[Inhaltsverzeichnis von
Engels]
XI. 1876 Mai.
| 1) Internationale (Guillaume-Assi) | p. 1. | |
| 2) Note über Differential-Rente. | p. 1. | |
| 3) Чупровъ, Желѣзнодорожное Хоз. | p. 2. | |
| 4) B. Dawkins (siehe N. 10 unten) Schluß | p. 5. | |
| 5) II Buch Kap. Auszug | Heft I. | p. 7. |
| 6) do do do | Heft II & IV. | p. 14. |
| 7) | p. 22. | |
| 8) Kostomarow, Истор. монограф. | ||
| 1) Stenka Razin | p. 27. | |
| 2) Hetmanschaft des Wygowsky | p. 40. | |
| 9) Podolinski, Travail humain. | p. 47. | |
| 10) Boyd Dawkins, Early Man in Brit. | p. 50. | |
| Schluß | p. 5. | |
| Dazwischen p. 93–100: | ||
| 11) Задолженность частнаго землевладѣнія (Отеч. Записки, Jan. 1880)| | ||
Heft XI (1876)
(ausser I Mitte Mai begonnen)
(Beginnt p. I)
Inhalt
1) Note über Differentialrente (I)
2)
Differentialrente u. Rente als blosser Zins des dem Boden
einverleibten Kapitals.
[Veröffentlicht in: MEGA II/14. S. 151/152.] |
А. Чупровъ: желѣзнодорожное
хозяйсвто etc Moskau 1875.
[Veröffentlicht in: MEGA IV/23.] |
II) Buch. Cirkulationsprocess.
[Veröffentlicht in: MEGA II/11. S. 525–548.] |
[Johann Rudolf
Wagner: Die Metalle und ihre Verarbeitung]
[Veröffentlicht in: MEGA IV/23.] |
[Chronologische Notizen zur
russischen Geschichte]
Die von
Marx angegebenen Jahre beziehen sich auf die Zeit vom
Regierungsantritt von Ivan III bis zum Regierungsantritt von Petr I
(zunächst zusammen mit seinem älteren Stiefbruder Ivan V). Marx
führte die Übersicht dann aber bis zum Regierungsantritt von Nikolaj
I im Jahr 1825 fort. Vermutlich stützte Marx sich für die Zeit bis
zu den „Wirren“ (Смутное время, die Zeit zwischen dem Ende der
Rurikiden-Dynastie mit dem Tod Fjodors I. 1598 und dem Beginn der
Romanov-Dynastie mit Michael I. 1613.) vornehmlich auf das Werk über
die Geschichte des russischen Reichs von Nikolaj Michailovič Karamzin, wobei er eine
russische, französische oder deutsche Ausgabe benutzt haben könnte;
etwa: [Николай
Карамзинъ:] Исторія государства россійскаго. T. 1–12. Изданіе
второе, исправленное. Санктпетербургъ 1818–1829; [N.]
(de) Karamsin:
Histoire de l’empire russe. Trad. par St.-Thomas et Jauffret [T.
9 par St.-Thomas, T.10–11 par de Divoff]. T. 1–11. Paris 1819–
1826; [N. M.] Karamsin: Geschichte des russischen
Reiches. [Bd. 11: Nach des Verfassers Tode hrsg. vom Minister
des Innern Bludow.] Nach der zweiten Original-Ausg. übers. [von
Fr. v. Hauenschild, ab Bd. 7 von Oertel, Bd. 11: Nach der
Original-Ausgabe übers. von Karl Goldhammer.] Bd. 1–11. Riga [ab
Bd. 9 Leipzig] 1820–1833; Geschichte
Rußlands, nach Karamsin. Aus der Urschrift deutsch bearb., und
mit vielen Anmerkungen, als Erläuterungen und Zusätzen,
begleitet, von August Wilhelm Tappe [Th. 2: Nach dessen Tode
vollendet von C. v. Goldbach]. Th. 1. 2. Dresden, Leipzig
1828–1931. (die Ausgabe brach bei Ivan IV ab) Für die
Zeit der „Wirren“ und weiterhin verwendete er offenbar auch
„Schlosser’s Weltgeschichte“ heran: F[riedrich]
C[hristoph] Schlosser: Weltgeschichte für das deutsche Volk.
Unter Mitwirkung des Verf. bearb. von G. L. Kriegk [Bd. 9‒15:
unter G. L. Krieg’s Mitwirkung bei der Redaction]. Bd. 1‒19.
Frankfurt a. M. 1844‒1857. Marx besaß dieses Werk selbst.
Es gehörte zu den Büchern, die ihm Wilhelm Wolff bei seinem Tod 1864
hinterlassen hatte. (Siehe: Marx’ von Februar bis Dezember 1864
benutztes Notizbuch, RGASPI, Sign. f. 1, op. 1, d. 1729; Dvorkina,
Rudjak: Marx erbt die Bibliothek von Wilhelm Wolff […] S. 192/193;
MEGA III/13. Br. 30.67.)
Zu
weiteren Quellen dieser Chronologie siehe unten und die Entstehung und Überlieferung zu „Heft
XI“.
Schließen Von der Vertreibung der
Mongolen aus Russland bis Peter
den Grossen
v. 1462–1682 (220
Jahre)
1)
Iwan III
( Anfang
Februar 1857 schrieb Marx in einem Artikel der Serie „Revelations of
the diplomatic history of the 18th century“: „The Tartar yoke lasted
from 1273 to 1462, more than two centuries [...]“ . In einem
späteren Artikel heißt es dazu: „Iwan rescued
Muscovy from the Tartar yoke, not by one bold stroke, but by the
patient labour of about twenty years.“ (The Free Press. London.
Vol._IV. Nr._26, 4._Februar 1857. S._203; und Nr._28, 18._Februar
1857. S._218; erscheint in MEGA I/15;
siehe auch MECW 15. S. 77 und S. 80.) Auch Walter K. Kelly gibt 1462 als Jahr des Endes des
„Third Period“ in Kapitel VI seiner History of
Russia, bevor er die Kapitel VII und VIII dem „Decline of
the Tatar Power“ widmet. Siehe auch S. 109-112 über die Niederlage
der
Mongolen-Tartaren
nach der dritten Invasion der Goldenen Horde im Jahr 1480. Das Buch
von Kelly exzerpiert Marx in seinem 1881/82 angefertigten
„chronologischen Auszügen“ (IISG, Marx-Engels-Nachlass, Sign. B
160)
Siehe
auch: Karamsin:
Geschichte des russischen Reiches [[...]]. Bd. 6. S.
125‒129; Geschichte Rußlands […]. Th. 2. S.
137/138.
Schließen
1481 fertig mit
den Tartaren[,]
†
Ivan III starb am 27. Oktober 1505.
Dieses Datum gibt auch Karamzin an. Siehe u. a.: Geschichte
Rußlands […]
. Th. 2. S. 164: am 27ten October
1505.
Schließen
7 27 October 1505); sein Sohn:
2) Nach der gegenwärtig üblichen, sich nur auf
die Moskauer Großfürsten beziehenden Zählung: Vasilij III. Die im 19. Jahrhundert
vorherrschende Zählung bezog sich auf sämtliche Großfürsten seit
Rjurik.
Wassili: So auch die
Schreibung in der Ausgabe von Tappe (siehe Karamsin:
Geschichte Rußlands […]
Th. 1, S. 171–206). Vgl.
dagegen Karamsin: Geschichte des russischen Reiches […] Bd. 7,
S. 3–36. Dort: Wassilji
Schließen
Wassili IV
(1505; So Karamsin (Geschichte des
russischen Reiches […] Bd. 7. S. VI, 95; Geschichte
Rußlands […] Th. 2. S. X; dort, im Inhaltsverzichnis, zu
Kap. 122: Wassili des IV. Tod. 1534). Vasilij IV (III) starb am 3.
Dezember 1533.
Anscheinend
hat sich Karamsin bei der Umrechnung des Datums geirrt. Mit der
Christianisierung wurde in der Kievskaja Rus’ ‒ vermutlich im 10.
Jahrhundert ‒ der byzantinische Kalender übernommen, dessen
Jahreszählung mit der Erschaffung der Welt am 1. September 5508 v.
Chr. begann. Er galt danach im gesamten christlichen Russland.
Allerdings begann das Jahr dort ‒ erst ein halbes Jahr nach, dann
ein halbes Jahr vor dem byzantinischen ‒ am 1. März. 1492 wurde dies
jedoch geändert, und bis zur Reform von Petr I, der mit dem 1.
Januar 1700 die Zählung der Jahre ab Christi Geburt einführte und
den Beginn des Jahrs auf den 1. Januar verlegte, begann das Jahr in
Russland am 1. September. Dementsprechend fiel der Tod von Vassilij
damals (bei auch rückwirkend benutzter Zählung ab Christi Geburt) in
das Jahr
1534.
Schließen † 1534
)
3)
Iwan IV
Sohn
des Wassili, noch nicht 4 Jahr alt; Regentschaft seine
Elena Vasil’evna
Glinskaja.
Schließen Mutter, unter Beirath v.
Michael Glinski
;
Ivan IV,
geb. 1530, wurde 1544 14 Jahre alt. Laut Karamzin (Geschichte
Rußlands […] Th. 2. S. 204) hatte Vasilij kurz vor seinem
Tod „seinen dreijährigen Sohn Johann zum Erben des Reiches
[ernannt], unter der Vormundschaft seiner Mutter und der Bojaren,
bis zu seinem fünfzehnten Lebensjahre“. Elena Vasil’evna war 1538
gestorben. Die tatsächliche Macht übten die Šujskij aus. Nach der
von Ivan Ende 1543 veranlassten Ermordung von Andrej Šujskij ging
sie zunächst auf die Glinskij über. Vgl. Karamzin (ebenda. S.
225/226): Johann war eben dreizehn Jahr alt geworden […] [Er] konnte
ohne Zweifel noch nicht aus eigener Macht herrschen; die Fürsten
Glinsky […] befahlen in seinem Namen, obgleich es in einigen
Chroniken heißt, daß „von dieser Zeit an die Bojaren anfingen Furcht
vor dem Großfürsten zu haben.“ Ähnlich Kelly (The history of
Russia […] Vol. 1.S. 135/136): It was amidst these
horrors that young Ivan reached his fourteenth year. The scene then
changed, but in the personages
only.
Schließen
1541
1544
(14 J. alt) wird unbevormunderter unbevormundeter Herrscher.
† 1584[,]
Vgl. Kelly: The history of Russia […] Vol. 1.
S. 138: All the glory of the fifty years’ reign of Ivan IV.
[…]
Schließen hatte 50 Jahre regiert.
4)
Feodor I
(Sohn
des Iwan IV, besteigt den Thron in seinem
37 27
sten Jahr) Schwager des
Czars der Tartar
Boris
Godunow
. 1591 lässt Boris
den unmündigen
Dimitrij
, Bruder des Czar tödten. Aber
des Czar’s Frau gebar ihm
eine Tochter
Theodosia
.
Auch sie aus dem Weg geräumt durch Boris.
Nach
Karamzin (Geschichte des russischen Reiches […] Bd. 9. S. 218) war
das eine Vermutung.
Schließen
Czar †
17. Januar 1598 N.S.
Schließen 7 Januar 1598
.
Siehe Kelly: The history of
Russia […] Vol. 1. S.163: after seven hundred thirty-six
years of existence, the dynasty of Rurik became extinct, in the
person of Feodor, its fifty-second souvereign […] – Karamzin erwähnt
nur die 736 Jahre der Herrschaft der Dynastie Ruriks (Geschichte des
russischen Reiches […] Bd. 9. S. 280), aber nicht die
Anzahl der Herrscher.
Schließen Mit ihm erlosch das Geschlecht
des Rurik, hatte über 7 Jahrhdte geherrscht,
dem Reich 52 Regenten gegeben.
5)
Boris Godunow
v. den Bojaren zum Czar gewählt. (1598);
Nach der späteren
Zeitrechnung fand die Krönung 1598 statt, nach der damals
gebräuchlichen dagegen 1599 (siehe die Sachanmerkung zu „Wassili IV“). Siehe Karamsin:
Geschichte des russischen Reiches […] Bd. 10. S. 15:
Allein Boris verschob seine
Zarenkrönung
noch bis zum ersten September, um diese ernste Feierlichkeit am
Neujahrstage […] zu vollziehen.
Schließen gekrönt 1599
Bei dem sog. falschen Demetrius bzw. Dmitrij (Lžedmitrij I)
handelte es sich um einen Hochstapler, der behauptete, dass er der –
dem Tod entgangene – Bruder von Fedor I sei. Vermutlich gab Marx den
Vornamen von Otrepev – ungenau – aus der Erinnerung an. Laut
Karamzin (Geschichte des russischen Reiches […] Bd. 10. S. 102)
war der falsche Demetrius „ein Galizier Jurij Otrepjev, der in der
Jugend seinen Vater, Namens Bogdan = Jakob, verloren hatte“ und sich
nach seinem Eintritt in ein Kloster als Mönch Gregorius nannte. –
Bei Kelly (The
history of Russia […] Vol. 1. S. 169): a Russian monk,
named Gregory, or Grishka Otrepief […]
Schließen
Jachko od. Jacob
Otrepiew
– der
falsche Demetrius
. (Boris † 1605 Vgl. Schlosser
(Weltgeschichte [...] Bd. 14. S. 162): Als er [...] im
April 1605 plötzlich starb, behaupteten Viele, er habe Gift
genommen, um einem schlimmeren Schicksale zu entgehen.
–
Kelly (The
history of Russia […] Vol. 1. S. 179): Popular belief
ascribed his death to poison, administered by his own hand; but we
can be at no loss to account for it without adopting the improbable
supposition of suicide. –
Schließen vergiftet
wahrscheinlich) Nun
1605:
Feodor
(16jähriger Sohn des
Boris) zum Czar ausgerufen; aber gegen
ihn der
falsche
Dimitrij
; Feodor u. seine Mutter erdrosselt; falsche Dimitrij
zieht in Moskau ein, gekrönt v.
Ignatij.
Schließen Patriarch, unter Namen:
Dimitrij Iwanowitsch.
(lebte noch im Kloster die letzte Gemahlin v. Iwan IV) † 1606 vom Volk ermordet (Dimitrij).
6) 1606:
Schuiskoj
Schuiskij
(Bojar) besteigt den Thron mit Hilfe
seiner Partei. Vermutlich ein Versehen. Soll sein: Neuer самозванецъ;
Iwan Bolotnikow
(entlaufner Leibeigner);
ein andrer [...] – Ivan Isaevič Bolotnikov trat nicht selbst als
Dmitrij auf, sondern im Namen des angeblich noch lebenden Dmitrij.
Siehe Karamsin’s Geschichte des russischen Reiches [...]. Bd.
11. S.
28/29.
самозванецъ:
Marx hat das Wort vermutlich von Kostomarov gelernt. Siehe unten, S. 27, S. 30 und Entstehung und Überlieferung zu „Heft
XI“
.
Schließen Neuer самозванецъ Iwan
Bolotnikow
(entlaufner
Leibeigner. gab sich für Iwan Boris
aus[)]; ein andrer, ebenfalls ein flüchtiger Knecht,
gab sich f. Sohn des Czaren Feodor aus,
unter
Namen
Peter. Beide bald
hingerichtet. Nun ein neuer falscher
Dmitrij (Lžedmitrij II). Laut Karamzin (Geschichte des
russischen Reiches [...]. Bd. 11. S. 51) handelte es sich
um „einen Landstreicher aus der Ukraine, einen Popensohn Namens
Matwei Werewkin, wie die Geschichtschreiber versichern, oder einen
Juden, wie in den gleichzeitigen Staatsurkunden geschrieben steht“.
–Ähnlich Kelly (The history of Russia […] Vol. 1. S. 206): Baer states
that he was originally a schoolmaster of Sokol, in White Russia;
but, according to the Polish writers, who had better opportunities
of learning the truth, he was a Lithuanian Jew, named Michael
Moltchanov. – Laut Schlosser (Weltgeschichte [...] Bd. 14. S. 164)
handelte es sich um „einen Schulmeister Namens Iwan“.
Schließen
3ter Abentheurer
,
nach einigen hiess er Johann, aus
Lithauen, dem geistlichen Stand angehörig, nach andern war
er Sohn eines Popen aus Kleinrussld; Bürgerkrieg ⦗Die
Wittwe des
falschen Dimetrij Dimitrij
erkannte ihn als ihren ersten Gemahl an.⦘ 1609. Dieser Dimitrij dringt mit Polen etc auf Moskau los. 1609.
Schuiskoj
Schuiskij
wendet sich um Hilfe an Karl IX v. Schweden, der sendet ihm 5000 Mann;
Empörung gegen ihn in Moskau, den Polen
ausgeliefert,
Vasilij
Schuiskij regierte bis 1610 und starb 1612 in
polnischer Gefangenschaft.
Schließen wo er gefangen stirbt 1610
.
7) Seit 1609
Anarchie; fortwährend
Moskau belagert v. Polen u. falschem
Dimitrij, endlich unterwerfen sich Bojaren dem
Wladislaw
, Sohn
des
Sigismund III. Wasa
(Zygmunt III Waza).
Schließen Königs v. Polen, erkennen ihn als Grossfürsten an.
Falsche Dimitrij wird
getödtet v. den Tartaren[,] der Pole
Sigismund
richtet fürchterliches Blutbad in Moskau an, wo eine Partei noch gegen Wladislaw
.
1613 Russland frei v. den Polen.
8) Haus Romanow. Michael Feodorowitsch Romanow zum Czar gewählt (in seinem 16t Jahr) 1613. † 1645.
9) Alexei (Sohn Michaels, im 16t. Jahr) 1645. † 1676.
10) Feodor III , der älteste Sohn des Alexei (im 19t Jahr) 1676 † 1682
11)
Ivan V. Dieser war nicht der älteste,
sondern der jüngste Bruder von Fedor III.
Schließen
Johann od. Iwan
(ältester Bruder des
Feodor
[)]
; sein
Stiefbruder
Peter
, erst 10 J. alt. (1682–89)
12) 1689 Peter I allein führt die Zügel der Regierung, u. führt allein den Namen Czar. † 8 Febr. 1725. (52 J. alt)
13) Catherine I (1725. † 1727)
14) Peter II (11 J. alt) (1727. † 1730)
15) Anna (1730 † 28 Oktober 1740)
16 u. 17) Anna v. Braunschweig Regentin (1740) 6 Dec. 1741 Verschwörung gegen sie executirt. Elisabeth (31 Jahr alt) † 5 Januar 1762 )
18) Haus Romanow-Holstein. Der bisherige
Grossfürst, Karl Peter Ulrich, unter Namen
Peter III
; ermordet v. Die Schreibung des Namens von Katharina I – „Catharine“ – würde
bestätigen, dass Marx wahrscheinlich auch das englischsprachige Werk
von Kelly: The history of Russia [...]
heranzog.
Schließen
Catharine
.
19)
Catharina II
(v. 9. Juli 1762
N.S.
Schließen
28 Juni
1762
† 17 Nov. 1796
[,]
( im 67sten Jahr)
20)
Paul I
( Das Geburtsjahr
von Paul I war 1754, das Jahr
seines Regierungsantritts 1796.
Schließen
1761 1796.
† ermordet in Nacht v. 23–24 März 1801)
21) Alexander I. † 1 Dec. 1825.
22)
Nicolaus
v.
26 Dec. 1825 regiert {e} v. 26. Dec. 1825 regiert°] Nachdem sein älterer Bruder,
Konstantin Pavlovič, seinen bereits vorher erklärten Thronverzicht
nochmals bestätigt hatte, übernahm Nikolaj I die Regierung am 24.
Dezember 1825. Marx lässt die Regierung von Nikolaj I mit der
Unterdrückung des Dekabristen-Aufstands in St. Petersburg am 26.
Dezember beginnen. Vgl. Kelly: The history of Russia […] Vol. 2. S. 316:
Well might Nicholas exclaim, as he rejoined the empress on the
evening of that woeful day, “What a beginning of a
reign!”
Schließen . |
Николай Костомаровъ: Историческія монографіи и изслѣдованія. Изд. 2. Д. Е. Кожанчикова. Т. 2. Санктпетербургъ 1872.
Schließen
Nicolai
Kostomaroff\Костомаровъ: Историческія монографіи, 2t Band. St. Petersburg. 1872
Nummerierung von Marx. Sie wurde von ihm danach nicht
fortgeführt.
Schließen I) Бунтъ
Стеьнки Стеньки Разина.
Noch lange nach der
Tartarenherrschaft
blieben mehr Spuren der vor-tartarischen Periode als
перемѣнъ.
Unter Iwan III erhielt Einherrschaft das
Uebergewicht über Hier: über die Eigenständigkeit der
Teile.
Schließen удѣльностью, überlebten aber Merkmale des Lebens
charakteristisch
für die [bei Kostomarov, S. 197: свойственныхъ – eigentümlich der]
Welt der partikularen
Eigenständigkeit.
Schließen charakteristisch
удѣльному міру. (197)
Das Bild des
Russlands der Eigenständigkeit der Teile und der (Regelung der
gemeinsamen Belange in) Versammlungen.
Schließen des удѣльно-вѣчевой
Russlands: alles theilt sich, jede Stadt, ja jedes Dorf
bildet selbsständiges Ganze; dennoch zwischen diesen Theilen
federatives Band, ohne bestimmte Einrichtung zu dessen Stütze, mehr auf
Gefühl ruhend; Regierung vermittelst
цѣлаго
рода von
Knjäsen,
von denen keiner jedoch die Bedeutung des
государъ
besass; Volksregierung, ausgedrückt durch das
Nom. Sg.
вѣчe – die Volksversammlung (der alten Slawen).
Schließen вѣчъ, Form
blüht in einigen Orten, in andern nicht, je nach Umständen; Uebergewicht
der Gewohnheit über Satzung, des Impulses über
das Gesetz, der Gemeinschaft über
die Einheit der Gewalt, des lebendigen
Willens des Volks über Institutionen, Gährung, Nomadisiren,
Zwietracht, unsettled state. Dagegen Charaktere der Einherrschaft:
alle Volksinteressen concentrirt in einer Person, wird heilig;
das Dasein der einzelnen Theile verschwindet,
vernichtet Volksregierung – alles strebt zur Uniformität; Gewohnheit
verwandelt in Satzung, Buchstaben des Gesetzes anerkannt,
Uebergewicht der Unterthänigkeit über persönl. Freiheit, od.
Oberaufsicht über Gemeinwesen, Streben nach Ansässigkeit, Dauer, Ruhe. (198)
Die Einherrschaft schlägt Wurzel unter der
Tartarenherrschaft, aber schon zur Zeit der Knjäzen
Keime davon, wenn auch schwache. ([198,] 199) Seit
dem
14t Jhdt, nachdem sie sich
befestigt auf Moskau’schem Boden, tritt sie in
offnen Kampf mit dem alten Gegner (dem vielköpfigen
Knjäsregime), der schon innerlich erschöpft, erhielt Schritt f. Schritt
Uebergewicht über sie u. befestigt dies durch Befreiung des Landes
von der Fremdherrschaft u. durch Gründung eines
monarch. Reichs, gipfelt unter
Iwan IV
(Unterdrücker v. Nowgorod, Knjäsen
u. Bojaren) reicht dem geschlagnen Feind Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗das Theilleben⦘
die Hand auf dem friedlichen Gebiet der Gemeindegewalt, Selbstregierung der
посадовъ
u. уѣздовъ, Anerkennung der земская
дума,
die scheint für Gesammtrussland an die Stelle zu treten aller
besondern вѣчъ zusammengenommen, u. durch sein Testament, worin er
seinem Sohn Theodor ein unabhängiges удѣлъ
gab. Er hatte nur den einen Sohn, sonst die удѣльность
wieder aufgekommen. Der wieder belebte Feind Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗Sonderleben u. regime⦘
wählte damals im Süden Russlands einen Winkel aus,
von wo er wieder den Kampf eröffnen kann. Das alte
удѣльно-вѣчевое
Princip Russland Russlands kleidete sich dort in neue Form, das Kosakenthum (казачество)
Zusatz von Marx. Marx verweist auf П[авел]
А[лександрович] Соколовскій: Очеркъ исторіи сельской общины на
сѣверѣ Россіи. С.-Петербургъ 1877. S. 123/124. Marx besaß
das Buch; er trug es unter Nr. 67 in sein Verzeichnis „Russisches in
my bookstall“ ein (S.
57). Sein Exemplar ist überliefert (siehe MEGA IV/ 32.
Nr. 1255).
Marx
hat dort auch einanderen Titel vom Autor unter Nr. 92 auf S. 58
notiert (П[авелъ] А[лександровичъ] Соколовскій: Экономическій бытъ
земледѣльческаго населенія Россіи и колонизація юговосточныхъ
степей предъ крѣпостнымъ правомъ. С.-Петербургъ 1878).
Der Verbleib des Exemplars ist nicht
bekannt.
Schließen ⦗казачить heisst jetzt noch
taglöhnern, wegen der Rolle die
die herumziehenden Kosaken als Taglöhner bei
den Bauern spielten. Sieh
Sokolowsky
⦘
In
der Person des
Ермакъ
erschien sie Iwan dem
» Fürchterlichen. Ausdruck von
Marx.
Schließen Forchterlichen
«.
Die Eingewalt erhielt aber nach dessen Tod neuen Vorkämpfer in
Boris Godunow
;
er schlug dem alten Feind neue Wunden durch Einführung
кабаковъ (der Schenkhäuser f. Schnaps namentlich) u. Kostomarov bezieht sich hier auf die zunächst befristete, dann
dauerhafte Aufhebung des den Bauern verbliebenen Rechts, im November
eines jeden Jahrs um den St. Georgstag den Herrn zu
wechseln.
Schließen des
Leibeigenschaftsrechts; er stürzte aber auch vor dem alten
Gegner (dem
удѣльный Princip), eindringend in Russland in
Form des Kosakenthums, bedeckte es mit Trümmern u. Blut, trieb es
zur beschränkten Wahl des
Wladislaw, zum Versuch der
Vereinigung mit Polen, zur zum halbjährlichen Gvt vermittelst земскаго собора. (199, 200) Dies
Element wieder geschlagen durch Wahl des
Michael
Bei Kostomarov,
S. 200: Федоровича
Schließen
Thedorowitsch Theodorowitsch
, der aber Sieg erkaufen
musste durch beträchtlich Concessionen. Aber kaum siegte
das Einherrschaftsprincip, so vernichtete es alle
gemachten Zugeständnisse, durch Vergrösserung
der Macht der Wojewoden, das
Uloschenije (Уложеніе –
Zusatz von Marx
aus
Karamzin:
Geschichte Rußlands […]. Th. 2.
S.236.
Gemeint
ist das sog. „Uloženie“, Gesetzbuch des Zaren Aleksej I. von 1649
(die Bezeichnung als „Sobornoe uloženie“ kam erst im 19. Jahrhundert
auf). Mit diesem in 25 Kapitel gegliederten, insgesamt 867
Paragraphen umfassenden Gesetzbuch kam in Russland die Verwandlung
der Bauern in Leibeigene, ihre unlösbare Bindung an den von ihnen
bestellten Boden rechtlich zu einem gewissen Abschluss. Siehe Entstehung und Überlieferung zu „Heft
XI“.
Schließen
Gesetzbuch des Zaren
Alexei
Michailowitsch)
[,]
strengste Schmiedung der Bauern an Boden u.
Bildung einer regulären Armee) . Ihm gegenüber – oft auch sich [mit
ihm] scheinbar die Hand
bietend,
das alte Princip in Gestalt der Kosacken; brach
endlich offen; Vorkämpfer desselben
Stenka Rasin
. (200)
Das Kosakenthum erhob sich, als das
удѣлная удѣльная Element viel fiel vor Einherrschaft; es war Gegensatz des Alten
gegen das Neue. Das Kosakenthum rekrutirte sich aus den
mit der Gesellschaft u. ihren Banden zerfallnen Elementen.
Die russische Welt damals getheilt in 2 Reiche, Moskau u. Lithauen; in beiden Hälften erschien
das
Kosakenthum. Während im südlichen
Russland sich festsetzte das berühmte Die jenseits der Dnepr-Stromschnellen lebenden
Kosaken.
Schließen
Запорожье
u. den Geist des Kosackenthums
ergoss über die ganze Ukraine, ähnlicher Zufluss v. Leuten aus dem Norden nach Don;
die Ukraine sandte dieser Gesellschaft Hilfe,
colonisirte die Ufer des Don mit ihren Kindern; Kleinrussld v. Beginn nahm Theil an Gründung
des
Don Kosackenthums wie es dessen heutiger Dialekt
beweist, ein Mittel zwischen klein- u. grossrussischer Sprache. Von dort
bemächtigte sich das Kosackenthum der Ufer der Wolga, des
Terek, des
Jaik (Ural) u. drang bis ins ferne Sibirien vor. ([200,] 201)
Zur Epoche der
самозванецъ самозванцевъ
Zusatz von
Marx. Vgl. I[wan] Pawlowsky,
Russisch-deutsches Wörterbuch. 2. Aufl. Vollst. umgearbeitet
und wesentlich vermehrt von I. Nikolitsch und N. Asmuß. Рига /
Riga, Leipzig 1879., S. 1043: самозванецъ – Einer, der
einen falschen Namen oder Titel annimmt; der Falschnamige,
Pseudonym;
Usurpator.
Schließen
(eigentlich der
»Pseudonyme«)
strebte das
Kosackenthum scheinbar nur nach Stiftung
abgesonderter Gesellschaft im südlichen Russland, zum Schutz ihrer
Unabhängigkeit v. der nördlichen Einherrschaft; aber es
mischte sich Anfangs des 17t Jhdts in die
Angelegenheiten Moskaus, beschränkte sich
nicht mehr auf die südlichen Steppen, strebte seine »Principien«
über ganzes Moskowiterreich zu verbreiten. (201)
Von der Zeit an erscheinen überall Kosacken. Um dieser
Gährung End zu machen, liess Obrigkeit Existenz des Kosackenthums
zu sub mode modo eines besondren Kriegerstands, wie die
Nom. Sg. стрѢлецъ – Schütze.
Schließen
Strelitze
, den der
пушкарь
(Kanonier)[,]
den der
Hier:
Torwächter. Vgl. Pawlowsky, S. 105 (воротникъ – Pförtner,
Thorwart).
Schließen воротникъ. Es wurde hauptsächlich
angewandt, wo nöthig |28
leichte Partheigänger-Kriegsthätigkeit, bes. zur
Ueberlieferung v. Ordres aus einer Stadt in die Andre u. für Bei Kostomarov, S. 201: для
конвоевъ.
Schließen convois. (Bedeckung, Geleitung).
Andre, die Bei
Kostomarov, S. 201: въ смутныя времена. смутное время (смута)
–
Gemeint ist die „Zeit der Wirren“ vom Ende der Rurikiden-Dynastie
1598 bis zum Beginn der Herrschaft der Romanovs 1613.
Schließen in den unruhigen
Zeiten
Anfangs des 17t Jhdts Kosackenschaaren
stifteten, wurden dem Frohnstand überwiesen,
въ
посадскіе, den Bauern, übergeben den Grundherrn,
von denen sie flüchteten, in one Wort
dem Beruf wiedergegeben, dem sie u. ihre Väter früher angehört. Nachdem sie
gekostet вольницы
(Lohndienst, Dienst als freiwillige) der Zeit
der самозванцевъ wollten viele nicht mehr in ihrer Heimath
bleiben, flüchteten, trieben sich herum, stifteten Schaaren, nannten
sich Kosacken u. übermachten diese Gewohnheiten der
ihnen nachfolgenden Generation. So, in den Augen
der Regierung, zweierlei Sorten
Kosacken, Bei Kostomarov, S.
201: вѣрныхъ
Schließen
Echte
od. durch die Gewalt
anerkannte, u. Diebische,
Bei Kostomarov, S. 201: самозванныхъ
Schließen pseudonyme
Kosacken. Der freie Don war
das
Centrum des Kosackenthums. Lang unabhängig,
unter Czar
Michael
Bei Kostomarov, S.
201:Федоровича
Schließen
Thedorowitsch Theodorowitsch
erkannte er die
Obergewalt des Moskowiter Czar an. 1634
leisten sie Huldigungseid, schwören die Ordnung nicht zu verletzen
durch ihre Räubereien u. Anfälle auf ihre Nachbarn. Aber
geschah nicht. Im Don selbst 2 Partheien:
die
»wahren«, wollend vereinigen ihre Freiheit mit
Unterordnung unter die Moskowitergewalt; die »diebischen«, die frei handeln u. Don unabhängig, selbstregierend
haben wollen. Letztere Parthei die grössere, weil bei geringstem
Anlass zu Unzufriedenheit auch die Anhänger der andern
Parthei sich ihnen anschlossen. ([201,] 202)
Ersten Jahre die Regierung des
Bei Kostomarov,
S. 202: Федоровича
Schließen
Michael
Thedorowitsch Theodorowitsch
beschäftigt mit Kampf gegen die diebischen Kosacken, wie
man nannte die nomadisirenden Banden od., die sich nicht
den Gewalten unterwerfen wollten.
1615
zerstreuten sie sich über das ganze moskowitische Russland, bes. um die Wolga,
bei Uglitsch, Kineschma u.
Poschechonje, um Nowgorod, Bei Kostomarov, S. 202: въ Сѣверской
Землѣ
Schließen im Norden, in den Städten der Ukraine,
plünderten Städte u. Dörfer, verübten grausame Foltern. Abgesehn v.
der Rohheit der Sitten damals, erklärt sich: diese
Schaaren bestanden aus Leuten, die entronnen ihren früheren
повинности
u. die man jezt zwangsweise dazu zurücktreiben wollten wollte.
Keine Tendenz nach irgend einer neuen Ordnung trieb diese
Haufen u. flösste ihnen Hass gegen ihren früheren Zustand
ein, sondern die
Lust sich herumzutreiben u. da zu
sein wo es ihnen gefiel. Der eine gehörte früher einem
Kloster, lebte jezt auf einem adligen Gut, man forderte ihn heraus u. er
wird dem Kloster wieder eingehändigt. Der
andre war холопъ,
flüchtete v. seinem Herrn u. ergab sich einem andern als
холопъ, aber man wollte ihn wieder dem früheren aushändigen. Sie
wollten v. einer existirenden (vorhandnen) zu einer andern existirenden
(vorhandnen) Lage, (Dienst etc) übergehn. Andres
Neues wussten sie nicht auszudenken, ausser dem
Kosackenthum, welches v. einem gewissen
Gesichtspunkt dasselbe war als Räuberthum. Wenn ihre Schaaren geschlagen ⦗das
in Dienstgehn derselben meinte oft auf Diebstahl ausgehn⦘ ergaben sie sich
theils ⦗dies in den ersten Jahren des Michael
Theodorowitsch⦘ auf Gnade der Obrigkeit; andre entfernten sich aus bewohnten
Plätzen in die Niederungen der Wolga; eine dieser
Schaaren, unter Führung von
Калбакъ
setzt sich fest beim kaspischen Meer u. plündert die Schifffahrer darauf.
([202,] 203)
An den Ufern der Wolga bestand damals Kosackenthum als besondre Gesellschaft; machen sich bemerkbar während der unruhigen Zeiten Anfangs des 17t Jhdts; im Krieg der Polacken mit den Türken; Wladislaw entliess sie mit Geschenken; zeigt Bund der Kosacken unter einander; als die kleinrussischen Kosacken Polen zur Hilfe kamen, so auch die an den Wolganiederungen (20 000 kamen daher den Polen gegen die Türken zur Hilfe). Ausser denen den an der Wolga Angesiedelten wanderten dahin auf Raub aus v. Don, Jaik u. v. allen Gegenden des russischen Landes. Die Wolga, Haupthandelsweg, lockte ihre Verwegenheit. 1621 plünderten sie Karawane v. Schiffen, was veranlasste Gründung der Stadt Tschernoi Jar; 1654 griffen die Kosacken an нижнеяицкій учугъ (учугъ Fischwehr, Fischverzäunung in Fluss, die Koppel zum Fischen), die einem gewissen Gurjew gehörte, zerstörten sie u. machten abspänstig dessen Arbeiter, die in ihre Reihen übergingen; unter dem gemeinen Volke herrschte Sympathie für sie. Die Wolga in ihrer ganzen immensen Ausdehnung war Laufbahn der »diebischen[«] Kosacken; ihre Thaten in Liedern besungen etc; sie galten unter dem Volke nicht f. Räuber im gewöhnlichen Sinn, da sie ihre Streiche auf grossem Massstab ausführten; sie sagen v. sich selbst in ihren eignen Gesängen: „мы не воры, не разбойники – мы удалые добры молодцы.“ In der Phantasie des Volks in seinen Liedern (auch den grossrussischen) sind sie was die Heroen der Griechen, die Ritter des Westens, die юнакъ Serbiens. „удалый молодецъ“ bedeutet Held, fliesst aber darin ein die Bedeutung v. Räuber. (203–4)
In der
Mitte des 17t Jhdts umfasste das Kosackenthum mehr als Hälfte v.
Russland; die
Unzufriedenheit des Volks mit der
Staatsordnung gab ihm Nahrung u. Kraft; im Kosackenthum auferstanden
die alten halberloschnen Elemente der
вѣчевой вольницы; die altrussische Welt
focht in dieser Form ihren letzten Kampf mit der
Einherrschaft. Als die Gewalt
die Kosacken der Ordnung u. dem Gesetz Zusatz von Marx.
Schließen ⦗alias Leibeigenschaft⦘ unterwerfen
wollte, ergoss das »diebische Kosackenthum« über ganz Russland |29 seinen Widerstand gegen sie; begnügte sich nicht mehr
sich zu verstecken in den entfernten Steppen, wollte sich
des ganzen russ. Volks bemächtigen. Aber an sich ohne neues Lebensprincip, sondern etwas
rückgängiges, veraltetes. Brache Brachte nichts hervor als die Meteorlike Epoche des
Stenka Rasin, konnte dem russ. Volk keinen keine neue Bahn öffnen. (204, 5)
Die ganze Ordnung des damaligen Russlands – das
Verhältniss der Stände
Zusatz
von Marx.
Schließen (Klassen), ihrer Rechte, financielles Wesen,
Regierung – gab dem Kosackenthum Nahrung in
der Bewegung der Volksunzufriedenheit u.
die
ganze erste Hälfte des 17t Jhdts war Vorbereitung der Epoche des
Stenka Rasin. Der Aufruhr
begünstigt u. a. durch das
Verhältniss zwischen Grundherrn u.
Arbeitern, zwischen Herrn u. Dienern. Ein entsprechendes Gesetz
von 1592 ist nicht überliefert. Dass es solch ein Gesetz (von 1592
oder 1593) nichtsdestoweniger gegeben hat, wird aus späteren
Gesetzen geschlossen und gemeinhin nicht bezweifelt. Was jedoch
seinen Inhalt und die Rolle betrifft, die es beim Übergang zur
Leibeigenschaft gespielt hat, gehen die Meinungen auseinander.
(Siehe hierzu: Законодательные акты русского государства второй
половины XVI ‒ первой половины XVII века. Тексты. Комментарии. [Ч.
1.2.][Hrsg.:] Академия наук СССР. Институт истории СССР.
Ленинградское отделение. Подготовка текстов Р.Б. Мюллер, под
редакцией Н.Е. Носова. Авторы комментариев Ю.Г. Алексеев, А.И.
Копанев, Р.Б. Мюллер, Н.Е. Носов, В.М. Панеях, К.Н. Сербина, под
редакцией Н.Е. Носова и В.М. Панеяха. (Законодательные памятники
русского централизованного государства XV‒XVII веков.) Ленинград
1986‒1987.[Ч. 2.] S. 66‒76.) Kostomarov präzisierte seinen
Standpunkt 1859 in einem u.d.T. «Должно ли считать Бориса Годунова
основателем крепостного права?» publizierten Diskussionsbeitrag
dahingehend, что „речь должна идти не об установлении крепостного
права, которое возникло не на основании единичного указа, а о
прекращении перехода крестьян в Юрьев день“ (ebenda, S.
68).
Schließen Bis 1592 die
Bauern freie Leute u. konnten, dem
Recht gemäss, v. dem Land eines Herrn auf andres Land
übergehn. In jenem Jahr fesselte sie
Gudonow
Godunow
an die Orte wo sie damals
lebten. Er selbst suchte durch andre spätere
Verordnungen die Strenge dieser Massregeln abzuschwächen.
1597
Ukas, gebend den Eigenthümern das Recht
die Bauern nur dann zurückzufordern,
wenn sie v. ihnen nicht früher geflüchtet als seit
5 Jahren. (205[, 206]) Durch
die
Ukassen v. 1601 u. 1602 wurde die
Bindung der
Bauern an den Boden aufrecht erhalten nur
Bei Kostomarov, S. 206: въ
имѣніяхъ
Schließen für die Besitzungen
(Güter)
der
Patriarchen, Klöster, владычныхъ
Zusatz von
Marx.
Schließen (der Erzbischöffe od. Geistlichkeit
überhaupt?)
[,]
Metropoliten, Bojaren, дьяковъ
u.
der höheren Adligen u. der
приказныхъ людей (der
Gerichts-leuten Gerichts-leute); dagegen blieb freier Uebergang
(переходъ) der Bauern auf den Gütern der
Bei Kostomarov, S. 206:
дѣтей боярскихъ
Schließen
Bojaren Kinder
(Söhne), жильцовъ, иноземцевъ,
доворыхъ дворовыхъ царскихъ людей, подъячихъ
всѣхъ
приказовъ, der Chefs der
Strelitzen, сотенныхъ u. казачьихъ der
переводчиковъ und толмачей
(Dollmettscher) посольскаго приказа, патріаршихъ и властелинскихъ
приказныхъ людей. Diese Satzung, welche die
Freiheit der Bauern erhielt bei
den kleinen unbedeutenden Grundeigenthümern
u. die
Leibeigenschaft auf den grossen
Besitzungen u. [bei den] grossen Herrn, nicht abzielte
auf Beseitigung der шатаніе (der Bewegung des
Vagabundirens)wie
man gewöhnlich meint, sondern auf Befriedigung der Grossen (сильнымъ), auf
die Boris bei Stiftung seiner neuen
Dynastie sich zu stützen suchte. Zusatz von Marx.
»gekoft«: gekauft
(Dialekt).
Schließen ⦗Sie sollten
»gekoft« werden auf Kosten der Bauern.⦘
Seit dieser Zeit strebten die Bojaren u.
überhaupt die Herrschaftlichen beständig nach Erhaltung u.
weiterer Befestigung dieser Bei Kostomarov, S. 206:
такого гражданскаго
порядка
Schließen »bürgerlichen
Ordnung«
.
Bei der
Wahl des
Wladislaw
, stellten
die Bojaren, die die Angelegenheiten des
Reichs verwalteten, v. vornherein die Bedingung, »dass на
Руси промежъ себя крестьянамъ выходу не
быти«.
In der stürmischen Zeit füllten die Bauern Bei Kostomarov, S. 206: всѣхъ
вѣдомствъ
Schließen aller Amtsbezirke
die Schaaren der Kosacken, u. gingen v. einem
Grundherrn zum andern über, sie alle täuschend. Nach Wiederherstellung
der Ordnung, beeilten sich die Bojaren, die grossen
Einfluss auf die Reichsgeschäfte hatten, Bei Kostomarov, S. 206: при
непрочности
Schließen bei der Unsicherheit (Nichtsolidität)
der neuen Gewalt, das Gesetz des
Boris aufrecht zu erhalten u.
beschlossen die Flüchtigen zu retourniren nach ihren früheren
Aufenthaltsorten, u. im allgemeinen die ganze Ordnung der
Dinge festzuhalten wie Boris sie
eingeführt zur Zeit des
Theodor Иоанновичъ. Seit der
Zeit das Leibeigenschaftsrecht mehr u. mehr erhärtet. Im Anfang
die Frist für Auffindung der flüchtigen
холоповъ
u. Bauern u. Rücklieferung derselben an den früheren Ort
festgesetzt auf 5 Jahre, aber 1637 auf 8 9 Jahre, 1641 auf
10 J.(p. 206) Die Begrenzung des Rechts
der Rücklieferung der Bauern auf bestimmte Anzahl Jahre erhielt
z.Th. die frühere Ordnung der Dinge, wie sie war vor 1592, denn die Bauern gingen v. einem Gutsbesitzer
zum andern u. warteten den Ablauf der Terminjahre ab, um
dann gefahrlos zu sein betreffs der Ansprüche ihres früheren Herrn.
1645 beschwerten sich die Bojaren u.
Bojarensöhne, dass während der Zeit, wo sie sich
in Kriegsdienst befänden, ihre Bauern fortgingen zu andern Gutsherrn u.
besonders zu Bojaren, Vgl. Pawlowsky,
S. 626 (окольнычій (als Subst. ‒ ehed. in Rußland) der Okolnitschei
(ein hochgestellter Beamter)).
Schließen
окольничимъ (Beamten 2ter Klasse) u.
[auf] klösterliche Güter. Evidently, bei den
reichen Gutsherrn, die grössere Mittel hatten, waren die
Bauern weniger Abgaben unterworfen als bei den Armen. Den
Armen schwer Processe zu führen mit den Reichen. So vergrösserten
sich die grösseren Dörfer, aber die kleinen Dörfchen
verödeten. 1647
verordnet die Flüchtigen nur dann nicht zu returniren, wenn sie
ausserhalb des Orts, wo sie zugeschrieben, länger als 15 Jahre gelebt.
1649
die Frist für Auffangen der Flüchtigen
abgeschafft. Das
„Уложеніе“ (Kap. XI, § 3) machte
die Bauern schliesslich ans an Boden gebunden. Sie Es beseitigte nicht nur die Fristen, sondern bestimmte f.
alle Zeit dass »никому за себя крестьянъ не
приниматъ«,
sondern ihn ausliefere и на прежніе
годы.
So zur Richtschnur nehmend die
Grundbücher,
vernichtet nach dem Brand v. 1625, u. aller alle Bauern, früher aufgezählt in den Grundbüchern, befohlen
sie auszuliefern mit ihren Familien ohne Rücksicht auf die früheren
Fristzeiten den Gutsherrn, denen sie zugezählt waren. Die
Bauernschaft aber erstreckt nicht nur auf solche,
die als Wirthschafter (Hauswirthe) in den
Grundbüchern figurirten, sondern auch auf ihre Kinder, Verwandte (Уложен.
Kap. XI §. 28) die mit ihnen lebten ohne Theilung u. bis zu dieser Zeit zu
den
гулящими
Leuten gerechnet worden waren. (p. 207)|
Die Categorie des
Bauern (крестьянинъ) war verschieden von der des холопъ, aber nach u. nach flossen sie zusammen, u.
in der
2ten Hälfte des
17. Jhdts bestand ihr Unterschied hauptsächlich in der Art
wie der Herr gegen sie seine Rechte exploitirte.
холопъ im allgemeinen Sinn alle die genannt, die zu
jeder Sorte Dienst an eine andre Person verpflichtet waren. In dieser
Beziehung hiessen auch die Bojaren u. Kjnäse Knjäse
царскими холопами
.
Bei Kostomarov, S. 208: Въ тѣсномъ смыслѣ
холопами, или людьми, назывались вообще рабы: или плѣнные, или
вошедшіе въ это званіе по долговымъ обязательствамъ или родившіеся
от
рабовъ.
Schließen Im engern Sinn waren sie
solche Leute (hiessen auch люди) hiessen sie
im allgemeinen Sklaven (рабы) od. плѣнные,
ob sie nun in diese Categorie gefallen durch
Schuldverpflichtungen od. von Sklaven abstammten.
In Russland seit alters Gewohnheit sich an Jemand zu übergeben als Pfand für gepumpte Gelder oder sich zu verkaufen für gewisse Summe. Andre verkauften sich mit
Kindern u. aller Nachkommenschaft u. gaben auf sich ewige
Obligation на записамъ по записямъ
(gerichtliche Verschreibung,
Revers).
Andre verschrieben sich durch Pfandbriefe auf Termin. Vor allem
aber ergaben sich Leute in холопство den Gläubigern auf
Anlehn, wenn sie selben die ihnen zukommenden Summen nicht zahlen
konnten. 1597 gesetzlich verordnet, dass jeder, der
bei хозяинъ dient ohne irgendeine
кабала während eines halben Jahrs, sich zu dessen
völligem холопъ od. человѣкъ mache. Freie Leute, die im Dienst gelebt hatten, flüchteten
v. den Herrn, wann diese sie auf dies Gesetz gestützt sie in ewige Sklaverei schmieden wollten;
die Reichen versklavten durch Trug u. Gewalt
die Armen; andre Herrn verjagten selbst ihre Diener,
um Händel mit denen anzubinden, bei denen sie sich dann aufhielten; drohten
selben nicht nur mit Gericht, verlangten nicht nur Rücklieferung
der Diener, sondern auch Schadenersatz u. Geldstrafe f.
Aufnahme derselben. (208) Zur Zeit des
Lžedmitrij I. (siehe oben, Siehe S. 26, S. 27 und Entstehung und Überlieferung zu „Heft
XI“.
Schließen
самозванецъ
dies drückende Gesetz vernichtet; wie
früher verordnet nur den für холопъ zu halten, der geschriebnen Akt auf sich
selbst ausgestellt; u. nur auf Grund vorgezeigter Kabala konnte Herr ihn
herausfordern.
При
Шуйскомъ
angenommen als Regel f. холопъ
zu halten nur auf schriftlichen Akt; wer aber ohne Verschreibung länger als 5 Jahre bei einem Herrn diente,
wurde f. Ewigkeit dessen холопъ auch ohne Akt. Bei
Kostomarov, S. 201: Въ смутное время
–
Gemeint ist die „Zeit der Wirren“ vom Ende der Rurikiden-Dynastie
1598 bis zum Beginn der Herrschaft der Romanovs 1613.
Schließen Während der unruhigen
Zeit
flüchtet Masse v. холопъ, ging unter die
Kosacken; nach
der Wiederherstellung der Gewalt wollte die
Obrigkeit auch die холопъ wieder in den früheren Zustand
versetzen, musste aber Zugeständniss machen, indem sie denen, die zu
den Kosacken gegangen, erlaubt hatte zu bleiben въ казачествѣ.
Manchmal Streben zur Beschränkung des
холопство, wenigstens in einigen Theilen
des Reichs, z. B. 1646 in einem
Schreiben des
Woiwoden v. Ufa befohlen zu machen, dass Niemand
sich auf Pfandbrief verschreibe als Unterpfand, aber das geschah nur, weil
viele тяглые
u. ясачные in холопо холопы gingen um sich den staatlichen
повинностей
zu entziehn. Verbot der Art noch 1665 in
den Districten an der Wolga. Unter dem
Czardom v.
Michael
u.
Alexis
wurden beständig u. überall
die
тагый тяглыхъ
u. дворцовый an ihre Orte zurückgeliefert u. jeder
Vertrag vernichtet, wodurch sie sich ergeben in холопо холопство. Nach dem
„Уложеніе“ vollständiger
холопъ
der genannt, der sich in Sklaverei auf immer ergab; die Kinder, im
Sklavenzustand geboren, wurden ebenso zu Eigenthum ihrer Herrn
erklärt. (Улож. XX, § 61) Anders
die
кабальные холопы, d.h. die Verpflichteten
zum zeitlichen Dienst von wegen Pump, oder die Gezwungnen zu холопство wegen
Schulden zur Abarbeitung der Schuld. (Улож. XX.
§ 45) (p. 208 209) Im Allgemeinen Regel, dass sie frei wurden bei Tod
des Herrn. (Улож. XX, § 18) Ferner:
dient einer bei einem Herrn 3 Monate ohne Kabala, so
kann der Herr fordern seine закрѣпленіе
;
ebenso galt das für die Kinder, wenn der
холопъ war кабалный кабальный
u. sich verpflichtete auf Termin, aber seine Kinder
безкабально
seinem Herrn dienten; wurden seine Sklaven trotz Gegenwillens
des Vaters u. der Kinder selbst. (Уложен. XX, § 30) Derselbe Mensch, wenn er dem Herrn viel
länger diente ohne Cabala, wurde nicht Sklave, wenn es der
Herr nicht verlangte. Anfang des XVII Jhdts hatten Alle das Recht zu halten полныхъ холопопъ холоповъ
. Seit dem
Уложеніе dies Recht nicht gegeben den
Kirchen Dienern etc mit Ausnahme der
Oberpriester, den боярскимъ людамъ людямъ
u. den
посадскимъ.
Letztere konnten nur noch кабалы
auf 5 Jahr nehmen. ([209,] 210)
Es existiren viele Beweise dass холопы u. Bauern
(крестьяне) im »смыслу
права« unterschieden waren. Die Bauern ergaben sich manchmal на кабалу ihren Herrn, die oft es auch nicht
wollten. Das
„Уложеніе“ (XX, § 113) verbietet den Herrn Bei Kostomarov, S. 210:
брать кабалы на своихъ
крестьянъ
Schließen die Bauern на кабалу zu
nehmen.
(210) 1646, Bei
Kostomarov, S. 210/211: при переписи – Vgl. Pawlowsky,
S. 725 (перепись – Bestandsverzeichniß, Inventar; народная п. –
Volkszählung, Revision).
Schließen bei
Volkszählung (Revision), streng befohlen zu
unterscheiden bäuerliche Höfe (Häuser,
дворы)von
людскихъ. Viele liehen gern den Bauern
Baares, wenn sie sich ergaben in холопо холопы u. auf sich записи (Reverse) gaben; aber
diese unterschieden von кабальной. Der
Akt über холопствѣ war vorzuzeigen in Холопъемъ
приказѣ; der Akt eines Freien, der sich
ergab als Bauer im Помѣстный
приказъ. Ein Gutsbesitzer konnte nicht versetzen Bauer aus помѣстіе
in |31
отчина
Zusatz von Marx. Vgl.
Pawlowsky, S. 681, 108.
Schließen (= вотчина –
Stammgut). Die
gutsherrlichen Bauern hatten Recht zu kaufen u. verkaufen по актамъ ihre unbewegliche Habe; aus
solchen Kaufakten nicht ersichtlich, dass das Recht des
Privateigenthums der Bauern v. ihren Herren abhing. Die
Verpflichtungen der Bauern waren bestimmt вытями
Zusatz von
Marx.
Schließen (выть ehedem
Theil, Antheil), verzeichnet in den Grundbüchern, d.h.
nach den
Bodenparcellen, wofür sie verpflichtet dem Herrn
Arbeit zu leisten u. хлѣбный und
денежный оброкъ zu leisten –
diese выти bezogen sich nur auf die Landwirthe (къ
хозяевамъ);
vor dem
„Уложеніе“, Kinder, Brüder, Neffen (племянники) u.
подсосѣдники (Beisassen, Mitwohner) waren люди
гулящіе (fahrende Leute) u. konnten ihre
Lebensweise
ändern (wechseln). All das zeigt, dass Bauern
v. den холопы verschiednen Stand bildeten.
([210,] 211)
Aber Bauer wie холопъ der Willkühr des Gutsherrn preisgegeben. Wir
wissen v. keiner Sicherheitsmassregel dagegen; nur Spuren davon auf
den klösterlichen Gütern; einige Klöster konnten ihren Bauern
nicht mehr auflegen als das Stipulirte (положеннаго), mussten
durch schriftliches Gesuch Erlaubniss nachsuchen, wenn nöthig
die Abgaben zu vermehren od. die Dienstbarkeiten.
(211, 12) Was die
бояскихъ
боярскихъ (so wurden die Privatgüter im allgemeinen damals genannt)
u. erzbischöflichen Gütern Güter betrifft, heissts in den Eigenthumsurkunden gewöhnlich,
dass die
Bauern verpflichtet ihren Herrn in allem zu
gehorchen, pflügen auf ihren Aeckern u. Obrok
zahlen, den der Herr fordert. (p.
212. Zusatz von
Marx.
Schließen
Voilà
tout
) Solche Willkühr existirte
auch
Bei
Kostomarov, S. 212: до прикрѣпленія
крестьянъ
Schließen vor der »Verfestigung«
der Bauern
wie ersichtbar aus den Dokumenten der damaligen Zeit. Nach dem
„Уложеніе“ verkauft der Herr, in
den Kaufbriefen, seine Bauern mit Weib u. Kind, Neffen, u. Bei
Kostomarov, S. 212: со всѣми ихъ крестьянскими животами
(имуществомъ).
(= Habe): Übersetzung in Klammern von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 237 (животы pl. – das Hab und Gut, die
Habseligkeiten).
Schließen all ihren bäuerlichen chattels
»животами« (= Habe). (212)
In den записяхъ на крестьянство wurde eingeschrieben, dass der, der sich in bäuerl. Stand ergab, erlaubt ihn zu verkaufen u. zu verpfänden. Aus den Akten der 2ten Hälfte des 17. Jhdts ersichtbar, dass die Gutsbesitzer ihre stammsgutlichen (вотчиный) Bauern, wie ihre »люди«, ohne Land den Töchtern zur Aussteuer (Mitgift) gaben. Dem Gutsbesitzer verboten ihre seine Bauern aus поместья zu versetzen in вотчина – aus raisons’ d’état, im Regierungsinteresse, um nicht zu entvölkern die поместья, welche eigens waren Staatsdomainen, nur zeitlich zum ususfructus gegeben den помѣчикъ помѣщикъ . (212) So in point of fact mehr Aehnlichkeit als Differenz in der Lage v. Bauer und холопъ; beide der Willkühr des Herrn unterworfen. (213)
Klagen konnte der Bauer, wie damals jeder, bei der höhern
Gewalt, aber der Herr fand eher Gehör als der Bauer.
[Giles Fletcher:]
Of the Russe Common Wealth. Or, maner of governement by the
Russe Emperour, (commonly called the Emperour of Moskovia) with
the manners and fashions of the people of that countrey. London
1591. S. 51.
Schließen
Giles
Fletcher
bemerkt – dies unter Czardom
des
Theodor
Иоанновичъ
– dass Adlicher, der Bauern erschlagen, namentlich seinen eignen, selten
dafür haftet. Dies nicht nur Folge
des Missbrauchs der Gerichte; die
Gesetze selbst gaben keine Garantie den
Bei Kostomarov, S. 213:
подвластнымъ
Schließen »Unterthänigen«
in Processen mit ihren Herrn. Zur Zeit des
Федоръ Ивановичъ
entschieden die Bojaren: Wenn Herr von seinen Bauern bei Gericht
verklagt u. wegen Verbrechen angeschuldigt, so wird der
Bauer der Folter unterworfen, nicht bei der Untersuchung –
wie bei Personen andrer Stände – sondern auf das blosse Wort
des Gutsherrn. Dies Gesetz auch executirt unter
Michael Feodorowitch Feodorowitsch
. Nach dem
„уложеніе“ konnte auch холопъ im холопій
приказъ
erscheinen u. dort Freiheit verlangen,
wenn sein Herr ihn nicht nährte; ihm jedoch
nur Recht zu geben, wenn sein Herr dies als Wahr
anerkannte; Läugnung des Herrn genügt, um die Klage
abzuweisen (XX, § 41, 42) Wenn bei Handgemeng
Gutsherr den Bauern eines andern Gutsherrn erschlägt, so geht dieser auf
das Gut des Todtschlägers u. nimmt sich dessen besten
Bauer mit Weib u. Kindern zum Ersatz heraus. (ch. XXI (улож.) § 71) Bemerkung von
Marx.
Schließen ⦗Der Bauer so behandelt als ob er ein Ochs
wär⦘ Der
дворянинъ, od. Bojarensohn, statt sich selbst
der Exekution zu unterwerfen, kann seine людей auf die
Folter schicken. Erscheint ein дворянинъ od. Bojarensohn nicht innerhalb gesetzlicher Frist vor
Gericht, so nehmen sie seine Leute u. Bauern u. halten sie im Gefängniss bis
der Herr erscheint. Bei feindlichem Einfall jagte man
die Leute zur Belagerung in die Stadt; erschien Bei Kostomarov,
S. 214:
какая-нибудь
помѣщица
Schließen ein
помѣщицъ помѣщикъ
nicht, statt seiner
bestraft seine Leute u. Bauern. Der Herr selbst konnte seinen
Untergebnen strafen wie’s ihm beliebte. Ohne irgend welche gerichtliche
Procedur u. Untersuchung riefen sie den Angeschuldigten; er selbst
warf v. sich Kleidungsstücke u. legt sich auf den Bauch; 2 setzten
sich ihm auf den Kopf, zwei auf die Knie u. hieben ihn mit
Gerten, bis ihm die Haut berstete. Oft auf
Befehl ihres Herrn fielen seine Bauern u. Leute auf die eines
andern ihm feindlichen Gutsbesitzer Gutsbesitzers her, schlugen u. plünderten sich so wechselseitig. So waren viele
Ursachen zur Flucht. ([213,] 214)
Nicht besser die Lage der
посадскихъ u. черныхъ Bei
Kostomarov, S. 214:
волостей
Schließen Wolost,
letztere oft härter u. die
Bei Kostomarov, S. 214:
тяглые
Schließen taillables
flüchteten aus ihren Gemeinden u.
ergaben sich in Bauernschaft u. als холопы
Privatpersonen, aber die Obrigkeit returnirte sie beständig an ihre
Wohnungsplätze. Die
посады
Zusatz von Marx. Vgl. В[ладимир]
И[ванович] Даль: Толковый словарь
живаго великорускаго языка. Изданіе Общества любителей російской
словесности, учрежденаго при Императорскомъ Московскомъ
Университетѣ. Ч. 1–4. Москва 1863–1866. Ч. 3. Москва
1865. S. 298.
Schließen ⦗посадъ = осѣдлое поселенье внѣ города, либо
крѣпости, auch Vorstadt; im Allgem. auch für
городъ im Unterschied
zu село
und
деревня; etc. Aber auch мѣстечко,
торговое селенье, жители мѣщане и управляются головой и ратушей, посадскій, was sich
bezieht auf посадъ. Посадскіе люди,
alt für торговые, посадскій für житель, обыватель посада,
торовый торговый челов. etc⦘ Also: посады u.
черносошныя села waren unterdrückt v. unzähligen
Dienstbarkeiten. |32 Zahlten den czarischen Übersetzung in Klammern und Erläuterung von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 188 (дань – Tribut, ehed. Volksabgabe).
Schließen
дань (Tribut; ehed. Volksabgabe), Kriegsgefangnengelder (for Abkauf
der Gefangenen), четвертныя, пищальныя
Zusatz von Marx. Vgl.
Pawlowsky, S. 745.
Schließen (пищаль Flinte, kleine
Kanone); Masse
повинностей in Natur od. gaben Geld dafür; z. B.
fuhren in den
Salpeterfabriken Brennholz od. Salz, od. zahlten
dafür Fuhrgeld; participirten im Bau der Städte
по развытью, d.h. bei Verordnung f. jede посада
od. Wolost so u. so viel städtische Mauern zu construiren od. Wall
aufzugraben, od. sie zahlten
Zusatz
von Marx.
Schließen (in Geld) dafür городовыя; sie
trugen zu den Gruben die Jäger u. gaben ihnen Unterhalt;
unterstützten die Geschwornen (цѣловальникъ) u. Wächter in den Gefängnissen u. gaben
ihnen Vgl. Pawlowsky, S. 778 (подможныя деньги –
Hilfs- u. Unterstützungsgelder).
Schließen
подможныя
(Hilfs- u. Unterstützungsgelder) деньги
zum Unterhalt; wählten
die Geschwornen in verschiednen казенныхъ казеннымъ дѣламъ u. gaben auch Hilfsgelder; bauten
Brücken auf den Wegen; gaben Hilfsgelder verschiednen von ihnen
erwählten мастерамъ:
gaben in Natur od. Geld Brod (Getreide) f. die Strelize u. waren
verpflichtet es an den Ort der Bestimmung zu fahren;
fuhren die czarischen Eilboten u. alle im (Staats)Dienst
befindlichen Leute; construirten Häuser f. die Woiwoden; gaben
Gelder въ приказную изву für Kerzen, Papier, Tinte; in Kriegszeit stellten
sie Rekruten zum Heer u. unterhielten sie; nicht selten mussten sie bei
irgend welchen zur Krone gehörigen Bauten Arbeiter
schicken, sie ihren eignen industriellen u. agrikolen Beschäftigungen
entreissend[,] u. sie nähren; vor allem
alle ihre Handwerke u. ländlichen Beschäftigungen
belastet mit Menge verschiedner пошлинъ
Erläuterung
von Marx. Vgl. Pawlowsky, S. 865.
Schließen (Abgaben; bei Waaren heisst пошлина Zoll). Die gemeindliche
Verfassung, wofür die ganze Gemeinde aufzukommen, vermehrte noch
die Last der повинности. Die
сохи
Erläuterung
von Marx. Vgl. Pawlowsky, S. 1123.
Schließen (соха = Hakenpflug) waren Mass der
повинности
u. поборы; die сохи festgesetzt in den
Grundbüchern, wden
von einer Volkszählung zur andern blieben sie nach Gesetz so wie sie darin festgestellt; Höfe u.
Leute vermehrten u. verminderten sich, aber die
Einheit der соха blieb dieselbe u. dieselben Abgaben davon
erhoben. Die
развытье
Bei
Kostomarov, S. 215: развытная (расклады). Vgl. Pawlowsky,
S. 979 (развытная – die Antheil-, Vertheilungsliste), S. 1001
(раскладка – [...] die Repartition (der Steuer)).
Schließen (раскладка Retribution
der Steuern) auf
ganze Gemeinden (nicht die einzelnen) gelegt. An einigen Orten
verödet die
общины von Flucht od. Uebergang anderswohin ihrer Glieder, an andern
vermehrten sie sich v. Bevölkrungszufluss; in einigen nahmen Mittel
des Wohlstands zu, in andern ab je nach örtlichen Umständen; wo
Zahl der Höfe minder u. Mittel spärlicher drückten die
Abgaben um so schwerer. Unterdess solidarisch unter Geldstrafe haftet für
Vergehn eines ihrer Glieder. Streng bestraft die Nichterfüllung der
schweren повинностей; z. B. 1624 bei verspätetem
Eingang der Brodsteuer für die Strelizen, befohlen die
Schuldigen in die Stadt zu bringen u. sie vor dem
Polizeiamt jeden Tag bis Abends erbarmungslos mit Zuchthausstöcken zu
schlagen bis sie ihnen хлѣбъ liefern. 1618,
der бѣлозерскій Woiwod, gerüffelt wegen verspäteter Lieferung
der Auflagen auf die
посадскихъ
людей befahl sie unbarmherzig
todtzuschlagen: die посадскіе liefen nach allen Seiten
auseinander u. die Stadt, beraubt der vorstädtischen
Bevölkerung, wurde Gefahren ausgesetzt. Jede Gemeinde
hatte nach
грамотѣ
das Recht die Abgaben ausschliesslich an bestimmtes
приказъ
zu zahlen, unabhängig v. den Wojewoden u. unterdess nahmen
die Wojewoden v. den Gliedern der Gemeinde
dasselbe u. prügelten sie unterdess unrechtlich. Die Bedrückung
der
сошныхъ
Bauern im 17. Jhdt so gross, u. die
сборы
v. ihnen so ungeheuer, dass sie gezwungen Gelder zu
den höchsten Procenten zu pumpen, bis zum äussersten
herunterkamen, sich vor der Exekution durch Flucht retteten. Oft die Art
der Einnahme der повинностей u. die
Unredlichkeiten dabei, Ursache der Flucht. Z. B. Z. B. die Sendungen durch die czarischen
Fiscale für Käufe u. сборы verschiedner Vorräthe stets begleitet mit
der Verpflichtung der Einwohner ihnen Fuhren zu
leisten auch während der Arbeitszeit; diese Marx’
Ausdruck.
Schließen Burschen nahmen zwangsweis die besten Pferde,
Bei
Kostomarov, S. 217:
сажали
на подводы купцовъ
Schließen nahmen Platz auf den Wagen
der Kaufleute, speicherten
deren Waaren auf, die sie natürlich überdem wohlfeiler v. ihnen nahmen als
diese selbe v. den Bauern erhandeln konnten. (214–217) Dazu
die Missbräuche der Wojewoden u. sämmtlicher Amtsleute
u. die Härte der Rechtsprechung; die Wojewoden
sahen auf ihr Amt als auf Einkommen
Bei
Kostomarov, S. 217:
Вое-воды
посылались на кормленье [...]
Schließen ⦗sie wurden gesandt
на
кормленье⦘ u.
machten diesen Gesichtspunkt geltend in ihren Bittschriften, z. B. unter
Michael
Feodorowitsch
Bei
Kostomarov, S. 217: просился.
Schließen verlangte
[in]
Бѣлоозеро der Knjäs звенигородскій.
Obgleich damals in Бѣлоозеро ein Wojewode an Ort u. Stelle, stellte
der Knjäs vor, dass „dieser Wojewode lebt
auf Wojewodenamt schon das 2te Jahr
u. Möglichkeit hatte sich Vermögen zu gründen“ aber, er, Knjäs, verschuldete sich u. stirbt vor Hunger u. seine
Leute verfallen der Execution ([„]
пропадаютъ
на правежѣ“). (217) Bemerkung von Marx.
Schließen ⦗Plündern
das Volk wie ausgehungerte Wölfe.
Fletcher: Of the Russe Common Wealth [...]
S. 32.
Schließen Sieh
Giles Fletcher
⦘ Z. B. 1649, in einem
Старорусскомъ уѣздѣ fuhr der Wojewode
mit seinen Leuten auf den Wolosten herum, unterwarf die
Bauern verschiednen Torturen u. erquälte von ihnen Gelder; hielt Schmäuse,
rief zu sich die Untergebnen, mussten ihm machen поклонное; wer’s
verweigert, ins Gefängniss od. zu harter Arbeit verurtheilt, wovon sie sich
loskaufen mussten. Bei Kostomarov,
S. 218:
Наглость воеводъ особенно была
безмѣрна [...]
Schließen Am
scheusslichsten wirthschafteten die Kerls in den
entfernten Provinzen, z. B. in Sibirien. (217, 18
Zusatz
von Marx. Er bezieht sich auf [Александр Иванович Герцен:] Тюрьма и ссылка. Изъ
записокъ Искандера. Лондонъ, Парижъ 1854. [Erschien ab
1861 als Teil 2 von Herzens unter dem Titel „Былое и думы“
veröffentlichten Erinnerungen.] Insbesondere bezieht sich Marx auf
die Schilderungen Herzens in Kap. 8 (S. 112–142). Das Buch war im
Besitz von Engels, von dem es sich Marx
(in
dessen Liste „Russisches in my bookstall“ – siehe Notizbuch aus den
Jahren 1880/1881, S. [53]ff. – es
nicht vorkommt) anscheinend um die Jahreswende
1869/70 geliehen hatte (siehe Marx an Engels,
22. Januar 1870 (MEGAdigital; Hs: IISG,
Marx-Engels-Nachlass, Sign. L 4638)). Das Exemplar mit Marginalien
von beiden und einer Notiz von Marx (S. 196) „Finished 9 January
1870“ ist überliefert (IISG, Sign. R 249/267 k; siehe: Русские книги
в библиотеках К. Маркса и Ф. Энгельса. Москва 1979.S. 50. Nr. 43;
MEGA IV/32. Nr. 474). Siehe auch Entstehung
und Überlieferung zu „Heft XI“.
Schließen cf.
Herzen
wo selbiges unter
Nicolaus
!) Das
Gericht, in den Händen dieser Räuber, total verkäuflich. Sie
verkauften ihre Urtheile offen der unter den processirenden
Parteien, welche am meisten gab. Für Geld blieb
jedes Verbrechen – ungestraft. Anfang der
Sache, dem Wojewoden Geld geben u. allen Gerichtsleuten, |33 into
the bargain geprügelt\[ge]peitscht werden,
damit man mehr gebe. Sprichwort des 17t Jhdt: „дѣло не велико, да воевода крутъ
(hart)
– свиль мочальный кнутъ“ Übersetzung mit Ausrufezeichen von
Marx.
Schließen (er hat zusammengedreht
Knute aus Lindenbast!) Art formeller Regel in der russ.
Administration: Der Woewode bei Ankunft in воеводство versammelte
die Leute, schalt auf die frühere Verwaltung, jezt
werde es anders werden wie unter den früheren Wojewoden; jezt Recht
u. Rechtlichkeit, selbe Farce wiederholt sich nächtes Jahr unter neuem
Wojewoden. (218) Bei Kostomarov, S. 218:
Сила -
Zur
Marx’ Übersetzung vgl.
Pawlowsky, S. 1071.
Schließen Die Gewalt (Kraft,
Macht) der
erwählten Obrigkeit mit Starosten u. Geschwornen verfiel
im 17 Jhdt, sie wurde untergeordnet dem Einfluss
der Wojewoden u. дьяковъ Übersetzung von Marx. Vgl. Pawlowsky, S. 224 (дьякъ)
Schließen (Schriftführer);
damals auch die
Erwählten selbst – Bei Kostomarov,
S. 219:
грабители
– Ausrufezeichen von Marx.
Schließen Spitzbuben! Die Wahlen im
17 Jhdt fanden statt unter Einfluss der
Wojewoden u. дьяковъ u. dazu nur durch
die reichen Gemeindeglieder. Einmal erwähnt erwählt waren sie nicht absetzbar bis Verlauf ihres Termins u. es geschah,
dass земскіе старосты, nachdem sie sich verständigt mit den
Wojewoden u.
дьяк’а дьяками
, auch mit Bei Kostomarov, S. 219: съ товарищами ихъ
откупщиками
Schließen ihren Gefährten,
den Branntweinpächtern, v. den Bewohnern verschiedne
ungesetzliche Abgaben erhoben, nahmen in ihren Beutel die
überschüssigen u. theilten mit den Gerichtsleuten. (218, 19)
Manchmal beschützten auch die Wojewoden das Volk gegen
die
erwählte Obrigkeit u. die
reichen Bauern, die in den Akten »горланъ«
Übersetzung
von Marx. Vgl. Pawlowsky, S. 174.
Schließen (der Schreier, Schreihals)
genannt werden. (219)
Ebensolche Räuber Zusatz
von Marx. Vgl. Pawlowsky, S. 177 (грабитель = 1, der Plünderer, Räuber;
2, fig. der Erpresser, Leuteschinder).
Schließen ⦗грабитель auch »Halsabschneider = Leuteschinder«⦘ waren in
den
дворцовыхъ селахъ u. слободахъ die приказчики
Zusatz von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 890.
Schließen
⦗прикащикъ – Handlungsdiener, Commis; aber auch = нарядникъ (Aufseher über die
Arbeiter, Vertheiler der Arbeiten) u. hier = слободской
прикащикъ
Dorfverwalter, Schulze⦘ wandten zu ihren Erpressungen auch Knute
[an], Gefängniss, Kerls in blossem Hemd einsperren
während eisigen Winters in kaltem Raum etc nehmen unter Vorwand
der Steuererhebung Wolle, Tuch, verheirathen Bauerntöchter
насильно etc. Daher Flucht; ganze посады verödeten. (l. c.)
Ein Reisender, der Russland im 16. Jhdt
besuchte, sagt dass es „dort kein Gesetz giebt u.
alles abhängt vom Willen der
властей“.
Die Gesetzgebung selbst erleichterte es den
Unschuldigen für den Schuldigen zu strafen. (219) An der
Spitze stehn hier Processe auf Denunciationen über
Böswilligkeit (злоумышленіе) gegen den Czar. Hielt
der Denunciant die Tortur aus, so galt dies als Beweis
der Wahrheit der Beschuldigung. Z. B. Frau eines
Stallknechts denuncirt ihren Mann, dass er die czarischen Pferde
vergiften will; sie hält die Tortur aus, er nach Sibirien
transportirt, sie erhält Hälfte der содержаніе, die früher ihr Mann
erhielt. Wenn in einer Gemeinde Nichterfüllung
obrigkeitliche Befehle u. schwierig den Schuldigen
auszufinden, der erste beste aus der Gemeinde gepackt u.
zum Sündenbock gemacht. ([219,] 220) Nach dem
„Уложеніе“ (ch. X, § 262) generally die Schulden des
помѣщикъ u. вотчинникъ
fielen auf den Bauern; packten ihn, nachdem er seiner Arbeit
entrissen, hielten ihn in Stadt, jeden Tag vor Polizeiamt, zerklopften ihn;
ebenso verantwortlich die
Weiber u. Kinder f. Gatten u. Aeltern. Flieht Bauer, so sperren sie ein u. knuten seine
Familie, Verwandte, lebend mit ihnen aber nicht in Antheil, u.
Beisassen. Andrerseits die Kinder preisgegeben
der unverantwortlichen Willkühr der Eltern u.
werden schuldig gehalten auf blosse
Denunciation derselben. Die Eltern
konnten ihre Kinder in Sklaverei weggeben. (Уложен. ch. XX, § 110) (220) Дворяне
behaupten z. B. lügenhaft in Bittschrift in dieser od. jener посада od. волость hätte man sie geplündert; der Verbrecher
nicht gefunden, weil das fact erlogen; die
ganze Gemeinde muss Strafgeld zahlen. (221)
Von wegen der unaufhörlichen
Flucht, Räubereien u. Unruhen (der Bauern, холопъ,
Städtischen etc) oft сыщики
Übersetzung von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 1176.
Schließen (= Häscher, Gerichtsdiener, Büttel) anzeigen, Quäler, Torturirer des
unschuldigen Volks. Sie nahmen v. den Einwohnern sich Kost u.
Futter f. ihre Pferde, Getränke, mit Pferden bespannte Wagen Zusatz von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 767.
Schließen ⦗подвода Wagen mit 1 od. 2 Pferden⦘, Wächter; um sich zu bereichern, instruirten
sie Verbrecher Unschuldige zu verläumden, um v. den посадскихъ
fette Bestechungsgelder взятки
Übersetzung von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 84.
Schließen (unerlaubte Sporteln) zu picken. Z. B. Denunciation in einer посада
seien Tabacksverkäufer; ein сыщикъ hingesandt; verhaftet grundlos
посадскихъ, knutet sie, presst aus dem einen Geld, aus dem
andern Fuder Branntwein heraus, wer nichts gab ins Gefängniss gesperrt.
(221) Im Volk selbst wurzelte sich ein die Leidenschaft zur ябедничество
Übersetzung von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 1334.
Schließen (Verläumdung, Ränke, Chikane)
Zusatz von Marx.
Siehe Даль: Толковый словарь живаго великорускаго языка. Ч. 4.
S. 614. Dort: ложный донощикъ.
Schließen ⦗ябедникъ erklärt
Dahl
auch als lügnerischer
Denunciant⦘
[;] gab Leute die ein Handwerk daraus machten; verstanden sich mit den Wojewoden u. theilten mit ihnen den Gewinn. Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗Der ябедникъ in
fact ins Moskowitische Uebersetzter atheniens. Sykophant od.
römischer delator.⦘ Die Furcht vor Klage diente schon als
Erspressungsmittel. Dies Schandlaster alt. Schon Anfang
des 16. Jhdts, in граматѣ Смоленску,
beauftragt Statthalter zu schützen мѣщанъ u. черныхъ людей gegen den
ябедникъ
.
1562 suchte Bei
Kostomarov, S. 221: Иванъ Васильевичъ
Schließen
Wasiljewitsch (i. e.
Iwan IV
) auszurotten
die
ябедники,
die meistens »Bojarenkinder«
waren,
aber dies erfolglos; diese ябедники unabschaffbar,
solange Richter in ihnen Einnahmequelle finden; Marx’ Ausdruck.
Schließen die Burschen hatten auch immer
falsche Zeugen parat. Klagten die Leute über den Wojewoden
selbst, dass er gemeinsame Sache mit |34 Pack mache u. dass seine
eignen Leute plünderten unter Vorwand Schuldigen aufzufinden, so sperrt er
die Bittsteller ein. (221, 22)
Das Gericht in den Provinzen
drückend; Obrigkeit erliess Urkunden ⦗граматы⦘, bewilligend dass
nur in Moskau gerichtet werden sollte; aber dies
beschwerlich für die Verletzten u. gab den Missethätern
Möglichkeit sich der Verfolgung zu entziehen. (222) Ausserdem
Privilegirte, Personen des geistlichen Departements, приказные,
дворовые, Bojarenkinder, Klosterbauern etc nur in gewissen Fristen (nach Moskau) verklagbar, wie Weihnachtszeit,
Pfingsttag etc. (l. c.) Unter
Michael Feodorowitch
diese Fristen abgeschafft (die
zu neuen Missbräuchen Anlass gegeben), aber das Recht
ausschliesslich in Moskau gerichtet zu werden, blieb. Die Adligen,
Bojarenkinder u. andre Bei Kostomarov, S. 223: служилые
люди
Schließen Dienstleute durften nicht beunruhigt werden
während der Zeit, wo sie im Dienst
des Wojewoden (u. dies dauerte Monate); danach hatten sie erst
auf 3ten Erscheinungsbefehl sich zu präsentiren.
Zudem in Moskau die Justiz so verkäuflich wie in
den Provinzen. (223)
Alles das zeigt, dass die
Ursachen der
побѣговъ
in der staatlich-bürgerlichen Ordnung lagen. Die
побѣги wurden so gewöhnlich, dass in den Bittschriften на царское имя, wo geklagt
wird über die Missthaten der Wojewoden, der
Gerichts- u. Dienstleute, od. verlangt wird Erleichterung v.
Dienstbarkeiten u. Abgaben, die Einwohner nicht
fürchteten mit Auseinanderlaufen zu drohen. Dies ward fast gewöhnliche Form dieser Art Geschäftspapiere. Die
Regierung des
Alexei
Michaelowitch
Von Marx hinzugefügt nach seinen
chronologischen Notizen (siehe S. 26).
Schließen
(1645–76)
war die
Zeit der побѣговъ u. шатаній; vermehrt durch kriegerische Umstände. Adlige,
Bojarenkinder, Soldaten, als Rekruten abgegebne Leute (латочные
люди) liefen aus dem Dienst, und[, sich] fürchtend nach ihrem Wohnsitz
zurückzukehren, trieben sich aufs Ungefähr herum. Die
Regierung sandte ihnen сышки сыщики nach, die aufgriffen жителей u. auf Flüchtige jagten als ob das
Räuber. Die Finanzzustände u. Elend des
Volks vermehrten das Ausreissen.
Während der 20 Jahre (1648–1668) fortwährend Jagd auf Flüchtige
in allen Theilen des Reichs. Die
сышки сыщики
jagten auf sie. Anfahrend in irgend einen уѣздъ, wo
grössere Ansammlung v. Flüchtigen, befahlen sie auf allen Märkten den
Ausrufern (бирючамъ) zu verkünden, dass alle Leute, die amtliche Funktionäre
in den Gemeinden, auf die Flüchtigen zu jagen u. sie ihnen
vorzuführen [hätten]. (224) Diese gewaltsame Jagd beseitigte nicht das Vagabundenthum, entwickelte dagegen die Räuberei. Solang
man sie in Ruhe liess, arbeiteten die Flüchtigen
bald bei diesem, bald bei jenem Herrn od. siedelten sich wo in der Ferne [an], z. B.
in Sibirien, wohin viele der Leichtigkeit des Lebens
wegen flüchteten; aber wissend, dass man sie fangen, knuten, an
den alten Wohnsitz zurückbringen wird, werden sie erklärte (offne) Feinde der Gesellschaft. Selten
blieb ein Ertappter lang an seinem ehmaligen Wohnplatz, wohin er zwangsweis
returnirt; ging ihm jetzt dort noch schlechter;
obgleich er von dort geflohn, weils ihm schlecht ging; legen jezt mehr
Abgaben auf ihn, er giebt wieder Fersengeld (онъ опять
навостритъ
Zusatz von Marx. Vgl.
Pawlowsky, S. 497.
Schließen ⦗навастривать, навострить schärfen, abschleifen; fig. einen abschleifen, geschickt machen zu
etwas. навострить лыжи davon
laufen⦘
лыжи
Zusatz von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 412 (лыжа – 1, der Schneeschuh, Schneeschlittschuh
[...]).
Schließen ⦗letzteres wörtlich: Schlittschuhe⦘); flieht jezt in dunkle
Wälder; dort sammeln sich so viele u. bilden Räuberbande.
(p. 225)
Hand in Hand mit der Jagd auf die
Flüchtigen ging die auf die Räuber. Das
Czarthum des
Alexei
Michaelowitsch
reich an Räubern namentlich im
Decennium vor Erscheinung des
Stenka Rasin
;
bes. viel Dokumente über Räuberverfolgung im östlichen Kreis. 1657, wegen
Vermehrung der Räubereien u. Morde von подсадскихъ посадскихъ u. Bauern (seitens der Räuber), gesandt in die
niedriggelegnen Städte: Kasan, Alatür, Kurmüsch сыщики
aus den дворянъ; sie mussten nehmen v. den
Wojewoden Strelize, Kanoniere u. зачинщики
Übersetzung und Fragezeichen von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 296.
Schließen (Rädelsführer?), ausrüsten die
Bezirksleute u. auf Räuber und Flüchtige
jagen. 1663, im Тотемскомъ уѣздѣ den Bauern aller Wolost befohlen Flinten
bei sich zu halten zur Verfolgung der Räuber; wer ohne Flinte, erhielt
Stockschläge. 1664 im Пошехоньѣ u. на Унжѣ befohlen den
Wojewoden auszurufen die
Adligen, Bojarenkinder u. Dienstleute, mit ihnen auf
die Dörfer (по селамъ и деревнямъ) Bei
Kostomarov, S. 226: всякихъ вѣдомствъ
Schließen aller Amtsbezirke auszumarschiren,
dort zu nehmen die Vorgesetzten über 100, 50 u. zehn Männer, zu
sammeln Anzahl bewaffneter Bauern, Räuber aufzusuchen, ihre Lager (станы) zu
zerstören u. sie selbst zu verurtheilen u. sofort hinzurichten. (225, 26)
1665 vergewissert man, dass die so Verfolgten
vorzugsweis nach den
Niederungen der Wolga flüchten aus Woronesch, Schatzk, Jeletz u. andern Orten, als ob
einen Versammlungspunkt suchend. Daher befahl die
Obrigkeit den Wojewoden der Städte: Samara,
Saratow, Zaritzün, Tchernoi Jar unter sich in beständigem Verband
zu bleiben, |35 in die Steppen zu schicken Bojarenkinder
u. Strelize u. Jagd zu machen auf verdächtige Leute aus den obern
Städten, die sich Kosacken nennten. 1667 dehnten
sich über ganz Russland in erschreckendem Masse aus Räubereien, Diebstähle,
Todtschlägereien. Nach Nord, Süd, Osten entstandt von Разбойнаго приказа
(Gericht für die Räuber)
сыщики, allen Wojewoden vorgeschrieben mit ihnen zu
kooperiren, ihnen Leute zu geben, aufzuscheuchen die посадскихъ u. крестьянъ, zu zerstören die Lager
der Räuber, hinzurichten u. mit verschiednen Martern zu strafen
die Missethäter, unter denen auch erwähnt die
Zauberer, alias Wahrsager u.
wird bemerkt dass mit den
Räubereien auch die Wahrsagerei sich verbreitet habe.
Die Todesstrafe traf mit ihnen auch die
Hehler u. die, die hörend Ruf der Beraubten, ihnen nicht zur Hilfe
eilten. (226)
Diese Massregeln Bei Kostomarov, S. 226:
не
помогла бѣдѣ
Schließen für die Katz
. Im
folgenden Jahr – Zusatz von Marx.
Schließen
1668
– in Moskau selbst
in der Fastnachts(Butter-)woche auf den Strassen
geplündert u. todtgeschlagen. Obrigkeit errichtet Nachtwachen
um jeden Umtreiber in der Nacht zu packen. Mit Ausschluss
der Geistlichen u. der czarischen Stolnik Zusatz von Marx. Vgl. Pawlowsky, S. 1150 (стольникъ – (bei den
früheren Zaren:) der Stolnik, Tischaufseher).
Schließen (Tischaufseher?) gestattet
den benachbarten Leuten nach Moskau zu kommen während
der Nacht nur während der ersten
4 Stunden (d.h. bis 10 Uhr Abend nach unsrer
Zeitrechnung) u. zwar unfehlbar mit Waffen. Klar, dass Russland sich
vorbereitete auf eine fürchterliche Bewegung. (p. 226, 27)
1665 Knjäs
Юрій Dolgoruki
auf Feldzug gegen
die Polen; in seinem Heer donische Kosacken. Als Herbst kam,
verlangte Rasin, Ataman Zusatz
von Marx.
Schließen (Hetman) einer der Kosackenabtheilungen nach
Don zurückzukehren; Dolgoruki verbot[’]s,
der Hetman ging, wurde aufgejagt, wurde aufgehängt;
wahrscheinlich dabei zugegen seine beiden Brüder,
Stephan od. Stenka
u.
Фролъ od. Фролка
, wie sie diminutiv benannt.
(227) 1666 beschliesst Stenka
Rasin nicht nur den
Bruder zu rächen, sondern Furcht einzujagen allen Bojaren u. grossen Leuten
des Moscowiterreichs. (228) Für ihn nichts »Gesetz, Gesellschaft, Kirche«. (229)
In Kleinrussland seit Bogdan
Chmielnizki
erhoben sich 2 Parteien: eine der значныхъ (notables, respectable respectables) oder кармазинниковъ
Zusatz von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 357.
Schließen ⦗von карманъ Tasche? oder
von кармазинъ, der Carmoisin?⦘, die andern andere der
простыхъ oder голоты
Zusatz von Marx. Vgl.
Pawlowsky, S. 171.
Schließen ⦗v. голоть
Glatteis?⦘. Ersteren wollten
Verfassung im aristokrat. Sinn, zählten sich selbst
zu den
Aristokraten; die andern für völlige Gleichheit, auch für Gütergemeinschaft, lieferten Stütze für schlaue
Ehrgeizige. Damals herrschte in Ukraine Hetman
Bruchowezki
, verdankte die
Würde Bei Kostomarov, S. 230:
этому
обольщенію народа
Schließen dieser »Verführung« des
Volks. Aehnliche Spaltung am Don. Dort die
haushälterischen, alten, ächten, eigentlichen
Kosacken einerseits, andrerseits die
„голутвенные люди“, wie sie in den Akten
genannt, od. „голытьба“
Zusatz von Marx. Vgl.
Pawlowsky, S. 171.
Schließen ⦗grossruss. голыдьба
arme Leute, armes Volk; v. голый, nackt, entblösst, blutarm,
bettelarm⦘. Zu letzteren gehörten
verschiedne Flüchtlinge aus der
Московщина; sammelten sich
namentlich viele davon am Don in den letzten
Jahren, als man begann sie so nachdrücklich in Russland zu verfolgen. Am Don
lieferte man v. Alters nicht aus die
Gäste seiner Ufer; diese nährten sich durch
taglöhnerische Arbeit oder von Almosen u. verhungerten, wenn am Don
Misswachs u. Theurung; auch waren sie parat zu Räuberei und бунтъ
(Aufruhr),
wenn sie passenden Führer fanden. Stenka
Bei
Kostomarov, S. 231: въ Чераскѣ
Schließen im Tscherkask’schen
näherte sich diesen Leute Leuten, bildete aus ihnen waghalsige Schaar, wie es in einem
gleichzeitigen Volkslied heisst. (229–31) In dem Volkslied heisst
[es], dass er nicht geht zum »казачій кругъ«, aber »zu uns, den Kosacken« Zusatz von Marx.
Schließen (2ter Klasse), er
berathschliesst mit der
»голытьбою«, die er im Lied so anredet:
| Судари мои, братцы, голь кабацкая! | |
| Поѣдемъ мы, братцы, на синè маре море гулять, | |
| Разобьемъ, братцы, басурмански корабли – | |
| Возьмемъ мы казны сколько надобно! | (p. 231) |
In Tscherkask damals Hetman
Kornilo Jakobljew
, alter
ausgedienter Krieger, gehörte zur Partei der значныхъ, hielt
die Kosacken in Treue zum Czar, unter Gesetz, so guten Leumunds
dass er Zutritt erhält zum »казачій кругъ«
Zusatz von Marx.
Schließen (so hiess die Kosacken Versammlung, die
über die Staatsangelegenheiten (дѣла) entschied,
ebenso wie in Kleinrussland), u.
wurde dann Chef. Unter ihm nichts zu machen für Stenka Rasin, der ausserdem sich noch nicht
hervorgethan; hatte weder Ruf noch Geld. Wollte deshalb mit Schaar
der
голытьба segeln übers asow’sche Meer u. die
türkischen Ufer plündern, aber Kornilo verhinderte
es. Stenka nahm mit sich auf 4 Barken seine ватага
Zusatz von Marx.
Vgl. Pawlowsky, S. 69.
Schließen ⦗Rotte, Bande; eine Anzahl Leute, die
gemeinschaftlich auf ein Gewerb ausgehn; eine
Gesellschaft v. Fischern; Ort an der Wolga u. kaspischem
Meer, wo sich die Leute zum Fischen versammeln; auch
Fischerdorf. идти на ватагу, zum Fischen
gehn, ausgehn⦘ u. fuhr
Bei Kostomarov, S. 231: въ
апрѣлѣ
Schließen Anfang April 1666 den Don herauf; seine голытьба plünderte unterwegs die reichen
Kosacken, zerstörte deren Häuser. Kornilo lässt ihnen nachjagen, but to no
effect. |36 Stenka sucht sich Punkt auf, wo Don sich der
Wolga nähert – stets Sammelpunkt für die diebischen Kosacken –
wählte hochgelegnen Ort auf Hügel, ringsum ausgetretenes Wasser, Ort
zwischen den Flüssen Tischina u. Ilowla, bei
Städtchen
(Dialekt)
Schließen Städtschen Panschin, schlug dort sein Lager
auf; dort schon 1659 hatten die dieb.
Kosacken Bei Kostomarov, S. 232: подъ начальствомъ
атамана Ивашки, да Петрушки
Schließen erst unter Hetman
Iwashka
, dann des
Petruschka
, ein Städtchen (городокъ)
errichtet, genannt Rada, von dort Ausfälle auf
die Wolga gemacht, Kaufleute daselbigst geplündert. Auf
Czarischen Befehl hatten die Don Kosacken das
Soll
vermutlich sein: Nest.
Schließen Netz zerstört. (231, 32)
Zaritzün an Wolga fühlt sich bedroht, dorth dort wolle man sich Schiffe nehmen,
Schiffsvorräthe, u. darum würden die diebischen
Kosacken die Wolga heruntersegeln u. dort Räuberei treiben. Einige andern andere Burschen, die davon Wind erhalten (flüchtige Bauern) hatten
unterdess schon einen Kaufmann geplündert Bei
Kostomarov, S. 232: между Царицынымъ и Саратовымъ
Schließen zwischen Zarützin Zaritzün u. dem Saratowschen; er
berichtete dies in Zarützin Zaritzün. Nun allgemeine Warnung in Samara, Astrachan, Saratow,
Tschernoi-Jar u. allgemein formulirter Befehl v. Moskau an die
Wojewoden die diebischen Kosacken zu greifen, wo sie ihrer gewahr
würden. (232) Statt dessen sucht
Andrei Unkowski
, der Hetman v. Zaritzün – da keine
»Dienstleute« erschienen – den
Rasin durch 2 Pfaffen zur
Tugend zu bekehren; dieser lässt sie nicht vor. (233) Rasin’s Bande nun auf
Wolga. Und auf ihnen (den Barken)
| »удалые молодцы, | ||
| удалые молодцы, воровскіе Kasaki« | (Volkslied). | (p. 234) |
Die Wataga des
Stenka
Zusatz von Marx.
Schließen (vulgo Stenko) kosackischer Einrichtung; getheilt in
Hunderte u. Zehnte; über Hunderte befiehlt сотникъ; über Zehnte der декатскій десятскій; Hetman Rasin; sein эсаулъ
Івaschka
Черноярецъ
; schlugen ihr станъ (Lager) auf [auf] hohem Hügel bei Kamüschin; dort
noch einige Hügel genannt Hügel des Stenka Rasin. (234) Zwischen
Nischnji Nischni
u. Astrachan jedes Jahr 2mal in
Frühling u. Herbst segelte Reihe v. Schiffen, genannt eine »Karawane«; diesmal bei der Karawane Regierungsschiffe,
Schiffe des Patriarchen u. die v. Privaten; auf einem Schiff Verbannte, zur Uebersiedlung nach Astrachan verurtheilt; ein
Schiff führte
казенныхъ казенный хлѣбъ, gehörte dem
Porschin Schorin
, war unter Leitung eines seiner Commis; eine Abtheilung Strelize bewacht die Karawane.
Rasin hatte 1000 Burschen; nimmt die Schiffe, wirbt zu seiner Bande
die auf den Schiffen befindlichen einfachen Strelize u. Arbeiter, ebenso die v. ihm
befreiten Verbannten, haut sonst meist alles in Pfanne etc auch
den auf dem Patriarchenschiff den
beaufsichtigenden Mönch etc bemächtigt sich der
Schiffe, Flinten, Vorräthe etc. ([234,] 235) Stenka sagt
den Strelizen, freigesetzten etc: wer ihm nicht folgen wolle,
brauche es nicht, wer mit ihm gehe „будетъ вольный
казакъ. Я пришелъ битъ толко только
бояъ бояръ, да богатыхъ господъ, а съ бѣдными и простыми
готовъ
всѣмъ
поделиться“
(l. c.). ⦗Den Führer der Verbannten zieht er nackt aus, setzt ihn
dann mit seiner Staatskassse auf den Sand u. verlässt ihn ib.⦘
Schifft nach
Zarützün Zaritzün
, wohin er seinen эсаулъ Ивашка
Черноярецъ schickt u. durch ihn v. dem Wojewoden
Уnkowski Unkowski
nicht nur verlangt, sondern auch erhält einen
Amboss, Blassbalg u. Schlosserapparat. (наковальню,
мѣха
u. кузнечную снасть) (236)
In den
letzten Tagen Mai od. den ersten des
Juni erreichten sie Tschernoi Jar;
Rasin
von mit 13 Barken (ausser den eroberten Schiffen) u.
1300 Leuten ausser den Novizen. Weiter geschifft zu
бузанъ Бузанъ
, Nebenfluss der Wolga, fällt ins kaspische Meer bei
Кразной Красный Jar (236), schiffen auf einen der kleinen
Nebenflüsse, die die die Wolgamündung besäenden Inseln von
verschiedner Grösse trennen, endlich an Nordseite
des kaspischen Meers, an die Mündung des
Jaik, wo Stadt mit Namen Jank\Jaik?. Dort
seit lange, nach Correspondenz mit Rasin, als er noch in Паншинъ sass, er erwartet von Gehilfen unter Leitung v.
Fedor Suknin
.
Rasin versteckt seine Leute, geht mit 3 Mann nach Jaik, wo ihn der
Strelizenhauptmann
Iwan
Jazün
dummer Weise einlässt, Stadt genommen, Iwan
Jazün hingerichtet, selbe geschah mit andren Führern u. einigen Strelitzen.
Sagt den andern sie könnten unter seine Kosacken gehn od. nach
Astrachan; die letzteres thun aber verfolgt, ins Wasser geworfen; einige
ergaben sich, unter die Kosacken aufgenommen, andre brennen durch
zu den Kalmücken etc. (237, 38) ⦗Sobald ihm denuncirt
[dass] einige der zu ihm nach ihrer Flucht
übergegangnen Strelizen (14) ein »Artel« gebildet und nach Astrachan
flüchten wollen, lässt er sie erst an Feuer brennen u. dann zu Tod hauen.
l. c.⦘ Sommer Zusatz von
Marx.
Schließen (1667?)
verging in Jaik; im September sticht Rasinin’s Meer, bei Mündung der Wolga
zum Nebenfluss genannt Jemansug. Auf
den
Auf d. dichten Inseln dort lebte nomadischer
Tartarentstamm; im Sommer trieben sie sich herum auf den
Steppen u. an den Ufern des Meeres, sich beschäftigend mit
Viehzucht, Jagd u. Fischfang; im Winter lebten
sie im Astrachan’schen in Zelten errichtet auf hohen
Erdwällen, in beständiger Feindschaft mit Kalmücken. Damals beim Nebenfluss
Jemanzug das Lager Zusatz von Marx.
Vgl. Pawlowsky, S. 1235.
Schließen (Uluss =
Nomadenlager) ihres Knjäs Alei. Kosacken (unter Stenka) fallen über sie her,
zerhauen sie, nahmen ihre Weiber u. Kinder gefangen etc. (238) Dann Ausfall
auf Terek, plündern hier u. da türkisches Schiff (auf Kaspischem Meer),
kehren zurück zur Ueberwinterung nach Jaik. (239) Auf Nachricht ihrer
Heldenthat gegen den Tartarentstamm, treten die zwischen |37 Jaik u. Wolga nomadisirenden Kalmücken in
freundschaftliche Verhältnisse mit Rasin u. seiner
Wataga. Eine ihrer Horden unter
Merschen
, ihrem Führer, schlugen ihre Zelte bei Jaik auf;
Tauschhandel zwischen
ihnen u. den Kosacken von dem was sie wechselseitig
geplündert; Kosacken erhalten v. ihnen Vieh, Milch u. erhielten sich davon.
(239)
23 März 1668
Stenka Rasin ins Meer mit seinen
Genossen, Raubzug in Dagestan, Ghilan, Abentheuer in
Ferahabad (an Südufer des kasp. Meers) (dazwischen Verhandlungen
mit persischem
Soleiman al Safi
II.
Schließen Schah), Rasin auf
Halbinsel, gegenüber Ferahabad, haust u.
errichtet sich Art Festung, tauscht seine Gefangne gegen christliche
(russische) der Perser aus. (Winter auf Halbinsel, macht v. da an
Ausfälle auf benachbarte Plätze) Persische Flotte gegen sie ausgerüstet.
Rasin schon fortgeschifft Bei Kostomarov, S. 247: въ Трухменской Землѣ -
Gemeint ist Turkmenien.
Schließen ans Gestade des
Truchmenlands
auf östl. Küste des kasp. Meers, plündern u. zerstören dort
die трухменскіе улусы; von da schiffen die
Kosacken auf die
Свиному Insel. [240–247]
Juli Zusatz von Marx.
Schließen 1669
sie
dort in See[,] besiegen die
persische Flotte.
unter dem астарaнскій Менеды-Ханъ
; dessen Sohn
Шабынь-Дебея
u. schöne
Tochter gefangen. (Rasin macht sie zu
seinem Kebsweib.) [247]
7t August 1669 Nachts
landen die Kosacken an Wolgamündung an.
[249] ⦗»In gewisser Art zahlte Stenka für die Unbill
Russland angethan zurück, u. Russland verletzte nicht seinen Frieden mit
Persien, indem es die Verwüstung der Ufer auf die eigenwilligen
Kosacken wälzte.« (251)⦘ Wojewod
Прозоровскій
sendet seinen Genossen Knjäs
Семена Iwanowitsch
Львова
mit 4000 bewaffneten Strelizen auf
36 Schiffen gegen Rasin. Rasin verständigt sich mit ihm, Zusatz von Marx.
Schließen (spielt den guten Russen); er in Stadt Astrachan als Gast der Wojewoden etc
(mit
seinen Burschen auf den Schiffen, wirft bei einer Orgie auf Schiff
im Soff seine
Dulcinea
in Wolga).
[251–261]
4 September Zusatz von Marx.
Schließen 1669
Rasin mit seinen Kosacken nach Don zurückgeschickt etc etc. [261]
Rasin schlägt sein Lager auf auf Insel, wo er Городокъ
»Кагальникъ« errichtet, alle Flüchtigen etc strömen zu ihm – Bei Kostomarov, S. 265: гулящіе
люди.
Schließen die »wandernden« Leute; mit ihm an 2700 Leute etc etc.
[265]
Ende Winter Zusatz von Marx.
Schließen 1670
,
Jewdokimow nach
Черказъ Черкаскъ
gesandt (wesentlich als Spion gegen Rasin);
Rasin kommt hin, lässt den Mann zum
Tod verurtheilen[,] danach seine »Wataga«,
haltend seinen eignen »кругъ« (Volksversammlung)
gegen den der
сначныхъ значныхъ Kosacken unter
Корнило
Jakoblew
(Taufpate des Rasin den er später an
die Moskowiter verräth). [268, 269]
Mai Zusatz von
Marx.
Schließen
1770 1670
segelt
Ctenka Stenka
wieder den Don herauf, hält zunächst bei
Panschin, nimmt
Zarützin Zaritzün
, wo er einführt die
»казачье устройство«. [270–273]
Verallgemeinernde
Beschreibung des казачье устройство von Marx.
Rolle der Conventsemissaire: Auf Pierre Gaspard Chaumette und Jacques René Hébert verweisend, hatte
Kostomarov vorher, S. 270, in einem anderen Zusammenhang einen Bezug
zur Französischen Revolution hergestellt: Онъ [Стенька] набиралъ
молодежъ, приводилъ къ вербовому дереву, заставлялъ ихъ парами
проплясать вокругъ него и потомъ увѣрялъ, что они отъ этого стали
мужъ и жена [...]/ Какъ ни уродливо, среди набожныхъ понятій XVII
вѣка, выдавались такія сцены, опередившія вѣкъ Шометта и Гебера, но
и тогда находились люди, которымъ они
нравились.
Schließen ⦗Dies seine allgemeine Methode; er ernennt einen
milit. Hetman, der zugleich General des genommenen Platzes,
theilt dann die Bürger in Zehnter Zehnte,
Hundertste,
lässt sie statt Wojewoden einen städtigen Hetman ernennen, endlich
Rolle des кругъ od. beschliessender
Volksversammlung. Kaputmachen der gefangnen Woiwoden,
Bojaren, Bojarenkinder, Strelizenofficiere u. Anführer der officiellen Truppen generally,
Pfaffen, soweit sie im Weg, Plünderung u. soweit sie verhasst,
ausser Plünderung auch Ermordung der
Kaufleute u. Reichen generally,
endlich Hinrichtung sämmtlicher Beamten, Verbrennung
der
Akten (kaiserl.) u. Processpapiere etc. Im
übrigen Auschiscken Ausschicken v. aufwiegelnden Emissairen nach allen Richtungen
hin; die von ihm zurückgelassenen Kosacken
spielen zugleich Rolle der Conventsemissaire
etc.⦘
18 Juni Zusatz von Marx.
Schließen 1670
Stenka vor Stadt Astrachan
[282], wo er blutig
wirthschaftet
u. sein Regime einführt (überall v. den Bauern u. städtischen
Volksmasse – soweit man sie städtisch nennen kann – mit Jubel aufgenommen)
Nach »Exekution« blieb Rasin 3 Wochen in Astrachan, wo er fast jeden Tag
»besoffen«. [290]
⦗»Всѣ
письма и бумаги … велѣлъ изодратъ – такова ужъ у него была ненависть къ
писаніямъ всякаго рода« (291)⦘ Stenka Zusatz
von Marx.
Schließen ⦗dies als Beispiel⦘ liess zurück in Astrachan (bei seinem
Weiterschiffen), als Hetman
Wasjka Усъ
, u. als Starschinen
ϴедку ϴедьку Шелудяка u. Iwan
Terski
; unter ihren Oberbefehl gestellt 1/2 der Astrachanen (die
sich unter die Kosacken hatten einschreiben lassen), eine Hälfte
der moskow. Strelizen u. je 2 Mann aus jeder десятка
der Donschen Kosacken. (293) Nimmt Saratow, Samara etc[,]
|38 in den
ersten Tagen September Zusatz von
Marx.
Schließen 1670 ist er vor Simbirsk; (während
gleichzeitig überall seine Agenten u. überall im Moskowiterreich Empörungen
ausbrechen) ⦗speciell in den jetzigen gouvernements von Nischenowgorod, Tambow, Pensa, Meuterei dringt aber
viel weiter vor, nach Nowgorod, bis an die Ufer des Weissen Meers,
verbarg sich in Moskau selbst⦘. [293–295]
Rasin verkündet überall in seinen Proklamationen u. sagte überall, wo er selbst zugegen: »что идетъ истребитъ бояръ, дворянъ, приказныхъ людей, искоренить всякое чиноначаліе и власть, установить во всей Руси казачество и учинить такъ, чтобъ всякъ – всякому былъ равенъ. „Я не хочу быть царемъ, sagte er, хочу жить съ вами какъ братъ“.[«] (295)
Um auch den Aberglauben u. Czarenliebe der Russen auszubeuten, that Rasin folgendes:
Am 17 Januar Zusatz von
Marx.
Schließen (1670 od.
1671?)
war verstorben der
Zarewitsch Alexei
; er verbreitete, selber befinde sich bei ihm;
einen durch die Kosacken gefangnen tscherkessischen Knjäs zwang er diese Rolle zu spielen; seine
Anhänger verbreiteten, er werde ihn wieder auf den Thron setzen,
der (der Czarewitsch) befehle auszurotten alle Bojaren, думныхъ
Leute (zum Staatsrath gehörig) u. Adligen, Bei Kostomarov,
S. 295:
всѣхъ
владѣльцевъ помѣщиковъ
Schließen alle Grundbesitzenden помѣщики
вотчинники, Wojewoden,
Staatsbeamten, weil sie ihn verrathen hätten u. das Volk
torturirten, aber unter seiner Herrschaft werde für alle
Freiheit u. Gleichheit sein. Diesen angeblichen Czarewitsch hielt er in
einem rothbehangnen Schiff; in einem schwarzbehangnen angeblich den Patriarch
Nikon
, den
der
Czar abgesetzt hatte. Seine Agenten
wühlten das Volk auf an einem Ort durch Verkündung
der
kosackischen Gleichheit u. Bei Kostomatov, S. 296: и полное уничтоженіе
властей
Schließen
[Abschaffung]
aller властей
; an einem andern im Namen des
Czarewitsch, versprechend
dem Volk Erleichterungen u. Freiheit; dort wiegelten sie die
Rechtgläubigen f. den verjagten Patriarchen auf, dort wegen
der
Neuerungen, die derselbe Patriarch eingeführt, zugleich riefen sie zum Kampf die Tscheremissen,
Чуwaschen Tschuwaschen
u. Mordwinen, indem sie deren
Hass gegen die Russen im Allgemeinen
exploitirten, u. bei den
Tartaren benutzten sie deren mohamedanischen Fanatismus gegen die Christen. (295, 296)
Stenka intrigirte auch mit
dem
Chan
d.
der Krim u. suchte den
persischen Schah zu gewinnen (welcher
letzter jedoch seine Gesandten den Hunden vorwarf). (p. 296)
Er war 5 September
Zusatz von Marx.
Schließen 1670
vor Simbirsk, die
Bürger liessen ihn sofort Bei Kostomarov, S. 297: въ острогъ (in die
Festung). Marx hat hier острогъ (Festung) mit островъ (Insel)
verwechselt.
Schließen in Insel ein, aber die Burg, unter Befehl
des
Milowslawski
Miloslawski
hielt sich, bis der Woiwode von Kasan,
Урusoв Урусовъ
, Mitte September
unter Knjäs
Юрій
Borjatinski
Hilfstruppen schickt; kömmt ungefähr Oktober
Zusatz
von Marx.
Schließen (1670) unfern Simbirsk an (2 Wersten vom
Kosackenlager); Rasin geht ihm entgegen,
greift ihn an, auf’s Haupt geklopft u. von da
an sein Untergang besiegelt, obgleich an allen Ecken
die Rebellion ausbricht. (3 Oktober
entsetzt Borjatinski von Belagrung den
Milowslawski
Miloslawski
; sie vereinigen sich.) In der Nacht reisst Stenka aus mit
seinen Schiffen. Grausamkeiten der Moskowit. Sieger. Aufstände
haupsächlich zwischen Oka u. Wolga, nach Süden bis zu
den Saratowschen Steppen, im Osten in Riäsan
u. Woronesh. »Мужики помѣщичьн и вотчинные,
мужики монастырскіе, дворцовые и таглые тяглые
умерщвляли
своихъ господъ, приказчиковъ и началныхъ начальныхъ людей, называли себя казаками, совтавляли составляли шайки и шли дѣлать то же у сосѣдей.
[«]
Die heidnischen мордва, чуваши и черемисы erhoben
sich im Norden von Simbirsk.
([297–]300) Die Affaire bei Simbirsk verdarb
alles. (301) Auch in den jetzigen gvts Pensa u. Tambow Aufruhr charakteristisch.
Aus Saransk gehn unter dem dortigen
Kosackenbefehlshaber Hetman
Mischki Charitonoв
nur 100 Mann nach Pensa. Das
genügt, dass »Pensa |39 sich den Aufrührern anschliesst«,
Woiwoden hängt etc u. »устроили казачину« (309) Ende December u. Anfang
Januar Zusatz von Marx.
Schließen
1671
der
Tambowsche уѣздъ v. den Moskowitern
unterworfen. (313)
»Тогда, wie einige Akte beweisen, eigneten sich die Kriegsobersten (moskowitischen, czarischen) [die Aufrührer] gewaltsam als холопы zu, nach der allgemeinen Vorstellung, dass der Kriegsgefangne Sklave dessen wird, der ihn ihm im Krieg genommen.« (314) Aber Mosk. Obrigkeit verbot es streng, alle Gefangnen sollten an ihre ehmaligen Wohnsitze wieder ausgeliefert werden. (l. c.)
Gemeint ist ein Werk von Jan Janszoon Struys
(Johann Srauß), das 1677 in holländischer und 1678 in deutscher
Sprache erschienen war, die deutsche Ausgabe unter dem Titel: Joh. Jansz.
Strauszens Sehr schwere, wiederwertige, und denckwürdige Reysen,
durch Italien, Griechenland, Lifland, Moscau, Tartarey, Meden,
Persien, Türckey, Ost-Indien, Japan, und unterschiedliche andere
Länder. Worinnen außerhalb der gewissen gründlichen Beschreibung
ermeldeter Oerter, und derer Eygenschafft und Natur, wunderliche
Zufälle und warhafftige Geschichte, angewiesen werden, welche
der Author selbst [...] ausgestanden. Angefangen Anno 1647, und
vollbracht 1673 [...] Neben zweyen beygefügten Brieffen [...]
Verziehret mit vielen schönen Kupfferstücken, vom Authore selbst
nach dem Leben gezeichnet. Aus dem Holländischen übersetzet von
A[ndreas] M[üller]. Amsterdam 1678. Kostomarov benutzte
eine spätere Ausgabe: Johann Jansen Straußens Reise durch Italien,
Griechenland, Liefland, Moskau, die Tatarei, Medien, Persien,
die Türkei, Japan und Ostindien. Worin, außer den Schicksalen
des Verfassers, die Merkwürdigkeiten, Lebensarten, Sitten und
Gebräuche der durchreis’ten Länder beschrieben werden.
Angefangen im Jahr 1647 und beendigt 1673. Aus dem Holländischen
übersetzt und mit berichtigenden Anmerkungen aus neuern Reisen
versehen. Gotha, Erfurt 1832.
Schließen (
Strauss: „Reise“
;
„Relation des particularités de la rebellion de Stenko
Razin“
;
Stephan
Razin
;
[„]kurze
wahrhaftige Erzählung v. d. blutigen Rebellion in der
Moskau“
)
Augustin Galitzin
(Avgustin Petrovič Golicyn). Bei Kostomarov, S. 318:
Современникъ-иностранецъ
Schließen Ein
Zeitgenossen Zeitgenosse (»Relation«) (fremder Reisender)
sagt: »Während der Dauer dieses schrecklichen Winters, unterdrückten
die czarischen Woiwoden mit den Kriegsleuten die
Empörung, verbrannten erbarmungslos
села
и деревни, schlachteten, ohne Auswahl, Leute, machten sie
zu Sklaven, u. auf diese Weise starb, verdarb an
100 000, nicht eingerechnet die gerichtlich zum Tod
Verurtheilten.« (318)
Noch im Winter ging
Rasin
, mit Häuflein seiner treuen Don Kosacken u.
Leuten von Zarützin Zaritzün, nach
Katschalinski Katschalinskij городокъ, schrieb nach Astrachan, dass seine Genossen
sich bereit halten sollten zu neuem Unternehmen, suchte selbst unterdessen
den Don aufständig zu machen. Aber während seiner Abwesenheit hatte sein Pathe,
Marx’
Worte.
Schließen der alte Spiessbürger, schuftige
Biedermann u. ehmalige Hetman,
Kornilo Яковлевъ
bereits sein Verderb
vorbereitet, war in geheimer Verbindung
mit Moskau seit Stenka zuerst mit seiner Wataga den Don verlassen.
(319) Kornilo, Chef der Partei der
домовитыхъ u. зажиточныхъ
Kosacken, blieb stets Feind des Stenka. (l. c.) September
Zusatz von Marx.
Schließen 1670
brachte der Esaul (Jesaul)
Artemji
Michailow
czarischen Brief (грамата), worin Czar die Don Kosacken auffordert auf
seine Seite gegen den
»Gottesläugner« od. »Abtrünnigen
von Gott«
(богоотступникъ) Stenka. Für ihn tritt Kornilo im
кругъ auf; man solle Gesandtschaft an Czar schicken. Dagegen
Stenka’s Kosacken (solche die mit ihm an Wolga gewesen). Damals drang
Kornilo noch nicht durch. (320) Aber nachdem Stenka Rasin, jetzt besiegt,
wieder an Don, konnte Kornilo entschiedner handeln u. ihm leichter seine
Anhänger abtrünnig machen. (320) Vergebens Stenka’s Briefe an die
kosackischen станици станицы
Zusatz von Marx.
Vgl. Pawlowsky, S. 1140.
Schließen (Staniza =
Kosackendorf), er selbst hatte vom
Don weggeführt das aus dem Moskowiterthum rekrutirte
Diebskosackenthum; dabei beging Stenka den Fehler wüthend zu werden
und mit einigen ihm in die Hände gefallnen
Gegnern (gehörig zu den Don Kosacken) den Ofen zu heitzen, statt mit Holz
Ausrufezeichen
von Marx.
Schließen ! (321)
Im Februar Zusatz von Marx.
Schließen (1671)
will
Rasin seinen Gegner
Kornilo
u. dessen Parteikern in deren Hauptsitz Черкасскъ \ (Czerkask) (Tscherkask) aufsuchen u. zu stürzen
suchen; man lässt ihn nicht ein in die Stadt; sie befestigt, seine
Mannschaft zu schwach; er muss sich verziehn, um in den obern
Stanizas Genossen zu sammeln. Unterdess sendet Marx’ Worte.
Schließen der
»biedre«
Kornilo Jakowlew eine
Gesandtschaft
nach Moskau, berichtet Bei Kostomarov, S. 321:
о
нападеніи Стеньки
Schließen Stenka’s
»Angriff«
auf Tzerkask,
seine barbarische Behandlung der Gegner, verlangt, dass
man moskowitische Truppen zum Schutz nach
Tzerkask schicke; nie hatten Donsche Kosacken sich vorher
entschlossen Moskowitertruppen bei sich einzuladen, nie so ihre eigne
Unabhängigkeit preisgegeben. (321) Marx’ Worte.
Schließen Der
Czar ausser sich vor Vergnügen
darüber,
u. auf seinen Befehl spricht Marx’
Worte.
Schließen das Lamm
Gottes, der moskow. Patriarch
, Bannfluch über Stenka
aus Zusatz
von Marx.
Schließen ⦗allerdings galt dessen Empörung auch
den Pfaffen!⦘ Und alle Pfaffen feierlich verkünden
das
»Anathema gegen den Spitzbuben u. Gottesläugner,
u. Schmäher der heiligen Kirche, Stenka Rasin mit all seinen
Gesinnungsgenossen«. (322) Und sofort nach Don dem Kornilo
Jakowlew Befehl geschickt ihn abzufangen u. nach Moskau zur Verurtheilung zu
liefern u. der Woiwod v. Belgorod Zusatz von Marx.
Schließen (Süden
v. Kursk’schen jetz. gvt, nördlich v. Charkow) erhält Befehl –
der
Knjäs Romodanowsky
– nach Don den Stolnik
Kossogoв
mit 1000
auserwählten
Reitern u. Dragonern zu schicken. (322, 23.)|
Zusatz von Marx.
Schließen
Stenka hatte
den Kopf verloren (hätte sonst längst zu dem mit ihm
verbundnen Krimchan
, der auch
gleich später Zug gegen die Donkosacken übernahm, flüchten müssen, wo dann
seine Rolle noch lang nicht zu Ende).
14 April Zusatz von Marx.
Schließen 1671
schifften die Kosacken aus
Черкаsk Черкасскъ
Bei Kostomarov,
S. 338: къ Кагальницкому городку
Schließen nach dem
Kagalinskischen городко городокъ
, verbrennen es bis zum
Grund, hängen nach Kriegsgericht alle ausser Hetman
Stenka u. seinem Bruder
Фролка
. Stenka liess sich
bereden von dem Marx’ Wort.
Schließen »biedren« Pathen Kornilo mit ihm zunächst zu wohnen u. dann
nach Moskau zu gehn, seine Unterwerfung dem
Czar zu machen, der ihn begnadigen
werde. Erst liess ihn Kornilo frei, schlug ihn später nebst seinem Bruder in
Fesseln, geleitet ihn selbst nach Moskau, wo sie ihn den
grausamsten Torturen unterwerfen – Heroismus des Stenka [–] u. ebenso grausam hinrichten (Hand u. Fuss
abschlagen etc[).]
[338–342]
6 Juni Zusatz von Marx.
Schließen 1671. Sein
Bruder Frolka am Schaffot verspricht Enthüllungen zu machen. Das
letzte Wort Stenka’s an ihn: „Молчи, собака!“, schweig Hund. Der Frolka auf
lebenslängliche Kettenstrafe begnadigt. (342[–343])
Hetmanschaft des
Wuigowski (Гетманство Выговскаго)
Aus:
M[arie]-N[icolas]
Bouillet: Dictionnaire universel d’histoire et de
géographie. Paris 1842.
Schließen
Zusatz von Marx aus dem
Artikel „COSAQUES“ des „Dictionnaire universel d’histoire et de
géographie“ von M[arie]-N[icolas] Bouillet. (1842, S.
428.)
Schließen ⦗Kosacken Mischung v. Slawen u. Tartaren,
meist griech. orthodoxer Kirche. Erscheinen zuerst Mitte
des 15 Jhdts. Seit 1516, die Kosacken der
Ukraine (Zaporoguen, Cosacken des
schwarzen Meers u. Slobodes) bilden für Europa Cordon
militaire gegen Tartaren u. Türken; stellten sich erst in Dienst
der Polen, die ihnen Recht der Selbstregierung
zuerkannten. Missvergnügt mit polnischer Herrschaft, revoltirten sie
1636 1638
unter attaman
Powluk
,
dann unter
Chmielnicki
1647. Besiegt zu Berestek, hart v. den Polen
behandelt, grosser Theil geht zu Russen über
(1654–57).
Zusatz von Marx aus dem
Artikel „CHMIELNICKI“ des „Dictionnaire universel d’histoire et de
géographie“ von M[arie]-N[icolas] Bouillet. (1842, S. 378.)
Wladislaw VII IV: Bei Bouillet, S. 428: Wladislas
VII
Schließen
Chmielnicki erste Revolte
1637 ⦗er hatte 1632 im Namen der Cosacken der
Ukraine v.
Wladislaw VII IV
Recht verlangt de sièger
à la diète de l’élection polonaise; mit mépris v. diète verworfen⦘,
aber geschlagen v. Polen zu Boworwica 1647
organisirt er allgemeine Revolte der Ukraine, siegreich,
zwingt 1648 die Diet (polonaise) den
Jean-Casimir zum König zu
wählen. Dieser erkennt ihn an als Hetman der Kosacken, bald
gegen ihn, aber besiegt zu Zborow.
Trotz seiner Siege Chmielnicki, fürchtend den
Kampf auf die Länge nicht fortsetzen zu können, zeichnet
1654 Vertrag mit den Russen,
wodurch die Kosacken der Ukraine
die Souveränität Russlands anerkennen. † 1657.
George
Chmielnicki
sein Sohn, zu Hetman ernannt
nach seinem Tod, dankt 1663 ab, zieht sich in Kloster
zurück.⦘
27 Juli 1657 Bogdan
Chmelnicki
ins Grab gesenkt. Ukraine getrennt v.
Polen, nur äusserlich mit Russland vereint. Polen geschlagen durch Erhebung
der ganzen Ukraine, damals alle seine Bewohner den Kosacken gleich. Aber sobald der Kampf
nachliess, Volk getheilt in Kosacken (erste
bewaffnet als Wache der neuen Ordnung), u. die посполиты
Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗посполъ = обще съ прочими, наравнѣ, запросто (ohne
Umstände, ganz einfach) посполитый, общенародный,
всенародный⦘ (diese посполиты sich zu beschäftigen mit
friedlichem städtischem u. ländlichem Gewerb). Die ersten Rechte u.
Privilegien, gingen darauf aus privilegirte Klasse
zu bilden; die Stellung der letztern unbestimmt, geschützt
durch kein Recht; hatten alle Lasten
(Abgaben) zu tragen, wovon die Kosacken eximirt; ganze Dörfer, bewohnt v. посполиты übergeben
den Kosackischen
чиновникъ
als
рантовыхъ ранговыхъ имѣній
Zusatz von Marx, der sich
aus dem Transkriptionsfehler ergibt (рантовыхъ statt ранговыхъ).
Vgl. Pawlowsky, S. 1000.
Schließen (рантъ = Rand,
Kante)
, die
mit der Zeit Bei Kostomarov, S. 38:
походили
бы на польскія староства
Schließen den polnischen Starosteien
ähnelten
; aber
die
посполиты konnten lange nicht vergessen, dass
die Kosacken nichts anders gewesen als sie selbst u. wollten
nun selbst Kosacken werden; lange keine feste Grenzlinie zwischen
den beiden; bei erster bester Gelegenheit
griffen die посполиты zu den Waffen u. nannten sich
Kosacken, während früher den Kosacken zugehörig, zugehörige fielen in Stand der посполитыхъ. So in 2t Hälfte des 17 Jhdt,
trotz den Kosacken Registern (Verzeichnissen) war jeder in
der Ukraine Kosack, der es sein wollte u. konnte. Lange vor Chmielnicki
hatte polnische Regierung die
Kosacken zu abgeschlossnem kriegerischem Stand v. bestimmter Anzahl Leute zu
machen gesucht, Bei Kostomarov, S. 38:
а
народъ домагался весь обратится въ козаковъ, то есть быть
вольнымъ
Schließen
als
das ganze Volk »Kosack«, d.h. »frei« zu sein
strebte. Bei dem Aufruf
des
|41
Chmielnizki griff das ganze Volk zu
den Waffen gegen die Polen, die bis zu dieser
Zeit die Ausbreitung des Kosackenthums verhindert. Aber
nur 40 000 von dem ganzen bewaffneten Volk gewannen казачество; alle übrigen ausgeschlossen; hence
das Gegenstreben der поспольства
verursachte Wallungen während ganzer Hetmanschaft
des
Chmielnicki, noch mehr nach seinem Tod. [37–39]
Im Kosackenstand selbst brach Spaltung aus; bildeten
sich die казаки значные, wozu die
чиновники
gehörten, sowohl actuelle, als ehmalige (
бунуковые бунчуковые
Zusatz von Marx. Vgl.
Pawlowsky, S. 58 (бунчыкъ – 1, (bei den Türken:) die
Roßschweiffahne [...]; 2, (in Kleinrußland:) der goldene Hetmansstab
[...])
Schließen ⦗бунчукъ =
Rossschweif⦘
товарищи), die Schlachtizen,
die sich zugesellt den Kosacken u. im allgemeinen die
reichen Kosacken; entgegengesetzt ihnen die
простые, gemeinen Kosacken, genannt v. den
значныхъ
казацкая чернь.
Unter den
значныхъ
selbst wollten die Nicht zur Schlachta gehörigen
sich diesen gleichstellen; u. der
Einfluss der Schlachtizen entwickelte sich
mit Gewalt des Hetmans. Letztere in den
letzten Jahren des
Chmielnicki
hing zwar ab von
der
рада; er handelte jedoch oft unabhängig v. ihr,
ernannte eigenmächtig die чиновникъ; aber je mehr sich die
Hetmangewalt entfremdete der Volksversammlung od. рада, desto despotischer
wurde die Gewalt der Obersten u.
сотниковъ
u. ihr Einfluss auf allgemeine Angelegenheiten;
die
чиновники
fingen an die рада zu lenken, oft letztere auch nur aus ihnen u.
den значныхъ zusammengesetzt. Hence Unwille; viele flohen zu
den
Saporogen; zu diesen auch viele посполитые, die nicht ruhig ihre Erniedrigung ertragen wollten;
hence entsprang in der Saporoge Rivalität mit dem
städtischen Kosackenthum; die Saporogen
wollten nicht unterliegen der Gewalt des Hetman, aber ihre
Trennung, mit den gewaltigen Steppen auf beiden Seiten des
Dniepr, konnte sich noch nicht entwickeln zu einer Zeit bei ununterbrochnem
Band mit der Ukraine, befestigt durch den Zufluss
der Unzufriednen von da. Sie beanspruchten Haupteinfluss
(die Saporogen) auf die allgemeinen
Angelegenheiten der Ukraine, Hetmanswahl etc.
Die запорожскіе старшины
Übersetzung von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 1143.
Schließen (Aeltesten,
Vorsteher)
gewählt u. abgesetzt
durch die Menge, nach Willkühr черни; diese Ordnung
wollten sie in ganzer Ukraine verbreiten; daher für sie die
gemeinen Kosacken u. поспольство; hieraus konnte keine neue Ordnung
der Dinge entstehn. Die Niederwerfung der Gewalt
der значныхъ konnte nur mit Ersetzung einiger Personen
durch andre enden, die jetzt ihrerseits die Rolle
der значныхъ spielten. Jeder чиновникъ, gewählt aus einfachen
Kosacken, wurde зиачный u. brachte die
чернъ чернь, aus dem der er hervorgegangen, gegen sich auf; sie setzten ihn ab, wählten
andren, Sachen blieben beim alten. Auch unter den значныхъ selbst keine Einheit
der Pläne u. Zwecke; jeder erstrebte vor allem seinen persönl.
Vortheil, intriguirte gegen den andern etc. (39, 40)
Marx fasst hier die Darstellung von Kostomarov bis zum Ende von
Kap. I zusammen (S. 41–47), bevor er – jeweils in ⦗ ⦘ – Auszüge
daraus macht.
Schließen Mit Bezug auf die Nachbarstaaten, bei Tod
des
Bodgdan Bogdan Chmielnicki
2 politische Partheien
in Ukraine, polnische u. russische, von
denen jede sowohl den Polen als den Russen
abgeneigt. Zur ersten gehörten der grösste Theil
der
старшинъ, значныхъ = Gebildeten
⦗auch die vielen v. Schlachta, die nur gegen
die Polen gekämpft, weil begütert in Ukraine u.
griechischer Religion⦘, zur 2ten
die Masse. (41–47) ⦗Die erste Partei 1657 glaubte
sich v. den Russen geprellt; sie waren wider die polnische
Oberhoheit gewesen, keineswegs gegen die poln.
gesellschaftl. Organisation, wollten Federation mit Polen [41, 42]⦘ ⦗
Выговский
,
Generalsekretär unter Chmielnicki der sich auch mit
der Idee des federativbundes mit Polen trugen trug, hielt diese vor allem auf, stand bei Chm’s Tod an der
Spitze der federativen Partei [42]⦘ ⦗Auch die
höhere Geistlichkeit – aus Schlachtafamilien – jetzt gegen
die Moskoviter, obgleich ihr griech. Glauben sie gegen Polen
gewandt, sie ihren Sitten etc nach polnisch; auch verlangten die
Moskoviter just now v. ihnen die Wahl des Metropoliten,
die in der Ukraine bevorstand, vom moskovit. Patriarch u. vom Czar
bestätigt zu haben, während die Polen sie ihnen
stets freigelassen. [44, 45]⦘ ⦗Ukraine mit Kiew war
dem Czaren anheimgefallen, aber diese Bischöfe standen unter polnischer Hoheit u. zugleich unter
geistlichem Primat des Metropoliten v. Kiew. Ueber sich die Gewalt des moskovit. Patriarchen
anzuerkennen wollten sie eben so wenig, als sie es gekonnt hätten,
wenn sie es gewollt. [45]⦘ ⦗Die Prätension
der moskov. Obrigkeit zerriss daher das
Band mit der südrussischen Kirche
[45]⦘ ⦗Während Buturlin, in czarischem Auftrag, sich in Kiew bestrebt Bei Kostomarov, S. 45: Лазари и кіевское
духовенство.
Schließen den Bischof
Lazarus Baranowitsch
u.
die polnisch-russischen Bischöfe zu Kiew zur Abhängigkeit v.
moskov. Patriarch Nikon
zu
stimmen, forderten die poln. russ. Bischöfe v. Bei
Kostomarov, S. 45: у корола. – Marx folgt offensichtlich Bouillet. Siehe den Auszüge aus seinem
„Dictionnaire“ aus S. 40. Dort die korrekte französche Form: Jean
Casimir.
Schließen König der Polen – Jean-Kasimir
– Erlaubniss nach Kiew zu reisen zur Wahl des Metropoliten, u.
der König erlaubte es den alten Gewohnheiten gemäss.
Buturlinschrieb an
Wuigowski
, mit Bezug auf Ukas des Czar,
nicht die Bischöfe zur Wahl des Metropoliten zuzulassen,
aber der verweist ihn auf das alte Recht etc
[45]⦘|
⦗Endlich, für federativen Bund mit Polen die
reichen Handwerker in den Städten zur
Erhaltung ihrer Rechte der Bürger
einer Stadt, für die das Magdeburger Recht galt. Dieses hatte seinen
Ursprung in Magdeburg und wurde seit dem 13. Jahrhundert für viele
mittel- und osteuropäische Städte übernommen, unter
polnisch-litauischer Herrschaft auch ukrainische. Es war eine Form
des mittelalterlichen Stadtrechts, durch das eine Siedlung zu einer
Stadt erhoben wurde, innerhalb derer den Bürgern persönliche
Freiheit sowie andere Rechte garantiert wurden. (Siehe Heiner Lück:
Die Verbreitung des Sachsenspiegels und des Magdeburger Rechts in
Osteuropa. In: der sassen speyghel: Sachsenspiegel – Recht – Alltag.
Bd. 2. Aus dem Leben gegriffen: ein Rechtsbuch spiegelt seine Zeit.
Beiträge und Katalog zur Ausstellung. Hrsg. von Mamoun Fansa.
(Archäologische Mitteilungen aus Norddeutschland. Beiheft 10.)
Oldenburg 1995. S. 37–47, zur Ukraine bes. S. 44/45.)
Schließen
magdeburgischen
Rechte
.
Die Ukrainesen, fürchtend Polen, flüchteten zu polnischem
Schutz.⦘
⦗Andrerseits Volksmasse für moskov. Czar;
fürchtete polnische aristokrat. Wirthschaft;
die значный werden es treiben wie die
polnische Schlachta; einfachen Kosacken u. das ganze поспольство in
Sklaverei einer neuen
панство
fallen; moskov. Alleinherrscher dagegen die Schwachen
gegen die Mächtigen schützen. An der Spitze
dieser Partei der sehr populäre u. Moskau ergebne
Martin Puschkar od.
Puschkarenko, poltawa’scher Oberst; die
Saporogen, aus Hass gegen die
Schlachtizen u. значный, aus denen die Federalpartei
bestand, blieben dem Moscoviter treu. Im übrigen hasste das
kleinrussische Volk die москалей (die Moskoviter), trotz selber Religion u.
Stammverwandtschaft; zwischen beiden Zweigen des russischen Volks
zu grosser Unterschied in Sitten, Charakter, Begriffen u.
пріемаъ
жизни; Geschichte ganzer Reihe vorhergegangner
Jahrhunderte hatte sie getrennt; sie sahen in den Moskovitern nicht
nur Fremde, sondern Gegner; die grausamen u. eigenmächtigen
Verfahren der czarischen Kriegsleute erbitterten das Volk
u. schon damals lief das Gerücht, Moskau wolle die Ukraine
dämmen Bei Kostomarov, S. 47:
своими
людьми
Schließen mit seinem Pack (seinen Leuten)
u. gewaltsam unter
den Kleinrussen seine moskovit. Gebräuche einführen.
[46, 47]⦘
Der neue 16jährige Hetman Jurji Jurij Chmielnicki nicht der Mann f. die damalige Situation der Ukraine. Auf der Wahl (in der Volksversammlung рада zu Czigrin, war Jurji Jurij Chm. gewählt[;] Tumult der gemeinen Kosacken; gegen Kosackenrecht Buben zu wählen, der noch kein Pulver gerochen etc) Buigowski Wuigowski sehr unzufrieden, betrachtete die Wahl als ihm angethane Schmach. Aber Chmielnicki , sein vieljähriger Freund, hatte ihm die Obmundschaft des Jurji anvertraut. Er konnte daher nicht direct wirken zur Ungültigmachung der letzten рада. (47) Buigowski Wuigowski , Kowalewskiй etc überreden den Buben die Wahl abzuschlagen (es war Gewohnheit bei den Kosacken dies zu thun, sich so gewissermassen zwingen zu lassen zum Amt), sie würden auch ihre Aemter niederlegen. [48, 49]
24 August Zusatz von Marx.
Schließen 1657 zur рада
getrommelt (Dialekt).
Schließen gedrommelt
;
die dem
Buigowski Wuigowski
ergebenen
Starschinen (Aeltesten) u. festlich bewirtheten
gemeinen Kosacken eröffneten sie Bei
Kostomarov, S. 49: во дворѣ. - Marx hat hier дворъ (Hof) mit дворецъ
(Palast) verwechselt.
Schließen im Palast
des Chmielnicki; vor dem Palast
enormer Haufen der Kosacken u. посполитый;
aus dem Haus kommt
Jurji Jurij Chmieln.
mit Hetmansstab (булава) in Hand;
er empfielt neue рада, v. wegen seiner Jugend u.
Unerfahrenheit entsagt der Würde, legt nieder auf Tisch
die Zeichen der Hetmanswürde (булава und
вунчукъ[)], kehrt ins Haus zurück, ebenso
entsagt
Buigowski Wuigowski
seiner Generalsekretärswürde etc; ebenso
der Richter etc. Die Kosacken für
Jurji Jurij
. Weitere Komödie. Endlich auf Vorschlag eines
dem
Wuigowski befreundeten Kosacken:
Jurji Jurij Chmielnicki solle Hetman sein, aber bis er zum männlichen
Alter, solle Wuigowski das Heer commandiren, dem Jurji Stab u.
бунчукъ nehmen, wann es nöthig, u. dann wiederzustellen. Kosacken dafür; Wuigowski verlangt demüthig Bedenkzeit; die
Kosacken geben ihm 3 Tage. [49–51]
27 August neue Versammlung
der рада
Bei Kostomarov, S. 49: въ тотъ же
дворъ
Schließen beim selben
дворъ, aber diesmal, bevor dieser verschlossen,
dringt Masse gemeiner Kosacken darin ein. Wuigowski spielt seine Komödie des Sträubens,
der Rührung u. Demuth aufs beste. Endlich »giebt« er
der Masse »nach«. Diese entzückt. Und er bringts fertig, dass
er, solange die Reichskleinodien bei ihm u.
Jurji Jurij
auf Schule er unterzeichnen wird: „Iwan
Wuigowski, Hetman на тотъ часъ (zur Zeit) Войска
Запорожскаго“ weil[,] hiess
es[,] „in der Zeit, wo bei ihm
die Kleinodien er actueller Hetman sein wird“. Gegen
den Wuigowski war Лѣснискій Лѣсницкій, den Chmielnicki als stellvertretenden (наказный) Hetman gegen die
Tartaren geschickt; er gab die Reichskleinodien erst heraus, als
ihn die Kosacken dazu zwangen. (51–53)
Zusammenfassende
Bemerkungen von Marx.
Schließen Wir wollen nun nicht die Einzelheiten
des Drama’s od. vielmehr Tragikomödie verfolgen, endend
mit Einsetzung des
Sohns
des
Chmielnicki
unter
militair. Hilfe der Moskoviter u. durch Wahl
der чернь, sondern nur einzelne Momente hervorheben,
theils zur Charakteristik der
Sagoporschen Saporogschen Kosacken, theils des Verhältnisses der Ukraine
|43 einerseits zu Moskau ⦗unter Volk der
Russen wird meist hier Kleinrussland im
Gegensatz zu Moskau verstanden⦘, zu
Polen andrerseits ⦗Schweden spielt meist mit Moskau gegen
Polen, obgleich auch parfois mit der Ukraine gegen
Moskau⦘.
Zusammenfassende Bemerkungen von
Marx.
auch hat er [...] Söldner: Marx’ Quelle hierfür ist
nicht ersichtlich. Möglicherweise handelt es sich um die irrtümliche
Zuordnung einer in anderem Zusammenhang gelesenen Angabe (vgl.
Kostomarov, S. 73; unten
exzerpiert).
Schließen ⦗Chan der
Chrimtartaren Hauptbundesgenosse Wigowski’s, auch hat er polnische,
deutsche, serbische, wallach. Söldner⦘
Zusammenfassende
Bemerkungen von Marx.
Schließen Schon damals lief das Gerücht, dass
die Russen die Kosacken gewalthsam nach
dem Moskau’schen versetzen wollen. (u. a.
p. 66)
Hauptgegner des
Wigowski der poltawa’sche
Oberst (Kosacken)
Martin
Puschkar
(pro Moskau, er will selbst Hetman werden),
stützt sich hauptsächlich auf Hass der
чернь gegen die
стачный значныхъ
; dazu rief er beständig auf zu казаковать die посполитый, strebend nach gleichen Rechten mit
den Kosacken. Ferner, der frühere Hass gegen
die polnischen Pane, jetzt bereit sich zu wenden gegen die единоземецъ, denen ein besseres Loos als
den andern zufiel; ferner richten sich seine Aufrüfe an die Haus- u. Landlosen: davon gabs Unmasse in
der Ukraine in Folge der Zerstörung, Tumulte,
Entwöhnung von Arbeit während der Zeit
der ununterbrochnen Kriege mit Polen. Von allen Seiten strömten
ihm zu die
работники aus den Винокуренъ
[,] u.
Branntweinbrennerei u. Bierbrauerei damals fast in jedem
vermögenden Haus; es flüchteten zu ihm die Hirten;
die наймиты
Übersetzung von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 510.
Schließen (Miethlinge,
Taglöhner); alle die keinen eignen
Winkel Zusatz von Marx. Vgl. Pawlowsky,
S. 1223.
Schließen (уголъ, Winkel,
auch im Sinn von Häuschen) hatten u. v. einem Stück Brod bei den
Reichen lebten, теперь бѣжали казаковать, in der Hoffnung sich nach
dem Kampf zu rächen an den »Wirthen« Zusatz von Marx. Bei
Kostomarov, S. 72: хозяевамъ – Vgl. Pawlowsky,
S. 1277 (хозяинъ).
Schließen ⦗wer eigne Oekonomie auf Land führt ist –
Wirth⦘ u. sich deren Habe zuzueignen um
dann in einigen Tagen den Plunder zu versaufen u. zu verprassen;
alles was führte den Namen von Bei Kostomarov, S. 72:
голоты (т.е. голи,
голяковъ)
Schließen
голоты
Zusatz von
Marx.Vgl.
Pawlowsky, S. 172 (голь).
Schließen ⦗d.h. голи (arme, Nackte), голякъ; голь Blösse,
Armuth⦘ erschien unter
der Fahne des Puschkar. Sie kamen ohne Pferde, ohne
Waffen, oft ohne Kleider u. Schuhe, in Lumpen, mit »рогатина[«]
Übersetzung von Marx.
Vgl. Pawlowsky, S. 1022.
Schließen
[⦗]= Spiess,
Jagdspiess; bedeutete früher auch
Hakenbüchse⦘
[,]
дубина (=
Knüttel)
und Sensen, u. wie der Annalist sagt, »mit Herzen bereit zu
Todtschlag u. Raub«. ([71,] 72)
Wigowski will diesen Burschen mit seinen
Kosacken zu Leib gehn, aber die gemeinen Kosacken
laufen auseinander, da sie nicht »ihre Hand gegen ihre Brüder erheben
wollten«. Die stürmische Epoche des
Chmielnicki
hatte jedoch Haufen v. Fremden nach der Ukraine
gezogen; der Hetman Bigowski Wigowski hatte daher затяжные полки
Bei Kostomarov, S. 73: затяжные полки (затязці,
наемные).
Schließen ⦗затязци = наемные⦘, darunter Serben,
Wallachen, Polen, Deutsche. (73)
25 Januar Zusatz von Marx.
Schließen 1658
schickt
Wigowski gegen Puschkar eine Abtheilung Serben unter
Iwan Sierbin
u. Kleinrussen unter
Bogun
, sollen in Poltawa unversehens
einfallen u. den Puschkar greifen. Die Bande
durch die winterlichen Wege (vor Stadt Poltawa) in ihrem
Marsch aufgehalten, die Stadt bekommt Wind davon u. den
27 Januar Zusatz von Marx.
Schließen (1658)
überfällt sie
Barabasch
[mit] den
Saporogschen Kosacken zur Mittagsessenszeit an
der Grenzscheide des Жуковъ-Байракъ, klopft sie, viele gefangen
u. von Puschkar dem
moskovit. Wojewoden, seinem Freund, ausgeliefert.
(73) Puschkar schreibt dem ihn bedrohenden neuerwählten (zu Kiew) Erzbischof
Dionysius
Балабанъ
: „Sobald vollständige рада stattfindet, u. ihn daselbst вся чернь der Ukraine einstimmig
съ чернью des Sagorop’schen Saporog’schen Heers den Wigowski zum Hetmann wählt, dann werde auch ich ihn als
solchen anerkennen.“ (74) ⦗Klagt den Wigowski an, er sei kein
treuer Diener „царя православнаго“ (l. c.)⦘ Puschkar verlässt Poltawa u.
seine дейнеки plündern überall die Reichen
u. verwüsten ihre Güter. Dieser Feldzug vermehrt die Armee
des Puschkar, aber erbittert zugleich alle Besitzenden
gegen ihn. (74) Während dieser Unruhe kommt moskov.
Gesandte
Хитрово
in den Osten der Ukraine; nun Befürchtung unter den kosack. Starschinen
dass dieser neue Hetmannswahl auf neuer рада anordnen wird, also
ihre
свободныя
права der Willkühr Moskaus erliegen werden, u.
die moskowit. Wojewoden mit moskov. Truppen dirigiren
werden. Nun verstreut Spaltung unter den значныхъ
Kosacken;
Lesnicki
etc treten jetzt auf Wigowski’s Seite etc.
(74, 75).
Anfang Februar Zusatz von Marx.
Schließen 1658
рада in
Переяславлѣ, der Gesandte
Хитрово
daselbst. Er sagt u. a.: Moscowit. Bojaren u. Truppen in den
Hauptstädten ⦗angeblich zum Schutz der Ukraine⦘ Черниговъ, Нѣжинъ, Переялавь Переяславль, Kiew etc (diese sollen Besatzungstruppen sein unter russischem
Recht). Solche Steuern (Abgaben) welche v. euch erhoben werden –
Herd-, Rauchfangsteuer.
Schließen подымное u.
aus Pachten.
Schließen съ орандъ
werden nur
in den Städten erhoben werden für die Kriegskasse
u. zum Sold gegeben werden dem Saporogschen Heer u. d.
|44 den czarschen Truppen bei den Wojewoden u.
für Kriegsausgaben. ([76,] 77) Den gemeinen
Kosacken gefiel das, aber es paralysirte die Gewalt der
старшинъ, welche mit den Einkünften bisher gemacht was sie wollten.
(78) Ferner verlangte der
Gesandte: »die im Lithauschen sich festgesetzt habenden Kosacken sollten sofort
weg«. Die Moscoviter betrachteten damals schon das v. ihnen
besetzte Старый Bыховъ Быховъ
u.
Чаусy Чаусы
als ihr Eigenthum. »Die Kosacken sollten von dort fort u.
die
Ackersleute, die selbstwillig in den
Kosackenstand gegangen, in ihren frühren Stand wieder eingesetzt werden.« In
Lithauen sollte kein Kosackenthum mehr sein. Dies erhob Verdacht unter
den Kosacken. Wenn die Moskoviter Obrigkeit jezt, nach
ihrer Willkühr, das Kosackenthum in einem Kreis vernichtet,
würde sie es später auch an andren Orten vernichten u. so nach
u. nach das Territorium v. ihnen reinigen, welches es dem
Kosackenthum gelang einzunehmen zur Zeit des Kriegs mit Polen. Der
Moskowit. Gesandte erklärte es unverträglich mit der bürgerlichen
Ordnung. Gesandte sagte, aus den benachbarten Orten Grossrusslands,
брянскаго, карачевскаво, рыльскаго, путивльскаго, die
Bauern, die lebten auf den Gütern der вотчинникъ u.
помѣщикъ u. die холопы nach Kleinrussland flüchten, dann von da in Haufen in
ihre früheren Wohnplätze einfallen, überreden zur Flucht zu sich andre
Bauern u. холопы u. sich oft rächen an ihren früheren Herren, mit denen sie
unzufrieden waren, ihre Häuser verbrennen, die хозяевъ mit ihren
Familien todtschlagen, die Häuser von allen Seiten mit
Erde zugraben u. so die Leute todthungern. Es war klar, dass
das Kosackenthum, welches das gemeine Volk zum
Aufstand gegen die Gutsherrn hetzte Verlockung (Versuchung) war f.
die benachbarte grossrussischen grossrussische чернь. (78, 79)
Marx’ Worte.
Schließen Aus einer Stelle sehn wir:
»малороссіяне
ѣздять« von Zeit zu Zeit nach Moskau u. verschiednen andren moskovitischen Städten, wo sie ihnen
nöthige Waaren kaufen. (103)
Während der Unterhandlungen der Polen mit
Wigowski u. seiner Partei sagen sie
u. a. „Was lockte das russische Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗i. e.
kleinrussische⦘ Volk unter das Moskovitische Joch? … Die
Religion? Unwahr. Eure Religion ist die griechische, aber die der Moskoviter
– die Moskovitische Religion. Правду сказать, Москали такъ вѣрятъ, какъ царь имъ
прикажетъ! (127) »Четырехъ патріарховъ сватые святые отцы установили, а царь сдѣлалъ пятаго и самъ
надъ нимъ нимь старшинствуетъ … митрополитовъ отрѣшаетъ, какъ съ Никономъ недавно поступилъ; священниковъ и
монаховъ въ неволю беретъ, какъ недавно поступилъ съ отцемъ
Ипатіемъ
etc.« (127, 128)
Ausser Пушкарь, den Wigowski besiegt, einer seiner Hauptgegner u. Stütze der Moskoviter Барабашъ (Barabasch) an Spitze der saprogor’schen saporog’schen чеrнъ чернь (die eigentlichen sagoporschen saporogschen Kosacken). Ausserdem mit ihm die разогнанные голики … полкъ дейнековъ, stets bereit auch den moskauer Wojewoden zu dienen in der Hoffnung der Plünderung u. »своевольства«. (138) (auch der Barabasch fällt in Hand des Wigowski)
In Gadjač (Hadjač, Hadziacz).
Schließen
Gadjacz
(in
gvt. Poltawa) hatten polnische u. kleinrussische (die Partei
des
Wigowski) Emissaire die
Bedingungen entworfen, zur Federation mit Polen, dessen
Oberherrschaft anerkannt werden sollte. Kleinrussland
sollte ein russisches Grossherzogthum bilden (Knjäs davon Wigowski), die
Kosacken ⦗man wollte von Wigowskischer Seite selbst dies nur für Theil
derselben, suchte aber die gemeinen Kosacken durch
das »allgemeine Versprechen zu locken«⦘ in denselben Rang mit
der Schlachta treten.⦘ Den Polen wie auch ihr dortiger Gesandter
Kasimir Беневскій
,
theils brieflich, theils später in Sitzung der Senatoren
sagte, galt es nur die Ukraine durch Versprechungen zu
gewinnen, wollten später wieder alles auf alten Zustand zurückführen;
andrerseits auch die Ansprüche der Kleinrussen: es sollten
nur 2 Religionen gelten, römisch katholische u. griech. katholische.
Dagegen die
unirt griech. Kirche (in deren Hände grosser Theil
der Güter, Kirchen, Klöster der griech. kathol.
gefallen) abgeschafft u. der usurpirten Güter beraubt werden;
ausserdem sollte Podolien u. südlicher Theil Wolhyniens mit Ukraine vereint
werden etc. [126–134]
|
Der Vertrag in Gadjacz durch den Casimir Bieniewski geschlossen am 16 September 1658. [181]
Auf dem
polnischen Reichstag (sejm) zu Warschau (auch
die kleinrussischen Gesandten eingetroffen) starke Debatte über
die
Gadjacz’sche Uebereinkunft, im Mai
1658
1659
. Von Seiten der kosackischen Starschin Носачъ u. Груша, der Oberst
Liecnizki
Liesnizki
, v. den Heeresabtheilungen (полки) für je
2 сотники, ausserdem mit ihnen Haufen
знатчыхъ
значныхъ
казаковъ, im Ganzen an 200 Leute; an der
Spitze der ukrain’schen Gesandtschaft
Юрій Немиричъ
(aus Kiew)
u.
Прокопъ
Верещака
aus Черниговъ. Am Tag
des Empfangs im Senatssaal sass König Jean Casimir in Mitte der Senatoren. Gegen
die, die die Uebereinkunft bestritten, geltend gemacht, dass dies
neue Grossfürstenthum dieselbe Rolle spielen werde wie Lithauen.
Viele gegen die Entehrung der Schlachta durch
Zulassung der
холопой холоповъ, Zusatz von Marx.
Schließen i. e. der Kosacken, in dieselbe.
Einige Kosacken fragten spottend: „а доволено дозволено ли ѣсть и пить потерявшимъ дворянское
достоинство?“ Sagt ein poln. Senator: „Können
wir diese Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗er citirt die eben erwähnte
Phrase⦘ diese Kosacken unter uns aufnehmen? Die Kosacken alle gleich unter sich; nehmen
wir nur einige v. ihnen auf, so machen wir nur die andern zu
Feinden“. Zusatz von Marx. Vgl. Kostomarov, S. 185,
191.
Schließen ⦗Das geschah in der That,
sobald bekannt dass
Wigowski
nur
seinen Schützlingen dies anthat⦘
(p. [169–]176) Andre dagegen: „Что
за бѣда, что они были мужики, а теперъ теперь шляхтичи? Вѣдь и Македоняне были грубье грубые холопы, и Римляне возникли
изъ
пастуховъ; и Турки изъ разбойниковъ, и наши
Поляки прежде не были шляхтичи, а пріобрѣли шляхетское достоинство
кровью и отвагою.“
При зтомъ
шляхтичи въ утѣшеніе себѣ приводили на память пѣсенку,
сочиненную въ Англіи въ XIV вѣкѣ и потомъ распространившуюся въ Полшѣ Польшѣ: „когда Адамъ копалъ
землю, а Ева
пряла, никто никому не служилъ, никто никого не называлъ
холопомъ“.
| ⦗»Jak Ewa kądziel przędla przędła, Adam ziemię kopał, | |
| Nikt nikomu nie slużyl służył, ani kogo chłopał« (Hist. pan. Jana Kaz. II, 28) ⦘ | (Kostomaroв Kostomarow p. 177, 178) |
Einige erklärten: „nicht die Kosacken zerrissen den Bund, sondern wir. Unser Stolz die Schuld. Wir gingen unmenschlich mit ihnen um. Wir erniedrigten sie nicht nur vor sich selbst, sondern vor der Menschheit. Wir nahmen ihnen nicht nur ihre Rechte, die ihr Erbgut waren, sondern ihre Menschenrechte. Nun hat uns der Herrgott gezeigt dass auch sie Menschen wie die andern u. mit Recht unsern Hochmuth gezüchtigt. Sie verdienen mehr unsre Achtung als die, die sich sklavisch hingeben einem König u. der Fremdherrschaft, nicht daran denkend ihre Freiheit zu erweiter erweitern. Die Kosacken erachten es hartnäckig besser zu Grund zu gehn als ohne Freiheit zu triumphiren. Wir stehn unter ihnen: sie kämpften gegen uns für die Freiheit – wir für безслильное годпоство безсильное господство “ (178)
Die Vernichtung der unirten griech. Kirche wiesen die Polen als ehrlose Zumuthung zurück; die Liberalen unter ihnen rühmten dagegen die volle bürgerliche Freiheit, die sie früher allen, unabhängig vom Glauben, auch den Protestanten eingeräumt. (178)
22 Mai 1658 1659 feierliche Sitzung wo die Wiedervereinigung beschlossen, König schwört, Kosacken schwören wechselseitig etc. Nicht alle der Kosacken, die zugegen waren, erhielten Schlachtawürde; die andern grummeln; einer der begünstigten Wigowski’schen sagt spöttisch zu ihnen: „А что,братъ, не сдѣлалась ли тѣнъ моя больше, когда я сталъ дворяниномъ?“ (185)|
46Der
Gadjazc’sche
Gadjacz’sche
Vertrag, vorgenommen in Warschau, würde die
Schlachtaordnung in der Ukraine befestigt haben, die so verhasst
der чернь. [185]
Zusammenfassende Bemerkungen von
Marx.
(vorher tüchtig geprügelt v. Wigowski mit seinem
Krimtartarenchen): Siehe Kostomarov, S.
159–164.
⦗die
russ. Wojewoden [...] imponirt⦘: Siehe Kostomarov, S.
169.
Schließen Damit der Witz am End. Alles bricht gegen
Wigowski los u. die an
der
östlichen Grenze stehenden
Moskoviter (vorher tüchtig geprügelt v. Wigowski mit seinem
Krimtartarenchen) grade auf Punkt in ihr Land zurückzukehre zurückzukehren ⦗die russ. Wojewoden in Kiew u. andern Orten hatten sich
aber behauptet,
Шерепетевъ Шереметевъ
zu Kiew [hatte]
durch seine Barbareien imponirt⦘, nun Triumphzug. Eine
Hauptstütze während der ganzen
zugehörigen Periode f. die Moskoviter der
kleinrussische Pfaff, der протопопъ
(Oberpriester)
Филимоновъ
. (186) Der
Sohn des
Chmielnizki
nun zum Hetman auf
рада erwählt. (auch dabei vorbereitet durch den Pfaffen)
[192, 193]
Der Bürgerkrieg hatte die Ukräne physisch u. moralisch zerrüttet.
„Die Macht\Kraft der Kosacken ist geschwächt worden in den bürgerkrieglichen Stürmen – (schreibt Wigowski an König Jean Kasimir): die grössten полки – полтавскій, wo 40 000 waren, die von Mirgorod, wo 13 000 30 000, die v. Priluzka u. Ирклѣевъ, sind gänzlich zu Grund gegangen; Städte u. Dörfer sind mit Nesseln überwachsen“. (193)
Ein polnischer Zeitgenosse, der den
Bürgerkrieg unter Wigowski beschreibt,
sagt: „Babylonische Confusion; ein Ort kämpft gegen den
andern, Sohn beraubt den Vater, Vater den Sohn. Ihr Zweck,
weder unter Gewalt des (poln.) Königs noch unter der des
Czar zu sein; Bei Kostomarov, S. 194: и
они думаютъ
Schließen u. die einen
denken dies zu erreichen, indem sie die
Nachbarn entzweien u. den König bedrohen mit Czar, den Czar mit
König. Die verständigsten flehen [zu] Gott, dass irgend
Jemand – sei es der König, sei es der Czar – sobald als
möglich sie in starke Hand nehme u. nicht erlaubte
безумной черни своевольничать
“.
(194)
Zusatz von
Marx.
Schließen Man halte noch folgende 2 Stellen
gegen einander:
»In Lithauen hatte sich in der letzteren
Zeit das Kosackenthum ausgebreitet, wie vordem in der
Ukraine selbst; die холопы schrieben sich aus eigner
Machtvollkommenheit unter die Kosacken ein. Wie früher die
Polen das Kosackenthum zu beschränken [versucht
hatten], suchen es nun die Moskoviter, in
dem v. ihnen besetzten Theil Lithauens auszurotten. In Mohilew
verboten sie die Einschreibung v. Ackersleuten unter die
Kosacken. Der Kosackenoberst
Печай Нечай
( Bei Kostomarov, S. 62:
бывшій
наказнымъ гетманомъ въ Литвѣ
Schließen stellvertretender Hetman
in Lithauen
) nahm
sie dagegen auf in das Register. Die Moscovit. Wojewoden
schliessen die Ueberzähligen aus, hauen sie mit Zuchtstöcken
(батогами), knuten auch die эзаулъ эсаулъ u. сотники, um sie v. der Aufnahme selber abzuhalten.
Die Moscovit. Obrigkeit will, dass die
Ackerbauern die Taille zahlen; diese aber, sobald sie
sich zu Kosacken gemacht, wollen nichts v. den Ländereien zahlen
worauf sie angesessen.« (62) Bemerkung von Marx. Marx zitiert aus der
Erinnerung. Vermutlich bezieht er sich auf eine Äußerung Wygovskijs
in einer Unterredung mit dem Moskauer Gesandten Petr Skuratov am 17.
Mai 1658. Laut Kostomarov, S. 95, erklärte er diesem:
Отчего
чего бунты начались? [...] Все отъ вашихъ посланцевъ [...]: какъ
началиломать наши вольности, такъ и
бунты стали. Вотъ и теперъ въ Колантаевѣ задержаны наши казаки и
Сербы, и терпятъ муку такую, что и невольникамъ подобной не
бываетъ!
Schließen ⦗
Wigowski
, in
einer seiner Anklagen gegen die Moscoviter wirft ihnen
direkt vor, dass sie in Lithauen die Kosacken gemartert,
eingesperrt, zu Sklaven gemacht etc⦘
Zusatz
von Marx.
Schließen Dagegen:
Die Saporog’schen intriguirten gegen Wigowski. Dorthin flüchteten aus der Ukraine Schaaren vom gemeinen Volk. Wer Gerichtshändel hat, vagabundirt, säuft, auch der flüchtet въ Запорожье, liess seine Familie im Stich. Ihr Chef Jakoвъ Barabasch . Kerl schickt [»]Deputation gemeiner Leute nach Moskau« damit sie dort vom Czar selbst hören, wie ehrlich der es mit den Kosacken meint u. dass Wigowski seine edlen Absichten verläumdet! (p. 67 u. weiter sqq.)
S. Podolinsky: Le travail humain et la conservation de l’Energie. In: Revue internationale des sciences biologiques. Vol. 5. Paris 1880. S. 57–70.
Schließen
Le Travail
humain et la Conservation de l’Energie. Par. S. Podolinsky.
Abschnittseinteilung und -nummerierung von Marx.
Schließen 1)
Die totale Energie des Universums constante Grösse; sehr verschieden dagegen die Energiequanta in den verschiednen Theilen des Universums, z. B. die der soleils, die andren corps (Planeten, Satelliten etc[)] durch die espace intrastellaire verschiedne espèces v. forces physiques zusenden, unter den aspects de rayons lumineux, calorifiques, chimiques etc.
Dieser échange de forces zwischen den endroits die mehr u. denen, die weniger davon besitzen, müssen muss schliesslich führen à un équilibre universel d’énergie.
In der Tendenz der quantité d’énergie sich ins
Gleichgewicht zu setzen im ganzen Universum, sind alle
Transformationen, die diese forces physiques durchlaufen, begleitet v.
einer allgemeinen Tendenz gewisser Species de forces
physiques eine andre Form zu bekleiden als die
[
sie
]
besitzen u. es ist die Form der
Wärme, uniformement repartie dans l’univers Zusatz von
Marx.
Schließen (!?), die alle Arten v. phys. forces wenigstens theilweis
annehmen, im cours de chaque transformation; diese Form
– die Wärme – ist die stabilste,
die sich am schwierigsten transformirt, während alle andern Formen der Energie – Licht, Electricität, chemische Verwandtschaft etc allzumeist,
im Lauf ihrer transformations, l’aspect définitif de la
chaleur annehmen. So transformirt sich die Energie des Universums
beständig, verlässt dabei die minder stabilen Formen, um andre mehr
stabile anzunehmen; folglich strebt die
Leichtigkeit des der transformations ultérieurs beständig abzunehmen; endlich muss
die
Totalenergie eine Form annehmen die unfähig weiterer
Transformation, u. diese würde bestehen in einem gewissen
Wärmegrad uniform distribuirt im ganzen Universum;
dann ex mit
aller
Art
sinnlich wahrnehmbarer mechanischer Bewegung u.
folglich jeder Art vitaler Phänomene, denn
Temperaturdifferenz ist absolut nöthig um eine Verwandlung der Wärme in
irgend eine andre Art der forces physiques zu bewirken. Diese Tendenz
der
Energie nach allgemeinem Gleichgewicht = Dispersion de l’énergie od. nach
Clausius
: Entropie. Daher dessen
2 principles: L’énergie de l’univers est constante.
L’entropie de l’univers tend vers un maximum. Bei
Podolinsky,
S. 58: Ainsi dans le strict sens mécanique du mot, l’énergie de
l’univers serait certainement toujours et totalement conservée. Mais
cette énergie équilibrée ne serait plus capable de provoquer les
différents phénomènes observès à présent dans le monde inorganique et
dans le monde animé, car tous ces phénomènes ne sont au fond autre chose
que l’expression des différentes transformations de l’énergie. La partie
des forces physiques qui, pour le moment, est déja transformée en
chaleur uniformement distribuée dans tous les endroits de l’univers,
représente le résidu de l’activité universelle, qui s’accumule chaque
année de plus en plus. Cette accumulation n’est pas encore présente à
notre conscience pour le moment, mais on ne saurait préciser l’époque où
l’humanité commencera à sentir son influence.
Schließen Die Energie wäre so conservirt, aber in fact »energielos«; der
bereits in chaleur uniformement distribuée –
dans tous les endroits de l’univers – transformirte Theil der
forces physiques accumulirt sich jedes Jahr u. dann schliesslich alles
capores.
Abschnittseinteilung und -nummerierung von Marx.
Schließen 2)
Zusatz von Marx aus Johannes
Rudolf Wagner: Hand- und Lehrbuch der Technologie. Bd. 1. Leipzig 1858.
S. 611/612.
Schließen ⦗Absoluter Wärmeeffect: Nach
Methode von
Rumford
ermittelt man die Gewichtsmenge Wasser von 100°, die von einem Gewichtstheil der
verschiednen Brennstoffe bei vollständiger Verbrennung derselben bis auf
100° erhitzt wird; die so erhaltnen Verhältnisszahlen heissen Wärmeeinheiten od. Calorien (W. E.)
etc.⦘
Auf der Erde, die Distribution der v. der Sonne empfangenen forces nicht in der für organ. Welt u. Menschen speciell nützlichste; aber die Menschheit kann to a certain degree gewisse Modificationen in der Vertheilung der énergie solaire produciren; der grössere Theil der forces physiques auf der Erde nicht investirt mit den dem Menschen nützlichsten Formen; da er vor allem braucht Nahrungsmittel, Heizmittel u. mechanische Kräfte für die Arbeit, so wären f. ihn die nützlichsten Formen der forces physiques: 1) l’affinité chimique, plus ou moins libre, repräsentirt unter Form v. vegetabil. od. animal. Lebensmitteln od. von matières combustibles. 2) das mouvement mécanique effectif ou disponible fähig zu dienen als Motor für die dem Menschen nützlichen Maschinen.
Nummerierung von
Marx.
Schließen 1)
Die
Energie rayonnée du soleil fast einzige Quelle aller
der Menschheit nützlicher Kräfte auf der Erde.
Dieses Quantum von Energie, welche die Sonne
auf die Erde ausstrahlt, würde reflectirt werden in
den espace interstellaire in derselben Proportion,
unterginge es nicht gewisse transformations die ihm
erlauben seinen Aufenthalt auf der Erde zu verlängern et
d’y constituer ainsi une accumulation d’énergie
solaire. Dies geschieht, wenn die rayons chauds, lumineux ou chimiques in gewisser Art aufgenommen werden durch die matière, die sie transformirt in
affinité chimique libre, en mouvement mécanique, en un mot, les fait
monter en grade (Expression of
W. Thomson).
Die »façons« worin die
»force rayonnée par le soleil« monte en grade, Bei Podolinsky, S. 61: ne sont pas très nombreuses
Schließen sind sehr zahlreich,
vornehmlich aber:
1) Production des Windes, die die impulsion von Bewegung gegeben der Luft durch die Modificationen ihrer Temperatur. 2) Erhebung des Wassers durch Verdunstung; 3) Dissassociation Disassociation de des combinaisons stables, z. B. des Wassers, der Kohlensäure etc bewirkt durch Pflanzenwachsthum. 4) Muskulaire od. nerveuse Arbeit producirt durch Thiere u. Menschen. 5) Arbeit der Maschinen, construirt durch die Menschen, die unmittelbar od. mittelbar ⦗ersteres wie die machine solaire v. M. Mouchot ⦘ ont pour moteur unique la chaleur du soleil.
Die Quantität v. force solaire convertie en affinité chimique libre et en mouvement mécanique disponible ou effectif ist nicht constant, u. die quantité de force solaire, qui monte ainsi de grade, ist modificirbar, u. a., par les effets des hommes.
Die Thiere
Zusatz von Marx.
Schließen (Menschen incl.) dispersent dans
l’espace grosse Quantité de force solaire accumulée sur la terre par les
plantes, durch Respiration, ihre Selbstbewegung, Verlust ihrer
Körperwärme.
Nummerierung von
Marx
Schließen 2)
L’homme, par certains actes de sa volontonté volonté, peut augmenter la quantité d’énergie solaire, accumulée par les
végétaux et diminuer la quantité dispersée par les animaux.
|
Er erreicht den
ersten
ersten Zweck
Zusatz von Marx.
Schließen ⦗Accumulation der quantité
d’énergie solaire in den Pflanzen⦘ durch Anbau
bisher unbebauter Stellen der Erdoberfläche, durch Austrocknen
v. Sümpfen, Irrigation trockner Boden, Einführung verbebesserter verbesserter Culturmethoden, Anwendung v. Maschinerie auf Agrikultur,
Schutz der Culturpflanzen gegen ihre natürlichen Feinde, u. den
2ten Zweck
Zusatz von Marx.
Schließen ⦗Verminderung der
quantité d’énergie solaire dispersée⦘ durch
Extermination der animaux nuisibles à la richesse de la végétation.⦘
Nummerierung von
Marx.
Schließen 3) Quelle est donc la cause réelle de
cette augmentation de la quantité de l’énergie solaire qui reste à séjourner
sur la surface terrestre, sous l’aspect de substances nutritives ou de
matières combustibles, au lieu d’être immédiatement
réfléchie, d’après la simple loi de la différence des températures, dans le
glaciaire espace intrastellaire? L’unique cause en est le travail utile. Nous pouvons le définir: »Toute dépense de travail musculaire de l’homme ou des
animaux qui a pour résultat une augmentation de force solaire, accumulée sur
la terre, doit être qualifiée de travail utile.[«]
Diese kann doppelt sein: conversion immédiate d’une certaine quantité de force solaire à un degré
plus élevé oder mittelbar, durch conservation d’une quantité d’énergie déjà séjournant sur la terre,
die aber ohne Intervention der Arbeit
unvermeidlich dispersirt würde, wie die travail utile du tailleur, du
cordonnier
etc.
Die Befriedigung jedes Bedürfnisses ist begleitet v. einem Austausch de forces physiques zwischen dem Organismus u. dem äussern milieu. Eine gewisse Quantität von Energie, unentbehrlich für die Befriedigung unserer Bedürfnisse, ist gratis v. der Natur gegeben, z. B. das Oxygen in der Luft. Alles andre muss durch die Arbeit u. zwar die Muskelarbeit erworben werden.
Nach Hirn u. Helmholz: Proportion zwischen der Quantität des Sauerstoffs, eingeathmet während der Arbeit u. der Quantität der gelieferten Arbeit, oder zwischen der Quantität Arbeit welche die Verbindung des eingeathmeten Sauerstoffs mit den Elementen unsers Körpers repräsentirt und der durch die Muskeln gelieferten Arbeit das fast constante Verhältniss von 5:1. Daher wird der Bruch ⅕ betrachtet als der coefficient économique der menschlichen Maschine im Verhältniss zum Quantum des eingeathmeten Sauerstoffs oder, was équivaut à peu près, par rapport à la quantité des aliments ingérés.
Zusatz von Marx. Bei Podolinsky,
S. 65: En réalité cependant, on doit encore considérablement diminuer la
fraction [...]
Schließen Aber Podolinsky
sagt, genauer sei der
ökonomische Coefficient der machine humaine = ⅒; Bei Podolinsky, S. 65:
car la nutrition, en connexion avec la respiration, n’est pas le seul
besoin de l’organisme dont la satisfaction est indispensable. Dans les
calculs approximatifs, il est d’usage de considérer les aliments comme
représentant la moitié de la valeur du travail exigé pour la
satisfaction de nos besoins.
Schließen nämlich nutrition, en connexion avec
la respiration, da, wenn man das Bedürfniss für
Lebensmittel ⦗»il est d’usage de considérer les aliments comme répresentant représentant la moitié de la valeur du travail exigé pour la
satisfaction de notre besoin[«]⦘. Kommentar von
Marx.
Schließen ⦗Ist ein halb des Quantums Arbeit für
Nahrungsmittel u. ½ für andre Bedürfnisse nöthig? Werth kann nur für die
Arbeitskraft selbst angewandt
werden.⦘
D.h. die zur Befriedigung aller unsrer Bedürfnisse erheischte Arbeit ungefähr 10× grösser als die Muskelarbeit des Menschen.
Dieser excédant ausgeglichen durch die »utilité supérieure du travail musculaire humain guidé par l’intelligence, par la force musculaire des animaux domestiques, et enfin par les moteur moteurs inanimés naturels et artificiels[«].
Kommentar von
Marx.
Schließen Hierauf wird der Sache wieder andrer Sinn
gegeben. Der Bei Podolinsky, S. 65/66:
Le sauvage qui satisfait ses besoins en grande partie aux frais de ce
que la nature lui offre sans beaucoup de travail utile de sa part, et
dont les besoins se limitent à peu près à la nutrition,
Schließen
civilisirte Mensch depensirt mehr als der
Wilde, dessen Bedürfnisse sich fast nur
auf die Nahrung beschränken u. daher
besitzt der Wilde »un coefficient économique plus élevé que l’homme
civilisé«, d.h. bei dem Civilisirten ist »le travail
produit par le système musculaire … une plus petite fraction de ses dépenses
que chez le sauvage«, aber die »utilité de son travail est
beaucoup plus grande chez lui«.
Nach
Sadi-Carnot
Sadi Carnot
wäre »une machine parfaite« die
»qui aurait la capacité de se réchauffer elle[-]même, en faisant monter vers son foyer la
chaleur dépensée en travail«. Dies thut keine der v. Menschen
construirten Maschinen. Bei keiner derselben bekannt »la marche du cycle réversif«, d.h. die transformation du travail
Zusatz
von Marx.
Schließen ⦗dépensé⦘ en chaleur.
Dagegen: die »humanité une machine qui non seulement transforme la chaleur et les autres forces physiques en travail, mais qui produit aussi le cycle réversif complet, qui convertit son travail en chaleur et en autres forces indispensables pour la satisfaction de ses besoins, qui fait remonter à son foyer la chaleur produite par le travail … La machine humaine aura créé une nouvelle récolte, elle aura élevé de jeunes animaux domestiques, elle aura construit de nouvelles machines«; also im Gegensatz zu den andern Machinen »elle aurait produit tous les élément éléments nécessaires pour soutenir son travail pendant l’année suivante«.
Nummerierung von Marx.
Schließen 4) »Le degré de perfection de la machine humaine se
détermine … non seulement par son coefficient économique,
mais surtout par sa capacité d’effectuer le cycle réversif, c.à.d. de
convertir son travail en accumulation de forces physiques
nécessaires à la satisfaction des besoins de l’humanité.« Obgleich
der ökonom. Coefficient der Civilisirten ⅒ (der
der Wilden à peu près ⅙) so producirt der civilisirte
Mensch durch seine Arbeit eine Accumulation
d’énergie solaire sur la terre, dont la quantité dépasse 10 fois la force de
ses muscles. |
Nummerierung von Marx.
Schließen 5) »Tant que
[le]
travail musculaire fourni par la machine humaine sera
converti en une accumulation de forces, nécessaire nécessaires à la satisfaction des besoins de l’humanité, qui représente une quantité dépassant la somme du travail musculaire de la
machine humaine, autant de fois que le dénominateur du coefficient
économique dépasse son numérateur, l’existence et la possibilité du travail
de la machine humaine seront garanties.«
Nummerierung von Marx.
Schließen 6) Conclusions:
[1)] Die Totalquantität der aus
dem Erdinnern u. von der Sonne der
Oberfläche der Erde gelieferten Energie strebt abzunehmen.
Die auf
der
Oberfläche der Erde accumulirte Energie strebt
zuzunehmen. 2) Diese Zunahme, ausser den
wildwachsenden Vegetabilien, nur geschuldet der Muskelarbeit
des Menschen u. einiger Thiere. Jede Arbeitsausgabe beim Menschen od. jedem andern organisirten Wesen ist
nützliche Arbeit, wenn sie begleitet ist von einer Vermehrung der allgemeinen Quantität der
Energie séjournant sur la terre.
3) Der ökonomische Coefficient des Menschen strebt abzunehmen im Mass wie seine Bedürfnisse sich vermehren.
4) Die Nützlichkeit (l’utilité) der Muskelarbeit strebt dagegen zuzunehmen, weil eine bestimmte Ausgabe v. Muskelarbeit die Accumulation der Energie auf der Erde jetzt mehr anwachsen macht als in den primitiven Zeiten der Civilisation.
5) Solange der Mensch im Durchschnitt besitzt une quantité d’affinité chimique libre et de travail mécanique à sa disposition, sous les aspects de subsistances nutritive nutritives, de force musculaires musculaire des animaux ou de moteurs mécaniques, qui dépassent ensemble la force musculaire propre de l’homme, autant de fois que le dénominateur de son coefficient économique dépasse son numérateur, l’existence de l’humanité est matériellement assurée, car in diesem Fall die ganze Menschheit l’exemple d’une machine thermique parfaite nach Sadi Carnot.
6) Hauptzweck der Arbeit die absolute Vermehrung der Quantität der solaren Energie accumulirt auf der Erde, viel mehr als die einfache Verwandlung einer grösseren Quantität Wärme od. andrer Energieformen, die schon auf der Erde einmagazinirt sind, in Arbeit. Denn diese letztre Verwandlung, l’élévation de l’énergie, z. B. Production v. Arbeit durch Verbrennung von Kohle ist um so mehr begleitet von unvermeidlichen Verlusten durch la dispersion dans l’espace, je mehr man erhält ein höheres Percentage der Wärme ⦗od. einer andern physischen Kraft⦘ transformirt in Arbeit. |
W[illiam] Boyd Dawkins: Early man in Britain and his place in the Tertiary period. London 1880.
Schließen
Entsprechend seiner Gewohnheit notierte Marx,
bevor er das Buch exzerpierte, die ihn interessierenden Titel, aber
nicht, wie sonst, im gleichen, d.h. dem vorliegenden Heft, sondern in
seinem damals benutzten Notizbuch (siehe S. [0] und S. [4] sowie die Entstehung und Überlieferung zu Notizbuch aus den
Jahren 1880/1881). Auch Engels exzerpierte damals das Buch von
Dawkins (IISG, Marx-Engels-Nachlass, Sign. J 26) und benutzte es 1882 in
seinem Entwurf zur Urgeschichte der Deutschen (MEGA I/25. S. 308, 331;
siehe auch die Entstehung und Überlieferung
dazu
, S. 988–991).
Schließen
W. Boyd
Dawkins: Early Man in Britain, London 1880.
»Affen jetzt nicht in the habit of making stone implements or of cutting
bones, although they use stones for cracking
nuts«, aber »it does not follow that the extinct
apes« ⦗z. B. der Meiocene period, Marx
hat das Buch von Gaudry auf der inneren Umschlagseite seines
Notizbuchs aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [0]).
Schließen wie Professor
Gaudry
(»Les
enchainements du Monde animal«
p. 241) behauptet von den chipped flints and the cut rib, die ersteren
gefunden durch Abbé Bourgeois in the mid Meiocene strata zu Thenay u. die letztere (a
notched fragment of a rib of an extinct kind of manatee (Halitherium)) found at Pouancé by
M.
Delaunay
–
they might have been the work of the
Dryopethicus
Dryopithecus
, or the great anthropoid ape, then living in France⦘ »were equally ignorant, because some extinct animals are
known to have been more highly organised than any of the living members
of their class. The Secondary reptiles possessed
attributes not shared by their degenerate Tertiary successors. The Deinosaurs u. Theriodonts had structural peculiarities now only met
with in the birds and the mammalia.« (p. [67–]69) Marx hat hier wohl versehentlich nochmals das
gerade exzerpierte Buch vermerkt. Möglicherweise wollte er
eigentlich den Titel eines anderen Werks von Dawkins notieren, auf
das dieser dort (S. 87, Fn. 2) verweist: W[illiam] Boyd
Dawkins: The British Pleistocene mammalia. Pt. A: A
preliminary treatise on the relation of the Pleistocene mammalia to
those now living in Europe. (Pages I–XXXVIII.) (Monographs of the
Palaeontographic Society, Vol. 32.) London 1878.
Schließen
W. Boyd
Dawkins: Early Man in Britain. London 1880.
»It
seems very likely that horns
Zusatz
von Marx.
Schließen ⦗für ox⦘ were originally a mere
sexual character peculiar to the males, and transferred ultimately, like other sexual characters, to the females. This was brought about before the beginning of the Pleistocene age, since all oxen of that era possessed horns.« (87)
Daher so leicht in kurzer Zeit »the horns have been bred
out of some of the domestic cattle, by selection carried on through a few generations, and our polled cattle may be looked upon as a reversion to an ancestral type«. (l. c.) In the
lower Meiocenes I have failed
to meet with evidence that the dear deer possessed any antlers. (89)
The disappearance of the apes from Europe at the close of the pleiocene age is one of the most important facts to be recorded in the history of the mammalia. (90)
The family of lemurs made its appearance both in Europe and America in the Eocene; the apes, or Simiadae, in the Meiocene. (90)
Pottery was unknown in Europe in the Pleistocene. (92) 21 fossil mammalia have been recently proved by Dr. Forsyth Major to have inhabited Tuscany in the Pleiocene age: of these there is only one species, the hippopotamus, now alive on the earth. … the arrival of one solitary living species marks the dawn of that order of nature to which man belongs. (92, 93)
In
the Pleistocene period
… new mammals appear belonging for the most part to
living species … their remains are associated
with human implements … show that man was a member of the Pleistocene
fauna. (94) Die Pleistocene mammalia found in
the deposits of rivers and in ossiferous caverns. (l. c.) Von den
Pleiocene species gehören alle ausser
Bei Dawkins, S. 95:
one or two
Schließen
2
den extinct an; von
der Pleistocene – 72 77 species – 22 extinct, 55 living. (95) Von den 8 survivals der Pliocene Pleiocene period während der Pleistocene – nur
eine lebende: Hippopotamus
amphibius ⦗african hippopotamus⦘. In der Pleistocene era – von den 55 living
species leben jetzt 33 in der gemässigten Zone; u. endlich the man of the river deposits, or the River-drift man.
([95,] 98, 99)
Arctic species – living in der Pleistocene era 8. (l. c.) Dazu [(]zu den arctic species) auch zu rechnen the Cave-man, jetzt represented by Eskimos, differed from the Palaeolithic man of the river deposits probably in race, and certainly in culture. (100)
Ausserdem newcomers in Pleistocene era u. now living
in the cold climate of the mountains not far removed from
the snow line, i. e. Snowy vole, Alpine marmot,
Chamois, Ibex. Zusatz von Marx.
Schließen (4)
[100, 101] Ferner 8 still
living species now found in hot climates. (p. 102, 103[, 104]) When man omitted, the
groups of animals in the Pleistocene era thus:
|
Gliederung mit lateinischen Kleinbuchstaben von
Marx. Schließen a) |
Survivals from Pleiocene. | living species (1) | Extinct (7) | |||
|
Gliederung mit lateinischen Kleinbuchstaben von
Marx. Schließen b) |
New living species: |
Gliederung mit griechischen Kleinbuchstaben von
Marx. Schließen α) temperate ( Vermutlich hat Marx hier „the man of the river deposits“ mitgezählt. Bei Dawkins, S. 98/99: Incoming Species now Living in the Temperate Zone = 33./ [Liste] / The last and most important addition to be made to this list is the man of the river deposits, the River-drift man [...] Schließen 34) |
Gliederung mit griechischen Kleinbuchstaben von
Marx. Schließen β) Northern (8) |
Gliederung mit griechischen Kleinbuchstaben von
Marx. Schließen γ) Of Mountains (4). |
Gliederung mit griechischen Kleinbuchstaben von
Marx. Schließen δ) Of hot countries (8) |
|
|
Gliederung mit lateinischen Kleinbuchstaben von
Marx. Schließen c) |
New extinct species (15) | Total: 77 species. [109] |
There are none (caverns) older than the mid Pleistocene times. (143) ⦗[»]although caverns must have existed in all ages of the earth’s history«⦘ (143)
In Aus mid Pleistocene age v. palaeolithic implements found: simple flake; [163] dagegen:
in the late pleistocene river[-]beds: the flake; the chopper
Zusatz von Marx.
Schließen (Hackmesser) or pebble roughly
chipped to an edge on one side; the hâche
Zusatz von Marx.
Schließen (Axt, Beil), or oval pointed
implement intended for use without a handle; an
oval or rounded form with a cutting edge all
round, which may have been used in handle; a
scraper for preparing skins; endlich pointed
flints used for boring; savages like the native
Australians; living by hunting; he fashioned the stones happening to be within his
reach, – flint, quartzite or chert – in the shallows
of the rivers, as they were wanted, throwing them away
after they had been used. Daher the large
numbers met with in certain spots, wie zu Bei Dawkins, S. 163:
Brandon in Suffolk, and Thetford.Thetford liegt in der Grafschaft
Norfolk.
Schließen
Brandon u. Thetford in
Suffolk
; a nomad hunter,
ignorant of the art of grinding his stone tools to a
sharp edge. (163)
|
{e}Marx
hat sich beim Paginieren geirrt und die Seite nicht „51“, sondern
„57“ numeriert (und dementsprechend die folgenden: 58, 59, 60
[...]).
Schließen
Selber casus in Frankreich, shown by
the researches of Boucher de
Perthes
u.
Rigollot
in the
fluvialite fluviatile strata of the valley of the Somme at Amiens u.
Abbeville.
(p. 163, 64) Discoveries der letzten 20 J. ähnlicher
implements as far south as the deposits of the Garonne near
Toulouse; man folgte den animals in their migrations; he must have
found game in great abundance in the well[-]watered lowlands and round the numerous
lakes, now covered by the North Sea and the English and Irish
Channels. (164) Bei Dawkins,
S. 164: The hunter has also left traces of his presence in Spain
[...]
Schließen Some traces of this
hunter’s present, durch implements found
in the gravels of Manzanares (near Madrid)
(wedge-shaped Bei Dawkins, S. 164: implement
Schließen instrument
von »Madras« form), ovate Bei Dawkins, S. 164: implement
Schließen instrument
zu Gabbiano (Abruzzo[)]
[;] similar Bei
Dawkins, S. 164: implements
Schließen instruments
Bei Dawkins, S. 164:
in Greece [...] near Megalopolis.
Schließen near Megalopolis
(Peloponnes) from beds of sand,
with bones of the great pachyderms. (l. c.) Ditto traces of Riverdriftmen in Africa, Palestina u. Indien mit
entsprechenden implements. (p. 165)
[Ch. VII. The Cave-man and the Advance in
Culture]
⦗Vom
selben Dawkins: „Cave-Hunting.
Soll sein: 1874. Marx hat die irrtümliche Angabe bei Dawkins,
S. 175, Fn. 1, übernommen; dort: [...] in my work on
Cave-hunting, 8vo, 1875.
Schließen
1875
⦘ [175]
Die eigentlichen cavemen später u. höher
entwickelt als die River[-]Drift men. Bei beiden No
Pottery. Zusatz von Marx.
Schließen
No
domestic animals.
“ Implement
making u. Sewing bei Cavemen. [199–210] The occupations which centred then, as now, round the hearth, were for men the manufacture of articles for the chase, and for
the women the preparation
of food and clothing. Flint and chert
pebbles were collected and fashioned into various articles near
the fires: into spearheads, arrow-heads, flakes,
borers, and saws for cutting antlers and bones; – into needles, and harpoons. The skins of the wild
animals were prepared for clothing and other
purposes, and sewn together with a thread of reindeer sinews;
wahrscheinlich dress duty der women. Some of the outlines incised on the antlers in the caves of Auvergne represent the skin stretched out after it had been removed from the
body of the animal, the incision being made, as at the present time,
from the lower jaw to the tail, and the legs and tail being
preserved. The fashioning of wooden handles for
the implements with their imperfectly edged
tools must have occupied a large portion of
the time of the men in the intervals of hunting. (210, 11) The
hunters were armed with spears tipped with
flint and bone, with daggers of reindeer antler,
some bearing beautifully carved handles. Sie
leben meist auf reindeer, horses,
Dawkins (S. 212) erwähnt: reindeer,
horses, [...] cave-bears, uri, [...]
Schließen
ursus
etc, aber,
wenn opportunity, attacked also animals living in the sea, seals, whales,
walruses. [212–218]
Dress and ornaments: painted probably their
faces with red oxide of iron, lumps of
which found in the English, French and Swiss
caves. Their clothes made of the furs of reindeers, bisons, horses etc sewn together
with sinews like those of the Eskimos; their
arms and hands protected by long gloves with 3 or 4 fingers.
Wore amulets u. necklaces made of perforated shells
(fossil and recent), of bone, ivory u. teeth.
[211, 212]
Fowling
Zusatz von Marx.
Schließen (Vogeljagd). [218,
219]
Fishing. [219,
220]
Engraving (upon bone,
antler, and more rarely upon ivory and stone
, ) the hunting scenes, resp. animals, which most vividly
impressed themselves upon their memory u. zwar diese faculty of representing animals wonderfully developped developed
. [220]
Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗weit mehr als bei ihren neolithic successors⦘ Ebenso sculpture in Verfertigung von handle of dagger (cave of Laugerie Basse) of reindeer antler
etc. [223]
The ivory used in the
sculptures and engravings derived from the tusks of the mammoth, and the
sharpness of the outlines implies that it was used when fresh. Bedenkt
man the rudeness of their materials, so die accuracy ⦗u. grace u.
liveliness⦘ womit sie represented the figures more prominently before of them in their daily life most
extraordinary; unter uncivilised peoples nowadays nur zu
vergleichen with the artistic representations der Eskimos. [223, 224] A human
tooth, found in the cave of Plas Newydd
ist only piece of human frame of late Pleistocene age
found in Great Britain; dagegen: Human remains in the Cave of Duruthy ⦗situated on a rocky promontory
of nummulitic limestone near Sorde, Western Pyrénées, overlooking the junction of the gave d’Oleron and gave de
Pau, 2 tributaries of the Adour, and is
hollowed in the nummulitic limestone⦘,
Lartet, Louis, [Gatien] Chaplain Duparc: Sur
une sépulture des anciens troglodytes des Pyrénées
superposée à un foyer contenant des débris humains associés
à des dents sculptées de lion et d’ours. In: Matériaux pour
l’histoire primitive et naturelle de l’homme. 9. volume.
2. série. T. 5. Toulouse 1874. S. 101–167. Dawkins
verweist auch auf: Bull. Anthrop. Soc. de
Paris, IX. p. 516 et seq.
Gemeint ist: Bulletin et mémoires de la Société d’anthropolgie
de Paris. [Paris.] 2. série. T. 9. 1874. S. 516ff. Es ließ sich
kein Exemplar dieses Bands ermitteln.
Schließen explored 1874 by
L. Lartet
u.
Chaplain-Duparc
. Nur in dem
upper part des untersten layer of red earth with flintflakes u. fragments of charcoal ist a skull of Palaeolithic age; dabei necklace; dann folgt dicke accumulation of
refuse, of broken bones of horses, oxen, stag and reeindeer reindeer, large quantities of ashes, and various flint implements of the Palaeolithic
types; darüber a thick talus, etc. Unter large Steinen, fallen
from the cliff verborgen a sepulchral vault,
contained numerous skulls and skeletons; deren Neolithic age bewiesen durch type der
implements, vor allem auch rude fragments of
pottery ⦗das necklace bei dem palaeolithischen Kopf (ohne skeleton) beweist
dass die cavemen in habit of killing lions u. bears, the
teeth mostly adorned with most interesting engravings⦘. [226–228]
|
No interments proved to be of Palaeolitic Palaeolithic age.
The river[-]drift
implements in the caves of Cresswell Crags, of Kent’s Hole, and of the Grotte de l’Eglise are found in the strata
below those with the implements of the Cavemen, also lebten River[-]drift men
in France u. Britain vor den Cavemen ⦗u. zwar,
wie nachgewiesen, ungemessne ages zuvor; sind jetzt auch extinct⦘
Obgleich sie einzelne einfache forms v. implements gemein haben – wie the flake, scraper
u. hammerstone – die implements der cavemen viel
höher stehend u. im Ganzen verschiedner Art. The
river[-]drift
men wandered als hunters über ganz Europa südlich v. Norfolk, liessen traces in Spanien, Italy, Greece, Asia Minor, ganz Indien; the
cavemen are restricted to the area extending from the
Alps and Pyrénées as far north as Derbyshire u. Belgium u. has have not yet been found farther east than Poland u. Styria
… the River[-]drift
men belong to the southern group of Mammalia, while the Cavemen
to the northern, wie reindeer, musksheep etc.
Die discoveries der letzten
20 Jahre
Bei Dawkins, S. 233:
have tended
Schließen
seem
to confirm the
identification der cavemen mit den Eskimos. [230–233]
Im pleistocene age no trace of pottery or spinning, of domestic animals or cultivated seeds or fruits. Wandering feral life. [244]
[Ch.
VIII] Neolithic Civilisation: Prehistoric
farmer, and heerdsmen herdsmen.
Prehistoric period, alles zwischen
Pleistocene age u. the beginning of
history; to it belong most of the alluvia and
the peat-bogs; u. die contents gewisser caverns
characterised by the presence of the wild mammalia now
living in Europe etc. Nur eins von allen damals
lebenden mammals extinct, the Irish elk. Dies Bei Dawkins, S. 247: Neolithic stage of
culture
Schließen
neolithic age
– or that of polished
stones, with the stocks of the more important
domestic animals, and many of the cultivated
seeds u. fruits. [247]
Die submerged forests dieser Periode (neolithic) angehörig, weil present animals originally domestic, and introduced by the Neolithic tribes, the Celtic shorthorn and the sheep or goat u. die absence der Pleistocene mammalia. (254, 55) Dies Land – wozu dieser forestgrowth belongs – nicht zu confound with the older surface, nearly at the same horizon, and containing the remains of the mammoth, wie at St. Audries, near Watchet, in Holyhead Harbour, and off the coast of Yarmouth; Noch weniger mit dem noch älteren Land surface under the boulder clay of Norfolk and Suffolk, wo discovered the southern Elephant etc; the southern elephant lived in Europe vor dem Mammuth u. das Mammuth extinct vor der introduction of domestic animals. [255]
[»] The forests and morasses would probably cause the Prehistoric climate to be more damp than that experienced in Britain since the dawn of history; while the larger area of land would produce a greater contrast between the temperature of summer or and winter.«
Dawkins, S. 255–257, verweist hierzu auf zwei
Arbeiten von James Geikie: On the buried
forests and peat mosses of Scotland, and the changes of climate
which they indicate. In: Transactions of the Royal Society of
Edinburgh. Edinburgh. Vol. 24. 1867. S. 363–384; und
The great
ice age and its relation to the antiquity of man. London
1874; bzw. 2. ed., revised. London 1877. Ch. 26. Auf der
S. 101-126 (Fortsetzung auf
S. 5-6) des vorliegenden Heftes exzerpiert Marx ein
anderes Buch von Geikie: Prehistoric Europe. A geological sketch.
London 1881.
Schließen Nach
James Geikie
: „no island
of the Orkney or Shetland groups can boast the presence of any natural
trees deserving of the name.“
… And yet the mosses and sunk forests
of those regions abound with fallen trees, many of which equal in thickness to the body of a man.“ Zur
Lebenszeit dieser „buried trees“ – the land stood at a
higher level, and the neighbouring ocean at a greater distance.
Ebenso mit den „Inner and outer Hebrides“
u. „all the maritime regions of Scotland“. (255, 56)
Dasselbe folgt aus den „facts disclosed by the mosses of
Ireland and England. On the coasts of France and
Holland – peat dips deep under the sea; and along those bleak maritime regions of Norway, wo jezt kaum a pine-tree grows, we find peat
mosses mit remains of fullgrown trees, nur
met with in districts much farther removed von influence
der See.“
Aus der great thickness des bark der Scotch firs in the buried forests schliesst Geikie auf viel kälteres Clima als jezt, more like that of the wooded regions of Canada als deren des jetzigen Deutschlands, etc. (256, 57)
[»]Die mammalia
die Great Britain u. Ireland bewohnten in der Prehistoric Period 3erlei: Nummerierung von
Marx.
Schließen 1) wild species surviving from
the Pleistocene age; Nummerierung von Marx.
Schließen 2) species introduced under the care of man; Nummerierung
von Marx.
Schließen 3) domestic animals reverted
to a wild state.« (257)
Domestic Animals of the Prehistoric Period: dog, Horse, Sheep, Goat, Shorthorn, Ox Hog.
Wild animals: Man; Beaver; Hare; Alpine Hare; Rabbit; Water Rat; Wild Cat; Otter; Marter Marten; Badger; Brown Bear; Grisly Bear; Wolf; Fox; Horse, Roe; Stag; Elk; Irish elk; Reindeer; Urus; Wild Boar. [261, 262]
Neolithic: Hut Circles. The contents of these pits ⦗at Fisherton, near Salisbury f.i.⦘ or „hut circles“ ⦗ancient habitations dating as far back in this country as the Neolithic age, and in use, as proved by the discoveries at Standlake u. at Brent Knoll, near Burnham, as late as the time of the Roman occupation⦘ u. a. Spindle-Whorl of burnt clay ⦗also Spinning⦘, two dressed lumps of chalks chalk with holes drilled in them … weights … used to give tension to the warp threads in weaving, like those found in the Swiss pile-dwellings. Two curious combs, 6 inches long, with short thick teeth and long handles were used in weaving; a bone needle with drilled eye implies sewing. Fragments of pottery, not turned |59 in the lathe, plain, or ornamented with incised curves, right lines, or lines of dots – potter’s art; were also cultivators of the ground, … a cast of a grain of wheat found in the clay which had formed a portion of the cover of one of these pits; 2 concave stone grain-rubbers or „mealing stones“ for grinding corn; the remains of the animals in the pits belong to wild and domestic species; this form of subterranean habitations is still used by native tribes in the Interior of Africa “ . [266–268]
Log Houses in Ireland. Model preserved (in Museum of
the Royal Irish academy) of a
hog log hut, discovered 1833 in Drumkelin bog,
Inver, Donegal; in diesem Haus gefunden a »stone
celt«
Zusatz von
Marx.
Schließen
(Achse)
; im ground floor, ausser
der stone axe – a grindstone
(hollowed in the centre by rubbing) u. … remains
of fireplace (wozu led a paved causeway) composed of slabs of freestone, at
14 yards’ distance from the house etc. Dies house u. the surrounding
woodland growth of bog[-]willow, ash, and
oak, lay buried under a depth of of 14 feet below the surface of the bog. It is the only example of a »wooden« cabin
of the Neolithic age which is on record … is a type of one of the forms of habitations wo timber was
abundant, and where stone was not at hand for
building circular or beehive
huts like the Scotch burghs. The neolithic inhabitants of Britain
also used Caves for habitation, such as those of
North Wales etc. (269–271)
Bei Dawkins, S. 247/248: Man appears in the
Neolithic stage of culture, or that of polished stone, along with
the stocks of the more important of the domestic animals, and many
of the cultivated seeds and fruits. Subsequently in the long course
of ages bronze became known, and then iron, each causing a great
change in the arts and the social condition of the people. Polished
stone, bronze, and iron, it must be remarked, are merely the outer
signs or symbols ot three phases of culture, each of which was
higher and better than that which went before.
Schließen
Polished
Stone, Bronze and Iron od.
Neolitic Neolithic, Bronze, Iron. ⦗Polishing of
Stone distinguishes at the outside, the first or neolithic phase of the
Prehistoric period from the palaeolithic.
[247, 248]
»At the close of the pleistocene age, the valleys which united Britain to North France, Germany and Scandinavia as well as to Ireland, were gradually depressed beneath the sealevel; and the North Sea and Brit. Channel, the Irish Sea and the Western Atlantic coastline generally became very much as we find them now. An examination of the submerged forests and peatbogs proves that the downward movement had not ceased until a late period in the Neolithic age.« (p. 248)
»The sharp line of demarcation between the two
Zusatz von Marx.
Schließen ⦗the Pleistocene period
and the Prehistoric with its three phases
neolithic, bronze, iron⦘ is to be noticed in almost every river valley, where both are
close together; the Pleistocene fluviatile
strata occurring in various levels, either
above or below the present
level of the stream, while the Prehistoric
deposits consist of alluvia close to the present
level of the stream, or of subaërial
accumulations of loam and the like, the result
of the rain-wash, covering the lower grounds like a mantle. … A line of demarcation is equally clear in the caverns
wo die Pleistocene accumulations are generally mapped off
from those of the Prehistoric age by a layer of stalagmite,
sometimes of considerable thickness.« (263, 64)
[»]Die
homesteads (neolithic) lagen in clusters in the forests – eh wir zu ihnen kommen herds of goats and flocks of horned sheep, … troop of horses or small short-horned oxen … od. swineherd tending the hogs in their search after
roots … large dogs ⦗die im Nothfall auch
gegessen werden⦘, used as guardians of the flocks against
bears, wolves or foxes and for hunting the wild
animals. At last, on emerging into the
clearing – a little plot of flax or
small[-]
eared
wheat, and near the homestead the inhabitants, clad some in linen
and others in skins, and ornamented with necklaces and
pendants of stone, bone, or pottery … some cutting wood with stone axes with a
wonderfully sharp edge, fixed in
wooden handles … with stone atzes adzes and gouges
Zusatz von Marx.
Schließen (Hohleisen, Hohlmeissel), or with little saws composed of
carefully notched pieces of flint about 3 or 4 inches long,
splitting it with stone wedges, scraping it
with flint flakes; some … preparing handles for the spears, shafts for the arrows and wood for the bows, or for the broad
paddles used for propelling the canoes.
Others are busy grinding and sharpening the various stone
tools, scraping skins with implements ground to a circular edge, or carving various
Bei Dawkins, S. 272:
implements
Schließen
instruments
out of bone and antler with
sharp splinters of flint, while the women are preparing the meal
with pestles and mortars and
grain rubbers, and cooking it on the fire,
generally outside the house, or spinning thread with
spindle and distaff, or weaving it with a rude
loom … moulding of rude cups and vessels out of
clay carefully prepared.« (272, 73) The Neolithic farmers used for food the produce of their flocks and herds,
eating all their domestic animals, Bei Dawkins, S. 273:
including the horse and dog
Schließen incl. of horse and
dogs
… abundance of game out of the forest … was an occasional supply, nicht main subsistence.
Roe, stag, wahrscheinlich auch elk u. reindeer,
in Irld der sonst damals schon extinct Irish elk … auch urus (large
wild ox) still living, also ate hares, wild boars u.
beavers. (273, 74)
Bei
Dawkins, S. 274: the symbol of the Neolithic culture
Schließen Der
Typus
u.
wichtigstes neolithisches Instrument – the Ax Axe
⦗damit Bäume gefällt zum clearing des
ground, durch its sharp edge wood became useful
for manufacture of various articles and implements⦘ unmessbar
superior to the rude flint hâche des
Palaeolithic hunter,
which could not make a straight cut
in wood u. generally intended for use in the
hand, without any handle.
[274]
Spinning u. manufacture of linen introduced in Europe in
the Neolithic age. Im neolithic household the spindle and the distaff always to be found, u. die circular perforated spindle-whorls
Zusatz von
Marx.
Schließen
(= whirls,
Wirbel)
, made sometimes of stone, manchmal of |60 bone or pottery, very commonly met with in the Neolithic habitations u. tombs. The thread ⦗as proved durch die discoveries in the Swiss lakes⦘ composed of
flax u. the combs – used for pushing the
threads of the warp Zusatz von Marx.
Schließen (Kette) on to the weft
Zusatz von Marx.
Schließen (Einschlag), show that it was woven into linen on some kind of loom. Dies wahrscheinlich Weiberarbeit, wie universal practice bei classical peoples des Mittelmeers u.
unter den rude tribes of Africa, Asia, America.
[275]
Pottery: the vessels are coarsely made by hand, meist of clay worin small pieces of stone, or fragments of shell, have been worked; brown or black in colour, meist mit rounded bottoms, also nicht intended to stand on tables, sondern to be placed in hollows on the ground or floor; manchmal ornamented with patterns in right lines or in dots. [275, 276]
Neolithic flint mines
Bei Dawkins: near
Brandon
Schließen
in Brandon
(Suffolk): Die
stone implements der Palaeolithic men fashioned out of pebbles and
boulders torn from the rocks by the elements; die stones used by the Neolithic men for their
implements were carefully sought beneath the ground.
Dawkins (S. 276) verweist auf William
Greenwell: On the opening of Grime’s Graves in Norfolk. In: The
Journal of the Ethnological Society of London. London. New
series. Vol. 2. Session 1869–70. 1870. S.
419–439.
Schließen
Series of workings at
Grimes Graves, near Brandon
(Suffolk), explored by Reverend
W. Greenwell
, besteht aus shafts
connected together by galleries from 3 to 5 feet high, made in
pursuit of a layer of flint good for manufacture.
War der flint within reach exhausted, a new shaft sunk
close by, and a new set of galleries made;
denn die miners seem to have been ignorant of the use of timber to keep up the roof, and were
therefore unable to work very far from the bottom of the
shaft. ⦗The partially filled up shafts appear at
the surface as circular depressions in selber Form wie die hut
circles.⦘ ⦗Diese mode of mining employed in Britain as late, if not later than the time of
James II
, in obtaining the iron ore, which made the iron trade of Kent and Sussex of such importance down to the end of the 17t century. The large woods in the neighbourhood of Hastings,
in the direction of Battle, Brede and Ashburnham, mark to a great extent the
broken ground caused by these excavations and render them worthless for the
farmer.⦘
In the old workings the miners have left behind their tools – picks made out of stags’ antlers, polished stone celts, which fitted to the marks in the galleries, chisels of bone and antler, and little cups made of chalk evidently intended to contain grease for the supply of light. In einem der pits large accumulation of the bones of animals for the most part broken for the sake of their marrow, of the Celtic shorthorn, the sheep or goat, the horse, the pig, and the dog. Die bones der shorthorns belonged fast ausnahmslos to young calves, die des dog to aged animals, eaten by their masters after having become too old for hunting. [276–278]
The flint implement Manufactory at Cissbury: on a
large scale shafts and galleries at Cissbury, – a
Camp on a commanding position
of the South Downs, about 3 miles from Worthing, explored by General Lane Fox
Augustus Henry Lane Fox: An examination into the character and probable
origin of the hill forts of Sussex. In: Archæologia. London.
Vol. 42. 1869. S. 27–52; und Further remarks
on the hill forts of Sussex: being an account of excavations in
the forts at Cissbury and Highdown. Ebenda.
S. 53–76.
Schließen ⦗„Hill Forts of Sussex.“
Archaeologia XLII⦘ etc. The surface des
ground in and around the circular depressions covered
Bei Dawkins, S. 278/279: by innumerable splinters and by
implements
Schließen
by
innumerable implements
in every stage of
manufacture, from the nodule of flint, fresh out
of the chalk, spoilt by an unlucky blow, to the article nearly finished and accidentally broken. ⦗The Romans used
the camp at Cissbury for military purposes.⦘ Unter den 1000nds of
implements found at Cissbury nur 3 bear traces
of polishing u. diese are broken; wahrscheinlich passirten sie also
hier nur durch Bei
Dawkins, S. 280: the first stage of their manufacture
Schließen
ihr first state
of manufactory
u. wurden polished by the people who used them
elsewhere, at home
on one of those
grindstones generally found in Neolithic villages, wie im log house zu
Donegal. [278–280]
Commerce: Die implements – dies folgt from the existence of centres of mining and
manufacture – über weite districts vertheilt,
Bei Dawkins, S. 280: It is obvious, from the
existence of centres of mining and of manufacture, that the
Neolithic tribes of Britain had commercial intercourse with each
other. The implements were distributed over districts very far away
from the places where they were made, probably by being passed from
hand to hand, and tribe to tribe, [...]
Schließen
probably by being passed from
hand to hand u. from tribe to tribe
, wie copper kettles u.
other articles, coming from the Russians in Kamtschatka, find their
way eastward among the Eskimos of West Georgia u.
ebenso penetrate in this way European articles into
the heart of Africa. Dass diese Sorte traffick extended over enormous distances
in the Neolithic age proved by the distribution der axes made of
nephrite od. jade. Zusatz
von Marx.
Schließen (Jade, Nephrit,
Beilstein, Bitterstein) Dieser existirt in der alten Welt nur in Turkestan u. China, wo seit
undenklicher Zeit er den Tartaren u. Chinesen supply supplies liefert; wurde in der neolithischen Zeit
wahrscheinlich transported durch Asien, by the steady
westerly drifting der tribes; passing from hand
to hand, and in the course of many ages arriving in Britain. Sein
Werth in its rarity, hardness
u. beautiful green colour, superstitious virtues attached to it in
all ages and among all peoples; unter Chinesen u.
Neuseeländern heutiger Zeit wie bei den ancient inhabitants of
Europe. In den Neolithic times die Aexte draus gemacht nicht for common use, sondern
suspended as charms and
ornaments; dies auch case in Bronze age.
[280, 281] – Traffic
was carried on by barter.
[290]
Navigation: the intercourse der neolithic tribes greatly facilitated durch canoes, formed of the trunk of trees, hollowed partly durch fire, partly durch axes, u. propelled by means of a broad paddle; einige davon 40 feet long; in diesen canoes wahrscheinlich crossed the Neolithic peoples mit cattle u. household stuff über nach Britain (von den nächsten Gestaden des Continents) u. von da nach Irland. [281, 282]
Warfare u. Camps: the numerous heads of javelins,
arrows u. spears zeigen dass die neolithic inhabitants Britain’s u. Irlands
beständig Krieg mit einander führten, wie alle lowly
civilised tribes ausser den Eskimos. Club und
|61
Axt used in hand to hand
fight.
For
purpose of defence camps constructed with
well-engineered ramparts of stone or earth, and
fosses, manchmal 3 or 4 ramparts über einander. Bei Dawkins,
S. 282: The ramparts [...] were so placed as to enable their
defenders to sweep the ground within range with their sling stones
and arrows.
Schließen Von diesen ramparts slung stones
and arrows
; Bei Dawkins, S. 282: These
camps [...] are exceedingly abundant, and form, even in their
present ruined condition, striking pictures in the landscape; as,
for instance, that [...]
Schließen
sehr zahlreich diese camps, z. B.
that of Mount
Badon bei Bath, Old Sarum bei Salisbury u. Caer
Caradoc bei Church Stretton. They cluster more thickly on the spots which command the fertile valleys, as
f.i. the sides of the Severn and the Dee, and on the Chalk Downs
overlooking the rich „bottom bottoms“ of the southern counties.
Dawkins (S. 282/ 283) zitiert Lane Fox: An examination into the
character and probable origin of the hill forts of Sussex. [...]
(s.o. Erl. zu ⦗„Hill Forts of
Sussex.“ Archaeologia XLII⦘). S. 51. Marx zitiert nach
Dawkins.
Schließen General
Lane
Fox
says: Jede „group of
hills“ in den South Downs hatte a stronghold of its own intended „to contain
the inhabitants of the surrounding district, who
dwelt in the valleys beneath, where
food and water were obtainable, and where traces
of their cultivation still exist, and who, like the savages of Africa etc resorted to their strongholds in times of danger, each man
carrying with him fuel, water and provisions hinreichend to sustain
him till the foe retired.“
[282, 283]
Bei Dawkins, S. 283: The population was large, but it was split up
in small tribal communities normally at war with each other, like
the Afghans, the Kaffirs, or the villagers [...]
Schließen
Britain occupied by tribal
communities, wie bei Afghans,
Kaffirs u. den villages die
Siehe hierzu Stanley: Through the Dark continent [...]
Schließen
Stanley
found in his voyage down the Congo …
there must have been social differences resulting from
the possession of property, bes. in the shape of
flocks u. herds; u. die variation in size u. contents der burial places shows that it was
unequally distributed. [283]
Burial of
Dead.
Die neolithic tribes in Britain buried
their dead manchmal in caves previously used by them
for dwellings, manchmal in chambered tombs, which probably represent
the huts of the living; jede davon generally used as a vault common to the family or
tribe, contained skeletons of
all ages; the interments successive etc.
Dawkins (S. 285) zitiert
Aristoteles nach Thurnam: On ancient British barrows especially
those of Wiltshire and the adjoining counties. (Pt 1. Long
barrows.) In: Archæologia. London. Vol. 42. 1869‒70.
S. 211. Thurnam verweist dort seinerseits – irrtümlicherweise – auf
Aristoteles: Politica, VIII. 2. Soll sein: Politica,
VII, 2. [VII, 1524b.]
Schließen Nach
Aristoteles
war the Iberian people gewohnt of placing as
many obelisks round the tomb of the dead warrior as he had slain
enemies u. a structure
of this sort remarked in Britain; so in some of the »long barrows«
of Wiltshire, Somerset u. Gloucestershire … a boundary
wall of rubble stone from 2 to 3 feet high, with large upright
blocks of stone placed at intervals, forming a peristyle like those surrounding the topes
of India. Manchmal Bei Dawkins, S.
286: the chambered barrow
Schließen the boundary
wall
very complicated wie zu Uley in Gloucestershire. The dead buried in these
tombs as they died in a contracted or crouching posture … wahrscheinlich due to their sleeping in that position, nicht Zusatz
von Marx.
Schließen wie wir
at full length on a bed. Dr
Thurnam
(
Archaeologia
) glaubt dass from the
many cases in which he has found cleft
skulls, that human sacrifices were offered,
wie bei den Gauls
Gaius Iulius
Caesar: Commentarii de bello Gallico. VI, 19; Pomponius Mela:
De situ orbis. III, 2.
Schließen (
Caesar
, VI, 19 u.
Mela
III. 2); auch domestic
animals slaughtered u. eaten mit den wild animals – boar, roe, stag – in
honour of the dead. [284–287]
Belief in a Future State: Implements of various kinds, flakes, arrow heads, scrapers, celts and pottery generally found in the tombs, wohl für den use der dead; the tomb, to the Neolithic mind, as truly the habitation of the spirits of the dead as the hut was that of the living. Hence the offerings made to them u. die damit zusammenhängenden superstitions bis in die historische Periode hinein. Some of the tombs of imposing grandeur … spirits worshipped by the family or tribe wie bei Red Indians u. many African peoples. [287–290]
Neolithic Civilisation on the Continent: Traces davon
entdeckt fast in ganz Europa. 1829
Marx hat das Buch von
Keller in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe
S. [4]).
Schließen ⦗see
Keller
»Lake
Dwellings«
⦘
excavation for deepening the harbour of Ober Meilen, on
the lake of Zurich, revealed Pfahlbauten,
erweckten damals so little interest wie die gleichzeitigen discoveries in Kent’s Hole
durch Mr MacEnery
; ihre Wichtigkeit erkannt
1854; seit der Zeit Bei Dawkins,
S. 291: researches
Schließen discoveries carried on in vielen lakes v. Schweiz, Italien, Oestreich, bewiesen, dass
zahlreiche population dwelt in houses built on platforms, at a short distance from the shore, in the Neolithic, Bronze, and Iron ages; in der Schweiz bis 1st century after Chr.
⦗a coin of Claudius
found with other coins in the pile-dwelling of
Marin.⦘ In meisten cases die
habitations burnt u. die platforms m. den Rests der Hütten u. household
stuff dropped down to the bottom of the lake,
bildeten mit den various articles, lost from time to
time, a relic bed; manchmal dies repeated, each
Zusatz von
Marx.
Schließen
(successive)
conflagration being marked by its layer of ashes
and charred piles.
The artificial platforms for the huts built on piles
interlaced with timbers, manchmal on bundles of
brushwood, or fascines, occasionally weighted with clay or stone –;
die platforms connected with the land by a cause-way; intended for
defence; als im Bronze age die
Angriffsmittel verbessert wurden, the settlements were built at
a greater distance from the margin, so as to be farther away from the reach of the slingstone and of the arrow.
Aehnliche habitations
Dawkins (S. 292)
verweist auf Richard F[rancis] Burton: Notes on certain matters connected
with the Dahoman. In: Memoirs read before the Anthropological
Society of London. Vol. 1. 1863-4. London 1865.
S. 311.
Schließen described by Major Burton in Dahomey
, durch captain
Marx
hat das Werk von Cameron in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [4]).
Schließen
Cameron:
»Across
Africa«
im Lake Mohria Mohrya
, as the homes of certain African tribes. Dawkins (S. 292) zitiert nach Keller: The lake
dwellings of Switzerland [...] Vol. 1. S. 497/498. Marx
zitiert nach Dawkins.
Hitzig: Supplementa Tubulae Syriae.
c. II: Marx hat diese Angabe von Dawkins übernommen, der
anscheinend Keller missverstanden hat. Bei Keller, S.
497: the [...] quotation [...] is from Abulfeda, a geographer and a
Syrian prince, born A.D. 1273, and died in 1332. The passage, to
which my attention was directed by Prof. Hitzig, occurs in the
‘Supplementa Tabulae Syriae,’ cap. ii., and runs as follows,
translated into English: [...] Gemeint ist: Supplementa tabulae ex
prolegomenis geographiae Abulfedinae petita. In: Abulfedae tabula
Syriae; cum excerpto geographico ex Ibn ol Wardii geographia et
historia naturali. Arabice nunc primum edidit, latine vertit,
notis explanavit Io. Bernhardus Koehler. Accessere Io. Iacobi
Reiskii animadversiones ad Abulfedam et prodidagmata ad
historiam et geographiam orientalem. Lipsiae 1766. S.
145–166. Marx hat das Werk, wie es bei Dawkins angegeben ist, in
seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [4] und Erl.
dazu).
Schließen They were used in Asia
Minor im Apamaean lake
(Hitzig: Supplementa Tubulae Syriae. c. II)
as late as the middle of the 14th century by the „Christian fishermen who live here on the
lake in wooden huts built on piles“.
Herodotus
Halicarnassensis: Historiae,V, 16. Marx hat auch diese
Quelle, wie sie bei Dawkins, S. 292, angegeben ist, in seinem
Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [4]). Megabazus begleitete
513 v. Chr. den persischen Großkönig Darius I. auf dessen Feldzug
gegen die Skythen und wurde nach Abbruch desselben von jenem mit
einer Armee von 80 000 Mann in Europa zurückgelassen, wo er die
Griechenstädte am Hellespont sowie danach die Küstenregion Thrakiens
unterwarf.
Schließen Nach
Herodot
(16) the pile dwellings on Lake Prasias
gewährten ihren inhabitants sichern Schutz gegen die Waffen der
Perser unter Megabazus, im
Marsch nach Hellespont u. dem conquest of
Thrace.
Das pile-dwelling of Robenhausen, which lies
buried in a peat-bog on the South side of Lake
Pfäffikon diene als Beispiel einer dieser communities im Neolithic
age in Switzerland. … In remains of 6 of these huts, exposed in digging a
canal, were at 6 different points at equal distances little heaps of corn,
pieces of woven u. plaited cloth, stores of raw flax together with a mealing
stone u. also 6 groups of stones which had formed the hearths. Scheint |62 daher, dass jede hut bewohnt by a family who had
its own arrangements for preparing victuals u. making clothes u. dass the
whole settlement nicht a community with a common
store house like a Mexican pueblo. In einem Platz
gefunden considerable quantity of ears of wheat and
barley along with bread; in einem andern corn and bread with burnt apples
u. pears; in drittem flax in hanks or skeins, spun u. plaited into
cords, nets u. mats u. woven into cloth, along with earthenware weights for the loom; the corn was
reduced to meal in mortars or on mealing stones … caraway
Zusatz von Marx.
Schließen
(Kümmel)
u. poppy seeds used, wahrscheinlich für flavouring, a small round cake of
poppy found; ebenso stores of water-chestnut, common nut, walnut, and apples wovon 300 found together, beech nuts and acorns (vielleicht für swine); raspberry, strawberry, elderberry, blackberry, cherry, sloe. Fragments of pottery abundant, ebenso various
Bei Dawkins, S. 294:
implements
Schließen
instruments
of stone, antler, and
bone (derselben Art wie die in Britain u. Irland), sometimes with
the handles of wood, perfectly preserved. Fragments of leather, also auch mit tanning acquainted; a wooden
last
Zusatz
von Marx.
Schließen (Leisten), also making shoes or
sandals
Bei Dawkins,
S. 294: to measure
Schließen
for
measure
; auch wooden
bows, bowls, andre Artikel; the asphalt of the
Val de Travers (now so commonly employed for pavements) was used
for cementing the stone implements into their
handles, u. die fires lighted by means of a flintlake flint flake and a piece of iron pyrites, wie „the
flint and steel“ of the present time.
The large quantities of bones thrown away into the refuse-heap at the bottom of the lake show that the villagers lived on the wild animals of the district u. on their flocks u. herds, and the produce of their fields and gardens; ate large quantities of fish; die domestic animals – ausser dem large oxen – of the same breeds as those kept in Neolithic Britain u. von diesen wenigstens 3 – swine, sheep, cows – kept in pens close to the huts of their owners. Their excrements (dieser Thiere) form a layer v. 2–10 inches thick, mixed with litter. [290–294]
Von den domestic animals dieses Neolithic age in Switzerland:
Dawkins verweist hier auf L[udwig] Rütimeyer: Die Fauna der Pfahlbauten in
der Schweiz. Untersuchungen über die Geschichte der wilden und
der Haus-Säugethiere von Mittel-Europa. Basel 1861.
S. 117–162. Marx hat das Werk von Rütimeyer in seinem Notizbuch aus
den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [4]).
Schließen
Dog: gleich entfernt v. Wolf u. Jackal,
intermediate in size zwischen hound u. spaniel
; nicht
descended vom europ. Wolf; its nearest native ally,
in the wild state, der Jackal, inhabitant der warm regions of South Eastern Europe u. Süd u. Central Asien, wahrscheinlich the breed of
dogs originated under the care of man in one of those
countries. [295]
Hog: in den pile-dwellings found 2 breeds: turf-hog (sus palestris palustris) (Torfschwein of Rütimeyer) u. the common domestic pig (Sus scrofa domesticus); diese 2 represent the extremes woher our present domestic hogs derived. Die aboriginal wildness of the turf hog nicht zu schliessen aus dessen wide distribution through Europe, denn at present the swine introduced in Nord u. Süd America u. Australia durch die colonists, are gradually spreading over those countries; ebenso kann es in Europa »verwildert« sein. Die enormous abundance of its remains in den Neolithic Pfahlbauten, coupled mit den pig-sties, and stores of acorns and beechnuts found at Robenhausen, wo kein ander breed of swine discovered, zeigen dass it was introduced in Europe as a domestic animal; small size of its tusks, verglichen mit wild boar, most probably result of long domestication bevor its arrival in Europe. – Der common domestic dog hog kann originally in Europa gezähmt worden sein, da wild boar a member of the European fauna in Pleistocene and Prehistoric times; aber wild boar auch found in Asia; daher wahrscheinlich dass er dort gezähmt wie dog u. turf hog. [295–297]
The Domestic oxen, sheep, and goats: 2 od. 3 races of oxen found in den pile dwellings; davon the small, delicately shaped Celtic short horn war bis zur English conquest in Britain the sole domestic ox; wird gefunden in den turbaries v. Britain, Ireland, Continent zus. mit remains von stag u. roe u. dergleichen animals; beweist nichts bezüglich its aboriginal condition; denn the cattle introduced in America u. Australia sind dort auch verwildert u. are now spreading with a remarkable rapidity über Australien. Sein nächstes living analogon in wild state gegenwärtig some of the smaller oxen of Southern Asia, aber noch nicht mit Sicherheit traced to any one breed of wild cattle.
2te Race of cattle:
Bos
frontosus is allied to the Celtic
shorthorn, nach
Rütimeyer
to the urus; may be the result of a cross between the
two. ⦗What
careful selection will effect in modifying the cranial characters Bei
Dawkins, S. 298: may be
Schließen to be gathered from the fact that the
polled Galloway cattle have lost their horns and required acquired a frontal protuberance in 80 Jahren.⦘ Von wegen des small development of the horncores, the frontosus wahrscheinlich näher allied
to the Celtic short horn als zu urus.
3t Race:
Bos taurus – large domestic ox – can derive vom wild urus inhabiting Europe
in Pleistocene u. Praehistoric ages bis ins 16t Jhd post Chr; da er aber zuerst »in his domestic state« erscheint zusammen mit nichteurop. Thieren er auch wahrscheinlich gezähmt
eingeführt. Siehe Nilsson: On the
extinct and existing bovine animals of Scandinavia. In: The
Annnals and magazine of natural history, including zoology,
botany, and geology. London. 2. ser. Vol. 4. 1849. S.
268.
Schließen ⦗Nach
Nilsson
imported
into Scandinavia v. Southern
Europe.⦘ Dasselbe gilt für das domestic
horse.
⦗
Rütimeyer
fügt ass zu den Hausthieren gefunden in den Neolithic pile-dwellings at Wauwyl u. that of Auvernier, of late
Bronze age⦘
Sheep of the pile-dwellings horned, of a fine delicate breed, u. die goat possessed keeled horns arching backwards (war wahrscheinlich ancestor der Welsh goat); keins der beiden represented by any wild stock in Europe, both unknown in pleistocene age; also eingeführt from abroad.|
63Die Ueberbleibsel der meisten dieser Hausthiere found in association mit Neolithic implements nicht nur in Britain u. Schweiz, sondern in Italien, Spain, France, Germany, Scandinavia; also kept by the herdsmen jenes remote age über den grössren Theil des Continents; v. jetzigen »local varieties« ⦗»produced by long-continued selection«⦘ nichts bisher observed in Neolithic Europe. Die domestic animals scheinen in Europa en masse eingeführt worden zu sein, nicht one after another. Dog wahrscheinlich first servant of man (beim Jagen), doch kein direct evidence on this point. [297–299]
»Domestic animals probably derived von Central Plateau of Asia zusammen mit their masters; dort Jackal, wild boar, wild horse, u. in ancient times, the urus. Kein well-authenticated case of the discovery of any of the domestic animals in any part of Europe in any deposits older than the prehistoric age; Gautry Gaudry , Rüttimeyer Rütimeyer , Virchow u. Forsyth Major sagen dass sie have not met with the domestic animals in the undisturbed Pleistocene strata of their respective countries. Remains of domestic animals often found in caverns brought into association with Pleistocene species, either by the hand of man, or by the burrowing of rats, rabbits, badgers, foxes.« (p. 300)
Marx hat das Buch von Heer in seinem Notizbuch
aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [4]).
Schließen
The cultivated seeds and
fruits. (Heer: Die Pflanzen der
Pfahlbauten) Nach Heer
by the Neolithic inhabitants der Schweizer Pfahlbauten angebaut 8 Arten cereals
:
Nummerierung
von Marx.
Schließen 1) small lake-dwelling
wheat. (Triticum vulgare antiquorum); Nummerierung von
Marx.
Schließen 2) Egyptian wheat (T.
turgidum); Nummerierung von Marx.
Schließen 3) Two-rowed
wheat (T. dicoccum) Zusatz
von Marx.
Schließen ⦗(κόκκος berry)⦘
Nummerierung
von Marx.
Schließen 4) One-rowed wheat (T.
monococcum); Nummerierung von Marx.
Schließen 5) Compact
six-rowed barley (Hordeum hexastichum densum) Nummerierung von
Marx.
Schließen 6) small six-rowed barley
(Hordeum sanctum); Nummerierung von Marx.
Schließen 7) Common millet (Panicum miliaceum); Nummerierung
von Marx.
Schließen 8) Italian setaria
(Setaria italica).
The small lake-dwelling wheat was the most common, lasted to the Roman conquest of Switzerland, then became extinct. The Egyptian wheat stimmt exact mit keiner existing variety, was rarely grown; the two-rowed kind differs from all known varieties, the one-rowed only known in the Neolithic age by the presence of a single ear. The small six-rowed barley wahrscheinlich die Form wovon descended the common 4-rowed barley; the axes of the ears having become longer by cultivation through many ages, and the spikelets having been pushed farther asunder by the greater development of the grain.
Several of our most familiar fruits and seeds grew in the Neolithic gardens and orchards; all, however, smaller than those now under cultivation, u. nearer to the wild forms from which they descended. ⦗the seeds of the wild plants found in the lake dwellings are absolutely identical with those of the present times, während the seeds of the plants under cultivation have been improved in the many centuries between Neolithic times and ours⦘
Nummerierung
von Marx.
Schließen 1) Peas (pisum sativum)
Nummerierung von Marx.
Schließen 2) Poppies
(Papaver somniferum antiquum) Nummerierung von Marx.
Schließen 3) Flax (linum angustifolium); Nummerierung von
Marx.
Schließen 4) Caraway (Kümmel) seeds
(Carum carui) Nummerierung von Marx.
Schließen 5) Apples
(Pyrus malus); Nummerierung von
Marx.
Schließen
5) 6)
Pears (pyrus communis);
Nummerierung von
Marx.
Schließen
6) 7)
Bullace plums (Prunus
institia).
The cereals of Mediterranean habit, used by the Egyptians, Greeks, Romans from the earliest times. Two weeds which grew in the cornfields, the common blue corn-bottle (Centaurea cyanus) u. the Cretan catchfly (Silene cretica) indigenous in Asia Minor, Greece, Italy. The small-leaved flax a native of Southern-Europe. – Also the Pfahlbautenbewohner bebauten vegetables not traceable to wild stocks now growing in Switzerland; kamen v. Südeuropa od. Kleinasien. They show that agriculture first invented in the warmer regions of the South and East u. knowledge davon später introduced in Nord-West- u. Central Europa. [300–302]
The Shell-Mounds of Denmark. Marx hat
beide Publikationen in seinem Notizbuch vermerkt und die von Worsaae
am Rand angekreuzt (siehe S. [4]).
Schließen ⦗
Steenstrup
:
Sur les Kjokkenmoddings de l’age de la
Pierre. Copenhagen. 1869
.
Worsaee
Worsaae
:
La colonisation de la Russie
et du Nord Scandinave, trad. par E. Beauvois 1875.
Copenhague⦘
Die durch Prof. Steenstrup
Dawkins
verweist (S. 302/303) auch auf John Lubbock: Pre-historic times, as illustrated
by ancient remains, and the manners and customs of modern
savages. 4. ed. London 1878. Ch. VII (The Danish
kjökkenmöddings, or shell-mounds); und Charles Lyell:
The geological evidences of the antiquity of man. With an
outline of glacial and post-tertiary geology, and remarks on the
origin of species, with special reference to man’s first
appearance on the earth. 4. ed., revised. London 1873.
S. 12–18 (Danish shell-mounds, or kjökkenmödding). Das Buch von
Lubbock hat Marx bei der Lektüre des Buchs von Dawkins zweimal in
seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt, ein erstes Mal,
als er die Kapitel ab Ch. VIII las (S. [4]
),
das zweite Mal bei der Lektüre der vorangehenden Kapitel ( [0]; siehe auch Entstehung und Überlieferung zu Heft
1882
).
Schließen u. andre
explorirten refuse-heaps of Denmark zeigen Culturstand auf den Küsten des
Baltischen Meers sehr unter general level der Schweiz u.
Europa’s in neolithic age. Vast accumulations of shells and bones
of fishes, birds and animals, close to the seashore mark
the sites of ancient encampments, occupied at least 2/3 of the year
und nicht mere restingplaces for nomad hunters. Oysters, cockles, mussels u. periwinkles der
principal shell-fish eaten; the herring, cod, dorse,
eel
and flounder the principal fishes. Bei Dawkins, S. 303: The shell-fish, Sir
Charles Lyell remarks, are of the usual dimensions to which they
arrive in the open sea [...] Siehe Lyell: The
geological evidences of the antiquity of man [...] S.
13.
Schließen The shell-fish of the usual
dimensions (Lyell) to which they arrive in the open sea
, not stunted as now in the
Baltic; dieser also damals more closely
connected mit Ocean u. nicht so brackish wie jetzt. Cod u. Herring are deep-sea
fishes; also not likely to have been caught ohne use of coracles or canoes.
Unter den birds der refuse[-]heaps most frequent the great Auk
(Alca impennis), now extinct in Europe u. fast
becoming exterminated in Greenland; auch wild ducks, geese, wild swans u. capercailzies; die letzteren feed principally on the buds of pines, daher zu schliessen – von its frequent
appearance auf dense forests of pines pine
covering the country; die discoveries
in the peat bogs show following sequence:
1) Scotch firs: associated with
articles of the Neolithic age; 2) Oaks mit articles of Bronze
age; 3) Beeches mit articles of Iron age. Die most common
Bei Dawkins, S. 304:
mammals
Schließen
animals
: stag, roe, wild boar;
aber auch Beaver, water rat, urus, lynx, wild cat, wolf,
fox, otter, Hedgehog, Dog, bear, seal, Porpoise. Alle wild ausser dog, also man
nur noch
hunter, fowler, fisherman; die refuse heaps
enthalten implements exceedingly rude, aber admirably made flakes; polished
stone axes occur u. some of the implements made
out of polished stone axes; belong daher zu same age wie die neolithic tumuli (over the dead) abounding in the
district. [302–305]
Dawkins (S. 305) verweist auf James Fergusson:
Rude stone monuments in all countries; their age and uses.
London 1872. S. 206–220 (Ireland), S. 361–365 (Brittany).
Marx hat das Buch von Fergusson in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [4]).
Schließen
The Neolithic art: tief unter der der Cavemen in the arts of design.
Ihr highest artistic achievement is the rude figure of a stone axe
in its handle of wood, engraved on the roof of the sepulchral chamber of Dol-ar-Marchnant, near
Locmariaker in Bretagne.
[305]
|
Die neolithic peoples schufen die rudiments der jetzigen Cultur – spinning, weaving, pottery making, mining, farming. Die neolithische Civilisation von langer Dauer, jedoch verschiedner in different countries. Sie machte einer höheren Cultur Platz in Greece u. Italy lang bevor sie aus Nord- u. Central-Europa verschwand. Glass beads brought from the Mediterranean, and probably of Phoenician workship, occur in the Neolithic tombs of France, u. in den Pfahlbauten der Schweiz. Während sich Neolithic phase behauptete in Frankreich, Germany, Britain, Scandinavia, waren Aegypten u. Assyrien schon highly organised empires, u. die Mediterranean peoples far advanced in the path of civilisation. [307, 308]
Die neolithischen tribes kamen – vom Plateau v. Centralasien – wahrscheinlich auf denselben two routes pursued by the subsequent migrations – the one über Kleinasien u. Griechenland u. über Italien nach Spanien; the other über die Region des Don u. der Volga, u. die grossen Ebnen der Donau u. thence penetrating to the borders of the Ocean. Sie müssen den Continent lang occupirt haben, bevor sie nach Grossbritannien u. dort lang angesiedelt gewesen sein, bevor sie nach Irland übersetzen, denn die Meerbarrière, die die Römer trotz ihrer Flotten von Irland abhielt, muss noch grösseres obstacle gebildet haben for canoes gemacht aus dem trunk of a big tree. [306, 307]
[Ch. IX]
Die
neolithischen Bewohner Grossbritanniens sind iberischer
Race.
Dawkins (S. 310)
verweist auf:
John Thurnam: On the two principal forms of ancient
British and Gaulish skulls. In: Memoirs read before the
Anthropological Society of London. Vol. 1. 1863–1864. London
1865. S. 120–168, 459–519; und Further
researches and observations on the two principal forms of
ancient British skulls. Ebenda. Vol. 3. 1867–1869. London 1870.
S. 41–80;
Joseph Barnard Davis, John Thurnam: Crania
Britannica. Delineations and descriptions of the skulls of the
aboriginal and early inhabitants of the British Islands: with
notices of their other remains. Vol. 1.2. London 1865
(printed for the subscribers, 1856–1865);
Daniel
Wilson: Prehistoric man: researches in the origin of
civilization in the Old and the New world. In 2 vol. Cambridge,
London 1862; 2. ed. [in einem Band]. London 1865; 3. ed.,
rev. and enlarged. In 2 vol. London 1876; und Prehistoric
annals of Scotland. 2. ed. In 2 vol. London, Cambridge
1863;
Samuel
Laing: Pre-historic remains of Caithness. With notes on the
human remains, by Thomas H[enry] Huxley. London, Edinburgh
1866;
George
Busk: Description of and remarks upon an ancient calvaria from
China, which has been supposed to be that of Confucius. In: The
Journal of the Ethnological Society of London. New series.
Vol. 2. Session 1869–70. London 1870. S. 73–83; und Supplementary
remarks to a note on an ancient Chinese calva. Ebenda. S.
156–157.
Die Publikationen von Davis und Thurnam, Wilson, Laing und
Huxley sowie Busk hat Marx in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [4]).
Schließen Die researches von
Thurnam
u. Davis
,
Wilson, Busk
etc
über die buried skeletons der
Neolithiker – met with in the alluvia and pet peat
[-]mosses – offenbaren dass
die population der British islands uniform in
charackter während des ganzen neolithic
age. Sie waren kleiner Statur, 5 Fuss
5 Zoll hoch (nach Dr Thurman Thurnam) im Durchschnitt; skulls of fair average
capacity, of the long or oval type. ⦗the length being due to a development of the back of the head, Dawkins (S. 314/315) nennt drei Artikel von Paul Broca: Recherches sur
l’ethnologie de la France. Mémoire lu à la Société
d’anthropologie de Paris le 21 juillet 1859. In: Mémoires de la
Société d’anthropologie de Paris. Paris. T. 1. 1860–1863. S.
1–56;
Nouvelles recherches sur l’anthropologie de la
France en général et de la Basse Bretagne en particulier.
Mémoire lu à la Société d’anthropologie le 20 décembre 1866.
Ebenda. T. 3. [1868–1872.] S. 147–209;
und Sur l’origine et
la répartition de la langue basque. (Basques français et Basques
espagnols). In: Revue d’anthropologie. Paris. T. 4. 1875.
S. 1–53. Marx hat alle drei Artikel in seinem Notizbuch
aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [4]).
Schließen termed by Dr Broca
„
dolicocephalie dolichocephalie
occipitale“, as distinguished from the „dolicocephalie dolichocephalie frontale“ of other races⦘ The outline
of the face was oval, the supraciliary
ridges being less strongly marked than in the round skulls, the upper and lower jaws small, and the lower part of the face not projecting beyond a
vertical line dropped from the forehead (orthognatic orthognathic); the nose aquiline u. die forehead low as compared with that of the round skulls. Skulls mit diesen Characteren
described by
Huxley
u.
Wilson
von vielen places in Schottland; ditto they
occur in neolithic tombs in England, Wales u.
Ireland, so dass nicht zweifelhaft, dass alle British Isles von Anfang bis Ende
der neolithic period bewohnt durch die same small race in the same stage of culture. In Schottld it is identical with the people of (kumbecephalic) boat-shaped skulls of Dawkins (S. 312) verweist hier auf Wilson:
Prehistoric annals of Scotland [...] Vol. 1.
Ch. IX.
Schließen Prof. Wilson u. in Irland by those
from chambered tombs, peatmosses u. river
deposits, described by Huxley as belonging to the river-bed type, u. v.
Dawkins (S. 313) verweist „[for] figures and descriptions“ auf Thurnam: On the
two principal forms of ancient British and Gaulish
skulls. S. 152/153.
Cf. p. 312: Marx verweist auf die betreffenden Abbildungen
(Fig. 110 und 111) bei Dawkins, S. 312.
Schließen Dr
Thurnham
Thurnam
to that of the „long barrows“. Cf.
p. 312 the long skull of Neolithic age, from chambered tomb[,] Long Barrow, Rodmarton u. the Broad Skull of Bronze age, Round Barrow,
Gristhorpe (Yorkshire). The same habits of life, common to a tribe or race of rude
civilisation, coupled with comparative purity of blood, certainly
produced a greater uniformity in the shape of the head, than that
which we observe amongst ourselves. [309–313]
Range on the Continent: Belgium, France, and Spain.
Traces dieser small men in numerous interments in chambered tombs and
caves in Belgium u. France, Spain, Gibraltar, also West of the
Rhine and North of the Alps. Dawkins (S. 314) verweist auf [Rudolf] Virchow:
Sur les crânes humains de l’âge de pierre trouvés en Danemark.
In: Matériaux pour l’histoire primitive et naturelle de
l’homme et l’étude du sol, de la faune et de la flore qui s’y
rattachent. 6. année. 2. série. Paris 1870. S.
340.
Schließen
Virchow
hat in the peat
bogs of North Germany u. of Denmark skulls of the same type gefunden,
bearing a closer resemblance to those of the
Basques than of any other race. [313, 314]
Bei Dawkins, S.
314: Identification with Iberian Race.
Schließen
These neolithic small men
Iberians.
numerous skulls from Basque cemeteries.
Dawkins (S. 315) verweist auf Broca: Sur
l’origine et la répartition de la langue basque. (Basques
français et Basques espagnols). (Basques français et Basques
espagnols). In: Revue d’anthropologie. Paris. T. 4. 1875.
S. 1–53 (s.o. Erl. zu „termed by Dr
Broca“).
Schließen
Dr. Broca
bewiesen: the real
Basque stock small in stature, dark in complexion, black hair u.
eyes, a long head; dies small
dark-haired people identical with the
ancient Iberians of history
, liessen ihren name in the Iberian peninsula as a mark of their former dominion in the west; the neolithic inhabitants of the
British isles belong to the same non-Aryan
section of mankind as the Basques, in ancient times spread through
Spain as far to the South as
the
pillars of Hercules, u. so weit nordöstlich as
Germany u. Denmark. [314, 315]
Celtic Invasion of Gaul and Spain in the neolithic
age. Während Iberic population of the Brit.
Isles frei blieb v. Contact mit other races während des ganzen Neolithic age, stosst zusammen auf
Continent mit ihnen new set of men, bigger,
averaging, for the adult male, 5 feet, 8.4 inches in
height (Dr. Thurnam
); the skulls broad or round
(brachycephalic), the supra-occipital tuberosity or „probole“
prominent, the parieto-occipital region often flattened, the supraciliary
ridges more strongly marked than in the oval skulls. The face statt oval ist angular, or lozenge[-]shaped; upper and lower jaws so largely developed and projected so far beyond the
vertical line dropped from the forehead, that
Huxley
calls them macrognathic; ihre foreheads
high, broad, and expanded. Dawkins (S. 316)
verweist hierzu auf Davis, Thurnam: Crania Britannica [...];
Thurnam: On
the two principal forms of ancient British and Gaulish
skulls; und Further researches and observations on the two
principal forms of ancient British skulls. (s.o. Erl. zu
„Die researches von Thurnam u. Davis [...]“); sowie
den Appendix von Rolleston in:
William
Greenwell: British barrows: a record of the examination of
sepulchral mounds in various parts of England. Together with
description of figures of skulls, general remarks on prehistoric
crania, and an appendix by George Rolleston. Oxford 1877.
Marx hat das Buch von Greenwell in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [4]).
Schließen Remains davon
in caves u. tombs in Belgium, France,
Spain
show dass diese tall race occupied these regions in the Neolithic ages u. dass sie
mit der small dark race dwelt side by side zusammen, in France, shown durch
die occurrence of the two forms of skull, with all
the intermediate varieties, in chambered tombs and sepulchral caves. Dieser
new invader sind die Celtae of history (Huxley u.
Thurnam), with tall stature, light hair u.
fierce blue eyes. Die Belgae auch tall u. fair, aber
ihre exact relation to the Celtic or Teutonic tribes is uncertain. [315, 316]
|
Historical Evidence of Iberic and Celtic Races in Spain and Gaul.
Seit historischer Zeit Spanien in possession
dieser 2 races, Iberians in Northwestern Region,
u. Celts or Gauls in broad band südlich v. Pyrenäen entlang den Gestaden
des Mittelmeers, Siehe Strabo:
Geographica, II, 107; IV, 199.
Schließen nach
Ephorus u. Eratosthenes bis Cadiz od. Gadeira (μέχρι
Γαδείρων) u. forming isolated settlements also in Portugal. Bei ihren ihrem histor. Auftreten bereits Mischung
zwischen beiden – die Celt-Iberi of
Castile, scheidend die reinen Iberier des Westens von den
reinen Celten im Osten; die iberische
Bevölkerung so überwiegend Zusatz
von Marx.
Schließen (der Zahl nach), dass sie der ganzen Bei Dawkins, S.
317: peninsula
Schließen Insel ihren Namen gab, obgleich sie nicht
länger masters des Districts best known to the
Phoenicians and ancient Greeks on the side of the
Mediterranean. Here auch Ligurians nach
Thucydides: De bello Peloponnesiaco,
VI, 2.
Schließen
Thucydides
. In the North the Vascones, then as now, held the Basque
provinces of Spain.
Gaul: Iberia believed by the ancient Greeks to
have extended jenseits der Pyrenäen bis an Rhone (
Strabo
III,
166);
Scylax
Caryandensis: Periplus maris ad litora Europae et Asiae et
Libyae, 2, 3. Nach herrschender Auffassung stammt
dieser Periplous (Küstenbeschreibung) in griechischer Sprache
nicht von dem als Verfasser angegebenen Skylax von Karyanda, einem griechischen
Geographen des 6. Jahrhunderts v. Chr., sondern es handelt sich
um eine Kompilation verschiedener Reiseberichte aus dem 4.
Jahrhundert v. Chr., deren Autor als „Pseudo-Skylax“ bezeichnet
wird. Marx zitiert nach Dawkins, S. 317.
Schließen nach Scyllax the Ligurians u. mixed Iberians
(Ἴβηρες
μιγάδες) dwelt on the shores des
Mittelmeers von Mündung der Rhone
bis Emporium in Spain
. Im Nordwest bis zum Ocean, aber its
northwestern northern frontier undefined Dawkins (S. 319) fährt hier fort: Their
varying statements as to the northern frontier are justly
interpreted by Dr. William Smith “to express the fact in
ethnography that the Iberian race extended beyond the boundaries
of Spain, and that they were to a great extent intermingled with
the Celts in western Europe.” Dawkins verweist dazu auf den
Artikel „Hispania“ in: Dictionary of Greek and Roman geography. Ed.
by William Smith. In 2 vol. London 1854–1857. Vol. 1.
S. 1078. (Der Verfasser des Artikels war P[hilip] S[mith].) Marx
hat das „Dictionary of Greek and Roman geography“ in seinem
Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [4]).
Schließen (wegen
ungenügender geograph. Kenntnisse der Griechen). In
the time of
Strabo
… the Pyrenees
northern boundary of Iberia.
Als Caesar
Gallien eroberte, besassen die iberischen
Aquitanier die Region bounded by the Garonne
Zusatz von
Marx. Vermutlich hat Marx den lateinischen Namen der Garonne der
Karte bei Dawkins, S. 318, entnommen.
Schließen
(Garumna)
,
die den Cevennen u. den Pyrenäen. Augustus fügte zu Aquitania hinzu die 14 tribes inhabiting the
district zwischen Garonne u. Loire
Zusatz von Marx. Bei Dawkins, S. 318 und 323: Ligur. Vgl. den
Artkel „Liger, Ligeris“ von G[eorge] L[ong] in: Dictionary of
Greek and Roman geography [...] Vol. 2. S. 182/183,
wo für den lateinischen Namen der Loire „Liger“ auf Gaius Iulius Caesar (Commentarii
de bello Gallico, VII, 55; passim) verwiesen
wird.
Schließen (Liger), wahrscheinlich weil sie mehr stammverwandt
den Aquitani als den Celtae;
Broca:
Recherches sur l’ethnologie de la France [...]; und
Nouvelles recherches sur l’anthropologie de la France en
général et de la Basse Bretagne en particulier. (S.
64, Erl. zu „termed by Dr Broca“).
Schließen
Dr. Broca
betrachtet selbe als mixed race wie die Celtiberer v.
Spanien. Auch
ethnologische Verbindung zwischen Aquitania u.
Brittany (Armorica) ⦗
Gaius
Plinius Secundus: Naturalis historia, IV, 17
(31).
Schließen
Plinius
: IV, 17. „Aquitania
Armorica ante dicta“
;
Plinius bewahrheit durch Broca
hat seinen beiden Artikeln (siehe Erl. oben: „Dr.
Broca betrachtet ..“) insgesamt drei Karten
beigefügt, dem ersteren eine (nach S. 56), dem letzteren zwei
(nach S. 202). Marx bezieht sich auf eine Karte, die Dawkins auf
Grundlage der Untersuchungsergebnisse von Broca angefertigt hat.
Siehe Dawkins, S. 326: Fig. 113.—Physical Characters of the
French People. (Broca.)
Schließen
Broca’s map
of the
stature and complexion of the peoples in France. Die Celtae occupied the region von Loire bis Seine u. sie waren masters von dem
country v. den Grenzen Aquitaniens bis in’s Thal der
Rhone being conterminous mit den Celts of Spain. So
die Southwestern districts of France u. Spain
occupied by Iberian population, represented by
the small dark Basques, während die Celtic
peoples bewohnten die Gegend des valley der
Seine, durch Central Frankreich ins valley der Rhone u.
über die eastern Pyrenäen bis in’s südliche Spanien.
[317–320]
Marx verbindet hier
die Überschriften zweier Abschnitte bei Dawkins: „The Iberic
Race in Retreat“ (S. 320) und „Iberic Race the Older“ (S.
321).
Schließen The older, i. e. Iberic Race in
Retreat.
Der westwards retreat der Iberer von Rhone (Strabo
) bis nach den
Pyrenäen, zeigt pressure of invasion from the
East ⦗vor den Tagen Strabo’s⦘. Bei Beginn der historischen Zeit nehmen sie
bedeutenderen Platz in Europa ein als [in] späteren [Zeiten],
aber geringeren als in Neolithic age wo sie
lived nordöstlich bis zum
Rhein. Innerhalb des Neolithic
age, lange before the dawn of history, Invasion of the Regions west of the Rhine
[durch die Kelten] ⦗die dortigen Iberer
weiter nach west south-west treibend⦘. In
Caesar’s Zeiten besassen die Belgae das Land von Seine u. Marne bis
Schelde
Zusatz von Marx.
Schließen (Scaldis) u. pressten auf die Celtae, mit denen sie probably closely related
in language u. physique; sie selbst, die
Belgae, in their turn, pushed to the West by
the advance of the Germans into the Rhine provinces. The Neolithic aborigines are in the West; u. die relative positions of Iberians, Celts, Belgae u. Germans mark their relative antiquity in Europe. [320, 321]
Historic Evidence as to Iberic and Celtic Peoples in Bei
Dawkins, S. 321: Britain
Schließen Britany.
Dieselben elements of population befinden sich in
Britain in denselben relative
positions [as in Gaul]
. Celts overrun – having crossed the Channel – the
greater portion of Britain until the Silures
(
Tacitus. Agricola, XI), die Tacitus mit den Iberians identificirt, were left only in the fastnesses die
später refuge der Welsh
Zusatz von Marx.
Schließen (Celten) gegen die English invaders; ebenso die Belgae on
the rear of the Celts, u. take possession of the Pars
Maritima (
Gaius
Iulius Caesar: Commentarii de bello Gallico, V,
12.
I, 12: Fehler bei
Dawkins.
Schließen
Caesar, I V, 12
) or southern counties of
England. Der unsettled state des Landes, als
Caesar in Britain
erschien, due to the struggles then going on between Celtae u.
Belgae. Mit dem Einfall der Germanic tribes in England, sie forced back
Celten u. Belgier auf die Iberians, ever
pressing the latter to the West, bis wo Ocean
Grenze setzt. [321, 322]
Relations of Iberians to Ligurians and Etruskans.
Vor der Invasion Galliens durch die
Celten dwelt Ligurians im District um Marseilles, held die region zwischen
Bei Dawkins, S. 322: the river
Po
Schließen
river Padus (Po)
u. Gulf of Genua bis zur
westlichen Grenze von Etrurien u. extended entlang der
Küste des Mittelmeers bis zu den Pyrenäen, i. e. über
das area included in the name of Iberia in its
more ancient sense; left their trace Bei Dawkins,
S. 323: in the name of the Loire (Ligur). – Siehe Erl. oben zu
„(Liger)“.
Schließen in dem
Namen Liger für Loire
u. possibly in Marx verwechselt erneut Britain und
Britanny. Siehe oben.
Schließen
Britain
Zusatz von Marx nach Dawkins, S. 320.
Siehe oben.
Schließen (Armorica) in the name Lloegrians
(Lloegr). Von den classical writers werden sie als den Iberern ähnlich beschrieben, ditto small stature
u. swarthy complexion, related to the Iberiern,
wie Frank zu Goth etc, belong to the same non-Aryan
branch der human race. Keineswegs Bei Dawkins,
S. 323: improbable
Schließen impossible, dass die small swarthy Etruskans, deren Empire, in the earliest time
recorded by history, extended North of the Alps into Tyrol u. die ditto in Besitz der ganzen Lombardei, belong to
the same non-Aryan stock, since they were
conterminous and driven away from their old possessions by the same invaders. Wie die Celten pouring down durch Central
France die Ligurier schieden von den
Iberiern, so they poured über die Alpenpässe
Zusatz von Marx.
Schließen (Alpes Juliennes) scheidend
die Etrusker v. Rhätien u. Noricum von denen of Etruria proper.
Die Iberians of France u. Spain, the Silures of Wales, the Ligures
of Southern Gaul u. Northern Italy u.
die small dark Etruskans sind ethnological islands isolated by successive
invasions, pointing out that if we could get deep enough in the
past time ganz Europa nur bewohnt war by a swarthy
non[-]Aryan population.
[322, 323]
|
The Iberic Element in the present Population of Spain.
Das Iberic element in the population of Spain has contributed to the long-headedness of the modern Spaniard, obgleich dieser Character partly derived sein kann v. Gothen u. Mauren. Die Basques des Northwest, protected from attack by their inaccessible country, haben die race characters in grösster Reinheit erhalten. Die Goths contributed zum zu fair or „xanthochroic“ characters des modern Spaniard, so die Mauren zu deren dark complexions and lithe active forms. Zwischen Mauren u. Iberiern keine grosse physische Differenz; wahrscheinlich closely allied together u. connected mit Berbers of Northern Africa, considered by Prof. Busk to belong to the same stock as the Iberians. [323, 324]
Iberic, Celtic and other Elements in the Population of France.
Siehe oben
S. 65, Erl. zu „Broca’s map“.
Schließen
Dr. Broca’s Maps ⦗Mém. Société Anthrop. de
Paris. I u. III.⦘
based on the army returns for each department v.
1831–1860; zeigen the number of exemptions
per 1000 conscripts weil unter dem
normalen Mass der Höhe von 1.56 metres = 5 feet 1½ inches; u. intimate
relation of stature to the prevalent complexion: following table of
exemption per 1000 conscripts in den départements noirs (black hair and eyes), départements gris (brown hair mit gray or brown eyes) u. départements blancs (light complexion u.
eyes):
| Départements noirs: | 75.47 bis 174.85 | exemptions fast 3 × grösser in den „départ. noirs“ als in den „dép. blancs“; |
| Départements gris: | 54.77 – 74.40. | |
| Départements blancs | 24.39 – 54.11 |
hence the swarthy inhabitants in present France the shortest, and the fair the tallest. Die „dépt. noirs“ mainly centred in the old province of Aquitania of Augustus ; diese characters handed down v. den Ancient Aquitany Aquitani or Basques (Aquitani, Auski (Auch), Eusques, Basques (Vascones) mit verhältnissmässig little change durch infusion of new blood seit Zeit der röm. Erobrung v. Gallien. In Caesar’s Aquitania – open u. defenceless country – has maximum of change taken place. Von den 8 Départements, worin jetzt getheilt, präsentirt nur das der Landes the Basque characters, preserved von invasion durch seine vast stretches of sand .
Enormous preponderance of Basque characters in district zwischen Garonne u. Loire: v. den 28 departments hier 21 belonging to the dépts. noirs (of Broca’s).
Die 5 départements of Loire inférieure, Vendée, Maine et Loire, Deux Sèvres u. Charente Inférieure, wo prevailing population of moderate stature, brown hair u. gray or brown eyes [,] lie on seaboard open to invasion, u. die 6 Départements „gris“, südlich v. Garonne mark the settlements of the fair[-]haired Visigoths, Franks u. English, die masters waren dieser country v. a.d. 419 to the present day. Die Gothen nahmen ⅔ des Landes u. ⅓ der slaves der eingebornen proprietors. Diese departments nun occupied by a Celt-Ibero-Teutonic people, whose physique intermediate zwischen Siegern u. Besiegten.
Ausserhalb der Grenzen Aquitaniens iberisches
blood asserts itself in the swarthy small
inhabitants of Bretagne; dann Bei Dawkins,
S. 327: in the east in Ardèche, and in the south in Aude and
Arriège.
Schließen östlich Dépt. de
l’Ardèche, südlich in
Département Aude u.
Département
Ariège
. Dawkins (S. 328) verweist hier auf Edward Gibbon:
The history of the decline and fall of the Roman Empire. New
ed. In 8 vol. London 1823. Vol. 4.
S. 440.
(Bretagne): Zusatz von Marx.
mit
fränk. Reich: Marx’ Worte.
Schließen
Armoricans (Bretagne) zeichneten sich
aus durch their coherence u. Widerstand gegen die teutonic invaders; resisted
Clovis
, schliesslich »an honourable and
equal union« mit fränk. Reich. Wahrscheinlich gehörte
Armorica zum alten Iberia; doch auch während des Conquest
der British Islands durch Romans English
, the defeated Britons emigrated in considerable
numbers to Bretagne (»u. sie selbst, to some
extent, of Iberian derivation«).
Die broadness of skull, predominating in the „départements noirs et gris“ nach Broca a character derived from the Celts, zus. mit andern characters not found in the small, dark, typical Spanish Basques.
The ancient Ligurians represented by the dark small inhabitants of the Hautes et Basses Alpes.
Wie Aquitania des
Augustus
centre der Iberian population in France, so Belgic Gaule Gaul
the headquarters of the tall,
fair[-]haired element; the
ancient Belgae,
Dawkins (S. 329) verweist auf Broca:
Recherches sur l’ethnologie de la France [...] .
S. 284. Broca verweist dort auf: W[illiam]
F[rédéric] Edwards: Des caractères physiologiques des races
humaines considérés dans leurs rapports avec l’histoire:
lettre à M. Amédée Thierry. Paris 1829.
Schließen considered by
Broca
u. William
Edwards
als identic mit den Kymri od. Cimbri; Bei Dawkins, S. 329: It may more probably
be referred to the repeated invasions of the north-western
provinces by tall Germanic peoples, by whom the Belgae were
driven westward, and into the central and southern parts of
France.
Schließen die Germanen drückten die
Belgae nach Westen u. in die central u.
southern parts of France
. – The intermediate part
of Celtic Gaul occupied theils by fair tall
peoples, who may be of Celtic, Belgic or
Teutonic ancestry, aber hauptsächlich durch gray[-]eyed, brown[-]haired race of moderate stature, natural result der fusion zwischen tall fair
u. small dark races; dies (nach Broca) the result
[of the union] of the Celt with
the Iberian and constituting the Celtae of
Caesar
as distinguished
from the Belgae.
Die ancient Celts ⦗u. sie haben physical
differences von den present inhabitants of Celtic Gaul⦘ known to the
Greeks and Romans – the hordes that invaded ancient Greece u. Italy – were on the move, daher of
comparatively pure race, während der modern
Celt the result of the conquerors dwelling side by side with
the conquered in the same country for unknown number of centuries. Dass
this fusion of races was going on in the
earliest times recorded in Spanish or Gaulish
history zeigt der use der terms: Ιβηρες
μυγαδες, Κελτο-Λιγυρες, Κελτ-Ιβηρες.
Plutarchus
Chaeronensis: Vitae parallelae. Aemilius Paulus,
6.
Schließen
Plutarch
(life of Aemilius Paulus VI) spricht v. den Ligures in Südgallien as mingled
with the Gauls u. den Iberians living by the shores of the Mediterranean in Südgallien. [324–330]
|
Iberic element in British Isles:
⦗
Huxley
:
Journal Ethnol.
Soc. London. II, 4, p. 382: On the Ethnology of
Britain
⦘ traceable in different
areas affording refuge to the peoples in possession of the
country before the invasion of the English.
Resemblance zwischen den Silures u.
Iberians schon remarked by
Tacitus
; dies gilt heut zu Tag
auch von dem small swarthy Welshman mit long head u. Iberian
physique; der broadheaded dark Welshman
identisch mit dem broadheaded dark Frenchman u.
das Welsh people principally Celtic and Iberic, jede intermediate
variety zwischen den 2 being represented. Die Silures nicht länger a compact ethnological island[,] sind dispersed u. mingled mit andren races,
English u. Bei Dawkins, S. 330:
Celtic
Schließen Celtish.
In Schottland the dark Highlander u. in Irland the black Celts to the West of the Shannon still mit Iberian characteristics, crossed with Celtic, Danish, Norse, English blood. ⦗Nach Huxley die tall, longheaded, dark u. red-haired men (der Highlands) v. Scandinavian, u. die tall, long-headed fair men of Low German origin; both these intermingled mit der older Celtic population of Wales, Irld, Scotld, innerhalb der historic period.⦘
Bis jetzt also strange persistence of the Iberic race. [330, 331]
Witness of Language:
Dawkins (S. 331–333)
zitiert aus einem Diskussionsbeitrag von Archibald Henry Sayce
[zu einem Referat von Wentworth Webster über „The Basque and
the Kelt“] in: The Journal of the Anthropological Institute
of Great Britain and Ireland. London. Vol. 5. 1876.
S. 25/26. Marx zitiert – frei verkürzend – nach
Dawkins.
Schließen
Professor
Sayce (Journal
anthropol. Inst. vol. V. Part I
p. 26) „language cannot be the
test of race at all, but only of social contact … Exceptional
the stereotyped families of Aryan, Semitic and Turanian speech. Savage and barbarous
dialects in a constant state of flux and change,
while conquest, migration etc occasion the borrowing of new languages,
u. the loss of the old ones … Das älteste
Basque, womit wir acquainted, nicht früher als seit 3 od. 4 Jahrhdte back; früher there was no
literature u. die changes [undergone] by languages other than literary
astonishingly rapid u. extensive … Strabo: Geographica, III,
139.
Schließen
Strabo
(III) states that the Iberians had
many different dialects u. several different alphabets. This points to want of intercourse …
doch must have been general resemblance, da Strabo: Geographica,
IV, 176.
Schließen
Strabo
(book IV) says diese Zusatz von Marx.
Schließen (spanish-iberischen) languages were like the idioms of
Aquitania, in contradistinction to those of Celtic Gaul. The modern French Basque dialects not descended
from any of those of Aquitania, da their speakers
first entered France after the fall of the Roman Empire, aber
they would be later descendants of some cognate
dialect or dialects. Basque … the sole
survivor of the Iberian family of speech
displaced by the Keltic invaders. …“ the non-Aryan
tongue, spoken by the neolithic aborigines
of Britain obliterated durch Dawkins (S. 333) zitiert hier eine Wendung von Paul Broca:
Sur l’origine et la répartition de la langue basque
[...] . S. 7; dort: cette action dissolvante du
temps.
Schließen „the
dissolving action of time“. Selbst also, wenn no
Basque roots in the Celtic languages of the
British Isles beweist dies nichts as to origin der small dark peoples of Wales, Scotland,
Ireland. [331–334]
Abbé
[Emmanuel] Inchauspé: Les noms des instruments tranchants
dans la langue Basque. In: Matériaux pour l’histoire
primitive et naturelle de l’homme. 10. volume. 2. série.
T. 6. Toulouse 1875. S. 218–220.
Schließen Nach Abbé’s Inchauspé
(Matériaux. 1875) philolog. inquiries
into the dialects of the
Pyrenees
the Basque names for cutting tools:
Aizcora ⦗(of aitz (aitza, atcha) a stone u. gora (high, lifted up) = stone mounted in a handle)⦘ for: Axe.
Aitzurra, Pick. ⦗gebildtet von aitz (stone) u. urra (tear asunder) = a stone to tear in sunder the earth⦘
Aizttoa – Knife. ⦗v. aitz und ttoa a diminutive = a little stone⦘
Aizturrac – Scissors ⦗aizturrac aus aiztto (a small stone or knife) u. urra, i. e. „little stones (the final c marking the plural) for tearing asunder“ in contradistinction to Aitzurra or a stone for tearing asunder – i. e. a great stone⦘
Diese Worte mit Ausnahme von Aizttoa (confined to the valley of Roncal in Spanish Navarre) used by the Basque speaking peoples of France and Spain. [334]
Survivals from Neolithic Age:
Principal domestic animals and cereals and many of the European fruits; Iberic u. Celtic peoples.
The Polished Stone axes gradually supplanted for
purposes of every day use by better implements of
Bronze, wurden schliesslich religiöse Gegenstände: Hiessen thunderbolts ⦗u. sollten
allerlei wunderthätige Eigenschaften besitzen⦘ im Mittelalter Bei Dawkins,
S. 335: In Italy, France, Germany, and Scandinavia. Dawkins
(S. 335) verweist auf: John Evans: The ancient stone implements,
weapons, and ornaments, of Great Britain. London
1872; Émile Cartailhac: L’âge de la pierre dans les
souvenirs et les superstitions populaires. Paris
1878; [Nicolas] Mahudel: Sur les prétendues pierres
de foudre. In: Matériaux pour l’histoire primitive et
naturelle de l’homme. 10. volume. (11. année.) 2. série.
T. 6. Toulouse 1875. S. 145–152; L[odovico] Moscardo: Saette o fulmini.– Pietre Ceraunie.
Ebenda. 11. volume. (12. année.) 2. série. T. 7. Toulouse
1876. S. 1–5; Oscar Montelius: La Suède préhistorique.
Trad. J.-H. Kramer. Stockholm, Paris, Leipzig 1874.
Marx hat diese Publikationen in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [0], S. [4].
Schließen in Italy,
France
. In Germany,
Scandinavia hiessen sie
Thor’s hammers (Thor’s viggar).
In Greece wurden the smaller ones used as
amulets u. imitations davon made in sardonyx u. carnelian.
Selbst einige der larger ones have been perforated for suspension. – Flintarrowheads haben also a superstitious value: heissen in this country elf-darts; ihre form still preserved in carnelian necklaces used by the Bosnian peasantry; manchmal they form the central pendant der magnificent necklaces
found in den Etruscan tombs. – The flint flake, universally used as a knife in the Neolithic age, used by the Egyptians for making the first incision in the
body of the dead for purposes of embalming u. by the Israelites in
circumcision; besonders closely aber related with the
rites of burial etc. Aus den Fünden in Gräbern ergiebt sich
dass flintflakes used in burial ceremonies in
the Romano-British age bis 4t Jhd p. Chr. u. in France
noch unter den Merovingern.
Die Neolithic civilisation spread over Northern Africa, the whole of Europe and Asia, the islands of the Pacific, and the Americas u. lingered in remote places bis zur introduction of iron in 19th century. In denTagen des Captain Cook in nearly all the islands of the Pacific. [335–337]
Superstitions handed down from the Stone Age.
In neolithic ages the tombs were the habitations of the
Bei Dawkins,
S. 338: dead. Dawkins verweist hier auf Charles-Frédéric Wiberg: Sur le traitement des morts chez
les peuples aryens primitifs. In: Matériaux pour l’histoire
primitive et naturelle de l’homme. 12. volume. (13. année.)
2. série. T. 8. Toulouse 1877.
S. 408–416.
Schließen
death
, where they were
supposed to live; [this
superstition] current in Europe from that remote age to
the present time. – Some of the stones composing
the tombs in Ireland u. Britain, Prussia, Scandinavia[,] Iceland, Pyrenees etc mit small round holes ⦗„marmites
du diable“
Bei
Dawkins, S. 339: „stones of the dead“
Schließen
„Teufelssteine“
, elfstones etc⦘ intended for offerings to the
souls of the death dead etc. [338, 339]
Also continuity between the Neolithic age u. the
present day unbroken. Die section der small
dark non-Aryan farmers u. herdsmen, die v. Central Asien nach
Europa, spread over Gaul, Spain, British
islands
[,] only known to us as
the Iberic aborigines; outside [those limits], traces der Iberic peoples in Sicilien, Sardinien,
Nordafrika; left their mark in Asia
Minor
Bei Dawkins, S. 340/341: in the name
Iberia
Schließen wo Iberia
(= Georgia) wie die
Gauls left their name in Galatia (modern
Anatolia), south of the Aladag Mountains. Iberic peoples driven
from region east of the Rhine durch Celts, diese durch Belgae, diese
durch Germans, diese durch Slaves. [340,
341]
|
[Ch. X] The Bronze
Age.
Celtic Invasion of the British Isles.
Während Gaul u. Spain conquered by the Celts of history, die Iberic peoples in Britain secured from
invasion during the whole of the Neolithic age.
Im Lauf der Zeit knowledge of Bronze spread of
through the Continent u. die superiority of the
civilisation, deren Emblem das Bronz, led to the
invasion of Britain. Bronze weapons ensured victory over the enemies armed with the old
weapons of stone … bronze weapons affected warfare ebenso wie
Pulver im Mittelalter. The tall, round- or broadheaded Celts Avantgarde der grossen
Arian army … brachten Bronze nach Britain u. eroberten nearly jeden
Marx’
Wort.
Schließen
bekannten
Theil derselben (British
Isles) as proved durch their tombs scattered
over the country gleichmässig in Egld,
Schottld, Wales, Irland. Die conquered peoples lived
probably in slavery; nur preserved gegen absorption in the West, wo further
retreat abgeschnitten durch Ocean. Sie lebten jedoch in Late Bronze Age noch in Yorkshire (Northeastern)
⦗proved durch human skulls discovered in the
Heathery Burn cave near Durham, in
association with bronze articles⦘
Die introduction of Bronze in andre Länder Europa’s nicht marked durch an invasion, wie in Britain. In Scandinavia the Neolithic inhabitants acquired it ohne appearance of a new people; in Switzerland u. France without any break in the ethnical continuity; jedoch, da die Celts in East u. South of Gaul zuerst die discovery erhielten, they the first to use the new weapons in their wars with their hereditary enemies, the Iberic tribes of the West.
In den British isles vertrieb use of bronze nicht at once that of polished stone. Z. B. in tumulus zu Upton Level Lovel, Wilts [,] 4 flint celts, a perforated hammer-axe, numerous bone-implements u. a bronze pin zusammen mit unburnt bones of the dead. Aehnliches entdeckt in 3 barrows in Yorkshire, wo [in two cases] polished stone axes mit den ashes of the dead, u. with vases. The practice of cremation u. die presence of the »characteristic« pottery ⦗of Bronze age⦘ unknown in this country before. Während die chiefs u. rich possessed bronze implements and weapons, the poorer classes continue to use those of stone. Bronze nur in universal use when it became cheap. [342–344]
Classification of Bronze age in Britain.
John
Evans: Address on the “Bronze Period.” In: Proceedings of
the Society of Antiquaries of London. 2. series. Vol. 5.
November 17, 1870, to April 3, 1873. London. (1873.)
Thursday, January 23rd, 1873. S. 392–412. Marx hat
diese Publikation von Evans in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [4] und Erl. dazu).
Schließen
Mr. Evans
(
Proceed. Soc. Antiq. 23 Januar 1873.
The Bronze Period) theilt das Bronze Age in Britain
Bei
Dawkins, S. 344: The Bronze age in Britain is divided by Mr.
Evans into an early and a late stage, the first of which was a
period of transition [...]
Schließen 1) Early Bronze age: period
of transition
; bronze superseding
stone; characterised by presence of bronze
daggers and
plain wedge[-]shaped
axes, originally modelled from a prototype in stone. ⦗[Fig.
114:]
Bronze dagger-blade, Round Barrow, East Kennet,
Wilts, [Fig. 115:] ditto Barrow, Camerton, Somerset⦘ ⦗In einem Fall in Italien a polished stone
celt has been cast in bronze⦘
In folgender Tabelle referable to the Bronze Age in Britain, the contents der
burial places
William Greenwell: British barrows: a record of the
examination of sepulchral mounds [...] Oxford 1877.
Marx hat das Buch von Greenwell in seinem Notizbuch aus den
Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [4]).
Schließen
explored durch
Rev. W. Greenwell
in Nord England,
Thomas Bateman, Stephen Glover: Vestiges of
the antiquities of Derbyshire, and the sepulchral usages of
its inhabitants, from the most remote ages to the
Reformation. London 1848. Marx hat das Buch von
Bateman und Glover in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881
vermerkt (siehe S. [4]).
Schließen durch
Mr.
Bateman
in Derbyshire u.
John Thurnam:
On ancient British barrows, especially those of Wiltshire
and the adjoining counties. (Pt 2. Round
barrows.).
Schließen Dr.
Thurnam
in Wiltshire. Alles das belongs to the Early Bronze Age, the higher
forms of Bronze implements u. weapons are
entirely absent.
Verweis von Marx auf S. 69 seines
Hefts.
Schließen
Sieh
folgende Seite.
|
| North of England Grenwell Greenwell. | Derbyshire Bateman. | Wiltshire Thurnam | France Chambered Tombs. Cevennes. | |
|---|---|---|---|---|
| 1) Stone. Arrows | 11 | 24 | 6 | 1145 |
| Lances | 1 | 31 | 0 |
bezieht sich
auf Lances u. Poignards (geschweifte Klammmer über zwei
Zeilen). Schließen } 63 |
| Poignards | 0 | 3 | 3 | |
| Knives | 50 | 4 | 0 |
bezieht
sich auf Knives u. Scrapers (geschweifte Klammer über
zwei Zeilen). Schließen } 180 |
| Scrapers | 30 | 5 | 0 | |
| Chisels | 0 | 2 | 0 | 0 |
| Saw | 1 | 0 | 0 | 0 |
| Axes | 2 | 2 | 4 | 17 |
| Axehammers | 4 | 1 | 7 | 0 |
| Beads | 1 | 0 | 0 | 5761 |
| Whorls | 0 | 0 | 0 | 531 |
| Pendants | 0 | 0 | 0 | 69 |
| Button | 1 | 0 | 0 | 0 |
| 2) Shell: Pendants | 0 | 0 | 0 | 258 |
| Necklaces | 1 | 0 | 0 | 0 |
| 3) Bone and Teeth. Pendants | 0 | 0 | 0 | 185 |
| Pins | 23 | 7 | 18 | 43 |
| Combs | 0 | 2 | 0 | 0 |
| Beads | 4 | 1 | 4 | 267 |
| Tweezers | 0 | 0 | 7 | 0 |
| 4) Amber: Beads | 0 | 0 | 21 | 21 |
| Buttons | 0 | 0 | 3 | 0 |
| Rings | 0 | 0 | 2 | 0 |
| 5) Jet. Buttons | 16 | 1 | 4 | 0 |
| Rings | 7 | 0 | 7 | 0 |
| Beads and Pendants | 12 | 2 | 17 | 0 |
| 6) Glass. Beads | 0 | 0 | 13 | 41 |
| 7) Gold. Ornaments. | 0 | 0 | 19 | 0 |
| 8) Bronze. Plain Axe | 1 | 1 | 5 | 1 |
| Knives | 2 | 0 |
bezieht
sich bei D. auf Knives, Daggers u. Knife Daggers
(geschweifte Klammer über die drei
Zeilen) Schließen } 60 |
1 |
| Daggers u. Knife Daggers. |
4 | 12 | 22 | |
| Lances | 0 | 0 | 0 | 3 |
| Arrow-heads | 0 | 0 | 0 | 29 |
| Drill | 1 | 0 |
bezieht
sich auf Drill u. Pins and Awls (geschweifte Klammer
über zwei Zeilen). Schließen } 38 |
bezieht
sich auf Drill u. Pins and Awls (geschweifte Klammer
über zwei Zeilen). Schließen } 13 |
| Pins and Awls | 15 | 9 | ||
| Bracelets | 0 | 0 | 1 | 37 |
| Finger-rings | 0 | 0 | 0 | 29 |
| Rings | 0 | 0 | 0 | 67 |
| Ear-rings | 2 | 0 | 0 | |
| Buttons | 0 | 0 | 0 | 19 |
| Beads | 0 | 0 | 1 | 278 |
| Pottery. Pottery | 199 | 23 | 0 | |
| Bead | 1 | 0 | 0 | |
| Number of Burial Places | 210 | 90 | 350 |
| Nottingham. | Guildsfield | Ty-Mawr, Holyhead Mountain | Granta Fen, Ely | Quantock Hills | Heathery Burn Cave | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bronze | Implements: | ||||||
| Palstaves | 1 | 1 | 0 | 0 | × | 0 | |
| Socketed Celts | 16 | 0 | × | 0 | 0 | × | |
| Mould for Celts | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | × | |
| Knife | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | × | |
| Chisels | 0 | × | × | ||||
| Gouges | 0 | × | |||||
| Tongs | 0 | × | |||||
| Razors | 0 | × | |||||
| Weapons: | |||||||
| Socketed Spear-heads |
4 |
1 |
|||||
| Socketed Daggers. | × | × | × | ||||
| Swords | 6 | 1 | × | ||||
| Scabbards | 1 | × | |||||
| Ornaments: | |||||||
| Circular Ornament |
1 |
||||||
| Quadrangular tube | 1 | ||||||
| Rings | × | × | |||||
| Armlets | × | ||||||
| Bracelets | × | ||||||
| Pins | × | ||||||
| Gold | Torques | × | × | ||||
| Armlets | × | ||||||
| Ornaments of Split-ring type |
× | ||||||
| Amber | Beads | × |
Diese IIte Division des
Bronze age characterised by the appearance
of swords, palstaves u. socketed celts;
Bei
Dawkins, S. 347: more elaborate ornaments
Schließen
more ornate
ornaments
u. implements, known to have been used at the same
time from their having been found together. Die obige Tabelle
represents some of the more important forms discovered in Britain.
Diese 2 divisions auch in Irland, wo viele der simpler forms of gold ornaments found from time to time, as well as hoards of the kind discovered in Dowris bog.
In Erwägung der discoveries on the Continent sehr probable that the wedge[-]shaped axe u. dagger u. personal ornaments were the first articles of Bronze known to the Neolithic people u. die habit of burying diese Erstlinge muss fortgedauert haben to the later age of Bronze, whence |70 the exceeding rarity of the higher forms in the tumuli. Two socketed spearheads, 1 palstave u. 1 socketed celt recorded from burial places of the Bronze age in Britain.
Ferner zu bemerken: Bronze has been used in all ages since the Neolithic; viele der more beautiful bronze ornaments u. the shields u. armour found in Britain gehören daher wahrscheinlich dem Age of Iron an. Bei Entdeckung von isolirten Artikeln das age nur unterscheidbar by the forms u. style of ornamentation u. an ancient type in diesen may survive into an age sehr remote von dem in which it was normal. [344–349]
The axe in Culture.
Man kann Nicht overestimate the work done by the axe
in advancing civilisation. Steinäxte,
leicht blunted u. broken, nicht stark wirkend auf die vast forests of pine
[,]
oak u.
Bei Dawkins, S. 349: beech
Schließen
beeches
,
womit greater part of Continent u. Britain covered in Neolithic age; clearings for pasture u.
Bei Dawkins, S. 349:
agriculture
Schließen
culture
damals hauptsächlich produced
Bei Dawkins,
S. 349: by the aid of fire
Schließen
by fire
aid
; aber clearings rasch under the edge of the bronze axe; mit
Verschwinden der Wälder werden wilde Thiere rar,
Jagd weniger wichtig, Agrikultur verbessert, höhere
Civilisation folgend. Invention of the metal axe daher of the highest importance in the
history of civilisation.
3 types of Axt in Bronze age:
Nummerierung von Marx.
Schließen 1) oldest,
simple wedge secured by being fastened into
the wooden handle, musste in course of time split its handle; um das to prevent
Nummerierung von Marx.
Schließen 2) erfunden 2t type. Die edges of the simple wedge gradually developed flanges u. passed into the palstave.
Nummerierung von Marx.
Schließen 3)d
form,
wo handle was let into a socket into in the head of the axe. Strange that the bronze-smiths should not have hit upon the mode
by which we insert handles in our axes um so mehr das da die hammer- u. battle[-]axes of stone, perforated for the reception of the
straight handle, were used in the early Bronze ages; diese
waren aber nicht copied from bronze originals.
[349–352]
Habitations in Britain in the Bronze age: at
present the round houses of the ancient Celtic inhabitants are represented by the round stone dwellings of the peasants still used in
the North of Scotland and the Orkneys.
Manchmal, um sich zu schützen, houses were built upon
piles driven into a morass or bottom of a lake wie in Barton Mere, bei Bury St. Edmunds, Suffolk, ⦗diese pile houses Bei Dawkins, S.
352: explored
Schließen exposed
1867 durch Rev. Harry Jones
⦘ ⦗see „Suffolk Inst. of Archaeology and Natural
History“. June 1869
⦘
wo
bronze spear-heads discovered, one 18 inches
long, in and around piles and
large blocks of stone wie in einigen lakes
der Schweiz; damit fragments of pottery, vast quantities of broken bones
of stag, wild boar etc, auch noch of urus.
Hierdurch bewiesen dass letzterer lebte in Britain in a wild state bis
ins Bronze age; dies jedoch der einzige case of its
occurrence at this period in Britain till now known. [352, 353]
Lake dwellings in Ireland: Crannoges, or platforms of clay and stone, interlaced with or supported by timber, based on small shallows or islets in the Irish lakes, have been inhabited bis 1641 p. Ch., hier bei Dungannon, in Roughan lake, found damals shelter Sir Phelim O’Neill . Nach Mr. Kinahan ( Proceed. R. Irish Acad. X[,] part, I, 31 ) some of these platforms supported a circular stockade worin die huts der inhabitants arranged under one roof common to all, which sloped from the stockade to a courtyard in the centre.
Die s.g. Cloghauns – small
stone houses
[–] und die wooden
cabins or huts, constructed of wattles or
tempered clay, worin das Irish peasantry lebte bis in historic period, wahrscheinlich
überliefert von Bronze age wie die habit of using crannoges; ⦗ebenso die round beehive
huts der Orkneys u. des North of Scotland⦘. Mit diesen cloghauns related die raths
or forts, abounding in Ireland u. Britain.
W[illiam]
R[obert] Wilde: A descriptive catalogue of the antiquities
of stone, earthen, and vegetable materials in the Museum of
the Royal Irish Academy. [= Vol. 1, Pt. 1.] Dublin
1857; und (mit durchlaufender Seitenzählung) A
descriptive catalogue of the antiquities of animal materials and
bronze in the Museum of the Royal Irish Academy. [= Vol. 1, Pt.
2.] Dublin 1861; derselbe: A descriptive catalogue of the
antiquities of gold in the Museum of the Royal Irish Academy. [=
Vol. 2.] Dublin 1862; derselbe: A descriptive catalogue of the
antiquities in the Museum of the Royal Irish Academy. Vol. 1.
Articles of stone, earthen, vegetable, and animal materials; and
of copper and bronze. Dublin 1863. Dawkins hat vermutlich die
letztere Ausgabe von Vol. 1 benutzt. Zitat dort S. 99/100
(Wortlaut und Seitenzahlen stimmen mit Vol. 1/1 von 1857
überein). Marx zitiert nach Dawkins, S. 354/355. Marx hat später
Vol. 1 des Werks von Wilde in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [5]).
Schließen Sir
William
Wilde
(Cat. R. Ir. Acad. I,
p. 99)
says: Noch im
16t Jhdt „the native Irish
retained their wandering habits, tilling a piece of
fertile land in the spring, then retiring with their herds to the booleys, or
dairy habitations
Marx
schrieb hier zusätzlich an den Rand:
„(I)“
Schließen (I) (generally in mountain
districts) in the summer, and moving
about where the herbage afforded sustenance to their cattle. They lived,
Edmund
Spencer: A view of the state of Ireland, written
dialogue-wise, betweene Eudoxus and Irenaeus .
(1596.) Dublin 1633; reprinted 1809 in: Ancient Irish
histories. The works of Spencer, Campion, Hammer, and
Marleburrough. In 2 vol. (Dublin 1809.) Vol. 1. S.
82.
Schließen as
Spencer
describes
them
in the reign of Elizabeth
, ‘on their milk
and white meats’ (curds, cheese, with meal, and probably
calves’ flesh etc), and returning in autumn to secure
their crops,
they
remained
in community in their
forts or entrenched
villages in the winter.
The remains of 1000nds of
these forts or raths still stud the lowlands of every county in
Ireland trotz der Tausende which have been obliterated. They are earthen enclosures, generally circular,
and varying in extent from a few perches to an acre or more, afforded protection to the inhabitants and their flocks against the ravages of beasts of prey womit the country then abounded, or
gegen die predatory incursions of hostile tribes in
war or during a cattle raid. A breastwork of earth von 4–8 feet
high surrounded the enclosure, being the material
ready at hand, and the most easily worked … In some a ditch
surrounded the earthwork. Upon some of the
plains, as well as the hill-sides, stone
fortresses occasionally erected, where such
material abounded loose on the surface, or could be procured in the neighbourhood without quarrying.
These duns or stone forts always put together
without cement, but they are more of a
military than a domestic nature. In the circle of
these forts, both stone and earthen, existed chambers and galleries, dienend wahrscheinlich as granaries or places of security for the
preservation of valuables, and to which the young and weak might resort
in cases of invasion or sudden attack.“
Caves selten used in Bronze age as habitations;
Bei Dawkins, S. 355: That in Heathery
Burn contained contained a large assortment of bronze articles
[...] Bronze implements of the late Bronze age have been
discovered in three other caves in this country
[...]
Schließen ausser at Heathery
Burn, solche caves entdeckt in the Cat Hole
Bei Dawkins, S. 355: in
Gower.
Schließen
at Gower
, Glamorgan
Zusatz von Marx.
Schließen (South Wales),
Thor’s Cave in Staffordshire u. Cave Dale, Castleton
Zusatz von Marx.
Schließen (Derbyshire). [353–355]
Clothing and Ornaments of the Bronze Folk in Britain.
The rich u. chiefs clothed in linen, or in woollen homespun, wovon fragments discovered in Scale-House barrow, Rylstone, Yorkshire. In Scandinavia
they wore woollen cloaks, and a round woollen cap on the head, u. ihre legs u. feet protected by leather leggings u. sandals. ⦗Zu Dömmestorp in Holland; zu
Borum-Eshoc, bei Aarhuus (Jutland)⦘ A
dagger, attached to their girdle in a sheath
of wood or leather, and an axe – their constant
companions; face shaven u. the beard, moustaches, or
whiskers sometimes plucked out; Hair worn
long, arranged into a pyramid etc sufficiently Bei
Dawkins, S. 356: large
Schließen long to allow of the use of a
hair pin 20 inches long.
In
the lake-dwellings of Switzerland, they used
|71 head-rests, made of pottery, like those of the ancient
Egyptians in wood, in order to prevent their coiffure being disarranged in sleep. Similar articles used by
the Abyssinian dandies of the present day u.
other African peoples, whose wonderful
head-dresses described by
Cameron
u.
Stanley
; ditto used in Japan u.
New Zealand. – They wore earrings u. necklaces, pendants u.
amulets made of stone u. bone, wie aus
Bronze u. Glas. Manchmal their ornaments of precious metals …
Selbe Sorte v. gold
ornaments in Ireland, Bretagne, Germany u. in Scandinavia in
bronze. (i. e. = den golden coronets or minns
and collars worn in Ireland) [355–358]
Lighting fires: by striking a flint flake against a piece of iron pyrites; werden manchmal zusammen gefunden in den tumuli. [358, 359]
Woodcutting: the important position of the axe in
the Bei Dawkins, S. 359: Bronze
civilisation
Schließen Bronze age proved by its numbers. Chisels, gouges u. adzes
u. little bronze saws, 3–5 inches long,
apparently, from their small size, imitated from the
serrated flint [flakes] of the
Neolithic age, were most usual tools for cutting wood.
[359]
Spinning u. Weaving: im Neolithic age material – linen; in Bronze age auch wool spun
into thread u. woven into cloth. In dem
Scale House, Rylstone, Yorkshire the body
had been covered v. head to food foot in cloth before being buried in the coffin, composed of a
hollow oak trunk. The body had been turned into adipocere
Zusatz von Marx.
Schließen (Leichenwachs, Fettwachs). Woollen fabrics – ganz destroyed by fire u. rapidly decaying in
water – nur preserved under those imperfectly known u.
exceptional conditions wo der body turned into Adipocere, u. die bones
into phosphate of iron, from the percolation of water charged with salts
of iron, that they withstand decay. [359,
360]
Agriculture u. farming: harvest gathered in with reaping hooks (bronze) of the small kind used for cutting off the ears, wie allgemein unter Greeks u. Romans. In den sketches etc des Bronze folk in Scandinavia, the horse employed both for riding and driving, and oxen used for ploughing. [360]
Pottery. – Cups of Gold and Amber. Pottery (in Brit. Isles) made by hand and ornamented with various patterns in dots u. right lines. [360]
Bronze-working:
dass in Britain, – wie in France, Germany, Scandinavia – Bronze
implements made; proved by discoveries of stocks in trade of bronze-smiths, in which hammers, anvils,
cold chisels, pointed awls u. stamps met with for
working the bronze. Auch Moulds in
stone u. in bronze used for
casting, manchmal found along mit broken implements u. ornaments ready
Dawkins (S. 362)
fährt hier fort: “The bronze mould [...] found in Heathery Burn
cave (see p. 347) was discovered along with celts which had been
cast in it” und verweist dann „[for] an account of the
bronze-working” auf Evans: Address on the “Bronze Period.”
[...] (s. o. S. 68, Erl. zu
„Mr.
Evans [...]“ ), „pp. 20–22“. Marx hat diese
Publikation von Evans mit den hier von Dawkins angegebenen
Seiten – möglicherweise die eines Sonderdrucks – in seinem
Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [4] und Erl.
dazu).
Schließen
for the smelting
pot. Die bronze[-]smiths were acquainted mit art of
casting, of hardening the bronze by
hammering, of beating it out into thin
plates, and working it in repoussé.
T[homas] R[omney] Robinson: On the contents
of an ancient bronze vessel found in the King’s County.
[Read November 30th, 1848.] In: Proceedings of the Royal
Irish Academy. Vol. 4. Dublin 1850. S. 237–246, bes.
S. 238–240.
Schließen Dr.
Robinson
legte 1848 der
R. Ir. Academy
Fünde vor
von bronze articles in Dowris bog, bei
Parsonstown, King’s County, Ireland
; bestanden aus 13 bronze trumpets, some cast, and others with riveted seams,
31 celts, 29 spear-heads, 3 gouges, 31 bells, several bronze vessels of
large size (in einem davon 2 pieces of bronze neatly riveted together).
Some of the objectswere imperfectly cast, others injured and broken up;
there were also small jets of metal which had
overflowed from the moulds, and pieces of
sandstone used for polishing, alles welches showed that the accumulation of implements and weapons
formed the stock-in-trade of a bronze[-]founder, similar to those met with in England, u. still more abundantly in France.
[362, 363]
Zu diesem
Abschnitt verweist Dawkins (S. 364/365) u. a. auf William Owen
Stanley: Memoirs on remains of ancient dwellings, in
Holyhead Island, mostly of circular form, called Cyttiau’r
Gwyddelod, explored in 1862 and 1868. With notices of relics
found in recent excavations there, and also in various parts
of Anglesey. London 1871. Marx hat das Werk von Owen
Stanley in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt
(siehe S. [4]).
Schließen
Weapons and
Warfare:
Die bronze shields u. armour or helmets
discovered in Britain are hier referable to the age
of iron
[;] ⦗während der
Bronzzeit die in Britain probably made of hide or
wood⦘ dagegen [found] in Scandinavia, wo das Bronzage
bis zur Christian era dauert. [364,
365]
Burial Customs. Das Neolithic folk interred the dead surrounded by the implements,
weapons, and ornaments for use in the future life. Aber invasion of Britain durch die
bronze[-]using Celtic tribes
marked durch Burning ⦗dadurch purifying Ausrufezeichen von Marx.
Schließen by fire!⦘ die dead with their possessions. Aber mit Cremation nicht ganz abolished inhumation; beide simultaneous going on wie shown durch die discoveries of Thurnam
in Südengland, of Bateman in Derbyshire, of Greenwell
in den
Northern counties. Cremation –
Wiberg: Sur le traitement des morts chez les
peuples aryens primitifs. (s.o. S. 67, Erl. zu „death“).
Schließen nach Dr. Fr. Wiberg
– may have been
connected with fire-worship, inhumation dagegen
weiter employed by the
Bei Dawkins, S. 367: the descendants of the Neo-lithic
Britons.
Schließen
Neolithic Britons
from force of habit u. from its cheapness
by the poorer classes.
Barrows und cairns des Bronze age generally round, ohne large sepulchral chambers with passages leading into them, wie in Neolithic burial places; doch [sepulchrial chambers] nicht – in Bronze age – uncommon in Ireland, Scotland u. France. Wo cremation, the ashes of the dead collected into a funeral urn, 12–18 inches high, and placed in a chamber, either standing upright with its mouth covered by a slab of stone or by flint, or with its mouth downward etc. Various articles and implements of daily use thrown into the fire, and the burnt remains sometimes placed in the urn with the ashes of of the dead.
The implements, weapons u. ornaments wurden auch interred for use in the world of spirits, zus. mit drinking cups u. seltner mit curious perforated earthenware vessels probably used to carry the sacred fire etc food also placed for the death dead, as well as flakes and splinters of flint. The tumulus or cairn carefully raised over the urn u. das memory of the death dead maintained by periodic feasts, after which either earth or stone added to the height of the mound or cairn, each feast being represented by a layer of broken and burnt bones of the shorthorned ox, horse, sheep, or goat, and hog, together with charcoal. Nicht selten enthält ein barrow od. cairn inhumation u. in höherer Schicht Urne (cremation) |72 doch findet sich manchmal in der unteren Schicht Urne (cremation) u. in der obern (also jüngeren) inhumation.
Aus den articles found in the barrows folgt, dass
die Bewohner in Südengland im Bronze age richer u. more civilised als die des midland u. des North;
unvermeidlich da Bronze civilisation eingeführt hier in den nearest portions of Britain to France
Zusatz von
Marx.
Schließen (resp. perhaps Belgium). [366–371]
Zur Datierung der
Anlagen von Avebury und Stonehenge verweist Dawkins (S. 376) u.
a. auf den Artikel: The Age of Bronze. In: Edinburgh Review.
Edinburgh. 1878. Vol. 147. S. 437–474. Marx hat
diesen Artikel in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881
vermerkt (siehe S. [4]).
(near Devizes, in Wiltshire): Zusatz von
Marx.
Schließen
Temples of Bronze Age –
Avebury (near Devizes, in Wiltshire)
– Stonehenge (on Salisbury
Plain)
The numerous circles of stone or earth in Britain u. Ireland, varying in diameter v. 30 or 40 feet to 1200 – temples standing in closest possible relation to the burial places.
Thurnam: On
ancient British barrows, especially those of Wiltshire and
the adjoining counties. (Pt 2. Round barrows.) [...]
London 1871. S. 305–307
Schließen Nach Dr. Thurnam
barrows of the Bronze age cluster
thickly around Avebury, 106 being still to be seen in the 16
square miles near it; while round Stonehenge Sir Richard
Colt Hoare counted 300 within 12 square miles, u. in the
days of Stukeley 128 were visible
from a hill close by. … Smaller circles found
scattered over the moors and hilltops in the South of England, in Wales,
Cumberland u. Scotland. – A most obvious transition from the tomb to the
temple … Probably the idea of both large and
small circles sprang from the stones placed round the base of the
circular hut, which was the usual habitation
in the Prehistoric period.
Dawkins (S.
378) verweist hier auf: Edward B[urnett] Tylor: Primitive culture:
researches into the development of mythology, philosophy,
religion, art, and custom. In 2 vol. London 1871.
Vol. 2. S. 151;
John Lubbock: The origin of civilisation and
the primitive condition of man. Mental and social condition
of savages. London 1870. S. 222;
Walter
Elliot: On the characteristics of the population of Central
and Southern India. In: The Journal of the Ethnological
Society of London. London. New series. Vol. 1. Session
1868–69. 1869. S. 94–128.
Marx hat das Buch von
Tylor in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt
(siehe S. [5]). Nicht vermerkt
hat er dagegen dort das Buch von Lubbock, das er später
exzerpierte (siehe Heft 1882, S.
1–8).
Schließen The large standing-stones or menhirs,
keineswegs selten wo large blocks of
stone were easily obtainable, können angehören
ebensowohl dem Neolithic als dem Bronze
Age, waren objects of worship
wie der unwrought stone at Hyettos,
adored by the Greeks als Herakles, or that taken for the Thespian
Eros in the Boeotian
festivals, or those worshipped by the
Hindus.
Hollows or cups für die reception of offerings to
the spirits of the death dead recorded by Sir James Simpson
Marx hat das Buch von Simpson in seinem
Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [5])
Schließen
(„Archaic
Sculpturings“. Edinburgh. 1867)
on several
megalithic circles and avenues, as well as on menhirs and the stones of cromlechs
and chambered tumuli Some belong probably to the
Bronze as well as the Neolithic age. [371–378]
Artistic Designs.
on articles of the Bronze age in Britain u.
Ireland are nearly all geometric,
animal forms not represented. Von solchen principal patterns
des Bronze age Siehe unten, Erl. zu „M. Chantre
(L’Age du
Bronze)“.
Schließen noted by
M. Chantre
in France alle mit wenigen exceptions.
characteristic of the Bronze age in Britain. The pottery
meist ornamented mit a pattern rudely impressed with
a cord or twisted thong, or with the point of a stick. ⦗Im Bronze age wie in ancient Greece u. Italy noch inhumation neben
cremation⦘ [378, 379]
France in the Bronze Age. die numerous
discoveries in the last 30 years in France u. Switzerland recently
Ernest
Chantre: Études paléoethnologiques dans le bassin du Rhône.
Âge du bronze. Recherches sur l’origine de la métallurgie en
France. Pt. 1–3; Album. Paris 1875–1876.
Marx
hat das Werk von Chantre in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [4] und Erl. dazu).
Schließen collected by M. Chantre
(L’Age du Bronze)
; divisions des
Bronze Age ähnlich wie in Britain, nämlich: 1) Transition de l’age de la Pierre à l’age du Bronze: phase
cébennienne (Region der Cevennes) = Dawkins (S. 379) bezieht sich auf das von
Gabriel de Mortillet
1875 auf dem Congrès international des sciences géographiques in
Paris vorgelegte „Tableau archéologique de la Gaule“ (s. BnF
Gallica), eine synoptische Zusammenstellung von
verschiedenen Vorschlägen zur Periodisierung der Vor- und
Frühgeschichte Frankreichs. Von de Mortillet selbst stammte eine
Einteilung derselben in nach charakteristischen Fundorten
benannte „époques“. Siehe Günther Junghans: Gabriel de Mortillet
1821–1898: eine Biographie. (Archäologische Berichte, Bd. 1.)
Heidelberg 2014. S. 67–79. Als Beilage dort eine fotografische
Reproduktion des 1875 in Paris verteilten „Tableau“.
⦗Morges in Waadtland⦘: Zusatz von Marx.
Schließen
Epoque Morgienne ⦗Morges in
Waadtland⦘ of de Mortillet
.
2) Age du Bronze proprement dit:
phase rhodanienne (valley of the Rhones Rhone) = époque Larnaudienne des
Mortillet
. Zusatz von Marx. Siehe Dawkins, S.
384.
Schließen
Larnaud bei
Lons-le-Saulnier, Jura.
3) Transition de l’age du Bronze à l’age du fer: phase Moeringienne = Epoque Hallstatienne des Mortillet. Die 2 ersten époques sind exact equivalents of those of Britain.
Was die cébennienne Period
characterisirt ist die association in tombs u.
sepulchral caves der ordinary Neolithic
implements mit Bronze articles u. ornaments. Dagegen in dem 2ten od. Rhodanian age
bronze nicht länger selten; has become necessary of in every[-]day life; smiths’ shops have sprung up in various regions
wo die broken
Bei Dawkins, S. 380:
implements
Schließen
instruments
und ornaments were worked
into new forms. Diese 2 divisions shade
off one into another, u. nicht more clearly
defined in France als in Britain. [379,
380]
The age of Transition or the Early Bronze Age. in
den contents of 147 chambered tombs der Cévennes Hauptdifferenz von denen of Neolithic
age ist die addition of articles of Bronze u.
Glas; daggers relativ häufig, Lances
Bei Dawkins, S. 380: rare
Schließen sehr selten, u. nur eine Bronze axe of the simple wedge-shaped type met with.
Alle Bronzartikel klein, leicht transportirbar, die meisten bestimmt für personal ornament; die introduction der personal ornaments – bes. of glas, v. Aejyptischer od.
Phönizischer Manufactur probably –
vor andern Artikeln zeigt Erfahrung
stets bei contact of peoples in different stages of
civilisation; z. B. jetzt natives of
Africa ziehn Articles which minister to their vanity denen of
practical use vor u.
glass beads, used as a medium
of exchange by the traders u. pass from hand to hand in Regionen far beyond
those wohin brit. Waffen u. implements
penetrate. Die „period of
transition“ result des intercourse der Einwohner Frankreichs u. der Schweiz, at close of Neolithic
age, mit den civilisirten peoples südlich der Alpen …
Cremation in France wie in Britain – Seit bei Seit mit inhumation. [380–381]
The late age of Bronze in France u. Schweiz.
Die pile[-]dwellings of
France u. Schweiz, namentlich lakes of
Bourget, Geneva, Neuchâtel u. Bienne enthalten remains die dem
late Bronze age angehören: various implements for
casting bronze u. stamping it u. working it in repoussé mit tools for working wood, reaping hooks u. swords, daggers, lances, arrowheads, horse furniture,
personal ornaments
[;]
[the whole] forming ganz verschiedne
series von der der ersten Bronze period; zugleich aber noch damit stone implements wie saws,
wedges, scrapers, to a smaller degree auch axes. Nun may be objected: such collection – in and around the
lake habitations – können accumulirt zu sein während langer Jahrhunderte habitation desselben place;
die articles brauchen daher nicht contemporär zu
sein. A relic[-]bed may have been the result of
accumulation during long periods of time. Dies gilt aber nicht:
in den Fällen wo die
Zusatz von
Marx.
Schließen very frequent conflagrations
⦗nach
Colonel Schwab
about ¼ |73 der pile[-]dwellings
in the lakes von Bienne u. Neuchâtel burnt⦘
machten untersinken at same time to bottom of lake
heavy stone u. bronze articles. Ferner passt der Einwurf nicht
auf die „trésors“ or hoards of bronze articles
prepared for use, and concealed while carried from one place to
another u. solche trésors met with in
29 localities in France; ebenso wenig trifft’s die 67 hoards in Frankreich u. Schweiz of broken implements u. articles collected for the purpose of being
worked up by the bronze[-]smiths. In beiden cases the articles were in use
simultaneously; in beiden – wie in den pile-dwellings des early Bronze age –
plain-wedge axe plain wedge-axe absent, während all other
articles of a higher u. better kind als die des early Bronze age. [381–383]
Hoards of Bronze Merchandise.
Wichtigster hoard of merchandise in Frkch Bei
Dawkins, S. 383: discovered
Schließen gemacht zu Réallon, nachdem ein heftiger Sturm den District verwüstet
hatte; die waters of a stream traversing the
little village Réallon had hollowed out a new channel
for itself u. most of the antiquities were
discovered by the villagers in the earth at a little distance
away; mit den discoveries später ibidem made by
M. Chantre – 461 bronze articles, comprising knives,
sickles, lance-heads, horse-bits, rings, buttons, pendants,
bracelets; zugleich unter denselben several
small stone rings, a bead of amber u.
2 beads of blue glass. Réallon liegt on a route frequented for a long time, leading
vom Thal der Durance zu dem des river Drac, probably ⦗nach M. Chantre⦘ taken by
travellers von primitive Etruria
[,] von denen die
inhabitants der lake[-]dwellings die knowledge of Bronze erhielten.
Die discovery represents daher the goods of a
merchant selected to suit the market of the north u. west. The
abundance of personal ornaments darin
entspricht selber abundance der personal
ornaments in the sepulchral sepulchres of early Bronze Age. Aehnlich hoard of Vaudrevanges bei
Bei Dawkins, S. 384:
Sarrelouis
Schließen
Saarlouis
⦗wo
u. a.
Comte J[ean]
Gozzadini: De quelques mors de cheval italiques et de l’épée
de Ronzano en bronze. Bologne 1875. S. 25–27 und pl.
IV, 1.
Schließen ein Schwerdt
ähnlich dem beschrieben by comte
Gozzadini, aus Ronzano,
in Italy⦘; die
proportion der ornaments in diesen
hoards fast dieselbe wie in den sepulchres der
Cévennes des early Bronze age; im ersten Fall sind sie
75.02%, im 2ten 79.87. Diese articles also en route to be sold to those who ultimately deposited them, as
their chief valuables, in the tombs. [383,
384]
Hoards of the Bronze Smith: Die deposits der fragments of metal, zusammen mit den necessary implements to work it in France u. Schweiz – 67 in Zahl – unterscheiden sich dadurch von den hoards in Merchandise, that the articles have been prepared for working up again. In letztrem Fall die articles worn out u. broken, im erstren neu u. selected for the market.
Der hoard entdeckt bei Lons-le-Saulnier (Jura) in Kartoffelfeld zu Larnaud illustrirt association of articles – 1485 pieces – intended to pass through the melting pot u. daher imperfect. Unter den materials for smelting ein perfect ingot of bronze, wiegend 2840 kilos, boat-shaped u. perforated in the centre for convenience of carriage; similar ingots met in different parts of France. u. a. gefunden folgende:
|
Nummerierung von Marx. – Marx hat diese Aufstellung im
nachherein eingefügt. Schließen 1) bronze ingot u. fragments: |
24 |
Nummerierung von Marx. Schließen 5) Cold chisels and points |
3 |
|
Nummerierung von Marx. Schließen 2) Smelting waste |
130 |
Nummerierung von Marx. Schließen 6) Stamps |
2 |
|
Nummerierung von Marx. Schließen 3) Mould of lance head |
1 |
Nummerierung von Marx. Schließen 7) A mould for making small round heads in Repoussé |
1 |
|
Nummerierung von Marx. Schließen 4) File |
1 |
Nummerierung von Marx. Schließen 8) Socketed hammer |
1 |
The cold chisels composed of bronze, with a large percentage of tin; der stamp for working the plates of bronze, or for making potteries or moulds; one is terminated by a disk, on which 2 circles are engraved round a central point; the other is a small elongated rectangular implement, with one end composed of a line of points and the other of a series of oblique lines; both evidently employed in the composition of the beautiful patterns so conspicuous on the personal ornaments; also a manufacture of some of the higher works of art, carried on at this very spot; ferner:
|
Nummerierung von Marx. – Marx hat
diese Aufstellung im nachherein
eingefügt. Schließen 1) socketed gouge. |
1. | ||||||
|
Nummerierung von
Marx. Schließen 2) " " chisels |
6. | ||||||
|
Nummerierung von
Marx. Schließen 3) Flanged celts |
7. |
Nummerierung von
Marx. Schließen 4) Socketed celts |
33. |
Nummerierung von
Marx. Schließen 5) Palstaves |
36. |
Nummerierung von
Marx. Schließen 6) Unclassified celts: |
11. |
|
Nummerierung von
Marx. Schließen 7) Sickles: |
51. |
Nummerierung von
Marx. Schließen 8) Knife-blades |
76. |
Nummerierung von
Marx. Schließen 9) Razors |
2. |
Nummerierung von
Marx. Schließen 10) Socketed cutters |
3. |
|
Nummerierung von
Marx. Schließen 11) Tanged cutters |
6. |
Nummerierung von
Marx. Schließen 12) Hooks |
6. |
Nummerierung von
Marx. Schließen 13) Saws |
5. |
Nummerierung von
Marx. Schließen 14) Hand chisels |
8. |
|
Nummerierung von
Marx. Schließen 15) Points and drills |
6. |
Nummerierung von
Marx. Schließen 16) Nails et rivets |
8. |
Nummerierung von
Marx. Schließen 17) Strainer |
1. |
Razors of same type as those found in Italy, Schweiz u. Britain.
The arms (found): Nummerierung von
Marx.
Schließen 1) swords and daggers
72. Nummerierung von Marx.
Schließen 2) scabbard
ends and ferrules 16. Nummerierung von Marx.
Schließen 3) Arrow heads 18. Nummerierung von
Marx.
Schließen 4) Lance heads 54. Nummerierung von Marx.
Schließen 5) Ferrules
for end of lance 51.
Personal ornaments (wichtigste): Nummerierung von Marx.
Schließen 1) bracelets (214) Nummerierung von Marx.
Schließen 2) Torques (32) Nummerierung von
Marx.
Schließen 3) Pins (61) Nummerierung von Marx.
Schließen 4) Brooch (1); Nummerierung von Marx.
Schließen 5) Disks made of wire twisted into a spiral (8)
Nummerierung von Marx.
Schließen 6) Pendants, chains, rings (121) Nummerierung von
Marx.
Schließen 7) Appliqués or ornamental
plates of bronze (57); Nummerierung von Marx.
Schließen 8) buttons (183) Nummerierung von
Marx.
Schließen 9) Ornamented hooks (3)
Nummerierung von Marx.
Schließen 10)
Clasps (30); Nummerierung von
Marx.
Schließen 11) Buckle (1); Nummerierung von Marx.
Schließen 12) Round
beads (60)
The bracelets are solid or hollow, of the split[-]ring type, round or flat in section. [384–387]
Lake Dwellings of Late Bronze Age. Dieselben Artikel – from the hoards both of the Bronze-Smith u. the Merchant – occur in lake[-]dwellings of France u. Switzerland. – Bronze swords at Moeringen with hilts inlaid mit Iron, side by side with bronze-hilted iron swords u. bronze bracelets inlaid with iron. – Ausser den früher erwähnten geometrischen designs on the metalwork u. the pottery des late Bronze Age in Switzerland, erscheint auch Spirale, aber by no means so common as in German u. Scandinavian bronzes.
Pottery of the late Bronze age in France u. Switzerland far better than that of Britain, and bears obvious traces of foreign influence. [388, 389]
The Bronze Age in Scandinavia: Hier auch
eingetheilt in early u. late
period
Dawkins (S. 389)
verweist auf: Worsaae: La colonisation de la Russie et du
Nord Scandinave [...]; und Oscar
Montelius: Sur l’âge du bronze en Suède. In: Congrès
international d’anthropologie & d’archéologie
préhistoriques. Compte rendu de la 7e session, Stockholm, 1874. T. 1. Stockholm
1876. S. 488–512; sowie Antiquités
suédoises, arrangées et décrites par Oscar Montelius,
dessinés par C.-F. Lindberg. T. 1.2. Stockholm
1873–1875.
Marx hat auch die „Antiquités
suédoises“ von Montelius in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [5]).
Schließen durch
Worsaae, Montelius
etc.
Early age:
great stone-chambered tombs with many skeletons,
containing bronze implements and weapons
beautifully adorned with spirals and right lines; all have been
cast; the ornaments never engraved on the Bei Dawkins, S. 389:
metal
Schließen metals.
Late age:
tomb consists of small stone chambers with cinerary
urns, cremation for the most part replacing inhumation. The ornaments sometimes engraved or stamped in repoussé. Socketed celts
appear u. articles, die Dawkins (S. 390) verweist hier auf Montelius:
Sur l’âge du bronze en Suède [...] .
S. 510/511.
Schließen nach Montelius, derived from the South of Europe. Meisten jedoch
manufactured in Scandinavia. – The Bronze age in
Scandinavia remarkable nicht nur für Schönheit der workmanship,
besonders der hilts der short leafshaped swords, sondern auch für die
variety of weapons u. ornaments, wovon viele
derived von more southern regions – liefern evidence as to the overlapping of the Bronze and Iron Ages in Europe, north
|74
of the Alps. Z. B. die Scandinavian Bronze Battle Axes plated with Gold etc, Bei Dawkins,
S. 391: were not merely used in battle, but as insignia of
rank
Schließen used nur as insignia of
rank
– are of the same pattern as those represented
on the walls of the Etruscan tomb at Caere, u.
durchaus unlike any axes of the Bronze age of France or Britain. They belong to the Iron age of Italy. Im tomb of Jaegersborg bei
Copenhagen a bronze
shield found ornamented mit gold leaf,
worked en repoussé, u. v. selbem Styl wie andre
Goldartikel belonging to the late Celtic or
Prehistoric Iron Age in Britain u. to the Early Etruskan age of Hallstadt. [389–392]
Sculptures of the Bronze Age in Scandinavia:
Sculptures on the glacier-worn rocks of Sweden,
and on some of the tombs, Bei Dawkins, S. 392/393: described by
Montelius, Bruzelius, Nilsson, and Holmberg. Dawkins verweist
auf: Oscar
Montelius: Sur les sculptures de rochers de la Suède. In:
Congrès international d’anthropologie & d’archéologie
préhistoriques. Compte rendu de la 7e session, Stockholm, 1874. T. 1. Stockholm 1876.
S. 453–474;
N[ils] G[ustaf] Bruzelius: Sur des rochers sculptés
découverts en Scanie. Ebenda. S. 475–484;
S[ven]
Nilsson: Die Ureinwohner des Scandinavischen Nordens. Ein
Versuch in der comparativen Ethnographie und ein Beitrag zur
Entwicklungsgeschichte des Menschengeschlechtes. Aus dem
Schwedischen übers. I. Das Bronzealter. Hamburg 1863.
S. 9;
und Axel Em[anuel] Holmberg: Scandinaviens
hällristningar, arkeologisk afhandling. H. [1]–4. Stockholm
1848[–1849].
Schließen beschrieben von
Bruzelius
,
Nilsson
u. Holmberg
geben vivid idea of the life of the people in the North of Europe.
Z. B. Man with Bronze Axe on a rock at Simrislund, Scania.
Sculptured rock at Tegneby, Bohuslän. u. a. darauf: a man ploughing with a yoke of oxen; an archer shooting; a party of 4 men, armed mit round shields u. axes, are fighting; Boats represented, some of them drawn in line, and one in front with a covered stern possesses an awning.
On a rock in the same place a group of warriors on horseback contending with spears and armed with oblong shields – earliest example of the horse being used for riding in Northern Europe.
Engraved Slab Tomb, Kivic Kivik, Scania. Zeigt u. a. pair of horses drawing a chariot of the rudest construction on which stands the driver; in the lefthand upper corner an armed man mit 3 captives, u. at the bottom a row of 8 draped figures with a man in front of them; auf andrem slab in same tomb diese figures wiederholt; the draped figures are arranged 4 on each side of what appears to be an altar; while a row of men are represented above, 3 blowing the large curved horns of bronze; repeatedly found in Scandinavia. etc etc. the whole set belong to the late bronze age of Scandinavia or the Iron age of Italy, France u. Britain.
The boats have highly ornamented ends, are propelled by broad paddles; in one the men are keeping stroke and the master in the prow of the boat is directing them. Manchmal, aber selten, they carry one mast with sails, wie im Slab at Järrestadt Järrestad , figured by Mr. Bruzelius. Long galleys similar to those engraved on the rocks, with prows u. sterns lifted high up above the water, frequently adorn the blades of razors u. other articles of the Bronze age in Scandinavia. – Aus diesen figures ersichtlich dass die Scandinavian people des Bronze age possessed of Boats sehr superior to the rude Neolithic canoes u. capable of taking long voyages; ⦗wahrscheinlich diese boats die precursors of the long ships, snakes u. seadragons ⦗which carried the terror of the Northern pirates fast on whole seaboard of Europe⦘⦘. Diese boats imply considerable amount of intercourse zwischen Scandinavia u. den adjoining countries. [392–396]
[Ch. XI] Origin of Bronze and the Bronze
Civilisation.
No Copper Age in Europe.
Copper celts met in Ireland,
Hungary u. France, aber gehören meist zu most advanced types in Bronze, ganz bes. in Ungarn; wahrscheinlich due to the want of tin nöthig für
manufacture of Bronze. Kein Intervening of copper
alone weder north of the Alps u. Pyrenees, noch in Greece u.
Italy zwischen Stone u. Bronze ages. Für sich allein Kupfer für cutting purposes
nicht viel nützlicher als Stone wegen seiner
softness … The native copper of Lake Superior
Zusatz von Marx.
Schließen (Nordamerika) used by the
Red Indians
Bei
Dawkins, S. 398: from.
Schließen for an unknown period; Bei Dawkins,
S. 398: had it offered them a material much better than stone,
there would have been an age of Copper in North America. The few
implements of that metal which have been discovered do not
afford any evidence of this.
Schließen used dennoch keine
Kupferinstruments. Zur Zeit der Entdeckung der Neuen Welt die
peoples von Peru u. Neumexico Mexico
used bronze, während die ruder American tribes waren in Neolithic stage of culture … noch minder in Europe wo native copper so
rare u. the ores would have to be reduced to
obtain the metal.
Bronze introduced in Europe von other area, wo durch beständige experiments die properties both of copper u. tin gefunden, ultimately combining them together in the proportions so generally observed in the weapons u. the implements des Bronze age. Keine Spur solcher series of experiments in Europa. [397, 398]
The distribution of Copper Ores.
Plinius
derives »copper« from Cyprus ⦗aber Cyprus may be derived
from Copper⦘, wo es zuerst Bei Dawkins,
S. 399: mined.
Schließen
gemünzt
worden sein soll u. wovon die Römer grössten Theil ihrer Zufuhr erhielten. Es findet sich fast in jedem Theil Europa’s
u. muss früh attention auf sich gezogen haben von den schönen grün, blau, u. red colours of its
ores. Findet sich in:
Britain in Cornwall, Devon, Somerset, Derbyshire,
Cheshire, Yorkshire, Cumberland, Westmoreland, Wales.
Worked hier sehr früh; Dawkins
(S. 399) verweist auf Proceedings at the meetings of the
Archaeological Institute. January 4, 1850. In: The
Archaeological Journal. London. Vol. 7. 1850. S. 68.
Dort: The HON. WILLIAM OWEN STANLEY communicated notices of
recent discoveries, indicative of ancient metallurgical
operations in North Wales. About eighteen years since, an old
working was broken into at the copper mines at Llandudno [...] A
broken stag’s-horn, and part of two mining implements, or picks,
of bronze, were found [...] Marx zitiert nach Dawkins, S.
399.
Schließen discovery of „two mining tools or
picks“ in old mine bei Llandudno (North Wales) zusammen mit stone hammers made of large rounded pebbles, with grooves cut round
them for the reception of a handle of
osier
; ebenso old tools in copper mines zu Alderley Edge bei Manchester, zus. mit stone hammers u. stone
wedges. Aehnliche Stein tools in den Kupferminen v. Spanien; in denen bei
Cordova flint implements u. picks made of stags’ antler ähnlich
denen found in den Neolithic flint mines of Cissbury u. Brandon, ebenso
stonehammers of the kind found in Britain.
Also früh im Bronze age copper mines worked in
Europe u. die dort gefundnen hammers are of the same form as those used by
the Red Indians in working the native copper of Lake
Superior. [399, 400]
Tin-stone frequently
associated with Gold.
Tinstone (oxide of tin
Zusatz von
Marx.
Schließen
= SnO2
) od. Cassiterit
Zusatz von Marx.
Schließen (Zinnstein) nicht durch Farbe auffällig wie
Kupfer – braun, gelblich grün, manchmal opaque u. manchmal transparent –
sehr limited in its distribution in Europe; occurs in granitic u. highly altered crystalline rocks, in veins
disseminated through the mass; od. wo die Rocks worn
away by frost, rain, u. rivers, it is
found in irregular lumps u. grains, scattered
through the loam, sand, u. gravel which constitute the stream-works. |75 Leicht erkennbar durch sein gross
Gewicht. Häufig in den streamworks gefunden associated mit Gold; dies durch seine brilliant colour u.
Unzerstörbarkeit war the first metal to catch the eye
of man, u. sobald es sought by simple
process of washing, the heavy tin-stone
would be left behind along with it; durch accident zeigte sich
dass flung into the fire the dull stone became
transfigured into the glittering metal. Mr.
J.
A. Phillips
communicated dem Dawkins Folgendes, was er observed Bei Dawkins, S. 401: at
Zamora in Spain.
Schließen zu Zamora
(Leon), was wahrscheinlich survival into our own times des most ancient mode of reducing the ore. Marx
zitiert den bei Dawkins, S. 401, in Fn. 1 wiedergegebenen
Bericht von J. A. Phillips. Dieser bildete – so Dawkins dort –
„an interesting contribution to the history of
metallurgy“.
Schließen Says Phillips:
„in 1856 I visited the province of Zamora, dort, in a hamlet near Bei Dawkins:
San Martin
Schließen St. Martin, I met with a family
occupied in treating tine-ores tin-ores
on their own account. The
children – several – collected rich shode
stones of tin-oxide from the surface of the neighbouring
ploughed fields, brought them in a reed-basket
to a rough open shed or hovel; here they were broken with a hammer upon a big stone, and
the extraneous matter was roughly picked out. – The furnace, lined with clay resulting
from the decomposition of granite, was a cylinder 10 inches in diameter, about 2 feet in depth, situated in the middle of a cubic yard of rough masonry constructed
without mortar. – In the centre of the
top of this was the opening of the
furnace, and on the side towards the prevailing wind a screen of masonry was built to the height of
some 2 feet; externally … the apparatus … ähnelnd to a large chair built solid to the seat, enclosing a
chimney[-]pot extending from the
middle of it nearly to the floor-level. A blast
was employed, produced by an old pair of weezy
blacksmith’s bellows, apparently of English make, placed behind
the screen of masonry, the tuyère being inserted
about 4 inches above the bottom. The tap-hole,
which was on the opposite side, was kept constantly open. – the ore
collected by the smaller children, dann broken u. roughly picked over by
a bigger brother, was finally charged into the furnace, alternately with
handfuls of fuel, by the mother, while the
father blew the bellows. Charcoal made from the
roots of a species of heath, locally
plentiful, diente als fuel, no flux of any kind
used, the metal and slag issuing from the open tap-hole were
received in a fragment of a broken cast-iron
pot. Nur sehr wenig slag produced, which, v. Zeit zu Zeit mit dem
Metall in den pot fallend, was, as it set, removed
with an iron crook. – Per hour nur
produced a few pounds, then, after being cast into strips, it was usually sold to travelling tinkers für tinning of copper vessels.“
Zinn – wie Kupfer – wegen its softness unfitted for cutting purposes, marks daher no era in der Civilisation der world; war used in Bronze age unalloyed, merely for purposes of ornament u. for inlaying pottery, wie das discovered in the pile[-]dwellings of the lake of Bourget. [400–402]
Zinn in Scandinavien, Germany u. Britain. Zinndistricts von Schweden u. Finland erst in modernen Zeiten bearbeitet, hier also out of question.
In Deutschland Zinn – in den mountains v. Sachsen u. Böhmen – worked seit undenklicher Zeit; wahrscheinlich in Bronze age schon in diesen Districten, da great number u. variety of bronze articles found, in the adjacent regions.
In Cornwall worked before Geschichte of Britain
begann, nach Tradition durch Phönicier, die von dort brisk trade carried
mit dem Greek mart of Bei Dawkins, S. 403: Massilia. Dawkins
fährt hier fort: It is considered by some high authorities,
including Sir John Lubbock, to have been the chief source from
which the ancients obtained a necessary element in the
manufacture of bronze.
Schließen Marseilles.
Im Süden v. Irland – wo Zinn found in the stream-works of the mountains of Wicklow, along mit Gold – es auch worked since ancient times. [402, 403]
Dawkins (S. 403) verweist hier auf:
„Simonin, La Vie Souterraine, Paris,
1867, p. 483.“ 1867 waren zwei Ausgaben des Buchs erschienen:
L[ouis-Laurent] Simonin: La vie souterraine, ou les mines
et les mineurs. Paris 1867; und: [...] 2. éd., revue et
corrigée. Paris 1867. Dawkins hat anscheinend
letztere benutzt, in der sich die betreffende Passage auf S. 483
befindet. Marx hat das Werk von Simonin in seinem Notizbuch aus
den Jahren 1880/1881 vermerkt, wobei er offenbar die erste
Ausgabe heranzog, in der sich die Passage auf S. 481 befindet
(siehe S. [5] und Erl.
dazu).
Schließen
Tin Mines worked in France
u. Spain in the Bronze Age.
Tin met in Bretagne, close to Ploermel
(Morbihan), worked in Bronze age as shown durch bronze palstave,
mit a polished stone celt, in the old stream-works near Villeder
. – Ditto Tin in the
Upper Vienne u. old stream-works to be seen
in La Creuse u. La Corrèze u. bis Lizolle im Department des Allier. Nach Mons. de Mortillet
die Cassiterides der ancients zu suchen eher in den islands off
the coast der Bretagne als in den Scilly isles
od. in Cornwall. [Nach]
Hans
Hildebrand
(Congrès Intern. Archéol. Préh. Stockholm) hat
Strabo
recht, placing them in the
West of Spain.
Dawkins (S. 404) verweist auf H[enry]
H[oyle] Howorth: On the archæology of bronze. (Read February 26th, 1867.) In:
Transactions of the Ethnological Society of London. New
series. Vol. 6. London 1868. S. 72–100. Marx hat
diesen Artikel in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881
vermerkt (siehe S. [5]).
Schließen
Iberian peninsula war
one of the chief centres of tin supply
für die civilisirten Mittelmeer-Völker;
Gaius Plinius Secundus: Naturalis
historia, XXXIV, 47.
Schließen
Plinius
(XXXIV, 47) sagt dass Zinnstein
associirt mit Gold in the stream[-]working of Galicia; in Asturias primitive tools discovered in the old
workings. It is picked up – tin ore – at the present day by children in the fields, in the valley of the Douro
etc. Verweis von Marx. Siehe S. 74: „Tin-stone frequently
associated [...]“
Schließen (sieh oben) It abounds also in Portugal, bei Bragança
u. in other localities. [403, 404]
Bei Dawkins, S. 405: Tin
Mines
Schließen
The Mines
of Tuscany worked by
Etruskans.
[Giovanni]
Capellini: Sur la découverte de la cassitérite en Italie.
In: Congrès international d’anthropologie et d’archéologie
préhistoriques. Compte-rendu de la huitième session à
Budapest 1876. Vol. 1. Budapest 1877. S. 452–454.
Dawkins (S. 405) bemerkt hier ferner in Fn. 2: „Mr. A. E. Arnold
has recently given an interesting account of these mines;
Iron, Aug. 9, 1879, p. 166.“
Marx hat diesen Hinweis in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [5] und Erl. dazu).
Schließen Wichtige Entdeckung brought before the Archaeological Congress at Buda Pesth,
by Prof. Capellini
, in
1876. Nämlich: mines in
Tuscany
, in Monte Valerio, opposite the island of Elba,
called Cento Camerelle, long known für ihre
enorme Tiefe u. vast extent; are proved by the implements u. scarabaei
found in them u. the surrounding refuse-heaps to have
been worked by the Etruskans. Siehe F. Blanchard:
Sulla scoperta della Cassiterite a Campiglia Marittima. In:
Bollettino del R. Comitato Geologico d’Italia. Vol. 7. Roma
1876. S. 52–54.
Schließen In
einer der galleries fand hier M. Blanchard
tin-stone
, which had evidently
been the principal metal sought for by the miners; tin-stone occurs auch in geringen Quantities in der Insel Elba.
Monte-Valerio nicht weit entfernt von den Kupferminen von Montieri ⦗Lat.
Mons aeris = Bronze-hill⦘, a name which stamps the locality wo Kupfer u. Zinn mingled together by the
smelter. Die Kupferwerke wurden bearbeitet mit bronze picks u. wedges u. in den refuse[-]heaps vast Mengen v.
pottery found mit some
coins, unter denen is one of Populonia
(Pupluna) mit the head of Vulcan and on the reverse the emblems des
metalworker – a hammer and pincers. In diesem
District also, close to the centre of the dominion of ancient Etruria,
the 2 metals side by side, enabling the Etruskans to become the famous
bronze merchants u. metalworkers which they
were at the dawn of history in Italy. … Durch
die Bronze commerce der Mittelmeerwelt attracted
to Tuscany u. gegen etrur. Bronzarticles die Industrieproducte v. Aegypten, Assyrien, Griechenld
ausgetauscht. Wahrscheinlich die Minen v.
Tuscany die ältesten Tinmines worked in
Europe; später Phönicier nach Spain, the Eldorado des Westens; dann nach der Bei Dawkins, S. 406: Brittany and
Cornwall
Schließen fzs. Bretagne u. Cornwallis
. [405,
406]
|
Land of Midian ⦗ Siehe Richard
F[rancis] Burton: The gold-mines of Midian and the ruined
Midianite cities. A fortnight’s tour in north-western
Arabia. London 1878.
Schließen hier
hat Major Burton
lately proved the existence of
vast heaps of cinders, and other proofs of mining and
smelting
⦘; von hier
The
Bible. OT. Numbers, XXXI, 22.
Numbers: Von
Numeri (Zahlen), der lat. Bezeichnung für das 4. Buch
Mose
Schließen (Numbers
XXXII XXXI. 22) erhielten die Kinder Israels at the close of
life of Moses „the gold, and the silver, the brass ⦗wahrscheinlich
Bronze⦘, the tin, and the lead“; von hier konnten also Aegypten u. Assyrien, unabhängig v. Europa, ihr
Zinn erhalten. Ebenso, Dawkins (S.
407) verweist auf K[arl] E[rnst] v. Baer: Von wo das Zinn zu
den ganz alten Bronzen gekommen sein mag? In: Archiv für
Anthropologie. Bd. 9. Braunschweig 1876. S. 263–267;
und die Anzeige dieses Artikels durch J. Mestorff:
V. Baer: Où les anciens ont-ils pris l’étain de leurs
bronzes? In: Matériaux pour l’histoire primitive et
naturelle de l’homme. 12. volume. (13. année.) 2. série.
T. 8. Toulouse 1877. S. 138/139.
Schließen nach
von
Baer
⦗
Archiv für Anthropologie 1877, I,
9.
Matériaux, 1877, p.
138⦘
Zinn, nebst Kupfer u.
Blei, auch in Khorassan gefunden.
[407]
Die Metallurgy of Bronze. Alles kömmt an
auf richtige Proportion der Mischung von Kupfer u.
Zinn; 12% Zinn (nach Dr Robinson’s Bei
Dawkins, S. 407: experience. Dawkins verweist auf Wilson:
Prehistoric annals of Scotland [...] Vol. 1. Pt. 2.
Ch. 3.
Schließen experiments) giebt the greatest
amount of hardness to bronze, Bei Dawkins,
S. 407: consistent.
Schließen consisting with toughness, während a larger percentage increases the hardness
bis Bronze fast so brittle wie Glas wird. Das
Percentage of Tin im Bronze Age – in den
Bronze Articles – ist so nah wie möglich die dem best for making a compound für cutting purposes, von 10–12%.
Verweis von Marx auf zwei entsprechende
Tabellen auf den angegebenen Seiten.
Schließen ⦗Dawkins giebt p. 408, 409 Analysis erst der British, dann der French Bronze articles für Bronze
Age bezüglich dieses Percentage der Mischung⦘
Presence in den Bronze Articles des Bronze Age
von Blei, Eisen, Zink, Schwefel, Silber u.
Nickel in extrem kleinen quantities due ihrem Nicht getrennt
worden sein während Schmelzprozess vom Kupfer. In einigen Fällen, wie
den socketed celts v. northern France Bei Dawkins,
S. 409: the percentage of lead is too great to have been
accidental, [...]
Schließen
Percentage of lead, in
one case = 28.50, während tin reduced to a mere trace, Sache
nicht accidental. Lead
adds to the toughness des alloy u. may have been used wo supply of tin
had run short. In anvils u. cold chisels, wo grosse Härte erfordert, die normal amount of tin was greatly exceeded. Dawkins (S. 410)
verweist hier u. a. auf Ernst Freiherr von Bibra: Die Bronzen und
Kupferlegirungen der alten und ältesten Völker, mit
Rücksichtnahme auf jene der Neuzeit. Erlangen 1869.
Marx hat dieses Buch in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [5]).
Schließen Die ältesten bronzes
essentially composed aus Kupfer u.
Zinn
; später lead added in the coinage (aes, semis,
quadrans) der Republik u. in Greek
coinage after B.C. 400. „Zinc makes its
appearance
J[ohn] Arthur
Phillips: A chemical examination of the metals and alloys
known to the ancients. In: The Quarterly Journal of the
Chemical Society of London. London. Vol. 4. 1852.
S. 289.
Schließen
(Phillip’ s. Journ.
Chem. Soc. IV, p. 288 289)
a short time previous to
the Christian era, and is continued in all
the subsequent coins“, obgleich „occasionally associated with
lead u. tin, until it almost entirely disappears in the small brass of the Period of the Thirty Tyrants.“ Bronze also älter als Brass u. die terms aes, χαλκός u. „brass“
in Bible imply Bronze, nicht brass. Der Schild
des
Achilles
, made durch
Hephaistos, of copper, tin, gold and silver mingled together in
the furnace. The oldest seats of bronze[-]founding
bei den Greeks Delos, Aegina, Corinth. [407–410]
Bronze introduced into Europe from One Centre:
folgt aus der uniformity der composition der cutting implements des Bronze age. Dawkins
(S. 411) verweist auf Vol. 1 und Vol. 4 des Werks von Hubert Howe
Bancroft: The native races of the Pacific states of North
America [...] London 1875–1876; und die Besprechung
in: The Edinburgh Review. Edinburgh. Vol. 144. No. 296.
October, 1876. S. 283–318; sowie William
H[ickling] Prescott: History of the conquest of Mexico, with
a preliminary view of the ancient Mexican civilization, and
the life of the conqueror, Hernando Cortés. In 3 vol. New
York 1843. Dawkins’ Verweis „Prescott, Conquest of Mexico, p. 466.“ – genauer:
pp. 466/467 – bezieht sich auf eine spätere Ausgabe, nämlich:
[...] 7. ed., rev. In one vol. London 1854. Wahrscheinlich
übernahm ihn Dawkins aus der Rezension des Werks von Bancroft,
S. 316, wo auch die gemeinte Passage zitiert ist: ‘A
correspondence quite as extraordinary,’ writes Mr. Prescott
(‘Conquest of Mexico,’ p. 466), ‘is found between the
hieroglyphs used by the Aztecs for the signs of the days, and
those zodiacal signs which the Eastern Asiatics employed as one
of the terms of their series. The symbols in the Mongolian
calendar are borrowed from animals. Four of the twelve are the
same as the Aztec. Three others are as nearly the same as the
different species of animals in the two hemispheres would allow.
The remaining five refer to no creature then found in Anahuac.
The resemblance went as far as it could. The similarity of the
conventional symbols among the several nations of the East can
hardly fail to carry conviction of a common origin for the
system as regards them. Why should not a similar conclusion be
applied to the Aztec calendar, which, although relating to days
instead of years, was, like the Asiatic, equally appropriated to
chronolonigal uses and to those of divination?’ Marx hat das
Buch von Prescott (4. und 5. ed.) 1851 in Heft XIV seiner
Londoner Hefte 1850–1853 exzerpiert (siehe MEGA IV/9. S.
403–434).
Schließen Die Bronzeinstrumente von
ancient Peru u. Mexico wahrscheinlich introduced aus
Asien by Mongolian tribes, along with some of the symbols in the Mongolian
calender u. other proofs (I u. IV Bancroft
) of
their Asiatic origin.
Die variations (local) from the normal alloy
would inevitably result from the establishment of
bronze-smiths’ shops in various countries, in which broken Bei Dawkins, S. 411: implements.
Schließen instruments, weapons u.
ornaments made into new articles. Das Nickel in
den Bronzes of Western Switzerland
Dawkins (S. 411) verweist auf Keller: The
lake dwellings of Switzerland [...] Vol. 1. S. 557.
Keller gibt dort als Beilage unter dem Titel „Chemical analysis
of the bronze implements. By Professor L. R. de Fellenberg, of
Bern.” eine Zusammenfassung der Ergebnisse der von Ludwig Rudolf
von Fellenberg 1860/61 in den „Mittheilungen der
naturforschenden Gesellschaft in Bern“ veröffentlichten
„Analysen von antiken Bronzen“.
Schließen nach
Von
Fellenberg
derived
from the nickeliferous copper ores von
Bei Dawkins, S. 411: Valais
Schließen
Wallis
,
which were mixed with tin imported von abroad.
Die Zahlreichen discoveries der letzten 30 Jahre zeigen dass gewisse Artikel – wie der plain wedge[-]axe, the dagger u. das sword with a flat metal tang for the reception of plates of horn or of wood, wurden gefunden in Italy, France, Britain, Scandinavia, Germany, wie in Aegypten u. a general likeness between the series of implements and weapons in various European countries. Dagegen andre articles wie broaches brooches u. swords mit metal hilts, peculiar to certain districts. Zu schliessen daraus, dass the supply of bronze obtained von irgendeinem Centrum u. dass später articles manufactured mit various local modifications der original models; diese modifications leicht produced, from the readiness womit moulds could be made of soft materials wie clay u. sand. [410–412]
Die Bronzes v. Germany, Scandinavia, Western Europe u.
Mittelmeer nicht derived v. den great plains
of Russia, extending to the Ural u. dem Caucasus, da die Bronze Instruments in diesen Districts unlike
denen des Rests v. Europa u. to a large extent of a
later date. Wie vorher bereits das Buch von Worsaae
(S. [4]) hat Marx auch die
Ausgabe von Kohn und Mehlis in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [5]).
Schließen ⦗See
Worsaae u. Kohn u. Mehlis
⦘ Bleibt Asia
Minor. In
Worsaae’s opinion introduced by way of the Bosphorus; wurde wahrscheinlich
entdeckt in some metalliferous region in Central
Asia, von da distributed by way of
barter, as well as by the migrations of the
people, from such a centre wie z. B. Khorasan. Dann natural, dass Bronze used in
South of Europe long before known in North; der grössere Theil des europ. Continents
may have been in the Bronze Age, während Aegypten u. Assyrien in Iron Age. [412, 413]
The Earliest
Bei Dawkins, S. 413: Bronze
Implements
Schließen
Bronzeinstruments
in Europe. Am
weitesten verbreitet simple wedge-shaped axe u.
simple dagger; found in Egypt; in ruins of Hissarlik; in island of Termia; Cyprus
u. über ganz Europa bis Schweden. Die wedge[-]axe found
in India ist (Gungeria), Mexico, Peru. Diese 2 forms appear
together im early Bronze age v. Scandinavia,
Britain, France, also probably die first
metal implements finding their way to the Neolithic inhabitants of Europe. The wedge[-]axe descendant from a prototype of polished stone; der dagger related zum stone
dagger, wovon so wonderfully worked examples in Scandinavia u. auch discovered in Egypt. Von |77 Egypt one specimen in Brit. Museum,
is mounted in a wooden handle like those of bronze. Swords u. more complicated axes kamen
später u. present local peculiarities wonach
archaeologists map out Europe in different regions
charakterisirt durch different styles. [413]
Development of Bronze industry.
Bronze erst introducirt in Europa in shape of
simple implements, weapons and ornaments;
dann, when smelting became known, ingots of bronze, found in France, Germany,
Scandinavia, became current as the bullion of those
times, fähig zu use für manufacture u.
commerce. Wahrscheinlich entstand so idea of
coinage u. das Ein im 1. Jahrtausend v. Chr. in Italien
als Zahlungsmitttel benutzter unbearbeiteter
Bronzeklumpen.
Schließen
aes rude
der Etruskans transformed into Ein mit einem
Symbol markierter Bronzebarren, der, nach dem aes rude, eine
nächste Etappe der Geldentwicklung in Italien
darstellte.
Schließen
aes
signatum
of a definite shape, weight u. value. Der
merchant with his pack was followed by the smelter with his tools u. mit
increase of trade set up local centres of manufacture wo die conditions favourable. Im
Lauf der Zeit original models concealed by the
development of a local style; daneben von
Zeit zu Zeit importation von foreign articles,
wie Etruskan shields, swords u. golden cups
discovered in Scandinavia. Der smelter was succeeded by the tinker u. the worker in repoussé der
eindrang in die regions north of the Alps aus
der Mediterranean area gegen Ende des Bronze
age, if not before, Zusatz von Marx.
Schließen
in
die Mediterranean area selbst. [413, 414]
Local centres of Bronze Industry in late Bronze
Age, darin 3 great regions: Nummerierung von Marx.
Schließen 1) the Uralian or Russian in the East, completely apart from the
others. Nummerierung von Marx.
Schließen 2) the
Danubian in Northern u. Middle Europe; hierin die Scandinavian bronze swords, with metal hilts
elaborately adorned with spirals u. chevrons, so closely allied in their
style to those of the Hungarian province, dass
ihre designs wie Metall
selbst wahrscheinlich hinkamen aus Ungarn. Nummerierung von
Marx.
Schließen 3) Group: the Mediterranean
in the South of Europe: Greece, Italy, France, Switzerland. Britain belongs to France, aber die British isles arm in works
of art belonging to Bronze age.
Jede dieser Divisions represents nur extent of
influence of each local centre of industry nachdem Schmelzprocess of
Bronze bekannt in grösstem Theil v. Europa. Die peculiar advantages für Scandinavia – Amber; für Ungarn – die
Zinnminen
Bei Dawkins,
S. 416: of Bohemia and Saxony.
Schließen
v. Dtschld u.
Böhmen
; für Frankreich die Zinnminen der Bretagne u. des
Central Plateau of France; für Italy – die
Zinnminen of Tuscany. [414–416]
Distribution of Gold in Europe: in the older rocks; occurs in North of Scotland, Cornwall, Wales, Wicklow mountains in Ireland, very generally associated with tin in the alluvial gravels. It was used für earrings, pendants, necklaces; for ornamenting suits of armour and shields, u. for making cups in Britain in Bronze u. Iron ages. Number of articles of gold in Ireland due to its former abundance in that island. [416]
The distribution of ambre.
⦗
Dawkins (S. 417 bzw. 419) gibt zu diesem Abschnitt u. a. noch
an: William
Pierson: Elektron, oder, Ueber die Vorfahren, die
Verwandtschaft und den Namen der alten Preussen. Ein Beitrag
zur ältesten Geschichte des Landes Preussen. Berlin
1869; und Antiquités suédoises, arrangées et décrites
par Oscar Montelius [...] Marx hat diese drei
Publikationen in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881
vermerkt (siehe S. [5]).
Schließen
Hjalmar Stolpe:
Sur l’origine et le commerce de l’ambre
jaune dans l’antiquité, Congrès Int. Archéol. Préhist.
Stockholm
⦘ Was highly
Bei Dawkins, S. 417: prized
Schließen priced bei den civilis. Völkern des Mittelmeers und –
während
Neolithing
Neolithic
u. folgenden Ages – in Britain, Ireland,
Scandinavia u. France für personal ornaments. Im Bronze age in Britain
used in pieces sufficiently large to be fashioned into cups, were found
f.i. in a tumulus at Hove, bei Brighton.
Königsberg mit dem surrounding district of Samland wichtigste amber[-]producing region, wo fossil resin occurs in a pine forest below the level of the sea. ⦗letztre had extended in the Meiocene age nördlich bis zu den wooded slopes of Iceland auf einer Seite, u. those of Spitzbergen auf der andern⦘ It is picked up auch along the coast of West Prussia u. Pomerania. Der Emperor Nero , nach Julius Solinus (Edit. Mommsen, p. 110) had 13,000 pounds weight brought to him at one time, u. 1770 wurden 65,760 pounds collected in Prussia. It is also cast up by the sea on the southern u. eastern shores of Scania.
Western Shores of Denmark nächstwichtige Region, namentlich zwischen Gulf v. Nissum u. island Fäno. ⦗Es ist found along the coast bis südlich at Zuyder Zee, u. häufig picked up in small quantities on the eastern shores of Britain.⦘ ⦗λιγγύριον ist a red variety of amber, differing from the yellow ἤλεκτρον⦘
In France in the western
shores met with u. im Canton Vallon, im
Vivarais, in dem Lower Rhone. Dies last deposit
J[ules] Ollier de Marichard: L’ambre dans les
dolmens du Vivarais; son origine. In: Matériaux pour
l’histoire primitive et naturelle de l’homme. 11. volume.
(12. année.) 2. série. T. 7. Toulouse 1876. S.
541/542.
Schließen shown by
Marichaud Marichard
to have been known in the South of France in the Bronze Age, hence
probably: es gibt sehr viel lyngurium bei ihnen,
das Manche Bernstein nennen (Übers. Stefan Radt). Marx zitiert
nach Dawkins, S. 418, Fn. 3.
⦗von den Ligurern so benamst⦘: Zusatz von Marx.
(Liguriern): Zusatz von Marx.
Schließen
„πλεονάζει τὸ λιγγύριον ⦗von den Ligurern so benamst⦘ παρ’ τοῖς Λίγυσιν (Liguriern) ὅ τινες ἤλεκτρον
προσαγορεύουσι“
Strabo: Geographica, IV, 6.
Schließen bei Strabo
.
Dies clear bright red variety des Amber in Asturias (Spain), Lombardy u. the district round
Bologna; Catania (Sicily) u. several other sicilian localities.
Nach
Franks
(Congr. Int. Archéolog. Préh. Buda Pesth 1876)
the
dark red variety found in Greek u. Etruskan tombs at Cumae, Bari, Nola, Palestrina probably derived
v. Sicily. Unter andern European localities
revealed by modern engineering considerable abundance
of amber in many of the low plains of Germany u. Wallachia. A dark red variety in a deposit in the
district of Lebanon.
The golden (yellow) variety musste zuerst attraction auf sich ziehen. Samland u. Denmark daher 2 most important sources of supply für die ancients; v. ihnen erhielten Greece u. Rome: grössten Theil ihres amber.
Amber employed for ornament in Neolithic age in Scandinavia, France, Britain. Im Bronze age aber selten used in Scandinavia u. on the shores of the Baltic. Nach Stolpe in diesen regions dessen use nicht general vor a.d. 700; dies von wegen seiner abundance in those districts. (Verte)|
78
Tacitus
sagt
v. seinen Tagen dass die natives es nicht
valued: „Diu inter caetera ejecta maris jacebat, donec luxuria nostra
dedit nomen. Ipsis in nullo uso: rude legitur,
informe perpetua, pretiumque mirantes
accipiunt.“ Cornelius Tacitus: Germania,
45.
CXLV: So bei Dawkins, S. 420, Fn. 2.
[...] ja, er blieb sogar lange unbeachtet
unter dem sonstigen Auswurf des Meeres liegen, bis ihm unsere
Prunkerei seine Bedeutung verschafft hat. Sie selbst haben für
ihn keine Verwendung; roh wird er aufgelesen, unverarbeitet in
den Handel gebracht; sie staunen über den Preis, den sie dafür
bekommen. (Übers. Josef Lindauer.) Marx zitiert nach
Dawkins.
Schließen
(Germania CXLV)
[417–420]
Duration of Bronze Age North of the Alps. In Italy Bronze Age nicht so klar marked off von
Iron age als in Region north of the Alps u. the designs clearly traceable to the Iron Age of the South occur
in Germany in late Bronze age. Während es
dann in Germany superseded, it held still its ground on the shores of the Baltic;
verschwindet in Scandinavia erst in Christian
era u. die characteristic short swords u. round targets der tribes
zwischen Insel Rügen u. Weichsel
beweisen dass hier seine traces mindestens bis 1st century after Ch. ⦗„Rugii atque Lemovii; omniumque harum gentium
insigne, rotunda scuta, breves gladii atque erga
reges obsequium.“ Cornelius
Tacitus: Germania, 44.
CXLIII: So bei Dawkins, S. 421, Fn. 1.
[...] die Rugier und Lemovier; kennzeichnend für all diese
Stämme sind die Rundschilde, die Kurzschwerter und der Gehorsam
gegen ihre Könige. (Übers. Josef Lindauer.) Marx zitiert nach
Dawkins.
Schließen
Germania
CXLIII⦘
Mehr as 150 years
Bei Dawkins, S. 421: before Christ.
Schließen
a. Ch.
verschwand
Bronze aus Britain u. wahrscheinlich viel früher
aus France. [420,
421]
[Ch. XII]
Kapitelüberschrift von Marx. Vgl. Dawkins, S.
423: „Chapter XII. The Prehistoric Iron Age north of the
Alps“
Schließen Prehistoric Iron Age.
(Nicht
fortgesetzte) Nummerierung von Marx.
Schließen 1) Überschrift von
Chapter XII bei Dawkins.
Schließen The Prehistoric Iron Age North of the
Alps.
Prehistoric iron age in Britain equivalent of the
Neo-Celtic,
Augustus W[ollaston] Franks: Description
of the Plates. In: John M[itchell] Kemble: Horæ ferales; or,
studies in the archæology of the Northern nations. Ed. by
R[obert] G[ordon] Latham and A. W. Franks. London
1863.
Schließen
or the late Celtic of Mr. Franks
;
of the first Iron Age in France and Germany, and
of the late Bronze Age in Scandinavia.
Zusatz von
Marx.
Gaius
Plinius Secundus: Naturalis historia, XXXIV, 39.
„Et stilo (mit eisernem Griffel)
scribere intutum, ut vetustissimi auctores
prodiderunt.“: Und die ältesten Gewährsmänner haben
überliefert, daß es damals Sitte wurde, mit einem beinernen
Griffel zu schreiben. (Übers. Roderich König; laut dem von
diesem zugrunde gelegten lateinischen Text: stilo osseo.)
(mit eisernem Griffel): Marx’
Übersetzung.
Schließen ⦗
Plinius
. 34 Buch,
39. In dem Friedensbündniss, das Porsenna nach der Vertreibung der
Könige zugestand, wird, wie ich finde ausdrücklich gesagt: „sie sollten sich des Eisens blos
beim Ackerbau bedienen“ ... „Et stilo (mit eisernem Griffel) scribere intutum, ut
vetustissimi auctores
prodiderunt.“⦘
Im heroic age von Greece Eisen
rarer rares Material, slowly replacing bronze for
cutting implements; beim
Homer
fechten die heroes mit weapons of bronze and iron. Unter den Bei Dawkins, S. 424: prizes
Schließen
prices
in den Spielen, bei Leichenfeier des Patroklus, a lump of iron.
(
Iliad
XXIII)
Bei
Hesiod
⦗B.C. 850, 400 J. vor
Herodot
⦘ hat Eisen bei den Griechen Bronze ersetzt; aus ihm ersichtbar das age
of Bronze bei seinen Zeitgenossen als solches
bekannt. ⦗Mit
Bezug auf use of iron unter den Griechen Marx hat das Buch von Evans in seinem
Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [0]).
Schließen see
Evans
: Ancient
Stone implements
p. 3–5⦘ Nach Hesiod u.
Lucrez
bronze disappeared before
the more useful metal; überlebte lang für manufacture v. Shields, helmets, armour, wie noch gebraucht for
ornament. ⦗Sieh Worsaae:
„La colonisation de la Russie et du Nord
Scandinave“. Copenhagen,
1875
p. 77 sqq. über erste Entdeckung
des Eisens (in Asien)⦘
Sobald natives once unterrichtet ⦗from abroad⦘ in
der Kunst of reducing iron from its ores, hingen
sie nicht länger ab upon distant sources of
supply for das Rohmaterial der implements u. weapons, wie im
Bronze Age; iron ores fast in jedem Land
Europa’s u. worked in very remote times. In
Caesar’s Zeit
Gaius
Iulius Caesar: Commentarii de bello Gallico, V, 12.
Dort: Utuntur aut aere, aut taleis ferreis, ad certum pondus
examinatis, pro nummo. Nascitur ibi plumbum album in
mediterraneis regionibus, in maritimis ferrum; sed eius exigua
est copia: aere utuntur importato.
Als Geld verwenden sie
Kupfer, Goldmünzen oder Eisenstäbchen mit geeichtem Gewicht. Im
Binnenland gibt es dort Zinn und an der Küste Eisen, doch ist
dessen Vorkommen gering. Kupfer wird eingeführt. (Übers. Otto
Schönberger.)
V, c. 10: Nach der vorherrschenden Nummerierung: V, 12. –
Dawkins (S. 425) folgt, wie aus einem späteren Verweis (S. 437,
Fn. 1) ersichtlich, „Clarke’s edition“ (C. Iulii Caesaris quae
extant, accuratissime cum libris editis et MSS optimis collata,
recognita & collecta. Accesserunt annotationes Samuelis
Clarke, S.T.P. Item indices locorum, rerumque & verborum,
utilissimae. Londini 1753).
Schließen (V, c. 10) iron supply in Britain sufficients sufficient for the needs of the inhabitants wie in Gaul. Nach ihm used die Britons damals
iron rings, or bars of a certain weight, in place
of money, während ihre Bronze articles
imported from abroad; diese relation der 2 metals
auch in Prehistoric Iron age of Britain. Es war
davon genug nicht nur für Manufactur v. Waffen,
sondern auch für making tires for die
wheels u. other fittings for the
chariots.
Allmähliger Ersatz der Bronze
durch Eisen; so: bronze
socketed celt, with a thin edge of iron let
into it, gefunden in ancient Etruskan
tomb at Villanova, bei Bologna.
Conte G[iovanni] Gozzadini: Intorno agli
scavi archeologici fatti dal sig. A. Arnoaldi Veli presso
Bologna. Osservazioni, esposte alla R. Deputazione di storia
patria per le Romagne, nelle tornate 9 gennaio, 12 marzo, 28
maggio e 19 giugno 1976. Bologna 1877. Dawkins (S.
425) verweist ferner auf J. [Giancarlo] Conestabile: Rapport sur la
nécropole Etrusque de Marzabotto et sur les découvertes de
la Certosa de Bologne. In: Congrès international
d’anthropologie et d’archéologie préhistoriques. Compte
rendu de la cinquième session à Bologne 1871. Bologne 1873.
S. 242–277; und Richard F[rancis] Burton: Etruscan Bologna: a
study. London 1876. S. 65. Marx hat nur die
Publikation von Gozzadini in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [5]).
Schließen ⦗
Gozzadini
⦘; in Swiss
Pfahlbauten bei Moeringen etc entdeckt
bronze swords mit the hilts inlaid with iron u. in association
mit iron swords of the leaf-shaped type so characteristic of
the Bronze Age. Auch in Britain zusammen
gefunden iron u. bronze swords von same
leaf-shaped pattern; a spear-head, found in Scotland besteht of an iron
core covered with the harder and more brittle bronze. Also Eisen Anfangs in these countries introduced in
small quantities, highly esteemed, gradually supplanting Bronze. [423–425]
Iron Age in Britain: das Prehist. Iron Age. hier kurz verglichen mit Bronze Age; haupsächlich represented by contents unbedeutender Zahl von tombs u. zahlreiche isolated articles, deren Alter nur to be fixed durch identity of ornamentation of well known styles.
Kein Unterschied in habitations u. forts in
Britain im Iron age as compared with those of Bronze; die crannoges v. Irland still inhabited u. Bei Dawkins, S. 426: the camps which had
been made in the Neolithic and used in the succeeding
age.
Schließen die camps von früher; aber aus
Cäsar
ersichtlich dass die small
isolated communities des Neolithic age
were welded together u. formed larger bodies obedient to one rule. – Die warriors des Iron age in Britain armed with short, leaf-shaped iron swords for stabbing,
modelled on those of bronze, u. später, bes. im
Norden, long iron swords without a point, wahrscheinlich for cutting u. nicht
thrusting; für diesen letztern purpose bronze besser.
Siehe Lord Prudhoe:
„A collection of very remarkable antiquities, found within
the extensive entrenchments at Stanwick [...]“. In: Memoirs
illustrative of the history and antiquities of the County
and City of York, communicated to the annual meeting of the
Archæological Institute of Great Britain and Ireland, held
at York, July, 1846, with a general report of the
proceedings of the meeting, and catalogue of the museum
formed at that occasion. London 1847. S.
10/11.
Zum gegenwärtigen Forschungsstand siehe Morna
MacGregor: The Early Iron Age metalwork hoard from Stanwick,
N.R. Yorks. In: Proceedings of the Prehistoric Society for 1962,
N.S. Vol. 28. Cambridge. S. 17–58.
(Yorkshire): Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗Die entrenchments at
Stanwick
(Yorkshire) have furnished beträchtliche
Menge antiquities aus Preh. Iron Age, including enamels, remains of chariots, of chain-mail
and a long iron sword.
Journ. Archaeol. Instit. York
vol.⦘
Mit introduction of iron the hilt des sword grew larger, hand protected by a
guard, wholly wanting in the short stabbing
swords des Bronze Age. |79
Spears, javelins, daggers u. arrows were tipped with iron. Metal
helmets damals nicht worn, aber Körper manchmal beschützt durch
ringmail, manchmal by bronze gorgets
Zusatz von Marx. (Vgl. Dawkins, S. 432: Untertitel von Fig.
159, 160.)
Schließen (corselets) covered with a thin plate of gold worked
in repoussé. Shields round or oblong, made of bronze or wood, with
Bei Dawkins, S. 427: bosses and
studs.
Schließen
bosses or studs
of iron; einige dieser of bronze ornamented
with figures of animals u. mit studs of red coral, or enamel, wie sie
Caesar
beschreibt unter den Gauls.
Wooden chariots mit iron fittings; ihre horses wore bronze and iron trappings,
ornamented mit various designs, manchmal mit patterns Dawkins (S. 427, Fn.
1) merkt hier an: The principal authorities followed in this
account are Kemble and Franks, Horæ
Ferales
. Marx hat das Buch in dieser Form in
seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S.[5]). Gemeint ist das Buch von
Kemble mit der darin enthaltenen „Description of the plates“ von
Franks.
Schließen in blue, red, yellow u. green
enamel.
[426, 427]
Für
entsprechende Objekte verweist Dawkins (S. 428) u. a. auf die
beiden Bände von Wilde: A descriptive catalogue of the
antiquities [...] . Marx hat nur Vol. 1 des
„catalogue“ in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881
vermerkt (siehe S. [5]).
Schließen
Personal Ornaments:
show considerable artistic finish; were in
part modelled on designs obtained from the
South
. The precious
metals probably stored up unter den
Britons wie bei Gauls in the
shape of ornaments easily hidden and carried about. So wenn
Herodotus
Halicarnassensis: Historiae, III, 116.
Schließen
Herodot
(III.
c. 116)
spricht of the large quantity of gold in the northern
parts of Europe, it was the hoarded wealth
of ages. [428, 429]
Burial Customs:
Mit introduction of iron change (in Britain) of burial customs. Cremation carried on, aber die dead frequently interred at full length in a stone chamber or shallow pit, along with various articles used in daily life.
The ashes of the dead were interred in megalithic tombs, sometimes of considerable magnitude, sometimes enclosed in a pyramidal mound or cairn. [429, 433]
Zu
diesem Abschnitt verweist Dawkins (S. 43) u. a. auf John Stuart:
Sculptured stones of Scotland. Vol. [1.]2. Aberdeen bzw.
Edinburgh 1856–1867. Marx hat dieses Buch in seinem
Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. S. [5]).
Schließen The Art,
Siehe
oben S. 78, Erl. zu „or the late Celtic of
Mr. Franks“.
Schließen
termed late or »Neo-Celtic«
. – The art of enamelling the surface of metal erscheint in
Nordwest Europa zuerst in Prehistoric Iron Age; its chief centre: British Isles u. the adjacent parts of Gaul. [434, 435]
The Etruskan influence:
The designs of the metal works – flowing lines, flamboyants u. various combinations of the spiral,
früher unknown in Britain, introduced von France u.
Germany, durch welche countries hindurch traceable to Greece and Italy; 2 Sorten influence hierbei,
wovon der älteste in Britain der Etruskan. Certain articles wie die gold cap found in the Bog of Devil’s bit, County Tipperary sind ornamented mit designs
traceable through France and Germany to Hallstadt, and ultimately into ancient Etruria; selbes gilt v.
gold armour discovered at Mold
Zusatz von Marx. (Vgl. Dawkins, S. 432:
Untertitel von Fig. 159, 160.)
Schließen (North Wales); wahrscheinlich overland trade with Etruria the first which brought
the art of the Mediterranean to the shores of Britain u.
Ireland. [436]
The Influence of ancient Greece;
der Einfluss des letztern auf Prehistoric Britain erst nach Verfall der Etruskan power. Colonie of
Marseilles (Massilia) centre wovon Greek
culture passed through Gaul u. schliesslich felt even in the remote parts of
Britain, wahrscheinlich attracted (die Massilia colony) durch
die tin mines, vielleicht auch the gold, silver, iron von Britain. Bei Dawkins, S. 437, Fn. 1: Caesar, v. c.
10, Clarke’s edition, c. 12, Doberentz edition. (Mit „Doberentz
edition“ ist gemeint: C. Iulii Caesaris commentarii de bello
Gallico et civili. Für Schüler zum öffentlichen und
Privatgebrauch hrsg. von Albert Doberenz. H. 1–3 [= Bd. 1.]
Leipzig 1852; Bd. 2. Leipzig 1854; danach gesondert: C. Iulii
Caesaris commentarii de bello Gallico. Für Schüler zum
öffentlichen und Privatgebrauch hrsg. von Albert Doberenz. 2.
Aufl. Mit einer Karte von Gallien, einer Einleitung und einem
geographischen, grammatischen und Wort-Register. Leipzig 1857;
7. Aufl. Leipzig 1877.)
Schließen (
Strabo
IV, 278;
Caesar V, c. 10) –
The coins of
the ancient Britons. Arranged and described by John Evans,
and engraved by F[rederick] W[illiam] Fairholt. London
1864. Ch. 2 (S. 17–32). Marx hat das Werk in seinem
Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [5]).
Schließen Die ersten coins which appear in
Britain, modelled upon Greek originals
u. shown by Mr. Evans
(»Ancient Brit. Coins«) to be
meistens imitations of those of Philip of
Macedon
; they were
not imported directly, aber copied over and over again by the tribes who
used them, becoming more illegible the farther they were removed from
Greek influence; dieser Process went on bis inscriptions u. figures
represented durch so barbarous imitations dass nur erkennbar durch die
whole series showing the intermediate
changes.
Die gold staters
Philip’s v. Macedonien hoch
geschätzt v. den benachbarten Völkern, cirkuliren weit in Ferne von
Griechenland, unter den outer barbars of Gaul,
Germany, Britain as a medium of
exchange wie die
Maria Theresia Thaler unter den
Abyssiniern. In Gallien das head of Apollo
on the Philippus (stater) represented by fragments, worunter
die laurel crown most prominent, während on the
reverse a rudely stamped
horse and Wheel stood für
Victoria in her chariot; in einer
gallischen Nachahmung Victoria has a torque or
armlet in her hand statt einer Krone; these ornaments waren als
Zusatz von Marx.
Schließen (Gaulic) marks of distinction wie die
crowns bei den Griechen. Meaning der coins
grossentheils lost, eh sie bis Britain
kamen u. die Krone des Apollo
verwandelt into an ear of barley
Zusatz von Marx.
Schließen (! Dies vorbedeutend für modern Briton; not
Laurel, but barley man!)
[436–438]
Coins u. Commerce.
Nach Evans date der ältesten Brit.
coins zwischen B.C. 200 u. 150; die coins evidence des trade with the neighbouring
tribes of Gaul, während commodities of
Britain passed from tribe to tribe bis sie
at Massilia ankamen. Später more direct
intercourse u. caravans v. den
shores des Mediterranean zu den Shores
des English Channel. Coins of
silver and brass appear, some struck in the same dies as the
later series of gold. Counterfeit coins also
discovered, composed of copper or bronze covered with
gold and silver. Brit. coins first struck in the South Eastern Parts
nearest to Gaul, found bis Cornwall
(west) u. Yorkshire (north). Gaius Iulius
Solinus: Polyhistor, 22. In: Monumenta
historica Britannica, or materials for the history of
Britain, from the earliest period to the end of the reign of
King Henry VII. Vol. 1. (Extending to the Norman conquest.)
[London] 1848. S. IX/X.
Schließen Nach
Solinus
(Monumenta Historica Britannica)
money not current among the Silures of South Wales im
1st Jahrhdt p.
Ch.
u. a. traces
des
trades mit Mediterranean – the red coral ornamenting the
oblong shield found in the river Witham near Lincoln.
Britain auch connected mit the trade route passing down the valleys of the Rhine u. intimate association der British mit den adjacent Gallic tribes beweist dass sie aquainted acquainted with art of navigation. The Veneti possessed a marine capable of contending mit den Roman galleys almost on equal terms, u. die Britons first came in contact mit den Roman arms as their allies. Wahrscheinlich |80 auch sie acquainted mit den nearest coasts of Denmark u. Germany, from their possession of ships u. fact that Pytheas sailed from the North Foreland to explore Thule and the amber coast. [438, 439]
Prehistoric Iron Age on the Continent North of the Alps.
Dawkins (S. 439) verweist hier u. a. auf: Die
Alterthümer unserer heidnischen Vorzeit. Nach den in
öffentlichen und Privatsammlungen befindlichen Originalien
zusammengestellt und hrsg. von dem Römisch-Germanischen
Centralmuseum in Mainz durch L[udwig] Lindenschmit. Bd.
[1.]2. Mainz 1858–1870. (1881–1911 erschienen noch
Bd. 3–5, ab Bd. 4 hrsg. von Ludwig Lindenschmit jun.) Marx hat
dieses Werk in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881
vermerkt (siehe S. [5]).
Schließen
In France, Switzerland,
Germany keine bedeutende Differenz compared with
Britain, nur more directly influenced
durch Etruskans u. Greeks. Das Iron Age
dieser countries beginnt mehre Jhdte B.C. Doch evidence ⦗ Dawkins (S. 440) verweist auf Worsaae: La
colonisation de la Russie et du Nord Scandinave
[...]; und auf dessen Diskussionsbeitrag: „Je veux au
nom des archéologues du nord [...]“. In: Congrès
international d’anthropologie et d’archéologie
préhistoriques. Compte-rendu de la huitième session à
Budapest 1876. Vol. 1. Budapest 1877. S. 253. Marx
hat das Buch von Worsaae in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [4]).
Schließen
Worsaae
,
Engelhardt
etc⦘ dass iron nicht used in Scandinavia vor
beginnning der Christian era. Dieses overlap
des Bronze Age in Scandinavia mit dem Prehistoric Iron Age in
Germany goes far to explain the beauty u. fine workmanship der
Scandinavian implements, weapons u. ornaments of Bronze. Ihre higher
Designs v. Etruskans u. Greeks derived u. some of them identical with those characteristic of the Iron age
in Germany, France and Britain. Andre articles, wie die repoussé shields, sword-belts u. golden cups
wahrscheinlich imported von Etruria. Das Iron Age in Scandinavia very nearly the
equivalent of the beginning of the Historic age in
Britain. [439, 440]
Prehistoric Iron Age in Scandinavia.
Iron hier introduced durch die
Bei Dawkins, S.
420: Germanic.
Schließen
German
tribes who
conquered the previous inhabitants, about the
beginning of the Christian era
[,] u. die von ihnen eingeführte Civilisation fortgedauert
bis jetzt »without a break«. Frage- und
Ausrufezeichen von Marx.
Schließen (?) (!)
Nach
Worsaee Worsaae
das Iron age
(Scandinavian) getheilt in 3 Perioden:
Nummerierung von Marx.
Schließen 1ste)
bis A.D. 450 characterised by the abundant proof
of the influence of the West Roman Empire engrafted upon the low German
culture;
Nummerierung von Marx.
Schließen 2te) Influence of the Roman Empire of the East, radiating
von Constantinople
(a.d. 450–700).
Nummerierung von Marx.
Schließen 3te) A.D. 700–1000, the period of
the Vikings. – Von der 2ten Periode
datirt die history of Scandinavia.
In the middle of the first period the corsairs
issuing von der Baltic to the West of
the Cimbric Chersonese harried the coast of
Britain u. Gaul so sehr in 3d century, dass they hardly checked
by the organisation of a Roman fleet; so
prepared the way zum conquest by which Roman
Britannia became England. (286 p.Ch. Under
Carausius
) Die long ships
composing their fleets were nur modifications
derer sculptured on the rocks in Sweden engraved
in the Bronze Age. Wir haben auch representations of boats of the Iron age. ⦗Z. B.
boat engraved on rock, ⦗Häggeby, Uplande⦘ (boat
mit 12 pairs of oars, prow u. stern formed in selbem way) Dawkins (S. 442) verweist auf die Abbildung des Boots in C[onrad]
Engelhardt: Guide illustré du Musée des antiquités du Nord à
Copenhague. 2. éd. Copenhague 1870. S. 25. Marx hat
den „Guide illustré“ von Engelhardt in seinem Notizbuch aus den
Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [5]).
Schließen Aehnlich boat discovered entdeckt in peat bog zu Nydam in Schleswig ⦗durch Engelhardt, 1862⦘ zusammen mit iron arms u. implements u. zusammen mit
Roman coins ranging v. A.D. 67–A.D. 217, also aus 3 Jhd.;
[made] of oaken boards,
70 feet long by 8 or 9 wide. ⦗ Cornelius Tacitus: Germania, 44.
c. 43: So bei Dawkins, S. 442.
Schließen
Tacitus
[(]„
Germania
, c. 43“) erwähnt
ähnlich boat by the Suiones, with stem
and stern alike, fitted for being drawn up on
the beach and without sails
.⦘⦘
[440–442]
Survival of the Late Celtic Art into the Historic period in
Britain.
Die designs introduced into Britain in the Prehistoric Iron age survive still.
The interlaced cable or rope pattern of Germanic origin unknown in Britain before the English conquest; aber dies combined with den Celtic elegant u. graceful designs; the graceful fancy of the Celt joined to the heavy u. massive design of the German. The 2 designs at the present time used in the jewelry of Ireland u. Scotland.
Selbe combination visible in the enamel work; the massive square form of
the
Bei Dawkins,
S. 445: Germanic
Schließen
German
pattern is
seen in Saxon, Frankish, and Merovingian
brooches, as well as in the silver chalice
of Ardagh, set off by the brilliant colour of the Celtic
enamels. In beiden cases the arts art reflects the history der times unmittelbar
nach
Bei Dawkins,
S. 445: Germanic
Schließen
German
invasion.
[443–445]
[Ch. XIII.] The Overlap of
History:
Die Historic Period embraces the
events recorded in history mit bestimmter Chronologie in terms of years
absent from all the preceding geological periods. – Egypt, Assyria, ⦗im early Chaldaean Empire bronze more commonly used than iron.
A[rchibald] H[enry] Sayce: The Phœnicians in
Greece. In: The Contemporary Review. London. Vol. 34. December
1878. S. 60–76. (Dawkins (S. 447) verweist auf S. 71.)
Marx hat den Artikel von Sayce in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880/1881 vermerkt (siehe S. [5]).
Schließen
(Sayce
. Contemporary
Review. Dec. 1878)
⦘ Etruria, Greece
u. Phoenicia were seats of high civilisation many
centuries B.C. u. when the written record began were not in the Bronze but in the Iron Age.
[446, 447]
Dawkins (S. 447) verweist zu diesem
Abschnitt auf F[rançois Joseph] Chabas: Études sur
l’antiquité historique d’après les sources égyptiennes et
les monuments réputés préhistoriques. 2. éd. Paris
1873; und Reginald Stuart Poole: Ancient Egypt. In: The
Contemporary Review. London. Vol. 34. January, February,
March 1879. S. 304–321, 570–581, 741–762; Vol. 35. April,
May 1879. S. 107–120, 237–250. Marx hat den Artikel
von Poole in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt
(siehe S. [5]).
Schließen The Egyptians u. their influence:
its history begins about
4000 B.C.
mit reign of
Menes
– is starting point der Historic Period in Mediterranean. 2800 B.C. hatten Aegypter powerful fleets for defence u.
attack; a naval engagement reported in Bei Dawkins, S. 448: the reign of
Papi
Schließen the
reign of the
Papi, 2800 B.C.; Phönicier
sollen v. ihnen Glasmacherei gelernt haben. Steel kannten sie nicht ⦗it is not found in any
of the older tombs⦘; kannten iron; used bronze extensively nicht nur for ornaments,
sondern f. daggers u. axes of the simple type der early bronze civilisation north of the Alps; flint knives manchmal used für religious purposes, u. flint
daggers mit a wooden handle. |81
Dawkins (S. 449) verweist hier auf eine
eigene Mitteilung: Mr. WILLIAM BOYD DAWKINS, F.R.S., exhibited
some old mining tools, brought over by Mr. Bauerman from the
turquoise mines of the promontory in Sinai [...] In:
Proceedings of the Literary and Philosophical Society of
Manchester. Vol. 9. Session 1869–70. Manchester 1870.
(Ordinary meeting, December 14th, 1869.)
S. 43/44.
Schließen
Pointed splinters
of flint auch employed für cutting hieroglyphs, fact
proved by the discoveries made in their
turquoise mines in the Sinaitic promontory by Mr.
Bauermann Bauerman
u. others. All
hieroglyphs wahrscheinlich carved mit
flint, da weder Bronze noch Iron will cut the hard rocks worauf
sie generally engraved. Steel known in Egypt in a
later period of its history.
Influence der Egyptians felt far u. wide
in Mediterranean, ihr wealth invited invasion
when great movements of population took place. Dawkins
(S. 449) verweist auf Chabas: Études sur l’antiquité historique
d’après les sources égyptiennes [...] S. 186, 224;
und Reginald Stuart Poole: The discoveries at Mycenæ and
Cyprus. In: The Contemporary Review. London. Vol. 31.
January 1878. S. 344–364.
Schließen
Erste Erwähnung of
European People in Aegypten: Attack der Sardones u. Tyrrhenes (Etrusker) on the Delta
of the Nile u. deren defeat by
Ramses II
in
15 century
B.C.; 70 Jahre später diese
Invasion repeated durch more formidable confederation, wo die
Sardones u. Etrusker joined by the Sikels,
Lykians, Achaians u. Lybians; the allies advanced to
the attack by sea u. land, conquered part of the Delta, defeated
after a desperate struggle by
Meneptah I
; among their
spoils … bronze knives u.
cuirasses
. Zeigt
bedeutende Civilisation u. Commerce der maritime Mittelmeer peoples, da sie powerful
fleets u. armies machen u. solche Bei
Dawkins, S. 449: combined attack
Schließen Combination (gegen Aegypten)
bilden konnten. Möglich dass Sardones u.
Etrusker damals nicht Bewohner v. Sardinien u. Etrurien, die vielmehr
ihren Namen von Sieger erhalten haben können wie England; aber
wahrscheinlich damals schon da, da ägyptischer (Dialekt).
Schließen
äjyptischer
Einfluss bis Sardinien proved: durch die scarabaei u. other
remains found in the tombs. In hohem Grad die Etruskans indebted to Egyptian art;
die discoveries
Bei
Dawkins, S. 450: at
Schließen
of
Cyprus,
Mykene u. sonstwo in Greece, zeigen direct. egyptischen Einfluss auf die alten Bewohner des Peloponnese, u. der islands des
Archipelagos, wie dies auch allgemeine
Ansicht der early writers of Greece u. Rome; may have pervaded
– der ejypt. influence – das ganze Mediterranean area in 15 Jhd B.C.
[447–450]
Influence of Assyria (the rival u. schliesslich conqueror of
Egypt).
Erster authentic historic record: Dawkins (S. 450)
verweist auf A[rchibald] H[enry] S[ayce]: Babylonia and
Assyria. In: The Encyclopædia Britannica [...] 9. ed.
Vol. 3. Edinburgh 1875. S. 185. Marx hat diesen
Artikel in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt
(siehe S. [5]).
Schließen
conquest of Chaldaea, 2280
B.C.
Seit der Zeit extend Babylon u. Ninive their dominions, become schliesslich one
power, advance North bis Caucasus, bemächtigen
sich der Kupferminen der Meder, wahrscheinlich
auch der Zinnminen in Khorasan, dringen vor
unter
Tiglath
Pileser I
(1130–1090 B.C.) zu Mediterranean. 866 B.C. erobern die Assyrier Phönicien (inclus. Tyrus u. Sidon) u.
672 B.C. unterjochen [sie] Aegypten, under
Esar-haddon
. 710–705 fällt Cypern unter den Waffen des Sargon. Seit dieser Erobrung
Aegypten’s u. Phönicien’s articles of Assyrian design dringen vor nach Greece u.
Italy, nehmen den früher v. Aegypten behaupteten Platz ein, u.
halten Grund bis displaced durch development of
Lykian art in Greece u. the Etruskan art, u. that of Magna Graecia
in Italy. Their distribution mainly due
to the great traders of the Eastern Mediterranean, die Phönizier. [450,
451]
Phönizier u. their influence:
In the eyes der early Greeks term: Phoenician
equivalent of trader; famous merchants vor 17th century B.C.,
since mentioned in the Egypt. records als Importers of vases, rings, rhytons,
necklaces, perfumes, precious stones u. ivory as presents to
Thothmes III
; sie traded nicht nur mit Aegypten,
sondern auch built ships für die Aegypter. Ihr
glass, amber, u. metal
work were famous unter den Griechen;
ihr trade durch Palestina östlich bis
Euphrat u. Tigris ⦗see metallic bowls mit phöniz.
Inschriften in Babylon, jetzt im Brit. Museum⦘; Dawkins (S. 452) verweist auf: The public
schools atlas of ancient geography, in 28 maps, on the plan
of ‘The public schools atlas of modern geography’. Ed. with
an introduction by G[eorge] Butler. London 1877. Map
3; und An
atlas of ancient geography, biblical & classical. To
illustrate the Dictionary of the Bible and the classical
dictionaries. The biblical maps from recent surveys, and the
classical maps drawn by Charles Müller. Ed. by William Smith
and George Grove. London 1874. No. 9. Marx hat beide
Atlanten in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt
(siehe S. [5]).
Schließen ihre colonies scattered
far u. wide über Mediterranean, wherever
a good anchorage for their ships u.
facilities for developing a traffic mit
den natives
.
Eine ihrer wichtigsten colonies Cadiz (Gades,
Gadeira) on Mündung des schiffbaren Guadalquivir, Platz gleich passend für carrying on a coasting
trade entlang der western shores of Spain u. der
northwestern coast of Africa; soll
founded sein 1100 B.C. Die Grösse ihrer Chief
cities (Tyrus u. Sidon) vividly brought before
us on the bronze gates ⦗nun in British Museum⦘ set up by
Shalmenazar
Shalmanezar
to commemorate his triumphs – discovered von
Mr. Rassam
in the Mound of Ballawat,
1877. On these gates is the record of the
Tyrian u. Sidonian tribute paid 859 B.C. Seit subjection der Phoenician mother cities to the
Assyrians in den Phoenician ships, wo articles of Egyptian design had till then been among the
principal commodities, nun an deren Stelle articles
made from Assyrian models. [451–455]
Dawkins (S. 455) verweist
hierzu auf: Mission de Phénicie dirigée par Ernest Renan. Paris
1864; und C[arl] F[rederik] Wiberg: Ueber den Einfluss
der Etrusker und Griechen auf die Bronzecultur. (Übers. von
J. Mestorf.) In: Archiv für Anthropologie. Braunschweig.
Bd. 4. 1870. S. 25. Marx hat beide Publikationen in
seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S.
[5]).
Schließen The Phoenicians possessed no art of their
own;
they borrowed their styles von Egyptian, Assyrian,
Persian, Lykian or Greek. Sie borrowed from Greek taste u. art selbst in their coins. ⦗on a gold
coin from Carthage the head of a Greek god
mit phönizischen inscription⦘ Sie
copirten erst Aegypter u. Assyrer, dann die successive rulers of the Mediterranean, mit denen sie in
contact. Territory v. Sidon u. Tyrus »too small« for Bildung eines independent
style of art. (Wiberg
)
Fragezeichen von
Marx.
Schließen ?
[455, 456]
|
Phönizier im Westen.
In Folge des conquest der Phönizier
durch die Assyrier 859 B.C. Emigration der rich
Tyrian merchants nach Africa, wo sie Carthago gründen
F[ranz] C[arl] Movers: Die Phönizier. Bd. 1.
Bonn 1841; Bd. 2, Th. 1–3. Berlin 1849–1856. Bd. 2,
Th. 2. S. 133–157.
814 B.C.): Bei Dawkins, S. 456: about
814 B.C.
Schließen (nach
Movers 814 B.C.); folgte ihnen nachher dahin large body
flying vor attack des
Nebuchadnezar
; Wie Dawkins (S. 456) an dieser Stelle anmerkt, folgte er
bezüglich des Einflusses der Phönizier C[arl]
F[rederik] Wiberg: Der Einfluss der klassischen Völker auf
den Norden durch den Handelsverkehr. Aus dem Schwedischen
von J. Mestorf. Hamburg 1867. Engels besaß dieses
Buch. Das Exemplar mit Marginalien von ihm ist überliefert
(SAPMO/Bibl., Sign. Ma 592; siehe MEGA IV/32. S. 681). 1881/1882
hat er in seinem Exzerptheft XIII Auszüge daraus gemacht (IISG,
Marx-Engels-Nachlass, Sign. J 39, S. [19]/[20]). Er benutzte das
Buch in seinem Entwurf zur Urgeschichte der Deutschen (MEGA
I/25. S. 332, 334) und im „Ursprung der Familie [...]“ (MEGA
I/29. S. 85).
Schließen so centre of Phoenician life u. power
shifted to the West
; die colonies in
Sicily, Sardinia, North Africa, Malta erkannten Carthago’s
supremacy an, ebenso Gades u. alle seine
dependencies. Carthager sollen 200 Städte in
Spanien gegründet haben, wovon einige bleiben wie Malacca, Carteja, Hispallis Hispalis (Sevilla). Die great mineral
riches u. natural fertility Spaniens
caused a trade to spring up, u. wie in den meisten der englischen
colonies, trade was rapidly followed by Bei Dawkins, S. 457:
supremacy, which, if the Romans had been conquered, would have
turned the Iberian peninsula into a Carthaginian province, and
might have resulted in Carthage becoming the mistress of the
world
Schließen
supremacy ⦗bis down by
Romans⦘. The silver enabled
them to make that metal a standard of value, giving enormous facilities for trade,
während Zinn u. Kupfer ihnen die materials für Bronze gaben, used so largely in the Mediterranean trade. [456, 457]
Spread of Phoenician Commerce to Britain.
Nach
Plinius
, II 67,
Himilco
set out von Gades auf Entdeckungsreise zu selber Zeit wo
die Carthager den
Hanno
sent to plant
factories auf Westküste v. Africa
500 B.C. Er rounded first Cape
St. Vincent (Sacred Promontory), coasted along the shores of Portugal (Lusitania) u. made for the
Bay of Corunna
Die von Marx
übernommene Angabe bei Dawkins, S. 457, ist ungenau. Zu den
Artabrern, ihrem Hafen und dem Handel der Phönizier mit ihnen
siehe Strabo: Geographica, III, 153–154,
175–176.
Schließen (harbour of the
Artabri.
Strabo
III
c. 176),
passing
cape Finisterre (Nerium), von da crosses Bay of Biscay u. arrived at the islands der Oestrymnides „rich in tin u.
lead, and inhabited by a numerous, proud u. industrious
population accustomed to commerce, and in the
habit of going to sea in poor leathern boats
(coracles). Von da he sailed 2 days farther to grassgreen ‚Ireland‘ (‚Insula sacra‘), inhabited by the races of the
Hibernians.“ These seas were visited by the sailors of Carthage u.
Gades, in the habit of carrying on a trade with the natives. Von der
Rückreise heisst’s: „He who dares to steer from them (the Oestrymnides)
into the open sea with a north wind lands on the green shores of the ‚Ligurians‘“⦗wohl lower district of the
Loire (Ligeris) or that district from which in later times intercourse
maintained zwischen Cornwall u. Massilia⦘. Von diesem Platz die »Oestrymnian Bay« reaches bis Ophiusa, dessen Küste has the same extent wie die des
Peloponnese, u. from which it is a journey of 7 days on foot to the
Mediterranean or Sardinian sea.
Bei Dawkins, S. 458:
It is obvious, from this confused account, that we possess
merely imperfect fragments of the records of the voyage. But
even these prove that the Phœnicians were in the habit of
trading with the natives of north-western Europe, as early as
B.C. 500, and that they penetrated as far as the British and
Irish Seas.
Schließen ⦗Notabene in diesem confused
account: Siehe Dawkins, S. 357/
358.
Schließen bei cape Finisterre (Nerium) rises a chain of
lofty mountains (formerly called Oestrymnis) perpendicularly from the sea.⦘
Die Oestrymnides probably the
Cassiderites Cassiterides or Tin Islands
⦗nach
Strabo
wahrscheinlich die Scilly Islands), welcher Name
may have included Cornwall u. die tin districts of Wicklow (Süd Irland) u. may
also have been applied to La Bretagne.
Herodotus Halicarnassensis: Historiae,
III, 155.
Schließen
Herodot
– writing 450 B.C.
[–] gesteht seine Ignorance as to
the Cassiterides, wovon die Phönicier,
später die Griechen ihr Zinn erhielten.
Aristoteles
,
living 345 B.C. ⦗de
mundo. c. III⦘ erwähnt Albion u.
Ierne
⦗für
Irland auch bei
Strabo
, während bei
Diodor.
Sic.
dafür Iris
Schließen
als the 2 chief Brit.
Isles beyond the Celtae; er ist der erste author der diese
Namen braucht. – Hence British coast visited by
Phoenician traders in 5th or 6th centuries B.C.;
merchandise of the South at that time used
in barter for the various products of Britain, u. Greeks had afterwards tolerably accurate ideas of the Brit. Isles, wahrscheinlich die ersten Zinnbergwerke, worked by Phoenicians, die
nearest to Gades, – dann die weiter nordwärts von Lusitanien u. Galicien, dann die der
Bretagne, endlich die of Britain u. Ireland, the regions most remote from their
influence.
Ihre fleets navigated the western seas about 200 years vor den Homeric times fixed by the prominence of Egypt u. die absence of reference to Assyria in Iliad u. Odyssee ; they waren daher on the Atlantic während der legendary time als der use of iron was superseding that of bronze u. when they supplied the Greeks mit both those metals; führten probably iron erst nach Westen in den later times als es became comparatively cheap.
Die Phoenicier das erste southern people
proved to have had direct intercourse mit
Britain, aber nicht sehr extensive; no tombs or other remains distinctively
Phoenician discovered in any part of the Brit. Islands. ⦗ Dawkins (S. 161)
verweist auf Wiberg: Der Einfluss der klassischen Völker
[...] S. 13.
Schließen Dagegen einige geograph. Namen in Cornwall nach
Wiberg’s
Hypothese.⦘
Phönicier hatten ebenso commerce mit Gaul from their colonies in the south, such as
that of Herakleia at the
mouth of the Rhone, u. in der griech. Stadt Massilia waren sie zahlreich genug to possess a temple dedicated to Melcarth
Zusatz
von Marx.
Schließen (Herakles). Punic coins
found in the South of France u. die der pun. colonies in Sicilien occur in Italy u. have been discovered in the pass of the Great St. Bernard. [457–462]
Etruscans and their Influence.
Das
Bei
Dawkins, S. 462: to the Latins
Schließen
den Römern
als »Etrusker« bekannte Volk, Zusatz von
Marx.
Schließen i. e.
die Etrusker der »Historic«
Period
Mischvolk, composed partly of the earlier inhabitants, partly of a people of foreign
origin, dominant by right of conquest. Unter den earlier
inhabitants die Pelasger. Nach
A. S. Murray
(Encyclop. Brit., article Etruria) die Pelasger = common forefathers
der ancient Greeks u. Etruskans; supported this by
the similarity of works of art found in Mykenae, Palestrina, u. dem Regulini tomb at Cerae Caere
, wie ditto das Cyclopean polygonal
masonry named after them in Greece u.
Italy – Cosa; Tarquinii; Volterra; Saturnia;
Alsium; Pisae – in Etruria, |83
Mykenae u. Thessaly und
Epirus in Greece.
Dawkins (S. 462) verweist auf George
Dennis: The cities and cemeteries of Etruria. Rev. ed.,
recording the most recent discoveries. In 2 vol. London
1878. Vol. 2. S. 255. Marx hat das Werk von Dennis in
seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S.
[5]).
Schließen (cf.
Dennis
) Ihre
peculiar architecture also found in the islands des Aegean u. coasts
of Asia Minor. Die Pelasger probably
entered Italy by way of the valley of the Danube
u. over the Alpine passes.
Zweites Element in Etruskan population – known
to Foreigners as Tyrrheni od. Tyrrseni, Etruski, Tusci,
to themselves as the Rasena, etablirten sich –
Siehe
Karl
Otfried Müller: Die Etrusker. Eine von der Kgl. Preußischen
Akademie der Wissenschaften zu Berlin gekrönte Preisschrift.
Abth. 1.2. Breslau 1828. Abth. 1. S.
74.
Schließen nach
Otfried Müller
[–] about 290 years
ante
Romam conditam, i. e. 1044 B.C.
, Siehe Niebuhr: The
history of Rome [...] Vol. 1. S. 136.
Schließen
Niebuhr
datirt sie 1188, B.C.
;
aber viel älter, wie schon ihre invasion in
Aegypten, im 15ten century
B.C. beweist; sollen aus Asia Minor
gekommen sein, wahrscheinlich von Lydien; nach
Niebuhr u. Mommsen
kamen sie nach Italien from the direction of
Rhaetia, nach Dennis
besetzten sie erst Southern Italy u.
gradually pushed their way northwards. Die precise relation der Pelasgi zu den Rasena u.
den Umbrians is uncertain.
Etruskan civilisation war largely influenced by
the art of Egypt u. Assyria. Sphinxes, gryphons,
chimaeras, scarabaei, four-winged demons etc show its eastern lineage. Die tombs
cut in the rock, u. the habit of depicting various scenes in them, reminds of the
banks of the Nile u. die rock[-]hewn sepulchres of Lykia; u. Egyptian influence in such
minute details as the dressing of the hair in
curls u. dem use of the lotus pattern.
– Später waren sie intim associated mit den early
Greeks, so gross their intercourse, that Greek vases and statues abound in their tombs u. die terra cotta sarcophagi, worin die ashes der
Etruskan nobles, were copied from Greek designs.
Wahrscheinlich dass Greek artists in the principal
Etruskan cities carrying on the business of modelling u.
designing, wie nowadays the Italians carry
on the manufacture of plaster casts over the whole of Europe.
Kaum bemerkbar dagegen Greek influence in their metal[-]work, welches highly valued by the early Greeks
themselves.
Etruskans Etruskan candelabra were famous in Athens in the days of Pericles
; Phidias gave his Minerva
sandals of Etruskan fashion; various articles in gold and bronze were imported for use and ornaments ornament of the houses of the Greeks. The metalwork der Etrusker so widely distributed in
ancient Greece – ⦗–
Gaius Plinius
Secundus: Naturalis historia, XXXIV, 16 (7). Ferner
<zeigen es> die über die Länder zerstreuten tuskanischen
Bildwerke, über deren Herstellung in Etrurien kein Zweifel
besteht. (Übers. Roderich König.) Marx zitiert nach Dawkins, S.
464.
Schließen auf römisch
Italia bezieht sich
Plinius
.
XXXIV, 7, 16, 1. »Signa Tuscanica per terras
dispersa quae in Etruria factitata non est
dubium«
–⦘ – wie Greek vases u. statutes statues
distributed throughout the Italian dominions of the
Etruskans, deren reputation for metal-work
wie eben citirte Stelle v. Plinius
zeigt nicht diminished viel später after their conquest by the
Romans.
Die Etruskans worked the iron mines of Elba, the
copper u. tin mines of Tuscany, Reichthumsquelle für sie wie
silver of Laurium für Athener u. the gold of Philippi für
die Macedonier. Dawkins (S. 465) verweist hierzu u. a. auf Luigi Canina:
L’antica Etruria marittima compresa nella dizione
pontificia, descritta ed illustrata con i monumenti. Vol.
1–4. Roma 1846–1851; und Monumenti
inediti publicati dall’ Instituto di corrispondenza
archeologica. Roma. Vol. 1–12. Roma (Vol. 1–3: Roma,
Paris) 1829–1885 (1829–1878: Vol. 1–10); Suppl. Berlin 1891.
Marx hat diese beiden Publikationen in seinem Notizbuch aus den
Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. 6).
Schließen Im Austausch für ihre manufactured bronze articles erhielten
sie Waaren von Greece, Assyrien, Aegypten,
North Africa; erhielten Sapphires von fernem Osten, Amber von far North. Sie waren formidable rivals der Phönizier on the seas; Phoenician articles mit inscriptions discovered
in Etruscan tombs at Palestrina u. Praeneste; z. B. silver
dish in the tomb at Palestrina, glass
bottles in cemeteries of Bologna ⦗to be
seen in Museo Civico, Bologna⦘. – The Etruskan power in Italy extended formerly von
Vesuv u. Gulf of Salerno bis zu Alpen u. v.
Tyrrhenian to Adriatic Seas; Siehe Titus Livius:
Ab urbe condita, V, 33.
Schließen des
Livius
statement dass sie früher Rhätia occupied, proved by recent discoveries of their remains north of the
Alps. Dawkins (S. 465) verweist auf Ed[uard]
Freih[err] v[on] Sacken: Das Grabfeld von Hallstatt in
Oberösterreich und dessen Alterthümer. Wien 1868; und
auf „Ramsauer, Hallstadt der am Salzburge
aufgefunden MSS.“
Marx hat das Buch von Sacken und
den Hinweis auf die Manuskripte von Johann Georg Ramsauer in
seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S.
[5] und die Erl.
dazu).
Schließen
Die
cemeteries v. Hallstadt – wo
zahllose Artikel of Etruskan workmanship – beweisen Erstrecken
ihrer civilisation ins valley der
Donau bis District von Salzburg
; worked probably the
saltworks of the whole of that region; sie sollen die Herren v.
Corsica
gewesen sein u. Bei
Dawkins, S. 466: Tarraco near Tarragona in Spain.
Schließen
Tarraco od.
Tarragona
gewesen sein. – Etruscan also famous for their
amber; the chief port wo der amber trade carried on with the old Greeks – city of Hatria on the north of the Po (Eridanus) which gives its name to the Hadriatic, from the waters of which it is now
separated
by a barrier of silt upwards of 14 miles in
width.
Als
„principal authorities consulted in dealing with the
trade-routes of the Etruskans and Greeks“ gibt Dawkins (S. 466)
hier an: Wiberg: Der Einfluss der klassischen Völker [...];
Pierson: Electron [...]; sowie Hermann
Genthe: Ueber den etruskischen Tauschhandel nach dem Norden.
Neue, erw. Bearbeitg. Mit einer archaeologischen Fundkarte.
Frankfurt a.M. 1874; und J[an]
N[epomucen] von Sadowski: Die Handelsstrassen der Griechen
und Römer durch das Flussgebiet der Oder, Weichsel, des
Dniepr und Niemen an die Gestade des Baltischen Meeres.
Eine [...] archäologische Studie. Autorisirte, vom Verfasser
revidirte und verbesserte, deutsche Ausg. Mit einer Vorrede
und Einleitung des Uebersetzers. Aus dem Polnischen von
Albin Kohn. Jena 1877. Wie zuvor bereits das Werk von
Pierson (siehe S. [5]) hat
Marx auch die Bücher von Genthe und von Sadowski in seinem
Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe ebenda).
traced: Bei Dawkins: ascertained.
Schließen Die routes,
wodurch der amber was
conveyed von shores of Baltic satisfactorily traced by the finds of amber as well as by the discovery of Etruskan workmanship in
various parts of Germany. [462–466]
Siehe zu diesem
Abschnitt bei Dawkins, S. 467: Fig. 168.—Map showing the
principal Trade-routes (I. II. III. IV.) from the Mediterranean,
and the Distribution of (T) Tin and (A) Amber. Marx hat diese
Karte am Ende seiner Exzerpte aus dem Buch von Dawkins in sein
Heft kopiert (siehe S. 92).
Schließen Etruscan Trade Routes to the Amber
Coasts.
I) oldest; starting from Hatria, leading through the Alpine passes into the valley of the Adige past Verona, Roveredo u. Trient, over the Brenner Pass into the valley of the Inn u. crossed the Danube at Linz or Passau; von da über die Bohemian mountains in Valley of the Elbe u. made for the amber coast of Schleswig u. Holstein; probably this route also connected with that passing up the Danube u. down the valley of the Rhine u. mit der route crossing the Danube lower down at Pressburg (Carnuntum).
II) Eastern Route (auch zu den oldest), by Triest by way of Laibach, Gratz u. Bruck u. durch das bassin of the Leitha to Pressburg, von dort to the line of the Upper Oder, past Breslau, to the lower Vistula, to Elbing u. finally reaches the Amber Coast of Samland.
Diese 2 lines of traffic auch subsequently used by Romans; sind marked durch discovery of Amber, vom Norden u. durch articles vom South in the tombs of their neighbourhood u. durch sie erhielt Mediterranean seine Hauptzufuhr of amber at the dawn of history. |
84Die alten Griechen verwechselten die Hadriatic ports, wovon Amber zu ihnen verschifft mit dessen Fundland u. Herodot III, 115 erzählt, dass Po flösse in Northern Ocean nicht weit von den Amber Islands, bemerkt aber dies sei nur von Hörensagen, hätte nie jemand getroffen, der diese islands besucht. Das Wahre daran, dass Amber von Norden kam u. für die civilisirte Welt erschien zu Hatria, nah bei Mündung des Po.
Die
hier angegebene Route fehlt in der Karte bei Dawkins, S. 467
(siehe unten S. 92). Die Route,
die in dieser als „III“ bezeichnet ist, führt von Olbia an der
Mündung des Bug durch das Flussgebiet des Dnepr und und dann in
nordwestlicher Richtung zur unteren Weichsel.
Schließen III)
Etruskan trade passirte auch nördlich durch
Schweiz in Thal des Rheins bis zu dessen mouth u.
ditto durch verschiedne Alpenpässe u. durch das Mediterranean into
France. In diesen beiden Ländern occur in the late Bronze u. early Iron
ages the safety-pin brooch u. weapons u. ornaments of
Etruskan origin. [466–469]
Traces of Etruskan Influence north of the Alps.
Hallstadt nahm sehr wichtige Stellung ein auf Route I; u. von ihm a trade in salt v. den saltmines
carried on both mit north u. south; was also a centre from which the Etruskan
metalwork conveyed, einerseits up the Danube
in valley des Rheins, andrerseits, in the direction of Pressburg u. in valley der Elbe. Die direction dieses commerce proved by
numerous discoveries of Etruskan weapons, repoussé work in bronze u.
gold, u. various designs, met with in these countries. Der commerce fand
Weg weiter nördlich, bis die Etruskan articles u. patterns schliesslich
arriviren in Britain. Der »dagger« found in river Witham
Zusatz von Marx.
Schließen (Lincoln) von selbem dessein wie ein
Schwerdt von cemetery of Hallstadt; die goldne armour found at Mold Zusatz von Marx.
Schließen (North Wales) v. selben patterns wie metal-work
found at Hallstadt, u. in Etruskan tombs at Veji,
Corneto, Praeneste. Die golden cap,
found in Ireland
Die
Alterthümer unserer heidnischen Vorzeit [...] Bd.
[1]. 10. Heft, Tafel 4.
Schließen ähnlich der found bei Poitiers in France u. im Rheinthal (figured by
Lindenschmidt); ditto von selbem dessein
wie einige der gold cups found in Denmark u. Scania;
workmanship in allen identical with the Etruskan.
Die many discoveries – wie die peculiar vase-carriages in Scania u. bronzernen cinerary urns in Norddtschld, beweisen dass Etruskan influence bis Norden v. Schweden u. East of the lower Vistula. Die cinerary urns found associated mit articles v. iron, amber beads, in tombs of the Iron Age.
Etrusk. Waffen u. Desseins found in Denmark; die axes z. B. identical in type mit denen represented on the frescoed wall of the great tomb at Caere. Einige dän. swords, mit hilts à trois cordons, identisch mit denen found in Italy.
Die ancient Etruskans von Bologna, Hallstadt u. in den älteren Gräbern von Caere waren in transition zwischen Bronze u. Eisen. Bronze Swords u. axes were most common, Eisen relativ selten u. so much more valuable than Bronze, that one of the bronze celts, discovered in a tomb at Bologna, had a thin edge of iron let into it. Folgt dass sie viel früher Bronze- als Eisenartikel importirten zu den nordischen Völkern. Vertheilung ihrer Waffen u. designs – u. Copies ihrer designs – through France u. Germany zeigen, dass sie mit diesen Ländern Handel trieben während des late Bronze age, während ihr influence in Britain is only clearly marked in the Iron or the late Celtic age. In Scandinavia their influence was felt during the greater portion of the Bronze Age. [469–471]
The downfall of Etruskan Trade.
Die Etrurier … the principal means of spreading the Mediterranean civilisation in France, Germany u.
Regions des North. Verlieren diese position Nummerierung von
Marx.
Schließen 1) durch attack der
Romans; ⦗Etrurian decay corresponds with
rise of Roman power; klar v. Geschichte der struggles zwischen Rom u.
Etruskischen cities, that the Etruskan peoples lived on as Romans u.
trugen viel bei zu den qualities die Rome zur mistress der Welt
machten⦘.
Nummerierung von Marx.
Schließen 2) their
conquest by the Gauls. 396 B.C. die
Gauls passed durch
Bei Dawkins,
S. 472: the passes north of Lugano
Schließen
die Pässe v.
Lugano
in Valley des Ticino, schlugen die
Etrusker in pitched battle, burnt Melpum, u., joined by other bodies of
their countrymen, nahmen Besitz v. Lombardei die
von nun an known den Römern als Gallia; 6 Jahre
später 390 B.C. schlugen sie die Römer in battle
of the Allia, sacked Rom u. wurden nur gehalten
auf north-eastern Seite der Apenninen
durch ceaseless vigilance der Romans. Ihre invasion
der Lombardei broke up the trade-routes der Etruskans; Hatria
wurde zerstört u. a new Hatria established,
wahrscheinlich durch die survivors, on the shores of
Picenum, which afterwards became a Greek city, the modern Atri. Die Lage
der Etrusker in Rhätia u. den surrounding
districts, cut off by the hostile barrier of the Gauls, ähnlich der der Bei Dawkins, S. 472:
Britons
Schließen Britains cut off by the Gothic invasion von
dem Roman Empire. Ihre arts u. civilisation
declined, obgleich sie ihre Sprache preserved
bis zur Zeit des
Livius
. In dem Ende
des IV Jhdts B.C. endete der Etruskan influence
on the North u. der Handel fand nicht von
neuem seinen Weg entlang der old channels bis zum conquest of Cisalpine Gaul durch die Römer u. the spread der Roman Power to the
North. Engels weist darauf in seinem Entwurf zur
Urgeschichte der Deutschen hin (MEGA I/25. S. 331). Siehe Entstehung und Überlieferung zu „Heft
XI“
Schließen Die interruption of
this traffic led to the development of new channels
wodurch der griechische
Einfluss nach Norden drang
. [471,
472]
The Greeks and their influence.
Siehe George Grote:
A history of Greece. Vol. 1–12. London 1846–1856.
Vol. 1. Preface, S.
XI.
Schließen Nach Grote
beginnt griech. Geschichte
776 B.C.
;
in der Zeit
Homer’s– lebend (nach
Herodot
) 880 B.C. –
besassen die Greeks no money, kannten art of writing nicht u. waren
nur bekannt mit den western parts des
Mittelmeer. ⦗die
alten Einwohner v. Hissarlik u. Mykenae –
nach
Schliemann’s discoveries – scheinen im Bronzealter gelebt zu haben⦘
In den homerischen
Zeiten erscheint Eisen neben Bronze, beide
|85
Metalle als Waffen gebraucht. Der Einfluss der
early Griechen auf die nations v. north u. west
ging haupsächlich aus von den Colonies north of the
Black Sea u. von der Colonie of
Massilia. [473]
The Trade Route from Olbia.
Die griech. Colonisten, die ihre arts u. civilisation in District Nord von Pontus einführten, pushed on
their discoveries weiter u. weiter to Nordost u.
arrived schliesslich durch a new route nach Samland. Ihr Ausgangspunkt Olbia (an
Mündung des Bug), passed up the Dniepr u. von da
in nordwestlicher Richtung, to avoid the huge morasses which bordered most of the
rivers traversing these great plains, dann made for the line of the Lower Vistula u. joined the main
line of commerce from the Hadriatic Sea. Die rivers also were a means of
communication wie die routes durch die forests marked
by the numerous tumuli u. many traces of
old occupation between Kiew u. the Lower Vistula. Herodot visited Olbia, u. da er
nichts von Ambertrade dort weiss, so Greek discovery had at his time not
yet penetrated to the amber coasts of the Baltic by way of Olbia. Coins vom 5ten Jahrhdt
vor Ch., however, of Olbia u. andre griech. coins ⦗coins of Olbia u. Aegina mit dem „Quadratum incusum“ of Athens u. Cyzicus, ranging in date v.
B.C. 460 bis 431⦘ gefunden zu Schubin bei Bromberg; diese likely to have
passed northwards from Hatria, a mart frequented by
Greeks in Herodot’s Zeit. Erst später die trade-routes von
Olbia clearly defined by the Greek helmets, armour,
and coins found near the source of the Tasmina u. durch other Greek remains ⦗silver coins of Demetrius Poliorketes B.C. 294–287⦘ found
in a tomb at Peterskapelle, ⦗close to the gulf of
Riga etc⦘ u. by amber in various places
zwischen Baltic u. Black Sea; Bei Dawkins, S. 474: The development of
this route was probably hastened by the disturbance of the old
one from the Hadriatic by the Gauls [...]
Schließen development dieser Route hastened durch die
»gothische« disturbance der alten from the Hadriatic, selben Gauls ravaged Greece B.C. 279, must have
seriously affected all the traderoutes passing across
the line of the Danube to the amber coasts.
Greek influence penetrated in Donauthal durch die mountains von
Nordgriechenland, wie by way of Olbia u. Hatria. Die coins des
macedon.
Philip
found in Germany u. die of Massilia zu Roveredo on Route I. Wahrscheinlich
Bei Dawkins, S. 475: some
Schließen viele der beautiful designs in
arms u. ornaments im Scandinavischen Bronze age derived v. den Griechen;
doch letztrer Einfluss dort Bei
Dawkins, S. 475: secondary in importance
Schließen unbedeutend verglichen
mit dem der Etrusker. [473–475]
The Trade Route from Massilia.
In 7t century B.C.
erschienen Greek Sailors im western Mittelmeer
to dispute the supremacy der seas den Phöniziern u.
Etruskern. Vermutlich hat
Dawkins (S. 475) die Angabe der Quelle von Wiberg übernommen, wobei ihm ein
Fehler unterlief. Bei Wiberg: Der Einfluss der klassischen Völker
[...] S. 26: Strabo IV, 152. Wiberg hat sich
allerdings auch seinerseits vertan. Gemeint dürfte sein: Herodotus
Halicarnassensis: Historiae, IV, 152.
Schließen
Kolaïos
(
Strabo
, IV, 150), native of
Samos, getrieben durch Sturm 640 B.C. out of his course beyond the
Pillars of Hercules u. der erste Grieche der Gades or Tartessus
erreicht;
about 100 J. nachher gründeten die Phocaer, fliehend vor Tyrannei des Cyrus, the city of
Massilia an Rhonemündung; dies bekam rasch wichtiger
Handelsplatz u. übte grossen Einfluss auf Civilisation Galliens u. Britain’s; introducirten Greek language u. writing, Greek cultivation of the vine,
Greek manufactures u. die neuerfundne Kunst
of striking coins von metals. Dies coinage traced durch Gallien nach Grossbritanien, im Iron Age, u. über das ganze
Area von Böhmen bis Mündung des Rheins u. es drang ein
in Northern Italy. – Important change im
Welthandel mit Einfuhr gemünzten (stamped)
Geldes; ging v. Bei
Dawkins, S. 476: exchange of goods
Schließen
Tauschhandel
über in Bei
Dawkins, S. 476: exchange of goods for metal
Schließen
Waarenhandel
.
(Güter für Metall, das statt gewogen zu werden stamp trug marking its
true value) Die earliest coins von
Pheidon of
Aegina circa B.C. 660 oder of the Lydians in the reign of
Gyges
, B.C. 700. A coinage of Bronze introduced in Rom im reign
of
Numa
od.
Servius
Tullius
; of silver
B.C. 269, in First Punic War; of Gold about 60 years later. ⦗
Lubbock
,
Nineteenth Century, Nov. 1879
⦘ – Die main routes dieses commerce clearly defined
durch
Strabo u.
Diodorus Siculus
. Die
caravans passirten von Marseilles up the
Rhone, down to the valley der Loire u. der
Seine, u. up the Saone in valley
des Rheins.
Diodorus
Siculus: Bibliotheca historica, V, 22 und
38.
Schließen Die 2 ersteren –
nach
Diod. Siculus
– used for the trade with
Britain
; die letzte directed
towards the amber of Schleswig u. Holstein wovon
wahrscheinlich grösster Theil des Amber erhalten; vielleicht theilweis
von Samland; it is said to have been collected by the Gutones or Jutes u. to have been sold
by them to the Teutones, durch welche es passed
in die Hände der Marseilles traders. [475,
476]
The Voyage of Pytheas.
500 B.C. the exploration der Northern Seas
advanced bis Cornwall u. Irld durch
Himilco
u.
die Phönizier; die Griechen
v. Marseilles öffneten den Weg durch English Channel u. die North Sea. About
B.C. 325 Expedition fitted out to explore
the far North under astronomer u. mathematician Pytheas
; segelte v. Marseilles, durch Pillars
of Hercules, coasted entlang der shores v. Spain u. Western France nach
cap Calbium (Point du Raz) u. the island of
Uxisame (Ushant) off the coast der Bretagne; von da nordwärts
nach British coast, segelte entlang der shores
der southern counties bis he entered the straits
u. arrived at the promontory of Cantium (the North Foreland); spent some time in Britain;
folgte dann der engl. Küste nordwärts u. leaving
it after voyage of 6 days entdeckte Thule
(Norway), das er für Insel hielt, für
most northern of |86 all countries, surrounded by a sea frozen
into slush, rendering farther advance impossible; erzählt in den regions about Thule, zur Zeit des summer
solstice, there is half a year
Bei Dawkins, S. 477: of day
Schließen
a day
;
dies Speculation seinerseits, da er nicht 6 months in der Region.
⦗
Wiberg: Der Einfluss der klassischen Völker [...] S.
30.
Schließen
Wiberg
nimmt Jütland für Thule;
C[aius] Iulius Solinus: Collectanea rerum
memorabilium (sive Polyhistor). Recognovit Th. Mommsen.
Berolini 1864. S. 234/235
Schließen aber
Solinus
(a.d. 80) mentions the Hebrides as being 2 days’
sail from the Caledonian headland, „in the direction of Thule“,
while the Orcades sind 5 days
sail von Thule; kann daher nur Norway
sein. Der „seablubber“ des Pytheas ist der peculiar soft slush which the seawater becomes
at the beginning of winter in the Arctic regions. Doch sagt Dawkins in den Errata
[XXIV]: the abundance
of Apples mentioned by Pytheas in Thule zeigt, dass es weder
Iceland, Faröes, Hebrides noch Orkneys, sondern South of
Scandinavia.⦘ Von Thule
Pytheas südwärts, reached Bei Dawkins, S. 478:
mouth
Schließen
mouths
of Rhine u. die nation
der Ostiaeans. Er steuerte dann nordost for 6000 stadia (150 geograph. miles) along the
broad gulf of Mentonomon (probably the bay zwischen Nordholland u. Jutland) u.
discovered the Amber islands or Electrides referred to by the later Roman writers, among which Abalus – später v. Greeks genannt Baltia – wahrscheinlich eine der islands
off East Frisia oder Schleswig. A large
river, den er Tanais nennt, wahrscheinlich Elbe,
opened on the shore. Nach about year’s absence Expedition returned to
Massilia. – ⦗1879 die chain of discoveries
nördlich-östlich terminated durch die Expedition under Commando of Prof.
Nordenskiold
.⦘ Thule
considered Insel durch
Ptolemäus u. later Greek u.
Latin writers u. its true relation to the mainland of Europe unbekannt bis 5t century after
Christ.
Im Mass wie Roman power unterdrückte by and by Phönicier, Etrusker, Greeks passiren römische Münzen u. Waaren entlang the old routes to the North, bleibend die great highways of commerce to this day. Die discoveries des Pytheas followed durch die der Roman navigators u. in 1st century a.C. die British Isles, Hebrides, Orkneys known to the georgaphers. [477–479]
Civilisation of Egypt felt in the Mediterranean vor 15 century B.C., der die assyrische um 10th century B.C., aber deren influence, spread principally durch die Phönicier, nicht known beyond Pillars of Hercules vor 12t century B.C. Dann die Phönicier push bis Gades, gradually extend their trade längst dem Atlantic bis sie Britain erreichen im 5 Jhdt B.C. Die Etruskans wurden die masters of Italy mindestens 1000 J. B.C., carried on trade bis Baltic u. Nordsee u. Etruskan articles found their way in Frankreich u. Schweiz im Bronze Age, in Britain u. Irland im Iron age; dauerte bis zur irruption der Gauls. Dann springs up Greek trade u. Greek articles u. coins bis zum Baltic schon im 5t century B.C. u. zu Britain im Iron Age, im 2t century B.C.
Die Phönicier mögen die Minen v. Cornwall bearbeitet haben, da sie es kannten zur Zeit Himilco’s u. mehre Ortsnamen wahrscheinlich phönizisch; sie müssen auch have used bronze u. glass in their trade, aber ihre für die northern markets fabricirten Waaren bieten keine Characters wodurch erkennbar. Der Etruskan influence north of the Alps der mächtigste u. dauerte wenigstens so lang, wenn nicht länger, als der phönicische. – Die Geschichte Galliens beginnt im 7ten u. die Britain’s im 1st century B.C., die Civilisation Aegyptens lang vor 4000 B.C. – this historical overlap is very great. Sehr wahrscheinlich, dass a large portion des nördlichen Europa’s in Neolithic age, während die scribes compiling the records in the great cities on the banks of the Nile, u. dass Neolithic civilisation lingered in remote regions während voice of Pericles heard at Athens u. Hannibal’s name spread terror in Italy. [479, 480]
[Ch. XIV] Britain in the
Historic
Period.
The exploration of the British Coasts.
Brit. history begins B.C. 55 mit Caesar’s invasion. Phönicier explored nur southwestern parts of Britain u. Ireland; east u. northeastern coasts opened by Pytheas, u. Handel developed overland route zwischen Marseilles u. Cornwall.
a. 84 nach Christ circumnavigation der Brit.
isles completed by a Roman fleet under command of Agricola
which
subdued the Orkades (Orkneys). Northern Coast of Scotland visited before 44 B.C.,
Diodorus
Siculus: Bibliotheca historica, V, 21.
Schließen da
Diodor
Siculus
mentions the promontory of Horca (Dunnet Head) at the northern
extremity of Scotland.
Um 120 die British isles
– mit Ausnahme vielleicht der Faröes – known
Dawkins (S. 482) verweist auf die Auszüge
aus der „Geographia“ des Claudius Ptolemaeus in: Monumenta
historica Britannica [...] Vol. 1.
S. X–XVI.
Schließen
(Claudius Ptolemäus
. Geographia)
. [481,
482]
Physical Geography of Britain.
Bei Dawkins, S. 482: Britain, at the
beginning of the Historic period, differed considerably from the
Britain of to-day [...] The dash of the waves for the last
nineteen centuries has destroyed large tracts of land where the
cliffs are composed of soft and incoherent
materials
Schließen At the beginning der
Historic Period: dash
of the waves hat zerstört nachdem large tracts of land, wo die cliffs composed of
soft u. incoherent materials
. On the South Coast,
wie zu Pevensey u. Pagham, in Sussex, inroads of sea waren so gross, dass die isle of Wight may have been united at low water to the adjoining coast during the Roman occupation. ⦗ Gaius Suetonius Tranquillus: De vita XII
Caesarum. Claudius Cæsar, 17. Dawkins (S. 482) zitiert nach:
Monumenta historica Britannica [...] Vol. 1. S.
XLIX.
Schließen Es war island zur Zeit
des
Claudius (Suetonius)
⦘ Auch auf den coasts
v. Lancashire u. Cheshire u. auf denen von Essex, Norfolk u. Suffolk large tracts of land
|87 destroyed. An andern Orten large
additions of land durch die accumulation of sand, shingle u. mud; the island of Thanet
now joined to Britain by fertile meadows; u. Romney Marsh u. die large tracts of shingle bei Dungeness u. Rye meist formed seit Roman conquest. Great accumulations of alluvium formed in the lower parts of the great rivers, u. large areas in Lincolnshire u. Essex reclaimed
von waves by hand of man. Destruction u. Addition mögen sich
compensiren, so dass Britain at beginning of Historic
Period wahrscheinlich so gross als jetzt.
Rainfall at the beginning of the Historic Time muss grösser gewesen sein als jezt wegen large extent of Forest u. morass u. die fogs u. mists ⦗die fogs are generally mentioned in the accounts of Roman Britain⦘ more often intercepted the light of the sun. In other respects climate war gemässigter als auf Continent u. mit less marked extremes. Im Süden war es warm genug für the vine, aber zu kalt für Olive.
Die surface der country was densely covered mit trees. Im Süden der Anderidan forest extended über grössern Theil v. Kent u. Sussex, u. into Wiltshire u. Hampshire; in the North the Caledonian überschattete die Region der Grampians; in the middle war the wild region der Pennine hills. Wild animals abundant enough für trade in furs mit gallischen merchants; there were bears, wild boars, wolves u. foxes in den Wäldern; stags u. roe-deer in the glades; beavers in the rivers; bustards numerous on the southeastern downs. In dem Norden Schottlands überlebte noch Rennthier, was hunted by the inhabitants of Caithness, living in circular stone „burgs“ or „broughs“. Die dogs used by the Brit. hunters wurden bald berühmt in Italy. Dwellings consisted of small huts, made of wood or wattles, or of stone, manchmal protected by a stockade of timber in the woods, or by ramparts inherited v. den Neolithics; they were connected with each other by narrow tracks, hinreichend wide to allow the passage of a small horse, or sometimes of a chariot; diese tracks still to be seen in many parts der country, remarkable for their irregular, winding course, so different from the wide, straight Roman road to be seen in many places close by. [482–484]
Population at time of Roman Conquest.
Die inhabitants numerous, collected in villages
u. towns, governed by Chiefs beständig in Fehde miteianander, so dass
easy prey to the Romans. Subsisted mainly on
their swine, Bei Dawkins, S. 485: small short-horned
cattle
Schließen
small-horned cattle
, u. horned sheep, to
a lesser degree on their crops of wheat u. barley; brewed beer von beiden u. used honey for
making mead. Tribes of
Northern Britain in Zeit v.
Agricola
, 80 A.D. pastoral u. ignorant of agriculture. Unter röm.
Herrschaft land passed rapidly unter Pflug in
südlichem u. östl. Britain u.
Zosimus: Historia nova, III, 5.
(ca. a.d. 500. Zosimus): Bei
Dawkins, S. 485: Zosimus (circa A.D.
500). – Der spätantike Geschichtsschreiber Zosimos lebte und verfasste sein
Werk um 500 n. Chr. Die von Dawkins angeführte
Stelle bezieht sich jedoch auf die Zeit von Flavius Claudius Iulianus „Apostata“ (331 od.
332–363). Dieser war seit 355 Unterkaiser mit dem
Auftrag, Gallien gegen die Germanen zu verteidigen, und seit 360
Kaiser.
Schließen in the days of
Julian
(ca. a.d. 500.
Zosimus
)
sufficient corn grown to freight 800 ships, by
which it was carried to the mouth of the Rhine.
Corn was cut off close to the ear, or, according to Pytheas, collected in sheaves, which were thrashed in large
buildings, roofed over for protection against
the ungenial climate; it was stored in subterranean
granaries. The personal appearance der
Britons der southern counties described durch
die Roman writers. (see p. 485 sqq.) The natives of the interior wore skins in
Caesar’s
Zeit u. die
von North Britain
Herodianus: Ab excessu divi Marci libri
octo, III, 14.
Schließen described by
Herodian
u. andre als halbnackt. –
Woad was used for staining the skin blue, u.
figures of various animals tattooed on their
bodies. Cavalry used in warfare and large numbers of chariots (wie bei Homer), drawn by small galloways, and sometimes bearing
scythes on either side.
Die tribes der south-eastern
districts – von contact mit Gaul, u.
die v. Cornwall from intercourse mit phöniz. u. Greek
traders, viel höher civilisirt als die andern Britons. Coins used nordwärts bis York, nicht current unter den Silures;
viele mines worked in various parts der
country u. brisk export trade nicht nur in Zinn, sondern in gold, silver, iron, corn, cattle,
peltry, slaves, u. hunting dogs; die
imports, nach
Diodor. Sicul.
, ivory bracelets, necklaces, amber, bronze wares,
glass vessels u. Bei Dawkins, S. 487: „such like mean
merchandise“ from Gaul
Schließen
„such like mean merchandise from Gaul“
; Caesar
taxed this trade. Brit.
pearls auch known in Rome
u. a breastplate inlaid with them presented by Caesar to Venus
Genetrix, preserved in her temple at Rome. Coracles u. boats made of
osiers covered with hides employed in navigation, ditto wooden boats u. ships; u. in diesen die hardy
natives used to cross over into Ireland. Die irischen tribes ruder u. barbarischer als die
von Britain, obgleich belonging to the same Bei Dawkins,
S. 487: races
Schließen race; coins bei selben
unbekannt. – Zur Zeit der Röm.
Erobrung 3, wenn nicht mehr, distinct peoples: 1) the small dark
Iberians in the west, remnants der Neolithic aborigines;
2) their Celtic conquerors; occupying den bei
weitem grösseren Theil der Insel; 3) the Caledonians
in the North, large[-]limbed u.
mit red hairs hair;
Cornelius Tacitus: Agricola,
11.
Schließen
Tacitus
betrachtet sie
als German. Ursprungs
.
Jornandes
(Jordanes): Getica, 2. Dawkins (S. 487) zitiert nach:
Monumenta historica Britannica [...] Vol. 1.
S. LXXXII.
Schließen
Jornandes
notes the large size u. red hair der Caledonier, wie die dark complexions u. curly black hair der
Silures. Diese Caledonians
John
Beddoe: On the ancient and modern ethnography of Scotland.
In: Proceedings of the Society of Antiquaries of Scotland.
Vol. 1. Edinburgh 1855. S. 256.
Schließen identificirt v. Dr Beddoe
mit der tall red[-]haired population in the east in
Athole Atholl
u. Mar
; kamen
wahrscheinlich nach Schottld von Scandinavia, |88 auf selbem
Weg wie die Norweger später Weg nach Caithness fanden, setting sail von
Thule u. making for the Orkneys. Zusatz von
Marx.
Schließen 4) Die Belgic Gauls had
also crossed von den opposite coasts of France u. taken possession of
the southern counties; durch physical character nicht unterscheidbar von
Celtic peoples. [485–488]
Roman Britain.
Die Roman civilisationwenig felt zwischen
Cäsars
Invasion
u. dem
conquest unter Claudius
; wurde carried
durch
Suetonius
u. Agricola
west bis
Atlantic u. North bis schott. Highlands. Die military
occupation des Lands led to springing up of new towns, wie Chester, round the Roman
camps, u. das Land opened durch Roads
similar in effect wie später die railways; viele
davon still in use; die strong central
power, den Fehden der petty chieftains Ende machend, machte das
Volk agricol, und Britain wurde eine der
wichtigsten grain[-]producing
countries des Roman Empire. – Morasses were drained,
forests cut down, large tracts of land at the mouths of rivers
reclaimed von the tidal waters durch embankments still
doing their work. Mineral wealth eagerly sought,
the tin of Cornwall, iron of the Weald of Sussex, of
the forest of Dean and of the Northern counties, the gold u. copper
of Wales, lead of Derbyshire u. Somerset, jet of Yorkshire
( Dawkins (S. 489) verweist auf: Gaius Iulius
Solinus: Polyhistor, 22; Priscianus
Caesariensis: Periegesis, v. 202; Isidorus
Hispalensis: Etymologiarum sive originum libri
viginti, XIV, 6; und [Beda
Venerabilis] Bæda: Historiae ecclesiasticae gentis Anglorum
libri quinque, I, 1.
Schließen
Priscianus. Perieg., Isidorus
,
Baeda
) u. coal of Northumberland. ( Dawkins
(S. 489) verweist auf John Collingwood Bruce: The Roman wall: a
historical, topographical and descriptive account of the
barrier of the lower isthmus extending from the Tyne to the
Solway, deduced from numerous personal surveys. London,
Newcastle-upon-Tyne 1851; 2. and enlarged ed. London
1853; 3. ed. (u.d.T.: The Roman wall: a description of the mural
barrier of the North of England). London 1867. Marx hat das Werk
von Bruce in seinem Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt
(siehe S. 6).
Schließen Cinders occur in refuse[-]heaps der Roman garrisons on the
Roman wall
)
Influence of Rome in jedem Theil der country,
South of the Highlands u. Roman villas mit tesselated pavements, baths, columns,
statues, rose under the inclement skies of Northumberland, Lancashire u. Wales,
were very numerous in the Southern districts. Latin war officielle Sprache, hatte selbe relation to Brit.
tongue wie French bis jüngst in Russland; Britain war Provinz im selben Sinn wie Gaul u.
Spain; wurde Christian wie Rest des
Empire by Edict of Constantin
.
Sozomenus:
Historia ecclesiastica, I, 6. In: Monumenta
historica Britannica [...] Vol. 1.
S. LXXXI.
Schließen
(Sozomen
)
Romans naturalised in Britain the fallow deer of Southern Europe into the forests, pheasant in die woodlands, u. hornless sheep, goose, domestic fowl (abundant in most Romano-Brit. refuse[-]heaps) added to the animals used for table; fowl u. goose known vor Cäsar’s time, nicht gegessen wegen eines Aberglaubens. The elm, nun so common in Britain, existirte wohl nicht vor histor. Periode, denn kommt nicht vor in the forests buried under peat od. submerged beneath the sea, wahrscheinlich naturalisirt durch die Römer. [488, 489]
Dawkins (S. 490, Fn. 1) verweist „[for]
the history of this conquest“ auf zwei Werke: Freeman, Early History of England; Green, History of the English People.
Bei
dem ersteren Werk dürfte gemeint gewesen sein: Edward
A[ugustus] Freeman: The history of the Norman conquest of
England, its causes and its results. Vol. 1–6. Oxford
1867–1879. Vol. 1. Freeman behandelt in diesem
ersten, einführenden Band ausführlich die Vorgeschichte seit der
angelsächsischen Eroberung Britanniens. Wie er im
Inhaltsverzeichnis, S. XIII, konstatiert: „The Norman Conquest
important, not as the beginning of English history, but as its
chief turning-point [...] Necessity of the earlier English
history to its right understanding”. – Marx besaß selbst ein
anderes Buch des Autors: Ed[ward] A[ugustus] Freeman: History of
Europe. London 1875 (siehe Marx an Eleanor Marx, [23.
Dezember 1882] (RGASPI, Sign. f. 8, op.1, d. 44)). Dort wurde
die betreffende Epoche in zwei kurzen Paragraphen – IV.11 und
VI.7 – von je einer Seite abgehandelt.
Bei dem zweiten Werk
handelte es umJohn R[ichard] Green: History of the English
people. Vol. 1–4. London 1877–1880. [Vol. 4 erschien
erst in der zweiten Hälfte Juni 1880, d.h. nach dem Buch von
Dawkins.] Vol. 1. Dort wurde in Book I Ch. 1 „The English
conquest of Britain. 419–577“ behandelt.
Marx hat beide
Werke so, wie sie bei Dawkins angegeben sind, in seinem
Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. 6). Das Werk von Green vermerkte
er danach dort noch zwei weitere Male (siehe S. 7). Aus den ersten zwei Bänden
hat er später, in einem seiner für chronologische Notizen
bestimmten Hefte aus den Jahren 1881/1882, Auszüge gemacht
(IISG, Marx-Engels-Nachlass, Sign. B 166,
S. 31–73).
Schließen The English Conquest.
Invasion Galliens durch die
Gothen rasch gefolgt durch die Britain’s durch
die English, u. die destruction des Rom. Empire durch die der province of Britain. In den langen u. deadly
Kriegen ⦗ Diese von Dawkins übernommenen Verweise
gehören bei diesem zu einem späteren Satz (siehe Erl. zu „Aethelfrith [...]“).
I, 2: Fehler bei Dawkins. Soll sein: II, 2.
Schließen
Baeda
Hist.
Eccles.
I, 2,
Anglo
Saxon Chronicle
⦘
folgend der Landung v. 3 keels in isle of Thanet
– 449 – the tide of
conquest steadily to the West u. die borders
of England were enlarged until extended to
the western shores. Röm. Civilisation zerstört, cities burnt,
their inhabitants driven away, bis im 7t Jhdt die Roman provincials were
[only] represented by the Welsh v. Cornwall, Wales u. Cumbria
(Strathclyde); christianity replaced durch
Thor
u.
Odin
. 607: Aethelfrith
advanced von the line of the Upper Trent on Chester, u. Northumbrian u. British armies confronted each other. Body of Monks von monastery
of Bangor come out to pray for victory over their enemies, Hierzu
verweist Dawkins (S. 490) auf [Beda
Venerabilis] Bæda: Historiae ecclesiasticae gentis Anglorum
libri quinque, II, 2. In: Monumenta historica
Britannica [...] Vol. 1. S. 151 (A. 613); und The
Anglo-Saxon Chronicle. Ebenda. S. 306 (A. 607).
ihr Abmurxen: Bei Dawkins, S. 490: putting them to the
sword
Schließen
Aethelfrith asked who
they were, and being told said: „If they
fight against us with their prayers they are as truly our
enemies as if they were armed“ u. began die battle
durch ihr Abmurxen.
Bei [Beda
Venerabilis] Bæda: Historiae ecclesiasticae gentis Anglorum
libri quinque, II, 2: Exstinctos in ea pugna ferunt
[...] viros circiter mille ducentos [...]
Schließen
Baeda
sagt dass 800
dieser monks killed; the
British were routed u. Chester so destroyed dass
desolate für fast 300 Jahre until rebuilt by
Aethelflaed
, the lady
of the Mercians. Der conflict der 2 races lost nicht seinen deadly
character bis die English converted to
Christianity. – Die British, gradually pushed
westward, flohen nach Bretagne u. Irland, u. unter ihrem Einfluss North of Irland wurde a great
centre wovon Christianity u. Civilisation spread über large part of England u. Schottland, ditto over Scandinavia,
Germany u. südlich bis St. Gallen.
Ihnen verdankt die illuminated missals, elaborate
chalices, u. sculptured crosses worin
die late Celtic designs blended with the Germanic, introduced into Britain by the English, u. in Irland, durch
Danes u. Norse. [490, 491]
The English breed of Cattle.
Die English came mit wives u. families u. household stuff; u.
The
Anglo-Saxon Chronicle. In: Monumenta historica
Britannica […]. 1848. Vol. 1. . S. 298/299 (A.
449).
Schließen die migration so complete dass nach der
Anglo-Saxon Chronicle ⦗ (a.d. 449) ⦗Das MS. A. (Mon. Hist.
Brit.) wovon the statement is taken ends 975⦘ the Angleland which they forsook blieb
desolate for 400 J. afterwards. Sie bewirkten eben so grosse Revolution in farming in Britain, wie in Sprache u. ganzen polit.
System. Mit ihnen erscheint zuerst the
large breed of oxen, die durch continued
process of selection, Stammväter of our larger u. more valuable breeds.
– The small Celtic short-horn the only domestic
breed known in Roman Britain; its remains
overabundant in the refuse[-]heaps of
that period. – Erste Notiz of cattle differing von the small dark Celtic
shorthorn found in the Venedotian laws of
Howel Dha
,
wo „white cows with red ears“ mentioned; diese
laws codified in 10t
od. 11t century, aber die customs worauf sie relate viel älteren Datums. In a later translation der
|89
Welsh laws 100 white cows with red ears
equivalent for 150 black cattle. Dies White
cattle identisch mit denen v. Chillingham, usually considered to be wild, aber
wahrscheinlich deren descendants ohne change of
character. Diese large cattle vertheilt
über jeden part v. Britain conquered by the English, während Celtic
shorthorn überlebend nur in den Zufluchtsstätten der British; ⦗the
breed of Chillingham
eingeführt durch English farmers into Britain u. in Irld
wahrscheinlich durch Norwegians u. Danes⦘
Die Vikings hatten Gewohnheit cattle on shipboard zu nehmen Dawkins (S. 493) verweist
hier auf [Paul Henri Mallet:] Northern antiquities: or, a
description of the manners, customs, religion and laws of
the ancient Danes, and other northern nations; including
those of our own Saxon ancestors. With a translation of the
Edda, or system of Runic mythology, and other pieces, from
the ancient Islandic tongue. Transl. from Mons. Mallet’s
Introduction à l’Histoire de Dannemarc, &c. With
additional notes by the English translator [Thomas Percy],
and [Johan] Goran-son’s Latin version of the Edda. In 2 vol.
London 1770. Marx hat das Werk von Mallet in seinem
Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. 6).
Schließen u. die
Norwegian settlers in Iceland,
874, brachten ihr
cattle dorthin mit sich.
Thorsin
, ein reicher Isländer, founded a colony
in Vinland, taking with him 60 sailors, much cattle, and implements of
husbandry. – Von English Conquest bis jezt
additions to domestic animals few u. unwichtig.
Ass
Bei Dawkins, S. 493:
was known before A.D. 850
Schließen war bekannt 850 (p.
Ch. n.) u. the domestic cat highly valued in Wales
vor 10t od. 11t centuries. [491–493]
Extinction of the larger Wild Animals: durch die
Invasion der English u. folgende
Kriege aufgehalten; increase of the wolves führt
zu special enactments in Zeit von Bei Dawkins, S. 493: Eadgar
Schließen
Edgar
u.
Edward I
; die wolves of Sussex frassen die bodies der English
slain on Senlac Hill,
eine Anhöhe, auf der später eine Abtei errichtet wurde (geweiht
1095), bei der dann die Stadt Battle entstand, war der zentrale
Schauplatz der Schlacht bei Hastings, in der der normannische
Herzog Williame II (William the Conqueror) 1066 den englischen
König Harold II besiegte. Der Name „Senlac“ erhielt eine gewisse
Bekannntheit erst durch das Werk von Edward Augustus Freeman,
der die eigentliche Schlacht als „battle of Senlac“
apostrophierte (siehe The history of the Norman conquest of England
[...] Vol. 3. S. 437–522, S. 743–751 (Appendix, Note
KK: „The Details of the Battle of Senlac“)).
Schließen the battlefield of
Senlac
; exterminated in England about end of 14th century, in Scotland 1680, in Irland
1710. Bear liess no traces of a later
date than the Roman occupation. Der beaver was
trapped for its fur im 12. Jhdt in river
Tivei Teivi
; wild boar verschwand von
England vor Zeit v. Charles I
(er attempted to re-introduce them
from Continent) u. lingered in den waste lands of Ireland bis ins 18t Jhdt. Das Rennthier was hunted by the
jarls of Orkney im remote North in
Caithness bis 1159 (als
Henry II
König in England u. An anderer Stelle schreibt Dawkins:
“writing his Natural History” (W. Boyd
Dawkins: The former range of the reindeer in Europe. In: The
popular science review. London. Vol. 7. 1868. S. 43).
Vermutlich meinte er den von Alexander Neckam (1157–1219)
verfassten Traktat „De naturis rerum“, dessen erster Teil
eine Art Handbuch des naturkundlichen Wissens der Zeit
darstellt.
Schließen
Alexander
Neckam
writing his history). Die gradual disappearance dieser
wilden Thiere marks increase of population, Fällung v. forests, drainage of morasses,
multiplication of roads, wodurch man Herr des Ganzen der Brit.
islands wurde. [493, 494]
Bei Dawkins der letzte Abschnitt von
Chapter XIV.
Schließen Conclusion.
In Eocene u. Meiocene ages Brit. islands form part of a continent extending nördlich bis Island, Spitzbergen, Groenland, mit warm climate u. luxurient luxuriant vegetation, inhabited by wild beasts belonging to extinct species; none of the mammalia then alive now living; hence damals man, the most highly specialised of all, not on earth;
In Pliocene age – nachdem land connecting Britain mit Greenland had been submerged, u. Atlantic united mit Nordsee und Arctic Ocean – wahrscheinlich nothing of man in Europe, weil die living species of mammalia so few; wenn letztere abundant in Pleistocene stage in the evolution of Mammalian life erscheint man; erst:
Riverdrift man; hunter; armed mit rude stone implements, living not merely in Britain, sondern in West[-] u. Süd-Europa, Nordafrika, Kleinasien, Indien; next:
Zusatz von Marx. Siehe Faksimile der S.
89.
Schließen
Pleistocene.
Caveman, mit better implements; mit faculty of
representing animal forms mit extraordinary fidelity, lebt in Europa nördlich von Alpen u. Pyrenäen bis
Derbyshire; wahrscheinlich v. selber Race wie
Eskimo. Die disappearance des Caveman v.
Britain coincides mit dem geographical change
wodurch es island wurde, change v. severe to
temperate climate, extinction of some animals, retreat of others to
northern u. to southern regions.
Im Prehistoric age ersten der present inhabitants of Britain arriving, nämlich:
The small dark, non[-]Aryan
peoples, who spread over France u. Spain,
brachten nach Britain domestic animals u. cultivated
plants u. seeds, laid the foundation of present culture. – Zusatz von Marx. Siehe Dawkins, S. 314–315, und in diesem Heft,
S. 64.
Schließen Die Iberians. (Basques) Stone
age still. (Neolithic)
Next invaders: Bronze[-]using Celtic tribes, van of the Aryan race; crossed
over v. Continent; introduced higher civilisation; schliesslich Iron became known u. im Iron
age
Bei Dawkins, S. 496: the condition of Britain
Schließen Brit. culture higher
als je zuvor; commerce carried on mit den
Mediterranean peoples; works of Etruskan
art penetrated Bei
Dawkins, S. 496: as far to the west as Ireland
Schließen even to West of Ireland
. – Gradual disappearance of wild
animals greift Platz, steht in inverse ratio to
increase der domestic species. – Gold, tin u.
amber, so eagerly sought in ancient world, – waren die Hauptobjects des commerce von Etrusken, Phöniciern, u. Greeks in their commerce mit den barbarians des North. – Considerable overlap between the Historic Age
of the Mediterranean u. den Neolithic, Bronze u.
Prehistoric Iron Ages in Central u. Northern Europe.
Bei Dawkins, S.
497: Each of the changes recorded has left its mark in the Britain
of to-day, and so intimate is the continuity running through all the
events, that the Tertiary period must be extended so as to embrace
our own time
Schließen The Tertiary Period embraces our
Own Time
. [494–497]
|
I) Eocene
Mammalia of Britain u. France.
A. The Eocene Mammalia of Britain.
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 1) Lower Eocene. -
Nummerierung von Marx.
Schließen 2) Mid Eocene.- Ungulata Perissodactyla.
- Lophiodon minimus. Ow. Bracklesham
- Ungulata Perissodactyla.
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 3) Upper Eocene.-
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen a) Marsupialia.- Didelphys. Hordwell.
- und Hyaenodon leptorhynchus, Blain.
-
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen b) Ungulata Perissodactyla: -
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen c) Ungulata Artiodactyla non Ruminantia:-
Anthracotherium. Hempstead, Bembridge. Michrochaerus Microchoerus erinaceus. S. W. V. Wood. Hordwell. Choeropotamus Cuvieri, Ow. Isle of Wight. Hyopotamus bovinus. Ow. Hempstead. " " " vectianus " " Dichodon cuspidatus. Ow. Hordwell. Anoplotherium commune. Cuv. Binstead.
-
-
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen d) Ungulata Artiodactyla Ruminantia: -
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen e) Rodentia.- Theridomys.
-
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen f) Primates, Lemurides Lemuridae :- Acotherulum.
-
Kleinbuchstaben von
Marx.
B) The Eocene Mammalia of France (nach Prof. Gervais:
Paléonthologie Paléontologie Franç. u. Prof. Gaudry (»Enchaînements«))
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 1) Lower Eocene = Orthrocène Bei Dawkins, S. 502: Gervais, p. 324.
Schließen (Gervais) -
Nummerierung von Marx.
Schließen 2) Mid Eocene Mammalia = Eocène Bei Dawkins, S. 503: Gervais, p. 327.
Schließen (Gerv.) -
Nummerierung von Marx.
Schließen 3) Upper Eocene = Proicène Bei Dawkins, S. 503: Gervais, p. 328.
Schließen (Gerv.)-
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen a) Marsupialia: -
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen b) Ungulata Perissodactyla: -
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen c) Ungulata Artiodactyla: -
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen d) Ungulata Artiodactyla Ruminantia:- Amphimaeryx (2 species) Cainotherium (Hyaegulus) 2 species Dichobune leporinum Cuv. Xiphodon (3 species)
-
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen e) Carnivora (Marsupialia?) -
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen f) Rodentia:- Plesiarctomys Gervaisii (Brav.) Sciurus fossilis (Cuv.)
- Theridomys (2 species)
-
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen g) Cheiroptera:- Vespertilio Parisiensis.
-
Kleinbuchstaben von
Marx.
Schließen h) Primates, Lemuridae.
-
Kleinbuchstaben von
Marx.
Marx exzerpiert
hier die Fußnote zur Einleitung zu Abschnitt A des Appendix
II (Dawkins, S. 505).
Schließen The mammalia of Ronzon, Villebramar u. Le Puy-en-Velay, die
Gaudry
(
»Les
Enchaînements«
u.
»Les Animaux Fossiles de Mont
Léberon«
[)] zu a lower stage of the Meiocene rechnet, nach
Gervais
zu classificiren with the Upper
Eocene.|
Bei Dawkins, S. 505:
Appendix II […] The Meiocene
Mammalia.
Schließen IIa) The Meiocene Mammalia of
France.
A.) The Lower Meiocene Mammalia of France.
| Die Nummern (1), (2), (3) bedeuten: | (1) St. Gérand-le-Puy (Allier) |
| 2) Vaumas and St. Pourcin-sur-Hètre (Allier) | |
| 3) Issoire, Volvic, Puy de Dome. |
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 1) Marsupialia:- Didelphys = Peratherium (3) Hyänodon leptorhynchus (3)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 2) Ungulata Perissodactyla:- Rhinoceros minutus (3) Tapirus Poireri (2)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 3) Ungulata Artiodactyla:- Palaeochaerus (Hyotherium) (1)(3) Anthracotherium magnum (3) Hyopotamus borbonicus (2)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 4) " " " " Ruminantia:- Dremotherium Feignouxii (1) (3) Amphitragulus elegans (1) (3)
- Cainotherium commune (3) (1) Synaphodus brachygnathus
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 5) Carnivora:- Amphicyon gracilis (1) idem brevirostris (3) Viverra primaeva (3) idem antiqua (1) Pothamotherium Potamotherium Valetoni (1) Mustela plesictis (1) idem Croizeti (3) id. elegans (1) id. sectoria (3) id. angustifrons (1) Mustela minuta (1)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 6) Rodentia:- Steneofiber viciacensis (1) Sciurus (1) Theridomys breviceps (3) id. Blainvillii Blainvillei (3) Myoxus murinus (1) Cricetodon (3) Titanomys visenoviensis (1)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 7) Insectivora:- Erinaceus arvensis (3) Plesiosorex soricinoides (3)
Myogale Bei
Dawkins, S. 506: naiadum.
Schließen najadum (3) Mysarachne Picteti (3) Sorex antiquus (1) Talpa acutidentata (3) Talpa antiqua (3)
- Erinaceus arvensis (3) Plesiosorex soricinoides (3)
Myogale Bei
Dawkins, S. 506: naiadum.
B) The Mid Meiocene Mammalia of France.
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 1) Edentata:- Macrotherium giganteum [(1)]
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 2) Proboscidea:- Mastodon angustidens und tapiroides (1) (2). Deinotherium intermedium (2)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 3) Ungulata PerissoDactyla:- Anchitherium aurelianense (1) Rhinoceros brachypus. (2) id. sansaniensis (1) id. cimogorrhensis (2) Aceratherium tetradactylus (2)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 4) Ungulata Artiodactyla:- Sus chaerotherium (1) Sus lemuroides (1) Choeromus Chaeromorus simplex (1) Listriodon splendens (2) Chalicotherium grande (1)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 5) Ungulata Artiodactyla Ruminantia:- Antilope clavata (1) Dicroceros elegans (1) Micromeryx Flourensianus (1)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 6) Carnivora:- Hyaenarctos hemicyon (1) Thalassictis(?) incerta (1) Amphicyon zibethoides (1) Machairodus palmidens (1) Viverra sansaniensis (1) Viverra exilis (1) Felis media (1) Mustela hydrocyon (1) id. taxodon (1) id. genettoides (1) id. zorilloides (1) Pseudaelurus quadridentatus (1) Lutra dubia (1)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 7) Rodentia:- Castor subpyrenaicus (2) Sciurus sansaniensis (1) Sciurus Gervaisianus (1) Steneofiber sansaniensis (1) Myoxus Sansaniensis (1) Cricetodon sansaniense (1) Cricetodon medium (1) Cricetodon minus (1)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 8) (Titanomys)- Lagomys sansaniensis (1)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 9) Insectivora- Erinaceus sansaniensis (1) Mygale sansaniensis (1) Talpa sansaniensis (1) Talpa minuta (1)
-
Nummerierung von
Marx.
Schließen 10) Cheiroptera:- Vespertilio noctuloides (1) Vespertilio murinoides (1)
-
Nummerierung von
Marx.
Schließen 11) Primates, Simiadae- Pliopithecus antiquus (1) Dryopithecus Fontani (St. Gaudens) [505–508]
C) The Upper Meiocene Mammals of the Continent.
(Aus Gaudry’s ⦗„Animaux Fossiles et la Géologie de l’Attique“ u. „les Animaux fossiles de Mont Léberon“ [⦘)]
| France. Vaucluse Mont Liberon Léberon | Spain. Concud | Greece. Attica. Picermi | Hungary Baltavar | Germany Hesse Darmstadt Eppelsheim. |
|
|---|---|---|---|---|---|
|
Nummerierung von
Marx. Schließen 1) Edentata: Ancylotherium pentelici: ⦗u. Macrotherium⦘ |
× | × | |||
|
Nummerierung von
Marx. Schließen 2) Proboscidea: Mastodon pentelici |
× | × | |||
| " turicensis | × | × | |||
| " longirostris | × | × | |||
| Deinotherium giganteum | × | × | |||
|
Nummerierung von
Marx. Schließen 3) Perissodactyla: Rhinoceros pachygnathus |
× | × | |||
| " Schleiermacheri | × | × | × | ||
| Aceratherium | × | × | |||
| Leptodon Graecus | × | × | × | ||
| Hipparion gracile | × | × | × | × | |
| Tapirus |
Nummerierung von Marx. Ab hier ändert Marx die Form der
Wiedergabe der Tabelle bei Dawkins, S.
509/510.
Schließen 4) Artiodactyla.
Chalicotherium (France u. Germany) Sus erymanthius (France, Greece, Hungary),
ditto ib. Sus major. Sus palaeochaerus
(Germany) Sus
antedeluvianus
antediluvianus
(Germany) Sus antiquus
(Germany)
Nummerierung von Marx.
Schließen 5) Ruminantia:
Camelopardalis attica (Greece) Helladotherium Duvernoyi (France, Greece,
Hungary) Palaeotragus Rouenii (Greece); Palaeoryx Pallasii (Greece) Tragoceros amaltheus (France, Spain, Greece,
Hungary.)
Tragocaeros Tragoceros Valenciennesi
[(Greece)]; Palaeoreas Lindermayeri (Greece); Antedorcas (?) Rothii (Greece) Gazella
brevicornis (Greece, Spain, Hungary) Gazella deperdita (France, Spain, Greece, Hungary) Dremotherium pentelici (Greece, Germany) Dorcatherium (Germany) Cervus Matheroni (France) Cervus anoceros (Germany) Cervus dicranoceros (Germany)|
Nummerierung von Marx.
Schließen 6) Carnivora:
Simocyon diaphorus (Greece, Germany) Mustela pentelici (Greece) Promephitis
Lartetii (Greece) Ictitherium robustum
(Greece) Ictitherium hipparionum
[(France, Greece, Hungary) Ictitherium Orbignii
(France (?), Greece)]. Hyaena
eximia (France, Spain, Greece) Hyaena choeretis chaeretis
(Greece, Hungary) Hyaenictis
graeca (Greece, Hungary, Germany), Machairodus cultridens (France, Greece) Felis Attica (Greece)
Nummerierung von Marx.
Schließen 7)
Rodentia
[:]
Hystrix primigenia (Greece)
[8)] Primates, Simiadae. Mesopithecus pentelici (Greece) Dryopithecus (?) (Germany). [509–510]
III) [The Pleiocene
Mammalia]
Diese lists of the Pleiocene Mammalia founded upon those publ. by Prof. Gervais (Zool. et Paléont. France Franç ) mit addition of certain species determined by Dr. Falconer, Dr Forsyth Major u. W. Boyd Dawkins.
A.) Lower Pleiocene Mammals of France, Stage of
Montpellier.
Bezeichnung
von Marx
Schließen A1) Land:
-
Nummerierung von
Marx.
Schließen 1) Proboscidea: Mastodon arvernensis (Falc.) = Mastodon brevirostris (Gerv.) -
Nummerierung von
Marx.
Schließen 2) Ungulata Perissodactyla: Rhinoceros megarhinus; – Tapirus minus minor. -
Nummerierung von
Marx.
Schließen 3) Ungulata Artiodactyla Ruminantia: Antilope Cordieri. – Cervus cusanus. – Cervus australis. -
Nummerierung von
Marx.
Schließen 4) Carnivora: Ursus minutus. – Hynaearctos Hyaenarctos insignis. – Felis Christolii. – Lutra affinis. -
Nummerierung von
Marx.
Schließen 5) Rodentia: Chalicomys sigmodus. – Lagomys loxodus. -
Nummerierung von
Marx.
Schließen 6) Primates, Simiadae: Semnopithecus monspessulanus. – Macacus priscus.
Bezeichnung
von Marx
Schließen A2) Sea.
- Pristiphoca occitana. – Delphinus pliocaenus. – Rorqualis priscus. [–] Halitherium Serresii. – Hoplocetus curvidens.
B) Upper Pleiocene Mammalia of France,
Stage of Mont Perrier
and Issoire.
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 1) Proboscidea: Mastodon arvernensis. – Elephas meridionalis. -
Nummerierung von Marx.
Schließen 2) Ungulata Perissodactyla: Rhinoceros (elatus?) – Tapirus arvernensis. – Hipparion gracile (of Malbattu) -
Nummerierung von Marx.
Schließen 3) Ungulata Artiodactyla: Sus arvernensis. -
Nummerierung von Marx.
Schließen 4) Ungulata Artiodactyla Ruminantia: Bos elatus. – Cervus polycladus (Gerv.) (= C. ramosus) C. Zusatz von Marx.
Schließen (i. est Cervus) ardeus. – C. polignacus. – C. arvernensis. – C. cladocerus. – C. tetraceros. (Dawk.) C. etueriarum; – C. pardinensis. – C. cusanus. – C. perrieri (= C. issiodorensis). C. cylindroceros. (Dawk.) -
Nummerierung von Marx.
Schließen 5) Carnivora: Ursus arvernensis. – Canis borbonicus. – Machairodus cultridens. Felis pardinensis. – Felis arvernensis. – Felis brevirostris. – Felis issiodorensis. Hyaena arvernensis. – Hyaena perrieri – Lutra Bravardi. -
Nummerierung von Marx.
Schließen 6) Rodentia: Hystrix refossa. – Castor issiodorensis. – Arctomys antiqua. – Arvicola robustus. – Lepus Lacosti.
C) Pleiocene Mammalia of Italy, the Upper Val D’Arno ( Anscheinend bezieht sich Dawkins (S.
513) auf den Separatdruck eines Vortrags, den Charles
Immanuel Forsyth Major in der Sitzung der Società italiana
di antropologia et di etnologia am 20. April 1876 gehalten
hatte. (Siehe den Bericht im Organ der Gesellschaft: Rendiconto della Società italiana di antropologia e di
etnologia. 3e Adunanza, 20
Aprile 1876 [...] In: Archivio per l’Antropologia e la
Etnologia. Firenze. Vol. 6. 1876. S.
226–229.
Schließen
Forsyth
Major. Soc. Ital. di Antrop. et e di Etnolog. 20 April 1876, p. 10)
-
Nummerierung von Marx.
Schließen 1) Proboscidea: Mastodon arvernensis – Elephas meridionalis. -
Nummerierung von Marx.
Schließen 2) Ungulata Perissodactyla: Rhinoceros etruscus. – Rhinoceros Megarhinus. – Equus Stenonis. -
Nummerierung von Marx.
Schließen 3) Ungulata Artiodactyla: Hippopotamus Major. – Sus Strozzi. -
Nummerierung von Marx.
Schließen 4) Ungulata Artiodactyla Ruminantia: Bos etruscus. – Cervus ctenoides. – C. perrieri. – Cervus dicranios. Cervus etueriarum.|
92
- 5) Carnivora: Canis etruscus. – Hyaena perrieri – Canis Falconeri – Felis – Ursus etruscus – Mustela. – Machairodus (3 species)
- 6) Rodentia. Castor plicidens. – Castor rosiniae. – Hystrix. – Lepus.
- 7) Primates, Simiadae. Macacus (Aulaxinus) – Macacus. [511–514]
Eingeklebte Kopie der „Map showing the principal Trade-routes
(I. II. III. IV.) from the Mediterranean, and the Distribution of
(T) Tin and (A) Amber.“ bei Dawkins, Chap. XIII: „The Etruskan
Trade-Routes to the Amber Coasts.“, S. 467. Siehe oben, S. 84. [Schließen]
A) (Amber) T.) (Zinn); I 1st, II 2nd, III 3d u. IV 4th Trade-Route.|
[Пудовиков]: Задолженность частнаго землевладѣнія. In: Отечественныя записки. Санктпетербургъ. T. 248. 1880. № 2. Фебраль. Отд. 2: Современное обозрѣніе. S. 141–160.
Schließen
Отечественныя
Записки. Die Zeitschrift erschien monatlich; ein Band umfasste jeweils
zwei Nummern, Bd. 248 die Januar- und die Februar-Nummer, Nr. 1 und 2,
des Jahres 1880. Marx notierte hier die Angaben des ersten Titelblatts,
d.h. des Titelblatts der Januar-Nummer, die er anscheinend auf den
ganzen Band bezog.
Schließen Januar 1880. Der
Artikel von Petr Egorovič Pudovikov
wurde anonym
veröffentlicht.
Schließen
Задолженность
частнаго землевладѣнія.
Bei
Pudovikov, S. 141: Денегъ, денегъ, какъ можно больше денегъ – вотъ тотъ
вопль, который одинакого раздается и въ вернихъ и въ нижнихъ слояхъ
земледѣльческаго населенія.
Schließen »Geld, Geld!
[«]
–
Вотъ вопль, erschallt’s allein in den höchsten u. niedrigsten
Schichten der ruralen Bevölkerung. Es möchte scheinen, nur die Bauern, die das Land aufgekauft haben,
müssten heftiger als jeder andre Jagd machen auf den Rubel, als einzige Garantie gegen die
Unannehmlichkeiten verbunden mit den недоимками.
Aber, wendet man sich zum grundbesitzenden
(помѣстному)
Adel, der noch bis jezt bei sich ungeheure Masse des
Bodens, restirend neben dem надѣломъ der Bauern, zu erhalten wusste,
dann, ich bitte, hat seine Jagd auf jeden übrigen Rubel kaum geringere Grundlage
… wir sprechen über das rasche Wachsthum der Schuld auf den
Ländereien des Privat-Grundeigenthums.
Записка внесенная
А.В. Шереметевымъ за Новосильскій уѣздный столъ на послѣднемъ
дворянскомъ собраніи Тульской губерніи. In: Московскія Вѣдомости.
1877. Nr. 16, 19. Januar. S. 3, Sp. 5–S. 4, Sp. 2.
des Novossilski\(силск)Kreises: Bei Pudovikov, S. 141: Новосильскаго
уѣзда
Schließen Auf der Adelsversammlung des Tulagouvernemements Tulagouvernements
, 1877,
А. В.
Шереметевъ
,
einer der Grundherrn des Novossilski\(силск) Kreises, brachte Memoire ein, worin er u. a. die nachreformatorische Geschichte землевладѣнія in 3 Perioden theilt« :
1) Die erste umfasst die Zeit уничтоженія der выкупныхъ бумагъ, полученныхъ въ обмѣнъ оборотнаго капитала (im Austausch für das umlaufende Kapital – i. e. die Gratisarbeit) – дароваго труда;
2) Die 2te
verging (прошелъ) in
Tilgung der Pfandbriefe (въ
истребленій истребленіи
закладныхъ листовъ, взятыхъ взамѣнъ Soll sein:
statt
Schließen (in Pump auf)
половины капитала основаго основнаго
(des fixen Capitals), т. е. земли,
оставшейшеися оставшейся за набѣломъ;
3) Bei
Pudovikov, S. 141: третій наступаетъ теперъ
Schließen
Die 3te
ist die gegenwärtige Periode
u. besteht in Aufsuchung von Geld in Privathänden unter neue Verpfändung (под вторыя закладныя) … Er
sprach die Befürchtung aus, dass diese neue
Verpfändung не была auch der letzte Act der ökonomischen Thätigkeit des Landadels.
Schereteff Scheremeteff spricht nur aus das längst Empfundne etc von der Mehrheit der помѣщиковъ¸ namentlich im Süden Russlands. Aber bedeutender Theil der Abkaufssummen schon lange vorher vermöbelt …; d.h. das von Scheremeteff erwähnte cirkulirende Capital (umlaufende Kapital) in der Form v. Bauernseelen ⦗heisst: »оборотный капиталъ въ видѣкрестьянскихъ душъ[«] ⦘ war bereits verpfändet in Depositkassen ⦗уже былъ заложенъ въ сохранныхъ казнахъ кассахъ ⦘.
Siehe [Илларіонъ
Игнатьевичъ Кауфманъ:] Статистика русскихъ банкоъ. По порученію
Центральнаго статистическаго комитета обработалъ И.И. Кауфманъ. Ч.
1.2. (Статистическій временникъ Россійской имперіи. Сер. 2. Вып. 9,
11.) Санктпетербургъ 1872–1875. Ч. 1. S. 6. Dort sind jedoch
in „Таблица III. Операціи сохранныхъ казенъ съ 1841 по 1858 гдъ“ in der
Rubrik „Заложено крестьянскихъ душъ“ für das Jahr 1841 4,72 Millionen
und für das Jahr 1856 5,45 Millionen Seelen angegeben. Die Kreditsumme
von 426 Millionen Rb. ist dort nicht erwähnt. Anscheinend hat Pudovikov
die von ihm angeführten Zahlen nicht dem Werk von Kaufman, sondern einer
anderen Quelle entnommen. Diese ließ sich nicht ermitteln. Das Werk von
Kaufman hat Marx in seinem Verzeichnis „Russisches in my bookstall“
vermerkt (siehe Notizbuch aus den Jahren 1880/1881, S. [55] und Erl. dazu).
Schließen
Nach Kaufman
, in seiner
„Statistik der russischen Banken“
, findet man, dass
im Jahr 1841 verpfändet in den erwähnten
Instituten ungefähr 5 Millionen Seelen, u. 1856 die Zahl der verpfändeten Seelen bereits mehr als 6,855,520; das darauf
ausgegebne ⦗v. den Banken⦘ loan aber = 426 Mill.
Rubel.
Solcher war der Vorabend (канунъ) der
Reform für den
помѣстн. Adel. Diese 426 Mill., wie die Financiers
klagen, vergifteten (отравили) unsere neue Staatsbank,
die auf ihre Schultern nahm das schwierige Werk der Liquidation der früheren Kreditinstitute. Diese selben Millionen waren
auch ein Gift für den grundherrl. Adel, dem die земская Reform so
hervorstechende u. so noble Rolle ertheilte – die des Lenkers im Werk der
Entwicklung u. Befestigung des Princips der Selbstregierung.
Der
подушный Credit repräsentirte Masse solcher Eigenheiten
die in keiner Weise sich einrangiren in die
gewöhnlichen Creditformen. Der
подушны подушный залогъ hatte die Eigenschaft sich selbst zu
liquidiren (самъ очищать себя), indem er zu gleicher Zeit weder befreite von
der Frohnleistung
Zusatz von Marx. Vgl. Pawlowsky, S.
21.
Schließen (барщина Frohne) noch vom Eine von Handel
treibenden Bauern zu entrichtende jährliche Abgabe.
Schließen
Obrok
u.
desshalb konnte er keine commensurable Grösse finden in
den
Abkaufscheinen, wodurch er getilgt werden musste nach
der Reform. Diese Incommensurabilität erweckte im Kreis
des grundherrl. Adels nicht wenig bittre Gefühle, wogegen wenig wirksam schienen
auch die grossen Concessionen, gemacht zu seinem Vortheil bei
der praktischen Anwendung der Das kaiserliche Manifest vom 19. Februar (3.
März) 1861, das die Befreiung der russischen Bauern verkündete, wurde
durch eine Reihe die Einzelheiten regelnder Verfügungen begleitet, die
„Положения 19 февраля 1861 года о крестьянах, вышедших из крепостной
зависимости“ (abgedruckt in: Крестьянская реформа в России 1861 года.
Сборник законодательных актов. (Сост. К.А. Софроненко.) Москва
1954).
Schließen
Положенія v. 19 Februar
.
Unter dem Einfluss dieses Bittergefühls lag es ob den Grundherrn ein neues Leben
zu beginnen, unter neuer Umgebung, ohne Mittel, u. zudem
– u. das vor allem kränkend – unter den Augen ihrer gestrigen Leibeignen, die
nun ungestraft ihre Schadenfreude ausdrücken durften bei jedem Fehltritt. Bei
Pudovikov, S. 142: Немногіе изъ помѣщиковъ
Schließen Viele помѣщики, besonders in
der ersten Zeit entschlossen sich zu entfliehn dieser moralischen
Tortur in ihrem Geburtsnest u. verzogen sich in Massen in die Städte,
um sich zu verlieren in der Mitte der grauen, fast
unpersönlichen
Bei Pudovikov, S. 142: мѣщанско-бюрократической
обстановки
Schließen
bürgerlich-büreaukratischen Umgebung
.
Die Abkaufzahlungen waren unterdess nicht für alle eine
Mythe. Bei Pudovikov, S. 142: По
1-е января 1877 года
Schließen
1 Januar
1877
war ausgegeben въ ссуду крестьянамъ
695½ милліоновъ рублей; въ погашеніе же долговъ помѣщиков an die frühren Creditinstitute
поступило Bei Pudovikov, S. 143:
290½ милліоновъ
Schließen
290 Mill.
рублей. Выкупной ссуды
для выдачи
|94
помѣщикам mehr als 400 Millionen. Empfangend aus diesen
Geldern blos 3/4, verfügte der Landadel über ein ungeheures Umlaufskapital v. 300 Mill. Rubel, = 20% des Werths
der jährlichen Aussaat (посѣва) u. Nahrung der russ. Bevölkerung. Dies
war reines Kapital, frei von allen Schulden u. fiel in
die Hand der Eigenthümer von Gütern, gereinigt
von allen Hypotheken. Drei Jahre nach der
Reform
Zusatz von Marx. Siehe Erl. oben zu „Положенія v.
19 Februar“.
Schließen ⦗19 Februar 1861⦘ im südl.
Russland Aufsprung von neuem Bodencredit,
zunächst in Steppen von Neurussland. Возникъ die jetzt
kolossale – nach ihren Umsätzen – Bei Pudovikov, S. 143: земскій банкъ Херсонской
губерніи
Schließen
Bank des Chersonesischen governments
(1864); 1866 eröffnet in St. Petersburg die noch viel
gewaltigere общество взаимнаго поземельнаго кредита, auf
welche folgtganze Reihe Aktienbanken des Bodencredits:
die von Charkow, Tula, Poltawa,
Soll sein: Нижній Новгородъ
Schließen
Niжegorod
, Samara etc. Anfangs 1877
umschlang der neue Bodencredit in seinen Netzen ¼ der
Ländereien (des Bodens) des
Privateigenthums (частнаго владѣнія въ Россіи). Damals 12 Landbanken von verschiednem Typus, die wetteiferten
mit Wohlthaten zu überhäufen частное землевладѣніе. Im Verlauf v. nicht ganz 13 Jahren (1864–1877) gaben die
Landbanken aus in Loan Bei Pudovikov, S. 143: подъ
сельскую недвижимую собтвенность
Schließen auf unbeweglich
Eigenthum im europ. Russland, ⦗exclusiv der Ostsee- u.
Weichsel gvts⦘ 281½ Millionen Rubel u.
die grossen Grundeigner haben verpfändet
14½ Millionen Dessjatin u. belastet ihre Güter mit jährlicher Zahlung
von 22½ Mill. Rubel, in Form jährlichen Tributs an die Banken. Wächst Credit mit gleicher Schnelle
auch in Folgezeit, so nach 10 Jahren alle mit dem privilegirten
Grundeigenthum. 1876 hatten
die Grundeigner zu zahlen den Banken
35 Kopeken von jeder Dessjatin, ausserdem – 33
Gvts – im Durchschnitt für земск. сбор. 6.6 Kopeken u.
für den
государственнаго поземельнаго налога about 3¼ Kop.; so
zus. about 45 Kopeken von Dessjatin, wobei nicht
eingerechnet die
сословные
(Standes-) belastungen. Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗besondre Sorte
Sporteln⦘ …
Man unterstellt gewöhnlich dass Bodencredit active Hilfe
im Augenblick der Nothwendigkeit des Uebergangs v. unvollkommner zu höherer u.
Bei Pudovikov, S.
144: болѣе доходной
Schließen
kostspigilgrer kostspieligerer
Form der
Landwirthschaft, letztere hängt aber immer ab vom Grad der Dichtigkeit der Bevölkrung; je dichter,
gedrängter die Bevölkerung lebt, desto reicher »muss« Zusatz von
Marx.
Schließen (?) sie sein, desto differenzirter, wohlfeiler u. zugleich
productiver die Arbeit u. особая форма этого
труда –
денги
деньги, desto teurer der Boden, desto grössere
Ausgaben erfordert er für seine Bearbeitung u. bringt mehr Revenu ein.
Nach diesem ABC der Volkswirthschaft würde
man also erwarten grösste Nachfrage für Bodencredit u. dessen grösste Entwicklung desselben in unseren
dichtbevölkertsten gvts, innerhalb des schwarzerdigen Gürtels;
hier also zu erwarten grösste Nachfrage nach
Leihcapital u. grösste Verpfändung des Bodens. Such is the
theory, but the practice tells us something quite different.
Mit Ausschluss der Oertlichkeiten, wo die Agrikultur secundäre Rolle spielt, wie die nördlichen u. mittleren nicht-schwarzerdigen gvts, u. wo der Bodencredit schwach wegen des niedrigen Bodenpreises – verhält sich die Sache in allgemeinen Zügen so:
Чѣмъ рѣже населеніе и чѣмъ дальше мы будемъ
углубляться въ степи юга и востока Россій Россіи
, тѣмъ большія пространства земли мы
найдемъ заложенными въ банкахъ, od. Bei
Pudovikov, S. 144: говоря языкомъ сельскихъ хозяевъ
Schließen agronomisch ausgedrückt, je
mehr wir uns entfernen von der
Dreifelderwirthschaft u. eintreten ins Gebiet перелоговъ, залежей, um so mehr
empfinden unsere Grundeigner нужду въ день деньгахъ
, для ведения хозяйства, тѣмъ настойчивѣе они добивались залога своихъ земель въ
банкахъ.
1) Die
mittleren schwarzerdigen gouvernements – Woronesh, Kursk, Orel, Pensa
Zusatz
von Marx.
Schließen (theilweis), Tambow[,] Rjasan, Tula, Charkow, Poltawa, Черниговъ – bilden
den agrikolsten Theil Russlands
. Dichte
Bevölkerung, Zusatz von Marx.
Schließen i. e. (!)
46 Seelen auf Quadratwerst, alles aufgepflügt was
aufpflügbar; dieses ganze Gebiet repräsentirt fast ununterbrochnes
Ackerfeld. Vor dem Ackerfeld verschwanden Weiden u. Heuschläge (сѣнокосы). In solchem Grad dass von Wiesen an vielen Orten nur die
Ueberschwemmungswiesen blieben, die nicht beackerbar. In
einigen Kreisen des Kursk Gvt, wie z. B. im Timsk’schen beackert nicht nur die steilen Bei Pudovikov, S. 144: склоны балокъ – Übersetzung
von Marx. Vgl. Pawlowsky, S. 1078 und 18.
Schließen Abhänge von Schluchten ⦗Klüften, Thalengen⦘, sondern man hat
auch Teiche (пруды) abgelassen, um auf den getrockneten
Flächen anzulegen Übersetzung
in Klammern von Marx. Vgl. Pawlowsky, S. 23 (бахча).
Schließen
бахчи
(Arbusen-Melonen-felder), die
das Bei
Pudovikov, S. 144: хорошій
Schließen beste Einkommen geben. Nirgendssonstwo
in Russland dringender die Nothwendigkeit
die Dreifelderwirthschaft zu ersetzen
durch vollkommnere Methode. Und nichtsdestoweniger, die омѣщики enthalten sich bis jetzt aller Kapitalausgabe zur
Verbessrung der Wirthschaft – trotz der
Abnahme der Ernten – durch die
künstlich erhöhten Verpachtungspreise des Bodens in Folge der
ausserordentlich gedrückten Lage der Bauern. ⦗Die Bodenpreise im Tambowgvt erhoben
sich bis auf 100–125 Rubel u. ortsweise noch höher; bei аренду steht Dessjatine bei langen Terminen
7–8 6–7 Rubel u. bei kurzen 8–9 R., Übersetzung in
Klammern von Marx. Vgl. Pawlowsky, S. 622 (озимый =
Wintersaat-).
Schließen подъ озимое ⦗bloss auf eine
Wintersaat verpachtet⦘ an 17–18 Rubel. Die Bauern reissen
sich um Acker (земли) 10–15 Werst von ihrer Wohnung. Das enorme
Pachtgeld verschlingt in den meisten Fällen alle Revenu des Bodens u.
viel wenn nach schwerer Arbeit als Reineinnahme übrig bleibt Stroh, ja Spreu
⦗солома да хоботье⦘. |95 Wenn im geringsten
Missernte, hat der Bauer unvermeidlich Zuschuss
zu zahlen. Die Bauernwirthschaft bereichert so wen Ihr wollt,
nur nicht den Bauer. Hence nicht zu wundern, dass von Jahr zu
Jahr abnimmt bei den Bauern die
Menge des Arbeits- u. jeder Sorte Vieh u.
zugleich damit verfällt die
Fruchtbarkeit der unglücklichen Dessjatin, die das
Fundament seiner Subsistenz bildet, u. dass schliesslich das
bäuerliche Budget leidet an beständig wachsendem
Deficit. Resultat: Gewöhnlich in Hälfte des
Winters macht sich bereits bei den Bauern fühlbar der
dringendste Mangel an Heizmaterial ( Bei Pudovikov, S.
145: преимущественно
Schließen namentlich Stroh), an Viehfutter, an Brod für sich u. Familie. Und
Theil der bäuerlichen Familie geht побираться
Христовымъ именемъ. Da dies aber unzuverlässige Bei Pudovikov, S.
145: подспорье
Schließen Ressource, muss der Bauer nillwill borgen Stroh und Korn.
Das gewöhnlichste Creditinstitut für ihn ist – барскій дворъ, wo er das eine u. das andre erhält,
mit Obligation für das
2½[-]
, manchmal auch das Fünffache mehr als das Geliehne. Es giebt
ganze Güter, wo die Bodenbebauung ausschliesslich betrieben
durch должниками за проценты и солому, so
dass die ganze Ernte, mit Ausschluss der Samen, in
das
Reineinkommen des Grundeigners übergeht. Auf vielen,
Bei
Pudovikov, S. 145: преимущественно
Schließen namentlich grossen Gütern, ist
diese Sorte Bodenbebauung gebracht in ein geordnetes System, so dass den
Verpflichteten abzuarbeiten die Zinsen für loans – der Grundeigner selbst
verordnet zuzuspendiren (verlegen) die Zinszahlung, Zusatz
von Marx.
Schließen nämlich einen Theil ⦗der v. selbst nicht abgetragen
werden kann at once⦘
abzuarbeiten in den folgenden Jahren. Es giebt
Güter wo уборка земли so gesichert im voraus für 3–4 Jahre.
Dasselbe angetroffen auch im Kursk gvt. Die
normalen Bodenpreise hier gegenwärtig 150–200 Rubel u. das
Pachtgeld 15–20 Rubel. Dank dieser
Bodentheurung,
А. Молчановъ:
Путевыя письма. XLVIII. Курское земство. In: Новое Время.
С.-Петербургъ. Nr. 1130. 23. April (5. Mai) 1879. S. 1, Sp. 7 bis S.
2, Sp. 2.
Mai 1878: Bei Pudovikov, S. 145:
въ
маѣ прошлаго года
Schließen schrieb А. Молчановъ
Mai 1878 in „Новое Время“
, haben hier auch
die
Banken die Grundeigner nicht zum Verderb getrieben. In
Folge ähnlicher Wirthschaft, wie in Tambow gvt, auch im Kursk’schen
beginnt die
Bodenerschöpfung
[;] früher, Bei Pudovikov:
въ 20–30 годахъ – Marx hatte zunächst korrekt geschrieben: in
den 20–30er Jahren
Schließen in 20–30 Jahren
,
gab Hafer 25, 30 u. selbst 40 Schober (копенъ), jetzt
10–12, mit demselben Unterschied beim Ausdrusch. (въ
умоотѣ) Früher kein Bauer, der nicht auch Weizenbau, jetzt haben auch viele Grundeigner dessen Bebauung aufgegeben. Der
Buchweizen ⦗гречиха⦘ jetzt не родится лѣтъ по пяти сряду
(5 Jahre nacheinander), während man früher nicht wusste wo ihn los werden. –
Früher, klagt man im Tambow gvt Bei der Angabe der Quelle hat Pudovikov sich offenbar geirrt. Die
gemeinte Quelle ließ sich nicht ermitteln.
1878: Zusatz von Marx.
Schließen ⦗Новое Время
N. 379 1878⦘ zahlten
die Bauern Theil des Pachtgelds im
voraus, jetzt unfähig dazu. Anfangs nahm ab die Grösse des Handgelds
bei Verpachtungen ⦗за аренду⦘,
dann wurde auf längeren Zeittermin verschoben die Zahlung der ganzen Pachtsumme,
затѣмъ wurde der Boden gegeben unter Bedingung der Geldzahlung
bei Abnahme ⦗съемкѣ⦘ хлѣба; jetzt in vielen Wirthschaften die Sache dahingekommen, dass fast nichts
erhalten auf in Pacht (аренда) gegebnes Land.[⦘]
Man sollte glauben, dass unter solchen Bedingungen die Grundeigner, die ihre Einkünfte verdoppelt, verdreifacht haben gegen früher kein Bedürfniss für Bodencredit haben. In der That aber: von 12½ Millionen Dessjatin Grundeigenthum in jenen gouvernements verpfändet 3½ Mill. = 27% der Gesammtzahl der Ländereien ⦗im Privatbesitz⦘; od. rund, aus je 4 Dessjat. помѣщ. Ländereien 1 verpfändet. Unter Hypothek auf diese Länderein loans von mehr als 79 Millionen Rubel. Vergleicht man die банковые платежи von jeder verpfändeten Dessjatin – in runder Zahl 2 Rubel 28 Kop., mit dem mittleren Revenu des vom Boden, nach земскимъ оцѣнкамъ 2 Rubel, 81 Kop., so scheint sehr wenig Reineinkommen übrig zu bleiben, bes. wenn von diesem Einkommen zu zahlen земскіе сборы zum Betrag von 15½ Kopek. per Dessjation Dessjatin, u. государственны государственный поземельный налогъ. Aber die земскія Schätzungen des Einkommens für jenen Rayon augenscheinlich sehr niedrig, od. umgekehrt, die Landlordeinnahme ist künstlich auf grösstmögliche Höhe geschraubt, so dass die Zahlungen an die Banken nur für die съемщиковъ-крестьянъ ruinirend aber nicht für die Grundeigenthümer dieser Distrikte. Würde sich aber die Einnahme der landlords auf das beschränken was officiell nach den земск. Bekanntmachungen die wirkliche Rente des Bodens ist, so folgende Rechnung f. die 10 mittleren schwarzerdigen gvts, i. e. für: Pensa, Tambow, Woronsech Woronesch, Tula, Orel, Kursk, Rjasan, Charkow, Poltava u. Czernigow:
Von 12,416,245 Dessjatin grundherrl. Besitzes 3,411,894 verpfändet; auf selbe ausgeliehn = 97,060,014 Rubel. Auf jede Dessjatin on average kommt loan von 28 Rubel 48 Kop., Zahlung an Banken = 2 Rubel, 28 Kop. Das mittlere Einkommen der Ländereien = 2 Rubel 81 Kop.; ferner im Durchschnitt земскихъ сборовъ zu zahlen 15½ Kop. per Dessjat. Rechnet man hinzu den Staats-поземельный налогъ, so zahlt jede den Banken verhypothecirte Dessjatin aus ihrem Einbringen v. 2 R. 81 Kop. 2 Rubel 47 Kop., bleibt dem Grundeigenthümer – 34 Kopeken.
2) Südwestliche Gouvernements: Wolhynien, Podolien, Kiew. Von 5,691,254 Dessj. im Eigenthum der помѣщик. verpfändet 1,328,687 Dessj., i. e. 24% alles Privatgrundeigenthums; darauf ausgegeben loans von 31,943,925 Rubel, od. im Durchschnitt per Dessj. 24 Rubel, 4 Kop.; Bankzahlung darauf = 1 R. 92 Kop. Aber in diesen 3 gouvernements der grösste Theil der Schuld von den landlords gemacht für stark entwickelten Runkelrübenbau.
Das mittlere income der Dessjatin = 3 Rubel, 22 Kop.|
96Ad 1) noch zu bemerken: In den
südlichen Kreisen
Bei Pudovikov, S. 146: Полтавской, Воронежской и
Харьковской губерніи
Schließen
der gvts Poltawa u. Woronesh
hört auf Dreifelderwirthschaft, Kleinländerei (малоземелья) u. Ueberfluss an Arbeitshänden; u. beginnt Gebiet dünner Bevölkerung (16 Menschen per Werst), grössere Wohlfeilheit des Bodens, Arbeit theurer,
Arbeiter u. Grundeigenthümer berauben u. betrügen sich wechselseitig,
das
Grundeigenthum nimmt Charakter der
Beweglichkeit an, Krieg aller gegen alle; Gebiet кузки, суслика
(Zieselmaus od. Ratte) u. des Credits aller
möglichen Sorten u. Abarten; in diesen Oertlichkeiten von 10½ Millionen Dessjatin частнаго владѣнія verpfändet mehr als 4 Mill., d.h. 38.7% od. aus
3 Dessjatin 1; auf diese земли loans von über
78 Millionen Rubel. Giebt dort Oertlichkeiten wo im Privatgrundbesitz
kaum ein nicht verpfändeter Fleck Boden. Einer der Borger der Cherson’schen Bank – П.
Сокальскій,
September 1878 sagt dass alles Grundeigenthum (privates) des Chersonschen gouvernement verpfändet; u. dass der Moment der Sättigung mit Kredit für dies government eingetreten ist;
dort sei nichts mehr zu wollen (Dialekt).
Schließen zu wolle für die
Bewegung des Credits; für sein Rad nun bestimmt die noch unangebauten
Weiten. Die
Zahlungen an Banken hier von 1 Rubel
50 Kop. überschreiten die durch die Semstwo’s constatirte Einnahme (per Dessjat.) um 8 Kopeken; so dass, nach Zahlung земскихъ сборовъ
von 10¼ Kop. von Dessjat. offenbar nichts mehr übrig bleibt.
Dasselbe
Hasardspiel der Erndten machten bereits auch im Süden Russlands
die Lage fast kritisch.
Труды пятаго съѣзда
русскихъ сельскихъ хозяевъ въ Одессѣ, въ декабрѣ 1878 года. Изд.
Императорскаго общества сельскаго хозяйства южной Россіи. Одесса
1879. S. 7–56.
Schließen
Bodjanskiй
, auf
5t Versammlung der Landwirthe, urtheilend über die
Ursachen der jetzigen Crisis der Landwirthschaft in
Südrussland sieht Hauptursache in dem
System des Herauszwingens möglichst grösster
Einnahmen
… Die Landwirthe machend Aussaaten über ihre Mittel, häufig, in Folge der
Unmöglichkeit die Ernte rechtzeitig vorzunehmen, verlieren
sie на корню. Nicht allein in Südrussland 1874
erlitten viele Landwirthe den grössten Schaden in Folge zu
reicher Ernte. Die
Erndte des Getreides im Süden ist die
schwierigste Zeit: die Landwirthe, um zu Miete von Arbeitern
das Geld zu finden, können es nur finden unter sehr
drückenden Bedingungen unter Verkauf на корню für
Spottpreis ihrer üppigen Ernte u. erleiden dabei
gewöhnlich Verlust. Das Feld erschöpft durch diesen delikater
Weise commerciell genannten Wirthschaftsmodus – liefert schwächere und schwächere Ernten, die Profite vermindern sich daher, was seinerseits nöthigt
zu weiterer Ausdehnung der Aussaat, zur Vergrösserung
des Setzens auf eine Karte. Die Ernte u. manchmal – obgleich seltne –
günstige Lage des Arbeitshände-Marktes erlauben manchmal grosse Sätze zu
gewinnen, worauf unvermeidlich folgt Verküzung der
Aussaaten, da bei der besten Ernte nie die Arbeiteranzahl
hinreichend, um den Heisshunger der
Grundeigenthümer zu stillen. Zur Attraction der Arbeiter alle Mittel
losgelassen die die Erfindsamkeit des еврея-комиссіонера anstecken kann. Wie das auf die Arbeiter
wirkt, folgt aus dem tiefen wechselseitigen Hass den
Grundeigner u. Arbeiter gegeneinander nähren, wie kundgethan auf jener
5ten Landwirthversammlung. – Dies nur die
rein agrikole Seite der Sache. Der südliche
Landwirth hat ferner Geschäft mit dem Arendator, mit dem
Zehnteinnehmer, mit den Besitzern
der loan-Capitalien, Wucherern, Banken. Versetzen wir uns an
das
Ufer тихаго Дона u. sehn wir etwas näher zu dem Marsch
der Creditarbeit im Süden –
В. И.: Замѣтки о
Донской области. In: Московскія Вѣдомости. 1876. Nr. 326,
19. Dezember. S. 3, Sp. 2–3.
Schließen ⦗see
„Московскія
Вѣдомости“
1876. N. 426 326⦘: 1870 war verhängnisvolles Jahr für die donische
Landwirthschaft; damals gefeiert 300jährige Jubilaeum
Воиска
Войска
u. die
срочные участки (deren, Bei Pudovikov, S. 147: по свѣдѣніямъ 1871
года
Schließen nach
Veröffentlichungen v. 1871 waren 1,178,898 1,187,898 Dessjatin) wurden Übersetzung in Klammern von Marx. Vgl. Pawlowsky, S. 796.
Schließen пожалованы
(verliehn)
als erbliches Eigenthum. Empfangen habend den nackten
Boden als unbeschränktes Eigenthum, drängte sich die Mehrzahl der neuen
Eigner in Masse zu verpfänden u. verkaufen участки, herabdrückend den Preis zu
ridicülem Minimum. Die Bodenbanken u. Gesellschaften
des wechselseitigen Credits gaben loans auf auf diese Parcellen по существовавшей цѣнности на землю, ohne Rücksicht
auf den Umfang des Angebots. Nach den Worten desselben Correspondenten
erwachsen, Bei Pudovikov, S. 147: на протяженіи
Schließen für Weite von einigen
105 Werst, in den Städten von Nowoczerkassk,
Rostow u.
Taganrok
Taganrog
8 Banken, Geld liefernd zu 9, 10 u. 12% jährlich, das gezahlt
werden musste aus der Ernte. Alles hing von Ernte ab u.
die Grundeigenthümer fingen an wörtlich zu spielen auf
Ernte, wie sie sie in der Bank spielen. Gelang’s nicht in dieser Weise, so neue Creditoren bereit: Wechsel
u. Schuldverschreibung (заемное письмо) erschienen als
altmodische Dinge, wurden ganz verjagt aus usus: Die Gelder empfangen
unter fiktiven Contracten, Verkaufsreverse, u.
dergleichen Akte Übersetzung in Klammern von Marx. Vgl. Pawlowsky, S.
569 (неустойка = die Nichterfüllung einer
Verpflichtung).
Schließen съ неустойками
(Nichterfüllung der
Bedingungen),
die alle Glaubwürdigkeit übertreffen. Der besagte Correspondent der
»Moskauer Zeitung« war
selbst Augenzeuge мировой сдѣлку eines Grundeigners mit
einem griechischen Wucherer für 3500 Rubel Übersetzung in Klammern von Marx. Vgl. Pawlowsky, S.
335 (искъ = gerichtliche Forderung).
Schließen
по
иску (Schuldforderung) въ
150 000 Rubel.
3) Die südlichen Steppengegenden: Bessarabien, Cherson,
Jekaterinoslaw, Taurien u.
Bei Pudovikov,
S. 148: Донская область
Schließen
Don Kosacken
.|
Von der Gesammtheit (im Privatbesitz) von 10,525,225 Dessj. sind 4,073,329 Dessj.
verpfändet; loan darauf: 78,294,700 Rubel; Bankschuld per dessj. 19 Rub.
24 Kopeken; nach der земск. Schätzung mittlere Einnahme per dessj. 1 rub. 46 Kop., Zahlung an
Bank 1 rub. 54 kop.,
семск. земск.
сбора
Bei Pudovikov, S. 149: съ десятины
Schließen
mit Zehnten
10½ Kop. So zahlt der Eigner von
verpfändeter Dessjatin 1 Rubel
68 Kop., Deficit = 22 Kop. v. Dessj.
4) In den
нижеволжскихъ u. заволжскихъ gouvernements: Kasan, Orenburg, Samara, Saratow[,] Simbirsk u. Ufa, gehören den помѣщик.
7,947,313 Dessj.; davon verpfändet 3,114,758; loan darauf 33,188,057 Rubel; hence Bankschuld
auf jede Dessjat. 10 Rubel, 66 Kop. Zahlungen an
Bank per Dessj. 85 Kop.,
семскіе земскіе сборы 8¼ Kop. ⦗f. die gouvernements Kasan, Saratow, Simbirsk, Ufa⦘; Summe
der Zahlungen per Dessj. 96 Kopeken; Ertrag des Bodens = 1 Rub.
16. Kop., bleibt Reineinnahme 20 Kop. per Dessj.
Während also die Commissionen – wie auch
die податная – berathen Zusatz von Marx.
Schließen (’s dauert
lang!)
über gleichmässige Vertheilung der Steuern auf alle Stände, hat der
schnellgefiederte »поземельный кредить« schon zu seinem
Vortheil belastet 1/4 des Privatgrundeigenthums, – innerhalb 13 J. – u. sputen sputet sich die Commission nicht, Bei Pudovikov, S. 149: землевладѣльцамъ нельзя
будетъ и полушки удѣлить въ пользу государства.
Schließen so
wird sie Mitte der 80er Jahre
auch nicht mehr ¼ Kopeken (полушка) zum Besten
des »Kaiserreichs« aus den
помѣщик. herausschlagen können.
А. С. Ермоловъ: „Организація полевого хозяйства“ sagt u. a.: Nach Abschaffung der Leibeigenschaft: „Der Werth der Ländereien in nördlichen u. centralen nicht schwarzerdigen gouvernements, откуда помѣщики бѣжали, fiel ortweise fast auf Null“. „Gezwungen zu entsagen der Exploitation der Gratisarbeit … wandten sich die Landwirthe damals auf Exploitation der Naturkräfte. Das Schwere-Centrum der agrikolen Production verlegt dorthin, wo möglich Einkünfte zu erhalten ohne ordentliche Organisation der Güter, ohne Arbeit, ohne Kenntniss, ohne Aufwand, dank der nur natürlichen Fruchtbarkeit des Bodens. … im grössten Theil der centralen u. südlichen schwarzerdigen gouvernements, den fruchtbarsten u. daher требовавшихъ всего менѣе труда и затратъ, цѣнностъ земель стала возрастать съ невѣроятною быстротою. [“] Aber auch hier meist, neben der Fruchtbarkeit des Bodens, die Einnahme der Güter fast ausschliesslich bestimmt durch 2 Umstände: 1) die unvermeidliche Nothwendigkeit worin gestellt die Bauern, in Folge der Dichte der Bevölkrung, der Abwesenheit заработковъ, zu miethen von den помѣщик. Land zu solchen Preisen wie diese sie festsetzen, in den meisten Fällen zu hoch um durch die Produkte der Erde gedeckt zu werden. 2) Der niedrige Arbeitslohn . , ermöglicht es den помѣщик. eine Einnahme zu erhalten auch bei unsern hergebrachten Wirthschaftsbedingungen. „In sehr vielen Örtlichkeiten Russlands Gewohnheit wohlfeiler Miethe der Arbeiter съ зимы; so расходъ на рабочую силу у насъ доведенъ до минимума.“ – Diese Arbeit schlecht, wird manchmal auch gar nicht geliefert; muss trotz all dem profitlich genug sein, da „diese Gewohnheit sich befestigt u. von Jahr zu Jahr verstärkt“. S’ist bequemer für den landlord als „измѣнить систему“ .
Sagt in
„С.-Петербургскія Петербурскія Вѣдомости“
, 1879, N. 189, a certain
Алфераки
:
„
О положеній положеніи сельскаго хозяйства
Fehler der Quelle (Pudovikov). Bei Alferaki: въ
югозападномъ краѣ
Schließen
въ юго-восточномъ краѣ
“: »Die centralasiatische Wüste bewegt
sich langsam aber unaufhaltsam unsrem Land zu u. droht schliesslich zu
verschlingen die fruchtbaren Ebnen Süd Russlands. Wo die Zu Marx’ Übersetzungen
vgl. Pawlowsky, S. 1212 und 881.
Schließen fette ⦗fruchtbare, тучный⦘ ergiebige (profitliche
прибыльный)
Bei Pudovikov, S. 151: малороссійскій „степъ“.
Pudovikov benutzt nicht die russische Schreibung (степь), sondern die
ukrainische (степъ).
Schließen „Steppe“ Kleinrusslands war, dort wird sich ansiedeln die
sonnverbrannte Steppe mit allen ihren Schrecken: mit ihrer Bei
Pudovikov, S. 151: безплодіемъ
Schließen
UnFruchfruchbarkeit Unfruchtbarkeit ⦗Fruchtlosigkeit⦘, Wasserlosigkeit,
kulturschädlichen Bestien u. Bei Pudovikov,
S. 151: скотскими падежами
Schließen Viehkrankheiten, hauptsächlich entspringend aus
Futtermangel u. guten Tränken. Wir thun nichts um ihre Bewegung aufzuhalten; im
Gegentheil wir öffnen ihr angelweit (настежь) die Thore, indem wir auf
ihrem Weg alle Hindernisse zerstören.«
Was die Exploitation der einen agrikolen Klasse durch
die andre betrifft, so Folgen: Verderb erst der exploitirten
Klasse, dann der exploitirenden. Das hastige nervöse Losschlagen des bäuerlichen
Korns auf jede Bedingung hin senkt die Preise auch für
das Korn der помѣщ; im Resultat allgemeines
Deficit in den Einkommen u. bei der dem
äussersten Geldbedürfniss für die einen wie die
andern – Verkauf der Vorräthe des Proviants
(продовольствія)
[.] Es wird daher mehr
genommen Zusatz von Marx. Bei Pudovikov, S. 151: Берется
[...] больше
Schließen ⦗unternommen⦘ als es möglich war zu geben. Daher der
kolossale Raub am Grundkapital Zusatz von Marx.
Schließen ⦗meint den
Boden⦘
der Volkswirthschaft. Die
Exploitation der Naturkräfte und der
elenden Lage des Bauern
Zusatz von Marx.
Schließen ⦗i. e. der Arbeitskraft⦘ – dies thatsächlich
die выводы Bei Pudovikov, S. 151: занятнывающіе
Schließen brandmarkend ⦗befleckend⦘
die jetzige Lage der Bei Pudovikov, S. 151: частнаго хозяйства
Schließen Privatwirthschaft
(Grundeignerswirthschaft) in Russland. |
Was ist aber
geworden aus den kolossalen Kapitalen, empfangen von
den Privaten Grundbesitzern, während der letzten
20 Jahre? Auf Agricultur auch nicht ein 100ster Theil
aus der halben Milliarde verausgabt erhalten zum Ersatz der Gratisarbeit u.
durch Verpfändung des Bodens. … ⦗Herr
Scheremeteвъ
lässt dies Geld in agricolen
Experimenten verloren gehn Zusat von Marx.
Schließen !⦘
Der Verfasser
antwortet erst nebensächlich: Adel lässt seine Güter
ohne Aufsicht oder überlässt sie rohem manager od. Oekonom, die den Bauern auf äusserste schinden u. ihn
zum Leibeignen machen (закабаляютъ) auf 3, 4 Jahre im
voraus für ihm gepumptes четверть хлѣба. Der
помѣщик-кулакъ ist eine Ausnahme; selbst im Süden
Russlands dem adligen Grundbesitzer fremd типъ міроѣда.
… Marx’ Wort.
Schließen Andrerseits: Weder der міроѣдъ oder Wucherer ruiniren die
jetzige помѣстное сословіе, sondern ihre Abscheu persönlich ihre Wirthschaft zu
führen oder Geschäft zu haben mit ihren ehmaligen Leibeignen
als mit freien Menschen, ein Ekel, der sich bis zur Jetztzeit unter
verschiednen Formen erhalten hat. Selbst wo помѣщикъ auf seinem Gut haust, die
ganze Wirthschaft gewöhnlich überlassen einem приказчикъ; Marx’
Ausdruck.
Schließen dieser Bursche giebt dem dürftigen Bauern auf loan Brod
für miraculöse Procente etc etc u. steckt den
Arbeitslohn desselben in die eigne Tasche … er
weiss auch die Maschinen zu verderben, namentlich wenn sie drohen Verkürzung der Anzahl der
angewandten Arbeiter. Dies thut er in Gegenwart seines Herrn, wenn
dieser sich begnügt bloss zu berechnen Gewinn od. Verlust, i. e. die
schliessl. Resultate der Wirthschaft. Solcher приказчикъ in
ungeheurer Mehrzahl der Fälle erwählt aus zufälligen, малограматныхъ Umtreibern,
meist wegen ihrer Wohlfeilheit
Zusatz von Marx.
Schließen
!
… Chikanen (прижимки), Erpressungen
(дожимки) u. sich die Tasche füllen durch allerlei
Unrechtlichkeiten, das sind die Dinge worauf sich allzumeist sein
Denken concentrirt u. er weiss sie zur Virtuosität auszuarbeiten. Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗Dieser plebej. Hallunke Halunke – bourgeois en germe – ist würdige u. nothwendige Errgänzung Ergänzung des noblen
Bauernexploiteurs.
[⦘]
Es giebt natürlich auch rationelle Wirthe ausnahmweis
unter den помѣщики; f.i.
В.
И. Васильчиковъ
im Dorf Трубетчино,
Tambow Government, im Lebedian уѣздъ. Dieser
Herr hatte vor Abschaffung der
Leibeigenschaft Gut von 9000 Dessjatin, mit Durchschnittertrag davon
von 14 000 Rbl; nach der Reform, nach Abtrennung des
bäuerlichen Lands es reducirt auf 5000 Dessjat.
(worunter 2000 Dessj. Wald); brachte ihm im Durchschnitt 28 000 Rubel; im Anfang der 70er Jahre aber
100 000 Ausrufezeichen von Marx.
Schließen Rubel! Gute Wirthschaft. ⦗see:
А. В. Совѣтовъ
„очеркъ
agronomischer Reise durch die schwarzerdige
Region“
[⦘], während
die gewöhnliche Praxis im gvt Tambow Exploitation des Elends der
Bauern etc. Ferner eine Oase: … aus 3 уѣздовъ
Грязовецкаго,
Вологодскаго
u. Кадниковскаго Dank einigen Zöglingen aus der
durch Н. В. Верещагинымъ
gestifteten Едимоновской молочной Zusatz
von Marx.
Schließen ⦗dairy-milk-⦘ школы.⦘
Also was ward aus den
Capitalien erhalten von den помѣщики
während der letzten 20 Jahre? Ihr absenteeism – ihre Flucht aus ihren Gütern – bewerkstelligte sich nicht »mit leeren Händen[«]
. Sie nahmen mit sich sowohl die Abkaufscheine wie die Gelder, aufgenommen auf Hypothecirung der Güter.
Selbst im Süden Russlands – wo die помѣщ.
persönlich beiwohnen dem Ruin ihrer Güter durch ihre Commis – selbst
dort, wie erklärt wurde auf dem Congress der Landwirthe in Odessa – haben die Grundbesitzer nicht 1/10 der von
ihnen in loan erhaltnen Capitalien agronomisch verausgabt. Was sagen
von den
»Don«-Gutsherrn, u. nun gar von denen von Samara u. Orenburg, wovon viele nie
in ihren Besitzungen waren? Und auch welche Übersetzung in Klammern von Marx. Vgl. Pawlowsky, S.
289.
Schließen
затраты
(Capitalausgabe in Bodenbesserung etc) in den Steppen, wo die Wirthschaft
geführt wird vermittelst ganzer Stufenleiter von
Arendatoren, wovon nur der grösste zu thun hat mit dem
Bevollmächtigten des помѣщикъ?
Es ist also in Wahrheit in den Städten – dort
seit der Reform Bei Pudovikov, S. 153: дѣла
Schließen »Geschäft« nicht
wenig in Aufschwung – wo nun fast das ganze
Kapital der Grundeigenthümer blieb. Mit der Erscheinung der Aufkaufscheine in den
Händen der помѣщикъ
fällt bekanntlich zusammen der erste Anfall des Gründungsfiebers. Es war
der
помѣщ. Stand selbst welcher den grössten
Contingent der Theilnehmer an diesem damals noch neuen Spiel lieferten lieferte
Zusatz
von Marx.
Schließen ! Die Aufkaufscheine – in
den Taschen der »flüchtigen« помѣщ. – dienten (дрожжами) Zusatz von Marx.
Schließen ⦗дрожди od. дрожжи⦘ als Hefen zum Sauerteig (для заквазки закваски) der verschiednen Creditgründungen; sie gaben ihren Besitzern
die Möglichkeit mit aller Feurigkeit русскаго человѣка sich in den
Wirbel der Speculation auf alles, selbst aufs
Grundeigenthum, zu werfen. Und in der That sehn wir Masse der
дворянъ (Adliger) in der Zahl der Concessionäre,
Gründer, Directoren, Verwaltungsglieder der verschiednen Credit- u.
commerciell-industriellen Unternehmungen, die direct
berechnet auf Exploitation des Bodens oder der Bevölkerung.
So enthielt sich der Stand – von oben berufen vor allem zur engsten Theilnahme an der Geschäftsführung v. Dingen betreffend wirthschaftliche Nutzen u. Bedürfnisse jedes gouvernements u. Kreises – wenigstens in seinen fähigsten Repräsentanten, jeder Theilnahme an Dingen der ländlichen Reconstruction u. sputete sich einzutreten in die Ränge der damals aufkeimenden Plutocratie, diesen wesentlich kosmopolitischen Stand, taub gegen die Leiden u. Freuden seiner Heimath.
After all, es gelang nicht allen sich anzuschliessen an diesen neuen Strom; viele
wurden aufgerieben, zertreten, erdrückt, verloren alles was sie hatten, u. wenn
es ihnen nicht gelang ein Unterkommen zu finden im Staatsdienst, dann kehrten
sie erbittert zurück zu ihrer verwilderten, verlassenen Brandstätte (пепелище)
mit grenzenlos entwickeltem Gelddurst, entwöhnt sich Bei Pudovnikov, S. 154: на одномъ
дѣлѣ
Schließen auf ein irgend ein Geschäft (Thätigkeit) zu concentriren u. рѣшительно unbekannt
mit Arbeit. Man kann überall aus Privat- wie aus Staatsdienst
herausgeworfen od. nicht eingelassen werden wegen
Unwissenheit, Arbeitsscheu etc etc[.]
Aber in земство findet man immer einen Platz, wenn man
hinreichende Zahl Dessjat. Land hat, wie überbürdet
mit Hypotheken etc etc diese immer sein mögen, u. mit andern Obligationen, die
den Schuldner in völligste Abhängigkeit stellen v. Wucherer,
Aufkäufer (барышникъ), |99 кулакъ. Der erfahrne Wucherer, dem
es möglich grosse Grundbesitzer mit seinen loans zu umstricken, kann mit der земство machen was ihm beliebt; er führt auch eine Eisenbahn zu seiner Fabrik (заводъ) unter Garantie des земство etc, wenn nur in der Zahl der
Deputirten Zusatz von Marx. Vgl. Pawlowsky, S.
164.
Schließen (Stimmfähigen,
Stimmgeber, гласный) einige seiner unredlichen Schuldner Zusatz von
Marx.
Schließen !
Alles das wird gefühlt, namentlich in Südrussland, von den grossen
Grundbesitzern, die hypothecirt\verpfändet u. überhypotecirt\[über]verpfändet alles, was möglich, selbst das Vieh u. das übrige Inventar.
Bei
Pudovnikov, S. 154: Крупное землевладѣніе ограблено собственными руками
землевладѣльцевъ [...] и отдано въ кабалу […]
Schließen Der grosse Grundbesitz – hiess es auf dem
5ten Congress – plünderte mit eignen
Händen den Grundbesitzer u. wurde gegeben in
Leibeigenschaft den
verschiednen Theilhabern dieser Welt: Banquiers,
Börsenspielern, Bankgründern, die Premien erhielten für ihre weisen
Gründungen, u. andern Leuten, Besitzend
Hypothekenscheine\[Hypotheken]briefe, aber nicht habend, u. unfähig zu haben
irgendeine Beziehung zu der Industrie, welche die Procente
für ihre Kapitalien erarbeitet. Der Grundbesitz, einmal verstrickt in Credit, muss unvermeidlich mehr u. mehr in
ihn einsinken, bis er ersoffen in seinem bodenlosen Abgrund.
In Preussen, der wahren Geburtsstätte des Bodencredits, giebt es ganze Reihe von Banken, die speciell ausgeben Anleihen auf solche Dokumente ⦗i. e. 2te Reihe v. Hypotheken⦘ in Folge wovon nicht selten Güter dort zu finden verpfändet zu Summe weit hinaus über den Werth des Guts u. der Gutsherr ist verwandelt in einfachen Collector u. Uebermacher der Einkünfte seiner Ländereien; er ist de facto verwandelt in Agent der Landbank, aber behält den Titel eines »Grundherrn« u. dadurch die mit dem Grundeigenthum verbundnen bedeutenden politischen Rechte.
Die
Russ. Grundbesitzer des Südens fest überzeugt,
dass vom Uebel des Credits nur der Credit
retten kann; daher auf dem 5ten Congress
Versuche der Ausarbeitung von Uebergangsformen des
Credits, in der Mitte zwischen foncier u.
commerciellem. Marx’ Zusammenfassung der
Ausführungen von Pudovikov (S.
155/156).
Schließen Nach den
lächerlichsten Crediterweiterungsvorschlägen, die schliesslich
darauf hinauskommen, dass wenn alles dann erst recht
kracht, die Landbesitzer u. die Landbanken,
der Staat als deus ex machina
interveniren u. alle Träume dieser verschuldeten Bummeler executiren
soll – auf allgemeine Kosten – schwatzen sie dann auch über Gründung
ordentlicher »Verhältnisse zwischen employer u.
employed«.
Der Mangel der Siehe oben
S. 93, Erl. zu „Положенія v. 19 Februar“.
Schließen
Reformgesetzgebung
v. 19 Feb. 1861
sei nämlich
dieser: Der Gesetzgeber wickelte zusammen in einer
Person – im Bauer-Eigenthümer – Bodenbesitzer
u. Bodenbearbeiter; hence kein richtiges Verhältniss zwischen
dem fixen od. Grundcapital repräsentirt durch den Boden, u.
dem
umlaufenden Capital, dessen einfachste u. zugänglichste
Form die Arbeit ist. … als Grundregel das
Princip, dass »der Grundeigenthümer nur in
äussersten Ausnahmsfällen Bodenbebauer sein darf u. dass seine wahre Rolle beschränkt sein muss auf den Empfang gesicherter
Rente, des rechtlichen Einkommens aus seinem Capital – dem Boden.« (der Erde земли) (
Записка внесенная А.В. Шереметевымъ за новосильскій
уѣздный столъ на послѣднемъ дворянскомъ собраніи тульской
губерніи. In: Московскія Вѣдомости. 1877. Nr. 16, 19. (31.) Januar. S. 3, Sp. 5‒S. 4, Sp. 2.
Schließen see:
„Московскія
Вѣдомости“ 1877. N. 16.
) »Also die Herstellung eines
richtigen Verhältnisses zwischen employer u. employed bedeutet genaue
Grenzziehung zwischen Anlagekapital u. circulirendem Capital, Eigenthum u. Arbeit, dem
Empfänger des Bodeneinkommens u. dem ›Auszieher‹ (извлекателъ извлекатель) des letzteren, dem Taglöhner (батракомъ), als dem Repräsentanten der
nackten Arbeit. Die Theorie ist im höchsten Grad einfach. Was kann einfacher
sein, als concentriren auf einer Seite alle Rechte, auf der andren alle
Pflichten; auf Seiten des Bodenbebauers zu arbeiten, auf der
des Bodenbesitzers den Genuss der Resultate der Arbeit, zu
geben Spekulanten die Möglichkeit auf der Börse in Boden u.
der bäuerlichen Arbeit zu spielen, zu verspielen u. Schulden zu
machen, u. auf die Regierung die Verpflichtung zu wälzen für sie alles quitt zu
machen.«
Bei Pudovikov, S. 157: Г. Бодянскій, одинъ изъ
героевъ этого съѣзда – Marx zitiert die Wiedergabe der Ausführungen von
Bodjanskij (aus:Труды пятаго съѣзда русскихъ сельскихъ хозяевъ въ Одессѣ, въ
декабрѣ 1878 года [...] S. 42) bei Pudovikov, S.
158.
Schließen Der Held des Odessa Congress –
Herr Bodjanski –: »nöthig nur dass die landwirthschaftliche
Industrie verpflichtet blos solcher Zahl Arbeitern materielle Subsistenz zu
sichern, die nothwendig für die Production, aber nicht mehr. Für die Gesellschaft nothwendige Arbeit (для общества
необходимымъ трудомъ) muss nur anerkannt werden – vortheilhafte Verausgabung der Arbeit, deren Productivität übertrifft die
Consumtion der Personen die diese Arbeiten verausgaben. Wenn ein
solcher Industrieller sich ausschliesslich mit seiner Industrie beschäftigt u.
zudem in solchem Umfang, dass er alles Herausgeschlagne selbst verzehrt, u. ob
er auch einen Ueberschuss herausschlägt, doch kaum genügend zur Deckung
der ersten Lebensbedürfnisse, so ist ein solcher Industrieller ein
fast überflüssig Glied der Gesellschaft, u. existirt nur для счета. Namentlich
erscheinen als solche Industrielle alle diejenigen unserer крестьяне-общинники, die sich mit der Wirthschaft
ausschliesslich auf ihrem eignen надѣлѣ beschäftigen u. sich v. Jahr zu Jahr
hart abschanzen nur um alles veressen zu können. Ihre Arbeit bringt der
Gesellschaft den höchsten Nutzen, wenn sie gleichkommt den von
den Bauern erhobnen Steuern … Die Bauern verwenden auf ihren
Wirthschaften von 60–80% лишняго рабочаго
труда; u. ruft Bei Pudovikov, S. 158: г.
Бодянскій
Schließen dieses lux des Odessaer
Congresses aus, wenn es möglich wäre von der
bäuerlichen Wirthschaft loszureissen die überflüssige Zahl Hände, jetzt
mit deren Führung beschäftigt! … Die Unbedeutendheit des bäuerlichen ländlichen
Eigenthums ist abnormal u. entfernt man die sie erhaltenden Ursachen bezüglich
unserer общиннымъ земельнымъ участкамъ, so verbürgt sich
Bodjanski, dass nach noch nicht 10 Jahren der grösste Theil dieser Parcellen
verwandelt in wirthschaftliche Einheiten, im
Süden Russlands von 100 u. mehr Dessjatin für jede dieser Einheiten Zusatz von
Marx.
Schließen ! – Unter solchen Verhältnissen müssten sich dann
bilden in reinster Form die 2 Klassen, welche wesentlich die
Repräsentanten des Anlagecapitals u. des umlaufenden Kapitals
der Volkswirthschaft – die
Arbeiter und хозяева.[«]
Marx’
Worte.
Schließen Derselbe Held, nachdem wie der
Artikelschreiber in den записки sagt – sein ganzes
Schwadroniren hinauslief auf Gründung einer Klasse von
Leuten, bekleidet blos mit dem Recht der Zufuhr ihrer Arbeit, d.h. zur
»Gründung einer Klasse von Leuten vollständig frei von
jedem Eigenthum« – giebt dann – wunderlich zu sagen, Marx’
Formulierung.
Schließen Phantasien (philanthropische) über Association
zwischen Landarbeiter u. Landbesitzer, die es überflüssig to touch
upon.|
Bei Pudovikov, S. 159: г. де-Карьеръ.
Schließen Ein andrer Held des Odessa Congress
– one
Де-Карьеръ
–, bei Beurtheilung der peinlichen Bestrafung von Arbeitern, die ihren Vertrag
verletzen – Siehe Труды пятаго съѣзда русскихъ сельскихъ хозяевъ въ
Одессѣ, въ декабрѣ 1878 года [...] S. 66/67. Marx zitiert die
(freie) Wiedergabe der Ausführungen von De Carrière bei Pudovikov, S.
159.
Schließen spricht noch deutlicher. »Зажиточное населеніе
(wohlhabende Bevölkerung)
намъ не нужно, это не рабочіе,
а вѣдь самая главная нужда наша – это рабочія руки.« Derselbe De Carrière
sagt, dass »im Süden Russland’s das Capital exploitirt wird durch die
Arbeit«.
»So, die Zeit brachte Umstände mit sich, in denen der Credit breit sein Spinngewebe auswarf, wo wir, uns verstrickend wie Mücken, zittern u. summen in Erwartung der tödtlichen Umarmung der Spinne. Sie breiteten uns aus weites Netz aller möglichen Sorten von Credit, Staatscredit, gesellschaftlichen u. privaten, wechselseitigen u. actionären, hypothekarischen u. commerciellen, öffentlichen u. geheimen. Sie erleichterten uns den Zutritt dazu; wir erhielten die Möglichkeit zu pumpen, statt zu 36% jährlich, wie es in der ersten Hälfte der 60er Jahre war, zu 6–7½%, trotz wessen wir mehr als je jammern über die Theuerkeit des Credits. In der That kann man sich nur wundern über solche rasche Abnahme des Leihzinses in den letzten 10–15 Jahren, bei so geringerer Eintragbarkeit der Erde (des Bodens) die wir in Durchschnittszahl für ganz Russland haben, u. die sichtlich eher ab- als zunimmt. – Mit einem Wort, es wird keine Uebertreibung sein zu sagen, dass unsere Grundbesitzer in gegenwärtiger Zeit fast ausschliesslich arbeiten an Erhaltung des grossen Creditnetzes, durch sie selbst gegründet auf ihre eignen u. Berliner Capitalien, u. dass sie sich weggegeben haben in eine Leibeigenschaft (въ кабалу) die unter schönen Formen sich unvergleichlich härter zeigt als sie in der Mehrheit der Fälle war bei dem bäuerlichen Leibeigenschaftsrecht. Kredit – ein furchtbares Werkzeug u. seine Benutzung, wie die des Opiums, ist nur bei ausnahmsweisen Gelegenheiten zulässig.«
Б. Н. М.: Поземельный вопросъ въ русской журналистикѣ. In: Критическое oбозрѣніе. Москва. 2. г. 1880. № 9, 1 [13] май S. 450–459.
Schließen
Marx’ Auszug aus dem
Artikel von Б.Н.М.:
Поземельный вопросъ въ русской журналистикѣ. In: Критическое
oбозрѣніе. Москва. 2. г. 1880. № 9, 1 [13] май. S. 450–459.
Auf der vorletzten Seite geht der Verfasser auf den von Marx
exzerpierten Artikel in den „Отечественныя записки“ ein. Wahrscheinlich
hat Marx die Nummer der Zeitschrift „Критическое Обозрѣніе“ von
Maksim Kovalevskij erhalten, der
sie zusammen mit Vsevolod Miller herausgab. Dieselbe Nummer enthielt
auch den Schluss eines „α“ gezeichneten Artikels „Математическій методъ
въ политической экономіи. W. Stanley Jevons. The theory of political
economy. London. Macmillan. 1879“ (S. 423–431), in dem gewisse Ideen von
Jevons in Beziehung zu
Ausführungen von Marx in der französischen Ausgabe des „Kapitals“ gesetzt
wurden (S. 423–425)
Marx
hat den Titel des Buchs von Jevons in seinem Notizbuch aus den Jahren
1880-1881 notiert (S.
8).
Schließen Mit Bezug auf die
Verschuldungssummen des Grundeigenthums gegeben für
die verschiednen Gouvernements in obigem Artikel der
Отечеств. Записки
wird bemerkt p. 458 des
Критическ. обозрѣніе ⦗N. 9, 1 Mai 1880⦘: »Hier ist nur von Verschuldung an Banken die Rede, aber
es existirt ausserdem viel Privatschuld. So dass die grössere Hälfte der земель
частнаго землевладѣнія является als fictives Eigenthum ⦗собственностью фиктивною⦘ u. die
Grundeigenthümer als Obrokzahler ⦗оброчниками⦘ an die
Kapitalisten.[«]
|
James Geikie: Prehistoric Europe. A geological sketch. London 1881.
Schließen
James Geikie: Prehistoric Europe. London
1881.
Diese Notiz wurde von Marx rechts oben auf der
Seite nachträglich hinzugefügt. Vgl. Geikie, S. 10–17 und Plate
A.—Palæolithic Implements bei S. 12.
Schließen
Aeltest Stonealter,
Stein-Horn-Holz-Knochen implements etc
Überschrift von
Marx.
Schließen
II I) Cave Hunters.
Siehe bei Geikie im Inhaltsverzeichnis (S.
XVIII) die Angaben zu Ch. XXII: Professor Dawkins’s views—Objections
to his hypothesis that the Eskimo are of the same race as
Palæolithic man [...] Vgl. hierzu Dawkins: Cave
hunting [...] S. 353–359; und Early man in
Britain [...] S. 230–245; sowie die die Auszüge von Marx
aus diesem Buch, insbesondere S. 50-58. Siehe auch Entstehung und Überlieferung zu „Heft
XI“.
Schließen Gegen
Dawkins
Theorie, dass die cave
Bewohner Eskimos.
Marx’ Zusammmenfassung der von Geikie in Ch.
III und Ch. IV begründeten Annahme von langfristigen
Klimaveränderungen im Pleistozän. Die explizite Zurückweisung von
Dawkins’ „Theorie“ bei Geikie, S. 65. Geikie verweist dort (Fn. 1)
u. a. auf Dawkins: Cave hunting [...] S. 397–401; und Early man in
Britain [...] S. 112–114. Hier – so Geikie mit Bezug auf
letzteres Werk – “Professor Dawkins seems to have lost faith, to
some extent, in the theory of seasonal migrations, and to have
partially adopted that of secular migrations [...] if I do not
misunderstand him, he now endeavours to maintain both views at
once.”
Schließen Verwirft dessen Theorie
–
gegeben um das pêle-mêle der in der earlier Pleistocene Period gefundnen Groups v. Pflanzen- u.
Thierresten zu erklären, die hochnördlichem, temperate u. südlichem Clima
angehören) von jährlichen migrations of men u. animals je nach Sommer- od.
Winterseason (Wandrungen, die die Pflanzen at
all events nicht hätten mitmachen können. Erklärt die
Sache durch great changes (alternative, u.
allmählich at same time) oder periodical epochs of climate during the Pleistocene Period.
Sieh über range of temperature – Unterschied zwischen Winter u. Sommer – in Nordamerika u. Nordasien im Gegensatz zu Europe[’]s; hence the regions of the treeless zone („barren grounds“, u. tundra) wo mosses u. lichens die prevailing vegetation, u. next to these grasses, sedges, rushes u. dwarf willows; d. immediately south of the „barrens“ of North America and the „tundras“ of Siberia comes the belt of Arctic forests, fast nur composed of coniferous trees, forming a zone 15° to 20° in breadth (p. 35 sq.)
Cave at Brixham (Torbay) and the more famous Kent’s Hole or cavern (near
Torquay); Bei Geikie, S. 77: Victoria
Cave
Schließen
Victoria Cavern
, near Settle in Yorkshire etc [76–120]
»In Kent’s Cave the implements obtained from the lower stages were of a much ruder description than the various objects detected in the upper- cave-eart and the black-band. Sehr lange Zeit muss verstrichen sein zwischen der Bildung der lower u. upper Palaeolithic beds in that cave. Same phenomena in several of the bone-caves in Belgium and France; daher these caves were tenanted in late Palaeolithic times by tribes considerably farther advanced than the savages who occupied them at an earlier date.« (p. 116)
All the evidence conspires to show that towards the close of the Old Stone Age the climate of
Europe was cold and arctic, so that animals
now met with only in northern regions, or at high altitudes in alpine
districts, occupied the low grounds Bei Geikie, S. 117: as far
south
Schließen as far
north as Périgord in France. The folk of that closing
period lived very much in the same way as the Eskimo live now, fishing in
cold waters and hunting [in] the „barren grounds“; the refuse of their
feasts was allowed to accumulate on the floor of their dwelling places Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗die nicht so disintegrated v. wegen der
Kälte, also nicht so stinking wie
der Mist bevor unsern!
Bauernhäusern⦘
[.] »Feasted round
their fires on reindeer[-]flesh, or split up
the bones and sucked the juicy marrows marrow. At other times, when reindeer hunting
unsuccessful, content to catch such fish as they could in
the rivers, or to capture lemmings, weasels,
water-rats, and other small animals and birds. … Seem to have had no domestic animals, nor to have known
anything of agriculture; potter’s art unknown;
most
characteristic of the reindeer-hunters …
their love of art, a characteristic
which, Bei Geikie, S. 117: as we know from the
analogy of
Schließen as shown by the living Eskimo, may
co-exist with a very low state of civilisation.[«] (117)
In the Victoria Cave at Settle … we discover that after the land had been for a long time occupied by hyaenas, elephants, hippopotamuses and other animals, a cold climate supervened, and a great glacier crept down the valley of the Ribble; and it was not till long after that glacier had melted away that Neolithic man entered Yorkshire. (119[, 120]])
Ebenso Belgian caves afford abundant proof of the break or hiatus that divides in Europe the Palaeolithic from the Neolithic age. (120.[)]
Bei Geikie, S. 121: Chapter VIII.
Schließen II) River-Deposits of
the Pleistocene Period.
In England and the Continent the fauna so characteristic
of the older cave-accumulations has left its remains in certain
superficial deposits of loam, sand, and gravel; mit diesen osseous remains found immense numbers of worked
flints of the same general character as those which occur in our
caves. Siehe [Jacques] Boucher
de Perthes: Antiquités celtiques et antédiluviennes. Mémoire sur
l’industrie primitive et les arts à leur origine. T. 1.2. Paris
1847–1857.
Schließen Mr.
Boucher de Perthes
of
Abbeville vor mehr als 20 years insisted upon his discovery of „antediluvian“ human implements and
mammalian remains in undisturbed natural
accumulations of loam, sand, and gravel near
Abbeville. (er wollte aber Sache
durch Sündfluth erklären) Geikie (S. 123/ 124) bezieht sich auf die
Ausführungen von Prestwich „in his famous paper, read to the Royal
Society in 1859.“ Siehe Joseph Prestwich: On the occurrence of
flint-implements, associated with the remains of animals of
extinct species in beds of a late geographical period, in France
at Amiens and Abbeville, and in England at Hoxne. In:
Philosophical Transactons of the Royal Society of London.
Vol. 150. London 1860. S. 277–317.
Schließen
Professor Prestwich
(some 20 years ago)
gab zuerst wissenschaftliche Erklärung der
„finds“ des Boucher de Perthes. [3, 4, 121–124]
Die river-deposits nach Prestwich später als das Glacial age. Was betrifft den origin of the valley-gravels [–] high[-] u. lowlevel deposits [–] he showed durch examination der gravels u. loams in vielen Thälern von Nord Frankreich and Süd-England to have been formed by riveraction; shown by the pebbles themselves, all of which derived from the strata in which the valleys are excavated; they had also travelled in the same direction as the present streams; the fluviatile origin ferner erhärtet dadurch, dass land- and freshwatershells often met with in high- and low-level deposits alike, while marine remains, ausser in unmittelbarer |102 Nähe des Meers wanting. ([125,] 126) Von diesen old river-drifts flint implements of undeniable human workmanship obtained, associated with them, in selben undisturbed strata of sand and gravel, numerous remains of the Pleistocene mammalia. [126]
Siehe hierzu Joseph Prestwich:
Theoretical considerations on the conditions under which the
(drift) deposits containing the remains of extinct mammalia and
flint implements were accumulated, and on their geological age.
– On the Loess of the valleys of the South of England, and of
the Somme and the Seine. In: Philosophical Transactions of the
Royal Society of London. Vol. 154. London 1865. S.
265/266.
Schließen Eines der merkwürdigsten characteristics
dieser gravel[-]
u. loam[-]beds die
Höhe die sie oft über streams u. rivers
erreichen; traced manchmal 150 feet über
bottom der valleys in patches and
often in more or less continuous sheets. Beweist,
dass die rivers at one time flowed at elevations
which they do not now attain even during the heaviest floods.
Prestwich has shown that the
formation of the higher gravel[-]terraces unmöglich due to the action of the
present rivers under existing conditions. (126,
127)
Conclusion
des
Bei Geikie,
S. 127: this sagacious observer.
Schließen
Prestwich
Zusatz von Marx. Vgl.
Geikie, S. 128.
Schließen ⦗zugleich evidence der enormen
Zeit verflossen seit Bildung jener river-drifts (also der Pleistocene Period to which they
belong)⦘
, : the gravels laid down by the rivers during the
gradual excavation of their valleys, hence that
the gravels indicate the various levels at which the rivers formerly
flowed. The highlevel terraces Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗sind aber
in der That meist keine terraces in the true sense of the
word⦘ are those which the streams formed
when flowing 140 100 od. 150 feet higher than at present, while the lower terraces on the slopes of the valleys mark out the
various stages in the slow process of excavation. (p. 127)
Obgleich Prestwich’s Erklärung sehr weite
application findet in den phenomena presented by the Pleistocene
valley[-]gravels Bei Geikie,
S. 140: throughout Europe
Schließen through Europe generally, erklärt sie nicht
den
origin gewisser gewisser gravelly accumulations which have yielded both mammalian
remains and Palaeolithic implements; so namentlich those sheets of coarse gravel and detritus spreading
often continuously over wide districts of South
England; are not confined to valley[-]slopes, but sweep up
and over hilltops, valley-partings, and water-sheds; extend across
plateaux and platforms between separate valleys; u. altogether bear little or no relation to the present
drainage-systems of the country. Können nicht have been laid down
by rivers in the process of deepening their valleys; ihre Distribution
zeigt, dass das country had already received much of its present contour before the deposits were scattered
broadcast over the country; sie sind oft very coarse and rudely
bedded, show often a confused and tumbled appearance, consisting of sand, grit, angular débris and blocks, and
well[-]rounded stones, promiscuously heaped and jumped jumbled together. Ausserdem besonders noteworthy, many of the stones are often standing on end, not lying
in the position
they ought to have assumed if laid down
by ordinary river-action (p. 140)
Darwin
in Es handelt es sich um die beiden Briefe von
Charles Darwin an James Geikie vom 26. November 1876 und vom 19.
Juli 1880, abgedruckt in: The correspondence of Charles Darwin. Ed.
by Frederick Burkhardt, et al. Vol. 24. Cambridge 2016. S. 339‒342
(siehe auch online: Darwin Correspondence Project, “Letter no. 10676”), und
Vol. 28. Cambridge 2021. S. 253 (siehe auch online: Darwin Correspondence Project, “Letter no. 12663”). Marx
zitiert aus dem ersteren Brief nach Geikie, S. 141/142.
1880: Bei Geikie, S. 142: recently.
Schließen Brief an
Geikie v. 1876 u. später wieder 1880
erklärt die Sache so: „I need say nothing about the character
Bei Geikie, S.
141: of the drift there (which includes Palæolithic celts), for you
have described its essential features in a few words (Great Ice Age, p. 506). – Darwin bezieht
sich auf James
Geikie: The Great Ice Age and its relation to the antiquity of
man. 2. ed., revised. London 1877. S. 506. Das Buch war
in der ersten Hälfte November 1876 erschienen (New works published
from November 1 to 15. In: The publishers’ circular [...] Vol. 39.
No 940. Nov. 16, 1876. S. 924).
Schließen
of the drift there (nämlich near Southampton) which includes
Palaeolithic celts. It covers the whole country, even plain-like
surfaces almost irrespective of the present outline of the land.
The coarse stratification has sometimes been Bei Geikie, S.
141: disturbed; and I find that you allude to ‘the larger stones
[...]
Schließen disturbed … ‚the larger
stones
often standing on end‘,
which is the point that has struck me so much. Not
only moderately-sized angular stones, but small oval
pebbles often stand vertically up, in a manner which I have never
seen in ordinary gravel[-]beds. … Bei
Geikie, S. 141: This fact reminded me of what occurs in my own
neighbourhood in the stiff red clay [...] – Marx’ Einfügung in
Klammern nach Geikie, S. 142.
Schließen Selbst in my own neighbourhood
(Beckingham, Kent) in the stiff red clay
, full of unworn flints, over the
chalk, which Zusatz von Marx.
Schließen (the clay) is no doubt the
residue left undissolved by rain[-]water. In
this clay flints as long and as thin as my arm often
stand perpendicularly up, and I have been told by the tank-diggers
Bei Geikie, S. 141:
that it is their ‘natural position’!
Schließen
that is
their ‚natural position‘
. I presume that the this position may safely be attributed to the
differential movement of parts of the red clay, as it subsided very slowly from the dissolution of the
underlying chalk, so that the flints arrange
themselves in the lines of least resistance. The similar but
less-strongly marked arrangement of the stones in the
drift near Southampton makes me suspect that it also must have slowly subsided, and the notion crossed my
mind that during the commencement and the height of the
Glacial Period great beds of frozen snow accumulated over
Southern England, and that during
the summer gravel and stones were washed from the higher land over its
surface, and in superficial channels. The
larger streams may have cut right through the frozen
snow, and deposited gravel in lines at the
bottom. But at each succeeding autumn, when
the running water failed, I imagine that the lines of drainage would have been filled up with
blown snow, afterwards congealed; and that owing to the great
surface-accumulations of snow it would be a mere
chance, whether the drainage, together with gravel and
sand, would follow the same lines during the next summer. Thus …
alternate layers of frozen snow and drift in sheets
and lines would ultimately have covered the country to a great
thickness, with lines of drift probably deposited in
various directions at the bottom of by the larger streams. As the climate |103 became
warmer the lower beds of frozen snow would have melted with extreme slowness, and during this movement the elongated pebbles would have arranged
themselves more or less vertically. The drift
would also have been deposited almost
irrespective of the outline of the underlying land. When I viewed
the country, I could not persuade myself that any flood,
however great, could have deposited such coarse gravel over the almost
level platforms between the valleys.“ (p. 141, 142)
Bei Geikie, S. 143: Chapter
IX.
Schließen III) Loamy deposits of the Pleistocene Period.
⦗Im
Ganzen wendet
Geikie
hier Methode des
Prestwich’s an, Bei Geikie, S. 143: Although Professor
Prestwich’s observations are restricted to the old river-drifts of
the south of England and the north of France, they nevertheless hold
true, to a large extent, as I believe, for many similar
accumulations in other countries.
Schließen dessen observation restricted to the
old river-drifts of the South of England u. the North of France
[⦘]
Alle grossen Flüsse Europa’s fliessen durch
Thäler, Bei Geikie,
S. 143: which are clothed more or less continuously
Schließen mehr od. minder bekleidet more or
less continuously mit
sheets
Übersetzung in Klammern von Marx.
Schließen (Tafeln, Platten)
of gravel, sand, and loam
die sich
zu Höhen erheben weit über dem Bereich der
gewaltsamsten Ueberfluthungen moderner Zeit; selbes gilt v. den
Bei
Geikie, S. 143: very many
Schließen meisten
tributaries dieser rivers. Die more widely spread
deposits dieser Art bekannt unter dem Namen »ancient alluvium«, loam, brick-earth etc in this country, Löss, Lehm in Dtscland, limon,
terre à briques
etc in France and
Belgium. Die Geologen
haben Bei Geikie, S. 144: very
generally.
Schließen im allgemeinen behandelt den origin dieser great loamy deposits der Pleistocene period getrennt von dem der ancient
gravels, with which the former are usually associated in the
valleys. Marx’ Worte.
Schließen Nach
Geikie
they
belong
to the same series. [143,
144]
German Löss: Gelber od. blass-grau-brauner,
feinkörniger, mehr od. minder homogener, consistent, non[-]plastic loam, consisting
von intimate admixture von clay u. Kalkcarbonat; oft
minutely perforated durch lange, vertikale
root-like tubes lined with carbonate of lime – eine Struktur die
dem Löss aufdrückt starke Tendenz to cleave or divide in
vertical planes. So präsentirt er gewöhnlich bluffs or cliffs upon the margins of streams and rivers which
intersect it; enthält oft concretions oder nodules of irregular form, known im Rheindistrict
als »Lössmännchen« od. »Lösspüppchen« u. im Donau District als »Lösskindeln«. Land shells u. die
remains of land animals die gewöhnlichsten
Fossilien des Löss, manchmal aber auch freshwater shells u.
[the bones of]
freshwater fish. Dies der typical character des Löss. Er ist
nicht immer unstratified mass. T Oft lines of bedding, a foot or more apart, to be
traced running horizontally across the face of a deep
cutting; u. now u. again intercalated layers u. laminae of sand make their
appearance; manchmal auch encountered stones,
isolated or in little patches and groups, u. an Stellen wo die Accumulation abuts against a cliff or rock-slope, it not unfrequently contains intercalated lines
and layers of fragments which have evidently been detached from the adjacent rocks and
embedden embedded during its formation. Again der Löss einiger
Gegenden verliert in bedeutendem Umfang
sein carbonate of lime, wird mehr argillaceous u. passes into a plastic
clay … Oder it graduates into a loam, vom Löss
nur unterschieden durch Geringheit od. gänzliche
Abwesenheit von kohlensauerem Kalk. Da der
Löss ein Deposit mechanischen u. nicht
chemischen Ursprungs, such changes im Charakter der Accumulation zu
gewärtigen. Die gegebne Erklärung v. Löss (dem
typischen) passt more particularly to that of Central
Europa – to the great Löss deposits der Thäler
des Rheins, der Rhone u. der
Donau.
In Nordfkreich u. Süd England die
accumulations, Bei
Geikie, S. 145: which occupy the same geological
horizon.
Schließen
geologisch
entsprechend, oft sehr verschieden vom Löss der Rheindistricte
u. dasselbe gilt von den
vast sheets of loam overspreading the south of
Russia. Allen diesen Deposits ein Character
in common – »their extremely fine
texture; as a rule they form admirable soils, and it is to them that many of the most productive regions of Europe
owe their fertility« (p. [144,]
145)
Rhein u. its tributaries: typischer Löss. Von den margins der
modern alluvial flats which form the bottoms of the valleys
it
rises to a height of 200 and 300 feet
über die streams, sweeping up the slopes of the
valleys, and imparting a rich productiveness; breitet sich aus vom Rheinthal selbst in all the tributary valleys – those des Neckar, Main,
Lahn, Mosel u. Meuse
Der deutsche Name in Klammern von Marx
hinzugefügt.
Schließen
(Maas)
; it lies thickly in the valleys u. dying off upon the higher
slopes u. plateaux; erscheint ebenso in vielen Thälern der Fulda, Werra, Weser u. the upper
reaches des great basin der Elbe; so in Frankreich, in den Thälern der Rhone, Saone Sâone, Seine, Garonne etc
Löss keineswegs restricted to valleys and depressions in the surface of the ground; in ihnen erhält er seine grösste Dicke, aber oft extensive accumulations often to be followed far into the intermediate hilly districts and over the neighbouring plateaux. So Odenwald, Taunus, Vogelgebirg u. andre upland tracts cloaked with Löss up to a considerable height.
Kommen wir zum drainage-system der Donau, so letzterer u. many seiner tributaries fliessen durch vast tracts of Löss; Lower Bavaria thickly coated with it; hat grosses development in Böhmen[,] Upper and Lower Austria u. Mähren – wo Löss rises to an elevation of 1300 feet –; ebenso abundant in Ungarn, Galizien, Bukowina u. Siebenbürgen. Von den Danubian flatlands u. den low grounds of Galicia, it stretches into the valleys of the Carpathians, up to heights of 800 and 2000 feet; in some cases to 2000, 3000, 4000 u. 5000 feet. Dies in the |104 Upper valleys of the Northern Carpathians. In Roumania Löss auch plentiful, has not been observed South of the Balkans. Im Osten v. den Karpathen – in den Gebieten des Dniestr, Dnieper, Don Löss ersetzt durch „Tschernozem“.
Upon the higher slopes u. plateaux Löss seldom exceeds a few feet in thickness. [145–147]
Von wegen der fauna typical to the löss: Dr. Nehring : „Die quaternären Faunen von Thieden und Westeregeln, nebst Spuren des Vorgeschichtlichen Menschen.“ (Archiv für Anthropologie Bd X u. XI. 1878) ⦗Thiede liegt nordwest von Wolfenbüttel in Braunschweig u. Westerregeln Westeregeln about midway zwischen Magdeburg u. Halberstadt.⦘ The lower beds of Westeregeln have yielded traces of man, [such as] flint-flakes, charred wood, heaps of smashed or crushed bones of various animals etc. [147, 150]
Marx’ Zusammenfassung.
Schließen
Ueber die human relics
im Löss of Central Europe (p. 150–51)
Der Löss ruht fast stets upon
gravel – dies die
rule in valleys, Bei Geikie, S. 152: and these gravels are
unquestionably of fluviatile origin
Schließen der
unquestionable of fluviatile origin – of same age and
origin as the ancient river[-]gravels of
North France … Fauna represents all the 3 groups,
northern, temperate u. southern; now and again
valley[-]löss
underlaid by a kind of lignite or brown coal. … Aber
wenn löss followed to levels higher than those reached by the highest valley
gravels, it may come directly to
rest upon glacial deposits.
Der löss der French river[-]valleys im Ganzen ähnlich dem des
Rheins u. andrer Thäler v. Central Europa; bes. dies
Fall mit der
Rhone. Im Norden Frankreichs
behält Löss zwar bei den Character of a sandy
calcareous loam, wird aber häufig more or less argillaceous u. geht selbst in regular brick-earth über od. besteht auch aus succession von alternate layers of
brickearth u. calcareous loam, od.
eigentlichem Löss. In den
Thälern der Seine, Somme u. anderer nördlicher
Ströme, it overlies those ossiferous u. implement bearing gravels, genannt (Marx’
Ausdruck).
Schließen benamst by French geologists as diluvium gris u. diluvium rouge.
Marx’
Worte.
Schließen ⦗Weiteres darüber
p. 153
: [»]Das so-called „red diluvium“, found resting directly upon the chalk over wide areas in Northern France, is not of fluviatile
origin
at all, but simply the insoluble
residue of red earth u. flint which has resulted from long[-]continued action of acidulated rain-water upon the chalk. Dies „red diluvium“ may be
followed through extensive districts in every country where Cretaceous strata are well developed. Aber der reddish-coloured gravel and earth that overlie the gray diluvium of the valleys and
valley-slopes are fluviatile—their colour and present condition being the results of chemical changes, which have influenced the calcareous gray diluvium in the same way
as they have acted upon the Cretaceous strata. Manchmal wahrnehmbar
änhliche Entfärbung im upper
part des löss, which in such cases bietet den falschen Schein to be
overlaid by a later deposit of red earth; [this appearance] is
due to the chemical action of acidulated water soaking into the löss from the
surface. Die Linie zwischen the
read red earth u. dem
yellow löss meist sehr uneven, ausnahmsweis it may approach horizontality, when the acid water has been stopped in its descent by some lamina or
layer of impermeable argillaceous
matter.«
[⦘]
Löss or loam cloaks all the plains or plateaux of the North and north-east of France up to 600 or
700 feet über dem Meer. In the valleys
it reposes upon gravels, aber über dem Niveau, wozu diese sich erstrecken, liegts entweder auf
s.g. „diluvium rouge“ od. upon the basement-rock,
which in those regions Bei Geikie, S. 154: is generally
chalk
Schließen is called chalk. Der
French löss besteht gewöhnlich aus
einem einer obern, sehr feinkörnigen, non-calcareous reddish portion
(terre à brique) extensively used for brickmaking u. a lower lighter-coloured portion
(limon grossier), coarser, charged mit broken or cracked flints,
which have not been rolled about, are sharply angular u. have evidently not travelled far. [152–154]
Narrow zone of löss which extends in Northern Germany along the southern margin of the Great „Northern Drift“.
In einem stimmen Geologen im allgemeinen überein: that the löss of the great valleys of Central Europe consists for the most part of Glacial Mud. [161]
„Tchernozem“ or »black-earth« vast tracts in Russia,
wogegen the same geological horizon of the löss area in Central and Western
Europe – inconsiderable. Black-Earth
extends over the Steppes and lowlying plateaux that
border on Black Sea, Sea of Azov u. Caspian Sea, and the depressed
area to the North of the Caspian, with a breadth from North to South von 200–300 to nearly 700 miles. Sie continuirt mit little |105
interruption v. den
regions bewässert durch Pruth and Dniester
bis zu den foothills der Ural mountains,
zwischen Ufa u. Orenburg, comprises so an area
of not less than 500,000 □ miles, hat hier durchgehend a singularly
uniform character; wie der löss of Central Europe hat die
Schwarzerde extremely
fine texture, is usually devoid of wellmarked stratification;
varies in colour from dark
brown to black, and in thickness from a foot or 2, bis 20 u. manchmal 60 feet. Nach
den Analysen von
Phillips, Daubeny u.
Payen
, Siehe Roderick Impey Murchison, Édouard de Verneuil,
Count Alexander von Keyserling: The geology of Russia in Europe
and the Ural Mountains. In 2 vol. London, Paris 1845.
Vol. 1. Geology. S. 559/560.
Schließen given by
Murchison
u. his associates
Verneuil
u.
Keyserling
blackearth Bei Geikie, S. 158:
composed of siliceous sand (about 70 per cent), alumina, and other
mineral ingredients (23 per cent) and organic matter (about 7 per
cent), [...]
Schließen composed of siliceous sand
(about 70%) u. organic matter
(about 7%), the latter containing
beinah 2.5% of nitrogen. Siehe [Friedemann
Goebel:] Reise in die Steppen des südlichen Russlands,
unternommen von Fr. Goebel in Begleitung der Hrn. C. Claus und
A[lexander] Bergmann. Th. 1.2. Dorpat 1838. Th. 1.
S. 297/298.
Schließen Nach Professor
Göbel
, who analysed 2 specimens of black earth
von nah bei Saratof, one yielded 22% of combustible and
vegetable ingredients u. the other 23%, the former yielding 6.25%, and the
latter 14.5% of humic acid; die andern ingredients
[consisted] chiefly of silica u. alumina, aber
während in dem einen specimen nur
4.50%, im andern 30.12% of carbonate of
lime. Nach
Murchison
black earth ganz unfossiliferous, not with a trace of organism, plant of or animal. Aber nach
Göbel
,
subjecting one of his specimens to a mechanical
separation, fand in 100 parts 9.7% stony
ingredients with „coarse organic remains“
u. 90.3% of fine sifted earth. Von den 9.7%
of coarse-grained matter 4.19% was made up of vegetable débris u. 5.51%
clay; the specimens taken wie er sagt in Ackerkrume
(mould.) –
Murchison, de
Verneuil, von Keyserling: The geology of Russia in Europe and
the Ural Mountains [...] Vol. 1. S. 558.
Schließen Nach Murchison
die black earth „occupies the centre
of a trough, large as an European Empire, having the detritus of the crystalline and older rocks for its northern, and the
low granite steppes and Caspian deposits for
its southern limits.“
(p. [157,] 158, 159) It is found at all
levels
up
to heights of 300 and 400 feet über den Thälern; overlies an einigen places ancient
river-gravels, während entlang ihrer nördlichen limits it appears to rest upon, and now and then to be covered by certain accumulations of so called „Northern
Drift“. Die
Materials dieses drift – nach Murchison and his
colleagues– bestehn aus stones, derived vom Norden,
reduced to small size, and mixed with the débris of local rocks as they
approach the northern margin of the black earth, by which deposit
they are succeeded, if not overlapped. An einem Platz fanden sie „erratics“ or travelled stones of
northern derivation superimposed on the black
earth. [159]
Siehe N. de
Mercey: Note sur les éléments du terrain quaternaire aux
environs de Paris, et spécialement dans le bassin de la Somme.
In: Bulletin de la Société géologique de France. 2. série.
T. 22. 1864–1865. Paris 1865. S. 69–104.
Schließen
Ansichten v. M. de Mercy Mercey
über origin des limon of the
plateaux of the North of France; ist nun der Ansicht, dass
die
lower portion des limon (limon
biéfeux ou limon grossier
[)] is of glacial origin,
and that it indicates the former existence in the North of France of an ice-sheet like that which
covers Groenland. … The upper part of the
deposit (terre à briques), composed of uniformly
sized grains sei result of aqueous levigation;
schulde seinen Ursprung dem washing u. re-arranging des
limon biéfeux. Der letztere sei accumulirt in the state of clay, and along with the broken flints formed by action of frost and ice; es sei derived
von destruction der rocks upon or near which it
occurs, and changes its character as these change theirs. It follows all the
undulations of the ground – covering
hollows, slopes,
u. elevations alike.
The limon biéfeux, de Mercey concludes, is a true glacier mud formed underneath ice and left
lying upon the surface at the
time when the glaciers or icesheet were melting away; is
essentially of local origin, in its composition
always reflects the character of the strata in the immediate neighbourhood
of which it occurs. Gegen den Mercy Mercey–
E. D’Acy
(„Le
Limon des Plateaux du Nord de la France et les silex travaillés
qu’il renferme[“]
. 1878.)
[163–165]
Geikie (S. 165–168) bezieht
sich auf Ferdinand Freiherr von Richthofen: China. Ergebnisse eigener
Reisen und darauf gegründeter Studien. Bd. 1–5. Berlin
1877–1912. Über den Löss siehe besonders Bd. 1, Cap. 2
(„Die Löss-Landschaften im nördlichen China, und ihre Beziehungen zu
Central-Asien“) und 5 („Verbreitung abflussloser und lössbedeckter
Gebiete in anderen Theilen der Erde“).
„Wind“ansichten: Bei Geikie, S. 166:
This enormous deposit [in northern China], according to Richthofen,
is solely the result of atmospheric waste and wind-action; and he
has brought forward a vast body of interesting and important
evidence to prove the correctness of his theory.
Schließen
Originelle »Wind«ansichten
des Baron Richthofen
über origin des löss in seinem Buch über China, wo a deposit similar in all
respects to the Rhenish and Danubian löss covers vast
area.
(p. 165–168)
Beizeichnung von Marx seiner Auszüge aus
„Chapter X. The Glacial Period“ (S. 169–206) und „Chapter XI. The
Glacial Period—Continued.“ (S.
207–251).
Schließen IV) Glacial Period.
It cannot be attributed to any mere elevation of the
land. (p. 228) The glacial phenomena of Europa also reproduced in
North America; ebenso in Asia the valleys of the Himalaya formerly
supported enormous glaciers, and traces of
ice action occur in China in regions far from
being glacial now. … In Europa here and there Zusatz
von Marx.
Schließen (also nur locally)
the intensity of the glaciation may have been locally influenced in some measure by changes in the relative level
of land and sea. (230)|
Marx’
Worte.
Schließen Nach Beschreibung der ice action fährt
Geikie fort:
We must now glance at the general character of those
aqueous deposits accumulated upon certain areas
in the low grounds of Europe contemporaneously with the erratics, moraines and angular
débris of other districts; unter diesen einzuschliessen
die
angular gravels in Southern districts of England,
von denen Darwin spricht. – In
der
Glacial period »winter« must have been Bei Geikie, S. 230: severe
Schließen
very severe
; aber
auch prevalence of great humidity. There must have
been excessive evaporation u. more copious
distribution of moisture als jezt auf unsrem Continent, denn viele regions
früher bedeckt mit perennial snow have gegenwärtig nur small rainfall. Hence wahrscheinlich, dass die
seasons more contrasted than now, less heat reaching our
latitudes in winter, but more in summer than now.
Die
Sommer in Central u. Süd Europa waren wahrscheinlich
very humid, u. die
abundance von snow u. ice auf den Bergen
would chill the air, so dass, obgleich mehr Hitze
direct erhalten von Sonne, zweifelhaft dass climate genial selbst
während des warmen Theils des Jahrs.
Auf den Bergen u. in den Gegenden covered with ice-sheet,
a large proportion of the moisture would be precipitated in the form of snow. Dennoch during
summer copious rain, während enormous quantities of snow melted u. die
rivers flowing from the ice-sheet u. the local glaciers of the mountain-regions swollen to a
prodigious degree; hence to be expected abundant traces
of floods and inundations over all the low grounds of Europe, to
which the swollen rivers could find access. Geikie verweist
auf: [Édouard Collomb:] Sur le volume d’eau débité par les anciens
glaciers. Note de M. E. Collomb, présentée par M. d’Archiac. In:
Comptes rendus hebdomadaires des séances de l’Académie des
Sciences. T. 67. Juillet-décembre 1868. Paris 1868.
S. 668–671; E. Collomb: Sur le volume d’eau débité par les
anciens glaciers. In: Cosmos. Paris. 3. Série. T. 3. 1868. 2.
Semestre. S. 407–410; und L[ouis] Agassiz:
Nouvelles études et expériences sur les glaciers actuels, leur
structure, leur progression et leur action physique sur le sol.
Paris, Leipzig 1847. S. 370.
Schließen
Colomb Collomb
’s
Berechnungen, die, gestützt auf die
observations von
Dolfus
u. Desor
on the Aar glacier in 1844 u. 1854 geben
some faint idea of the volume of water discharged from the glaciers
of the Ice Age. [230, 231]
The rivers escaping directly from a glacier are
invariably turbid and discoloured from the fine mud they
hold in suspension, this sediment being
derived from the pounding and grinding of the rocks under
the moving ice. Marx’ Worte.
Schließen Berechnungen
darüber
(232)
These great deposits of löss covering such extensive areas u. reaching to such heights in the valleys of the Garonne, Rhone, Saône, Seine, Rhine, Danube, Theiss, Drave, Save and other rivers flowing from the mountains of Central and Southern Europe, represent the mud borne down by the great inundating waters that escaped from the ancient glaciers. (233)
Dies nicht der Ursprung aller accumulations genannt Löss, Lehm, brick-earth etc; einige result of subaerial waste, andre of chemical action of acidulated water upon cretaceous strata, and superficial beds like these must frequently have been re-arranged, redistributed, and often washed down von higher to lower levels by rain and melting snow. Daher nicht nöthig vorauszusetzen, dass jede high level accumulation of loam, silt or clay in Nordfkch of fluviatile origin. Die severe winter frosts der Glacial period would penetrate some depth into the ground, and tend to disintegrate the rocks and render these more easily assailable by rain and melting snow. During spring and summer much water would be set free, and quantities of silt and loam would be transported down the slopes to accumulate in the hollows and depressions. Und in regions wo der rockbottom composed of the same strata throughout, the superficial accumulations taking place at the surface would naturally assume a great sameness of character. Aber so nicht zu account für die presence of the wide u. deep masses of löss in solchen Thälern wie denen v. Rhein u. Donau etc. (233)
Der löss der Rhein- u. Donauthäler – composed hauptsächlich of the fine silt derived from the glaciers of the Alps. … The Garonne was flooded by the melting snow and ice of the Pyrenees, the Rhone by waters coming from the vast icefields of the Alps, the Saone Saône by those derived from the Jura, the Seine by the dissolving snow and ice of the Morvan and neighbouring hilly tracts. Ebenso muddy inundations choked many of the valleys of the Carparthians, ebenso received those der Sau u. Drau the drainage of the Eastern Alps. … in all the river valleys of Central Europe enormous sheets of gravel and shingle swept along the bottoms of the valleys, the löss only accumulating in places where the inundating waters were comparatively tranquil. (236, 37)
Also: »Löss der Great River valleys of Europe is
merely the flood-loam der Glacial Period. The upland or hill[-]löss
belongs upon the whole to an earlier date than that found
in the valleys themselves. It is the inundation-mud laid down by the rivers when they flowed at higher levels
[.]
Zusatz von Marx.
Schließen (das Upper Löss) Nachdem diese
rivers had deepened their beds sufficiently,
their flood-waters were unable to overflow upon the
plateaux, and the deposition of löss was
then confined to the valleys themselves. The löss and the ancient
rivergravels are also, wie Prestwich maintained, merely terms of one
and the same series.[«] (239)
Bisher blos erwähnt die
flooded rivers descending von Alpine Regions; aber
was mit dem Wasser which must have escaped from the ice all along the borders of the massive mer de glace which extended in Germany
down to Bei Geikie, S. 239:
to the 50th parallel
Schließen
50°
parallel
of
latitude? A very large proportion of the water derived from the
melting of that ice-sheet in Northern Europe would
find its way by underground channels along the
natural slope of the ground into the Polar Ocean and
the basins of the |107
Baltic and the Northsea. (239, 240)
A very large section of the extensive area which is drained by the Dnieper, Don, Volga u. their numerous affluents, was
covered by the mer de glace. (241) Es ist grad in
the low-lying regions of Southern Russia wo the most extensive deposits of loam in Europe; diese form the subsoils of the Steppes – those vast, grassy plains which, with the drainage-area
of the Don, the Dnieper and the Volga, comprise nearly 200 millions of acres. Der soil generally
a more or less rich dark or black loam yielding heavy
crops when it is cultivated; würde bear an abundant forest-vegetation if not for the great
droughts of summer scorching the ground and forbidding the approach
of trees; principal vegetation der Steppes – grasses
oft 5–6 feet high.
Murchison, de
Verneuil, von Keyserling: The geology of Russia in Europe and
the Ural Mountains [...] Vol. 1. S. 562/563.
Schließen
Murchison
u. his colleagues
in ihrer Geology of Russia der Meinung dass die
black earth der steppes to some extent
derived from the destruction of the black
Jurassic shale, so uniform in its colour over all Northern
u. Central Russia
... Bei Geikie, S. 242: Goebel states that he
detected vegetable débris in the
black-earth, but the specimens examined by him appear to have been
taken from the surface, which may also account for the quantity of
carbonate of lime found by him—a substance which, according to other
analyses, would appear usually to be wanting in the black-earth. –
Siehe Erl. S. 105: „Nach
Professor Göbel
[...]“).
Schließen Meist soll carbonate of
lime fehlen in Black Earth … Siehe die von Geikie benutzte englische
Übersetzung des „Lehrbuchs der chemischen und physikalischen Geologie“ (Bd.
1.2/1–3. Bonn 1847–1855) von Gustav Bischof:
Elements of chemical and physical geology. Transl. from the
manuscript of the author, by Benjamin H. Paul and J. Drummond.
Vol. 1–3. London 1854–1859. Vol. 1. S. 136.
Schließen Nach
Bischoff Bischof
der
Jurassic shale enthält a
large amount of bituminous matter which would account for
the considerable percentage of organic substance
met with in the black earth
… letztre erreicht nie die great thickness des
Rhein- u. Donau[-]Löss; zu erwarten
dies von Configuration u. Distribution Position der regions worüber distributed. Die wide open valleys u.
broad plateaux would not permit of the same heaping[-]up and ponding[-]back of the
flood[-]waters as must have taken place
again and again in Central Europe. Die
route to the South lay open, and the
inundation-waters would thus be drawn off more rapidly than if discharged in a northerly direction, wo outflow verhindert
nicht nur durch presence des
Bei Geikie, S. 243: glacier-ice
Schließen
ice-glacier
,
sondern auch durch Gefrieren der rivers
selbst
Zusatz von Marx. Siehe Geikie, S. 235.
Schließen (wie heut zu Tag die nach Norden
ausfliessenden Flüsse Sibiriens) (242, 43)
Zusatz von
Marx.
Schließen
(Boulder-clay =
Blockmergel)
[252]
In the maritime districts of Southern England and Northern France a considerable development of loose
superficial accumulations; occur as more or less wide-spread coverings that
vary in thickness from a few feet up to many yards, extend from the
sea-coast inland to a less or greater distance; heissen in Südengland generally „head“;
hat manchmal appearance of rude bedding, but not such as could be attributed
to subaqueous arrangement; they consist of a more or
less coarse agglomeration of angular débris, and
large blocks set in a matrix of earthy matter. Nie Geikie
(S. 224) verweist hierzu auf drei Artikel des genannten Autors:
Robert
A[lfred] C[loyne] [Godwin-]Austen: On the valley of the English
Channel. In: The Quarterly Journal of the Geological Society of
London. London. Vol. 6. 1850. S. 97; derselbe: On the
superficial accumulations of the coasts of the English Channel,
and the changes they indicate. Ebenda. Vol. 7. 1851.
S. 121; und R[obert] Godwin-Austen: On the possible extension of the
coal-measures beneath the south-eastern part of England. Ebenda.
Vol. 12. 1856. S. 40.
Schließen nach Godwin-Austin Austen
darin »waterworn
stones or pebbles«, meist ganz unfossiliferous, ausnahmsweis drin several
land[-] u. freshwater[-]shells. Die stones and blocks of local origin, have generally not travelled
far, not a single fragment belongs to other drainage-areas than that in
which any given mass of „head“ occurs. Keine such
accumulation kommt jetzt vor (bildet sich nicht) in den
districts wo „head“ occurs. Godwin-Austen schliesst
daher, that the „head“ has resulted from long-continued
subaerial waste under severer conditions of climate than now obtain
in regions bordering on the English
Channel. (p. 224)
Marx’ Formulierung.
Geikie (S. 225/226) zitiert Joseph Prestwich:
Notes on the phenomena of the Quaternary Period in the Isle of
Portland and around Weymouth. In: The Quarterly Journal of the
Geological Society of London. London. Vol. 31. 1875.
S. 46, 48–50. Marx zitiert bzw. referiert Prestwich nach
Geikie.
Schließen
Prestwich
gegen Godwin[-]Austen’s
Ansicht, who regard regards it (the „head“) „as a talus
Übersetzung in Klammern von Marx.
Schließen (Abdachung) formed at high altitudes under cold“. „It If the deposit were a mere subaerial
accumulation it would in all cases be in close connection
with the slope or cliff supplying the materials, would dip from it at a high angle, and never be carried
far beyond the range which that angle would
subtend …“ Bei Geikie: Thus
Schließen Aber z. B. at Chesilton,
the escarpment is 400 feet high, the angular débris
spreads over the ground to a distance von base of the
cliff of 1600 feet, which, as Prestwich remarks, is „very far
beyond that to which any materials falling vom cliff, had it even been
originally double the height, could possibly have extended.“ Bei Portland Bill der angular débris in that neighbourhood extends South for a
distance of nearly ¼ mile at the small angle of 4° or 5°. Such inclinations
are so slight that they are quite insufficient to
keep loose rubbish or rock in motion; something more
than the mere gravity of the stones was
required to cause them to travel down so gently.
(225) Marx’
Worte.
Schließen Die
Erklärung aber die Prestwich giebt, – wobei
er annimmt dass das Land erst subjected for some
considerable time to the ordinary action of the weather, the low
grounds bordering on the Channel were temporarily
submerged u. der „head“ probably owes its origin
to the inundations brought about during the subsequent more or less
sudden emergence of the land
«
–
verwirft Geikie. (l. c.[, 226])
u. a. sagt er dagegen: »deposits similar in all respects to the „head“ occur
in many places far enough removed from the sea. They
are forming now in the Rocky
Mountains and other alpine regions. Thick sheet-like accumulations
of angular blocks, débris, and rubbish, not of morainic origin, may be observed covering [low]
grounds in the Southern
Uplands u. Northern Highlands of Scotland
in places where they have long ceased to accumulate[«] … the |108 „head“ is due, wie
Austin Austen
says to „the action of severe climatic conditions“,
Marx’ Worte.
Schließen u. zwar diese conditions, sagt Geikie, gab ice age. … Besides hard frosts, the „head“ betrays the former action of
névé, of melting snows and floods. (226) the
regions in which the „head“ occurs are just those
districts which were never overflowed by the ice-sheet, and consequently their subaerial
deposits have been left undisturbed, while those of glaciated
regions have been swept away; the loose débris which
occurs in such countries as Scotland being merely the subaerial waste accumulated since the ice vacated the
low grounds and vanished from the mountain-glens. It
is, as Austen has remarked, the representative of the glacial deposits of the North. (227)
In Cornwall, wo the „head“ well developed, finden wir at the base of certain postglacial deposits torrential gravels worked in order to get at the lumps of tin-ore which they contain. This tin-bearing accumulation composed of a confused mass of sand, gravel, pebbles, blocks, and boulders, some of which wogen 400 200 lbs u. mehr, such a deposit just as might have been formed by torrents more or less suddenly discharged von melting snow and ice … The „head“ will represent the angular débris moved forward by the action of frost, melting snows etc, while the stanniferous gravels will denote that portion of the subaerial waste which was swept into gullies and stream-courses, and hurried along by the tumultuous waters of spring and summer. (228)
Marx zitiert Kerr nach Geikie, S. 229/230.
Doch sind nur die von Geikie in Anführungszeichen gesetzten Passagen
wörtliche Zitate aus dem „Report“ von Kerr.
Schließen
W.
C. Kerr
(
»Report of the Geological Survey of North
Carolina« v. I, p. 156) sagt: Bei Geikie,
S. 229: Very often remains of an ancient soil, with leaves, fruits,
and stumps of trees in situ, together with
elytra of beetles, squirrel-gnawed hickory-nuts, etc., are found
buried under depths of 15 or 20 feet of these superficial
accumulations in North Carolina, where they have been studied by the
State Geologist, Mr. W. C. Kerr.
Schließen »Very often remains of an
ancient soil, with leaves, fruits, and stumps of trees in situ, together with elytra of beetles,
squirrel-gnawed hickory-nuts, etc, are found buried under depths of
15 or 20 feet of these superficial
accumulations
⦗sheets of angular débris, rock-rubbish, and coarse Bei Geikie, S. 229:
gravel
Schließen gravels found in positions where no such deposits are
now taking place⦘; they often mask to a considerable
extent the contour of the underlying strata, so that the present ravines are excavated partly in the superficial
drifts, and partly „along or across the crests
of the oldburied hills and rocky ledges.“
Such is the general character of the gold-bearing
beds extensively spread over the flanks u. low ridges der Uwharrie Mountains.« Their position and the carry of
their included rock-fragments, some of which have
travelled 6 miles, show that they must have descended
from the mountains. Nach Kerr, »the force which impelled them cannot have been water, „neither are they
moraines – i. e. accumulations at the base of
descending ice masses“; they „have crept down
the declivities of the hills and mountains exactly as a glacier
descends an alpine valley, by successive freezing and
thawing of the whole water-saturated mass, both the expansion of
freezing and gravitation contributing to the
downward movement; and with each thawing and advance the embedded stones and gold particles dropping a little
nearer the bottom. If these beds are followed down the slopes into
the valleys and bottoms of the streams to the floodplain, they will be found to have changed
character with every rod of advance, all the gold having been dropped
either on or near the foot of the slopes, the pebbles being more exclusively quartz, and more and more rounded,
and accumulated in a stratum at the bottom of the bed, or constituting the
whole of it.“[«] (p. 229, 230)
Bei Geikie, S. 252, beginnt das „Chapter XII.
Interglacial epochs.“
Schließen V) Interglacial Period.
Geikie (S. 252) verweist u. a. auf [Adolphe] Morlot:
Observation d’une superposition de diluvium à l’erratique. In:
Bulletins des séances de la Société Vaudoise des Sciences
Naturelles. T. 4. 1853–1855. (Bulletin no 32. Année 1854.) Lausanne 1856. S. 39/40; und
A. Morlot:
Notice sur le quaternaire en Suisse. Ebenda. S. 41–45;
sowie auf A.
Morlot: On the post-tertiary and quaternary formations of
Switzerland. In: The Edinburgh new philosophical journal. Vol.
2, New Series. July–October 1855. Edinburgh 1855. S.
14–29.
Schließen Zuerst 1854 Morlot
(Schweizer in Bullet. de
la Société Vaudoise des Sciences Natur. 1854): die alten glaciers der
Schweiz hätten lang die
low grounds derselben eingenommen, hätten dann sich
wieder zurückgezogen zu den mountain-valleys; worauf streams u. rivers wieder
eroded u. re[-]arranged the ancient bottom-moraines and other débris left strewed over the deserted bed of the mer de glace. Nach beträchtlicher Zeitperiode seien
die glaciers wieder vorgerückt, here and
there ploughing out the superficial river-alluvia, and elsewhere burying them under a newer accumulation of
boulder-clay or moraine profonde. (p. 253 252) Viele Jahre nicht beachtet.
Ramsay
unterdess (
Quart.
Journ. Geolog. Society, v. VIII, p. 371, vom selben
ditto in:
»The old glaciers of Switzerland and
Northwales«
) suchte zu erklären die
succession of changes in North Wales
während des Ice Age dadurch dass a period of great glaciation ⦗due to a great elevation
of the land⦘ was succeded by a period of submergence
when the sea rose to 1300 feet or thereabout. Dieser
grossen submergence folgte wieder re-emergence u. re-advance der
glaciers which, grinding down the valleys swept out the Bei Geikie,
S. 253: marine
Schließen maritime deposits accumulated in the interval of
depression. Es entsprach dies der damals allgemein angenommenen Siehe
Charles Lyell: The geological evidences of the antiquity of man,
with remarks on theories on the origin of species by variation.
London 1863. Geikie benutzte die 4. ed.: The geological
evidences of the antiquity of man, with an outline of glacial
and post-tertiary geology and remarks on the origin of species,
with special reference to man’s first appearance on the earth.
4. ed., revised. London 1873.
only: Zusatz von Marx.
Schließen Theorie
Lyell’s that all the vicissitudes des climate witnessed by the earth’s crust
resulted only from changes in the distribution of
land and sea
.
[253]
|
Einige Jahre später entdeckt, dass die
lignites of Switzerland intercalated zwischen glacial
deposits, bestätigte Morlot’s
Ansicht. 1863 A. Geikie
(brother des James) („On the Phenomena of
the Glacial Drift of Scotland“, Trans. Glasg. Geol.
Society) beschrieb Anzahl von sections in various parts of Scotland zeigend ähnliche intercalation von freshwater beds u. peat in boulderclay. He pointed
out that these beds having been formed upon a
land-surface, indicated that the boulder-clay was not the result of one great catastrophe
(submergence) „but of slow and silent, yet mighty, forces acting sometimes with long pauses
throughout a vast cycle of time.“ Siehe Morlot: On the post-tertiary and quaternary
formations of Switzerland [...] S. 28
had pointed out: Bei Geikie, S. 253: had suggested
Schließen
Morlot had pointed out
that „the idea of general and periodical eras of
refrigeration for our planet connected perhaps with some cosmic
agency, may eventually prove correct.“ The view received Bei Geikie, S. 254:
English geologists maintaining with Lyell that all the vicissitudes
of climate [...] (Siehe oben S. 108, Erl. „Theorie Lyell’s“.)
Schließen in Lyellite
England no support.
1864: Croll’s Paper: „On the Physical Cause of the Change of Climate during geological Epochs“ . [253, 254]
| Interglacial Beds of Scotland: |
Sections at Hailes Quarry, near
Edinburgh
Einfügung von Marx nach Geikie, S.
256. Schließen (2 miles off); alternating arctic and genial climatic conditions. |
| England: |
Succession of glacial and interglacial
deposits; Palaeolithic implements in interglacial deposits
at Brandon, Suffolk. Changes of climate during glacial
Period in British area. |
| Scandinavia: |
Glacial Deposits; ancient strand-linier or horizontal rockterraces of Norway, their possible interglacial age. |
| Northern Germany: |
Interglacial deposits; Section at Rixdorf
on the Spree; Section at Dömitz, on the Elbe. Interglacial beds at Tempelhof; Boring near the
Bei
Geikie, S. 252: Schwielow-See Schließen Schwielow Sea ; traces of interglacial submergence; Bei Geikie, S. 252: Glacial and interglacial deposits of Saxony; of Holstein and Denmark. Schließen Glacial and interglacial deposits of Saxony and Holstein . |
| Denmark: |
Bei Geikie, S. 252: Glacial and
interglacial deposits of Saxony; of Holstein and
Denmark. Schließen Interglacial deposits. |
| Northern Europe: | Sand, gravel, and superficial erratics. [252] |
Marx’ Worte.
Schließen Folgen
dann:
Interglacial deposits of Switzerland;
interglacial river-terraces at Camischollas; Glacial
and interglacial deposits near Thoron; at Dürnten and Utznach; at the Bois
de la Batie.
Interglacial beds of
Northern Italy; ancient glaciers of the Lago
d’Iseo; Lacustrine deposits of the Val
Borlezza; Deposits in the Basin of Gandino;
Lignites of Leffe; Lacustrine Deposits in Val Adrara and Val Forestro;
Deposits in the Upper Val D’Arno.
Interglacial Deposits of Central France; Pumiceous conglomerate and associated deposits at Perrier, near Issoire; Glacial and interglacial deposits in the valleys of the Ain and the Rhone; Successive glacial epochs in the Vosges mountains; 2 glacial epochs in the Pyrenees; Interglacial deposits at Gibraltar; Probable interglacial age of similar deposits in Malta. [297]
Marx’
Worte.
Schließen
Geikie
schliesst von den facts adduced, dass die
s.g. Glacial Period interrupted more than once
Zusatz von Marx.
Schließen (oft 4 times) by interglacial
epochs of long continuance, during which the Pleistocene mammalia occupied the low grounds vacated by the glaciers and the great mer de
glace; elephants, rhinoceroses and hippopotamuses living then as
far north as England and Northern Germany. Palaeolithic
man was also an interglacial resident in England
and Switzerland, and doubtless of many other parts of Europe at the
same time … Wie concluded dass die
Pleistocene river-deposits, with their Alpine and arctic
fauna, must have been contemporaneous with the former much greater extension of snowfields and glaciers in
Europe, so the laurels and fig trees of Northern France, and the hippopotamuses and elephants so generally distributed through the Pleistocene beds of Northwestern Europe, must
be synchronous mit flora u. fauna of interglacial ages.
(330)
Bei Geikie, S. 331:
Chapter XIV.
Schließen
V VI) Climatic and Georgaphical distribution of
Pleistocene
Period.
Bei Geikie, S. 331: Pliocene
Schließen
Pleiocene
Period: Climatic and geographical conditions während selber; gradual change of climate u. commencement of
Bei Geikie, S. 331: Glacial
Period
Schließen
Ice Age
; während letzteren modification of fauna and flora.
Geographical conditions in Pleistocene age;
land-connection between Europe and Africa; continental condition of
British area; dry land in English Channel.
Pleiocene Strata, human relics in selben; cut bones in Italian Pleiocene;
Miocene Strata, human relics in same;
At beginning of last interglacial epoch: geographical
conditions in Europe; migrations of plants and animals; character of
interglacial climate; at climax of last
interglacial epoch: geographical conditions; gradual deterioration
of climate; geographical conditions towards close of last
interglacial and beginning of last glacial epoch.
Last glacial epoch: Migrations of plants and
animals; final disappearance of great glaciers
etc[.]
Distribution
|110
of interglacial deposits.
Marx notiert hier die von Geikie (S. 331) dem
„Chapter XIV“ vorangestellten Angaben zu dessen Inhalt.
Schließen
Interglacial age of Paläolithic
man and mammalia of Southern group.
Vorhin noch gewiesen, dass die
cave[-]
u. river[-]accumulations
in der That synchronous mit den glacial
u. interglacial deposits; all laid down during one and the same
long period, die characterised durch several extraordinary changes
of climate, and certain considerable modifications in the outline of sea and
land. Bei Geikie, S. 332: When
therefore I use the term “Pleistocene Period” in future, it will be
understood as comprehending all the great cycle of changes embraced
in what is known as the Ice Age or Glacial Period.
Schließen
„Pleistocene Period“
also bei Geikie identisch mit dem
was sonst Ice Age or Glacial Period
genannt.
(331, 32)
Bei
Geikie, S. 360: Are these facts, thus briefly recapitulated,
sufficient to prove that Palæolithic man did not survive the last
glacial epoch? Well, they go a long way to do so, and when their
evidence is taken in connection with that furnished by the
postglacial deposits, the result appears to me to amount to a
demonstration that the manufacture and use of Palæolithic implements
came to an end in our continent during the last glacial
epoch.
Schließen Nach Geikie
»the manufacture and use of Palaeolithic
implements« – u. aller Wahrscheinlichkeit nach die
existence of Palaeolithic man –
[»]came to an end
during the last glacial period«, überlebten also nicht die
Pleistocene period. (p. 360)
To demonstrate the post-glacial age of Palaeolithic man, we must show that his relics and remains occur in true post-glacial deposits – that is to say, in beds which have accumulated since the disappearance of the last great extension of glacier-ice in Europe. Aber there is no case on record of such an occurrence. Neither of Palaeolithic man nor of the southern mammalia – elephants, rhinoceroses, hippopotamuses etc – has a single trace been met with in any post-glacial deposit. The most recent accumulations in which such traces appear are clearly of interglacial age. (p. 361)
Bei Geikie, S. 363:
Chapter XV.
Schließen
VI VII) Neolithic, Bronze, and Iron Ages.
Difficulty of ascertaining the relative antiquity of
Neolithic relics. Zusatz von
Marx.
Schließen (in Europe) (363) Letztere viel zahlreicher als die
paläolithischen; letztere restricted to caves in various countries
u. certain alluvial deposits in France u. South of England, weniger
zahlreich in Deutscld, Spanien, Italien,
Griechenland. Dagegen die
weapons, implements, and ornaments der Neolithic
times strewn broadcast über Continent, von
den Ufern des Atlantic bis zu den
Grenzen v. Asien, u. von Scandinavien u. Russia bis Atlantic Mediterranean
. – Archäologen Bei Geikie, S. 364:
have found much difficulty
Schließen suchen das
comparative Alter neolithischer implements zu bestimmen
durch den Character ihrer workmanship. Aber mit den
schönst shaped u. hoch polished specimens of stone
work finden sich rudest u. simple implements so associated dass sie offenbar beide
used durch ein u. dasselbe Volk. Selbst wo in one particular
„find“, z. B. in many „kitchen-middens“, alle
implements are rude u. simple, können sie, so
far as the evidence of the implements alone is concerned to the
very closing stage of the
neolithic age gehören, statt sehr alt zu sein, nämlich relics of some poor and comparatively weak tribes
sein die Europa gleichzeitig mit stronger u. more
advanced Bei Geikie, S. 364: races
Schließen tribes bewohnten. Bei Geikie, S. 364: Unfortunately the student
of Neolithic archæology is in large measure deprived of the help
which geology accords to the investigator who essays to interpret
the records of Palæolithic times
Schließen Bei Neolithic age, zu
grossem Theil beraubt der Hilfe der
Geologie, die indicator in Palaeolithic age; nur in seltnen Fällen gefunden any
superposition of later Neolithic upon earlier Neolithic
accumulations; u. selbst wo dies der Fall, scheint
die
Differenz in den implements der beiden
Stadien eher hinzuweisen auf dispossession of
one tribe durch andern als auf progress of
Bei Geikie, S. 364:
any
Schließen
one
particular race. So
protracted das Neolithic age sein mag, unbedeutend verglichen mit
der Zeitlänge der Palaeolithic period;
dies gilt in der That von Schluss der
Palaeolithic period bis heutigen Tag; Bei Geikie, S. 365: Nay,
the time which has elapsed from the close of the latter age even up
to the present day cannot for a moment compare with the æons during
which the men of the Old Stone Period occupied Europe
Schließen die ganze Post-Palaeolithic
period nur ein moment verglichen mit den
aeons, während denen die
men of the Old Stone Age Europa inne
hatten.
Die Entzifferung der relative antiquity des
Neolithic age Bei Geikie, S. 365: the province of the
archæologist and the anthropologist rather than the
geologist
Schließen
mehr Sache des
Archäologen als des Geologen
. Bei Geikie, S. 265: A close comparison of the
human relics and remains has already cleared up much that was
obscure, and we may hope that as time advances our knowledge of the
different phases through which civilisation progressed during the
New Stone Period will be considerably increased, and that we will
yet learn much more of the various races which then occupied Europe
contemporaneously or successively.
Schließen (kömmt namentlich
heraus auf Vergleichung der various
races of men, deren Reste gefunden)
[363–365]
Bei
Geikie, S. 365: “Kjökkenmödingr,” or kitchen-middens
Schließen
Kjökken ⦗kitchen⦘ mödingr ⦗dungh dung heaps⦘
of Denmark; bestehn meist aus den
shells edibler Mollusken, wovon the most abundant
oyster, cockle
Übersetzung in Klammern von Marx.
Schließen (Herzmuschel), mussel u. periwinkle; sind commingled more
od. less mit bones von mammals,
birds u. fish, u. ebenso many implements of stone, bone, and horn, together mit potsherds; generally findet man die
middens near the coast u. bes. an den
shores des Lymfjord u. des
Kattegat; scheinen nie an den
Ufern der Nordsee gefunden zu werden; sie bilden mounds oder banks v. 3 od. 5
bis 10 Fuss hoch, weit 150–200 feet u. lang manchmal nearly 350 yards. Wo
das Ufer niedrig u. shelving, die mounds occur nur
wenige feet above high-tide mark, aber erreichen etwas höheres Niveau wo die coast more
abrupt; sie zeigen sehr oft hollows or depressions on the
top u. solche die excavated worden sind, have disclosed layers of charcoal u. small platforms
of flat stones, die evidently old hearths.
Wurden zuerst examinirt durch die dänischen
savants
Forchhammer
,
Steenstrup
u.
Worsaee Worsaae
, Bei Geikie, S. 366: came to
the conclusion that they were
Schließen erklärten sie
für
refuse-heaps accumulated round the dwellings of some
ancient coast-tribe u. unterstellten
die depressions u. hollows als indicating the position of the huts and tents,
während of course die
hearth stones marked the sites of
old fire-places. Immense numbers of
implements obtained v. den middens, alle ausnahmslos aus Stein, Horn, od.
Knochen; not a single trace of metal
Bei Geikie, S. 366: has yet
Schließen
has
turned up, die
flint-implements u. weapons in Form sehr verschieden von den palaeolithischen, aber rudely finished u.
selten od. nie polirt. Nur sehr wenige well-worked implements, die meisten davon
broken or imperfect, gefunden; diese Seltenheit besserer implements beweist
nach Worsaae, dass die Danish
kitchen-middens men in very early Neolithic times
lebten, bevor great skill in the manufacture of stone implements acquired;
nach Steenstrup lebten die rude denizens
der coast-lands gleichzeitig mit weiter entwickelten
tribes – knowing how to grind u. polish their
instruments – occupying the inland districts. Marx verweist auf Geikie, S. 537 (siehe unten
S. 124).
Schließen Nach
Geikie
(sieh später) they belong probably to a late Neolithic age, jedenfalls nicht zu so early age wie Worsaae will.
[365–367]
|
Cockle, mussel, u. periwinkle shells der middens
larger als die der same mollusks now auf selber
Küste, während oyster daselbst
jetzt ganz verschwunden, dies weist hin auf frühere salzigere Beschaffenheit der Ostsee.
Die
position der shell-mounds zeigt that the relative level of sea and land in the part of
Denmark apparently unverändert geblieben to
the present day. Völlige Abwesenheit der shell-mounds
along the west coast of Denmark erklärt durch fact that das Meer has made great encroachments
there u. shell-mounds dort Bei Geikie,
S. 367: have probably been demolished
Schließen demolished mit dem
ground they rested upon. [367]
Die
fish remains, gefunden in den shellmounds,
schliessen ein die von Häring, dorse Übersetzung in Klammern von Marx. – Möglicherweise war vielmehr
eine nur in der Ostsee vorkommende, von Linnaeus ursprünglich als
Gadus callarias beschriebene Unterart
der Dorsche gemeint.
Schließen (Butte), cod,
flounder u. Aal. Von den
Vogelknochen die most interesting die des capercailzie
Übersetzung in Klammern von Marx.
Schließen (Auerhahn) u. great auk (Alca impennis) Zusatz von Marx. –
Der Papageitaucher (Fratercula arctica) ist nur eine der zur Familie
der Alkenvögel gehörenden Arten. Bei dem von Geikie (S. 367)
erwähnten „great auk (Alca impennis)“
handelt es sich um den im 19. Jahrhundert ausgestorbenen
Riesenalk.
Schließen (auk = Alk,
Papageitaucher); letztre species scheint jetzt extinct.
Die
mammalia most abundantly represented by stag, roedeer u. wildboar;
ausserdem urus, dog, fox, wolf, marten, otter, porpoise,
seal, water-rat, beaver, lynx, wild cat, hedgehog, bear (ursus
arctos), mouse u. a small ox. Dog
war domesticated, shown by fact dass die
parts of bones which dogs will devour mostly absent.
No trace of any other domestic animal wie ox (bos
taurus), sheep, goat, or hog; die
northern mammals der socalled reindeer period
ebenfalls wanting. [367, 368]
Keine human skulls found in den mounds, aber
wohl in certain tumuli u. here u. there in the peat of Denmark
[;]
are thought to belong to the same period; sind small, round with prominent ridges over the eyes, facial
angle well developed; more or less characters
analogous to that of the Lapps. – Bei
Geikie, S. 368: Ignorant, apparently, of agriculture, or of the use
of textile plants.
Schließen No agriculture; no use of
textile plants
; coarse hand-made
pottery u. chipped flints; denn doubtful ob
die few polished stone implements found
wirklich fashioned von den mound builders u. nicht conveyed v. some Bei Geikie, S. 368:
neighbouring people.
Schließen Nachbar
tribes.
Ihre garments bestanden
wahrscheinlich nur aus skins of
animals snared or killed in the chase. Die oben erwähnten
mollusks waren
wahrscheinlich auch largely used for bait; denn grosse quantities von
Häringsknochen
, von Knochen
von cod u. andrem Tiefseefisch zeigen dass die fishermen dared to
trust themselves in their canoes for some distance from the
shore. In andern Zeiten jagten sie, u. der Katalog von birds u. beasts secured zeigt both skill, courage u. cunning
, . Manchmal they were at straits u. assen
gelegentlich ihre dogs, bewiesen durch die
bones (v. dogs) found split, for the sake of the
marrow, wie die andrer Thiere. Little, roundheaded people coiled up under their skin-tents, or squatting round their fires,
toasting fishes and roasting bones, . Als „a faithful enough portraiture of the
ancient fishermen of Denmark“ zitiert Geikie hier (S. 369) Heinrich
Heines „graphic, if not very complimentary, description of the
modern Laplanders“ im „Buch der Lieder“ („Die Heimkehr“, VI): “In
Lappland sind schmutzige Leute, Plattköpfig, breitmäulig, und klein;
Sie kauern ums Feuer, und backen Sich Fische, und quäken und
schrein.”
Schließen wie
certain coasttribes do up to the present day
[368, 369]
Shellmounds ähnlichen Charakters auf den opposite coasts des
Kattegat in Scania; in Schottland nicht
ungewöhnlich, aber sehr verschiednen Alters; in levels v.
2 od. 3 bis 50 feet or so über Seeniveau, on the shores of the Firth of Forth, of the St. Andrews Bay, of Forfarshire
Zusatz von Marx.
Schließen (i. e. Angus), Moray Firth,
in the Outer Hebrides, No shellmounds found on East Coast of
England, aus selbem Grund warum nicht auf West coast of Denmark – Von Marx (nach
Geikie, S. 367) hinzugefügt.
Schließen encroachment of sea upon they the land; wohl aber auf englischer Westküste u. in Irland. Siehe [Achille]
Delesse: Lithologie des mers de France et des mers principales
du globe. (Publications scientifiques-industrielles de
E. Lacroix.) Paris [1871]. T. 1. S. 436.
Schließen
Delesse
(Lithologie des Mers de France)
erwähnt at St. Michel-en-Lherm (coast of Poitou
north of La Rochelle) mounds or heaps of oysters and other
shells at 10 mètres above the sea, u. 6 kilomètres von der
shore,
wahrscheinlich sind sie of nature of
kitchen-middens. [369]
Famous lake dwellings of Switzerland, described by
Dr. Keller
and others; zeigen beträchtlich mehr advanced Bei Geikie, S. 370:
phase of civilisation.
Schließen Zustand als die
kitchen-middens; sie indicate ausserdem the successive
stages wodurch die primitive inhabitants of
Switzerland passed from the Neolithic through the Bronze into the Iron
Age.
Nach der Beschreibung Dr. Keller’s (Lake dwellings of Switzerland and other parts of Europe) the first group, Pile dwellings, die zahlreichsten in lakes of Switzerland and Upper Italy .
1) Pile dwellings (wo die Piles driven into the bottom of the lakes) nach Keller zeigen während der 3 Ages – Stone, Bronze u. Iron nur einen Unterschied – im Bronzage weiter entfernt von shore u. deeper in the lakes than those which belong to stone age. Manchmal large numbers of stones employed um die Grundlagen der dwellings zu verstärken; nach Keller brought down in boats u. thrown down between and around the piles; er erwähnt at Peter’s Island in Lake of Bienne a boat filled with stone where [it] sunk by too heavy freight.
2) Frame Pile Dwellings sehr selten; wo bottom of lake too soft mud
to drive the piles directly into them; dort die piles fixed by a mortise-and-tenon arrangement
Übersetzung in Klammern von Marx.
Schließen (Zapfenlockarrangement)
into split trunks, lying horizontally on the bed of the
lake.
3)
Fascine
Übersetzung in Klammern von
Marx.
Schließen
(Faschinen)
Dwellings; substructure of
successive layers of sticks or small stems of tree built up from the
bottom of the lake till they reached above the lake-level.
Gewöhnlich occur upright piles, doch nicht als support der platform, sondern als stays or guides for the great mass of sticks, built up between and
around
them.|
Die
foundations der lake-dwellings
Zusatz von
Marx.
Schließen (wonach Keller
sie gruppirt) of course better known als die
superstructures. Die
Platform, worauf diese standen, covered over mit clay, wahrscheinlich
tramped or beaten down upon the rough surface of wood, u. sometimes the clay
enclosed a layer of pebbles. The walls or sides der
Hütten formed of a wattle- or hurdle-work of
small branches woven in between piles or stakes u. covered with a thick coating of clay; nach Keller
scheinen alle huts rectangular gewesen zu sein;
nicht bekannt, ob sie getheilt in Marx’ Wort. Bei Geikie, S. 371: several
rooms
Schließen
appartments
(several rooms); scheinen thatched gewesen zu sein mit reeds and
straw, deren remains abundantly met with in the lake dwellings.
Jede Hütte hatte ihren Herd, bestehend aus 3 or 4 large
slabs of stone; u. v. dem fast allgemeinen
Vorkommen of clay-weights for weaving, scheint jede
mit a loom provided gewesen zu
sein.
Lake dwellings auch sonst in Europa; ausser Schweiz u. Italy in Baiern, Oestreich, Ungarn, Mecklenburg, Pommern, Frankreich, Wales, Irland u. Schottland.
Die „Crannoges“ v. Irland u. Schottland wahrscheinlich rather artificial islands than dwellings im vorigen Sinn; kommen nächst in Charakter den Fascine Dwellings; manche auch composed of earth u. stones, od. von mixture der letzteren mit branches and stems of trees. – Traces of log-houses found in certain peat-bogs in Ireland; in various places of England curious pit-like dwellings or „hut-circles“, wovon einige zweifelsohne zu neolithic age gehören, andre zu viel späterer Periode. [369–372]
Immense Zahl v. implements, weapons, fragments of pottery, bones of various animals gefunden in den débris der old lake dwellings; geht draus hervor: im neolithic age die lakedwellers tilled ground, cultivated wheat u. barley, die ihr HauptNahrungsmittel gewesen zu sein scheinen; flax grown by them, largely employed in manufacture of cord, netting, ropes, mats, coverings, cloth; many pieces preserved, show the skill of the weavers. Quantity of potsherds found on the sites der old dwellings, some portions showing patterns and ornamentation; designs of various cups and vessels prove, that obgleich ignorant of the potter’s wheel , the lake dwellers geschickt in manipulation of clay.
Auch abundance of stone implements, aber »flints« lang nicht so zahlreich wie in den
neolithic „finds“ of Western Europe; flint rar in der Schweiz; sie suchten sich aber
sonst Steine heraus die Zähigkeit mit Härte
verbinden. Häufig implements of horne horn, bone, and wood. Marx’ Wort. Bei Geikie, S. 273: But the
contrast between Neolithic and Palæolithic times is still further
emphasised by the fact that […]
Schließen
Hauptunterschied
v.
Palaeolithic times: domesticated animals bei den lake
dwellers – sheep, goat, ox, horse, pig, dog; some of
them accommodated in stalls adjoining the huts. In
den refuse heaps, accumulirt on the bottom of the lakes
underneath u. in unmittelbarer Nachbarschaft der Platforms,
gefunden many remains of wild mammals, birds, fishes,
reptiles, woraus ersichtlich dass die lake dwellers snared
and hunted fox, marten, polecat, wolf, wild cat, beaver,
elk, urus, bison, roedeer, stag, boar.
Zusatz von
Marx.
Schließen
(elk = Elch,
Elenthier)
Unter den
birds: Goldadler, Falken, Eulen,
starling, crows, pigeon, grouse, stork, heron, crane, coot, gulls, swan,
goose, ducks etc, the water-birds
predominating. Die
Amphibien u. Fische alle of common indigenous origin, wie frog, perch, bleak, pike etc.
Keine Spur der characterist. Pleistocene mammalia, Rennthier
scheint unknown gewesen zu sein, obgleich vorkommend in
postglacial u. neolithic accumulations in Britain. [372,
373]
Siehe [Oswald Heer:] Abstract of the treatise
on the ‘Plants of the lake dwellings.’ By Dr. Oswald Heer. Zürich,
1866. In: Keller: The lake dwellings of Switzerland and other parts
of Europe [...] Vol. 1. S. 518–536.
Schließen
Professor Heer
hat gezeigt dass
einige der cultivirten Pflanzen der
lakedwellers nicht indigenous, sondern introduced; so Triticum turgidum (ägyptischer Weizen), hordeum hexastichon (the six-rowed barley) u. Silene cretica, a South European weed, accidentally
introduced at same time. Dies zusammen damit, dass Schwein, Schaaf, Ziege u. wahrscheinlich Ochs descended nicht von
europ., sondern von asiatischen species, macht sehr
wahrscheinlich dass die
neolithic inhabitants der Schweiz
ursprünglich vom Osten kamen, cereals u. domestic
animals mit sich bringend.
[373, 374]
Zwischentitel
von Marx.
Schließen
Bronze age der Swiss lake
dweller:
Uebergang von neolithic zu Bronzage bei ihnen
gradually u. peacefully effected; no evidence dass a bronze[-]using people had invaded Switzerland u.
overwhelmed Bei Geikie, S. 374:
their Neolithic predecessors
Schließen their neolithic
inhabitants; vielleicht ersten Bronzimplements ⦗actual scarceness of metals in
Switzerland⦘ obtained by barter and imported; by u.
by the ores selbst u. nach u. nach lernten sie
Manufacture of such (Bronze) implements u. weapons. Aber gewiss dass stone fortfuhr gleichzeitig mit Bronze
angewandt zu werden. Pottery des Bronze age
zeigt einigen Fortschritt verglichen mit neolithischem, aber noch nicht in use potter’s
wheel. In den settlements pertaining to
the Bronze age zahlreicher die remains of
domestic animals, wovon geschlossen dass flocks u. herds zahlreicher geworden. –
Das people blieb aber a race of
agriculturists, fishers, and hunters. – Human remains sehr selten
met in den lake-dwellings; sehr wahrscheinlich waren sie of same type wie die deren remains in den zahlreichen tumuli or burial-mounds u.
cromlechs distributed over a wide area of Europe
Die lake dwellings continued in use down to the Iron Age, u. selbst bis in Römerzeit hinein; bewiesen durch das fact, dass Roman implements found commingled with those of stone and bronze on not a few old sites.|
113
Certain crescents of
earthenware, die Keller als
sacred implements emblems des moons Bei Geikie, S. 375: supposed
Schließen phantasirt,
Siehe
John
Lubbock: Pre-historic times, as illustrated by ancient remains,
and the manners and customs of modern savages. 4. ed.
London 1878. S. 223.
Schließen nach Lubbock
pillows, wie auch die
Figians jetzt noch wooden pillows
or neck-rests of the same kind brauchen, weil Marx’ Ausdruck.
Schließen die eitlen Burschen ihre enormous heads of hair nicht derangiren wollen. The
very long bronze pins found mit diesen „crescents“ zeigen an, dass during Bronze Age the hair was very long u. carefully arranged. [374, 375]
Unter den zahlreichen memorials der Neolithic, Bronze u. Iron Ages – scattered über Europa – die most striking die barrows, cromlechs, standing stones u. other „rude stone monuments“.
Examination der barrows zeigte dass sie grösstentheils Grabhügel; gewährten den Archäologen sehr interessante information über die various people die successiv das Land bewohnten. Diese alten tumuli gehören sehr verschiednen ages an, viele der Bronze Era, nicht wenige dem Eisenalter u. selbst der post-Roman period.
In Britain 2 Arten tumuli, the long barrows u. die
round barrows, erstere neolithisch, letztre referred theils zu Bronze-, theils zu more recent times. Die
people die constructed the long
barrows »dolichocephalic« or „long-headed“ race, die Constructors der »round
barrows« – »brachycephalic« od. „broad-headed[“]
. Die
„long-heads“ of Britain unbekannt mit Gebrauch von
Metall, scheinen scheint eingeführt worden zu sein durch ihre „broad-headed“ conquerors, die die round barrows
construirten. Bei Geikie, S. 376: In
Switzerland, however, a knowledge of metals was apparently acquired
in a peaceful way by tribes who had formerly used only stone, wood,
and horn.
Schließen (Dies also anders als in
Schweiz) Die
relics met in the more ancient tumuli schlagend marked off in character u. appearance von
den rude u. simple relics der Palaeolithic times. Ueberbleibsel verschiedner gezähmter Thiere u. of handmade pottery in Neolithic burialplaces
gelegentlich gefunden.
Ueber die
„long-heads“, as representing the present Basques of Northwestern Spain, the swarthy Frenchmen of Aquitaine, die
small dark Welshmen of Denbighshire u. das
darkhaired people in Southwest of Ireland – in fact all Celts, thus dating back in Britain u. France to the
close of the Neolithic age; had in Bronze age shock mit Belgae. Siehe
Dawkins:
Cave hunting [...] S. 220–230; und derselbe: Early
man in Britain [...] Ch. 9–12.
Schließen
(compare
Dawkins
)
[375, 376]
Die
neolithic men häufig cave-dwellers, his their hearths u. die débris ihrer Feste gefunden in many caves in England,
Belgium, France, Spain u. other countries; in allen diesen regions
die
animal remains angehörig eingebornen species od. solche die dort in
historischer Zeit gelebt. So, in den
Siehe
F[elix]
Garrigou, H[enri] Filhol: Age de la pierre polie dans les
cavernes des Pyrénées Ariégeoises. Paris, Toulouse
[1866]. S. 1–41 (bes. S. 5, 17, 30) und S.
61–64.
Schließen
caves der Pyrenees in
Ariège, explored durch
Garrigou
u.
Filhol
found remains of oxen ⦗Sieh
v. den genannten: »Age de la Pierre Polie dans
les cavernes des Pyrenees Ariégeoises«⦘, nämlich Bos primigenius, B. frontosus, B. brachyceros; a sheep gleich dem wie es oft gefunden in den
peatbogs, goat, stack stag, roebuck, wildboar (Sus scrofa, ferus u. palustris), brown bear, wolf, dog, fox, chamois
u. many birds. Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗Wild Boar = sus
scrofa ferus u. palustris⦘ Selben authors erwähnen zahlreiche facts die auf
cannibalism hindeuten als custom der Neolithic
cave[-]dwellers of Ariège. Siehe Thurnam: On
ancient British barrows, especially those of Wiltshire and the
adjoining counties. (Pt 1. Long barrows.) ... S. 186–188.
Geikie (S. 377) verweist hier jedoch auf die Einwände von Greenwell: Mr. Greenwell, who was for
some time impressed with the force of Dr. Thurnam’s argument, now
concludes from subsequent careful analyses of the evidence that this
view cannot be maintained. (Siehe William
Greenwell: British barrows: a record of the examination of
sepulchral mounds in various parts of England. Together with
description of figures of skulls, general remarks, and an
appendix by George Rolleston. Oxford 1877. S.
544–550.)
Schließen Selbes nach Dr Thurnam
in
Britain. Neolithic peoples
quarrelled, fought, killed wie die
savage tribes of Africa heutzutag; viele ihrer implements können nur have been intended for
weapons of war, fortified dwelling-places, and
camps. Sie müssen in future
state geglaubt haben; zeigt ihre custom of
burying weapons, implements, u. ornaments in
graves, u. of placing a vessel supposed to have
contained food beside the dead. [376, 377]
Neolithic, Bronze u. Iron Age – d.h. jede dieser
stages in einem Land nicht immer correlate to the stage of contemporary
people in other countries. Im Allgemeinen die
Neolithic cavedwellers of Wales, Belgium, Pyrenees
u. other areas, u. die constructors der »long
barrows« in Britain were contemporaneous
mit den
Neolithic lake dwellers of Switzerland.
Während hier (Schweiz) Uebergang aus neolithic to Bronze age
graduell u. pacific, sonstwo those tribes who had
possessed themselves with bronze weapons might now and again invade and overcome neolithic people. Z. B. in North of Scotland people were living in about same
way wie Danish shell-mound builders, destitute of
metallic
Bei Geikie,
S. 378: implements
Schließen
instruments
, long after the
Bronze age had been succeeded by the Iron age.
Das bisher angegebne bestätigt was früher sich schon zeigte – Bei Geikie, S. 378: how
great the gap is [...]
Schließen den absoluten gap
that
separates neolithic and palaeolithic times. In allem andern
der
Neolithic man productiv ungleich weiter als
der Palaeolithic, ausser künstlerisch.
There are no sculptures, no etchings or outline drawings
of animals in Neolithic or Bronze age that can equal the marvellous
work of the reindeerhunters of Périgord u. Pyrenees.
Selbst die drawings der modern
Eskimos stiff u. poor compared with the more
perfect etchings of the Reindeer period. –
Neolithic European man nicht the lineal descendant of his palaeolithic predecessor. All evidences evidence points in the opposite direction.
Neolithic man, when appearing in Europe, came as an agriculturist u. herdsman; seine relics u. remains
erscheinen wieder u. wieder unmittelbar über den
Pleistocene deposits in denen wir keine Spur
weiterer Entwicklung finden ausser der represented by the savages who contended mit den extinct mammalia.
Great change hatte unterdess stattgefunden in fauna u.
flora of Europe. Fast alle most
characteristic southern
Bei Geikie, S. 379: mammals
Schließen
animals
occupying Europe
während der letzten interglacial period verschwanden vor dem close
|114
der succeeding glacial period, ein Theil davon
retirirte zu südlicheren Climas, andrer starb aus. Selbst die
arctic or northern group, die at the climax of the glacial cold nach dem Süden geflüchtet
wanderten wanderte wieder allmälig nach Norden mit Wiederkehr günstigerer
klimatischer conditions. So sobald Neolithic man auf europ. Scene
erscheint, war temperate fauna wieder in Besitz v.
Centraleuropa. Unser letzter glimpse at
Palaeolithic man in Südfrkch, wo Rennthier u. its alpine u.
northern congeners seine Begleiter; unser first glimpse
at neolithic man, den Nachfolger des erstern, in Centraleuropa, von wo northern fauna u. flora
bereits verschwunden. [378–380]
Bei Geikie, S. 381:
Chapter XVI.
Schließen
VI VIII) Postglacial u. recent deposits of the
British
islands.
Zwischentitel in Klammern von
Marx.
Schließen (1) Schottland)
Die physical conditions of »late glacial times«: Scandinavian peninsula submerged for some 600 feet below its present level; a cold ocean, stocked with arctic u. boreal shells, washed the shores of Scotland, while large snowfields covered the higher grounds and glaciers of no mean size in mountainvalleys, even in some cases descending to the sea level. Ebenso in the hilly districts of England, Wales u. Ireland snowfields u. glaciers. In Norway very large glaciers still filled certain of the fiords and calved their icebergs in the sea. In the Alpine Regions of middle Europe, great snowfield snowfields continued to feed extensive mers de glace, and the rivers of the Continent carried down in floodtime immense quantities of fine mud, with which they covered wide areas in the low grounds.
Passage v. diesen last glacial times to the
Postglacial period
Bei Geikie, S. 382: cannot always be
traced
Schließen nicht immer nachweisbar; oft gap or hiatus; z. B. manchmal gefunden
clays well charged mit arctic shells sind
direkt überlagert mit peat containing abundant
roots u. trunks of large oaks and other
trees. The bed of an arctic sea hier
converted into dry land u. the climate became temperate, aber die deposits worin die gradual
amelioration of climate might be traced, fehlen. – In Schottld besser supplied displayed als sonst in British area the succession of
postglacial deposits u. ihre relation to
accumulations of glacial age. – [381–383]
The lower portions of the thicker peatbogs, with their included trees, date probably back to early postglacial times, while their upper parts must belong to a later and often very recent date. [406]
Aiton: Treatise on the Origin, Qualities, and Cultivation of Moss-Earth. [421]
Confer über Bildung v. Peat, submarine forests, peat[-]beds unter u. über forests etc p. 381–426.
Lacustrine deposits (zu unterscheiden von
den
terraces of alluvial detritus common in the
river valleys of Scotland); i. e. numerous sheets of
loam, clay, sand, marl etc which mark the sites of ancient lakes, (einige davon (der lakes) drained in
recent times artificially) silted up and grown
over; namentlich abundant in lowlands of
Scotland, wo manche dieser lakes noch existed
Marx hat diese Jahreszahl von Geikei
(S. 425) übernommen, der sich möglicherweise hinsichtlich
des Erscheinungsjahrs von Blaeus Atlas – 1662 – geirrt
hat
Schließen 1654
, for they are shown as such in
Bleau’s Blaeu’s
Atlas
.
The deep drains cut across these alluvial flats,
zeigen häufig folgende succession:
Marx numeriert die Schichten chronologisch
nach ihrer Entstehung. Bei Geikie, S. 425, sind sie in
entgegengesetzter Folge numeriert, derart, dass bei ihm die
oberste die erste ist: 1. Peat [...] 4.
Boulder-clay.
Schließen 4) Peat, sometimes
containing an upper
forest-bed.
3) Ancient forest
of oaks and other trees.
2) Loam and marl, with lacustrine shells and remains of red
deer etc[.]
1)
Boulder clay.
A Lake must in solchem Fall existirt haben für considerable times time so as to allow of the accumulation of marl, der manchmal several feet thick. In vielen cases scheint der Mergel (marl) due der vital action of Charae and freshwater molluscs, wie Limnaea, Cyclas etc; diese separated the carbonate of lime vom Wasser. Die shells oft obliterated durch spätere chemical changes, so dass der Mergel oft aller organischen Struktur entbehrt. Manchmal enthält der Mergel intercalated layers of loam and sand. In andern Fällen wenig oder kein Mergel gefunden, indem die beds unterliegend den vegetable layers aus Lehm, Sand u. gravel bestehn. Diese detrital accumulations washed into the lake by rain and rivulets, zeigen wie lake nach u. nach silted up. Während dieser Process vorging, wuchsen Bäume am Rand des lake u. dropped oft ihre Blätter, Früchte u. Zweige in’s Wasser. Now u. again deer, oxen u. other animals floated in den lake, perhaps by sudden freshets, u. so ihre skeletons entombed in the mud accumulating below; während der lake diminished, the woodlands increased, the trees always occupying the flat reaches as the water retired. So verschwand lake allmälich u. its site occupied by forest. Manchmal fuhr ein streamlet fort zu fliessen durch das aufgetrocknete lake[-]bed, während häufig ein od. mehre deep pools or lakenets lakelets remained wie bis jetzt in Linton Loch, in Roxburghshire. Nachdem die great oaks u. their congeners flourished lange, ward der low-lying ground worauf sie wuchsen in Marsh verwandelt; die trees decayed u. fell to the ground u. were gradually enveloped by bog-mosses in their upward growth. Here u. there traces of an upper forestbed sometimes occur in the peat, zeigt darauf hin, dass die marshy conditions ceased u. the area wieder fitted für abermaligen Waldwuchs. Der overlying peat zeigt return der marshy conditions u. Untergehn des 2ten Walds wie des ersten.|
115
Remains of postglacial mammalia in these
lacustrine deposits v. time to time obtained in jedem Theil Schottlds,
u. a. Bos primigenius, B. longifrons, wild-boar,
red-deer (oft v. great size), fallow-deer,
roebuck, elk- or moose-deer, Irish deer, reindeer, horse, dog, pig,
sheep, goat, wild-cat, wolf, fox, beaver. Manche davon extirpated in historic times, andre greatly restricted in their range. Noch Ende des 13 Jhdts Biber a native of
Scotland,
seine
skins being mentioned unter schott. exports in an
Act
of David I for fixing the
custom-duties;
kurz nachher extinct, denn nicht mehr erwähnt in ähnlichem Siehe Acta
Parliamentorum regis Jacobi primi. Parlamentum apud Perth. 1424,
26 Maii. C. 23: Of the custum of mertrik skynnis and other
furringis. In: The Acts of the Parliaments of Scotland. Vol.
2: 1424–1567. [s.l.] 1814. S. 6.
Schließen Akt v. June
1424
; reindeer remains sehr selten in Schott.
postglacial and recent deposits; die des elk
(Cervus alces) häufiger, aber dennoch somewhat
rare; remains of Irish deer (C. megaceros) nur
einmal found in postglacial deposits. Letzter
Wolf in Schottland (Highlands) killed 1680. Der
great Caledonian bull still surviving in the
degenerate cattle of Hamilton Park etc wahrscheinlich
direct descendant of the large Bos Primigenius
u. B. longifrons, the long[-]fronted ox survives in Scottish breeds[.]
Nowhere in Scotland any relics of Palaeolithic man or any trace of the characteristic pleistocene mammalia. – The later Stone age dauerte in Schottland lang hinein in die Bronze-Periode des Continents.
Zur Zeit der 40–50 feet beach
Zusatz von Marx.
Schließen (über Sea-level) v. Mittelschottland lebte Neolithic man an
den damaligen Gestaden des Forth u.
hinterliess kitchen-middens, stone-implements,
bone-harpoons u. canoes to testify his
former presence. Nachdem das Meer retirirt to the 25–30 feet level bereits knowledge of metals introduced, as shown durch
die
various objects of bronze and iron met with embedded in the estuarine u. marine deposits of
that stage. Aber, in certain districts, upon the
upper surface of this later marine terrace u. in old sea-caves pertaining to the same level
kitchen-middens u. other finds zeigen
no trace of metal. Also nachdem schon in
CentralSchottland knowledge of metals introduced, people living in northern and other outlying
parts of the country ohne solche. Wann retreated the sea from
the 25–30 feet level? Change scheint to have taken place after
occupation of the land by a Celtic-speaking
people. Bei Geikie, S.
429: Thus, in the Carse of Gowrie, we find prominent mounds,
which must have been islands during the formation of the 25–30
feet beach, designated as Inches, from
the Gaelic “Inis,” signifying “island.”
Schließen Dies daher »vermutet«, weil in the Carse of Gowrie (u. elsewhere) found prominent mounds, which must have been
islets during the formation of the
25–30 feet beach, designated as Inches from the Gaelic „Inis“ = island.
[425–429]
Zwischentitel von
Marx.
Schließen 2) England.
Submerged forests u. peats occur at many places on the coasts of England; most frequently on low shelving shores, where the land falls away with a gentle declivity to the sea; sind manchmal seen in section in the low cliffs or banks of alluvial or detrital matter which are washed by the water at high-tide; an andern Plätzen exposed upon the beach at low-tide, and pass outwards for an unknown distance. Borings at various seaport towns prove their occurrence ⦗of similar land-surfaces⦘ in Tiefen 40 Fuss unter present Meerniveau. Submerged peat has been dredged off the coasts in 60 feet of water u. it has been detected covering the sea[-]bottom in the very middle of the English channel.
The phenomena of submerged forests not confined to one part of England, scheinen alle Meerregions zu charakterisiren wo die requisite conditions of a low shelving shore obtain. – All these sunk forests represent former land-surfaces; they are even more continuous than they appear to be; many old land-surfaces lie concealed below recent beach and estuarine accumulations upon most of the low shelving shores of England.
In der Mehrzahl der Fälle die trees found rooted in the old soil; consist of common species still indigenous to Britain, wie oak, pine, hazel, birch, alder, ash, yew etc[.] Die vegetable layer varies von weniger als 1 foot to 12 or selbst 20 in Dicke u. scheint in einigen Fällen ganz composed of the débris of trees. Gewöhnlicher aber occur the remains of trees at the base of the bed u. covered over mit peat, formed of sphagnum, sedges, rushes, or other marsh-loving plants; the submerged forests repose upon strata of very different ages. In einigen districts z. B. das unmittelbar-unterliegende stratum some member of the glacial series, in andern Plätzen the trees rooted in Palaeolithic or ossiferous gravels, or in strata belonging to the older Tertiary formations. Aber kein einziges Beispiel von any passage-beds to bridge over the hiatus zwischen Glacial Period and the beginning of the Post-Glacial; überall unconformity zwischen den peat-beds u. the latest of the glacial deposits worauf sie may repose. Das Ice Age had passed away u. die later glacial deposits were greatly eroded long bevor die trees der submarine forests had begun to grow. [430–432]
Bei Geikie, S. 432: Among the most
noteworthy of the submarine forests of England are
[...]
Schließen Als ein Beispiel: the Area occupied by the Postglacial u. Recent Deposits along the maritime shores of Cheshire u. Lancashire (vom
Dee bis Morecambe
Bay) bildet a low-lying plain
stretching inland for several miles from the shore. Its inner margin well defined by the 25-feet contour line, aber large part of its surface below the surface of the sea, which
is kept out by a long range of sand hills, u. here u. there by artificial embankments. Die deposits
am dicksten in unmittelbarer Nachbarschaft bei
Seeküste u. what appear to be old buried valleys; nach inland zu werden sie generally dünner; manchmal
sind sie nicht über 6, 10 or 12 feet dick, in other places they swell
out to 80 feet; die
various beds of the series seldom maintain a
definite thickness for any distance, swell out u. thin irregularly; viel
dort borings stattgefunden. Siehe
C[harles] E[ugene] De Rance: On the postglacial deposits of
Western Lancashire and Cheshire. In: The Quarterly Journal
of the Geological Scciety of London. London. Vol. 26.
1870. S. 657.
Geikie (S. 433) verweist auch
auf Charles
E. De Rance: On the relative age of some valleys in the
North and South of England, and of the various and
post-glacial deposits occurring in them. In: Proceedings of
the Geologists’ Association. Vol. 4. February, 1874,–July,
1876. London 1876. S. 221–253.
Schließen Nach
de Rancy
de Rance
folgendes die Marx’ Wort.
Schließen
Average
(general) succession der beds:|
Wie oben (siehe S. 114, Erl. zu „4) Peat, [...]“) numeriert Marx auch hier die
Schichten – anders als Geikie (S. 434) (und De Rance, der Buchstaben benutzt:
A., B., C., [...]) – nicht von oben nach unten, sondern
chronologisch nach ihrer Entstehung.
wie sub 5): Marx’ Worte.
Schließen 6) Sand
dunes;
5) Upper clay and silt,
partly marine (Scrobicularia piperata), partly freshwater (Cyclas
cornea)
4) Upper peat and
forest[-]bed.
3) Lower clay
and silt, wie sub 5) partly marine,
partly freshwater.
2) Sand, with comminuted fragments of
Cardium edule u. Turritella communis.
1) Lower peat and forest[-]bed.
Zusatz von Marx.
Schließen ⦗Es entsprechen sich
hier 1) u. 4), 2) u. 6), 3) u. 5)⦘ Der bottom, worauf diese Deposits rest, almost invariably Boulder[-]Clay
Zusatz von
Marx.
Schließen (also Glacial
Deposit), manchmal aber auch direct Bei Geikie, S.
434: upon the sandstones of the Triassic formation. – Marx
übernimmt die Angabe in der von ihm am Schluss seiner Exzerpte
(siehe unten S. 5)
reproduzierten „Table of Sedimentary Formations“ bei Geikie,
Appendix, Note A, S. 563: 27. Bunter Sandstein.
Schließen auf dem
Bunten Sandstein der Triassic
formation
.
Einfügung von Marx nach der „Table of
Sedimentary Formations“, bei Geikie, Appendix, S. 563/ 564. Dort
jedoch – über 25. Keuper, 26. Muschelkalk, 27. Bunter Sandstein
– als oberste Schicht der Triassic formation genannt: 23. Rhætic
or Penarth Beds.
Schließen Diese formation ist die
unterste der Secondary or Mesozoic u. in
ihr selbst oberste: Keuper; mittlere: Muschelkalk; tiefste (unterste), also älteste: Bunter Sandstein
) .
[432–434]
Es existirt hier, wie in Schottland[,]
strongly[-]marked
unconformity zwischen postglacial beds u. dem sie
unterliegenden boulder[-]clay; lange bevor die trees of the
Lower Peat
Hier und
im Folgenden beziehen sich die meist eigeklammerten Zahlen auf
die nach De
Rance angegebenen Schichten in Marx’ Nummerierung
(siehe S. 115/116 und Erl. dazu).
Schließen (1) began to grow,
ice sheet melted away u. its bottom-moraine deeply incised by streams and rivers; no
trace of late glacial shell-beds met with underneath
the peat; Sprang at once von arctic condition to the remains of
an abundant forest vegetation. Sehr lange Zeit must
have elapsed zwischen final melting des last great ice sheet u.
dem
advent of the Germanic flora. – The lower peat (1) varies von 2 inches zu 10 Fuss
dick; seine trees in vielen cases rooted in the underlying boulder[-]clay, so dass kein Zweifel dass sie grew in situ; gehören zu den usual
species, oak, pine, hazel etc[.] Nach
de Rance
weder animal remains noch trace of man or his
work entdeckt in this oldest member der postglacial
series.
No. 2) Sand chiefly in Form of sandhills along the eastern or inner margin of the great plains, aber continued underneath the overlying deposits to the West. Nach De Rance formed by the action of the sea and wind zu einer Zeit als das Land at relativ niedrigerer elevation als jetzt, u. die coast corresponded closely mit was jetzt die 25[-]feet contour[-]line. Der Sand then spread out in shallow water and upon upon the beach, u. blown inland so as to form a series of dunes entsprechend den sandhills (2) which now fringe the modern coast. Hence das Land, which, during the growth of 1) lower buried forest, must have extended viel weiter in das Meer als jetzt, must have become gradually submerged zu Tiefe below its present level of some 25 feet. Bevor diese submergence fully accomplished waren die trees unterlegen dem Einfluss wachsender Feuchtigkeit – marshes gradually extended their bounds u. wide stretches of peat ere long occupied the site of the ancient forest. Nach u. nach invaded the sea selbst die broad flats, here sweeping away the peat and prostrate timber u. there covering it up with sand and silt and clay (3)[.] Zur selben Zeit die submerged portions der rivervalleys filled up and levelled with the floor of the sea. Nach u. nach die shallowing sea here and there excluded von den mud[-]flats u. wide lakes of fresh water formed. In diesen lakes gray silts accumulated u. Cyclas cornea abounded. Im Mooss Moos wie die mud[-]flats abandoned vom Meer, trees again reappeared, vegetation überhaupt more abundant, at last a dense forest-growth prevailing; Scottish firs u. oaks etc. Dieser Wald wieder verwandelt in Morast (into marshes), Peat bedeckt die sides site of the old woodlands (3)[.] Hier u. da im peat shrubby growths of holly, hazel, spurge, flourishing there then in the drier places, wie jetzt in dem District willow u. spurge growing. Zur Zeit der Forests (4) the sea must have been at a greater distance, alias the land must have extended westward beträchtlich weiter hinein into the Irish sea als jetzt. Mit deccay decay u. overthrow der trees u. dem growth of peat muss stattgefunden haben considerable loss of land. Das Meer gained upon the coast u. here and there an upper marine clay came to be laid down upon the peat. [434–436]
Nach de Rance the oldest relics of man – implements of Neolithic age – in N. 3), Lower clay and silt; im selben bed remains of urus (Bos primigenius), Cervus megaceros (the great Irish deer) and cetaceans. Von N. 4), Upper peat and forest[-]bed have come Celtic u. Roman relics, die ersteren in lower portion, die 2ten in higher portion des bed. [436]
Folgt hieraus: 1) Lower forestbed (1) zeigt hin auf weitere Ausdehnung des Landes u. Clima günstig für abundant forest vegetation.
2) Das Peat, worunter diese trees buried (1) zeigt an feuchtere conditions, ruinirend die Wälder, fostering abundant marsh-plant vegetation
3) Die wide peat-covered plains sanken eventually unter’s Meer zu Tiefe unter ihren ihrem gegenwärtigen 25 feet level. Neolithic man at that time occupant of the land.
4) Sea retreated again slowly u. wide fresh waterlakes freshwater lakes made their appearance.
Marx’ Schlussfolgerung.
Schließen 5) entsprechend (1)
Marx’
Schlussfolgerung.
Schließen 6) The upper Peat (4)
entsprechend (2)
7) The beds über dem peat indicate a recent encroachment of the sea, das wahrscheinlich begann bevor destruction der forests vollendet war. [436, 437] |
117In Cornwallis: postglacial beds mit submerged forest, peat etc resting on tin-ground (formation of the coarse gravels and stones of the stream-tin deposits[)] ; z. B. so famous submerged forest of Mount’s Bay; the tin-gravels to be considered as representative of the closing part of the Glacial Period. [437–442]
Sunk forests and buried
Bei Geikie, S. 445: peat
Schließen
trees
of the Fenland; die Region des letzteren extends inland to west and south von den borders des Wash, so dass it embraces area of more than 1000 □miles, widest tract of level
ground in Britain. Fenland described by
many writers; aber Siehe Sydney B[arber] J[osiah] Skertchly: The geology of the
Fenland. (Memoirs of the geological survey. England and
Wales.) London 1877.
Schließen recent exhaustive exploration durch
S. B.
J. Skertchly
, of the
Geological Survey
, Bemerkung von Marx.
Schließen dem Geikie
folgt, wenn auch nicht
überall in Deutung der facts.
The oldest of the true Fenbeds
Zusatz von Marx.
Schließen – i. e. the lowest – are certain
unfossiliferous gravels, found almost
everywhere paving the bottom of the ancient
silted[-]up basin u.
extending more or less continuously along the margin
of the Fenland, wo, nach Skertchly, they evidently indicate a
former line of beach. … Diese gravels stretch along the margin of the fenland in a continuous
band von Sleaford bis Peterborough, an
welchen beiden points they merge into „valley
gravels“, i. e. gravels of fluviatile origin. Sie pass clearly unter the silt and peat, u. man findet sie immer wieder in cuttings, borings u. other sections throughout
the Fenland; hence „they form a more or less complete flooring to the
basin, just as at the present time the bottom of the Wash is similarly
covered.“ Geikie (S. 447) zieht hier nicht das
vorher erwähnte Werk von Skertchly (The Geology
of Fenland [...]) heran, sondern ein Buch, das dieser
gemeinsam mit Samuel Miller publiziert hatte. Siehe Samuel
H[enry] Miller, Sydney B[arber] J[osiah] Skertchly: The
fenland past and present. London 1878. S. 354/355.
Marx zitiert nach Geikie, S. 447.
Schließen
(Skertchly
)
Marx’ Worte.
Schließen Hence, schliesst Geikie
, both by their geological position and their organic
contents (mammalian remains) the „beach[-]“ and „floor[-]gravels“
of the Fenland cannot belong to the glacial series, sondern sind of post-glacial age. Das basin selbst ist excavated zum Theil in Oolitic strata, zum Theil in
boulder[-]clay. Einfügung von Marx nach der „Table of
Sedimentary Formations“, Geikie, Appendix, S.
563/564.
Schließen ⦗Oolitic gehört
zur Jurassic, i. e. Mitte der Secondary Period⦘ Der
boulder-clay ist die boue
glaciaire der great ice-sheet which probably flowed
south as far as the Thames; belongs to climax der
glacial period, daher unendlich älter als irgend ein Theil der
fenbeds, wie alt diese immer sein mögen. Hier u. da the level surface des Fenland broken by the present presence of slight hills u. rising grounds, forming islands so to say in its wide expanse;
diese islands composed of of
ancient river- and estuarine gravels resting
upon boulderclay; they indicate the former existence
of a land higher than the present, when the coast-line was not so
far east. The gravels have yielded Palaeolithic implements and remains of the mammalia
characteristic of the Pleistocene times. The old
land occupied by Palaeolithic man and
his congeners had been worn down by
river-action, and cut back for miles by the
sea before the oldest of the Fenbed began to accumulate. Break
between the Palaeolithic deposits and the overlying more recent
accumulations, the latter resting upon a highly denuded surface of the
former; Palaeolithic u. Neolithic series being not conformable. – The
beach- and floorgravels probably indicate an early postglacial submergence, doch
– in absence of marine remains – fehlen
die Beweise davon.
Beds über den beach- u. floor[-]gravels bestehn aus marine silt u. clay, peat u.
shellmarl, diese aber interosculate so, dass offenbar peat u. shellmarl formed at one place,
während gleichzeitig silt
accumulating elsewhere, u. dies alternately. The
gravelpaved basin worin diese accumulations rest gradually conquered from the sea chiefly by the deposition of
silt, brought in, says
Skerctchly
Skertchly
, durch die
sea selbst at the slack of hig water high-water
Zusatz von
Marx.
Schließen ⦗zwischen Ebbe u. Fluth;
Todtwasser⦘ upon the coast.; dieser process going on mit
wenig Unterbrechung since the Fen peat u. silt began to form. –
Dass Land früher more extensive proved
durch die
buried forests. Nach Skerctchly Skertchly
forests occur mindestens at 4 horizons u. an
einem Platz nicht minder als 5 buried forests einer
über dem andern mit separating beds of peat.
Der
lowest forest rests upon the floorgravels, zeigt dass, after the deposition of the gravels,
sea retreated and a well-drained landsurface
existed in its place. “The next horizon includes the trees which occur
at about 10 feet from the surface; the third those about 5 feet from the
surface; the fourth [those] nearer the surface than
the 3d.“ Siehe Skertchly:
The geology of the Fenland [...] S. 171. Marx zitiert
nach Geikie, S. 448.
Schließen
(Skertchly
)
In einigen sections nur 3, 2
Zusatz von Marx.
Schließen (untereinander begrabner) Wälder,
manchmal selbst nur ein einziger. The most constant
of all the forests appears the lowest, das der upon the basement gravel[-]beds. Die
trees u. shrubs Eiche
(Quercus robur), pine Fragezeichen von Marx. Bei Geikie, S. 448: probably Pinus sylvestris
Schließen
(Pinus sylvestris?
), elm, yew, birch, hazel, alder, willow
(several species), alle still natives des Fenland except Pinus
sylvestris.
Jedes forest[-]bed bedeckt durch greater od. less thickness of peat, aber an vielen Plätzen dicke u. extensive Peatbeds ohne traces of trees; ausserdem similar seams of peat interstratified again and again with marine silt u. clay.
Shell-marl occupies auch considerable areas in Fenland, points to former existence of shallow lakes or meres; abounds with shells of such genera as Pisidium, Planorbis, Limnaea, Cyclas, Succinea etc
Human relics met at various depths in the
Fenbeds; ausser stone-implements of Neolithic forms
„dug out“ canoes. (l davon of oak, tree out of which it was
fashioned estimated to have contained 650 cubic feet of timber) Remains
of the usual postglacial fauna common enough in
some places, darunter Bos primigenius, B. longifrons,
fox, wolf, beaver, roebuck, red-deer, great Irish-deer, reindeer,
otter, marten, wild boar, brown bear. Unter den
marine
|118
deposits – common seal, Greenland Whale, walrus
etc; aber in keinem der true Fenbeds any trace found of the
extinct forms characteristic of Palaeolithic
times. –Das
peat, das über dem ältesten buried
forest, besteht hauptsächlich of the moss: Hypnum fluitans. The succeeding deposits of marine silt mit Scrobicularia piperata zeigen a limited
submergence of the land. Marx’
Wort.
Schließen Dann retreats sea wieder to a lower
level than at present, newer forestgrowth etc; dann wieder
overwhelmed by growth of peat. Marx’
Wort.
Schließen Neue
submergence of land accompanied u. followed this
change. Marx’ Wort.
Schließen Endlich the marine silt, peat, and sporadic layers of trees, which occur in the Fenland at higher levels than the second forest[-]bed, point to the gradual silting[-]up of the
Wash u. die
alternate prevalence of humid and dry conditions on
the reclaimed areas. [445–450]
Die Vergleichung der Postglacial u. Recent deposits of the English North-west coasts, Cornish Coast u. Brod Broad Fenland zeigen bei manchen lokalen Verschiedenheiten folgende allgemeine Züge, due to the prevalence of similar conditions over a wide area:
Marx’
Nummerierung.
Schließen 1)
bedeutend breitere Landoberfläche als die
jetzige, mit Clima günstig für abundant growth of forest-trees.
Marx’
Nummerierung.
Schließen 2)
Period of greater humidity; Verfall der
Wälder, gradually overgrown by marsh-plants. Dies accompanied u.
succeeded by a limited submergence of the land,
während deren marine
deposits gathered over the surface of the
vegetable accumulations. Marx’
Nummerierung.
Schließen 3) Subsequent
emergence of land and its elevation to a higher level than the
present, followed or accompanied durch a return of
genial conditions, when great forests spread over
jetzt low maritime regions. Marx’
Nummerierung.
Schließen 4) Marx’ Worte.
Schließen
Neuer change
to more humid conditions; decay of forests, luxuriating marsh-plants overgrowing them;
zugleich advance von sea upon land, obgleich
nicht to such an extent wie during the previous
period of submergence. Marx’ Nummerierung.
Schließen 5) Seitdem
relative level of land u. sea wenig changed;
an einigen Orten the waves u. tides have caused the
coastline to recede, an andern a gradual
silting[-]up of the sea. The
oldest of the buried forests have yielded relics of Neolithic age u.
similar remains occur even at higher levels. Nur in den upper buried forests and peat remains of Celtic u.
Roman times.
Raised beaches of Postglacial and recent age hier u. da at low levels upon the English coast, wie die marine deposits overlying the lower buried forests, and the inner margins of which manchmal 25 feet of even 30 feet über present sealevel, aber nie höher; the old sea-margins occurring at higher levels belong to the Pleistocene series.
In den inland districts peat-bogs u. Postglacial u. Recent alluvia occupy relatively selbe geologische Position wie in Schottland. In den hügligen regions of Wales überliegen sie die latest deposits pertaining to the glacial period; in East Anglia u. der southeastern region generally ruhen sie ebenfalls auf accumulations of Pleistocene age. Im Thal der Themse u. andrer Flüsse tracts of low-level alluvial land bordering the rivers, all of which postglacial or recent, as proved durch die remains der true postglacial fauna, mit relics of Neolithic u. later ages. Aber was chiefly noteworthy mit Bezug auf diese alluvia: in Lincolnshire u. Nachbardistricten überlagern sie überall unconformably die älteren accumulations of gravel, sand u. loam, in denen occur die relics of Palaeolithic man u. remains of Pleistocene fauna. In counties of Norfolk u. Cambridge f.i. deposits of Palaeolithic age occur häufig on hill-slopes u. even sometimes cross watersheds, aber all the modern alluvia confined entirely to the bottoms of the valleys. In solchen Thälern wie der Themse, die modern alluvia bilden ebenso the low-lying plains through which the rivers flow, and invariably overlie the true Pleistocene deposits.
Wie in Schottland, so in England evident, dass in early postglacial times the rivers flowed in larger volume than at present. Die lacustrine alluvia u. peat-bogs resemble in all essential features denen Schottlands. Die peat[-]bogs auch der inland districts contain hin u. wieder successive tiers of forest-trees. Auf dem bottom der bogs oak od. pine, od. beide, the pine occupying the higher levels and more gravelly soil; höher herauf im peat, 2tes Stratum of timber, chiefly birch u. hazel u. manchmal mainly oak; a 3d buried forest is occasionally found a little higher up, worin common tree – alder od. willow.
Die
postglacial mammals of England, ausser den noch indigenous, : Brown bear (kommt noch in Römerzeit
vor u. wahrscheinlich still some time later) great Irish deer, elk, reindeer (gehören alle to
an early postglacial age, scheinen lang vor römischer Invasion extinct), urus u. long-fronted ox
(wahrscheinlich ceased to be feral in
early historic times), aur-ochs or bison, otter,
beaver (beaver scarce in Wales vor Ende des 9 Jhdts, Siehe Cyfreithjeu
Hywel Dda ac eraill, seu Leges Wallicæ ecclesiasticæ et
civiles Hoeli Boni et aliorum Walliæ principum, quas ex
variis codicibus manuscriptis eruit, interpretatione Latina,
notis et glossario illustravit Gulielmus Wottonus adjuvante
Mose Gulielmio qui et appendicem adjecit. [Ed. by William
Clarke.] Londini 1730. S. 261. Lib. III, Sectio XII
(De pretiis pellium): 7 Pellis lutrae VIII denarios valet. [...] 9 Pellis martis XXIV
denarios valet. 10 Pellis casoris CXX
denarios valet.
Marx übernimmt die Angaben bei Geikie, S.
456, der die genannte Ausgabe benutzt zu haben scheint: for we
find in the Laws of Hywel Dda, where the prices of furs were
regulated, that a marten’s skin cost 24d., an otter’s 12d., and
a beaver’s 120d.
Ähnliche Angaben enthält jedoch auch eine
spätere Ausgabe: Cyvreithiau HyỼel Dda ar Ddull GỼent– The Laws
of Howel Dda, according to the Gwentian Code. In: Ancient laws
and institutes of Wales; comprising laws supposed to be
enacted by Howel the Good, [...] (Ed. by Aneurin Owen.) Vol.
1.2. [s.l.] 1841.Vol. 1. S. 289. B. III, Ch. XVIII,
19 (Of skins this treats): 9. The skin of an otter, eight pence.
[...] 11. The skin of a marten, twenty-four pence. 12. The skin
of a beaver, six score pence.
otter’s 12 d.: Fehler bei Geikie. Soll sein: 8
d.
Schließen denn in den
laws of Hywel Dha Dda
, wo regulated die
prices of furs, marten’s skin soll
kosten 24 d., otter’s 12 d., beaver’s 120 d.; aber existirte noch Ende
des 12 Jhd. u. Siehe
Giraldus Cambrensis: Itinerarium Kambriæ, II, 3, und Descriptio
Kambriæ,I, 5. In: Giraldi Cambrensis opera. Ed. by J[ohn]
S[herren] Brewer, James F[rancis] Dimock, and George
F[rederic] Warner. Vol. 1–8. London 1861–1891. Vol.
6. S. 115–118 und 173–175.
Schließen mentioned
von Giraldus Cambrensis as a
native of Wales), wolf (ausgerottet im Norden v. England unter Henry VIII) u. wild-cat. Mammoth, wovon u. a. occur 2 perfect heads in
the peat at Holyhead, in Anglesea, u. peat-stained molar im
submerged forest of Torbay. Discoveries of Mammoth remains at all events
made nur in deposits at or below the present sea-level. – Auch
remains of reindeer sehr selten, auch auf
continent – in postglacial deposits.
[451–458]|
Zwischentitel von Marx.
Schließen 3) Irland.
Seine submarine forests u. peat, u. die Postglacial u. recent raised-beaches selber Natur wie in Schottld u. Irland England.
Submarine forests u. peat am häufigsten auf Ost- u. Südküsten, entlang den shores
of sandy bays, wo sie exposed at low water.
Bezeugen generally bedeutenden loss of
land in some recent geological period, u. in certain places successive oscillations of the sealevel. In the
raised[-]beaches – gravel, sand, shellbeds; in letzteren flint implements
Bei Geikie,
S. 461: of Neolithic types
Schließen
of Neolithic
age
found,
namentlich at Kilroot, on the coast of
Belfast Lough. On the coasts of Meath u. Dublin remains of kitchen-middens mit traces of
fireplaces in positions showing dass damals land at lower
level. The upper beach auch well developed in
some places, yielded also flint implements
etc.
The great peatbogs des interior yielded
fast überall relics of the forests of preglacial postglacial times; unterer forest meist oak u. yew; höher in den bogs, Bei
Geikie, S. 461: 4 to 12 feet
Schließen 4 or 12 feet über den
oak[-]trees, 2ter layer of stumps and trunks, meist of pine; auch dieser forest, wie erster, buried under peat.
Siehe G[eorge]
H[enry] Kinahan: Peat bogs. In: The Quarterly Journal of
Science. London. No. 43. July 1874. S. 294–305; und
derselbe: Manual of the geology of Ireland. London
1878. S. 267–273.
Schließen Nach dem irischen Geologen
Kinahan
:
1) Period of great forests of oak and yew, the oak growing up the hills bis 400 feet über Meer; at higher levels deal the prevailing timber, up to greater heights als jetzt, manchmal large trunks in bogs 1000 od. 1200 feet über Meer.
2) Wälder angegriffen unter moss, daher: 3) Zusatz von Marx. Vgl. unten, zu „5)“
schreibt Geikie, S. 462: „peat-growth“
Schließen
Peatbildung
,
die low ground grounds disforested over wide areas, wherever the peat could easily
accumulate; on low hills, in the bogs, the oak still continued to grow. 4) Growth of peat ceases; on peaty surface neuer forest, chiefly of deals gleichzeitig mit oaks that
covered the hills or „islands“ in the bogs. Diese hills, obgleich jezt
destitute of trees, heissen noch derries (anglice:
oakwoods), seit Zeit wo sie oak-groves surrounded by forests of
deal. In einigen wilds of Mayo oak still growing
on the drift-islands in the bog, stets
associated mit yew, hazel, birch, ash, holly;
5) Marx’ Formulierung. Bei Geikie, S. 462: A
second epoch of peat-growth succeded, during which the deal
forests [...]
Schließen
Neuer forest
decay
, deal
succumb
wie oak zuvor etc.
Häufig human relics entdeckt in den Irish peatbogs.; two-story log-house unter 14 feet of peat in Drumkelin Bog, Inver, County Donegal; in Nähe des Hauses a piece of a leather sandal, a flint arrow[-]head, a wooden sword.“ Auch discovered in verschiednen Tiefen in den bogs human bodies, clad in woollen u. hair garments of antique fashion; Old roadways formed of timber. In one case ( Duncan’s Flow-bog, Ballyalbanagh, County Antrim) ancient roadway, of oak, in depth v. 15–20 feet, rested upon 4 feet of black turf, at the base of which stumps and logs of oak appeared. On the same level as the road, stools u. logs of deal appear; da holes in the wooden pavement mended with deal slabs placed across them, to be inferred that the path continued in use up to the time when the deal forest had begun to flourish upon the dried peat-bog. The deal forest destruction seems due to flooding, as the peat is „flow bog“ (Ulster), i. e. peat full of sedge, and flaggers which only grow or accumulate in marshes or flooded bogs. Another ancient roadway, of oak-timber, in a bog near Castle Connell, County Limerick. Near the path found a keg, full of a substance like whey, standing beside an oak-stump. Ueber diesem level 5 feet of peat, wonach folgt dch a buried forest of deals, covered in its turn by more than 12 feet of bog.
Dann die „crannoges“ or lake-dwellings of Ireland, wovon einige probably of Neolithic period, andre down in more recent period; ebenso mit den kitchen-middens at various places upon the coast. Neolithic u. Bronze Ages represented by great number of implements, arms, ornaments – generally over the whole island, manchmal in peat, manchmal in alluvial deposits, manchmal lying loose at the surface. Animals of Postglacial and more recent times: Great Irish deer (most characteristic wegen its great abundance, its remains very common in the marl and clay under the bogs), Bos longifrons (long[-]faced ox)[,] red-deer, reindeer, goat, sheep, wolf, [fox,] dog, ursus spelaeus od. ursus ferox etc. [458–463]
Zwischentitel von
Marx.
Schließen 4) Continent.
a) deposits of Sweden and Norway. (Scandinavia) hier die postglacial u. recent deposits of the Continent best developed, im Innern des Continents natürlich nicht wie dort u. in U.K. occurrence of well-marked marine deposits der Post-Glacial Period, supplying a line of evidence.
In den
low grounds of Southern
Scandinavia die
glacial clays with their arctic fauna direct overlaid with marine deposits of postglacial
age, covering oft wide extent of country; letztre bestehn mainly
aus clay u. beds of shells, sand, and gravel;
beweisen dass in
postglacial times Southern parts of Norway
u. Sweden submerged to mindestens 350 feet. In Norway
u. Sweden occur die
höchstliegenden shell[-]banks 150 feet über Meer; zuzurechnen 90 feet od. so of water for the shell[-]fish to live in, da sie nicht
hätten existiren können at the actual high[-]tide mark; dies giebt für actual
submergence 240 feet. Postglacial shelly clays erreichen grössere Höhe Zusatz von Marx.
Schließen (Lage über See) als any of
the shell[-]banks; Siehe Theodor
Kjerulf: Udsigt over det sydlige Norges Geologi. Christiania
1879. S. 3.
Schließen nach
Kjerulf
clays mit shells in Norwegen erreichen Höhe v.
250–380 feet über Meer, nimmt dazu an 20 or
30 fathoms
|120
Zusatz von Marx.
Schließen – 1 fathom = 6 feet – for the depth of water, worin diese clays
accumulated, giebt submergence of 370–560 feet. Siehe A[xel]
Erdmann: Exposé des formations quaternaires de la Suède.
(Lever géologique de la Suède, conduit, au frais de l’état,
sous la direction de A. Erdmann. Compte-rendu des résultats,
obtenus jusqu’ici par ces travaux. I.) La trad. a été faite,
sous la direction de l’auteur, par J.-H. Kramer. Stockholm
1868. S. 91.
Schließen Prof.
Erdmann
(schwed. Geolog)
sagt dass die
Postglacial clays of Sweden reach v. 200–300 u. mehr feet Zusatz von
Marx.
Schließen Höhe
über See
.
Die alten shore-lines of the postglacial
sea marked out by littoral accumulations –
heaps of sand and gravel and shells, beginning at 150 feet u.
occurring at many different levels down to 50 feet above the sea.
»No direct passage can be traced from the true glacial shell[-]beds into those of postglacial age.« (p. 465); the latter unconformably upon the former; die glacial [clays] stocked mit remains of a strongly[-]marked arctic fauna, die overlying postglacial beds have a fauna distinctly temperate, approaching in character to that which now occupies the adjacent sea.
Die postglacial beds – über den glacial – folgende 3 more or less well[-]marked divisions:
1) Zusatz von Marx.
Schließen
lowest:
Dull brown and dark blue clay, with shells and
associated banks of sand, gravels, and
shells.
2) Light gray and pale brown clay, with no
organic remains. Zusatz von
Marx.
Schließen
(mittlere
Division)
3) Zusatz von
Marx.
Schließen
Oberste
Division:
Sands
unfossiliferous, womit nicht unhäufig associirt erratics.
Zusatz von
Marx.
Schließen ad 1) Lowest
Division
: gut entwickelt entlang den
niedrig gelegnen
Bei Geikie, S. 466: maritime
Schließen
marine
districts, wo es den ground more or less als
continuous sheet zu bedecken scheint; folgt allen sinuosities der Seeküste u. penetrates so für kürzere oder
weitere Distanz ins Innere des Landes; auch commonly cloaking the bottoms of valleys that open directly
upon the sea u. verfolgbar entlang the
margins of lakes die in late glacial u.
postglacial times Arme u. gulfs der der Nordsee u. des Baltic bildeten. An einigen
Plätzen dieser clay höchst fossiliferous in striking contrast to the glacial clays. Meisten
der postglacial species noch in den
neighbouring seas, but many
of the shells
Bei Geikie,
S. 466: smaller
Schließen
schmaler
als die von
selben Formen in den
glacial deposits; einige wenige species, sehr
gewöhnlich in den letzteren, erscheinen wieder in verminderter
Anzahl in den
postglacial; dagegen fehlend in den
true glacial beds fehlen ganz die
well[-]known species
of the southern coast of Norway, während sie
abundant in postglacial deposits. Einige Mollusken, sehr zahlreich in
postglacial times auf
den Südküsten von Norwegen, jetzt
retired zur Westküste; andre zu letzterer und der
Nordküste
Vergleich über die verschiednen species in den glacial beds u. ihrer schwachen Repräsentation in den postglacial, 1) in Glacial shell-banks u. Postglacial shell-banks, 2) in glacial marly clay u. in Postglacial shelly clay etc (p. 466, 67 note)
Many of the shells, most abundant in the postglacial deposits of Sweden and Norway, wo
sie commingled sind mit arctic u. boreal
species, sind of rather a southern type.
Siehe M[ichael]
Sars: Om de i vor postpliocene eller glaciale formation
forekommende mollusker. In: M[ichael] Sars, Th[eodor]
Kjerulf: Iagttagelser over den postpliocene eller glaciale
formation i en del af det sydlige Norge. Christiania
1860. S. 49–66.
Schließen Nach
Michael Shaas Sars
die Mollusken
der Norweg’schen postglacial beds umfassen 175 species, wovon 75 arctic, 59 boreal, 41
Lusitanian-Mediterranean. Ebenso zeigt
Shaas
Sars
dass perfectly identical species lebend
gefunden in Nordsee u. im Mittelmeer, aber nicht upon
the intervening coasts des Atlantic.
Sehr grosser Contrast der postglacial clays in East of Sweden im Vergleich zu denen von Westschweden u. Südnorwegen, durch ihre poverty in organic remains, haben nur 5 species geliefert, wovon alle – except Littorina littorea litorea – noch occupy the Brackish waters of the Baltic. In den same deposits gefunden the common bullhead (Cottus scorpius), gehörig zur Uferfauna des Baltic, bei Upsala u. bis in’s Innere hineien so far as Skattmansö; beweist dass der „black clay“ ( Swartlera Svartlera ) jener Region of littoral u. estuarine formation.
Hin u. wieder der
postglacial clay so abundantly stocked mit
shells, dass diese letztren den grösseren Theil des deposits
bilden. Derartige shellbanks häufig in
Südschweden ruhend auf den slopes of certain
great ridges of gravel, called åsar, die of
true glacial age; so f.i. a shellbank
on the ås or gravel-ridge of Enköping, ist nur 100 feet über sealevel, looks like a littoral accumulation da bestehend of rapid alternations von gravel, sand, clay u. triturated
débris of common mussel u. Tellina balthica; in den clay-layers plentiful remains of land[-]plants, wovon Equisetum, noch reichlich an den Ufern des Baltic,
Zusatz von
Marx.
Schließen offenbar in
situ
– the place of its growth –, nämlich
des
margin of the sea, wo its stalks become embedded
year by year in the gradually accumulating sediment; die andern
plant-remains offenbar washed down from the old land by running[-]water. – In den
Western districts von Südschweden die
postglacial shellbanks oft ähnlich gruppirt
along the flanks of prominent åsar, erreichen nie
grössere elevation als 100–150 feet über Meer; auch sie true littoral accumulations; in Süd Norwegen Shellbanks at various levels von
50–150 or 200 feet above the sea.
Die postglacial beds of Finland u. Northern
Russia,
Siehe Петръ
Алексѣевичъ Кропоткинъ: Изслѣдованія о ледниковомъ періодѣ.
Вып. 1. (Записки Императорскаго Русскаго Географическаго
Общества по общей географіи. Т. 7.) С.-Петербургъ
1876; und Fr[iedrich] Schmidt: Untersuchungen über die
Erscheinungen der Glacialformation in Estland und auf Oesel.
In: Bulletin de l’Académie impériale des sciences de
St.-Pétersbourg. T. 8. St.-Pétersbourg 1865. Sp.
339–368.
Schließen beschrieben durch
Krapotkin
u.
Schmidt
, bestehn theils aus freshwater-
(dies die älteren), theils aus marine deposits. Nach Rückzug
der grossen glaciers od. des mer de glace,
wurde Oberfläche des Bodens
zurückgelassen bedeckt mit
extensive
sheets of boulder[-]clay u. abundant spreads u. heaps von erratics, gravel u.
sand. At close of the
Glacial Period sollen gulfs of Finland u. Bothnia grosse freshwater lakes gewesen sein. Die ganze Region
enthält jetzt noch viele lakes. In vielen Fällen die
natural dams which held in these sheets of fresh
water bestehend aus åsar (great gravel-ridges) rendered
watertight durch den
mantle of loam u. silty clay which often cloaks
their slopes. Im Gegensatz zu Skandinavien, wo |121
marine late glacial u. postglacial deposits
verfolgt zu grossen Höhen, nicht a single
sea-shell od. any other evidence of
glacial or postglacial submergence
entdeckt in Finland. – Lake
Onega ist 280 feet über sealevel, keine
Spur von glacial or postglacial deposits in its neighbourhood; die einzige evidence of preglacial postglacial
submergence noted by Russian observers, along the margins of the
Gulf Gulfs of Bothnia u. Finland up to 50 feet above the sea, wo
deposits charged mit remains of the
well-known Baltic Fauna. Scheint dass das movement of
depression, which in postglacial times carried down das südliche area v. Norwegen u.
Schweden about 500 feet unter its present
level, northwards so abgeschwächt, dass in den
northern gulfs of Bothnia the Baltic
das
Meer nur a limited area of low ground in the maritime
districts besetzte.
Zusatz von
Marx.
Schließen ad 2) Mittlere
Division.
Lightgray u. pale brown clay, ohne organic remains
(nach Kjerulf
). Von den
Maritime districts bis ins Inland dies clay
deposit continuous mit lacustrine beds – accumulations of fresh[-]water
origin; it is dicker u. reiner in
den lower levels of the land als in den
inland districts, wo es oft layers u. beds von feinem Sand enthält; es ist often bedeckt,
Zusatz von
Marx.
Schließen ad 3) Oberste
division
by deposits of sandy
clay u. sand, worin oft, bes. gegen top
der series, boulders u. erratics. In Schweden ebenso the postglacial shelly clays overlaid by a deposit of unfossiliferous sand (mosand), covering as an
almost continuous sheet wide areas in the low
grounds. – Die erratics often found perched upon the
tops of the shellbanks or sprinkled over the surface of the shelly clay.
Nach submergence von Südskandinavien stieg Temperatur des Meers beträchtlich über die der cold waters worin die arctic fauna der preceding Glacial Period had flourished, aber die fortdauernde Anwesenheit, bes. in den höchsten postglacial deposits, of certain northern forms, seitdem verschwunden v. Süden Norwegens u. Schwedens, zeigt dass Nordsee noch etwas kälter als jetzt. Mit weiterer Hebung des Lands, nahm Temperatur des Meers zu, die Fauna verlor ganz ihren arctic character, the Postglacial Period merged into the present.
Submarine peat an vielen Stellen entlang the low[-]lying u. shelving shores of Scania etc.; indicates
an old land-surface u. da passing out to sea – a recent submergence. Oft gravelbanks –
manchmal 10–15 feet über jetzigen
sealevel –, underlaid by deposits of postglacial silt u. clay, containing marine shells
still living in den benachbarten Wässern etc[.] (cf. 473–76) Eine der interessantesten raised[-]beaches
die grosse bank called Järavallen (od.
Gäravallen) stretching as a more or less continuous ridge along the coast of the Baltic von Ystad to the part
zwischen Trälleborg Trelleborg u. Falsterbo. Dadrunter (Prof.
Nilsson
)
Zusatz von Marx.
Schließen (unter der Sandbank)
peatbogs which lie below the surface of the sea.
Einer dieser bogs dick 10 feet, wovon 2 feet 5 inches über
Seespiegel u. 7 feet 7 inches below it. „the turf under this stone wall so
compressed that when dry it is almost as
hard as brown coal; the trees are also
like the layers of coal pressed together, u. when a fir-chip is broken
it is found to be black and shining in the cross
section, result of great pressure and of age. The turf has
here, as in the submarine peatbogs which lie outside Falsterbo, been formed in fresh water, of which the bottom when the turf was formed lay above the
surface of the sea; darin found the same species of shrubs wie in
den other Scanian peatbogs, situated farther in the
interior of the country. On the bottom of this peatbog – the fine blue
clay itself – oft found, während des turf cutting, arrows, knives etc of flint, beweisend that Menschen lebten in
diesen districts at time when the bog was an open water u. peat began to grow in it.“ Siehe
Sven
Nilsson: The primitive inhabitants of Scandinavia. An essay
on comparative ethnography, and a contribution to the
history of the development of mankind: containing a
description of the implements, dwellings, tombs, and mode of
living of the savages in the north of Europe during the
stone age. 3. ed., rev. by the author, and transl. from his
own manuscript. Ed., and with an introduction by John
Lubbock. London 1868. S. 254/255. Marx zitiert nach
Geikie, S. 473/474.
Schließen
(Nielson Nilsson)
Bei Geikie, S. 476: The chief point of interest
Schließen Hauptpunkt bei
den
Scanian beaches ist die
appearance of peat and freshwater beds underneath
banks and ridges of gravel and sand, welche letztere
unquestionably beach[-]accumulations, as proved durch more or
less abundant
»presence of rolled shells and shellfragments
belonging to familiar marine forms.
b) Peat under similar circumstances auf
den opposite shores of Denmark, Jutland
u. islands of Fünen, Zealand, Möen u. Bornholm, Holstein,
Hannover. Auf preuss. shores des Baltic peat über u. unter sealevel, wie at Gute Herberge bei Danzig. Marx’
Wort.
Schließen Ditto:
Holland. (p. 474 477–79) Belgian coast u. French shores of the Channel (479, 80) Famous Peat Deposits of the Somme Valley; (480–81) ditto submarine peats u. trees on many points on coasts of Normandy, Britanny Brittany (481–82)
Dargschichten heissen: deeply peat buried peatbeds ⦗running von Schleswig bis mouth der Schelde⦘ in Ostfriesland, 10 od. 12, manchmal 40 feet and more unter preasent present sealevel, frequently interbedded mit marine clays. ⦗darg dort = peat. „geest“ = sand.⦘ Z. B. bei Emden, daselbst zeigen borings:
| 1) Alluvium (marine) | 4) Alluvium (marine) | 7) Alluvium (marine) | 9) Alluvium (marine) |
| 2) Darg (peat.) | 5) Darg (peat) | 8) Darg (peat) | 10) Darg (peat) |
| 3) Soilbed. | 6) Soilbed. |
Geest heisst in Westphalen u. Holland der sand u. gravel forming the „high and dry ground“, proved to extend underneath the peat, blown sand, and recent marine clays of those countries, as at Rotterdam, Antwerpen etc.
Hollands Lage unter sealevel durch einige writers zugeschrieben der Depression resulting von der gradual compression der bogs u. soils dieses Lands durch Einführung des general system of canal-drainage. However this may be, evidence, supplied by borings u. durch superficial strata exposed to view in some of the canals, beweist dass Holland unterging in postglacial times – degree of submergence nicht attributable to a mere lowering of the surface in |122 Folge der consolidation der bogs u. ihrer associated deposits. [477, 478]
Details of postglacial history in Central u. Northern
Europe after close of glacial period
hauptsächlich derived von den
peatbogs. There are no
recent marine deposits wie die Bei Geikie, S. 482: of Scandinavia and the British
area
Schließen der Scandinavian u. British
areas
throwing durch ihre organic remains Licht auf postglacial
climate der inland districts des Continents
. Alle relics hier in freshwater
tufas, river- u. lake-alluvia u. peatbogs, welche by far the most important. Diese peatbogs
erreichen great development in Holland, Denmark,
Schleswig Holstein u. Norddeutscld wo, in absence of coal, sie – namentlich
vor
Einführung der Eisenbahnen – of greatest value
. als Heizmaterial; hence von early times carefully studied
durch Scandinavian, Dutch u. German
writers. [482, 483] Nachdem Geikie
(S. 483) bereits vorher darauf hingewiesen hat, „that the
literature of the subject is voluminous“, erklärt er am Ende der
Seite: It is not my intention, however, to give a general
acccount of the peat-bogs of Northern Europe, which would lead
me far beyond the limits of the present inquiry, and I must
therefore content myself by referring the reader to the various
treatises mentioned in the note below. – Dort (S. 483/484, Fn.
1) führt er 20 Titel an.
Schließen
Literatur
hierüber p. 483, 84 note
1.
Die
peatbogs v. Nord Europa ruhen generally auf deposits of glacial and fluvio-glacial origin –
boulderclay, sand, gravel u. löss. Diese
deposits bedecken fast continuously die
vast low-lying regions extending along the borders of
the Nordsee u. Ostsee, manchmal forming wide
plains mit nur a few gentile gentle undulations, manchmal rising into low hills u. hummocks; preserve a dreary monotony of outline über einige 1000 □miles. In Holland,
Dänemark, Norddtschland enormous tracts of country covered mit heath u. bog, die, obgleich
beständig encroached upon by agriculturists, noch eine der extensivsten Areas of uncultivated
ground in Europa bilden; die bogs
beweisen, dass das Land nicht immer so bare war¸ die
great pine forests noch Bei
Geikie, S. 484: in many places
Schließen an einigen Orten existirend in the
Bei Geikie,
S. 484/485: maritime districts
Schließen
marine
districts
nur schwache
Repräsentanten der arborescent vegetation, früher den
grösseren Theil von Nord Europa bedeckend. Selbst in
historischer Zeit waren die Wälder extensiver als
jetzt, aber the true Age of Forests
goes back to an archaeological period.
3 kinds of peat-bogs, entsprechend dem
britischen meadow-bog, hillbog u. forestbog (bog mit buried forests). ⦗Dänisch: Kjoermose od. Engmose, Lyngmose, Svampmose or Hoermose u. Skovmose;
(auf)
Deutsch. – Marx’ Ausdruck.
Schließen
germanice
:
Wiesenmoor, Haidenmoor od. Hochmoor, u.
Holzmoor od. Waldmoor. Viele varieties of
peat beschrieben durch die Deutschen wie Sumpfmoor, Sumpftorf, or Moostorf (Sphagnum peat),
Haidetorf oder Erikentorf (heatherpeat), Marschtorf
(marsh-turf) etc.⦘
Diese
3 kinds of bog gehn in einander über ohne scharfe Trennungslinien;
die wichtigsten für diese Untersuchung die
forestbogs, namentlich
Joh[annes]
Japetus Sm[ith] Steenstrup: Geognostisk-geologisk
Undersögelse af Skovmoserne Vidnesdam og Lillemose i det
nordlige Sjelland, ledsaget af sammenlignende Bemærkninger,
hentede fra Danmarks Skov-, Kjær- og Lyngmoser i
Almindelighed. Kjöbenhavn 1841. – Geikie hat dieses
Buch auf S. 484 angeführt.
Schließen die dänischen,
beschrieben durch Prof. Steenstrup
. – Marx’ Formulierung.
Schließen Die Structur dieser forestbogs beweist: Denmark bare u. waldlos before the peat commenced to accumulate; its surface was dappled mit lakelets u. pools u.
covered mit scanty arctic flora, indicating climate wie das von Lappland u. fernen Norden.
Nach u. nach als Clima minder streng ward, aspens u. pines gradually overspread the land,
die
thicker barks der pines zeigen härtere Winter an als jetzt in Dänemark.
Die
trees crowded überall along
the margins der pools u. lakelets, welche durch waterplants u. mosses were converting into
marshes. Wind schleudert zeitweis – auch v. Alter fallend – od.
Schnee Bäume in die marshy basins,
pools, u. swamps u. werden dort graduell buried in the
accumulating peatmatter. Gradual change of
climate evinced durch die
Austrocknung der Basins u. die
Erscheinung von Pines auf der Oberfläche der
bogs selbst; noch grösserer change of
climate durch advent der
Eiche, which eventually supplanted the pine
u. den
Hauptbaum der dän. Wälder bildete. Schliesslich
verschwinden die grossen Eichen vom
margin der Skovmoser
od. peatbogs, u. dichter Wuchs von sphagnum peat
gathers over their prostrate trunks, forming the
uppermost peat-layer, auf dessen
Oberfläche wuchs hier u. dort die
warty birch (Betula verrucosa) u. Alder (Alnus glutinosa). Die pine seit histor. Zeiten kein native
v. Denmark mehr; Eiche jetzt dort seltner u. on
decline, the ground being occupied durch die
Buche als principal tree, von der no trace yet found
in the bogs. Neolithic implements found associated mit
den
buried pines der bogs, aber auch in connection mit den oaks.
Während der ascendancy der
Eiche scheint Bronze introduced
worden zu sein in Denmark, doch dauert use of stone implements dabei fort, Bei Geikie, S. 487: All we know is that
the Bronze Age endured for a very considerable time. But whether
or not it is the case, as some archæologists have supposed, that
the beginning of the Iron Age may have been synchronous with the
introduction of the beech into Denmark, there is no evidence to
show. Unquestionably, however, that Age belongs essentially to
the epoch of the latter tree
Schließen u. das
Age of Bronze mag mit Buchwald zusammenfallen; jedenfalls
entsprechen nicht, wie einige writers meinen, pine,
oak, beach beech
den Stein- Bronze- u. Eisen ages, respectively. – In Norway the peatbogs
abound in buried timber; and in many cases the trees occur on 2 horizons (nach andern auch mehren) etc.
Merkwürdig, dass in Norwegen u. Schweden die oaks
(buried under peat) underlie the pine forests die auch overlaid by peat, which [may] be as thick
as the peat below.
Neolithic implements met zeitweise in Scandinavian bogs, generally not deeper down
than 2 feet or so, Siehe Axel Blytt:
Essay on the immigration of the Norwegian flora during
alternating rainy and dry periods. Christiania 1876.
S 43. Dort: In these bogs there cannot have been formed more
than a couple of feet of peat in the historical
time.
Schließen woraus
Blytt
schliesst dass in diesen bogs nicht mehr als 2 feet of peat formed
within historical times.
In
fact, rate at which peat grows, regulated by the
supply of moisture u. by climatic conditions; it forms at different rates in different
regions; selbes case in one and the same bog,
the bog being dry in some place places, wo it actually wastes u. crumbles away,
während in other portions the
mosses flourish more or less luxuriantly. Aus der
Wachsthumrate des peat in historischen Zeiten – mit veränderten
klimatischen Bedingungen, daher nicht rückzuschliessen auf
Vergangenheit. Z. B. Schottland; would be absurd to suppose that peat
has never grown more rapidly als jetzt; die
Roman u. Bei Geikie, S. 490:
Scoto-Saxon
Schließen
Anglo-Saxon
relics in the bogs
zeigen dass früher rascherer growth desselben selbst in historical
times; doch nicht all the peat overlying a Roman axe
or sword formed während
Roman occupation; metallic objects können leicht zu Tiefe von
several feet sink from the surface in soft peat.
Kinahan:
Manual of the geology of Ireland. London 1878.
S. 273.
Schließen Mr.
Kinahan
states, that in certain Irish
Bogs „each year’s growth is represented
by a layer or lamina, u. diese lamina in the white turf
(uppermost portion of a bog) on average one
hundred to the foot; in brown turf (lower
portion)
|123 200 or 300; u. im black turf
(bottom turf) 600 to 800; aber the number of these laminae different in
the different bogs, as one grows more rapidly Bei
Geikie (wie bei Kinahan): than another
Schließen than the other.“ So
scheinen die
undrained bogs of Ireland still increasing,
während in Schottland
Zusatz von Marx.
Schließen ⦗wie in Norway u. Sweden⦘
rate of decay in excess over that of growth,
obgleich in den
rainier districts the evidences of arrested
growth u. decay less conspicuous. Also no exact data
by which to compute the time required for the formation of a certain
thickness of peat; wäre auch of no use to compute time in past
under different climatic conditions. Dennoch sicher dass the bogs of great antiquity u. dass often several 1000 years nöthig to form a thickness of 20, or even
Bei Geikie, S. 491: ten
feet
Schließen
7 feet
. – Arctic flora at the base of
the Danish forestbogs; Siehe A[lfred] G.
Nathorst: Nya fyndorter för arktiska växtlemningar i Skåne.
In: Geologiska föreningens i Stockholm förhandlingar.
Stockholm. Bd. 3. (Årg. 1876–1877.) N:o 10. (N:o 38.). S.
293–319.
Schließen Mr.
Nathorst
hat dieselbe flora in mehr als 20 localities in Südschweden
nachgewiesen. Siehe Alfred
Nathorst: Om den arktiska vegetationens utbredning öfver
Europa norr om Alperna under istiden. In: Öfversigt af
Kongl. Vetenskaps-akademiens förhandlingar. Årg. 30. 1873.
Stockholm 1874. N:o 6. S. 11–20.
Schließen He
has traced the same arctic flora
durch Germany hindurch into
Switzerland. – In
the environs of Troyes (Champagne) the small affluents der Seine fliessen in Thäler,
deren bottoms here u. there clothed mit turbaries, Siehe [Paul Fliche:] Faune et flore des tourbières de la
Champagne. Note de M. P. Fliche. In: Comptes rendus
hebdomadaires des séances de l’Académie des Sciences. T. 82.
Janvier–juillet 1876. Paris 1876.
S. 979–982.
Schließen described
u. examinet examined by M. Fliche
; they yielded an abundant suite of
animal u. vegetable remains, zus. mit human
relics; die letztren plentiful, bestehn aus charcoal, potsherds, broken u. worked bones, flint
Bei
Geikie, S. 493: implements
Schließen
elements
polished u. well
chipped; u. others of much ruder
workmanship, fragments of sandstone u. various objects in bronze u. iron. The stone implements found in the lower u.
deeper part of the turbaries, die Bronze u.
iron objects towards the upper surface. During the deposition of the clays underlying the the peat, das Land nach Fliche covered with spruce firs, pines, willows,
birches u. alders etc[.] Mit
accumulation des turbary spruce first firs
verschwanden zuerst, aber pine überdauert sehr lang; während sie zu
schwinden beginnt, oak u. elm become abundant.
Die
mosses most characteristic of the deeper part of the peat, appear even in the underlying clay; gehören alle zu species or
varieties which demand a very wet habitat u. some are most
abundant nowadays in Arctic regions. Many have
abandoned the low ground grounds of France altogether, some, such as Hypnum scorpioides, still linger on.
[484–495]
Obgleich peatbogs [attain] greatest development in
Northern Europe, doch auch nicht nur in Northern
France, Vosges, Schwarzwald, Baiern, Schweiz, sondern
auch in den
mountains of Auvergne u. Cevennes, Pyrenees, Northern
Italy u. vielen andern elevated regions
der südlicheren Theile des Continents.
Siehe Ch[arles]
Martins: Observations sur l’origine glaciaire des tourbières
du Jura neuchatelois et de la végétation spéciale qui le
caractérise. In: Académie des Sciences et Lettres de
Montpellier. Mémoires de la Section des sciences.
Montpellier. T. 8. 1872–1875. I. Année 1872.
S. 1–32.
Schließen
Prof. Ch. Martens Martins
hat gezeigt, dass die
peatflora owes its dissemination dem cold der Glacial period
, Siehe
Oswald
Heer: Die Urwelt der Schweiz. 2., umgearb. und verm. Aufl.
Zürich 1879. S. 582–586.
Schließen
Prof. Heer
hat selbiges für die
arctic-alpine plants nachgewiesen.
(
»D. Urwelt der Schweiz«.
2. Ausg.) Peatbogs asylums, wohin die northern plants, once common to the low grounds of Europe, retreated in postglacial times, driven out by
the returning hosts of the temporate temperate flora. Sie
flourish jetzt nur an Orten, die wegen ihrer elevation od. auch bloss wegen humidity u. andren ungünstigen Bedingungen nicht
besucht durch temperate species. Später Prof. Engler
(»Versuch einer
Entwicklungsgeschichte der Pflanzen«
[)] zeigt, that the glacial or arctic
element in the peat[-]flora more
marked than Bei Geikie, S. 495: at first
sight
Schließen at first appears; meint dass die
formation der peatbogs am northern foot der Alpen während der
Glacial Period begann.
Bei den andern postglacial u. recent deposits – the fluviatile u. lacustrine alluvia, shellmarl, calcareous tufa etc unterscheiden auch French, German u. Italian geologists die postglacial alluvia v. den older river[-]deposits des Pleistocene Age. Die jüngern deposits occupy unveränderlich the bottoms der valleys, während die ältern Pleistocene loams u. gravels oft in terraces to higher levels steigen, which often present cliffs or bluffs against which the modern alluvia abut. Diese appearances well shown in den Thälern der Seine, Rhein, Weser, Donau, Po, Rhone. Generally the postglacial fauna des Continents selbe wie die der postglacial u. recent deposits of Britain. – The lowest beds of peat enthalten no human implements od. die of Neolithic age; über diesen occur relics of Bronze, or more recent times. [495, 496]
Marx’ Beizeichnung
seiner Auszüge aus „Chapter XXI. Climatic and geographical
conditions of postglacial and recent periods—Summary.“ (S.
499–538).
Schließen
VII IX)
Verbreitung v. Pflanzensamen über Land, u. wenn land surface nearly continuous – obgleich durch Meer etc getrennt – durch Wind, ocean currents u. birds. – The existing floras of Spitzbergen, Greenland, Iceland u. Ferröe Faeröe seem to establish the fact of a postglacial landconnection mit Nordwest Europe zu einer Zeit wenn climate more genial than at present. – The chief climatic vicissitudes of Glacial, Interglacial u. Postglacial epochs scheinen unabhängig gewesen zu sein von all movements of elevation u. depression of land; manchmal intense arctic conditions coincided mit elevation, aber ebenso oft das Gegentheil der Fall, wie proved by deposits mit arctic shells in Canada, Scandinavia, Scotland. Andrerseits manchmal a genial climate concurred mit a period of submergence, wie during the formation of the Postglacial shellbeds of Spitzenbergen u. Norway, aber oft genial conditions contemporär mit a much wider extent of land surface in northern regions. [520, 521]
It is to long continued-cold winds long-continued cold winds and gales that the absence or scarcity of trees in the higher latitudes is due. [523]
that sea-level may rise without any movement of the land itself; in glacial periods z. B. a great accumulation of ice in northern regions would of itself cause a rise of the sea by by displacing the earth’s centre of gravity, u. wie Dr. Cross Croll suggests, some of our raised[-]beaches may indicate periods when the ice of north polar regions attained a considerable augmentation, während zugleich das |124 ice der Antipodes suffered a corresponding diminution. [525]
Geikie
suspects that the rainy period to which he
attributes by far the larger portion of the buried trees in the upper part
of the Bei Geikie, S. 532: Scottish
peat-bogs
Schließen Brit. peatbogs, had passed away or become
largely modified schon in Römerzeit. Agricultural progress, however, has so greatly
interfered with natural operations, dass unmöglich to say to what extent the changed conditions are due to a
lessened rainfall. Blytt
mit
Bezug auf Norway thinks that the present is somewhat drier, the peat of the last
rainy period being sorely wasted and decayed, even in the rainy district of Floröe wo
die remaining masses of sphagnum are overgrown mit
lichen u. heather. In zahlreichen places
the bogs are often covered ganz u. gar mit heather u. small trees. Und, fügt er hinzu,
there are many signs, dass die continental
species of plants – those which flourished most
during the dry periods – have again begun to extend
themselves.
[532, 533]
Neolithic man an occupant of
the British area during the genial postglacial
period, denn seine relics in the lower
forest[-]layers of our peatbogs,
both in inland u. maritime districts (ebenso in the
equivalent accumulations des Continents). Aber neolithic relics noch nicht gefunden at a lower
horizon – in those freshwater layers under the
bogs in which the arctic willow and its
congeners occur. Danach Neolithic man appeared erst,
nachdem climate lost its arctic character u. Forest
Age. Wahrscheinlich the great movement of submergence, which was to result
in the Bei Geikie, S. 536: isolation
Schließen separation of
the Brit. area, machte darauf progress, climate becoming
gradually wetter u. colder; by u. by North Sea
appears, sea reached higher level as on our shores than now. Neolithic man then lived upon our shores u.
accumulated his kitchen-middens. Climate wet u.
cold, local glaciers appeared in many mountain[-]valleys etc etc. Prevailing character: Great destruction of forests u. their
entombment in growing peat. Danach belong the Danish kitchen[-]middens, im
Gegensatz zur Ansicht vieler Archäologen, to a comparatively late part der Neolithic period;
jedenfalls sind sie viel jünger als die
neolithic relics von den Brit. oldest submarine peat[-]beds u. v. der lowest
forest-layer of our deepest inland bogs. – Darauf wieder
trockne Epoche, während deren wide areas of
marsh-land ausgetrocknet u. overrun by new forest-growth; die
sea had retreated (in Britain) to a somewhat lower
level than at present, u. um diese Zeit knowledge of
Bronze introduced in Britain; auf Continent
früher, aber keine geological evidence – wann? Zu
schliessen von evidence by Danish peat, the
commencement of Bronze period may date back
to the close of the genial postglacial epoch,
als noch oak-forests einnahmen weite areas in
den maritime districts of Bei Geikie, S. 537:
North-western Europe
Schließen North
Europe, die später grossen Theils bared
of trees u. overspread mit boggy wastes. – Nach dem second age of tree forest wieder relapse to colder u. wetter
conditions (dies 2nd forest age represented by the
upper forest-layer
of
Brit. bogs.) Decay of most of the great pine forests
in Ireland, Bei Geikie, S. 538:
Scotland, the north of England, and Scandinavia
Schließen Scotland u. North Ireland England
u.
der overthrow der buried trees of the upper
forest-layer in the peat of Holland, East Friesland, Oldenburg, Lüneburg, Cimbric
peninsula, Mecklenburg, Pommerania Pomerania
etc[.]
Wahrscheinlich Iron age began
during this wet period –. 1834 war Th. 3 des Werks erschienen, mit dem
es für von Hoff selbst abgeschlossen war. Nach von Hoffs Tod (1837)
wurde jedoch von Heinrich Karl Wilhelm Berghaus 1840–1841 noch eine
von jenem hinterlassene „Chronik der Erdbeben und Vulcan-Ausbrüche“
als Th. 4 und 5 veröffentlicht. Der Verweis auf dieses Werk gehört
bei Geikie, S. 538, nicht zu dem Satz, der ihm in Marx’ Auszügen
vorausgeht, sondern zu einem im nächsten Absatz: We have evidence,
indeed, to show that considerable local oscillations have affected
the borders of the Mediterranean area since the close of Pleistocene
times; and that while some of those changes of sea-level took place
probably during the Neolithic Age, others, again, certainly come
within the Historical
period.
Schließen
K. E. Adolf v.
Hoff:
„Geschichte der durch Ueberlieferung
nachgewiesnen natürlichen Veränderungen der
Erdoberfläche“.
(1822–1834)
[535–538]
In peat of Britain, Norway, Sweden u. Germany the lower forest[-]layer
besteht zum Theil aus oaks u.
z.Th. aus of
pines u. other trees, während in
den
Danish bogs the oak lies
above the pine. Marx’ Worte.
Schließen Sache
die:
pine was the first tree to
form forests in the low
grounds of Northern Europe, from which it gradually retired mit
Eintritt of more genial conditions; u. if all our
forest[-]bogs had been formed in
depressions like those of the Danish Skovmoser, so würde pine ihren bottom bilden. Aber most of our forests
grew upon open ground, the trees would rot u. decay
as they fell, and this process continue until the pine had been gradually
supplanted by the oak, the former, however, continuing to grow
in suitable localities. Dann bei Eintritt der wet
period, when forests decayed u. buried in peat, pine u. oak found upon one and the same horizon, each occupying
the position which had been most suited to its requirements. The Danish bogs dagegen seem to have
existed as marshes von close der glacial period, so
that they contain an uninterrupted record of the
changes, while most of our bogs Zusatz von
Marx.
Schließen u.
entsprechenden in Norway, Sweden, u.
Germany
did not come into existence until after the oak had spread abundantly into the most
northerly regions. [535/536, n. 1]
Bei Geikie, S. 539:
Chapter XXII.
Schließen
VIII X.
Conclusion.
Marx’ Worte.
Schließen Sind zunächst: »Identity of
Pleistocene or Quaternary Period with Preglacial
u. Glacial times. – Alternations of cold and
genial climates in Pleistocene Period. – Testimony of Fauna and Flora. – Palaeolithic
man lived through the Pleistocene Period. – Testimony of the Pleistocene riverdeposits as to climatic
conditions. – Evidence by cave[-]accumulations – Glacial and Interglacial accumulations
|125
contemporaneous with river-gravels etc
and
Bei Geikie, S. 539: cave-deposits
Schließen
cave[-]accumulations
– Distribution of
ossiferous and Palaeolithic river deposits – Last cold epoch of glacial period closes the record of Pleistocene
times. – Palaeolithic implements in Interglacial
deposits at Brandon; in Pleiocene or early Pleistocene beds of
St. Prest. – Pliocene and Miocene Man.«
(p. 539.)
Pleistocene or Quartenary Period began when the genial climatic conditions of the
Bei Geikie, S. 539: Pliocene
Schließen
Pleiocene
were
passing away u. endet mit last cold epoch of the Ice
Age. The fauna and flora of the Interglacial
beds agree Bei Geikie, S. 540: in every
respect
Schließen durchaus mit denen der Pleistocene
river-gravels, lignites, travertines, loams u. cave[-]accumulations; in both series of deposits the plants and animals associated mit relics of Palaeolithic
man, während keine Spur v. letztrem noch v.
den characteristic animals der Pleistocene Period irgendwo met
with in Postglacial age.
Bei Geikie,
S. 540: An examination of Pleistocene organic remains leads us to
conclude that strongly-contrasted climatic conditions alternated
during the period. At one time an extremely equable and genial
climate prevailed, allowing animals, which are now relegated to
widely-separated zones, to live throughout the year in one and the
same latitude [...] In like manner plants that no longer occur
together—some being banished to hilly regions, while others are
restricted to low grounds, and yet others have retreated to the
extreme south of the Continent or to warmer regions beyond the
limits of Europe—lived side by side.
Schließen Die
organic remains der Pleistocene
Period zeigen grössten Contrast, strangest mixture of southern and arctic plants u. animals. in
regions, wo weder die ersteren noch die letzteren
heut zu Tag möglich. Also: the fauna and flora der Pleistocene Period bears witness to
great secular changes of climate
⦗einmal
z. B. fig-tree, judas-tree u. Canary laurel in Nordfkch; später Palaeolithic
man hunts reindeer in Southern France u. the arctic willow and its congeners grew at low
levels in Central Europe. Ebenso z. B. land- and freshwater molluscs; species z. B. now restricted to
the higher Alps and northern latitudes that formerly
abounded in Middle Europa u. their shells occur
commingled in the same deposits with the remains of lemmings, marmots,
reindeer, and other northern and mountain-loving animals.⦘ Palaeolithic man lived in Europe neben
southern animals, wenn singularly genial and equable climate prevailed, u.
ebenso denizen of Europe, when ganz
entgegengesetzte klimatische Bedingungen. [539–541]
Pleistocene fluviatile deposits beweisen
extraordinary changes of climate; some portions der
deposits zeigen action v. Flüssen wie sie
now drain the temperate regions of Europe; other parts der deposits indicate excessive torrential force u. imply the passage of enormously-flooded
rivers u. of broad sheets of
inundation-water; oft in den gravels large stones u. blocks nur transportirbar durch
river-ice; ditto häufiges Vorkommen of confused u.
crumpled bedding in denselben deposits showing
wo das Eis had packed u. run aground. Die ancient river deposits cloaking the sides u. bottoms unsrer Thäler wurden laid
down während diese valleys langsam ausgehöhlt
wurden, so dass die
gravels auf higher levels die ältesten sind
u. die in den lower levels die jüngsten der
series. Entsprechend diesen high[-] u. low-level gravels sind high[-] u. low-level
loams; sie sind die
flood-deposits accumulated by muddy rivers from time to
time wenn sie rose to considerable heights above their normal
levels. Siehe Prestwich:
Theoretical considerations [...] – On the Loess of the valleys
[...] . S. 247–309.
Schließen
(Prestwich
.)
Bei Geikie, S. 542: But
the great development attained by the löss-beds in many regions
cannot be accounnted for by ordinary river-beds. They imply
[...]
Schließen Dahingegen so nicht erklärbar das:
Great development of Löss Beds: sie
bedingen mehr od. minder plötzliches
Schmelzen – in Frühling u. Sommer – von enormen
Behältern\reservoirs von Schnee u. Eis, so
dass das Wasser von den Bergen u. elevated regions
herabstieg u. die
Thäler füllte to overflowing; der während solcher
Ueberschwemmungen deponirte mud ist the finely[-]levigated
Übersetzung in Klammern von Marx.
Schließen (fein zerriebne, zu Staub zerriebne)
Sediment nur antreffbar in glacial rivers od. in Strömen geschäftig
engaged in washing u. denuding clays and loams of glacial
origin. Löss od. Lehm auf valley-slopes u.
auf tableland extending between the valleys, i. e.
low[-]level
Zusatz von Marx.
Schließen (der erstere) u. high-level löss
Zusatz von Marx.
Schließen (letztere auf den tablelands)
[.] Der
high-level löss zuerst laid down bevor die
Thäler ausgehöhlt zu ihrer gegenwärtigen Tiefe; unannehmbar Hypothese von
flood-waters gross genug to fill valleys v. solcher Tiefe, u. to drown wide
regions beyond, bedeckend hohe Tafelländer u. rising to some height upon
many hill-slopes. Der
upland-löss zurückzudatiren to the earlier stages of the pleistocene period. Aber lang
nachdem die Thäler sehr vertieft durch river-erosions floods continued to take place u. nachdem
die streams ihre
Kanäle bis fast zu ihrer gegenwärtigen Tiefe
ausgehöhlt u. die Thäler ziemlich ihre jetzige Gestalt besassen,
folgte a final epoch of great inundations; diesen
concluding floods der Pleistocene
Period gehört die
Bildung des grösseren Theils des
valleylöss; Rhein, Donau, Seine, Garonne etc
poured immense volumes of water down, aber als a rule did
not succeed in filling the valleys to overflowing.
Period wo rivers flowing with equable volume, nicht
subject to excessive floods – a prolonged period of repose –
angezeigt Nummerierung von Marx.
Schließen 1) in valley[-]slopes coated in some places with considerable
accumulations of calcareous tufta tufa charged mit leaves of laurel, figs, sycamore, ash, willow
etc u. many land[-]shells; Nummerierung von Marx.
Schließen 2) finely[-]bedded deposits
of gravel and sand forming no inconsiderable portion of the
Pleistocene river-accumulations.|
Andrerseits tumultuous coarse gravels, mit disturbed bedding u. ice[-]floated erratics, betoken turbulent waters, river[-]ice, gradual melting of interbedded masses of frozen snow, while the thick and widely[-]spread loams tell of enormous floods u. inundations. The hill-löss shows dass such extreme conditions occured in early Pleistocene time u. die position of the valley[-]löss – at the closing scene of the Pleistocene period. [541–543]
Selbe alternative climatic changes indicated by the cave[-]accumulations. Die last epoch der Pleistocene period indicated durch den Character der organic remains (in den caves), met in the uppermost layer od. layers; ferner, wie in Victoria cave in Yorkshire u. many Belgian caves – occurrence of glacial and fluvio-glacial deposits; auch die coarse breccia u. numerous large limestone-blocks overlying the Pleistocene fossiliferous strata in many caves, chiefly originated durch action of severe frost u. gehören meist dem close der Pleistoc. Period. – Während der grossen climatic changes in Pleistocene – wenn seine alluvial u. cave[-]deposits accumulated, – the fauna and flora were compelled to perform secular migrations.
Marx’
Wort.
Schließen Andrerseits
Ice Age war nicht beständig
arctic, interrupted Bei
Geikie, S. 544: several times—how often we cannot yet
say
Schließen
zeitweis\mehrmals durch angenehme Interglacial epochs, während deren die
central u. Northwestern areas selbe Fauna u. Flora
hatten, die wir in river[-] u. cave[-]accumulations finden. In fact Pleistocene u. Glacial Periods identisch. The valley[-]löss is the youngest alluvial
deposit of Pleistocene age, ditto the latest fluvio-glacial
accumulation of the Glacial Period – the loam carried down by the
enormously flooded rivers of the last cold epoch of the Ice
age. – Die ossiferous u. Palaeolithic river[-]deposits occur as superficial
deposits nur in den regions die nicht
subjected to glacial abrasion, or covered mit glacial accumulations
during the last phase des Ice Age; sie sind entweder
ganz abwesend oder dürftig entwickelt in areas overflowed durch
das Eis der letzten kalten Epoche; u. wenn sie in solchen
regions vorkommen, sind sie stets buried under glacial
od. fluvio-glacial detritus. In one word, die
Pleistocene river-gravels of France u. Southern
England are represented durch die Interglacial beds of alpine u. northern regions, same fauna u.
flora, same physical conditions. In jedem Theil Europa’s die
jüngsten Pleistocene deposits mit ihren mammalian
remains u. relics of Paläolithic man zeigen die cold conditions der
letzten Ice age phase; in nördlichen u. alpine
regions sind sie bedeckt mit morainic
materials; in den
greater river[-]valleys liegen sie verborgen unter sheets of flood-loam; in vielen Höhlen
sind sie overlaid mit similar loam od. coarse breccia indicative of severe frost; selbst in
den
more southern latitudes they lie buried unter dicken heaps of frost-riven débris, which no longer
accumulates, sondern wastes away unter present climatic conditions,
während in no part of Europe
Pleistocene deposits ever rest upon the glacial,
fluvio[-]glacial, u. subaerial
accumulations der latest glacial epoch.
[543–545]
Die
Palaeolithic implements discovered at Brandon, unter dem great chalky
boulder[-]clay of East Anglia
beweisen dass Palaeolithic [man] lebte vor climax der
Glacial Period, als das
Northern mer de glace its greatest developments development erreichte. Aber lebte er vor advent der Glacial
period, nämlich zur Zeit wo der Cromer
boulder-clay was deposited? In Frankreich
implements detected in den
sand[-]deposits zu
St. Prest, die bald der late Pliocene
[period]
, bald dem early
Pleistocene assignirt werden; daher zu schliessen dass Palaeolithic man entered Europe before the genial climate
der Pliocene period had passed away; jedenfalls aber in early Interglacial time. Siehe
G[iovanni]
Capellini: L’uomo pliocenico in Toscana. Memoria, letta nella
seduta del 7 maggio 1876. In: Atti della Reale Academia dei
Lincei. Anno 273. 1875–76. Serie 2. Vol. 3. Parte 2. Roma 1876.
S. 451–464.
Schließen Nach der evidence von Prof.
Capellini
Einfügung von Marx nach Geikie, S.
343/344.
Schließen ⦗dieser glaubt in Pliocene
strata the bones of a whale
(Balaenotus) entdeckt zu haben marked mit incisions u. cuts nur producirbar durch man-made
sharp instrument; dies disinterred v. Pleiocene
of Poggiarone im Thal des Fine
[343, 344]⦘ man dates back
to earlier time than close des Pliocene.
Wenn die
implements of Thenay (Miocene) of artificial origin,
rationeller sie man zuzuschreiben als mit M. Mortillet
einem hypothetischen man-ape.
[545, 546]
Was wurde aus dem
Paläolithic man nach Ende der Pleistocene Period?
Siehe W[illiam] Boyd Dawkins: On the British fossil
oxen. Pt. II. Bos longifrons, Owen. In: The Quarterly Journal of
the Geological Society of London. London. Vol. 23. 1867.
S. 183, Fn.*.
Schließen Mit Bezug auf Dawkins der unter anderm jenen man mit Eskimo identificirt wegen absence of pottery beiderseits, sagt Geikie
: »It is difficult to make and still more
difficult to preserve coarse pottery in an arctic
climate.[«] (p. 549) Es war kein
sudden change v. den
extreme conditions der Glacial Period to the temperate climate in Postglacial
times; animals u. plants konnten daher
emigrate northwards, ebenso langsam u. beständig
(wie sie vorher von Nord nach Süden emigrirt) during
the approach of the latest cold epoch of the ice age; reindeer, we know, and its old associates, returned to their old
haunts in the North; wir finden daher ihre remains nicht nur in den
late glacial deposits, sondern auch in postglacial alluvia and peat of Central u. Northwestern
Europe; aber wohin immer die
reindeer[-]hunters of Perigord Périgord
emigrirt, nicht nordwärts durch die
regions which they occupied während Interglacial times. Nehmen wir alle solche Punkte in Europa, wo die
deposits der last glacial period spread – upper
boulder[-]clay, morainic débris,
diluvial gravel u. sand, löss u. Lehm, subaërial angular drift –
keine Spur des Paläolithic man. – Was aber
Perigord
Périgord
u. die Pyrenean regions betrifft finden wir in
the caves dieser districts selbe abrupte Demarcationslinie zwischen
Palaeolithic u. Neolithic, Zusatz von
Marx.
Schließen Pleistocene u.
Postglacial, wie in the caves v. England, Belgien etc[.] In einigen Pyrenean
caves, wie in that of Gourdan, Siehe Ed[ouard] Piette: Sur la grotte de Gourdan, sur
la lacune que plusieurs auteurs placent entre l’âge du renne et
celui de la pierre polie, et sur l’art paléolitique dans ses
rapports avec l’art gaulois. In: Bulletins de la Société
d’anthropologie de Paris. 2. série. T. 8. 1873. Paris 1873. S.
384–425; und derselbe: Note sur le glacier quaternaire de la
Garonne et sur l’âge du renne dans les grottes de Gourdan et de
Loriet. In: Bulletin de la Société géologique de France. 3.
série. T. 2. 1873–1874. Paris 1874. S.
498–519.
Schließen described by M. Piette
certain appearances dass hier Palaeolithic
age merged somewhat suddenly in Neolithic. Siehe A[rmand] de Quatrefages: L’espèce humaine.
(Bibliothèque scientifique internationale. Vol. 23.) Paris
1877. Geikie benutzte die englische Ausgabe: The human
species. (International scientific series. Vol. 26.) 2. ed.
London 1879.
Schließen Dies
view of M. de
Quatrefages
, stützt sich
namentlich auf die Results Siehe
Lartet,
Duparc: Sur une sépulture des anciens troglodytes des Pyrénées
superposée à un foyer contenant des débris humains associés à
des dents sculptées de lion et d’ours. (siehe oben S. 57,
Erl. zu „explored 1874 by L.
Lartet u. Chaplain-Duparc“).
Schließen obtained durch
Lartet
u. Duparc
in dem
rock-shelter of Sorde, Departement der Basses
Pyrénées wo a superficial stratum of Neolithic relics resting auf
Palaeolithic accumulation with the upper portion of which it was partly
confounded. Im lower part der Palaeolithic beds human
skull u. bones found, mit necklace of the teeth
of lion u. bear, while in the upper
portion, consisting largely of charcoal, Palaeolithic implements u. barbed arrows
of the „Magdalenian type“, mixed damit bones of ox,
horse, u. reindeer, dieses rarer. In der
overlying Verweis von Marx auf die
Fortsetzung der Auszüge auf den noch freien Seiten im ersten Teil
des Hefts.
Schließen (see p. 5 des
Hefts) |5 Continuation of
p. 126) Neolithic layer, composed chiefly of human
bones, obtained several worked flints resembling those of
the beds below u. a triangular dagger of unmistakeable unmistakable Neolithic origin, etc. Now the human remains of
both levels
Siehe E[rnest]-T[héodore] Hamy: Précis de paléontologie
humaine. Paris 1870. Marx hat das Buch von Hamy in seinem
Notizbuch aus den Jahren 1880/1881 vermerkt (siehe S. [0]).
Schließen referred by
Hamy
, mit
dem
Quatrefages
agrees
[,] to the same race of people, which they call „Cro-magnon race“ deren types die
skulls of an old man and a woman obtained mit vielen
mammalian remains of the Pleistocene age von a cave
at Les Eyzies on the banks of the Vezère. „It is is it not evident“,
De Quatrefages:
The human species [...] S. 332–335. Marx zitiert nach
Geikie, S. 552/553.
Schließen says Quatrefages
, „that this race
must have known both the latest time des Reindeer age, u. die
earliest der present epoch?“ Sie haben diesen Cro-Magnon type in
vielen andren Neolithic stations entdeckt, ganz unzweifelhaft aber nach Hamy in den
Canary Islands u. Teneriffe etc. [„]Vielleicht diese reindeer[-]hunters of Périgord, sagt Hamy, a branch of an African population which had emigrated to France zus. mit Hyäne, Löwe, Hippopotamus etc Zusatz von
Marx.
Schließen !“– [550–553]
Nach Dr.
Croll’s
Theorie the Pleistocene era
corresponded with the latest period of excessive
eccentricity of the earth’s orbit; danach the beginning of the Palaeolithic age must go back some 200,000 years ago etc[.] Waren
aber die greater changes of climate,
angezeigt durch die glacial, interglacial etc periods,
brought about by astronomical and physical causes,
so müssen diese selben causes operirt haben at different
u. widely separated epochs in the past
[.] Schon viele indications dafür noted in den
Tertiary formations. Während der letzten Jahre hat Siehe Ch[arles]
Martins, B[artolomeo] Gastaldi: Essai sur les terrains
superficiels de la vallée du Pô, aux environs de Turin,
comparées à eux de la plaine Suisse. In: Bulletin de la Société
géologique de France. 2. série. T. 7. 1849–1850. Paris 1850. S.
554–603; und [Bartolomeo] Gastaldi: Intorno ad alcuni resti
fossili di Arctomys e di Ursus spelaeus. In: Atti della R.
Academia delle Scienze di Torino. Torino. Vol. 7. 1871–72. S.
249–253.
Schließen Signor Gastaldi’s view dass die
great erratics
of
the Miocene of the Moncalieri-Valenza hills,
bei Turin, of glacial origin
sind
, been extended
to various other regions of Europe.
[559–561]
Marx’ Worte. Marx’ Abschrift des „Appendix.
Note A. Table of Sedimentary Formations.“ (S. 563/564). Marx
numeriert die Formationen nicht wie bei Geikie, S. 563/564, sondern,
umgekehrt, in der chronologischen Abfolge ihrer
Entstehung.
Schließen
Geikie
theilt die
Sedimentary Formations so ein:
| 36) Recent | ┐ | |||
| 35) Postglacial | │ | Posttertiary | ┐ | |
| 34) Bei Geikie: Pliocene Schließen Pleistocene or Quatenary (includes Glacial Formation) |
│ ┘ |
│ | ||
| 33) Newer
Bei Geikie:
Pliocene Schließen Pleiocene . |
┐ |
Pliocene. |
│ |
Tertiary
or Cainozoic |
| 32) Older
Bei Geikie:
Pliocene Schließen Pleiocene . |
┘ | │ | ||
| 31) Upper Miocene. | ┐ | │ | ||
| 30) Lower Miocene
(includes most of Brown Coal formation of Germany[)] |
│ ┘ |
Miocene. | │ | |
| 29) Upper Eocene. | ┐ | │ | ||
| 28) Middle Eocene. | │ | Eocene | ┘ | |
| 27) Lower Eocene. | ┘ | |||
| 26) Maestricht beds and Faxö chalk. | ┐ | |||
| 25) White Chalk. | │ | |||
| 24) Chloritic Series | │ | Cretaceous | ┐ | |
| 23) Gault. | │ | │ | ||
| 22) Neocomian | │ | │ | ||
| 21) Wealden | ┘ | │ |
Secondary or Mesozoic |
|
| 20) Purbeck Beds | ┐ | │ | ||
| 19) Portland Stone | │ | │ | ||
| 18) Kimeridge Clay | │ | │ | ||
| 17) Coral Rag | │ | Jurassic | │ | |
| 16) Oxford Clay | │ | │ | ||
| 15) Inferior Oolite | │ | │ | ||
| 14) Lias | ┘ | │ | ||
| 13) Rhaetic or Penarth Beds | ┐ | │ | ||
| 12) Keuper | │ | Triassic | │ | |
| 11) Muschelkalk | │ | ┘ | ||
| 10) Bunter Sandstein |6 | ┘ | |||
| 9) Permian | Permian | ┐ | ||
| 8) Coal-measures | ┐ | │ | ||
| 7) Carboniferous Limestone | │ | Carboniferous | │ | |
| 6) Lower Limestone Shale etc | ┘ | │ |
Primary or Palaeozoic |
|
| 5) Devonian Beds and Old Red Sandstone |
Devonian and Old Red Sandstone |
│ │ │ |
||
| 4) Upper Silurian | ┐ |
Silurian |
│ | |
| 3) Lower Silurian | ┘ | │ | ||
| 2) Cambrian | Cambrian | │ | ||
| 1) Fundamental Gneiss | Laurentian | ┘ |
Inhalt:
-
Ch. VII. The Cave-man and the Advance in
Culture
-
Ch.
VIII Neolithic Civilisation: Prehistoric
farmer, and herdsmen.
-
Ch. IX
Die
neolithischen Bewohner Grossbritanniens sind iberischer
Race.
-
Ch. X The Bronze
Age.
-
Ch. XI Origin of Bronze and the Bronze
Civilisation.
-
Ch. XII
Prehistoric Iron Age
.
-
Ch. XIII. The Overlap of
History:
-
Ch. XIV Britain in the
Historic
Period.
-
Conclusion.
- I) Eocene
Mammalia of Britain u. France.
-
IIa) The Meiocene Mammalia of
France
.
- III) The Pleiocene
Mammalia
-
I) Cave Hunters.
-
II)
River-Deposits of
the Pleistocene Period.
-
III)
Loamy deposits of the Pleistocene Period.
-
IV) Glacial Period
.
-
V) Interglacial Period.
-
VI)
Climatic and Georgaphical distribution of
Pleistocene
Period.
-
VII)
Neolithic, Bronze, and Iron Ages.
-
VIII)
Postglacial u. recent deposits of the
British
islands.
-
IX)
-
X.
Conclusion.
Zitiervorschlag
Karl Marx: Heft XI (1880/1881). In: Marx-Engels-Gesamtausgabe digital, Bd. IV/27, bearb. v. Jürgen Rojahn und Georgij Bagaturija unter Mitarbeit von Emanuela Conversano, hg. v. der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://megadigital.bbaw.de/M7705146. Abgerufen am 08.08.2026.