, rückgängig machen und einer Regelung der deutschen Frage auf
Ministerialkonferenzen zustimmen. Der Deutsche Bund wurde
wiederhergestellt.
Schließen ; darüber hocherfreut der
russische Gesandte
Baron v. Budberg
; durch
dessen Hülfe ward er preussischer Bundestagsgesandter in Frankfurt;
wurde durch persönlichen Krakehl mit Graf
Leo Thun
, damals östreichischer
Geschäftsträger in Frankfurt – (der empfing ihn mit brennender Cigarre)
Antiöstreicher. (11)
Frühjahr 1815 1859 (wo pr. auswärtig. Minister v. Schleinitz die in Hof- u. Militairkreisen vorwaltende Neigung zu Bündniss mit Oestreich bekämpfte) verlangte Bismarck Bündniss mit Frankreich gegen Oestreich. (11) In Brief vom 16 Mai 1859 v. Petersburg (wo er damals pr. Gesandter) tritt Bismarck [»]f. sein eignes, dem Minister entgegengesetztes polit. Programm auf« so anmasslich, etc (12)
Im »Militär-Etat« wurzelt das was Bism. „deutsch-nationale“ Politik heisst. (15)
Nach 1848 machte die liberale Partei u. das liberale Ministerium die Einigung Deutschlands zu ihrem Programm. Bismarck Opposition dagegen; noch im Erfurter Parlament gehörte er zu der deutschfeindlichen Partei, der die schwarzrothgoldnen Farben als Symbol der verächtlichsten politischen Gesinnung galten. (16)
Um die liberale deutschgesonnene Regierung zu stürzen, verbanden
sich Bismarck u. Genossen mit dem
Ausland u. zwangen Preussen nach Olmütz; in Folge dessen (
Manteuffel
unterstützte ihn dabei) avancirte Bismarck
von Deichhauptmann zu Bundestagsgesandter in Frankfurt.
Nach dem
Sturz Manteuffels
… Ministerium der neuen Aera; liberale Partei
u. Deutschthum wieder obenauf; Grundlage des Nationalvereins
#e*Nationalvereins°] Der Deutsche
Nationalverein war eine politische Vereinigung, ein Verband des
liberalen Bürgertums, der für die Einigung Deutschlands zu einem
starken, zentralisierten Staat ohne Österreich unter Führung eines
monarchischen Preußens (für ein sog. Kleindeutschland) eintrat. Er wurde
auf einem Kongreß in Frankfurt a. M. im September 1859 gegründet. Den
wesentlichen Kern des Nationalvereins bildete die propreußische liberale
Gothaer Partei, die im Juni 1849 von aus der Frankfurter
Nationalversammlung ausgeschiedenen Vertretern des gegenrevolutionären
Großbürgertums und von rechten Liberalen in Gotha gegründet worden war.
Ihm schlossen sich Nationalliberale und Linksliberale an. Nach dem
Preußisch-Österreichischen Krieg 1866 und der Bildung des Norddeutschen
Bundes erklärte sich der Nationalverein im November 1867 für aufgelöst.
Schließen gelegt ([16,] 17) Conflict
zwischen Kammer u. liberal. Ministerium wegen der Militairfrage
unlöslich geworden. Bismarck, der vom Augenblick wo geworden
Bundestagsgesandter in Frankfurt die Taktik befolgt hatte die Politik
eines jeden Ministeriums zu tadeln – Gesandter in Paris geworden – wurde jezt Ministerpräsident. In Berlin suchte er zunächst Compromiss zu Stande
zu bringen;
Wilhelm I
antwortet: „In diesem Falle hätte er auch mit seinen früheren Ministern regiren können.“ Seine
weiteren Versuche mit der Opposition Frieden zu machen scheiterten;
darauf geht Bismarck gegen sie; verfolgt den
Nationalverein aufs heftigste; zum |153 zweitenmahl wird er
aus Privatrücksichten der heftigste Gegner
deutsch-nationaler Bestrebungen. ([18,] 19) Dieser deutsch nationale
Liberalismus diente ihm »als Waffe«, sobald er sie seinen Gegnern aus
der Hand entwunden. Ueberbot sie in liberalen Forderungen, indem
er
1865 deutsches Parlament auf Grund allgemeiner directer
Wahlen verlangte. (19)
Sobald Moltke bei Sadowa die
Oestreicher geschlagen, proclamirte Bismarck das von ihm im Erfurter Parlament
u. später so brutal bekämpfte national-deutsche Programm als das seinige. ([19,] 20) Er benützte stets den rechten Augenblick um
die Erfolge andrer f. sich nutzbar zu machen. (21) Im Jahr 1870 gab er Frankreichs Forderung zu
(es
machte einen Kriegsfall daraus) auf die hohenzollernsche
Candidatur für den spanischen Thron zu verzichten. Suchte also
den Krieg mit Frankreich zu vermeiden. (23) Hatte das schon durch
seine Nachgiebigkeit in der
Luxemburgschen Frage #e*Luxemburgischen
Frage°] Auf dem Wiener Kongreß 1815 war Luxemburg zum Großherzogtum
erhoben und in dynastischer Personalunion mit dem Königreich der
Niederlande (mit Belgien) verbunden worden. Da die Stadt Luxemburg zur
Festung des Deutschen Bundes erklärt wurde und eine preußische Besatzung
erhielt, war Wilhelm I. von Holland als luxemburgischer Großherzog auch
Bundesmitglied. Durch die Auswirkungen der belgischen Revolution von
1830 wurde 1839 der größte (wallonische) Teil Luxemburgs Belgien
angegliedert. Der verbliebene Teil (nach wie vor in Personalunion mit
Holland) erhielt 1841 eine Verfassung. Die Entwicklung der
luxemburgischen Wirtschaft wurde beschleunigt; seit 1842 gehörte sie dem
deutschen Zollverein an. Nach Auflösung des Deutschen Bundes suchte
Napoleon III. 1866/1867 das Großherzogtum Luxemburg von den Niederlanden
käuflich zu erwerben, das aber auf Anraten Bismarcks ablehnte. Daraufhin
wurde es durch den Londoner Vertrag von 1867 für neutral erklärt und die
preußische Besatzung zurückgezogen. 1868 erhielt es eine neue
Verfassung.
Schließen gethan. (24)
Als #e2 Am 13. Juli
1870 sandte der preußische König Wilhelm I. aus Bad Ems eine Depesche
über seine Ablehnung der französischen Forderung, nie wieder einer
hohenzollernschen Thronkandidatur in Spanien zuzustimmen. Die Emser
Depesche wurde von Bismarck gekürzt, in ihrem Sinn geändert und
veröffentlicht. Sie wurde zum äußeren Anlaß für die Kriegserklärung
Frankreichs an Preußen.
Schließen Krieg mit Frankreich dennoch
einbrach schob er ihm als sittliches Motiv die
Fabel v. der Beleidigung des Königs Wilhelm zu Ems durch Benedetti unter. Wilhelm
selbst erklärte: „A Ems, il n’y a eu ni insulté ni
insulteur.“ (25)
9 Februar, 1876. Bismarcks Rede im Reichstag, bei Gelegenheit der Berathung der Strafgesetznovelle, energisch f. festere Knebelung der Presse, die Schuld nicht nur am allgemeinen polit. Misstrauen, sondern an der materiellen Noth des Landes sei. (26) ⦗Hat v. Wagener nichts gelernt; seine nach mancher Hinsicht so gefährliche Unwissenheit. p. 27.⦘ Nicht seine Reptilienpresse; sondern namentlich die ultramontane u. die socialistische ⦗in fact alle Presse, die nicht Reptil war⦘, die öffentliches Misstrauenten Misstrauen weckte gegen die wirthschaftlichen Recepte der väterlichen Regierung, u. namentlich auch auch gegen die „besitzende Klasse“, d. h. die „armen Gründer“ des Parlaments u. der Judenbörse.
U. a. sagte der
Bismarck.
Schließen Deichhauptmann:
„Einstweilen leiden unter diesen Gerüchten (der
sensationsbedürftigen Presse) nur die Geschäfte; die Geschäfte
leiden aber auch unter einer andern Art von Presse, ich möchte sie diejenige
nennen, die im Dunkeln wirkt, nur bei dem
Lichte einer Blendlanterne. Diese Presse hat ihre Verbreitung vorzugsweise
unter Leuten v. wenig Mitteln u. wenig Bildung, die nicht im Stande sind die
Irrthümer u. dreisten Lügen,
welche man ihnen aufbindet, zu kontroliren. Diese Art der Presse hat bei
dem gemeinen Mann, der mit Recht glaubt, dass er in üblen
Verhältnissen lebt, ein leichtes Spiel, indem sie ihn glauben macht, dass er
durch weniger Arbeit u. durch eine Anweisung auf das Vermögen seiner Mitbürger dieser
Lage dauernd abhelfen
könnte.
Diese Art der Presse, diese demokrat. socialistischen Umtriebe haben
wesentlich mit dazu beigetragen, den geschäftlichen Druck, in dem wir uns
befinden, hervorzurufen. Sie haben sicher
die deutsche Arbeit vertheuert und vermindert. Der deutsche Arbeiter bei gleichem Lohn
leistet weniger als der französische u. englische Arbeiter; der
ausländische Arbeiter arbeitet mehr u. geschickter
als der deutsche u. dadurch sind wir
konkurrenzunfähig geworden. Die socialistischen Umtriebe
haben die Leute auf unrealisirbare
Hoffnungen verwiesen, die sie v. regelmässiger fleissiger Arbeit abhalten u. desshalb klage ich
die Führer an, dass sie an
der Noth des Arbeiterstandes wesentlich mit Schuld
sind. Wenn diese Zustände fortdauern, so gehen wir der
Verarmung entgegen, das wird die Zuchtruthe
#e5Zuchtruthe BIS
verhängt.°] Die Bibel. Das Alte Testament. Die Sprüche Salomons
13,24: „Wer seine Rute schont, der haßt seinen Sohn; wer ihn aber
liebhat, der züchtigt ihn bald.”
Schließen sein, welche Gott über diese Excesse verhängt.“ (28, 29) Er giebt
in derselben Rede zu, dass weder er noch der grösste Theil
der Mitglieder des Reichstags den |154
Socialismus u. seine Forderungen in der ihm dienenden Literatur studirt
haben … Entschuldigung für seine Unwissenheit (30) „Nicht alle“, sagt er,
[„]sind auf socialem Gebiet so gelehrt als der Abgeordnete Bamberger.“ (31) ⦗Graf
Eulenburg
hatte damals gleichzeitig sich die zu einem socialen speech nöthige
Gelehrsamkeit verschafft aus der unbedeutenden Brochüre #e6 Brochüre
BISSchuster°] Bei Gehlsen,
S. 31/32: aus der sehr einseitigen und unbedeutenden Schuster’schen Broschüre – Die 1. Aufl. der
Schrift von Richard Schuster „Die Social-Demokratie …“ erschien 1875
und umfaßte XII/236 Seiten; die 2. Aufl. erschien bereits
1876.
Schließen des Reisepredigers
Schuster
, von einem seiner Räthe
zusammengeschnitten. Im übrigen: „Die Flinte schiesst,
der Säbel haut.“ (31, 32[)]⦘
⦗
Hesekiel
, Zusatz von
Marx.
Schließen in seiner
Apotheose
Bismarcks, weiss nichts in der Vergangenheit Bismarcks
nachzuweisen, das dass er jemals irgendeinem Studium obgelegen;
[»]nur einmal erzählt er wie Herr v.
Bismarck-Schönhausen mit dem
Herrn v. Arnim-Kröchlendorff, seinem Schwager, am 7 März 1846 einer
Sitzung des „Vereins für das Wohl der
arbeitenden Klassen“ in Potsdam beiwohnen wollte.« (30, 31)⦘
Actiengesetz – auf Miquel’s Betreiben. (37)
1867–68 entdeckte Bismarck, dass etwas für den Grundbesitzerstand gethan werden müsse, namentlich für die Hypothekenverhältnisse. Durch Lothar Bucher bewog er Rodbertus, ein Werk über das Rentenprincip zu schreiben. Das Buch lag einige Wochen auf des Fürsten Tisch u. Miquel erhielt die Unterschrift unter die »Concession der Preussischen Central Boden Credit Actiengesellschaft.« (38) ⦗Bismarck bei der Gründung des genannten Instituts materiell betheiligt, dieses anrüchigen, mit ungesetzlichen Privilegien ausgerüsteten Instituts⦘
Aus:
Otto
Glagau: Der Börsen- und Gründungs-Schwindel in
Deutschland. (Zweiter Theil von „Der Börsen- und Gründungs-Schwindel in
Berlin“.) Leipzig 1877. S. 5–9.
Schließen ⦗Actiengesetz
vom 11 Juni 1870; (sieh über die Debatte im Norddeutschen Reichstag
Glagau
[)] (Sitzung vom
20 Mai 1870, p. 5 sq.; gelangte an den
Reichstag 12 Mai, Commission überwiesen, die sich
schnell schlüssig machte; 20 Mai erste u. 2te
Berathung! 24 Mai, am späten Nachmittag 3t
Debatte[)]⦘ (Simson (Präsident) ging essen; statt ihm präsidirt
Herzog v. Ujest
,
beseitigte die Formalität der Lesung in wenig Minuten.)
Aus:
Otto Glagau: Der Börsen- und
Gründungs-Schwindel in Deutschland. (Zweiter Theil von „Der Börsen- und
Gründungs-Schwindel in Berlin“.) Leipzig 1877. S.
524.
Schließen ⦗Die
[„]Pr.
Central-Bodencredit-Actiengesellschaft“ so zu sagen eine
parlamentarische Gründung. Gründer
Rothschild
(Frankfurt a/M),
Abraham v. Oppenheim
(Köln), Geh. Commercienräthe
Gerson
Bleichröder
u.
Adolph Hansemann
,
Miquel
; als erste Verwaltungsräthe
v. Arnim Boytzenburg, v. Bernuth etc sieh Glagau p.
524; mit ausserordentlichen gradezu ungesetzlichen Privilegien
ausgestattet; auf Grund dieser Privilegien mit diesen Actien sofort Agiotage
der schlimmsten Art getrieben (sieh p. 524 sq.)[⦘]
Aus:
Otto Glagau: Der Börsen- und
Gründungs-Schwindel in Deutschland. (Zweiter Theil von „Der Börsen- und
Gründungs-Schwindel in Berlin“.) Leipzig 1877. S.
525.
Schließen ⦗
Bamberger
gründete Februar 1870
mit
Adabert Adalbert Delbrück etc (p. 525 sq.) die
Deutsche Bank.[⦘]
Bismarck hatte Bei Gehlsen, S.
39: vermuthlich in Frankreich
Schließen v. Louis
Bonaparte
gelernt, dass Geldmacht f.
Staatsmann nöthig; daran bitter erinnert durch schmähliches Fiasco, bei Ausbruch
des fzs. Kriegs, des Kriegsanlehns im Norddeutschen Bund.
(p. 39)
Aus:
Otto Glagau: Der Börsen- und
Gründungs-Schwindel in Deutschland. (Zweiter Theil von „Der Börsen- und
Gründungs-Schwindel in Berlin“.) Leipzig 1877. S.
285/286.
Schließen ⦗Um
Wagener
zu stürzen, der als Rath im Staatsministerium
den Vortrag beim König erhalten sollte, führte
Lasker
am 7 Feb. 1873 die dreiste Komödie der
Enthüllungen auf Zusatz
von Marx. – Im Anschluss exzerpierte Marx zwei Schriften von Otto von
Diest in Heft IX.
Schließen (Diest-Daber) (p. 285 sq), indem er ein paar
Gründerdilettanten der Conservativen Partei an den Pranger
stellte. Wagener als Gründer der Pommerschen Centralbahn musste
den Abschied nehmen, erschien |155 aber im nächsten Jahr
mit seinem Adlatus,
Rudolph
Meyer
, auf dem socialpolit. #e12 socialpolit. Congress zu
Eisenach°] Generalversammlung des Vereins für Sozialpolitik am 11. und
12. Oktober 1874 in Eisenach.
Schließen Congress zu Eisenach, wo er
in ziemlich durchsichtiger Weise als Abgesandter v. Bismarck auftrat.⦘
Bismarck u. die Milliarden traten ihre wirthschaftliche Herrschaft
in Deutschland an. Mit dem Goldregen #e* Goldregen°] Im Friedensvertrag zu Frankfurt
am Main vom 10. Mai 1871 wurde Frankreich dazu verpflichtet, an das
Deutsche Reich im Zeitraum von drei Jahren eine Kontribution von 5
Milliarden (Gold-)Francs zu zahlen.
Schließen sollte die
wirthschaftliche Blüthe forcirt werden. #e* Bismarck-Colbert°]
Bei Gehlsen, S. 40:Bismarck zierte sich mit der
Genialität eines neuen Colbert. – Gemeint war Otto von
Camphausen.
Schließen Bismarck-Colbert überlieferte das
Vermögen des Staats den Gründerjuden #e* Gründerjuden°] Siehe S.
000-000.
Schließen u. ihren Genossen im Parlament u. an der
Börse. „Discontoring“ u. „Rothschild-Bleichröder-Ring“. Die Minister
a. D.
v. Bernuth
u.
v. Bonin;
die vortragenden Räthe im Cabinet des Kaisers, z. B.
die wirkl. Geh. Räthe Wehrmann,
Schumann etc (40, 41)
Actiengesetz; Reichsbankgesetz; Hypotheken- u. Subhastationsgesetze; Pr. Centralbodenkreditgesellschaft, Abschaffung der Wuchergesetze. ([41,] 42)
Bismarcks Trio – Camphausen-Delbrück-Michaelis (42)
Der internationale Schwindel der
Gotthardbahnunternehmung #e*Gotthardbahnunternehmung°] Am 6. Dezember 1871 konstituierte sich
die Gotthardbahngesellschaft mit Sitz in Luzern (Schweiz), um durch das
Alpengebirge am Gotthardpaß eine Eisenbahn mit einem 15 km langen Tunnel
zu bauen, wo es bis dahin nur eine Poststraße gab. Das Baukapital wurde
außer durch Subventionen durch die Emission von Aktien in Höhe von 34
Mill. Frs. und von Obligationen in Höhe von 68 Mill. Frs. beschafft. Am
1. Oktober 1872 begannen die Bauarbeiten. 1876 erwiesen sich die
Berechnungen als unzuverlässig und das Kapital als unzulänglich. Am 12.
März 1878 wurde ein Nachtragsvertrag der beteiligten Staaten Italien,
Schweiz und Deutsches Reich unterzeichnet. Ende 1882 erfolgte die
Fertigstellung.
Schließen in Scene gesetzt unter Aegide Bismarcks, ausgeführt v. dem semitischen
Gründerring Disconto-Gesellschaft
Bleichröder-Oppenheim
. Dann der kolossale rumänische Eisenbahnschwindel, entrirt von
Strousberg
, den
Herzögen
Ratibor
,
Ujest
u. Graf Lehndorff-Steinort. Dies Consortium schädigte
schwer das deutsche Publicum; gerettet durch Intervention Bismarck (legte die diplomat. Verhandlungsakten
zwischen dem Reichskanzleramt u. der rumän. Regierung
dem Juden Bleichröder vor);
an ihre Stelle trat Disconto-gesellschaft – u.
Bleichröder, um das deutsche Kapital zu „retten“; dafür
Hansemann u. Bleichröder geadelt.
Die Frucht ihrer Bemühungen der vollständige Verlust
des deutschen Kapitals zu Gunsten der Gründer. (44, 45)
Zusatz von Marx.
Schließen ⦗Sieh Glagau, p. 530,
31⦘
Bleichröder „fructificirt“ Bismarcks Vermögen. (46)
15 Juni 1847, in der
Juden-Emancipationsdebatte – als Abgeordneter in
der s. g. Curie der 3 Stände griff Bismarck Juden an,
sollten kein obrigkeitliches Amt in christlichen Staat bekleiden können
etc[.] Aber sagte: „Ich bin kein Feind der
Juden, u. wenn sie meine Feinde sein sollten, so vergebe ich ihnen. Ich liebe sie sogar unter Umständen.“ (p. 46) Bemerkung von Marx.
Schließen Of course! Unter Umständen!
»Es ist
bekannt, dass Bismarck bei seinem selbst v. Hesekiel
geschilderten wüsten Leben stets bis
über die Ohren in Schulden steckte u.
dabei vollständig in die Hände der Juden gerathen war.« (46,
Note)
Juden waren es, die dem Justizminister Bismarcks, dem Leonhardt im Reichstag (1876) die gesetzliche
Befugniss ertheilten, an Richter Gratificationen zu
ertheilen
Bemerkung
von Marx.
Schließen ⦗d. h. sie zu corrumpiren, u.
so
dem
Disciplinargesetz,
utili
das dulce zuzufügen⦘ (p. 48) Bismarck gestattete seinen Geheimräthen
speciell die Betheiligung an Gründungen (49)
Bestechlichkeit der Richter – Klage welche v. Seite aller Geschäfte wiederkehrt. Auszeichnung v. Staatsanwälten u. Richtern, auffällig harmonirend mit deren Wirksamkeit in politischen Processen der Nation Neuzeit. Jetzt noch directe Geldgratificationen vom Minister. Leonhardt behauptete im Reichstag, Gratificationen würden nur in Unglücksfällen bewilligt. Reichensperger u. Haenel wiesen das Gegentheil nach. Wie corrumpirt muss ein Parlament sein, das den Richter der Laune u. dem Willen des Justizministers u. damit dem Bismarck überliefert. ([49,] 50)
Im Schreiben des auswärtigen Amtes zu Berlin an Grafen Arnim zu Paris findet sich |156 Aüsserung Äusserung, dass die Mandements der Bischöfe v. Angers u. Nîmes nach fzs. Recht unter den Begriff der provocation directe à la désobéissance aux lois zu bringen sein würden, „wenn die Regierung auch nur ein ganz geringes Mass von gutem Willen besässen besässe“. (51, 52)
Unter einer solchen Justiz nur möglich, dass der brutalste wirthschaftliche Plünderungsprocess in Deutschland zu solcher Blüthe gelangen konnte. (52)
Camphausen borgte Millionen aus Staatsmitteln dem Gründerring der
Discontogesellschaft, u. zwar „um keine Zinsen zu
verlieren“ zu 23/4%! Als
nahender Krach sich fühlbar machte, die Gründer »vom Staate aus Staatsmitteln
subventionirt«. (53) Grosser Raubzug gegen das Eigenthum der
Gesammtheit[,] des
Staat Staats. Aus den Milliarden waren grosse nationale Fonds gebildet –
Invalidenfonds, Festungsbaufonds, Reichstagsgebäudefonds, der Provinzialdotationsfonds. Die Regierung
eröffnete die Truhen der Nation, überlieferte dem
Gründer-Wucherthum die mobilen Kapitalien. Ihre
Ladenhüter repräsentiren heute das Kapital
der Nation. Als im Reichstag die bittersten Vorwürfe, dass
der
Reichsinvalidenfonds so der Börse dienstbar
gemacht, erklärte das sächsische Bundestagsmitglied, Herr v. Nostiz-Wallwitz, die Gründerpapiere
seien fast alle vor Zusammentritt der ordnungsmässigen
Verwaltungsbehörde auf Befehl des Reichskanzlers für den Fonds
angekauft worden. Der Bismarck war nicht anwesend. Richter constatirte öffentlich, die ganze
Schuld trage – Bismarck; v. der Ministerbank
widersprach Niemand. (53–55)
Schorlemer-Ast
sprach schwach,
Windhorst
schwieg. Bismarck hatte ausgesprengt er sei des
Culturkampfes
müd! Dann ähnlicher Versuch v. den Conservativen. Herr von Below
-Saleske
fiel die Rednerrolle zu. Zwei Tage vor dem grossen Act – es
war alles vorbereitet – zeigte sich v. Below noch dem Verfasser dieses #e* Verfasser dieses°]
Gehlsen.
Schließen gegenüber fest entschlossen. Am Abend desselben
Tags hatte er eine Unterredung mit Bismarck; folgenden Tag verliess er Berlin,
nahm seine Vorsätze wie seine Rede mit sich. Bismarck hatte versprochen, er wolle jetzt mit dem Liberalismus brechen, er werde jetzt conservativ werden (55, 56)
Der „Staat“, das „Reich“, die „Regierung“ alle diese Begriffe immer nur die Umschreibung eines Begriffs, des „Säkularmenschen“ Bismarck. (58)
Schon als pr. Gesandter zu Petersburg rieth Bismarck zur Pressecorruption, Nachahmung Oestreichs, welches die meisten deutschen Blätter bestach. Schrieb 12, Mai, 1859, d. d. Petersburg: „Die meisten Correspondenten schreiben für ihren Lebensunterhalt, die meisten Blätter haben die Rentabilität zu ihrem Hauptzweck u. an einigen unserer u. anderer Blätter vermag ein erfahrener Leser leicht zu erkennen, ob sie eine Subvention Oesterreichs wiederum erhalten haben, sie bald erwarten, od. sie durch drohende Winke herbeiführen wollen. Ich glaube, dass wir einen erheblichen Umschlag in die Stimmung bringen könnten, wenn wir gegen die Ueberhebungen unserer deutschen Bundesgenossen die Saite selbstständiger pr. Politik in der Presse anschlügen etc“ (61, 62) Dieser Brief an v. Schleinitz , damals Minister des Auswärtigen (62)
Bismarck selbst damals schon sehr empfindlich gegen Angriffe in die der Presse, zeigt 2t Brief v. Petersbug vom 22 August August 1866, wo er bitter klagt über die Zeitungen „Nationalverein“, „Magdeburger“, „Ostpreussische“ etc, sagte z. B.: „Dieses |157 einfältige Federvieh der deutschen Presse merkt gar nicht, dass es gegen das bessere Theil seiner eigenen Bestrebungen arbeitet, wenn es mich angreift.“ (62)
„Hunde sind wir ja doch“, sagt Bamberger. (l. c. 63) Ihn #e16a
Ihn BIS Majorität.°] Die Norddeutsche Allgemeine
Zeitung war wegen Papierzerfalls nicht einsehbar; die Quelle konnte
daher nicht ermittelt werden.
Schließen bezeichnete Bismarck in
der „Norddeutschen Allg. Zeitung“ als
passenden Führer einer liberal conservativen Majorität. Ist der
bekannte Mainzer Revolutionsjude, der 1848 Freischaaren nach
Kirchheim-Bolanden führte, dort von den Preussen niederschiessen
liess, nachdem er sich selbst in
Sicherheit gebracht. Er ist Mitgründer der „Deutschen Bank“,
Nickelschwindler etc. (63, 64)
16 Mai 1864, als es sich um die Conferenz wegen des Schicksals der Herzogthümer Schleswig-Holstein handelte, schreibt Bismarck: „Die augenblickliche Lage aber ist so geartet, dass es mir zweckdienlich erscheint, gegen das Dänenthum auf der Conferenz alle Hunde loszulassen, welche bellen wollen – das gesammte Geläut der Meute wirkt dahin zusammen etc“ (64)
Benutzt dies schamlose Pressegesindel nicht blos auf dem Gebiet
der äusseren u. inneren Politik, auch zu den
nichtswürdigsten persönlichen Racheacten, deutsche Kaiserin, Zusatz von Marx. – Marx
spielte auf Bismarcks Vorgehen gegen seinen konservativen Rivalen
Harry von Arnim an, der als Botschafter in Paris faktisch abgesetzt
wurde und daraufhin in die Schweiz emigrierte. Dort veröffentlichte
er Aktenstücke in der anonymen Schrift „Pro nihilo! Vorgeschichte
des Arnim’schen Processes. Heft 1. Zürich 1876.“ (die bei Gehlsen,
S. 51 und 66 genannt wird) und wurde in Prozessen von 1874 bis 1876
in Abwesenheit zu fünf Jahren Zuchthausstrafe verurteilt. Das alles
spielte in der Presse eine große Rolle.
Schließen
Arnim
etc
(65)
Im Handelstheil der officiösen Presse herrschen die Juden, im politischen Theile der Judenpresse herrscht Bismarck. (65)
Kaiser selbst bezeichnete Zusatz von
Marx.
Schließen (den Armin) als Opfer der »Rancune« Bismarcks
Goltz
,
Savigny
,
Thile
,
Usedom
,
Werther
etc (66) Er lässt, um
den Kaiser zu bewegen, über die missliebig gewordnen
Minister, Botschafter etc die Pressmeute herfallen. „Angriffe
des leitenden Mannes auf seine Collegen od. Untergebenen vor
versammeltem Parlament vervollständigen das öffentliche Scharmützel unter
dem nie fehlendem Beifall der ‚Cosacken‘ u. der
Botschafterfraction.“ (Arnim:
„Pro Nihilo“)
Deutschland Heimath der öffentlichen Meinungsfabrikation; Bismarck wirkt mit deutschem Geld zur Glorification seines Namens auf Kosten der deutschen Nation auch weit »über deutsche Grenzen hinaus.« Hilfe des Welfenfonds. (67)
„Kladderadatsch“
#e19»Kladderadatsch«
BIS einlud°] Bei Gehlsen, S. 68: „Eines Tages – es war
am 19. Juni 1873 – überraschte der Reichskanzler Herrn Dohm mit einer Einladung, also mit der
gleichen Ehre, wie sie dem bekannten Coupletsänger Helmerding zu Theil wurde, der seitdem das
ständige Reptil des Fürsten Bismarck auf den
Berliner Bühnen repräsentirt. _|¯ Herr Dohm
folgte natürlich dieser Einladung und – - – seit jenem Abend hat
Herr Dohm kein Spottgedicht mehr, wohl aber manches Lobgedicht auf seinen hohen Gastgeber publicirt, ein
Huldigungsgewerbe, das der Aufgabe eines Witzblattes schnurstracks
zuwiderläuft.“ – Bei dem Witzblatt handelte es sich um
„Kladderadatsch”.
Schließen (seit 19 Juni, 1873 wo Bismarck
den
Dohm
einlud) unter
Controle des Auswärt. Amts, resp. v.
Bülow od. v. Radowitz.
(68, 69)
Ursprünglich wollte Bismarck den
„Kulturkampf“ nicht; seit Beginn seiner polit. Carrière
sah er conservative Stütze in pr. kathol. Adel; bei ihm gelang Plan fast zur
Ausführung den
Bischof von Ketteler
zum Erzbischof v.
Köln, resp. zum Fürsten Primas von Deutschland
zu machen, womit dauernder Friede mit kathol. Kirche. (71) Erzbischof
Ledochowski
v. Bismarck
selbst aus Belgien nach Deutschland berufen; Bismarck gab den Jesuiten alle mögliche Freiheit in Deutschland. Auch
die
Unfehlbarkeitserklärung vom
#e*Unfehlbarkeitserkärung vom Pabste°]
Hervorhebung von Marx. – Am 18. Juli 1870 war durch das vierte
(Schluß-)Kapitel der Vatikanischen Konstitution „Pastor aeternus“
die Infallibilität, die lehramtliche Unfehlbarkeit des Papstes Pius
IX, beschlossen und erklärt worden. – Siehe Erl.
((lii)).
Schließen
Pabste
nicht Grund seines beginnenden Feldzugs; die Besetzung #e21 Besetzung Roms durch
italien. Truppen°] Die aus Wahlen hervorgegangene Nationalversammlung
erklärte am 9. Februar 1849 die weltliche Herrschaft des Papstes für
erloschen und proklamierte die Römische Republik, wie es Garibaldi
beantragt hatte. Rom erlag am 30. Juni 1849 der Übermacht der Truppen
Frankreichs und des Königs von Neapel. Am 14. Juli wurde die päpstliche
Herrschaft von den Franzosen wiederhergestellt. Der Papst kehrte im
April 1850 zurück und regierte fortan unter dem Schutz der französischen
Besatzungsmacht. Als die französischen Truppen während des
Deutsch-Französischen Krieges 1870 aus Rom abgezogen wurden, besetzten
die Truppen König Viktor Emanuels Rom, das zur Hauptstadt des geeinten
Italiens erklärt wurde. Das Garantiegesetz vom 13. Mai 1871 sicherte dem
Papst Souveränität und freie Ausübung seinergeistlichen Gewalt zu. – Siehe auch Erl. ((lii)).
Schließen
Roms durch italien. Truppen geschah ohne seinen previous consent; hinderte sie
nicht, weil er nicht dran hindern konnte. (72)
Erst die Opposition im ersten deutschen Reichstag Seitens der ultramontanen Kampfhähne aus Süddeutschland u. Rheinlandwestphalen, gegen seine Reichs- u. Gesetzumgestaltungspläne erboste ihn; richtete sich daher gegen die ganze Fraction des conservativen Centrums. [Die] Nationalliberalen schürten, Reptilien u. Juden schrieen „Verrath! |158 Verrath an dem Schöpfer der deutschen Einheit, an Deutschland selbst!!“ Damit Culturkampf fertig. (72, 73)
Altcatholicismus erfunden unter Falk durch seinen spiritus familiaris, einen der berüchtigsten parlamentarischen Gründer – Dr. Hammacher . (75)
Der Bruch mit dem Centrum warf Bismarck ganz in
die Hände »der liberalen Majorität.« (76) Er wurde v. Massregel zu
Massregel gedrängt ohne anderen positiven Erfolg als die steigende
Erbitterung der
15 Millionen Katholiken Deutschlands u. Verschärfung
des confessionellen Hasses. (76, 77) Inscenirt Kulturkampf durch
die
berüchtigte Jesuitenrede
#e*Jesuitenrede°] Dem
Antrag folgend beschloß der Deutsche Reichstag am 4. Juli 1872 das
Jesuitengestz, wonach die Gesellschaft Jesu und die ihr verwandten Orden
und Kongregationen vom deutschen Reichsgebiet ausgeschlossen wurden und
(bis 1904) die Ausweisung bzw. Aufenthaltsbeschränkung von Jesuiten
ermöglicht wurde. Es wurde am 19. April 1917 aufgehoben.
Schließen ,
die
Wagener
im
Auftrag Bismarcks hielt. Belohnt wurde Wagener durch die
Gründerrede
Laskers, die den damals mächtigen Mann u.
Nebenbuhler Bismarcks beseitigte. Lasker hielt seine
Rede gegen
Wagner Wagener
-
Putbus
-
Biron
auf Bismarcks
Bestellung, obgleich Bismarck selbst – wie Fürst Putbus bestätigen muss,
veranlasste dass Putbus sich für die Gründung der Berliner
Nordbahn interessirte. (77)
1873, als sowohl
Wagener
wie
Blankenburg
(Zimmerhaus Zimmerhausen) noch erheblichen Einfluss auf Bismarck – dieser bediente sich
Wageners, trotz dessen Sturz bis zu Neujahr 1876 – war
es gelungen Bismarck für Project vollständiger Trennung der Kirche
vom Staat zu gewinnen (wodurch Culturkampf definitiv beigelegt
worden wäre) (p. 78) ⦗Der
Gehlsen meint sich selbst.
Schließen Verfasser der Brochüre arbeitete
Juni 1874 für Bismarck Plan in diesem Sinn aus; der
erst als conservativer Staatsmann u. Junker dafür begeistert, opferte sie #e* sie°] Marx bezog sich
auf den genannten Plan, den Gehlsen als „längere Auseinandersetzung“ und
als „Arbeit” beschrieben hatte.
Schließen aber alsbald seinen
Gründern u. Juden als Makulatur. (78[, 79])⦘
Juden u. Reptilien feiern den eitlen Mann als Heros der
Geistesfreiheit. (79) Unter dem Schutz u. Geräusch des
»Culturkampfs« gegen die Pfaffen konnten die
Bennigsen, Miquel, Bamberger, Hammacher et Co den Schwindel
der Gründerjahre etabliren, u. so einen selbsständigen
„Culturkampf“ betreiben. (79)
Was im „Culturkampf“ Erfindung des Bismarcks, ist
dessen Führung durch »Polizei«, Gefängnisswärter u. Executor. (80) S. g. „Brotkorbgesetz“
#e*Brotkorbgesetz°]
Preußisches Gesetz vom 22. April 1875, das die staatlichen Leistungen
für Bistümer und Geistliche der katholischen Kirche
sperrte.
Schließen (80)
In einem Augenblick erheiterter Liebenswürdigkeit –
Zusatz von Marx.
Schließen in Tabackscollegio – fand Bismarck
Veranlassung die Ansicht auszusprechen, dass dem Feldmarschall
v. Manteuffel
die
ihm gewährte Dotation zu klein scheine, sagte dabei wörtlich: „Je mehr der Mensch Geld habe, desto mehr verlange
er.
Er wisse dies aus eigener Erfahrung. Jeder Mensch sei
käuflich. Kein Deutscher widerstehe einer baaren Summe von
10,000 Friedrichsd’or.“ Dies kann durch Zeugen erhärtet werden. (87,
88)
Im Herbst 1876 sollte der officiellen Ankündigung nach Wilhelm I den Reichstag eröffnen (handelte sich in dieser Session um Justizgesetze etc, wo Pression von höherer Stelle wünschenswerth). Bismarck unterbreitete dem Kaiser Thronrede in Form die ihm nicht behagte; Bismarck trotzt, liess den Kaiser allein, i. e. wurd krank; so musste Kaiser auch krank werden; Hofmann eröffnete daher den Reichstag mit Bismarckscher Thronrede; darauf Bismarck u. Wilhelm wieder gesundet; mit Ausnahme v. bischen bisschen Persönlichem (wie in Affairen Gruner u. Hegel) hat Wilhelm den Versuch seinem Kanzler Opposition zu machen nicht mehr wiederholt. (90, 91) Wilhelm hat vielmehr dem Reichstag seine höchste Zufriedenheit ausgesprochen für die niederträchtige Gesinnungslosigkeit, womit die „liberalen“ Parteien dem Bismarck die Justizgesetze apportirt haben. (92) Bismarck schob damit |159 die Verantwortlichkeit von sich auf den Kaiser. (92)
Der deutsche Reichskanzler hat unter russischem Einfluss seine Carrière gemacht. (93)
⦗Wilhelm I Kriegsherr seines uniformirten Volks; Bismarck Landesvater der nichtuniformirten Unterthanen⦘
Beabsichtigte Kränkung des Reichskanzlers daher identisch mit Versuch des Landesverraths. (95)
Dem Grafen v. Arnim sagte Bismarck selbst: „Sie conspiriren mit der Kaiserin gegen mich.“ (99) Bismarck setzte die Entfernung der Augusta von Berlin nach Coblenz durch. (99)
1 Sept. 1872. Audienz des Grafen Arnim beim Kaiser Wilhelmus: „Es handle sich überhaupt um Nichts als um die ‚Ranküne‘ des Fürsten Bismarck … ‚Ranküne‘ wäre einmal der vorherrschende Charakterzug des Fürsten Bismarck, u. es sei traurig, bei einem Manne dies constatiren zu müssen, dem man so viel verdanke. Diese Rancune habe schon viele treue Diener entfernt: Goltz, Thile, Savigny, Usedom, Werther etc[“] „Jetzt sind Sie an der Reihe!“ (102, 103)
Im Process gegen Arnim: Fälschung von Telegrammen durch Staatsanwalt od. Auswärtiges Amt, Spionage, Bestechung, Lüge, Meineid etc (104) Tschischwitz-Mathiae ’sche Landesverrathsprocess-Hauptepisode in dem Arnim Scandal. (105)
Das
#e25
Das BIS schaffen.°] Der belgische
Kesselflicker Duchesne hatte sich gegenüber dem Jesuitenprovinzial
von Belgien erboten, Bismarck zu ermorden. Daraufhin wurde 1871 der
sogenannte Duchesneparagraph, der § 49, in das deutsche
Strafgesetzbuch aufgenommen. Danach wird bestraft, wer zur Begehung
von oder zur Teilnahme an Verbrechen auffordert oder bei Begehung
Hilfe leistet, wenn das Verbrechen nicht oder unabhängig davon
ausgeführt wird. Ebenso wird bestraft, wer zu einem Verbrechen ein
Anbieten annimmt, ein Verbrechen verabredet oder in eine ernsthafte
Verhandlung darüber eintritt.
Schließen unblutige Attentat
des belgischen Kesselflickers
Duchesne
gab dem Bismarck
Veranlassung sich in die
belg. Gesetzgebung zu mischen u. Duchesneparagraph zu schaffen. So
die »Unbotmässigkeit« des Arnim Anlass
zum s. g. Arnimparagraphen für das
Strafgesetz. Als Parlament sich weigerte, stellte 3 Dec.
1875 Bismarck die Cabinetsfrage. Sagte: „Passt der §353 (der Arnimparagraph) nicht in Ihre
juristische Façade, dann passt es mir nicht in die
Möglichkeit, die auswärtigen Geschäfte zu führen,
wenn das Gegentheil von dem geschieht, was beantragt ist.“ Reichstag
apportirte darauf den §.
Ein Alinea des §353 lautet: „Wer seinen Vorgesetzten durch falsche Angaben täuscht, soll mit Gefängniss bis zu 5 Jahren bestraft werden.“
Nun war Herr v. Küpfer , pr. Legationssekretär seinerzeit zum Gesandtschaftssecretär in Constantinople ernannt mit der ausdrücklichen amtlichen Weisung den dortigen pr. Gesandten zu bewachen u. über ihn zu berichten etc[.] Während des Arnim’schen Processes kam heraus, dass v. Holstein , jetziger persönl. Adjutant des Reichskanzlers, dieselbe Rolle neben Arnim spielte. (105–8)
Weiter lautet der Arnim §: „Wer Dienstgeheimnisse
verräth, soll mit Gefängniss bis zu 2 Jahren
betraft werden.“ Die Botschafter werden daher dem Kaiser
jede Auskunft über politische Angelegenheiten verweigern müssen, die ihnen
auf amtlichem Wege bekannt geworden sind. Ausland verspottete; #e*Saturday Review°] Germany. A domestic affliction befallen
Prince Bismarck … In: The Saturday Review of Politics, Literature,
Science, and Art. Nr. 1050. Vol. 40. 11. Dezember. London 1875, S.
730/731: „The best thing a German Ambassador will be able to do is
to take straight to his bed and lie there, as then he can confine
himself to written communications, carefully kept within the limits
of the exact words used by Prince Bismarck
in his despatches.”
Schließen
Saturday
Review: „the best thing a German Ambassador will be able to do, is
to take straight to his bed and #e* lay°] Bei Gehlsen, S. 109:
lie
Schließen lay there“, da der Verkehr mit Menschen ihnen nur Gefahr
bringen könne. (108, 9)
„Das Spioniren scheint’s, ist Deine Lust.“ Spionirsystem Hauptagens des Bismarck. Hinter dem Rücken Arnim’s, des kaiserl. Botschafters, hat er durch Herrn v. Manteuffel, seinen heimlichen Specialbotschafter, mit der fzs. Regierung unterhandelt u. ihr günstigere Propositionen gemacht als Arnim bieten durfte, verdächtigte ihn so bei Thiers etc (109)|
160Bismarck machte durch seine Agenten schmachvoll gescheiterte Bestechungsversuche an Artikel
entschlüsselt nach der Quelle.
Schließen der
Wiener Presse um Manuscripte
über ihm missliebige Artikel in seine Gewalt zu bringen? Selbes Manöver bis auf
die neueste Zeit fortgesetzt andern Personen gegenüber im Bund mit
den miserabelsten Subjecten. Post ausgenützt für den
Spionendienst; so gab damaliger Generalpostdirector der Post-Anstalt in
Gambor Auftrag auf
Briefe zu fahnden, die dem Arnim von dem dänischen Agenten
Hansen
– niemals
zugingen. Ebenso in Ledochowski Affaire,
Liebknecht etc Postbeamte „im
Interesse des Staats“, i. e. Bismarcks, Spione. (109, 110)
Als „Pro Nihilo“ erschien, auch ins Englische übersetzt, veröffentlichte Bismarck im „Reichsanzeiger“ seinen Brief v. 14 April, 1873 an Kaiser. Darin heisst’s u. a. „Ew. Majestät wollen sich huldreichst erinnern, dass ich von dem Versuch sprach, die Gefahren, die Arnim’s Character in Paris bedingt, durch seine Versetzung nach London abzuschwächen, dass aber von dort aus bei der ersten Anfühlung der heftigste Protest wegen der Neigung Arnim’s zur Intrigue u. zur Unwahrheit eingelegt würde wurde; man würde kein Wort glauben, was er sagen könnte.“ (111, 112) Nur der engl. Minister des Auswärtigen konnte zur »Anfühlung« competent sein (112), also damals Granville (113) Interpellation O’Sullivans. Darauf veröffentlichte die „Pall Mall Gazette“ ein Schreiben Granvilles an Arnim: „Er habe sich seines Wissens niemals in tadelnder Weise über den Grafen, welchen er nicht die Ehre habe zu kennen, geäussert u. er habe, als es sich um Besetzung des deutschen Botschafterpostens in London handelte, den englischen Botschafter in Berlin beauftragt, dem Reichskanzler gegenüber einen einzigen Wunsch auszudrücken, nämlich den, er möge zum Botschafter eine Persönlichkeit wählen, welche sein, d. h. des Reichskanzlers, volles Vertrauen geniesse.“ (115) Die Pall Mall bemerkte zu diesem Briefe u. a. „Die Thatsache, dass eine so monströse Erfindung dem Kaiser v. dem Reichskanzler in vollem Ernste berichtet werden konnte, wirft ein eigenthümliches Licht auf die Methode, mit welcher der Angriff auf den Grafen Arnim anfänglich eingeleitet u. seitdem fortgesetzt ist.“ (115, 116)
Zusatz von Marx.
Schließen Ferner absichtliche böswillige
Verläumdung, die Bismarck trotz Andringen Arnims (in Brief
vom November 1876) nie zu beweisen od. zu specificiren
suchte,
folgende in Bismarcks Brief vom
14 April 1873 1874
an den Kaiser: „Ich habe Ew. Maj. meine unvorgreifliche
Meinung über die Persönlichkeit des Grafen Arnim seit Jahren nicht verhehlt … Ich habe,
und nicht ich allein, den Verdacht, dass er seine
geschäftliche Thätigkeit gelegentlich seinen persönlichen
Interessen unterordnet. Beweisen lässt sich
dergleichen nicht“ (116) Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
Schließen ⦗Of course, Bismarck
took good care, dass die spätere »Anklageschrift« gegen Arnim) wegen
Landesverraths auch »nicht ein Wort« bezüglich
dieses Verdachts enthält.⦘
Im Jahr des Schwindels #e* Jahr des Schwindels°] 1873. Die
Jahre 1871–1873 wurden auch als „Gründerjahre“ bezeichnet, weil in
Deutschland infolge der nach dem Deutsch-Französischen Krieg zu
leistenden 5 Milliarden Francs Kriegsentschädigung ein ungewöhnlicher
wirtschaftlicher Aufschwung stattfand, der mit der Gründung vieler
Unternehmen und mit zahlreichen Spekulationsgeschäften verbunden war. In
der zweiten Hälfte des Jahres 1873 folgte eine besonders tiefgreifende
Weltwirtschaftskrise (der „Gründerkrach”), die auch Österreich,
Deutschland, die USA, Großbritannien, Frankreich, die Niederlande,
Belgien, Italien und Rußland erfaßte. In Deutschland begann die Krise im
Mai 1873 mit dem „großen Krach”, der das Vorspiel einer lang andauernden
Krise war, die sich bis zum Ende der 1870er Jahre hinzog.
Schließen
1872 gründete Bismarck den „Dreikaiserbund“, v.
den Diplomaten „das kalte Bündniss“ genannt (121), angeblich zur
Bewahrung des »europäischen Friedens« ([121,] 122); nach u. nach traten alle Regierungen bei;
nur England nicht. (122) Kurz nach der
Dreikaiserzusammenkunft #e* Dreikaiserzusammenkunft°] Sie fand vom 5. bis
11. September 1872 in Berlin statt. An ihr nahmen die Kaiser des
Deutschen Reiches, Österreich-Ungarns und Rußlands, Wilhelm I., Franz
Joseph und Alexander II., nebst ihren leitenden Ministern teil. Sie
bedeutete die Anerkennung des Deutschen Reiches und Kaisertums und die
Billigung der deutschen Reichspolitik und erklärte das Bestreben der
drei Kaiser, in allen großen Fragen der Politik im Einvernehmen
miteinander handeln zu wollen. Am 22. Oktober 1873 wurde dann zwischen
dem Deutschen Reich, Östrerreich-Ungarn und Rußland das
Dreikaiserabkommen abgeschlossen, dem 1881 das Dreikaiserbündnis folgte,
das 1885 zerfiel.
Schließen verkündete Bismarck dem
ersten deutschen Reichstag seine That, sagend „er habe den Frieden Europa’s auf geraume Zeit
sichergestellt“, u. bestand desswegen auch zum Dank auf »Erhöhung des Militairbudgets«. (124) Der
Dreikaiserbund – auch „Tugendbund“ benamst – entpuppte sich als ein Bündniss
wonach jeder der 3 Verbündeten seinen eignen Kriegsgelüsten behaglich zu fröhnen
hoffte. Im Frühjahr 1875 Bismarcks „Krieg-in-Sicht“
[-]artikel 1875 provozierte Bismarck
eine „Krieg-in-Sicht”-Krise. Durch gefälschte Meldungen in der von ihm
abhängigen Presse über angebliche französische Kriegsvorbereitungen
gegen Deutschland schürte er antifranzösische Stimmungen und
Kriegsängste. – Siehe Otto [Eduard Leopold] von Bismarck: Ist Krieg in
Sicht? In: Die Post. Berliner neueste Nachrichten. Berlin. Nr. 82. 9.
April 1875, S. 1, Sp. I-III.
Schließen (Post
etc #e*Post etc°] Bei Gehlsen, S. 125: „Aber seine
‘Krieg-in-Sicht’-Artikel fanden in der liberalen und Judenpresse ein
williges Echo und aus jedem deutschen Krähwinkel trompeteten die
‘reichsfreundlichen’ Käseblätter: ‘Nieder mit den Klerikalen in
Frankreich und Belgien!’ Darauf allgemeine Angst in Europa …“ – Der Text
in Klammern stammt von Marx. Bei der „Post” handelte es sich
wahrscheinlich um die Berliner freikonservative Zeitung „Die Post”, in
der am 8. April 1875 Bismarcks Artikel „Ist Krieg in Sicht?“ erschien. –
Es gab auch eine „Post“ bzw. dann wohl „Reichspost”, das ab 1.8.1866
erschienene Leiborgan des „Eisenbahnkönigs“ Bethel Henry Strousberg, zu
dessen Mitarbeitern z. B. Bruno Bauer, Julius Faucher und der Redakteur
des humoristisch-satirischen Wochenblattes „Kladderadatsch”, Ernst Dohm,
gehörten. 1872 übernahm die Discontogesellschaft die Zeitung und
verwandelte sie in eine Aktiengesellschaft. – Informationen über diese
„Post“ in Otto Glagaus Buch „Der Börsen- und Gründungs-Schwindel …”, S.
464–466.
Schließen ) gegen Frankreich.
Gortschakoff
benutzte das um den
„pacificateur de l’Europe“ zu spielen; sein Triumph
bestätigt in dem berühmten Telegramm v.
Alexander II
an die
Grossfürstin Olga v. Württemberg: „L’emporté de Berlin
etc“ (125, 126)|
Bismarck verlebt Sommer 1875 in seinem pommerschen Malepartus; danach taucht das „Bischen Herzegowina “ auf. Herbst 1876 hatte er schon im Reichstag zu erklären es sei jezt ein Bischen »lokalisirter Krieg« (in Bosnien u. Serbien mit Hilfe Russlands) (127) Consulmord in Salonichi, Aufstand in Bulgarei, Zwangsanleihe in Serbien, Revolution in Constantinople, Expedition der Deutschen Flotte. (127)
Dreikanzlerconferenz in Berlin, gelenkt v. Gortschakoff. (128) Bismarck neigte sich mehr auf die Andrassysche Seite; es sollte ein Waffenstillstand abgeschlossen u. wo möglich eine Entwaffnung der Insurgenten vorgenommen werden; aber bei der „dilatorischen“ Behandlung der Frage vergass [man], dass die Vorbedingung zu Waffenstillstand eine Demarkationslinie war. (129) Ausserdem durch Waffenstillstand die Insurgenten als kriegsführende Macht anerkannt. (l. c.)
Aber Gortschakoff erlangte die
Hauptsache, dass das
Berliner Memorandum als eine vereinte
Action der 3 Bei Gehlsen: Mächte
Schließen Nordmächte in Aussicht
gestellt; war von der Drohung begleitet, dass diese vereinte Action
auch dann stattfinden sollte, wenn die andern Mächte, namentlich
England, nicht mitgehn wollten. Zum Trost wies Bismarck den Andrassy auf die „senile“
Schwäche Gortschakoffs hin. (130, 31)
⦗ Disraeli in einer Anspielung auf die Arnimaffaire: „In England sei der Arbeiter vor widerrechtlicher Verhaftung sicherer als in Deutschland der Aristokrat.“ (131, Note[)]⦘
Nach Schluss der Kanzlerkonferenz – Freitags 10 Mai, 1876 – befahl Bismarck die
Botschafter Frankreichs, England’s u. Italien’s vor sich, um ihnen
mitzutheilen: „Gortschakoff u. Andrassy hätten sich entschlossen, bis Montag in Berlin zu bleiben, und die 3 Verfasser des Memorandums
erwarteten, dass die Mächte sich bis dahin ⦗also in
3 Tagen⦘ über die Annahme des Memorandum’s äussern würden.“ (Bluebook,
Brief v. Odo Russell) (132) England
sollte sich also binnen 2 × 24 Stunden über solche in Form
eines Ultimatums an die englischen Staatsmänner
Schließen sie
gerichtete Frage entscheiden.
Derby
antwortete: „England lege freilich in so
wichtigen Angelegenheiten keinen Werth auf die Beobachtung der
Form, indessen etc“ (Blue Book)
Beust telegraphirte an Andrassy: „England sei über die Zumuthung, sich in so kurzer Zeit zu erklären, verletzt.“; Andrassy antwortete: „es sei ihm nicht eingefallen, irgend eine Frist zu bestimmen.“ Das Possirlichste dabei das Bismarckmanöver, dass weder Gortschakoff noch Andrassy ihre Abreise bis auf Montag aufschoben, sondern Berlin am Sonnabend verliessen. (133)
Englische Ablehnung; dann Tod
Abdul Aziz’s,
ehe noch das Programm #e* Programm°] Bei Gehlsen: unglückliche
Memorandum
Schließen an seine Adresse gelangt. (133) Allgemeine
Confusion; Memorandum einstweilen als Makulatur ad acta gelegt. (l. c.)
Der Bund zur »Erhaltung des
Friedens« entpuppt sich als »Bund zur Herbeiführung des Kriegs«[.] Bismarck ging nach Kissingen, nachdem seine Reptilien
erklärt, es sei alles in Ordnung. Russland ging weit über das
Berliner Memorandum hinaus, insurgirte, drängte zum Krieg. Bismarck liess es
gewähren. Rubel #e37
Rubel ging auf Reisen°] der Kurswert des Rubel fiel
Schließen
ging auf Reisen, Deutschland erfüllte sich mit „Juchtengeruch“. Schuld am
Krieg einzig u. allein Bismarck. (134)
Bismarck’s tief eingewurzelte, wahlverwandtschaftliche Neigung f. das russ. Regierungssystem, dazu seine Reminiscenzen an die Petersburger Plaudereien, Zechereien u. Jagdausflüge. (135)
Bismarck treibt Oestreich zum Selbstmord od. zum Krieg mit Russland. (137)
[»]Durch ein Zusammengehn mit England war Deutschland in
der Lage sich die Freundschaft Russlands zu erhalten.«
(138.
Bemerkung von
Marx.
Schließen Soll heissen: es zur Liebe zu
zwingen
)|
Bismarck folgte seiner Russomanie im selben Moment, als Russland das deutsche Reich mit der Grenzsperre für alle deutsche Producte beglückte u. die Grundbesitzer durch die Ueberschwemmung russischer Bodenerzeugnisse ruinirte. (138)
Falle #e42 Falle
BIS gestellt.°] Bei Gehlsen: „Es ist eine beiallen christlichen Nationen ausgemachte Sache, dass Europa von dem Alp der orientalischen
Frage nur durch eine vollständige oder theilweise
staatsrechtliche Loslösung der slavischen Herzogthümer von der
Türkei befreit werden kann. Disraeli war niemals
grundsätzlich gegen eine solche Lösung. Die öffentliche Meinung Englands
verlangt eine solche Lösung. Andrassy hätte
anfänglich auch darein gewilligt – heute ist es für Oesterreich zu spät
und es wird das Schwert ziehen müssen, um sich der Falle, welche ihm die
Liebe seiner Bundesgenossen gestellt hat, zu entziehen. Zur Erhaltung
der Bundesgenossenschaft Oesterreichs und seines Freundes Andrassy hätte sich der Fürst Bismarck mit dem ihm verhassten Disraeli verbinden müssen. Statt dessen gründete der
Reichskanzler das nordische Bündniss und verbündete sich mit derjenigen
Macht, welche notorisch kein Interesse am status quo hat, welche notorisch die Auflösung des türkischen Reiches zu ihrem
eigenen Vortheil anstrebt.”
Schließen dem Andrassy v.
Bismarck u. Gortschakoff gestellt. (140)
Der Bismarckschen faulen Gründung der Dreikaiserliga folgte die – Abschlachtung der Actionaire. (140)
Bismarcks Ausdruck von Marx. Bei Gehlsen, S. 141: „Oder ist
es wirklich nur Unfähigkeit, die den Fürsten Bismarck wie in anderen, so
auch in der Beurtheilung der orientalischen Frage
auszeichnet?“
Schließen Weltblick: „So lange man nicht beweist, dass in
Folge der orientalischen Wirren die Güter in Pommern im Werth sinken, hat Deutschland kein Interesse
an der oriental. Frage.“ (142) Die alte preussische Theorie, dass das Berliner Kabinet
an dem Schicksal der Türkei nicht „direct“ interessirt sei,
datirt aus der Zeit, da Berlin noch die Hauptstadt Preussens war. Damals konnte man die Türkei als
ein Ausgleichs-Object behandeln u. verhandeln an die Macht, die Preussen
half deutsches Reich zu werden. … Jezt diese alte
preuss. Theorie – einfache Provinzial-Politik, wodurch
Deutschland zum Schleppträger des heiligen Russlands herabgesunken.
(143) „Allons donc, comment se soucier de cette bagatelle d’Herzégowine.“
(l. c.)
Georg Hesekiel: „Das Buch vom Fürsten Bismarck“. ⦗Bismarck nach öffentl. Ausspruch des Staatsanwalts Simon v. Zastrow in Berlin, steht „Mensch“ Bismarck so hoch, dass derselbe durch jede Hypothese beleidigt wird, die dem „Durchschnittsmenschen“ gegenüber nicht als Beleidigung zu erkennen sei. – Staatsanwalt Pleuss in Hannover, in Process gegen Edgar Bauer, führte so den Beweis f. die Schuld des Angeklagten: „Dass eine Beleidigung schon dadurch festgestellt zu erachten, weil der Fürst Bismarck sich durch den inkriminirten Artikel beleidigt gefühlt und den Strafantrag gestellt habe.“ Staatsanwalt Tessendorff in Berlin nennt Bismarck mit Ignorirung des Kaisers den „Mann, der an der Spitze des Staats stehe“. (145[, 146] Note)[⦘]
1832 Bismarck als Studiosus nach Göttingen auf die Universität geschickt. Dort theilte er seine Studienzeit (Hesekiel, S. 69 u. folgende) in Saufen, Raufen u. verwandte Fächer, u. Hesekiel rühmt von ihm, dass er bis Herbst 1833, wo er Göttingen verliess, niemals ein Colleg besucht hatte. „Bei dem stürmischen Leben,“ – sagt Hesekiel – „welches Bismarck in Göttingen geführt, hatte er begreiflicher Weise keine Musse gefunden, Collegia zu besuchen; dennoch erhielt er sehr schöne Atteste über seinen Fleiss.“ (148)
Nach Berlin zurückgekehrt, setzte er das wilde Leben fort. „Erst als
das Examen wie ein dräuendes Gespenst näher kam, entschloss er sich u. ging, das
erste Mal in seinem Leben, in ein Collegium; er ging
auch ein zweites u. letztes Mal dahin, u. klar war ihm,
dass er in der kurzen Zeit, welche ihm noch blieb, nicht so viel vom
Jus profitiren könne, als er zum Examen brauchen brauche. Er ist darum nach diesen 2 Stunden, nie
wieder im Collegium erschienen.“ (Hesekiel) Sein Examen
legte er ab vermittelst Interferenz der Familienhäupter
Zusatz von Marx, um kenntlich zu machen, dass die
letzte Aussage nicht aus Hesekiels Schrift „Das Buch vom Grafen
Bismarck“, sondern von Gehlen selbst stammt.
Schließen (sagt der Verfasser) (p. 150) Wurde
dann Auskultator; als welcher er nach Verübung einiger
Unarten 1836 als Referendar an die
Regierung zu Aachen versetzt wurde, „bald aber gerieth
er in den Strudel des grossen Weltverkehrs, der in der Saison namentlich |163 an den altberühmten Bädern der Kaiserstadt herrschte etc – Er
gerieth dabei in Verhältnisse, die viel Wirrnisse in sein Leben brachten, sich
schliesslich aber doch noch mit Hülfe eines Freundes ziemlich
leidlich lösen liess liessen, wenn Bismarck auch noch Jahre lang danach die Nachwehen nicht ganz
überwunden hatte.“ (150) (Hesekiel)
Dann nach Potsdam als Referendar u. Gardejäger in Funktion; liess sich dann von Potsdam nach Greifswald zum zweiten Jägerbataillon versetzen, „weil er hoffte, dort nebenher Vorlesungen an der landwirthschaftlichen Akademie von Eldena hören zu können … Dazu aber war er durch den traurigen Umstand gezwungen, dass die Verwaltung der väterlichen Güter in Pommern, aus Gründen, die wir bereits oben angedeutet (!) haben, zum völligen Ruin zu führen drohte.“ (151) (Hesekiel) Aber er „überzeugte sich alsbald, dass es unmöglich sei, den Waffendienst u. die landwirthschaftlichen Vorlesungen mit einander zu verbinden. Er verfiel daher bald wieder, weil es dort nichts Anderes gab (!) einem wilden Studentenleben.“ (151) (Hesekiel)
Sommer 1839 tritt Bismarck in die Verwaltung der ruinirten pommerschen Güter ein u. erhielt Kniephof u. Jarchelin; lebt Zeitlang als Landjunker; soll mit Hilfe tüchtiger Leute pecuniär wieder etwas heraufgekommen sein, bis er aus Schwermuth u. Lebensüberdruss wieder aufs Zechen verfiel u. sich dadurch ein besondres „Renommée“ erwarb. (151, 52)
„lustige Gesellen u. Zechkumpane ⦗auf Kniephof⦘ um sich versammelte, also dass aus dem Kniephof ein Kneiphof wurde, auch so geheissen von den Leuten weithin im Lande. Seltsame Mähren liefen da um über die nächtlichen Zechgelage, bei denen es Niemand dem „tollen Bismarck“ gleichthun könne im Trinken aus dem grossen, mit Porter und u. Champagner, halb u. halb, gefüllten Pokal … bis Kniephof endlich so verrufen war, als wenn Gespenster darin umgingen. Aber die Gespenster dort mussten starke Nerven haben, die Gäste wenigstens, die dort gar fest unter der Mütze von Champagner u. Porter schliefen, wurden nicht selten durch Pistolenschüsse geweckt, so dass die Kugeln über ihnen in die Decke schlugen, u. der Kalk bröckelnd ihnen in’s verstörte Antlitz fiel.“ (152, 53) (Hesekiel)
Nothwendigkeit drängt sich endlich dem verschuldeten Bummler aus auf, den zerrütteten Verhältnissen durch eine Heirath wieder aufzuhelfen; dies wiederholt angedeutet in seinen
bruchstückweise veröffentlichten, ganz seinen Lebensgewohnheiten entsprechenden
Briefen. Bismarck warb um Hand der reichen Freiin
Ottilie v.
Puttkammer
(nicht verwandt mit seiner späteren Frau
Johanna v.
Puttkammer
). Sie war leidenschaftliche Reiterin u.
Bismarck äusserte once in angesoffnem Zustand, es wäre ihr besser, sie schaffe
sich statt der kostbaren Pferde eine Gouvernante an, um grammatikalisch richtig
sprechen u. schreiben zu können. Als er nun dennoch um sie als Gattin warb,
schrieb sie ihm: „dass sie grade so viel deutsch gelernt habe, um ein richtiges
‚Nein‘ schreiben zu können.“ Später heirathete sie, auf Schloss Pansin bei
Stargard in Pommern, General v.
Hirschfeld
. Beide nun todt. (153, [154] Note des
Heinrich
Joachim Gehlsen
Schließen Verfassers)
1845 schreibt Bismarck von Kniephof an seine Schwester, Frau von Arnim-Kröchlendorf , nachdem er geklagt über „Mangel an Stroh, Futter, Geld, Kartoffeln |164 u. Dünger“ – „Ich muss mich übrigens, hol mich der Teufel! verheirathen, das wird mir wieder recht klar – – Ich muss zuletzt doch noch ** (die Johanna v. Puttkammer, seine jetzige Frau) heirathen, die Leute wollen es alle so, u. Nichts scheint natürlicher, da wir Beide zusammen übrig geblieben sind. Sie lässt mich zwar kalt, aber das thun sie alle etc“ (153, 154)
Seine „geniale Verwilderung“, alias »sittliche Rohheit[«], macht sich andrerseits Luft in einer Beschreibung eingetretener Ueberschwemmungen: „ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass in meinem Nebenfluss der Zampel ein Theerfahrer mit seinem Pferde ertrank.“ (Hesekiel) (p. 154)
1846 schriebt schreibt er v. Potsdam u. a. an seine Schwester: „Inventarien anfertigen ist langweilig, namentlich wenn man von den Schurken, den Taxatoren (den kgl. pr. Schurken der Potsdamer Behörde) 3 mal aus nichtigen Gründen im Stiche gelassen wird u. Tagelang warten muss etc“ (154, 55) (Hesekiel)
In diesem Ton alle Briefbruchstücke des grossen Mannes, welche zu
seiner Ehre u. Ruhm mit seiner eigenen Beihülfe Zusatz von
Marx.
Schließen (durch
Hesekiel) veröffentlicht worden sind. Uebermässiges Trinken,
zweideutige Kalauer, rohe Spässe über Liebelei, Kuppelei u. Familienereignisse –
der Inhalt aller Bismarckschen Briefe als Referendar, Deichhauptmann,
Bundestagsgesandter etc. Schon als Gesandter in
Petersburg war er durch sein rohes zügelloses Leben dem vollständigen
Verfall nah u. bedurfte es daher nicht „seiner Sorge um das deutsche
Vaterland“ um seine Nerven vollständig zu zerrütten. (155) Ohne seine Bei Gehlsen, S. 155: weniger robuste Mensch
Schließen robuste flegelnatur wäre er an »Delirium«, in der Sprache des
feinerzogenen Reptils – „Nervosität“ – zu Grund
gegangen. (155, 156)
Schreibt 1859 aus Petersburg
an seine Schwester:
„Ich bin schon seit dem Januar in Berlin nie wieder recht gesund gewesen, u.
Aerger, Klima u. Erkältung trieben mein unscheinbares Gliederreissen vor
ungefähr 10 Tagen auf die Höhe, dass mir der übliche Athem nicht mehr
ausreichend zufloss u. nur unter sehr schmerzhaften Anstrengungen einzuziehen
war. Das Uebel, rheumatisch-gastrisch-nervös, hatte sich in der Lebergegend eingenistet u. wurde mit massenhaften
Schröpfköpfen #e*
Schröpfköpfen°] Gläser oder Gummiglocken zur lokalen
Blutanstauung.
Schließen , spanischen Fliegen #e* spanischen Fliegen°] Metallisch
grüne, bis zwei cm lange, übelriechende südeuropäische Pflasterkäfer.
Sie wurden für medizinische Zwecke für Apotheken gesammelt, getrocknet
und pulverisiert.
Schließen u. Senft Senf über den ganzen Leib bekämpft – – Meine gute Natur hat sich
aber rasch wieder geholfen, seitdem man mir Sect in
mässigen Quantitäten verordnet hat.[“] (156)
⦗Namentlich
„Montebello“
spielt in seinen Briefen hervorragende Rolle, wie auch seine „Krankheit“ (156,
Note[)]⦘
Als Soldat konnte Bismarck keine Carrière machen. Doch giebt Hesekiel (p. 274 u. 286) 2 Heldenthaten v. ihm:
„Nach der Versicherung eines englischen Correspondenten (!) hat aber Bismarck bei Gravelotte doch die ihm sonst eigne Ruhe (?!) verloren. Der Engländer sah ihn auf dem Pferde weit nach vorn gebeugt u. die sonst so festen Züge voll leidenschaftlicher Aufregung. Er würde ohne die Rücksicht auf den König (!!) unzweifelhaft (!!!) vorwärts ins Feuer gejagt sein. So versichert uns der Engländer u. unglaubhaft ist’s nicht.“ (Hesekiel, p. 274.)|
165In Favre’s Bericht über seine Unterredung mit Bismarck auf dem Schlosse Haute-Maison, u. a.: „Wir traten in einen niedrigen Saal. Graf Bismarck war im Begriffe sich niederzulassen, als er mir Folgendes sagte: ‚Wir sind hier sehr schlecht daran; Ihre Franctireurs können durch die Fenster auf mich zielen.‘ Als ich hierauf mein Erstaunen u. meine Zweifel ausdrückte, fügte er hinzu: ‚Ich bitte Sie, sagen Sie den Leuten hier im Hause, dass Sie ein Mitglied der Regierung sind u. ihnen befehlen, Acht zu geben, dass sie mit ihrem Kopfe gegen jeden verbrecherischen Versuch haften.‘ Favre ging hinaus u. fand das Haus rings von preussischen Schildwachen umstellt, ein Umstand, der ihn natürlich beruhigen musste. Heldenmuth und Vorsicht sind stets in hervorragender Weise bei dem Fürsten Bismarck vereinigt gewesen.“ (Hesekieliade, p. 286)
Bismarck hat seinen Hesekiel reichlich verdient … Ein Volk, das sich selbst erniedrigt, verdient die Niedrigkeit seines Götzen! (p. 158)|
Konzept eines Artikels zur Debatte über das
Antisozialistengesetz im Deutschen Reichstag
[Veröffentlicht in: MEGA I/25. S. 159–168.] |
Inhalt
1) Maurer Einleitung zur Dorf etc Verfassung (Schluss) (p. 1–17)
2) Hlubeck Band I contin. (p. 18–45)
3) C. Fraas. „Klima u. Pflanzenwelt“ (1847) (p. 45–54)
4) Index zu Embassy Secretaries Reports (p. 55–80)
5) Index zu Commercial Consul’s Reports (p. 81–91)
6) Index abgekürztes Register (p. 92–95)
7) Index zu Return East India (Bengal-Orissa-Madras Famine etc) (p. 95–101)
8) Index zu Royal Commission on Railways (102–126)
9) Index zu Cobbet’s Register (p. 128–129)
10) Tschernischewski: „Letters without Address[“] (p. 130–150)
11) Das Kleine Buch vom Grossen Bismarck. (p. 152–165)
12) Debatte in (Antisocialisten Gesetz) Reichstag (p. 166–173)
Inhalt:
Zitiervorschlag
Karl Marx: Exzerpte aus Heinrich Joachim Gehlsen: Das kleine Buch vom grossen Bismarck (1878). In: Marx-Engels-Gesamtausgabe digital, Bd. IV/25, bearb. v. Timm Graßmann, hg. v. der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://megadigital.bbaw.de/M0012512. Abgerufen am 08.08.2026.