Inhaltsbeschreibung und Datierung

1Das vorliegende Exzerpt hat Marx in das „Heft 3. 1868“ der Hefte zur Agrikultur eingetragen, das mit Ausnahme des vorliegenden Exzerpts in MEGA IV/18, S. 585–736 veröffentlicht worden ist. Dieses Heft entstand größtenteils im Jahr 1868. Wegen ihrer wesentlich späteren Entstehung werden die vorliegenden Exzerpte aus Heinrich Joachim Gehlsens „Das kleine Buch vom Grossen Bismarck“ erst mit der vorliegenden Edition veröffentlicht. Sie entstanden zudem in einem anderen Kontext: Sie gehören thematisch zu Marx’ Beschäftigung mit dem Gründerkrach von 1873 und seinen ökonomischen und politischen Nachwehen. Mit der vorliegenden Edition ist das „Heft 3. 1868“ der Hefte zur Agrikultur somit vollständig veröffentlicht.

2Marx hat das Exzerpt in der Zeit zwischen Ende April und Mitte September 1878 angefertigt. Das Enddatum erklärt sich dadurch, dass in „Heft 3. 1868“ unmittelbar im Anschluss an die vorliegenden Exzerpte Marx’ „Konzept eines Artikels zur Debatte über das Antisozialistengesetz im Deutschen Reichstag“ (veröffentlicht in: MEGA I/25. S. 159–168) folgt, das er um den 24. September 1878 erstellt hat (siehe MEGA I/25. S. 733). Es kann wiederum nicht vor dem 22. April 1878 geschrieben worden sein, da Marx in das Exzerpt auch fünf Auszüge aus einem Buch von Otto Glagau einträgt, das er von Sigmund Schott erhalten hatte, der ihm an jenem Tag mitteilte, das Buch in den Versand gegeben zu haben. Zuvor hatte Marx Schott am 29. März 1878 wissen lassen, sich „vergebens bemüht“ zu haben, „auf dem Weg der Buchhandels den 2ten Band von Glagau (wahrscheinlich ist er verboten) zu erhalten“ (RGASPI f. 1, op. 1. d. 6857), woraufhin ihm Schott am 22. April die Lieferung anzeigte. Bei dem Buch handelt es sich um Otto Glagau: Der Börsen- und Gründungs-Schwindel in Deutschland. (Zweiter Theil von „Der Börsen- und Gründungs-Schwindel in Berlin“.) Leipzig 1877.Irrtümliche Angabe in MEGA II/14, S. 447, wo der im Brief an Schott erwähnte Titel fehlerhaft als die dritte Auflage des ersten Buchs von Glagau zum Gründerschwindel (Otto Glagau: Der Börsen- und Gründungs-Schwindel in Berlin. 3., unveränd. Aufl. Leipzig 1876) entschlüsselt wird, die sich im Besitz von Marx befand (siehe MEGA IV/32. Nr. 484). Marx spricht im Brief von dem „2ten Band von Glagau“. Den ersten Teil hatte er offensichtlich schon vorher gelesen. Schließen [1] Dieses Buch ist im Katalog der SPD-Bibliothek (Nr. 34771) verzeichnet, befand sich also wahrscheinlich im Besitz von Marx, nachdem Schott es ihm übersandte.

3Zwei weitere Hinweise deuten darauf hin, dass Marx Gehlsens Buch schon vor dem 15. Juli 1878 exzerpiert haben könnte. Erstens schrieb er Schott an diesem Tag: „Mein Gesundheitszustand dringt auf Carlsbad. Aber Herr Bismarck, den es so sehr nach Kissingen drängte, will’s nicht.“ (RGASPI f. 1, op. 1, d. 3899.) Im vorliegenden Exzerpt vermerkt Marx einen Kuraufenthalt Bismarcks in Bad Kissingen (S. 161). Zweitens war Marx im Juni 1878 an den Debatten in der deutschen und französischen Presse über Lothar Bucher, den Vortragenden Rat im Auswärtigen Amt und engen Vertrauten Bismarcks, der zum Sekretär des Berliner Kongresses (13. Juni bis 13. Juli 1878) avanciert war, beteiligt. Die Ernennung Buchers hat Marx veranlasst, diesen in einem Brief vom 12. Juni 1878 an den Redakteur der „Daily News“ als Überläufer hinzustellen, der auch ihn für Bismarck habe werben wollen. (Siehe MEGA I/25. S. 147–150 und 712–719; siehe auch Marx an Carl Hirsch, 26. Juni, und an Sigmund Schott, 15. Juli 1878.)

4Eine weitere mögliche Lesespur findet sich in Marx’ Brief an Engels vom 18. September 1878, wo der Begriff „Reptil“ auftaucht (IISG, MEN, Sign. L 4715). Als Reptilien galten damals Bismarck- und preußenfreundliche Journalisten, die mitunter, wovon in den vorliegenden Exzerpten mehrmals die Rede ist, von Bismarck bestochen worden waren, der dazu eigens schwarze Kassen („Reptilienfonds“) angelegt hatte. Dies war damals aber Tagesgespräch.

5Der erwähnte Brief an Schott vom 29. März 1878 – in dem Marx auch mitteilte, den theoretischen Teil des Buchs von Kaufmans „Teorija i praktika bankovago dela“ durchgelesen zu haben – zeigt, dass Marx sich zu dieser Zeit auch mit den Gründerjahren in Deutschland beschäftigte und weiter beschäftigen wollte. Den ersten Teil von Glagau hatte er zu dieser Zeit schon gelesen, nach dem zweiten suchte er ebenso wie nach dem Buch „Politische Gründer und die Corruption in Deutschland“ von Rudolph Meyer, das Marx in einem Atemzug mit Glagau erwähnte. Rudolph Meyer, den Otto Glagau als „Adlatus“ Hermann Wageners bezeichnet hatte, was Marx in das vorliegende Exzerpt (S. 155) überträgt, besuchte Marx am 8. Juni, Anfang August und am 10. September 1879 und überreichte ihm dabei sein Buch „Politische Gründer und die Korruption in Deutschland“, das 1877 erschienen war und Marx – wie auch Engels (siehe MEGA IV/28) – in der Folge ausführlich exzerpierte (siehe Heft XI).

6Der Brief an Schott vom 29. März 1878 dokumentiert also, dass Marx sich für den Gründerkrach schon interessiert hatte, bevor es zu den beiden Attentaten auf Kaiser Wilhelm I. am 11. Mai und am 2. Juni 1878 kam, für die Bismarck die Sozialdemokratie verantwortlich machen wollte und zum Anlass einer verschärften Repression gegen diese nahm, woraus dann im Oktober 1878 das „Sozialistengesetz“ hervorging. Marx entnahm der vorliegenden Schrift, dass Bismarck in seiner Rede im Reichstag von 1876 schon die Krise von 1873 und die daran anschließende Stagnation durch die „demokrat. socialistischen Umtriebe“ im Land (S. 153) zu erklären suchte. Wenngleich Marx sich schon vor den Debatten um das Sozialistengesetz für den Gründerkrach interessiert hatte, fällt die Anfertigung des vorliegenden Exzerpts aus einem Buch über das Leben und das politische Wirken Bismarcks doch in die Zeit der Attentate, der Auflösung des Reichstags und der Neuwahlen vom 30. Juli 1878, bei denen das konservative Lager die Reichstagsmehrheit erzielte. Das „Sozialistengesetz“ wurde am 19. Oktober 1878 verabschiedet. Im Interview mit der „Chicago Tribune“ vom 5. Januar 1879 nannte Marx Bismarck dann „the ridicule of all statesmen“ (MEGA I/25. S. 437).

Heinrich Joachim Gehlsen: Das kleine Buch vom grossen Bismarck

7 [Heinrich Joachim Gehlsen:] Das kleine Buch vom grossen Bismarck. 2. rev. Aufl. Bern 1877. (S. 152–165.)

8Die Schrift erschien in der Schweiz, wohin ihr Autor, Heinrich Joachim Gehlsen, floh, als er sich seiner Verurteilung in Deutschland zu fünf Monaten Gefängnis wegen Pressevergehen entzog. Gehlen war Redakteur der „Deutschen Eisenbahnzeitung“ (später „Deutsche Reichs-Glocke“) und griff dort den Gründerschwindel an, insbesondere die Verwicklung von Bismarck, Bleichröder, Camphausen, Miquel und Hansemann in Praktiken der Vetternwirtschaft, Selbstbereicherung und Bestechung. Gehlsen gelangte später auch nach London und schrieb von dort am 25. Juni 1881 einen Brief an Marx, aus dem hervorgeht, dass er bereits früher – erfolglos – versuchte, Marx zu erreichen (IISG, MEN, Sign. D 2114). Etwaige Antworten von Marx, dem offenbar nicht viel an einer Bekanntschaft gelegen war, sind nicht überliefert. Unklar ist, ob Marx wusste, dass es sich bei Gehlsen um den Verfasser der vorliegenden, anonym erschienenen Schrift handelte. Marx exzerpiert die zweite Auflage der Schrift und notiert in der Überschrift seines Exzerpts: „Erste Ausg. in Deutschland (?) wurde confiscirt.“ (S. 152.) Schon die erste Auflage erschien – was Marx offenbar nur vermutete, daher das Fragezeichen – in der Schweiz, und zwar kurz vor der zweiten. Das Vorwort zur ersten Auflage ist mit Juli 1877, das zur zweiten mit August 1877 datiert.

9Der Titel des 168-seitigen Buchs spielt an auf „Das Buch vom Grafen Bismarck“ (Bielefeld, Leipzig 1869) von George Hesekiel, aus dem Gehlsen verschiedene Auszüge wiedergibt. Marx notiert einige der von Gehlsen abgedruckten Auszüge aus dieser Bismarck verherrlichenden Schrift. Marx bezeichnet das Buch von Hesekiel in eigenen Worten als „Apotheose Bismarcks“ (S. 154). Dagegen geht es Gehlsen darum, ein möglichst ungünstiges Bild zu zeichnen und „das Gewicht des Fürsten Bismarck als eines grossen Diplomaten und bedeutenden Menschen durch Prüfung seiner politischen Handlungen und Recognoscirung seines Charakters festgestellt werden“ (Gehlsen, S. III/IV), wie es im Vorwort zur ersten Auflage heißt. Gehlsen dachte nämlich, wie Marx gleich im ersten Satz seines Exzerpts notiert, dass „bis heute der Fürst Bismarck sein Gewicht in der öffentlichen Meinung stets selbst bestimmte u. nach den flüssigen Millionen des Welfenfonds u. andrer disponiblen Kapitalien regulirt hat“ (S. 152). Im Rückblick auf sein Leben und seine politische Karriere zeichnete Gehlsen ein Bild von rauf- und trinksüchtigen Studienjahren ohne Collegienbesuche und Versuche die Presse aus Mitteln schwarzer Kassen (Welfenfonds und Reptilienfonds) zu schmieren.

10Mindestens zwei Vorwürfe werden mehrmals wiederholt. Zum einen, dass Bismarck im Verbund mit der Hochfinanz stehe, die von Gehlen durchweg als „jüdisch“ („Judenbörse“, „Gründerjuden“) angegriffen wird. Auch der „Kulturkampf“, Bismarcks Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche, habe als Ablenkung für den „den Schwindel der Gründerjahre“ (S. 158) fungiert. Marx ergänzt das Exzerpt eigenständig mit Angaben aus dem oben genannten Buch von Otto Glagau, „Der Börsen- und Gründungs-Schwindel in Deutschland“. Er las im Anschluss, ab Dezember 1878 drei Autoren, die im Buch von Glagau genannt werden und auch im vorliegenden Exzerpt Erwähnung finden: Otto von Diest (Heft IX), Bethel Henry Strousberg (Heft X) und Rudolph Meyer (Heft XI).

11Zum anderen kommt Gehlsen mehrmals darauf zu sprechen, dass Bismarck seine Karriere unter russischem Einfluss gemacht hätte, wie Marx auf S. 159 mit Randanstreichung hervorhebt. Es ist von der „Russomanie“ (S. 162) Bismarcks die Rede. Gegen Ende des Zeitraums, in dem die vorliegenden Exzerpte entstanden sind, brachte auch Marx gegenüber Engels am 17. September 1878 Bismarck mit Russland zusammen: „Was wir unter uns im Scherz sagten: Die russischen Socialisten begehn die ‚Greuel‘, und die ‚gesetzconformablen‘ deutschen Socialdemokraten sollen dafür hors la loi gestellt werden, hat der alberne Stolberg ernsthaft vorgebracht. Er vergisst nur zuzufügen, dass neben diesen ‚Greueln‘ in Russland ein ‚Gesetzeszustand‘ existirt, den Krautjunker Bismarck als ideales Ziel, aber unerreichbares, mit seinen Gesetzvorlagen anstrebt.“ (Marx an Engels, 17. September 1878.) Zudem vergleicht Gehlsen Bismarck noch mit einem anderen autoritären Herrscher und behauptet, Napoleon III. habe ihm als Vorbild gedient. „Bismarck hatte v. Louis Bonaparte gelernt, dass Geldmacht f. Staatsmann nöthig“ (S. 154), notiert Marx. Schon früher, in der ersten Adresse der Internationalen Arbeiter-Assoziation zum Deutsch-Französischen Krieg sprach Marx von einer Nachahmung des bonapartistischen Regimes in Deutschland: „The Bonapartist regime, which till then only flourished on one side of the Rhine, had now got its counterfeit on the other.“ (MEGA I/21. S. 247.31–32.) Mit Randanstreichungen versieht Marx die im Exzerpt festgehaltene Aussage, dass Bismarck stets private Schulden hatte (S. 156), so wie er früher mehrfach auf die Furcht Napoleons III. vor dem Schuldturm hinwies (z. B. MEGA I/16. S. 199).

12Die Exzerpte entstanden, wie oben dargelegt, ungefähr zur Zeit der Debatten um das Sozialistengesetz. Denkbar ist, dass Marx auf der Suche nach Material war, das Bismarck diskreditieren könnte. Jedenfalls zeigt der Briefwechsel, dass Marx und Engels die Debatte um das Sozialistengesetz intensiv verfolgt und auch mit Wilhelm Liebknecht, Wilhelm Bracke, Wilhelm Blos uvm. diskutiert haben. Etwa schrieb Engels über Bismarck an Philipp Pauli am 30. Juli 1878: „Und das will die Sozialisten stürzen durch eine Politik, die Niemanden nützen kann außer den Sozialisten! Wenn wir den Biedermann bezahlten, er könnte nicht besser für uns arbeiten. […] während man so unten die Wurzeln des Sozialismus üppig düngt, meint man ihn zu tödten, wenn man im September oben ein paar Schößlinge abschneidet!“ (IISG, MEN, Sign. K 1371) Auch Marx ließ Friedrich Adolph Sorge am 4. Sept. 1878 wissen: „Herr Bismarck arbeitet gut für uns.“ (RGASPI, Sign. f. 1, op. 1, d. 3906.) Als die Verabschiedung des Sozialistengesetzes kurz bevor stand, schrieb Marx Engels am 17. September 1878: „Das Ausnahmsgesetz wird gemacht, um der social demokratischen Bewegung allen Schein der Legalität zu entziehn. Probatum est. Mettre hors la loi, war von jeher das unfehlbare Mittel, um regierungswidrige Bewegungen ‚gesetzwidrig‘ zu machen und die Regierung vor dem Gesetz – la légalité nous tue – zu schützen.“ (IISG, MEN, Sign. L 4714.)

Anmerkungen

  • [1]Irrtümliche Angabe in MEGA II/14, S. 447, wo der im Brief an Schott erwähnte Titel fehlerhaft als die dritte Auflage des ersten Buchs von Glagau zum Gründerschwindel (Otto Glagau: Der Börsen- und Gründungs-Schwindel in Berlin. 3., unveränd. Aufl. Leipzig 1876) entschlüsselt wird, die sich im Besitz von Marx befand (siehe MEGA IV/32. Nr. 484). Marx spricht im Brief von dem „2ten Band von Glagau“. Den ersten Teil hatte er offensichtlich schon vorher gelesen.

Zeugenbeschreibung

    • H Originalhandschrift: IISG, Marx-Engels-Nachlass, Sign. B 112/B 128.
    • Beschreibstoff: Gebundenes Heft aus neun im Falz mit weißen Fäden gehefteten Lagen, Außenseiten grün-grau-schwarz marmoriert, Innenseiten weiß. Jede Lage bestehend aus vier Bogen (= 8 Blatt = 16 Seiten) vergilbten, rauhen, starken Papiers (24 hellbraue Linien pro Seite). Der sechsten Lage fehlt es an einem Blatt. Das erste und letzte Blatt sind auf die Rückseite des vorderen und hinteren Umschlagdeckels geklebt. Format des Umschlags 202 mm × 118 mm, Format der Bogen 205 mm × 259 mm, gefaltet 205 mm × 129.5 mm. Das Papier trägt keine Wasserzeichen. Buchschnitt an allen drei Seiten gesprenkeltes Muster, aber nicht mehr klar. Auf die Außenseite des Vordeckels von Engels ein Etikett aus weißem Papier im Format 88 mm × 103 mm mit einem Inhaltsverzeichnis geklebt. Bei den unbeschriebenen Seiten S. 254/255 fehlt vor der Paginierung die Ecke am oberen Rand.
    • Zustand: Der Rücken ganz abgerissen, aber Tuchlappen geblieben. Papier leicht vergilbt. Sonst gut erhalten. Keine Textverluste.
    • Schreiber: Karl Marx, unbekannter Schreiber (S. [277]), Friedrich Engels (Etikett).
    • Schreibmaterial: Schwarze Tinte und Bleistift (S. 57 und 90/91; Erledigungsvermerke, S. [279]–[284]; Paginierung).
    • Beschriftung: Marx benutzte das Notizbuch von vorn für S. [0b] (2. Umschlagseite), S. [0c], [0d] (Vorsatzblatt) und S. 1–275 und von hinten für S. [276]–[284]. Die letzten neun Seiten sind also kopfstehend beschrieben. S. 129, 151, 174–269: leer. S. 54: vier Zeilen mit Tinte geschrieben. S. [273]: zu einem Fünftel mit Tinte beschrieben. S. 17, 106, 165, [277]: zu einem Drittel mit Tinte beschrieben. S. 117, 270: zur Hälfte mit Tinte beschrieben. S. 95, 105, 109, 114, 121, 150: zu drei Vierteln mit Tinte beschrieben. S. 80, 101, 115, 126, 173: zu vier Fünfteln mit Tinte beschrieben. S. 44, 113, [275], [276]: zu fünf Sechsteln mit Tinte beschrieben. S. 30, 111: zu sechs Siebenteln mit Tinte beschrieben. S. 119: zu sieben Achteln mit Tinte beschrieben. Alle anderen Seiten vollständig mit Tinte beschrieben. Auf S. [127] zwei Zeitungsausschnitte, auf S. [273] ein Zeitungsausschnitt geklebt. S. [277] zu drei Fünfteln mit fremder Hand beschrieben. Berechnungen auf S. [276] und [0c] (siehe Abb. S. 1060). S. 90/91: ein Abschnitt („Register“) mit Erledigungsvermerken versehen. Lateinische Schrift.
    • Paginierung: Marx paginierte S. 1–128 mit Tinte, S. 129–270 mit Bleistift. Dabei vergab er die Seitennummer 20 nicht. S. [0b], [0c], [0d], [271]–[275], [276]–[284] keine Paginierung von Marx.
    • Vermerke fremder Hand: Archivstempel des IISG unregelmäßig auf 95 Seiten, Sign. B 128 auf dem von Engels an die Außenseite des Umschlags angeklebte Etikett; Fotosign. DD 0 (1. und 2. Umschlagseite) und auf beschriebenen Seiten unregelmäßig nur DD oder DD 1a–103 (alle mit Bleistift).

Zitiervorschlag

Timm Graßmann: Entstehung und Überlieferung zu Exzerpten aus „Das kleine Buch vom grossen Bismarck“ von Heinrich Joachim Gehlsen. In: Marx-Engels-Gesamtausgabe digital, Bd. IV/25, hg. v. der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://megadigital.bbaw.de/M6448835. Abgerufen am 08.08.2026.