[Inhaltsverzeichnis von Engels]

    März 1878.
  • 1) Kaufmann: Т. и. Пр. банковаго дѣла Schluß (Heft II) Mit richtigen Noten.
    • a) Theoretischer Theil bis S. 52.
    • b) Historischer Theil S. 53–132.
    • c) Index zu a Marx Noten dazu, & Gesammt-Register. S. 136–42.
    • d) Nachträgliches über Wechselkurs S. 142 – Schluß
  • 2) Russische Bauerngemeinde aus Начало S. 133.
  • 4) Чичеринъ Kritik von Василчиковъ на общинное землевладѣние S. 134. |

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II

März 1878 begonnen.

1) Kaufman: Theorie u. Praxis der Banken. Schluss. (vol. I)

2) id. (Same General title). Dann special title: Исторія банковъ. (vol. II) St. Petersburg 1877. (Geschichte des Bankgeschäfts in Grossbritanien u. Irland)

3) p. 133: Die russische Bauerncommune. |

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Aus:
И. И. Каүфманъ: Теорія и практика банковаго дѣла. T. 1. Кредитъ , банки и денежное обращеніе. С.-Петербүргъ 1873.
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Kaufmann: Theorie u. Praxis des Bankgeschäfts. vol. I. Petersb. 1873.  Fortsetzung der Exzerpte aus Heft I.
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Schluss
.

[VI Kapitel. Mittel der Benutzung der Quellen der ссудныхъ средствъ]

III) Grenzen der Regierungshilfsmittel (zum Fischen v. Leihkapital)

A.) Sicherung kurzterminiger Staatschuld u. Grenzen derselben.

Crisen können unabhängig v. Produktion politischen Ursachen entspringen, Kriegen, Revolutionen etc[.] Sie können aber auch, sei es in ihrem Beginn (Ursache), sei es hauptsächlich aus besondren Productionszweigen entspringen. In diesem Sinn: Crisen in Baumwolle, Wolle, Eisen, Häusern, Aktien (Antheilpapieren), Cirkulationswerkzeugen etc[.] Das enge Band, das heutzutag die einzelnen Productionszweige verbindet, – die Allgemeinheit der Einflüsse, denen sie sehr oft unterliegen – die weite Ausbreitung der heutigen Beziehungen, all dies zusammen zieht nach sich Verallgemeinerung der Crise, die oft nicht nur eine ganze Volkswirthschaft in allen ihren Schichten anpackt, sondern die gesammte kultur-ökonomische Welt. (590, 91)

Einnahmen (Einkünfte) einer Regierung – u. darauf allein können sich ihre Schuldscheine stützen zur Realisation – können sich, wie bei Privaten, auch anders ausdrücken als in erhaltnen Geldern. »Einnahme« (поступленіе Eingehn) bedeutet schliessliche Erfüllung einer Obligation. Die Einnnahmen Einnahmen gehn den »Obligationen« vorher (z. B. der Steuerzahler od. der Unterschreiber auf langterminige Staatsobligationen) in die Staatskasse Steuern zu bringen od. die Summen unterzeichnet bei Regierungsanleihn. Aber die Schuldner der Regierung (Steuerzahler etc) können ihre Obligation auch anders als durch Geld löschen; sie können sie löschen durch in ihren Händen befindliche Obligationen der Regierung selbst. Andrerseits kann die Regierungskasse Schulden contrahiren gegen dritte Personen im Masse wie sie erwartet, dass diese dritten Personen ihr gegenüber als Schuldner erscheinen werden. Die Regierungskasse kann Schulden contrahiren, namentlich mit Hinsicht darauf, dass diese Schulden sich durch andre Gegenschulden löschen werden oder durch »Gegenseitigkeit«. (593)

Schon die gewöhnlichen Steuern sichern der Regierung Schuldmasse ihr gegenüber, während gewisser Zeit, von gewissen Personen. Diese Sicherung durch die Zahlungen der Steuerpflichtigen – Steuergarantie. Auf diese hin, während derselben Zeit, kann die Regierung ihrerseits bei dritten Personen pumpen, solchen gegenüber Schuldnerrolle übernehmen. (594)

Der Umfang der Steuergarantie leicht zu berechnen; zu calculiren wie viel ihrer Einnahmen der Regierung täglich, wöchentlich, monatlich, viermonatlich zufliessen. Die (Durchschnitts) mittleren Zahlen, die sich aus diesen Einnahmen ergeben, zeigen an Mass des möglichen Credits u. Grad seiner Deckung.

1870 war die durchschnittl. tägl. Einnahme der russischen Regierung = 1,857,000 Rubel;
durchschnittl. monatl. Einnahme 〃   〃   〃 = 46,427,000 〃 〃
durchschn. 3tel jährliche [Einnahme] 〃   〃   〃 = 185,704,000 〃 〃
Russ. Reg. konnte also streng gedeckte 4 monatliche Schuldscheine ausgeben auf 185,707,000. 〃 〃
〃 halbjährige 〃 278,562,000. 〃 〃

Gesetzt 3 monatlicher Termin sei hinreichend kurz um völlig tadellose (fehlerfreie) Benutzung terminloser Leihkapitalien zu erlauben, so konnte könnte die Regierung, beschränkend ihre kurzterminigen Anleihen\Schulden auf solche Summe, die sie stets im Stand im Lauf v. 6 Monaten zu zahlen terminlose Obligationen auf 140 Mill. ausgeben u. halbjährige auf ebensoviel. (595, 95)

Giebt die Regierung selbst ihre kurzterminigen u. terminlosen Obligationen aus, oder aber vermittelst einer Bank – ändert nichts an Sache. Die Bank kann Regierungsobligationen durch ihre (Bank)Obligationen ebenso gut ersetzen als sie das für Privatobligationen thut. Im ersteren Fall stellt sie (die Regierung) gleichzeitig Bank vor (die Schuldobligationen ausgiebt) u. den Schuldner, der die Dienste der Bank benutzt. Sie verrichtet für sich selbst Bankdienste. Die Regierung kann dabei ihren Schuldzeichen Zwangskurs (Zwangscirculation) geben, ohne dass dies an sich schädlich. Es ist nämlich nicht schädlich, wenn ihre Schuldscheine den Charakter |2 konvertirbarer (in Gold, Silber \ Edelmetall umwechselbarer) Banknoten haben, welche jede Privatperson v. den andern an Zahlungsstatt (zur Schuldauslöschung) annehmen muss – nur mit Ausnahme der ausgebenden Bank selbst, die ihre Noten nicht wieder mit Noten, sondern mit klingender Münze zahlen muss. Wie jede Bank ihre Noten muss die Regierung ihre terminlosen Schuldzeichen (Kassenanweisung) ihrerseits an Zahlungsstatt annehmen. Erleichterung erweist sie nur, wenn sie terminweise Obligationen (die v. ihr ausgegeben) an Zahlungstatt annimmt; dadurch werden die terminweisen Obligationen in terminlose verwandelt; nützlich f. Schuldner der Kasse, weil es ihm erleichtert Realisation eines gewissen Theils seines Vermögens, das zeitlich gebunden ist, macht Theil davon sofort ganz available. (595, 96)

Unter Papiergeldern – im normalen Sinn – zu verstehn jede terminlose u. procentlose (nicht verzinsbare) Obligation der Staatskasse, gesichert durch Zwangskurs unter den einzelnen Individuen des Publicums, aber nicht des Gesammtpublicums vis-à-vis der Regierung. Nur nöthig, dass diese Obligationen gedeckt durch Steuergarantie, i. e. durch Rückfluss der RegierungsKassenobligationen zur Regierungskasse selbst. Ist selbes wie Rückfluss v. der Bank ausgegebner Noten zu ihr selbst. Diese Noten können ihr rückfliessen in Zahlung des von ihr gewährten Credits im Mass wie sie solchen Privatpersonen gewährt hat. Oder ihre Noten bleiben in Umlauf. Dann die Schulden der Bank in baarem Geld gezahlt u. jene Noten stellen baares Geld vor. Ebenso mit den Schuldscheinen (terminlosen) der Regierung, die Steuergarantie haben. Diese Kassenscheine fliessen zur Regierungskasse in Steuerzahlung zurück; oder sie bleiben in Circulation; dann geschehn diese Steuerzahlungen in klingender Münze u. dann in der Staatskasse so viel Metallgeld als im Umlauf befindlich Kassenscheine.

Mit dem Eingang in die Bank v. klingender Münze, löschend die Obligationen ihrer Schuldner, kann die Bank ihre Schuldscheine v. neuem dritten Personen creditiren. Wichtig nur, dass ausser der Bank terminlose Leihkapitale, welche die Bank auf dem Weg der Noten an sich zieht, um sie zu benutzen. Ebenso, wenn draussen im Umsatz Leihkapitale, der Regierung zugänglich, so zeigt sich das in steter Bereitheit ihre terminlosen Schuldzeichen anzunehmen. Die Regierung kann dann entweder die ihre in Zahlung ihr zurückgeflossnen Kassenscheine alle v. neuem ausgeben. Oder, wenn diese Scheine in Umlauf blieben u. ihr klingendes Geld zufloss, diese Gelder verausgaben oder sie ersetzen durch Schuld(Kassen)scheine. In letztem Fall haben diese Scheine jetzt nicht nur Steuergarantie, sondern auch ihnen  #e* ihnen°] Bei Kaufman, S. 598 gemeint: den Schulddzeichen (#R+дolgobye znaki#R-).
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gleichen baaren Hinterhalt; sie stellen nicht mehr blos v. der Regierung fischbares loanable capital vor. In kurzen Worten: innerhalb der Grenzen der Steuergarantie unterscheiden sich die Regierungsausgaben v. Schuldscheinen in nichts v. Bankausgaben. (597, 98)

B) Anormale Regierungsmittel. S. g. Papiergeld.

1) Papiergeld: seine Natur u. Eigenschaften.

Die allgemeinen commerciellen industriellen Crisen ihrer Natur nach acut;  Zusatz von Marx.
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⦗die allgemeine Entwerthung der Waaren⦘ od. wie er sagt
der plötzliche Fall aller Waarenpreise bricht die Bewegung ab (der steigenden Preise) u. macht ihr ein Ende; die Zahlungsfähigkeit der Geschäftler macht tabula rasa. Die »durch Missbrauch des Credits« hervorgebrachte Crise kann daher ihrer Natur nach nicht chronisch sein, sich nicht verlängern. (599, 600)

 Kommentar von Marx.
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⦗Die historische Ironie will, dass Kaufman dies 1873 schrieb, grade im Moment wo Crise in U. St. u. auf europäischem Continent ausbrach, die jezt schon 5 Jahre dauert! Natürlich unter Crise, im eigentlichen Sinn des Worts, wird hier der Moment der Catastrophe fixirt, die Liquidation durch Bankerutt u. Stillsetzen der Industrie. Isolire ich dies Moment, so ist es natürlich acut! In England ist z. B. in diesem Augenblick (25 März 78) der acute Moment noch nicht eingetroffen. Aber während des Jahrs der Hungersstruggle u. Crepiren der Miners v. South Wales! Das freie Kapital der Mehrwertfabrikanten u. der [mit] ihnen cooperendieren cooperirenden Händler etc ist – disponible |3 Arbeitskraft, die aber stets bestimmt ist „gebunden“ zu werden, wie das „loanable capital“. So weit der ganze Gang der Industrie während ihrer Epoche (wie wir die Periode v. 1 allgemeiner Crise zu 2 allg. etc nennen können) jenes erste Capital, das „freie“ Capital in seiner ersten Naturalform verwüstet, tödtet etc kümmert den bürgerl. Oekonomen natürlich nicht. Die „sociale Liquidation“ (dieser Traum der falschen Socialisten) existirt f. ihn nur, so weit sie Crise für die capitalistische Wirthschaft ist.⦘

 Kommentar von Marx, an dessen Ende er auf den ersten Band des „Kapital“ (MEGA II/5, II/6 u. II/7) verweist.
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⦗Der bürgerl. Oekonom fixirt daher auch nicht das wichtigste Moment in Periode der Ueberproduction u. dem sie begleitenden allgemeinen Steigen der Waarenpreise. Dies Moment ist das Steigen der Arbeitspreise über ihr normales Niveau; (diese höheren Preise sind, by the by, selbst einer der Faktoren, um deren Gesammtheit das Durchschnittsniveau sich componirt.); dies Steigen ist Consequenz des Steigens der Waarenpreise u. der in ihnen eingeschlossnen Surplusprofite der Kapitalisten; wäre diese Bewegung nicht selbst v. gewisser Dauer, so dass einerseits die Bewegung im Preise der Arbeit eine steigende ist (also nicht – gestiegener Preis, sondern steigende Preise , ) andrerseits successives Eintreten der Steigerung bald in diesem Industriezweig, bald in jenem, bis es ihren Gesammtumfang mehr od. minder, ihre Totalität inficirt hat – so würde sie sich selbst – für die Arbeiter – paralysiren; der gestiegne Arbeitslohn wäre ganz od. mehr als ganz durch den erhöhten Preis seiner Consumtionsmittel paralysirt; d. h. nominell u. könnte sogar von Fall des realen Arbeitslohns begleitet sein; dies nur verhindert 1) so weit die Bewegung des Steigens anhält, u. 2) erst nach u. nach in verschiednen Industriezweigen eintritt; u. 3) muss nicht vergessen werden, dass steigende Waarenpreise in der ganzen Masse Industriezweige, welche keine Waaren für das Proletariat liefert, die constituent elements seines realen Arbeitslohns gar nicht berührt, od. nur auf einem Umweg ⦗durch Wirkung auf Productionsmittel, die der einen Abtheilung u. andern Abtheilung des Waarenmarkts gemeinsam sein können⦘, also langsam berührt. Ohne fortwährend steigende u. zuletzt das Maximum ihrer Verallgemeinerung (ihres Umfanges) – dies Maximum selbst auf kapitalistischer Grundlage absorbirt nie alle Arbeitskräfte[,] viele davon immer lahmgelegt plus ou moins – der „disponiblen Arbeitskraft“ – des „freien“ variablen Capitals könnte überhaupt keine solche Productionssteigerung, hence Geschäftssteigerung überhaupt stattfinden, wie sie unterstellt ist zur steigenden Bindung u. schliesslichen Maximalabsorption des wirklich od. aber nur scheinbar „freien“ lonanable Capital, die Creditmissbrauch getauft wird u. die selbst wieder unmöglich ohne speculative Productionssteigerung, Handelsspeculation, Börsenspeculation, Gründungsspeculation etc. Die steigende u. sich verallgemeinernde Bindung „disponibler“ Arbeitskraft, „freien variablen Kapitals“ erst der schon beschäftigten Arbeiter + der Arbeitskraft der Reservearmee meint aber Lohnsteigerung u. Verallgemeinerung dieser Lohnsteigerung, considering dass das gewöhnliche Niveau (zu unterscheiden vom Durchschnittsniveau) des Arbeitslohns durch den Umfang der „freien“ u. nicht der „gebundnen“ Arbeitskraft bestimmt ist. Dass dies Steigen erst eintritt ⦗u. meist sind noch strikes dazu nöthig⦘, nachdem Waarenpreise u. damit verbundne Surplusprofite schon längre Zeit gestiegen sind, heisst dass die grössere Bindung v. Arbeitskraft zunächst ohne Erhöhung des Arbeitslohns eintritt u. die Methoden davon in Band I auseinandergesetzt.

 Kommentar von Marx.
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Summa Summarum: die gesteigerte u. zur Maximalgrenze getriebne Bindung der Arbeitskraft – also auch die höchste sowohl der Intensivität der Productivkräfte als dem Umfang der Production nachIntensivität u. Breite der Production – auf kapitalistischer Grundlage nur möglich 1) dadurch dass anormale Waarenpreise für eine Zeitlang auf dem Weltmarkt herrschen, also temporär der normale Zustand werden u. es zwar während gewisser Periode mit steigender Abnormalität werden. 2) Nur unter solchen Zuständen wird die Arbeitskraft der Reservearmee bis zur Maximalgrenze absorbirt u. steigt progressiv der Arbeitslohn über sein normales Niveau ⦗welches an sich abnormal ist, d. h. unter dem Werth der Arbeitskraft steht⦘ durch progressives Uebergewicht des beschäftigten über den unbeschäftigten Theil der Arbeiterklasse, i. e. des „gebundnen“ BestandTheils des „variablen Kapitals“ über seinen „freien“ Bestandtheil. Dieser abnormale Arbeitslohn befestigt sich während der Periode der Ueberproduction od. allgemeinen Prosperität selbst als Bestandtheil der Waarenpreise. Und es ist ein Bestandtheil, wovon jede |4 während dieser Periode – u. sie sind zahlreich – neugegründete Unternehmung ausgehn muss als Voraussetzung der „neuen“ Gründung, ganz wie sie ausgehn muss v. dem Ueberpreis der ihr nöthigen Productionsmittel. Die constituent items des Ueberwaarenpreises werden also f. die ganze Masse während dieser Periode gegründeten Unternehmungen Ausgangspunkte, die sich prima facie nicht als Ueberprofitchen, sondern Ueberproduktionskosten ausdrücken ⦗u. daher stark auf das free loanable Kapital pressen⦘ ⦗Daher auch Jagd auf 1) alle Märkte, wo entweder dieselben Waaren noch höheren Preis erreicht haben, also selbst noch unterverkauft werden können; 2) alle Märkte wo die Productionsingredienzien noch nicht die abnormale Höhe erreicht haben (werden damit auch hier auf die f. die Periode normale „abnormale“ Höhe getrieben[)]; 3) alle Arbeitsmärkte, wo „freie“ Arbeitskraft noch „wohlfeiler“ zu haben ist. 4) Jagd der Unternehmerei auf alle Märkte wo accessorisches loanable Capital zu haben; Gegenjagd des loanable Kapital auf alle Märkte wo Verwerthung desselben noch nicht auf das der Unternehmerei beliebte Minimum gefallen ist. Der Weltmarkt belebt sich so nach den verschiedensten Richtungen hin. Die kosmopolitische Regierungsfischerei f. loans kommt hinzu.⦘

 Kommentar von Marx.
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2) Anormale Waarenpreise sind Waarenpreise, die über ihre ihren normalen Durchschnitt gestiegen sind, also in ihrem ensemble Steigen ihres Gesammtpreises über ihren Gesammtwerth ausdrücken; dies schliesst ein – oder ist dasselbe – als allgemeines (in Bezug auf alle Waaren) Fallen des relativen Werths des MetallGeldes unter den relativen Werth desselben, der bestimmt ist durch den Ausdruck seines Werths in jeder andern Waare. Dass dies nicht rein nominelle Wirkung hat, durch verschiedne Umstände verhindert: Erstens handelt es sich nicht um stagnant hohe Preise (die stets auf stagnanten od. constanten Ursachen beruhn u. daher ihren Grund in wirklichen Productionsbedingungen haben) sondern um in der Bewegung des Steigens begriffne Preise. Habe ich heute theuer producirt od. gekauft, u. verkaufe ich morgen noch theurer, so stets Profit pro tanto. Zweitens: die Masse die ausserhalb der geschäftlichen Welt steht u. von fixen Einkommen, Gehalten, GrundRenten, Staatsrenten, Zinsen etc lebt. Diese wird gepflückt u. expropriirt pro tanto während der Prosperitäts- od. Ueberproductionszeit; ihr Geldeinkommen geht nur so weit als der „relative Werth“ des Gelds geht, fällt also während solcher Periode progressiv. Soll nun dieses Pack während des allgemeinen Geldregens darben! Sie sucht sich zu entschädigen, indem sie mitschwindelt, Actien kauft, auf Börse spielt etc od. auch den „belebten“ Consumtionscredit ausbeutet; wichtiger aber noch in der ersten Eigenschaft, wodurch sie die Crise fördert u. den Collectivgebrauch des gesellschaftlichen Vermögens durch die Privatunternehmer aller Art auf die Spitze treibt. Drittens: Mit dem Steigen der Waarenpreise u. entsprechendem allgemeinen Fall des Geldwerths verbunden, dass jedes Geschäft auf gegebner Stufenleiter grösseres Geldkapital zu seiner Führung ⦗u. Anlage namentlich auch, da die grössten zusätzlichen Anlagen während dieser Periode gemacht werden; hinc das Phänomen, dass, soweit diese Geschäfte nicht ganz caput gehn, sie sich nur dadurch halten, dass sie unter ihrem Kostpreis losgeschlagen werden müssen nach der Crise, also nur in 2ter od. 3t Hand unter den gewöhnlichen Umständen normal geführt werden können. Dasselbe Phänomen zeigt sich auch in ordinären Zeiten, aber nicht in demselben Umfang; rührt hier daher, dass die Productivkräfte sich seit der Gründung entwickelt haben; also in der That das ursprüngliche Anlagekapital relativ entwerthet ist u. daher nur mehr verwerthbar ist entweder in der Hand des ursprüngl. Eigners (Anlegers) wenn er ausserdem über bedeutendes Geldkapital verfügt, um den Verlust verschmerzen zu können; od. aber in 3te Hände übergeht, zu dem nun verminderten Werth desselben⦘; es muss also mehr loanable capital (Credit) aushelfen; die Periode ruht aber grade auf niedrigem Preis des loanable Capital, ein Preis der grade aus denselben Ursachen niedrig, aus denen die |5 Waarenpreise hoch sind; die zunehmende Nachfrage nach Geldkapital – Folge des zunehmenden Fall des relativen Werths des Geldes – wirkt also darauf hin eine Bedingung des Furzjubels, den niedrigen Preis des loanable Capitals entgegen zu arbeiten u. ihm entgegengesetzte Richtung zu geben ⦗ganz wie die zunehmende Plünderung des nichtgeschäftlichen Publicums darauf drängt sie als Consumtionsmarkt zu contrahiren, also andre Quelle des Furzjubels zu verstopfen⦘[.] daher allzumeist das Phänomen, dass vor der Crise u. schon länger während der eigentlichen Prosperitätszeit der Discont wieder über seine Minimalgrenze, die oft bis fast zum Nominellen sinkt – steigt, wenn auch die v. ihm erreichte Höhe immer noch niedrig scheint gegen die Profitschneiderei. Wo dies nicht der Fall immer nur aus 3 Ursachen: es finden plötzliche Aufenthälte, Widerstände, gleichsam Bedenken im Sturmmarsch statt; da das loanable capital gleichzeitig wächst mit der wirklichen Profitmacherei einerseits, u. der Profitgier (Bereicherungsgier) des ganzen Publicums andrerseits, so erscheint es in grosser Proportion nach Anlage suchend in solchen „Bedenks“ od. „Hinderniss“momenten, Discont daher niedrig; od. aber dieser od. jener Industrie[-] od. Handelszweig od. Zweig des Geldmarkts schon während der Prosperitätsperiode, so zu sagen vorzeitig v. Blitzstrahl getroffen, wodurch momentan loanable Capital freigesetzt u. die auf Erhöhung seines Preises wirkenden Ursachen gelähmt, ineffektiv gemacht, werden; od. aber – u. dies zeichnet namentlich die allerletzte Periode aus – eh es zur Crisis kommt lange vorher ihre Symptome wahrnehmbar, Geschäftsdruck eingetreten etc; hence der officielle Discont niedrig, weil schon viel loanable Capital unbeschäftigt, nicht weil keine Nachfrage dafür da, sondern weil es nur nach scheinbar sichrer Nachfrage sucht. Es verbinden sich die 3 Ursachen oft mit einander.

 Kommentar von Marx.
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Viertens: die Gold u. Silberproduction müsste schliesslich contrahirt werden bei fortdauernden anormalen Waarenpreisen.

 Bemerkung von Marx.
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Fortsetzung dieser Betrachtungen à fur et mesure.⦘

 Zusatz von Marx.
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Worauf Herr K. hinaus will, ist, namentlich mit Bezug auf Russland, sein theures Vaterland:

Die allgemeinen Industrie[-] u. Handelskrisen werden chronisch od. dauern oft sehr lang, wenn zu dem Missbrauch des Credits durch die Industriellen der durch die Regierungen hinzukommt. (600) Drückt sich aus in besondrem Charakter der Bewegung des Wechselkurses, des Preises des loanable Capital u. der Waarenpreise; dieser Charakter wird chronisch; während »Uebercredit« nicht lange vorhalten kann Seitens der Industriellen kann die Regierung »Ueberkredit« od. ihm gleichgewichtiges Surrogat lange aufrecht erhalten. Namentlich auf Wechselkurs u. Waarenpreise übt letzterer Einflüsse aus, die ganz unabhängig sind v. den »örtlichen Productionsbedingungen[«] (u. den ihnen entsprechenden Verkehrsverhältnissen), wie das bei der industriell-commerciellen Ueberproduction der Fall. Die Unabhängigkeit dieser Einflüsse hat ihre besondern Criterien. Die Regierung missbraucht Credit von wegen Erschöpfung ihrer Finanzquellen: Steuern u. langterminiger Anleihen. Bona fide Leihkapitalien also für die Regierung in solchem Fall nicht da; but everything fish for it; die Leihkapitalien existiren alzu allzu meist in Geldform u. grade in dieser Form entschlüpfen sie am leichtesten dem Regierungsnetz; sie jagt daher auf unternehmerliche Kapitale, die sich bisher in productiven (unternehmerischen) Händen befanden. Sie giebt terminlose Schuldzeichen aus mit Zwangskurs (Papiergeld), ohne alle Rücksicht auf Interessen der Volkswirthschaft; wendet sie für ihre Zahlungen an auf ihr kaufbare fertige Werthe (i. e. hier Waaren); diese Werthe (Waaren) vermöbelt (consumirt) sie, nachdem sie selbe vorläufig zwangsweis in beliebiges Leihkapital verwandelt, obgleich der grösste Theil dieser Werthe (Waaren) industrielles Kapital repräsentirt. (600–602)

Dies »Papiergeld« hat aufgehört Creditgeld zu sein; es sind Schuldzeichen, die keine Verwandtschaft haben weder mit freien Kapitalien noch mit freier Bereitwilligkeit sie auf Credit abzutreten. Es stellt stets »Schuld« der Regierung vor, aber nicht jede Schuldobligation, selbst unter Privatleuten, ist Creditzeichen od. Credit. F. i. ich fresse auf Pump einem Epicier seinen Kaffee, Zucker etc, zahle ihn nicht, od. pumpe Geld v. Jemandem u. vermöble es. Gericht verurtheilt mich zu zahlen – den zugefügten Schaden zu ersetzen. Diese »Obligation« kann auch in besondrem Document sich ausdrücken, in Schuldschein; dies ist aber nicht weniger als Creditzeichen u. so mit dem Papiergeld (im eminenten Sinn) der Regierungen. Confiscirten sie Kapital so direkt, so wäre Sache damit zu Ende; aber sie stellen f. das vernichtete Kapital Schuldzeichen aus, das im Moment seiner Entstehung gar keinen Werth hat; aber es erhält Zwangskurs. |6 Zwangskurs = in Circulation geworfne Regierungsautorität; dies kein Werth, kann aber im Austausch Surrogat davon bilden; wer das Papiergeld empfängt kann damit die Regierungsaktion seinerseits wiederholen. Für ihn ists Equivalent, obgleich es nichts als Schuldanerkennung v. unproduktiv verzehrtem Kapital. Auch die Umsetzbarkeit (Umläufigkeit) v. Actien, Eisenbahn etc obligationen täuscht viele dahin, als sei es möglich in langterminigen Placements kurzterminig-freies Kapital zu stecken; d. h. sie unterstellen, dass bei Umsetzbarkeit (Umläufigkeit) Langterminigkeit u. Kurzterminigkeit, sowohl f. das Placement als für die freien Kapitalien, nichtexistirende Dinge werden, die sich einander ersetzen können. Aber die »Umsetzbarkeit« kann nicht hinreichende Beweglichkeit Capitalen geben, die an sich wenig haben; sie kann Kapitalen platterdings nicht »Freiheit« geben, die absolut »gebunden« sind. Noch viel weniger kann »der Umlauf« freies Kapital aus etwas machen was überhaupt kein Kapital ist. Papiergeld kann Surrogat (seinem individuellen Besitzer) des Reichthums geben; da damit Zahlungen gemacht werden können f. Obligationen, entstanden aus Empfang wirklichen Reichthums – übertragnen Waaren od. Werthen überhaupt. Dies aber nur für die Einzelpersonen; aber nicht f. alle Glieder des volksthümlichen Productionsorganismus; f. den einen Reichthum, so weit dadurch Reichthum v. andrem genommen wird; f. den andern wieder, weil er wieder v. Drittem solches dadurch nehmen kann etc[.] An sich stellen sie nur nicht erfülltes Zahlungsversprechen vor, heute für A, morgen für B, C, D etc[.] Aber für irgend einen können sie nur solches leere »Versprechen« vorstellen. Giebt der Besitzer des Papiergelds es nicht aus, bewahrt er es (schatzbildend), so bewahrt er sich Kraft, die innerhalb der Grenzen bestimmter Nationalen Wirthschaft freies Vermögen ersetzt. Aber ausserhalb dieser nationalen Grenzen zeigt sich sofort dass sie es nicht freies Kapital. Weil der eigne Werth des Papiergelds nur in seiner »Umsetzbarkeit« (Umläufigkeit) besteht, sucht jeder sie so rasch als möglich umzusetzen. Dieselben Umstände, die Metallgeld, können auch Papiergeld in »Schatzform« freisetzen. Aber sie sind es erstens nur innerhalb der nationalen Grenzen, soweit die obrigkeitliche Autorität reicht u. zweitens stellen sie kein Kapital vor, sondern nur Aufbewahrung (Aufhäufung) der durch sie repräsentirten Schuld. (602–7)  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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Esel sucht dann das an sich Alberne zu widerlegen, dass das Papiergeld, wenn auch Circulationsmittel u. Elemente v. Schatzbildung werden können, sie die Funktion des Geldes als Mass der Werthe nicht verrichten können.
(607–9 etc) Die Schätzung der Waaren in Papiergeld nur indirecte Weise das Papiergeld in Metallgeld, also die Waaren selbst in Metallgeld zu schätzen. (609[, 610]) Ist Papiergeld nicht mehr schätzbar in Metallgeld, so heisst das, es gilt nicht mehr als Geldzeichen, es ist vollständig entwerthet. (l. c. 610)

Der Zwangskours (cours forcé, sein Zwangswerth) des Papiergeldes zu unterscheiden von seiner »Zwangsumlaufbarkeit« (legal tender)[.] Die letztere meint, dass jeder Papiergeld an Zahlungstatt annehmen muss; ersteres die Verpflichtung sie zu ihrem gesetzlich bestimmten Werth anzunehmen, so dass z. B. Papierrubel gleichwerthig – von Autoritätswegen – = Silberrubel; indem jeder Gläubiger Papierrubel für Schuld = Silberrubel annehmen muss, unterwirft sie das Vermögen ihrer Gläubiger der Gefahr zum Vortheil ihrer Schuldner. Zeigt sich der Werth des Papierrubels faktisch geringer als der des Silberrubels, so wird dem Gläubiger, der den Papierrubel erhält, nur Theil seiner Schuld gezahlt, der andre bleibt unbezahlt. Die Regierung greift v. vorn herein nach Zwangskurs – um zu verbieten sich mit der wirklichen Werthdifferenz zwischen Papier u. Geld zu beschäftigen u. sich statt dessen zu beruhigen mit ihrer gesetzlichen Gleichwerthigkeit.  Bemerkung von Marx.
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⦗Sonst liesse sie es frei jedem beim Kauf u. Verkauf Papier- u. Geldpreise zu unterscheiden.⦘
Das Papiergeld wechselt seinen relativen Werth gegen Metallgeld sprungweis u. allzumeist progressiv; jeder tiefere Fall schlägt zunächst die Leute mit fixen Geldeinnahmen, d’abord Lohnarbeiter, Gehälter, alle die nicht selbstständig, sondern als Glieder eines fremden ökonomischen Organismus funktioniren; ihr Nominaleinkommen wechselt am wenigsten, ist am constantesten im Durchschnitt; meist bedeutendster Theil der Bevölkerung. ([611–]614) Wenn der Werth des Papiergelds fällt, während die Einkommen erhöht werden, hebt eins das andre auf. Wenn Preis des Geldes steigt gleichzeitig mit Erhöhung der Einkommen, so gewinnen die Besitzer der Einkommen auf Rechnung derer, die ihnen Zahlungen zu leisten haben. Wechsel (changes) im Preis des Papiergelds unter allen Umständen Ursachen v. changes in Einnahmen u. Ausgaben, u. sie begleitender changes im Vermögen der einzelnen Personen, die ganz unabhängig v. ihrer Thätigkeit sind; die einen gehn caput, die andern bereichern sich unerwartet; je nachdem der Preis des Papiergelds schwankt nach oben (Steigen) od. nach unten (Fallen), gewinnen od. verlieren bald die Creditoren, bald die Schuldner. (614, 15.)|

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2) Kampf zwischen Natur des Papiergeldes u. der volkswirthschaftlichen Productivität, v. wegen des Preises des Papiergelds.

Nach welchen Gesetzen weicht der Marktpreis des Papiergelds v. seinem gesetzlichen Zwangspreis ab? Die an sich destructiven Eigenschaften (Wirkungen) des Papiergelds können mehr od. minder aufgehoben werden durch Gegenwirkungen der volkswirthschaftlichen Bewegung selbst. Das Papiergeld wird durch Regierung aus blosser Finanznoth ausgegeben, ohne Rücksicht auf Circulationsbedürfniss danach; was aus ihr wird, hängt daran wie die Volkswirthschaft sie aufnimmt, was sie daraus macht. Jedes Schulddokument ist ausgedrückt in Geldsumme, die der Schuldner zu zahlen hat, giebt daher dem Creditor Rechtstitel auf x baares Geld u. stellt so selbst entsprechende Geldsumme vor wogegen es austauschbar; sein Preis daher auch = dem Quantum Geld, das man bereit dafür zu geben. Der MarktPreis v. Papiergeld also = MarktPreis der im Papiergeld repräsentirten Regierungsschuld. Der Preis des Papiergelds hängt ab vom Preis der edlen Metalle; u. dieser kann sich nur ausdrücken durch Zuschlag oder Abschlag; mit Bezug auf Papiergeld – Agio oder Disagio. Agio bedeutet Verschiedenheit zwischen Preisen eines u. desselben Circulationsmittels od. verschiedner Circulationsmittel, so weit diese Verschiedenheit hervorgerufen durch örtliche Bedingungen. Kann z. B. Agio existiren für Goldmünze gegen Silbermünze u. vice versa, od. Agio für Credit-Circulationsmittel (Wechsel, Banknoten, Assignationen) gegen Metallmünze od. vice versa. Grenze des Agio stets u. jedenfalls die Ausgaben, nöthig um die eine Art Circulationsmittel durch die andre zu ersetzen. Das Agio beruht im Allgemeinen auf dem Streben des Cirkulationsmechanismus nach Unität der ihn bewegenden Kraft; so wenn gesetzlich 2 Werthmasse Werthmaasse, Gold u. Silber, funktionirt immer nur eins wirklich als Maass; so das Ersetzen der Privatobligationen durch Bankschuldscheine u. der ganze Bankmechanismus beruhend auf demselben Streben; selbst findet zwischen Nationen statt soweit sie auf einander agirende u. reagirende Glieder des Weltmarks Weltmarkts. Dies Streben nach Einheit verbunden mit der Nothwendigkeit die ihr gegenwirkenden Umstände zu beseitigen. Diese Umstände – die Verschiedenartigkeit der Circulationsmittel, wirkend als Bewegungskräfte von verschiedner efficiency; dies beseitigt durch Feststellung der Proportion zwischen ihrer efficiency; diese Proportion drückt das Agio aus, gleichgültig welches die Circulationsmittel, die durch es ausgeglichen werden. (615–26) Agio auf edle Metalle enthält in sich kein Element des Disconts, da es nichts mit Credit zu schaffen [hat]. (626)

In Papiergeldland drückt das Agio auf klingendes Geld den Preis des Papiergelds in Metallgeld aus. ⦗Drückt dann aus wie weit der Nominalwerth des Papiergeld Papiergelds seiner wirklichen Funktion entspricht Geldzeichen zu sein.⦘ Da aber f. Papiergeld alle Waaren zu haben, zeigt das Agio auch an wie viel baar Geld für die Waaren zu haben. So wirkt das Metallgeld fort als wirkliches Mass der Werthe, bei Papiergeldcirculation. Das Agio drückt zugleich aus die Bedingungen auf welche hin die Besitzer »freien Kapitals«, die ausserhalb des Regierungszwangs stehn, es freiwillig hergeben wollen f. den Schuldschein der Regierung. Das Agio ist also ökonomische Gegenwirkung gegen den in der Ausgabe des Papiergelds verkörperten Regierungszwang. So lange die Papiergeldausgabe innerhalb der normalen Schranke  Bemerkung von Marx.
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⦗nach ihm durch Steuer etc garantie⦘
, geniesst Regierung nicht nur terminlosen, sondern zinslosen Credit.  Bemerkung von Marx.
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⦗Dieser „zinslose“ Credit – Crédit gratuit – repräsentirt durch jede Banknote, die gleichwerthig mit baarem Geld circulirt; nämlich zinsloser Credit, den das Publicum der Bank giebt, keineswegs die Bank dem Publicum.⦘
Das hört aber auf, sobald diese normale Schranke übertreten wird. Zinslos kann nur terminlose Schuld sein, deren »Terminligkeit« nur aus der Sorglosigkeit (Nachlässigkeit) des Creditors entsteht, sie sofort zu realisiren. Sobald das government Schuld contrahirt, der Form nach terminlos, wie beim Papiergeld, aber ohne Fähigkeit on call zu zahlen, ist die angeblich terminlose Schuld schon terminweis u. sobald terminweis wird sie eo ipso auch zinszahlend; ihre Schuldzeichen verwandeln sich dann faktisch aus terminlosen u. unverzinslichen in terminweise u. verzinsbare. Damit gegeben die Grundlage für Erscheinung des Agio. Der Besitzer des Papiergelds kann nöthig haben Kapital in Metallgeldform (in edlen Metallen); für technische Zwecke, Luxusproduktion etc. Sonst hauptsächlich: Zahlung ausserhalb des Landes od. aber politisch-ökonomisch-sociale Umstände, die Anlass geben das Edelmetall als Schatzbildungsmittel zu würdigen. Dies Bedürfniss – Austausch des Papiergelds gegen Edelmetall – wird dann eignes Geschäft besondrer Bande v. RaubVögeln. Der Gegenstand dieses neuen HandwerksCreditoperation; Uebergabe v. Edelmetall (freies Capital) gegen Schuldzeichen, welches blos Versprechen dieses Kapitals. Dies Handwerk entspringt, weil das nominell terminlose Schuldzeichen in fact terminweis. Den Preis der edlen Metalle (des freien Kapitals) drückt das Agio aus; (i. e. den Preis des Papiergelds in Edelmetall). Dieser Preis hängt ab v. Nachfrage u. Zufuhr. Fragt sich: hat sich das durch das Papiergeld aus der Circulation verdrängte Edelmetal Edelmetall innerhalb des Landes in Schatzform versteckt od. ist es allzusammt über die Grenze gereist? (626–36)

Die Regierung giebt Papiergeld aus (muss es ausgeben) grade in Perioden, wo   #e19Schatzbildungsfähigkeit BIS Wechselkurs°] Bemerkungen in Klammern von Marx.
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Schatzbildungsfähigkeit der edlen Metalle eine ihrer wichtigsten Funktionen wird (in Kriegs etc Zeiten v. Pech), wo die Circulation spontan strebt sich zu contrahiren. Andrerseits kommt auch das neu ausgegebne Papiergeld nur allmählig in Circulation, um alle ihre Canäle zu füllen. Im Anfang kann |8 daher die Ausgabe des Papiergelds sogar wohlthätig wirken, indem es die Preise aufrechterhält, die sonst fallen würden in Folge der Entziehung des Edlen aus der Circulation in bedeutendem Umfang; sie entfernt Druck vom Geldmarkt; wenn einige grad f. den Krieg nöthigen Waaren sehr steigen, so hätten sie das auch ohne Ausgabe des Papiers gethan. Die Unternehmer, die die hohen Preise einsacken, die Lieferanten u. Uebernehmer v. Arbeiten, denen gewöhnlich das Papier zuerst in die Hände fällt [,]  machen große Profite
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mache grosse Profitcher
dadurch;  repräsentiren
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repräsentire
neue freie Mittel, die sich neue Placements suchen; vermittelst derselben beginnt erweiterte Nachfrage auf Grundlage entsprechender erweiterter Zufuhr. Hence nach Ausgabe der Papierche folgt meist Geschäftsbelebung, sobald sich der Umlauf des Papierche erweitert hat. Tritt diese nach dem Krieg ein, so die Belebung überhaupt, die nach der durch ihn hervorgerufnen grösseren od. geringeren Geschäftsstockung bedingt. Verborgne Schätzcher kommen wieder zum Vorschein; zwangsweis muessiggelegte Kräfte  suchen, geschäftlich aktiv zu werden
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suche zu geschäftle
; Absatzwege, durch den Krieg versperrt wieder frei; dabei die Bereicherung eines Theils der Unternehmer während des Kriegs; Nachfrage nach allem, wodurch sich Production u. Consumtion erweitern, wächst. Das klingende Kapital als solches grade dann nicht sehr wichtig für die Produktion; die Circulationsmittel brauchen nicht nothwendig selbst Kapitale zu sein. Kann die Nation die auf den Krieg nachfolgende verstärkte Nachfrage durch eigne Productivität decken – ob ihre Producte nun bestimmt zum inneren örtlichen Consum od. zur Zahlung für ausländische Waaren – so entspricht der verstärkten Nachfrage, ob auch in  Papierform sich präsentirend (schön!)
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Papiercheform sich presändirend (schen!)
sie deckende verstärkte Zufuhr. Wenn dies nichts, stehts faul. Waarenpreise steigen sofort u.  ergreifen einen stets grösseren
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ergreife a stets groessere
Kreis v.  Productionszweigen
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Productionszweige
, die für  den inneren Bedarf arbeiten
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innere Bedarf arbeite
. Hence verstärkte Bedeutung gewonnen für Zufuhr from abroad. Das v.  aussen eingeführte
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ausse aingefirte
weniger u. weniger gedeckt durch das  zu Hause
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ze Haus
Producirte; der nationale Consum gebert ( zu
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ze
englisch: engenders) Schuld,  deren
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dere
Zahlung nur in  klingender Münze möglich
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klingende Minz mauglich
. Metallche fängt an über  die Grenze zu reisen
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de Grenz zu raise
. Dies Pech kann aber auch  stattfinden
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stattfinde
ohne Papierche-Circulation. Aber ohne die Papiercher müsste nationale Production one way or other wieder die  verlornen „Schätze“
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verlorne »Schätzche«
zurückkaufen. Oder wenn das Land Mine hat, sie durch neues Product in Gold od. Silber ersetze. Aber bei Papierche bewirkt Abfluss des Edelmetalls keine Contraction der Circulation.  Bemerkung von Marx.
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⦗Hier fällt das Viech wieder in die currency theory.⦘
Je länger dann die Belebung der Nachfrage dauert u. die Unfähigkeit der  inländischen
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inländische
Production sie  zu decken
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ze decke
, je länger, consequently, auch der Abfluss des Edelmetalls  über die Grenze
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iber die Grenz
dauert, desto mehr befestigt sich das Papierche im Umlauf. So lange früher im Umlauf befindliches Metall abströmt u. die sonstigen socialen Umstände dem durch Papierche in Schatz verwandelte Metall seiner Verlängerten Existenzweise in Schatzform keine grössere Wichtigkeit geben, kein Agio f. das »Edle« zahlbar. Der Preis des Edelmetalls wird sich in den ersten Zeiten der Nachfrage danach  richten
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richte
nach dem Preis der Wechsel aufs Ausland
. Je mehr Credit die Productivität des Inlands (mit der Papierche circulation) im Ausland geniesst, desto mehr dieser Credit = vergrösserter Zufuhr v. freiem Kapital, desto grösser auch die Zufuhr v. Wechselcher, gezogen auf’s Ausland, desto niedriger der Preis dieser Wechselcher. Letztere sind Credit-Circulationsmittel, die nicht nur im Papiergeldland, sondern auch in fremde Länder funktionire; gemeinsam f. das Papiergeldland u. seine  auswärtigen Creditoren oder Debitoren
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auswärtige Creditore od. Debitore
; sind daher einziges Credit-circulationsmittel,  dessen
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desse
Auswechslung od. Auswechslungsfähigkeit, in one word dessen convertibility in Baares  über
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ieber
alle Zweifel erhaben. Bei  gewöhnlichem
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gewehnliche
Gang der Dinge drückt Wechselkurs nur den speciellen Preis der  internationalen
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internationale
Credit-circulationsmittel
aus als eines aus den vielen Sorten solcher Circulationsmittel. Aber bei Umlauf v. Papiergeld tritt in Vordergrund auch Bedeutung der  internationalen
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internationale
Wechsel als einzige Art v. Creditmittel
, die gegen baares austauschbar u. am wenigste Zweifel an sich trage hinsichtlich ihres Gleichwerths mit Edelmetall. Desshalb erhält der Preis der letztern, der sich im Agio ausdrückt,  einen Gehilfen
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aine Gehilf
im Preis der aufs Ausland gezogne Wechsel. Gegen  deren
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dere
 internationalen
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internationale
Character
, hence über  den
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die
Wechselkurs, vermag keine Regierung nichts. (636–41)

Hat das Papiergeldland Credit im Ausland so kann der sich  ausdrücken
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ausdrücke
durch Acceptation der Wechsel, welche das Recht  geben
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gebe
aufs Ausland Wechselcher zu  trassiren
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trassire
. Oder sie  können
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kenne
im Ausland die ihnen  zugeschickten Wechsel discontiren
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zugeschickte Wechselcher discontire
, wodurch auch die Möglichkeit aufs Ausland zu trassire wächst u. die Zufuhr v. Wechseln aufs Ausland. (641) Oder auswärtiges Kapital – was  heut zu
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heit ze
Tag viel der Fall – kann sich direct an  der
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die
Erweiterung  der inländischen
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von die inländische
Production  betheiligen
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betheilige
; dies  heutzutage
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heitzetag
durch Association v. »kosmopolische« Capitälcher u. das stete Wachsthum der  collectiven
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collective
Unternehmerei-Antheilswerthe
( drücken Teilchen
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drücke Teilcher
od. Elemente v. Capitaldepositcher aus);  können
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kenne
bestehn aus Antheilcher an Regierungsanleihn  Bemerkung von Marx.
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⦗u. daraus machen Rothschilds u. andre besondres Specialgeschäftche⦘
; das inländische Kapital bleibt so in  der inländischen
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die inländische
Production od. erweitert sie; noch  grösser der Nutzen
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grausser die Nutze
, wenn diese in die Compagnie (Associations) ProductionsGeschäftche des Papierlandes sich direct  betheiligen
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betheilige
für Eisenbahnbau, Bankerrichtungen, Dampfschiffahrt, Mineexploitation,  Fabriken
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Fabrike
etc u. also Actien od. Obligationen in diese fausse association  nehmen
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nehme
, ihre »freie Kapitälcher« darin |9  placiren
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placire
; dadurch das Papierland wieder in Stand gesetzt zu  trassiren
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trassire
; vermehrte Zufuhr v. Wechseln aufs Ausland daher, drückt das Agio herab u. dadurch das Papiergeldche vor Entwerthung gesichert . Unter  diesen Umständen
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diese Umstände
schädliche Wirkungen des Papiergelds paralysirt. D’abord durch den so gesteigerten Productions-Umfang im Papierland selbst, der Papiercher im Umlauf erheischt; die durch das Papier repräsentirte vergrösserte Nachfrage gedeckt durch vergrösserte Zufuhr. (641–43)

Herrscht  Zutrauen
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Zutraue
, dass die Regierung die Papiercher bald  einlösen
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einlese
wird u. durch baar ersetze, dann verwandelt sich das Papiergeld, wofür sich nicht hinreichend Beschäftigung in der Circulation zeigt, in temporäres Schatzbildungsmittel, das auf baldige Incarnation in »Edlem« wartet. (643)

Wachstum Wachsthum der inländischen Production u. Schatzbildende Funktion der Papiercher (aus Vertrauen auf baldige Erlösung aus  der
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die
Papiererscheinung) contrahiren die Nachfrage nach »frei Kapital« in edle Metallform, während der Credit des Auslands, der Wechselcher auf es zu  trassiren
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trassire
erlaubt
u. direkte Betheiligung von  fremden Capitalisten
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fremde Capitaliste
in Actieunternehmungen die Zufuhr v. »freiem« Kapital  vermehren
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vermehre
. Wirkt das alles  zusammen
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zusamme
, so  können alle bösen Folgen
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kenne alle bese Folge
von die Papiergeldcher paralysirt  werden
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werde
. (643, 44) Frankreich während u. nach dem  preußischen
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preissische
Krieg
bestes Beispiel, even unique, hiervon. (l. c.)

Der erste Abfluss der edlen Metalle kann unabhängig v. der Wirkung des Papiergelds, nur der Wiederbelebung des Geschäfts nach Friede geschuldet sein; diese Wiederbelebung könnte sich auch auf Credit  stützen
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stütze
, fände sie solche nicht schon fertig vor in der Papierausgabe. Aendert sich, sobald grösster od. grosser Theil des Metallvorraths abgeflossen u. Erneuerung solchen Abflusses nöthig wird. Ohne das Papiergeld würde dann viele Bankerutte ausbreche u. die »Atmosphäre« clear itself  Bemerkung von Marx.
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nämlich durch Prellerei des Auslands, die Privatschulden an welches liquidirt durch Bankerutt.
Waarenpreise würden fallen, damit aber auch die ausländische Nachfrage nach den inländischen Waaren wachsen; mit der wachsenden Ausfuhr ins Ausland würde das Metall v. daher wieder anfangen zurückzufliessen. Aber mit Papiergeld wird die Krankheit chronisch; es verhindert den Fall der Preise; der edle Metallabfluss bewirkt keine Contraction der circulirenden Schuldscheine. Die Preise fallen nur soweit, als die Belebung des Geschäfts sie in die Höhe trieb, aber nicht genug um Waarenausfuhr zu vermehren; hence kehrt auch das Metall nicht zurück, um seinen Platz wieder einzunehmen im Circulationsmechanismus. (645, 46)

Von der nationalen Productionsintensivität u. Extension hängt das schliessliche Resultat des Zwangsumlaufs des Papiergelds ab. Sie kann sich so erweitern, dass sie die im Papier ausgedrückten ausgedrückte Nachfrage möglichst nah deckt. Im Masse ihrer Expansion, wirkt die inländische Produktion auf Verminderung der Nachfrage nach Metall einerseits u. vermehrt ihre Zufuhr andrerseits. Wenn auch nicht Nachfrage u. Zufuhr so gedeckt, dann aber doch ihre Differenz verringert; pro tanto Erhöhung der Preise verhindert u. Umfang ihrer Schwankungen in nicht destructive Grenzen gebannt; zugleich relativ den Preis des Papiergelds constanter gemacht u. es zu gewissem Grad vor Entwerthung gesichert. (646, 47)

Wechselcher, die auf Kredit im Ausland gezogen, nicht für dahin versandte Waaren[,] thun fürs Papiergeld selben Dienst wie expandirte Production at home. Sie » commandiren
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commandire
Geld« abroad wie’s versandte Waare thun würde. (647)

Ist Baares im Inland (des Papiergelds) rar geworden u. wird nöthig, so sind die »raren« Денги Деньги aufzujagen; dadurch entwickelt sich Speculation, concentrirt auf das Bedürfniss die Zufuhr v. Baargeld zu erweitern; beginnt Speculation auf Agio. Wächst Nachfrage nach Metall u. damit Gefahr v. Entwerthung des Papiergelds od. destructiven Falls der Waarenpreise, so vermehrt die Agiospeculation mit ihrem Metallkapital, vermehrt deren Zufuhr u. verhindert übertriebnes Steigen des Agio. Steigt letztres bei der Speculation, so wäre würde es auch ohne sie steigen. Steigt das Agio mehr als das in Folge der Speculation, so ziehn die Extraprofitcher Konkurrenz andrer Speculanten an, die die Profitche wieder aufs Durchschnittsniveau andrer Geschäfte senkt. Temporäres Steigen über das ohne Speculation vorhandne Niveau z. B. wenn die Speculanten die vorfindlichen Wechsel aufs Ausland accapariren. Durch ihre speculativen Käufe erweitern sie die Nachfrage u. damit Zufuhr. Sie können ihre Nachfrage so erweitern, dass die Zufuhr (der Wechsel aufs Ausland) nicht genügt. So ereignet’s sich manchmal dass trotz Zuwachs der Ausfuhr u. folglich der Zufuhr der Wechsel aufs Ausland, dennoch ihr Preis nicht fällt, unveränderlich bleibt od. noch steigt. Doch sie müssen für die Wechsel  blechen
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bleche
. Ihr Calcul dieser: jetzt Wechselcher wohlfeil, muss  man sie also kaufen
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mer se also kaafe
, weil sie bald theuer sein werden; Speculation erhöht also nur Preis der Wechselcher u. Agio, wo sie glaubt dass Contraction ihrer Zufuhr in Aussicht. Nach dem  Kauf müssen die Speculanten verkaufen
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Kaaf müsse de Speculante verkaafe
. Hence vermehren sie um die vorher v. ihnen gekauften Wechsel deren Zufuhr soweit sie auch ohne sie statthätte. Hence erniedrigt deren gewöhnlicher Preis; aber obgleich erniedrigt, bleibt er immer noch so hoch, dass Speculanten bei ihren Verkäufen Profitche schneiden. Sie halten den Preis der Wechsel auf, wenn sie am Fallen[,] u. mache ihn fallen, wenn sie am |10 Steigen. Sie consolidirten also das Niveau (Constanz) des Preises, [er war] weniger starken Schwankungen nach oben u. nach unten ausgesetzt. Je constanter aber dieser Preis, also auch das Agio, je weniger Wechsel im Preis des Papiergelds, also in Preisen aller Habe.  Haben die Speculanten
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Hawwe die Speculante
falsch gerechnet, erweitert sich die Zufuhr der Wechsel statt zu  fallen
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falle
, so fällt ihr Preis u. die Speculante an eigne Haus gezüchtigt,  müssen wohlfeiler verkaufen als sie gekauft haben
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müsse wohlfeiler verkofe als sie gekoft habbe
. (647–50)

Diese Agioteurs grosse Patrioten.  #e* Diese Agioteurs grosse Patrioten.°] Bemerkung von Marx.
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Sie suchen stets, per fas et nefas, das Feld zu erweitern, auf dem blüht Trassirung auf die Ausländer, i. e. Ausgabe von Zahlungsordres in Form v. Wechseln aufs Ausland. Zu dem Behuf gehn sie sogar so weit dem Ausland die » schönsten
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schenste
« Placementspapiercher in Actien etc vorzulegen etc (651)

Bisher der Kampf zwischen dem zerstörenden »Papiergeld« u. der gegenwirkenden »Volkswirtschaftlichkeit« betrachtet mit Bezug auf Agio = Differenzwerth v. Edlem Metall u. den es vorzustellen sich anstellenden »Papierche«. Jetzt zu sehn, wie dieser  grosse
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grausse
Kampf geführt, wenn der Ausgangspunkt die Preise der Waaren, i. e. aller Habe ausser den edlen Metallen. (651)

Regierung   #e30Regierung BIS Production)°] Hervorhebungen und Bemerkungen in Klammern von Marx.
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giebt d’abord Papiergeld aus, in Zahlung v. Waare (u. Werthen quelconques) v. Geschäftsmann A, B etc. Für diese Burschen ersetzt es ihr Capital mit Profit, weil es ihnen erlaubt zu »kaufen« u. zu »zahlen«,  Zusatz von Marx.
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od. wie K. sagt
»Nachfrage zu offenbaren u. Preise zu zahlen«. Krieg unter allen Umständen, weil er Production lähmt, erhöht Preise der Waaren. Indem er aber das Baare über Grenze jagt od. in innere hiding corners, es aus der Circulation verjagt, schafft er für das Papiergeld in den ersten Zeiten eben so günstige, als für die Production ungünstige Bedingungen. Die hohen Waarenpreise at that time beruhn auf den altered Productionsbedingungen, nicht auf Entwerthung des Papiergelds. Kommt dann die Wiederbelebung des Geschäfts nach Frieden. Gesetzt Production entwickle sich nun nach u. nach so, dass Zufuhr v. Waaren Nachfrage deckt. Dann das Papiergeld hinreichend beschäftigt in der Funktion als »Circulationsmittel«. Anfangs in Folge des Kriegs Productionsbedingungen schlecht, Productionsausgaben hoch, hence Waaren theuer. Nach u. nach (post Ende des Kriegs) die Productionsmittel erneuert etc[.] Waarenpreise des Papierlands, verglichen mit denen des Auslands, kehren wieder zu ihrem alten Fuss zurück. Der noch verbessert (vom standpoint des Papierlands[)]. Alias: die Preise der Waaren des Papierlands, speciell die zur Ausfuhr bestimmten, finden sich wieder in statu ante bello. Auch das hidden Metallgeld taucht wieder auf; returniren auch wieder aus Ausland; Papiergeld hat hence Concurrent in seiner Funktion als Circulationsmittel; andrerseits, da Preise erniedrigt, hat sich sein Umfang schon dadurch erweitert, dass es Waare von niedrigerem Preis als vorher zu circuliren hat; ist aber Masse der Waaren im selben Maass gewachsen wie der Preis der einzelnen Waarenelemente gefallen od. mehr noch, so kein ueberflüssiges Papiergeld. Die erniedrigten Waarenpreise erhöhen consumtive Nachfrage; hence gewinnen beide, Producenten u. Consummenten. Möglich ist solche Entwicklung der Production. Beweis Frankreich (nach dem preussisch frz. Krieg 1870–71) Unter solchen Umständen hat das Papiergeld seine Natur verwandelt. Es war something beim Ausgangspunkt; it has become something else in the progress of its career. Die Production hat jetzt geschaffen terminlose Leihkapitalien, freiwillig ausgetauscht gegen die Regierungsschuldscheine; letztere damit in kreditliche verwandelt . Sie sind jezt gestüzt auf Steuergarantie, wenn auch nicht einfache. Contrahirt die Regierung unmittelbar nach dem Krieg langterminige Anleihen, so kommen die Zahlungen der Aufnehmer dieser Anleihen zu der Steuergarantie hinzu. Endlich entsteht unter solchen Umständen v. selbst das Vertrauen, dass die Regierung das Papiergeld (weil ihre Einnahmen wachsen in Folge besagter Umstände u. des Aufschwungs der Production) bald convertiren wird. (651–55)

Gesetzt aber dieser Triumph über die schädlichen Einflüsse des Papiergelds sei nicht vollständig, sondern nur theilweis.

Die »Profitcher«, ursprünglich concentrirt in den Händen der Lieferanten, Contractoren etc (während der Kriegszeit), denen unmittelbar in erster Hand das Papiergeld Seitens der Staatskasse zufloss, gehn über auf Fabrikanten, Landwirthe, u. allgemein die ProducentenVerkäufern v. Waaren, zu deren Nachfrage den Lieferanten etc das erhaltne Papiergeld diente. Die »Profitcher« erscheinen in neuen Taschen. Aber mit dem örtlichen Fabrikant kann der auswärtige concurriren; die Theuerkeit der Waaren im Papiergeldland hebt zu gewissem Mass die Eingangszölle auf u. vermehrt Einfuhr ausländischer Waaren. Wenn die Ausfuhr nicht gleichzeitig erweitert, vermehrt die verstärkte Einfuhr die Verschuldung, die nur durch »freie Kapitalien« zu löschen. Baargeld fliesst über die Grenze. Klage dann dass zu gross Consum ausländischer Waaren. Aber im Inland war kein Platz f. profitliche Anlage dieser Baargelder; Production nicht hinreichend erweitert, um die Preise so niedrig zu halten wie die Concurrenten im Ausland. Der Abfluss des Baargelds, in solchem Fall, bezeugt die relativ geringere Productivkraft des Papiergeldlandes. Hence Protectionsgeschrei zur »Aufmunterung der inländischen Industrie«. Verlangt stärkere Schutzzölle als vor dem Krieg existirten. Soweit der Schutz wirklich was thut u. wirklich die Productivkraft sich entwickelt, Resultat Niedrigere Waarenpreise im beschüzten Land selbst, also pro tanto relative »Aufhebung« des Schutzzolls. Aber ebenso richtig, dass das Papiergeld creirende gvt. nach Ende des Kriegs sehr albern, wenn es liberale Zollreform einführen will, überhaupt Aenderungen |11 in der Zollgesetzgebung; das Papiergeld strebt dahin den Einfluss jeder solchen Reform zu paralysiren. Wird Protection verstärkt, so macht Papiergeld dies nominal, weil die Differenz zwischen inländischen u. ausländischen Waarenpreisen in Folge derselben höher als vor der Ausgabe des Papiergeldes, also höher das PreisNiveau als das worauf vorher der Schutzzöll-tarif berechnet. Werden die Zölle heruntergesetzt, Schutz verringert, so ersetzt das Agio, hervorgerufen durch das Papiergeld, die abgeschafften Zölle. Gelingt es der heimischen Industrie ihr Produkt zu verwohlfeilern, so hat sie auch weniger Angst vor der fremden Concurrenz; ist sie auch fähiger das Edelmetall zurückzuhalten. Die Fabrikanten (im Papiergeldland) schieben die Fortdauer der hohen Preise nicht auf ihre eigne Unfähigkeit durch gesteigerte Productivität die schädlichen Einflüsse des Papiergelds zu paralysiren, sondern erklären sie aus örtlichen u. zeitlichen, von ihnen u. vom Papiergeld unabhängigen »zeitliche u. zufällige« Productionsbedingungen etc. Schwatzen über »internationale Bilanz«; aber f. die Industriellen nur ein Weg – Erniedrigung der Productions- hence der Waarenpreise, trotz des Papiergelds. Die »ungünstige internationale Bilanz« u. Edelmetallabfluss beweisen grade, dass ihnen das nicht gelungen – hence ihre relative Unproductivität. Die inländische Production strebt always to a certain degree to paralyse the influence der paper currency, aber to what degree es ihr gelingt, andre Frage. (657–64)

Der Credit giebt dem Metallgeld örtliche Beschäftigung, wodurch die Nothwendigkeit seiner Ortsveränderung u. zusätzlicher Kosten vermieden. Lokalisirt sie. Wenn der örtliche (i. e. nationale) Credit nicht im Stande allem Geld zu Haus solche Einbringlichkeit zu schaffen, kommt die Reihe an den internationalen Credit. ([664,] 665)

Im Gegensatz zum Creditgeld sucht das Papiergeld – wenn seine Einflüsse nicht paralysirt durch die volkswirthschaftliche Productivität – das Metallgeld aus seiner Rolle als Circulationsmittel zu verjagen u. ihm möglichst die Rolle der Schatzbildnerei zuzuweisen. Im Moment selbst (den kritischen Kriegs etc momenten) wo die Umstände an sich Schatzbildung fördern, erscheint das government mit seinem fiktiven Zahlmittel. Dies nöthigt in first instance zur Flucht der Sorte Kapital, die am leichtesten flüchten u. sich verbergen kann (Metallnes); zugleich Streben jeder Habe, um sich zu »retten« diese Form des Capitals anzunehmen. So verstärkt das ohnehin durch die Umstände gegebne Streben zur »Schatzbildnerei«; dazu wendet sich alles Metallgeld. Aber diese Schätze spielen andre Rolle als bei Credit. Sucht ihnen Beschäftigung, u. zwar innerhalb des Landes selbst, innerhalb der örtlichen Grenzen des Credits selbst. Aber bei dem Papiergeld Metall in Schatzform als Schatzbildungsmittel repräsentirt nicht länger neugebildete Kapitale, die nur »frei« u. »müssig«, weil sie erst entstanden u. noch keine Beschäftigung gefunden; umgekehrt; dies Metallgeld wird durch den Sieg des Papiergelds eine Habe, die weder productiv sein kann, noch will, die die »Freiheit« der Productivität vorzieht, am gegebnen Ort frei sein will, um an andern überzugehn ausserhalb des circulirenden Regierungszwangs, um sich zu verbergen. Credit macht der Volkswirthschaft möglich diese »Schätze« zu vermöbeln, Papiergeld entzieht sie ihr. Das Metallgeld hört auf die Form zu sein worin f. Produktion bestimmte »Ersparnisse« sich verkörpern; es ist aus der Circulation verschwunden; u. die »Ersparnisse« incarniren sich selbst in Papiergeld, das in Hände gefallen, die die Exploitation dieser »Gewalt«  Zusatz von Marx.
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⦗Staatsgewalt verkörpert im Papiergeld⦘
aufschieben, diese Gewalt aufspeichern. Sie repräsentiren Kapitalien – od. deren Equivalent – die die Regierung weggenommen u. vermöbelt hat. Die Natur der »Schatzbildung«  Zusatz von Marx.
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(Ersparung, sagt K.)
selbst
verkehrt sich. Stellen nicht mehr vor noch nicht angewandte Früchte vergangner Production u. nach neuer suchend, sondern unproduktiv bereits placirte u. vermöbelte Mittel. Keine »Ersparnisse« im volkswirthschaftlichen Sinn; f. die Vereinzelten Parodie auf »Schatzbildung« – das noch nicht benutzte Recht auf andre Person die Krankheit zu übertragen. (365 665–68)

An die Stelle v. rein metallischer od. aber gemischter Cirkulation tritt rein papierner Circulationsmechanismus.

Wie weit das Papiergeld Vertrauen geniesst, zeigt sich in seinem Agio u. Disagio relatively zum Edelmetall. Diese schwanken beständig, da die Aussichten auf Abtragung od. Liquidation der durch Ausgabe des Papiergelds contrahirten Regierungschuld je nach den Umständen schwanken. Jedenfalls sind durch Agio u. Disagio diese zinslosen Schuldscheine in verzinsbare (Zinszahlende) verwandelt. Bei gewöhnlicher Regierungsschuld kehrt das durch Steuern Beigebrachte zur Zinszahlung (f. die Schuld) in die Volkswirthschaft zurück bei Zahlung dieser Zinsen. Von dieser Seite kein Unterschied zwischen gewöhnlicher Zinszahlung f. Staatschulden und dem Agio. Aber in letzterer Form unbestimmt, bald hoch, bald niedrig etc[.] Dazu die so gezahlte »Steuer« (in Agio) ungleichmässig u. unbillig sich vertheilend. Die Volkswirthschaft muss die ganze Summe des Agio zahlen, mit ihren vielen verzwickten Ausgaben. Z. B. 800 Mill. Rubel Papiergeld in Umlauf; Agio auf letzteres sei 15%; jährlich seien nöthig für 500 Mill. Rubel für ausländische Wechsel und Edelmetall; dann in allem 75 Millionen Zins auf die Papiergeldschuld gezahlt = 91/3%. Die Zinszahlung im Agio ausgedrückt völlig unabhängig v. der Grösse der Schuld selbst. (668–74) |

12

3) Wechselkurs im Papiergeldland.

Wechselkurs strebt auch bei Papiergeld zunächst seine Rolle als  Zusatz von Marx.
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a)
Criterium der normalen Productivität zu spielen; aber fängt  Zusatz von Marx.
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b)
auch v. vornherein an, die der Production an sich fremdartigen Einflüsse des Papiergelds auf den Circulationsmechanismus des Landes anzuzeigen; endlich die Wechselwirkung, zu jeder gegebnen Zeit, zwischen a u. b. (675)

So weit Wechselkurs durch   #e36internationale BIS Zwangsumlauf.)°] Bemerkungen in Klammern – außer „der Versendung“ bis „etc“ – von Marx.
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internationale Bilanz bestimmt, zeigt sichs in der Proportion worin’s möglich Wechsel aufs Ausland zu kaufen; erst über derselben beginnt die Möglichkeit der unmittelbaren (internationalen) Bewegung der edlen Metalle. Die Ursachen gegeben, die Nachfrage u. Zufuhr von edlem Metall bestimmen, kann die Bilanz nur solchen Preis v. Wechseln aufs Ausland hervorrufen, der ihnen Vorzug giebt vor unmittelbarer Versendung von edlem Metall od. Remesse in edlem Metall. In Land, wo das Papiergeld die edlen Metalle aus der Circulation verjagt, bleiben sie nichtsdestoweniger nöthig für technische Zwecke, Luxusbedürfnisse, Aufspeicherungszwecke u. Zahlungen jenseits der Grenze. So weit sie für technische Zwecke nöthig, müssen sie leibhaft sofort einwandern in das Papiergeldland. Zahlung für sie muss daher Preis hervorrufen, der auslöscht den Vorzug des Kreditcirculationsmittels über die klingende Münze.  Bemerkung von Marx.
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(Eselei!)
Dasselbe gilt für Zweck der »Aufspeicherung« (Schatzbildungszweck). Was Zahlung jenseits der Grenze betrifft, so kann der internationale Wechsel   #e* der internationale Wechsel°] Bei Kaufman, S. 677: #R+пerevodnyj vekselь#R-; die Tratte
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f. diese Nachfrage zugleich die Möglichkeit geben zu gewinnen die doppelten Auslagen (der Versendung, Assekuranz, Kommissionsgebühren etc) des Zuflusses der edlen Metalle wie ihres Abflusses aus dem Papiergeldland. Diese doppelte Grenzen Grenze , wozu sich der Preis des Wechsels erheben kann ausserhalb der Einflüsse der Bilanz u. der Natur des Papiergelds. Sie wird hervorgerufen durch den Zwangskurs des Papiergeldes, den letztres an sich selbst nicht ernöthigt. (Es ernöthigt nur Zwangsumlauf.) (675–78)

Die Summe der Kosten die gespart wird – sobald es sich nur um Einfluss der internationalen Zahlungsbilanz handelt – durch Zahlung in internationalem Wechsel (statt in Edelmetall) von 3% zu 4%; steigt nur manchmal für terminweise Wechsel unter Einfluss von Veränderungen im Discont . So weit der Wechselkurs sich innerhalb dieser Summe bewegt (zugerechnet Discontchanges, so weit sie eintreten u. Einfluss üben), heisst’s, dass die changes im Wechselcurs hinreichend motivirt durch changes in der Handelsbilanz. Aber es handelt sich nicht so sehr um Differenz zwischen Einfluss der Bilanz auf den Wechselkurs u. dem Einfluss andrer Ursachen als vielmehr um den Einfluss, den verschiedne Ursachen auf die Bilanz selbst ausüben. Z. B. alle Wechselbeziehungen zwischen dem Papiergeldland u. dem Ausland laufen zusammen in der Bilanz der internationalen Zahlungen; die Production, der Einfluss der Natur des Papiergelds u. ganz neue Finanzeinflüsse (wie z. B. neue Staatsanleihen ausserhalb des Landes, governmentsausgaben jenseits der Grenze z. B. f. die Armeen  Zusatz von Marx.
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(die russische Armee in der Türkei etc, während Marsch dahin etc)
, Käufe ausländischer Geschütze u. andrer Waaren.). (678–79)

Sobald das Papiergeld anfängt eignen Einfluss auf den Wechselcurs auszuüben, hat es changes hervorgebracht in der internationalen Bilanz der Verschuldung u. es sind dann diese die sich in entsprechenden changes des Wechselkurses ausdrücken; das Papiergeld ruft selbst Nachfrage nach edlen Metallen hervor u. verändert so das Verhältniss zwischen ihrer Nachfrage u. Zufuhr; sie offenbaren (legen blos) in the first instance vorhandnes Deficit in der Nationalen Production. Überflüssiges Papiergeld solchen fallend in Hände, die ihm keine produktive Anwendung zu geben wissen. Und dies »überflüssige« allzumeist im Verhältniss zum Quantum des ausgegebnen Papiergelds selbst. Bei gegebner Höhe des Agio ist the totalamount des zu zahlenden Agio abhängig vom Umfang der Ausgabe u. des sich zeigenden »Ueberschusses« (Ueberflusses) an Papiergeld. Z. B. Agio = 15%; z. B. 600 Mill. ausgegeben, Ueberflüssig = 50 Mill., Verlust an Agio = 71/2 Mill.; wenn aber 800 Mill. ausgegeben, Ueberfluss = 150 Mill., Gesammtverlust = 221/2 Mill. (679–81)

Der Umfang des sich zeigenden überschüssigen Papiergelds besteht stets aus 2 Elementen, das eine constant, das andre variable (wachsend od. abnehmend); letzres letztres bald plus bald minus vom Ganzen Ueberschuss; es kann so gross werden (der variable Theil), dass der constante Theil = 0 wird, so dass verschwindet jeder »Ueberschuss« im Papiergeld. Der constante Theil = festes Agio  Bemerkung von Marx.
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(Wortentdeckung illustris Kaufmani!)
; d. h. das in Folge v. Papiergeldüberschuss entstandne Agio bleibt an sich selbst unverändert; geht ein als nothwendiger Bestandtheil in Constitution des Wechselkurses u. drückt das Minimum der Zahlen aus, worin sich das Agio überhaupt während bestimmter Periode ausdrückt; i. e. das Minimum der aus Papiergeldüberschuss während bestimmter Periode entstandnen Nachfrage nach edlem Metall. Es der Ausgangspunkt für die |13 später beginnenden Schwankungen des Agio, die weitere Schwankungen im Wechselkurs selbst hervorrufen können; der variable Theil bestimmt durch Wechsel in Nachfrage nach Edelmetall; sie begründen besondres Agio, variables (veränderliches). Es selbst kann positiv od. negativ sein, Plus od. Minus, je nachdem es zu- oder abnimmt. Das  Zusatz von Marx.
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v. Kaufmann
»fest«  Zusatz von Marx.
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getaufte
Agio = constantem Pari für das Papiergeldland. Der Wechsel-Pari = Proportion worin klingendes Geld verschiedner Länder gleich an Metallgehalt; dies die Proportion, worin gegebnes Quantum v. Edelmetall umschmelzbar in die klingende Münze verschiedner Länder. Solches Pari unmöglich für Länder, wo Papiergeld nicht nur mit Zwangsumlauf, sondern auch zu Zwangskurs. Der Ausgangspunkt hier nicht das feste Pari, sondern bedeutend über demselben, das feste od. Minimalagio; es ist selbst Durchschnittszahl während bestimmter Periode. Um das Agio d’une sorte ou de l’autre zu finden, ist vom schlechtesten Wechselkurs bestimmter Periode zu entfernen (abzuziehn) die Procente die den Vorzug des Creditcirculationsmittels (Wechsels) über Baarzahlung ausdrücken, ferner das feste Pari abzuziehn. Dann erhalten wir den Minimalausdruck des Gesammteinflusses des »überschüssigen« Papiergelds. Dasselbe thuend für den besten Wechselkurs derselben Periode, erhält man den Ausdruck für das constante Agio. Der Unterschied zwischen diesen 2 Ausdrücken zeigt was auf Rechnung des Papiergelds quoad Wechselkurs zu setzen während besagter Periode. (681–83)

Z. B. im Lauf v. 18 Monaten, v. 1 Januar 1872 bis 30 Juni 1873 der schlechteste 3monatliche Wechselkurs v. Petersburg auf London war am 26 Juni 1873 = 321/32d. auf Rubel (= 2sh. 81/32d.) u. der beste 3 Okt. 1872 auf 331/4 d. (= 2sh. 91/4d.); Differenz = 17/32d., = (mit Vernachlässigung v. Rest) 11/5d.; im Lauf des Jahrs 1872 kaum = 0.97d. Da die Differenzen nicht über die Grenzen der Summen hinausgehn, die den Vorzug des Wechsels vor Edelmetall als internationales Zahlungsmittel ausdrücken, so eigner Einfluss des Papiergelds auf Zahlungsbilanz = 0. Aber gesetzt der Wechselkurs wäre am 26 Juni 1873 gewesen = 28. Dies giebt dann Differenz v. 51/4d. ⦗331/4 – 28 = 51/4⦘ Berechnend nun das feste Pari (f. Silberrubel) f. 3monatliche Wechsel auf 381/4 d. (= 3sh. 21/4d.); ferner abzuziehn f. die Schwankungen innerhalb der Grenzen des Vorzugs v. Wechsel über klingende Münze 3%, also: 1.15d., so erhalten wir 37.10d. als Ausdruck des schlechtesten Wechselkurses bei Abwesenheit v. Papiergeld. Der beste Wechselkurs bei Existenz des Papiergelds war 331/4 ; hence festes Agio (= 37.10 – 331/4 = 37.10 – 33.25 = 3.75)  Zusatz von Marx.
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sagt K.
= 3.85d. (съ лишнимъ 10%) Bei Wechselcurs zu 28d. (= 2s. 4d.) der GesammtUmfang der Abweichung = 101/4d. (381/4 – 28 = 101/4) od. 27% überschüssig. Die Differenz zwischen 101/4d. – 3.85d. (i. e. festes Pari minus des festen Agio) (od. 10.25 – 3.85 = 6.40) = 62/5 d. Drückt die Kraft aus, womit sich die Nachfrage nach Metall äusserte u. den Einfluss auf die Bilanz speciell den 26 Juni. Das variable Agio, das im gegebnen Fall 14% beträgt, zeigt genau in welcher Proportion »der Ueberschuss« des Papiergelds am 30 Juni. Wenn dagegen am 3. Okt. 1872 ⦗bester Wechselkurs, der wirklich war = 331/4d.⦘ der beste Wechselkurs gewesen wäre 36d. – u. nach wie vor der schlechteste Wechselkurs 26 Juni 1873 = 321/32 , wäre Differenz zwischen bestem u. schlechtestem = 3.97d; denn da 37.10d. Ausdruck des schlechtesten Wechselkurses ohne Papiergeld (= 1.15d. od. 3% gegen klingende Münze) so festes Agio 37.10 – 36 = 1.10d.; sie drücken das kleinste (feste) Agio aus. Das variable Agio = 3.97 – 1.10 = 2.87d.; dies f. die Daten der Periode 3 Oct. – 18 Juni. (683–84)

Es giebt keinen Einfluss auf Wechselkurs, der nicht vorher ein Einfluss (wirkend auf) die Bilanz der internationalen Verschuldung; desshalb, u. weil man die Bilanz oft fälschlich identificirt mit dem blosen commerciell-industriellen Einfluss – schreibt man letzterem oft solche changes im Wechselkurs zu, welche über die range hinaus schwanken, die bestimmt ist durch Vorzug der Zahlung in internationalem Wechsel vor Edelmetallzahlung. Früher die Zahlungsbilanz fast identisch mit Handelsbilanz, i. e. das Quotum wechselseitiger internationaler Verschuldung das nicht gedeckt durch wechselseitigen Kauf u. Verkauf v. Waaren.  Bemerkung von Marx.
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⦗Der Bursche übersieht selbst in der früheren Zeit das Colonialverhältniss u. die daraus hervorgehenden Verhältnisse, wie Tributzahlung an das Mutterland etc⦘
, heut zu Tag kommt hinzu der Antheil des freien Kapital Kapitals eines Landes an den industriellen Unternehmungen |14 andren Landes nimmt ⦗auch an den nicht industriellen, wie Staatsanleihen Heut zu Tag gehn viele »freie Kapitale« vor ihrer Verausgabung (Vermöbelung) aus einem Land ins andre über; aber sie drücken sich nur aus in Scheinen über den Antheil ihrer Besitzer an den gesammelten Unternehmungskapitalien, in shares. Die Besitzer erhalten dafür Actien od. Obligationen ; u. diese heut zu Tage sehr »umläufig«, circulationsfähig, strolchen aus einer Nationalwirthschaft in die andre in Massen; oft in solchen Massen, dass die ditto colossal auf internationaler Wanderung begriffnen Waaren (fertige Werthe) in einzelnen Fällen untergeordnet sind. In einzelnen Fällen kann die stärkste Waarenausfuhr aus einem Land ⦗selbst bei relativ unbedeutendster Einfuhr aus fremdem Land⦘ ganz überholt sein (baffled) durch die Masse der aus der Fremde zufliessenden Antheilszettelcher, deren Besitzer ihr durch letzre letztre repräsentirte Kapital freisetzen wollen, ihr z. B. in russische Eisenbahnen etc angelegtes Kapital aus Holy Russia nach Haus zurückziehn wollen od. aber etwa in fzs. od. deutschen Antheilszettelcher umwandle wolle. Der Zufluss solcher »Papiercher« kann f. das Land, wohin er stattfindet, sehr »unangenehme Bilanz« produciren, wogegen die »unangenehmen Bilanzen« der alten Zeiten als Parodie erscheinen  Bemerkung von Marx.
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⦗Er hat hier vor allem Holy Russia in Augen; die Yankees dagegen, während des Bürgerkriegs, wo sie wenig Waare auszuführen, führten desto mehr amerikanische Staatsschuldschein-papiercher aus u. checked thus the for them „diagreable balance“. On the other hand, Kaufman overlooks the influence on every day course of exchange, or upon its state at any given moment, of the proportion in which one people gives to the other commercial credit and long credit too. Thus f. i. – quite apart from all property of England in Russian state loans, landed loans, mining, railway and other industrial concerns, as testified by shares and obligations – the mere commercial balance may at any given time be in favour of Russia against England, because it is only settled by debts due, while Russia remains to be to a large extent the debtor of England for commodities received on credit, and long credit too.⦘
(684–86) Für einen kranken industriellen Organismus eines Landes fliesst »frisches Blut« ein mit den free loanable capitals of other countries invested say in Russian limited liability compagnies; this may turn at once the bad state of »international balance« pro tempore into »a favourable one«. But this participation of Foreign loanable capitals two-edged. Das Papiergeldland gewinnt davon am meisten; ist aber auch am meisten bedroht – u. its kolossal günstige Bilanz in kolossal ungünstige suddenly verkehrt – sobald die Besitzer des loanable capitals sie diesen placements zu entziehn streben. Derartige facts bringen heut zu Tag auch den Wahnglauben hervor, dass die blos commerciell industrielle Bilanz grenzenlose Schwankungen in Wechselkurs hervorbringen könne. (686) Die Schwankungen des Wechselkurses stets abhängig von der Bilanz der internationalen Verschuldung; aber der Einfluss der bloss industriell commerciellen Bilanz, wie gross auch immer, bestimmt platterdings nicht Grenzen u. Umfang der Schwankungen des Wechselkurses. (687)

Wenn kein   #e45Papiergeld BIS solchen)°] Hervorhebungen – außer „so hoch wie“ – und Bemerkungen in Klammern von Marx.
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Papiergeld, was dann die Folge starken Returns der Werthpapiercher (Aktien, Obligationen etc) für Wechselkurs? Die »Bilanz« fortwährend sich verschlechternd; Nachfrage nach fremden Wechseln nimmt zu im selben Mass; ihr Preis steigt; aber wie hoch? Gesetzt Vorzug der Wechselzahlung vor Goldzahlung sei 3 Rubel auf 100; dann kann Wechsel, bei Sicht (zahlbar auf Presentation, also so to say terminlos, sobald er an Ort u. Stelle angekommen) auf 100 Rubel nicht höher stehn als 103 R. Sonst besser, vortheilhafter in Edelmetall – durch Verschickung desselben an creditor Land – zu zahlen. Aber wenn kein Baares da zur unmittelbaren Zahlung, also auch nicht zum unmittelbaren Kauf der Wechsel? Aber in diesem Fall auch der Einfluss der ins Land v. der Fremde hereinströmenden »Werthpapiercher[«] alterirt. Ihr Einströmen beweist, dass ihre Eigner sie in »freies Kapital« verwandeln wollen, sie in dieser Form aus dem ihren loanable Kapital gegebnen Placement zurückziehn wollen. Aber wer soll sie ihnen »auslösen«? Die die in dem Land (des Placements) selbst an ihre Stelle treten wollen, gelockt durch den Fall im Preis der Werthpapiercher. Wenn aber die fremden Eigner die Werthpapierche trotz all dem hier im Land remplaciren will u. zwar weil zur gegebnen Zeit kein »freies Kapital« (Edelmetall) habbar in Land? Dann  müssen die Werthpapiere zurückreisen
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müsse die Werthpapiercher zurückraise
zum Land, das sich ihrer zu entledigen suchte. Dann |15 hilft kein Preisfall der »Werthpapierche«.  Ist
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Is
aber doch noch »Geld« im Land, so kann der Preisfall Absatz der »Papiercher«  bewirken
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bewirke
to some extent. Aber Wechselkurs nach wie vor nicht höher als 103. Sind die Wechsel terminweis, z. B. dreimonatlich, d. h. wenn die Trassanten der Wechsel ausländischen Credit haben – dann kann sich im Preis der Wechsel reflectiren der Preis dieses ausländischen Credits. Wenn im Ausland (worauf der Wechsel gezogen) auf Credit für 100 Rubel 4 Rubel genommen wird, also 1 Rubel f. 3 Monate, kann der auswärtige Wechsel nur auf 104 Rubel steigen; wenn der ausländische Discont 6%, dann der Wechsel auf 1041/2 Rubel, wenn der ausländische Discont 8%, dann auf 105; wenn 12%, dann der 3monatliche Wechsel auf 106 Rubel, wovon aber 3 bezahlt f. Vorzug des Wechsels vor Metallverschickung, u. 3 R. Discont f. 3 Monate. Kauft einer terminweise Wechsel, so giebt er dem Verkäufer des Wechsels Credit. In seiner Berechnung mit dem Verkäufer, muss er also die Höhe des Disconts in seinem eignen Land in Anschlag bringen. Wenn der Käufer in baarem Geld zahlt u. der Discont im Land so hoch wie im Ausland, so für den Käufer der Wechsel nicht höher als 103 Rubel, wie hoch auch Discont u. Terminlänge des Wechsels. Wenn er nicht baar zahlt, so hängt seine Ausgabe ab vom comparativen Zustand des Disconts in seinem eignen Land u. dem Ausland, wo der Wechsel zahlbar. (688, 89) (Hat keinen unmittelbaren Einfluss auf Wechselkurs als solchen)

  #e46Anders BIS Ausland)°] Hervorhebungen – außer „festen“ und „jeder“ – sowie Bemerkungen in Klammern von Marx.
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Anders im Papiergeldland. Existirte kein Agio f. Papiergeld u. waren »freie Kapitalien« da, um dies zu stützen, so wirft starker Zufluss v. die »Werthpapierche« auf einmal alles über  den Haufen
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Haufe
. Die  zufliessenden
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zufliessende
»Papierche« können so stark entwerthet werden, dass nützlicher mit  etwas
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ebbes
Agio sich  abzufinden
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abzefinde
, um wohlfeil  Einkommen
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Einkomme
 to grasp
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ze graspe
, beruhend auf  den
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die
Antheilscheincher. Z. B. starker Zufluss in Frankreich von 5% Rentcher aus England, Deutschland u.  skandinavischen Staaten
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skandinavische Staate
, welche ihre resp. Besitzer  entschliessen
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entschliesse
selbst zum Kurs v. 75  loszuschlagen
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loszuschlage
; ⦗so bringen die 5% ein – zu 75 – 62/3%⦘ Zur selben Zeit der laufende Discont im Land 6% u. auf 1£ St. nicht mehr zu zahlen als 24 fcs. Dann nützlich auf 100f., die im Land (Frankreich) nur 6% einbringen[,] Rente zu kaufen, die 62/3% einbringt u. aus dem Profit v. 2/3% Hälfte zu verlieren auf Agio f. das Metallgeld, nöthig zur Zahlung. Diess erhebt Agio auf 81/3 auf 100 1000.  Zusatz von Marx.
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⦗aber 1/3 f. 100 giebt 10/3 f. 1000 = 31/3?⦘
Fällt die Rente auf 70, so giebts Profitcher 21/7 (wenn Discont im Land = 6%, u. die 5% Rente auf 70 giebt 71/7. 71/7 – 6 = 11/7) u. Agio kann demgemäss höher steigen. Hat die Bank of France unter solchen Umständen Kraft genug den Discont zu erhöhen in jedem Fall, so kann sie entgegenwirken der Entziehung des freien Kapitals aus seiner früheren Beschäftigung – die zur Stütze des Papiergelds diente – u. seinem Abfluss ins Ausland. Beispiel Frankreichs in der Milliardenanleihe, wovon sehr bedeutender Theil im Ausland placirt. Betrachte man dagegen Land mit Papiergeld, Russland z. B., wo schon Dasein des festen Agio beweist, dass bestimmter Theil der Geldpapierausgabe keine Beschäftigung fand u. danach strebte sie zu finden was sich ausdrückt in constanter (kleinster) Nachfrage nach Edelmetall. In diesem Fall das »überflüssige« Papiergeld »aufgespeichert« in Schatzform, lauernd auf »günstige Gelegenheit« sich geltend  zu machen
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ze mache
. Solche Gelegenheit giebt starker Zufluss aus Ausland v.  einheimische
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einhaimische
»Werthpapierche« aus Ausland, die  angeboten werden zu „wohlfeilem Preis“
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angebote zu »wolfeile Preis«
.  Werden
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Werde
gekauft. Der wohlfeile Preis dieser »Werthpapierche« verschafft  ihnen
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ihne
Vorzug vor  den
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die
 anderen
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andere
Waaren mit hohem Preis
; aber jeder Kauf dieser »Werthpapierche« mit Papiergeld  meint
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maint
Nachfrage nach Metall. Je mehr Papiergeld hierin angelegt, um so mehr Gefahr f. das Papiergeld überhaupt; die Nachfrage nach Edelmetall wächst, um die vom Ausland  gekauften Werthpapiere zu zahlen
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gekaufte Werthpapierche ze zahle
; damit wächst Preis der Wechsel (aufs Ausland) Wie hoch? Hängt ab von der Masse des Papiergelds angewandt zum Kauf der »Werthpapiercher«; i. e. keine feste Grenze für Steigen des Wechselkurses. (689–91)

Wäre z. B. in letzten 3 Jahren Wechselkurs in Russland nur geschwankt within the limits of 3%, so zeigte das durchaus nicht woher der Einfluss auf die »Bilanz« u. den Wechselkurs blies; zeigt aber, under all circumstances, gefahrlosen status der internationalen Verschuldung Seitens Holy Russia. (691)|

16

4) Papiergeld und Waarenpreise.

Neues Geld – oder aber Surrogat von Geld – in Circulation, drückt neue Nachfrage aus; aber die so ausgedrückte Nachfrage ist zugleich Zufuhr von Geld (i. e. Werth od. Surrogat v. Werth), das sich nur f. Equivalent fortgiebt. Sind diese Equivalente nicht, so contrahirt sich die Zufuhr v. Geld. (693)  Kommentar von Marx.
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⦗Er konnte auch sagen: Neue Waaren od. Waaren überhaupt drücken Zufuhr aus, Zufuhr v. Werthen; aber diese Zufuhr verlangt Equivalent; diese Zufuhr ist zugleich Nachfrage, nämlich Nachfrage nach Geld. Ist dies Geld nicht da, so – was? So kann sich unter gewissen Umständen auch diese Nachfrage „contrahiren“, indem die Waaren sich vom Markt zurückziehn, auf Lager gehalten werden, bis Geld f. sie erscheint. Es zeigt dies nur das: Aus den blosen Phrasen, dass in Geld ausgedrückte Nachfrage nach Waaren zugleich Zufuhr v. Geld, u. in Waaren existirende Zufuhr v. Waare Nachfrage nach Geld ist (oder aber in Waaren ausgedrückte Nachfrage nach Geld zugleich Zufuhr v. Waaren ist[)], beweist an u. für sich nichts über quantitative relations between commodities u. money, no more that the supply of commodities – by their withdrawal from the market – is contracted instead of the commodities being sold at less money, i. e. instead of the prices of those commodities contracting themselves, than that the money is withdrawn from the market or the mass of the circulating money be contracted instead of the prices of commodities being raised, that is to say the relative value of the money as compared to commodities contracting itself. Das wesentliche Verhältniss v. Geld u. Waare must be understood – and Mr. Kaufman knows nothing of it – before those questions can be touched.⦘

 Kommentar von Marx.
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⦗Herr K. spintisirt hin u. her, um nachzuweisen wie vermehrtes Geld überhaupt Preise erhöhen kann. Und in beiden Fällen, sowohl bei Edelmetallgeld als Papiergeld beginnt er Blödsinn. Handelt es sich vom Edelmetall, so kann es sich nur v. 2 Fällen handeln. Entweder das Gold u. Silber fallen im Werth weil sie an ihrer Productionsquelle, den Gold u. Silber producirenden Ländern wohlfeiler geliefert werden als früher. Dann tauschen sich bestimmtes Quantum davon an Ort u. Stelle gegen weniger Waaren vom selben Werth als bisher aus; diese Waaren werden geschäzt in minderwerthigem Gold u. Silber; es ist eine Revolution im Mass der Werthe selbst vorgegangen. Nach u. nach sezt sich dasselbe neue Mass der Werthe f. den ganzen Waarenmarkt fest – i. e. alle Waaren drücken ihren Werth in mehr Gold od. Silber als bisher aus. Oder bei gleichbleibendem Werth des Golds od. Silbers bilden sich für sie Differenzen in ihrem relativen Werth (verglichen mit Waaren u. Arbeit) in verschiednen Ländern. Dies bedingt durch die verschiedne Productivkraft der Arbeit in verschiednen Ländern etc. Handelt es sich aber um Papiergeld, so v. vorn herein repräsentirt die Regierung eine Nachfrage – u. in bedeutendem Umfang – die ohne das Papiergeld auf dem Markt die vorhandnen Waaren, wie auf dem Produktionsmarkt selbst nicht kaufen könnte, also eine durch das Papiergeld selbst hervorgerufne Nachfrage – eine zusätzliche Nachfrage, die de prime abord Erhöhung der Waarenpreise hervorbringen muss; diese Regierungsnachfrage realisirt sich in einer Masse Hände, die die Regierungsnachfrage blos weiter executiren. Sie kaufen nicht, weil sie individuell betrachtet „überflüssiges“ Geld in der Hand haben, sondern der Charakter der „Ueberflüssigkeit“ dieses Geldes liegt darin, dass sie „ohne dies Manna“ v. oben kein Geld zur efficient Nachfrage haben würden.⦘

 Kommentar von Marx mit Bezug auf die Darstellung bei Kaufman, S. 694–699.
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Herr K. will uns nachweisen, wie VerTheurung der Waaren durch den Geldpapier„überfluss“ entsteht. Er fängt das sehr queer an wie folgt: Ein Unternehmer kann seine Waarenpreise erhöhen müssen, weil sich seine Productionsbedingungen verschlechtert [haben], i. e. er mehr Capitalauslage braucht zur Production derselben Waarenmasse. In diesem Fall braucht er „mehr“ Geld wie vorher; aber das „mehr“ Geld, das er ausgiebt, ist sicher f. ihn kein „überflüssig“ Geld; u. das „Mehr“, welches das Papiergeld ihm geliefert, eben weil es productiv nöthig, ist nicht „überflüssig“. Es soll aber gerade seine „Ueberflüssigkeit“ u. die Wirkung dieser „Ueberflüssigkeit“ entwickelt werden. Die Hypothese thut grad das Gegentheil; also lässt Herr K. sie fallen u. nimmt statt dessen an, das dass dieser Unternehmer Rohmaterial, Instrumente etc zu theuer gezahlt hat. Da der Mann aber nicht aus blossem Vergnügen theuerer wie vorher kauft, so nur weil er muss; warum er dies aber muss, sollte Herr K. eben nachweisen; er weist es nach, indem er es unterstellt, indem er unterstellt, dass das |17 Papiergeld bereits eine Vertheurung der Productionsmittel besagten Mannes, also bereits Vertheurung eines UmKreises v. Waaren hervorgebracht hat. Schöne Entwicklung! Er sagte selbst: die Unterstellung dass die Produktionsbedingungen einer Waare sich verschlechtert, widerspreche dem was er nachweisen will, nämlich dass das Papiergeld unabhängig von den Productionsbedingungen u. nicht die Productionsbedingungen der Waaren vertheure. Und wie hilft er sich heraus? Indem er vergisst dass die Productionsbedingungen einer Waare auch die Preise ihrer Productionsmittel einschliessen! Von diesen Productionsmitteln selbst kann wieder gesagt werden, was Herr K. von dem Product, worin sie eingehn, sagte. Entweder sind sie vertheuert, weil ihre Productionsbedingungen sich verschlechtert; aber das widerspricht der Hypothese; od. sie sind vertheuert, weil das Papiergeld eine nicht aus den allgemeinen Produktionsbedingungen u. entsprechenden Verkehrsverhältnisse erwachsne zuschüssige Nachfrage gegründet, alias weil die Ausgabe v. überflüssigem Papiergeld sie vertheuert hat, u. dann unterstellt Herr K., was er erst zu beweisen vorgab! Auf diesem quid pro quo beruht dann seine ganze weitere Entwicklung.

 Kommentar von Marx.
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Unser Unternehmer A hat also seine Productionsmittel zu theuer bezahlt u. dadurch sind seine überflüssigen (!) Papiergelder an den Verkäufer jener Productionsmittel übergegangen. Nun sagt er: hat dieser A v. neuem diese selben Waaren zu kaufen, die sich „vertheuert“ haben (the devil knows why! if he owns(?) only the reasons given by K.), so hat er keine „überflüssigen“ Gelder mehr, im besten Fall nur so viel wie vor der Vermehrung der allgemeinen Geldmasse; unterdess die Waaren vertheuert u. er kann nicht mehr so viel davon kaufen wie früher f. dieselbe Geldsumme. Er klagt also über Theurung. Pardon, Werthester! In demselben Verhältniss wie A befinden sich alle seine Concurrenten im selben Industriezweig; für alle haben sich dieselben Productionsmittel vertheuert, also der Productionspreis ihrer Waaren. Warum sollen grade ihre Waaren, deren Productionspreis sich gesteigert, sich nicht zu denselben verkaufen können, während v. ihren Productionsmitteln unterstellt, dass sie sich „zu theuer“, d. h. über ihrem Productionspreis verkaufen? Sie können ja selbst wieder Productionsmittel sein, u. wenn sie das auch nicht sind, warum sollen wir annehmen, dass ihr gestiegner Productionspreis durch die Nachfrage nach ihnen nicht gedeckt wird, während wir so eben annahmen, dass der Verkauf der Productionsmittel „über“ ihrem ProductionsPreis die Nachfrage nach ihnen nicht checks? Dieselben blödsinnigen Annahmen, die Kaufmann für A gemacht, macht er nun f. die Leute von denen er gekauft hat, für B, C, D, etc u. die Wiederholung derselben albernen Voraussetzungen bildet was er seine „methodologische“ Entwicklung nennt, auf die es daher nicht nöthig weiter einzugehn. Unterstellt Herr K. – wie er es in fact thut, was er nachzuweisen sich die airs (u. sehr wichtige) giebt – dass überflüssiges Papiergeld ausgegeben wird u. die Waaren vertheuert, so verstehn sich alle weiteren Consequenzen von selbst, nämlich erstens: 1) dass wenn sich die Vertheurung verallgemeinert, sie nur nominell ist u. bei den einmal allgemein vertheuerten Preisen, all other circumstances remaining the same, die circulirende Papiergeldmasse aufgehört hat, „überschüssig“ zu sein; 2) dass jeder beim Kauf über Theurungschreck (über Geldmangel) u. beim Verkauf Furzjubel über Profit aus „Geldüberfluss“, während die Leute, die nur kaufen u. nicht verkaufen die Beschissenen sind; 3) dass die Gläubiger, so lang die Preissteigerung dauert, – das allgemeine höhere Preisniveau noch nicht hergestellt, zur Zeit wo Schulden contrahirt werden – verliert, Schuldner gewinnt; 3) 4) dass wenn, sei es durch neue Papierausgabe, sei es durch andre Umstände (wie Wechselkurs etc) die Preise des Papiergeldes stark auf[-] u. abschwanken, die wechselseitigen Vermögensverhältnisse stärksten Schwankungen u. Zerrüttungen ausgesetzt etc etc[.] Kurz alles bekannte Trivialitäten, ausser denen Herr K. auch nicht das kleinste Atom „Eignes“ liefert in diesem Abschnitt.

Früher od. später müssen die Strebungen der verschiednen Unternehmer[,] ihre Kräfte u. Mittel so unter den verschiednen Geschäftszweigen zu vertheilen, dass ihre Einbringlichkeit zurückgeführt auf allgemeines Niveau, jeden positiven Einfluss der überschüssigen, productiven Feldes beraubten Theile des Papiergelds entziehn. Theurung wird dann allgemein, ergreift alle Waaren, u. damit hört auch Klage darüber auf, die nur so lang dauert als bald dieser, bald jener ausnahmsweis od. abwechselnd gewinnt od. verliert. (p. 699)|

18

VerTheurung hat nur reale Bedeutung, soweit sie hervorruft Verletzung des Gleichgewichts zwischen Einnahme u. Ausgabe der Einzelnen. (l. c.) Reale Theurung nur möglich, wenn bei Einigen die Einnahmen wachsen zur selben Zeit, wo sie bei andren abnehmen. Jeder erhält seine Einnahme aus dem Preis gewisser Waare od. Dienstes; wenn die Einnahmen der Einen steigen, während die der andern fallen, so weil die »Preise«  Zusatz von Marx.
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des Zeugs, woraus die einen ihr Einkommen ziehn gestiegen u. die des Zeugs, woraus die andern das ihrige,
gefallen. Dies bei jeder Theurung (die nicht nominal); u. auch bei Theurung, hervorgerufen durch Papiergeld. (700) So lange das Papiergeld wirkliche Theuerung hervorruft, ist es noch nicht entwerthet, verglichen mit Waaren, denn so lange hat es noch sehr reale Bedeutung als Quelle ausschliesslicher Gewinne; jeder Unternehmer hofft noch sein Profitche dabei zu machen; aber sobald jedem klar, dass das Papiergeld entwerthet, dass weder Consum noch Production dadurch erweitert, dann die Theurung zu Ende u. nur noch nominal. Nimmt man dann den mittleren Durchschnitt der Preise möglichst verschiedner Waarenarten, so befähigen diese rückzuschliessen auf entsprechende Entwicklung des Papiergelds. (701, 2)

Giebt die Regierung (bei nominaler Vertheurung u. schon befestigtem Agio u. Zwangskurs) kein neues Papiergeld aus, so keine extensive Erweiterungsmöglichkeit des Circulationsmechanismus, da Metallgeld durch den Zwangskurs nicht in der innern Circulation mitspielen kann. Und die Möglichkeit, dass solche extensive Erweiterung nothwendig wird, umgekehrt proportional der Entwicklung des Credits; hence enorme Sprünge des Disconts oft zu anormaler Höhe u. so wird der Zwangspreis des Papiergelds specielle Schutzsteuer für Wucherer. ([702,] 703)

5) Verhältniss zwischen Agio u. Waarenpreisen.

Soweit das Papiergeld nicht die Rolle des Circulationsmittels spielt, sondern v. »Ersparungsmittel«\Aufspeicherungs[mittel] , strebt es danach [sich] aus fiktivem in wirklichen Schatz zu verwandeln, in Geld (Edelmetall); erzeugt so Nachfrage nach klingender Münze u. ruft mehr od. minder starkes Agio hervor; dies die Entwerthung (relative) des Papiergelds, das sich dem Umlauf entzieht u. in »Edles« verwandelt. Die Andre Entwerthung des Papiergelds ist die bezüglich auf Waaren, wenn es nämlich im Umlauf auf ihm ungünstige Productionsbedingungen stösst. (703) Die erste Sorte Entwerthung heiss heisst   #e59Depreciation BIS Wärme°] Hervorhebungen – außer „unmittelbare“ und „definitive“ –, die Ausrufezeichen und Bemerkungen in Klammern von Marx.
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Depreciation; die 2te drückt sich aus durch Verminderung seiner Kaufkraft  Bemerkung von Marx.
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⦗sollte heissen seines relativen Werthes
, heisst diminution in value. Existirt Band zwischen diesen beiden Arten Depreciation?  Bemerkung von Marx.
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⦗Hier, beim Papiergeld, natürlich unterstellt, dass das Geld selbst, das Edelmetall, seine eigne Werthgrösse nicht geändert hat, also keine Aenderung im Mass der Werthe stattgefunden.⦘
Unterschied u. oft sehr bedeutender kann zwischen beiden existiren. Das Agio direct hervorgerufen durch Nachfrage nach klingender Münze [von] Seite des Theils des Papiergelds, das nicht circulirt od. aus der Circulation heraustritt u. die Rolle der »Schatzbildung« übernimmt, während das Papiergeld in Circulation auf seinem eignen, möglicher Weise sehr productiven Weg fortwandeln kann; ausserdem kann das Agio repräsentiren den »Ueberschuss« an Geldpapier sofort bei seiner (des »Ueberschüssigen« Papiers) Erscheinung u. Bloslegung seines Character »als Ueberschuss« lange bevor diese »Ueberschüssigen« Papiercher ihren Einfluss auf die Waarenpreise in Umlauf ausgeübt haben. In vielen Fällen kann diese Differenz weit gehn, sehr verschiedne Theile der Papierausgabe untergehn unter ganz verschiednen Bedingungen die eine od. die andre Sorte der Depreciation. Das als Circulationsmittel funktionirende Papiergeld findet auch in der Natur der Waarenpreise selbst eine Stütze f. seinen eignen Werth. Consument u. Producent oder aber 2 Producenten bei jedem Waarenpreis stark interessirt. Schwankungen dieser Preise drücken unmittelbare u. definitive Vermehrung od. Verminderung ihrer Einkommen aus. Hence producirt jede Preisschwankung Kampf zwischen beiden Seiten; macht sie pro tanto unbeweglicher; hence minder rasch der Einfluss des Papiergelds auf die Waarenpreise, u. ihre Entwicklung mit Bezug auf Waaren langsamer. Dagegen zeigt der Preis des Papiers in klingendem Geld nur, wieviel wirklich freies Kapital der Papierbesitzer erhalten kann. Aber wieviel ihnen »dies Freie« einbringen wird, wissen sie noch nicht. Die Halsstarrigkeit aller Waaren ihren Werth zu behaupten, am grössten im Edelmetall gegenüber dem Papier; in Nachfrage nach »Edlem« sie daher am raschesten »entwerthet«.  Zusatz von Marx.
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(!)
Das Agio kann daher sehr hoch sein zur selben Zeit wo das circulirende Papiergeld am wenigsten der Depreciation unterworfen. Papiergeld das sich gegen Gold (»Edles«) (klingendes) auszutauschen strebt, ist jedenfalls nicht in der ⦗innern⦘ Circulation beschäftigt.  Bemerkung von Marx.
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⦗Dies nicht einmal, selbst in dem cum grano salis Sinn, richtig, in Russland wo Goldminen etc. Und ein Goldschmidt, der mit Papier kauft, wendet sein Papier in der innern Circulation an.⦘
Darum  Zusatz von Marx.
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(!)
erscheint die Nachfrage nach Gold unabhängig v. den Productionsbedingungen. ⦗nämlich wenn wir voraussetzen, dass grade das »überschüssige« Papier nach Gold sucht⦘; aber das Agio zeigt daher auch nicht den absoluten Umfang des Papiergeld»überschusses« an. Agio z. B. = 20%; folgt daraus nicht dass 1/5 der gesammten Papierausgabe die überschüssige Wucht ausdrückt; 99/100 können sehr productiv |19 beschäftigt [sein], durchaus nicht entwerthet comparativ mit den Waaren, aber 1/100 überschüssige Ausgabe kann sich in Agio v. 20 u. selbst 50% ausdrücken, u. vice versa; drückt zunächst nur Preis v. klingendem Geld in Papier aus u. vice versa; im Agio können sich schwere Geschicke ausdrücken, aber eben sowohl aufbläserische Kräfte v. Spitzbuben-Speculanten, spielend mit der Aengstlichkeit der Eigner müssiger »сбереженій«. Einige verglichen Agio mit Thermometer; andre erwiderten richtig, dass Thermometer nicht die Quelle der Wärme anzeigt, noch ihren Umfang (ihr Gesammtquantum.) (703–6) Doch steht Agio in Zusammenhang mit den Waarenpreisen, wenn auch entferntern. (706)

Dreierlei Sorten Waaren:
Erste Kategorie: Eingeführte Waaren, die selbst wieder nur im Ausland producirt werden od. aber inländischen Waaren derselben Sorte Konkurrenz machen.
Zweite Kategorie: Ausfuhrwaaren; entweder nur im Papiergeldland fabricirt od. aber Concurrenten selber Sorte im Ausland producirter Waaren.
Dritte Kategorie: Waaren inländischer (Papiergeldlandlicher) Production, auch nur inländisch consummirt, u. ohne Concurrenz vom Ausland. (707, 708 )

(Der Unterschied zwischen festem Agio u. variablem nur Sinn für bestimmte Periode. Nehmen wir in Russland 1866–1872; kleinstes Agio während jener 7jährigen Periode, 4.07 . od. съ лишнимъ 10 Kopeken auf Rubel; diese 10 Kopeken fester Verlust des Rubels auch im günstigsten Fall. Aber 1866, [das] ganze Jahr genommen, das ganze Agio = 7.56d; also auser ausser dem gewohnten Verlust des Papierrubels noch about 31/2d; d. h. im ganzen Jahr ausser dem gewöhnlichen Verlust v. 10 Kopeken, PapierRubel noch um 9 Kopeken wohlfeiler (konnte dies sein im Lauf des ganzen Jahrs. (708))

Erste Kategorie EinfuhrWaaren;

der Theil derselben, der blos im Ausland producirt [wird], am empfindlichsten für Agio. Das feste Agio bildet stets consituirendes constituirendes Element ihres Preises. Ob dies auch mit dem variablen Agio der Fall hängt v. besondern Bedingungen des Handels mit den gegebnen Waaren ab. Es kann ohne Einfluss bleiben, wenn zur Zeit selbst des höchsten Agio, grosser Vorrath solcher Waaren im Land, kein dringendes od. nur schwaches Bedürfniss f. ihre Einfuhr; od. übt, je nachdem, nur unbedeutenden Einfluss dann aus, verglichen mit der gegebnen Höhe des Agio. Bedürfniss u. Nachfrage nach der Waare kann sich contrahiren, wenn ihr Preis sehr steigt. Der Fall im Preis in Folge dieser verminderten Nachfrage gegenwirkt u. hebt auf pro tanto das Steigen im Preis, in Folge des Einflusses des steigenden variablen Agio’s. Bleibt aber trotz Preiserhöhung der Waare ihre Nachfrage constant, dann geht das ganze variable Agio als constituirendes Element in den Waarenpreis ein. Gegentheil, wenn der Verkäufer, in Folge grossen Vorraths, gezwungen die Waaren loszuschlagen, wenn auch mit etwas Profiteinbusse. Dann geht auch das feste Agio nicht in seiner ganzen Höhe in den Waarenpreis ein. Von selbst verständlich, besides, dass das Agio nicht Preiserniedrigung der Waaren verhindern kann, so weit sie Folge der changes in Productionsbedingungen der auswärtigen Waaren, z. B. v. Baumwolle, Kaffee, Thee, Farbstoffen in Folge reicher Ernten, Verwohlfeilerung v. Transport etc.

Anders mit der Sorte eingeführter Waaren, die mit gleichzeitigen im Papiergeldland producirten, konkurriren. Das »feste Agio« vertheuert pro tanto diese Sorte ausländischer Waaren, ist so analog einem Schutzzoll für dieselbe Art im Papiergeldland producirter Waaren. Ist die inländische Production fähig die ganze Nachfrage unter diesen Umständen zu befriedigen, so sperrt sie den Weg der ausländischen ganz od. theilweis. Dann wird auch das feste Agio nicht nothwendig in den Preis dieser Waaren eingehn. Die ausländischen Concurrenten, um ihre Waaren nicht um das Agio zu vertheuern, müssen sie pro tanto wohlfeiler »produciren«  Bemerkung von Marx.
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⦗oder aber der Concurrenz halber ebbes Profitche opfere⦘
[.] Ist aber da das Ungenüge der inländischen Production, so auswärtige Zufuhr nöthig; der Waarenpreis steigt, weil Nachfrage nicht gedeckt; wenn in Folge dieses Steigens innere Production nicht hinreichend »expandirt« (trotz hohem Agio), geht festes Agio in den Preis der importirten Waaren ein.

Was aber das variable Agio betrifft, so kann es wachsend ins Unbestimmter Unbestimmte steigenden Schutzzoll bilden bis letzterer Qualität eines Prohibitivzolls erhält. Je mehr das variable Agio steigt, um so mehr gebrochen die Möglichkeit |20 der auswärtigen Concurrenz. Die Möglichkeit, dass es Preisbestandtheil der eingeführten Waaren bildet, im umgekehrten Verhältniss proportional der Höhe des variablen Agio. Hängt übrigens immer ab v. Grösse der Vorräthe (im Inland), missglückte Berechnung über den Umfang der Consumtion etc[.] Ferner: Den Umfang des Kapitals, verausgabt auf das Agio; auf dies Kapital die Zinsen zu nehmen, deren Höhe u. Gesammtsumme den Waarenpreis noch mehr in die Höhe treibt. Der Credit, von jenseits der Grenze der Consummenten des Papiergeldlandes gegeben, namentlich wenn im Ausland Discont niedrig, im Papiergeldland hoch, gewinnt dann Bedeutung für den Zusammenhang zwischen Agio u. Waarenpreis. Je geringer der Credit (vom Ausland), je niedriger im Papiergeldland der Discont, u. je höher er im Ausland, desto schwerer dem Agio in den Preis der importirten Waaren einzugehn. (708–11)

Dritte Kategorie Waaren: nur im Ausland producirt; Roh- u. Halbstoffe (Stufenproducte), weiter zu verarbeiten im Papiergeldland. Der Einfluss des Agio’s auf ihren Preis als eingeführter Waaren f. die Production derselbe als der entwickelt f. die erste Sorte eingeführter Waaren der I Kategorie; dagegen auf ihren Preis als constituirender Elemente andrer Waaren derselbe wie für 2te Sorte eingeführter Waaren der It. Kategorie. (711)

Zweite Kategorie: Ausfuhrwaaren (aus dem Papiergeldland).

Bleibt der Preis dieser Waaren f. Aus- u. Inland derselbe wie vor der Existenz des Agio, dann bildet Agio Bestandtheil im ausländischen Preis der Waare. Aber dies ohne directes Interesse für den inländischen Consumenten. Aber die Exporteurs erhalten f. die  Im Sinne von „ausgeführten“
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verführten
Waaren Baares, innerhalb des Landes Papierche. Das v. ihnen eingesteckte Agio wirkt auf sie wie Exportprämie, ermuntert die Ausfuhr; nützlicher diese Waaren zu exportiren, als zu Haus abzusetzen. Inländische Consumenten, um die Waare zu Haus zu halten, müssen Agiozuschlag (ob festes od. variables), den die Producenten bei Ausfuhr einsacken, noch f. die Waare im Innern zahlen. Ist aber für erweiterten Absatz der Waaren im Ausland kein Feld, so müssen sie zu Haus bleiben u. kann ihnen Agio nicht im Inland zugeschlagen werden. Alles hängt dann ab vom Umfang der ausländischen Nachfrage f. diese Waaren. (711, 12)

Dritte Kategorie: Waaren nur im Papiergeldland producirt u. consumirt.

Agio ohne Einfluss auf sie. Ihre Preise hängen ab v. der Masse Papiergeld, womit die Nachfrage nach ihnen bewaffnet; f. verschiedne Sorten (Waaren) dieser Categorie können die Productionsbedingungen sehr verschieden sein; daher auch sehr verschieden die mögliche Entwerthung des Papiergelds mit Bezug auf verschiedne Waarensorten; hängt stark ab v. örtlichen u. zeitlichen Productionsbedingungen; kann sie weiter gehn als die Proportion worin vermehrt die Masse des Preises, welches vermehrte Nachfrage repräsentirt. Wenn diese Papiermasse um 25–50% gewachsen, die Waarenpreise dagegen um 75–100% od. mehr, zu schliessen, dass ausser der Entwerthung des Papiers andre auf Production u. Absatz bezügliche Umstände mitwirkten.

Diese Entwerthung des Papiergelds – mit Bezug auf Waaren – kann geringer sein als das Agio. Sie kann aber noch viel höher sein, einfach desswegen, weil das entwerthete Papier nicht zur Nachfrage nach Edelmetall dient. In centralen Districten der Volkswirthschaft, od. allgemein in solchen, die v. den Grenzstädten entfernt, kann namentlich leicht diese Papierentwerthung weit die Grenzen des Agio übersteigen. (712, 13)

6) Bankgeschäft bei Papiergeld.

Folgt einer Papiergeldausgabe andre u. andre, so wiederholt jede die Einflüsse ihrer Vorläuferinnen. Namentlich wichtig f. die Waarenpreise. Kaum wandelt sich eine reale Vertheurung in nominale um, so diese wieder in jene u. s. w. (713)

Sobald gemerkt wird, dass kein vermehrter Umschlag sei es durch Erweiterung der Production od. Consumtion mit den Papierche erreichbar, so beginnt Lust »aufzuspeichern« Papierchen; bilden sich grössere od. geringe geringere Papiergeldvorräthe; ihr Umfang hängt ab v. der grössern od. mindern productiven Beschäftigung, die die Papiercher gefunden u. finden; diese Vorräthe v. ihren Besitzern als freie Kapitale betrachtet; bei Belebung der Production kommen die müssigen Papierne Schätze zum Vorschein. Nur mit Bezug auf Agio, i. e. ihre Umschätzung in Edelmetall, zeigen die Papiergeldcher auf Umfang wirklich disponiblen freien Kapitals hin ⦗Indexe derselben⦘; dies hat aber nur Bedeutung f. Waaren, mit Bezug auf welche Inland mit Ausland konkurriren kann; f. die Waaren, die nur innern Markt haben, die Umschätzung des Papiergelds in Metallgeld praktisch bedeutungslos. (714, 15)

Auf Grundlage des Papiergelds kann gemischter Circulationsmechanismus eben so sich gründen als auf Basis der Metallcirculation. |21 Im ersten Fall aber die Grenze dieser gemischten Circulation beschränkt auf die Landesgrenzen, auf die Grenzen der Regierungsgewalt, die sub specie des Papiers circulirt. Wer Papiergeld in Hand hat, hat in Hand v. der Regierung bereits vermöbeltes Kapital, also nicht mehr existirendes; f. ihn ist es zugleich Schuldkapital, d. h. ihm geschuldetes Kapital Seitens der Regierung. Er hat in Hand Zeichen, dass er andre Person in die Lage setzen kann, worin die Regierung ihn versetzt – Zwangskraft. Aber kein Zwang kann daraus Kapital machen. Die Papiergeldcirculation steht isolirt da in Weltmarkt; sie kann nicht expandirt od. contrahirt werden durch Mitwirkung fremder Volkswirthschaften. Ist die Masse der Circulationsmittel ungenügend, so erhebt sich Zins über seine normale (i. e. gewöhnliche) Höhe. Die ausländische klingende Münze kann nicht durch ihren Zufluss die inländische Circulation erweitern, wenn nöthig; ebenso nicht contrahirt werden durch Abfluss v. edlem Metall nach aussen, wenn Contraction nöthig. Im letztern Fall anormales Fallen des Zinsfusses. Dies ruft noch (der Fall des Zinsfusses) die falsche Vorstellung bei den Unternehmern hervor, diese Niedrigkeit rühre vom »Kapitalüberfluss« her. (715–17)

Auf Basis v. Metallcirculation, die circulirenden Schuldscheine in Geld (Metall) zahlbar. Letztres wird so lokalisirt. Kein Produktionszweig kann sich erweitern ohne Basis wirklich freier realer Kapitalien  Bemerkung von Marx.
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⦗er meint damit „Geld“⦘ ⦗Geldkapital im wörtlichsten Sinn.⦘
Abnormale Erhöhung irgend welchen Waarenpreises ruft früher od. später dann Reaction gegen diese Erhöhung hervor; ist sie anormal, so heisst das dass in der That nicht freie Kapitale als freie vermöbelt werden; sie waren in der That in andern Zweigen beschäftigte; sie sind nöthig um Preise andrer Waaren aufrecht zu erhalten; ohne solche Stütze fallen diese andern Preise; daher dann auf einem Punkt der Produktion Contraction (Beschneidung) entsprechend ihrer anormalen Erweiterung auf andrem Punkt.  Zusatz von Marx.
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(i. e. in andrem Industriezweig)
Oder der Fall im Preis der »andern Waaren« erweitert ihre Ausfuhr; die Zahlung für diese erweiterte Ausfuhr ergänzt von Ausland her den örtlichen Mangel an freiem Kapital zur Produktionserweiterung. Weil also, bei gesundem Circulationsmechanismus, Grundlage aller Productionszweige freies Kapital, as represented by metallic money, begründet solcher Mechanismus Entsprechendes Verhältniss unter allen Productionszweigen u. bindet sie zusammen zu einem organischen Ganzen. Das Papiergeld zerfetzt diesen Organismus in seine constituirenden Elemende Elemente. Metallgeld hier nur Bedeutung f. Preise v. Waaren, wofür Konkurrenz zwischen Papiergeldland u. Ausland existirt. Dies nur geringer Theil der ganzen Produktenmasse. (718, 19)

Auf Basis des Papiergelds bleiben alle Sorten v. Bankoperationen möglich. Banken fischen nach wie vor in den Quellen v. Leihkapital. Letztres kann unmittelbar auch in andrer Form erscheinen als der edelmetalligen; Papiergeld kann Leihkapitale repräsentiren, soweit damit Edelmetall fischbar, nicht verwendbar in der Hand seiner Besitzer; die Fischerei-Apparate dieselben wie bei Metallcirculation: Deposits, Banknoten, Hypothekenscheine etc[.] Aber bei Papiergeld ändern sich die »Umstände« der Fischerei. Eine der wichtigsten Funktionen des Credits – сохраненіе свободности капиталовъ – unmöglich, wenn Metallgeld nicht mehr in Umlauf. Credit sucht möglich möglichst Schuld durch Schuld zu löschen, nicht durch Baares –, aber Garantie muss da sein, dass wo solche Art Löschung nicht, in jedem Fall jedes Schulddokument durch Geld gelöscht wird. Schuldlöschung drückt nicht nur das formelle Aufhören gewisser Vermögensbeziehungen aus, sondern namentlich das materielle fact der Realisation der Resultate der Production, den Abschluss gewisser Strebungen derselben. (719–20)

Die Banken können sehr leicht Organe sein, vermittelst deren dem Papiergeld seine zerstörenden Wirkungen erleichtert werden. Jeder Credit, auf Papiergeldgrundlage kann diese Bedeutung erhalten. Die Banken haben beständig Gelegenheit ihren Einfluss auszuüben auf Papiergelddeposite. Schmeisst die Circulation hier od. dort Theil des Papiergelds als überflüssig heraus, so fliesst solcher als Deposit in irgend eine Bank; Bank hat für diese Sorte »freies Kapital« Zins zu zahlen; sucht das Papier also irgendwie wieder in Umlauf zu setzen; returnirt es grade zur Zeit, wann sich Circulation derselben zu entledigen trachtet; wieder herausgeschmissen, wieder durch Banken hereingeschmissen etc (721)

Am delicatesten stets das management des terminlosen Deposits [von] Seiten der Banken. Reale Controlle in this respect, sofern das Publicum beständig v. den Banken Zahlung ihrer Schuld in »Klingendem« verlangen kann. Hence haben Banken dann ängstlich to watch course of exchange, rate of discount in their country comparatively to other countries, and the relations between discount-rate and course of exchange on the one side, and the prices of commodities of the other. Bei Papiergeld Differenz zwischen Rate of Discount im eignen Land u. Ausland verliert seine unmittelbare Bedeutung; Höhe od. Niedrigkeit des Disconts hängt ab v. Mangel od. Ueberfluss »freien« Papiergelds, mit dem ihre Besitzer nichts anzufangen wissen; dieser Ueberfluss selbst hängt wieder ab theils v. dem ursprünglichen Umfang der Papiergeldausgabe, theils v. ihrem nachfolgenden Ergänzungen durch neue Ausgabe. Bleibt natürlich dabei Einfluss der Production selbst. |22 Wenn diese schwach, contrahirt Masse Papier im Umlauf u. wachsen dessen Deposits in Banken. Die »zusätzliche« Papierausgabe wirkt in derselben Weise. Aber die Deposits auch zum niedrigsten Zins, wenn’s sein muss, verpumpt; darin finden die Unternehmer Stütze, wenn ihre Production anfängt speculativ, riskirt zu werden. Je weiter die Papiergeldplethora, desto möglicher f. die Banken ohne Controlle Risicoelement in die Produktion einzuführen. Ist so alles Papiergeld verschlungen u. beginnt Zeit hohen Disconts, so brauchen sich desswegen nicht sofort dieselben Folgen zu zeigen wie bei gesunder Circulation. Weder wird dadurch Edelmetall v. Ausland herbeigezogen, noch Auswanderung desselben aus Inland verhindert. Die Zinserhöhung bezieht sich aufs Papiergeld, nicht aufs Metallgeld; u. mit ersterm hats Ausland nicht zu thun. (722–24)

7) Beseitigung der Papiergeldschuld.

In manchen Fällen Papiergeldausgabe nichts andres als versteckte Confiscation v. Privateigenthum, od. Expropriation Privater Seitens der Regierung. (725)  Zusatz von Marx.
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Besonders verwerfliches Beispiel:
United States Government, das gleichzeitig contrahirt seine Credit- u. Steuerquellen, aber sein Papiergeld nicht anrührt. (726)

Die Regierungseinnahme grösser als die der Einzelwirthschaften. Regierung selbst leidet daher am meisten v. den changes welche die Schwankungen im Preis des Papiergelds nach sich ziehn. So lang sie jenseits der Grenze zu zahlen hat, ist sie einer der stärksten Nachfrager nach Edelmetall; ruft so selbst am meisten die Entwerthung ihres eignen Papiergelds hervor, damit steigendes Agio u. steigende Ausgaben für das Agio; jeder Wechsel des variablen Agio zum Schlechtern reflectirt sich in den Regierungsausgaben u. belastet sie mit neuer Bürde. More or less dies vermindert wenn die Regierung in der leichteren Zeit edlen Metallvorrath aufgehäuft, mit Hinsicht auf black day. Sie kann Anleihen im Ausland contrahiren u. die so erhobnen Kapitale im Ausland liegen lassen. Natürliche Tendenz solcher Anleihe, Einfluss v. Edelmetall ins Papiergeldland, hence Niederdrückung des Agio; bleiben aber die Kapitale im Ausland, so verliert Regierung die Gelegenheit dieser Agioherabdrückung. Existirt aber einmal das Uebel, so kann Fall des Agio ebenso schädlich sein als Schwankung desselben in die Höhe (Steigen des Agio) Zweitens: die Regierung lässt im Ausland Vorräthe v. comparativ wohlfeilerem Metallgeld, die in der schlimmeren Zeit die Nothwendigkeit v. Erhöhung des Agio zu leiden [,] für sie brauchen können  #e* für sie brauchen können°] Bei Kaufman, S. 728: #R+оno I mohetъ polьzovaтьsя#R-; und sie kann nutzen
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. Sie hat Gelegenheit verloren, Agio zu erniedrigen, aber auch den Fall vermieden selbst zu seiner Steigerung beitragen zu müssen. Aber für jede auswärtige Schuld muss die Regierung Zinsen zahlen, die einerseits die Vortheile erhalten aus Verminderung der Agioschwankungen paralysiren; andrerseits [werden] vermehrt (durch die Anleihen) die von der Regierung dem Ausland zu leistenden Zahlungen, wodurch wieder besagter Vortheil verloren geht. Aber die Zahlungen ans Ausland allzumeist wenigst bedeutender Theil aller Regierungsausgaben in toto. Drückt die Entwerthung des Papiergelds eine reelle Vertheurung aus, so dann gerade populus gegen jede Abgabenerhöhung; die Regierungeinnahmen, nolens volens, müssen die letzten sein, worin sich die Entwerthung des Papiergelds reflectirt; hence Klage der Regierungsbeamten; sie wie die Leute der niedersten Klasse  Zusatz von Marx.
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(alias Lohnarbeiter)
in Abhängigkeitsverhältniss, die das ihnen nicht erlaubt ihre Dienste zu vertheuern, pari passu mit der Entwerthung des Papiergelds. Sobald die reale  Zusatz von Marx.
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(i. e. partielle)
Vertheurung in nominelle übergegangen  Zusatz von Marx.
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⦗id est sich allgemein gemacht hat⦘
müssen auch die Beamtengehalte erhöht werden. Folgen sich die Papierausgaben aufeinander, so wird immer dringender Nothwendigkeit die Abgaben (Steuern) zu erhöhen; aber eben so die Schwierigkeit dies zu thun, vermehrt; das Elend der ökonomisch »Abhängigen«  Zusatz von Marx.
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(Beamten u. Arbeiter)
wird chronisch. Trotz des Widerwillens (des populus) gegen Steuererhöhung, müssen die Steuern ununterbrochen u. progressiv wachsen; aber mit alledem wird dadurch weniger u. weniger den Finanzen geholfen. (728–30)

Sobald question rises about the putting aside the paper money – withdrawing it – erheben grade die industriell-kommerciellen Unternehmer das grösste Geschrei. Unter den wichtigsten Gründen desselben: 1) die geringe Entwicklung des Credits im Lande; 2) die Bedrohung der Reichthümer, welche das Land als das Feld betrachtet, das sich stützt aufs Papiergeld.

Es wird vorausgesetzt dass es dem Unternehmungsgeist (der Production) gelang zu reagiren gegen die an sich destruktiven Tendenzen des Papiergelds; sie also unter dessen Stachel Reichthümer geschaffen hat, für welche Circulationsmittel nöthig. Aber diese Mittel fallen nicht vom Himmel. Ihre Abwesenheit od. die nicht hinreichende Geschwindigkeit ihrer Bewegung hat in vielen Fällen die Bewegung der Production beabbrucht. Hence bei geringer Entwicklung des Credits  Bemerkung von Marx.
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⦗Seitens der Industriellen; das Papiergeld ist Zeichen[,] Regierungscredit, der unter besagten Umständen den industriellen Unternehmlern zu Gut kam⦘
verlangen die Unternehmer mit Recht, |23 dass vor der Entziehung des Papiergelds ihnen selbst die »Zügel« zur Direction des Circulationsmechanismus in die Hand gegeben, freie Initiative zur Begründung wirklichen Credit[-] u. Banksystems. Hat aber die Unternehmerei wirklich produktiven Hinterhalt f. das Papiergeld geschaffen, so heisst das, dass »Reichthum die Rolle v. loanable capital spielt«. Wer Regierungsschuldzeichen – Papiergeld – für seinen Reichthum erhielt, machte aus seinem Reichthum loanable capital u. zwar an die Regierung verpumptes. Existirt aber solches reichlich, dann [ist] aber auch die Hauptgrundlage da worauf sich das Creditsystem errichten kann. Seine Entwicklung erheischt vor allem, dass Kapitale existiren, die er in Bewegung setzen kann. (732–35)

Wenn aber vorher dem Papiergeld kein Boden durch productive Unternehmlerei geschaffen worden? Wirkliches Creditgeld kann nicht erscheinen wo nicht vorher die Grundlage. Papiergeld wird ausgegeben ohne Rücksicht auf die produktiven Bedingungen; es kann eben so den Boden bereiten f. rein phantastische Productionsunternehmerei – od. Productionsprahlerei. Und diese Phantasieunternehmer schreien daher am lautesten, wenn Regime des Papiergelds bedroht. So lang die Production des Landes nicht im Stand, das Papiergeld zu stützen, auch kein Credit im Stand letzteres zu ersetzen. Viele schreien daher in der richtigen Ueberzeugung, dass, nach Entfernung des Papiergelds, sie nicht mehr länger im Stand zu fischen im trüben Wasser, womit das Unternehmungsfeld bewässert, dank dem Papiergeld. Es wird aus sein mit den plötzlichen Stössen (gewaltsamen Schwankungen) u. Möglichkeit rascher u. unerwarteter Bereicherung. ([735,] 736)

Ebenso Befürchtungen v. den erwarteten Einflüssen der Beseitigung des Papiergelds auf die Waarenpreise. Hier doppelter Charakter dieses Einflusses, je nachdem die Sache vorgeht in Periode wo die durch das Papiergeld bewirkte VerTheuerung noch reell  Zusatz von Marx.
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⦗i. e. nur noch partiell⦘
oder aber wo sie bereits nur noch nominal war. (l. c.) Wenn die erstere [,] erblicken die Unternehmer in Beseitigung des Papiergelds einen Fall der Waarenpreise, der nicht nur ihre Profitquelle bedroht, sondern sie ruiniren kann. Wenn die Theuerung nur noch nominal, hat Niemand Interesse sie aufrecht zu halten; da der Preisfall, alle Waaren treffend, ihren relativen Werth unverändert lassen würde.  Bemerkung von Marx.
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⦗Aber nicht die auf Basis der hohen Preise geschlossnen Contracte beseitigt!⦘
Aber auch im erstren Fall kann die Preishöhe nur temporär sein; im besten Fall nur Privilegium einiger besondern Industriezweige auf Kosten der andern. (737–39)

Regierungsmassregeln: Hat die Regierung Baares vom Ausland zu beziehn, so [wäre es] kurzsichtig durch Einziehung davon den Wechselkurs stark zu erniedrigen; sie machte damit blos Privatspeculanten möglich Gold wohlfeil zu kaufen, u. die Regierung über’s Ohr zu hauen, sobald sie des »Klingenden« bedarf. Contrahirt die Regierung im Ausland loan f. Eisenbahnbau, so kann sie nützlich dies Geld im Ausland lassen f. dort zu machende Zahlungen. Für die örtlichen Eisenbahnzahlungen klingendes Geld nicht nöthig. Contrahirt sie dagegen loan im Ausland um überhaupt dort »freie« Zahlungsmittel vorräthig zu haben, so neuer Druck gelegt auf Volkswirthschaft, Zinszahlung, vermehrt dadurch ihre eignen an das Ausland zu leistenden Zahlungen. Der Vortheil aus der Verminderung der Agioschwankungen geht damit verloren. Nimmt die Regierung selbst Theil an Speculation aufs Agio, indem sie bald als Nachfrager f. Klingendes u. ausländische Wechsel auftritt, bald als Anbieter derselben, – so theilt sie die Chancen jedes andern Speculanten; verliert bald, gewinnt bald. Nur ist sie allzumeist ein schlechter Speculant.

Andre Massregel: Aufschatzung v. Edelmetall, nicht für Ausgaben, sondern für künftige Einlösung des Papiergelds. Giebt die Regierung Papiergeld aus, um Edelmetall – für solche Schatzbildung zu kaufen – so vermehrt sie nicht nur direct Agio etc, sondern macht die Einlösung, den Zweck des Processes, pro tanto  Zusatz von Marx.
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⦗durch die Zufügung des neuen Papiers⦘
unmöglich. (740–45)

Giebt die Regierung Schlag auf Schlag neues Papiergeld aus, so fliesst selbes immer rascher als Deposits in die Banken; neue Deposite bevor Banken die Zeit gelassen die früheren irgendwie Gewinnbringend zu placiren; entweder müssen die Banken verlieren – da sie Zins für die Deposite auf laufende Rechnung zu zahlen [haben] – oder sie müssen tiefer u. tiefer unterwühlen die Unternehmerwelt, versehn mit überfliessender »Geld«zufuhr. Rufen die zuschüssigen Papierausgaben keine Crisen im Agio u. entsprechende Entwerthung des Papiers, comparatively to the precious metals hervor, so Krisen bald in diesem bald in jenem inländisch industriellen commerciellen Geschäftszweig u. Entwerthung des paper as compared to commodities. ([746,] 747) |

24

 Es ist einerlei, gleichgültig
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Eins
wie viel des Papiers mit Bezug auf Edelmetall od. wie viel mit Bezug auf Waaren entwerthet – sobald Regierung sich bereit zur Einlösung erklärt, fliesst ihr nicht nur das Papier zu, welches das Agio hervorruft, sondern auch das was die Preise der Waaren, sogar die nur örtlich (im Inland) producirten u. consumirten aufschwellt. (747)

Macht die Regierung aber mit dem neuen Papier – ausgegeben im Kauf von Edelmetall –   #e87zugleich BIS Amortitsation°] Hervorhebungen und Bemerkungen in Klammern von Marx.
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zugleich internal loan (entsprechend den Perioden, worin das Edelmetall gekauft wird), so fällt dieser loan auf diese noch nicht beschäftigten Papiere u. daher erleichtert; er verwandelt die terminlose (durch die Ausgabe des Papiergelds) contrahirte Schuld in terminweise, in langterminige u. verwandelt so durchaus die Natur des Edelmetallschatzes. Zugleich erhält dadurch dies Papier (neu ausgegebne)[,] was der Regierung in Zahlung des internal loan zurückfliesst, nicht die Zeit schädlich zu wirken. Solche loans, however, nicht wohlfeil; handelt sich z. B. um edlen Metallschatz v. 100 Mill. Rubel u. gleichzeitige Verwandlung v. 100 Mill. R. aus terminloser Papiergeldschuld in langterminige; Stand des Agio sei 15%; Preis der neuen 5prozentigen Obligationen 90 u. für Amortisation 1%, so kostet die ganze Operation about 8%. (748)

Langterminige Anleihen normale Quelle f. Löschung der Papiergeldschuld. (749) Ist Verwandlung der terminlosen Papierschuld in langterminige. Consolidation. Was aber Verwandlung der Schuld aus   #e89unverzinster BIS ausdrückt)°] Hervorhebungen und Bemerkung in Klammern von Marx.
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unverzinster in zinsbarer zinsbare betrifft, so ist Papiergeld, wie alle andern Schuldscheine, nicht zinslose Obligationen, sobald dem »Abzug« unterworfen; ob dieser Abzug – Agio heisse oder Discont – ändert nichts an Sache. Sobald Creditor nicht einwilligt bei Empfang der Obligation ganzen Betrag ihrer Valuta zu geben, ist die Obligation nicht zinslos. Hence Consolidation der Papiergeldschuld so far = Ersatz einer procentigen Schuld durch andre procentige Schuld; bei der aber der schwankende Charakter des Zins (wie er sich im Agio ausdrückt) fortfällt. (750, 751)

Drückt sich die Entwerthung des Papiergelds

  • nur im Agio aus, so die Zinszahlung f. die Papiergeldschuld ungleichmässig vertheilt v. den Gliedern der Volkswirthschaft.
  • Wenn sie anfängt sich in Waarenpreisen auszudrücken, schon mehr gleichmässige Vertheilung derselben.
  • Wenn die Vertheurung der Waaren allgemein, so Agio in alle Preise eingegangen – dann gleichmässige Vertheilung der Zinszahlung.
  • Wenn das gezahlte Agio in die Tasche ausländischer Kapitalisten fliesst, so gleichgültig für das Volk, ob es dies Agio zahlt oder Zins im Ausland contrahirter Schuld.
  • Wenn die Anleihen im Inland geschlossen, so gewinnt das Volk Mittel, die früher ins Ausland flossen.
  • Bereicherte das Agio inländische Kapitalisten, so werden sie statt dessen Zins auf die Schuld empfangen, an deren Contrahirung sie sich betheiligen können, weil ihr Kapital nicht länger in Agiospeculation gebunden. (751)

Aber auch mit dem Verschwinden des Agio noch nicht der Punkt zur Consolidirung der Papiergeldschuld erreicht; dies dann, wann beginnt die Möglichkeit kurzterminigen u. terminlosen Regierungscredits. (l. c.) Der ganze Theil der Papiergeldschuld muss gelöscht werden, der die mittleren 3monatlichen Einkünfte des governments übersteigt. (752)

Bankerutt nicht nur, wer seine Schuld nicht zahlt, sondern wer sie nicht bei Verfall des Termins zahlt. Bankerutt geht also dem Papiergeld vorher u. ist ihr nächster Entstehungsgrund. (755)

Sobald Papiergeldausgabe Höhe erreicht, wo sie nur noch die Waarenpreise erhöht, ist sie negative Grösse; sie treibt nur die Entwerthung des Papiergelds weiter bis es nur noch als Papierlappen gilt, das ganze System zusammenkracht (757)

Man sagt »fiktiv« sei Schuldhabe. Wenn Schuldscheine in Hand des Geschäftsmanns (industriellen commerciellen), dem sie zugehn, seine Productivität nicht erhöhn, bleiben sie fiktiv, weil seine Productivität fictiv. Ist das Gegentheil der Fall, so hört auch der Schuldschein auf »fiktive« Habe zu sein. (759)

Doppelte Bedeutung des Rückflusses des Papiergelds an die Regierung:  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
PapierGeld fliesst der Regierung in Steuerzahlung zurück; hier ist sie der Creditor dem Volk gegenüber; es handelt sich um Zahlungen die es der Regierung zu machen hat;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Es fliesst ihr Papiergeld zu, um sich gegen Baares auszutauschen; hier die Regierung der Schuldner; es handelt sich um Zahlung der Schuld – deren Zahlungsversprechen im Papiergeld selbst ausgedrückt; es handelt sich um Zahlung, die die Regierung zu leisten hat. (761)

Im ersten Fall empfängt die Regierung Zahlung in entwerthetem Papiergeld, das sie seinem Nominalwerth nach für voll annehmen muss; im 2ten Fall trägt sie den ganzen Verlust der Entwerthung des Papiers verglichen mit Edelmetall. (l. c.)|

25

Auch bei Zwangskurs konnte sie dem nicht helfen; bei ihren Einnahmen muss sie das entwerthete Papiere für voll annehmen, seinem Nominalwerth nach; bei ihren Ausgaben hat sie entweder Agio f. Metall zu zahlen od. per Preisaufschlag der Waare. (762) Sie selbst gefangen durch den Zwangskurs ihres Papiers, der es gesetzlich dem Metallgeld gleichwerthig erklärt. (l. c.)

Siebentes Kapitel. Mittel unmittelbarer Exploitation (Benutzung) der Creditcirculationsmittel.

A.) Einleitung.

1) Unterschied der Creditverhältnisse, entspringend aus Benutzung der Quellen der Leihmittel u. aus unmittelbarer Benutzung der Leihmittel.

Wer Leihmittel erhält, kann sie selbst unmittelbar anwenden od. schöpft sie an der Quelle (vermöbeln), wobei er die ganze Verantwortlichkeit trägt. Dies [ist] unmittelbare Benutzung der Leihmittel. Oder aber er kann die Leihmittel wieder weitergeben in fremde Hände, womit sich schon das Risico vertheilt; er hat Verantwortlichkeit gegenüber dem A, wovon er (B) empfangen u. ihm B ist verantwortlich C, dem er das Empfangne übertragen, – u. auf dessen Unternehmerei das Risico in fact abgewälzt wird. C benutzt die Leihmittel, aber er hat nicht unmittelbar ihre Quelle (die in A’s Tasche) benutzt. Welches aber Beziehung zu den Leihmitteln, direct od. indirect, sie nur erhaltbar auf Creditweg, ob sie nun in Schulddokumenten ausgedrückt od. nicht. Hence zu unterscheiden Kreditbeziehungen zu den Quellen der Leihmittel von den Kreditbeziehungen zu den Leihmitteln selbst. Mit Entwicklung des Banksystems erhält der Unterschied selbsständigen Ausdruck in besondren Schulddokumenten f. jede der beiden Reihe Creditbeziehungen. (764–66) Aber ganze Reihe Schuldscheine – auch bei entwickeltem Banksystem – zwischen Privatpersonen, v. denen unbestimmt zu welcher Reihe sie gehören. (766)

2) Methoden (способы) unmittelbarer Benutzung der Leihmittel als формы прeдвосхищенія künftiger Früchte der Unternehmerei. Обращаемость als способъ сочетанія силъ, свободныхъ въ безсрочноссудныхъ капиталахъ.

Zweck der Fischerei in den Quellen der Leihmittel – diese Mittel in Bewegung zu setzen. … Exploitation v. fremdem (Leih)Kapital setzt voraus Anticipation des Resultats der persönlichen Kräfte, die dies Kapital vermöbeln, streng genommen  Bemerkung von Marx.
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(Herr K. so artig dies zuzugeben)
streng genommen ist jede (industr. commercielle) Verwerthung des Kapitals begleitet v. Anticipation der noch nicht vorhandnen Resultate der lebendigen Kraft (Unternehmungs-) die Kapital vermöbelt[.] Aber  Zusatz von Marx.
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⦗sagt, Herr K.⦘
ist der Industrielle (etc) Besitzer seines eignen Kapitals, so »erhält« seine eigne »Unternehmungskraft« keinen »Tauschwerth«, und nicht »Quelle von Kaufkraft« sondern ist nur »цѣнность для собственнаго употребленіе[«]. Hence »alle« besondern Methoden der Benutzung von loanable capitals sind nur eben so viele besondren Methoden der Anticipation künftiger Früchte. Leihkapitalien nur benutzbar, so weit sie »frei« ⦗nicht schon durch andre Anwendung »gebunden«⦘ sind, also auch nur für so lange Zeit als sie frei sind. Es giebt verschiedne Arten loanable capital, weil verschiedne grundlegende Unterschiede in der Zeit, während welcher die Kapitalien frei, ⦗od. verschiedne Terminlängen ihres freien Zustandes⦘. Die Anticipation v. Zukunftsfrüchten schliest schliesst Grenze dieser Zukunft ein, Frist nach deren Verlauf die productive Bewegung beendet, u. die Unternehmerei vergegenständlicht, in gegenwärtiger Habe realisirt ist; letztre muss die Schuld zahlen; hence wichtig für die Banken im Aug zu halten, wann die »Unternehmerei« im Stand ihre Schuld zu löschen. Jede Kraft kann nur im Lauf gewisser Zeit sich bethätigen u. diese Zeit muss man ihr geben, soll sie Frucht bringen. Hence Wichtigkeit u. Unerlässlichkeit fest vorherbestimmter Frist des Kredits. Aber der bedeutendste Theil der Leihkapitalien (wie alle terminlosen Leihkapitalien) zeichnet sich umgekehrt aus durch Unbestimmtheit der Frist während deren die Leihkapitalien frei  Bemerkung von Marx.
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⦗i. e. disponibel. Das Wort „disponibel“ (freigesetzt) besser als „frei“; z. B. wenn identificirt disponibles Geldkapital u. „freies Kapital“, so das Wort „frei“ auch mit Bezug auf die Quality, Intensivität der Disponibilität, weil Geld gegen alles austauschbar, als solches nicht an bestimmtes Geschäft gebunden; dies macht es noch lang nicht „disponibel“
|26  Bemerkung von Marx.
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⦗Hence Widerspruch
Daher Problem: Wie Leihmittel benutzen innerhalb bestimmter Frist, wenn der Disponibilitäts-\Freiheits-zustand der Leihmittel ⦗die Dauer ihrer Disponibilität⦘ selbst an sich unbestimmt ist? (768–71)

Man sah: Langterminige   #e100Langterminige BIS Crisis°] Bemerkungen in Klammern von Marx.
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Obligation kann durch ihre Umlaufsfähigkeit bis zu gewissem Punkt faktisch als kurzterminige od. terminlose funktioniren. Andrerseits terminlose Obligationen, wie Banknoten und Deposits auf laufende Rechnung mit cheques: In der Hand jedes besondren Besitzers A etc ist die Note terminlose Obligation; bleibt nur so kurze Zeit in seiner Hand, dass während desselben nichts zu machen mit dem Kapital, welches die Note repräsentirt. Anders wenn ihr Umlauf sie eine Reihe v. Händen successiv durchlaufen macht. Läuft sie v. der Hand A bis Hand Z z. B. mit allen Händen B, C, D etc die zwischen A u. Z liegen, so summiren sich die kurzen Zeitfristen, die sie in jeder einzelnen Hand bleibt, schon zu einer längern Periode in den Händen aller ihrer successiven Besitzer. Die Note so durch ihren eignen Umschlag verwandelt aus terminlosem in terminweises Leihkapital. Wie mit den Banknoten so mit den terminlosen Deposits (u. cheques)[.] So oft durch cheque ein deposit v. A zu B übergeht, B es wieder als Deposit in die Bank legt, cheque darauf an C geht, C wieder etc, wird eine u. dieselbe Summe der Bank der Reihe nach als eben so viel verschiedne Deposits anvertraut. Ebenso wenn cheque selbst circulirt durch verschiedne Hände, so für die Bank dasselbe – während dieser Circulationszeit – als ob Jeder in dessen Hände der cheque fällt, u. der ihn nicht bei ihr realisirt, sondern weiter zahlen will, dieses Deposit bei ihr erneuert hätte.  Bemerkung von Marx.
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⦗Es ist also zweierlei zu unterscheiden: So lang der Cheque circulirt aus einer Hand A in die andre B, C etc, bleibt Deposit selbst, repräsentirt durch cheque[,] in den Händen der Bank; nur der Name des Depositors pro momento wechselt. Andrerseits (sieh in früherem Abschnitt) kann dasselbe Deposit viele Deposits gebären, sobald die Bank creditirt.⦘
Die Zeitfristen, worin das Deposit in jeder Hand A, B, etc[,] summiren sich wieder, wie bei Banknote.

Der Umschlag (Umsetzbarkeit, Umlaufbarkeit) der Obligationen paralysirt so on the one hand die Unwegsamkeit langterminiger Obligationen, u. die Fristlosigkeit der terminlosen. Aber hier fängt auch die Gefahr an. Das langterminige Capital erneuert sich faktisch erst nach der langen Zeit, worin sich das Kapital reproducirt hat u. seine Verausgabung ersetzt hat. Eh dies erreicht[, ist] die darauf ausgegebne langterminige Obligation nur durch kurzterminige ersetzbar, [dadurch] dass ihre Umlaufbarkeit fortdauert, B die Stelle des A, C die v. B etc einzunehmen bereit. Ebenso bei den terminlosen Leihkapitalen; auch nicht auf die kürzesten Fristen verpumpbar u. verwendbar, wenn nicht Ueberzeugung ⦗i. e. problematische Sicherheit⦘ [vorhanden,] dass f. Deposits u. Banknoten hinreichende Zahl Gläubiger [existiert], bereit einander zu ersetzen, bis die Unternehmung ⦗die mit dem Leihkapital arbeitende⦘ zum bezweckten Resultat geführt. Zeigt sich post festum, dass das Kapital (Leih) welches A zu seiner Unternehmung zu vermöbeln hat, schon v. B ⦗der es etwa der Bank geliehn⦘ gebraucht, so beide Unternehmungen gefährlich schwankendes Feld unter sich. Aber mit der Frage »Sein od. Nichtsein« beginnt f. die Unternehmungen die Crisis. (772–774)

Das Vertrauen   #e101Vertrauen BIS Crisis°] Hervorhebungen – außer „Grundlage“ bis „Resultate“ – sowie Bemerkungen in Klammern von Marx.
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⦗der Glaube⦘ bildet keineswegs die einzige Base des Credits, obgleich er ein subjektives Element desselben. Damit er entspringe u. aber auch fortdaure nöthig »Solidität der Production«  Zusatz von Marx.
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⦗u. generally des Geschäfts
selbst. Gewisse Art v. »Vertrauen« »Glauben« nicht nur bei Credit, sondern bei allen gesellschaftlichen Verhältnissen nöthig,  Bemerkung von Marx.
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⦗z. B. beim Heirathen, beim Engagiren v. Beamten od. Arbeitern, beim Steigen in eine Eisenbahn, bei Wahl v. Arzt od. Advocat etc bei Bildung „geheimer“ Gesellschaft and so forth⦘
[.] Was für Credit ganz u. gar nöthig: Kaufkraft der Productiven Unternehmerei, die noch gar nicht od. nur noch z. Th. in ihren Resultaten realisirt ist. Der Tauschwerth der Unternehmungsindicidirung hängt aber wieder v. den Productionsbedingungen (mitteln) ab. Unmittelbar (Zunächst) kann Credit nichts thun ausser wirken auf die Geschwindigkeit des Entstehns v. Vermögensbeziehungen auf Grundlage der bereits actuell realisirten Resultate der Production. Sind solche Resultate nicht da, Credit machtlos. Blosse – sogar begründete [–] Reclame f. Productivität eines Unternehmers, u. das festeste Vertrauen darin, schafft ihm noch keinen Credit. Sein allerwesentlichstes Element ist die Existenz von Leih (freiem\disponiblem) Kapital. Letztres kann »nicht« existiren, |27 entweder, weil jeder Besitzer v. Kapital es zu seinem eignen productiven Geschäft braucht (also nichts davon zu verpumpen hat) oder weil jeder vorzieht sein »überschüssiges« Kapital dadurch »frei« zu halten u. zu sichern, dass er es als »Schatz« bei sich behält.  Bemerkung von Marx.
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⦗Dies heisst in andren Worten nichts als: Credit setzt Entwicklung der kapitalistischen Produktion bis zu gewisser Stufenleiter voraus, ganz wie ihrerseits kapitalistische Production Dasein v. Kapital (Concentration) bis zu gewissem Umfang (accumulation primitive) voraussetzte. Auf dieser Basis u. nicht in subalternen Umständen der Unterschied zu suchen zwischen Creditsystem u. Gläubiger- u. Schuldner[-]system, was sich in Form des Wuchers erst recht auf nichtkapitalistischer Productionsgrundlage entwickelt.⦘
Progressive Erweiterung der Stufenleiter der ⦗kapital.⦘ Production die wesentliche Grundlage des Credits; dies gegeben entwickeln sich v. selbst seine weiteren Bedingungen. Aber nicht umgekehrt. (774–77)

Der Unternehmung, aufrecht erhalten durch loanable capital, muss entsprechen bestimmtes Kapital, entweder auf einmal ganz zur Verfügung gestellt f. die Periode, deren die Unternehmung f. ihre Execution bedarf – oder aber eine Reihe solcher Kapitalien, von denen jedes f. sich genommen nur f. kürzeste Frist disponibel, alle zusammengenommen aber eine Kette bilden – so dass, sobald die eine sich entzieht, die andern successive seinen Platz einnehmen, u. so die Summe ihrer kurzen Disponibilitätsfristen = der nothwendigen Funktionsperiode der Unternehmung. Je grösser die Dauer dieser Funktionsperiode, desto mühsamer zu bilden die Kette der Kapitale, deren summirte (vereinte) Disponibilitätszeit ⦗od. Dauer ihres »freien« Zustandes⦘ liefert die Umlaufbarkeit als neue Grundlage für den Credit der Unternehmerei. Hence langterminige Obligationen nur dann auf solidem Boden, wenn in ihnen placirt ganz freies Kapital, unbegrenzt durch Frist (Termin) in seinen Bewegungen. Je kürzer die Funktionsperiode der Unternehmung, desto leichter bildet sich f. sie die Kette der einander summirenden Momente, worin Kapitalien »loanable Capital« bilden. (778)

Eine kleine   #e103kleine BIS vereinigen°] Hervorhebungen – außer „quantitative“ – sowie Bemerkungen in Klammern und die Ordnungsziffern „1)“ und „2)“ von Marx.
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Kraft geht meist verloren, weil sie unfähig irgend ein der Mühe werthes »Resultat« für andere zu produciren; alle Bedürfnisse haben gewisse quantitative Grösse, gewissen Umfang; die Kraft wird bedeutungslos, wenn sie für sich vereinzelt wirkend disproportionirt f. diesen Umfang, ⦗zu geringes quantitatives Resultat liefert⦘ Um sich zu retten, muss sich die kleine Kraft mit vielen andern verbinden.Collectivkraft werden.⦘ Die Cooperation hebt auf die Schwäche der isolirten Kraft, hebt ihre Unproductivität auf u. macht sie productiv. Aber so wird die Productivität der Einzelkraft selbst abhängig v. all den Umständen welche die Combination der Kräfte fördern od. hemmen. Die Ueberzeugung, dass während der Periode, welche zur Verwerthung des industriellen (commerciellen) Kapitals erheischt [,] die Gläubiger auf Obligation (Banknote, Deposit etc) beständig Ablöser (Auslöser) finden werden[,] muss zwei Basen haben:

  •  Ordnungsziffer von Marx.
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    1)
    Zeichen, die unzweifelhaft indiciren die Existenz selbst der Kräfte, frei (disponibel) sich zu vereinigen
  •  Ordnungsziffer von Marx.
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    2)
    Zeichen die anzeigen Readiness, Bereitwilligkeit dieser Kräfte sich zu vereinen. (778, 779)

Alle Anticipation künftiger Untersuchungsresultate pro nihilo, ausser u. sofern soweit sie ausgerüstet mit den nöthigen Productionsmitteln u. kräften, also vergangner realisirter Arbeit  Bemerkung von Marx.
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⦗die disponiblen Arbeitskräfte der wirklichen Arbeiter f. Herrn Kaufmann als Bourgeois versteht sich v. selbst!⦘
(779) In der Praxis dieses selbige oft vergessen. Bald Pläne das Bodencapital »auszumünzen«; bald falliren Banken weil sie langterminige Unternehmungen mit blos kurzathmigem loanable Capital ausgerüstet. (l. c. 779, 780)

Ob ein industrielles (commerc.) Unternehmen an u. für sich faul  Bemerkung von Marx.
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⦗ob mit eignem od. fremdem Kapital arbeitend, ändert an der immanenten Faulheit nichts
ist eine Frage. Mit dem »Credit« kommt noch die 2te Frage hinzu: Ob es mit entsprechender od. nicht entsprechender Sorte Leihkapital ⦗quoad Frist und Grad der Disponibilitätausgerüstet? Wenn nicht, wirds faul, obgleich an sich gesund (780)|

28

3) Kapitalbenutzung durch die ersten (alten) Banken.

Die Commissionsoperation – auch heut noch v. bedeutender Rolle – Kern des ursprünglichen Bankgeschäfts. An sich Commissionsoperation unter fremder Verantwortlichkeit executirt; unabhängiger (aufsichtslos relativ) bei Ausführung als die Lohnarbeit; erhält nicht Arbeitslohn, sondern Stückzahlung  Bemerkung von Marx.
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⦗als gäbe es nicht auch Stücklohn!⦘
für jeden besondern Dienst, den sie leistet. Aber Commissionär unterscheidet sich v. Unternehmer wesentlich dadurch, dass er nicht verantwortlich für Risico. So weit er selbst Risico trägt, treibt er schon Geschäft ausser od. neben od. innerhalb des »eigentlichen« Commissionsgeschäft Commissionsgeschäfts. Auch in das Bankcommissionsgeschäft gehn meist andre Elemente ein, die den reinen Commissionscharakter abschwächen; u. so weit ihr Geschäft nicht »blos« Commissionsgeschäft, sie selbst verantwortlich; diese »andern« Elemente gehören theils zu »andern Arten der Speculation«, theils zum Bereich der »Creditoperation« selbst. (780–81)

Die   #e108Initiatoren BIS Leihkapitalien«°] Bemerkungen in Klammern von Marx.
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Initiatoren des Bankgeschäfts – vereinzelte individuelle – Privatbankers (banquiers). Ihre erste Operation war zu cooperiren bei der örtlichen Bewegung v. Geldkapitalien aus einem Land ins andre. Nahmen zu diesem Zweck Einträge\Einzahlungen od. Deposits v. (Geld)Kapitalien zu deren Ueberführung an andern Ort; überführten sie aber nicht faktisch, sondern gaben Zahlungsordres aus an ihre Agenten an andren Orten od. andre geschäftsfreundliche Banquiers. Diese ihre Organisationsweise entsprang aus der Erfahrungsmässigen erprobten Thatsache, dass bei industriellen commerciellen Beziehungen (Verkehrsverhältnissen) zwischen verschiednen Orten, (die also wechselweis u. gegenseitig voneinander Waaren kaufen u. sie einander verkaufen) gegenseitige Schuld entsteht, Schulden also, die sich decken, auslöschen im Umfang ihrer Gegenseitigkeit. Ihre Erfahrung zunächst gerichtet auf diese Gegenseitigkeit, soweit sie durch den internationalen Austausch od. Handel hervorgerufen u. in diesem Bereich Rolle spielt. Die Entstehung der Schulden u. ihre Zahlungin baribus war diese Zahlung leistbar, od. zu executiren; dies Ausgangspunkt⦘, erfuhren sie, zwei zeitlich v. einander verschiedne u. to a certain degree unabhängige Phänomene. Erfuhren dabei, dass Löschung in baribus keineswegs stets nothwendig. Wenn Ort A dem Ort B 10 Mill. schuldet u. Ort B dem Ort A 9 Mill., brauchen sie nicht A 10 Mill. nach B u. B 9 Mill. nach A zu schicken, also Summa Summarum 19 Mill. auf Reise zu gehn (v. A nach B + von B nach A); 1 Mill. v. A nach B reisend genügt zur Löschung der 19 Mill. Schulden. ⦗Nur die Bilanz zu zahlen⦘ Sind die Beziehungen der Orte A u. B constant u. kaufen sie constant im Durchschnitt gewisser Periode jeder v. dem andren f. 9 Mill. Waaren, so circuliren, bei primitivem Zustand, beständig für 18 Mill. Edelmetall zwischen ihnen, ganz wie gewisse Summe »Klingendes« innerhalb jedes der beiden Orte beständig umläuft. Diese 18 Mill. so beständig auf Reise; Banquiers der verschiednen Orte setzen sie »frei« v. dieser Reisenothwendigkeit u. beständigen »Gebundenheit«, indem sie mit einander in Verbindung treten, mit dem Einverständniss, dass jeder, der eine in A, der andre in B, die Schuldforderungen auf den andern Ort aufkauft u. sie dann unter einander diese Schuldforderung austauschen. Dann in beständigem Umlauf zwischen A u. B nicht mehr Geldkapital (»Edles«) sondern Schuldforderungen. Die 18 Mill. Geld aber bleiben zu Haus u. entrinnen damit allen Reisegefahren. Diese Gefahren: Gewaltthat, die Manipulationen des Zählens, Verpackung, kurz aller physischen Einflüsse, die Verschleiss hervorbringen; dann das Kapital, so lang es unterwegs, zu nichts diensam; die blossen Reisekosten eklich, u. wachsen mit Umfang des auf Reise befindlichen Edelmetalls u. diese Eklichkeit wächst im Mass wie der Umfang des Handels u. damit die Grösse der wechselseitigen Zahlungen, also auch das Gewicht (physisch) der zu versendenden Gold[-] u. Silbermassen. Wie die Summen wachsen wächst Zeit[-] u. Kraftausgabe für Zählung bei Empfang u. Ausgabe des Gelds, also die Kosten dafür, die verschwindend auf kleinem Massstab in jedem einzelnen Fall. Von allem diesem Ungemach Geldkapital befreit durch trassirte Wechsel; Summen (Verluste) dadurch erspart, die sonst unproduktiv verausgabt (Unkosten); aus den so ersparten »holden Hindernissen« bilden sich »Quellen von Leihkapitalien«. (781–84)

Die Banquiers sammeln also bei sich die Geldkapitalien, die sonst v. einem Ort in den andern reisen müssten; sie befreien sie dadurch nicht v. der Beschäftigung, die ihnen die produktive (commercielle) Placirung gab; aber sie befreien diese Placirung von |29 den Reisemissständen, lassen sie das nützliche Resultat mit geringstem Aufwand erreichen u. setzen frei den überflüssig  Zusatz von Marx.
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⦗i. e. in Unkosten, faux frais⦘
verausgabten Kapitaltheil. Sie operiren nicht mit Leihkapitalien; aber sofern sie Theil des angewandten Kapitals freisetzen, befähigen sie ihn sich by the by in Leihkapital zu verwandeln; das Geld, das v. einem Ort zum andern in Zahlung gesandt, muss nach wie vor aus der Hand eines Menschen in die eines andern übergehn. Die Verkäufer z. B. des Orts A erhalten baare Zahlung, aber v. Personen an Ort u. Stelle, welche Käufer nicht der Waaren ⦗der Personen, an die sie zahlen⦘ der Personen an die sie zahlen, sondern ausländischer, fremdörtlicher Waare ⦗welche Käufer der Waaren des Ortes B.⦘ Die Leute des Orts B, die Waare v. A kauften, leisten baare Zahlung, aber nicht an ihre Verkäufer in A, sondern an Kerls im Ort B selbst, die Waaren an A geliefert, verkauft haben. So die Käufer des Orts A ⦗Käufer der Waaren des Orts B⦘ zahlen das Geld an die Verkäufer ⦗Verkäufer der Waaren des Orts A an den Ort B⦘ A u. ebenso in B; statt der Circulation des Geldes zwischen A u. B örtliche Cirkulation innerhalb A einerseits, innerhalb B andrerseits. Alle Verkäufe so realisirt, aber die Gelder circuliren nur an jedem Ort selbst. ⦗nicht zwischen beiden⦘ (784, 85)

Der internationale ⦗od. zwischen örtliche⦘ Handel mit der ReiseNothwendigkeit des Gelds v. einem Ort zum andern  Zusatz von Marx.
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⦗der Nothwendigkeit internationaler Circulation des Edelmetalls
, die er hervorruft, also erste Ursache des Zuflusses einer ganzen Reihe v. Kapitalien zu einem gemeinschaftlichen Centrum. Dies Centrum gebildet durch Banquiersunternehmungen. So macht sich zuerst fühlbar u. bemerkbar der Nutzen der Concentration der Geldkapitalien; offenbarte zugleich den Nutzen der aus dem Gegenseitigkeitscharakter der Verschuldung entspringt. Hebt die örtliche Wanderung des Geldes auf –  Bemerkung von Marx.
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⦗within certain limits – nämlich limit der Bilanz⦘
[.] Die Bankoperation des Deposits beginnt mit dieser Concentration v. Geld zum Zweck seiner Ortsveränderung, zum Transfer; Inhalt der Depositoperation ist – solche Concentration. (785)

Kam hinzu als Zweck: die Erhaltung (Aufbewahrung) des Geldkapitals; concentrirtes Kapital leichter, mit grösserer Sicherung vor Gefahr aufbewahrt, als vereinzeltes Geldkapital; die Aufbewahrungsmittel hängen für die zerstreuten Gelder ab von den individuellen Mitteln jedes einzelnen Geldkapital- od. Geldeigners; diese Mittel v. sehr verschiedner Qualität; die an sich besten Mittel aber leicht anwendbar, sobald die Gelder in bedeutenderem Umfang concentrirt. (785, 86)

  #e112Weitere BIS andern°] Bemerkungen in Klammern und die am Schluß von „in fact” bis „andern“ von Marx.
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Weitere historische Gründe, aus denen sich das Geldkapital in grösserem Umfang wachsend concentrirt in allgemeinen Centren:

An Orten, wo Handelsbeziehungen, örtliche u. mit fremden Ländern, grössten Umfang erreichen, wo grösste Ausfuhr od. aber Transithandel, wo grösste Zahlungen daher zu empfangen f. ins Ausland versandte Waaren ⦗u. grösste Zahlungen zu leisten für daher erhaltne Waaren⦘ im Umlauf Geld von sehr verschiedner Herkunft; hence entspringt besondres Geschäft die fremden Gelder aufzukaufen u. sie durch einheimisches zu ersetzenGeldWechslerGeschäft [–] u. v. diesem erhielt Bankgeschäft seine Benennung. Dies zugleich Zeit ⦗des Ursprungs der eminenten Rolle des Wechselgeschäfts⦘ der unzähligen kleinen Souveränen [–] Ländcher u. Städtcher – deren territoriale Grenzen minimal; i. e. politische Einheiten  Zusatz von Marx.
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(Centralisation)
engsten Umfangs, zersplittert; jeder dieser kleinen autonomen politischen Organismen hält darauf sein eignes Geld zu schlagen (ökonomischer Ausdruck der Autonomie)[.] Hence endlose Mannigfaltigkeit der Landesuniform der Münzen. Kommt hinzu die Geldverfälschung (durch Aendern des standard etc) Seitens der unzähligen »Souveraine« u. »Souveraincher«, die sich alle einbilden dass sie »Geld« machen u. sich dadurch bereichern können. Hence dringendstes Bedürfniss am selben Ort auf Generalnenner alle diese  Münzen
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Minze
zu reduciren. Dies thaten die Wechsler-Banquiers. In strengem Sinn Geldwechselgeschäft = Umtausch verschiedenartiger Circulationswerkzeuge (mittel) gegeneinander, ob Metall gegen Metall, Papiergeld gegen Metall, od. Metallgeld gegen Papier; die Bedingungen des Austauschs können f. die verschiednen Sorten Circulationsmittel sehr verschieden sein je nach den Bedingungen der Nachfrage u. Zufuhr für sie. Erstens, Circulationsmittel von demselben Nominalbetrag können verschiednen örtlichen Werth auf dem Markt haben; Silberrubel mehr als Papiergeld z. B. Zweitens: Circulationsmittel von |30 von verschiednem Nominalwerth können v. einander sich unterscheiden u. abweichen um grösseren Betrag als ihr bloser Nominalwerth anzeigt. Hence bildet sich eigenthümlicher Speculationszweig; sucht auf wo am wohlfeilsten die werthvollsten Circulationsmittel (die meist geschäzten) zu kaufen um sie zu ihrem wirklichen Werth zu verkaufen u. so Profitche zu schneiden. Mit dieser Speculation die Geldwechsler beschäftigt;  beschäftigen
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beschäftige
sich mit dem  Einwechseln
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Einwechsele
v. Münzen nur soweit es Profitche abwirft
; aber das Dasein dieser Operation selbst hängt nicht v. dem Umstand ab, dass sie Profit abwirft. Der Wechsel einer Münze f. die andre, der unter Umständen unerlässlich – drückt nichts aus als die Proportion worin die verschiednen Gelder auf dasselbe Mass, Generalnenner, reducirbar. Diese Operation wird bei weiterer Entwicklung nöthig, wenn sie auch an sich nicht Profitche giebt. In solcher Rolle erscheint die Vergleichung  Zusatz von Marx.
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(u. daher Gegeneinander Wechselbarkeit)
der verschiednen Gelder als Bankoperation.  Bemerkung von Marx.
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⦗dagegen als eignes Profitbringendes Geschäft bei den Geldwechslern
Ursprünglich concentriren die Banken bei sich die »verschiedenfarbigen«  Bemerkung von Marx.
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⦗sehr poetisch!⦘
Metallgelder, geeignet v. den verschiednen Repräsentanten der industriellen commerciellen Welt. Die edlen Metalle empfingen sie auf Gewicht. Einem bestimmten Quantum Edelmetall wurde gewisser Taufname gegeben; wurde die Geldeinheit, wonach gemessen alles der Bank überlieferte Metall, alles v. den Depositären empfangne Metallgeld in diesen Bankeinheiten ausgedrückt u. dem Depositär in den Bankbüchern zugutgeschrieben;  konnten
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konnte
nun aneinander  zahlen
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zahle
ohne Rücksicht auf »Landesuniform« der v. ihnen  deponirten „Münzen“
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deponirte »Münzcher«
; die Münzcher auf die Bankeinheit reducirt, u. Zahlungsordre auf Bank besagte Uebertragung v. Anspruch auf bestimmte Masse in Bankeinheit ausgedrücktem\gemessnem Metall von Zahler an Zahlungsempfänger –  Bemerkung von Marx.
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in fact Abschreibung des Eigenthums von v. einem auf den andern
. (786–88)

So that Bank doppelten Dienst.  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Alle aus Münzverschiedenheit u. Differenzen zwischen ihrem Nominal- u. Realwerth entspringenden »holden Hindernisse[«] beseitigt;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Bei Zahlungen unmittelbare Uebergabe des »Edlen« in corpore beseitigt; örtliche Zahlungen mit denselben Vorzügen nun ausführbar die den zwischenörtlichen durch trassirte Wechsel geleistet; diese hier ersetzt durch Zahlungsordres an die Bank. Das Geld v. A an B abzukreiden. Hier schon laufende Rechnung mit Deposits. Die Niederlage des Metalls durch eine Person u. entsprechende Eröffnung laufender Rechnung derselben mit der Bank dasselbe als ob [von] der deponirenden Person statt ihres Metalls Dokumente eingereicht, Kassenscheine; er hat Metall eingelegt = so viel Bankeinheiten = so viel Bankgeld; dasselbe wie Bescheinigungen über Einlage v. 3, 5, 500 etc Bankeinheiten. Die Zahlung durch Ueberschreibung des Guthabens v. Rechnung der einen auf die andern dasselbe als Uebertragung v. Dokumenten v. einer Person an die andre für ihr Guthaben an der Bank. Aber bei diesen alten, ursprünglichen Banken grössere Knappheit des Kreises der Personen, unter denen Zahlung so stattfand auf dem Weg der BankBuchführung, während bei der modernen Depositenbank gar kein Verhältniss zwischen den Depositären selbst nöthig. Dies ändert an sich  Zusatz von Marx.
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(!)
nichts am Wesen der Sache. (788–89) Die Banken finden so viel mehr als sie suchten. Was sie suchte suchten war die Gefahr der Minzschlechtigkeit abzuwenden; aber Mittel was sie anwandten war Concentration des Geldkapitals; damit ersetzten Zahlungsordres (mit Abschreiben der Guthaben) Wanderung des Baaren aus einer Hand in die andre; so erhielt das Princip der Wechsel (internationaler od. zwischenörtlicher) sehr erweiterte Anwendung. So dies unbewusste Thun entwickelte by u. by seine  verschiednen „Vortheile“
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verschiedne »Vortheilcher«
, alle die weitern Folgen des »Prinzips« Schritt für Schritt, so zu sagen hinter dem Rücken der Acteurse Acteure. (790)

Die Operationen der ursprünglichen Banken jetzt nur noch v. historischem Interesse; aber sie zeigen:  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
die Keime aller jetzigen Bankoperationen;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
die Wege worauf der ökonomische Fortschritt wandelt. Das jetzige erstaunliche Creditsystem by no means Frucht eines v. diesem od. jenem vorher concipirten Planes. Kein Teufel sah vorher od. ahnte, was aus den ersten Keimen hervorwachsen würde. Als die letztern schon überlebt die mühvolle (schwierige) Periode ihrer Herausarbeitung, nachdem sie bereits »individualisirt« u. |31 ihre Eigennatur handgreiflich, begann erst ihre rationelle Erforchung Erforschung. (790, 91)

Bei den ersten Creditoperationen der Credit noch nicht geschieden (verselbständigt gegen) Commission, fliesst noch damit zusammen, das Kapital, das zum Gegenstand der CreditOperationen dient, repräsentirt noch nicht reines Leihkapital; erhält nur die Möglichkeit solches bei weiterer Entwicklung zu werden. Die Leute concentriren ihre Geldmittel in gemeinsamem Institut u. leisten ihre Zahlungen sich wechselseitig in einer Methode die als Quelle neuer Ersparungen wirkt, aber sie bemerken das nicht; die Methode wird durchaus nicht zum Zweck solcher Ersparnisse angewandt. Aber früher od. später muss dies Resultat augenfällig, auffallend werden; hence früher od. später das Verhältniss zur Bank sich verändern. Dieser Wechsel auch durch andere Umstände beschleunigt, als da sind: Bildung grosser Staaten  Zusatz von Marx.
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(grössere Territorialeinheiten)
; Mannigfaltigkeit der Minzen dadurch möglichst reducirt auf Gleichartigkeit; die alchymistischen Finanzoperationen  Zusatz von Marx.
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(raising and sinking of standard etc)
explodirt; Handel u. Industrie dehnen sich in viel grösserem Umfang aus; Regierungsgewalt findet es sich selbst nützlich sie zu schützen u. fördern; Capitalien nicht länger nöthig sich in Schatzform zu verbergen, können sich auf offnem Markt zeigen unter Schutz der organisirten politischen Gewalt; Kreditbeziehungen zwischen Privatpersonen vervielfältigen sich in Zahl u. erweitert in Umfang; zwei schottische Speculanten, Paterson u. Law machten zum Centrum der Schwere der Bankoperation die Creditoperationen. Sie sahen, dass letztere die natürliche Entwicklung der bis dahin blind von dem Bankgeschäft gemachten Schritten. Andere ihrer Zeitgenossen, vor sich habend die auf den grossen Jahrmärkten schon traditionelle Praxis zur Liquidation grosser Masse v. Obligationen, wussten schon genau, dass nicht nur Geld Schulden löscht u. wie wichtig der Uebergang von Schuldrechtstiteln aus Hand in Hand. Hence grössere Aufmerksamkeit gerichtet auf terminlose Schulddokumente als Benutzungsmethoden der Quellen der Creditumlaufsmittel. (791–92)

Die ersten Banken concentrirten Geld bei sich durch Deposite; waren keine Deposite im modernen Sinn, keine Leihkapitalien, den Banken übergeben um für sie einbringliche Anwendung zu suchen; jeder Client wusste dass sein Deposit Geld, der Bank nur übergeben zur Erleichterung der v. ihm zu leistenden Baarzahlungen. Deposite, benutzt v. den Banken auf ihre eigne Verantwortlichkeit gab’s nicht. Aber schon die Niederlagen (Deposite) zur Aufbewahrung an den Banken setzten Vertrauen in die Banken voraus; indem sie für ihre Clienten als Commissionäre funktionirten, gewannen die Banken das Vertrauen, das Grundlage werden konnte für Deposite andrer Art; bis heute terminlose u. unverzinsliche Schulddokumente Mittel, die den Banken mehr als alles andre möglich machen Leihmittel an sich zu ziehn. In dieser Hinsicht Banknoten das leichteste Mittel zu Concentrirung v. Leihmitteln; halten sich als solche in vorherrschender Rolle, so lang die Bedingungen noch nicht reif für moderne Depositbankoperationen. Zettelbanken können die Fischerei schon auf relativ zurückgebliebner Stufe executiren. Hence die Concentration v. Kapitalien in Banken, deren Grundlage nicht mehr Commission, sondern bereits Credit – beginnt sub specie v. Zettelbanken. Wichtiger Wichtige Bedeutung in dieser Beziehung hatte auch die Entwicklung des Papiergelds; gewöhnte die Masse u. belehrte sie so zu sagen über den Nutzen ziehbar aus dem Umlauf v. Schuldscheinen. Der Productionsunternehmerei auf »Zukunftslorbeeren« konnten die Banken erst unter die Arme greifen im Masse wie sie Concentrationsanstalten v. Leihkapitalien wurden. Aber Banken u. Banquiers gaben desshalb ihre Commissionsoperationen nicht auf; hätten sonst verloren ihre eigne Bedeutung in der Rolle von Centren, wodurch ausgeführt u. verkürzt Zahlungen in entgegengesetzter Richtung, also Anlass gebend zur Schuldlöschung durch wechselseitige Verschuldung; viel mehr Baares sonst zur Execution der Zahlungen nöthig, hence der Leihcharacter sehr vieler Capitale paralysirt; ohne ihren Commissionscharakter hätten sie auch eingebüsst ihre Bedeutung als organisirte Centren des Geldmarkt Geldmarkts , um welche sich concentriren Nachfrage u. Zufuhr v. freiem Kapital. Ganze Massen v. Bedürfnissen f. Leihkapital, welche empfunden werden nicht v. vereinzelten Personen, wohl aber |32 v. Collectivinstituten (Regierungen u. Compagnien) sonst unbefriedigt geblieben. Faktisch wurden aber die Banken u. Banquiers Concentration der Leihkapitalien; ohne sie daher auch keine Staatsanleihen zu machen. Credit verdrängte nicht Commissionsoperation, aber jede derselben als selbsständige, mit augenfälliger Individualität herausgearbeitet. Hence auch bei den Banken selbst – unter den Arten der Anticipation – 2 Sorten wesentlich zu unterscheiden. Erstens: Commissionsoperationen: die Verantwortlichkeit, welche die Bank auf sich nimmt, hat nur Bedeutung in Bezug auf den Schuldner, dem die Bank durch Creditoperation Kapital liefert. Zweitens: Creditoperation: Bank nimmt auf sich Verantwortlichkeit gegenüber den Eignern freier Kapitalien, u. giebt Obligation, dass in verabredeter Frist das Kapital returnirt. (792–94)

B) Allgemeine Bedingungen der unmittelbaren Exploitation v. Leihkapitalen, welche derselben für alle Sorten von Hilfsmitteln (Methoden) dazu.

1) Die Assekuranzseite des Credits. Personen- u. Sachencredit, Blanco- u. gedeckter Credit, als Folgen verschiedenartiger Assecuranzelemente des Credits. Sichrung durch Unternehmercapital (»das ganze Vermögen«) u. durch Pfand. Oeffentlichkeit als Assecuranz des Bankcredits. Verhältnisse der Kreditassekuranz zum Risico. Bedeutung der Formen der Assekuranz.

 Zusatz von Marx.
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D’abord die schene Erklärung des Credits durch господинъ Kaufman:
ist = »Kaufkraft der Unternehmerei, die noch gar nicht od. nur noch theilweis realisirt in Resultaten.« Entweder nun fehlt dem Mann das Kapital Zusatz von Marx.
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⦗um den Verwerthungsprocess zu beginnen, um als Capitalist zu functioniren
od. aber er hat sein Kapital bereits in Waaren verwandelt, diese aber noch nicht verkauft  Zusatz von Marx.
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⦗od. aber auch verkauft, Zahlung aber erst in spätrem Termin zu empfangen, so dass er nicht sofort den Umschlag des Kapitals neu beginnen könnte ohne Credit.⦘
In einem Fall durch den Credit Anticipation der Production selbst, in andrem Fall Anticipation des Verkaufs (Absatzes) der Producte. Der Credit mobilisirt im ersten Fall die persönlichen Kräfte des Unternehmers, im 2ten sachliche Mittel. Der erste Credit rein persönlich, der 2te sachlich u. persönlich  Zusatz von Marx.
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⦗da dem fellow vertraut wird, dass er die Verwandlung seiner Waaren in Geld fertig bringen wird.⦘
Der erste Credit ungedeckt, Blancocredit, der 2te gedeckter Credit. Der erste blosses\nacktes Zahlungsversprechen; durchaus nichts abnormales, Vertrauen in Productive Kraft  Zusatz von Marx.
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⦗Exploitationskraft⦘
eines Kerls; Fortschritt der Production erheischt ihn; abnormal Blancocredit nur wenn er sich versteckt unter der Maske v. gedecktem Credit. Blancocredit bezweckt erweiterte Waarenzufuhr, also Mittel gegen abnormale Erhöhung der Waarenpreise; gedeckter Credit geht auf erweiterte Zufuhr v. Geld, kann der erweiterten Zufuhr vorhergehn, sich gründen auf Vorhersehung der letztern u. bis zu deren Eintritt temporäre Preisschwankungen hervorrufen. Beim Blancocredit spielen die Banken thätige Rolle in Bestimmung des Umfangs der Production selbst von ihrem Beginn an. Blancocredit = Credit gegeben der noch im Fluss begriffnen Unternehmerei; beim gedeckten Credit erhält Creditor Zahlungsversprechen berechnet auf die bevorstehende Zahlung od. Einkünfte ⦗durch Realisation der Producte⦘ od. aber übergeben dem Gläubiger direct das Recht auf solche Einkünfte v. Zahlungen.  Zusatz von Marx.
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(Dinglicher, aber auch persönlicher Credit)
(794–801)

Pfandcredit u. Pfandloser Credit. Unterschied v. Unternehmercapital u. Leihkapital existirt nur in ihrem Verhältniss zum Risico. Unternehmercapital als Gesammtfonds (s’il y en a) (Gesammtvermögen des Geschäfts) bildet an sich Versichrungsfonds gegen Gefahr. Pfand dagegen bestimmter Theil des Vermögens des Unternehmers. Das Unternehmercapital  Zusatz von Marx.
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⦗im Geschäft steckende Capital, wenn auch selbst gepumpt⦘
sichert unterschiedslos jedes loancapital, womit es zusammenwirkt. Pfand sichert ein specielles loancapital, für dessen Sicherung es auschliesslich ausschliesslich bestimmt. Der Pfandlose Credit hat die erstere Gattungsversicherung ⦗das gesammte Unternehmercapital⦘; der Pfandcredit ausserdem noch besondre Art versicherung; erste allgemeine, zweite allgemeine u. specielle; letztrer also verstärkte Assekuranz. Die ursprüngliche Assekuranz jeden Credits – die Produktivität der ökonom. Faktoren, denen creditirt wird. Zusätzliche Assekuranz – das Unternehmercapital. Die erste Sorte Assekuranz dem Blanco- u. gedeckten Credit gemein; die 2te dem gedeckten Credit eigenthümlich. Unterschied zwischen Blanco- u. gedecktem Credit daher nicht qualitativ, sondern quantitativ. (803–5)|

33

Das eigne Capital einer Bank meist klein im Verhältniss zur Summe ihrer Umschlagsmittel. Dies in der Natur der Bank begründet u. darf daher nicht anders sein. Ihr Zweck Umschlag v. Leihkapital, i. e. fremden Kapitalien; ihr eignes Kapital nur Garantie, Assekuranz gegen Gefahr. Eine Hauptgarantie der Bank ihre Oeffentlichkeit  Zusatz von Marx.
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(öffentliche Rechnungsablage etc)
; weil der Kreis ihrer Creditoren  Zusatz von Marx.
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⦗z. B. Notenhalter, Chequeempfänger etc u. auch die unmittelbaren Depositäre etc⦘
beständig wechselt u. je mehr Credit sie hat, Jeder aus der Masse des Volks momentan Creditor der Bank sein kann. Hence nöthig öffentliche Berichte über ihre Thätigkeit, im Nothfall v. Regierung zu erzwingen. (805–7)

Risico in every sphere of life, nicht nur der ökonomischen … Von gesellschaftlichem Standpunkt gleichgültig was dem Risico unterworfen wird, Unternehmercapital od. Leihkapital. Aber vom »egoistischen« Standpunkt der Privatwirthschaft für jeden Einzelnen bedeutender Unterschied zwischen Mein u. Dein, eignem u. fremdem Vermögen. Das loancapital soll sich ja grade dadurch vom Unternehmercapital unterscheiden, dass es alles Risico auf’s letztre wirft, nicht auf  mich
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mir
, sondern auf  ihn
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ihm
. Aber wenn überhaupt nicht »zweifellose« (hence »gefahrlose« »risikolose«) Production? Wenn ohne Risico kein Kapital zu verleihn? Ist vorher zu wissen, ob das Kapital auf absolut gefahrloses Productionsgeschäft vermöbelt wird? Also Besitzer des loancapital, wenn er davon Einkommen haben will, muss sein Kapital riskiren; wenn er nichts riskiren will, muss er sein Kapital als Schatz bei sich halten u. auf Einkommen versichern. Im ersten Fall muss er  etwas riskieren
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ebbes riskire
, sucht sich aber, wenn er besondre Gefahr wittert, auch besondre Deckung zu  schaffen
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schaffe
. Die Deckung kann der Qualität nach nie = dem zu deckenden (verliehnen Kapital) sein; sonst müsste sie für Geldcapital v. 1000 R. Deckung in 1000 R. Geld leisten; womit kein loan existirte. Alle Gefahr beruht darin, dass das f. ein Placement verliehne Capital nicht in demselben Placement reproducirt wird.  Bemerkung von Marx.
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⦗od. aber nicht reproducirt wird im Termin für welchen das Kapital verliehn⦘
Existirt überhaupt keine Productivität, so auch kein Credit möglich. Die Sicherung (Assekuranz) hauptsächlich nützlich, wenn die Productionsbedingungen günstig, u. nur zweifelhaft ob sie es in gegebnem Fall; dann hat Versicherung Zweck auszugleichen die Ausgaben bei geringerer Wahrscheinlichkeit ihrer Gefahrlosigkeit mit den Ausgaben bei grösserer Wahrscheinlichkeit od. gänzlicher Gewissheit ihrer Gefahrlosigkeit.  Bemerkung von Marx.
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alias: die Assekuranz hat den Zweck, durch vergrösserte Auslagen (welche die Assekuranz verursacht) das gefährdete Geschäft noch gefährlicher zu machen. !⦘
Aber solche Ausgleichung nur möglich wenn die Ausgaben, gemacht unter den besten Produktionsbedingungen, alle Gefahr auf sich nehmen entspringend aus Verwendung v. Kapital bei minder günstigen Productionsbedingungen. Die Sicherung v. Credit daher nur Sinn in Kapital im Zusammenhang befindlich mit den besten Productionsbedingungen; solchen Sinn Bankdeckung des Credits od. банковой залогъ. … Wichtig, dass jeder riskirten Ausgabe entspreche Ausgabe v. unzweifelhafter Productivität. Letztre muss das Risico auf sich nehmen, obgleich sie ihrer Natur nach frei v. Risico.  Bemerkung von Marx.
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⦗Und in der That macht die Bank das Risico zahlen nicht durch den Waghalsigen, sondern durch den „soliden“ entrepreneur.⦘
Endlich muss cooperiren mit dem Leihkapital das Unternehmerkapital selbst. … Das Risicolose Capital (Unternehmer) existirt kaum in der Wirklichkeit  Zusatz von Marx.
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⦗fährt derselbe K. fort.⦘
; die Gefahrlosigkeit nie unbedingt, sondern immer nur relativ; das Unternehmercapital daher, wenn es ganz verausgabt wird, kann nie Leihkapital v. gleichem Belauf decken; ein Theil des Unternehmercapitals muss daher stets in bedingungslos freiem Zustand bleiben, d. h. in Zustand von Geldcapital. (809–14)

Aber Person od. Etablissement, unmittelbar Leihkapital vermöbelt, sehr weit davon entfernt diesem gleiches eignes Kapital zu besitzen. Z. B. eine Bank hat eignes Kapital v. 1 Mill. R., Leihkapital 10 Mill. R.; giebt sie neben dem fremden ihrem eignen Kapital Beschäftigung, verbunden mit Risico v. 10%; dann kommt Moment der Gefahr; Bank hat verausgabt in Geschäft 90,000 R. vom eignen Kapital u. erhält returnirt 810 000; zusammen mit dem Zehntel  Zusatz von Marx.
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(10,000 Rubel)
das sie in »freiem« Zustand hielt hat sie 91,000 zur Deckung der Verluste, welche das geliehne Kapital befallen; aber sie braucht ganze Million; hence zahlungsunfähig, Krach. Folgt daraus, dass der Theil des Unternehmungscapitals, der in unbedingt »freiem« Zustand zu erhalten, (als Geldkapital) nicht nur abhängt vom geringsten Risico das die Bank auf sich nehmen muss auch bei der sichersten Kapitalverwendung, sondern vor allem auch von der Proportion zwischen ihrem Unternehmercapital u. der Summe der geliehnen Kapitale. (814, 15)

2) Zeitdauer силы обезпеченій. Persönlicher (Blanco) Credit muss kurzterminig sein.

Der gedeckte Credit hat zu thun mit umlaufendem Kapital (Betriebskapital) oder aber mit fixem (Anlagekapital). Im erstern Fall die Natur des Kapitals selbst entsprechend kurzterminig, im 2ten langterminig zu sein. (815–16.  Bemerkung von Marx.
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Sieh ib. was K. weiss über diese beiden Sorten Kapital.
) ⦗das Betriebskapital um so productiver, je öfter es umschlägt; das fixe, je langsamer es umschlägt, i. e. je weniger Werth es abgiebt in gegebner Zeit an möglichst grösste Waarenmasse. Pro tanto functionirt es gratis u. verwohlfeilert die Production.⦘ |

34

Auch die Productions  Zusatz von Marx.
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⦗also auch die Reproductions
Perioden der laufenden Unternehmungen selbst verschieden, also auch die Perioden, worin sich das Betriebskapital erneuert. Unternehmungen mit vielem fixen Capital v. längerer »Periode« als die nur mit »umlaufendem« Kapital arbeiten; ländliche v. längerer Periode als städtische; die aus vielen Theilen bestehenden, die successiv eine nach der andern auszuführen, länger als einfacher zusammengesetzte od. solche wo die verschiednen Theile gleichzeitig executirt werden; die von periodischen Naturbedingungen abhängenden v. längerer Periode als die frei v. solcher Abhängigkeit; die zerstreut über grosses  Territorium
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Territorcher
v. längerer Periode als die auf beliebigem Punkt concentrirten etc. Bei den einen kann also die Anticipation ihrer Resultate durch Credit kurzterminig sein; bei der andern muss sie langterminig sein. (816, 17)

Der persönliche Credit kann nicht so langterminige Beziehungen erzeugen, wie der sachliche. Die persönlichen Unternehmungskräfte analog dem Betriebs (umlaufenden) Kapital; zeigen grösste Productivität, je rascher sie ihre Productivität offenbaren. Und da letztere Grundlage des Credits, so hat der persönliche Credit desto solideres Feld unter sich, je kurzterminiger selber. (817, 18)

Dann aber hängt der persönliche Credit v. den persönlichen Eigenschaften u. der Person des Pumpers altogether ab. Aber Qualität, Quantität u. Intensivität der persönlichen Kräfte eines Menschen – namentlich f. längere Zeitdauer – unberechenbar, kann krank werden, verrückt werden, crepiren etc etc[.] Hence f. solchen Burschen passt nur kurtzterminiger Credit. (818, 19)

3) Credit v. Collectivpersonen. Persönlicher u. dinglicher Credit von Regierungen u. gleichartiger Organismen. Persönl. Credit v. Actiengesellschaften

Actionärfabrik, die schon was geleistet, kann ebensogut persönlichen Credit haben, wie einzelner Fabrikant. (821, 22)

Auf niedrigster Stufe Regierungscredit nur auf dingliches Pfand. (822) Zwischen Character der Steuern u. dem der Regierungsschulden existirt inneres Band. Anticipiren die Regierungschulden Steuern auf die persönlichen Kräfte der Bevölkerung so ihre Grundlage auch persönlicher (Blanco, ungedeckter) Credit; anticipiren sie Einnahmen, entspringend aus dem Kapital der Bevölkerung, so stützen sich die Schulden auf dinglichen (gedeckten) Credit. (824) Persönlicher Credit einer Regierung hängt also ab v. den Verhältnissen der Nationalen Productivität (u. der Stufe des schon entwickelten Nationalreichthums), die sich in Character des Steuersystems selbst ausdrücken. (825)

In Actienunternehmung, wo die persönlichen Faktoren  Zusatz von Marx.
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⦗deren staff beständig veränderlich⦘
nur künstlich vereint mit den dinglichen Faktoren u. wo ihre Trennung leichter als überall sonst, scheinen daher Bedingungen f. den persönlichen Credit ungünstiger. Bankgeschäft namentlich beweist das Gegentheil. Wenn die Bank benutzt Deposits, Banknoten, Wechsel benutzt sie persönlichen Credit, aber nur so lange  Bemerkung von Marx.
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(!! quelle naiveté!)
als ihr persönlicher staff den Verleihern Vertrauen einflösst Zusatz von Marx.
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!
(825, 26)

4) Abwesenheit v. Assekuranz bei Benutzung der Leihmittel, als Grundlage v. Missbrauch des Credits; diese Abwesenheit bezüglich auf die Leihkapitalien od. aber auf die Eigenschaften der Unternehmung.

Ist Credit durch Rechtstitel auf bestimmte Habe gedeckt, so Pfandcredit; letzterer nur eine Art des dinglichen Credits. Rein dinglicher Credit existirt natürlich nicht. Producte können da sein; wenn nicht » verkauft
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verkoft
« Dreck. Aber die persönliche Thätigkeit allein kann sie » verkaufen
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verkofe
«. (826)

Credit kann Mitursache v. Crisen werden:  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Kapital verliehn, dessen »freier Zustandstermin\frist« nicht entsprechend der Frist, worin die gegebne Unternehmung das empfangne Capital reproduciren kann;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Oder die Unternehmung v. vorn herein faul; oder  Ordnungsziffer von Marx.
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3)
Verbindung beider Umstände. (827)

Das Fehlerhafte mit Bezug auf Leihkapitalien selbst ruht stets auf irriger Vorstellung sei es über Quantität der existirenden Leihkapitalien, sei es des Grads ihrer »Freiheit« ⦗Disponibilität⦘. Die Totalität der Erscheinungen der Nachfrage u. Zufuhr v. Geldkapital meist so betrachtet als wenn sie auf besondren Märkten (wie dies [der] Fall f. Getreide, Eisen- etc Werthpapier-Märkte) concentrirt – auf Geldmarkt. Genau genommen existirt kein Geldmarkt in dem Sinn worin f. Waarencapitalien u.  Börsenpapiere
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Bersepapiercher
. Ist f. Geldkapital nur figürlich (in übertragnem Sinn) zu nehmen. (828)

  #e136Freie BIS Geldmarkt°] Hervorhebungen sowie Bemerkungen in Klammern und Bemerkung „zur »börse gehe« etc“ von Marx.
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Freie Kapitalien können in Waarenform od. Geldform existiren. Waaren aber, die freies  Zusatz von Marx.
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⦗i. e. dem Sinn nach |35 hier: Surpluskapital
[Kapital] vorstellen auf denselben Märkten wie andre gleichartige Waaren, die kein freies Capital vorstellen. Man muss sie also auf diesen Waarenmärkten suchen Cornbörse, etc. Was aber freie Kapitale sub specie v. Geldkapital angeht, so finden f. grossen Theil derselben ihre Eigner selbst Anwendung, d. h. sie werden damit Bestandtheil des Unternehmerkapitals, werden als also dirigirt ⦗durch ihre Eigner⦘ auf die verschiednen Waarenmärkte  Bemerkung von Marx.
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⦗je nach dem Geschäft des Unternehmers, der direct sein Surplus-Geld-kapital in wirkliches Surpluscapital verwandelt⦘
; wo auch – auf den Waarenmärkten  Bemerkung von Marx.
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⦗wozu K. auch den Markt von die Werthpapiercher rechnet⦘
freie Kapitalien unter der Form von Waarenvorräthen. Also Theil des Geldmarkts zu suchen auf den verschiednen Waarenmärkten; hence f. Zustand des Geldmarkt als solchen so wichtig now a days die Phänomene die auf den verschiednen Börsen vorgehn; auf den Börsen erscheinen die Unternehmer als Käufer od. Verkäufer, d. h. eröffnend od. schliessend  ein
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ain
»Geschäftche«. Ueber  das Wie, die Beschaffenheit
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das quale
ebensolcher Geschäftcher – ob dies quale sich ausdrückt in besserer od. schlechterer Bewaffnung der Unternehmer mit  „freien“ Mitteln
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»fraie« Mittel
– oder aber [in] wie fern grösser od. geringer die Leichtigkeit für die Unternehmer, ihre  Mittel
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Mittelche
»frei« zu machen, d. h. zu »realisiren« – giebt der Zustand der  verschiednen Waarenbörsen
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verschiedne Waarebörse
nahen Aufschluss. Im besondren diese Börsen wichtig für Geldmarkt, weil grosse Masse freier Kapitalien direct od. indirekt in sie eingeht, vermeidend alle Umwege. (828, 29)

Endlich aber der Theil der freien Kapitalien, der nicht in Waarenform erscheint, noch, wenn in Geldform[,] als directer Bestandtheil v. Unternehmercapital; diese Gelder Quelle von  Leihcapital
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Laihcapital
; diese Leihkapitalien concentriren sich um die »Banken«, u. v. diesen aus erst wieder verliehn an Geschäftsleute, die mit ihnen hinwiederum auf  den verschiednen Börsen
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die verschiedne Börse
oder  Märkten erscheinen
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Märkte erschaine
. Soweit also die Anlage v. Geldkapital so vermittelt durch Banken – stellen die Banken eignen Theil des Geldmarkts vor. (829–30)

Die Banken müssen Aug haben auf 1) quantitative, 2) qualitative Seite der ihnen zur Disposition gestellten Leihkapitalien. Irren sich Banken u. in Folge dessen Unternehmer über den wirklichen Umfang des disponiblen Leihkapitals, seine Quantität, dann, so solid immer die Unternehmungen an sich selbst, an einem schönen Morgen Crisis auf dem Geldmarkt, verursacht durch die Banken selbst. Die Bank zu diesem Behuf has to watch not only its own proceeding, sondern die Thätigkeit aller mit ihr konkurrirenden Banken. Die wechselseitige Controlle unter den Banken, aller auf einander, v. wichtigem praktischem Interesse; die Phänomene entspringend aus der Wechselbeziehung zwischen den Operationen aller Banken, ihre Summe, bildet grade den Geldmarkt eines gegebnen Orts, so far it represents Nachfrage u. Zufuhr v. Leihkapital in ihrer Totalität. Keine Bank kann sich in ihren Operationen unabhängig machen, isoliren v. den andern; keine sich daher durch richtiges Verfahren in ihrer individuellen Sphäre schützen vor dem Pech was ihr irrationelles Verfahren andrer Banken bereitet.  Bemerkung von Marx.
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⦗Wie in jedem andren Geschäftszweig; der einzelne individuelle Kapitalist ⦗wether whether eine Privatperson od. eine Privatgesellschaft⦘ ist nur ein individuelles Organ pro parte des in demselben Geschäftszweig funktionirenden Gesammtkapitals u. daher mitgefangen, mitgehangen⦘.
Die qualitative Seite hängt genau mit der quantitativen zusammen. Z. B. in certain period verfügen die verschiednen Banken über stets wachsende Masse v. Leihkapital; wirthschaften als müsse dieser Ueberfluss fortdauern; aber plötzlich zeigt sich mehr u. mehr Tendenz dieser Kapitalien sich ihnen zu entziehn; haben sich also getäuscht über die Dauer (Zeitlänge) dieses Ueberflusses – folglich dessen Natur; hence wieder Krise. (830–32)

Ueber die   #e139»Grenzen« BIS »helfen«°] Bemerkungen in Klammern von Marx.
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»Grenzen« der »Freiheit« »der Leihkapitalien« – d. h. über die Zeitlänge, während deren ihre Disponibilität dauert – kann kein Zweifel existiren, so lange es sich um Kapitalien handelt, die den Banken anvertraut für a priori fixirte Terminfristen. Terminweise Leihkapitalien, seien sie kurz- od. langterminige – kommen mit der Brandmarke ihrer Disponibilitätsdauer auf die Welt. Ist das Kapital der Bank nur f. 2 Jahre geliehn, so ihr blunder od. aber ihre Spitzbüberei klar, sobald sie es Unternehmungen anvertraut, die vor 4 Jahren kein Resultat liefern können. Aber ander anders mit den terminlosen Leihkapitalien, die selbst kein Wort sagen über den Grad ihrer »Freiheit« od. »Gebundenheit«. Wie viel »Freiheit« können die Banken selbst ihnen geben? durch die Combination vieler Leihkapitalien verwandeln die Banken kleine, verschwindende Fristen ihrer Disponibilit Disponibilität ⦗jedes für sich genommen⦘ in geschäftlich exploitable Fristen. Wie gross die so gewonnene Summirung v. Infenitsimalen Infinitesimalen hängt doch d’abord v. der Quantität, der relativen Masse der terminlosen Leihkapitalien ab. Die absolute Grösse der in einer gegebnen Zeit in Bank befindlicher terminloser Leihkapitalien dabei gleichgültig, ob Millionen od. Tausende. Die Summe erhält blos Bedeutung, nachdem klar geworden der Grad der möglichen Zeitlänge für die Disponibilität der gegebnen Kapitale. Ihre absolute Grösse an sich noch kein Index für die Dauer der Disponibilität jedes einzelnen Leihkapitalselements, aus deren Totalität die exploitable Disponibilität sich summirt. Die Hauptbasis ihrer BeReichrung kann immer nur das aus Erfahrung gewonnene fact sein, wie gross die Summe der |36 aus stets sich erneuernden Elementen zusammengesetzte Vorrath v. Leihkapitalien ist, auf den sie zu jeder Zeit rechnen kann?  Zusatz von Marx.
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⦗Wie viel z. B. in der Woche od. Monat etc ihr v. gegebner Masse Kapital durchschnittlich entzogen u. durchschnittlich neu deponirt wird?⦘
Aber auch selbst auf dieser experimentellen Basis muss sie die Disponilitätsdauer Disponibilitätsdauer dieses Gesammtkapitals stets unter- nie überschätzen, auf das Minimum nicht auf das Maximum selber speculiren u. so weit es von ihr abhängt stets auf den möglichst kurzen Termin verpumpen. Und so erhält indirecte u. relative Wichtigkeit die absolute Grösse (Summe) der terminlosen Kapitalien, die das Publicum ihr anvertraut. Wenn in jeder gegebnen Zeit die vom Publicum einer Bank anvertraute Summe = mindestens 20 Mill., andrer Bank aber nur 10 Mill., dann riskirt die erstere Bank 2 × weniger als die letztere, wenn sie 20 Mill. verpumpt. Hat eine Bank 5 Mill. v. Publicus bereits im Lauf v. 3 Monaten z. B., so kann sie daraus 5 mill. Leihkapital f. 3 Monate machen; wünscht sie daraus Leihkapital v. 10 Mill. zu machen, so hat sie schon darauf zu rechnen, dass ihr solches im Lauf v. 6 Monaten zufliesst. Ihr aktiver Einfluss dann verdoppelt; aber ihr Risico ums zweifache vermindert, wenn ihr schon im Lauf v. 3 Monaten 10 Mill., die bei ihr blieben, vom Publicus zufliessen[.] Bank muss ihre Anleihn 1) möglichst kurzterminig machen, 2) dafür sorgen, dass ihr möglichst viel terminloses Kapital in jedem gegebenen Zeitraum zufliesst. Hierbei (bei letztem Punkt) muss das Vorwiegende sein: nicht die Activität der Bank, sondern die des Publicus. Credit keine Hexerei; Mittel der Combination v. Kräften zur Vermehrung ihrer Productivität. Erhöht die Productivität dadurch, dass er erleichtert die Combination der Elemente, aus denen sie sich bildet. Aber weder Credit noch Banken können diese Elemente schaffen, noch sie überfliessend machen. Die Productionsverhältnisse müssen sich nur in ihnen reflectiren. Daher der Natur der Banken entgegen, wenn sie auf sich nehmen die Rolle von »Gründern« des Feldes f. Unternehmungen, agricole, manufacturliche od. andre. Sie können die Erde nicht »münzen«, weil sie überhaupt kein »Geld« schlagen können. »Geld« zu schaffen ist nicht ihres Geschäfts. Sie können aber auch nicht den Grund u. Boden verwandeln in »Umlaufsmittel«, repräsentirt durch terminlose Schuldscheine; grade weil der Boden »langterminiger« LeihKapitale bedarf. Höchstens könnten sie streben bei Bildung möglichst vieler Leihkapitalien dem »Grund u. Boden« zu »helfen« durch terminlose Leihmittel. Aber dies gegen die Natur des Geschäfts. (832–37)

Andre Hauptsache für Normales Fungiren der Banken: Art ihres Verhaltens zum Assekuranzelement des Credits; ruht auf der Gewähr (Sicherhaltung) geboten durch die Unternehmerhände, die das geliehne Kapital vermöbeln in ihren Ausgaben (geschäftlichen). Nur die Productivität der Unternehmungen selbst reale Hinterlage (Unterlage) des Credits. Und dies in der Hand der »Unternehmer«. Die Bankers müssen den Bedingungen gegebner Zeit nicht so viel Macht einräumen, um dadurch ihre Hände für künftige Zeit binden zu lassen. Ihre Activität – bei Placirung des loanable capital – muss immer auf möglichst kürzre Zeitlänge berechnet sein.  Zusatz von Marx.
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⦗also nur auf möglichst kurze Zeit sich binden.⦘
Andrerseit Andrerseits, bei Schätzung der Garantie, die eine Geschäftsanlage bietet f. loanable capital, müssen sie vor allem ins Aug fassen die Constanz der Bedingungen, wovon die Productivität derselben abhängt. Capital selbst kann v. unzweifelhafter Productivkraft sein, aber die productiven ⦗geschäftlichen⦘ Eigenschaften der Industriellen (commerciellen) Capitalisten zweifelhaft, nur mehr od. minder »wahrscheinlich«, kann auch, wenn nix vorhanden, sich in »Unproductivität« verkehren. Credit durch seinen »Missbrauch« kann Ursache v. Crisen werden, Verderb des Kapitals u. Zerstörung der »Unternehmerei« hervorrufen. Oder aber der Verderb kann aus dem Charakter der Unternehmerei selbst entspringen – mit denselben Folgen. (837–39)

C) Besondre Hilfsmittel unmittelbarer Ausbeutung der Leihkapitalien.

1) Discontoperationen. Ihre Entwicklungsstufen. Ihre Assekuranz. Missbrauch: Windwechsel u. Finanz (financeering) wechsel.

Pump (заемъ) ist Empfang v. Geld auf Credit. Anleihe (ссуда) ist Empfang v. Geld auf Credit, durch irgend welchen additionellen Werth assekurirt. Discont (учетъ) v. Wechsel, ist Empfang v. Geld auf Wechsel der noch nicht verfallen ist, noch nicht angelangt bei Ende seines Zahlungstermins.|

37

Vermittelst Discont u. loan übt Credit vorzugsweis seine Einflüsse aus. (841)

Exploitation der terminlosen Leihkapitalien hauptsächlich betrieben durch Discont v. Wechseln u. kurzterminige loans (842)

Wechsel vor allem charakterisirt durch seine Dienstbarkeit kommerciellen industriellen Zwecken. Die letzteren Bedürfnisse gaben ihm historisch seine Entstehung; ihnen dient er noch vorzugsweis. Substanz des Wechsels nur dienlich Werthe, die reproducirt werden sollen durch eine od. die andre Unternehmung, als Kapital functioniren sollen. Ferner ist er gebunden direct an den Geschäftscharacter der Kapitalisten (i. e. der Unternehmer) selbst. Eine seiner Haupteigenschaften ist seine äussere Form, die erstens »legale« Seite hat; kräftigste Mitwirkung der »Gewalt« zur Erfüllung, Vollziehung der im Wechsel ausgedrückten Obligation; zweitens: ökonomische Seite; formale Adaptation dieser Sorte v. Schuldschein zur Umlaufbarkeit. Die Uebergabe v. Früchten vergangner Arbeit auf Credit kann auch durch Buchschuld sich vollziehn, Notirung der Schuld im Rechnungsbuch; aber damit ist (die Schuld) im Buch selbst »eingesperrt«; sie wird immobilisirt; dient nicht als Kredit-Umlaufsmittel; Wechsel hat den Zweck den Schuldschein od. das Schuldzeichen zur Bewegung fähig zu machen. Als blosse Buchschuld, die Schuld eingeschlossen durch die »mur privé« des Privatgeschäfts u. sein »Geheimniss«; durch den Wechsel offenbaren alle die verschiednen Schuldblätter des Buchs ihre Bedeutung f. die Aussenwelt; der Natur des Wechsels widerstrebt Geheimnissthuerei, seine offenbare Basis muss Productivität des Geschäfts [sein], die die Oeffentlichkeit des Wechsels nicht zu scheuen hat. Wechsel widerstrebt daher der Verschluss in Privatkasse des vereinzelten Privatunternehmers, strebt direct od. indirekt zu functioniren vermittelst der Banken, die ihn verwandeln in andres Circulationsmittel, i. e. ihn vervollkommnen als »Circulationsmittel«. In der Privatkasse der Kapitalisten spielt Wechsel Rolle des Umlaufmittels nur bei seiner Geburt u. spielt Rolle, nicht dem Credit eigenthümlich, die der Aufbewahrung (сбереженіе) v. Kapital, dessen Immobilisation. Masse Wechsel in Privatcassen ganz analog mit Notirungen im Schuldbuch. Aber Wechsel soll »wechseln«. (844, 45)

  #e144Ausgabe BIS verwendet°] Bemerkungen in Klammern von Marx.
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Ausgabe v. Wechsel = Creditliche Versorgung der fliessenden Unternehmung mit den Früchten vergangner. Ganz andre Bedeutung der Discont v. Wechseln; vermittelst des Disconts wird Wechsel actuell, was er sonst nur potentiellumlaufbar. Giebt die Möglichkeit die noch nicht ganz realisirten Früchte der Unternehmung wenigstens zum Theil – durch Anticipation – vollständig zu realisiren u. so Theil der Schulden (des Geschäfts) zu decken. Wechsel kann ursprünglich ausgestellt worden sein bei Kauf von Waare; durch ihn also in Bewegung gesetzt dingliche Werthe v. speciellem Gebrauchswerth; durch Discont der Wechsel schon Circulationsmittel v. vergleichungsweis weiterer Wirkungssphäre. Der Discont des Wechsels drückt auch die Bedingungen aus  Zusatz von Marx.
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⦗i. e. die Disconthöhe thut das⦘
unter welchen minder vollkommnes Circulationsmittel vollkommnerem gleichgesetzt wird; er ist diese Ausgleichung. Er ist aber nicht nur nützlich dem Schuldner, der ihn ausgiebt, sondern auch dem Gläubiger, der ihn empfängt; er befreit ihn vom drawback, womit verbunden Weggabe v. Waare für Zeichen, das der Umlaufbarkeit entbehrt. Hat er den Wechsel im Portefeuille – statt des Waarenkörpers, worin sein Werth existirte – so damit noch nicht befähigt wieder als Käufer aufzutreten; durch den Discont erhält er diese Möglichkeit; selbigster paralysirt den Creditcharacter des Verkaufs, d. h. die Zeitfrist, nach Verlauf deren seine Waare erst wirklich sich in Geld verwandelt u. daher absolut kauffähig wird. Jeder Wechsel repräsentirt zwei Quanten v. Kaufkraft: die eine ist die Valuta, der unmittelbare Waarenwerth, der durch ihn in Bewegung gesetzt; die andre repräsentirt seine eigne Bewegungskraft – das Zahlungsversprechen; Discont macht daraus ein Drittes; er stellt nicht nur mehr Verhältniss von ein Gläubiger u. ein Schuldner vor; beide sind jetzt Bürgen (auf den Wechsel) f. Erfüllung des Zahlungsversprechens; die Bürgschaft des »fliessenden« Unternehmers, der den Wechsel ausstellt u. des schon »consolidirten«, der Waare gegen den Wechsel weggegeben hat. Wird Wechsel bei Discount ausgetauscht gegen klingende Münze, Banknoten od. cheques, so erhalten diese Circulationsmittel, namentlich wenn sie Creditcirculationsmittel [,] doppelte Bedeutung. Sie drücken aus den Werth der Früchte vergangner Unternehmerei, denen der Credit Absatz eröffnete u. denen der Credit so die Möglichkeit der effektiven Zufuhr gab u. den Werth der laufenden Unternehmerei, welcher dem Credit Möglichkeit gab als Käufer, i. e. als effektive Nachfrage aufzutreten. Am vollkommensten Circulationsmittel, wenn sie darstellen Verstärkung der Nachfrage u. zugleich ausdrücken im selben Mass verstärkte Zufuhr. Dann kann neither the one nor the other Einfluss auf die Waarenpreise ausüben. Diese Wirkung [hat der] Wechsel nur, wenn er entsteht durch wirklichen Uebergang v. Waaren (commerciell-industriellen Mitteln) aus Hand eines Unternehmers in die eines |38 andern der sie zu geschäftlicher Verwerthung od. profitlicher Reproduction verwendet (845–47)

Dagegen Discontoperation ohne solche » schönen
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schene
« Folgen wenn:

  • 1) der Wechsel, bevor er in Bank übergeht, durchaus nicht entsprungen aus Uebertrag einer Valuta (Waaren od. Geld) aus der Hand des Gläubigers in die des Schuldners;
  • 2) wenn die Valuta in Hände überging, die sie nicht zu  profitlichen Geschäftszielen
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    profitliche Geschäftsziele
    verwendet, sondern zu unreproductiver Vernichtung. (847–48)

Handelt sich also vor allem um die Composition des Wechselmaterials, das den Banken zum Discont geliefert wird. Wechsel die Speise, von deren Composition der sound oder foul state des Creditorganismus abhängt. Der Wechselcredit beginnt in unsrer Zeit dort, wo die laufende Unternehmerei zuerst mit der vergangnen zusammenstösst, auf dem Waarenmarkt. Nur wo die Verhältnisse des Waarenmarkts für die Banken das Feld vorgearbeitet u. die geschäftliche Tüchtigkeit der Burschen sich bewährt, die in die Creditsphäre eintreten u. die Hilfe der Banken beanspruchen. (848)

Nur den ersten Schritt thun die Banken, die nur Ersparnisse sammeln, um sie fortwährend (ununterbrochen) rentabel zu machen, od. aber durch Sammlung von Kassenvorräthen, um sie ungehindert funktioniren zu machen in dieser Eigenschaft. Solche Banken operiren unmittelbar nur auf dem Theil des Geldvorraths eines Landes, der die Rolle v. activem Kapital zu spielen strebt, aber es nicht in den Händen seiner Eigner fertigbringt u. daher der Bankvermittlung bedarf. Hence hier die Wirkungssphäre der Banken nothwendig beschränkt. Erweitert sich nur, wo die Bankorganisation des Credits nicht nur zum Gegenstand hat den deck-geldlichen Credit, sondern den gesammten Waarencredit, mit welchem verglichen der erstre heut zu Tag bedeutend geringer. Niedrigste Stufe der Banken wenn nur der Geldcredit ihr Object; wenn sie nur noch streben ununterbrochne Rentabilität dem ganzen Geldcapital eines Landes zu geben, wenn sie es »frei machen«, wenn der Makel des Wuchers davon weggespült wird, seine Productivität u. volkswirtschaftliche Bedeutung anerkannt wird. Ob auf dieser Stufe Hauptrepräsentant der Bankunternehmerei, ob Banquier (vereinzelter) od. Compagnie, Association, Stadtgemeinde – für ihren Charakter gleichgültig. Indem sie produktive Placirung des Geld-leih-capital sucht, ist sie noch festen Felds unter ihren Füssen beraubt; unterworfen der »laufenden Unternehmerei« des Schulders, mit grösserem od. geringerem Risico; Persönlichkeit des Schuldners hier noch Hauptsache; Schuldner auf dieser Stufe auch durchaus nicht bereit die specielle Bestimmung des v. ihm gepumpten Geldes zu offenbaren; verlangt Credit auf seine Solidität im Allgemeinen; giebt daher Wechsel aus, der nur das nackte fact constatirt, dass soviel Geld v. ihm aufgenommen. Diese Unbestimmtheit, verbunden mit Risico, zwingt andrerseits die Banken im Preis des Credits möglichst breit einzurechnen das Assekuranzelement, d. h. den Preis des loanable capital zu erhöhen. Ausgabe v. Geld durch Bank erscheint dann nicht in Gestalt des Disconts v. Wechsel, der Zeugniss ablegt über ein dem Discont vorhergegangnes Creditverhältniss, als vielmehr sub specie des unmittelbaren AnknüpfungsEintritts solcher Creditbeziehung (Creditverhältnisses). Ignoriren die Banquiers od. Banken, bewusst od. unbewusst, zur möglichsten Ausdehnung ihrer Operation, die in ihrem Land erreichte Entwicklungsstufe u. wenden sie so die Discontoperation an, für die noch nicht die Verhältnisse gereift, so geht in die Bankfunktion fiktives Element ein. Es erscheinen Wechsel, bezeugend die Discontoperation vorhergegangne Creditverhältnisse, die in fact durchaus nicht existiren. (848–50)

Sobald Umfang der Production so entwickelt, dass die schwellende Waarenmasse nur auf Credit Absatz (unmittelbaren) finden kann, also auf Credit abgesetzt werden muss, entsteht neuer CreditWaarencredit [–] u. damit erscheint der Wechsel, der solches Feld für Bankoperationen bildet; u. die Hauptquelle für diese Operationen – die terminlosen Leihkapitalien. Die durch die Bank discontirten Wechsel repräsentiren  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Masse v. Waaren, deren Absatz sie erleichterten, die durch Credit in Bewegung gesetzt;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
die Kräfte der laufenden Unternehmerei, die vermittelst des Credits mit den Elementen des Capitals bewaffnet werden. Der Credit ist nicht mehr blos persönlich, sondern zugleich gedeckt. (851) |

39

Erste Form des Disconts. Auszahlung v. klingendem Geld auf irgendwelche Obligation (Schuldschein) einer Privatperson. In dieser Form die Discontoperation lange ausgeführt v. einzelnen Personen  Zusatz von Marx.
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(Banquiers etc)
bis zur Errichtung der Banken; bleibt sehr riskirt; hence zur Deckung der möglichen Verluste hohe Procente genommen f. Nutzung der auf loan genommenen Kapitale; Wucher. Bei weiterer Entwicklung Tendenz sich auf andrem Weg vor Gefahren zu schützen, womit persönlicher Credit verbunden. D’abord die sachlichen (formellen) Merkmale der Schuldscheine, worin sich der persönliche Credit äussert; das Geld beginnt nur ausgezahlt zu werden bei Bürgschaft des Pumpers durch 1 od. 2 andere Personen; gefordert, dass die Obligation geschrieben auf bestimmter Sorte Papier u. zugehörig zu der Art Schulddocumente, für welche die richterliche und Executivgewalt rascher u. strenger die Einzahlung gewähren; der persönliche Credit fängt an vorzugsweise Wechseln erwiesen zu werden; bei weiterer Entwicklung: persönlicher Credit nur der Person gewährt, die Wechsel besitzt, bezeugend dass sie Zahlung zu empfangen hat. Nur dann hat die Discontoperation ihre wesentlichen Grundlagen erhalten; Bank zahlt dann Obligation 1) repräsentirt durch Wechsel; 2) befestigt (verstärkt) durch Verantwortlichkeit von 2 od. 3 Personen; 3) repräsentirend vorhergegangnen Empfang v. Zahlung einer Person von der andern. Die Bank od. Banquier tritt so an Stelle des Wechselgläubigers, nimmt auf sich die Zahlung einzutreiben, die durch den Wechsel garantirt, u. giebt nur im voraus dem Gläubiger das Geld, das er auch ohne sie erhalten würde. Wechselcredit repräsentirt normales Anticipationsmittel künftiger Früchte für Personen, die Waaren eingehändigt erhalten für deren weitere Verarbeitung, oder Transport  Zusatz von Marx.
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(Verschickung an andern Ort)
od. Aufbewahrung für andere Zeit oder deren finalen Absatz. (851–53)

Was immer vorzunehmen mit der Waare, die aus einer Hand in die andre überging, auf dem Weg des Wechselcredits, jede Anwendung desselben erfordert Zeit; diene sie nun wieder als Productionsmittel, habe sie auf Reisen zu gehn od. aufbewahrt ⦗Vorrath zu bilden⦘ zu werden, oder den »letzten« Consummenten-Käufer zu finden; allzumeist kann die Person, welche die Waare nimmt, sie nur nehmen auf Termin. Aber der Absatz der Waare auf terminweisen Credit hemmt, bis zum Verfall des Zahlungstermins, die freie Thätigkeit des Verkäufers; aus dieser Verlegenheit kann ihm nur helfen, – so dass er sein Geschäft ununterbrochen fortführe – entweder zusätzliches eignes (Unternehmungs-) Capital od. aber Leihkapital, das er v. 3ter Person od. Institut erhält. Sonst könnte er nur terminlosen Credit geben, Käufer aber kann damit nichts anfangen. Die Bankoperation des Wechseldiscontos tritt zwischen Käufer u. Verkäufer[,] hilft beiden aus der Noth. ([853,] 854)

Man sah wie die Banken terminlose Mittel in terminweise verwandeln – durch Combination v. terminlosen Leihmitteln, frei nicht gleichzeitig, sondern successive, die einen nach den andern; dazu nöthig die Circulation des Bankcredits unter Publicus. Je kurzterminiger der Wechsel, desto besseres Material er daher für Discontoperation; je langterminiger, desto nöthiger f. ihn terminweise Leihmittel. Hence den Banken, die langterminige Wechsel discontiren, nöthig terminweise Deposits. Discontirend aus langterminigen Deposits Wechsel auf 6, 9, 12, 18monatliche Frist – wenigstens ihrem Hauptbetrag nach – kann die Bank dazu auch Supplementarmittel aus ihren terminlosen Deposits entlehnen, so lang sie weiss bis zu welchem Umfang letztre immer bei ihr bleiben, d. h. ihr nicht entzogen, sondern nur v. einem ihrer Clienten auf den andern übertragen werden. (854, 55)

Aus terminlosen Deposits kann en général die Bank nur kurzterminige Wechsel discontiren, denen zu Grund ligen liegen müssen kurzterminige Operationen, i. e. Umschläge des Betriebs- od. circulirenden Kapitals. Das Betriebskapital desto productiver, je kürzer die Zeit worin es umschlägt, hence seine Productivität beweist. Der Wechselcredit hat zur Hauptsicherung seine Adaptation an die Bedürfnisse der Unternehmerei, welche mit dem Absatz der Waaren zu schaffen hat; die Früchte der Unternehmung bereits da; was zu erleichtern in such case, nur ihr Absatz. So Discontoperation auf gedecktem Credit beruhend – nämlich durch die Waaren, deren Absatz der Wechsel gebührt. Sonst wird die Discontoperation schon minder solid. (855)

Kein ökonomischer Fortschritt ohne Risico; wenig Risciren heisst sich mit wenig Profit begnügen. Aber die Banken auf »niedriger«  Zusatz von Marx.
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(!?)
Stufe der Entwicklung wissen nicht stets die Interessen ihres Gewinns mit denen ihrer Sicherheit auszusöhnen. (856)

Je weniger die volkswirthschaftlichen Verhältnisse u. Produktionsverhältnisse unentwickelt, um so leichter können Banken selbst Crisen hervorrufen. (857)

Ganz andre Grundlage der Missbrauch des Credits ⦗im Unterschied v. der allgemeinen nationalen Rückständigkeit⦘, wenn discontirte Wechsel ausgegeben u. empfangen werden, als ob sie sich auf gedeckten Credit stützten, in der That aber auf ungedeckten Credit. Windwechsel. Er an sich Betrug; doppelter Betrug, wenn er discontirt. Banken können |40 bei solchem Betrug nicht nur Opfer, sondern thätige Mitwirker sein. (857)

Discontoperation neben Banken u. Banquiers auch ausgeführt durch Specialisten, Disconteurs. Jedenfalls muss, wer immer Discontoperation verrichtet, Mittelpunkt freier Geldmittel in grösserem od. geringerem Umfang bilden. In Zeiten belebten Geschäfts, sucht die Speculation in jedem Winkel, um freie Mittel aufzujagen. Geldaufjagen wird dann besondres Geschäft der »Speculation«. Entstehn die Tendenzen des „financing“ (die Finanzirung)[.] Jede Sorte Obligation soll »gemünzt« werden. Name u. Vertrauen eingeflösst durch die Firma, wird dazu benutzt. Entstehn der s. g. Finanzwechsel. Die Windwechsel  Bemerkung von Marx.
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⦗sehr falsch dies; teste Crise v. 1859 1857 [;] richtig nur historisch f. die Anfänge⦘
eigen der kleinen Produktion u. Kleinhandel. Der Finanzwechsel entspringt auf der höchsten Entwicklungsstufe; geht in die Millionen; der Windwechsel ist verschämt, feig; der Finanzwechsel tritt unverschämt auf. Der Discont v. Finanzwechsel hat nichts zu thun mit »normalem« Discont. Je belebter u. riskirter Speculation, desto möglicher sie namentlich für »schwerwuchtige« Firmen. (858–59)

Auch im normalen Zustand immer einiges Risico bei Discontoperation; die Gefahr vermindert v. den Disconteurs, indem sie selbe vertheilen; jeder Wechsel hat Assecuranzprämie zu zahlen  Zusatz von Marx.
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⦗d. h. sie bildet Theil des zu zahlenden Discontos⦘
; je grösser die Masse der discontirten Wechsel, desto grösser die Reserve, die diese Assekuranz bildet, obgleich nur von geringem Betrag bei Discont jedes einzelnen Wechsels; diese Reserve vermindert die Rentabilität der Banken  Zusatz von Marx.
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⦗da sie solche brach liegen lassen muss⦘
aber auch die Kraft, deren die Bank bedarf um die Verantwortlichkeit f. ihr geliehne Kapitalien auf sich zu nehmen. Reserve gross genug f. Finanzwechsel-Discont hat fast nie eine Bank. (860–61)

2) Operation der Anleihe auf Unterpfand. »Umsetzbarkeit« od. »Leichtrealisirbarkeit« des Pfands: . Moderner Missbrauch: Ausgabe v. Bankcredit unter der Form v. »Leihen auf Pfand«. Reportoperation.

Bei Wechselcredit persönlicher Credit ungleich gedeckter, einerseits durch die geschäftliche Stellung des Acceptanten, andrerseits die des Trassanten, dessen Unternehmung schon in Waaren realisirt. (861) Kömmt hinzu – die gesetzlichen Privilegien des Wechsels; die Sitte, die Wechselnichtzahlung damaging macht etc. Hence auf höchster Entwicklungsstufe dieser »pfandlose« Credit hat grössere Kraft als die »additionelle« Sicherung, repräsentirt залогами. (861, 62)

Jeder Leihkredit (ссудный кредитъ) gedeckt, aber nicht jeder gedeckte Credit – Leihcredit. Ausser der juristischen, hat der Leihkredit seine eigne ökonomische Grundlage. (862)

Wer Leihcredit uses, hat schon  etwas
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ebbes
Reales; aber volle Frucht zieht er davon erst bei Absatz u. Absatz heut zu Tag zerfällt in zwei Phasen:  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Uebergang des abgesetzten Artikels in fremde Hände;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Empfang v. Zahlung aus den fremden Händen für das ihnen Uebermachte. Die Anticipation der Früchte des Absatzes kann daher auch zweierlei sein:  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Wenn der Absatz überhaupt anfängt;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
wenn er bereits angefangen hat, bevor aber Zahlung für ihn erhalten. In der That aber 3 Phasen; ausser Absatzfindung u. dann schliesslicher Befreiung  Zusatz von Marx.
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⦗Vergeldung⦘
der in dem abgesetzten Artikel verausgabten Kräfte u. Mittel – die Zeit, während welcher der Artikel selbst zubereitet werden muss. Für diese erste Phase nur persönlicher (Blanco) Credit anwendbar; für die 2te Stufe – bis die Waare Absatz gefunden, schon zum Theil gedeckter Credit, aber nur auf dem Weg v. Leihoperation. Endlich auf der 3t Stufe – ganz gedeckter Credit möglich; ausbeutbar nur durch Discontoperation. (862, 63)

Wesen der Leihoperation daher (ökonomisches) = Mittel zur Anticipation der Früchte vor deren Absatz. Vor dem Blancocredit hat Leihcredit Deckung voraus; gegen die Discont-operation seine Deckung geringer, weil mehr abhängig von Zukunft. Als Garantie f. Leihoperationen Werthe, welche die Rolle v. Kapital spielen od. in den Händen ihrer Consummenten befindliche. Aber nur das Kapital besitzt die für die Leihoperation erforderliche Productivität. Dienen dazu in den Händen der Cosumenten befindliche Mittel, so gerechnet auf ihre Wiederverwandelbarkeit in Kapital. (863, 64) Bei dem Pfand nur wichtig, dass es auf dem Markt in Geld verwandelbar. (864)

Zwei Sorten Leihoperation;  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
auf cirkulirendes Kapital, Werth dann durch Absatz in toto ersetzt;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
auf fixes Kapital, Werth dann ersetzt durch dessen Früchte, worin  Zusatz von Marx.
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(Werth)
Theile des fixen Kapitals
eingehn; dem |41 entsprechend – directe Realisation bei circulirendem, indirecte bei fixem – Leihoperation wird sein kurz- oder langterminig. In beiden Fällen kann die Sicherheit des loans nur auf seiner Reproduction durch das Kapital, worauf es ausgegeben, beruhn; u. diese Reproduction schliesst ein Verkauf, Absatz der v. ihm producirten Früchte. Dazu müssen aber die Werthe sich in productiven Händen befinden. Die ökonomische »вѣрность« des Pfandes eingeschlossen in die Erhaltung (Fortdauer) seines ursprünglichen Preises  Zusatz von Marx.
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(resp. Werths)
. Erhält sich aber nur in [der] produktiven Unternehmerhand. (865, 66)

Langterminige Leihoperationen nur möglich zu führen mit ganz freien Leihkapitalien. Sie werden riskirt, im Mass wie sie sich auf kurzterminige Leihmittel gründen. Je weniger frei diese Mittel u. je kürzer ihr Verfallstermin, desto mehr wirds möglich, dass nicht zur rechten Zeit die Quelle sich zeigt, aus der die aufgewandten Mittel zu reproduciren. Hence nöthig additionelle Quelle, woraus entlehnbar die Mittel zum Ersatz der durch Anleihe verwandten; aber die zusätzliche Quelle (der Pfand) erscheint in fact bei Seite u. völlig gleichgültig mit Bezug auf die Nothwendigkeit die verausgabten Mittel wieder freizusetzen. (866)

Die Verausgabung terminloser Kapitale auf kurzterminige Anleihen leidet daran, dass die Leihoperation mehr v. Zukunft abhängt, minder gesichert als Discontoperation. (l. c.)

Andre Ursache, die Schatten wirft auf Aufwand terminloser Mittel f. kurzterminige Leihoperationen liegt in der Eigenthümlichkeit der Werthe, deren Absatz durch jene Operationen anticipirt wird. Auf allen Märkten, wo sie eingeschlagen, Speculation fast gleichgültig dagegen ob die Werthe umlaufendes Kapital darstellen od. fixes. Das eine besitzt fast so viel Bewegbarkeit  Zusatz von Marx.
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(auf dem Markt)
wie das andre. Für die einzelne Person fast ganz paralysirt die Langterminigkeit, verbunden mit den in fixes Capital gebundnen Mittel. Dieses »Paralysiren« findet dadurch statt, dass, obgleich die Mittel placirt in Langterminigen nicht direct der gegebnen Beschäftigung entzogen werden können, so können sie indirect »freigesetzt« werden, durch ihre Uebertragbarkeit in andere Hände – i. e. ihre Circulationsfähigkeit. In Werthpapierche besitzt das Kapital fast immer langterminige Placirung. Aber, wenn es Kurs hat, kann jeder einzelne Inhaber desselben zu jeder gegebnen Zeit leicht absetzen. D.h. die Wahrscheinlichkeit seines Absatzes sehr gross; hence sehr wahrscheinlich der Eintritt des Absatzes, dessen Früchte durch die Leihoperation anticipirt werden. Solches Papierchen daher angenommen als Garantie od. Deckung kurzterminiger Leihoperation, obgleich es repräsentirt langterminige Placirung. Ist sein Absatz zweifellos, so klar, dass gleichgültig ob das Werthche kurz- od. langterminige Placirung repräsentirt. Aber solcher zweifellose Absatz, zu jeder beliebigen Zeit, existirt nicht für irgendwelche Werthe  Zusatz von Marx.
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(ausser Ge(?)ld)
; am wenigsten aber f. Actien u. Obligationen. Der Absatz jeder Waare od. aber Dienstes hängt ab vom Preis; dieser v. Nachfrage u. Zufuhr; sogar Preis des Geldes schwankt bedeutend, aber unbedeutender als bei den Preisen aller andern Waaren u. haben andrerseits wenig Einfluss auf den Absatz des Geldes. Alle andern Sorten Waaren können so entwerthet werden, dass sie alle Bedeutung verlieren, u. ihre Preiswechsel produciren unerwartete, plötzliche u. vollständige Umwälzungen in den Bedingungen ihres Absatzes. Hence – abgesehn v. aller Circulationsfähigkeit – alle Waaren u. Werthcher bieten nur beste Deckung für Credit, sobald bereits Käufer für sie gefunden. Trotz speciellem, gesetzlich gesichertem Pfand daher jede Leihoperation riskirt; denn die Anleihe anticipirt den Anfang des Absatzes, welche Anticipation eben so riskirt sein kann als die Anticipation der Production selbst; im Gegentheil: gegebner Producent hat mehr Einfluss auf seine eigne Thätigkeit, als Person, deren Thätigkeit v. blossem Absatz der Waaren bedingt. Hence Anleihe auf Waaren immer als riskirt betrachtet u. wenig geeignet f. Banken. (866–69)

Kann scheinen, dass die Circulationsfähigkeit des Werthpapierche > Beweglichkeit des beweglichen Reichthums  Zusatz von Marx.
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(der Waaren)
u. daher bessere Deckung v. Kredit. Solcher Gedankenblitz zu Zeiten besondrer Belebung im Werthpapierche-Handel u. der damit verbunden verbundnen auffallenden Bereicherung einzelner Speculanten. Aber solchen belebten Perioden – Perioden der heftigen Nachfrage u. bester Preise – folgt Ersterbung der Nachfrage u. ruinirend niedrige Preise. Gerade in belebter Periode diese Papiercher gefährlich für Deckung. Im Staub u. Wirbel der aufgeregten Profitschneiderei nicht sichtbar od. danach gefragt ob u. in welchem Umfang ganz freie Kapitale da f. langterminige Placirungen; ebensowenig in welchem Umfang u. für wie lang die Banken auf terminlose freie Kapitalien zählen können. Giebt sie selbe auf Werthpapiercher aus u. werden solche v. ihr zurückgefordert – können zu gleicher Zeit die Bankschuldner nicht zahlen – dann zeigts sich, dass terminlose Kapitalien nicht ausleihbar auf langterminige Placements. (869–70) |

42

Im Preis jeder Waare  Zusatz von Marx.
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(Werthpapierche inclusive)
2 BestandTheile zu unterscheiden:  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
das Kapital verausgabt in dem gegebnen Placement;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Kapitalisirte Rentabilät Rentabilität sowohl jenes Kapitals, als der bei seiner Funktion thätigen fliessenden Unternehmerei. Keiner dieser Bestandtheile liefert hinreichende Deckung zum ganzen Belauf der kreditirten Summe. Wenn z. B. auf Werthpapierche Kapital schon eingezahlt zum Belauf v. 250 Rubel ; Einnahme darauf in der gegebnen Zeit kapitalisirt in Prämie = 150 Rubel, so beide Summen zusammen nicht hinreichend zur Deckung eines Credits v. 400 R. … Der Marktpreis einer Waare beweist noch nicht, dass sie Kapital repräsentirt = dem in ihrem Preis ausgedrückten. Theil dieses Preises besteht aus dem durch Geschäftche gemachten Profit; so bei der Actie die 150 Rubel drücken nur aus der Unternehmung noch zu gewinnenden Profit aus; im besten Fall sind sie künftiges Kapital. Sie drücken Werth aus, aber Werth künftiger Früchte der Unternehmerei; also Deckung, aber nicht bessere als die die jeden Blancocredit begleitet[.] Bei Blancocredit nie im voraus das ganze Kapital gegeben, nicht Hälfte, nicht 1/3, sondern nur so viel als er allem Calcul nach in der kürzesten Zeit wieder ersetzen kann, also aus möglichst kleinstem Theil seiner künftigen Unternehmerei. Ebenso zu halten mit Prämien auf Werthpapier. Wenn Einnahme des gegebnen Papiers auf 150 R. capitalisirt wird u. 100 R. Kapital 7 R. Einkunft geben, so wird v. der gegebnen Placirung im ganzen 28 Rubel erwartet. Aber zu beträchtlichem Theil Risico auf diese 28 R.; wie viel, hängt v. besondern Umständen jedes einzelnen Falls ab; wenn 1/3 riskirt, dann die ganze Prämie kann nur als Unterpfand dienen f. 182/3 R. (870–71)

Was aber den Theil des Preises betrifft, der bereits verausgabtes Kapital repräsentirt, also Frucht vergangner Unternehmerei, so sind diese »Früchte« unterworfen der ganzen Masse Risicos, mit denen begleitet das gegebne Geschäft, worauf sie verausgabt. Hence Theil, proportionell diesem Risico, genügt nicht für Unterpfand. In jedem Fall – das Risico jedem besondren Geschäft entsprechend – in das Calcul gezogen u. abgerechnet. Hence Papierche nur als Pfand zu nehmen nur zu bestimmtem Theil des Kapitals, der auf es wirklich eingezahlt worden in Abschlag auf seinen Nominalbetrag u. nicht in Abschlag des v. ihm erwarteten Prämiums. Aber Prämium geht ein nicht nur in den Preisen v. Actien v. (Antheils)Obligationen, sondern in die Constitution jeden Preises  Zusatz von Marx.
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(!?)
jedes andern Guts. Jeder Werthche wird erhalten nicht nur durch Kapital, sondern auch durch fliessende Unternehmerei. Aber in Periode belebter Speculation kann auf jeden Preis stärksten Einfluss äussern auch die künftige Unternehmerei; der Profit, je nach seinem Umfang, erhöht jeden Preis, worin er als constituirendes Element eingeht; er stellt die Prämie in jedem andern Preise ebensowohl dar als in Preisen der Aktien u. Obligationen. ([871,] 872)

Stellt immer künftige Frucht laufender Unternehmerei dar u. die einzige Sorte Credit für selbige ist Blanco-Credit. Dies immer im Aug zu halten unter welchen Formen auch dieser Blancocredit  Zusatz von Marx.
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(der es seiner Natur nach ist)
[sich] verkleide. Heutzutage dienen Leihoperationen mit Unterpfand dazu, um den »Blancocredit« zu maskiren; solche Operationen auf leicht »absetzbare« Pfänder repräsentiren die Hauptform für Bank-Missbrauch unsrer Zeit; in dieser Form nimmt ganz ungedeckter Credit die Form v. ganz gedecktem an, dies namentlich in Oestreich, Deutschland, Russland. Blancocredit namentlich nöthig f. die waghalsigsten Unternehmungen; die Gefahr sucht man möglichst auf die Unternehmercapitale abzuwälzen; aber letztere genügen der wachsenden Speculation nicht; sie braucht auch Leihkapitalien. Hence bildet sich specielle Klasse v. OperationenMittelding von Credit u. andern Arten von Speculation, die leichter Risico übernehmen als der Kredit. Diese Klasse v. Operationen ausgeführt durch besondre Abtheilung v. Gläubigern, sich auscheidend ausscheidend v. deren Gesammtmasse. Dies die Reportoperationen u. die Leute die sie ausführen Reportisten. Report hat doppelten |43 Character; bei Report die Waare  Zusatz von Marx.
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(Werthpapierche etc)
, vermittelst derer die Leihoperation ausgeführt werden soll, wird gekauft v. einer Person, [die] bereit [ist] darauf ihr Leihkapital zu geben. Aber diese Person verkauft sie sofort aufs neue auf Termin, für welchen sie bereit Credit zu geben der Person, von der die Waare eben erst gekauft wurde. So wird die Waare v. einer Seite gekauft u. v. der andern nur genommen на время; genommen, damit nach Verfluss der gegebnen Zeit das auf sie verwandte Kapital wieder returnirt werde, nach Verlauf dieser Zeit sie wieder zu ihrem ersten Eigner zurückkehre, der unterdess dafür zu sorgen Käufer für sie zu finden. Das »Kaufen« heisst hier Bereitwilligkeit zu riskiren. Die Waare wird gekauft, weil der Besitzer v. freiem Kapital sich entschliesst на время dies Kapital »unternehmerisch« (zu Unternehmungskapital) zu machen; aber er will dies nur für gewisse Zeit thun (temporär) u. Möglichkeit seiner Rückverwandlung in Leihkapital nicht verlieren; darum wird die Waare sofort wieder an denselben Burschen verkauft, von dem sie gekauft worden. Die Reportoperation geht auf allen Börsen vor, wo Waaren umgesetzt, die Gegenstand der sich entwickelnden Speculation bilden. Die Reporteurs müssen aber hinlänglich mit freien Geldmitteln ausgestattete Burschen sein, entschlossen Vermögen zu riskiren. Aber nicht in jedem Land hinreichende Anzahl solcher Burschen. In Deutschland deren schon wenige; in Oestreich noch weniger; in Russland fast gar keine. Hence nehmen ihren Platz in besagten Ländern die Banken. Die den Banken anvertrauten freien Capitalien wollen nur Leihkapitalien sein u. nichts andres. Bank, die unter Form v. Reportoperation Geld verleiht, führt keine Reportoperation aus, weil bei ihr nicht die entsprechenden Unternehmerkapitalien, u. keine Leihoperation auf Unterpfand, weil ihre »залоги« fiktiv. (873–76)

Aber die Bank hat eignes Kapital. Aber dies [ist] Garantie-Reservecapital, was by no means zum Blancocredit f. die gewagtesten Operationen zu verausgaben. (876)

Solid nur Anleihen auf Unterpfand, soweit dessen Werth nur in Betracht genommen mit Bezug auf das in ihm repäsentirte Kapital; aber nicht kapitalisirten Profit od. »Prämie«; aber auch dann Leihmittel nur anvertraut für die Fristen, die den Fristen ihrer »Disponibilit Disponibilität« (»Freiheit«) entsprechen. Dient die Leihoperation nur zur Anticipation der Resultate wirklicher Verkäufe, so sie fähig terminlos zu sein im Masse, worin für die verpfändeten Waaren thatsächlich, in jeder gegebnen Zeit, guter Käufer gefunden werden kann. Aber, wenn der f. die Waare gefundne Käufer nicht unmittelbar für die Waare zahlt, sondern selbst für sich Termin verlangt, so passt die Waare nicht mehr f. terminlose Anleihe; passt nur für loan, dessen Frist = der Frist verlangt vom bevorstehenden Käufer. Hier Abnormalität des heutigen Bankgeschäfts, bes. in Russland. Auf Pfand von Actien u. Obligationen geben die Banken loans, deren Frist unbestimmt u. jeder Zeit v. den Banken abgebrochen werden kann; s. g. loans on call; diese nur entsprechend, wenn ausgegeben auf Werthcher, deren Absatz keine terminweise Verträge hervorruft. Aber bedeutendster Theil der Umsätze des Antheilsvermögens berechnet на срочныя сдѣлки u. kann es nicht anders sein. Hence fictiv die »Terminlosigkeit[«] des grösste Theil grössten Theils der Anleihen auf Werthpapiercher, called loans on call. Wenn ein Schuldner der Bank seine Schuld zahlt, so nur weil ein andrer Schuldner seinen Platz einnimmt. Der Natur der Sache nach, da grösster Theil ihrer Umschläge besteht aus Zeit-verträgen, ist die Speculation auf Werthpapiere durchaus der Möglichkeit beraubt sich terminlosen Credits zu bedienen. So oft also die Banken Ernst mit den »loans on call« machen u. die Schulden auf die Anleihen sofort bezahlt haben wollen, stets Crisis für die Werthpapiercher. (876, 77)

Besser für Leihoperationen auf Pfand, solche Werthe, welche offenbar Rolle v. fixem Kapital spielen, (meist Häuser u. Grundstücke) u. als fixes Kapital zum Pfand genommen werden. Werden meist ausgeführt mit Leihmitteln, geliefert auf langterminige Schulddocumente der Banken (Hypothekenscheine) (877, 78)|

44

Je nach dem kleineren od. grösseren Risico, welches die Bank läuft bei Anleihen auf Pfänder ⦗je nach Natur der letzteren⦘ nimmt die Bank grössere Assekuranzprämie; aber sie macht letztere zu blosser Phrase u. blossem Vorwand, wenn sie selbe als Theil ihres Profits behandelt; dies wird sie erst, sobald sie abgeschlossen alle ihre Rechnungen auf gegebne Klasse\Reihe v. Anleihen; so lange aber noch Schulden bleiben Seitens der Pumper, soll grade zur Sicherheit des Bankgeschäfts dienen der Theil ihrer Einnahmen, der nur Assekuranzprämien vorstellt. Sind alle Schulden einer gegebnen Periode bezahlt, dann kann sie jene Prämien als Profit sich ankreiden. Aber dann beginnt »nachfolgende« Periode »ohne alle Reserve«. (878, 79)

3) Regierungsmittel unmittelbarer Ausbeutung von Leihkapitalien.

Die Schuldscheine, worin ausgedrückt die unmittelbaren Creditbeziehungen der Regierungen zum Leihkapital, fliessen zusammen mit den Schulddokumenten worin sich ausdrücken die Creditbeziehungen der Regierung zu den Quellen der Leihkapitalien (terminweiser u. terminloser) wenn die Regierung keinen Mittler anwendet zur Herausschlagung des ihr nöthigen Kapital. Wendet sie dagegen Vermittlung v. Bank an, so setzt sich die Bank an ihrer Stelle in directe Beziehung zu den Quellen der Leihkapitalien, u. die der Regierung dazu ist mittelbare. (879)

Haben die Schulden der Regierung, terminlose od. terminweise[,] zur Grundlage nur die Noth  Zusatz von Marx.
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⦗nicht auch Credit der Regierung⦘
so sind auch die Banknoten, welche die Regierungen eine Bank nöthigen zur Tilgung dieser Schuld auszugeben blosses Papiergeld. Es ist dasselbe als wenn Banken die Mittel die sie v. A erhalten in die Hände eines bankerutten entrepreneurs übergeben. Gleichgültig ob die Bank ihre Mittel erhält auf dem Weg des Deposits od. durch Banknotenausgabe, sobald diese Mittel v. ihr ausgegeben auf nicht realisirbare Obligationen, kann auch die Bank ihre Obligationen nicht erfüllen; muss Zahlung suspendiren. (881, 82)

Gab eine Zeit – die des Leibeigenschaftsrechts u. des Industriemonopols – wo Regierungs[-] u. Privat-Einnahmen gesichert auf Weg der Gewalt: tempora passata. (885)

Es können Regierungschulden existiren[, die] ursprünglich blos auf dem Weg der Regierungsgewalt erhalten; selbige unterscheiden sich in nichts v. den Schulden v. Privatpersonen, die sich Fremdes angeeignet u. später freiwillig od. durch Richterspruch gezwungen sich als Schuldner den v. ihnen Geplünderten gegenüber zu bekennen. (l. c.) Mit Bezug auf Schuldverhältnisse kein Unterschied zwischen Regierungen u. Privatpersonen. (l. c.)

Ist der Preis der Regierungsschuldzeichen gleichwerthig mit klingender Münze, so benutzt die Regierung Leihkapital; sie benutzt nur ihren Credit. Können diese Schuldzeichen dagegen ihren Preis nicht im Umlauf aufrecht erhalten u. verweigert Regierung Versilberung  Zusatz von Marx.
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(i. e. Rückzahlung des Kapitals auf sie)
, so stützen sich diese Zeichen nur auf Zwangsgewalt. (886)

4) Kommissionsoperationen der Banken u. Speculationen der Banken in Werthen – auf eigne Rechnung.

Commissionsumschläge der Banken haben zwei Hauptzweige:  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Banken werden Unternehmer, übernehmen Verantwortlichkeit für die v. ihnen ausgeführten Speculationen, ganz od. theilweis.

 Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Im andern Fall fungiren sie als Commissionäre im strengen Wortsinn; übernehmen keine Verantwortlichkeit f. die Operationen; führen sie nur aus auf fremde Rechnung. Aber auch hier zwei Fälle:  Ordnungskennzeichen von Marx.
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α)
Banken erhalten die Mittel der Operationen v. ihren Committenten;  Ordnungskennzeichen von Marx.
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β)
geben diese Mittel aus aus eignem Fonds, i. e. geben ihren Committenten Credit darauf. (887)

Indem die Banken freie Kapitalien bei sich sammeln, übernehmen sie gegen die Eigner dieser Kapitalien Verantwortlichkeit für Unversehrtheit, Erhaltung u. Rentabilität dieser Kapitalien. Sie nehmen das Risico auf sich, das ihre Gläubiger nicht selbst übernehmen wollen. Indem die Banker diese Mittel in die Hände ihrer Schuldner geben, entfernen sie weiter weg das v. ihnen übernommene Risico; sie vertheilen es; ein Theil bleibt auf ihren eignen Schultern; die andern Theile fallen auf die Schuldner der Bank. Indem die Bank sich an die Stelle des Gläubigers setzt, bedient sie sich vorzugsweis der Creditfunktion, die das Risico paralysirt. Erscheint sie dagegen selbst mit den ihr anvertrauten KaufMitteln auf diesem od. jenem besondern Markt, als Nachfrager für bestimmte Waaren oder Werthcher, so nimmt sie auch auf sich das Risico, womit die schliessliche Verausgabung besagter Mittel verbunden. |45 Sie wird ihr eigner Schuldner.  Bemerkung von Marx.
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⦗Dies aber grade das „magnum mysterium“ der grössten mobilen modernen Bankschwindel.⦘
Tritt also viel grösseres Risico ein, als wenn sie mit den Mitteln blose Creditoperation  Zusatz von Marx.
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⦗Discont od. loan⦘
ausgeübt. Auf der einen Seite trägt sie das Risico vor der Gesammtheit ihrer Gläubiger; auf der andern Seite übernimmt sie das Risico, das sie sonst durch Creditoperation auf »fremde Hände« überträgt u. von sich abwälzt; vertheilt so die Summe des Risico nicht zwischen sich u. andern. Die eigentlichen Creditoperationen einer Bank scheiden sich daher v. ihren andern Operationen ab, weil sie verbunden mit dem geringsten Risico. (887–88)

Beim Risico zu unterscheiden seine Summe von seiner Höhe (Procent). Bei gegebner Höhe des Risico seine Summe geringer, wenn die freien Mittel der Bank auf Credit- als wenn auf Speculationsoperationen angewandt. Bei verschiedner Höhe des Risico für Credit- einerseits, Speculationsoperationen andrerseits kann sich der Grad des Risicos bei beiden sehr ändern. Das Risico bei Creditoperationen kann von sehr verschiedner Grösse sein, 1/100, 1/1000% einmal, 10%, 20% ein andermal. So auch, wenn die Bank auf verschiednen Märkten als Käufer erscheint, kann sie Risico v. verschiednem Grad tragen. Ein Kauf kann verbunden sein mit Risico v. 100%, andrer mit solchem v. 1 od. 2%. Beträgt bei der Creditoperation das Risico 5%, das der Speculationsoperation 2%, so, bei Gleichheit der Summen, die umgesetzt werden, Vortheil nicht mehr auf Seite der Creditoperation. Ist die umgesetzte Summe grösser bei der Speculation als beim bei Creditoperation, so muss man sie ihr gleichmachen ⦗sie reduciren.⦘ Geht das nicht, so nützt nichts der Vorzug, den die Speculation bei geringerer Summe, über die Creditoperation besässe. Aber der Umfang des Umsatzes kann umgekehrt auch den Vorzug der Creditoperation paralysiren. (887 888–89)

  #e179Bei BIS Profitlichkeit°] Bemerkung in Klammern von Marx.
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Bei gegebner Höhe des Risico u. gegebner Umsatzsumme ⦗in dem Credit od. Speculation angewandten Grösse des Geldcapitals⦘ schliesst die Creditoperation jede andersartige Operation der Bank aus. Wird Creditoperation möglich, weil keine Nachfrage da [ist] für das bei der Bank concentrirte Leihkapital, so andre Speculation nur unbedenklich für Bank, wenn Risico dabei nicht grösser, als das, was sie bei Creditoperation stets übernimmt. Sind aber Höhe des Risico u. Umsatzsumme verschieden, so hat Bank Vorzug zu geben dem Feld, das verbunden mit der geringsten reinen Risicosumme. Z. B. Creditoperation auf 100,000 Rub. mit 2% Risico. Andre Speculation auf 50,000 R. mit Risico v. 3%; auf erste kann Bank verlieren 2000 R., auf 2te 1500 R. Unterstellen wir dass Zeitdauer der Operation dieselbe, u. erste verspricht in kurzer Zeit Gewinn auf 4%, 2te als mehr gewagt 6%. Im ersten Fall würde die Bank gewinnen 4000, im 2ten 3000. Offenbar in diesem Fall die Creditoperation profitlicher; kann aber minder gefahrlos sein. Ist bei sonst gleichen Umständen die Summe (des Kapitals) bei der Creditoperation = 50,000 R., bei der speculativen = 100 000 R., so ist die erstere minder profitlich, aber auch minder gefahrlos. Die Bank muss stets die grössere Gefahrlosigkeit der Operation vorziehn der grösseren Profitlichkeit. Die ihr gepumpten Leihmittel darf die Bank nicht mehr riskiren als die Creditoperation Creditoperationen erheischen würden, wenn sie bloss solche anwendete. Ist das Risico nicht grösser od. aber kleiner bei Käufen (speculativen) auf diesem od. jenem Markt, so nichts gegen solche Bankspeculation zu sagen. (889–91)

Noch mehr passend für Bank Funktion als Commissionär-käufer auf fremde Rechnung. Dies somewhat changed, wenn sie die Aufträge aus ihren eignen Mitteln bestreitet; meist machen sie in solchen Fällen Avancen auf Unterpfand der Werthe, die sie beauftragt zu kaufen. Sie auf Irrweg, wenn sie Credit giebt auf ganzen Nominalwerth dieser Werthe[.] Kauft die Bank aber mit eignen Mitteln im Auftrag andrer, so dies nur besondre Methode, Blancocredit zu geben auf Pfandsicherheit. Dann treten alle die möglichen Missbräuche ein betrachtet bei loans auf Unterpfand. (891)|

46

Je weniger die Bank selbst als Unternehmer  Zusatz von Marx.
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(Speculant auf Waaren- od. Werthpapierchebörse)
auftritt  Zusatz von Marx.
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(mit dem ihr anvertrautem Leihkapital)
u. sich auf Creditoperationen  Zusatz von Marx.
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(eigentliche)
beschränkt, kann sie ihre eigne Thätigkeit innerhalb der Grenzen halten, worin ihre eigne Verantwortlichkeit auf den geringst möglichen Umfang beschränkt; ihre Mitschuld an dem Missbrauch der Leihkapitalien dann auf das Minimum reducirt. Während alle Unternehmer zu büssen [haben] für ihre Sünden, können Banken dann unerschüttert bleiben. Erfahrung zeigt, dass Achillesferse der Banken Speculation auf Märkten nicht freier Kapitalien. In ruhigen Zeiten, wo jeder Unternehmer scharf sein eignes Risico berechnet, können auch die Banken furchlos furchtlos die Schranken des Geldmarkts überschreiten. Sobald Speculationsfieber einsetzt, müssen sie sich unbedingt auf Creditoperationen beschränken; diese selbst beginnen dann gefährlich zu werden u. beanspruchen alle Controlle Seitens der Banken. Sie nehmen f. sich allein alle ihre disponible Energie in Anspruch. (892–93) Einziges rationelle Verhältniss vor diesen Gefahren – Vertheidigung dagegen, nicht Spiel damit. (893)

5) Bankkasse als Gegenstand unabhängiger u. selbsständiger Operation. Ihre Assecurranzbedeutung. Kassenoperationen als selbstständige Speculation mit Leihkapital, neben dessen Weggabe in fremde Hand.

KasseGeldvorrath, den Unternehmer bei sich behält – galt u. gilt empirisch als ökonomisch unthätiger Schatz. Geld, heissts, nur Verhältniss zur Unternehmerthäthigkeit, soweit sie Geld herauschlägt herausschlägt od. Geld verausgabt (anwendet); aber Aufbewahrung v. Geld in Kasse drückt keine unternehmerische Bethätigung – mit Bezug aufs Geld aus. Kasse daher als todtes Gewicht betrachtet, nöthig zur Wiederherstellung des Gleichgewichts zur Ausgleichung zwischen Einnahmen  Zusatz von Marx.
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(Profite eingerechnet)
u. Ausgaben. Hence Bewegung der Kassenmittel (Geldes) stets im Verbund mit irgend welcher Bilanz zwischen Einnahmen u. Ausgaben. (895, 96) Aber heutzutag wird Kasse besondres »Geschäft«, das die Banken speciell auf sich nehmen. (896)

Alle »freien Mittel«, die die Banken bei sich concentriren, u. dann vertheilen  Zusatz von Marx.
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(in Circulation werfen)
bestehn aus Geld, Waarenvorräthen, Schuldforderungen v. Privatpersonen auf Privatpersonen, endlich – »freier Zeit«  Bemerkung von Marx.
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⦗welche die Banks nämlich terminlosen Kapitalen u. terminlosen Obligationen durch Combination selber schaffen.⦘
In welcher Form die freien ökonomischen Mittel sich befinden, sobald ihre Besitzer bereit sie fremden Personen abzutreten auf Empfang in Zahlung von Bankschuldschein – Cheque od. Banknote – verwandeln sich diese »disponiblen« Mittel in »Leihmittel«, worüber die Bank verfügt. Die Masse der Creditumlaufsmittel, bei den Banken concentrirt, zerfällt in 2 Hauptcategorien;  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
die repräsentirt durch Geld oder Schulddocumente auf Geld;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
alle übrigen Leihmittel. Die erstern können die Banken leiblich u. direct bei sich concentriren; die andern nur indirect u. in figürlichem Sinn. Nur die erste Sorte Mittel repräsentirt die Habe, deren Aufbewahrung (Erhaltung) – Bestimmung der Kasse. (896, 97)

Directe Aufgabe der Banken – möglichst rasche productive Vermöblung der freien Mittel, die unter ihrem Einfluss gegeben. Die absolute Lösung dieser Aufgabe läge darin, dass alle Mittel der Volkswirthschaft keine Minute ihre Productivität verlören. Möglichst schnell u. ohne jeden Aufenthalt aus einer produktiven Hand in die andre übergehend, befänden sie sich stets in productiver Hand. Alle Mittel der Bank befänden sich daher stets ausserhalb derselben u. verweilten niemals in ihrer Kasse. Das Gleichgewicht zwischen Einnahmen u. Ausgaben wäre ein fliessendes, würde stets hergestellt durch die engren Bewegungen der Production, die keinen Augenblick unterbrochen wäre. Todte ökonomische Mittel dann unmöglich, weil die Unternehmerei sie ununterbrochen neu belebt. Die ununterbrochne produktive Bewegung der ökonomischen Mittel u. Kräfte, erzeugend Masse von Obligationen, würde eben so ununterbrochen sie durch deren Wechselseitigkeit auslöschen. Gelder spielten blos die Rolle von Circulationsmitteln u. zusammen mit den Credit-Umlaufsmitteln begleiteten nur Beginn u. Ende der Obligationen, erleichternd u. beschleunigend deren Erzeugung u. deren Abschluss. Dann Kasse total überflüssig als Kraft wichtig für Gleichgewicht in den Vermögensverhältnissen. Bilanz beständig da auch ohne sie. Kann sein,  Zusatz von Marx.
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träumt Herr K.
, kann auch solche Epoche für die Unternehmer-Menschheit heranbrechen – einstens! (897, 98) |

47

Bisher aber  Zusatz von Marx.
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⦗unjlücklicher Weise⦘
reagiren die Banken heutigst nur gegen bestimmte Hindernisse ununterbrochner Productivität, als da sind: Zerstreutheit der Ersparnisse, ihre unbestimmte u. nicht wahrnehmbare »Freiheit«, Mühe für die Besitzer derselben ihnen Placirung zu finden, Unlust der Eigner Beschäftigung für sie zu suchen etc. Aber es wirken auch andre Ursachen ganz unabhängig v. Credit u. Banken; diese leiden vielmehr v. ihnen; so z. B. der grösste Theil der jetzigen Menschheit besitzt keine productive Unternehmerei; die aber solche haben, zum grossen Theil wenig gebildetes Pack, handeln auf enge Erfahrung hin, oft auf Weg des Rathens, oft ganz blind. Hierin Credit u. Banken für nichts. Hence, wenn heutigst Aufenthälte in der Production selbst aus Menge v. Ursachen, muss auch das Gleichgewicht in den Vermögensbeziehungen v. Privaten zu Privaten u. v. einer Nation zur andern künstlich hergestellt werden, auf dem Weg v. Kassenmitteln, v. Geld u. Scheinen auf Geld. So lange sich verlängert Unterbrechung in der Production, repräsentirt »das Todtengewicht« der Kassenmittel zusätzliches Gewicht, wodurch die geringste Productivität mit der grössten ausgeglichen wird. So lange dauert der Aufenthalt (Verzögerung) der Productivität, müssen das Kapital u. die persönl. Mittel, die ausserhalb der Bank thätig sein sollten, unthätig in der Kasse der Bank bleiben. Diese Kasse – Ballast, ohne welche das Bankschiff seine Solidität verlöre. Daraus wird aber weiter geschlossen: dass das Schwerecentrum der Bank nicht concentrirt sein muss auf Nachfrage nach dem Ballast, sondern auf alle übrigen Gebiete des Bankgeschäfts ausserhalb desselben. (898, 99)

In der That aber ist Kasse – specielle Operation. Die einzige positive Bedeutung  Zusatz von Marx.
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(u. nicht blos negative)
, der Kasse eingeräumt in erster Hälfte dieses Jahrhunderts – ihr Verhältniss zur s. g. »Convertibilität«  Zusatz von Marx.
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(Auslösbarkeit in Geld)
für Banknoten. Die Kasse, soweit [sie] dazu dient Noten zu versilbern, nannte man »размѣннаго фонда«. Solcher Fonds aber in That nur Garantiefonds (Assekuranzfonds), dass für die Fälle wo Versilberung der Noten verlangt, Geldvorrath dafür da in Bank. Das Halten des Auswechslungsfonds also Seitens der Zettelbank nichts als – Assekuranzoperation. (900–902)

Das Passivum jeder Bank nur ihre Verhältnisse zu den Quellen ihrer Umlaufsmittel, wobei sich die Bank grossentheils leidend zu verhalten hat. Als Thäter tritt die Bank auf, sobald sie über die ihr zugeflossnen Mittel verfügt, sie anwendet zu Wechseldiscont, loan auf Unterpfand, speculative Käufe, Ausführung fremder Ordres. Alles dies drückt ihr Activum aus. Und dieses Activum erfordert für sich Sicherung, macht also den Banken nöthig specielle Assecuranzoperation. Auch früher Conti del credere (besondre Assekuranzberechnung) für jede gewagte Operation. Aber diese Traditionen fingen an stark vergessen zu werden in der empirischen Welt. (bei Leihen auf Unterpfand, Speculationen der Banken auf eigne Rechnung auf Nicht-Geldmarkt) Wenn aber auch riskirte Operation begleitet v. entsprechender Preiserhöhung auf Assekuranzprämie, so missbräuchlich, indem letztre nicht benutzt als Assekuranzsicherheit, sondern fälschlich ausgegeben als besondre Quelle von Profit. Ihr eignes (Unternehmer) Kapital betrachten die Banken gewöhnlich als nothwendigen u. unweigerlichen Bestandtheil ihrer Umlaufsmittel; zur Assekuranz aber als hinreichend s. g. »Reservefonds«; aber auch dieser immer placirt in Staatsschuldscheine; in fact halten sie also heutzutage keinen Theil ihrer eignen Mittel in vollständig freiem Zustand. Aber Bank arbeitet ihrer Natur nach hauptsächlich mit fremden Mitteln; ihr eignes Anlagekapital hat Rolle v. Schutz zu spielen f. Gefahren, die dem Bestand, Rentabilität od. Freiheit der Leihcapitalien drohen. Ihr ganzes eignes Capital muss als Assekuranz-Reservekapital fungiren. Je riskirter Creditoperationen für freies Kapital werden, desto stärker ihre Attraction zu Banquiers, reichen Burschen, die über so grosses eignes Kapital verfügen, dass sie solches, nur sich verantwortlich, beliebig verleihen od. verspeculiren können. Dagegen bleiben für die Banken nur solche Operationen mit freien Kapitalien, deren Verluste vollständig gedeckt, sowohl durch den Umfang ihrer eignen Kapitalien, als genügende Freiheit derselben. (903–5)|

48

Die verschiednen Bankoperationen – Wechseldiscont, Leihe auf Unterpfand, Speculation u. Commissionsoperationen – ganz u. gar v. einander unabhängig; können jede Gegenstand besondrer Specialität werden; ein einziger Reservefonds genügt nur für Unternehmung, die sich auf eine Specialität beschränkt; im Gegenfall so viel »Reservefonds« nöthig als Specialitäten v. Operationen. Ihr ganzes (eignes) Kapital daher zu vertheilen für ihre verschiednen Operationen, entsprechend deren Umfang u. Risico, in ebensoviele besondre »Reservefonds«, die aus ganz freien Mitteln bestehn müssen. Die Bank entweder nicht im Stand den Leihkapitalien die versprochne Rentabilität zu verschaffen, aber dann kann sie solche returniren. Oder die Gefahr, die das der Bank anvertraute Kapital bedroht, kann sie der Möglichkeit berauben das ihr anvertraute Kapital selbst ganz zu returniren. Oder aber Gefahr bedroht weder die Rentabilität noch Substanz jenes Kapitals, aber die Bank hat es nicht frei in der contrahirten Frist, daher nicht im Stand ihre Obligation zu erfüllen. Gegen alle diese Gefahren muss sie sich assecuriren. Hat die Bank auch ihr ganzes »Leihkapital« verausgabt, aber in productive sichre Hände, so kann sie die accidentielle accidentiellen Verluste, die fremden fremde Leihkapitalien treffen, aus ihrem eignen Kapital decken. Aber dazu nöthig gewisse Proportion zwischen dem Umfang der Operationen u. dem eignen Kapital der Bank u. ferner gewisse Proportion zwischen dem Umfang der Operationen und dem riskirten Theil derselben. Nur die Erfahrung kann hierbei als Wegweiser dienen. Irgend eine Proportion, wenn sie nicht blind handelt, muss sie immer dabei zu Grund legen. (905–6)

Die Gefahr, bedrohend die Disponibilität  Bemerkung von Marx.
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⦗K. sagt stets »Freiheit«
der Leihkapitalien hört nie auf. Die Productionsbedingungen ⦗für die v. den Banken verliehnen Kapitalien⦘ können wie vorher solid bleiben, aber plötzlicher Wechsel vorgehn blos in der Reichhaltigkeit der Quelle der terminlos-freien Kapitalien; sie kann sich plötzlich contrahiren u. dann gedrückte Lage der Bank. Gegen diese Gefahr nur eignes Kapital in Form v. Geldvorrath bei der Bank, Schatz woraus sie keine »Profitcher« macht; dies aber nothwendige »Ausgabe« des Geschäfts  Zusatz von Marx.
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⦗gehört zu den Geschäfts-Unkosten
. Die terminweisen Leihkapitalien können dagegen nicht unversehens contrahirt werden. Hier nur darauf zu sehen, dass sie über solche nur disponirt im Verhältniss ihrer contractlich festgesetzten »Disponibilität«. Wird fehlerhaft damit gewirthschaftet, so die daher entspringende Gefahr nur abzuwenden, wenn die Bank »Eignes Freies« genug hatte, um etc zu blechen. (906–8)

Jede »Gefahrlosigkeit« sei es f. Anwendung des Leihkapitals, sei es des eignen Bankkapitals immer nur relativ. Einige Vermöblung des »Leihkapitals« kann gegen alle Erwartung schlecht ausschlagen. Hence stets gewisses ganz freies Geldkapital in cassa nöthig. (908)

Ausser den Deposits (auch für Commissionsgeschäft) erhalten die Banken Geld für verschiedne andre Handthierungen: Uebermachung des Gelds an andre Orte, für Käufe etc[.] Diese kann sie nicht im eignen Geschäft verwenden. (l. c.)

Kasse als Assekuranz gegen die den fremden, der Bank anvertrauten Leihkapitalien drohenden Gefahren, muss aus drei Theilen bestehn:  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
ganz freie Mittel gegen Gefahr drohend dem Umfang ihrer Quelle terminlos freier Mittel.  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
gegen Gefahr für Unversehrtheit u. Rentabilität jener Kapitalien;  Ordnungsziffer von Marx.
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3)
als blosser Commissionär hat sie fremdes Geld aufzubewahren. (908, 9) In ihrer Assekuranzrolle wird Umfang der Kasse daher schwanken  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
mit Grad der Wahrscheinlichkeit der Contraction der Quelle terminloser Leihmittel;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
wachsender Gewagtheit der Placirung, die die Bank den Leihmitteln gegeben;  Ordnungsziffer von Marx.
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3)
Umfang ihres reinen Commissionsgeschäfts. (l. c. 909)

Aber die Kasse hat nicht nur Assekuranzrolle; hat auch die reine Creditaufgabe: Vertheilung des freien Kapitals in der Zeit. (diese geht neben der Vertheilung des freien Kapitals im Raum vor.) Jede Speculation etablirt Gleichheit zwischen Nachfrage u. Zufuhr in jeder gegebnen (fliessenden) Zeit. Andrerseits strebt sie vorzusehn Zustand künftiger Nachfrage u. künftiger Zufuhr, um möglichst im voraus bereit zu machen u. sichern sich die Kraft für deren zukünftige Ausgleichung. Credit, als Species der Speculation, bildet hiervon keine Ausnahme. Die Kassenoperation der Banken repräsentirt die Creditoperation, wodurch vorbereitet u. gesichert künftige Ausgleichung der Nachfrage u. Zufuhr v. Leihkapitalien. Banken haben in ihrer Gewalt bedeutenden Theil des Geldmarkts, also auch der Ursachen der Crisen, die auf dem Geldmarkt entspringen. Soweit die Banken nicht selbst speculiren, treten sie nicht in Berührung mit den Ursachen der Crisen, die ausserhalb des Geldmarkts entspringen, u. sich bergen in Productionsbedingungen u. Absatz besondrer Waaren u. Werthe, die nicht freie Kapitalien vorstellen oder aber freie |49 Unternehmungskapitalien. Aber mit Bezug auf Ursachen der Crisen, sich bergend in den Bedingungen der Nachfrage u. Zufuhr der freien Kapitalien, die die Rolle v. Leihkapital spielen, werden die Banken die unmittelbarsten u. nächsten Ursachen der Crisen; oder verstärken sie allerwenigstens. Und zwar zunächst liegt dies in solchen unmittelbaren Anwendungen der Leihkapitalien, welche zerstören die Möglichkeit künftiger Fesstellung Feststellung der Gleichheit zwischen Nachfrage u. Zufuhr. Entspringen die Crisen auf dem Theil des Geldmarkts, worüber die Banken verfügen, so stets, weil sie durch die Gegenwart hingerissen nicht die Zukunft vorgesehn. (910–12)

Schon innerhalb kurzer Perioden – z. B. innerhalb Grenzen eines Jahrs – Nachfrage u. Zufuhr v. Leihkapitalien durchaus nicht gleichmässig. In einem Theil des Jahrs, wo »Saison« beginnt für eine Klasse v. Unternehmungen, vermindert diese ihre Zufuhr v. »freiem« Kapital u. erweitert ihre Nachfrage nach Leihkapital. In anderen Theilen des Jahrs dies der Fall f. andre Unternehmungen. Mit alle dem haben einige Theile des Jahres grössere od. geringere allgemeine Bedeutung für alle Unternehmungen, die sich in dieser Zeit erweitern oder verkürzen. Dies z. Th. von constant wirkenden u. daher leicht klar zu constatirenden Grundlagen abhängig. Diese periodisch sich wiederholenden Wechsel in Nachfrage u. Zufuhr v. Leihkapitalien müssen die Banken möglichst genau kennen; auf dieser Grundlage auch bereit halten in ihrer Kasse Leihmittel aus den Perioden, wo ihre Zufuhr grösser als Nachfrage danach, für die Perioden, wo ihre Zufuhr ab- u. die Nachfrage danach zu-nimmt. Im Character dieser periodischen Wechsel reflectirt sich der Character der constanten Bedingungen der örtlichen Production; u. damit auch die Lebensfähigkeit der Banken selbst. (912, 13)

Auch in den entwickeltsten Ländern beständig relative Pause in der Unternehmerei od. Ruhemoment in der Productivität ihrer ökonomischen Kräfte. Aber grade vermittelst der Banken strebt die Unternehmerei überall nach dem was sie nicht besitzt – ununterbrochner Productivität. In der Zeit der saison morte strebt sie nach irgendwelcher »temporären« Beschäftigung; hence stets bereit, auf diese od. jene Vorstellung hin, zu Nachfrage nach Leihkapital. Banken halten sich an Thatsache, dass diese Nachfrage nie unterbrochen, kümmern sich nicht darum, dass ihre Basis nicht ununterbrochne Productivität, sondern blos Streben danach Seitens der Unternehmer. Sie (die Banken) suchen daher auch stets das Leihkapital aufzutreiben, seine Zufuhr zu bewerkstelligen. Dies nur thubar durch Procent (Zins); den sie f. verschiedenartige Deposits zahlen. Und wenn die Banken Noten ausgeben, dann liegt der Gewinn für die Besitzer solcher (nichtgeldlicher sondern Waaren-) Kapitalien, welche sie in Leihkapitalien verwandeln, im beschleunigten Absatz ihrer Waaren od. mit andern Worten darin, dass das Kapital rascher seine Profite realisirt oder, im Vergleich mit früherer Zeit, grösseren Profit realisirt. Hence diese Beziehung zwischen den fieberhaften Strebungen rastloser Unternehmerei u. den Banken: die Unternehmerei will nicht ausruhn u. verlangt nach Leihkapitalien. Banken streben sie zu verschaffen, direct, durch Lockspeise höherer Zinszahlung, oder indem sie selbst verlieren Zins (Procente) auf solche »Auswechslungfonds«, die sie bereit halten müssten für die »Auswechslung« ihrer Noten. Die Banken müssen ihre Ausgaben drücken. Folglich muss die Unternehmerei nun v. ihnen die Mittel nehmen, die sie früher nur auf eignen Wunsch nehmen wollte. (913–14)

Schon In der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts passten die Zettelbanken nicht auf die besondren Tendenzen der Unternehmerei, die Nachfrager für Leihmittel. Hence Einmischung der Regierung Regierungen ins Geschäft u. beschränkten durch Monopole die Notenausgabe. Zeigte sich erfolglos. Die Monopolisirten machten Fiasko. Wo ausser den Monopolen noch einengende Regierungsregulationen die Notenausgabe beschränkte, diese bei Seite geschoben durch Deposits auf laufende Rechnung. Während der Vorherrschaft der Banknotenoperation, Publicus gelockt (soweit er über Mittel verfügte, verwandelbar in Leihkapital) durch Beschleunigung des Umschlags; jezt durch Procente f. Deposits auf laufende Rechnung. Aber cheques u. Noten wirken gleichmässig auf Beschleunigung des Umschlags. Im Lauf der ersten Hälfte des d. Jahrhunderts – dies eine positive Erfahrung – zeigte sich Verhältniss zwischen Notenausgabeoperation u. Kasse; aber missverstanden; unterstellt, dass durch Festsetzung v. Proportion zwischen Umfang der Notenausgabe u. »Auswechslungsfonds« die Exploitation der Quellen der Creditumlaufsmittel selbst im Zügel gehalten werden; das Gegentheil zeigte sich faktisch. Andre Erfahrung der 2ten Hälfte des 19t Jhdts: Bei der Bank, die an der Spitze des Bankgeschäfts der Welt steht – der Bank of England |50 zeigte sich, dass die Notenausgabeoperation, soweit sie Rolle des Mittels für Exploitation der Quellen der Leihkapitalien spielt, стала служить почти одной только кассѣ. Zudem zahlt die B. o. England auf laufende Rechnung nicht mit Geld (Zins), sondern nur durch Commissionsdienste, die sie den Personen erweist, die bei ihr laufende Rechnung haben – sie zahlt mit andren Worten stets auf ihre laufenden Rechnungen eine u. dieselben Percente –; dies alles tiefe Umwälzung in der B. o. E.; 20 Jahre früher ihre Praxis noch dieselbe, die heutzutag bei allen übrigen Banken herrscht. (915–16)

Nirgends solche Centralisation der Zahlungen u. des Geldvermögens als in England. Auch Banknoten hält Niemand bei sich, ausser soweit er ihrer unmittelbar zur Verausgabung bedarf; ausser sehr dürftigen Leuten hält jeder nur bei sich Umlaufsmittel, aber keine Sparmittel; letztere wandern sofort in irgend eine Bank. Jede Bank hinwiederum entledigt sich ihrer müssigen Ersparnisse; sucht sie in Hände irgend eines Unternehmers zu placiren od. andrer Bank. Schliesslich die kleinsten freien Ersparnisse, wofür die übrigen Banken unfähig Beschäftigung zu finden, concentrirt in der »Bank der Banken«, der Bank v. England . Die einzige Kasse so für U. K. – die »Reserve« der B. o. E. Diese will auch möglichst »Umsätze produciren«, Gewinn erbeuten u. ihren  Actionären „schöne“ Dividenden zahlen
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Actionäre »schene« Dividendcher zahler
. Sobald Nachfrage f. Leihkapital erscheint, ist sie auch bei der Hand. Leiht wohlfeil aus (zu niedrigem Discont) in ruhigen Zeiten, Saisons mortes perioden od. wenn Unternehmerei nicht sehr belebt. Aber in Saisonperiode od. wenn Unternehmerei »kräftiger«\stärker wird, erhöht sie Discont; sie vertheuert Leihkapital im Grad wie Unternehmerei sich »verstärkt«[.] Passirt der Unternehmerei Malheur aus irgend welcher Ursache u. ihr am nöthigsten Bankhilfe, dann treibt sie Discont auf destructive Höhe, bis zur Unmöglichkeit mehr darauf zu verausgaben, u. folglich bis zu Bankerutt u. Crise. Von der Bank v. England wird daher verlangt, dass sie in einem Fall den Discont nicht zu sehr erniedrige, so dass sie ihn in andrem nicht zu sehr erhöhen genöthigt sei. Wohlfeile freie Mittel in Kasse zu halten für künftige Bedürfnisse, wenn es ihnen zustösst theurer zu werden. Speculation mit Leihmitteln muss auf selbe Grundlage sich stellen wie alle Speculation mit andren Waaren. Sie lässt deren Preise nicht zu niedrig fallen, sondern erhöht letztere etwas durch (specielle) Nachfrage u. beschüzt sie in theurer Zeit durch Zufuhr vor ruinirender Höhe.  Bemerkung von Marx.
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⦗Der gescheidte K. vergisst, dass B. o. E. nicht mehr the general rate of discount beherrscht, theils in Folge der home Concurrenz der Depositenbanken, Disconteurs etc; theils in Folge der Concurrenz fremder Banken, wie Bank of France
(916–18)

B. o. England zahlt durchaus keine Procente f. Deposits auf laufende Rechnung. Für Ihre Noten v. 1845–1871; während 241/2 aus diesen 27 Jahren hatte sie in ihrer Kasse 63% der ganzen v. ihr ausgegebnen (Noten)masse u. nur im Lauf v. 13/4 Jahr ihre ganze Summe bei Publicus.  Bemerkung von Marx.
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⦗Asinus! Ihre Notenausgabe ist gesetzlich geregelt; für 15 Millionen giebt sie aus ohne Metallvorrath; darüber hinaus giebt sie nur Noten aus à fur et mesure, dass ihr Gold dafür zuströmt. [Die] Macht darüber wie viel v. diesen Noten bei ihr als „Reserve“ im Bank department bleibt, hängt v. 2 Umständen ab: wie viel Noten überhaupt „in Circulation“ sich halten; 2tens aber wie viel davon in jedem gegebnen Zeitraum theils v. ihren Privatgeschäftsfreunden als Deposits auf laufende Rechnung od. auf terminweise Deposits ihr zugeführt werden od. aber v. den andren Banken, als ihrer gemeinschaftlichen „Reservekasse“. So weit die Noten durch niedrigen Discont „flott“ gemacht werden können, thut sie stets was ihr – möglich.⦘
(918)

Die Banken,  Zusatz von Marx.
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sagt K.
, dürfen unter einander nicht konkurriren as to rate of interest f. Deposits auf laufende Rechnung; müssen sich stets vereinbaren über zu zahlende Zinshöhe; wenn nicht muss Regierung ihnen gemeinschaftliche Zinshöhe dictiren; u. zwar weil nicht verschiedne Preise für das freie Kapital existiren; existirt nur ein Maximalpreis, den die Banken zahlen können; gehen sie darüber hinaus, so greifen sie ihr Unternehmercapital an u. vermindern dessen Rentabilität. Darauf haben sie kein Recht, bevor sie nicht Gewinn- u. Verlustbilanz abgeschlossen. (918–20)|

51

Ferner: wo viele Banken fungiren, streben sie sich um eine Centralbank zu concentriren, eine »Bank der Banken«, die ihnen dieselbe dieselben Dienste erweist wie sie selbst ihren Klienten thun. Ihr vertrauen sie ihre unbeschäftigten »freien Mittel« an. Dieser Centralbank muss v. Regierungswegen verboten sein Procente auf ihre laufenden Rechnungen zu zahlen, weil grosser Theil der ihr so zufliessenden Summen bestehn aus den Cassen der einzelnen Banken; sie sollen zur Assekuranz dienen. Bis ins Endlose kann nicht be shifted die Verpflichtung „хранить кассу“«. Einer muss darauf namentlich seine Thätigkeit concentriren, u. dies die Pflicht v. „Centralbank“. (920)

Sollen die übrigen Banken auf alle Deposits f. laufende Rechnung Zins zahlen? Wenn nicht, heissts, thuns andre Personen u. reichen der »fieberhaften« Unternehmerei Geldfutter. Uebel bleibt so u. Banken machen nur weniger Profit. Aber Profit normal, durchschnittlicher oder aber extraordinär u. schliesst dann besondre „Prämie“ od.[,] wie die Gelehrten  Zusatz von Marx.
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(!)
sagen, Rente ein. Aber jede solche „Prämie“, Extraprofit, hat zur Grundlage Risico u. schliesst Einnahme ein, die ursprünglich Assekuranzentschädigung war. Sie hört nur auf letztres zu sein, sobald die Gefahr vorbei, vor der sie schützen soll. Zahlen die Banken daher ihren Actionären „Gewinn“ (Profitche) welches indeed nur  verdeckte
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verdäckte
Assekuranzprämie
, so ist erstens v. Profit im strengen Wortsinn nicht die Rede; zweitens diesen „Profit“ ihren Actionären auszuhändigen, heisst auch ferner ihr Vermögen aussetzen nun gar nicht mehr »garantirter« Gefahr. Beispiele u. a. in Russland, wo schon bedeutender Theil des Vermögens der Actionäre in augenscheinlicher Gefahr u. dessen Nichtrentabilität ausser Frage. Womit entschuldigten sich die Bankdirectoren? Dass sie bis zur Catastrophe im Laufe etlicher Jahre an 10% bis 20% Dividende gezahlt. Wenn die Banken aber Verluste erleiden, so diese „Verluste“ nicht eingeschlossen in „Profiten“, sondern in »Zahlung für Risico«, die sie durchaus nicht »unter Form v. Profit« an die Actionäre verzetteln durften. ([920,] 921, 22)

Dass grosser Theil der Unternehmerei stets faul, auf falsche Berechnung gegründet, dass bei Wechseldiscont, loans auf Unterpfand, Beziehungen zu Correspondenten, die Aufträge geben, Speculation in Specialmärkten, den Banken stets Pech passiren wird – klar. Um aber möglichst »gescheidt« zu verfahren, müssten die Banken frei, »nicht gebunden« sein bei ihrem Urtheil über Qualität u. Tendenz der Unternehmerei. Was bindet sie? das Verlangen der Eigner der Leihcapitalien, dass die Banken stets sorgen für ununterbrochne Rentabilität derselben. Existiren die Leihkapitalien in Waarenform, dann deren Eigner unzufrieden, wenn die Banken nicht hinreichend Credit geben (durch Noten od. cheques) den Leuten, welche für die Verkäufer der Waaren als Käufer functioniren. Banken, heulen sie, hindern »Belebtheit der Märkte« od. »paralysiren die Unternehmerei«. Existiren die Leihmittel aber »frei« als Geld etc, so werden sie in die Banken als »Deposits« getragen, u. zweifelsohne erscheint das Verlangen, dass sie f. die Deposits Zinsen zahlen; stets f. Deposits Zinsen zahlen, heisst die freien Mittel ununterbrochen Profitbringend machen. Muss aber, den Culturzeitumständen nach, Productivität bald »zweifelhaft« werden, bald ganz aufhören, dann auch muss die Einnahme  Zusatz von Marx.
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⦗Zins auf Deposit⦘
bald solid, bald zweifelhaft (riskirt) sein, bald ganz aufhören. Diese Nothwendigkeit bewiesen durch die Crisen. (923, 24)

In ruhiger Zeit muss grosser Theil der Banknoten in Kasse der Banken selbst bleiben. Auch Zinsen auf Deposits f. laufende Rechnung müssen im Verhältniss zur Nachfrage nach Leihmitteln Seitens erprobter Unternehmerei gezahlt werden, nicht immer u. ununterbrochen dann bleiben auch die Deposits in Kasse in ruhiger Zeit u. werden durch ihre Wohlfeilheit nicht gebunden sein an Umlauf, flüssigmachend riskirte Unternehmerei. (924, 25)

Jezt in Zeit von Pech u. Crise die Banken nur damit beschäftigt sich selbst zu schützen; versagen ihre Dienste, wenn am nöthigsten; dies  Bemerkung von Marx.
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⦗sagt Kaufman der Weise⦘
kömmt daher, dass die Banken gleichgültig gegen die ihnen obliegende Kassenoperation, ihre freien Mittel vergeuden in Perioden wo dies ihnen nur zweifelhaften |52 Nutzen bringt. Jezt Discont am höchsten in Crisenzeit, wenn die Profite der Unternehmer sinken u. sie weniger als je im Stand Ausgaben auf »Zins« zu machen. In ruhiger Zeit erniedrigen die Banken künstlich den Discont, erhöhen so die Gewinne der Unternehmer u. verleiten sie zur Vermehrung ihrer Obligationen; ziehen ihnen dagegen Haut ab in der Drangsalszeit. (926)

A priori Bestimmte Proportion, feste Proportion zwischen Bankkasse u. Obligationen der Banken leerer Traum. Erstens ist es Niemand gelungen, diese Proportion zu entdecken; zweitens hat sie nur Interesse f. die Assekuranzfunction der Kasse; bezieht sich gar nicht auf ihre ungleich wichtigere Creditfunktion  Zusatz von Marx.
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⦗nämlich künftige Angleichung v. demand u. supply des loancapital
u. Niemand wird ernsthaft prätendiren, dass hierfür feste Proportion aufzustellen –  Zusatz von Marx.
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⦗da sie in fact nicht existiren kann⦘
(926, 27)

Woher immer die Crise entspringe; aus Missbrauch hauptsächlich od. nur des loanable capital; oder aus Missbrauch aller Capitale, die Unternehmerkapitale eingeschlossen; oder aus Unfällen der Unternehmerei, auch ohne dass hier missgebraucht worden; – unter allen Umständen hat jede Crise als eins ihrer wichtigsten Phänomene Druck, gefühlt durch alle Schuldner, auf die Mittel zur Löschung von Schuld durch Schuld. Da Crisis verbunden mit Stockungen der Production u. des Absatzes, verschliesst sie viele jener Quellen, worauf v. Anfang an gerechnet zur Zeit der Contraction der Obligationen. Hence real money, in its quality of „free“ capital, out of the reach of all mishap, remains then the only means for extinction of debts. Therefore every crisis, though engendered far off the money market, must, sooner or later, appear on the money market. The demand for money is then increasing simultaneously with the intensity of the all prevailing necessity for, and want of, means for extinction of debts. Whoever feels apprehensive of bankruptcy, tries hard at that time to get hold of credit. And credit means in such times only one thing; it fulfils then only one special function, that of saving (сpасительную функцію)  Bemerkung von Marx.
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⦗Hence those days are holydays of the most unmitigated usury, exercised by banks and private moneylenders; of money capital in its most literal sense.⦘
The foreseeing bankers, which have prepared means for „the black day“, play then the part of saviours  Zusatz von Marx.
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(!)
The Kassenoperation is that banking operation, by which credit is „hoarded“ and transferred from the period of time where it is less wanted to that period, when the want for it reaches its climax. There is out of question a fixed proportion, a priori established, as to the extent of „free“ means, hoarded in the »Kasse«; only ever active observation, watching the needs of production, can in every instance, hit upon the right measure. (927, 28)



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Aus:
И. И. Каүфманъ: Теорія и практика банковаго дѣла. T. 2. Исторія банковъ. Вып. 2. Исторія банковаго дѣла въ Великобританіи и Ирландіи. С.-Петербүргъ 1877.
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Icon dass Zitate symbolisiert

2) Kaufmman Kaufman etc. Theorie u. Praxis des Bankgeschäfts. vol. II. Geschichte der Banken etc 1877.

Kapitel VII. Bis inclus. Stiftung der Bank of England, Irland u. Schottischer Bank.

Bedeutendere Creditoperation in England beginnen durch Pump der Krone in Mittelalter bei Lombarden, Juden u. andren fremden Händlern; diese beherrschten den englischen auswärtigen Handel. ⦗Macpherson sieh Kaufman p. 162⦘ Elizabeth pumpt zuerst auch bei engl. Kapitalisten. (162)

Die Stuarts direct in Verbindung mit engl. Bankhäusern (Privat-Banken)[.] Englischer Staatscredit emancipirt vom Ausland durch Entstehung einer consolidirten Staatschuld. (163)

Wie in andren Ländern erste Thäter: Geldwechsler; erst Hebräer u. Lombarden; Edward III  Zusatz von Marx.
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(1327–1377)
eignet sich das einbringliche Geldwechselgeschäft als Kronprivilegium an; Beamte od. privilegirte Personen v. ihm ernannt, die allein Recht [hatten] verschiedne Geldsorten gegen einander auszuwechseln od. für Rimessen abroad. Unter Heinrich VII  Zusatz von Marx.
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(1485–1509)
machte der enorme Grad[,] den Münzverschlechtrung u. Confusion in England erreicht, mehr Thäter in this line nöthig; die Goldschmiede bemächtigen sich des Geschäfts ungestört bis 1627  Bemerkung von Marx unter Rückgriff auf: Cobbett’s Political Register. Vol. 18. London 1810. S. 167.
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⦗dies nicht der Fall: In dem Act v. Edward III, 25th of his reign, wurde jeder Privatperson erlaubt Gold gegen Silber, Silber gegen Gold, od. gegen Gold u. Silber auszuwechseln; was in fact unverbietbar; verboten war dies als Geschäft, mit Profitmacherei, zu betreiben „upon pain of forfeiting [the money] so exchanged“ „except the king’s exchangers, which take profit of such exchange, according to an ordinance (Edward’s III) before that time made; which statute not withstanding [,] heisst es in Act of the 5th and 6th of Edward VI (1547–1553), divers covetous persons of their own authorities have, of late, (die Goldschmiede) taken upon them to make exchanges, as well of coined gold as of coined silver, receiving and paying therefore more value than has been declared by the King’s proclamation to be current for within this realm“ etc[.] Diese Persons nun „shall forfeit (das gold u. silber thus exchanged), and the parties, so offending, shall suffer imprisonment by the space of one whole year, and shall make fine at the king’s pleasure.“ (Cit. aus Cobbett Polit. Reg. vol. XVIII. 1810 p. 167.[)] (dieser Act nämlich angewandt gegen Juden De Yonge (August, 1810), weil er die depreciirten Banknoten gegen weniger Gold als ihren Nominalbetrag austauschte.) Die Münzverschlechterung machte es natürlich zu Geschäft der Goldsmiths nicht nur die vollwichtigen abzufangen, sondern auch die überhaupt cursirenden, deren value had been raised by government, für den Ausfuhrhandel nur gegen ihren Metallgehalt auszutauschen, mit Profitschneiderei dabei.⦘
 Bemerkung von Marx. Über die Bank von Amsterdam hatte er im Manuskript zum dritten Buch des „Kapital“ geschrieben (siehe MEGA II/4.2. S. 389–391 u. 654).
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⦗Was die Bank v. Amsterdam im Grossen that, als Assekuranzmittel der Geschäftsleute, durch ihr Bankgeld, thaten die Geldwechsler als profitliche Operation im Einzelnen.⦘
1627Karl I,  Zusatz von Marx.
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1625–1649
⦘ Goldschmiede beschuldigt der Ausfuhr der vollwichtigen Münze; darauf hin errichtet Charles I wieder Privilegium des Wechselgeschäfts; Kampf zwischen ihm u. Goldschmieden, unterstützt durch London municipality; Charles gab nicht nach; Pamphlet zur Vertheidigung des kgl. Rechts: „Cambium regis etc“ (Kaufman p. 164, nt. 1)

Mit der Revolutionszeit ging das Geldwechselprivileg zum Teufel.

Die Goldschmidte auch die ältesten banquiers v. England u. Schottland. Die Bücher des ältesten englischen Bankhouse (Child) gehn zurück bis 1620; Francis Child war Lehrling des Goldschmidts William Villiers (Francis vol. I, p. 36) heirathete dessen Tochter, erbte seinen Reichthum. (164)

Entwicklung des Bankgeschäfts ging Hand in Hand mit constantem Geldbedürfniss der Stuarts. Den Goldschmidten nützlich die unruhige Zeit seit 1640, wo die Geldvermögen der Reichen vielen Gefahren ausgesetzt. Anfang des 17t Jhdts gaben die Londoner ihre Schätze zu Aufbewahrung in Tower; Charles I vergriff sich daran; aber die Schätze zu Haus zu halten, gefährlich; wurds noch mehr mit der turbulenten Zeit, wo die Diener (Lehrlinge, clerks etc) ihre Herrn bestohlen u. sich dann zu irgendeiner der kämpfenden Armeen flüchteten. Nützlich f. die Goldschmidte; hatten als reiche Leute Credit; als Händler mit edlen Metallen im Besitz der besten (sichersten) Aufbewahrungsmittel; schon seit länger die grossen Grundeigenthümer gewöhnt ihnen den Empfang ihrer Renten anzuvertrauen; wurden nun gewöhnlich Aufbewahrer v. fremdem money; about 1645 (Macpherson. Annals, II, 427) zahlten sie 4% auf anvertraute Summen; ursprünglich zahlten sie solche Procente den Kassirern, die hinter dem Rücken ihrer Herrn das Geld bei ihnen deponirten.  Bemerkung von Marx.
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(Aber dies sagt Child , der Feind der „neumodischen bankers“ in seinem „The mistery of the new fashioned goldsmiths etc“)
; sie gaben den Deponenten meist Bescheinigungen u. zwar zuerst in der gewöhnlichen Form v. promissory notes; schieden sich bald v. der ganzen Masse letzterer aus unter dem Namen „goldsmith’s notes“; gingen bald v. Hand zu Hand, aber mit Unterschrift jedes Uebertragers ⦗diese Unterschrift bei Uebertrag war ursprünglich auch Gesetz bei Banknoten der B. o. E.[.] Manchmal auf ihnen |54 (den goldsmith’s notes) auch eingetragen die bedungenen Zinsen u. Termin, worin rückzahlbar. (164–66)

Starke Entwicklungszeit f. Handel u. Industrie unter Elizabeth  Zusatz von Marx.
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(1558–1603)
, Jacob I  Zusatz von Marx.
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(1603–1625)
, Charles I  Zusatz von Marx.
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(1625–1649)
u. Cromwell  Zusatz von Marx.
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(1649–1658. Republik dauert bis 1660)
[.] Unter Cromwell u. Charles II  Zusatz von Marx.
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(1660–1685)
viel engere Bande noch zwischen Goldschmieden u. Regierung; Charles II, whenever  Bemerkung von Marx.
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(and when not?)
ihm Geld nöthig[,] hatte ihnen 10, 20, 30% zu blechen. 1667 – Krieg mit Holland, holländ. Schiffe in Themse etc – first »run upon the bankers« durch die Depositäre, aber Goldschmidte zeigten sich zahlungsfähig, ihr Credit wuchs noch. 1672 hatte Charles II lang nicht berufen das Parlament, womit er unzufrieden; erklärt dass er Chancellor of the Exchequer machen wird, wer ihm am besten Rathet wie Geld aufzutreiben; Shaftesbury dazu bereit, verräth aber im Soff das Geheimniss seinem Freund Clifford (der ihn trunken gemacht, da er bei ihm renomirt mit dem »Geheimniss«); dieser wird Chancellor of the Exchequer u. Lord u. das Geheimniss – 23 Jan. 1672 Charles II erklärt sich bankerutt, zahlungsunfähig, schliesst Schatz; u. vor dem muss er stark bei den goldsmiths gepumpt haben; denn viele Personen die den goldsmith’s Geld anvertrauen, werden nun bankerott; allgemeiner Misscredit; Charles verspricht seinen Gläubiger Gläubigern 6%; erhält in fact 2 Jahre später neue Anleihe auf 8%; v. dem Kapital nicht die Rede; nach seinem Tod auch nicht die Zinsen gezahlt; Process, dauert bis 1699; Banquiers erhalten schliesslich 664,000 £. St. statt 3,429,000. (166–168)

Unterdess die commercielle industrielle Entwicklung unter Cromwell so vorgeschritten, dass auch ohne äusseren Anstoss dringendes Bedürfniss für Credit sich geltend machte; in der 2t Hälfte des 17t Jahrhdts die Goldschmiede mit ihren Bankoperationen nicht mehr genügend. Zeit der Projecte u. Pamphlete, alle über Einrichtung öffentlicher Banken. Viele Projectoren wollten blos in trübem Wasser fischen. Aber diese Pamphlets zeigen die praktischen Ideen der Zeit über Banken. (169)

Samuel Lamb (Trade, Shipping, Banks. Lond. 1657) bedeutender Negotiant aus Zeiten Karl’s I; zur Zeit der Republik legt Cromwell Plan vor; endlich dem H. o. C. 1658 (Sieh p. 169–173)  Zusammenfassend von Marx.
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⦗Hier wie in all dem Conkurrenz mit u. Beispiel v. Holland
⦗Lamb hebt unter andern besonders hervor Vorzug den die Banken den Holländischen Commissionären der Colonien geben (im Commissionshandel); die einen immer im Stand augenblicklich zu zahlen; die engl. Commissionäre müssen oft zu verderblichen Anleihen flüchten, hohe Zinsen zahlen, manchmal Theil der Waaren zu Spottpreisen verkaufen; so selbst u. ihre Committenten beschädigt; diese schicken daher den grössten Theil der Waaren den holländ. Commissionären, die in England wohnhaft; so machen diese grosse Profite auf Kosten der Engländer. Sie werden (die Banken) kleine Leute, die erfahren im ausländ. Handel, mit Mitteln ausrüsten u. besser befähigen Leute ihre in- u. ausländischen Wechsel zu zahlen. Jointstock bank „wird der allgemeine Kassirer sein am Ort, wo sie fungirt u. wird alles verlangte Geld zu 21/2–3% liefern“. (Dies in seinem Memoire an Cromwell)⦘ ⦗Zu der Direction der Lamb’schen Bank sollten die Vorsteher der wichtigsten Compagnien, Ostsee-Moscau-Türkisch etc eingehn; sollte Deposits nehmen, vor allem loan Credit geben vermittelst Wechsel auf 21/2–3%. Alle Wechsel, ausgegeben durch Handelsleute, müssen (obligatorisch) in der Bank zahlbar gemacht werden. Theil ihrer Mittel muss die Bank anwenden zu besondrem Credit f. die Armen, die jezt bei loan oft 136% zahlen, 6d. per Woche auf 20sh.

1651 Project zu Gründung v. Creditbank (a bank of credit), worin bills of exchange Hauptwerkzeug der Circulation. (173)  Bemerkung von Marx.
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⦗U. a. Zweck: Erniedrigung des Zinses.⦘

1678 M. Lewis: „A large model of a Bank.“ ⦗Ohne grosses Geldkapital; Ausgabe in grösstem Umfang v. bills of credit. Hauptsächlich zu Ermunterung des innern Verkehrs. Die bills of Credit nicht nur auf Edelmetall, sondern auf alle Werthgegenstände auszugeben. Sagt, dass jezt schon Wechsel reputirter Personen aus Hand in Hand gehn; wie ihm Einer erzählt sogar im Lauf eines Morgens 8 9 mal dies geschehn, während Gelder während der Frist unberührt blieben. 173–75⦘

1682: „Corporation Credit or a Bank of Credit made current by common consent in London, more useful and safe then money. Lond. 1682“, der Londoner Municipalität vorgelegt; diese ernannte Commission; welche annahm; zur Grundlage Anlage Capital: fund or foundation of honour; Capital eintragbar nicht nur in Geld, sondern in Waaren, ihrem Werth nach acceptirt; als Deposite v. der Bank empfangen alle Waaren; worauf die Bank Credit eröffnet; dieser Credit v. Hand zu Hand gehend, ersetzt Geld; wirkt auch ausserhalb der Grenze. Für die Handelsleute so die Mittel gegeben »ohne baares Geld Schulden zu zahlen u. Waaren |55 zu kaufen[«] . Unterstellen wir, A schulde B 100£, B an C, C an D, D an E, E an F, F an G, G an N, aber N an A. Wenn diese Personen einander bekannt, würden sie, an irgend einem Ort versammelt, sofort gegen einander quittiren; dann kein Geld zur Zahlung nöthig. Anders wenn sie sich nicht einander kennen, jeder Schuldner nur in Beziehung steht zu seinem Gläubiger. Haben sie nicht hinreichend Geld – dies der Sache nach nicht nöthig für sie – so in mühsamer Lage für Empfang u. Zahlung v. Schulden. Dies entfernt, wenn erleichtert Uebergabe der Schuld ⦗des Credits⦘ aus einer Hand in die andre. Hence Nützlichkeit der »Creditbank« »weil vermittelst des Credits möglich sein wird Löschung der Schulden ohne jedes Risico od. Verlust u. ohne baares Geld«. ⦗Sieh andres Pamphlet v. 1683 X, p. 177⦘ Es wurde also wirklich errichtet »Waarenbank«: ihr Zweck: Empfang v. Waaren zur Deckung v. Crediten. Bank gab darauf nicht Geld aus, sondern ihr eignes Papier – bills. Um diese bills umlaufbar zu machen, vorgeschlagen Organisation ganzer Reihe v. Gesellschaften für jeden besondren »Handelszweig«; jede sollte beim Verkauf die v. der Bank ausgegebnen bills annehmen. Wurde aus dem nichts, Bank musste bald ihr »Dasein« beenden. So alt diese mutual Waaren-Credit-bank idee; tauchte wieder u. wieder auf, u. a. Tauschbank der Herrn C. Bonnard et Co  Zusatz von Marx aus Otto Hübner: Die Banken. Bd. 2. Leipzig 1854. S. 199-202. Kaufman gab Hübner als Quelle an, und Marx schlug sie nach und ergänzte einige Informationen daraus. Das Buch befand sich in seiner Bibliothek (siehe MEGA IV/32. S. 332).
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(Marseilles, Anfang 1849. Hübner II, p. 199–202) (banque d’échange)
(175–78)

Allen diesen Projectmachern fehlte es an einflussreichen Connexionen ⦗die Privatinteresse dabei haben mussten⦘[.] Anders mit William Patterson (unglücklicher Spekulant) u. Chamberlain (nicht avocat sondern medicus sans cause [)]. Der erstre repräsentirt das Interesse der aufstrebenden Capitalisten ⦗verbunden mit dem Regierungsinteresse u. Geldnoth William’s III (1689–1703)⦘, Chamberlain dagegen Interesse der engl. Landaristocratie.

Dr. Hugh Chamberlayne: erstes Project in Pamphlet: 1665 1695 : hier noch das Kaufmanninteresse vorwiegend; durch Creditinstitutionen soll jeder Kaufmann 6 × mehr Capital umschlagen können als er besitzt, ohne Risico; ausser Kriegszeit, wird dies alle Stockungen im Handel aufheben, Kaufleute nicht mehr ruinirende loans unternehmen müssen.  Bemerkung von Marx.
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⦗dies alles schon im Titel des Pamphlets.⦘
Bank braucht zum Credit nicht stets »baares Geld« on demand zu haben; noch ist »Handel« unausführbar ohne Geld. Credit wird in seiner Bank gegründet nicht auf Geld, sondern auf jede Sorte Habe v. Waaren; »Anleihen ausgeben nicht in Geld, sondern in Credit«. Im Anfang der 90er Jahre erschien Dr Hugh Chamberlayne bes. mit Aug auf Credit f. Landbesitzer; nannte daher seine projectirte Bank – Land Bank. Hier auch die Theorie entwickelt, dass Boden Ursprung allen Reichthums. „Die Leute handeln nur mit der Erde»Waaren« nur vom Boden »abgerissne« Stücke etc[.] Bank nimmt in Pfand f. Anleihen hauptsächlich »Unbewegliches«; Anleihen ausgegeben in Kreditpapier, obligatorisch annehmbar statt baarem Geld. Auf das v. der Bank ausgegebne Papier kein Kapital ⦗Geld⦘ rückforderbar. Bank schätzt Werth der ihr verpfändeten Ländereien auf deren Einkommen während ihr gutdünkender Reihe v. Jahren. John Briskoe wiederholte fast nur Chamberlaynes Pläne; Meppi Merri Мэрри?⦘ schlug Nationallandbank mit Regierungsgarantie vor. ⦗Weitere Anhängerische Schriften [in Note] * p. 180.⦘ ⦗Obligationen auf das Land soll altogether das Geld ersetzen im Umlauf etc. Henry Robinson ib.  Mit Bleistift geschrieben. Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658).
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XX
⦘ Chamberlayne u. Anhänger übersahn, dass nur langterminige Anleihen u. daher auch Obligationen (hence auch %ige) auf Land möglich. Umlauf bei Chamberlayne nur durch Zwangskurs erreicht. Zu Grund lag dunkle Idee über Hypothekenbank. Aber mit Scheitern v. Chamberlayne’s Plan, finis in England für Landed Credit. (178–82)

W. Patterson. Er wie sein Landmann Law ehrliche Speculanten, begeistert alles f. ihre Idee zu opfern; aber andre beuteten ihre Pläne aus; »praktische« Leute bereicherten sich damit, während sie selbst ruinirt. (182, 83)

Im Allgemeinen streben die Bankprojectirer in England (u. Schottland), 2te Hälfte des 17t Jhdts nach etwas »Neuem«; nicht zufrieden mit der blossen »Auszahlungsfunktion« der Banken v. Amsterdam u. Venedig ; dies unterstellt Leute, die dazu schon die nöthigen Mittel besitzen; engl. Projectoren wollen Bank, die Leute mit Zahlungsmitteln versieht; hence drehn sich alle ihre Pläne um »Creditbank«, um Ersetzen v. klingendem Geld durch »circulirenden Credit«. Cowell Colwell , Means und Ways, p. 343: „All looked to banks as instruments of credit, the chief advantage would be the furnishing some substitute of money“ (183)|

56

Der Uebergang v. den Deposits der Girobanken v. Venedig, Amsterdam, Hamburg (blos zur Zahlung an die Besitzer der Deposits) zu Deposits mit od. ohne Zinsen zu loans, scheint sehr natürlich; also der Uebergang zu modernen Depositbanks. In fact initiirt die Sache durch die Privatbanquiers, italienische, wie durch die englischen goldsmiths. Aber bei Patterson wie bei den andren Bankprojectirern des 17t Jhdts bleibt die Depositoperation im Hintergrund. Ihre Aufmerksamkeit concentrirt auf Ausgabe v. Creditpapier durch die Bank, unabhängig v. den ihr anvertrauten Deposits. Diese circulirenden Banknoten Hauptsache auch für Patterson. Dieser Gesichtspunkt blieb in engl. Praxis u. Theorie fast allein herrschend bis ins 19t Jhdt; (hence auch für die andren europ. Völker.) wobei im 18t Jhdt das Fiscalinteresse, im 19t commercielles industrielles vorherrscht. In andern Worten: Papiergeld; im 17t Jhdt nur Patterson zurückhaltender u. rationeller in dieser Beziehung. „Arbeit“ bei ihm „einzige wesentliche, wahre u. ursprüngliche Grundlage allen ReichthumsArbeit und Unternehmungsgeist, richtig gelenkt, sind die einzigen Quellen des Reichthums jeden Landes. Das Geld dient nur als Gewicht wodurch der Werth jedes andern Reichthums gewogen wird. Die Erde ⦗Grund u. Boden⦘ giebt nur Einkünfte im Mass worin die Arbeit hinlänglich energisch u. ausgedehnt.“ „Der innere Handel stockt eben so fatal ganz wie der auswärtige, wenn ihm Credit fehlt. Ohne die bewegende Kraft des Credits äussert der Handel Zeichen der Auflösung.“ Er sagt: „Der flandrische Kaufmann giebt Wechsel aus zahlbar in Amsterdam. Da den Unterschriften (auf dem Wechsel) vertraut wird nimmt man auch gern den Wechsel u. er passirt v. Hand zu Hand u. mit viel grösserer Geschwindigkeit u. safety, als wenn statt dessen klingende Münze circulirte, die man umsonst wieder u. wieder zählen u. aus einem Ort in den andern überschicken müsste. Diese Combinationsfähigkeit (u. seine Vorzüge vor baarer baarem Geldcirculationsmittel) des Wechsels – also des Creditpapiers – Ausgangspunkt f. Patterson. (185, 86)

„Bei Gründung der Amsterdamer Bank , sagt er, galten 2 Umstände für besonders wichtig. Erstens, alle Zahlungen über 300 Gulden müssten executirt werden at one place; zweitens executirt in der Bank anvertrauten Geldern. In fact aber besass die Bank blos 1/4 der Summe, die ihr nöthig gewesen wäre um sofort nur in klingender Münze zu zahlen. Dies dauert bis jetzt fort. Dennoch ist allen bekannt, dass die Zahlungen viel leichter vor sich gehn u. nicht weniger solid, als wenn sie unmittelbar durch Geld vollzogen würden.“ (185, 86 186) Patterson bezweifelte also vor andern, dass die Bank v. Amsterdam die Summe der Ge(?)ldDeposits in ihren Kellern hielt, wie dies statutengemäss war. Ausserhalb der Bankdirectoren wusste aber  Zusatz von Marx.
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⦗wenn dies fact⦘
v. Venedig u. Amsterdam wusste aber niemand, hielten sie geheim, dass die cheques auf »fiktive« Deposits gezogen; jene Bankdirectoren selbst hielten’s für Betrug, begriffen das Wesen der Sache nicht; Patterson sah in diesem v. ihm vermutheten u. gerüchtweis zugekommnen fact, das als Gesetzverletzung geheim gehalten wurde, einen substantiellen Kern, »werth öffentlicher Nachahmung«. Patterson nimmt in seinen weiteren Betrachtungen keine Rücksicht auf Deposits. Unter Anlagekapital – fonds der Bank – versteht er Anlage ⦗deponirtes⦘ Kapital, verwandelt in governmental Schuldscheine, dienend zum Schutz der Solidität der Bank. „Die Amsterdamer Bank, sagt er, hat in Kasse kaum 1/4 v. dem was sie darin aufbewahren sollte; über die übrigen 3/4 verfügt v. der Regierung, die sie im Krieg mit Spanien verausgabte. Aber dadurch geriethe die Bank in Gefahr, if every bird should call for his own feathers“. Er will solche Gefahr nicht. Parlament soll der Bank nur Recht geben, ihren Credit zu verausgaben auf Summe nicht überschreitend ihr eignes Anlage(Actien)kapital. Dieses verwandelt in procentige Staatsschuldscheine (governmental funds), wodurch gesichert die v. ihr ausgegebnen Creditpapiere, fähig klingende Münze zu ersetzen. Diese Idee angewandt auf weiterer Dimension 11/2 Jhdte später in U. States  Zusatz von Marx.
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(National Banks)
(186–88. Sieh weiter  Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658).
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188 X
) Dies alles bezieht sich nur auf das Anlagekapital (welches der Regierung überwiesen wird). Er bekämpft Law u. Chamberlayne : seine Banknoten sollen aus Hand in Hand gehn ohne Unterschrift (ihrer jeweiligen Empfänger)  Zusatz von Marx.
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⦗also zahlbar to bearer ohne order
u. sollen an den, der sie präsentirt be payable in coin on demand. ([188,] 189) „Jede Münze wie Schuldzeichen, deren Werth nicht = ihrem Nominalwerth ist falsch, nachgemacht. Da Gold u. Silber erwählt in der Handelswelt als Maass des Werthes, so kann aller Reichthum nur geschäzt werden |57 im Vergleich mit diesem Maass. Folglich, jeder Credit, nicht gegründet auf Gold- oder Silbergeld, schon dadurch is impeachable u. kann sich nicht erhalten hinreichend lang, noch hinreichend solid, so lange die Allerweltserfahrung keine neue Art Credit ausgearbeitet.[“] (189) Patterson verlangte »kein Monopol« für seine Bank, sagt umgekehrt: „Ein Ausschliessliches Bankmonopol kann zu nichts Gutem dienen. Es ist unmöglich zu monopolisiren Weggabe u. Empfang v. loanable capital. Manchmal hat man Monopol f. Kauf u. Verkauf etablirt, aber sie zogen immer Verderbs Verderb fürs Land nach sich. Monopol für Weggabe u. Empfang v. Geld auf Credit, würde etwas vollständig Neues sein.“ (189) Chamberlayne betrachtete dagegen als vollständige Sicherung »jeden Werth, auf Unterpfand wovon Credit gegeben, den man folglich in Papiergeld ummünzen könne«. (190)

Patterson kam zuerst out mit seinem Project 1691; kalt empfangen; 1692 u. ’93 öffentliche Aufmerksamkeit absorbirt durch die grassirende Hungersnoth, die Parlamentsdebatten über d. den Nothzustand des Landes u. die damals neu eingeführte Grundsteuer, die dem Government 2 Mill. £. St. (damals unerhörte Summe) einbringen sollte. 1694 Zeit für Patterson gekommen. Es wüthete das Gewinnfieber, schon damals v. Zeit zu Zeit eintretend, unter Geldleuten u. Speculanten; wüthete 1694 u. ’95 zum erstenmal in seiner ganzen Stärke in England; also die Börsenmanie nicht zuerst in England 1720.Macpherson. Annals: vol. II, p. 671, 675; Francis, History of the Bank of England. I, 41.⦘ (190, 91) Dies die Zeit – die Zeit der Speculationsexaltation – für die schon lang in der Luft schwebenden Bankprojecte, u. f. die Bankgründer, – hence Patterson u. Chamberlayne erneuerten ihre Versuche. (190–91) Kampf zwischen Chamberlayne u. Patterson. (191–97)

25 April 1694 passirte Bill ⦗f. Errichtung der Bank v. England nach Patterson’s Plan⦘ durchs House of Lords; 7 Juni 1694 in der officiellen „London Gazette“ angekündigt Eröffnung der Unterschriften f. Actien der Bank; In 8 Tagen 1,200,000£ unterschrieben; 5 Juli in allgemeiner Versammlung der Actionäre Governor, Vicegovernor u. Directoren gewählt; (Paterson erhielt nur mit Mühe Sitz unter den letzten, blieb drin nur 1 Jahr); in allgemeiner Actionärversammlung vom 28 Oct. 1694 bestimmt die Statuten der innern Verwaltung der Bank; am 1 Nov. angekündigt, dass vom 1 Jan. 1695 an sie Anleihen ausgeben werden on mortgage and real security; 1 Jan. 1695 begann sie in der That ihre Operationen. (197–198)  Zusammenfassend von Marx. Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658).
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Sieh über den Titel des GesetzesSteuergesetz.⦘ wodurch sie eingeführt. (198 x)
 Zusammenfassend von Marx.
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Ueber die Sections des Gesetzes etc (198–200) Bankcharter (201–202) Chamberlayne’s Bank. (203–4)

Bank in Schottland. (204–5) Bank in Irland kam nicht zu Stand (205–6) (alles in 1695) (Die Bank v. Schottland , – nach Plan des Engländers John Holland – nach schott. Parlamentsakt v. 1695 einzige Public Bank (f. 21 Jahre de prime abord ihr Privileg), ihr ausdrücklich  untersagt
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untersacht
bei Strafe der 3fachen Summe der loans, wovon 1/5 dem Denuncianten zahlbar – irgend ein loan der Regierung zu machen; die Bank beschränkt auf „the trade of lending and borrowing money upon interest and negotation bills of exchange[“] ; kurz nach ihrer  Errichtung
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Richtung
begann die Bank zinslose Noten auszugeben von Werth v. 100, 50, 20, 10 u. 5 Pfd. St. (convertible in klingende Münze on demand) u. ebenso Zins auf Deposits zu zahlen.)

Schrift v. Godfrey: „A  #e232A BIS polit.°] Bemerkung in eckigen Klammern und Bemerkung „gross die polit.“ von Marx.
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short account of the Bank of England“, abgedruckt in Francis, vol. II, p. 241–57 enthält Data über die Operationen der B. o. E. während der ersten Zeit ihrer Gründung. Fast nicht die Rede |58 darin v. commerciellen Operationen der Bank, as Discont v. Wechseln, Ausgabe v. loans etc[.] Dagegen gefüllt v. Operation mit government. Sie stützt die „tallies“ ⦗Assignationen auf Public Exchequer⦘, indem sie loans darauf ausgiebt u. sie auf eigne Rechnung kauft; auf diese tallies nahm die Regierung hauptsächlich ihre (schwebenden) loans auf u. die Regierung William’s III gab deren in grossem Umfang auf. Das Jahr 1695 für England Jahr v. Münzkrise (MacLeod Macaulay) (Ummünzung, Ausgabe neuer Münze etc) Alberne Operationen der B. o. E. Parlamentscommission zur Untersuchung niedergesetzt. 4 Dec. 1696 gab der Governor der B. o. E. ihr Bericht (Bilanz v. 10 Nov. 1696) (sieh p. 208) zeigt  Zusatz von Marx.
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wie gross die politischen
(f. Regierungskasse) u. wie gering die commerciellen Actien der Bank. ([203,] 206–8) Von ihrem ganzen disponiblen Capital v. 3,301,187 £. St. an Regierung 98% od. 3,034,576 l. St.; unter ihren Creditors figurirt: 300,000£ von Holland gepumpt; Banknoten nach 2 Jahren nur in Umlauf f. 764,196 (niedrigste Denomination = 20£); dagegen von procentigen Papiercher (sealed bills) f. 893,800 l. St. (z. Th. Wohl f. deposits auf Zins erhalten) (208)

Bank erhält Monopol in England, muss es aber mit neuen Diensten an Regierung erkaufen; Erhöhung ihres Anlagekapitals (dies zu zahlen zu 4/5 in tallies u. 1/5 banknotes or bankbills; Verlängerung der Concession f. 5 Jahre (bis 1710) (wenn aber aufgehoben, dann durch Regierung das Kapital, altes u. neues, zu restauriren, mit Ausnahme der tallies; Regierung zahlt 8% für tallies u. Notes (wann die neuen Actien eingezahlt); v. 1694–1697 erhielten die Actionäre 8%, ihnen alle 3 Monate ausgezahlt; Sept. 1698 – 7%, 1699 (März) – 41/2% – u. in September 5%; 1700103/4 %. (208–11)

VIII. Kap. Bankgeschäft in Grossbrit. u. Irland during 18th century.

See:

  • 1) „Return to an order of the H. o. C. on the whole amount of the National Debt etc from 1688 to the 5 Jan. 1857“, (Parliamentary Papers session 1858 N. 443)
  • 2) „Return on Public income and expenditure from 1688 to 1869“ (Parl. Papers session 1869. N. 366)
  • 3) Bonnechose: Histoire d’Angleterre. Paris 1859.
  • 4) Giraudau Giraudeau: La banque rendue facile aux principaux principales nations de l’Europe. Paris 1769 3ème édit.
  • 5) J. Ch. Earle. English Premiers from Robert Walpole to Rob. Peel. Lond. 1871 2 vols.
  • Ueber Walpole’s Zeit auch Macpherson, Annals. vol. III. Börsencrise 1720. Polit. Crise 1745 (Black Friday. 26 September).

Mitte des 18t Jhdts hört Notenaufgabe Notenausgabe durch London Privatbankers ganz auf. Während aber B. o. E. hauptsächlich diente dem Public Credit (Regierung), dahingegen die London Privatbankers dem commerciell industriellen Credit. (führten ihre Operationen grosstheils durch Deposits auf laufende Rechnung.[)] Bildete sich die Gewohnheit von Zahlungsleistung u. Zahlungsempfang durch Banquiers (in London), jeder gewöhnte sich his banker zu haben. (230)

1765 erstes Officielles Register der London Bankers34 firms. In den folgenden Jahren wuchs ihre Anzahl; aber während die alten Bankers hervorgegangen aus Handwerk (dem der goldsmiths, wie ipse Child), so nun die neuen – wie Loyd , Baring , Hope Söhne reicher merchants u. Fabrikanten; als Basis dieser neuen Schicht diente Reichthum hervorgewachsen aus Manufactur-Fabrik-Produktion u. grossem überseeischem Handel. So spiegelt sich in der Geschichte des Credits überall die Productionsentwicklung ab. (230, 31)

Für die Londoner Privatbankers Depositoperation auf laufende Rechnung mit cheques viel älter als die Notenausgabe. ⦗remember: the goldsmith’s notes⦘; cheques schon im Gebrauch im 17t seculum; im 3t Theil des 18t Jhdts, |59 als Banknotenausgabe aufhörte unter Londoner private bankers, hatte cheque operation schon bedeutende Entwicklungsstufe erreicht; nun neue Vervollkommnung: clearing house. Das Beste ist, dass die Entdeckung über die durch Concentration (in den Banken) v. Schuldforderungen bewirkte Auslöschung v. Schuld durch Schuld zuerst entdeckt wurde nicht v. den besotted bankers themselves, sondern von – ihren Laufburschen (Commis, clerks etc), welche mit den Wechsel u. cheques ausgeschickt wurden, um Zahlung darauf zu empfangen.

Diese Burschen gaben sich Rendezvous auf den Kreuzstrassen ⦗meet half-way (mid-way)⦘ (wo die Strassen sich kreuzten), verminderten so ihre Lauferei [,] tauschten unter einander cheques u. Wechsel aus, die unterlagen der Zahlung d. Zahlung in den Häusern, wo sie dienten u. nahmen solchen Austausch vor im Wirthshaus. Erst in der Folge – 1775 – wurden die Bankers aufmerksam auf das was ihre Diener thaten u. bestimmten besondre Baulichkeit f. Austausch ihrer cheques u. Wechsel u. Zahlung der Bilanz daraufclearing house. Die Hauptbankers v. London schickten dahin nun täglich ihre clerks mit cheques u. Wechseln, wofür sie dann Zahlung zu erhalten auf ihre Rechnung u. die ihrer Clienten. So neue Concentration dessen, was früher unter den verschiednen bankers zerstreut. Jeder banker hatte dort seine eigne box, worin geworfen die ihnen präsentirten cheques u. Wechsel. Der präsentirende (Wechsel od. cheques v. andren bankers) machte vorher auf die zu präsentirenden Dokumente durchkreuzende надпись u. so entstanden crossed cheques. Dann folgte Abrechnung u. Zahlung auf die wechselseitig präsentirten Forderungen. (231–32) Also in Discont-Leihoperationen u. Depositoperation mit laufender Rechnung fanden London Privatbankers hinreichend Wirkungsfeld. Ihr Verdienst Entwicklung derselben, wie B. o. E. in Banknotenausgabe (hauptsächlich erster Hand an Regierung) u. Entwicklung des auf Exchequerbills gegründeten laufenden Regierungscredits. (232)

Schottland: Hier v. Anfang an Bank v. mehr demokratischem Character; v. Anfang an zahlte Bank of Scotland Zinsen auf Deposits; gab aus seit 1704 Noten auf 1£. St. Bank of England bis 1759 keine Noten unter 20£.⦘ Law rühmt schon, dass die schottische Bank more national  Zusatz von Marx.
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⦗auch für unbemitteltere Kunden⦘
, u. dass Schottland beste Hypothekengesetzgebung besitze.

Neid gegen die Bank of Scotland . Patterson – im Directorium einer schott. Bank –; sie begann bedeutende Masse Noten auf loan auszugeben; letzten wurden nicht in der anberaumten Frist gezahlt; die Unterpfänder f. die Anleihen waren nicht realisirbar; dies Pech befreite Bank of Scotland v. diesem Concurrenten. (233)

Bereits im 1sten Viertel des 18t Jhdts zeigte die Erfahrung, dass Schottland nicht genügendes Material für Discontoperation lieferte. 1729 zog daher schon Bank of Scotland in den Bereich ihrer Operationen cash credits, i. e. Eröffnung v. persönlichem Credit, nur beschützt durch Bürgschaft von 2 od. 3 Vertrauenspersonen; Credite gegeben auf bestimmte Summe u. für bestimmte Frist; Bank u. ihre Clienten behielten sich Recht vor aufzulösen od. abzukürzen  Zusatz von Marx.
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(contrahiren)
das Creditverhältniss, wann u. zu welchem Betrag es ihnen gut schien. Bank konnte stets Zahlung verlangen f. Total od. Theil der Schuld, wann sie wollte; ihr Client – der Schuldner – konnte seinerseits Schuld rückzahlen  Zusatz von Marx.
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(vor Verfallszeit)
ganz od. zum Theil u. zahlte so nur für die Zeit, wo er sich actualiter der ihm geliehnen Gelder bediente. (see A. Smith „wealth of Nations“; 1776 erschienen) (233–34)

1716 war Privilegium der B. o. Sct. abgelaufen; fühlte sich stark genug, nicht um dessen Erneuerung zu petitioniren; bereute das nach 10 Jahren. Die „Bank der consolidirten Fonds“ (bestehend aus den Gläubigern für schottische Regierungschuld, der Periode bis zur Vereinigung mit England), begann zu petitioniren um Recht Bankgeschäft zu treiben; B. o. Sct. bot alle Mittel auf dies zu verhindern; jene Compagnie jedoch am 8 Juli 1727 errichtet unter Titel: Königliche Bank v. Schottland [“] ; erhielt v. Regierung Auftrag ein Subsidium unter die schott. Fischer u. manufacturies zu vertheilen. Die Bank v. Schottland, ihrerseits, verfolgte unbarmherzig jeden, der ihr verdächtig in Verbindung zu stehn mit der „Königl. Bank“, verlangte Schuld zurück, verkürzte Credit. Die „Kgl. Bank“ hinwiederum benutzte die v. der Regierung erhaltnen Subsidiengelder um Noten der „B. of Sct.“ einzukaufen, verlangte plötzlich »baare Zahlung« dafür, B. of Sct. musste Zahlung einstellen, half sich heraus durch procentige Papiercher auf 6 Monat zu 5%. – Unterdess |60 zeigte Erfahrung, dass für beide Banken Spielraum. (233 234–35)

1763, 1766 u. 1767 4 neue Actienbanken beginnen ihre Operationen. Bank of Scotland hatte schon Anfangs des 18t Jhdts u. dann wieder 1731 vergeblich versucht Zweigbanken zu errichten; gelang ihr zwischen 1750 u. 1771 bedeutendes Netz von Comptoirs u. Agenturen an allen irgendwie bemerkbaren Handelspunkten – ob Stadt od. Dorf – zu gründen. (Lawson: History of Banking); Figurirt schon bei A. Smith (dies Zweigbankennetz) als vollendet u. tief eingewurzelt in der örtlichen Bevölkerung; namentlich hilfreich – weil emancipirend v. dem Kreis reicher Clientendie Operation des cashcredits auf Bürgschaft; jeder erhielt Credit, der etwas Profitliches trieb; hence wurden sie so useful für Industrie etc in Schottland; hatten natürlich streng aufzupassen auf Solidität ihrer Clienten; aber grad die Operation des cashcredits stellte die ganze örtliche Bevölkerung, soweit sie Schulden contrahirte, unter ihre Aufsicht u. Controlle; wem cash credit eröffnet bei einer Bank, concentrirte bereits in selber alle seine Mittel; Bank kannte Stand seines Geschäfts aus ihren Büchern; A. Smith sagt, dass 1750–1775 die schottischen Banken in Circulation hatten die ganze Masse der Creditzeichen, die allen örtlichen Bedürfnissen entsprach. Doch gab’s »Unternehmer« denen das nicht genügte; Banken liessen – sich nicht verlocken (A. Smith). Obgleich schott. Banken hauptsächlich mit »ungedecktem Credit« operirten, erklärt Sachkundiger an Parlamentscommission v. 1826: „Banken gaben auf ungedeckten Credit 100te v. Millionen aus, aber im ganzen Jahrhundert Verluste darauf nicht über einige 100£. St.

Die B. o. E. hörte sehr bald nach ihrer Gründung auf Zinsen auf Deposits zu zahlen; auch der Londoner Privatbanker unterliess solcher solche Zahlung; schott. Banks dagegen nichts befürchtend v. Zinszahlung auf terminlose Deposits; sie blieben dabei von Zeit ihrer Gründung an; limitirten auch nicht die Minimalgrösse der Deposits; sie unterschieden zwischen 2 Categorien v. Deposits. Erste Categorie: terminweise u. terminlose Deposits, deposit-accounts [.] Zweite Categorie: currentaccounts, die in Actien begriffnen Kapitalien der Unternehmerwelt, nöthig f. ihre Besitzer für laufenden Umschlag u. für Vervollkommnung der Zahlungsmethoden. Der in Schottland v. Natur vorhandne Spartrieb durch die zinstragenden Deposits bei den Banken – noch mehr gestachelt. (237, 38 235–38)

A. Smith sagt schon, dass in Mitte des 18t Jhdts die Banken (schott.) mehr in Umlauf als Geldmünzen; aber damals nur 2 Banken, die v. „Schottland“ u. diekönigliche“. 1752 richten sie ein Austausch der v. ihnen beiden wechselseitig erhaltenen Noten; im Mass wie neue Banken aufkamen nahmen sie an diesem gegenseitigen Austausch Theil. Dies begründete wechselseitige Controlle der Banken über einander. Jedes Jede v. irgend welcher Bank ausgegebne, zur Circulation überflüssige Note wanderte in irgend eine Bank als Deposit; wanderte als Deposit direct zur Bank zurück, welche die Note ausgegeben od. In in andrer Bank, die selbigen Tages beim Auswechseln der Noten der verschiednen Banken unter einander sie präsentirte der ersten Bank (welche die Note ausgestellt)[.] Dauert bis dato fort, stützte die Solidität der schott. banks. (238)

Die Handelsbeziehungen Schottlands mit London machten früh f. die Banken nöthig Verbindung der Banken mit Londoner bankers. Häuften sich bei ihnen zu viel freie Kapitalien, so schickten sie selbige nach London; fehlte es dagegen an örtlichen Kapitalien, so schickten sie nach London für rediscount und Blanco Credite. (238)|

61

Englisches Bankgeschäft in den counties: In der Mitte\(2ten Hälfte) des 18 Jh. vermittelst Privatpersonen, Privathandelsleuten od. Handelspartnerships, aber nicht durch »öffentliche Banken«. In Stadt od. Flecken besonders hervortretender Kaufmann, manufacturer od. Magazinbesitzer, mit grossem Umschlag, reich. Diese Sorte Personen unternahm unter andrem auch als Nebengeschäft die Bankoperationen für die Nachbaren. Ihnen Gelder übergeben zu Aufbewahrung, zur Uebersendung v. einem Ort zum andern; konnten auch Gelder v. ihnen erhalten zu letzterem Zweck; im Mass wie sich diese Operationen ausdehnten konnten sie sich ausschliesslich darauf beschränken und sie zu ihrer einzigen Specialität machen. ⦗Henry Thornton: An enquiry into the nature and effects of the paper credit in Great Britain. Lond. 1802⦘ (239)

 Zusammenfassend von Marx. Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658).
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Er giebt 2 Beispiele, die den Gang des Dings zeigen für Stadt Glocester u. Nottingham (p. 239–41 x)
(Aus Lawson, History of Banking, p. 150, 51) ⦗Die Bank v. Smith, Payne u. Smith im 2t Beispiel, geht aus – ihre Ursprungsdeposits – v. Pächtern im Umkreis v. Nottingham.⦘ Die Pächter spielen überhaupt (Tooke, I) grosse Rolle bei Entwicklung der Provinzial-Privatbanken im 18t Jhdt (also die Entwicklung der Agricultur) wie im letzten 3t u. 4t Viertel des 18t Jhdt die Entwicklung v. engl. Handel u. Industrie. (241)

Bald gaben diese engl. Provinzialbankers zinslose Kreditpapiere (Noten) aus zahlbar in Klingendem to bearer on demand; erste Nachricht darüber 1755 in Newcastle (Lawson: History etc p. 149) Diese Noten der »Privatbanken« (banquiers) circulirten nur in der Provinz. Die Londoner Banquiers sahen, dass dies provincial banking für sie profitlich. Als Agenten f. selbe traten sie in private u. enge Verbindung mit den Provincialen. Netz v. »Privatbanken« bedeckte so England. Die Provincialbankers, concentrirend die freien Mittel auf dem Weg v. Deposits, sandten ihren Londoner Agenten die Kapitalien, für die [sie] keine Beschäftigung an Ort u. Stelle fanden. Umgekehrt: Wenn an Ort u. Stelle nicht freies Kapital genug für das örtliche Bedürfniss, wandten sich die Provincialen an London für Rediscount od. Blanco Credite. (Thornton: Paper credit etc p. 64) (241, 42)

Ireland: 1695 Errichtung öffentlicher Bank gescheitert; Anfang des 18t Jhdts Nachrichten über die Operationen v. »Privat«bankers in Ireland, aber solche nur in Dublin. 1720 Petition f. öffentl. Bank – erfolglos. 1721 Errichtung öffentlicher Bank debattirt in irischem Parlament; die Parlamentsglieder damals unter dem abschreckenden Einfluss der Londoner Börsenkrise v. 1720; im selben Jahr machte das irische Parlament (1721) Gesetz zur Regulation der Operationen der »Privatbankers«; diese gaben oft Noten aus, ohne ihre Verpflichtung erfüllen zu können; durch das Gesetz verordnet, dass nicht auf Präsentation gezahlte Banknoten, sofort Zins zahlen müssten (verzinsbar, Seitens der Bank); die bankers abgeschnitten, ihre Vermögen – um sich leichter vor SchuldZahlung zu decken – auf fremden Namen (nominell an 3t Personen) zu übertragen. (Gilbart: History of banking in Ireland 1836; p. 9) Trotzdem die Noten der privatbankers – 2t Hälfte des 18t Jhdts – sehr verbreitet in Irland; 1753 z. B. in Dublin eine Zahlung f. 1000£ hauptsächlich gemacht in Noten u. hardly 1/10 davon in Gold. Aber Unzahlungsfähigkeit der bankers war gewöhnliche Erscheinung; ihr status besonders shaky in den 50er Jahren des 18t Jhdts; 1759 machte irisches Parlament das s. g. Banquiergesetz; gegen ihre Missbräuche, u. um zu bestimmen die Ordnung bei Liquidation ihrer Geschäfte; erneut das Verbot ihr Vermögen auf 3t Personen zu verschreiben; Ausgabe aller zinstragenden Papiercher durchaus verboten; nur wenn sie nicht gezahlt, konnte Vorzeiger der Noten v. dem banker Zins dafür verlangen. Ende der 60er Jahre des 18t Jahrhdts 4 (private) Bankhäuser in Dublin, u. ebenso 2 Privatbanken in Cork u. 1 in Waterford. (242–43)

1782 erlaubte Irish Parliament erste Actienbank unter Titel: „Governor and Compagny of Irish Bank“  Bemerkung von Marx.
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(Dieser Titel wohl falsch; nachzusehn bei Gilbart )
Capital ursprünglich |62 festgesetzt auf 600,000£, wuchs Ende des 18t Jhdts auf 11/2 Mill. £.; die Grundlagen der Bank of England entlehnt; Actionärcapital der englischen Regierung übergeben, dient nicht zur Führung der laufenden Operationen, sondern nur zu deren Garantie; Bank nur Concession für Frist, die immer wieder erneuert; kein Actionär durfte unterschreiben für mehr als 10,000 £ St. Bank darf sich nicht grösseren Credits bedienen als das Kapital (Anlage); für Schulden, die darüber hinaus, fällt Verantwortlichkeit auf die Actionäre; darf nur 5% bei Discont v. Wechseln nehmen; darf der Regierung nichts pumpen ohne Bewilligung des Parlaments; keine Handelscompagnie von mehr als 6 partners hat das Recht sich terminlosen Credits (Zettelausgabe) oder 6monatlichen Credits zu bedienen. (243–44)

Die engl. Provinzial-Privat-banken ungedrückt durch Concurrenz v. Actienbank, unzulässig v. wegen des Monopols der B. o. E. ; während in Schottland die Actienbanken mit ihrem Netz v. Zweigbanken u. Agenten hauptsächlich die Bankoperationen bei sich concentrirten, Privatbankers hier weggedrückt od. mussten sich verschmelzen mit den Actienbanken. (244)

Schon Mitte des 18t Jhdts das Verhältniss der B. o. E. zur Regierung vollständig entwickelt; sie war ihr banker; sie war die Centralkasse der Regierung, wohin die Einnahmen des Staats flossen u. woraus sie bestritten wurden; führte also laufende Rechnung f. Regierung ⦗[„]la caisse centrale des revenus et des dépenses de l’État“ (Bailly: Administration des finances du Royaume Uni, Paris 1837 vol. I.⦘ Private banker – aber f. Staatsdepositer auf laufende Rechnung, but, im Gegensatz zu andern Deposites „an infinitely larger interest in all the operations of the Bank“. (Evidence of Mr Hoare (ein Bank of England Director) before Commons Committee of 1797 on outstanding demands of the Bank. (reprinted in 1826) Hauptkassirer der Bank (Newland) sagt in „Evidence before Lords Committee of 1797 on the order in council of 26 Feb. 1797“: [„]100 000 £. St. klingender Münze völlig hinreichend, um das ganze Geschäft auf Rechnung der Staatskasse zu führen, u. unterdess werden alle Einzelheiten dieses Geschäfts v. der Bank executirt“, als da waren: Zinszahlung für Staatsschuld, Entgegennahme der Subscriptionen f. neue Anleihen (bis Ende des 18t Jhdts), Rechnungsführung f. Uebertragung der Gläubigerrechte auf die Staatschuld (transfers) (245–46)

In den Verhältnissen zwischen B. o. E. u. Publicus die Zahlungen für Einkünfte u. Ausgaben der Staatskasse mit wenig Baarem geführt, zum grössten Theil mit Banknoten, cheques u. Bucheinschreibungen. Zwischen Bank u. Staatskasse Zahlungen (Seitens des Staats) mit Exchequer bills. In der Provinz hatte die Regierung private bankers, die als Steuereinnehmer fungirten. (246)

Directe Unterstützung der Regierung durch die Bank: Sobald das Parlament der Regierung neue Ressourcen bewilligt – durch Steuern od. Anleihen – machte Bank auf diese Sicherheiten hin der Regierung Avancen, zahlbar durch die Einkünfte aus jenen Ressourcen; die Avancen gemacht in Banknoten, die so in Circulation geworfen; diese Avancen meist schon gedeckt durch die ordinairen StaatsEinnahmen; so Kurzterminigkeit der Avancen auf laufende Rechnung (schwebende Schuld) der Regierung v. vorn herein gesichert; als Kassenhalter der Regierung hatte die Bank die Mittel ihres Schuldners (der Regierung) sous main; hence unabhängig vom Finanzministerium; die Regierungsschuldscheine, die Bank in Hand, hatten alle Eigenschaften tadellosen Portefeuille’s. Avancen an die Kasse eine der ältesten Operationen der B. o. E. (246, 47)

Die Discontoperation  Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658).
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(Sieh p. 247, Note +)
war relativ im 18t Jhdt nicht v. grossem Umfang; wichtiger waren ihre kurzterminige loans an Private auf government securities, „a comparatively small part only being lent to the merchants in the way of discount“. (Thornton, Paper Credit etc) |63 Deposits der Regierung bei ihr bedeutender als die der Privaten u. sie pumpte der Regierung mehr als der commerciellen industriellen Welt. Mit dem Publicum mehr in indirectem Verkehr vermittelst private bankers u. Wechselmäkler. Aber ersetzte durch ihre Noten in Händen des Publicums das Geld. Die Rolle, die der Londoner Geldmarkt in den Provinzen, spielte die B. o. E. in London selbst; sie selbst Gravitationscentrum des Londoner Geldmarkts; im letzten Viertel des 18 Jhd. sie bereits anerkannt als Hauptorgan u. Erhalter des Geldmechanismus des Landes. „The original practice of most of the country banks is to collect all the gold in the respective counties, and send it up to London, from whence it is carried to the B. o. England.“ ( Hoare’s evidence, p. 53.) Fehlte es irgendwo den Provinzialbanken an Geld, so wandten sie sich an die London private bankers u. diese hinwiederum an die B. o. E. So, wie es heisst in Report of Lords secret Committee of 1797 on the Bank, p. 250: „The bank of England is at the head of all circulation. It is the great repository of the spare cash of the nation. It is subject to be called on for cash, directly or indirectly, by those who are in want of it and is necessarily sensible of every material failure or distress, which arises from any deficiency or want of coin, in every part of this kingdom or Ireland.“ „The bank of England is generally considered as the repository of cash, on which every individual of the country, who is in want of guinaes, has a right to draw.“ (Evidence of Henry Thornton before Commons secret committee of 1797 on the Bank, p. 76) (247, 48[, 49]) „Die örtlichen Händler“ sagt Thornton (Papercredit) unter genauer Controlle der Provinzialbanken (private banks), diese unter der London Private Banks, diese unter der der B. o. E. (249, 50)

„Unterschied“, sagt selber Henry Thornton (before Commons Committee of 1797, p. 76 u. before Lords Committee of 1797, p. 80, 81) der B. o. E. v. andern Banken sehr gross. Die Provinzialbanken operiren mehr mit Deposits als durch Notenausgabe; geben weniger Noten aus auf bearer on demand u. mehr zinstragende Depositscheine mit Zahlung nach gewissem Termin auf Präsentation. Die Depositäre nicht so erschreckbar wie die Halter v. Noten; letztere fallen in die Hände der niedrigsten Bevölkerungsschichte; diese weiss nicht zu unterscheiden zwischen soliden u. nicht soliden Banken; wenn daher Noten der letztern irgendwie in Misscredit gerathen, verlangen sie baare Zahlung v. allen Banken; ausserdem drücken die Provinzialbanken oft aufeinander; ist eine von ihnen zur Zeit nicht hinreichend mit Geld versehn, so fischt sie fremde Noten auf u. präsentirt sie sofort zur Zahlung in Geld. Die Bank of England hat dagegen keine Concurrenten u. ihre Noten nicht verwechselbar mit denen andrer Banken. Contrahiren die Provincial Banken ihre Circulation, so bringt das kein Ungemach hervor; wenn die B. o. E., so kann die Leere nur durch Baares ausgefüllt werden. (250)

Für das letzte Viertel des 18t Jhdts schon mixed circulation bewusste Thatsache; „sie besteht“, sagt H. Thornton, vor Commons Committee of 1797 p. 38 71 , „aus Goldmünze, Banknoten u. Wechseln“. Geld, sagt H. Thornton (Lords Committee 1797, p. 72) [„]nicht passend f. bedeutende Umsätze, bes. die v. London“; „das Land weiss aber, sagt Walter Boyd (before Commons Committee 1797), dass es stets vom Ausland so viel Gold haben kann, wie es braucht.“ Hauptcirculationsmittel in London B. o. E. notes; davon schon sehr wenig 20–30 Meilen v. London entfernt. (251)

In den Provinzen für kleine Zahlungen viel baares Geld nöthig; dann Noten von Provinzialbanken in Umlauf; in einigen Orten, wie Liverpool u. Manchester für Zahlungen nur Geld und Wechselkeine Noten – angewandt. In Manufacturdistrikten  Zusatz von Marx.
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(v. wegen der Arbeiter)
klingende Münze in grösstem Umlauf, in Agrikulturdistricten mehr Banknoten  Zusatz von Marx.
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(provinziale)
. Ueber die Menge der ausgegebnen Provinzialnoten keine Nachweise für jene Zeit. Notenumlauf in Schottland war 11/5 – 11/2 Mill. £. St. ([251,] 252)

Periode beginnend mit 1778, – in fact Periode v. 1778–1789 Operationen der B. o. E. Tabellen. (252–53)|

64

Bank of England.
Abgekürzte Tabelle für Durchschnitte der Periode 1778–1782 1789.
Perioden. Edler Metall vorrath. Banknoten. Laufende Staatschuld. Commercielles Portefeuille. Deposits
1778–82 3,085,000 7,348,000 8,126,000 3,120,000 5,492,000
1783–87 3,554,000 7,178,000 8,027,000 3,658,000 5,721,000
1788–89 7,124,000 10,122,000 6,147,000 2,877,000 5,661,000
1778–1789 3,954,000 7,764,000 7,754,000 3,303,000 5,616,000

Verglichen mit 1771–77 DurchschnittsNotenausgabe nur gewachsen f. 1778–89 v. 7,442,000£ auf 7,764,000£., i. e. um 297,000 332,000£. Und dies Periode des grössten ökonom. Fortschritts, aber die B. o. E. damals enger in Verbindung mit Finanzministerium als der commerciellen industriellen Welt. (253)

Die   #e268Periode BIS 2,944,000£) °] Hervorhebungen, die Gestaltung der Beträge als Tabelle sowie der Abschnitt „Die Wiederspiegelung“ bis „2,944,000£)“ von Marx.
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Periode v. 1778–89 umfasst 5 Kriegs- u. 7 Friedensjahre; in den leztern braucht Regierung weniger Hilfe v. B. o. E.

Die 5 Kriegsjahre: 1778–1782: Noten in Umlauf = 7,348,000£.; Forderung an Staatskasse 8,126,000£
In den folgenden 5 Friedensjahren: 1783–87: 〃 〃 〃 = 7,178,000£; 〃 〃 〃 〃 8,027,000 〃
 Bemerkung von Marx.
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170,000 weniger.
 Bemerkung von Marx.
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99,000 weniger

Aber trotz des verminderten Notenumlaufs hat die Bank grösseres commercielles Portefeuille als in den 5 Kriegsjahren, nämlich: 3,658,000£ gegen 3,120,000; Differenz ⦗minimal von 538,000£⦘.

 Bemerkung von Marx auf Grundlage der Angaben bei Kaufmann, S. 253/254. Die folgende Tabelle ebenfalls von Marx auf Grundlage der Angaben bei Kaufmann, S. 253/254.
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Die Wiederspieglung dieser ökonom. entscheidenden Periode drückt sich in einem andern von der B. o. E. ganz unabhängigen Umstand aus, nämlich in dem starken Zufluss v. edlen Metallen 1788–89, der sich fast verdoppelt u. weil die Besitzer dieses Metalls dafür Noten nehmen, wächst die Notenausgabe f. 1788–89 verglichen mit 1783–87

auf 10,122,000
von 7,178,000
2,944,000 (Zuwachs v. 2,944,000£) (253, 54)

  #e269Vergleich BIS 781,000£.°] Hervorhebungen – außer „ausschliesslich“ bis „Staatsfinanz“ -, die Gestaltung der Beträge als Tabelle sowie der Abschnitt „Im“ bis „781,000£.” auf der Grundlage der vorangehenden Tabellen von Marx.
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Vergleich v. Belauf der Banknotenausgabe mit ihrem laufenden Guthaben an Staatskasse:

Im Durchschnittsumlauf hatte die Bank: 1778–89 £:7,764,000;
schwebende Regierungschuld an sie: £7,754,000,
Total dette flottante Englands: £.10,274,000.

Die Coincidenz zwischen Notenausgabe u. Forderung an Regierung, zeigt dass die Notenausgabe ausschliesslich im Interesse der Staatsfinanz; Bank ging nicht über die Grenzen hinaus, innerhalb deren ihre Notenausgabe gedeckt durch kurzterminige Regierungsschuld. In den 10 J. 1778–87 Notenausgabe kleiner als laufende Forderung der Bank an Regierung; nur in

der Friedenszeit 1788–89 Notenausgabe = 10,122,000£
Forderung an Regierung = 6,147,000 〃
£3,975,000 Ueberschuss v. Notenausgabe über Guthaben an Regierung,

aber auch dies nur in Folge des grossen Metalleinflusses (in Folge des ökonomischen Fortschritts), vom Publicum gegen Noten umgewechselt.

Gleichzeitig 1788–89 Commercielles Portefeuille = 2,877,000£.
1783–87 〃 〃 〃 = 3,658,000£ also Abnahme = 781,000£.

Aus dieser Abnahme des Portefeuilles folgt, dass Bank nicht die Notenausgabe durch WechselDiscontoperation erhöhte. (254, 55)|

65

Guthaben an Regierung am niedrigsten 1788–89; dennoch mehr als 2 × grösser denn Portefeuille. Nach Zeugniss der Directoren der Bank of England (Lords Committee of 1797 on the order in council of 26 Feb. 1797 ) etc (p. 255  Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658).
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Note x
) hatte sie Regel keine Wechsel zu discontiren, deren Termin länger als 65 Tage; 12 Monate dagegen für Vorschüsse auf StaatsPapiere (Leihen an andre Banken etc) (254, 55)

Bank of England strebte zwischen ihrem Geldvorrath u. Noten Verhältniss von 3 : 5 zu halten; i. e. f. die Noten 60% in baribus in Deckung zu halten. Aus ihren Bilanzen f. 1778–89 ersichtlich:

1778–82 Verhältniss zwischen Metallkasse u. Banknoten = 3 : 71/10; i. e. Metalldeckung zu 42%;
1783–87 〃 〃 〃 〃 〃 〃 = 3 : 6; i. e. 〃 〃 〃 50%
1788 1778–89 〃 〃 〃 〃 〃 〃 = 3 : 53/4 54/5 ; i. e. 〃 〃 〃 51%.

Hence in Kriegsjahren Noten minder mit Metall gedeckt als in Friedenszeit. Einfluss der Regierungsbedürfnisse auf ungedeckte Notencirculation:

Durch Metall Ungedeckte Noten:
Im Durchschnitt: 1778–82 (Kriegszeit) = £4,263,000
1783–87 = 〃3,624,000
1788–89 = 〃2,998,000,
u. in Totaldurchschnitt v. 1778–89 = 〃3,810,000. (p. 255–56)

Bankgeschäft u. industrielle (Maschinenepoche) u. agricole Umwälzung nebst Einfluss der ökonomisch durch ihre Unabhängigkeit zu neu entdecktem Exploitationsland gewordnen U. States of Northamerica.

Die Periode, worin das Banksystem in United Kingdom seine jetzigen Grundlagen erhielt, umfasst die 60er, 70er u. 80er Jahre des 18t. Jhdts. Die Bankgründung damals gegründet auf den glänzenden Fortschritt in Industrie (Geburtszeit der grossen Industrie), Handel u. Agricultur. Nach Beendigung des 7jährigen Kriegs beginnt Epoche der Dampfmaschinen; grossen andren Mechanischen Erfindungen; dann mit der Unabhängigkeit der U. St. ökonomische Revolution so wichtig wie die durch Entdeckung v. America herbeigeführte. (u. a. Baumwollrevolution) Hence allgemeiner spirit of enterprise; auch in banking department (sieh z. B. in den 60er Jahren den Schwindel der Ayrebank bei A. Smith). (256)

Crise v. 1772 (Panik im Juni 1772) erste Frucht des Aufschwungs des Geschäfts seit Ende des 7jährigen Kriegs (1763)[.] Erster Krach v. Privatbank in England: Firma Niel  Bemerkung von Marx.
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(er schreibt: Ниль)
et Co; horror in London; 525 Bankerutte in London. Uebrigens nur örtliche Londoner Crisis: „It was evidently a partial and not a general revulsion.“ (Francis Baring: Observation Observations on the Bank of England and of the paper circulation of the country. Lond. 1797 p. 14) B. o. E. nicht berührt davon, unterstützte private banks; Zeit der Feindschaft mit ihnen bereits thing of the past; Crisis v. 1772 dauerte nicht lang in England; aber verbreitete ihren Einfluss auf Holland u. Frankreich u. wüthete dort noch 1773. (p. 256, 57)

Ueber letzteres:   #e274Ueber BIS 1787 °] Bemerkungen in eckigen Klammern von Marx.
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Baring (Francis) l. c.; Macpherson, „Annals of commerce“ III, 524; Francis: Hist. of the B. o. E. vol. I, p. 175–77; endlich Francis: La bourse de Londres p. 120–131, 145. |

66

1759 fing B. o. E. an Noten unter 20£ – zu 15£ u. 10£  Bemerkung von Marx.
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⦗sieh Näheres bei Cobbett
auszugeben; Provinzialbanken noch niedrigere; fing in Provinz an, seit Belebung des Geschäfts ⦗seit Ende des 7jähr. Kriegs⦘, mancher Bursch an „banker“ vor seine Thür auszuhängen, der ausser diesem Aushängeschild keinen weiteren Beruf zu diesem Geschäft besass. Nach der Crise v. 1772 Parlamentsaufmerksamkeit auf Provincial banks gezogen u. a. in Folge dieser s. g. „banker.“; Commission ernannt, u. aus dieser Experten in Provinzen geschickt; erklärten das Uebel sei besonders stark eingewurzelt in Yorkshire; dort Noten ausgegeben zum NominalBetrag v. 1 u. 11/2sh.  Bemerkung von Marx.
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⦗die Ausgabe niedrigerer Noten bewies unter anderm, dass die Bank tiefer eindrang in commerc. industrielles Leben.⦘
Durch Gesetz v. 1775 Ausgabe v. Noten unter 1£ St., 1777 v. Noten unter 5£ verboten; (15 George III, c. 51 u. 17. Geo. III c. 30[)]. Diese Gesetze Anfangs blos temporär; 1787 wurden sie unbedingt gemacht (27 Geo. III Cap. 16.) (257–58)

1783 u. 84. (Bankkrise) B. o. E. kam diesmal selbst arg in Klemme; sie hatte Regierung stark unterstützt während amerikanischen Unabhängigkeitskriegs.  Zusatz von Marx.
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(1774–1783. ⦗Notabene: 1774 Schotte James Watt verbessert die v. Savary Savery (1705) erfundne Dampfmaschine1776 Unabhängigkeitserklärung der 13 vereinigten nordamericanischen Staaten. (1780 Bewaffnete nordische Neutralität gegen England durch Catherina II gestiftet.) 1781 Niederlage der Engländer bei Yorktown) . Im selben Jahr 17883 1783 Friede v. Versailles, Anerkennung der Unabhängigkeit der Ver. Staaten )

August 1780 Lage der B. o. E. noch sehr befriedigend; Circulation: 61/3 Mill. Noten, Deposits 62/3 Mill. £, Goldvorrath 44/5 Mill. £ St.;

Februar 1782: 8 Mill. £. Noten in Umlauf, Goldvorrath nur noch 21/6 Mill. £; ihre loans an Staat gestiegen in dieser Zeit von 63/4 zu 101/3 Mill. £. Bank contrahirte nun ihre commerciellen Operationen, um die gemachten loans an Publicum zurückzukriegen u. Notencirculation zu beschränken; diese Massregel paralysirt durch Verminderung der Deposits; bei unbedeutender Contraction der Notencirculation – für 72/3 Mill. £ blieben in Umlauf – während Goldvorrath noch tiefer fiel – auf  Bei Kaufman, S. 258: 11/3
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11/4
 Bemerkung von Marx.
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? Ist das 1/4 richtig? er schreibt 3/4
Mill. £.  Bemerkung von Marx.
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Perhaps: 14/5?

Im Lauf von 1783 zahlte Staatskasse an Bank zurück 21/3 Mill. £; aber Bank verwandte sie auf Ausdehnung ihrer commerciellen Operationen; Publicum brauchte Gold zur Zahlung in’s Ausland; Goldvorrath der Bank fiel auf die nichtige Summe v. 590,000£, wenn Gold gefordert werden konnte v. Bank für Noten6 Mill. £, für Deposits ditto 6 Mill. £; so hätte Bank Bankerott machen müssen, wenn nicht

Ende 1784 Golddrain ins Ausland sich vermindert hätte.

August 1785 hatte sie wieder in Kasse 51/2 Mill. £. hauptsächlich aus Rückzahlung Seitens der Regierung.

Notabene: 1783–84 wusste Niemand ausser den Directoren der B. o. E. um ihre Lage; die Rechnungsberichte erst viel später publicirt. (258–60) In den 80er Jahren des 18t Jhdts wieder grosse Productionsentwicklung; rasche Kapitalaccumulation, zum grössten Theil angewandt in Maschinenbau u. Entwicklung innerer Schiffahrt; keine neue Forderungen der Regierung an den Geldmarkt, bis dato unerhörter Aufschwung v. Industrie u. Handel; Zahl der Händler u. Industriellen wuchs bedeutend;  grosse
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grausse
Profite. Dies zusammen mit Ueberfluss an (Geld)Kapitalien rief bedeutende Erweiterung des Credits hervor; der ökonom. Fortschritt offenbarte sich handgreiflich in Zufluss edler Metalle von Ausland; so dass:

1789 Goldvorrath der B. o. E. angewachsen zu 82/3 Mill. £. In selber Zeit bedeutende Vermehrung der Provinzialbanken. Aber, aber auch schwere

Crise v. 1793 in England, Holland u. Hamburg.

November 1792 grosse Anzahl von Bankerutten; Frühling u. Sommer 1793 noch mehr; 1790 747 Bankerotte, 1791 – 769, 1792 – 934, 17931956 (Appendix to   #e276a Lords BIS BISpayments°] Reports respecting the Bank of England resuming cash payments: viz. the first and second reports by the Lords committees appointed a Sectret Committee to enquire into the state of the Bank of England, with respect to the expediency of the resumption of cash payments; with minutes of evidence, and an appendix, etc. London 1819.
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Lords Committee of 1819 on resuming Cash payments
, p. 426)|

67

 Zur Orientierung wiederholte Marx über dieser Zeile noch einmal die Überschrift und schrieb: „Crise v. 1793“
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Diesmal (1793)
die Crise v. allgemeinem Charakter
England, Schottland, Irland. „Ihrem Einfluss unterworfen alle Theile des U. Kingd. u. alle Arten v. Eigenthum.“ (Baring: Observations etc Lond. 1797, p. 15) Fiel besonders heftig auf die „Provincial banks“, die auch viel gesündigt; trieben Credit über alle Grenzen; wurden schwer gezüchtigt. (Tooke: Hist. of Prices) Ihre Zahl war gewachsen auf 280 (Elisson’s evidence before Lords committee of 1797, p. 87); im Jahr 1793 stellten 100 davon Zahlung ein (Macpherson: Annals. IV, 265–70), schliesslich nur 26 bankerutt. Allgemeines Misstrauen u. Creditlosigkeit. Selbst Bank of Scotland u. (schottische) Königliche Bank in Klemme; Pitt lud ein bei sich Hauptrepräsentanten des Handels; Staatshilfe beschlossen; Parlament bewilligte dafür 5 Mill. £, wovon jedoch nur 24/5 Mill. £ verausgabt.

Auf B. o. E. wirkte Crise v. 1793 so far, dass ihr Geldvorrath fiel auf 4 Mill. £.; ihre commerciellen Operationen damals stiegen auf 61/2 Mill. £., bis zu dieser Zeit noch nie vorher von ihr erreichte Höhe. (260–61. cf. Citat p. 261  Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658).
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x Note. +
)

Er giebt schliesslich (sieh p. 261–62) folgende   #e277 Tabelle BIS 78°] Diese Tabelle hatte Kaufman aus der Tabelle errechnet, die er vorher auf S. 252/253 aus dem „app. No 5 to Commons Committee of 1833 on the Bank of England Charter”. In: „Parliam. Return on the National Debt from 1688 to 1857“ entnommen hatte und von Marx nicht vollständig, sondern nur in ihrer zusammenfassenden Form exzerpiert wurde (siehe S. 000.00-00). – Hervorhebungen von Marx.
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Tabelle in procentiger Berechnung für B. o. E. : (In den % ausgedrückt z. B. wieviel in Schuld an Beginn von Bankoperation etc)

1) Schwebende Regierungschuld (an Bank o. E.) 1) Schwebende Reg.schuld. 2) Commercielles Portefeuille. 2) Commerc. Portef. 3) Verhältniss v. Goldvorrath zu Notenausgabe.
Jahre. I Halbjahr. II Halbjahr. I Halbjahr. II Halbjahr. I Halbjahr. II Halbjahr.
1778 70% 68% 30% 32% 27% 46%
1779 81 76 19 24 41 55
1780 84 65 16 35 43 65
1781 77 60 23 40 46 45
1782 75 67 25 33 27 29
1783 78 69 22 31 17 10
1784 67 67 33 33 11 28
1785 56 68 41 32 46 84
1786 66 77 34 23 79 77
1787 65 68 35 32 67 65
1788 66 77 34 24 60 69
1789 75 83 25 17 74 78
(p. 261–62)
Dividenden an die Actionäre der B. o. E.
1694–97 8%, alle 3 Monate ausgezahlt.
September 1698 7%
1699 in März 41/2%, in September 5%
1700 103/4%.
1701 9%
1702 12
1703 161/2
1704 153/4
1705 151/2
1706 181/4
1707 73/4
1708 121/2
1709–20 8–81/2
1721–52 5–6
1753–64 41/2
1765–87 5–6%
1788–99 jährlich an 7%
Seit 1756 Theil ihrer Profite zur Bildung v. Reservekapital anzuwenden, heisst: „rest“.
Dieser „rest“ am 28 Februar 1778 = 1,529,000£.
1788 = 2,870,000£.
(p. 262)|

68

IX Chapter. Periode des unconvertiblen Papiergelds.

 Zusatz von Marx.
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Krieg mit Frankreich beginnt Februar 1793.⦘ ⦗ Pitt chancellor of Exchequer v. 1783–1803

Die Schuld contrahirt f. Krieg in England 1688–1793 = 311,714,000£;
Von 1815–1869 = 92,541,000£.
Summa = 404,255,000   
f. Krieg v. 1793–1815 = 831,446,000   
Die Gesammte Extraausgabe (für Armee, Flotte etc eingerechnet) v. U. K. 1688–1869 für 180 Kriegsjahre = 1,235,701,000£, wovon 2/3 od. 66% f. Krieg 1793–1815 (Parliam. Return of 1869 on Public Income and   #e* Expenditure.°] Bei Kaufman, II, S. 266: Expenditure, vol. II, pp. 707, 708. – Siehe Public income and expenditure: Return to an order of the honourable the House of Commons, dated 24 July 1866; – for „Accounts of the net public income and expenditure of Great Britain, in each financial year from 1688 … to 5 January 1801 … Accounts of the gross public income of Great Britain … for each financial year from 5 January 1801 … to 5 January 1817“ … In two parts … Ordered by the House of Commons to be printed 29 July 1869. London 1869.
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Expenditure.)

An Steuern zog engl. Regierung v. 1793–1815 = 11031/2 Mill. £. St., Anleihen für 12761/10 Mill. £. St., zusammen = 59,4911/2 Mill. francs = 14.872.850.000 Silberrubel. (p. 266)

Vor 1791 konnte engl. Regierung für laufende Rechnung kein floating debt mit B. o. E. contrahiren ohne Parlamentsbeschluss. Pitt vernichtete diese »Unannehmlichkeit« durch Gesetz v. 7 Mai 1793. England hatte den Vorzug, dass seine Kriege nie im Land selbst, sondern stets im Ausland geführt; hence aber auch der drawback: bedeutende Baarzahlungen zu leisten im Ausland. Diese Zahlungen ausgeführt durch Wechsel trassirt auf die treasury (die Staatskasse), acceptirt durch die Lords-Commissaire of the Treasury; diese Lords-Commissaire erzielten solche Wechsel gezahlt v. B. o. E. als dem Regierungsbanker. Schon während der früheren Kriege verlangte die Regierung manchmal, Credit bei der Bank f. Zahlung auf diese Exchequer-Wechsel. Die Nothwendigkeit augenblicklicher Zahlung trieb die Bank dann u. wann zur Ueberschreitung der vom Parlament für floating loans für die Periode gezognen Grenzen; die B. o. E. setzte sich so aller Gefahr der Verantwortlichkeit [aus]; bei geheimer Vorberathung des Pitt’schen Gesetzvorschlags (v. 7 Mai 1793) schlug daher einer der Bankdirectoren vor ( Bosanquet ; sieh seine evidence vor Lords secret committee on the order in council of 26 Feb. 1796) das Parlament solle gewisse Summe festsetzen (100 od. 150 000 £) innerhalb derer die Bank (über die vom Parlament anberaumten anberaumte loangrenze hinaus) sich frei bewegen könne; Pitt – wie Lord Grey später in ParlamentsRede über Gesetz v. 7 Mai ’93 sagte – (Hansard Parl. Hist. vol. 32 p. 909–10) – „surreptitiously introduced a clause“, worin diese Beschränkung fortfiel, od. wie Bosanquet l. c. sagte v. seiner Beschränkungsclausel: „how the idea of a limit happened to go off, or why the clause was left at large in the act of Parliament, I do not know. … The real fact is, that I did not know that the clause was carried through without a limitation until the Act passed.“ Also Pitt, durch one bold maneuvre emancipirte sich für floating debt mit B. o. E. contrahirt von Parlamentscontrolle und unterwarf B. o. E. seiner Diktatur. Durch jenes Gesetz (7 Mai 1793) der Bank erlaubt zu zahlen „treasury bills of exchange“ ohne Begrenzung der Summe u. ohne vorläufige Erlaubniss des Parlaments. Nur am Ende v. Jahr die Bank verpflichtet dem Parlament »Rechnung« abzustatten über die v. ihr der treasury ausgehändigten Summen. (268 267–69)|

69

B. o. E. Operations v. 28 Feb. 1790 – 31 Aug. 1796
1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8)
Goldvorrath % Verhältniss v. Gold zu Banknoten Umlaufende Banknoten Floating Regierungsdebt an Bank Commercielles Portefeuille % Verh. der floating debt % Verhältniss des commerciell. Portefeuilles Deposits Cours der 3% Consols.
28 Feb. ’90 £8,633,000 86% £10,041,000 £8,347,000 £1,985,000 81% 19% £6,223,000 775/8
31 Aug. 〃 8,386,000 73〃 11,433,000 10,047,000 1,956,000 84〃 16〃 6,199,000 763/4
28 Feb. ’91 7,869,000 67〃 11,439,000 10,380,000 2,222,000 82〃 18〃 6,364,000 805/8
31 Aug. 〃 8,056,000 69〃 11,672,000 10,921,000 1,899,000 85〃 15〃 6,438,000 881/2
28 29 Feb. ’92 6,468,000 57〃 11,307,000 9,939,000 3,130,000 76〃 24〃 5,523,000 96
31 Aug. 〃 5,357,000 49〃 11,006,000 10,715,000 3,191,000 77〃 20〃 5,526,000 89
28 Feb. ’93 * 4,011,000 34〃 * 11,889,000 * 9,549,000 6,456,000 60〃 43〃 5,346,000 * 721/4
31 Aug. 〃 5,322,000 49〃 10,865,000 * 10,382,000 4,428,000 70〃 30〃 6,443,000 761/4
28 Feb. ’94 6,987,000 65〃 10,744,000 9,951,000 4,574,000 69〃 31〃 7,892,000 663/8
31 Aug. 〃 6,770,000 66〃 10,287,000 8,863,000 3,583,000 71〃 29〃 5,936,000 663/4
29 Feb. ’95 6,128,000 44〃 14,018,000 * 13,164,000 3,647,000 78〃 22〃 5,973,000 623/4
31 Aug. 〃 5,136,000 47〃 10,862,000 13,250,000 3,739,000 78〃 22〃 8,155,000 675/8
28 Feb. ’96 2,540,000 24〃 10,730,000 12,952,000 4,188,000 76〃 24〃 5,702,000 67 5/3 5/8
31 Aug. 〃 2,123,000 23〃 9,247,000 10,875,000 6,150,000 64〃 36〃 6,656,000 * 555/8 (p. 270)

Jahre 1790–91 tragen noch Character der vorhergehenden 2 Jahre: Goldvorrath gross, Regierungsschuld kleiner als Notenumlauf, Commercielles Portefeuille bedeutend niedriger als früher. 1792 u. Anfang 1793 tragen schon Character annähernder Crise (der v. 1793): Starke Abnahme des Goldvorraths, bedeutendes Wachsen des commerciellen Portefeuilles.

Mittlerer Durchschnitt obiger Tabelle.
1) 2) 3) 4)
Perioden Goldvorrath Banknoten. Schwebende Regierungsschuld Commercielles Portefeuille Deposits
1790–92 7,462,000 11,148,000 10,058,000 2,397,000 6,045,000
1793–96 4,456,000 10,924,000 11,189,000 4,654,000 6,333,000

Zeigt nur starke Abnahme des Goldvorraths, unbedeutende Veränderung im Betrag der Banknoten, nicht starkes Wachsen der schwebenden Schuld, Verdopplung des commerc. Portefeuilles. (270) Verminderung des Goldvorraths jedoch schon mehr als 40% des ganzen Notenbetrags. (271)|

70

 Bemerkung von Marx.
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Mehr ins Detail gehende Angaben (resp. Tabellen) p. 272–74.

Folgt daraus oder vielmehr scheint daraus zu folgen, dass 1793 u. 1794 nichts Abnormales in Verhältniss v. Bank u. Regierung. Im Jahr 1793 zeigt Ausfuhr u. Einfuhr noch Nachwehen der industriellen commerciellen Crise v. 1793; aber 1794 wuchs Ausfuhr auf 26,749,000£, d. h. um £1,844,000 gegen 1792, um 6,359,000£ gegen Crisisjahr 1793, und um 10,628,000£ (an 66%) gegen das was es 10 Jahr vorher gewesen; Wechselkurse f. England günstig. ( Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). Dort Verweis auf den Wechselkurs in „Lords Com. of 1819, pp. 332–5.“
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cf. Note * p. 275
)

Die Crisis v. 1793 verderblich f. die private Provincial banks; ihre Zahl nahm ab v. 280 auf 230; die übrigbleibenden erweiterten ihre Operationen nicht entsprechend der Vermindrung ihrer Gesammtzahl; ihre Notenausgabe damals bedeutend contrahirt; hielten bei kleinerem Notenumlauf grössere Geldkasse; machten weniger Jagd auf Credit auf die Londoner Agenten; überhaupt nach Crisis 1793 in den ersten Zeiten Contraction v. Credit; u. durch alles das f. 1793 u. 1794 erweitert das Feld f. B. o. E., noch mehr gefördert durch die Entwicklung v. Handel u. Industrie. (p. 275,  Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658).
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auch Noten ib. u. *
)

Aus den (sieh vorige Seite) gegebnen Tabellen folgt ferner, zusammengestellt mit früherem:

Laufende Regierungschuld an Bank: 1778–82 = £8,126,000;
1783–87 = 〃8,027,000
1788–89 = 〃 6,047,000 6,147,000.
In den 3 Friedensjahren 1790–92 wächst Durchschnittsumme = £10,058,000;
Zugleich wächst Notencirculation v. £10,122,000 auf £11,148,000, i. e. um £1,026,000.
Goldvorrath wächst nur um £338,000
Der Umfang der Noten, nicht gedeckt durch Metall wächst 1790–93 um £688,000
(früher = 2,998,000) jetzt = 3,686,000.

Da für dieselben 2 Perioden das commercielle Portefeuille fiel v. £2,887,000 auf 2,397,000, offenbar, dass das Wachsthum der Notencirculation nur geschuldet der Regierungspumperei. (271)

Während 1790–92 nichts Neues vorgegangen in dem officiellem officiellen Verhältniss v. Regierung u. B. o. E.; u. die Beträge\Zahl von 1793–96 unterscheiden sich nur wenig von denen von 1790–92. (l. c.) (cf. p. 272–75)

Der Einfluss des Kriegs (beginnend Febr. 1793):

1) Etwas Vertheuerung u. daher Vermehrung der Ausgaben v. Regierung u. Privaten;
2) Krieg ruft hervor grosse Vermehrung von Werthpapieren ⦗u. daher auch Handel darin u. Geldkapital operirend darin⦘, nämlich neuen Staatsobligationen.
1793–94 RegierungsAnleihen geschlossen (consolidirt u. floating) = £35,390,000.
Von Regierung Schulden gezahlt = 22,765,000. ([275,] 276)

Ende 1794 zeigt weniger günstigen Character. Gesammtsumme der Regierungsschuld an Bank of England überschreitet nicht die gewohnten Schranken, aber, aber die Composition der Schuld wird v. bedenklichem Character. Pitt zieht nun Geld der Bank – ohne vorherige Parlamentsgutheissung u. vom Parlament angewiesnen Ressourcen zur Deckung, – auf treasury bills of exchange, f. ihn Mittel sich Blanco Credits zu bedienen; u. er liebte es, diesen möglichst stark zu exploitiren, um die  Zusatz von Marx.
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(vom Parlament gegebnen)
Garantien für andre Anleihen
od. für andre Zwecke vermöbeln zu können. (276)|

71

1780 £.33,000.
Regierungsschulden B. o. E. auf treasury bills of exchange betrugen 1778–92 nur einmal, 1781 Summe v. £50,000;
dann höchste Ziffer 1782 £.44,000 
Umfang 1793 £52,000.
Enge Grenzen dieser Schuldsorte; war 7 × zwischen 20 u. 30,000£,
4 ×   〃  2000 u. 5,000,
1 ×   〃  16 000 u. selbst Anfang 1793 nur 52,000  Zusatz von Marx.
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(nur 2,000 mehr als 1781)

Aber: nach VerLauf v. 2 Jahren, Anfang 1795 Betrag der »ausländischen Wechsel« gewachsen auf £.2,100,000; damit Operationsgrund der B. o. E. schwankend geworden.

Ende 1794 verlangt die Bankdirection  Zusatz von Marx.
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⦗wovon grosser Theil jedoch Pitt’s allerunterthänigste Knechte⦘
, Pitt solle Schuld auf Zahlung der „treasury bills of exchange“ einschränken. Die Correspondenz der B. o. E. mit Pitt beweist, dass sie [sich] während dieser Zeit nur mit dem »anormalen Charakter« der Schuld auf diese „treasury bills“ beschäftigt, nicht will, dass die Regierung privilegirter Schuldner der Bank werde. (277  Bemerkung von Marx.
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Ueber Zusammensetzung dieser Schuld sieh Tabelle v. Januar 1795 – 28 Feb. 1797 ditto p. 277
)

Wechselkurs: Wöchentliche Veröffentlichungen über Wechselcurs v. London auf Hamburg seit 1790. Valuta v. Hamburg – Silber, v. England – Gold. Als Wechselpari galt f. 21/2monatliche Wechsel auf Hamburg ⦗u. nur auf sie beziehn sich die Veröffentlichungen⦘ 33sh. 8gr. (groschen, grote) = 1£. St.

Abfluss v. Metall aus England, wenn Curs fiel auf 33sh. od. aber 33sh. 4gr.

Einfluss des Metall in England, wenn Curs stieg auf 36sh. od. 361/2sh. ( Eliason , broker, vor Lords committee of 1797 etc, p. 95, 96, 98) (Note x p. 278)

Für Wechsel bei SichtPari: 34sh. 3gr. = 1£. (see Walter Boyd vor ditto. p. 107, 109)

Kosten der Metallversendung = 3 od. 31/2% (ib. Boyd p. 111. Eliason p. 96)

 Zusatz von Marx.
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(31 August 1794 Goldvorrath noch = £5,322,000.)
Wechselcurs auf Hamburg 2t Hälfte April u. Anfang Mai 1794 = 36sh. 7gr.
8 August 〃 = 36 〃 6 〃
Fiel September 1794, war Ende October 〃 = 34 〃 4
Dieser Fall hervorgerufen durch bedeutende ausländische Zahlungen der Regierung, die sie effectuirte durch „treasury bills of exchange“, welche zu versilbern die B. o. E.

Tooke, Hist. of Prices, vol. I macht Fehler bei Vergleich der Notencirculation 30 August 1794 mit 28 Feb. 1795; bürdet letztere auf den „treasury bills of exchange“; Notencirculation war nämlich für letzteres Datum = 14,018,000, damals ungewöhnliche Höhe; aber dies kam v. (publicii) subscriptions auf new loan (belief sich nach 3 Wochen, die Circulation, nur noch auf 10 Mill.) „Many of the notes not having been issued from the Bank, but carried from one office to the other.“ Raikes before Lords Comm. of 1797, p. 20⦘ (p. [278,] 279 Note)

Transactions between Pitt u. B. o. E.  Zusammenfassend von Marx.
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⦗letztre wurde sensitiver, von Moment wo die Zahlung f. die „treasury bills of exchange“ zusammenfiel mit fallendem Kurs of exchange u. daher Abfluss des Edelmetalls v. den Bankcellars hervorrief.⦘
Im letzten Viertel v. 1794 MetallAbfluss aus Bank; zugleich stieg laufende RegierungsSchuld um £584,000; Bank wirkte dem drain nicht entgegen durch Verkürzung der NotenCirculation, aber – konnte auch nicht; Pitt, statt ihr Ende 1794 einen Theil der Schuld zurückzuzahlen, forderte neue £765,000. (278, 79)

15 Januar 1795; Bank zeigt Pitt an, dass v. wegen der bevorstehenden public loans – 6 Mill. £. f. Oestreich u. 18 Mill. f. Grossbritannien – er nicht weiter auf die Mittel der Bank drücken solle, sondern die schwebende Schuld auf Zahlung v. „treasury bills of exchange“ auf |72 £500,000 vermindern solle. Pitt versprach alles dies. (17 Jan. 1795)

Noch im Lauf Januar 1795 verlangt er v. neuem Bankloan v. 1,705,000£, wovon £414,000 auf „Treasury bills of exchange“.

Februar 1795 zahlt er auf die »Wechsel« £385,000, aber nimmt zugleich aus Bank fernere £936,000.

Regierungsschuld an Bank v. 7,545,000£. im letzten Viertel 1794 gewachsen auf £9,774,000 im ersten Viertel 1795.

In denselben Perioden stieg Notencirculation von 10,928,000£ auf 12,432,000£. Trotz alle dem stieg Wechselkurs; 20 März 1795 stand er wieder auf 36sh. 5gr. (278 279–80)

16 April 1795 bei persönlichem Rendezvous mit Pitt erklärten ihm governor u. deputy governor der B. o. E. Unthunlichkeit für Bank ihm 11/2–2 Mill. £. St. ungedeckten Credit zu geben; könne ihm nie mehr als £500,000 geben u. dies nur für kürzeste Frist; erinnerten ihn an sein Versprechen v. Dec. 1794 erneuert 17 Jan. 1795, den »Wechselcredit« zu contrahiren bei ersten Einnahmen. Er sagte, bei den vielseitigen Regierungssorgen habe er alles, Bezugs der Schuldzahlung, vergessen (!), versprach aber sofort to take measures for the repayment to the Bank of £1,200,000.

16 April 1795 indeed »Wechselschuld« vermindert um 600,000£, aber schon 30 April wieder vermehrt um £200,000.

Mitte April 1795 beginnt wieder Fall des Wechselkurses, fiel: 17 April 1795 auf 34sh. 8gr.
1 Mai 33s. 4; Metallabfluss beginnt in wachsender Proportion.
Wechselcurs: 3 Juni fiel auf 321/2sh.
7 August 31sh. 10gr.

Der Metalldrain durch verschiedne Ursachen hervorgerufen:

1) 1795 in England Missernte u. Hungerjahr; Preis für quarter Weizen stieg v. 1 Jan. bis 1 Juli von 551/2sh. auf 77sh. in August – auf 108sh.

Also bedeutende Korneinfuhr u. Zahlung dafür ins Ausland.

2) Steigen der Preise v. Hanf, Flachs, Flachssamen, Eisen, Bauholz, Wein, Seide, Colonialwaaren; Speculation darauf; starke Vermehrung folglich ihrer Einfuhr u. damit Vermehrung der Zahlungen ins Ausland.

Allerdings schliessliche Handelsbilanz f. 1795, wie f. 1793–94 günstig f. England; aber England führte damals schon viel auf langen Credit aus; gab den Russen z. B. f. 12 Monate Credit. (281 note ✝✝) Dieser langterminige Credit f. Zahlung auf seine Waare verschlechterte temporair Englands Bilanz, namentlich während Prosperitätsperiode.

3) Vermehrung der Regierungszahlung in’s Ausland für Armee, Flotte u. Subsidien.

Diese Zahlungen: 1793 £2,785,000 
1794 〃8,336,000 
1795 11,040,000.

(Auch Anleihn an Oestreich, 1795, für £4,600,000 in London unter Garantie der engl. Regierung) (p. 279–81) (Ueber die Methode der Zahlung letzterer Anleihe p. 281 Note ✝✝✝)|

73

 Kommentar von Marx.
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(1) ⦗Kaufman vergisst, dass grosser Theil der engl. Ausfuhr bezahlt wurde theils v. den Subsidien, welche England fremden Regierungen gab, theils aber bestand aus den Lieferungen [v.] engl. Producten an engl. Armee u. Flotte. „Der Aufschwung v. engl. Industrie u. Handel“ – i. e. die Profitmacherei u. Accumulation v. engl. Industrie u. Commerce – so gezahlt aus engl. Volkstasche; ausserdem gewinnen bei schlechtem Curs die Exporteure, u. steigt damit folglich – Ausfuhr.⦘

Verfahren der engl. Bank während des Metalldrains:

  • Mai 1795 Regierungschuld auf die ausländischen »Wechsel« etwas contrahirt, schien der Bank aber noch zu hoch bei fehlendem Wechselkurs.
  • 5 Juni 1795 Pitt v. Bank benachrichtigt, daß Schuld auf die »Wechsel« = £1,210,000 u. in Rücksicht auf die nächste Woche zu leistenden Zahlungen wachsen wird auf – 2,658,000. Es müsse also der Bank etwas gezahlt werden.
  • Im Juni verminderte Pitt indeed WechselSchuld um 793,000£; aber er leistete nicht Zahlung, sondern gab nur Deckung, d. h. er veränderte nur die Schulden-sorte.
  • Im 3t Viertel 1795 stieg Summe der Regierungschuld an Bank v. neuem um £1,106,000 1,116,000. (282)

  #e303 (2) BIS1320⦘°] Bei Kaufman, II, S. 281/282, Fußnote. – Ordnungsziffern in Klammern, Bemerkung „In der Clausel oben”, Hervorhebungen – außer „Walter Boyd“ und „Harman” - von Marx.
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(2) ⦗In der Clausel oben (1) ⦗. Dies am besten bewiesen durch die Art wie das Anleihen an Oestreich v. 4,600,000£ effectuirt wurde: die Realisation dieser Anleihe u. Versendung der Summe nach Deutschland anvertraut dem Handelshaus v. Walter Boyd ; damals wurde Uebermachung solcher Summe betrachtet »so unparalleled a remittance«, aber Boyd (evidence vor Commons Committee of 1797 p. 35 u. Lords Committee p. 111 u. p. 107) sagt, sei ohne allen Einfluss auf Wechselkurs geblieben. Von den 43/5 Mill. £ in Gold nur versandt für 150 000£ (span. Dollars), die übrigen £1,043,000 gezahlt in Wechseln; HandelsWechsel angewandt nicht nur f. Hamburg, sondern auch f. Madrid, Cadiz, Lissabon, Genua. Aehnliche Aufschlüsse über Zahlung v. Subsidien an Preussen giebt Harman before Common Committee 1794, p. 46. Boyd scheint overdone zu haben sein Zeugniss; aus Pablo Pebrer Hist. fin. vol. I, p. 215 ersichtlich, dass Boyd ruinirt wurde durch Operationen f. das deutsche Anleihn u. Pitt selbst drückt sich ungünstiger als Boyd über die Folgen dieses Anleihens aus: Hansard’s Parl. Hist. XXXII, p. 1320

Metalldrain aus Bank v. 28 Feb. – 31 Aug. 1795 verminderte die Bankkasse um £992,000; Hence Bank in 2t Viertel 1795 vermindert ihre Notencirculation um £1,519,000. Aber Pitt pocht wieder an ihrer Pforte.

Im Lauf v. Juli 1795 Bank wieder angegangen um bedeutende Zahlungen auf die ausländischen Treasury bills. War Zeit des schlechtesten Wechselkurses während des Jahrs.

30 Juli 1795 zeigt Bank an, sie habe ihrem Kassirer verboten auf diese Regierungs»Wechsel« mehr als £500,000 zu zahlen; Pitt vorher an seine »früheren Versprechen« erinnert, nimmt pro tunc mit 600 000£ vorlieb u. »verspricht« im übrigen etc

6 August 1795 die Schuld auf die »Wechsel« wieder gewachsen um 1,916,000£,

aber 5 Aug.〃 verlangt Pitt neuen Credit v. 21/2 Mill. £; Bank verlangt, er solle vorher die Wechselschuld auf £500,000 reduciren; Pitt verlangt den neuen Credit dann auf Deckung durch Exchequer bills, mit Theil des neuen Anleihns wolle er nur die Wechselschuld vermindern; Bank erinnert Pitt dagegen: „how frequent promises had been given, which had never been carried out“, verlangt andre Methode die Wechselschuld zu ordnen u. erklärt: „a provident care for the establishment  Zusatz von Marx.
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(die Bank)
must precede all other objects.“ (283)|

74

12 August 1795: Brief v. Pitt an Bank; verlangt 21/2 Mill. £ St. Anleihe; davon solle 1 Mill. £ angewandt werden zur Verminderung der Wechsel»schuld«; zum selben Zwecke wolle er eine andre Million ratenweise zahlen in September, October, November 1795. Aber mit Rücksicht auf bevorstehenden Zuwachs v. „treasury bills of exchange“ solle die Bank 1 Mill. £ darauf  zahlen
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zahle
, die er returniren werde Januar od. Februar 1796. Die Bank schlägt d’abord ab.; aber schon folgenden Tag:

13 Aug. ’95 eröffnet die Bankdirection dem Pitt neues Anleihen v. 21/2 Mill. £., unter Bedingung, das dass er zahle 1 Mill. am 10 October ’95 u. die restirenden 11/2 Mill. am 5 April 1796. Mit Bezug auf die »Wechselschuld« aber, so auf Rechnung des neuen Anleihens solle sie stehn auf 11/2 Mill.; aber der Ueberschuss davon über das v. der Bank angenommene Normalmass v. 500 000£ solle Deckung erhalten; in keinem Falle solle diese Schuld 11/2 Mill. l. übersteigen vor November (’95), wenn sie auf £500 000 zu beschränken sei.

14 Aug. ’95: Pitt acceptirt die Vorschläge der Bankdirection; trotzdem

Ende August 〃 Wechselschuld schon wieder gestiegen auf £1,873,000, also über 11/2 Mill., die sie »in keinem Fall übersteigen« sollte. Juni u. Juli 1795 der Durchschnitt der gesammten Regierungsschuld an Bank, verglichen mit vorhergehendem Viertel, gefallen von 10,880,000 auf 9,613,000£; dagegen in Periode von: August bis December ’95 wuchs sie wieder auf 11,244,000£.

Im letzten Drittel v. 1795, statt abzunehmen, wuchs Notencirculation, wenn auch unbeträchtlich. (284)

Bosanquet (einer der Bankdirectoren) sagt before Commons Committee of 1797, p. 73, Verweigerung der Bank habe sich immer schädlicher gezeigt, als Nachgeben, wegen Einflusses auf den Regierungscredit.  Bemerkung von Marx.
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⦗welches in der That Basis des B. o. E. Credits⦘
Dies sagte er 31 März 1797; aber derselbige Bosanquet hatte vor Lords Committee am 20 März vor demselben Committee ausgesagt: 1783, bei starkem Metallabfluss, habe Bank selben stopped – by „a bold step“, nämlich Verweigerung v. loan an Regierung. (Note * 285)⦘

Herbst 1795: Goldreservoir der Bank durch ausländischen drain more and more emptied; Geldmarkt sehr gedrückt; Preis von Bullion steigt über seinen mintprice.  Bemerkung von Marx.
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⦗Herr K. erwägt hier nicht, dass Ausfuhr v. Bullion erlaubt; dagegen Ausfuhr v. Goldcoin od. dessen Umschmelzung (durch Privatspeculanten) in Bullion verboten; dadurch wurde Bullionmarket abgegrenzter Theil des Metallgeldmarkts u. konnte also bei starker Nachfrage das Bullion ebensosehr über „mintprice“ steigen, wie es dies that bei Circulation von debased (sei es künstlich, sei es durch wear u. tear) coin.⦘
Unze Gold; woraus die englische Münze 3£ 17sh. 101/2d. schlägt – stieg zu Marktpreis v. 4£ 3 bis 4sh. Präsentirte einer der Bank ihre Noten zum Belauf v. 100£, so erhielt er v. ihr in fact Anweisung auf 251/3 Unzen Gold, womit er auf dem Markt  Zusatz von Marx.
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⦗durch gesetzlich verbotnes Umschmelzen der guineas in bullion⦘
1061/2 £. St. ihrer Noten kaufen konnte. Bank zahlte so 5–6sh. Prämie auf jede Unze, die die Speculation gierig v. ihr zu nehmen.  Bemerkung von Marx.
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⦗Die Scheidung zwischen der Münzform (coin-form) des Goldes u. seiner bullion form bestand gesetzlich; welches „Gesetzliche“ nicht verhinderte – trotz der angedrohten Strafen – eine dieser Formen in die andere zu verwandeln.⦘

⦗Vor 1795 war Marktpreis des Goldes höher als sein Münzpreis 1783 u. eben deshalb schlug B. o. E. damals der Regierung loan ab. Von 1718–179678 Jahre – war Marktpreis v. Gold höher als mintprice im Lauf v. 49 Jahren, in Folge v. debased coin. 1772 fand grosse Ummünzung statt. ( Sam. Thornton , before Lords Committee of 1819 on resumption of cash payments, p. 74)⦘|

75

8 October 1795 (veranlasst durch die wenigen unabhängigeren Directoren), in Kundmachung an Pitt jammert Bank über »grossen u. ununterbrochnen drain of bullion« ins Ausland. Sei keine baldige Abnahme des Abflusses zu erwarten; Bank müsse den Schatzkanzler avisiren über »absolute Nothwendigkeit die gesammte Regierungschuld an Bank zu vermindern; nur mit „extreme reluctance“ habe sie diese Schuld zu ihrer jetzigen Höhe wachsen lassen«, nur in Folge seiner Zudringlichkeit u. seiner Ueberzeugung, dass Verweigerung der Bank die Staatskasse ernsthaft gefährden könne. (Lords Comm. of 1797, p. 152); erinnerte ihn an seine Zahlungsversprechen etc[,] er solle ferner dafür sorgen dass ihm keine neue BankAnleihe nöthig auf die Einkünfte des Jahrs 1796 v. Grundsteuer u. Malzsteuer. (App. to Lords Comm. 1797 p. 152, 172) (286)

Gen Ende October 1795: In London verstärkte Gerüchte über neues Anleihen an deutschen Kaiser f. 1,400,000£. Wechselkurs damals 32s. 3g. Starker Metallabfluss aus England. Bankdirection, deren Kasse zunächst zu bluten, fürchtet solch neues Anleihn „would go nigh to ruin the country“; macht Pitt Vorstellungen in this sense.

23 October ’95: Pitt theilt der Bank mit „he had not the most distant idea of it“ (des neuen loan ), könne aber nicht dafür bürgen, dass Umstände das loan nicht nothwendig machen in Zukunft. (App. to Lords Com. of 1797, p. 153) Unterdess fuhr Bullionpreis fort über Münzpreis zu steigen; Unze Gold, statt 77s. 101/2d. stieg auf 82sh; Wechselkurs bedeutend unter Pari; Gold fährt fort aus Bankcellars u. Land zu fliessen.

18 Novemb. 1795: Meeting der Bankgovernor etc mit Pitt ; verlangen er solle ganz verzichten auf Bankhilfe[.] Pitt antwortet: die Million, die er sich verpflichtet zu zahlen in November auf die »Wechselschuld« habe er gehofft zu erhalten v. Bank aus »neuem Anleihen« derselben auf die Einkünfte v. 1796 f. Land- u. Malzsteuern. In Antwort auf Befürchtungen der Bank wegen neuen deutschen Anleihens, sagte er „die Umstände hätten sich in der That geändert“, versprach aber unverfroren, er werde ganz verzichten auf das »deutsche Anleihn«, falls es sich sehr schädlich f. Bank ausweisen sollte.

20 November ’95: Sitzung der Directoren; Pitts Creaturen [hatten] Obergewicht; ihm neues Anleihen v. 11/2 Mill. £ bewilligt; nach der Sitzung ihm angezeigt, dass »ihm mehr zu geben, nicht in den Kräften der Bank« (App. to Lords Comm. of 1797 p. 154–55)

1 December ’95. Bank zeigt Pitt an dass neues »deutsches loan« die allererschröcklichsten Folgen haben würde. Pitt wiederholt seine 18 Nov. (95) gegebnen Beruhigungen. (l. c. p. 144, 46)

30 November ’95 »Wechselschuld« der Regierung an Bank = £1,791,000,
4 December    〃                      〃                      〃 = 1,810,000 
12 December  〃                      〃                      〃 = 2,670,000.
Am selben 12 Dec. zeigt Pitt der Bank an, er habe alle Mittel bereit, seinem Versprechen gemäss die »Wechselschuld« auf £500,000 zu verkürzen.
20 December 〃 selbe »Wechselschuld« gewachsen auf = 2,855,000£.

Bis zum 19. Dec. ganze Staatschuld an Bank erreicht höchsten Stand während 1795, nämlich: £12,847,000.

Im 3t Viertel 1795 hatte Bank ihre Notencirculation vermehrt, aber nur um: £122,000 gegen 2t Viertel.

Im letzten Viertel 〃 weiter vermehrt um: £575,000,

Mittlere Notencirculation der 2ten Hälfte 1795 um £363,000 mehr als mittlere des ersten Halbjahrs.

Unterdess Goldvorrath der Bank im ersten Halbjahr v. 28 Feb. – 31 Aug. ’95 nur um £992,000[,] im 2t 〃 weitere Verminderung schon um £2,596,000

Mittlere Gesammtcirculation des ganzen Jahrs 1795 = £11,497,000 gegen £10,700,000 im Jahr 1794 (p. 286 287–89)|

76

31 Dec. 1795 Bank so geschwächt durch Goldabfluss u. Regierungsanleihen, dass sie beschloss Verkürzung ihrer commerciellen Operationen. Aber grade damals stieg Nachfrage nach Discont ( Bosanquet vor Common Committee 1797 p. 71) u. gebot Vermindrung des Geldvorraths[,] Verminderung aller Anleihen. (Common Committee 1797 p. 113. (App. N. 140) u. Giles vor Lords Committee ’97, p. 118)

1796 begann so unter schlechten Auspicien; Zunahme v. Hunger u. Getreidetheurung.

Januar, Februar u. März: Durchschnittspreis von qr Weizen = 92sh, 931/2sh. u. 100sh. (Tooke Hist. of Pric.)

Wechselkurs in erster Hälfte Januar 32sh. 7 u. 10gr., stieg etwas in 2ter Hälfte Januar; aber seine Gesammt-schwankungen bis Ende März zwischen 33sh. u. 33s. 10gr. (Lords Committee of 1819, p. 335), so dass er fortwährend Metallausfluss ins Ausland zuliess. Schon über Druck des Geldmarkts Klagen, bevor die Bank Discont einschränkt.

Frühling 1796 Meetings der Londoner Kaufmannschaft, Jammer über Geldlosigkeit, Wuth über Disconteinschränkung.

Januar, Februar, März 1796: Banknotencirculation verkürzt um £785,000 gegen die früheren 3 Monate. Unterdess wachsende Nachfrage nach Geld.

Die Operationen auf der Fondsbörse erweiterten sich v. Tag zu Tag, zogen viele Kapitalien an, die früher nur dem Handel u. Industrie gedient. Gleichzeitig Construction v. neuen Kanälen, Bebauung früher wüstliegenden Landes (Lords Committee of 1797, p. 245); die hohen Getreidepreise u. grossen Einnahmen v. Pächtern u. landlords wirkten. (Tooke)

Waarenausfuhr, 1796, stieg auf bisher unerhörtes [Niveau]£30,424,000.

Auf einem der Kaufmannsmeetings [wurde] verlangt besondres Institut, zur Ausgabe v. 6monatlichen 2% Papieren unter Deckung v. Gold, dreimonatlicher Wechsel u. B. o. E. Noten (Boyd: Letter to W. Pitt 2nd ed. Lond. 1811. p. 87–102.)

B. o. E. sagte man soll ihr Theil ihrer Guthaben an Regierung zahlen; diese binde ihr die Hände; hinderte sie nützlicher dem Kaufmannspack zu sein. Unterdess: litt Signore Pitt bes. Anfangs 1796 an eben so grossem »Geldmangel« als das Kaufmannspack.

1 Jan. 1796 ganze laufende Regierungsschuld an Bank = £11,293,000 
1 Februar 〃 〃 11,500,000 
1 März 〃 〃 12,261,000, wuchs also v. Monat zu Monat.

14 Januar, 1796 Bank benachrichtigt Pitt v. neuem wie »detrimental« neues German loan sein müsse; die Nachfrage nach Geld steige; Deutsche u. Italiener brächten ihre Kapitalien über Grenze; Holländer führen aus ihre Gelder nach Deutschland.

11 Februar 〃 Bank schreibt wieder an Pitt: das „German loan“ werde aller Wahrscheinlichkeit nach »fatal für B. o. E.« sein. Pitt Antwort[:] ohne Vorwissen der Bank u. Beurtheilung ihrer Lage werde das loan nicht contrahirt werden.

28 Januar 1796 beschloss Bank, da beständig neue „treasury bills of exchange“ ihr präsentirt, solche nicht weiter zu versilbern, wenn sie nicht vorher Deckung erhalten. Aber mit ihrer gewohnten Niederträchtigkeit verlangt sie, Pitt selbst solle den Tag bestimmen, |77 an dem die Bank aufhören werde die Regierungs»wechsel« zu versilbern. Statt dessen verlangt Pitt ihre Beihilfe für das German loan.

11 Februar 1796: Pitt verlangt direct, Bank solle verlängern ihre Zahlung auf die auswärt. Regierungs-»Wechsel«.

12 Februar 〃 Bank giebt nach, aber unter Vorberhalt, dass in Mai der Gesammtüberschuss über £500,000 bezahlt werde u. v. Mai an solcher Überschuss abzuschaffen.

Ende Februar: Wechsel»schuld« erniedrigt auf £617,000

Ende März auf £520,000; aber mit alle dem wuchs gesammte Regierungschuld an Bank, also nur Verwandlung der Wechsel»schuld« in andre Sorte Schuld an Bank.

Seit April fing auch die »Wechselschuld« wieder zu wachsen an. Trotz Consolidation eines Theils der laufenden Schuld während April, Gesammtregierungsschuld an Bank:

an 1 April 1796 £11,168,000
1 Mai 〃 £11,392,000 11,392,009
1 Juni 〃 £11,248,000;
davon Wechsel»schuld«: Ende April £752,000 
Ende Mai 968,000 
Ende Juni 1,112,000. (p. 289–293)

Unterdess dringen die Nachrichten über den schlechten Zustand der Bank auch ins Publicum.

8 März 1796 Brief v. Samuel Hoare (banker and one of the shareholders of the Bank of England ) an die Bankdirection. (p. 293–94) ⦗spricht darin unter anderem (Common Committee 1797 p. 49–50) v. der Unredlichkeit eines der Bankdirectoren⦘ ⦗Bank lud den Hoare zu Privatunterredung ein, versprach alle Massregeln zu ergreifen zur Verminderung des Regierungsloans um 5 Mill. £ bis Juli.⦘

In allgemeiner Actionärversammlung die Bankdirectoren gewarnt, an den Principien festzuhalten, namentlich jezt wo starke Angriffe auf B. o. E. in Publicum u. Presse statthätten.

Th. Pa  Marx notiert über dem y ein i für die korrekte Schreibweise von Thomas Paine.
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y
ne
hatte veröffentlicht – Antwort auf Pitt’s Declamationen über die verzweifelte Finanzlage der fzs. Republik – durch: „The Decline and Fall of the English System of Finance. 1796“. Paine sagte, dass in Kasse der Bank nicht mehr als 2 Mill. £ Gold, wahrscheinlich nur 1 Mill. aber Noten im Umlauf – für 60 Mill. £.  Zusatz von Marx.
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!!!
Letzrer Letztrer nonsense nur möglich weil die Operationen der Bank in höchstes Geheimniss gehüllt; über den Kassenzustand wüssten nur die Directoren u. noch 6 Bankleute: Raikes before Common Committee of ’97 p. 116 21. Die statistischen Nachweise erst veröffentlicht 1797. (294, 95)|

78

  #e314Frühling BIS England)°] Hervorhebungen und Bemerkung in Klammern von Marx.
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Frühling u. Herbst 1796:

  • Weitere Abnahme des Goldvorraths, obgleich nicht so stark als im Winter 1795–6.
  • Im ersten Halbjahr 1796: Abnahme des Goldvorraths: 417,000£.
  • Von April 1796 Verbesserung des Wechselkurses, ruft nicht weiter drain nach Ausland hervor.
  • Zwischen April, Mai, Juni schwankt er zwischen 33s. 9gr. u. 35sh; war meist 34sh.
  • Juli u. August ’96 wieder nah unter Pari; Aufschwung der Industrie gab reichliches Futter dem Ausfuhrhandel; Handelsbilanz f. 1796 paralysirte Einfluss der ausländ. RegierungsZahlungen, die sich beliefen auf 10,650,000£. Bullionpreis fiel wieder auf mintprice u. Bank konnte selbst wieder Gold zu mintprice kaufen. (295) (Solche Käufe aber unbedeutend, weil damals wenig Gold in England)

20 Juli 1796: Pitt verlangt  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Zahlung v. Theil der Schuld auf die »Wechsel«;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
ferner ein Anleihn v. 800,000£ sofort,  Ordnungsziffer von Marx.
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3)
ein andres für August. Bank schlägt nur ab mit Bezug auf 3)

27 Juli 〃 Pitt in Brief erklärt auch 3) für dringend nöthig; Bank giebt selben Tag nach. Bei dieser Gelegenheit kanzelt Bank den Kanzler Pitt ab, verweigert alle »weitere« Hilfe für’s laufende Jahr, erklärt die Vorschüsse auf die »Wechsel« unkonstitutionell u. gegen Charter der B. o. E. (295–97)

3 November 1796 Brief v. Pitt an Bank: er verlangt das »gewöhnliche loan« auf Exchequerbills wodurch Einnahmen v. 1797 (v. Grundsteuer u. Malzsteuer) anticipirt werden; Bank versteht sich zu 2,750,000£; davon haben sofort abzugehn £1,513,000 für Schuldtilgung auf die „treasury bills of exchange.“; die terminweisen Zahlungen in November u. December auf solche bills zu decken durch Summen aus der Staatskasse; den 1 Jan. 1796 empfängt die Bank Deckung 3 Tage bevor Zahlung auf solche auswärtigen Treasury bills, erreichend od. überschreitend die Summe v. 100 000£.

Ende März 1796: Ganze laufende Regierungsschuld an Bank £11,168,000;
1 Juli 〃 10,353,000 
1 August 〃 9,307,000 
Mittlere Summe der ganzen laufenden Schuld
Erstes Halbjahr 1796 11,477,000£ 
Drittes Viertel 〃 9,901,000   
Letztes Vermittel Viertel nach Vermindrung selbiger um 400,000£. (297, 98.[)]
Mittlere\(Average) B. o. E. Notes Circulation
Erste Hälfte 1796 blos 20 000£ weniger als in Herbst 1795.
Zweites Viertel 1796 contrahirt gegen erstes Viertel um 54,000£;
Drittes Viertel 〃 gegen zweites weiter contrahirt um £1,050,000
Letztes Viertel gegen drittes ditto ditto um 〃86,000.

Doch vergleichen wir letztes Viertel 1796 mit 1stem Viertel 1795 wenn Notencirculation ungewöhnlich hoch, so betrug die Gesammtcontraction von 1796 nur – £2,786,000;

Stärkere Contraction wäre für die Bank nur möglich gewesen, wenn die Noten nur auszugeben auf commercielle Wechsel, deren Termin nicht über 65 Tage lief. Aber englische Regierung brauchte mehr u. mehr Geld, um das »Ausland zu kaufen«. (298–99)

Aus den Aussagen der Bankdirectoren (März 1797) vor den Parlamentscommissionen ersichtlich, dass sie wussten wo sie dran waren. Ihre Macht der »Contraction« der Notencirculation wussten sie, hing v. der Art ihrer Ausgabe ab; Bei commerciellem Wechseldiscont, sagten sie, floss ihnen das vorgeschossne Kapital fast jeden Monat zurück; bei Erneuerung der Vorschüsse konnten sie dann je nach Stand des Wechselkurses etc expandiren od. contrahiren; bei den Regierungsanleihen hing der Zahlungstermin nicht v. ihnen ab, also auch nicht Expansion od. Contraction. (299)  Bemerkung von Marx.
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(Sieh über private bankers Note *** ib.)
|

79

(Der Termin f. die Regierungsanleihen durch selbst betrug nach Boyd 12 Monate.  Bemerkung von Marx.
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(Sieh Note Ende voriger Seite)
[)]

September 1796: In Holland strengstes Verbot der Einfuhr englischer Waaren.

November 〃 Selbes Verbot erneuert von fzs. Regierung ; sollten, wenn erwischt, verbrannt werden. Ausser Gibraltar, Türkey u. Deutschland verschlossen alle übrigen Staaten Europas ihre Häfen der engl. Einfuhr.

Anfang 1796 Französische Expedition nach Irland vorbereitet; Angst in England, das selbst nebst Alliirten überall durch Franzuski gehauen.

Herbst 1796

  • Nachfrage nach Discont stark vermehrt bei Bank; sie leistete Widerstand, doch 1796 mehr discontirt als 1795
  • Discont 1795 – mittlere Jahressumme = £2,947,000
  • 1796 – 3,505,000. Aber money wurde viel theurer; die Actien der B. o. E. fielen bedeutend; Exchequer bills zu 51/4% Zins u. für 3 Monate Termin wurden zu einem Preis verkauft, der dem Käufer 61/4% auf Kapital einbrachte. Die früheren Privatdisconteure gaben dies Geschäft auf, angezogen durch die auf Börse zu  machenden Profite
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    machende Profitcher
    . Angst vor Einfall der Franzosen wirkte auf Publicum in den Provinzen, rief Befürchtungen bei den örtlichen bankers hervor; verringerten ihre Notencirculation; auch hier Druck auf Geldmarkt, diese Provincialbankers, um sich zu decken, riefen alle ihre Summen aus London ein u. suchten selbst dort Geld aufzunehmen wo möglich. Hence Verminderung des Goldvorraths der B. o. E. durch Abfluss in die ProvinzenInternal drain. (301, 2)

13 December 1796: Fox bringt bill ein gegen Minister, schuldig der Verletzung der Constitution durch ihre Anleihen an auswärtigen Mächte. Fiel mit Glanz durch; 2 Tage nachher verlangt Pitt v. H. o. C. neues Subsidium für Deutschland. (302)

Januar 1797: Publicum strebt aus Angst Noten in Gold einzuwechseln; Kaufmannspack schreit nach Noten als ihrem »täglichen Brod«.

1 Februar 〃〃 Meeting zwischen Pitt u. Gouverneur der Bank ; letztrer jammert über Erhöhung der Schuld auf bewusste »Wechsel« zu £1,555,000; stehe ihr bevor sich in einigen Tagen zu erhöhn auf £1,820,000; jammert über Abfluss des Golds aus Bank nach Provinz; Pitt aber braucht sofort weitere £200,000 für Irland; versteht sich schliesslich d’abord mit £100,000 vorlieb zu nehmen.

8 Februar 〃〃 Neues Meeting zwischen Pitt u. Governor der Bank; Pitt braucht loan für Irland u. ausserdem 11/2  Mill. £. St. Nach Governor dies „must have the worst effect possible … it would cause the ruin of the Bank“. Pitt ersuchte den Governor nur die ihm gemachte Mittheilung vor den andern Directoren geheim zu halten

9 Februar 〃〃 Governor macht Mittheilung den andern Directoren; „struck them all as likely to produce the most disastrous consequences to the Bank“. Governor solle Pitt mittheilen: „under the present state of the Bank’s advances to the Government such a measure would threaten ruin to the Bank, and must probably bring us to shut up our doors“. Dies beängstete Pitt ein weniges; fürchtete Kaufmannspack gegen sich aufzubringen, wenn Contraction der Notencirculation upon discount geschähe statt upon government loans. Als Bankgovernor Befürchtung aussprach, bei loan für Irland, werde er contrahiren müssen nicht nur sonstige Vorschüsse an Regierung sondern auf commerciellen Wechseldiscount, sagte Pitt »er wolle eher zahlen u. Regierungsschuld um 5 Mill. £. verkürzen«. Der Bank wäre schon geholfen gewesen mit Abzahlung v. 21/2–3 Mill. Pitt (durch public loan etc) hätte zahlen können.

1793, ’94, ’95, ’96 erhielt Pitt: von Steuern £75,307,000 
v. loans 103,506,000 
= £178,813,000. (302–5)

In denselben 3 Jahren fand er Möglichkeit zu zahlen u. Schulden zu consolidiren = £44,058,000. (Im Ganzen schloss Pitt 1793, ’94, ’95 u. ’96 11 consolidirte loans auf Nominalsumme v. 134,408,000£, wovon bei dem Ausgabecurs in Casse eingehn mussten 102,252,000£. (305 Note **)|

80

1797, ’98 u. ’99: von Steuern £87,356,000 In denselben Jahren v. Regierung gezahlt u. consolidirt an Schulden = £60,724,000
Anleihen 146,178,000 = 233,534,000£.

Pitt hätte also sehr leicht durch public loan der Bank Feb. 1796 auch die versprochnen 5 Mill. £ zahlen können. (305, 6. vgl. 306 Note *)

10 Februar 1797: Sitzung der Bankdirection: Beschlossen: 1) Pitt solle die gesammte Regierungschuld an Bank vermindern; 2) eine v. der Direktion ernannte Deputation solle Pitt eröffnen, wenn sie loan für Irland zugeben, könne v. dessen schädlichen Folgen die Bank nur retten Vermindrung der Regierungschuld an sie auf £7,586,000; Bank verlangte zunächst Rückzahlung des loans ihr gemacht auf treasury einkünfte v. 1794, ’95, 96 u. nicht getilgt in Frist des Eingehens dieser Einkünfte. (306)

13 Februar 〃〃 Bankdirectionsitzung; Brief v. Pitt ; erklärt officiell loan f. Irland absolut unentbehrlich; damit die Bank nicht ihre »commerciellen discounts« einschränke, wolle er v. Parlament zur Zahlung an Bank 6–7 Mill. verlangen; er werde aber der Bank nicht auf einmal, sondern fristweis zahlen (in der That zahlte er nichts). Nach heftigem Kampf antwortet Bank »Rückzahlung v. 7 Mill.« würde ihr sehr wohlthun, aber loan für Irland bleibe sehr gefährlich in Folge des dadurch hervorgerufnen Metallabflusses v. Bank. (307)

Unterdess Einfall der Franzosen in Irland kläglich gescheitert; aber der Panic, dadurch in Irland hervorgerufen, schlug zunächst auf Nord England zurück; von da weiter auf Schottland u. Süden; Pächter in Newcastle schlagen alles um Spottpreis los u. machen mit den so eingenommenen Noten run auf die örtlichen Banken für Gold; 2 Banken gehn so bankerutt, übrigen stellen Zahlung ein. Von Newcastle aus spreads panic weiter, wüthet in Yorkshire, Lincolnshire u. Glocestershire; Panic dringt auch in Schottland ein; schon vor der Panic Druck auf Geldmarkt; den Provincialbankern waren Credite v. ihren Londoner Agenten verkürzt worden, sie waren daher selbst gezwungen Credit an ihre Clienten zu contrahiren; dies vermehrte jezt panic; wer konnte in Provinz, verlangte Gold v. London.

In London stand’s auch eklich; seit 2ter Hälfte Februar 1797 Druck des Geldmarkts höchsten Grad erreicht; für die commercielle industrielle Welt bereits sehr verstärkt Concurrenz der Fondsbörse, wo damals viel zu verdienen u. dadurch Gelder angelockt; dazu Druck der Provinzen auf Londoner bankers, die nur zurückzufallen auf Bank of England. ([307,] 308, 9)

Wechselkurs: Seit Ende März 1796 schon höher als Paris Pari; Folge dessen Foreign drain seit lange aufgehört. Zwischen Ende Februar u. Ende August 1796 nur internal drain führte Gold aus B. o. E. Kasse –; so entflossen ihr während dieser Zeit nur £417,000. ⦗gegen 2,596,000 gegen vorhergehendes Halbjahr bei schlechtem Wechselkurs.⦘

Seit Ende August 1796 Geldmarkt nicht sehr gedrückt.

Ende 1796 u. Anfang 1797 kam Panic hinzu; nun bei gutem Wechselkurs entzog blos internal drain an 1,037,000£.

Im Ganzen hatte external etc Abfluss des Goldes aus Bankkasse gedauert  Zusatz von Marx.
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(vor 1797)
drei Jahre; 1794 – für 859,000£; 1795 für 3,588,000, 1796 für 1,454,000 Zusammen = 5,900,000 £. St.

Staatskasse zu dieser Zeit  eklich
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öklich
; verschiedne ihrer Wechsel, deren Zahlung nicht domizilirt in Bank, v. den entsprechenden Behörden bei Verfallsdatum nicht gezahlt; es gab bankers, die sich weigerten auf Staatskasse trassirten Wechsel zu nehmen. (309, 10)

20 Februar 1797 (Montag) ereignete sich die Catastrophe in Newcastle.  Zusatz von Marx.
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⦗Meuterei in englischer Flotte war zu dem Einfall in Irland hinzugekommen.⦘

21 Februar 〃〃 (Dienstag) Unerhörter run für Gold auf B. o. E. von London bankers und publicus (die bankers selbst v. letzterem assailed) Ausserordentliche Sitzung der Bankdirectoren einberufen; Deputation an Pitt |81 v. ihnen abgesandt, er solle Schuld an Bank abzahlen; Pitt kam selbst; rieth dem Governor Gold v. Ausland zu verschaffen, was auch ohne ihn geschah, aber nicht abhalf den present demands. (310)

22 Februar (Mittwoch), 23 Feb. (Donnerstag) u. 24 Febr. (Freitag) nahm die Metallforderung nicht ab.

23 Februar (Donnerstag) – der gewöhnliche Disconttag – Wechselandrang f. Discont sehr gross, wurde aber nicht befriedigt; hence:

24 Febr. (Freitag) u. 25 Febr. (Sonnabend) starker Fall der Exchequerbills, verkauft zu Preis der 18% auf Kapital gab;

24 Feb. (Freitag) Goldabfluss so gross, Angst für Standhalten der Bank so gross, dass Deputation v. ihr gesandt an Pitt mit Anfrage: „how far he thought the Bank might venture to go on paying cash“ u. „wann er seine Intervention für nöthig halte, um Erschöpfung der Kasse zu verhindern, schädlich f. die wants of treasury?“ Pitt sagte, er müsse vorbereiten Resolution im Privy Council f. Ausgabe v. Decret, wodurch die Zahlungen der Bank suspendirt werden u. dann dem Parlament vorlegen ernennung Ernennung v. geheimer Commission für Inquiry in die Lage der Bank. Seine  Zusatz von Marx.
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(die Bankkerls, Governor etc)
riethen dem Pitt zu veranstalten Meeting v. Londoner bankers u. grossen merchants zum Ausdruck ihrer Bereitwilligkeit den Regierungscredit aufrecht zu erhalten. (311)

  #e330Stand BIS Kasse⦘°] Bei Kaufman, II, S. 312. – Hervorhebungen – außer „ohne alle Kasse“ – und Bemerkungen „Zergliedert“ bis „Regierung”, „Wofür“ bis „22,357,000£”, „£34,043,000“ und „£13,491,000 wofür“ in Klammern von Marx.
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Stand der B. o. E. 25 Feb. (Sonnabend) 1797.
Schuldner Gläubiger
Gold £1,886,000 Anlagecapital £11,687,000 
Wechsel discontirt 2,290,000 Rest 1,827,000 
Anleihen auf Papiercher 756,000 Banknoten 8,640,000 
Zinstragende Staatspapiercher 1,796,000 Privatdeposits 2,191,000 
Stehende Regierungschuld 11,686,000 Public Deposits 2,660,000 
Floating Regierungschuld 10,671,000 Miscellanea 81,000 
Immobilien der Bank 65,000
Protestirte Wechsel 88,000
Miscellanea 38,000
Bilanz 29,286,000 Bilanz 29,286,000.
 Diese Überlegungen von Marx.
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⦗Zergliedert man das näher:
so existirte f. Anlagekapital Equivalent – in stehender Schuld der Regierung = 11,686,000
Ferner floating Schuld der Regierung = 10,671,000
Wofür nichts in Hand = 22,357,000£
Dann Staatspapiercher, nur mit höchstem Verlust damals verkaufbar = 11,686,000
£.24,043,000 34,043,000
 Diese Überlegungen von Marx.
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Dagegen:
Notencirculation = 8,640,000
Deposits = 4,851,000
£13,491,000 wofür Gold = 1,886,000£.⦘

 Bemerkung von Marx.
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⦗Wäre Bankthür nicht geschlossen worden, so könnte Regierung f. ihre Deposits keinen farthing Baares erhalten u. war(?) ohne alle Kasse
|

82

Private bankers, Fabrikanten, Kaufleute glaubten, of course, all would have been right, wenn Bank während der Klemme des Geldmarks Geldmarkts mehr Noten auf Discont ausgegeben, statt während der 8 Monate vor der Crise die Circulation v. £11,085,000 – durchschnittliche Höhe während der 61/2 Jahre vor dieser Zeit – auf £9,487,000 herabzudrücken, also zu vermindern um £1,598,000. Sie vergassen dass wenn Notenbetrag gegen früher vermindert, sich dahingegen Qualität der Noten verschlechtert hatte; sie beruhten nur auf nicht realisirter Regierungsschuld; waren nicht in Gewalt der Bank und schwächten sie nur.  Bemerkung von Marx.
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(sieh oben: Folgen des schlechten Wechselkurses) (die Panic legte blos baar, wie beschädigt in den 1795 u. 1796er Jahren der Circulationsmechanismus geworden war verglichen mit früher.) (Zum Kampf mit der Panic hatte sie die Circulation nicht in ihrer Gewalt; Noten flossen ihr daher nicht zu zur Abtragung v. Schuld, welche die demand für gold paralysirt hätten, sondern zur Zahlung für Gold, zur Vermehrung der demand for gold.) (Pitt’s Action während ’95 u. ’96 hatte den Bankerutt der Bank vorbereitet)
(314–16)

So lang Panic nur aus wechselseitigem Misscredit in den Reihen der commerciellen industriellen Welt, kann B. o. E. , deren Credit unerschüttert über dem der private firms steht, Theil der Burschen retten; ganz anders, wenn gewöhnlicher Publicus – wie dies damals der Fall – Gold statt Noten verlangt u. zwar für hoarding  Bemerkung von Marx.
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⦗es war Misstrauen in die Regierung selbst⦘
[.] Hätte Bank mehr Noten ausgegeben, so diese returnirt um mehr Gold aus ihr zu ziehen. (p. 316 u. Note)

Francis Baring in „Observations on the establishment of the Bank of England.“ Lond. 1797, p. 2. 3. 36. 46–47 etc sagt über die Forderung des Kaufmannspacks für vermehrten Discont: dies sei mit dem Zweck gewesen „of relieving their own distress and to furnish the means for wild speculation“ u. weiter „I am not an advocate for making too great sacrifices to what is called commercial discounts; because I know, that under such pretence much of the accommodation furnished by the Bank, has been absorbed occasionally by stockjobbers and improper speculations.“ Ebenso Lord King: Thoughts on the Bank Restriction. London. 1804, p. 97–99. (317)

26 Februar 1797 (Sonntag) Ministerrath unter persönl. Vorsitz  Zusatz von Marx.
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des Idioten
Georg III. Order in Council; der Bank o. E. verboten  Zusatz von Marx.
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(!)
Gold zu zahlen f. Noten bis Parlament Beschlüsse gefasst etc

27 Februar 〃〃 (Montag) Wilder Volksandrang vor Bankdoors für Notenwechsel gegen Gold. Aber order in Council u. Polizei. Ihrerseits zeigt Bank an, dass sie „in the most affluent and prosperous situation“ – hence Zahlungseinstellung. Zeigt zugleich an, sie werde in ihren Noten fortdiscontiren u. Zinsen auf Regierungsschuld zahlen; sofort auch Discont für die commerciellen Wehrwölfe erweitert u. ausserdem neues Anleihen an Regierung von B. o. E. gemacht. Selbigen Tags noch Vertrauensmeeting der Geschäftswehrwölfe der city, mit 4,000 besten CityUnterschriften Resolution für Regierung u. Bank. Die Herrn bankers hatten befürchtet, dass ohne Disconterweitrung sie ihre eigne Thür dem Publicum schliessen müssten. Die Wehrwölfe u. Citygeschäftsleute gaben ihrem Beschluss »patriotische« Schmiere; sie hatten aber viel nöthiger den »patriotischen« Entschluss der B. o. E. nicht ihre eignen promissory notes zu zahlen in Gold, als die Bank des »patriotischen« Entschlusses dieser Burschen, »Annahme« der sie rettenden u. ihnen unentbehrlichen »Banknoten nicht zu verweigern«. ([317–]319)|

83

Parlamentsdebatten v. 27 (Montag), 28 (Dienstag) Februar u. 1 März 1797. (p. 320–23)

1 März 28 Februar Pitt verlangt temporäre Abschaffung der laws v. 1772 u. 1777, die Ausgabe kleiner Noten verboten. Dies sei nöthig – bei Seltenheit der Moneten – f. bankers u. manufacturers (323)

3 März – dies erhielt parlamentarische Sanction. B. o. E. (die 1794 angefangen 5£ noten auszugeben) gab in nächter nächster Woche Ein- u. Zwei £ noten aus. (324) (325)

Berichte der v. Parlament ernannten Commissionen über Lage der B. o. E. Meetings des Kaufmannspacks (324–27)

9 März 1797 (37\27? Geo. III C. 28) B. o. E. erlaubt Noten unter 5£ auszugeben;

10 März 〃〃 (37 Geo. III C. 32) Auf 2 Monate suspendirt Gesetze v. 1772 u. 1777 (bis 1 Mai).

27 März 〃〃 auf schott. Banken ausgedehnt Gesetz wonach Noten unter 20sh. (bis 1 Mai) ausgebbar. Alle diese Gesetze beständig erneuert. (so 25 Mai, 20 Juli, 2 December)

(Aus den Meetings des Citypacks 16, 24 u. 31 März 1797 folgt, dass diese Wölfe ihr Vertrauensvotum vom 27 Febr. als Bestechungsgeld betrachtet, was die Bank verpflichte ihnen aber nun auch per Discont Noten ad libitum zu verabreichen; andrerseits betrachtete Bank of England selbst die Inconvertibilität der Noten nicht als Hebel, sondern als eigne Profitquelle. Sieh Walter Boyd etc (p. [324,] 325, 26))

3 Mai 1797 erster Bank Restriction Act (37 Geo c. 45: [„]An Act [for] confirming, for a limited time, the restriction contained in the Minute of Council of the 26 Feb. 1797 on payments of cash by the Bank. Section I.“ Der Bank dadurch im Allgemeinen verboten Gold gegen Noten auszutauschen; ihr erlaubt Münze auszugeben f. Zahlung unter 20sh od. auf Befehl des Private Privy Council, die in 3 Tagesfrist den beiden Houses vorzulegen. Bank kann returniren das Gold, deponirt bei ihr als Garantie für v. ihr zu erhaltenden Noten, aber zu 3/4 der verpfändeten Summe. Sie kann loans in Gold machen: an alle Londoner bankers zusammen nicht mehr als 100 000£, der schottischen u. königlichen Bank f. 25,000£. Die Zahlungen der B. o. E. in ihren Noten gelten als Baarzahlung; eben so alle in Noten gemachten Zahlungen an Staatskasse; eben so gewisse Zahlungen auf loans der Bank an treasury in Noten geleistet etc[.] Das Gesetz nur gültig bis 24 Juni 1797 (i. e. f. 7 Wochen)

30 Mai 〃 Vorschlag in Parlament v. Sir William Pultney Pulteney (328, 29)

22 Juni 1797: Restriction act erneuert; mit Ausnahme der Clausel, die loans an treasury erlaubte, nicht überschreitend £600,000. Jeder loan an Staatskasse der Bank verboten  Bemerkung von Marx.
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⦗Man wird sehn: diess dauert nicht lang.⦘
Gesetz sollte nur dauern bis Eröffnung der nächsten Parlamentssession. (p. 329)

Alle Speculanten betrachteten die Inconvertibilität der Noten  Bemerkung von Marx.
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(u. mit Recht)
als Beutemittel. (l. c. *)  Bemerkung von Marx.
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⦗u. die Bank o. E. exploitirte die Inconvertibilität, um ihren Actionären, also sich selbst, möglichst grosse Dividenden heraus zu schlagen.⦘

Nicht lange nach Erlass des Gesetzes erschien Francis Barings Brochüre: „Observations etc“ (p. 329–33)

⦗Schon Baring stützt sich to some degree auf das durch die partisans der B. o. E. zur Mode gemachte Geschrei gegen die (private) provincial banks, denen alles mischief aufgebürdet ward; sie hatten sich sehr vermehrt, waren eingedrungen in jede Stadt u. fast in jedes Dorf, u. überall machten sie sich Konkurrenz. Ihr Fehler, nach Baring, dass sie Zins auf (terminlose) Deposits zahlten, was die Londoner private bankers nicht thaten. Letztre konnten daher Kassenvorrath für plötzliche Fälle stets bereit haben, u. verloren dabei nichts – ausser etwas Profit. Der Provincialbanker dagegen verlirt selbst von dem kleinsten Kassenvorrath durch die v. ihm dafür gezahlten Zinsen, u. dennoch muss er on demand die Deposite returniren. Die Newcastle bankers kamen bei der Crise v. 1793 schlechter weg als die von Exeter u. des westlichen England; die ersten reicher, aber sie hatten Deposits on demand zu zahlen; die letztren weniger reich, aber sie nahmen die Deposits nur mit Bedingung, dass selbe erst rückzahlbar 20 Tage nach demand. Baring wollte daher den Provincial bankers alle Ausgabe v. Banknoten  Bemerkung von Marx.
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(why not, consequently, all receiving of deposits on interest – hence all sort of banking?)
verboten haben. Baring talks as London banker gegen die Provincial bankers, die so unverschämt waren Zinsen auf Deposits |84 zu zahlen – gefährlicher Vorgang für die London Private bankers wie es später die Londoner Actienbanken bewiesen haben – u. das wittert Ba-Ba-Baring  Zusatz von Marx.
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(Sohn eines deutschen Pfaffen)
 Bemerkung von Marx.
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⦗Andrerseits, würde ihnen Notenausgabe verboten, so Operationsfeld f. B. o. E. noten erweitert, hob deren Werth, während gleichzeitig die kleinen ProvincialNoten in Provinz, so konnte Baring raisonniren, durch Gold u. Silber ersetzt werden müssten, was wieder die Bank of England Circulation – so wichtig f. die London bankers – solider gemacht haben würde.⦘

Mitte November 1797 report v. (Parlaments)Commission über »Suspension« v. Baarzahlung; Report zeigt, dass Lage der Bank günstig, Wechselkurs günstiger, Handel wieder flott; dem Report beigelegt statement der B. o. E. Directoren v. 26 October 1797, wonach B. o. E. »im Stand ihre Baarzahlungen wieder aufzunehmen«. Aber die polit. Umstände seien nicht zuverlässig, könnten sie hindern; hence:

30 November 1797: Neuer Act für Suspension v. Baarzahlung bis Ablauf eines Monats nach Ende des Kriegs. Der Bank wieder erlaubt  Zusatz von Marx.
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!
Anleihen an government mit Erlaubniss des Parlaments.

30 December 〃〃 erlaubt Parlament bereits solches bankloan an government zum Betrag v. 3 Mill. £. St. (333) Sie wagten nicht den   #e345Ablauf BIS festzusetzen)°] Hervorhebungen und Bemerkung in Klammern von Marx.
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Zwangskurs der B. o. E. Noten zu dekretiren u. sie f. legal tender zu erklären. („miserable subterfuge“, says Baring l. c. p. 67) „to suppose, that by such an arrangement the disgrace could be palliated, or the word bankruptcy be evaded“.) Die Notencirculation nun ganz in Willkühr der B. o. E. gegeben (334)  Zusatz von Marx.
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(ohne Rücksicht auf Baring’s Vorschlag, bestimmte Grenzen f. Notenausgabe festzusetzen)
Die Bank beutete das gehörig aus. Sieh d’abord: Tabelle über ihre Operation von 28 Feb. 1797 – August 1806. (p. 335)

Seit 1797 das Hauptelement des floating debt der Regierung an Bank of England waren Exchequerbills; so oft Parlament neue Ausgabe davon in bestimmtem Quantum dem Ministry erlaubte, zugleich bestimmt, ob u. in welchem Umfang auf diese bills (unter deren Unterpfand) die Regierung loan v. der B. o. E. machen dürfe.

So 1797–1801 28 Parlamentsacte f. Ausgabe v. Exchequerbills zu £55,074,000, worauf erlaubt v. B. o. E. als loan aufzunehmen – 55,038,000£. In den Rechnungsberichten der B. o. E. figuriren die Exchequerbills als „issued“, wenn so ausgegeben zum speciellen Zweck zur Sicherung der Anleihen zu dienen, die Bank an Regierung machte; dagegen als purchased, wenn die Exchequerbills, ursprünglich für Verkauf an Publicum ausgegeben, aber nicht auf offnem Markt placirbar; B. o. E. nahm sie dann zu ihrem Nominalwerth u. behielt sie. Sieh Tabelle darüber  Zusatz von Marx.
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⦗K. nennt die ersten loans, die 2ten Exchequerbills
(p. 336. *)

Staatschuld 1797–1807.
Im Lauf des Jahres
Jahr Steuerreinnahme Contrahirt gezahlt Consolidirt floating Zahlung v. Zins an Staatsgläubiger Einfuhr Ausfuhr
1797 23,464,000 56,350,000 15,128,000 381,525,000 7,434,000 14,155,000 21,014 28,917
1798 29,091,000 40,758,000 15,390,000 414,936,000 12,600,000 16,657,000 * 27,858 * 33,149
1799 34,801,000 49,070,000 30,206,000 422,368,000 18,957,000 17,850,000 * 26,837 * 38,942
1800 41,259,000 60,205,000 31,649,000 447,147,000 23,747,000 23,043,000 * 30,570 * 39,471
1801 39,086,000 60,978,000 34,164,000 497,043,000 20,468,000 19,852,000 * 39,786 * 39,731
1802 41,168,000 44,645,000 29,536,000 522,232,000 15,421,000 20,408,000 * 29,826 ** 45,102
1803 42,442,000 32,445,000 23,693,000 528,260,000 19,472,000 20,692,000 26,623 36,128
1804 50,206,000 34,751,000 * 21,063,000 545,803,000 * 25,328,000 20,679,000 27,829 37,135
1805 55,031,000 53,009,000 36,305,000 573,530,000 25,340,000 22,257,000 28,561 38,077
1806 60,084,000 52,853,000 40,026,000 593,955,000 27,141,000 23,243,000 26,899 * 40,875
1807 64,843,000 50,397,000 39,852,000 601,733,000 32,073,000 23,750,000 26,734 37,246
 Bemerkung von Marx
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Bei Ein- u. Ausfuhr die ,000 am Ende der Zahlen weggelassen.
⦗Blos an floating debt contrahirt 1797–1807 = [227,981,000]
⦗An Staatsgläubiger Zinsen gezahlt 1797–1809 = [222,587,000] (p. 337)|

85

 Überschrift von Marx.
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Ersten 21/2 Jahre nach Suspension.

  #e35021/2 BIS haben°] Bemerkung „damals“ bis „1 gr.“ in Klammern und Gestaltung der Beträge als Tabelle von Marx.
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21/2 ersten Jahre nach Suspension der Baarzahlungen sehr günstig; gute Ernten at home machten keine ausländ. Zahlung f. corn nöthig; Regierung auch hatte weniger in Ausland zu zahlen; gute Waarenpreise, auch aufrecht erhalten durch Speculation in Holland u. Deutschland (i. e. Hamburg) (Tooke. History of Prices ) Günstige Handelsbilanz.

Wechselkurs: Vom 25 März 1796 – 17 Febr. 1799 war er 48 Wochen im Durchschnitt = 34sh. 1 grot (= 1 £ St) Gegen die vorhergehenden 46 schlechten Wochen Wechselkurs auf Hamburg (damals der average = 32s. 1gr.) verbessert um 2sh. od. 6%; als er auf Pari kam machte er nicht das Gold zurückfliessen, druf gegange zwischen Mai 1795 und March 1797. In der 2ten Hälfte v. März 1797 stieg er so hoch, dass er Gold v. Ausland anzuziehn begann u. hielt sich lange auf dieser Höhe.

Während 114 Wochen v. 17 Feb. 1797 bis 26 April 1799 höher als 37sh, od. 11% höher als Pari.

In den folgenden 19 Wochen bis 6 September 1799 höher als Paris Pari, obgleich durchschnittlich nur = 35sh.

Hence sehr reichlicher Goldeinfluss v. Ausland; Bankbullionvorrath stieg erstaunlich rasch.

Goldvorrath der B. o. E.:
Halbjahr 28 Feb. bis 31 August 1797 vermehrt auf £3,004,000
In folgenden 3 Halbjahren steigt fortwährend um £3,474,000
So in 2 Jahren v. 28 Feb. 1797 – 28 Feb. 1799 vermehrt auf 6,478,000

In 1794–’95–96 war er nur gefallen auf 5,901,000; also MehrZuwachs v. 557,000

Wahrscheinlich auch im Inneren wieder viel Gold in Circulation; auch sagt Baring in „Observations“ p. 71 dass „Jeder leicht u. ohne Verlust so viel Gold haben kann als er braucht“. (337–38 39)

Mit der Bank of Ireland selber Fall; Wechselkurs v. Dublin auf London zu Gunsten Irlands u. 1799 Agio für Bank of Ireland Notes.

Diese günstige Lage nur der industriellen commerciellen Entwicklung des Landes geschuldet (sieh Tabelle auf voriger Seite), in no ways der Regierung oder B. o. E.

Zwischen 25 Feb. u. 26 August 1797 verminderte Pitt laufende Schuld an Bank um 3,037,000£; die Treasury Bills of Exchange Schuld um 1,416,000£, sie so reducirt bis zu 96,000£; Anfang 1798 dieser Rest gezahlt u. hörte diese Sorte Schuld überhaupt auf.

Von August 1797 an stieg wieder floating gvt. debt an Bank; aber v. 1797–99 [war] sie im Durchschnitt nur £9,275,000 gegen 11,461,000 in den vorhergehenden 4 Jahren – 1793–66 96 . (337–39)

  #e352Selbsständiger BIS Nominalbetrag°] Hervorhebungen und Bemerkung in eckigen Klammern von Marx.
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Selbsständiger Einfluss der B. o. E. jezt nur durch Discontoperation u. darin that sie – so viel möglich; Zinsen f. blosses Papier zu erhalten, f. promises of goldpayment, für die gesetzlich Gold zu zahlen »verboten« – war ein reizender Geschäftszweig. Sieh Tabelle p. 340 *

Für das ganze Jahr 1797 Wechseldiscont = £5,350,000 um 1,845,000£ höher als 1796 (zeigte sich schon fühlbar das Wachsen) in Halbjahr v. April – Sept. ’97 nach der Suspension die B. o. E. sofort bereit alle erhöhten Discontforderungen zu befriedigen.  Bemerkung von Marx.
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⦗natürlich, von guten Häusern, da mit schlechten nichts zu profitiren war.⦘

Notencirculation der Bank (sieh Tab. p. 341 *) 1797 Notenausgabe = £11,006,000 (höher als 1796, wo = £10,240,000), aber niedriger als Durchschnitt v. 1790–95, wann = 11,299,000; Nachfrage nach Noten 1797 nicht stark; v. April bis Octob. 1797 dies zeigt sich in beständiger Abnahme der Noten v. 5£ u. höherem Nominalbetrag (341–42)|

86

Zwischen Ende Februar u. Ende August 1797 Wachsthum des Goldvorraths der Bank um 3,004,000£; Proportion der Kasse zu Notenbetrag wächst von 10% zu 37%; hence Bank konnte:

26 October 1797 dem Pitt mittheilen, dass sie fähig zur resumption of cash payments; aber sie »wünschte« das nicht; hatte Geschmack bekommen am Geschäft mit Papier, das ihr nichts kostete, ausser dessen Fabrikationskosten; überliess daher der »Weisheit des Parlaments« vorzusehn, ob den pro taxi(?) »günstigen Umständen« zu trauen sei. (342) Parlament entscheidet dagegen, obgleich Gold fortfuhr von Ausland einzuströmen.

Ende Febr. 1798 Proportion v. Goldvorrath zu Notenbetrag = 441/2%. Einziger Vorwand zur Verlängerung der Suspension blieb möglicher »Einfall der Franzosen«.

25 Januar 1798 benachrichtigt Bank den Sprecher des H. o. C., sie sei bereit zu zahlen in Gold die vom 1 Februar an ihr präsentirten kleinen Banknoten (v. 1 u. 2£), auszugeben bis zu dem Tag. (Commons Committee of 1819, p. 270) (342–43)

Umstände waren so günstig, dass Goldvorrath der Bank fortfuhr zu wachsen; andrerseits vermehrte sich Betrag der in Umlauf befindlichen »kleinen« Noten; Ihrer ausgegeben bis 28 Feb. 1798 für – £.1,448,000; u. diese wurden convertibel gemacht; aber nach halbem Jahr davon in Umlauf: £1,531,000. Statt abzunehmen, war ihr Betrag also gewachsen. Dagegen nahm ab der Betrag der inconvertibeln »höheren« Noten, die allein Werkzeug des »Geldmarkts«; zeigt dass Nachfrage danach schwach damals. (343)

1796 mittlerer Notenumlauf der Bank fiel – gegen 1795 – um 1,257,000 £.
1797 wuchs gegen 1796 blos um 766,000 〃; zeigte den Blödsinn der Deklamation der bankers im Jahr 1796 über [»]unmässige Contraction des Papiermediums«
1798 wuchs für 1,700,000 〃 
1797 u. 1798 zusammen um 2,466,000 〃.

Nimmt man nicht mittlere Circulation, sondern Tage des Anfangs u. Endes der 2jährigen Periode, dann beträgt die Vermehrung – £3,285,000, aber zugleich wuchs Goldvorrath на £6,478,000.

Ende August 1798 Goldvorrath der Bank = 532/3% verglichen mit ihrer gesammten Notenausgabe, nach halbem Jahr = 581/3%, u. Ende August 1799 = 521/5%.

Demand for Discount nahm ab 1798 u. mittlere Höhe des commerc. Portefeuille = £4,490,600.
         〃         〃         〃 erste Hälfte 1799 = £4,390,700

So günstig waren die Productionsverhältnisse; die Bank, nolens volens, blos passive Evidenz dieser Verhältnisse (343, 44)

  • About Mitte 1799 begann wieder in England Getreidetheuerung.
  • Herbst 1799 qr Weizen = 75–83sh.; December = 93s. 10d.
  • Februar 1800 = 100s., Mai = 120s., Juli = 134sh. Nach einiger Unterbrechung im Steigen, wieder
  • December 1800 = 132 1/3 1/2 sh.
  • Febr. 1801 = 145sh.; März = 154s.
  • Im 2ten Halbjahr 1801 schwankend zwischen 132 u. 103sh.,
  • im Jahr 1802 [zwischen] 76 u. 57s. (343, 44 344)|
87

Also seit Ende 1799 wieder bedeutende Ausgabe f. Korneinfuhr v. Ausland.

Frühling u. Sommer 1799 endet auch in England Periode der »angenehmen« stets »steigenden« Preise auf Waarenmarkt. Speculation zeigte sich hier u. da faul; ditto bei den Geschäftsfreunden der Engländer in Holland u. bes. in Hamburg, wo starke Handelscrise u. Geldtheurung den Discont auf 15% trieb. Die Waarenpreise fielen stark, auch in England. (344, 45)

Zur selben Zeit wachsen wieder ausländische Regierungsausgaben. So v. Mitte 1799 erschüttert die ganze Reihe günstiger Umstände, die bis dato die Papiercirculation gestützt; nun kam Reihe an Direction der Bank schützend einzugreifen: zu zeigen, wessen Zeugs sie.

Anfang 1799 noch die Umstände der Bank sehr günstig. Proportion v. Goldvorrath zu Notenbetrag – 58%;

3 Januar 1799 zeigt Bank dem speaker des H. o. C. an, dass sie bereit in Gold auszutauschen die »kleinen« Noten, ausgegeben bis 1 Juli 1798 (Commons Committee of 1819, p. 270) Dieses hervorgerufen durch den talk über Nutzen v. Stiftung einer zweiten Actionnairbank in London;

aber von Ende Febr. bis Ende August 1799 Circulation der kleinen Noten nahm ab um £125,000,
Goldvorrath um 〃 564,000
Wechselkurs noch über Pari, aber beständig fallend:
Ende Februar 1799 = 37s. 7gr.,
Ende August = 33s. 8gr.  Zusatz von Marx.
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(Pari)
also gefallen um 10%. (p. 344, 45)

Zwischen Februar u. August 1799 hatte Regierung nichts v. Bank verlangt, ausserdem ihr rückgezahlt £: 2,057,700; B. o. E. benutzte dies, nicht um ihre Stellung zu befestigen, sondern zu Jagd auf Profit; sie erweiterte ihre commerciellen Operationen u. erweiterten erweiterte in dem Halbjahr ihre Notencirculation; that nichts um den drain ins Ausland to check, on the contrary.

Von März 1798 – Juli 1799 fortwährend Abnahme in Circulation der »kleinen« Noten;

Wenn Frühling u. Sommer 1799 nur für £1,600,000 »kleine« Noten circulirten, bewies dies, dass schon sehr viel Gold im Umlauf; sonst hätten mehr »kleine« Noten circuliren müssen.

Beginn der Erweiterung der commerciellen Operationen wahrscheinlich nach Juni 1799;

April–Mai–Juni 1799 Wechsel (discontirt) nur um £44,000 höher als mittlere Summe im 1sten Viertel ’99;
Juli–August–September 〃〃 (mittlere Summe) angewachsen um £1,113,000,
Octob.–November–December 〃 um 〃1,283,000 verglichen mit zweitem Viertel 1799.

Wechselcurs auf Hamburg:

  • Anfang September 1799 = 33sh. 3gr., erlaubte schon Abfluss v. Gold aus England;
  • Mitte September 〃 fiel auf 32sh. 9, hielt sich während October auf 32sh.
  • Zweite Hälfte December 31sh. 6d.,
  • 24 Febr. 1800 = 30s. (war 27 Feb. 1799 = 37s. 7, also gefallen seitdem um 20%)
  • Vom 13. Sept. bis Ende 1799 – 16 Wochen – [der] mittlere Wechselcurs: 31s. 4;
  • im ganzen Jahr 1800 im Durchschnitt: 31s. 4; in Jahr 1801 = 31s. 6;
  • in den ersten 23 Wochen 1802 (bis 4 Juli) 32s. 4.
  • Für 144 Wochen – v. 13 Sept. 1799 bis 4 Juli 1802 [der] mittlere Curs 31s. 5gr., also fast 61/2% unter Pari. (345–47)|
88

Neue Phase der Papiercirculation in EnglandEntwerthung; in den ersten Zeiten schwach, 3–31/2%.

Von Ende Februar bis Ende August 1799 that Bank of England nichts um ihr Papier vor Fall zu schützen;

Im folgenden Halbjahr (31 Aug. 1799 bis 28 Feb. 1800) befördert sie direct diesen »Fall«. (347)

  #e362Vergleich BIS machen°] Hervorhebungen – außer „Francis“ – und Bemerkung „(hence ihr Monopol)“ von Marx.
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Vergleich der Bilanzen v. 31 August 1799 u. 28 Februar 1800 zeigt, dass Regierung v. B. o. E. nahm £4,522,700; Bank gab ihr nämlich Anleihe v. 11/2 Mill. u. nahm ausserdem auf 21/2 Mill. Exchequerbills, ausgegeben für Verkauf auf offnem Markt, wo sie jedoch nicht Käufer gefunden.

Neue Verminderung des Goldvorraths um £856,000; Bank contrahirte nicht die Commerciellen Operationen; hence Wachsen der Papiercirculation; »grosse« Noten wuchsen at once um £3,325,000; »kleinen« Noten nur um £130,000 (das Goldgeld hinderte sie noch); B. o. E. so in Stand 17% Dividende zu zahlen statt der gewohnten 7%. Das war, sagt lobend rein(?) der Panegyriker der Bank – Francis (History etc I, p. 252) „the first fruit of the restriction of cash payments“.

Zur Zeit, wo die B. o. E. so auf Kosten gesellschaftlichen Pechs Jagd auf »fette Dividenden« machte, in London mit verstärkter Energie erneuerter talk über Errichtung einer neuen Bank. (Die Regierung hätte jedoch der Bank ihre »fixe« Schuld v. 12 Mill. auf Rechnung des Gründungcapitals nicht rückzahlen können, wie das zu geschehn bei Entziehung der Concession; ausserdem Verfallstermin der Concession erst 1 August 1813. Doch fand es Bankdirection passend »Knochen« der Regierung hinzuwerfen in Form v. procentlosen Anleihen von 3 Mill. £ St auf 6 Jahre, unter Bedingung dass die Concession  Zusatz von Marx.
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(hence ihr Monopol)
erneuert bis 1833
. Regierung zeigte sich gerührt über die »patriotische« Grosszügigkeit der Bank u. erneuerte deren Privileg bis 1 August 1833 (39 u. 40 George III c. 28 (28 März 1800)[)] Zugleich: 1 Mai 1800 (39 u. 40 George III c. 34) erlaubt der Bank der Regierung loans in Gold (baarem Geld) für Zahlung von Subsidien zu machen. (347–49)

Die »patriotischen Opfer« der Bank eigenartig: pumpte der Regierung ohne Zins Papier, das ihr selbst nichts kostete, Dank der inconvertibility; Regierung nimmt dies als Geschenk; sie hätte vielmehr ohne Zins alle Millionen erhalten müssen welche die Bank ausgab über das Maximum hinaus, das vor der Suspension der cashpayments existirte. Auf den daher entspringenden Profit Anspruch nur das ganze Land, nicht aber die Actionäre der B. o. E. (Boyd, Letter to W. Pitt, p. 65–67; Calmon: W. Pitt Paris 1865 (p. 188.))

Die Bank exploitirte, so rasch als möglich, durch nichts mehr controllirte Papierausgabe.

Während 1798 Durchschnittsbelauf der nicht convertiblen »grossen« Noten (v. 5£ incl. an) £10,920,000; der »kleinen« – £1,786,000
1799, bei schlechter gewordnen circumstances, vermehrt sie       〃      〃       um 1,129,000; aber Publicus zwang Bank zurückzunehmen £160,000 v. den »kleinen« (convertiblen) Noten;
1800 fing Theil des bis dahin in Circulation befindlichen Golds an abzufliessen in Ausland; u. die brave Bank vermehrt nicht nur »grosse« Noten um £1,373,000, sondern sucht dem aus Cirkulation weglaufenden Gold Rückkehr abzuschneiden, indem sie aufs hurtigste seinen Platz mit »kleinen« Noten füllt.

Frühling u. Sommer 1799 hindert das noch circulirende Gold mehr »kleine« Noten zu circuliren als für £1,600,000

Von Ende September 1799, als Gold anfängt über Grenze zu wandern, wird ihr noch schwer mehr kleine Noten in Circulation zu zwängen; indess genügt ihr ein Jahr ununterbrochner Manoeuvre |89 in dieser Richtung;

im letzten Viertel 1800 schon mehr als 2 Mill. £ »kleiner« Noten in Circulation.

Gesammte Durchschnittscirculation 1800 = £15,254,000; höher um £4,248,000 als 1797. (349, 50)

Durchschnittsbetrag discontirter Wechsel, das Jahr round in Portefeuille der Bank,
1799 £5,404,000
1800 £6,402,000;

erste Hälfte 1800 gab Regierung der Bank zurück £300,000, zweite Hälfte 〃〃 pumpt neu v. ihr £1,411,000 (auf nicht in offnem Markt verkaufbare[)] Exchequer bills u. neuen loan v. £980,000, zus. im Jahr 1800£2,390,000 2,391,000 .

Angriff v. Walter Boyd auf Bank of England wegen ihrer Aufführung 1799 u. 1800 (in seinem gedruckten letter an Pitt vom 11 Nov. 1800. (350) ⦗Aus Boyd p. 351, 52 u. a. über die faulen Anklagen gegen die Provincialbanken p. 351, 52. (die Provincialbanken hatten ihre Noten gegen Gold od. aber B. o. E. notes auszutauschen; „B. o. E.“, sagt Boyd, wurde so „the great source of all the circulation of the country[“] , regulirte die der Provincial banks) (Boyd nimmt als Criterium f. Ueberschüssige Notenausgabe – Agio auf Gold) (Der Ueberfluss v. entwerthetem Papiergeld producirt fiktives Steigen der Staatseffecten, maskirt den wirklichen Stand der Dinge u. ruft hervor überschüssige Speculation .)[⦘]

B. o. E. pfeift auf den Boyd ; arbeitet restless fort f. ihre »Privat«profitcher.

Erste Hälfte 1801 zahlt Regierung der Bank zurück mehr als 2 Mill. für loans u. £1,295,005 f. v. Bank aufgenommene (auf offnem Markt nicht absetzbare) Exchequerbills; Bank exploitirt das sofort zu weitrer Ausdehnung ihrer commerciellen operations.

Letztes Viertel 1800 Wechsel (discontirte) Portefeuille £6,305,000 (Durchschnittsumme)
Erstes Viertel 1801    〃    〃    wächst auf 7,846,000
Zweites Viertel 〃    〃    〃      8,684,000,
Drittes u. letztes Viertel 〃 fällt etwas, aber blos auf £7,905,000 u. resp. 7,335,000.

Jährl. durchschnittl. Betrag discontirter Wechsel 1801 = £7,905,000, übersteigt Durchschnitt v. 1800 um £1,503,000. (354)

Siehe Tabelle v. 1800–1805 (p. 355) (3monatlich)

1800 u. 1801 ununterbrochen schlechter Wechselkurs; jagt Gold über Grenze; während dieser 2 Jahre verliert das Land Haupttheil seines Edelmetall-Capitals. Bank benutzt das nur, um 1801 ihre Papiercirculation zu vermehren; stand 1801 höher als je zuvor. Folge 1801: 12% Dividende, statt der gewohnten 7%. (355, 56)

Februar 1801 Pitt verlässt ministry, Addington an seine Stelle; 3 October 1801 Addington zeigt Annahme der Friedenspräliminarien an.

22 März 1802: Friedensschluss v. Amiens. Nach dem Gesetz v. 30 November 1797 musste Bank einen Monat nach Frieden wieder resume cash payments; Hätte also schon von October 1801 Vorbereitung treffen müssen; wusste es besser u. pfiff darauf

1801 Agio fiel etwas vergl. mit 1800; in beiden Jahren niedrig; dies natürlich, da der fortwährende Goldabfluss den Wechselkurs aufrecht erhielt. Vor suspension des cash payments Goldcirculation auf 22 Mill. l. St. gerechnet; verschwand in den 2 Jahren (1800 u. 1801); gab dem Papier so freien Spielraum.

Von August 1801 – Febr. 1802, Bank machte neuen loan an Regierung v. £1,310,000 u. nahm mehr als 1 Mill. £. St. auf (ursprünglich f. offnen Markt ausgegeben) August 1802 zahlte ihr Regierung £733,000 zurück, u. Februar 1803 noch an £3,956,000; so 26 Feb. 1803 laufende Regierungsschuld an Bank = 9,596,000£ (kein hohes Niveau) (356, 57)|

90

1802 sucht Bank ihr (Wechsel)Portefeuille auf der Höhe zu halten v. 1801; betrug, im Durchschnitt f. 1802 – 7,523,000£

Erstes Halbjahr 1802: Note of England Circulation (Durchschnitt) = £16,284,000, ist 822,000 mehr als voriges Halbjahr;
Zweites Halbjahr 1802:        〃                〃        = 16,562,000, ist vermehrt um 289,000£.
Hence again 1802: Dividende v. 7%, loans v. 21/2%. (357, 58)

 Bemerkung von Marx.
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Die Productivität der Industrie etc paralysirte die bad effects der B. o. E. Verwaltung. Diese exploitirte nur f. ihre private profits die neue „Industrieperiode“.

Seit Juni 1802 Verbesserung des Wechselcurses; December 1802 1£ = 34sh. u. 34s. 7gr., also über Pari. (357[, 358])

Die 2 letzten (Durchschnitt f. Halbjahr) lines der Tabelle (p. 355) über B. o. E. Notenausgabe.
1800 1801 1802 1803 1804 1805
Erstes Halbjahr. £15,009,000 16,134,000 16,284,000 15,967,000 17,624,000 17,271,000
Zweites Halbjahr. 〃 15,312,000 15,487,000 16,572,000 17,043,000 17,129,000 17,192,000 16,481,000 p. 355.

Die Parlamentsdebatten über Bank begannen 9 April 1802, i. e. 2 Wochen vor Verfallzeit des Gesetzes v. 30 Nov. 1797  Bemerkung von Marx.
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(Das Zeug darüber u. literarische Polemik p. 358–379)
Addington verlangt of course Verlängerung der suspension of cash payment; 30 April 1802: durch Parlamentsact suspension verlängert bis 1 März 1803; in Irland sollte convertibility gegen baar 3 Monate später eintreten als in England. ([358,] 359)

( Henry Thornton , banker, vertheidigt jetzt Bank – aus Privatinteresse. Er selbst giebt zu, dass wenn sich die Bank mit kleineren Dividenden begnügte, sie grösseren Goldvorrath hätte) (359–365)

Aus Thornton ersichtlich:

  • damals in London60–70 bankers, durch deren Hände fast alle grossen Zahlungen grassirten
  • Zahl der Provincialbanker: 1797: 353, 1798: 366, 1800: 386; Concentrirten in ihren Händen auch alle grossen Zahlungen in Provinz gemacht. Der Betrag ihrer Noten begrenzt durch den der B. o. E. Sie unterstützten sehr die farmers (Agricultur – kurzterminiger Agricolcredit)
  • Ferner: zu Thornton’s Zeit Ausdehnung der deposits auf laufende Rechnung mit cheques, hence grosse Oekonomie in Anwendung des paper money; um so weniger nöthig der Eifer der B. o. E. ihre Circulation auszudehnen. (p. 362–63)
  • Bank o. E. directors stellten das neue Princip auf: überschüssige Notenausgaben seien unmöglich, solange die Noten auf untadelhafte Wechel Wechsel (per discont) ausgegeben; die Wechsel seien aber untadelhaft, so lang gegründet auf reale Handelsbeziehungen u. unterschrieben v. durchaus zahlungsfähigen Personen. Unter diesen Umständen seien Wechselkurs u. selbst Höhe des Disconts – Schnuppe. Of course, die Zahlungsfähigkeit der Personen interessirte die Bank selbst – ihre Profitcher. Sie machten also, indeed, ihren Profit zum einzigen Criterium der Notenausgabe; dem Land gegenüber erkannten sie keine Verpflichtung an; Rücksichtnahme auf Wechselkurs konnte mit ihren eignen Private interests in Conflict gerathen. (363–65)

Januar u. Februar 1803 Wechselkurs etwas höher als Pari. 1£ = 34sh., 2, 3, 4 u. selbst 6gr.

1 März 1803 Verfallszeit des v. 30 April 1802 f. verlängerte Suspension des cash payments; B. o. E. knew what was to happen, made no preparations for resuming cash payments.

7 Februar 1803 Addington bringt bill ein für weitere Suspension; Wechselkurs auf Hamburg sei gut, aber nicht auf Amsterdam. Parlamentarische Debatte in Februar. 28 Febr. neues Gesetz; Verlängrung der suspension bis 6 Wochen nach Eröffnung der neuen Parlamentsession. (366)

Anfang März 1803: Wechselkurs = 34sh. 6 10gr. Ganzen März, April u. erste Hälfte Mai = 34sh. 5gr. u. höher. (368)

Zweite Hälfte Mai 1803 Krieg erneuert. Napoleon simulirt Anstalten zu Einfall in England; Panic im engl. Gemüth, kam den Bankdirectoren gelegenst. (368)

Bis Ende Juli 1803 Wechselkurs  größer als
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34s.; August = 33sh. u. selbst 32sh. 10gr.; September besser, Ende November = 35sh. Der vorherrschende Curs = 34s. 9 und 10gr.; Kurs auf Paris Ende 1803 = 25f. 26. (Pari rechneten sie: 25f. 15, also |91 unter Pari blos 1/2%[)]; v. Juli – August fiel er um 4%, hob sich dann wieder. (369)

30 Nov. 1803 Addington schlägt Verlängerung der Suspension vor bis halb Jahr nach Friedenschluss. Erste Debatte fast nur im Oberhaus. Lord King , Granville etc (369–74)

15 December 1803: Parlamentsact: verlängert Suspension bis 6 Monate nach Friedensabschluss. (374)

(Schrift des Lord King: Thoughts on the effects of Bank restrictions etc Denuncirt die Profitjagd der B. o. E. 2nd ed. 1804. p. 374–79) (Hauptsache: bei gutem Wechselcurs hinderte B. o. E. durch ihre Notenausgaben Rückfluss des Edelmetalls)

Anfang 1803: Regierungschuld an Bank = £9,596,000, i. e. £5,593,000 weniger als Anfang 1801. Sobald Krieg wieder beginnt, nimmt Regierung neuen loan v. Bank auf £364,000, band aber der Bank auf d’abord für 4,127,000 francs, dann f. £629,000 unverkäufl. Exchequerbills; Im ganzen – f. 1803 – £5,119,000 5,120,000 (wovon f. Exchequerbills = 4,756,000); darum hatte sie Bank so warm in Parlament vertheidigt. (379)

Letztes Viertel 1803: Wechselportefeuille der Bank = £7,666,700. (379)

Anfang 1803 dachte die Bank so wenig an Vorbereitung f. resumption of cash payments, dass sie stark Discontoperation erweiterte;

Januar–Februar–März 1803 Wechselportefeuille = £10,088,000 £10,088,100
April–Mai–Juni 〃 〃 = 10,875,000
Juli–August–September 〃 〃 = 10,943,800
October–Nov.–December 〃 〃 = 11,083,200
Mittlere Papiercirculation
Jan. Feb. März 1803 = £15,661,510 (bei wenig Regierungsdemand)
April–Juni = 16,283,690
Juli–September = 16,780,380
Oct.–December = 17,266,510

Dennoch setzte es f. Actionäre der Bank diesmal nur 7% Dividende; Verlust der Bank v. Betrug eines ihrer Beamten; verloren auch Process gegen ihren Kassirer, der heimlich auf Börse Exchequer bills verkaufte, aufgenommen v. Bank »wegen Unmöglichkeit sie auf offnem Markt zu verkaufen. Erskine vertheidigte den Burschen, zeigte dass dieser Exchequerbills verkaufte, worauf die Bank gar kein Recht hatte; Bank in ihrer Gier die bills aufzunehmen, hatte nicht abgewartet, dass alle aufliegenden »подписи u. naдписи« gemacht; weil der Kassirer aber seinerseits auch verkauft, was ihm nicht gehörte, ward er mit all dem gehangen. (379–80)  Zusatz von Marx.
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⦗(See Cobbett vol. IV. 1803 p. 1062–63)⦘

Getreidepreise: fallen Ende 1802; Ende 1803 qr Weizen = 53sh. Bis 1809 verliert Getreidepreis allen Einfluss auf Wechselcurs etc.

Uebrigen Waarenmärkte: bis 1807 in sound state. Fortschreitende Entwicklung, aber nicht fieberhaft, der Grossindustrie. Trotz allen Hindernissen, fanden die englischen Waaren Zugang zu grossen u. kleinen Märkten. (384 381)

Wechselkurs auf Hamburg: Januar – Februar 1804 zwischen 34s. 4gr. u. 34s. 8gr. März. 35sh. April höher; Ende des Jahrs 1804 35s. 5g.
auf Paris:    〃     〃     24f. 16c. u. 25f. 2c. 〃 〃 25f. 4c. 〃 〃 ditto 25f. 2c. (10/20 unter Pari)
auf Hamburg: Mai u. Juni 1804 sogar zwischen 36s. u. 36s. 4gr.
auf Paris: 25f. 4c. u. 25f. 10c. ⦗Lords Committee of 1819 p. 342⦘
Bank of England: 25 Feb. 1804 laufende Schuld der Regierung an sie £7,588,000; wuchs während des Jahrs um £1,815,000; i. e. = £9,403,000
hatte: ditto 〃 auf der Börse unverkäufliche Exchequerbills £6,750,600, im Lauf des Jahrs: £7,420,000; Zuwachs v. £673,000 669,400.
1804: Im Ganzen erhielt die Regierung daher an zuschüssigen Anleihen v. Bank = £2,448,600.
dagegen Discontoperation, am Beginn des Jahrs = £10,747,600 nahm ab während des Jahrs um £765,200; also = £9,982,400.
Banknotencirculation: vom 2t Halbjahr 1803 bis 2t Halbjahr 1805 blieb on average about = £17,283,000. ⦗Commons Committee 1833 App. N. 59⦘

Als Wechselkurs in März 1804 auf Hamburg stieg zu 35sh. 4gr. u. Aussicht auf weitere Verbesserung fiel Bullionpreis; Goldvorrath der Bank 29 Feb. 1804 niedrig = £3,372,000 gegen Banknoten v. £17,078,000 u. Deposits v. £.8,677,000; also blos 19% der Circulation u. blos 13% v. Noten u. Deposits zusammen. ([381–]383)|

92

Bankdirection beschloss 28 März 1804 »zur Aufmunterung der Goldzufuhr v. aussen« Gold zu kaufen, per Unze, zu 80sh ⦗also höher als mintprice. (= 77sh. 101/2d)⦘, u. publicirte, dass sie es zu diesem Preis kaufen werde für 3 Monate – bis 28 Juni 1803 1804 .

Aus dieser Massregel machte die Bank Reclame. In point of fact bewirkte sie dadurch, dass falls der Wechselkurs sich weiter verbesserte, daher Bullionpreis tiefer fiele, z. B. auf 78sh. od. 771/2sh., kein Kaufmann dem Publicum Gold zu diesen niederen Preisen geben werde, so lange er es der Bank zu 80s. verkaufen konnte. Sie verhinderte also in fact weitere Verbesserung des Wechselkurses. (383) (so viel es an ihr lag) Wechselkurs stieg dennoch progressiv April–Mai–Juni u. erreichte auf Paris = 25f. 10c. (weniger als 1/5% unter Pari.) Hätte Pari erreicht u. drüber ohne den v. Bank festgesetzten Preis. (Tooke. Hist. of P. vol. I) Andrerseits wurde der Bank selbst Goldaufkauf um so bequemer. (p. 384)

  #e389Vom April-Mai-Juni BIS Surplusdividende°] Hervorhebungen – außer „Tooke“ –, Bemerkung „2,360,000 £ (also fast = Summe“ und tabellenartige Darstellung der Fakten von Marx.
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Vom 29 Februar bis 31 August 1804 verstärkte sich Goldvorrath der Bank um 75%; i. e. um £2,507,000. Wie kaufte die Bank so viel Gold in so kurzer Zeit auf? (So grosse Notenausgabe (dafür) at once hätte Wechselkurs geschädigt u. Noten entwerthet.) Sie contrahirte ihr commercielles Portefeuille.

Im ersten Viertel 1804 Wechselportefeuille = £11,556,000. Als nun ihre Goldkäufe [(]der Bank[)] anfingen April–Mai–Juni 1804, bei sehr günstigem Wechselkurs, verminderte sie ihr commercielles Portefeuille at once um £1,655,000 u. in Juli–August–Sept. 1804 bei nicht mehr so gutem Wechselkurs – um £704,000; Summa sumarum summarum um

£1,656,000
704,000
2,360,000 £ (also fast = Summe Noten, wofür sie Gold kaufte)

Mit dem Wachsen des »Goldvorraths« nahm Notencirculation ab,

im 2t Viertel 1804 um 22,000 £
3t    〃   〃 478,000

Gleichzeitig aber nahmen Deposits bei Bank zu zwischen März u. Sept. 1804; so konnte sie der Regierung »Dienste« leisten.

7t Juli 1804 verlängert der Banktarif für Gold bis 30 Sept.
20 Sept. 〃 bis 1 Januar 1805,
6 Dec. 1804 bis 31 März 1805.

Unterdess seit Sept. 1804 kaufte Bank fast gar kein Gold auf, obgleich Wechselkurs nicht fiel; aber die Operation an sich nicht profitlich, ausserdem obendrein mit Beschneidung des Discountprofitcher.

Hence: Bankdividende f. 1804 = 7% + Surplusdividende of 5%. (384, 85)

Die Gold-operatiönchen der B.o.E auch dadurch hervorgerufen, dass in Februar 1804 Parlamentsdebatten über B. o. E. affaires erneuert u. grade Monat vorher Buch von Lord King sehr  ekligen
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öklichen
Einflusses für die Bankwölfe. (385)

Parlamentsdebatten v. Februar u. März 1804 viel heftiger als das vorige Jahr. ⦗ King , Granville , Archibald Hamilton ⦘ obgleich sie direct um Bank of Ireland u. nur indirect um B. o. E. turned, nämlich die suspension auch f. Irland verlängert bis 6 Monate nach Friedensschluss. Die Bank of Ireland wirthschaftete exact wie die of England; aber Irland nicht England; v. Bank of Ireland Notes fielen daher 10% gegen die der B. o. E. (386) UntersuchungsCommission im Unterhaus ernannt. (387) (Commons’ Committee of 1804 on Circulating paper in Ireland)|

93

Commission legte bald dem Parlament ihren Bericht mit Evidence etc vor.  Bemerkung von Marx.
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(Sieh darüber p. 387–398 [)]

»Verbesserung« des Wechselkurses v. Dublin durch Pitt ! (p. 388)  Mit Bleistift geschrieben.
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(*)
(blos Profit für 6 Handelshäuser !) (See Commons Committee 1804, Puget p. 24 22, Walter Borrowes p. 29) Während Wechselkurs v. Dublin, wo Wechsel auf London mit Bank of Ireland Banknoten gezahlt, sich verschlechterte, dagegen Wechselkurs v. Belfast (wo die Wechsel auf London mit Gold gekauft) auf London zum Vortheil Irlands. Hence klar, dass nicht Wechsel auf London vertheuert, sondern Banknoten (irische) depreciirt. Es hatte überhaupt gar kein Grund (1797) f. Suspension der Baarzahlungen in Ireland existirt. Nur schlechte Folgen f. Ireland; Notenausgabe bis zum Nominalbetrag v. 6d; Circulation v. verschlechtertem Kleinsilbergeld.⦘

Mittlere Notencirculation der B. o. E. für:
Jan. 1797 – December (incl.) 1799 £12,349,000 
〃 1800 – 〃 1801 15,485,000 
〃 1802 – 〃 Jan. – June 1803 16,275,000 
July u. Dec. 1803 – 〃 Jan. – June 1805 17,283,000 
〃 〃 1805 – 〃Jan. – Juni 1808 16,738,000. (p. 398, 99)

Jahr 1805 Bank of England Operationen u. Verhältnisse. (p. 399–401) Dividende 7% + Surplusdividende v. 5%. (401)

Bis Ende August, Regierung zahlt an B. o. E. zurück £.5,485,000; ausserdem v. public loans der Regierung wachsen »Deposits« (Regierungs) bei der Bank; diese kann daher, bei Contraction der Notencirculation, flott discontiren; Wechselkurs günstig[,] vermehrt ihren Goldvorrath; v. Ende August an bindet Regierung ihr wieder f. 3 Mill. unverkäuflicher Exchequerbills aufs auf u. nimmt ihr dafür zum Theil Gold (nimmt ab um £1,637,000); auch ihre Deposits vermindern sich bedeutend; sie selbst vermindert etwas commercielles Portefeuille, ditto ihre Notencirculation⦘

1806: Wechselkurs auf Paris: Anfangs Februar = 25f. 12c.
11 Februar 25 〃 2 〃
25 〃 24 〃 12 〃 so in 3 Wochen verschlechtert um 3%.
Vorherrschend während des Jahres 1806 Kurs v. 24f. 12c., zeitweis verschlechtert, Mai – 24f. 2,., October – 24f.
Im ganzem Jahr Schwankung nicht über 41/2%. (p. 401.)

Sie erhielt während   #e3981806 BIS 12%°] Hervorhebungen, Bemerkung „Vermehrung v. £1,013,000“ und tabellenartige Darstellung der Fakten von Marx.
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1806 v. Regierung zurück, auf schwebendes, £897,000.

Mittlere Notencirculation, 1805 = £16,876,071, gehalten 1806 auf 16,791,824, Vermindrung von nur £84,000;
Mittleres Wechselportefeuille 〃 = 11,367,000     〃   〃   12,380,000; Vermehrung v. £1,013,000
Dividende wieder 1806 = 12%, statt der gewöhnl. 7%. (p. 402)

Tabellen über Stand der Bank of England v. 28 Feb. 1807 – 31 August 1816; Schuld der Regierung an sie f. selben Zeitraum (p. 403) Vierteljähriger Stand ihres commerciellen Wechselportefeuilles v. 1809–1812 (p. 404) Banknotencirculation nach der verschiednen Denomination der Noten: 1806–1816 (p. 404) Stand der Staatschuld, schwebenden u. consolidirten etc, Steuereinnahme, Aus[-] u. Einfuhr (p. 405)

  #e4001807 BIS Deposits°] Hervorhebungen und Bemerkung in Klammern von Marx.
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1807: ⦗MintPar mit France\Paris: 1£ = 25f. 222/3c.⦘ Mit diesem Jahr beginnt System der »Continentalsperre« Napoleon’s.

Wechselkurs auf Paris (p. 405 *) (relativ gut in 1st Halbjahr, sich verschlechternd in 2tem)

Bedeutende Zunahme der Waareneinfuhr, namentlich Wolle u. Baumwolle (406) (*)

Von März bis Sept. braucht Regierung nichts v. Bank, zahlt ihr noch £100 000 zurück. Bank kauft, zur Verbessrung des Wechselkurses wieder Gold zu 80sh. p. Unze; vermehrt Goldvorrath um £1,713,000; Vermehrung v. Deposits bei Bank, geben ihr Möglichkeit »Gold« zu kaufen u. durch Erweiterung des Wechseldiscont, Neue Noten in Circulation zu werfen. (p. 406, 7) u. 408 (*) (In letztem Viertel des Jahrs, bei verschlechtertem Wechselkurs, u. neuem loan der Bank an Regierung, reducirt sie commercielles Portefeuille u. benutzt neue Vermehrung v. Deposits zur Contraction ihrer Notencirculation um 575,000£)|

94

1808: 28 Februar Günstige Bilanz der B. o. E. (407 *)

(Goldvorrath = £7,855,470. BankNoten = £18,188,860. Deposits = £11,961,960.)
(Public Securities £14,149,501. Wechsel (Other Securities) = £13,234,579)
(Goldvorrath = 43% v. der Notenausgabe u. 26% auf Noten u. Deposits zusammen)

Ende 1807, i. e. Ausgabe der Milan Decrete v. Napoleon .

Seit Publication der Milan Decrees wusste die Bankdirection ganz genau, dass „the good thing“ – the suspension of cashpayment – noch für lange »continuiren« würde. In ihren Operationen war sie jedoch »vorsichtiger« geworden, seit den heftigen parlamentarischen etc Ausbrüchen gegen sie 1803 u. 1804. Vor allem aber ihre Goldaufkäufe nöthig für die auswärtigen Zahlungsbedürfnisse der Regierung. Das v. 1804–1807 aufgekaufte Gold der Bank diente nur den Regierungsbedürfnissen.

Wechselcurs: verschlechtert sich seit Januar; während ganzen Februar auf Paris = 23f. 6c. Bei solchem Curs u. Notenausgabe v. £18,188,860 Resumption of caspayments cashpayments out of question.

Seit 2t. Hälfte 1804 Pitt wieder (statt Addington ) chef u. Chancellor of the Exchequer. Nach Pitt’s Tod f. kurze Zeit Opposition im Cabinet, die 1795, 1796, 1797, 1800, 1804 gegen Pitt’s u. der Bank Finanzwirthschaft getobt. Vom 11 Feb. 1806 – 31 März 1807 Chef des ministry Granville (Schatzkanzler Petty ). Während der ganzen Zeit also, wo B. o. E. rationell verfuhr, hatte sie mit einem ministry zu thun, das ihr auf die Finger sah.

Seit 31 März 1807 Torypartei wieder am Ruder; Duke of Portland Premier,  Zusatz von Marx.
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der lausige
Perceval chancellor of the exchequer; bliebs bis zu seiner Abschlachtung Mitte 1812. Und nun ging die Bank wieder in’s Geschirr. ⦗Seit 2 Dec. 1809 Perceval auch Premier; v. Juni 1812 – 24 April 1827 Premier Lord Liverpool ; unter dem erst Schatzkanzler der berüchtigte Vansittart , später  Zusatz von Marx.
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prosperity
- Robinson .⦘

1807 hatte eine ParlamentsFinanzcommission darauf aufmerksam gemacht, dass für sehr bedeutenden Theil ihrer Anleihn an Regierung die B. o. E. sich bedient Bemerkung von Marx.
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horribile dictu
– der ihr anvertrauten Staatskasse Deposits derselben Regierung; letztere zahlte also der Bank Zinsen für Gebrauch ihres eignen Geldes. Die Commission verlangte to stop this nuisance. Die Bank machte die Esel an Regierung glauben, es sei ihr nützlicher[, sich] an »die etablirte Ordnung« zu halten u. von der Bank f. Frist bis »6 Monate nach Ende des Kriegs« unverzinsliches loan v. 3 Mill. £ zu nehmen. So die Operation v. 1800 wiederholt durch Gesetz v. 27 Feb. 1808 – zum Nutzen der Actionäre der B. o. E. (408–10)

Aus den Papieren der Comm. v. 1807 Statist. Tabelle über public u. private Deposits bei B. o. E. v. 1807–1816 (Cf. p. 410 *) ⦗Die jährlichen Regierungsdeposits während dieser Zeit zwischen £10,192,000 (niedrigstes 1811) u. 12,648,000 (höchstes 1807)⦘

Gesetz v. 2 Juli 1808: Privatbanken  haben
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haven
verschiedne licences u. Stempelsteuer zu zahlen; v. 1 October an musste jeder private banker in London u. ditto jeder Provincialnotenausgeber licence nehmen (jährlich zu erneuern); eben dies f. jede private Zweigbank, od. örtlichen Agenten einer Privatbank; die Compagnie musste alle ihre partners angeben; Noten der Privatbanks mussten Stempels zahlen |95 u. f. Zeit ihrer Circulation bestimmte Frist anberaumt. Hence seit der Zeit genaue Statistik f. Private Banks, rechnend v. October zu October.

Zahl der Privatbanks, mit Einschluss ihrer Zweige u. Zahl ihrer partners.
Zahl der privaten Banken. Zahl der Partners.
Jahre. England. Schottland. Summe. England. Schottland.
1808–9 755 123 878 2255 744
1809–10 783 127 910 2372 880
1810–11 741 138 879 2278 1257
1811–12 739 137 876 2277 1374
1812–13 761 138 899 2350 1433
1813–14 733 134 867 2234 1559
1814–15 699 132 831 2145 1623
1815–16 643 132 775 1956 1576
1816–17 585 125 710 1791 1557
1817–18 576 123 699 1751 1528
1818–19 587 128 715 1776 1478 (p. 411)

Von 755 »Privat« Provinzialbanken Englands in 52 Counties kommen 467 od. 62% im Jahr 1808 auf auf 14 Counties, also fast 1/4 der 52 Counties; An der Spitze 3 Counties, wovon eine Hauptcentrum der Spinnfabriken; nämlich Yorkshire 68 Banken u. 995,000 Einwohner u. die 2 andern: Somersetshire u. Devonshire mit 51 Banken f. jede auf 686,000 Einw. Hauptagricole Rolle spielend.

Von den 467 Banken (Zweige eingerechnet) Englands: 207 auf agricole counties, 87 Bergwerks- u. industrielle counties, 68 auf Spinn-Weberei county (Yorkshire), 52 auf 2 metropolitan counties (Kent u. Sussex) etc

Von allen 755 engl. örtl. »Privatbanken« gehörten 317 19 agricolen Grafschaften Englands (exclusive Wales) auf 3 Mill. Einw. [(]1 Bank auf 9464 Einw.); 104 den 5 spinnenden webenden counties (Lancashire, Yorkshire, Chester, Leicestershire u. Nottingham) mit 2,353,000 Einw. (1 Bank auf je Einw. 22,625); auf 4 counties um London (Middlesex, Kent, Surrey u. Essex Sussex ) 73 Banks f. Einw. 1,839,000 (1 Bank auf je 25,192) Letztre offenbar durch B. o. E. chequed  #e* chequed°] Auch: checked. – Bei Kaufman, II, S. 412: #R+mѣwalъ#R-; störte.
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.

Mehrzahl der Banks also in agricolen counties, f. farmers, f. kurzterminigen agricolen Credit.

Schottland. 123 banks 1808–9, davon: 28 Hauptbanken u. 95 Zweigbanken; in Forfarshire (Angus) Lanarkshire u. Fifeshire am meisten banks; 8 Hauptbanks u. 35 Zweigbanken ⦗Sieh Tabelle Lords Committee of 1819 p. 416–19; auch Leone Levi, Hist. of Brit. Commerce 1872

In jeder engl. private Bank about 3 partners, in Schottland 2 × mehr. (412)

Notencirculation der private bankers, u. der B. o. E. u. Summe beider (p. 413) * (für 1809–13)

1810 vgl. mit 1797 Papiercirculation der provincial banks verdoppelt (413. note * Thompson before Bullion Committee of 1810) Einige davon gaben auch loans auf Immobiles; aber, generally, ihre Operation – Discont v. trassirte trassirten Wechseln, od. aber von kurzterminigen Solo-wechseln der farmers. Ihr regulatives Princip: hinreichender Kassenvorrath v. B. o. E. notes, Princip der B. o. E. »solides« Wechselportefeuille. Alles Gold, das die bankers (provincial) 1797 hatten, übergaben sie nach Suspension der »B. o. E.« u. ersetzten es durch Noten der letzteren. Provincialen zogen örtliche Noten vor; die private bankers entzogen in ihren terrains die B. o. E. notes der Circulation, für eigne Cassenre-|96 serve od. Uebersendung nach London. Einige private bankers in Provinz fuhren noch fort mehr Gold als B. o. E. Notes in ihren Cassen zu halten u. zahlten on demand bedeutenden Theil der Guthaben auf ihre Noten in Gold aus. Gold circulirte noch z. Th. in einigen Orten, z. B. Westen Englands.  Zusatz von Marx.
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⦗Alles das aus Bericht des Bullioncommittee⦘
(413, 14)

Billbrokers (Wechselmakler) werden Organ, wodurch Wirkungssphäre der Provinzialbank über ihre örtliche Grenze entwickelt, ditto engeres Band derselben unter einander u. mit den London „private banks“. Die Private banks sahen auf billbroker als ihren Agenten, er auf sie als seine Clienten. Seine Aufgabe wurde: 1) Geld f. die Provinzialbanken zu finden in den seltnen Fällen, wo sie es brauchten; 2) gutes Wechselportefeuille für das Geld, das sie zum Discont anwenden wollten.

Die Provinzialbanken, wie einer v. ihnen sagte vor Bullion Committee „geben 50 × loans, als sie nehmen“. Häufig Wechsel, die eine Provinz zum Discont übersandte, von Wechsler in andre Provinz geschickt, woher ihm Geld dafür geschickt. »In einigen counties sehr wenig Wechsel auf London: Z. B. in Norfolk, Suffolk, Essex, Sussex etc[.] Hier Banken reich an Kapital. Daher in Lancashire sehr viel Wechsel auf London, aber weniger Banken u. weniger Geld bei denselben. Lancashire sandte daher seine Wechsel auf London dem Makler, der sie zu Discont nach Norfolk etc schickte.« (Richardson, before Bullion Committee, p. 178–184) In die Provinz wurde den Maklern geschickt sehr viel Wechsel, ausgegeben in London v. einem Händler auf den andern. Manchmal langterminiger Wechsel einer county ausgetauscht durch Makler gegen kurzterminige Wechsel andrer county. Grösster Theil der Provinzialwechsel taugte nicht zum Discont der B. o. E. , ihr Termin > 65 Tage, ihre Anzahl zu gross u. schliesslich ohne die Londoner endossements verlangt v. B. o. E. Wechsel aus der Provinz erhielten die Makler nicht nur von bankers, sondern von allen ihren Besitzern, manufacturers u. Handelsleuten. Rolle der billbroker nur die des Vermittlers: er endossirte nicht die Wechsel, womit er Geschäfte machte; gab ihnen nur seine »moralische« Garantie; hatte ihre Qualität zu controlliren u. Discontunfähige zu verwerfen. Erhielt f. seinen Dienst 1/8% v. Schuldner; Gläubiger zahlte nichts. Einge Makler discontirten jährlich f. 7–8 Mill. £ Wechsel. (414) (415)

Von 1808 geht B. o. E. wieder blind ins Geschirr, auf Profitjagd; benutzten den Kampf mit Napoleon etc, der gesellschaftliche Controlle v. ihnen ablenkte.

Wechselkurs sich verschlechternd, wenn auch allmählig, während des ganzen Jahrs 1808.

Auf Paris:

  • Januar fing an mit 1£ = 24f., fiel auf 23f. 16C. v. April bis August;
  • Anfang September 23f. 4C., Ende Sept. 22 fcs 16; November 21f. 16; December 22f. 4.
  • Fiel so zwischen Januar u. November um 12%.

Auf Hamburg: fiel November auf 31s. 3gr. Banknoten (of B. o. E.) waren wieder entwerthet.

Goldankauf unter such circumstances out of question; Regierung nahm v. Bank für £1,035,000 »Hilfe«.

Goldvorrath der B. o. E. fällt um £2,363,000; da die B. o. E. an Private nichts davon gab, erhielt also Regierung nicht nur das neue loan v. Bank in Gold, sondern liess sich von ihr auch Gold zahlen auf ihre Deposits u. im Austausch f. B. o. E. notes. (p. 416)|

97

Waaren u. Fondsbörse 1808: Der »solide« Zustand v. 1805–6 ging 1807 in »lebhaften« u. 1808 in »fieberhaften« über.

Auf Waarenmarkt darauf gerechnet, dass Napoleon hinderlich der Zufuhr v. Rohmaterial u. Colonialwaaren, Unkosten u. Risico der Zufuhr wachsen würden, Preise sich hoben u. »noch mehr steigen« würden. Preise daher mit aller Gewalt in Höhe getrieben u. dabei, dass Hamburger Kaufleute nicht hinter englischen zurückblieben.

Einfuhr Ausfuhr.
1800 £30,570,000 39,471,000
1801 39,786,000 39,731,000
1802 29,826,000 * 45,102,000
1803 26,623,000 36,128,000
1804 27,829,000 37,135,000
1805 28,561,000 38,077,000
1806 26,899,000 40,875,000
1807 26,734,000 37,246,000
1808 26,796,000 37,275,000
1809 31,751,000 * 47,371,000
1810 * 39,301,000 * 48,439,000
1811 26,510,000 32,890,000
1812 26,163,000 * 41,716,000
1813 ? ?
1814 33,755,000 * 45,494,000
1815 32,987,000 * 51,603,000
1816 27,432,000 * 41,658,000

1807/8: Ausfuhr v. England gefördert durch Freisetzung der spanischen Colonien in Südamerica, wo Engländer auf grossen Markt rechneten. Tolle Handelspeculation darauf; den v. tropischer Hitze geplagten südamerikanischen Wilden sandte sie warme KleidungsZeuge zu u. Schlittschuhe, aber auch facettirte Crystallservice etc. (Tooke, I)

Eifrige Gründung v. Actiengesellschaften; darunter jedoch nur 2 Banken.

Notenausgabe der B. o. E.
Erstes Viertel Zweites Viertel Drittes Viertel Letztes Viertel. Erstes Halbjahr. Zweites Halbjahr
Kleine Noten. Grosse Noten. Kleine Noten. Grosse Noten. Kleine Noten. Grosse Noten. Kleine Noten.

Grosse

Noten.

1807 4,230,000 12,427,000 4,059,000 12,732,000 4,230,000 12,745,000 4,142,000 12,257,000 1807 16,724,000 16,687,000
1808 4,121,000 12,524,000 3,995,000 13,189,000 4,114,000 13,060,000 4,163,000 13,260,000 1808 16,954,000 17,804,000
1809 4,335,000 13,505,000 4,549,000 13,978,000 5,195,000 14,144,000 5,478,000 14,465,000 1809 18,214,000 19,642,000
1810 5,898,000 14,544,000 6,165,000 15,177,000 7,094,000 17,076,000 733,000 16,874,000 1810 20,894,000 24,189,000
1811 7,237,000 16,096,000 7,335,000 16,274,000 7,562,000 15,717,000 7,495,000 15,413,000 1811 23,471,000 23,094,000
 Bemerkung von Marx zur eigenen Orientierung. Er war in der Zeile verrutscht.
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(1807 steht oben)
Circulation der Privatbanken u. der B. o. E.
Private banks. B. o. E. Zusammen. Private Banks. Bank of England Summe
1809 £16,953,000 18,928,000 35,881,000 1814 22,709,000 26,901,000 48,610,000
1810 21,819,000 22,541,000 44,360,000 1815 19,011,000 26,886,000 45,897,000
1811 24,453,000 23,282,000 44,735,000 1816 15,096,000 26,574,000 41,670,000
1812 19,944,000 23,237,000 43,181,000 1817 15,898,000 28,274,000 44,172,000
1813 22,597,000 24,023,000 46,620,000 1818 20,507,000 27,220,000 47,727,000|
98

1808: Seit 25 August Regierungschuld an Bank schon anormal hoch = £15,018,000. Drückte daher im folgenden Jahr relativ nicht schwer auf Bank. Noten der B. o. E., wie erwähnt, entwerthet; Wechselkurs schlecht; die Bankdirection contrahirte ihr Wechselportefeuille sehr schwach; in 1ster Hälfte des Jahrs um £790,000, in 2ter nur um £478,000. Dagegen stieg ihre Notencirculation, in Folge v. loans an Regierung, in 2ter Hälfte des Jahrs v. £16,687,000 (in 2ter Hälfte v. 1807) auf £17,304,000, hence um £617,000. (417)

1809: Speculationsfieber dauert fort; »viel« Geld daher nöthig; der auswärtige Handel (namentlich auch Einfuhr v. Ausland) wuchs trotz Napoleon’s Massregeln  Bemerkung von Marx.
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⦗über die Methode hiervon u. den wirklichen Nachtheil, den Napoleon den Engländern zufügte, sieh Cobbett
. So z. B.: Einfuhr v. Wolle z. B. für £6,846,000 gegen £2,354,000 in 1800; von Hanf zu 533,000 Centner gegen 257,000; Talg um 353,000 gegen 148,000 im vorigen Jahr. Der Handel in diesen Waaren mit grossem Risico verbunden. ([417,] 418)

Die Einfuhr wuchs 1809 gegen voriges Jahr um £4,955,000
Die Ausfuhr £10,096,000 (um mehr als 25% gegen 1808)

Bei der Gefahr, dem [sich] Handel mit England aussetzte, musste es für alles baar zahlen. Dagegen, wegen derselben Gefahr, Return f. Ausfuhr nur in längerer Frist zu erwarten. Hence »Bilanz« sehr ungünstig f. England, noch verschlechtert durch die auswärtigen Regierungsausgaben; ferner dadurch verschlechtert, dass Handel auf englischen Schiffen zu führen gefährlich; Engländer mussten daher selbst ihren (europäischen) Handel in fremden Schiffen führen u. enorm dafür blechen. Nach Tooke ([vol.] I) Unterschied zwischen Frachten (freights) f. 1809–12 (vergl. mit denen v. 1839) an 1000, 1200, 1333, 1666, 1900 u. selbst 4800%; ein Schiff, nur 4000£ altogether werth, konnte in einer voyage v. Bordeaux nach London 80,000£ St. verdienen. Märsche u. Contremärsche nöthig; z. B. englische Transporte mit Zucker, Kaffee, Taback u. Baumwollgeweb gingen v. England nach Saloniki, wurden dort überladen auf Maulesel u. Pferde, gingen über Serbien u. Ungarn nach Wien, v. dort weiter nach Deutschland u. selbst nach Frankreich. Seide aus Bergamo ging nach England über Smyrna od. Archangel. Die »Feldzüge« der englischen Waaren analog den »Feldzügen« Napoleon ’s; bes. schwierig im Anfang, d. h. 1809.

Zu alle dem begann wieder 1809 die Getreidetheurung; Sept. 1809 Preis v. qr vertheuert über 102sh.

Wechselkurs: Auf Paris: Januar = 22f. 4; 14 Febr. 20f. 19 bis 9 Mai, nach einer Woche = 20f. 1, blieb so bis 24 October, fiel dann f. folgende 2 Wochen auf 19f. 6, stieg bis 14 Nov. auf 19f. 19, blieb so bis Ende des Jahr. Fall vergl. mit Anfang des Jahrs: 9%, mit normalem Niveau = 25%.

Unze fremden Goldmünze (damals reiner als englisch Gold u. seine Ausfuhr nicht verboten wie die der engl. Münze) bei normalem Zustand = 80sh., seit Februar 1809 = 91sh.; bedeutete dass B. o. E. notes entwerthet u. zwar um mehr als 12%.

Unterdess Bank of England exploitirend das Speculationsfieber, trots ihrer »Valuta«krisis.

Commercielles Wechselportefeuille:
2tes Halbjahr 1808 schon gegen erstes gewachsen um £478,000 
Letzten Viertel 1808 belief es sich auf £13,238,500; stieg darüber:
Erstes Viertel 1809 at once um £1,725,000 
Zweites Viertel 〃 nimmt ab um geringes: um £: 286,000 
Dritten Viertel um einen Schlag vermehrt um 1,155,000 
letzten Viertel 〃 vermehrt 〃 588,000 
Erstes Viertel 1810 ditto 〃 3,363,000 
Zweites 〃 〃 〃 〃 408,000 
Drittes 〃 〃 1,294,000  |
99

1809–10: Bank hat Ende des 3 Viertels 1810 colossales Wechselportefeuille v. £21,482,400; jetzt stops das Bankdirectorium, aber nicht freiwillig; in letztem Halbjahr 1810 Siedepunkt erreicht u. im Herbst platzte die Seifenblase. (Report of Commons Committee of 1811: on the state of commercial credit) Commercielle industrielle Crise neben der Finanz (Geldpapier) Crise. (418–20)

B. o. E. Notencirculation wuchs entsprechend mit Wechselportefeuille.

  • Im Lauf v. 1808 begleitete die Ausdehnung der Discontoperation nur vermehrte Ausgabe »grosser« Noten, im letzten Viertel um 736,000£ gegen 1stes Viertel 1808
  • Erstes Halbjahr 1809, neue Notenausgabe nur als Futter f. Speculation, »grosse« Noten vermehrt um weitere 698,000, während Betrag der »kleinen« ungefähr gleichbleibt.
  • Im 2t Viertel 1809 gegen 1stes Viertel 1808 gewachsen Circulation der »grossen« Noten um £1,454,000; der »kleinen« nur um £434,000
  • Zweites Halbjahr 1809 schlagen zugleich mit der Speculation die Noten der B. o. E. schon tiefer ein. Die durch die Speculation hervorgerufne Erhöhung der Waarenpreise erzeugt auch verstärkte Nachfrage nach »kleinen« Circulationsmitteln.
  • Letztes Viertel 1809 circuliren mehr als im 1st Viertel: »Grosse« Noten um £960,000; »kleine« um 1,140,000 [.] Offenbar, dass »grosse« Noten in Bank gen »kleine« ausgetauscht wurden.
  • Zweites Viertel 1810 vermehrt gegen letztes Viertel 1809 »kleine« Noten um £691,000, »grosse« um 〃712,000
  • Zur Zeit der Handelscrise, 3tes Viertel 1810, Circulation der »kleinen« Noten angewachsen auf £7,094,000, (vgl. gegen 3,995,000 2t Viertel 1808) Circulation der »grossen« Noten auf 16,874,000 (gegen 13,189,000 ditto)
  • Verglichen mit angegebnem Ausgangspunkt gewachsen Circulation der »kleinen« Noten um 3,099,000; die grossen um 3,887,000
  • So sprang, salto mortale, in etwas mehr als 2 Jahren Notencirculation um £6,986,000 od. um 35%
  • Vergleicht man mit 2 Jahren endend 2tes Viertel 1808 (Period of „sound“ trade), so wuchs damals die Circulation »grosser« Noten um £764,000, während die der »kleinen« abnahm um 433,000; Gesammtzunahme v. £331,000 od. blos um 2%. (420–22)

Die Provincialbanken blieben 1810 nicht hinter der B. o. E. zurück; Vermehrung ihrer Anzahl um 38, ihrer Papiercirculation um £4,866,000 od. um 29%.

Gesammt Papiercirculation Grossbritanniens wuchs v. £35,881,000 in 1809 auf £44,360,000 in 1810, i. e. um £8,479,000 od. fast 1/4 (um 24%) (Lords Committee of 1819)

Zuerst erhebt Stimme gegen Bank of England der damals unbekannte Börsenmäkler (broker) David Ricardo ; Sept. 1809 erschien in Morning Chronicle ein Brief Ricardo’s, zeigend dass Fall des Wechselkurses (1809) geschuldet Ueberausgabe v. Papier. Bald darauf als Brochure gedruckt: „The high price of bullion a proof of the depreciation of Banknotes.“ (p. 422 sq.)

1 Feb. 1810 schlägt Horner in H. o. C. Ernennung v. Untersuchungscommittee vor; angenommen; begann ihre Arbeiten Ende Februar. (424)  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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(Das ganze Gesindel ahnte so wenig die imminent Crisis, dass in Lordsitzung v. 8 Febr. 1810 Opposition u. Regierung |100 zanken, wem die „glänzenden“ Erfolge des Landes zuzuschreiben.)

Experten vor Bullioncommittee. (p. 425–437)

(Sieh p. 429, Note †. Aussage des anonymen foreign merchant before Bullion Committee „das Schöne in England, dass hier allein ⦗im Gegensatz zu continentalem Europa⦘ die Regierungsloans von Bank ihr sehr rasch zurückgezahlt“ werden  Bemerkung von Marx.
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was, certainly, no merit of the B. o. E.
 Zusammenfassende Bemerkungen von Marx.
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⦗Aussage aller Experten before Bullion Committee constatirt, dass 1810 alle Goldcirculation aufgehört in Grossbritannien⦘ ⦗alles Gold aus Circulation verschwunden.⦘
F. Baring giebt zu ib., dass die kleinen (1 u. 2£) [Noten] die Goldmünze aus Circulation verjagt haben⦘ (Die governor, subgovernor u. Directoren der B. o. E. gaben in keiner Weise zu, dass Contraction der Notencirculation u. Wiederherstellung of cash payment irgendwie nützlich)  Bemerkung von Marx.
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(Quite the contrary!) (würde nichts am Wechselkurs ändern!)
(Nach dem Governor der Bank – Whitmore – macht der hohe Bullion(Gold)preis im Ausland die Inconvertibility der Noten nöthig) (der  Zusatz von Marx.
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naive
deputy governor: Pearse: der ungünstige Wechselkurs mache Herstellung der Convertibilität der Noten unmöglich; mit letzterer müsse sich Notenausgabe nach Wechselkurs reguliren, also bedeutend contrahirt werden – u. solche Contraction erfordere entsprechende Contraction der Discontoperation! Letzteres würde den Handel ruiniren u. grade, um das zu verhindern, habe die Suspension stattgefunden!)

Juli 1810 Arbeiten des Bullion Committee beendet, Mitte August sein Bericht dem H. o. C. vorgelegt (The Bullion Report) (p. 437–450.)

( Zusatz von Marx.
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Hauptpunkte in Bullion Report:
bei „sound“ Geldcirculation, kann keine Nachfrage nach Gold seinen Marktpreis über seinen mintprice steigen machen u. dies zeigt sich auch thatsächlich »auf europäischem Continent« (Hamburg, Holland) »Gold aus Circulation in England verschwunden; aber nicht seiner Seltenheit wegen; auch 1809 viel Gold gesendet nach England von Westindien u. Südamerica. Die letzteren Ereignisse in Spanien u. Portugal, zugleich mit der Seeherrschaft England, machten letzteres zum Kanal der Zufuhr der Minen Neuspaniens u. Brasiliens,  Zusatz von Marx.
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(den Hauptquellen v. Gold u. Silber in 1ster Hälfte des 19 Jhdts.)
; von dort wandern sie nach der ganzen übrigen Welt. Hence können Engländer in erster Hand sich mit hinreichendem Vorrath derselben versehn. Differenz hier zwischen Markt- u. mintprice v. Gold nur entspringbar: aus den Prägekosten der Goldmünze  Zusatz von Marx.
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(in England von Regierung getragen)
, v. Verschleiss der circulirenden Goldmünze od. durch gesetzliches Verbot der Umschmelzung der Goldmünze in Barren u. ihrer Ausfuhr über Grenze. Letztre 2 Ursachen können in England auf den Preis des Goldes zum Belauf v. 51/2% wirken.

Neue Ursache jener Differenz, seit Suspension des cash payments, die Inconvertibilität der BankNoten – u. daher übermässige Zettel-Ausgabe. Die Zettel nicht exportirbar, noch an ihrem Ausgangspunkt returnirbar f. Gold; stocken daher in den Circulationskanälen u. erhöhen stufenweis die Waarenpreise.

Normale Grenze des Falls des Wechselkurses die Transportkosten des Goldes aus einem Land ins andre; diese können manchmal sehr zunehmen; in den ausserordentlichen KriegsUmständen für England zu 7%; was darüber hinaus [geht, ist] Folge der Entwerthung des Papiergelds. Unter jetzigen (Inconvertibility) Verhältnissen schwer die Verbesserung (correction) des Wechselkurses; fand bis 1797 statt durch Abfluss v. Gold od. Contraction der Notencirculation. Commission zeigt auf Erfahrungen v. Nordamerica, Austria, Portugal u. Grossbritannien selbst hin.

Umfang der PapierCirculation der Provincialbanken abhängig v. der der B.o.E; indem man deren Noten inconvertibel, hat man B. o. E. zum Regulator der nationalen Circulation gemacht. Früher (vor 1797) achtete die B. o. E. auf Wechselkurs, zwar nicht direct; aber sie contrahirte ihre Notencirculation, sobald Goldabfluss, um den letzteren to stop; jetzt nicht mehr, da sie kein demand for gold mehr zu befürchten. Preis des Goldes u. Wechselkurs müssen auch bei inconvertiblem Papiergeld die Ausgabe des letzteren reguliren.

Mit der Inconvertibility, fand Bank keinen Grund mehr zur Beschränkung des »Discont«, so profitlich f. sie u. zugleich ihre Popularität in commerciellen Kreisen sichernd. Was die Regierungsinteressen betrifft, so sind sie Sache des Parlaments, nicht der Bank.

Die Bankdirection übersieht Unterschied zwischen loan v. Capital an einen Kaufmann u. vermehrter Zufuhr von Circulationsmitteln. Jeden neuen loan jetzt an Kaufmann effectuirt durch zusätzliches Circulationsmittel, wodurch die |101 Gesammtmasse der letzteren entwerthet wird.  Zusatz von Marx.
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⦗i. e. werden kann⦘
Durch die Suspension abgeschnitten Rückfluss jeder überflüssigen Quantität v. Circulationsmitteln zur Bewahrung des v. ihnen vorgestellten Kapitals. Diese Noten müssen in Circulation bleiben, so lange nicht fällig der Termin der Wechsel auf deren Discont sie ausgegeben werden. Und bei ihrer endlichen Rückkehr begegnet ihnen schon neuer Sturm v. Noten ausgegeben bei Discont neuer Wechsel. Jede Erneuerung der Discontoperation erneuert diesen Process. Tritt kein Wechsel in in Betrag der discontirten Wechsel, so entspricht ihm Summe der Creditzeichen, die beständig in Circulation bleiben. Die Ausgabe dann blos durch den Grad des Speculationsgeistes bestimmt.

Was die Operationen der B. o. E. weiter gefährdet: Gesetzliches Maximum ihrer Discontrate = 5%; viele auswärtigen Handelsprofite in letzterer Zeit viel höher als 5%: hence praktisch no limit f. demands für Noten von Bank. Letztere  Zusatz von Marx.
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(gesetzlich gebunden)
ignorirt die Marktrate des Disconts.

Die Bank selbst gesteht die Unmöglichkeit zu[,] »alle« ihr präsentirten »guten« Wechsel zu discontiren; widerspricht also ihrem Princip der blosen Regulation by „demand“ (auf angeblich »gute« Wechsel)[.] Sie operirt ohne »alles« Princip – ausser ihrer Willkühr; dies natürlich; das »Unnatürliche«, das dass sie ohne Controlle verfügt über die nationale Geldcirculation.

  #e432 Die BIS notenausgabe.°] Bei Kaufman, II, S. 443/444. - Hervorhebungen und Bemerkungen in Klammern von Marx.
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Die Commission (das Bullion Committee) kannte nicht die Höhe der Circulation der Privatbanken. Sie hebt aber Wachsthum der B. o. E. Notencirculation v. 1797–1809 hervor (bis zu 211/4 Mill. £); namentlich habe die Vermehrung durch die »kleinen« Noten stattgefunden 1799–1802 u. v. Mai 1809 – Mai 1810.

Commission schreibt die Notenvermehrung hauptsächlich der »Discont«operation vor zu; über die BankAnleihen an Regierung täuschte Bank o. E. sie absichtlich; machte sie nur bekannt mit ihren directen Anleihen an Regierung, nicht mit dem Betrag der auf offnem Markt ausgegebnen, aber unverkäuflichen u. v. B. o. E. zu ihrem Nominalbetrag übernommenen Exchequerbills. Tooke wiederholt die Urtheile der so absichtlich irregeleiteten Commission, ohne sie zu corrigiren, obgleich alle Lücken ausgefüllt durch das Material des Parlamentarischen Committees v. 1819.

das Committee wagte nicht v. Bank die absoluten Zahlen über Umfang der Discontoperation zu verlangen; nur die »proportionellen« Ziffern über die changes ihres commerciellen Portefeuille in verschiednen Jahren. Auch dies wurde ihr verboten zu drucken. Nach dem Committee (Bullion) der absolute Umfang der Discontoperation an sich nicht schädlich, sondern weil dienend zu überflüssiger Papierausgabe. „The numerical amount cannot be considered as at all deciding the question, whether such paper is or is not excessive.“ Geschwindigkeit des Umschlags eben so entscheidend als Quantität. Committee zeigt nach[,] wie seit 1797 (Suspension) das Bankgeschäft sich entwickelt u. mit ihm Geschwindigkeit u. Oekonomie des Umschlags; bankers drafts (cheques) bedeutend vermehrt; „Clearing House“ und »Wechselmäkler«; Konkurrenz der Provincialbanks schränkt B. o. E. circulation in den Londoner Kreis ein. Hence um so weniger Bedürfniss für so bedeutende Zunahme der B. o. E. notenausgabe.

  #e433 Die BIS extention“.°] Bei Kaufman, II, S. 445. – Hervorhebungen – außer „constanten“ und „temporären“ - sowie Bemerkungen in Klammern von Marx.
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Die Erweiterung der B. o. E. circulation, sagt committee, hat nicht zu dienen dem constanten Bedürfniss der Uebereinstimmung zwischen Umfang des Handels u. Umfang der Circulation, sondern nur dem temporären Bedürfniss der Crisenepochen irgendwo Stütze zu finden innerhalb des allgemeinen Panic’s; als Mittel gegen das allgemeine Misstrauen, dem unser System des Papiercredits nothwendig ausgesetzt.

Die PapierCirculation der Provincialbanken Ueberbau über dem Papier der B. o. E. Sie in cheque gehalten durch Auswechselbarkeit ihrer Noten gegen die der B. o. E.; letztere durch convertibility der eignen Noten gegen Gold. Aber die Möglichkeit für die B. o. E. überflüssige Noten auszugeben, producirt dieselbe Möglichkeit f. B. o. E.

„the foundation“ (B. o. E. note circulation) being enlarged, the superstruction (provincial notes issued) admits of a „proportionate extention“.

Committee: handle es sich nur um Palliativ, so würde sie vorschlagen grösseren Antheil des governments an den Profiten der B. o. E. v. Ueberausgabe v. Notes. Sie betrachtet (im Gegensatz zu Ricardo ) convertible Notencirculation as „one of the greatest practical improvements, which can be made in the political and domestic economy of any state“. Bedauert, dass inconvertibility gemacht „a permanent war measure“. Schaden für die Besitzer v. fix revenues u. Gläubiger, ungebührlicher Nutzen f. Staatskasse etc

Am meisten leiden davon die Arbeiterklassen, deren Einnahmen am wenigsten leicht sich erhöhen u. die sich mit der grössten Mühe den veränderten Umständen accomodiren. |102 Nach VerLauf v. 2 Jahren soll suspension of cash payments aufhören.)

Bericht des Bullioncommittees rief einen der literarischen Stürme für u. wider  Bemerkung von Marx.
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(meist letzteres)
hervor, die in England schon seit 17 Jhdt alle wichtigen gesellschaftl. Fragen begleiten. (450) (1810–1812) Auf Seiten der Bank o. E. commercielle industrielle Majorität; wollte keine Beschneidung des Disconts u. Circulations-Contraction. (452) Dann die Regierungspartisans; welche welchen Regierung grade damals eröffnete neue Periode grandiosen Missbrauchs der Ressourcen der B. o. E. (l. c.)

Die Aussagen der B. o. E. Directoren vor Bullioncommittee von Ende Februar bis Ende Mai 1810; grade damals rasten selbige Directoren mit Ausgabe v. Noten vermittelst erweiterter Discontoperationen; belogen das Committee direct, diese »unschuldigen Lämmer«. (453)

Sie arbeiteten nur für »Ermunterung des Handels«; aber handelten damit gegen die v. dem Committee ausgesprochnen Ansichten über die ihnen zukommende Rolle während Crisenepoche. Als die Crise hereinbrach, überliessen sie Handel seinem Schicksal.

Im letzten Viertel 1810 verminderten sie ihr Wechselportefeuille um £2,650,000 u. im ersten Halbjahr 1811 weiter um £4,285,000; also während der Panic Zeit, wo jede Stunde Bankerutt brachte u. B. o. E. einzige Stütze des Handels forderte sie v. ihm zurück Zahlung für £6,935,000. (Sieh Rede v. Johnston , Unterhaus, 19 Juli 1811)

Parlamentsdebatten 1811, zunächst über Mittel zur Abhilfe der Crisen, 1, 7, 11 u. 18 März in Unterhaus, Oberhaus 28 u. 29 Mars u. 1 April 1811. Committee (zur Abhilfe) v. Unterhaus ernannt 1 März, legte Bericht 7 März vor; Staatshilfe v. 6 Mill. durch Ausgabe v. Exchequerbills; angenommen.

Robert Peel (der spätere »Grosse«) (Sieh p. 455 *)

Während der Debatte: Huskisson: „the race of old English merchants, who never could persuade themselses themselves to go beyond their capital  Bemerkung von Marx.
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⦗hence Furcht der altmodischen Kaufleute in allen Ländern vor Wechseln u. deren Discont⦘
was superseded by a set of mad and extravagant speculators, who never stopped as long as they could get creditCommerce had become a sort of wholesale gambling.“ (455)

Lord Granville in Oberhaus: „Das jetzige System (der B. o. E.) loans u. discounts, erzeugte Erweiterung der Notenausgabe, entwerthete die Banknoten; schaffe fiktive Capitalien u. übernatürliche Kräfte um Handel über alle rationellen Schranken zu treiben. Der so aus Rand u. Band getriebne Handel verlange seinerseits neue Notenausgabe, um ihn mit neuen Capitalien zu versehn. So unterstützen sich übermässige Notenausgabe u. Speculation wechselseitig; die Speculation ruft neue Notenausgabe, letztere neue Speculation hervor, etc bis Crise dem Ding Ende macht pro tunc. B. o. E. Profitcher dabei, aber auf Kosten des Publicums; after all B. o. E. nichts als ein Handelsgeschäft, existirend um Profit zu machen; schuldig Regierung u. Parlament, die’s erlauben.[“] (456)

1811 5 April 1811 (Ordnung der Debatten über Bullioncommittee in H. o. C. festgestellt.)  Bemerkung von Marx.
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⦗Erst 29 April (in committee of the whole House) Horner [,] Präsident des Bullion Committee legt dessen Vorschläge vor etc (sieh Cobbett ) u. Debatte darüber eröffnet⦘

In Sitzung v. 5 April 1811 Huskisson macht Motion zur »Veröffentlichung« der dem Committee mitgetheilten Angaben der B. o. E. über ihr Wechselportefeuille f. einige Jahre; sie sagte, sie gebe nur Papier bei Discont v. »soliden Wechseln« aus; Huskisson wusste, dass sie nach der Crise v. 1810 ihr Portefeuille contrahirt, aber nicht ihre Notenausgabe. Hätte Husk. ihre Statistik f. 20 Jahre gehabt, so konnte er die ganze Verlogenheit des evidence der Directoren nachweisen. Abgelehnt v. H. o. C.

Sitzung v. 25 April 1811: Motion eingebracht in H. o. C., B. o. E. solle die Angaben liefern über die Summen der Exchequerbills »gekauft« v. B. o. E. ⦗sie wollte grade geheim gehalten halten, was sie in dieser Form der Regierung pumpte[⦘]. Abgeschlagen. (457, 58) Dies der Regierung um so gelegner, als sie namentlich in Frühling u. |103 Sommer 1811 ihre Schuld durch »Anleihen« v. Bank, worüber sie verpflichtet dem Parlament Rechenschaft zu geben um £1,637,000 erhöht hatte (ihre laufende Schuld an Bank hatte Anfangs 1810 gestanden auf £15,017,839.) (458, 59) Ausserdem wuchs während dieser Periode die Schuld der Regierung nicht auf offnem Markt realisirbarer u. v. Bank übernommener Exchequerbills um £6,042,000; so die Regierung, in Folge theils öffentlicher, theils geheimer Verständigung mit der Bankdirection, hatte ihre schwebende Schuld an Bank o. E. getrieben:

26 Febr. 1811 – auf £18,069,000
26 August 〃22,697,000. Begreiflich danach warum Regierung u. B. o. E. einander so lebhaft unterstützten in den damaligen Parlamentsdebatten. (459) (cf. hierüber p. 459 Note *) (Citat aus einer Parlamentsrede v. 25 April.)

11 April 1811 legte Horner dem H. o. C. seine resolutions (im Namen des Bullioncommittees) vor, 24 April Vansittart . (Er schlug hinter den Coulissen dem Horner vor, er wolle seine Resolution zurücknehmen, wenn Horner dasselbe thue u. Ernennung neuen Committés zur Revision der Geschichte vorschlage.[)] (459, 60.)

Montag 6 Mai 1811 beginnen Debatten über Bullion-committee (i. e. Horner’s Resolutions) dauerten 7 Tage bis 15 Mai (14 Mai Rede v. Johnston sieh 460 Note *) (p. 461–482)

Standard (Masseinheit) of money, sagten die Bankvertheidiger, ist das woran Entwerthung der Banknoten gemessen; such a standard eine Phantasmagorie; also auch keine Entwerthung der Banknoten (woraus folgt: Banknoten können überhaupt nicht entwerthet werden) Vansittart sagte u. a. „the whole interest of the national debt might have been paid in crocked sixpences, if the directors of the Bank had thought fit“. Derselbe Bursche sagte später: „he had never argued or imagined that this country could, with safety, persist in upholding a paper circulation, without a fixed standard of value“ u. versicherte dann wieder 24 Mai 1819: „he by no means wished to shrink from any opinions which he had formerly (1811) avowed“. (462–63) Die grossen Männer Old Rose, Vansittart, Castlereagh gegen Regulation durch Wechselkurs: dass dann »Geldcirculation in Willkühr der Händler mit Foreign bills of exchange« gestellt. Nach Rose hatten vor der Suspension 1797 circulirt 40 Mill. £ St. in klingendem Geld; nach wissenschaftlichen Forschern nur 22 Mill. £. ( Tooke )[.] Selbe unterstellen, dass 1806–7 in England noch ungefähr 5 Mill. £ baares. (462, 63) Castlereagh mit gewohnter Unverschämtheit: „the increase of the Banknotes has been gradual and moderate“. (464) Denuncirten Bullionists als Napoleonisten. (l. c.) Die hohen Dividenden der Bank seien natürliche Früchte der Entwicklung des Handels. (l. c.) In Schottland treibe man alles ohne Metallgeld. (l. c.)

(Bester Redner auf Seiten der Bullionists – Canning ) Henry Thornton (sprach 6 Mai): Quantum Geldes wirkt auf Waarenpreis; Gold [ist] Waare; Wechselkurs drückt Preis dieser Waare aus. (465) ( Vansittart dagegen: „the price of bullion depends on causes peculiar to itself, and has no connection with the prices of other commodities“. (vgl. p. 466, 67) (*) (In Henry Thornton’s Rede, 467, N. *, Regulation des Banknotesissue durch Wechselkurs zuerst ordentlich auseinandergesetzt.) Horner wies nach: Gold gegen Silber gestiegen; aber die Banknoten eben so entwerthet gegen Silber als Gold. (467) Parnell u. Canning: Agio auf Gold augenscheinlicher Beweis der Entwerthung des Papiers. (468) Dieselben: Die Napoleon’schen Decrete wirkten noch nachheiliger nachtheiliger auf Hamburg u. Amsterdam; aber ohne Wirkung daselbst auf Wechselkurs. (l. c.)

8 Mai (1811) sagt u. a. Parnell: „the establishment of this (the B. o. E.) Bank has been a great national misfortune. All the good that has been done by it might have been fully as well afforded to the public by the establishing of several banks etc etc ⦗bei free banking⦘. The whole of our commerce could not be under the management of 24 merchants … such a monstrous state of things could never have existed in this great country, as that of all its best interests being subservient to the caprice, the ignorance or the misconduct of 24 merchants.“ (468, 69) Thornton schloss seine Rede damit: Bleibt das entwerthete u. sich verschlechternde Papier zu lang in Circulation, dann ohne Verletzung der Rechtlichkeit Rückkehr zu Baarzahlung unmöglich; u. dann entspringe nothwendig „struggle“ über »die maintenance of the standard of our coin Bemerkung von Marx. – Siehe Karl Marx: Zur Kritik der politischen Ökonomie. Erstes Heft. In: MEGA II/2. S. 153/154.
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⦗wie später 1819 v. den little shillingmen in Birmingham geschah⦘
(469–70) ( Horners resolutions verworfen mit bedeutender Majorität; dies genügte der B. o. E. nicht u. dem ministry; Vansittarts Gegenresolutions nun debattirt; was verlangt, feierliche Sanction des v. der B. o. E. befolgten Regimes)

13 Mai 1811 brachte Vansittart seine 17 Conter-resolutions vor. ⦗Hauptargument Vansittarts: Bestimmung des mintprice des Goldes Prärogativ der Krone; Banknoten (nominal) drücken diesen mitprice aus ⦗i. e. Pfund heisst Pfund⦘; Marktpreis des Goldes hat nichts mit Sache zu thun.⦘ ⦗Beide Seiten unklar darüber, was Standard, Massstab der Preise meint; dass es nicht Werth des Goldes, sondern Name für bestimmtes Quantum dieses Metalls⦘ Ein Redner, ob besoffner Anhänger der B. o. E., oder aber Ironiker sagt u. a. |104 „Ich liebe diese affaire nicht … est es ist alles Humbug … Einige gentlemen sagen: die Guinea stand früher einmal 20sh., jezt 21, manchmal 24. Warum, wenn das so, es nicht sagen? … Warum sollte die Guinea nicht auf 24s. stehn? … Sie schwatzen allerlei über das, was aus unsrem Gold geworden. Die einen sagen: es ist verschwunden; die andern: man hoards it, man schafft es über die Grenze. Aber alles das ist einerlei. Was hindert uns eine Geldcirculation zu haben, die niemand fortjagen kann? Das Volk wird nichts dagegen haben. Es erkennt alles als Geld an, was ihr ihm befehlt, selbst Talglichter, wenn sie nur nicht schmelzen in den Taschen. Nehmt diesen Plan an u. dann können wir den Feind verachten, so viel wir wollen. Wir können Geld machen aus Leder, aus Austerschalen. Und wenn wir den Credit nur für ein Jahr aufrecht erhalten, wird Bonaparte uns zu Füssen liegen.[“] (475, 76 Note) (Fuller)

15 Mai 1811 Vansittart’s Resolutions angenommen.

Nun affaire v. Lord King , der Pacht gezahlt haben will in Gold od. in Noten entsprechend der Differenz ihres Werths in Gold[.] Zwischen den Coursen v. 1807 (wann Pachtcontract geschlossen) u. 1811  Zusatz von Marx.
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⦗sieh Cobbett
Lord Stanhope (in Sitzung v. House of Lords v. 24 Juni 1811) 2 Juli 1811 beginnen Debatten in H. o. Lords über Stanhope’s Vorschlag  Zusatz von Marx.
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⦗in fact: annähernde Verwandlung der banknotes in legal tender
Gegen Stanhope: Landsdowne Lansdowne , Grey , Holland , King , Grenville , Lauderdale . (Cf. 479, Note *) Nachdem im Oberhaus der vom ministry verschärfte Stanhop’sche Vorschlag durchgegangen, nun in H. o. C. Hauptredner hier der  Zusatz von Marx.
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miserable, incompetente
Castlereagh . Johnstone bemerkt u. a. „The four northern counties of Ireland still retain all the precious metals in the shape of coin formerly possessed by them.“ ([476–]480) (Note)

22 Juli 1811. Schluss der Debatten in H. o. C. Agio auf Noten verboten; farmers gegen Execution geschützt, konnten in Gericht Noten f. Rent zahlen; Gesetz gültig bis 25 März 1825Gesetz v. 24 Juli 1811⦘ ⦗Dies auch f. Schottland, aber nicht Irland.⦘ (Feigheit des governments; wagte nicht direct Empfang der Noten compulsory zu machen) (Praktisch konnten nun aber B. o. E. u. Regierung thun was sie wollten) Die Regierung u. Bank hatten erreicht, dass Parlament die Entwerthung der Banknoten officiell niederstimmte grade 1811, wo Crise die Last der Notencirculation, höher als je vorher, am wenigsten tragen konnte u. Entwerthung der Noten daher am handgreiflichsten.

  #e462Zustand BIS 1800)°] Hervorhebungen und Bemerkungen in Klammern von Marx.
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Zustand der britischen Finanzen: Budget Deficite von 1793–1816:

Budget Deficite.
Deficit: 1793 = £3,183,000; 1794 = 7,646,000 (mehr als verdoppelt), 1795 = £18,601,000 (wieder mehr als verdoppelt); 1796 = 18,173,000; erreicht 1797 die Höhe v. 25,277,000 (beinah verachtfacht seit 1793)
Fällt dann wieder auf: 1798 = £19,511,000; 1799 = 17,650,000; 1800 = 18,604,000; 1801 = 19,289,000
Steigt: 1802 über das Maximum v. 1797, nämlich auf £26,699,000.
Fällt: 1803 = £12,985,000; 1804 = 8,976,000; 1805 = 11,881,000; 1806 = 17,799,000.
1807 = 11,525,000. 1808 = 7,613,000 (unter die Höhe v. 1794); 1809 = 9,893,000;
1810 = 11,060,000; 1811 = 10,512,000; 1812 = 13,884,000;
Steigt 1813 = £25,772,000 (höher als 1797, fast so hoch wie 1802)
1814 = £37,851,000 (höchstes erreichtes Maximum während des Kriegs.)
1815 = £34,750,000; steht 1816 (nach Frieden) auf £18,767,000 (höher als 1800) (p. 482 Note)

Regierung schöpfte mit vollen Zügen aus die Steuer u. Creditresourcen des Landes; nie hatte ein Land solche Opfer gebracht; u. dennoch operirte die Finanzverwaltung wie Regierung, die in verzweifeltster Lage die Volkswirthschaft zu operiren hat. Sie förderte absichtlich den Missbrauch des Papiergelds durch B. o. E. u. zwar zu Zeit, wo ihre ausländischen Ausgaben Maximum erreichten, wo sie rechts u. links Subsidien ausstreute u. selbst so in der schädlichsten Weise auf Wechselkurs wirkte. Land offenbarte dagegen |105 seiner Productivkraft. Die Wirkung der Crise v. 1810 zeichnet sich scharf ab nur bis März 1811; Symptome verbessern sich von da ab; Von der März 1811 vom Parlament votirten 6 Mill. £ Staatshilfe f. Kaufleute u. Industrielle kaum 2 Mill. wirklich verausgabt; Wellington’s Siege in der pyrenäischen Halbinsel öffnete Markt; aber der Panic lag noch in den Knochen; langsame Zunahme v. Ausfuhr, bedeutende Contraction v. Einfuhr.

Waarenausfuhr in wirklichen nicht nominellen (constanten) Preisen.
Jahre. Nach Nordeuropa. Spanien Portugal Gibraltar Malta Levante Irland u. benachbarte Inseln. Britisch America United States Westindien Total
1810 £13,858,000 1,471,000 2,129,000 6,394,000 5,765,000 7,304,000 11,218,000 10,379,000 62,702,000
1811 3,483,000 1,496,000 6,165,000 7,393,000 7,213,000 4,500,000 1,875,000 7,844,000 43,940,000 (483 Note)

 Bemerkung von Marx.
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Dies ist Abnahme v. = £18,762,000; zieht man ferner ab den Zuwachs in pyrenäischer Halbinsel u. über Gibraltar, Malta, Levante (= 5,060,000, so = Abnahme von: 23,822,000 (nämlich die Zunahme nach dieser Seite hin fällt z. Th. mit Kriegsausgaben zusammen)

  #e466Auf BIS 31,284,000.°] Hervorhebungen – außer „Moro“ und „Vansittart“ -, Ordnungsziffern und tabellenartige Darstellung der Fakten sowie Fragezeichen und Ausrufezeichen in Klammern von Marx.
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Auf den Wechselkurs wirkten noch 2 Umstände »besonders«

  • 1) Getreidepreis steigt wieder, namentlich seit März 1811
  • 2) Starke Zunahme des Wachsthums der ausländ. Regierungsausgaben.

ad 1) August 1811 qr wheat = >91sh, October 100sh., December 106.3/4sh.

ad 2) Ausländ. Regierungsausgaben. Nach „Accounts to Bullion Report[“] , N. 70 trassirten v. 1804–1809 die Lord-Commissäre der Treasury Foreign bills f. £15,081,000; davon 1809: 4,162,000.

App. to Commons Committee of 1814 1819 N. 44 enthält die Fortsetzung dieser Statistik f. 1813–18:

1813 £21,817,000,
1814 26,495,000 
1815 20,128,000 
1816 7,802,000;
1817–18: £5,792,000 

Mogo (?): Chronological Record of British Finance (folio) (lithographirt ) giebt für Subsidien an continental Powers:

1794–97 £3,112,000;
1798–1801 £3,258,000;
1809–10 3,455,000;
1811–12 5,038,000;
1813 5,316,000;
1814 11,294,000 
1815 £10,025,000;
1816  Marx setzte die Ziffer 3 mit Fragezeichen in Klammern, weil bei Kaufman die betreffende Stelle schlecht gedruckt ist, so dass man 3 oder 8 lesen kann
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11,08(3?)5,000
;
1817–19 £1,739,000.
Total £54,272,000 49,272,000.

Vansittart , dann noch Chancellor of the Exchequer, giebt f. auswärt. Ausgaben der Regierung:

1811 £15,182,000;
1812 18,533,000 
1813 22,930,000,
1814 31,284,000. (p. 483 u. 84 Note)

Wechselkurs: auf Paris:

  • Im ersten Halbjahr 1810 zwischen 19f. 6 ( Bei Kaufman, S. 484: въ концѣ
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    Anfang
    Januar) u. 21f. 16 (Mitte Juni) f. ganze Frist 7% v. unten nach oben)
  • 2t Halbjahr wieder allmählig herunter, 28 Dec. wieder 19f. 8c.
  • Anfang 1811 Verschlechterung rascher: Januar 19f. 4–8c; zwischen 5 u. 12 Feb. fiel v. 19f. 4 to 17f. 16, blieb so bis 19 März, sank bis 26 März auf 17f. 6. (äusserste Grenze des Kursfalls); unter pari about 33%. (about 1/3) Blieb so einen Monat.
  • Bis Ende Juni = 17f. 16. In 2t Halbjahr 1811 stieg nach u. nach bis 19f. 1c. |
106

Wechselkurs. Auf Hamburg. Vom 26 März bis about Ende Juni 1811 = 26s. 6gr. (p. 484, 85)

Noch im 3t Viertel 1811. Discont Portefeuille der Bank sich contrahirend um £1,569,000. (485)

  #e468 ⦗Die BIS Worts.⦘°] Bei Kaufman, II, S. 485. – Hervorhebungen – außer „Tooke’s“ und „passive“ – sowie Bemerkung „Abgesehn“ bis „Worts.“ von Marx.
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⦗Die Phrase Tooke’s: ([vol.] I): „it should seem that the Bank was as passive in the reduction of its discounts and of its issues between 1810 and 1813, as it has been in the enlargement of them between 1808 and 1810. Bemerkung von Marx.
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Abgesehn davon, dass f. Herrn Tooke die „issues“ auf die dem Bullion Committee verheimlichten unrealisirbaren „Exchequerbills“ nicht existiren, as to the discount „passivity“ of the B. o. E. während der Schwindelzeit, cf. u. a. p. 436–37 das v. F. Baring Gesagte; dass sie ferner „activ“ war in dem plötzlichen Beschneiden des Discounts während Crisis – bedarf keines Worts.⦘
 Bemerkung von Marx.
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⦗Herr Tooke zu zärtlich mit B. o. E.⦘

Notencirculation der B. o. E. 1811 änderte sich wenig:

2t Halbjahr 1810 = £24,189,000;
1 Halbjahr 1811 nahm ab um £718,000
2      〃     〃 weiter um £377,000,  Zusatz von Marx.
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zusammen = £1,095,000.

Diese schwache Notenvermindrung, obgleich Bank f. Wechsel zurückerhielt = 81/2 Mill. £; diese v. commerciell industriellem Publicum erhaltnen Gelder v. B. o. E. der Regierung zur Verfügung gestellt. (485–86)

1812:

Bedeutender Fortschritt v. Getreidetheurung; August qr wheat = 152sh.; Theurung dauerte in ganzem Jahr 1812 u. Theil v. 1813. Schöne Zeit f. landlords u. farmers; hence Speculation in Landkauf; half auch den landbanks, die ihre Geldzufuhr v. farmers hauptsächlich bezogen.

Unterdess Zahl der Provincialbanken abgenommen unter Einfluss der Crise um 42; 1811–12 geringe Aenderung darin gegen 1810–11.

Sommer 1812  Zusatz von Marx.
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⦗wohl in Folge der Verhältnisse (Kriegs) mit U. St.⦘
Befürchtungen über mangelnde Zufuhr gewisser Waaren; hence Befestigung der Preise u. Speculation.

Seit Ende 1812 verbessern sich auch Preise der ausgeführten Waaren;

Im ganzen Jahr steigen Ein- u. Ausfuhr, so dass sie fast wieder Betrag v. 1809–10 erreichen. (486)

Wechselportefeuille der Bank o. E. Darin dies teilweise reflectirt.

October, Nov., Dec. 1811 mittlerer Betrag = £12,988,000 (= about Höhe v. letztem Viertel 1807)
Jan. Feb. März 1812 14,164,000
April – Mai – Juni 〃 13,590,000
Juli – Aug. – Sept. 〃 15,554,000
Oct. Nov. Dec. 〃 13,879,000 (486)

  #e473Regierungsschuld BIS E.°] Hervorhebungen, tabellenartige Darstellung der Fakten und Bemerkung „dies“ bis „Wechseldiscont.“ von Marx.
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Regierungsschuld an Bank:

Ende August 1811 = £22,626,000;
bis Ende August 1812 wenig geändert.
V. 26 Aug. 1812 – 26 Feb. 1813, nimmt Reg. neuen loan v. Bank f. £1,132,000 
u. f. unrealisirbare Exchequerbills 2,724,000 
schuldet daher der Bank 25,894,000 

Gegen Anfang 1810 Regierungsschuld an Bank gewachsen um £10,876,000;  Bemerkung von Marx.
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dies band der B. o. E. einigermassen Hand in Wechseldiscont.
(486 487)  Bemerkung von Marx.
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⦗indirect fielen die Noten ja in Hände der Private London bankers etc u. daher discont der B. o. E. weniger bedurft⦘
|

107

1812: Mittlere Notencirculation

2tes Halbjahr 1811 = £23,094,000 
1st   〃 〃 1812 = 23,123,000 
2tes  〃 〃 1812 = 23,351,000. (p. 487)

Woche vor Ablauf des Gesetzes v. 24 Juli 1811, neue Bill über Zwangskurs eingebracht, bestätigt durch Gesetz v. 5 Mai 1812 (Diesmal auch auf Irland ausgedehnt;) sollte bis 3 Monate nach Beginn der folgenden Parlamentsession dauern.

Gesetz v. 22 Dec. 1812 (3tes über Zwangskurs) hat Frist bis 25 März 1814 (cf. über Parlamentsdebatten 478 487, note).

Wechselkurs: auf Paris: Anfang 1812 = 19f. 1c., Mitte März = 20f. 6c., blieb so bis Ende Mai. Gold stand damals 87sh. 7d. p. Unze, Silber = 76d.

Anfang Juni fängt Wechselkurs an unbedeutend sich zu verschlechtern bis Anfang September; 11 September 1812 = 18f. 60 95, Mitte October = 18f.; Nov. u. Dec. steigt langsam auf 18f. 55. Goldpreis Anfang Octob. 1812 quotirt 106sh., theurer um 28–29sh. als mintprice, um mehr als 36%. ([487,] 488) ⦗Dennoch Motion v. Withbread in H. o. C. Vansittart’s Resolution über Gleichwerth v. Gold u. Papier zu revociren – verworfen 11 Dec. 1812 mit 63 gegen 20 Stimmen Zusatz von Marx.
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!

1813

englische Unternehmung sehr lebhaft. Siege der Alliirten. »Befreiung der Völker« meinte »Freisetzung ihrer Märkte« f. England. Fabrikanten u. Kaufleute glaubten unermessliches Gebiet f. sich erobert. Man kann dies z. B. aus folgenden Preissteigerungen sehn:

  • Caffee: Jamaica stieg um 262%, Domingo um 360%,
  • Zucker um 248% im Allgemeinen, aber der von Havannah um 446%;
  • Baumwolle v. 7–9d. auf 28–30d; (um 428%)
  • Taback (Virginia) v. 2–7d. auf 22–66d. etc. (488) Dies »Aufleben« wirkte wieder auf movement des Bangeschäfts Bankgeschäfts .

1813 wuchsen Privatbanken um 23 neue; ihre Papiercirculation v. £19,944,000 auf 22,577,000 od. um 13%. Wohlbemerkt dass der Zusammenhang der Bankblüthe mit industrieller commercieller Entwicklung als Basis gepriesen v. Colquhoun u. andern; v. dem Elend der Volksmasse keine Rede Zusatz von Marx.
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!
Banken rangirten neben den DampfMaschinen, Fabriken u. mächtigen Flotten Zusatz von Marx.
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!

Banknetz v. Grossbritannien u. Irland:
5 chartered Actienbanken (je 1 f. England u. Irland, 3 f. Schottland), mit Gesammt-Capital von 261/2 Mill. l. St.;
ferner: 72 Private (London) Banks, mit Capital v. 4 Mill. £ St
195 englischen Privatbanks in grösseren Städten
und 464 ditto 〃 in kleinern mit Kapital von 4 Mill. £ zus.
153 private Banketablissments in Schottland u. Irland mit GesammtKapital v. 21/5 Mill.
Total  So in der Quelle; vielmehr: 367/10
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26
Mill. £ St

Dies nur annähernde Zahlen aus: Colquhoun: Treatise on the wealth, power and ressources of the British Empire Lond. 1814. Daraus ersichtlich, dass Chequewesen schon sehr entwickelt; er berechnet den jährlichen Geldumschlag auf 491 Mill. £. ([488–]490)|

108

1813

Was aber B. o. E. betrifft, so ihre Hände so far gebunden, dass Regierung alle ihre Gelder vermöbelte.

Anfang 1813 laufende Regierungsschuld an B. o. E. = 25,894,000£; Ende August 25,731,000 u. erst Ende Feb. 1814 reducirt auf £24,484,000.

Hence Wechselportefeuille der B. o. E.

  • ersten 3/4 von 1813 blos 12,333,000£, 11,214,000 u. 12,555,000
  • letztes Viertel stieg auf 13,219,000; auch zu dieser geringen Erhöhung hatte Bank nicht hinreichende Mittel, musste ihre Notenausgabe erhöhn v. 23,940,000 erstes Halbjahr 1813 zu 24,107,000 2tes Halbjahr.

Im Lauf der 31/2 J. v. Juli 1810 bis Dec. 1813 Papiercirculation der B. o. E. turns um Mittelbetrag von £23,611,000. (490)  Zusatz von Marx.
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Und dies viel zu viel! (f. Jahr 1813)

Wechselkurs auf Paris:

  • Januar 1813 stieg v. 18f. 55 auf 19f. 80; Goldpreis war 104s., Silber 78sh. d.
  • Febr. bis Ende Mai Kurs stieg auf 20f. 80–60c.; Gold fiel auf 98–991/2s.
  • Ende Mai, Juni, Juli Kurs fällt wieder bis auf 19f. 30; Gold steigt auf 110sh u. Silber auf 84d. Entwerthung des Papiers – hierdurch ausgedrückt – blieb so bis Ende des Jahrs. (490–91)

1814:

Commercieller industrieller AufSchwung dauert d’abord fort, auf besagte Hoffnungen hin.

Frühling bereits tritt Um-Schwung ein; sie hatten nicht berechnet d’abord zerrüttete Lage der Continentalen »Consumenten« f. engl. Fabrikwaaren u. Colonialproducte; 2tens jedoch hatte sich Industrie auf Continent unter Continentalsystem entwickelt; Conkurrenten f. Engländer erzeugt.

Seit Ende 1814: Preise der Waaren, womit England den Continent überfluthet, so gefallen dass [sich] Bankerotte v. neuem ausbreiten. Wieder commercielle industrielle Crise.

Die Provincial private banks besonders hart v. dieser Crise getroffen: v. 1814–16 davon 92 bankerott erklärt. (491)

Crisis v. 1814 brach aus zur Zeit des Einzugs der Alliirten in Paris. Für die B. o. E. kündigt dies doom des bisherigen Jubelregimes an; zeigte sich schon 1813, bes. nach Schlacht bei Leipzig, B. o. E. hatte so volle Zeit zu sich vorzubereiten; aber sie wusste, dass Regierung sie damals am meisten brauchte u. dass Vansittart Parlament mit »Wechseln« auf Siegestrunkenheit zahlte. Hence:

25 April 1814: Ein Oppositionsmitglied, »in Aussicht auf bald bevorstehenden definitiven Friedenvertrag« fragt ob Regierung mit resumption of cash payments sich beschäftige? Vansittart (Chancellor of the Exchequer): »ihm sei davon nichts bekannt«.

30 Juni 〃〃 selbe Frage v. Lord Hamilton; Vansittart: er werde bald Bill einbringen zur Verlängerung der Suspension bis 25 März 1815 »um sich zu überzeugen aus der Erfahrung, wie Frieden wirke«. Dies geschah dann auch durch Gesetz v. 18 Juli 1814 (B. o. E. solle am 25 März 1815 Baarzahlungen resume; durch Gesetz v. 26 Juli 1814 ditto Bank v. Irland 3 Monate nach B. o. E. Gesetz v. 4 Mai 1814 hatte schon den Zwangskurs verlängert bis nach Resumption of cashpayments.) (492)|

109

Die B. o. E. bereitete sich folgendermassen auf Baarzahlung vor:

  • Sie hatte schon letztes Viertel 1813 ihre Papierausgabe erhöht v. £23,940,000 auf £24,107,000, also um £167,000. Wollte auch was  machen aus der schwungvollen
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    mache aus die »schwungvolle«
    Zeit.
  • Jan. Feb. März 1814 erhöhte sie ihr Handelsportefeuille auf £14,244,000 (in 2t Viertel 1813 £11,214,000), warf also im gefährlichsten Moment der Speculation 3 Mill. £ »Zusätzliches« in Speculation.
  • Aber sobald Frühling 1814 Crise ausbrach, zog sie sofort ein, in:
  • April–Mai–Juni 1814 Portefeuille schon erniedrigt auf 13,891,000£
  • Juli–Aug.–Sept. 〃 12,000,000  Zusatz von Marx.
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    ⦗also gegen erstes Viertel 1814 um 2,244,000£⦘
    ; dies keineswegs als Massregel zur Herstellung des cashpayments, sondern zu »Geschäftche« mit Regierung.
  • Anfangs 1814 schwebende Regierungsschuld an Bank = 24,484,000; in denselben Monaten des Frühlings u. Sommers 1814, wo Bank die Crise verstärkte durch Portefeuillecontraction, pumpte sie der Regierung at once £12,390,000; so
  • Ende August 1814 Regierungsschuld an B. o. E. = £35,811,000; schönes Mittel zur resumption of cash payments. (493, 4)

Hence konnte auch gleichzeitig Notencirculation steigen;

  • erst – letztes Viertel 1813 – nur um 302,000£
  • Ersten 3/4 von 1814 nach einander um £900,000, dann 706,000 u. schliesslich um 2,776,000; im ganzen Jahr um £4,684,000.
  • Im 3t Viertel 1814 B. o. E. circulation = £28,640,000, fast 20% höher als 1810.
  • Ganzes Zweites Halbjahr 1814 mittlere 〃 = 28,292,000

Dennoch übten 1814 Productivkräfte des Landes bedeutend günstigen Einfluss auf Wechselkurs aus; Bis zu Eintritt der Crise:

  • Wechselkurs auf Paris verbessert bis 21 Feb. 181421f; blieb so 3 Monate.
  • Zwischen 12 u. 19 April fiel er plötzlich auf 19f. 70c. (231/2% unter Pari)
  • Verbessert sich wieder bis Mitte August auf 19f. 80, dann 20f. 80, dann 22f. 40, 22f. 10, 23f. 20, endlich 23f. 40 (73/8% unter Pari); Verbessrung in 4 Monaten um 22%.
  • Gold fiel v. 105sh. auf 85 (um 19%), Silber v. 83d. auf 66 (um 20%)
  • Auf Gold fiel Agio v. 34% auf 9%, d. h. Papiercirculation verbessert um 25%!
  • Von Mitte August verliert die Productivcraft Einfluss auf Cours:
  • Mitte November fällt er auf 21f. 60 (Gold = 88sh);
  • Ende November etwas verbessert, schloss Jahr mit 22f. 30. (494–95)

Bankbilanz v. 28 Feb. 1815 zeigt Vorbereitung der Bank zur Resumption of cashpayment am gesetzl. Datum vom 25 März 1815: Goldvorrath\Baares überhaupt in Kasse = £2,037,000, i. e. 7% der Notencirculation u. nur 5% auf Noten u. Deposits! Publicus u. Parlament wussten kein Sterbenswort davon. (495)|

110

  #e489Ende BIS 1816°] Hervorhebungen – außer „Vansittart“ (dreimal), „Hamilton“ und „Horner“ – sowie Bemerkungen in Klammern – außer „⦗Sieh Pablo Pebnrer“ und „«Histoire“ bis „Weg.⦘“ – von Marx.
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Ende Februar 1815 zahlte Regierung an Bank zurück bedeutenden Theil der schwebenden Schuld, nämlich £7,781,000; aber sie constituirte immer noch £28,033,000 (was keinen ernstlichen Gedanken an „resumption“ of cashpayment zuliess.)

Letztes Viertel 1815 die Mittel, die Bank durch die resp. Zahlung der Regierung erhielt, von B. o. E. angewandt zur Vermehrung ihres Wechsel Portefeuilles . Die engl. Regierung zahlte damals 5% u. oft mehr; der B. o. E. daher gleichgültig, wem sie ihre inconvertiblen Noten pumpt, Publico od. aerario. Profitcher dieselben.

Ende 1814 verlief Frist der 3 Millionen –, unverzinslichen loans, welches Bank 1808 der Regierung gemacht, als »Trinkgeld« f. das Recht unbeschränkter Ausgabe v. Papiergeld. Vansittart , der schon auf Verlängerung der „suspension“ speculirte, ebensowenig ready März 1815 diese Schuld der Bank auszuzahlen, wie letztere cashpayment zu beginnen.

22 November 1814 Brief v. Vansittart an B. o. E.; Vorschlag für prolongation of „suspension[“] ; Antwort der Bank v. 1 December; Ihre Zustimmung natürlich Ausdruck der selbstaufopferndsten »Uneigennützigkeit«.  Bemerkung von Marx.
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⦗Wiederholung der farce mit Pitt – 1797⦘

3 Monate hielt Vansittart diese Verabredung geheim u. erst 9 Februar 1815 offenbart er dem H. o. C., dass er am folgenden Tag Vorlage machen wird über das Gesetz v. 18 Juli 1814 (vorschreibend Eröffnung der Baarzahlungen 25 März 1815)

10 Feb. 〃〃 macht er die Vorlage nicht. Horner verlangt Angabe der Zahlen betreffend die Bilanz der Bank, die dem Parlament seit Jahr nicht mitgetheilt. Woche später:

2 März 〃〃 eröffnet Vansittart, dass er nöthig hält neue Verschiebung der Baarzahlung, bis die »ausländischen Gvts.ausgaben abgeschlossen u. Wechselkurs verbessert«. Lord Hamilton (Unterhaus) verlangt neue Untersuchungscommission über Stand der B. o. E.; dies müsse ergeben, ob sie bereit zur Wiederaufnahme der Baarzahlung u. ditto aufklären ihre Verhältnisse mit Regierung, sehr verletzend die Rechte des Parlaments. Hamilton bezweifelte, dass das unverzinsliche loan v. 3 Mill. l. hinreichende Entschädigung f. unbegrenzte Ausgabe inconvertibler Noten; die Bank gewinne daraus vieles mehr f. ihre Actionäre. Vansittart: er wolle »Suspension« nur verlängern bis 5 Juli 1816, unterstellt, „that no farther delay would be necessary“. As to Parliamentary Untersuchung über Fähigkeit der Bank zur resumption of cash payments: „in a question of such delicacy any public discussion must be considered as extremely dangerous“ »Die laufenden Anleihen des gvt.  Bemerkung von Marx.
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⦗er hüthete sich weiter en détail die „Verhältnisse der Bank zu government“ zu berühren⦘
, hätten niemals – das Kapital der Bank  Bemerkung von Marx.
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(in fact! quite the contrary! but this was not the question!)
geschädigt. Sie können nicht die resumption of cashpayments verhindern.« Noch minder gefiel dem Vansittart der Hinweis auf die  „grosse Profite“
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»grausse Profitcher«
der Bank: »sie«, sagte er, müsse »grausse Profitcher« machen, because „the bank was the greatest of all the dealers in public securities“. Das Profitcher käme nicht v. paper issue; sondern weil Bank public securities kaufe, wenn sie sehr niedrig stünde stünden u. sie dann bei steigendem Preis wieder verkaufe etc[.] Horner sagt er glaube dem Vansittart kein Wort; sobald Juli 1816 heranrücke, werde er wieder »Suspension« prolongiren. Man solle der Bank gewissen Termin zur Vorbereitung einräumen, der müsse aber dann absolut |111 compulsorisch sein. (vgl. Note 498 *) Sitzung vom 7 März wiederholt Horner seinen »Glauben« in die Verlogenheit u. mala fides des Vansittart.

⦗Sieh Pablo Pebrer (spanischer Oekonomist; verschiedne Jahre als polit. Flüchtling in London; † 1846) „Histoire financière etc de l’empire britannique translated from the English by P. M. Jacobi. Paris, 1834, 2 vol. vol. I, p. 217–18; wie, seit Entbindung der Bank von Verpflichtung ihre Schuld baar zu zahlen, die Regierung stützt durch ungeheuerlichste Operationen mit Consols; zur Stütze der Bank wieder Börse u. Amortisationsfonds; die zahlreichen Agenten der Börse thun alles um Publicus zu Spiel anzustacheln. Durch ihre venal writers unterhielten Regierung, Bank u. Börse den Betrug auch auf literarischem Weg.⦘

Bei dritter Lesung der bill schlug einer vor Zusatz zu Resumption am »5 Juli 1816« die Worte: »und nicht länger«. Vansittart widersetzte sich dem (natürlich mit Erfolg.)

Durch Gesetz v. 23 März 1815: Prolongation der „inconvertibility“ bis 5 Juli 1816
   〃         〃     v. selbem Datum: sanctionirt Verlängerung des zinslosen Anleihens (der Regierung v. Bank) v. 3 Mill. bis 5 April 1816 (p. 495–99)

Seit Friede blos noch die Frage: Wann wird die Bank Baarzahlung wieder aufnehmen? This the only question – then! Damals ersannen die partisans of gvt Bank u. Regierung (zeigt sich in den Parlamentsdebatten v. März 1815) die Ausflucht des Weges der natürlichen Verbesserung des Wechselkurses; Bank wird dann »baar zahlen«, wenn Wechselkurs sich von selbst verbessert; kein Wort davon, dass die Bank durch ihre issues diese »natürliche Verbesserung« weiter u. weiter verschieben kann; Wechselkurs hätte sich z. B. 1814 noch mehr »verbessert ohne die unmässigen Ausgaben der Bank«. (Tooke) u. die Verbesserung (1814) des Wechselkurses wäre »solider« gewesen

Hinreichend war Napoleons Rückkehr v. Elba nach Paris und

Wechselkurs fiel zwischen Anfang u. Ende März at one stroke v. 22f. 15 zu 18f. 80, mehr als 15%; Gold stieg at once v. 88sh. auf 102, Silber v. 70d. auf 81.

Ende Mai 1815 Wechselkurs schon auf 18f. 15, mehr als 28% unter Pari; Goldpreis über mintprice um 27s. 91/2d. (fast 36%)

Juni 1815 (in Folge der Schlacht v. Waterloo) stieg Cours v. 18f. 40 auf 21f. u. Gold fiel v. 105sh. auf 100.

Verhältnisse (wie 1814) so 1815 günstig der Coursverbesserung; sobald nicht politische Ereignisse im Weg, wirkten sie stärker u. stärker.

Ende 1815 Cours auf 24f. 5c, d. h. fehlten nur 41/2% an Pari; verglichen mit Ende April Cours verbessert um 28%; Gold fiel gleichzeitig auf 82sh., gefallen um 221/2% (sieh über Statistik der Course f. 1815–18 p. 500 N. *) Agio fiel v. 31% zu 5%, d. h. Noten verbessert um 26%.

⦗„All these circumstances were more favourable than could have been expected“, said Vansittart in H. o. C. 1 Mai 1818⦘ Hätte also die B. o. E. nicht gegengewirkt, so Noten wieder in Vollwerth (1815), also cashresumption at once möglich. ([499–]501)

Bankdirectoren nur mit Profitche ihrer Actionäre  Zusatz von Marx.
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(u. ihrer selbst)
beschäftigt; sie erhielten bezahlt v. Regierung: Ende August 1815£3,076,000; Ende Februar 1816 weitere £5,184,000; Governmentschuld so reducirt auf £19,865,000. Von Ende August 1814 bis Ende Feb. 1816, in 11/2 Jahr v. Seiten der Regierung die Bank erleichtert um £15,919,000; Bank hatte jetzt nicht mehr »das Vaterland zu retten« durch loans an Regierung, »rettete« es jetzt »hinwiederum« durch Discountoperation u. Ankauf v. Gold – angeblich zur Resumption – in fact zu vermehrter Notenausgabe.|

112

Mittleren Bilanzen der Bank f. 31 August 1814 u. 18 Feb. 1816 zeigen, dass sie die v. Regierung erhaltnen Gelder folgendermassen verwendete:

Erweiterung des commerciellen Portefeuilles um £10,640,000 
Aufkauf v. Gold 2,543,000 
u. f. Notencirculation nur 1,355,000. (501)

Was den Goldaufkauf angeht,

  • 1) so machte der fallende Preis des Goldes damals diese Operation äusserst profitlich u. nothwendig.
  • 2) Gesetz bestimmte 6 April 1816 für Resumption of cashpayments.
  • 3) 16 Feb. 1816 in ihrer Kasse: Goldvorrath\Baares nur £4,641,000, blos 17% ihrer Verbindlichkeit auf Noten u. Deposits; sie also wieder nicht bereit zur Resumption in der gesetzlichen Frist. Unglücklicher Weise nahmen ihnen die Umstände jede Möglichkeit »neuer Ausflucht«.

1816:

Schwung v. Industrie u. Commerce; keine auswärtigen Ausgaben f. Getreide od. Regierung.

Anfang des Jahrs: Wechselkurs auf Paris schon seit 4 Monaten höher als Pari; 30 April 25f. 30c., Juli schloss er mit 25f. 60, August 25f. 70c.; Goldpreis fiel auf 79sh., edlen Metalle strömten reichlich ein. ( Pole , Deputy Governor der Bank, 1819, before Lords Committee of 1819) (501–2)

(Die Bankdirectoren »glaubten daher nicht« an den »guten Cours«. Dies ihr einzig gebliebner Vorwand. „I cannot think there was a solid ground for it“ ( Harman , Bankdirector, vor Lords Committee of 1819)

Cashpayment trotzdem nicht resumirt; weil die Bank nichts hatte, womit ihn eröffnen.

Das Commercielle portefeuille im mittleren Durchschnitt auf längere Perioden zu beurtheilen u. im Vergleich mit vorhergehendem mittleren Niveau

28 Febr. 1816 Wechselportefeuille = 23,976,000£, höher als in grösster Fieberzeit von 1810. Vergl. mit Herbst 1814 höher um £10,613,000 od. um 79%; aber die ganze Periode zwischen Herbst 1814 u. 1817, ausgezeichnet durch niedrige Preise, Bankerotte u. Druck der Märkte. Aber die Bank unterstützte in That nicht das Geschäft durch die 102/3 Mill., i. e. nicht Industrie u. Handel, sondern Börse u. Fondspeculation. (durch Anleihen auf Actien, Obligationen u. Kauf (Seitens der Bank) v. Werthpapieren.[)]

1810: Commercielles portefeuille 23,775,000£; damals, Juli-August-September WechselPortefeuille mittlere Höhe von 21,412,000£.

Dagegen das Wechselportefeuille Jan. Feb. März 1816 nur 14,316,000£; dies die mittlere Ziffer; stand an einigen Tagen des 1sten Viertels 1816 höhe höher, an andern dagegen noch niedriger. Hence follows dass »die patriotische Stützung v. Handel u. Industrie« (1816) die Bank nicht hinderte an Resumption. Aber ihr »commercielles Portefeuille« sehr hoch (23,976,000£), hinderte sie daran. Und zwar war dies sein Bestandtheil aus „loans“ an Börse, auf Actien etc u. ihre eignen speculativen Käufe v. Werthpapieren. (502–4)

1815 Grosse Schwankungen upwards and downwards v. Wechselkursen wie v. Gold- u. Silberpreisen. Die „public fonds“ schwankten damals noch stärker; einmal Bonaparte v. |113 Elba zurück, andremal battle of Waterloo. Jedes dieser Ereignisse hätte f. Börse hingereicht. (504, 5)

Krieg v. 1793–1815 spielt momentous part in Geschichte der Fundsspeculation. Damals wurde Börse zuerst das Feld wo möglich Bildung [von] Vermögen v. Millionen, nicht ausnahmsweis, sondern in Masse v. Fällen. (Sieh Français Francis: La Bourse de Londres) schon der Anfang des Kriegs schuf die Barings ; aber sie hatten starke Grundlage sich gelegt durch Handel u. Industrie; dagegen die Masse der Banquiers-Millionäre, die am financiellen Horizont Englands 1815 glänzten, begannen ihre Carriere auf Börse. Diese Burschen fürchteten der Furzjubel  #e* der Furzjubel°] Bei Kaufman, II, S. 505: #R+eя blagopoluч^iю#R-; ihres Glücks, ihres Wohlergehens
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werde 1815 – in »friedlicher Epoche« enden u. sahen nicht vorher, what good things auch diese neue Epoche für sie in Petto habe (u. zwar zunächst die »neuen«  Leute
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Leit’
, die Rothschilds, an’s Ruder bringen würde) » Börse
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Berse
« war daher stark mit sich selbst beschäftigt
u. hinderte Bank sich für Resumption vorzubereiten. Lord Folkestone  Bemerkung von Marx.
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(sieh Namen bei Cobbett)
sagte später in Parlament: sie hätten der Bank 1816 vorgeschlagen, selbst Termin zu bestimmen für Eröffnung der Baarzahlungen; die es abgeschlagen »begreifend, dass sie dann genöthigt ohne Zögern die resumption zu beginnen.« (505)

Nicht umsonst hatte die Opposition 1815 v. den  grossen
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grausse
Bank of England profitcher gesprochen. (Data über diesen Punkt (Citation) p. 506 Note *). Ein Bankdirector, Hammersley , drohte in H. o. C., wenn das nicht aufhöre, würden »die respectablen Leute«, jezt im Directorium, sich des Director-standes\berufs »schämen«.  Bemerkung von Marx.
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Naiver Bursche dies!
(506)

Das Ministerium seinerseits wusste, dass es »Nix« mit der Eröffnung der Resumption in der gesetzlichen Frist. Die schwebende Schuld an Bank reducirt Anfang 1816 auf £19,426,000. Ihre Schuldzahlung an Bank war ermöglicht durch beträchtliche Consolidation v. Exchequerbills 1815. Aber Anfangs 1816 Vansittart in Klemme. Wagte in Friedenszeit nicht länger die Opfer v. Parlament zu verlangen wie in Kriegszeit. Das Bequemste u. »Oekonomischste« war sich der Dienste der B. o. E. zu bedienen; sie nahm mit weniger % vorlieb  Zusatz von Marx.
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(da es ihr nichts kostete)
als der offne Markt; sie hatte nur Ausgabe des Engraving [des] Papiers u. Drucks der »Zettelcher«.  Bemerkung von Marx.
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(Dies dieOoekonomie Oekonomie“! Vansittart’s!)
Solches »ökonomische« würde aufhören mit Resumption of cash payments; Regierung hatte ausserdem in solchem Fall die 3 Mill. £ Anleihe (unverzinsliche) zu zahlen, welche die Bank ihr gegeben als Trinkgeld für die »Ressource« v. Profitcher für ihre Actionäre u. Clienten. Hence v. Vansittart’s standpoint Resumption durchaus unmöglich. Hence:

16 Januar 1816  Brief
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Briefche
an Bank
, unterzeichnet v. Premier Lord Liverpool u. Chancellor of the Exchequer, Vansittart ; enthält »Bitte« das »unverzinsliche Anleihen« zu verlängern, nur um 2 Jährcher bis 5 April 1818 u. der RegierungsKasse neue Anleihe zu machen v. 6 Mill. £ f. 4% auf 2 Jahre; dann noch verlängerbar auf 3 Jahre, aber so dass jede der contrahirenden Seite dann Recht hätte die Verlängerung aufzukündigen. Directoren nahmen das angenehme Anerbieten, das noch für 5 Jahre suspension versprach, sofort an. Die allgemeine Actionäregesellschaft der B. o. E. sehr  vergnügt
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vergniegt
über das  Geschäft
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Geschäftche
; die Bankactien stiegen stark. (Nämlich 12 Feb. 1816 dem Parlament die Dokumente über die neue »Verabredung« mitgetheilt; governor u. deputy governor konnten daher der darauf folgenden Allgemeinen Actionärsgesellschaft das »Geschäftche« mittheilen.)

Anfang April 1816 eröffnet Vansittart seine parlamentarische Campagne; legt dem H. o. C. bill über zweijährigen Aufschub der „resumption“ vor; würde, sagte er, er nur ein Jahr verlangen, so würde jedermann glauben er beabsichtige suspension zu einer »jährlichen« Operation zu machen; aber 2 Jahre! zeigt, dass es ihm Ernst mit Resumption ist. Letztes Jahr seien noch die auswärtigen Verhältnisse |114 Hinderniss gewesen, jezt die »inwärtigen«  eklich
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öklich
! Dennoch (8 April 1816) gestand er, wenn letztere so wie jezt auch nach 2 Jahren, sei es nicht möglich »nicht« die Resumption zu beginnen. Castlereagh sagte sogar: wird Convertibility in dem gesetzl. Termin erneuert, so wird dies »das Gold« verhindern »ins Land zurückzufliessen«. (508, Note **) Gold hat evidently Widerwillen gegen notes convertible into Gold. (507, 8 506–8) ⦗Die Opposition ersuchte Vansittart direct zu erklären, ob er nicht der Bank »Aufschub« versprochen als Trinkgeld f. den neuen loan?⦘

24 April 1816 (handelt sich um 2te Lesung der bill) (H. o. C. sitting) Horner verlangt Niedersetzung neuer Enquiry Committee’s über die bank дѣло; die Minister wollten, sagt er, hurry ihre bill durch H. o. C.; exploitirten Sitzungen wo nur 20 Mann zugegen. H. o. C. – trotz Vansittart – beschloss vor dritter Lesung seiner bill die Vorlage Horners über Niedersetzung neuen Committee’s zu debattiren. (508) Lügen des Vansittart; Bank wünsche nichts mehr als »Erlaubniss« zur Resumption. Horner zeigt die realen Motive v. Bank u. Regierung . Ditto andre Redner. (509) (510)

Andrer Redner, Marriat (Kaufmann): Vansittart versichre, der loan v. Bank sei nicht Grund der neuen Verschiebung der convertibility. Dies freue ihn; sonst könne man sagen nie habe jemals a Jidche solch Wuchervereinbarung mit »unreifem u. kopflosem Verschwender« gemacht. (510) Weitere Ausflüchte Vansittarts. (510, 11) Blödsinn v. Castlereagh. (511) (er meinte man solle warten, bis so viel Gold im Land, dass die Bank o. E. indirect zur Resumption of cashpayments gezwungen, sofern die Circulation von selbst metallisch werde. Nannte das: „an intermediate principle of compulsion“; Gelächter des ganzen Hauses. Ein Redner sagte: „his usual style of eloquence is peculiar to himself, but at all times unintelligible to the House … to cloth his meaning in language totally devoid of common sense“. Ein den Horner opponirender Bankdirector sagte, nach Abfluss des zweijährigen Termins sei Resumption „with tolerable certainty to expect“. (511)

Für Vorlage Horner’s73 Stimmen, gegen – 146. Also verworfen! (l. c.)

Bei 3ter Lesung opponirt nicht mehr der Frist v. 2 Jahren; wohl aber Zusätzliche Klausel verlangt: dass die Bank sich sofort f. Resumption vorzubereiten u. dass dieser Terminder letzte. Auch dies verworfen, obgleich Opposition hinwies wie schamvoll f. Parlament solche Unterwürfigkeit unter Bank  Zusatz von Marx.
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!

„The House is making the directors of the Bank of England his masters“ (Lord Folkestone ) „That system upon which the Bank conducted themselves to the public is that of a usurious money lender, who had been lucky enough to get into his clutches one who cared not how his life or his fortune were spent or squandered away“ ( Grenfell )

Bill ging in 3t Lesung durch mit 135 gegen 32 Stimmen! (p. [511,] 512)

Ebenso nichtig die Opposition in Oberhaus.

  #e50421 BIS 1816°] Hervorhebungen und Bemerkung „der zinslosen 3 Millionen“ von Marx.
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21 März 1816 Convertibility aufgeschoben bis 5 Juli 1818 u. durch Gesetz v. 22 März 1818 1816 die Zahlung der zinslosen 3 Millionen, u. der 6 Mill. loan sanctionirt durch Gesetz v. 11 April 1816. (512)

1816 gab Ricardo heraus sein: „Proposals for an economical and cheap currency“ (Weiteres darüber (513)

Statistisches: Bank o. E. bilanzen v. 28 Feb. 1817August 1821. (p. 513 u. 14) (u. 515)  Mit Bleistift geschrieben.
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Die wiedergewonnene 2jährige Frist v. Bank vernutzt d’abord zu Geschäftche mit Regierung.

26 Febr. fliessende Schuld v. Regierung an Bank = £19,865,000; vermehrt nach halbem Jahr um £7,357,000; in folgenden 6 Monaten vermindert um 849,000£; wuchs bis August 1817 wieder um £927,000 u. stand auf Niveau v. £28,300,000; 26 Feb. 1818, halbes Jahr vor Verfall des Inconvertibility termin noch 28,036,000. 1 Juni 1818 (Monat vor Ablauf des inconvertibility termin) hatte Bank in Portefeuille |115 englische (ungerechnet die irischen) Exchequerbills für £26,342,000 (515)

Da im Parlament so viel geschrien über »Profitcher« der Bank – um Maul zu stopfen – folgende Operation:

Bis 1806 (v. der Suspension 1797 an) zahlte Bank of England statt der gewöhnlichen 7% Dividende, 12% u. manchmal mehr; seit 1807 – 10%; der »Rest« der viel höheren Profitcher ging in »Reservecapital«; Bank hatte davon 1807 – £4,771,000; belief sich 28 Feb. 1816 schon auf 8,640,000£; während 9 Jahren wuchs also um jährlichen Durchschnitt (für die 9 Jahre zusammen = £3,869,000) um 429,000 (32/3% des Anlagekapitals der Bank)[.] Die Prämien auf Actien der Bank beliefen sich 1816 auf 162%; da beschlossen Actionäre (allgemeine Versammlung): 3 Mill. zugeschrieben zu Anlagekapital u. ihnen dafür entsprechendes Quantum neuer Actien auszuliefern; Letztre auf Börse werfend, konnten Actionäre, ohne Finger zu rühren, £7,860,000 sich in Tasche stecken. Aber dies gefährlich ohne Trinkgeld für Regierung; hence beschlossen die 3 Mill. £ nicht nur zu Kapital zu schreiben, sondern zur consolidirten Schuld der Regierung an sie (3%tigen) zu schreiben, d. h. der Regierung die 3 Mill. zu 3% zu übergeben. Die consolidirte Schuld der Regierung an Bank wuchs so auf £14,553,000. (Pablo Pebrer) Dies sanctionirt durch Gesetz v. 6 Juni 1816. (p. [515,] 516)

Wechselportefeuille der Bank in Periode der 2jährigen Frist nahm sehr ab, zeigte was meinten die Renommistereien der B. o. E. über Stützung der »Interessen v. Handel u. Industrie«. (516)

Wechselportefeuille: (in der Periode des jährigen 2jährigen Aufschubs der resumption) Jan.–Febr.–März 1816 (Durchschnitt) £14,316,000; nimmt ab v. April–Sept. £6,916,000 (48%), letztes Viertel nur: £7,400,000 [.] Im Lauf v. 1817 fortgesetzte Contraction, 1t Viertel 1818 Durchschnitt bis 2,977,000. In 2 Jahren Discont verkürzt um 79%. (517) Mit so freigesetztem paper kauft Bank zu grossem Theil Gold (Sieh * p. 517)

Jahre. 26 Januar 26 Mai 26 August. 26 November.
Goldvorrath Banknoten Procent. Verh. v. Kasse zu Noten Gold. Banknoten. % v. Kasse zu Noten. Gold. Banknoten. % v. Kasse zu Noten Gold. Banknoten. % v. Gold zu Noten
1816 £.4,600,000 26,775,000 17% £5,816,000 25,987,000 22% 7,404,000 27,163,000 27% 9,626,000 25,916,000 37%
1817 9,852,000 28,055,000 35 10,771,000 27,865,000 36 11,719,000 29,972,000 39 11,449,000 28,875,000 39
1818 10,482,000 29,600,000 35 8,348,000 27,133,000 30 6,730,000 26,644,000 25 5,079,000 26,280,000 19
1819 4,346,000 26,890,000 16 3,825,000 25,201,000 15 3,685,000 25,335,000 14 4,079,000 23,580,000 17
1820 4,907,000 25,503,000 19 5,969,000 23,660,000 25 7,979,000 24,453,000 33 10,046,000 23,223,000 43
1821 11,714,000 25,222,000 42 11,988,000 22,678,000 53 11,149,000 20,328,000 54 11,577,000 17,388,000 66 (517)

Von 26 Jan. 1816 bis 26 August 1817 wuchs Gold um £7,119,000 (= 154%); % zwischen Gold u. Noten steigt v. 17% zu 39%; durch Gold nichtgedeckte Noten fallen v. 22,175,000 auf 18,253,000 (um 17%) (517, 18)

 Kommentar von Marx.
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⦗Es handelt sich hier: 1) nicht um absoluten Betrag der Notenausgabe, sondern % ihres in Gold gedeckten u. nicht gedeckten Theils; 2) Blosse additional Notenausgabe, um Gold zu kaufen, vermehrt erstens die absolute Notenausgabe; zweitens vermehrt nicht ihre Deckung durch Gold, u. wenn die Noten nicht gegen Gold einlösbar, kann die Entwerthung der Noten vermehren; drittens: contrahirt die Bank dagegen, wie hier, ihre Notenausgabe auf dem Weg des discounts (od. upon loans), u. setzt die so freigesetzten Noten gegen Gold (in Aufkauf v. Gold) um, so verbessert sich ihre Bilanz – u. könnte hätte sie so (wie z. B. 1820) Resumption aufnehmen können.⦘ ⦗Kauft die Bank bei starkem Agio auf, ohne entsprechende Contraction der Ausgaben auf andrem Weg (Discount etc), so vermehrt sie die Noten in noch stärkerer Proportion als deren Deckung durch Gold wächst.⦘

Hätte die Bank, statt Wechselportefeuille so stark zu contrahiren, ihre Vorschüsse an government contrahirt, so besser; über die erste Sorte Notenausgabe hatte sie Controlle, über die 2te nicht. (518)

Das bedeutende Wachsen des Goldvorraths der Bank zwischen Mai u. Nov. 1816 bedeutenden Einfluss auf Wechselkurs (stand Ende November auf Paris auf 25f. 75 (fast 2% über Pari [)]; |116 stand in December (1816) auf 25f. 50 bis 25f. 70[)]. Gold fiel in Juli auf 79sh., Nov. u. Dec. 781/2sh., Silber bis zu 581/2 und 58d. (Gold wäre tiefer gefallen ohne die Ankäufe der Bank, wie ein Bankdirector, Harman gesteht. 518 Note *); starker Rückfluss v. Edelmetallen nach Grossbrit. (518, 19)

Bank of England sitzung vom 26 Nov. 1816: auf Vorschlag des governors der Bank Mittheilung an speaker of H. o. C., dass von 9 Dec. die kleinen Noten f. 1 u. 2£, ausgegeben bis 1 Jan. 1812 auswechselbar f. neue Noten od. baares Geld.

Dies blosser Puff. 5£ Noten blieben in Umlauf (im Durchschnitt) für 148 Tage u. kehrten dann zur Bank zur Auswechslung gegen neue Noten zurück. 1 u. 2£ noten, ausgegeben fast f. 2000 Tage vor dieser Veröffentlichung konnten nur in Ausnahmsfall zurückkehren; namentlich wo sollte, bei dem starken Goldzufluss v. Ausland, starke Goldnachfrage bei Bank herkommen? (abgesehn v. den engen Grenzen der »erlaubten« Nachfrage). In der That:

7 Dec. 1816 in Umlauf 1 u. 2£ noten f. £8,389,000; im Durchschnitt f. ganzen December = £8,345,000; Jan. 1817 im Durchschnitt = 8,383,000; Februar 8,286,000, März 8,083,000; April 8,076,000. 17 Febr. 1817 fragte Lord Hamilton nach Belauf des Goldes, das Bank ausgegeben f. Umwechslung v. Noten; Vansittart verweigerte Antwort; In der That hatte sie in this line nichts ausgegeben; in Folge des guten Courses kein Gold bei ihr verlangt, umgekehrt bei ihr deponirt (od. Noten dafür genommen) (519. Note *)

1817:

Hungerjahr; stärkstes des 19 Jhdt. 2ten Hälfte 1816 begann Korntheurung, in December qr wheat auf 103sh., aber damals noch viel Vorräthe übrig, Reste der guten Ernten. Erste Hälfte 1817 verschwand diese »Hinterlage«; Juni wheat auf 112sh. Zugleich mit Belebung des Getreidehandels auch die der andern Handelszweige; Aufhörn der Stockung seit Crise v. 1814–15; wachsende Preise u. die Zufuhr der ausländischen Waaren.

Grade damals begann Londoner Fondsbörse zu debütiren in neuer Rolle; Krieg v. 1793–1815 hatte sie zu einem Hauptfactor des ökonomischen Lebens des Landes gemacht, aber nur für Inland; zwar während des Kriegs loans f. Oestreich u. Portugal in London realisirt, aber diese loans unter Regierungsgarantie; english bankers unternahmen sie nicht auf eignes Risico; wenn in England nicht wenig östreichische Effecten, so viel mehr englische in Ausland. Es gingen über Grenze v. englischen Staatsfunds:

1810 – £14,567,000; 1811 – 14,708,000; 1812 – 14,920,000; 1813 – 15,319,000; 1814 – 15,900,000; 1815 – 16,630,000; 1816 – 17,235,000; 1817 – 13,305,000; 1818 – 12,487,000; 1817 kehrte v. diesen Papiercher beträchtlicher Theil nach England zurück. (Moreau, Records, Lond. 1826 1828 , p. 17)

London wurde Concurrent v. Amsterdam  Bemerkung von Marx.
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⦗dies letzter Rest v. Holland’s Handelsgrösse – europäische Fondsbörse zu sein!⦘
als internationaler Geldmarkt, als Markt freier Kapitalien, bereit zu Diensten f. fremde Länder u. Regierungen.

Für das Debut London’s in dieser line dienten die loans v. Frankreich, Oestreich, Russland u. Preussen; Hope u. die Brüder Baring legten zur Suscription dem engl. Publicum vor 5% frz. Rente, deren Realisation zum Belauf v. 26,712,000fr. sie auf sich nahmen; Theil davon zu 52f. 50, Theil zu 55f. 50 u. Theil zu 61f. 50. Juli das Publicum zuerst eingeladen zu Subscription auf russische 6% Obligationen (6% in Silber) f. Summe v. 28 Mill. R.

Die Summe f. Frankreich zum mittleren Cours der Realisation v. 56f. 50 u. mittleren Wechselkurs v. 25f. = 111/2 Mill. £. St.
f. Russland bei WechselCours v. 111/2d. per Rubel u. Ausgabepreis v. 84% erfordert about nur 1 Mill. £. St.
Die Russen verlangten d’abord sehr Bescheidnes vom engl. Markt; u. überhaupt die fremden loans an engl. Markt sehr mässig damals. Dennoch:

Wechselkurs fing an zu sinken, Ende Februar bis Ende Juli 1817 von 25f. 40 bis 24f. 30 (= 41/3%); weiter sank er nicht während des Jahrs u. auch Gold stieg nicht über 801/2sh.; to this degree übten die foreign loans üblen Einfluss auf Wechselkurs aus (v. wegen des uneinlösbaren Papiergels Papiergelds)[.] Der |117 Einfluss der B. o. E. auf London Geldmarkt sehr gross; sie konnten also reagiren gegen die Foreign loans; statt dessen vermehrten sie die Notenausgabe u. (während sie Discont of Wechsel stark contrahirten u. als Fall des Wechselkurses mit Goldabfluss aus Land drohte) stellten sie ihre Goldkasse den Banquiers zur Verfügung in der Art: im Anfang (v. 2 Mai 1817 an) öffneten sie Goldaustausch f. kleine Noten, ausgegeben bis 1 Januar 1816 u. dann (v. 1 Oct. 1817) für alle, kleinen u. grossen Noten, ausgegeben seit 1 Jan. 1817. (521, 22) Bedeutung dieser Anordnungen:

Schon in 2t Halbjahr 1817 Contraction der kleinen Noten um £341,000; dagegen vermehrten die Directoren die grossen Noten um 745,000. Mittlere Circulation im letzten Viertel 1816 = 26,129,000; 2t Viertel 1817 (als Wechselkurs verschlechtert) = 27,541,000; dritten Viertel 1817 = 29,504,000; August 1817 = 30,185,000; im September, bei Kundthuung der grossen Umwechselbarkeit gegen Gold, contrahirt um 11/2 Mill., stand auf 28,685,000£; im October wieder = 29,416,000 u. November = 29,140,000; in December vermindert auf 27,951,000 u. in Jan. 1818 wieder = 29,175,000£.

Mittlere Notencirculation in 2t Halbjahr 1817 = 29,210,000£ höchster mittlerer halbjähriger Notenbetrag, u. für ganzes Jahr 1817 = 28,274,880 höchster mittler mittlerer Jahresbetrag seit der ganzen Suspensionsperiode.

Die Vermehrung der Notencirculation in 2t Halbjahr 1817 hauptsächlich durch Kauf v. Exchequerbills; davon: 26 Feb. 1817 in Portefeuille f. 14,400,000£; 16 August 1817 für £17,094,000. Ausserdem: im Lauf des 3t u. letzten Viertels 1817 zog Regierung stark ihre Deposits aus Bank, verminderte sie fast um 3 Mill. £. St. (p. [522,] 523)

Frühling 1817 hatte die Bankdirection die alberne Anforderung an Regierung gestellt, nicht die Theilnahme Englands an den Foreign loans zu fördern  Bemerkung von Marx.
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(als ob das nicht mehr v. ihr, als Regierung, abgehangen.)
Erste fzs. Anleihe, sagte ihr Governor (vor Committee of 1819) (Febr. 1817) habe noch keinen schlechten Einfluss auf Wechselkurs gehabt; wohl aber 2tes Loan in Juli Fall des Wechslkurses unter Pari bewirkt. Seit der Zeit hörte die Bank auf Gold zu kaufen; übrigens diese Käufe schon in März blos £350,000. (dennoch wuchs Goldvorrath der Bank, weil sie aus Circulation zog u. umschmolz die v. ihr bis dahin ausgegebnen span. Dollars mit Stempel der Bank, dollars) Herr BankDirector Harman sagt in Brief v. 28 April 1819 an Lords Committee (1819): „Als bekannt wurde Ende des Jahrs 1817, dass noch neue Foreign loans bevorstünde bevorstünden, habe sie sich an Regierung gewandt mit Bitte Theil ihrer schwebenden Schuld an Bank zu verkürzen.“ (p. 524) Sie (die Bank) entschuldigte die Oeffnung ihres Goldvorraths zum Auswechseln der Noten damit, dass sie an schliessliche Möglichkeit der Resumption of cashpayments geglaubt für 5 Juli 1818, wenn die Regierung bis dahin ihr das zinslose loan v. 3 Mill. (v. 1808) u. das 6 Mill. loan v. 1816 zurückzahle.  Bemerkung von Marx.
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⦗dass weder die Bank noch die Regierung resumption wollte, daher klar; selbst die ersten bescheidnen loans v. 1817 = about 121/2  Mill. £ St.; Regierungsloan an Bank, auf dessen Rückzahlung die Bank post festum zu hoffen vorgab = 9 Mill. nur. Die engl. Regierung konnte besser loan auf offnem engl. Markt als die fremden Regierungen. Betrachtet man ferner die Riesenloans, die die engl. Regierung v. 1793–1815 in England effectuirte, so ditto lächerlich, dass sie das consolidirte loan an B. o. E., erst nur = about 12, dann = 14 Mill. nicht hätte zurückzahlen können.⦘

Sie (die Bank o. E.) sei erst an ihrer »Ueberzeugung« irrgeworden Ende 1817, seit ihr bekannt dass neue Foreign loans bevorstünden. (525)

Die B. o. E. war nur »abhängig« v. Regierung, soweit sie es wollte; konnte sich an Parlament wenden, mit dem dann Finanzminister, nicht sie, sich zu katzbalgen [hatte] ⦗mit Bezug auf die 9 Mill. Regierungsschuld an Bank⦘ Während der Realisation des fremden Loans auf London Börse, gab sich Regierung Anschein, als könne sie dort nicht ihre Exchequerbills loswerden; i. e. B. o. E. nahm\zog vor deren Realisation auf sich zu nehmen  Bemerkung von Marx.
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(profitlicher für sie!)
; dadurch vermehrte Notenausgabe, welche die Foreign loan transactions erleichterte; ausserdem erleichterte Bank selbst die Plünderung ihres Goldschatzes dadurch. (525, 26)

Bank stellte das als »Experiment« zur Resumption dar. (526)  Bemerkung von Marx.
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(Profitcher!)

Die Bank fütterte direct die Börse mit Noten zur Entleerung ihres eignen Goldschatzes; die Goldforderung an Bank seit ihrer Bekanntmachung v. October (1817) gingen in 3–4 Monaten, bis 26 Jan. 1818 bis £1,237,000 (nach Harman’s Angabe vor Committee v. 1819 begann Goldabfluss in Juli 1817, aber erst stark seit October) (p. 526[, 527])|

118

B. o. E. wollte einfach f. ihre Profitcher ihr uneingeschränktes Recht der Notenausgabe verlängern; Gerücht darüber in London; 29 Januar 1818 fragt Oppositionsmember in H. o. C. Regierung, ob sie wieder Suspension verlängern wolle? »Alle wüssten, dass durch die Gerüchte über „Resumption“ zu grossem Börsenspiel exploitirt werden; u. dabei hätten Hauptvortheil die Personen, die Verbindung hätten mit B. o. E.« Er fragte auch, ob die Regierung bereit sei die 9 Mill. Schuld an Bank zu zahlen? Vansittart: ihm seien kund bedeutende Vorbereitungen der Bank für Resumption; nichts dagegen im innern ökonomischen Horizont od. am politischen; dennoch könnte Resumption verhindert werden, so lange nicht Einfluss der Foreign loans auf Wechselkurs aufhöre. Ueber die 6 Mill. Regierungsschuld an Bank (v. 1816) werde er bald dem Parlament neue Vorlage machen; die 3 Mill. (v. 1808) loan ihm indifferent, da unverzinslich. Ihm erwidert: Ob die Vermehrung der Notenausgabe (im Januar 1818) Vorbereitung zur Resumption? Ob »der Einfluss der Foreign loans« nicht erwünscht f. somebody, der Suspension verlängern wolle? Ob die 3 Mill. Schuld, unverzinslich od. nicht, nicht gezahlt werden müsse? (528)

Vansittart’s verdächtige Erklärung rief hervor Interpellation v. Lord King in H. o. L. Liverpool wiederholte wörtlich den Vansittart.

Wieder in H. o. C.: es schwatze namentlich viel über Nothwendigkeit der Verlängerung der Suspension Sir Alexander Baring , ein Director der englischen Bank »derselbige, der gegenwärtig mit der fzs. Regierung neues loan verabrede. Wenn Herr Rothschild auch finde, wem Geld pumpen, würde für den auch besondrer Aufschub (der convertibility) stattfinden?«

4 März 1818 (H. o. C.) Wieder Vansittart angegriffen: Bank schädige absichtlich den Wechselkurs, auf Londoner Börse gehe Spiel vor wie bis dahin unerhört: Bank u. Regierung unterstützten dies direct. Poor Vansittart brach endlich aus in Geständniss: »in der That ohne Contraction der Circulation sei Resumption of cashpayments unmöglich.[«] (529)

1818 weiterer Industrie-Handels, überhaupt Geschäfts-Schwung; Credit (also auch Bankcredit) wieder sehr flott; publicum verschlang die Banknoten (nicht nur der B. o. E.); ihre Circulation verdoppelt;

Börsenspiel in London wilder als je zuvor; kamen dazu Reihe neuer ausländ. Loans; Frankreich, Russland, Oestreich, Preussen erschienen mit steigenden Forderungen; 1817 brauchten sie nur about 13 Mill. £, 1818 schon 2 × mehr, nämlich about 26 Mill. £. Diese Foreign loans zusammen mit wachsender Waareneinfuhr schlechten Einfluss auf Wechselkurs. Schwankte zwischen 24f. 15 u. 24f. 70; mittlerer Goldpreis, 1817 = 79sh. 51/2d. (gegen 80sh. 1816) Stieg 1818 auf 81sh. 5d. (530)

In Folge des »Experiments« der Bank flossen v. Ende Jan. bis Ende Mai 1818 aus ihrer Bank at once £2,134,000, bis Ende August weitere £1,618,000, weiter bis Ende Januar £1,651,000 od. in 10 Monaten für £5,403,000. ⦗die London bankers exploitirten heftig die Freistellung der Auswechslung – das »Experiment«.⦘ Regierungsschuld an sie verminderte sich nicht ⦗mit Bezug darauf ihr Discont auf Minimum⦘ Unabhängig v. ihr, indess, verminderte der Wechsel der Noten gegen Geld die Notencirculation; während Casse um £5,403,000 abnahm, bewirkte das Contraction von Notencontraction Notencirculation um £3,320,00 3,320,000 (530, 31)

Ausser dem Alexander Baring , profitirten natürlich noch andre mit der B. o. E. verbundne Burschen an den Foreign Loans u. Börsenspiel; so gewannen die Individuen auch von Verlust der Bank als Institut; letzterer verursachte den Auswechsel gegen Gold (1818) nämlich Ausfälle; sie nahm ihre Noten zu Nominalbetrag an, während sie bei Ausgabe derselben für Goldankauf bedeutendes Agio zu zahlen. Von der Zeit, wo sie anfing ihren Goldvorrath zu vermehren, fiel ihr Reservekapital: 1817 davon abgeschrieben £544,000, 1818 £1,092,000. (beides in Folge der Auswechslung der Noten gegen Gold); was sie verlor, gewannen Baring u. ähnliche Burschen. (521)

Für 5 Juli 1818 (entsprechend dem Gesetz v. 21 Mai, 1816) Bank nicht im Stand to resume cashpaymenmts. (p. 531)|

119

9 April 1818 Sitzung v. H. o. C. Vansittart verlangt neuen Aufschub der Suspension; log (die das widerlegenden Dokumente damals noch geheimgehalten) B. o. E. habe mit Friedensschluss alles was möglich zur Wiederaufnahme der cashpayments gethan. Bankkasse habe sich geleert in Folge der vielen Reisen der Engländer in’s Ausland u. der Foreign loans; verlangt neuen Aufschub bis 25 Juni 1819. (532) Notenausgaben der B. o. E. überstiegen nie Summe ihrer consolidirten u. schwebenden Schuld an Regierung (welches beste Garantie für mixed circulation[)]; Vervollkommnung erheischten nur die Privatbanken v. England u. Irland; er verlangte, deren Papierausgabe solle gedeckt werden durch 2 × grössere Summe in public securities. (gestand dass er diese grosse Idee entlehnt v. Wiston , der selbe, auf Law sich stützend, 1799 dem Pitt vorschlug) Zog dies bald wieder zurück. ⦗er hatte noch andern Plan, Ausgabe v. stock-notes [(]sieh Note ** p. 533)⦘

Opposition hob hervor, wie eng Vansittarts Finanzsystem verbunden mit Inconvertibility der Banknotes: »dadurch Preise der Regierungssecurities\funds auf der höchsten Höhe gehalten u. zugleich glänzende Profitcher für Bank; darin liegen die mutualité des services«. »Der Regierung möglichst grosse Circulation v. Papier nöthig, forcire den Preis der funds, mache so der Regierung Conversion der Staatschuld in niederprocentige möglich.« In beiden Häusern wird Einsetzung v. committees of inquiry vorgeschlagen: 20 April 1818 in Oberhaus, 1 Mai 1818 in Unterhaus. Die einzige neue Frage turned about this point: sind die Foreign Loans hinreichender Grund zu neuer Verschiebung des cash payments? Aber die inconvertibility Ausdruck von Landes Armuth, die Foreign loans v. Reichthum; England zeigte sich damals reicher an Kapitalien als alle andern Länder der Welt; sie waren nirgend so wohlfeil zu haben. Entweder war England reich genug f. die Foreign loans, dann hinderten sie nicht die convertibility; od. nur die inconvertibility machte diese loans möglich, dann trieb es seine Capitalien aus durch die Pumpe des Papiergelds. (534)

Aber wie das Parlament 1811 votirt, dass das Papiergeld nicht entwerthet bei 30% Agio, so jetzt sanctionirte es den Foreignloanblödsinn 1818. Vansittart: Committees werden eben so unfruchtbar sein wie Bullioncommittee v. 1811, das nur verwirrt, nicht aufgeklärt [hat]. Committeeeinsetzung – überflüssig erklärt durch beide Häuser.

28 Mai 1818: Gesetz verlängert Suspension bis 5 Juli 1819. (nach Gesetz v. 1 Juni 1818 Bank of Ireland Baarzahlung aufzunehmen 3 Monat Monate nach B. o. E.[)]

1818 Consolidation der RegierungsSchuld (schwebender) in bedeutendem Massstab. – über 27 Mill. £. St. (Sieh Tabelle f. „Consolid. v. 1794–1829.“ (Return of 1869 on Public Income and Expenditure) (* Note p. 536)[)]; bei Anleihe dafür nicht nur in Noten, sondern zu Theil in Gold zu zahlen; Regierung erhielt dadurch Mittel zur Contraction ihrer schwebenden Schuld an B. o. E. (In fact wurde aber gezahlt f. das loan fast nur Papier) In fact, gegen Anfang 1817 belastete  Bei Kaufman, S. 537: казначейство
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aerarium
die Bank Ende August 1818 mit additional 51/4 Mill. £. St. (Näheres p. 536, 37)

Die Noten, die die Bank – bei schlechtem Wechselkurs – gegen Gold eintauschte, benutzte sie z. Th. zur Erweiterung der Discontoperation; die Umstände sehr günstig dazu;

Seit Herbst 1818, Aufschwung wieder über »Mass« der reinen Vernunft hinaus; hence mit Ende 1818 Ausbruch bedeutender Bankerotte, bis zu Crisenhöhe; schlechten damaligen Umstände des Handels in Frankreich, Deutschland u. Vereinigten Staaten verschärften noch die Crisis in England; starke Disconterhöhung in den bedeutendsten europäischen Städten wirkten mit zur Verschlechterung des Wechselkurses in England; October 1818 Kurs noch verschlechtert durch ausländ. Zahlung f. Getreide u. Silbernachfrage f. Russland (537)

( In Frühling 1819 legte sich der industrielle commercielle tempest in England. (l. c.)

Wechselportefeuille der B. o. E. 1817 starke Contraction; stand October–Nov.–Dec. nur auf £2,541,000. Erstes Halbjahr 1818£2,913,000, Juli–Aug.–Sept. = £4,610,000; Oct.–Nov.–Dec. auf 6,866,000, i. e. 170% höher als Jahr zuvor. (538)|

120

1819,

schlecht eröffnet für resumption of cashpayments am 5 Juli.

Januar: Wechselkurs auf Paris = 23f. 70, Goldpreis: 83sh. Commercielle industrielle Welt down; Vansittart without money, abzurechnen mit Bank; Goldvorrath der Bank am 26 Januar nur £4,346,000, nur = 16% des Papiergelds then in Circulation. (538)

Mitte Januar 1819: Eröffnung des Parlaments; Neugewähltes H. o. C. In beiden Häusern das »PapierGeld« schon in Debatte über Antwort auf Thronrede (worin dieser Punkt nicht berührt); geht aus diesen Debatten hervor, dass keiner – selbst in Opposition – das dies Jahr »Bevorstehende« im Geringsten ahnte. Vansittart sagte, solche Fragen gehören nicht in Thronrede, werden gewöhnlich überlassen „to the spontaneous conduct of the ministers“. Liverpool , Premier: die Foreign loans u. schlechte Wechselkurs werden die ⦗gesetzlich am 5 Juli 1819 zu eröffnende⦘ Resumption »unmöglich machen; besser daher Beurtheilung u. Lösung der Frage bis nächste Session zu vertagen«. Zwei Tage später erklärt Vansittart auf Anfrage: er werde bald Vorschlag zu neuer »Verlängerung der Suspension bis März 1820« einbringen. (538–40)

15 Januar. Sitzung der Direction der B. o. E. Sieh deren gemüthliche »Verlängerungs«ideen. (Sie wollten namentlich auch das Land der Segnung der 9 Mill. £ (nämlich ihr Governor, im Auftrag der Regierung [,] hatte Frage an sie gerichtet: ob resumption möglich, wenn government diese rückzahle bis April) nicht berauben, dessen financielle u. commercielle Interessen „extending circulation“ verlangen[.]) Erfahrung der letzten 2 Jahre habe bewiesen, wie die früherer Jahre, dass »so lange der jetzige mintprice« beibehalten  Bemerkung von Marx.
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⦗Wink mit dem Zaunpfahl zu raising of standard, wozu das Vorgehn in Oestreich u. Russland lockte⦘
[wird, ein »]Gesetz [die] Goldausfuhr bei den jetzigen Zuständen Englands u. Europas nicht verhindern könne«. Dies erste »Anspielung« auf Herabsetzung des standard  Zusatz von Marx.
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(so dass £ etwa = 21sh. statt = 20)
[.] Bankdirection ahnte also auch nichts v. dem was bevorstand; Sie war so frech in dieser ihrer Resolution vom 15 Jan. 1819 2 höchst unpopuläre Massregeln zu verlangen: 1) verlangte sie stärkere Verfolgung der Notenfälscher, deren häufige Hinrichtungen [–] Sie gehangen auf blose Anzeige (dies der Beweis vor Jury) der Bankbeamten, dass die verdächtige Note gefälscht sei. [–] bereits grosse öffentliche Empörung erregten[;] 2) Pressverfolgungen v. wegen der Angriffe auf die B. o. E. (541–42) ⦗Forderung 1) stellte die Bank gerade zur Zeit wo James Mackintosh die Schweinerei energisch im H. o. C. denuncirte.⦘

Vansittart stellte nun 2te Anfrage an Bank: ob sie bereit zu Resumption f. März 1820? Darauf: 20 Januar: Sitzung der Bankdirection: Resolution in Antwort an Minister: bei der Unwahrscheinlichkeit das dass Cours für längere Zeit „permanently settled“ bis März 1820 besser dem Publicum keine unrealisirbarn Hoffnungen zu geben. Statt neuen Gesetzes schlug die Direction vor neues Untersuchungscommittee, brach sich damit selbst den Hals. Sie glaubten, die Sache werde gehn wie mit den »Experten« v. 1810. Vansittart war ja im Ministerium als Chancellor of the Exchequer der stets noch regirenden Torypartei; die Tonangebenden Finanzcirkel hingen an einem System, so günstig für die damalige Speculation; die Börsenritter hatten v. 1809–18 viel mehr die süssen Früchte des Systems gekostet als v. 1797–1808; Horner u. Henry Thornton waren todt seit 1817, Huskisson u. Canning andrerseits (früher die gefährlichsten Gegner der Bank) bereit alles f. die Regierung zu thun, womit sie verbunden. Tierney – mediocrity – jezt der H. o. C. Vorkämpfer der Opposition f. Resumption. (540 542–44) ⦗Die Wendung, die die Dinge nahmen, kamen in der That allen Parteien gleich »unerwartet«.⦘

⦗Ministerium damals sehr unpopulär; gagging acts etc; Reformbewegung; Nothwendigkeit liberaler Concessionen begann; an der Spitze Reform des Geldwesens. (545)⦘

Ministerium gab sich Anschein zu glauben, die BankResolution über Nothwendigkeit v. neuer Untersuchungscommission bedeute, dass Bank auf sich nehme Parlament u. öffentliche Meinung von Unmöglichkeit rascher Resumption zu überzeugen. Schon vor der Bankresolution hatte die parlamentarische Opposition kundgethan, dass sie »neues Untersuchungscommittee« verlangen werde; u. im Gegensatz dazu, zeigen:

25 Januar Liverpool in H. o. L., Vansittart in H. o. C. an, dass sie selbst Untersuchungscommission vorschlagen werden, aber geheime. Manoeuvres der Gegner der Reform. (p. 546 *) ⦗Platzregen (ливень) v. Petitionen gegen Resumption. H. o. C. 1 Feb. 1819⦘ ⦗v. Regierung u. Bank »construirt«⦘|

121

⦗„certain active persons well known in the metropolis, had prepared petitions here, and sent them down to different parts of the country, to have signatures surreptitiously obtained. Bankers had been the principal agents in procuring them, and every body knew how reluctant a country gentleman indebted to his banker would be to refuse his name“ (Note *. p. 546)⦘

2 Februar H. o. L. Eingeführt (durch Liverpool) u. passirt bill zu Ernennung v. geheimem UntersuchungsCommittee v. 13 Personen (ernannt als Mitglieder davon u. a. Lansdowne, Grenville, King, Lauderdale ).

An selbem Tag im H. o. C. macht Tierney Vorschlag zu Ernennung v. nicht geheimem Committee . Ueber Die s. g. »Gefahren« der »Resumption« wurde namentlich geschrien von Personen, deren Privatinteressen die „inconvertibility“ diene. Die Partei bestehe aus 2 Theilen: die grossen Finanzhäuser, denen Herr Tierney Complimente macht und aus Spielern, Speculanten in Werthpapieren, Schwindlern in Actien u. solchen »die überhaupt darauf lauern auf Kosten v. jedem zu leben, der ehrlich arbeitet. Diese „Betheiligten“, Handel treibend ohne alle eignen Mittel, lassen sich auf alle möglichen Unternehmungen ein, um herauszuangeln Gelder wo es nur zu erjagen. Diese Herrn bereit, zu jedem „job“ u. jedem „artifice“. Ihr Hauptinteresse darin, dass die Papiergeldcirculation stets in Ueberfluss. Ihre Stunde schlägt mit der Reform. Der Erfolg besagter Partei wäre nicht so stark but for the coincidence of their interests with those of the finance-administration. Diese Speculanten üben ihrerseits pressure on the government aus.« (Sieh en detail th the speeches of Tierney Parliamentary Debates (Hansard) vol. XXXIX p. 213–29 u. 269–275) (Er verlangt daher v. government ganz unabhängiges Comité of Inquiry. Gegen Vansittart während der Debatte hingewiesen: dass die „inconvertibility“ hauptsächlich nöthig für die Händler »ohne eignes Kapital«, deren Speculationen sich stützen auf die »Notenissues der Bank«; an dem Abnormen der Papiergeldcirculation wesentlich Schuld der faule Zustand der »schwebenden Regierungsschuld« („if the issues of exchequer bills, still increasing our paper circulation, were continued, it would be totally useless to look for any benefit from the committee“); man habe vor noch nicht langem hingewiesen auf die Gefahr drohend von dem Häuflein v. „Spenceans“ (Anhänger des Spence) träumend v. Antheil jedes armen Bauern am Grundeigenthum; eben so träumten die Speculanten v. Anwendung der Regierungsautorität zur Sicherung überfliessenden Geldmarkts für sich selbst. Der ganze Unterschied zwischen den beiden Categorien liege folglich nur darin, dass die ersteren nur an Agricultur denken, während die andern mit ihren zweifelhaften Speculationen beschäftigt.

Für die Regierungsvorlage stimmten 277, gegen 168. Opposition geschlagen u. damit scheinbar auch die – Reform. (547–50)

3 Februar 1819: wählte Unterhaus sein Comité (»geheimes«) v. 21 Gliedern. U. a. gewählt: Castlereagh, Vansittart, Canning, Robinson, Pole (alle aus dem Ministerium) Manning (so zu sagen »vereidigter« Parlamentarischer Vertheidiger der Bank seit 1811); ferner Huskisson , Mackintosh , Peel (Unpartheiische Zusatz von Marx.
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!
), von den Vertheidigern der Reform: Tierney , Frankland , Lewis , Bankes ; von den 21 members 13 governmental. (Vansittart hatte Liste v. Namen vorgeschlagen, Opposition nicht)

Ricardo noch nicht damals in Parlament, Henry Parnell absichtlich übergangen. 8 Febr. im H. o. C. vorgeschlagen Brougham zuzufügen; Castereagh Castlereagh , unterstützt v. Canning  Zusatz von Marx.
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(!)
, wies auf das Beispiel v. 1797 hin (wo Fox blackballed) Geschah dem Brougham mit 175 gegen 133 Stimmen. Für die Reformfreunde dies bad symptoms!

6 Februar Das Committee der Lords begann mit Verhör der Experten 11 Februar, das des H. o. C. (chairman: Sir Robert Peel ). Ihre Hauptarbeiten Februar u. März, hielten einige Sitzungen noch April u. Mai, wo Schlussarbeit zur Fertigmachung des Reports. (550–51)

In den letzten Monaten 1818: Verstärkte Bankerutte; dauert fort auf Crisenmassstab ganze erste Hälfte 1819. Waarenpreise niedrig. B. o. E. actien, schwankend Januar 1818 zwischen 288 u. 292, d. h. mit Prämie between 188–192%, in April 1819 nur noch Prämie v. 151–154%; 3% Consols fielen v. 81–781/8 zu 751/4–713/4.|

122

Wechselkurs auf Paris (kurzer) Begann Januar 1819 = 23f. 80, blieb so bis es Februar, wo = 24f; 16 Febr. = 24f. 10, Woche später 24f. 15. Seit 2 März fällt auf 24f., 9 März 24f. 10, bleibt so bis 30 März, wo steigt zu 24f. 25. Dauert 2 Wochen, v. 13 April bis Ende des Monats = 24f. 10. Erst mit Mai erst Verbesserung v. mehr constantem Character. (551)

Goldvorrath der Bank. Vom 26 August 1817 – 26 November 1818 Kasse fiel v. £11,719,000 auf £5,079,000; 26 Mai 1819 – fiel weiter – 3,826,000. Im ganzen leerte also das »Experiment« v. 1817 die Kasse um £7,893,000; rechnend darauf 4% Agio, Reinverlust der Bank an dem Experiment about 316,000£; Verlust an sich nicht gross: „Had they (the directors of the B. o. E.) reduced their issues of paper at the time that they issued the gold; the gold would have continued in circulation for the notes withdrawn; but while they withdrew notes of certain dates, they issued others to supply their place.“ Sie hätten Contraction der Circulation zur Verbesserung des Wechselkurses producirt. Dann [hätte sich] zwischen Ende August 1817 u. Ende November 1818 Circulation contrahirt um 6,640,000£ (22%) u. nicht nur, wie in der That der Fall nur um 3,692,000£. In 15 Monaten wäre dann die Circulation auf Niveau v. £23,332,000 erniedrigt worden. Und sie wäre v. Ende Nov. 1818Ende Mai 1819 (weitere 6 Monate) um 1,254,000 verkürzt worden, statt, wie faktisch, um 955,000£. In 21 Monaten hätte sie abgenommen um 29% (about monatlich 375,000) u. gesunken auf 22,078,000£, gefahrloses Niveau. Die Contraction der Circulation hätte die Mittel vermindert, womit die bankers ihre Portefeuilles with Foreign Werthpapieren füllten, i. e. sie hätte die Zufuhr der letztern vermindert; u. sie hätte raschere Realisation, i. e. Verkauf, dieser Papiere erzwungen, bankers hätten weniger Profit an die »fremde Papiercher« gemacht. (552–53)

Regierungschuld an Bank:

  • Regierung fuhr fort sich nicht zu kümmern um das unverzinsliche 3 Mill. loan (v. 1808)
  • Januar 1819 zahlte sie auf das 6 Mill. loan (v. 1816) 500,000£ u. 2 April £2,492,000; TotalSumme = 2,992,000.
  • 26 Februar 1819 ganze »schwebende« Regierungsschuld an Bank = £23,728,000 (£4,360,000 weniger als 26 Aug. 1818)
  • 20 April ditto – wieder – 26,719,000. (dadurch dass Bank wieder bedeutendes Quantum Exchequerbills aufnahm. Abnahme der Regierungsdeposits bei Bank fuhr fort mit voriger Energie;
  • 26 März Mai 〃〃 Regierungsdeposits bei Bank nur £3,732,000; 1818, 1819 u. 1816 (jedesmal am 26 März Mai) waren sie 6,579,000 Mill. (1818), 9,493,000 (1817) 10,206,000 (1816)

Wechselportefeuille der Bank. Jan.–Feb.–März 1819 gestiegen auf 8,364,000 (nur 2,977,000 in erstem Viertel 1818)

Mittlere Notencirculation. Ditto 〃〃〃 1819 = £25,794,000. (551–54)

Die Arbeiten des Commmittee’s of Inquiry: Grösste Zahl der Experten erklärte Resumption f. 5 Juli 1819 unmöglich. Unter den Experten: Dorien (Governor der Bank) [–] Dorien erklärte es für möglich selbst f. 5 Juli, wenn Regierung der Bank die 9 Mill. zurückzahle. [–] Pole (Deputy Governor) Harman , Ward , S. Thornton u. Haldimand Bankdirectoren.  Zusammenfassende Bemerkung von Marx. „Grind“: Gründe.
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(Sieh die „Grind“ f. Unmöglichkeit enumerirt p. 555 etc)
Ganz natürlich in dieser line auch der money monger u. loanmonger Alexander Baring . U. a. führt er natürlich an wie alle die „Foreign loans“ u. schlechten WechselKurs; dann Entblössung im Innern des Landes v. edlen Metallen; Crisis kaum noch vorüber; auch Russland, Oestreich, Dänemark u. andre Staaten hinderten durch ihre parallelen Vorbereitungen zur Wiederaufnahme der Metallcirculation; während |123 Südamerica  Zusatz von Marx.
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(mit seinen damaligen Revolutionen)
weniger edles Metall schicke; Gold- u. Silberwerth werde daher steigen; Europa habe vielleicht jetzt an 100 Millionen £. St. nöthig; England habe in der That Privilegien im struggle for the precious metals; führe die meisten werthvollen Waaren aus; alles Gold u. Silber der neuen Welt werde durch es erst unter den übrigen Staaten vertheilt; allerdings möglichst rasche Rückkehr zu Metallcirculation nöthig; Papiergeldcirculation sei „the worst species of currency“. (554–57)

Der  Zusatz von Marx.
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grausse
Nathan Meyer Rothschild : Resumption werde wirken „a great deal of mischief“; starker Waarenpreisfall; niemand werde kaufen wollen, da unbekannt wie tief der Fall gehn werde; allgemeiner Ruin selbst v. Contraction v. 2–3 Mill. (557)

⦗Nur 2 Experten für Resumption schon am 5 Juli 1819 Thomas Tooke (Russian merchant 30 years in business) u. David Ricardo . Für Tooke allmählige Contraction der Noten unter 25 Mill. hinreichend zu Verbesserung des Wechselkurs u. Goldpreises; Verwüstung des Handels könne nicht weitergehn als sie jetzt schon sei. Ricardo: man solle der Bank Zahlung\Kauf von Noten auf Bullion (Gold) zu 77sh. 101/2 vorschreiben u. Kauf v. Gold zu 771/2sh. Der Zweck dieser Operation: Regulation des Preises des Papiergelds durch »Controlle über seine Quantität« (557, 58)⦘

Nun Frage: Wann soll dann endlich vorgegangen werden zur Resumption? Bank- u. Regierungsfreunde – hielten sich natürlich »so allgemein als möglich« – in fact wann milennium millennium herangekommen. (558)

Lösung der bestimmten Probleme jedoch, die energisch u. klar schon durch Erfahrung, praktisches Leben ausgearbeitet u. sich daher auch stark selbst im blos empirischen Kopf abprägen u. dort stillschweigend überkommene confuse Vorstellungen verdrängen u. nach kürzerer od. längerer progressiver Entwicklung des Lebens sich in den Köpfen einer Epoche klar reflectiren – fand sich auch bei den Experten des Committees v. 1819. Ueber den »Moment« der „Resumption“ – sehr unbestimmt; nach Baring 4–5 Jahre nöthig (bis alle Canäle der Circulation mit Gold gefüllt, nicht nur die Bankkasse; England brauche dazu 40–45 Mill. £. St.) Der  Zusatz von Marx.
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grausse »Nathan«, alias
Rothschild  Zusatz von Marx.
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(alias Amschel)
21/2–3 Jahre als geringste Frist. (559–60)

  #e553Schon BIS 153°] Hervorhebungen – außer „Einfluss” bis „Wechselkurs”, „Expansion“ bis „Circulation”, „erhöhter Discontrate”, „künstlich erniedrigten“ und „Thornton“ – sowie letzte Bemerkung in Klammern von Marx.
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Schon das Comite Comité v. 1816 begriff Zusammenhang von Papiercirculation mit Wechselkurs, Goldpreis, Discont, Waarenpreisen u. internationaler Zahlungsbilanz; aber 1810–11 diese notions noch in chaotischem Zustand. 1819 anders: Governor der Bank Dorrien anerkannte Einfluss der Bank auf Wechselkurs; hänge dies ab v. securities auf die Noten issued u. changes im Umfang der issues. »Werden die Noten durch die Bank ausgegeben kurzterminig, so hat sie Controlle über die Ueberschüsse ihrer Circulation u. kann gegen den schädlichen Ueberfluss derselben reagiren u. daher auch den bullion drain aus dem Land. So hat sie Einfluss auf Wechselkurs. Als Experiment nützlich zuzulassen Verkürzung v. 9 Mill. die v. Regierung rückzuzahlen.« »Wechselkurs hänge ab v. Expansion od. Contraction der Circulation, weil Mangel an Circulationsmitteln, welcher Art sie auch seien, Nothwendigkeit hervorruft nach England rückzufordern die im Ausland befindlichen englischen Kapitale; dagegen Ueberfluss der Circulationsmittel, künstlich erniedrigend Zins auf Kapitalien u. sie fictiv verwohlfeilernd, ruft hervor Bereitheit der Capitalien über die Grenze zu wandern. Contraction der Circulation erniedrigt Waarenpreise, verstärkt ihre Ausfuhr u. macht Wechselkurs günstig (Dorrien) Sein Deputygovernor Pole : Bedeutende Ausgabe v. Papiergeld wirkt verschieden auf Discont, je nachdem issue auf langterminigen Credit (Regierungscredit) od. kurzterminigen (Wechseldiscont). Im ersten Fall künstliche Erniedrigung des Disconts stärker; dieser Unterschied bleibt, selbst wenn es sich um so grosse issues wie v. 30 Mill. £. St. handelt. Soll Circulation contrahirt werden für bevorstehende Geldreform, so nothwendig bei erhöhter Discontrate die Hindernisse wegzuräumen, die durch künstlich erniedrigten Discont hervorgerufen. (Pole N 5–17 Lord’s Comm.) (Sieh auch Sam. Thornton: N. 153) Resumption aufzuschieben bis zu Bank grosse Notenmasse zurückkehrt; dazu governmentsschuld auf 15 Mill. zu contrahiren etc. (p. 560–62)|

124

Starker Fall des Wechselkurses u. Agio auf Gold – directe Beweise der Entwerthung des Papiers u. seiner überschüssigen Ausgabe. Handelt sich hier nicht um absoluten Betrag der Circulation; manchmal 25 Mill. zu gross, 30 Mill. zu wenig. Der grosse Missstand des Papiergelds, dass seine Dimensionen unfähig sich den wechselnden Umständen zu adaptiren. Einziges Hilfsmittel f. resumption Contraction während beträchtlicher Zeit – Rückfluss des Goldes so zu erzwingen „by the scarcity of money produced by such a system“. Wo ein Land Creditor andrer Länder, kann es mit mindrer Ungestraftheit ertragen grosse Masse inconvertiblen Papiergelds, als wo es Debitor andrer Länder, aber selbst dann muss die Papiermasse nicht zu bedeutend sein u. nicht zu lang in Umlauf bleiben. Ursache der Schwankungen in Wechselkurs stets Foreign payments, gestützt auf „the neglect of the counteracting cause of the contraction of issues“. ( Alexander Baring ; sagt auch »bis 1797 zerrütteten die auswärtigen Zahlungen nie die Geldcirculation[«] )

Unser Wechselkurs zu sensitiv f. alle ihn schaukelnden einflüsse Einflüsse; unbedeutende Summe v. 100 000£ kann ihn schwanken machen um 2%. Schwer zu finden in bedeutendem Umfang Zufuhr\Angebot v. Wechseln od. Nachfrage nach ihnen jetzt sehr gewachsen. Kurs wozu der Trassent willig seine Wechsel abzulassen, stand fast in seiner Willkühr. Durch Verlust unsres goldnen Werthmasses, wir selbst nicht mehr Richter über den Werth unsrer Geldcirculation in jedem gegebnen Moment. Hence bedeutende Schwankungen des Wechselkurses v. Tag zu Tag. Bei convertiblem Papiergeld möglich exacte Rechnung bei Kauf u. Verkauf v. Waare od. Wechseln. Jezt irgend unbedeutende Menge Kapitalien, bereit sich im Ausland zu placiren, hindert alle Berechnung u. indem sie gegen uns Zahlungsbilanz kehrt, wenn auch nur für kurze Zeit, wirkt stärker auf Wechselkurs als möglich bei gesundem Zustand der Geldcirculation. ( Haldimand. Lords Committee of 1819. N. 96) (562–63)  Bemerkung von Marx.
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⦗So hatten sich die Ansichten der Praktiker v. grösster Autorität geändert.⦘

Auswärtige (Kriegs) Regierungszahlungen gab es 1819 nicht mehr; nur Zahlungen f. Getreide u. bes. in London gemachte Foreign Loans. A. Baring , auf Frage, ob letztere schlecht auf Wechselkurs wirken? „bei jetzigem Zustand der Circulation dies der Fall mit allen ausländischen Zahlungen, welches immer ihr Ursprung; bei convertibler Circulation könnten sie Kours nicht verschlechtern materially below par, aber Papier, seines Werthregulator Werthregulators beraubt, unstreitig unterworfen der Entwerthung in Folge auswärtiger Zahlungen.“ (A. Baring)

Und der  Zusatz von Marx.
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»grausse«
Nathan : „certainly they (the Foreign Loans) could not have been made“ bei convertiblem Papier.  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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Der Esel glaubt in letzterem Fall könnten wegen Geldmangels überhaupt keine „foreign loans“ contrahirt werden; niemand werde sie zu unternehmen wagen;
auf die Frage ob inconvertibility den loancontractors nützlich: „yes, certainly it is favourable to the contractors of them; if the Bank should pay in cash, it will injure the contractors undoubtedly.“ (564–65)

Meisten Experten (auch der Resumption günstigen) Angst vor Resumption in zu naher Zeit, ohne längere Vorbereitung. Allmählig; [»]die Contraction presst zusammen Handel, Unternehmungsgeist u. Energie der Speculation, obgleich sie ihre Qualität verbessert u. der Wechselreiterei Ende macht«. Publicum muss vorbereitet werden auf »Einschränkung seiner Obligationen\Schuldverbindungen«, weil verkürzt wird das Quantum der Kapitale ⦗i. e. der Geldzeichen⦘ »womit jeder arbeitet.« ( Haldimand ) (566)

Selbst Samuel Thornton gesteht, dass überschüssige Notenausgaben Grund übermässiger Speculation; einer der Experten ( Loyd, N. N. 26, 39) weist hin auf Verhältniss zwischen Umfang der Notenausgabe u. Umfang der Wechselcirculation; erstere sei zu letzterer wie 1 : 10; hence Contraction der ersten führe die der zweiten erbei herbei. (567 Note)

Die Directoren der Bank wiesen darauf hin, dass zur convertibility, nöthig für sie Grundlage der Notenausgabe, die ihnen die |125 grösste Controlle über deren Circulation giebt; auf solcher Grundlage müsse der grösste Theil des Notesissue erfolgen; stützen sich alle Notenissues der Bank auf Wechselportefeuille, so wäre auch die resumption rascher möglich. ( Haldimand ) Smith , einer der ängstlichsten u. conservativsten Experten: „Zahlung der Regierungschuld sehr wünschenswerth, gebe der Bank Möglichkeit Wechseldiscont zu erweitern u. mache sie unabhängig“. „Wir sind aller Gewalt beraubt über die Papiercirculation, wann ihre Grundlage Regierungschuld.“ (Pole, Deputy-Governor der B. o. E.) Resumption hängt daher vor allem ab v. mehr od. weniger starker Reduction der schwebenden Regierungsschuld an Bank. (Dorrien, Harman , Haldiman Haldimand ) Des Bankburschen natürlicher Gedanke: „my plan was to reduce the advances to the government to the extent of 8 or 10 millions and at the same time to increase the issues upon discounts to the extent of 5 or 6 mill., thereby palliating the evil which would arise from the reduction of the circulating medium.“ Der  Zusatz von Marx.
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grausse
Nathan: die der Circulation entzognen Noten wieder auszugeben in Ankauf v. Gold, zur Verstärkung des Goldschatzes. (567–68)

Unter den Experten nur repräsentirt die Minorität der Bankdirection; das Committee des H. o. C. fragt schriftlich bei ihrem Gesammtdirectorium an: 1) bis zu welcher Periode nöthig die resumption aufzuschieben? 2) durch welche legislatorische od. andre measures möglich beizustehn der Bank f. Erneurung des cashpayments? (568)

Im Gesammtdirectorium hatten die Anhänger des »sweet« Pittsystems die Ueberhand. Sieh deren unverschämte Antwort an Committee des H. o. C. (568–70)

 Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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⦗u. a. N. 4 ihrer Antwort: Bankdirection hätte sich nie durch »Profitcher« in ihren NotenAusgaben bestimmen lassen, hätte sie immer zu beschränken gesucht, wunderbare Moderation entwickelt! N. 16 Meinung, dass Wechselkurs zu verbessern durch Contraction der Circulation, beruhe auf Irrthum. N. 18 Eben so irrig, dass solche Contraction Waaren-preis erniedrigen u. Waarenausfuhr fördern werde. N. 20 Von Bank verlangen, sie solle Gold geben f. 77sh. 101/2d., welches auch sein Marktpreis, sei die Bank doch mit zu grossen Verlusten erdrücken ohne Nutzen für das Land. 21 Bank daher gezwungen „to decline any precise answer to the first question[“] ; das hänge v. Umständen ab, schwer vorherzusehn u. worüber sie keine Gewalt habe. N. 22 Mit Bezug auf 2te Frage: sie kenne keine Massregel, die dauernde Verbessrung des Wechselkurses bewirken könne; aber in jedem Fall nöthig zu vermindern die schwebende Regierungssschuld an sie.⦘

In Antwort auf Anfrage des Committees des H. o. L. an das Gesammtdirectorium der Bank: welche Einwürfe sie zu machen gegen Gesetz, wodurch Bank verpflichtet in bestimmter Frist ihre Noten zu Nominalwerth v. 100, 200 u. 300£ gegen Goldbarren zu 77sh. 101/2d auszutauschen u. ebenso Gold zu diesem Preis zu kaufen? Antwort: Da Kauf v. Gold zu mintprice sehr unwahrscheinlich, hielten sich die Directoren nicht berechtigt, mit Hinsicht auf ihre Verpflichtung gegen die Actionäre der Bank, unter eigner Verantwortlichkeit Gold zu diesem Preis zu geben. Sie schlügen dagegen vor Auszuwechseln Gold zu seinem Marktpreis (i. e. Aenderung\raising des standard) (571)

Die Majorität der Bankdirection erwartete also neue Suspension – nicht auf bestimmte Frist – sondern bestimmungslose (in die blaue Ferne)  Bemerkung von Marx.
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(in fact blancocredit f. inconvertibility)
(571)

5 April 1819 In first instance schlugen beide Committees vor sofortiges stopping der Einwechselbarkeit der Noten ausgegeben bis 1 Januar 1819 (die damals zwecklos die Koffer der Bank leerte); brachten darüber bill ein; ging nach heftiger Opposition durch. (572) Monat durch arbeiteten die Committees ihre Reports aus.

6 Mai 1819 eingebracht der Report des Committees des H. o. C., 7 Mai der des H. o. L. Beide einstimmig, set of compromises, wovon die details p. 573–575.  Zusatz von Marx.
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(selbe Experten hatten figurirt vor beiden Committees)

Ueber die in den Reports angeführten Motive (p. 575–578)

 Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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In dem Bericht des H. o. L. hervorgehoben die Vortheile der convertiblen Circulation; Crisen blieben auch dann möglich, solche aber gehörten zu den unvermeidlichen facts.
 Bemerkung von Marx.
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Diese Stelle wichtig dafür – wie damals schon Crisen als Bedingung der kapitalistischen Production officiell anerkannt.
[(] Lords Report p. 16)⦘ ⦗am Schluss vorgeschlagen: Abschaffung des Verbots englischer Goldmünzeausfuhr. Die Verhältnisse zwischen Regierung u. Bank strikter zu regeln.⦘|

126

Schon seit Anfang 1819 „new flight of pamphlets“ (sagt Canning 2 Febr. in H. o. C.);  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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noch mehr seit Veröffentlichung der Committee Reports.
(Sieh 578–581)

⦗In „A letter to R. H. Peel: On the pernicious influence of a variable standard of value. 3 ed. Lond. 1819 [“] der ganze Vansittart »enthüllt«.⦘

20 May 1819. Reihe of foolish Resolutions taken in Sitzung der B. o. E. direction; Protokol Protokoll darüber den folgenden Tag (21 Mai) vorgelegt dem House of Lords. Details darüber. (581–82)  Bemerkung von Marx unter Verwendung von Angaben bei Kaufmann, S. 581/582.
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⦗Das Parlament sollte nämlich as soon as possible erfahren, was die tout[-]puissants seigneurs de la Banque d’Angleterre halten v. den Reports (u. darin Vorschlägen) der secret committees⦘ ⦗schön die Phrase darin: „dass man auf sie die Sorge bürdet das Land mit hinreichendem Geldfonds zu versehn“, alias, dass man sie zwingen will ihre „promises to pay on demand“ anders als in Druckerschwärze zu bewähren.⦘

Dies Manöver wurde gar nicht berücksichert berücksichtigt in Parlament; hinter den Coulissen von Regierung u. Parlament schon Uebereinkunft, dass die Vorschläge der Committee’s ohne „division“, passirt werden sollten. (582)

Liverpool hatte die Motivirung in H. o. L. zu übernehmen (582–84) ⦗sagt u. a. Contraction der issues um so leichter als Bankgeschäft stark entwickelt in England u. aus kleinstem Geldkapital grossartigsten Nutzen zieht. Dank dieser Entwicklung »giebt es in England kein todtes Geldkapital«. Ueber den beschleunigten Umlauf der Banknoten unter Einfluss des Systems der Banken Noten v. 5£ blieben 1818 bis zur Rückkehr 148 Tage in Umlauf; ferner:

Nominalbetrag 1792 1818 Nominalbetrag 1792 1818 Nominalbetrag 1792 1818
blieben in Umlauf
Tage
blieben in Umlauf
Tage
blieben in Umlauf
Tage
von 10£ 233 137 v. 30£ 95 55 v. 200£ 31 18
15 114 66 40 65 36 300 24 14
20 109 124 50 124 72 500 24 14
25 74 43 100 84 49 1000 22 18

Also für Noten von 10£. Dauert Dauer der Umlauf verkürzt von 8 auf 41/2 Monate, für 15£ Noten von 4 Monaten auf 2, für 20£ Noten von 7 auf 4 etc. p. [583,] 584⦘

Lord Grenville: Geschichte der Banken zeigt, dass Band mit der Regierung ihnen immer verderblich; Bank muss daher ganz unabhängig von Regierung gemacht werden. (584)⦘ Die allgemeinen Grundlagen der Reform ohne Stimmentheilung in House of Lords angenommen. (p. 586)

24 Mai 1819 Eingeführt Bill in H. o. C. in Form v. 9 Resolutions (durch Sir Robert Peel ) Hier letztes Treffen geliefert. (Sieh dieResolutions p. 587 *) Debatten. (p. 587–591)

Peel u. a.: »faktisch sei die Papiercirculation sehr oft bestimmt worden durch die Bedürfnisse der Regierung, aber durchaus nicht durch die der Handelswelt; rechtfertigen die issues durch die Solidität ihrer Unterlagen sei unzureichend: sonst auch zu rechtfertigen Jean Law’s Plan über Ausgabe von Papiergeld auf security von Grund u. Boden. Vorschlag der Bankdirection, Resumption zu Marktpreisen des Goldes (statt mintprice) sei Bankerutterklärung«. Die alten Gegner der »Suspension« verlangten: das Recht der Bank, ohne Erlaubniss des Parlaments, Exchequer bills zu erwerben, solle genau begrenzt werden. Erklärten sich selbst gegen kurzterminige Erlaubniss an Bank Gold über Mintprice zu zahlen. Ricardo: er rathe der Bank nicht Gold zu kaufen, sondern das bei ihr Befindliche zu verkaufen u. auf diesem Weg die Papiercirculation zu contrahiren. [„]Jeder Verkauf verbessert den Wechselkurs, bringt ihn schliesslich zu Pari u. dann kann die Bank Goldkäufe zum mintprice beginnen.“ Sagt auch:  Zusatz von Marx.
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(!)
„the rate of interest on money is no check at all as to the amount of issues.“ Opposition nahm ihre amendements zu Peel’s resolutions zurück; Debatte vertagt auf folgenden Tag.[⦘]

25 Mai 1819 (H. o. C.) Sir Henry Palmer: „had the banking concerns of the country been carried on the same principles of competition, as prevailed in Scotland, the embarrassment of the present period would not have existed.“ (p. 591) Schliesslich Resolutions Peel’s angenommen without a dissentient voice. (p. 591, 92)

9 Juni 1819 (Debatten in H. o. C. über Budget für 1820): Ressources, damit die Regierung der Bank 10 Mill. £ zurückzahlen könne: neue Steuern, Entlehnung von Amortisationsfonds, schliesslich Verwandlung v. schwebender Schuld an Bank in consolidirte (öffentl.) Schuld. (p. 592)|

127

Durch Oppositionsredner wird enthüllt »der allbekannte fact, dass die Bank im voraus absage die Unterstützung der Realisatoren der Anleihe (zur Consolidation) welche sie seit 25 Jahren in ähnlichen Fällen ihnen immer durch Pump für Einzahlung auf Anleihen geleistet habe.«  Bemerkung von Marx.
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⦗i. e. sie druckte Papier u. lieh selbes Papier den bankers etc, welche die Realisation der öffentlichen Regierungsanleihe übernahmen⦘ ⦗Man sieht daraus wie nützlich sie Pitt etc zur Contraction der Riesenschuld war⦘
Der Redner freute sich darüber; das zeige, dass die Bank zu solchen Anleihen überhaupt nicht nöthig. Bank nach 25jähriger Herrschaft über Regierung natürlich malitiös, als das Land endlich entschlossen ihr Joch abzuschütteln. [»]Nicht verwunderlich, dass 24 Kaufleute, blos gewohnt an Jagd auf Profite, etwas berauscht von der Gewalt, die sie so lang ausgeübt.« (592–93) Manning läugnete nicht dass Bank Betheiligung an dem loan versage, aber dies ironisch motivirt: »von wegen der Nothwendigkeit Macht über ihre issues zu erwerben«. Andrer Bankdirector, sagte, dieser Entschluss sei »Bankgeheimniss«, wüthet gegen den geheimen faux frère, der es ausgeplaudert. (593)

Anfang Juni 1819 die Resolutions über Bankreform wieder vor H. o. C., aber diesmal sub specie von Projekt zu »Gesetz« (Vater: Sir R. Peel)

14 Juni 〃 3te Lesung. Ein Bankdirector stellt amendement, dass Rückzahlung der 10 Mill. incorporirt in’s Gesetz. Auf Antrag Vansittart’s verworfen. (593)

Landsdown Lansdowne in H. o. L. „Das Gesetz sieht auf Metallgeld als einzig gesunde Grundlage des Circulationssystems.“ (594)

Gesetz v. 2 Juli 1819 (Peel’s Project in Gesetz verwandelt) Nach diesem Gesetz the restriction verlängert bis 1 Mai 1823, an welchem Term sie ein für allemal aufhört. Bank verpflichtet v. 1 Februar 18201 Octob. 1820 im Austausch f. Noten zu geben Gold von gesetzlichem Münzfuss – für demands v. nicht weniger als 60 Unzen pro 81sh. (p. Unze); v. 1 Oct. 18201 Mai 1821 bei selbem Minimum v. 60 Unzen zu 791/2sh.; mit selbem Minimum v. 1 Mai 1821 – 1 Mai 1823 zu 77sh. 101/2d. (mintprice) Die Bank darf Gold auch wohlfeiler geben, in der ersten Periode nicht unter 791/2sh. u. in der 2ten nicht unter 77sh. 101/2d. Bis 1 Mai 1823 hat Bank Recht Gold in Barren zu zahlen; kleine Zahlungen bis 40sh. kann Bank in Silber zahlen; Zahlung in Goldmünze darf Bank schon beginnen v. 1 Mai 1822. Jeden Samstag Bank verpflichtet der Regierung Zahlen zu geben über mittleren Betrag der Circulation während Woche. Gesetze über Verbot der Ausfuhr engl. Geldes abgeschafft. (594–595) (Selbe Festsetzungen f. Bank of Ireland durch Gesetz vom 12 Juli 1819)

16 Juni 1819 (H. o. C.) Peel bringt zusätzliche Bill ein über Regierungsloans von Bank: So oft Regierung loan v. Bank verlangen oder ihr exchequer bills verkaufen will, dies dem H. o. C. mitzutheilen zugleich mit Protocol über Consent der Bank. Parlament entscheidigt, ob es erlaubt od. nicht. Dies wird angenommen; sanctionirt durch Gesetz vom 6 Juli 1819. (595–96)

Die englische Gesetzgebung über inconvertibles Bankpapier eröffnet durch Gesetz über Regierungsanleihe v. Bank (vom 7 Mai 1793) u. ebenso beendigt durch specielles Gesetz über selben Gegenstand  Zusatz von Marx.
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(6 Juli 1819)
[.] Diese Historie begann damit, dass Regierung versuchte sich surreptiously surreptitiously der Parlamentscontrolle zu entziehn; endet mit Unterwerfung unter’s Parlament. (596)

Mai 1819 war bekannt, dass die Reform unwiderruflich; schädlich den B. o. E. actien; ihre Prämien fielen im Mai v. 151% auf 110%; generally Preischwankungen Preisschwankungen dieser Actien ward 1819 zwischen 267 u. 210; 1820 zwischen 215 u. 226; 1822 wieder zwischen 235 u. 252. Dividend auf Actie in Jahren 1819–1822 wie seit 1807 = 10%.

Im Ganzen erhielten die Actionäre aus Profiten der Bank 1799–1822 = £35,363,790, wovon der inconvertibility zugut zu schreiben = £14,547,229.  Bemerkung von Marx.
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(Schenes Geschäft aus der inconvertibility; dazu noch Reservekapital)

Preise der Public funds: Mai 1819 3% Consols fielen v. 735/8 auf 65; die durch die inconvertible paper fabrication der Bank direct bewirkte künstliche Erhöhung hörte auf mit Abschaffung des Systems. Ebenso änderten sich Ansichten über den Amortisationsfonds, der ebenfalls zur »Preissteigerung« vermöbelt. Die Börsenmänner fürchteten, es stehe schlechte Zeit bevor – für sie. Aber schon 1822 die Consols schwankend zwischen denselben Grenzen wie im »Jubeljahr« der Börse – 1818! 1818 diese Schwankungen zwischen 73 u. 82, 1822 zwischen 753/8 u. 82. ([596,] 597)|

128

Wechselkurs: Auf Paris (kurz):

  • Begann Mai 1819 = 23f. 90; nach Woche schon = 24f. 30 (33/4 unter Pari), blieb so während ganzem Mai.
  • Begann: Juni 〃 = 24f. 85 u. endete 24f. 90. Ganzen Juli = 25f. August 25f. 10; Mitte August = 25f. 20, 24 August höher als Pari = 25f. 30c.
  • Goldpreis Mitte Juli u. Anfang August noch 78sh, aber 24 Aug. = mintprice (77sh. 101/2d)

Hence: 24 Aug. (1819) Entwerthung des Papiers u. Agio auf Gold in England zu Ende. Im ganzen folgenden Abschnitt v. 1819 u. den folgenden Jahren Wechselkurs über Pari; Edelmetallzufluss begann u. dauerte fort in England. (597, 98)

Es gab keine Missernte; Getreide billig; farmers ruinirt; Publicus gewann. (598)

Crisis Anfangs 1819 zeigte dass übermässige Waarenzufuhr v. Ausland, checked durch starken Preisfall; auch diese Crisis daher der Geldreform nützlich. Zufuhrhandel litt mehr v. Bankerotten u. erholte sich daher langsamer als Ausfuhrhandel, der schon 1820 wieder völlig hergestellt u. 1821, ohne über die normale normalen Gleise zu gleiten, das fieberhafte Niveau von 1818 wieder erreicht hatte. So auswärtige Handelsbilanz England günstig; auch die allgemeine auswärtige Zahlungsbilanz, da Foreign loans u. Pläne zur Placirung v. engl. Kapital in Ausland pro tunc ausgelöscht, u. erst wieder 1823 auflebten. (598–99)  Bemerkung von Marx.
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⦗In fact, was der Geldreform zu gut kam, war, dass sie in die natürlich schlaffe Zeit fiel, in die Epoche des industriellen Cyclus, der der Crise stets auf dem Fuss nachfolgt.⦘

Regierungschuld an B. o. E.

  • Vor 1 Juni 1819 hatte sie schwebende Obligationen der Regierung f. £24,320,000, wovon about 5 Mill. nur repräsentirten Anticipation auf die laufenden Governmentseinnahmen von 1819; ferner 3 Mill. (f. unverzinsliches loan von 1808); der grösste Theil aber für nicht gezahlte Schulden v. 1817 u. 1818.
  • Am 1 Juli 1820 – Schuld = 20,812,000; 1 Juni 1821 = 14,462,000.
  • Während der 3 Jahre v. 1 Juni 18191 Juni 1822 zahlte Regierung an Bank = £12,151,000, mehr als die Reformers verlangt hatten. Seit Mai 1819 keine bedeutenden changes in Governmentsdeposits bei Bank. (599–600)

Wechselportefeuille.

  • Mittlerer Betrag.
    • 1ste Viertel 1819 = £8,364,000; reducirt durch Crise  Bemerkung von Marx.
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      (in fact Nachcrise v. 1818)
      auf
    • 2t Viertel – 6,632,000
    • Juni–Juli–August (1819) – 6,022,000 u. endlich:
    • Letztes Viertel: October–Nov.–Dec. 5,042,000
    • Ganzer Durchschnittsbetrag für 1819 = £6,515,000, um £2,190,000 höher als 1818 u. um £2,554,000 höher als 1817.
  • 1820: 1stes Viertel Wechselportefeuille vermindert um £231,000, 2t Viertel um 1,205,000, 3tes Viertel wuchs um 382,000, leztes Viertel [nahm] wieder ab um £857,000.
  • 1821 1stes Viertel weitere Abnahme um 107,000£.; 2t Viertel ditto um £523,000, 3t Viertel um 421,000. So bis 3tes Viertel (incl.) Wechselportefeuille vermindert auf £2,294,000.
  • Mittlerer Betrag des Wechselportefeuille für 1820 = £3,884,000; 1821 = 2,677,000; 1822 = 3,667,000, 1823 = £3,124,000 u. 1824 = 2,370,000.

Man muss nicht die 900 andren Banken vergessen; die Contraction der B. o. E. issues stellte nur ihr Gleichgewicht, wie es im 18t Jhdt gewesen, wieder her. Sonst aber auch die Sache dadurch erklärlich, dass es Periode contrahirten Credits war. (600–601)

Vergleichung der 2 Bilanzen der Bank v. 28 Febr. 1819 u. 31 Aug. 1822 zeigt, dass die commerciellen Actien der Bank (Discount u. loans auf Werthpapiere od. Fonds) contrahirt |129 um £6,378,000; Public Securities (laufende Regierungschuld u. Public funds, gekauft v. Bank an Börse) nur contrahirt um £8,686,000. Die Regierung hatte durch Schuldtilgung 12 Mill. f. Bank freigesetzt; Theil davon gab Bank wieder aus in Kauf v. Fonds auf Börse. (602)

Die Bank hatte zur freien Verfügung about 18 Mill. £ ⦗durch Verringerung der schwebenden Regierungsschuld u. Contraction des Wechselportefeuille’s.) ⦘; diese 18 Mill. = about 3/5 ihrer ganzen Notencirculation; worüber also Verfügung in ihrer Hand. (l. c.) Sie wandte sie an zu Kauf v. Consols u. Gold. ⦗wie vor 1797, wo Wechseldiscount immer Nebenrolle gespielt.⦘ (603) Aber nur about 5 Mill. in consols, grössten Theil in Ankauf v. Gold. (603–4)

Halbjahr v. 31 August 1819 – 28 Febr. 1820 about 51/2 Mill. Notes für „securities“ freigesetzt; davon 21/2 Mill. zu returniren an Depositors; v. den restirenden £3,085,000 der Circulation entzogen = £1,769,000, f. Ankauf v. Gold verwandt = 1,316,000£. Aus der Gesammtmasse der Noten, worüber Bank Controlle gewann, nur 1/3 (32%) der Circulation entzogen, übrigen 2/3 wieder ausgegeben. Die Gesammtcirculation nur contrahirt um 7%. Dank dieser Contraction u. Goldankäufen, die Notenmasse, nicht gedeckt durch Gold, vermindert von 21,657,000 auf 18,573,000, i. e. um £3,085,000 oder 15%. (604)

Halbjahr v. 28 Feb. 1820 bis 31 August 1820; setzte die Bank noch frei active placements zu £2,341,000; ausserdem wuchsen deposits u. brachten zurück in Bank £327,000; sie hatte also wieder zu verfügen über £2,668,000. Wandte sie nicht zur Contraction der Circulation an. Wechselkurs günstig, Gold wohlfeil, floss energisch nach England. Wurde nicht nur nicht von Bank zu den Tarifpreisen verlangt, die das Gesetz vorschrieb, das todter Buchstabe blieb, sondern es wurden umgekehrt Banknoten dafür verlangt. So gegen Gold, welches die Kasse der Bank vermehrte, wieder ausgegeben nicht nur die freigesetzte Summe v. £2,668,000, sondern noch zusätzliche Noten für 815,000£. Die Bankcirculation wuchs so um £815,000, aber ihr Goldvorrath um £3,300,000. Betrag nicht durch Gold gedeckter Noten sank auf £16,078,000, also gegen voriges Halbjahr um: £2,495,000.

Jahr v. 31 August 1820 u. bis 31 August 1821 Bank setzt frei „securities“ f. £5,430,000 u. Wachsthum der Deposits = £1,697,000 [.] Unter Controlle der Bank Noten zum Belauf v. 7 Mill. £ St.; diesmal 4 Mill. der Circulation entzogen; 3 Mill. ausgegeben in Austausch gegen Gold. Durch Gold ungedeckter Notenbetrag nur noch £9,061,000; 55% gedeckt durch Kassenvorrath.

Im ersten Jahr 31 August 1819 – 31 Aug. 1820 Grosse Noten der Circulation entzogen für £406,000, kleiner f. 563,000 536,000, zusammen = 954,000 942,000 (33/4% der Gesammtcirculation) Dabei fiel ungedeckter Notenbetrag um £5,569,000 od. 25%. Proportion von Gold in Kasse zur gesammten Creditcirculation hob sich auf 33%.

Im zweiten Jahr 31 Aug. 1820 – 31 Aug. 1821, keine Entziehung v. grossen Noten aus Circulation, vielmehr Zuwachs um £146,000. Dagegen Kleine Noten entzogen aus Circulation f. £4,151,000 (62% ihrer Gesammtmasse); im Ganzen Noten entzogen um £4,000,000 (6%)[.] Dabei viel fiel ungedeckte Notenmasse um £7,027,000 od. 44%.

In den beiden Jahren daher der Circulation an grossen Noten entzogen nur £270,000, kleinen: £4,958,000, beider zusammen weniger als 1/5 (nämlich nur 19%). ([604,] 605)

Privatbankcirculation, da nie aufgehört gegen B. o. E. austauschbar zu sein u. nur »Ueberbau« darüber bildeten, wieder in Ordnung, sobald die der B. o. E. (606) Alle Pfiffigkeiten der Committees v. 1819 erwiesen sich überflüssig, ihr langer Suspensionstermin, stufenweiser Tarif der Goldpreise, Ricardoscher Austausch gegen Barren (l. c.)  Bemerkung von Marx.
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(alles in Ordnung seit 24 August 1819!)

Schon 1821 tauschte die Bank in Goldmünze aus; Bankdirection verlangte selbst Erlaubniss dazu; sanctionirt durch Gesetz vom 7 Mai 1821.|

130

Starker Fall der Bank of England circulation im Jahr 1822 verursacht durch die schlappe Geschäftsperiode, nicht die Geldreform.

1822 mittlere Banknotencirculation gefallen auf £17,862,000 (war 1819 = £25,225,000; 1820 durch Operationen zur Erneurung des cashpayments nur abgenommen um £.1,225,000 u. 1821 um £2,342,000); also in einem Jahr plötzlich um  So auch bei Kaufman, S. 607. Korrekt wäre vielmehr: £3,567,000.
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£3,714,000
od. 17% (dagegen in den vorhergehenden 2 Jahren nur um 3,567,000 [,] nur um 15%, f. jedes Jahr = 71/2%.) Dies kein spontaneous act der B. o. E. Ihr Wechselportefeuille wuchs, statt abzunehmen;

Wechselportefeuille

  • v. April bis Ende December 1821 = £2,489,000; dagegen:
  • 1822: erstes Halbjahr = £3,177,000, zweites = 3,577,000.
  • Ganzes Jahr 1821 = £2,677,000, 1822 = 3,367,000. ([606,] 607)

Bank hatte nur contrahirte contrahirt Circulation der Kleinen Noten, die Goldmünze hinderten in Circulation zu treten u. sich daselbst festzusetzen. (607[, 608])

In den ersten Halbjahren 1819–20–21–22 mittlere Beträge der grossen Notencirculation: respectiv = £18,264,000; 17,237,000; 17,563,000; u. 16,696,000. Verminderte sich also auch in erstem Halbjahr 1822 nur um 11/2 Mill. gegen 1819 oder in jedem Jahr im Mittel für die ganze Periode um 392,000£ od. 2%.

In: October–November–December der besagten Jahre: 16,950,000; 16,708,000, 16,558,000 u. 16,402,000.

Vergleicht man 26 August 1819 mit 26 November 1822, so in diesem Intervall Circulation der kleinen Noten vermindert um 61/2 Mill., u. ditto Goldvorrath in Kasse gewachsen um 61/2 Mill. Um einerseits diesen Goldschatz der Bank zu liefern, andrerseits kleine Noten v. 1stem Viertel 1819 bis letztem Viertel 1822 zum Belauf sage v. 7 Mill. zu ersetzen in Umlauf, in allem nöthig Zufluss (während der 25 Monate) v. £13,134,000 Edelmetall od. per Monat = £505,000. Dazu 1822 durchaus keine Theurung von Kapital od. Druck auf Geldmarkt; war hypochondrische Zeit nach Crisis; wenig Credit; dagegen Capital wohlfeil zu haben für placements, die als sicher galten; Government konnte damals schwebende Schuld in consolidirte verwandeln. Es war gerade die damalige »Wohlfeilheit des Geldes«  Zusatz von Marx.
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(im Börsenkauderwelsch)
u. der Kapitalien, welche die neue Epoche v. Speculationsbachanalien Speculationsbacchanalien , in unerhörtem Massstab (1825) vorbereitete\einleitete. (608)

Bank hatte also nichts zu thun mit »Contraction« ihrer NotenCirculation im Jahre 1822; sobald sich Geschäft wiederbelebte 1823 wuchs die NotenCirculation auf 18,620,000 u. 1824 auf 20,136,000. (609)

Unstreitig war aber [während] der spontaneous contraction of 1822 die Geldreform gültig, gab neuen Anstoss dem Goldzufluss v. aussen u. gewöhnte wieder an Goldcirculation all over the country. (l. c.)

In den Parlamentsdebatten v. 19 Marz März u. 9 April 1821, 11 u. 12 Juni u. 12 Juli 1822, 11/12 Juni 1823 resultatlos, aber so heftig wie 1811; diesmal die landed proprietors wüthend über die Niedrigkeit der Getreidepreise, Gegner der vollzognen Geldreform. (609, 10)  Bemerkung von Marx. Er bezog sich auf das Kapitel „Theorien von der Maßeinheit des Geldes“ seiner Schrift „Zur Kritik der politischen Ökonomie. Erstes Heft“. Berlin 1859 (in MEGA2 II/2. S. 149ff.)
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⦗im übrigen weiss Kaufman nichts weder v. Cobbett, noch v. den Attwoods etc⦘ ⦗Vgl. mein „Zur Kritik“ p. 54 sqq.⦘

Diejenigen, die in besagten Debatten die B. o. E. wegen »Contraction« der Noten anklagten, nahmen als Ausgangspunkt die B. o. E. Notencirculation vom Jahr 1817, wo sie = £30,100,000 u. verglichen mit den £23,400,000 (in November 1820) folglich Contraction = £.6,300,000; aber vor der Geldreform bereits gefallen um 5 Mill. £; die relativ unbedeutende Contraction nach Juli 1819 gleichzeitig mit Goldeinfluss von jenseits der Grenze u. machte blos Feld frei für Gold als Circulationsmittel. (610, 11) (im Jahr 1817 Höhe der Bankissues hervorgerufen durch übermässige loans der Regierung v. Bank)|

131

Im übrigen Europa Geldpapier (inconvertibles paper mit Zwangskurs) eingeführt aus reiner Finanznoth, Erschöpfung aller ordinairen Ressourcen; Unmöglichkeit v. loans etc. Dies umgekehrt in England 1797; erscheint als etwas Willkührliches od. Zufälliges. Pitt konnte alles vermeiden durch öffentliches loan v. 5 Mill. £, deren [er] faktisch f. 100te v. Mill. abschloss. Weil er nicht 5 Mill. pumpte, verlor England d’abord seine Goldcirculation, at least = 22 Mill. £. St.; daher f. 22 Jahre Herrschaft des Papiergelds u. der B. o. E. Pitt u. die fzs. Assignaten.  Bemerkung von Marx.
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(Sieh Cobbett)
1810 jammerten die Engländer, dass die Entwerthung Folge der Intriguen Napoleons. Es wird berechnet, dass in 18t u. Anfang des 19t Jhdts Papiergeldausgaben der Continentalregierungen = Nominalsumme v. 14 Milliarden fcs od. 560 Mill. £. St.; in Russland allein = 125 Mill. £. St; dies continentale Papiergeld bewahrte höchstens 1/4 = 25% seines Nominalwerths. Während des grössten Theils des Zeitraums v. 1797–1815 circulirten sie, zu Verlust v. 2/3 ihres Nominalwerths; in England dagegen die stärkste Depreciation u. kaum nur f. 41/2 Jahre = 331/3% od. 1/3 ihres Nominalbetrags; meist = 90% ihres Nominalwerths (= 10% Depreciation) Dagegen höchster Notenbetrag (issue) (der B. o. E.) = 30 Mill. (1817) u. auf dieser Höhe nur für ein paar Wochen. Und verglichen mit früher steigerte B. o. E. viel mehr ihre loans (Discount etc) v. »Inconvertiblem« an Private (Commerciell-Industrielle) als an Regierung  Bemerkung von Marx.
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⦗Dies In fact die Hauptsache, die ihre Notenissues unterscheidet v. den Continentalen.⦘

nach Tooke , wie bei convertiblem Papiergeld, auch 1797–1819, riefen die Waarenpreise, so wie sie bestimmt durch Productions- u. Speculations-bedingungen, entsprechende vicissitudes in Dimension der o. g. Notencirculation hervor. (statt umgekehrt.) Dies wäre möglich gewesen, wenn die engl. Regierung gleich den Continentalen oft u. in beträchtlichem Mass sich der Papiergeldressource bedient [hätte]. Das Maximum was engl. Regierung aus jener Ressource gewann about 18 Mill. £. St.; verschwindet gegen ihre Exploitation via Steuern u. Public Loans. Während der Periode der „inconvertibility“ überschritt die engl. Regierung die normalen Schranken (der loans v. Bank) höchstens um 10 Mill. £. S. Pitt etc insisted, dass des governments exploitation der B. o. E. nicht Ursache der „inconvertibility“[.] Dies bestätigt durch Reports des Bullioncommittees u. der Committees v. 1819 über Resumption. (p. 612–17)

Noch nie vorher die Höhe ausländischer Regierungsausgaben erreicht wie die v. England 1797–\1793– 1815; Mittel dazu nur aufgebracht auf dem Weg inländischer loans; inconvertibles Papiergeld zur Zahlung ins Ausland nicht fähig; u. grade, in Rücksicht auf bevorstehende grössere Ausgaben im Ausland, verschafft sich Pitt d’abord das Gesetz vom 7 Mai 1793; später treibt er der Bank zu Decret vom 26 Feb. 1797 u. spricht dann Gedanken aus, dem blind auch die andern Minister folgen: f. Dauer des Kriegs muss England die inconvertible Papiergeldcirculation nicht fahren lassen. Während der ganzen Periode, bei jeder Erneurung, dient immer die Ausgabe in Ausland als Grund zur Verlängerung der Suspension. Grund: Die Enormität der ausländischen Ausgaben der Regierung. Das Gold dazu, was die Regierung nicht pumpen konnte auf Credit, musste sie kaufen u. dazu das Papiergeld am nützlichsten, nicht durch die Quantität seiner Ausgabe, sondern durch seine qualitative inconvertibility; unter seiner Maske verbarg die Regierung die grossen Opfer, die sie vom Land verlangte. Ausser enormen Steuern u. innern Anlehen, legten sie ihm noch kolossale Kosten für Zahlung des Agio auf, nicht nur f. die Summe der auswärtigen Regierungsausgaben, sondern die Gesammtausgabe des Landes für auswärtige Producte. Um für Gold theuren Preis zahlen zu können, nöthig f. Regierung Stand des Geldmarkts, der möglich machte Goldpreis, fähig weit über das gewohnte Niveau zu steigen. Die enormen GoldAusgaben der Regierung erschienen nur im Budget als Ausgabe für Wechselkurs; aber dieser begründet angeblich durch den demand des Publicus für fremde Waaren. Diesen Dienst leistete der Regierung – dazu Täuschung des Publicums über den Umfang der Foreign expenses des gvt. – das inconvertible Papiergeld. Die inconvertibility diente der Regierung alles was sie brauchte so rasch als möglich aus dem Land herauszupumpen u. das in der unmerkbarsten Weise zu thun. (618–21)

Aber seit Mitte 1814 zeigte Wechselkurs nicht mehr bedeutende Entwerthung der Noten an u. Gold kaum 4–5% über its mintprice. Der Regierung also die auswärtigen Zahlungen relativ leicht geworden. Vor 1808 Wechselkurs auch meist günstig u. unterdess wuchs Notenausgabe v. 1797–1808 um 2/3; der qualitative Bestand der Noteissues daher nicht hinreichend aufzuhellen ihren quantitativen Bestand, ihre Dimension. Wäre die Circulation gegen Metall convertibel gewesen, so hatte – bei den immensen Foreign expenses der Regierung – die Bank beständig ängstlich zu hüten ihren Metallvorrath. Sie hätte sehr häufig ihre Circulation auf Minimum contrahiren müssen u. dadurch die durch immense Steuern, Anleihen, foreign Regierungsausgaben verursachten Drangsalen noch weit verschärfen müssen.  Bemerkung von Marx.
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⦗Quel malheur? England hätte früher u. besser sein Regierungssystem reformirt u. seine Antirevolutionscrusade aufgeben müssen.⦘
Die beschränkte Zufuhr »freien« (Geld)Capitals hätte alle Speculation in sehr enge Grenzen gebannt.  Bemerkung von Marx.
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⦗Dies bösartiger Zustand f. die Kindheitsperiode |132 der grossen Industrie, wo ihr grade allerfreiste Bewegung nöthig war, ihrer eignen Entfaltung die des Geldmarkts entsprechen musste, Speculation, Credit etc⦘ ⦗Während des grossen Kriegs hätte die grosse Industrie relativ stillliegen müssen⦘
Und namentlich hätte unter solchen Umständen Regierungskasse mit unüberwindlichen Hindernissen zu kämpfen gehabt. Ohne den überströmenden Geldpapiermarkt hätte sie für ihre Werthpapiere – ihre Milliarden consolidirte Schuld – überhaupt keinen hinreichenden Geldmarkt vorgefunden. Die Vertheidiger des Papiergelds, sofern sie dessen Nothwendigkeit für die Regierung zugaben, dies nur quoad Steuern – deren Masse ohne Papiergeld nicht zu collectiren – schwiegen aber sorgfältig quoad loans. (621–22)

Die Vermehrung v. Papiergeld Hatschisch, welche die Unternehmerei trunken machte, ihr nichts schwierig erscheinen liess, wie z. B. die »Feldzüge« der englischen Waaren, die den Militair»feldzügen« Napoleons parallel liefen. Ohne das Papiergeld hätte sich die englische Production nicht so rasch u. stark entwickelt. Masse der Producte u. Dienste beschleunigten ihre Bewegung zu den Productionscentren unter dem Einfluss grosser Notenausgabe. – Kohlenbergwerke, Eisen u. andre Minen, Construction v. Fabrikmaschinen u. andern Werkzeugen, Baumwoll, Woll etc fabriken etc bildeten progressiven neuen Reichthum. In der Entwicklung der realen Ressourcen des Landes spielte das Papiergeld die unbedeutendste Rolle, aber in fact die Rolle, die überhaupt den Circulationsmitteln zufällt. Die schlechten effects die das Papiergeld als solches besitzt wurden grossentheils paralysirt durch die reale Entwicklung der Production. (623–24)

Das Papiergeld brachte sehr destructive effects in der Vertheilung des Reichthums hervor, während es gleichzeitig die Entwicklung der Productivkräfte u. entsprechendes Wachsthum des realen Reichthums nicht nur nicht hemmte, sondern direct förderte. (625)  Bemerkung von Marx.
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⦗Dies gilt aber nicht nur f. inconvertibles Papiergeld, sondern f. den ganze ganzen Credit- u. Speculationsschwindel⦘

Wirklich sehr übermässig wurden die Papierausgaben erst nach dem Krieg 1793–1815, zur Zeit des Friedens. Aber damals zunächst auch Erschlaffung des engl. Productionsschwungs u. Ausgabe neuer Regierungswerthpapiercher hörte fast auf. Woher dies? Erstens machte Parlament Fehler 1816; schaffte zu rasch Theil der Kriegssteuern ab (namentlich auch Einkommensteuer) Hence Deficit der Regierungskasse wuchs bedeutend. Neue Consols wollte Vansittart nicht ausgeben, um den hohen Preis, worauf sie nach dem Frieden gestiegen, nicht zu schädigen. Die bankers damals beschäftigt mit »Placirung« unter Publicum der Regierungs-WerthPapiercher der früheren Ausgaben. Dem Vansittart blieb nichts übrig als die Ressource der »schwebenden Schuld«; bedeutenden Theil v. Exchequer bills an Publicum loszuwerden war gerade damals unmöglich; also nur an Bank zu übermachen, die unter deren Deckung Noten ausgab; hence erreichte »schwebend Regierungs-Schuld« an Bank, u. Notenausgabe der letzteren darauf, grade damals Maximum. (625, 26)

Die vermehrte Papierausgabe nicht nur nöthig f. Entfernung des Staatskassen-Deficits; sondern dienten damit zusammenhängendem Zweck, nach dem die bankers strebten. Die künstliche Verwohlfeilerung „of money“ diente als stimulus, der das Publicus antrieb Werthpapiere zu kaufen; ohne die grossen neuen issues der B. o. E. wären die Werthpapiere nicht so rasch über das niedrige Niveau gestiegen, worauf Krieg u. Häufigkeit der neuen Regierungsemissionen sie gehalten; so den bankers erleichtert die Realisation ihrer Portefeuilles, die sie zu wohlfeilen Preisen während des Kriegs vollgestopft. Regierung operirte u. mogelte mit den Bankissues, um die Public funds in die Höhe zu treiben, um sie dann zu niedrigerem Zins consolidiren zu können  Zusatz von Marx.
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(z. B. 5% in 3% Consols zu verwandeln)
Aber dazu mussten erst die in den Portefeuille’s der bankers befindlichen Massen »gut« placirt werden; dann erst Conversion möglich. (626) Was die bankers im Gegenfall allein zur »Realisation« (ungünstiger) hätte zwingen können, wäre Crisis gewesen, Missernte v. Kapital, Hungersnoth danach, folglich auch ihre Theurung – u. folglich auch Conversion zu niedrigeren % unmöglich gewesen. (l. c. 626, 627)

Schliesslich f. Fondsspeculation die grossen issues der B. o. E. nach 1815 machten es den engl. bankers möglich Realisatoren of der loans der Foreign Governments zu werden; dies gesteht in so many words der »grausse« Nathan; so herausgeschlagen die Holländer aus dem letzten privilege, das ihnen geblieben im historischen Kampf um industrielle commercielle Hegemonie. Aber das gelang den Engländern nur, indem sie ihr letztes »Klingendes« weggaben; u. dies nur möglich Dank der extra-issues der B. o. E. (627)  Bemerkung von Marx.
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Finis
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133

Aus:
Народъ и государство. In: Начало. Nr. 3, 25. April 1878. S. 13–15.
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Die russ. Bauerncommune. (Aus Начало, Organ der russ. Socialisten) (geheim gedruckte Zeitung (in Flugblattform) ( N. 3, 25 April 1878)

Vom Standpunkt der Autokratie stellt sich die Bauerncommune ⦗возрѣнія на крестьянскую общину⦘ dar als Ankettung des Abgaben-Sklaven (податнаго раба) an Bünde (союзы), die kollectiv, durch die Wechselbürgschaft ( So bei Marx. Gemeint ist „круговая порука“, die wechselseitige bzw. Gesamtbürgschaft.
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кругового порукуого
), dem Staat bürgen (haften) für vereinzelte Ohnmacht (Unfähigkeit) die Steuern zu zahlen. Der Austritt aus der Commune daher umgeben mit zahllosen Hindernissen; hinreichend eins davon zu erwähnen – nicht rückständig [zu sein mit] Abgaben u. Steuern. Die Gemeinde – Steuergemeinde; die Polizei schlägt aus ihr die Schuldigkeiten heraus vermittelst des Starschina der, Bequemlichkeits halber, gemacht zu ihrem unterwürfigen, subalternen Menschen. (Mann) Solche Gemeine, sofern sie ein gesellschaftlicher Verband, erscheint der Regierung nicht gefahrlos; ihre innere Politik daher darauf gerichtet, dass nichts Verfängliches  #e* nichts Verfängliches°] In #R+Naqalo#R-: #R+ne pronikalo soznanie чrezmernogo obloheniя#R-; nicht die Erkenntnis übermäßiger Besteuerung eindringt
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in die Gemeine eintritt. Die Gemeine wird scharf überwacht durch Gendarm u. Procurator vor jedem intellectuellen Einfluss u. politischer Entwicklung, sie wird in Barbarei (Rohheit) erhalten durch die Aufsicht der Inspectoren der Volkserziehung (verbotenus der Volksaufklärung народнаго просвѣщенія.)

Die Commune, vom Gesichtspunkt russischer Oekonomisten, stellt sich dar als eine Staats (Regierungs) Einrichtung, die den Bauer vor dem Proletariat schützt, oder so zu sagen, als ein ökonomisches Armenhaus, welches im übrigen zu ihrem (der Oekonomisten) Plaisir nicht im Stand die ganze nothleidende Bauernschaft in sich zu fassen, u. desswegen den landlord (помѣщикъ) u. den Kapitalist zur Genüge mit miethbaren Taglöhnern versorgt.

Nach der Meinung der russ. Socialisten schliesst die Commune, als eine historisch ausgearbeitete Form ökonomischer Verbände (Vereine, союзовъ)[,] in sich ausgearbeitete задатки (Handgelder) der (für die) Auflösung des Staats u. der Bourgeoiswelt. Hinter dem äusserlichen Band mit der Regierung, welches den Bauern an die Steuer-commune anfesselt u. in ihm verborgnen (heimlichen) Hass gegen die unbekannte Staatskraft erzeugt, lebt das Volk in der isolirten Welt der Commune, mit seinem eignen Leben u. Weltanschauung, entwickelt sich in einer Richtung die nichts gemein hat mit den antisocialistischen Principien der Staatsgesetzgebung, auschliesslich ausschliesslich gestiftet für die privilegirten Stände. (сословій).|

134

Aus:
В. Герье, Б. Чичеринъ: Русскій дилеттантизмъ и общинное землевладѣніе. Москва 1878.
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Русскій дилеттантизмъ и общинное землевладѣніе (Kritik des Buchs v. Knjas A. Вassiltschikow [)] v. В. Герье и Б. Чичеринъ. Moskau 1878.

 Bemerkung von Marx.
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Hier blos citirt aus dem Theil des Buchs der Russland betrifft, geschrieben von dem grossen Tschitscherin .

»Es ist unzweifelhaft dass das Wort ›Вотчина‹ ursprünglich eine имѣніе bedeutete, geerbt vom Vater; aber namentlich desswegen, weil solche имѣніe betrachtet wurde als volles Eigenthum des хозяинъ, wurde dieser Ausdruck angewandt im Sinn von ›Eigenthum‹ überhaupt, im Unterschied von владѣніe od. помѣcтья. Daher wird gesprochen въ памятникахъ von вотчинахъ выслуженныхъ, пожалованныхъ, купленныхъ. (192) ⦗Der blos auf владѣніе betitelte Besit Besitz gaben gab blos Recht auf кормленіе, Obrokerhebung, Steuer etc⦘ ⦗in fact: nicht имущество, sondern nur право собирать оброки и доходы.⦘

Erbrecht an Unbeweglichem (Häusern, усадьба) – ausdrücklich in судебникъ Iwan III, IV, etc[.] Dies auch unter Bauern; geht hervor aus Privatakten – »участки, на которые садилисъ крестьяне, передавались потомственно«. (195, 196)

Belajeff (бѣляевъ) habe selbst anerkannt, p. 96: „Крестьяне на Руси“, dass das bäuerliche Grundeigenthum im alten Russland »было участковое а не мірское«. (199)

Bemerkt mit Bezug auf G. Sokolowski in „очеркѣ исторіи сельской общины на cѣверѣ Россіи“, er habe nicht bewiesen, dass die öden Ländereien, über welche волость verfügte, in gleichen Theilen v. ihr vertheilt worden sei; läugnet auch nicht das absolute Verfügungsrecht des einzelnen Bauers über das ihm Zugetheilte. Die Quellen sagen nur, dass Wolost vertheilte die пустыіе пустые участки an die neuen Ansiedler, Verträge schloss mit jedem Einzelnen besonders, worauf jeder nahm сколько ему приходилось od. wie viel er bearbeiten konnte. In Folge dessen, nach Sokolowski selbst, auch in einem u. demselben Dorf\деревна konnte ein участoкъ 3 × so gross sein als das andre. Uebrigens nach Sokolowski selbst bestand Dorf meistens nur aus 2–3 Höfen, oft nur aus einem einzigen.

Uebrigens findet sich nirgends dass das Dorf – statt der Wolost – рaспoряжалась землями u. раздавала пустые участки. Zu diesem Zweck flüchtet er zu dem modernen Wort »община« (200, 201 note)

Keisler Keussler: „Zur Geschichte u. Kritik des bäuerlichen Gemeindebesitzes in Russland“ stelle nur unkritisch (nicht v. ihm selbst untersuchtes) in eklektischer Weise zusammen; daher hie bjeljajew’s Ansicht, dort die entgegengesetzten. (selbe Note, p. 201, 2)

Auf die Frage des Wasiltschikoff: »Wann u. durch welche Gewalt wurde vollzogen die ungeheurliche Operation ⦗wie das der Ansicht Tschitscherin’s nach geschah durch etc Catherine⦘ der Expropriation der Privat Grundeigenthümer u. ihr Uebergang въ Міръ?« (p. 303 203) Darauf Tschitscherin: »Wenn in den Quellen eine Lücke ist, musste Lücke bleiben auch in den Forschungen.« (l. c.) Weiter: Die Urkunden (памятники) des russ. Alterthums geben uns keine подробныхъ указаній darüber, wie vollendet\vollzogen wurde die Verwandlung des Privateigenthums in общинное. Это не дѣлалосъ путемъ общихъ мѣръ; да подобныя мѣры были бы и неумѣcтны. Тамъ, гдѣ земли было вдоволь, очевидно весьма долго могли сохраниться подворные участки; по мѣрѣ же того, какъ становилосъ тѣсно, приходилось разверстывать угодья, чтобы дать всѣмъ возможность нести наложенное на нихъ тягло.« Aber wir wissen »какъ были укрѣлены укрѣплены крестьяне, какъ подати и повинности съ земелъ земель были перенесенны перенесены на лица или на рабочія силы.« In |135 In besondern Fällen »wissen wir sogar direct, когда и какъ было запрещено свободное отчужденіе участковъ и введено мірское владѣніе.« Bezüglich der »однодворцевъ и черноcошныхъ крестьянъ въ статьѣ: „о Сельской общинѣ“  Zusatz von Marx.
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(Das ein Artikel v. Tschitscherin)
прямо были указаны факты.[«] |

136

Index zu Kaufmann etc

Heft I

Heft I) I. Capitel Grundlage u. Ziele des Credits Heft I

  • Meine Noten p. 8, 9. (bezieht sich d’abord auf Credit unter den Kapitalistischen Producenten u. Händlern selbst.)
  • Modernes Industrieritterthum nöthig. (Meine Note, p. 9, 10.)
  • Reichthum zu erhalten durch Enthalten nur wichtig f. Wilde. (p. 10) Industrieritter macht Kapital aus todter Sache. (Meine Noten p. 10, 11, 12) (Ibid. was v. mir über die Tugend der Sparsamkeit Seitens der Lohnarbeiter gesagt.) ⦗Sieh speciell daselbst Verhältniss der Arbeiterklasse zu Credit; ihre Geldreserven etc.⦘
  • Credit wie Export wirkend  Marx verweist auf die Marginalie auf Seite 12 von Heft I.
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    I
    (p. 12)
  • Credit mitwirkend zur Bildung v. Capital (12, 13) Credit u. ununterbrochne Production (13)
  • Gleichzeitige Exekution der verschiednen u. in verschiednen Zeitperioden sich vollendenden Specialzweige, die alle konkurriren zur Produktion einer fertigen Waare vermitteltst des Credits. (13)
  • Credit beschleunigt die Bewegung des Reichthums 1) u. 2) die Bewegung der Bereicherung. (13)
  • Geldkapital wird abhängig vom industriellen Kapital (p. 13)
  • Internationaler Credit vertheilt Reichtum Reichthum v. einem Volk auf’s andre. (14)
  • Credit anticipirt Zukunft. (14) (Meine Note dazu ib.)  Marx verweist auf seine Marginalien auf Seite 14 von Heft I.
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    I u. I

II. Kapitel Credit u. Geld.

  • Meine Note. p. 14 Capital in GeldformGeldkapital – besitzt d[’]abord alle die Eigenschaften des Geldes (die Gold u. Silber als Geld besitzen[)] (Sieh wie K. das ausdrückt)
  • Mit dem Credit entwickelt sich, die weitere Eigenschaft, dass dem Geldkapital jede Placirung gleichgültig, u. nur auf die Profitrate, die besondres Placement abwirft, gesehn wird; dies Entwicklung des Geldkapitals als Geldkapitals Geldkapital . Placement eben so leicht aufgegeben als withdrawn v. ihr. Dies etwas andres als die Eigenschaft des Gold od. Silber, als Geld, die Eigenschaften des allgemeinen Aequivalents zu besitzen. p. 14.
  • »Diese Placirungsfreiheit ist die Freiheit.« (14, 15.
  • Credit in seiner Eigenschaft als Feind u. Jäger der Capitale in freiem (Geld)-zustand (als Schätze) (p. 15) (p. 18 letzte Zeile u. p. 19) (Meine Note)
  • Geld als Consumtionsvorrath, money in pocket (p. 15)  Mit Blaustift geschrieben. Marx verweist auf die blaue Marginalie auf Seite 15 von Heft I.
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    (*)
  • Begriffslosigkeit des K. wo Geld, so weit es Circulationsmittel[,] als Beschleuniger der Circulation gefasst wird. Dagegen Productionsweise, wo die Locomotion der Producte überflüssig, weil ihr Consum v. vorn herein lokalisirt. (15, 16)
  • Dasselbe über Cooperation (mit od. ohne Geldcirculation) [(]Meine Note p. 16)
  • Wirkung des InFlusssetzen bisher müssiger Geldkapitalien auf Preise u. Discont (p. 16)
  • Zweiseitige u. entgegengesetzte Wirkung des Credits auf Geld als Schatz u. als Cirkulationsmittel (16, 17)
  • Credit beseitigt u. vermindert die Verluste, die aus leiblicher Bewegung des Gelds entspringen (p. 17) Vermindert die Nothwendigkeit den Vorrath v. baarem Geld zu vermehren. (l. c.) (cf. p. 42)
  • Sieh meine Note. Credit hebt Schatzbildung nicht auf; verwandelt goldne Schätze in papierne. Surrogat. (17)
  • Credit wirkt erst auf Geldmarkt u. daher (!) auf Umlauf des Metallgelds; erst wenn diese Wirkung erschöpft, auf Waarenmarkt Waaren auf Credit gegeben nur in Fall v. Nothwendigkeit. (17) (18)
  • Verschiedne Denomination, verschiedne Sphären v. Credit u. Metallgeld. Wachsen der umlaufenden Metallgeldsmasse in England (p. 18)
  • Extension u. Intensivität der umlaufenden Cirkulationsmittel, entgegengesetzt. (p. 19;  Marx bezieht sich auf seine Bemerkung in seinem Handexemplar von Kaufmans Buch (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), die wegen Buchbinderschnitt nicht vollständig zu rekonstruieren ist. Zu entziffern ist: „[Die]se Bemerkung zeigt wieder, dass er nicht versteht, worum es sich handelt [...]“
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    sieh meine Note p. 102
    )
  • Credit lokalisirt die metallischen Gelder (indem er ihre Bewegung v. einem Ort zum andern vermindert) (p. 19)
  • Geld als Kauf u. Zahlungsmittel. K’s Polemik gegen Trennung letzterer Funktion. (p. 20)
  • Was alles der Schuldschein thut. (p. 20)
  • Credit verschiebt Zahlungstermin u. Ausgleichung der Schulden ohne Geldzahlung (p. 20, 21)|
  • 137
  • Grundlagen der wechselseitigen Schuldauslöschung. (p. 21) Credit liefert Geld zur Zahlung der Handelsbilanzen (p. 22)

III) Kapitel. Credit, Production u. Speculation

  •  Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). Durch später erfolgten Buchbinderschnitt ist der Textverlust so groß, dass die Randglosse nicht zu rekonstruieren ist.
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    cf. meine Randglosse p. 140.
    Verschiedne Arten Combination der Thätigkeit mit vergangner, gleichzeitiger, zukünftiger. (p. 22)
  • So entwickle sich aus der Production selbst der Credit. (p. 23 Die Entwicklung bei K. in jeder Hinsicht ungenügend) (Verschuldung einer Zeit an die andre durch die Bedingungen der Production. p. 23  Mit Blaustift geschrieben. Marx verweist auf die blaue Marginalie auf Seite 23 von Heft I.
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    +++
    )
  • Credit in baar Geld zunächst des Wuchrer’s an Industriellen f. Betriebskapital (circulirendes), um die Arbeitskräfte zu binden. BaarGeldCredit. Credit innerhalb der Produktion noch sehr beschränkt. (23, 24) Credit erweitert so die Production. (24)
  • Credit u. Speculation. (24, 25) Production auf grosser Stufenleiter schliesst ein Production auf Speculation (p. 25)
  •   Mit Blaustift geschrieben. Marx verweist auf die blaue Marginalie auf Seite 25 von Heft I.
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    +)
    Private Vorrathbildung verschwindet bei kapital. Production (25) Schatzbildung nöthig od. Credit zum Fluss der Production  Mit Tinte geschrieben und mit Blaustift nachgezogen. Marx verweist auf die blaue Marginalie auf Seite 63 von Heft I.
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    []
    p. 63)
  •  Marx verweist auf die Marginalie auf Seite 25 von Heft I.
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    +)
    Kf. sagt, dass in Russland die Fabrikanten auf Lager arbeiten u. erst anfingen, wie in Westeuropa, auf (kaufmännische) Bestellung zu arbeiten seit Verbesserung der Communikationsmittel. (25  Mit Blaustift geschrieben. Marx verweist auf die blaue Marginalie auf Seite 25 von Heft I.
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    +
    ) u. ib. ( Mit Blaustift geschrieben. Marx verweist auf die blaue Marginalie auf Seite 25 von Heft I.
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    ++
    )
  • Speculation nicht nur im Interesse der Consummenten, sondern auch der Producenten (p. 25)
  • Weiteres über Wesen der Speculation (p. 25, 26)
  • Speculation adaptirt nicht nur Nachfrage u. Zufuhr v. Waaren, sondern auch v. Geldkapital. Credit that f. Geldkapital, was Speculation für alle andern Capitalien u. Werthe (26)
  • Börse (p. 27
    • Neue Börsenpapiercher Januar bis Ende 1872. (Moniteur industriel) Eisenbahnen (p. 28)
    • Zeitskäufe (auf allen Waarenmärkten mit physischer Nothwendigkeit hervorgerufen durch die Dimensionen der Production u. des Absatzes) (28)
    • Börse u. Emissionsinstitut (28) Schwebendes Papier; schwebende Waaren. (ib.) Nothwendigkeit einer Kette speculativer Vermittler. (ib.) (28, 29)
    • Absorption noch nicht gebildeter Capitale. (29)
    • Production der edlen Metalle. Chevalier . Wilson (29)
    • Thiers. (29) Börsenspeculation Grundstein des heutigen Kultur-ökonomischen Gebäudes (29) (30)
    • Kampf zwischen lebendigem Unternehmungsgeist u. todtem Kapital. Gründer (30)  Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). Dort begann er auf dem oberen Rand von Seite 189 eine Randbemerkung „Schöne Manier den modernen […] Antagonismus zu fassen – zwischen Industrieritter u. – Kapital[…]“, die sich vermutlich auf dem linken Rand der Seite 190 fortsetzt, jedoch wegen Textverlust durch Buchbinderschnitt nicht rekonstruiert werden kann. Am unteren Rand von Seite 190 lässt sich entziffern: „Für Herrn Kaufmann liegt die moderne Collision […]“. Auf dem unteren Rand von Seite 191 steht: „Er scheint in der That zu glauben, dass bears und bulls fixe Formen zweier Börsen-klas[sen]“.
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      (Sieh Randglossen p. 190, 191.)
      (p. 31)
    • »Thut Credit keine Wunder, so Kapital auch nicht; es hat keine Selbstproductivität« (p. 31)
    • Ausgangspunkt bei »Belebung« bildet stets Bewegung innerhalb der productiven Sphäre, nicht der Credit. (31)  Mit Tinte geschrieben „I“, mit Blaustift „II“ nachgezogen. Marx verweist auf die blaue Marginalie auf Seite 31 von Heft I.
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      II
    • Accaparation. (32)
  • Production u. Credit. (32)

IV. Kapitel. Organisation des Credits.

  • Bankgeschäft (33)
  • Industrielles Kapital periodisch in Zustand v. unthäthigem Geldkapital  Mit Rotstift geschrieben. Marx verweist auf die rote Marginalie auf Seite 33 von Heft I.
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    (+)
    (p. 33)
  • Kasse. Verwendung v. einem Department desselben Geschäfts müssigen Geldkapitals in andrem – gemeinsame Kasse, die in einem Theil eingehenden Mittel sofort verausgabt in anderm – typus der Creditorganisation f. die Totalität des industriellen Geschäfts der Gesellschaft (33) (jedes unabhängige Sondergeschäft hier behandelt als Theil eines Ganzen) (l. c.) Kasse Nothwendigkeit des Umlaufs des Kapitals, Ab- u. Rückfluss etc (enthält: Kauffonds u. Zahlungsfonds)  Marx verweist auf eine Marginalie auf Seite 6 von Heft I.
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    (p. 6 I)
  • Gesetz der Vertheilung der Umschagsmittel Umschlagsmittel über verschiedne Perioden (p. 35) Kasse (p. 41)
  • Alle Creditformen möglich ohne dass ihr substantieller Gehalt existirt (35)
  • Banken als allgemeine Kassen der Volkswirthschaft (35)
  • Spontanes Banksystem mit u. ohne Centralbank. (36, 37)
  • Banken nicht isolirbar, wie alle andern Geschäfte; sie arbeiten mit Geldkapital, das sie immer f. bestimmte Termine in freiem Zustand, i. e. in Form des Geldkapitals haben müssen; Capital daher nicht immobilisirt, wie in allen andern Geschäftszweigen –, placirt »terminirt[«], um sich nach Ablauf des Termins wieder in freiem Zustand zu befinden (1)
  • Fortwährende unmittelbare Verwandlung v. Profit in Kapital nur möglich durch temporäre Verpflanzung des inactiven Geldes (od. Waarencapitals) in andre Geschäfte, terminweise »Placirung« darin. (1)|
  • 138
  • Ferner: Nothwendigkeit unmittelbaren Absatzes\Verkaufs zwingt Credit zu geben, Nothwendigkeit unmittelbaren Einkaufs Credit zu nehmen. Mehrzahl der Unternehmer daher bald in Rolle des Gläubigers, bald in der des Schuldners; dies wird zur Bedingung ununterbrochner Productivität der Unternehmungen. Diese Gegenseitigkeit durch die Produktionsverhältnisse selbst gegeben, wird eine der wichtigsten Basen des Creditsystems, im Unterschied zu sporadischem, vereinzeltem Privatcredit. (1) (Zufälligem Credit im letzten Fall, gebunden an das isolirte Individuum) (1, 2) Diese Wechselseitigkeit entspringkt entspringt nicht aus den Banken, sondern aus der Umgestaltung der Verkehrsverhältnisse entsprechend der Produktionsverhältnisse

V Cap. Quellen der Umsatzmittel des Credits.

  • Leihkapital: Sieh auch p. 40
    • 1) Geldmittel v. Personen, die sie nicht selbst anwenden wollen od. können.
    • 2) Auf verschiedne Perioden vertheilt die Zeitmomente, worin die Unternehmer Geld einnehmen u. es auszugeben haben. Während des Zwischenraums solche Mittel verleihbar.
    • 3) Grosse Masse Waarenkapital ohne Weiterbewegung – Eingehn in andre Productionszweige zur Weiterbearbeitung, Ortsverändrung, Lieferung in die Hände der Consummenten etc, wenn nicht auf Credit in Hände gegeben, die sie sofort nutzbringend anwenden können (2)
  • K’s talk über fixes u. circulirendes Capital (p. 3) Capitalfonds u. Consumtionsfonds (l. c.) Unproportionalität. Masslosigkeit Credit erweitert die Gefahr. (p. 4) Circulationsmittel, soweit sie als Kapital u. soweit sie [als] Revenue circuliren (p. 71 unten u. 72)
  • Für Leihkapital am wichtigsten – Zahlungstermin; hängt ab 1) v. der Umschlagszeit des industriellen Kapitals, 2) v. dem Umfang der Freiheit des Leihkapitals. (4, 5)
  • 1) Ganz frei als Leihkapital Theil der periodisch neu accumulirten Capitalien; 2) Mittel die in einem genau vorher bestimmten Zwischenraum frei sind, bis zum Eintritt eines gegebnen Moments. Unterbrechungen zwischen Ende einer industriellen commerciellen Campagne u. ihrem Wiederbeginn. Diese Unterbrechungen in verschiednen Theilen des Jahrs in verschiednen Unternehmungen; so zeitlich freie Kapitalien gebildet. Auch die sub 1) erwähnten Mittel können terminweis verliehn werden, wenn’s beliebt
  • Aus Waaren bestehende Leihkapitalien, zu beschleunigtem Absatz; sind ihrer Natur nach Leihkapitalien nur f. bestimmten Termin; die Vermittler sollen definitive Käufer finden. 3) Freie Mittel, wo Zeitdauer der Freiheit nicht vorher bestimmbar, können Leihkapital nur at call bilden. (5)
  • Die terminlosen Leihkapitalien bestehn aus:
    • 1) Kassenkapitalien od. active activen Kassenreserven. (p. 6. ad a)
    • 2) Garantiekassenvorrath. (6 ad b)
    • 3) Geldvorräthe Geldvorräthen v. Personen, die kein Geschäft treiben. (6)
    • 4) долговые (aus Schuld, i. e. selbst aus Credit entspringende Mittel) Gläubiger kann das ihm übergebne Schulddocument wieder versilbern.
  • Wie die freien Mittel v. ihrem Besitzer als industrielles (resp. commercielles) Kapital selbst angewandt werden können, od. als Leihkapital, so Credit (einer einzelnen od. Collectivperson) für sie selbst (Unternehmercredit) od. für seine Zufuhr an andre Personen (Bankcredit). Credit wird verpumpt, Handel damit getrieben. (7)

VI Kapitel. Mittel der Exploitation der Quellen der Leihkapitalien

  • Alle Creditoperationen im Keim u. wenigstens sporadisch entwickelt, bevor ihnen in Banken (eigentliches Bankgeschäft) specifische Organe geschaffen wurden. (37) Die Mittel zum Fischen der freien Mittel – wie Hypothek, Depositscheine, Chequebücher, Bankaccepte u. Banktrassiren v. Wechseln, Ueberschreibungen in Bankbüchern u. Banknoten – existiren vor Gründung der Banken. Verschiedne Formen dieser Hilfsmittel zum Fischen nur v. secundärer Wichtigkeit. (l. c.)
  • Zahlungordres u. Zahlungsversprechen. (p. 37) Erst historisch die Banken benutzt zu Einkassirung v. Geld an andrem Ort; Charakter v. Leihkapital tritt hier nicht hervor; sofort dagegen im Zahlungsversprechen. Auf der niedrigsten Stufe die Leihoperation, welches immer ihr Zweck, auf dieselbe Art ausgeführt; später differenziren sich die äussren Formen der Operation, wie Handelswechsel etc (37)
  • Emissionsmethoden entwickelt v. den Banken. (p. 37, 38)
  • Werk der private bankers im Westen v. Europe, in Russland de prime abord durch Actienbanken ausgeführt. (38)
  • Escompte Zinshöhe hängt ab nicht v. Masse der Metallschätze, sondern dem in Action tretenden Theil der Masse u. dieser thätige Theil bedeutend vermehrt durch die Banken, obgleich Gesammtmasse der Metallzufuhr unverändert bleibe u. nur Metallgeld circulire. |139 Andrerseits Beschleunigung des Umlaufs durch die Bankmittel, welches deren besondre Art sei. (38)
  • I) Depositenbank (p. 38)
    • 1) ewige od. sehr lange Deposite (p. 39) Corporations (städtisches) etc Kapital; Regierungsobligation, Eisenbahnobligation, Bodenhypotheken; das Bankcapital selbst. (39)
    • 2) Deposite auf längere od. kürzere Termine, grösstentheils kurz. Sparkassen in America\U. St. (39) (Bericht der U. St. Controllers v. 1872)
    • Freies Leihkapital in nicht geldlicher Form (39  Marx verweist auf die Marginalie auf Seite 39 von Heft I.
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      ×
      )
    • 3) Terminlose Deposite. (40) (Russland 41  Marx verweist auf die Marginalie auf Seite 41 von Heft I.
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      ×
      ) Deposits auf laufende Rechnung u. cheques (41) (42) cheques u. Wechsel (42)
    • Wie Chequesbei blosser Abschreibung v. einem Client der Bank zum andernDeposits mehren, i. e. das verleihbare Kapital der Bank. (42, 43) Compensation der obligations durch cheques der clienten derselben Bank. (l. c.) (Sieh meine Bemerkung über Cheques p. 43   Marx verweist auf die Marginalie auf Seite 43 von Heft I.
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      ×–×
      )
    • Cheques v. Depositären in verschiednen Banken (auf laufende Rechnung) (p. 43) clearing house (p. 44) (45)
    • Gegenseitige Löschung v. Schuldforderung lang vor Banken bei Geschäftshäusern, die direct mit einander handeln u. jährlich ihre Rechnung abschliessen. (45) (Gegenseitige Löschung bei Umlauf v. Privatwechseln (p. 51 Mit Blaustift geschrieben.
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      ))
    • Wie durch loans mehr od. minder ewige Kapitale geliefert werden. Zahlreiche Gläubiger der langterminigen Schulddokumente; zweitens leichte Uebertragbarkeit derselben v. einer Person zur andren (45  Marx verweist auf die Marginalie auf Seite 45 von Heft I.
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      ×
      ) Convertibilität od. Mobilisirbarkeit der Schulddokumente, paralysirt ihre Langterminigkeit. (p. 46) Aber dadurch wird die Placirung selbst nicht kurzterminig, obgleich es, solange es gut geht, sie es faktisch für die einzelne Person ist, die z. B. ihre Eisenbahnactie jeden Tag auf Börse verkaufen kann; wird nur v. einer Schulter auf andre gewälzt. Damit verbundne Crise nicht nur z. B. in der unternommenen Eisenbahn, sondern in Geschäften deren zeitweis müssiges Geldkapital in solch ewigen Leihkapital placirt wurden wurde. (46)
    • Mit der Erscheinung der Staatsschulden nimmt das specielle Geschäft [,] ganz freie Capitalien aufzufinden, zuerst grosse Dimensionen an, grösstentheils abgeschlossen durch banquiers u. banks (p. 46, 47)
    • Land(Hypotheken)banken. (47) (Bank setzt hier dem Publicum gegenüber ihre Verantwortlichkeit an die Stelle der der einzelnen Hypothekenschuldner.) Nicht so bei der Realisation v. Compagnien od. Regierungen; auf letztre fällt damit die ganze Verantwortlichkeit f. die entlehnten Kapitalien (47) In diesem Fall sammeln Banken die Capitalien auf Weg des Leihcredits, im andren auf Weg des Commissionscredits (47)
    • Wechsel (zwischen Privathändlern); diese u. andre terminweise Obligationen, stellen zeitlich freies Leihkapital vor; Gefahr wenn in terminweisen Schulddokumenten terminlose Leihkapitalien placirt werden ⦗solang jene Obligationen aus einer Hand in die andre passiren⦘ (47)
    • Wechselordres, von Banken ausgegeben für Zahlungen an gewissem Termin an Dritte, erscheinen dann als Trassenten, od. empfangen solche Zahlungsbefehle u. figuriren auf ihnen als Acceptanten. Diese terminweisen Wechsel so Mittel terminweisen Credit zu exploitirn, wie die Schulddocumente auf terminweise deposits. (47, 48)
  • II) Banknotenausgabe. (48)
    • 1) Banknoten als blose Kassenscheine f. empfangnes baares Geld. (49)
    • 2) Banknoten als Mittel zum Auspumpen v. Leihkapitalien (49)
    • Z. B.
      Deposit bei Bank = 1 Mill. R. Kasse a) 1 Mill. R. baares Geld Securities 800 000 R.
      Notenausgabe = 1 Mill. R. b) 200,000 R. in ihren eignen Noten
    • So heisst diess, dass die Gesammtsumme der Deposits eingeführt in Form v. Gold = 1 Mill. R; dass die Bank sie ersetzt durch Noten v. selbem Belauf; dass sie v. diesen Noten in Cassa behalten als Reserve 200 000 R. zur Zahlung v. cheques an die Depositäre des Baaren u. dass sie 800 000 £. R. in Noten verpumpte an 3te Personen auf securities (als ihr loanable Capital). Hätte sie diese 800,000 £. R. ausgezahlt in Baarem, so hätte sie in Casse, 200 000 R. in Noten als Reserve f. Auszahlung auf cheques der Depositäre, u. 200 000 in baar |140 für conversion der Noten in baar. Ihr loanalble Capital nach wie vor 800 000 R. Unter den vorausgesetzten Bedingungen also hätte die Notenemission keinen Einfluss auf den Umfang ihres loanable Capital. (49) Trotzdem [hat die] Notenausgabe schon für sie den doppelten Charakter: 1) Aufbewahrung des Metallcapitals in ihren Kellern; 2) Bankausbeutung dieser Kapitalien. (49)
    • Wie die Notenausgebende Bank bei blosser Passivität des Publicums die durch sie umgesetzten Mittel in Leihmittel verwandelt (50)
    • Wie Banken (Notenausgebende) bei niedriger Entwicklungsstufen Entwicklungsstufe zu Knotenpunkten u. daher Vertheilern des Credits werden. (50) (51) Activität der Banken hier grösser als sonst; in allen andern Fällen geht die Initiative aus v. den Kreditoren der Bank (z. B. bei Deposits); aber die Bank, die ihre eigne eignen Noten ihren Schuldnern pumpt [,] hat Initiative u. der loanable Charakter der v. diesen Schuldnern mit den Banknoten gefischten Mittel bleibt undeutlich; der vertheilte Credit erscheint so dass er ohne die Banken unmöglich wäre; ihre Kraft aber = Ohnmacht des Publicums. (50, 51)
    • Banknote gewöhnt mehr als andre Mittel das Publicum an die Circulation der Schuldzeichen. (51) (58) (Verhältniss v. Privatwechsel u. Banknote (ib.)
    • Schuldauslöschung durch Circulation der Banknoten (58) (Meine Note 58, 59 )
    • Die ausgegebne Note nimmt verschiednen Charakter an, je nachdem der Schuldner der Bank ihr Baares zurückzahlt, während ihre Note fortcirculirt, od. aber ihre eigne Note. (58)
    • Notenausgabe Mittel f. banks sich loanable Geldkapital zu fischen (59) (60) Austausch der Noten verschiedner Zettelbanken unter einander; auch Mittel des Rückflusses ihrer Noten. (60)
    • Banknote u. Cheque (Repräsentant v. terminlosem deposit) (60, 61) (62) (63)
    • Governments Anleihen (p. 63.) (64)
    • Abhängigkeit des Credits v. Expansion u. Contraction der Production (64)
    • Ununterbrochne Wanderung der Leihkapitale aus einem Zweig der Industrie in den andern (64)
    • Unmittelbarer Einfluss der Banken auf Zufuhr v. Leihkapital. (64) Fällt Diskont dadurch, so wächst Assekuranzprämie f. Unternehmer. (65)
    • Kein nothwendig Band zwischen Zinshöhe f. Leihkapital u. Waarenpreise. Direct giebt Verwohlfeilerung des Gelds durch Banken nur stimulus f. Production auf erweiterter Stufenleiter u. Aufsuchen neuer productiver Anlagen f. die vermehrte Geldzufuhr. (65)
    • Profitcher, Credit, Steigen der Waarenpreise. Expansion u. Contraction (65) Die Banken in diesem Schwindel. (66) (67)
    • Verschiedne Formen der Deposits u. Notenausgabe. Action der Banken dabei (67–69)
    • Vorwiegen in Benutzung dieser od. jener Form des Credits hängt ab vom Charakter der Quellen, deren Fluss der Credit fördert, oder vom Charakter der Unternehmung, welche sich des Credits bedient. Beispiele. (69, 70) Der Umfang des Credits selbst hängt nicht v. diesen verschiednen Formen ab. (70)
    • Verschiedne Circulationsfähigkeit verschiedner Creditzeichen, die = verschiednen Creditformen (70)
    • Verschiedenheit der Sphären, worin die verschiednen Circulationsmittel special vorherrschen (70, 71) Schwankungen des Umfangs (f. jedes derselben) ihrer Anwendung in periodisch rekurrirenden Perioden (71) Eine Form erweitert auf Kosten der andern. (72  Marx verweist auf die Marginalie auf Seite 72 von Heft I.
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      +
      )
    • Territorialbewegung der Banknoten innerhalb eines Landes. (72)
  • Regulatoren des Credits.
    • 1) Waarenpreise, unbestimmter Anzeiger des Creditzustands.   Bemerkung von Marx. Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), in dem heute die Seiten 481–736 fehlen.
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      (Cf. meine Glosse p. 540)
    • 2) Wechselkurs. Wechsel als internationales Circulationsmittel. (73) Goldversendung bei Störung des Gleichgewichts (l. c.) Wechselkurs Organ zum Ausdruck der Wechselverschuldung v. Ländern. (73) als Preis der Wechsel, der Creditzeichen, wodurch Schuld zwischen verschiednen Orten sich löscht. etc (73) Wechselpari ( Marx bezieht sich auf sein vorliegendes Exzerptheft.
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      p. 13 Heft II
      ) Summe der Kosten, die gespart durch Zahlung in internationalen Wechseln statt in Edelmetall (Kosten der Versendung, Assekuranz, Commission etc) betragen nach Kaufman 3% bis 4%; steigen nur manchmal für terminweise Wechsel unter Einfluss v. Veränderungen im Discont. ( Marx bezieht sich auf sein vorliegendes Exzerptheft.
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      p. 12, Heft II
      )|
    • 141
    • 3) Preis des Leihkapitals.
      • Hauptform desselben: Discont = Preis des freien Kapitals in seiner metallnen Geldform. Differenz zwischen x Geld u. x Geld nur möglich, wenn sie differenzirt durch Ort od. Zeitdifferenz; Discont drückt verschiedne Bedingungen der Zeit aus, Wechselkurs der Oertlichkeit. Eine selbe Geldmenge x verglichen mit Geldmenge x in andrer Zeit od. an andrem Ort. Discount u. Zins drücken Zeit-, Agio u. Disagio Ortsdifferenz aus. (73, 74)
      • Assekuranzprämie (f. den Verpumper v. Geldkapital) als eingehend in Discont. Macht des Geldkapitals über industrielles Capital am grössten in kritischer (daher nicht Creditfliessender) Geschäftszeit. Niedriger (sollte heissen: mittlerer, ordinärer) Discont drückt den Preis des Kapitals unabhängig v. bestimmter Form desselben aus. Discont erhebt sich gleichzeitig mit Nothwendigkeit der Geldform des Kapitals vorzugsweise Bedeutung zu geben. (74)
      • Verhältniss v. Credit u. Discont; changes darin effects derselben Ursache, des jeweiligen Standes der Productivität des industriellen Capitals; hence gleichzeitig niedriger Discont u. Expansion des Credits, Contraction des Credits u. hoher Discont. (73 74)
      • Andrerseits: Erweiterung des Credits ruft meist Erhöhung des Disconts hervor; niedriger Discont ruft oft keine Erweiterung des Credits hervor; hoher Discont nicht immer Contraction des Credits. (74)
      • Wann die Banken Discont zu erhöhen haben. Flaue Zeit bei Abschluss der Unternehmereicampagne vor Beginn neuer. (75, 76) (Gewöhnliche Pause u. Contraction im Geschäftsleben l. c.) (Darin eingeschlossen »Neigung[«] zur Erniedrigung der Preise)
      • Zustand nach misserfolglichem Abschluss der industriellen Campagne. Dann Einfluss der Banken am grössten. Wie sie Mittel – zur Löschung wechselseitiger Schuld, Zu- u. Abfuhr temporär freien Kapitals aus einem Geschäftszweig in den andern etc – u. indem sie Masse einander unbekannter Unternehmer – u. darunter viele, die durch ihre directen Productionsverhältnisse in keinem Verkehr zu einander stehn – in eine Kette wechselseitiger Verschuldung u. Abhängigkeit v. einander verweben, so verallgemeinern sie jetzt die Gefahr, weil durch sie das Privatkapital functionirt als blosser Theil des Collectivkapitals u. daher der Collectivschuld. (76)
      • Partielle Misserfolge, die nicht auf Wechselkurs wirken; solche die auf ihn – weil internationale Zahlungsbilanz – wirken; endlich Panic beginnend – od. vorhergesagt – durch Phänomene, nicht auf Geld- sondern Waarenmarkt, i. e. allgemeines Fallen der Preise. (p. 77  Bemerkung von Marx. Marx verweist auch auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), in dem heute die Seiten 481–736 fehlen.
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        über Crisen weiter sieh meine Randglossen p. 564, 565
        )
    • Bedeutung der Orts- u. Zeitbedingungen für die besondern Formen des Bankcredits.
    • Europäischer Continent im Gegensatz zu England. (77, 78)
    • Kaufman über vollständig gedeckte (mit Gold) Notenausgabe (p. 79  Marx verweist auf die Marginalie auf Seite 79 von Heft I.
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      ×
      )  Bemerkung von Marx.
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      ⦗Er geht nicht auf die Hauptsache ein. Einmal Bankregulirung – as to Notenausgabe – vorausgesetzt, wie in England, nicht einzusehn, warum das issuing department verbunden mit einer durch das banking department repräsentirten Privatbank.⦘
    • Sobald Waarencredit das Uebergewicht erhalten [hat] über Geldcredit, müssen die Banken diesen erweiterten Credit organisiren; ihre Noten können nicht völlig mit Metall gedeckt sein. Productionswachsthum ruft zunächst Credit auf dem Geldmarkt hervor. Erst nachdem Credit in dieser Form ausgearbeitet, nimmt er grössere Dimension auf dem Waarenmarkt an. (79)
    • Schliesslicher Einfluss des Credits: Verwandlung der metallischen Cirkulation in gemischte. (79, 80)
    • Bei der gemischten Circulation, schlägt ein Theil der Werkzeuge dieser Circulation um industrielle Kapitale u. Consumtion[svorräthe] , andrer [um] Leihapitalien. Geschwindigkeit des Umschlags – bei rein metallischer Circulation – bedeutet Geschwindigkeit des Umschlags der industriellen Kapitale u. der Consumtionsvorräthe. Aber ihr enge Grenze gezogen in Periodenlänge zwischen (period.) Anfang u. Ende der Unternehmung. Wendet jeder seine eignen Gelder an, so kann er sie nicht [früher] umschlagen als nach Periodenabschluss »seines Geschäfts«. So weit Fortschritt der Production sich ausdrückt in Abkürzung der Productionszeit beschleunigt er die Geschwindigkeit des Umlaufs des Geldes auch bei rein metallischer Circulation; so weit aber Fortschritt der Production – auf dieser Basis – sich in ihrer Extension ausdrückt, zusätzlicher Unternehmungen od. vergrössertem Umfang der alten, Vermehrung des Geldes nöthig (?) Daher Mercantilperiode (p. 80) Sobald Credit entwickelt, im Gegensatz nicht zu Geld als Umlaufsmittel, sondern als Schatz (81) Regierungs[-] u. Monopolbanken. (81)
    • Mittleres Niveau der Rentabilität des loancapital: hängt ab v. normalem Mass der Productivität des industriellen Capitals. Maximalgrenze der Verwohlfeilerung des Leihkapitals bestimmt durch die productivity, diese durch möglichst freie Konkurrenz. (81)
    • Dank ihrem creditlichen Element ist der Circulationsmechanismus in näherem Band mit, in directerer Abhängigkeit |142 von den Productionsbedingungen; expandirt od. contrahirt entsprechend dem Quantum Arbeit, das die Productionsbedingungen ihnen zumuthen. (81)
    • Crise so weit sie blos Private trifft od. aber die Banken selbst u. daher ein Element der gemischten Circulation ergreift. Crisen können aber auch bei Banken mit rein metall. Circulation auf diese wirken. (82)
  •  Diese und die folgenden drei Zeilen von Marx mit Blaustift als erledigt durchgestrichen.
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    Exploitation der Creditmittel durch Regierungen.
     Mit Blaustift geschrieben.
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    (II Heft (dieses)
    • A) Kurzterminige Staatsschuld u. Grenzen derselben.  Mit Blaustift geschrieben.
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      (1, 2)
    •  Mit Blaustift geschrieben.
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      B) Anormale Regierungsmittel
      •  Mit Blaustift geschrieben.
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        1) Sogenanntes Papiergeld

II) aus Heft II für das in Heft I behandelte

  • Täuschung z. B. durch Circulation der Eisenbahnactien resp. -obligationen etc als ob die Umsetzbarkeit (Uebergang der Actien etc v. einer Person zur andern[)], Langterminigkeit u. Kurzterminigkeit, sowohl f. das Placement als f. das freie Capital zu nichtexistirenden Dingen machten, die sich einander ersetzen könnten (p. 6) (II)
  • Internationale Collectivunternehmerei (Werthpapiercher auf Eisenbahnen etc[)] (8, 9) Wirkung davon auf Papiergeld (ib.) Besteuerung (Verzinsung) die im Agio steckt (11)
  • Früher Zahlungsbilanz fast identisch mit Handelsbilanz. Warum jetzt nicht? (von wegen internationaler Leihkapitalbewegung) (Staats etc anleihen) (13, 14) bei terminweisen Wechseln (z. B. 3monatl.) spielt Zinsfuss mit Rolle (15)
  • »Sobald Papiergeld anfängt eignen Einfluss auf Wechselkurs auszuüben, hat es schon vorher hervorgerufen changes in der internationalen Bilanz der Verschuldung u. diese drücken sich dann wieder aus in entsprechenden changes des Wechselkurses.« (12)

 Kommentar von Marx zu S. 12/13 des vorliegenden Hefts.
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[Nachträgliches zum Wechselkurs]

Die Agioberechnung (p. 12 dieses Hefts) geht v. der »Annahme« aus, dass der Umfang des nach Umsatz in Geld dürstenden Papiers bestimmt ist (allzumeist) durch die Masse des »überflüssigen« Papiers (des »sich zeigenden Ueberschusses an Papiergeld«), letztre aber wieder proportionnell (»allzumeist«) dem Umfang des ausgegebnen Papiergelds. Wenn also Höhe des Agio = 15%, Umfang des ausgegebnen Papiergelds = 600 Mill., Umfang des »Ueberschusses« an Papiergeld = 50 Mill., so: Agio auf 100 = 15; Agio auf 50 = 71/2 ; Agio auf 50 Mill. = 71/2 Mill; bei gleicher Höhe das Agio auf 15%, wenn Totalausgabe des Papiergelds = 600 Mill., Ueberschuss = 150, u. Agio auf 150 Mill. = 71/2 Mill. × 3 = 221/2 Mill. Wächst (dies die Annahme) die Gesammtausgabe v. 600 auf 800, so um 200 = 600/3, also um 1/3. Danach vermehrt sich nach »Voraussetzung« der Ueberschuss um das 3fache, da 50 auf 3 × 50 = 150. (ad p. 12)

Die AgioRechnungen (p. 13) kommen auf folgendes hinaus:

1) Festes Pari (bei Abwesenheit v. Papiergeld) für Silberrubel für 3monatliche Wechsel = 381/4d (= 3s. 21/4d) Davon abzuziehn f. die Schwankungen innerhalb des Vorzugs v. Wechsel über über klingende Münze zu 3%; also 1.15d.; 381/4d. [minus] 1.15 lässt: 37.10d. Giebt 37.10d. für Silberrubel als schlechtesten Ausdruck des russ. Wechselkurses bei Abwesenheit v. Papiergeld.

 Kaufman
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Er
vergleicht nun besten u. schlechtesten Wechselkurs während bestimmter Periode – bei Anwesenheit des Papiergeldes – mit dem eben bestimmten schlechtesten Wechselkurs bei Abwesenheit des Papiergelds.

2) Differenz zwischen bestem u. schlechtestem Wechselkurs bei Anwesenheit des Papiergelds. (Periode v. 18 Monaten v. 1 Jan. 1872 – 30 Juni 1873) Schlechteste 3monatliche Wechselkurs v. Petersburg auf London am 26 Juni 1873 = 321/32d. f. Rubel = 2sh. 81/32d. Der beste [am] 3 October 1872 = 331/4d. [f. Rubel] = 2sh. 91/4d.

Differenz zwischen bestem u. schlechtesten = 1.7/32d. = 1,2 = 11/5 (mit Vernachlässigung v. Rest). Für das ganze |143 Jahr 1872 kaum = 0.97d. Da diese Differenzen nicht über die Grenzen der Summe hinausgehn, die den Vorzug des internationalen Wechsels vor Edelmetall ausdrücken (siehe oben berechnet zu 3% = 1.15d. bei normalem Wechselkurs), so eigner Einfluss des Papiergelds auf Zahlungsbilanz = 0. Anders, wenn z. B. der Wechselkurs gewesen am 26 Juni 1873 = 28. Dann die Differenz zwischen bestem u. schlechtesten Kurs = 331/4 d. – 28 = 51/4d.; eine Differenz, die weit hinausgeht über den 3% Vorzug; also die Schwankungen des Papiergelds (über sein früheres Mass hinaus) auf den Wechselkurs zuzuschreiben.

3) Festes u. variables Agio (nach Herrn K.)

Schlechtester Wechselkurs bei Abwesenheit des Papiergelds = 37.10d.
Bester Wechselkurs bei Anwesenheit des Papiergelds 26 Juni 1873 = 331/4d.
Differenz = 3.85d. (nähmlich: 37,10 – 33,25 = 3,85)

Dies Agio v. about 10%; u. dies nennt K. festes Agio, weil es das Agio ist was in den Wechselkurs eingeht, sobald das Papiergeld überhaupt auf Metallnachfrage wirkt; es wird also während bestimmter Periode gegeben durch Differenz zwischen schlechtestem Wechselkurs ohne u. besten Wechselkurs mit Papiergeld.

Bei Wechselkurs v. 28d. = (2sh. 4d.) der Gesammtumfang der Abweichung = 38.1/4d – 28 = 101/4d. od. 27% überschüssig. Die Differenz zwischen 101/4 u. 3,85d. (i. e. Abweichung vom festen Pari minus dem festen Agio), 101/4 – 3,85 = 6,40d. = 62/5d; diese Differenz drückt Einfluss der Nachfrage nach edlem Metall aus u. Einfluss auf Bilanz speciell am 26 Juni ’73 (wenn vorausgesetzt, dass damals Wechselkurs = 28d[)]; das variable Agio im gegebnen Fall = 14%, zeigt genau in welcher Proportion der Ueberschuss des Papiergeldes am 26. Juni.

Am 3 October 1872 – bester Wechselkurs bei Papiergeld – war 331/4d. Wäre er gewesen 36d. u. nach wie vor der schlechteste Wechselkurs am 26 Juni 1873 – auf 321/32d. p. Rubel, so Differenz zwischen schlechtestem u. bestem Curs = 3.97d.

Da 37.10d. Ausdruck des schlechtesten Wechselkurses ohne Papiergeld (= 1.15d. od. 3% auf klingende Münze) so festes Agio 37.10d. – 36 = 1,10d. (das kleinste feste Agio)

Differenz v. 3.97 – 1.10 = 2.87d. variables Agio. (Dies f. die angegebnen Daten der Periode 3 Oct. 72 – 26 Juni ’73) (p. 13)  Marx bezieht sich auf sein vorliegendes Exzerptheft.
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(II)

Einwirkung v. Discont auf Wechselkurs. Der Discont amount hängt ab, seine Rate gegeben, v. Zeitlänge. Er wirkt also auf den Wechselkurs bei terminweisen Wechsel, als ein kreditliches Element, welches Zu- od. Abschlag bewirkt; könnte eben so gut, getrennt vom Wechselkurs notirt werden; wirkt also in keiner Weise auf den bullionpoint ein, d. h. den Punkt, wo Bullionversendung, statt Zahlung in Wechseln eintritt. Dagegen wird bei Land mit Papiergeld mit der Expansion u. Contraction des letztern das Wechselpari selbst afficirt.  Zusammenfassend von Marx aus Ernest Seyd: Bullion and Foreign Exchanges Theoretically and Practically Considered; Followed by a Defence of the Double Valuation, with Special Reference to the Proposed System of Universal Coinage. London 1868. S. 511/512.
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Wechselkurs tritt in seinen seinem rein essentiellen Charakter hervor ⦗rates of exchange have therefore their simplest mode of expression⦘ wo es sich um Länder handelt, die nicht nur denselben dasselbe Geldmass haben – sei es Gold, sei es Silber – sondern auch the same monetary system (selben Münzfuss), wie z. B. England u. Australien. Hier treten rein hervor die Umstände, die die Schwankungen des Wechselkurses – the rise and fall of the Exchanges [–] bestimmen, |144 i. e. die Verhältnisse der international indebtedness. Die Sache wird complicirt durch die diversity der existing Monetary Systems u. am verwickeltsten wo rule of Papiergeld.

 Aus: Fr[iedrich] E[rnst] Feller, C[arl] G[ustav] Odermann: Das Ganze der kaufmännischen Arithmetik. Für Handels-, Real- und Gewerbschulen, so wie zum Selbstunterricht für Geschäftsmänner überhaupt. 7., verm. und in Folge der im Münz- und Gewichtswesen eingetretenen Veränderungen z. Th. umgearb. Aufl. Leipzig 1859. S. 318.
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Wechsel = Verschreibung auf gewisse Geldsumme; die im Wechselkurs vorkommenden Berechnungen fallen daher in gewissen Beziehungen zusammen mit den Münzberechnungen.
(Das Metallpari – wo die verschiednen nationalen Gelder aus selbem edlen Metall, wie z. B. Gold – zeigt nur an wie viel v. der einen u. der andern Goldmünze aus demselben Quantum Gold v. gegebner Feinheit prägbar.)

Bei Ländern mit selbem Geldsystem z. B. Australien u. England ist  Aus: Fr[iedrich] E[rnst] Feller, C[arl] G[ustav] Odermann: Das Ganze der kaufmännischen Arithmetik. Für Handels-, Real- und Gewerbschulen, so wie zum Selbstunterricht für Geschäftsmänner überhaupt. 7., verm. und in Folge der im Münz- und Gewichtswesen eingetretenen Veränderungen z. Th. umgearb. Aufl. Leipzig 1859. S. 318.
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Wechselkurs nur die Angabe einer gewissen unveränderliche unveränderlichen Summe Geldes z. B. 1£. St. in einer veränderlichen Summe von derselben Valuta, die dafür an andrem Ort in einer gewissen Zeit zahlbar ist
; also da 1£ St. = 20sh. od. 240d., wie viel d. 1£ St. werth ist in Australien, zahlbar, sei es bei Sicht, sei es nach 3 Monaten od. andrer Frist.

Was bei verschiednen Münzsystemen (abgesehn v. Papiergeld) noch hinzukommt, dass die unverändliche Summe an andrem Ort u. in gewisser Zeit gezahlt wird in veränderlicher Summe von andrer Valuta (wo also die verschiednen Valuta erst auf selbes Münzpari zu reduciren sind.

Aus:
Fr[iedrich] E[rnst] Feller, C[arl] G[ustav] Odermann: Das Ganze der kaufmännischen Arithmetik. Für Handels-, Real- und Gewerbschulen, so wie zum Selbstunterricht für Geschäftsmänner überhaupt. 7., verm. und in Folge der im Münz- und Gewichtswesen eingetretenen Veränderungen z. Th. umgearb. Aufl. Leipzig 1859. S. 318/319.
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Wechselkurse gehn v. den Börsen aus u. reguliren sich nach den daselbst gemachten Geschäften. (grössere od. geringere Nachfrage nach der einen od. andern Wechselgattung)

Aus:
Fr[iedrich] E[rnst] Feller, C[arl] G[ustav] Odermann: Das Ganze der kaufmännischen Arithmetik. Für Handels-, Real- und Gewerbschulen, so wie zum Selbstunterricht für Geschäftsmänner überhaupt. 7., verm. und in Folge der im Münz- und Gewichtswesen eingetretenen Veränderungen z. Th. umgearb. Aufl. Leipzig 1859. S. 319.
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Jeder Cours besteht aus 2 Werthen, die unveränderliche (feste) Valuta, u. die veränderliche (variable) Valuta. In dieser Beziehung aber zweierlei Course. Die feste Valuta ist im Ausland od. im Inland ⦗so in England z. B. f. gewisse Länder 1£ St. (die inländische Valuta) fest, für andre 1£ St. variable u. die feste Valuta im Ausland[⦘]. Je nach dem einen od. andern Fall, drücken sich Steigen od. Fallen des Curses, günstiger od. ungünstiger Kurs umgekehrt aus. Z. B. (In fact hoher Curs f. ein Land der ungünstige, niedriger der günstige.)

Aus:
Fr[iedrich] E[rnst] Feller, C[arl] G[ustav] Odermann: Das Ganze der kaufmännischen Arithmetik. Für Handels-, Real- und Gewerbschulen, so wie zum Selbstunterricht für Geschäftsmänner überhaupt. 7., verm. und in Folge der im Münz- und Gewichtswesen eingetretenen Veränderungen z. Th. umgearb. Aufl. Leipzig 1859. S. 319.
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Hamburg z. B. In seinem Wechselverkehr mit England die feste Valuta = 1£ (ist also im Ausland) etwa = 13M 4ß Bo notirt. 13 Mark 5ß für 1£ wäre hier höherer Curs, da 1£ die feste Valuta; in fact aber ungünstiger, niedrigerer Curs f. Hamburg, da es mehr v. seinem Geld für 1£ den Engländern zu zahlen hat. Andrerseits wäre 13M. 3ß ein niedrigerer Curs, aber höher, günstiger f. Hamburg, da es weniger v. seinem Geld f. 1£ St. zu zahlen hat. Umgekehrt hat Hamburg im Wechselverkehr mit Frankreich als feste Valuta 100 Mk. Bo ; es notirt für diese 100 Mark Bo fest Paris zu 190 fcs mehr od. weniger (veränderlich[)] Valuta. Steigt die Courzahl Courszahl auf 1901/4 so ist dies Fallen des Pariser Curses, da Paris mehr zu zahlen hat f. 100 Mk Bo , fällt sie auf 1891/2, so ein Steigen f. Paris, da es weniger zu zahlen f. 100 Mk Bo.

Aus:
Ernest Seyd: Bullion and Foreign Exchanges Theoretically and Practically Considered; Followed by a Defence of the Double Valuation, with Special Reference to the Proposed System of Universal Coinage. London 1868.
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[ Ernest Seyd: Bullion and Foreign Exchanges Theoretically and Practically Considered]

Aus der nebenstehenden Liste zu ersehn, wo auf Londoner Börse die feste Valuta im Inland (£) od. im Ausland. Die Münzparis gegeben, aber die actual quotations f. Italy u. Switzerland, Austria, Russia, Brasils (x) nicht gegeben, sie changed in Folge des dortigen Paper money. (Ist von ’68, vor change des monetary system in Germany) (u. vor Münzverein v. Frankreich, Belgien, Italy, Switzerland, Greece)

Switzerland has wie Frankreich francs, divided in 100 centimes, so Belgien; in Italy coinage same, the franc heisst lira; mit Bezug auf bestehende Tabelle zu bemerken: Norddeutschland Thaler, divided into 30 Groschen of 12 Pfennige each; Süddeutschland: Florin (Gulden) divided into 60 Kreutzer; In Hamburg u. Lübeck Marc Banco, divided in 16 Schilling (their money of account); Bremen: the Louis D’Or Thaler getheilt in 72 Groten (money account) Austria: silver florin, divided in 100 Kreuzer or Cents; Sweden: Riksdaler Riksmynt, divided in 100 Öre; Norway: Riksdaler Species, divided in 5 Orts od. 120 Skilling; Denmark: Rigsdaler, divided into 96 Skilling or 6 Marks subdivided into 16 Skilling of 5 Penning each. Russia: Silver Rouble div. into 100 Copeks. The Russian Half Imperials = 53/20 Roubles, same as British standard, the most regular of all coins with regard to quality; Greece: The Drachme divided into 100 Lepta (1 Drachme Silbermünze, 40, 20 u. 5 Drachmespieces Goldmünzen). Spain: Real de Vellon (1 Real de Vellon ist Silbermünze) getheilt in 10 Decimes od. 100 centimes. 20 Reals (Goldmünze) = 1 Dollar od. Duro; 100 |145 reals = Isabella Doubloon; Portugal: Milreïs of 1000 Reïs. Der Milreïs about 50d. (= 4sh. 2d.), der reï represents about 1/5 farthing. Since 1855 Portugal has adopted the Goldvaluation (one milreïs pieces in silber no longer Cointer Cointed [)]. Current value of sovereign = 4500 reïs; die 10, 5, 2 u. 1 milreïs pieces (Gold) = 1 Coroa (crown) 1/2, 1/5 u. 1/10 Coroa); Turkey: The Piastre, divided in 100 Aspres for Money of Account u. in 40 Paras of 3 Aspres each, for Currency Purposes. Piastre jetzt nur noch werth 21/14d. 1 Piastre ist Silver coin, 100 Piaster (Turkish Pound or Lira) u. 50 Piastres (Gold); Egypt: The Par of Exchange mit London: 1£ = 100.71 Piastres; Un. States: Practically rules Gold Valuation: Dollar divided into 100 Cents, Double Eagle = 20 Dollars, Eagle = 10 Dollars, Halfeagle = 5 Dollars etc. (Silver Dollar was the full original legal tender in U. St. bis 1853) (aber Gold Coinage auch vor 1853 legal tender) Mintpar of Exchange mit London 1 Dollar = 49.316 48.316 pence = 4s. 1.316 pence, £ = 4.84 Dollars according to Tariff.

 Bei Seyd, S. 424.
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Metallic Par of exchange

Metallic Par. Short Exchange favourable to England to Bullion point. Short exchange unfavourable to England to Bullion point
1) France and Belgium £1 = Fs. 25.221/2 fs. 25.35 fcs. 25.10
2) Switzerland and Italy˟ 〃 1 = 〃 25.221/2 〃 25.371/2 〃 25.071/2
3) North Germany 〃 1 = Th. 6.241/4 Th. 6.251/2 Th. 6.221/2
4) South Germany 10£ = fl. 119.10 Kr. fl. 120 fl. 118.20
5) Hamburg £1 = B.M. 13.71/2 sch. B.M. 13.9 B.M. 13.5
6) Bremen 〃 100 = L.Th. 612.7/8 L.Th. 619 L.T. 607
7) Austria˟ 〃 1 = Fl. 10.211/2 Fl. 10.30 fl. 10.121/2
8) Holland 〃 1 = fl. 12 〃 12.05. 〃 11.90
9) Sweden 〃 1 = Rsd. 17.80 R.D. 17.95 R.D. 17.65
10) Norway 〃 1 = S.Dlr. 4.58 Skg. S.D. 4.64 Skg. S.D. 4.52 Skg.
11) Denmark 〃 1 = R.D. 8.94. R.D. 9.04. R.D. 8.88
12) Russia˟ Rble. 1 = 381/6d. 373/4d. 381/2d. (Pence)
13) Greece £1 = Drach. 28.17 Dr. 28.35 Dr. 28.00
14) Spain Dlr. 1 = 491/2d. 49d. 50 Pence (d.)
15) Portugal Milreïs 1 = 531/4d. 523/4d. 533/4 (〃)
16) Turkey £.1 = Pstrs 1103/4 Pstrs 112 Pstr. 1091/4
17) Egypt 〃 1 = 〃 1003/4 〃 102 〃 991/2
18) Un. States £22,10 = Dlrs 1091/2 Dlrs. 110 Dlrs. 109
19) Brit. Northamerica Dlr 1 = 50d. (Pence) 493/4 (d) Pence 501/2 (d) Pence
20) Mexico 〃 1 = 521/2 501/2 521/2
21) Centralamerica, New Granada and Peru 〃 1 = 471/2 461/2 481/2
22) Chili 〃 1 = 45 〃 44 〃 46 〃
23) Uruguay 〃 1 = 481/4 471/2 49 〃
24) Brazils˟ Milrs 1 = 26.93 〃 262/3 271/3
25) La Plata States Dlr 1 = 481/2 473/4 491/4
26) India Rup. 1 = 225/8 213/4 231/2
27) China Tael 1 = 713/4 69 〃 731/2
28) Japan Dlr 1 = 511/2 491/2 531/2

˟ (Papiergeldländer, aber ohne Rücksicht darauf)|

146

British Northamerica:

  • Canada, die monetary Unit: Dollar divided into 100 Cents (only represented by the Paper Currency issued by the Banks = 50d. British[)]. Ausserdem in use: The £ Halifax Currency Pound, divided in 20sh. of 12d. is only money of account. The actual British Sterling Money only used by the Gvt. u. Custom House.
  • For the exchange valuation andre Sorte of ideal money: The Halifax Sterling at 4s. 6d. per dollar.
  • The Par of Exchange von London auf Canada: Dollar 1 = 4s. 2d; u. von Quebek auf London: Dollar 108 = £22. 10s. or 8% premium.
  • Metallic currency in diesen colonies all sorts of Foreign Coins, besonders of Dollar class.

Mexico.

  • Peso od. Dollar“, getheilt in 8 reales of 4 Cuartillos each, or 100 Cents, in accounts.
  • The goldcoinage (16 Dollars piece = Doubloon bis zu 1 Dollar = 1/16 Dubloon) 1 Dollar piece (silver) od. Peso: Der metallic value der silver currency on a par with the nominal value des Mexican (Silver) dollar arrives in England in large masses, to be re-shipped abroad, wo employed as coin od. remelted u. recoined; the Mexican dollar known in China, India, Central u. SouthAmerica u. the remotest corners of the East.
  • Dollar 1 = 511/2d.

Westindies. Monetary Unit the Dollar, divided in 100 Cents for accounts.

Central America (Guatemala, San Salvador, Honduras, Nicaragua u. Costa Rica) Peso or Dollar, divided into 8 reales of 16 cuartos, or into 34 maravedis   #e*maravedis°] Spanische Münzen
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each, or into 100 cents.

Southamerican Republics: The Dollar, divided into 100 cents or 8 reales.

Brazil: Milreïs, divided into 1000 Reïs. 1 Goldmilreïs = 26.93d.; 1 paper milreïs = 15d.

Chili: since 1851 new coinage. 10 Pesos pieces (Gold) = 1 Condor, 2 Pesos (Gold) = 1 Escudo.

Silver höchste Münze: 1/2 peso (= 50 Centavos) 1 Peso Gold = 45d.

Uruguay:

  • Unity of account der nicht mehr existirende: Peso Corriente. (1854 new coinage issued)
  • Gold (based upon the old Spanish Dollar od. Patacon [)] divided in 1,000 Centesimos.
  • 4 Patacon pieces or 5 Pesos corrientes etc (Gold) 1 Patacon (Gold) = 11/4 peso corriente.
  • Silver beginnt mit 1/2 peso corriente = 5 reales. Calculated on the 4 Patacon piece, the Spanish dollar, the 4th part of it, is worth 481/4 pence, basis for the par of exchange between Monte Video u. London.

La Plata States: Dollar or Peso, divided, for accounts, in 100 Centesimos od. 8 reales od. 80 Decimos. The British Sovereign is taken at Dollars 4,96 in silver piasters; the Exchange on London regulated by the Gold Doubloon or Onza worth in British Gold 64,528 shill.; gives Par of Exchange zwischen London u. Benos Ayres: 481/2d. per Peso (Der Doubloon soll = sein Mexican Dubloon = 16 dollars)

Africa:

  • 1) Barbary States:
    • Tripoli. In Tripoli wie in Egypt Unit: The Turkish Piastre, divided into 40 Paras. 20 piastres make 1 Mahbub. (valued at 41/2 fcs = about 3s. 7d) is basis for Exchange Transactions
    • Tunis: Money of Account: Piastre, divided into 16 Caroubs od. 31/4 Aspres, or 39 Bourbines each
    • Tunis Piastre valued at 75 French centimes in Exchange with France, about 71/2d. english.
    • Marocco: The Exporttrades keep account in Spanish Dollars , divided into 100 cents. |147 The exchanges made in Spanish Dollars at 50d. per Dollar, more or less.
  • 2) West Coast of Africa.
    • Dollar recognized unit u. Standard of value all along the Western Coast.
    • The principal business all along the coast by barter, the natives paying in Olive Oil and other produce.
    • The   #e*Cowrie shells°] In Teilen Afrikas und Asien benutztes Muschelgeld, das aus den Schalen der Kaurimollusken (cowry) des Indischen Ozeans (z. B. bei den Malediven) gemacht wurde.
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      Cowrie shells
      , so much valued as ornament by the Blacks, serve still as a medium of Exchange in trading with them.
    • At the tradingports the Spanish Dollar basis for Exchanges with Europe.
  • 3) The East Coast of Africa.
    • In the Portuguese settlements trade carried on chiefly by barter. The Portuguese Milreïs, with its subdivisions, as money of account.
    • In Madagascar the Spanish Dollar, out into halves and quarters, used.
    • Abyssinia: Maria Theresia Thaler the favourite coin. The Gold Wakih ⦗der 12t Part of the Abyssinian Pound od. Rotolo = about 635 Grammes⦘ = about 52,916 grammes; is subdivided in 10 Drachmes; estimated of the value of 57/9 Sequins, equal to about 56s. Sterling (engl.)[.] Cotton cloth u. Salt also pass as medium of exchange; 11 yards of cotton held = 30 pieces of Salt, worth about 3s. (engl.)

Persia: Monetary Unit the Gold Toman, getheilt in 10 Sahibkiran od. Zabkran, od. 2 Penebats each, subdivided in 10 Shahis od. 10 Kasbegg each, od. 1 Toman = 200 Shahis or 2,000 Kasbegg. Accounts carried to the Dinar, 1/1000 part of the Toman. Direct exchange transactions mit England sehr limited, aber Toman at 9s. 31/4 d. may be taken as the Par of Exchange.

India.

  • Monetary Unit the socalled Company’s Silver Rupee.
  • 1 Silver Rupee = 16 Annas of 12 Pice each; also 1 Silver Rupee divided in 4 quarters, u. each quart in 100 reas;  Zusatz von Marx.
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    also 1 Silver Rupee nach dieser Theilung = 400 reas
    . The mint par between Calcutta u. London: 1 Rupee = 1s. 105/8d. (also 22d.5/8 ).

Singapore: The Dollar divided into 100 cents; exchange on London computed on the dollar basis.

Burmah:

  • In the Burman Empire u. den Bazaars v. Rangoon the nations still make and receive payments in metal by weightLead for small payments, gold and silver for larger ones.
  • The usual weight for silver is the Tical = 258 English Troy grains.
  • In port of Rangoon, now English, Rupee Unit for Merchants u. Exchange.

Siam: The Monetary Unit: The Bat or Tical, divided into 4 Salungs od. 2 Fuangs each (The Fuang is reckoned = 800 Cowrie shells, die noch für small change existiren. Bat worth about 30d., 5 bats about = 3 Mexican dollars, only basis for Exchange.

Cochin China: The Kwan, getheilt in 10 Mas of 60 Sapeks each.  Zusatz von Marx.
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Also Kwan = 600 Sapeks.
There is no actual etc Gold or silver coinage; the Kwan u. its divisions simply pieces of silver u. small coins made of a Copper u. Zinc Alloy wie das Chinese Cash. A Kwan reckoned |148 about 2/3 of a dollar, but the price varies greatly. Gold u. silver in lumps or small bars dealt in by the Tael of about the same weight as the Chinese Tael.

Dutch Possession in the East Indies (Jawa, Sumatra, Borneo etc) the Dutch Gilder or Florin, getheilt in 100 cents.

Philippine Islands: Spanish Dollar, divided into 8 Reals of 20 Cuartos each od. in 100 cents. Par of exchange same as in Spain.

China:

  • Monetary Unit the Tael, divided in 10 Mace, of 10 Candareens each, also 1 Tael = 100 Candareens. Ist a money of account, founded only on weight, the Tael being simply the weight of Sycee silver; gold and silver are dealt in by this weight in Bars and Lumps and other shapes. (The coinage proper of China, the socalled Cash (Le in Chinese) (1000 früher, jezt 1400 held equal to a Tael) (this coinage made of 6 parts of copper u. 4 of Zink) (Diese pieces, at 1400 per Tael, jetzt nur werth 1/5 farthing) (chiefly used for retail business)
  • The Chinese Tael Weight or Canton Weight, as it is called[,] equal to 580 Grains Troy (579.84); aber ausserdem in use the Government or Haikwan weight, wovon 98 Taels = 100 Taels Canton Weight. Both weights used for Bullion. Small oblong Bars or Ingots of Gold dealt in, weighing from 9 Taels upwards. Silver generally cast into small shoe-shaped Bars, called Sycee.
  • 3erlei Sorten Sycee;
    • Haikwan Sycee, assayed u. marked by the government, on the average about 980 fine.
    • Canton Sycee, not marked by the Government, but about of the same fineness.
    • Shanghai Sycee or Currency, which is cast of melted down Mexican dolars od. simply Mexican dollars, sold by weight. The Shanghai Sycee Bars of 896 to 902 fine.
  • The Canton weight Taels of 580 grains of Shanghai currency constitutes the type which represents the Tael for Exchanges.
  • 1 Tael of Shanghai currency = 1.3885 Dollars; or 1 Dollar = 0.7202 Tael. As a rule 720 Taels reckoned = 1000 Dollars; the value of the Tael Shanghai currency daher = 713/4d. or 5s. 113/4d. Dies das Par of Exchange zwischen London u. Shanghai.

Japan. Monetary Unit: Japan Tael = 10 Mas od. = 100 Candareens od. = 1000 Leni , or Cash. Upon the same system [as in China.]



Bei terminweisen bills ist der Zins, den sie für die nicht fällige Zeit zu zahlen haben, deducted als Discount von dem Preis gezahlt für die bill. F. i. A has a bill in his hands for 100£ falling due in three months; when he sells it – at 5% interest per annum, makes for 3 months 1£. 5sh.  Zusatz von Marx.
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( 5/4£ = 11/4£ = 1£ 5sh.)
; seine bill also nur werth 98£ 15s.  Zusatz von Marx.
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Hier der laufende interest deducted from the Capital Sum.

Bei Foreign Bills dagegen, statt dieser deduction, wird die rate of exchange changed entsprechend dem rate of interest ruling at the place upon which the bill is directed. (Short bills properly speaking at sight, but in practice also applied to bills which have only a few days (strictly less than 10 days to run), Long bills f. bills having to run 3 full months) ⦗Die 3 months bills usually quoted (im Courszettel (engl.) [)] except die short rates on Paris and Amsterdam, or 60 days’ sight usances on New York, Rio etc⦘  Zusatz von Marx.
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Statt abzuziehn ist in diesem Fall der Interest added to the rate of Exchange.

Z. B. the rate of exchange in London auf France sei = fs. 25.25 per £1. Interest sei in France 4% p. a. Kauft man sight bills so erhält man für 1£ nur fs. 25.25. Kauft man aber 3 months bills on France, so erhält man fs. 25.50 für . Will man diese 3 months bill discont in Paris, um das Geld sofort zu haben, so Sache selbe als mit short bill, beim Discount wird interest für 3 monts months = 25c. abgezogen, u. man erhält f. die bill nur fs. 25.25. |199  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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(So weit Speculation auf Zins (das Kaufen lnger bills), so wäre die Speculation faul, wenn Zinsfuss 5% in England u. 4% in France; wäre es aber 5% in France u. 4% in England, so würde man 1% gewinnen (od. rather 1/4%, da das 1% auf 12 Monate)[)]

In der folgenden Tabelle II) die gewöhnliche Quotationwo mit wenigen Ausnahmen Long Bills (3 months) Quotation auf dem Courzettel Courszettel daneben reducirt auf sight bill (short im strickten Sinne, die der Wechselkurs rein ausdrückt ohne das durch den Fälligkeitstermin hinzukommende Creditelement [)]

Zuvor noch zu bemerken (cf. Tabelle auf vorvoriger Seite);

Günstiger u. ungünstiger WechselCours für ein Land (z. B. England) drückt sich umgekehrt aus, je nachdem als die constante Valuta [,] die inländische Münze od. die ausländische angewandt wird. Dieser Unterschied in Ausdrucksweise durch Tradition erzeugter Blödsinn.

Z. B.

  • 1) Metallpari zwischen London u. Paris: 1£ = Fs 25.221/2. Hier sub 1) die constante Valuta das englische £. Variable die fcs.
  • 2) Metallpari zwischen London u. Petersburgh: 1 Ruble = 381/6d. 2) die constante Valuta der russische Ruble. Variable der pence.

I)

  • Sub 1) Steigt die Quotation über Metallpari = fs. 25.221/2 auf fs. 25.35, so das £ hoch gegen fcs od. fcs niedrig gegen £ bis zum Punkt wo Bullion v. Frankreich nach England bis zum Punkt wo bullion v. Frankreich nach England verschifft wird.
  • sub 2) fällt die Quotation unter Metallpari = 381/6d. zu 373/4d., so der ruble niedrig gegen £ od. £ hoch gegen Rubel bis zum Punkt wo bullion v. Russland nach England verschifft.

II) Umgekehrt.

  • 1) Fällt die Quotation unter Metallpari = f. 25.221/2 bis fs. 25.10 (also um 121/2 centimes), so der Werth v. fcs so hoch gegen £ od. der Werth v. £ so niedrig gegen fcs, dass bullion v. England nach Frankreich verschiffbar.
  • 2) steigt die Quotation über Metallpari = 381/6d. auf 381/2d., so der Rubel so hoch gegen d. od. d. so niedrig gegen Rubel, dass bullion v. England nach Russland verschifft.

Short and Long Rates of Exchange entsprechen Short and long bills of exchange (terminlosen (on demand) (at sight) u. terminweisen [)]

In Folge der längeren Zeit für Waarentransport v. einem Platz zum andern, u. den more stringent laws on mercantile proceedings machten es customary in dem grössern Theil des business to reimburse durch bills of Exchange drawn at usance from one place upon another. So usance v. London auf die meisten continental towns für 3 months, on Spain u. Portugal auf 90 days’, date or sight, auf American ports, 60 days sight. Auch für gewisse Arten Waaren customary to draw at 30 days, für andre auf 45 etc od. 2 months, etc. Von u. auf Indien the usance is 6 months.

Die difference zwischen short u. long bills hängt ab v. varying rates of yearly interest for money at different times u. in different localities.

Suppose 3 months bills drawn in London auf Paris. Gesetzt Short Exchange stehe at par, so dass 1£ = fs 25.221/2 ; dann 100£ = fs 2522.50. Zinsfuss sei in Paris = 4%, per annum; diess ist 1fc per 100 für 3 months, u. für 1£ about 25cts., also für 100£ 2500ct. od. 25f.

Es muss gezogen werden f.2522.50 (short exchange)
für Zins zu zahlen bei Discount at Paris 25
Also 2547.50
Werden diese 2547.50 sofort realisirt in Paris, so geht ab
für 3 Months zus. 25
fs 2522.50; welches giebt exact f.25.221/2 per £.|
200

Wenn der Wechsel gezogen in Paris auf London, ebenfalls annual rate of interest quoted in London at 4%, so zu zahlen fs 2522.50 für 100£ od. fs. 25.221/2 für für short exchanges aber auf 3 Monate, zu 4% Zins annualy, macht macht 1£ p. 100£ (f. 3 months) die in London (beim Discontiren zu zahlen). Zahlt der Banker in Paris also £101 für fcs 2522.50, so erhält der Empfänger in London beim Discont 100£.; aber 101£ für 2522.50 makes the rate of Exchange fcs 24.971/2 centimes; dies ist die short rate fs. 25.221/2  centimes minus 25 centimes (der interest f. 3 months, zu 4% p. a.) für fcs 24971/2 giebt er daher 100£.

Im ersten Fall wurde das 1% interest f. 3 months = 25 centimes addirt, im 2ten subtrahirt von der short rate of Exchange = f.25.221/2 .

So, Interest being in both places the same (= 4% f. i.):

  • 1) 3 months’ bills in London upon paris … Exchange Fs. 25.471/2
  • 2) Sight bills in London on Paris or vice versa … Short Exch. f.25.221/2.
  • 3) 3 months’ bills in Paris upon London … Exchanges: f.24.971/2

The 1% interest for 3 months = 25 cts – in 1) added, in 3) subtracted from the short rate of interest.

Langer rate kann so aus kurzem, kurzer aus langem gefunden werden, wenn gegeben der Zinsfuss am Platz, worauf der Exchange (Cours) gemacht wird. Zum short exchange die Zinsrate zu addiren, um den long zu finden; vom long rate zu subtrahiren, um short zu finden.

Der amount der f. Zinsrate zu addirenden od. zu subtrahirenden Summe hängt natürlich ab von 2 Umstände Umständen:

  • 1) Steigen od. Fallen des Short Exchange (u. dies die wirklichen Wechselkursschwankungen)
  • 2) Variations in dem Zinsfuss des Orts, auf welchen Wechsel ausgestellt.

Der Zinsfuss auf 100f. berechnet; die grössere od. kleinere short rate macht daran keinen Unterschied. Zu dem berechneten Zinsfuss nach Expansion od. Contraction der Short Rate daher zuzufügen od. abzuziehn.

Der French Exchange sei:

Short Long
25.15. Interest in France at 2% = 25.271/2
3% = 25.333/4
4% = 25.40
5% = 25.461/4
6% = 25.521/2
8% = 25.65 etc

Ist Short = 25.221/2 so den rates für 3 months zuzufügen 71/2 centimes (25.221/2 – 25.15 = 71/2);
wenn = 25.35 20 centimes (25.35 – 25.15 = 20) etc

Nehmen wir Wechsel (3monatlichen[)] v. London auf Paris; Short Rate = 25.15. Interest in Paris at 2%, so:

So 100£ = 2515 fcs.; aber f. 3 months Zins (die beim Discontiren in Paris abgezogen), macht 1/2%= 50 centimes auf 100 fcs. u. giebt für 2515 fcs. 1256 centimes, also für 100 12,56, say 12,50 centimes
Also zuzufügen. 12.50
25271/2

Dies giebt f. langen (3monat) Wechsel:

= 25.271/2 fcs.
Ab discount: 12.50 in Paris,
wird realisirt 25.15 = 1£ short exchange.|
201

Wird v. Paris auf London gezogen bei selbem rate of interest in London (2%) so ist bei short rate 2515 fcs = 100£; aber diese 100£ erst zahlbar nach 3 months, also abzuziehn

2515 fcs. = 100£
12.50
2503.50. Giebt fcs. 25.031/2 für 1£
+ Discont: 12.


Für Spanish, Portuguese, Russian the Exchanges are quoted:

Spain: 1 Dollar = 491/2d. British
Portugal 1 Milreïs = 531/4d.
Russia 1 Rouble = 381/6

If the short exchange on Madrid 1 Dollar = 50, u. interest at Madrid = 8 p. c. p. a. or 2% per 3 months, equal to 1d. at the above rate, so the three months Exchange = 50 – 1d. = 49d.

If short exchange in Madrid on London = 491/2d. u. interest in London at 4%, i. e. 1% per 3 months, = 1/2d. per dollar, so long Exchange of Madrid on London = 491/2d. + 1/2d. = 50d.



In London (England generally) beschränken die bankers ihre operations (od. are supposed to do so, da sie in fact bedeutend mit den Colonien u. Indien machen) to bills payable in England. Kommen Foreign Bills (nicht payable in England) in ihre Hand, so disposed of at once durch brokers. Die bankers, die sich in London etc Foreign bills kaufen u. verkaufen, heissen hier Foreign bankers. Die lines of business dieser 2 Sorten hier ganz distinct. Auf dem Continent (wegen des geringren Umfangs des inländischen Geschäfts) verrichten die bankers die functions beider Sorten englischer bankers (English and Foreign)[.] Sie handeln in allen Sorten of securities, ob home or foreign, worunter Bills on the other countries wichtigen Theil spielen; deals mit all sorts of Foreign Exchanges, enters into arbitration etc, shunned by the English banker. In den meisten continentalen Städten daher stets so zu sagen ein stock of Foreign Bills, worin die bankers handeln mit ihren customers u. unter einander.

In London die Foreign Bankers u. Merchants kommen 2 mal in Woche zusammen, Dienstag u. Freitag (bills gekauft am Dienstag gezahlt an Freitag, u. gekauft an Freitag gezahlt an Dienstag); die fremden Börsen kommen generally täglich zusammen. Die conditions of brokerage (amounts to 1/10 p. cent., in London invariably paid by seller, wenn nicht Gegentheil abgemacht) etc abroad im Allgemeinen dieselben wie in England.

⦗Die Mehrzahl der firms represented im open Court of the Royal Exchange London (Freitags u. Dienstags, zwischen 2 u. 3 Uhr Nachmittags) sind Verkäufer von bills, die sie erhalten haben als remittances von abroad od. v. country, diese bills genannt: Made Bills, oder aber v. drawn bills, d. h., ihrer eignen drafts auf houses abroad gegen shipments made od. orders given. Grosse Zahl der firms auf der Change sind foreign bankers u. Exchange dealers, welche such made or drawn paper kaufen, od. den Kaufleuten u. andern verkaufen »drafts on places abroad for such specific amounts as may be required«. |

202
 Bei Seyd, S. 436.
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Table II) London Course of Exchange of 28 Feb. 1868.

1) Long Rate 2) Long Rate reduced to Short. Short Exchange favourable to Engd. to bullion point Short Exchange unfavourable to Engld. to bullion point.
Interest Short Mintpar
Amsterdam 3 months 11.191/2 31/2% 11.171/2 12.0 uf. unfavourable to England 12.05 11.90
Rotterdam 11.193/4 31/2 11.171/2 12.0 uf. 12.05 11.90
Brüssels. Antwerp. 25.321/2 21/2 25.161/2 25.221/2 uf. 25.30 25.10
Hamburg 13.0 3 〃 13.7 1/3 13.71/2 a.b. almost balanced 13.9 13.5
Paris 25.30 21/2 25.14 25.221/2 uf. 25.35 25.10
Marseilles 25.30 21/2 25.14 25.221/2 uf. 25.35 25.10
Frankfort 1201/4 3 〃 1191/3 1191/6 a.b. 120 fl. 118.20
Vienna* 11.85 4 〃 11.721/2 10.21 very favourable v.f. On Cash Basis 10.30 10.121/2
Trieste* 11.85 4 〃 11.721/2 10.21 v.f. On Cash Basis 10.30 10.121/2
Berlin 6.261/2 4 〃 6.24 6.241/4 a.b. 6.251/2 6.221/2
St. Petersburg* 321/4 6 〃 0.33 0.381/6 v.f. On Cash Basis 373/4d. 381/2
Copenhagen 9.18 4 〃 9.8 8.94 f. 9.04 8.88
Genua. Livorno* 29.25 5 〃 28.871/2 25.221/2 v.f. On Cash Basis 25.371/2 25.071/2
Palermo Messina Naples* 29.25 5 〃 28.871/2 25.221/2 v.f. On Cash Basis 25.371/2 25.071/2
Madrid 483/8 5 〃 0.491/2 0.491/2 f. 49. (d.) 50
Barcelona 483/4 5 〃 0.491/2 0.491/2 balanced f. 49. 50
Cadis 481/2 5 〃 0.495/8 0.491/2 uf. 49. 50
Lisbon 90 days date 513/8 5 〃 0.521/8 0.531/4 f. 523/4 533/4
Oporto 513/8 5 〃 0.521/4 0.531/4 f. 523/4 533/4
New York. 60 days’ date Sind immer nur die theuersten quotations hier angegeben am 28 feb. 1868 New York u. Rio Janeiro nicht notirt auf obigem Zettel. 1 Silber Rouble mintpar = 381/6d
Rio Janeiro ditto

Aus den hier gegebnen Preisen ersichtlich, wenn man short Exchange at par (mathematisch) berechnet, mit Zins f. 3 months, dass der   In der Tabelle von Marx mit * gekennzeichnet.
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ausnahmsweise günstige Wechselkurs
auf Petersburgh, Wien (Triest) Genua, Naples, Leghorn etc geschuldet der Depreciation des Papier (= Premium on hard Coin, estimated by its departure v. den Mint Pars of Europe [)]. Am 28 Feb. 68, das Premium on Hard Cash zu: Petersburg about 16% Viena (Trieste) 15% Genoa (etc) 141/2%[.] Wird das Premium zugerechnet zum short exchange, so keine ungünstige Bilanz f. Russia etc.

Wird z. B. zu dem short exchange auf Petersburg = 30 zugerechnet 16% f. Goldpremium, so = 33 + 57/25 = 387/25.

Mintpar f. England = 381/6. Der wirkliche Short exchange, abgesehn v. der Papierdepreciation also = 387/25. Der Mintpar = 381/6 , also steht der short exchange über Mintpar um die Differenz: 7/251/6 = 17/150d. = 34/75 farthing. Der bis zum Bullionpoint günstige exchange f. England = 373/4d. Dagegen der nach Zuzählung des Goldpremium gefundne short exchange = 387/25; steht 53/100d., steht also mehr als 1/2d. über diesem bullionpoint exchange.|

203

Foreign Courses of Exchange.

1) Paris. Beispiel Courszettel vom 28 Feb. ’68 (gegeben hier nur f. Amsterdam u. Petersburgh)

Paris, Vendredi, 28 Feb. 1868.
1) Escompte. 2) Changes. 3) à 3 Mois 4) à courte échéance
Valeurs se négociant à trois mois
31/2 p. Ct. Amsterdam 2093/4 à 210 2091/8 à 2093/8 et 4 per cent.
6 〃 Pétersbourg 339 〃 340 340 〃 341 et 4 〃
Valeurs se négociant à vue
à 3 mois à courte échéance
2 per Ct Londres 25.14 à 25.19 25.111/2 à 25.161/2 m 2 pr. Cent.
21/2 Belgique 1/16b.  #e* b.°] premium
Schließen
à 1/16p.  #e* p.°] discount
Schließen
1/8p. à pair m 21/2
5 〃 Italie 13p. à 123/4p. 13p. à 123/4p. m 5 ditto
L’Escompte à la banque de France est à 21/2 per Cent (sur avances 3 pour cent)


Russian rouble. The value of the Russian silver rouble is 38.02d., but the Half Imperial, worth in gold 16.384sh., taken at 53/20 roubles gives an Exchange between St. Petersbourg and London 1R. = 38.175 = 3sh. 21/2d. (Bankprice at London = 38,055)

Spanish Dollar. 100 reals (Isabella doubloor) (Gold) (20 Reals, Piaster or Duro) (Silber) 1 Real de Vellon (Silber) ⦗The proportion, of value between Gold and Silver = 1 : 15.477, so that practically the Double Standard prevails.⦘ ⦗In Bills drawn in England on Spain, always stipulated expressly on the bill, that the amount stated is to be paid in Gold or Silver CoinReals de Vellon or Duros fortes – Hard Cash⦘ The par calculated from silver will give about the same as that in gold⦘ (The English par calculated on the 5 dollar Doubloon of Isabelle = 20 reals gives about für 1 Dollar 491/2d. = 4s. 11/2d.)

Portugal. Goldvaluation 10 milreïs (Corõa, Crown) (gold.) 1 Milreïs = 1/10 Corõa = about 531/4 d. = 5sh. 41/4d. 4sh. 51/4d.

(Hence: 1 Russian Rouble = 381/6d. = 3s. 21/6d.; Spanischer Dollar = 491/2 = 4s. 11/2d. u. 1 Milreïs = 531/4d. = 5s. 41/4d. 4s. 51/4d. )


In dem Paris Courszettel jedes 100 der fremden Münzeinheit (fest) ist berechnet in fcs (variable) (Dies in Columne unter Valeurs se négociant à 3 moins. So: 100 fl. (dutch) = 210 fcs f. i. (wovon abzuziehn 31/2 p. c. interest (annually) (auf 3 months berechnet) (Dies giebt ohne die abzuziehnden % 1 fl. = 2f. 10ct.)

Petersbourg 100R. = 340f. f. i. 1R. = 3.40 fcs.

Madrid (in obigem Courszettel, findet sich) 100 Doll. = 510f. od. 1 Doll. fs. 5.10 cent.

Lisbonne. 100 Milreïs = 540 fcs od. 1 Milr. = f.5. 40ct.)

The 4th column under the head: à courte échéance giebt den price für short paper (kurze Sicht), berechnet auf die 3 months exchange mit den rates of interest (in dem obigen Courszettel stets 4%) which the Paris bankers are supposed to allow or to change for short. Aber dies (4%) nur nominal rates of interest. In wirklichen bargains die rates of discount more closely followed.

So Amsterdam: auf 3 months Exchange is fcs 2093/4 – 210 für 100fl., aber sight Amsterdam,

zur 3 months quotation of 2091/8 zu 2093/8, say 209.25 
mit 4% interest f. 3 months 2.09 
fcs 211.34.

Unter Valeurs se négociant à vue ist das London 1£. St. genommen als Unit; unter courte échéance hier bei Sicht, the absolute short. Für Belgien u. Italien, wo dieselbe monetary unit [,] ist nur premium (b) or discount (p) quoted.|

204

Die 3[.] Columne unter „Valeurs se négociant à vue“ constatirt sight Exchange 25.14 à 25.19, say 25.161/2 (as standard in column 4); für die 3 months bills hier der Zins v. 2% (ruling damals at London) abgezogen. (m pr Ct)

Also London 3 months at the sight quotation of fcs. 25.161/2
Less Interest at 2% p. 3 months 0.121/2
Making 3 months’ London – fcs 25.04

The rate quoted in the 4th column (à courte échéance), for London, is the guiding rate for cash payments between the two places.

Dem Courszettel (Pariser) angehangen Cours des Monnaies, Matière d’or et d[’]argent. Premium p. 1000 (statt pr cent per mille für Or en barre, Louis d’or, pièces de 20 à 40 fcs, Argent en barre à pair, Agio etc)

So (Premium p. 1,000)

Or en barre, à 1000/1000 le kil. 3434fc. 44c. pr. 0f 50 à pair
Argent en barre, à 1000/1000 le kil. 218fr. 89ct. pr. 9f à 10f.
Means: Or en barre 1,000/1,000 is fcs. 3,434.44 per Kilo at 1/2 per mille Premium to Par.
Argent en barre 1,000/1,000 is fcs 218.89 per Kilo at 9 à 10 per mille Premium.



Vergleicht man nun Courszettel (für 28 Feb. 1868) v. Paris u. London, z. B. auf Amsterdam, so, wenn Amsterdam quoted at the cheaper rate:

In London: £1 = fl. 12
In Paris: fl. 100 = fs 2093/4

An Exchange of fs 25.17 results. Aber der Exchange quoted f. London ist 25.121/2 to 161/2 od. im mean = fs 25.14; zeigt a margin od. profit von 3ct. per £, was jedoch nicht genug zu decken bill, brokerage, stamps etc

Italy is quotirt at 3 months in London 29.25 – 29.35, say f. 29.30.
〃        〃 in Paris 13 p. cent perte, or 100 lire for 87 fcs.
Da Zins in Italy = 5%, so 100 lire at sight = 101.25 lire at 3 months.
Wieviel lire = 1£.? od. ? = £1
If £1 = 25.14 fcs.
Fs 87 = 101.25 Lire italiene
= 29.25 Dieses Beispiel führt zu arbitrations of Exchanges.

2) Brussels. Bruxelles, Mercredi, 26 Février 1868

Changes.
Amsterdam 211.50 Londres 25.15 à 25 171/2
Berlin 368 50 Paris 100
Fkft s/M 210 Rotterdam 211 25
Hambourg 186 Vienne 213

Nur London hier quoted per £1; alle andern rates on the basis of 100 Foreign Units for |205 the rates in Francs stated, alle for short; f. die 3 months Exchanges des respective interest to be deducted. Der Brüssler Courszettel daher einer der einfachsten u. leichtverständlichsten.

3) Turin. Torino, 27 Feb. 1868

Cambj
a 30 Giorni a 3 mesi
Denaro / lettera Denaro lettera
Francoforte s/M 238 90 239 25
Lione 113 90 114 –
Londra   28 70   28 75
Parigi 113 90 114
Roma

100 Foreign Units. ⦗f. i. 100fl. (Frankfurt) = 238.90 lire⦘ – the rates in lire; nur London quoted für 1£ St. hier = 28.70 lire (a 3 mesi denaro) Rates for 3 months; denaro is the rate of the buyer, lettere the sellers’ rate. The prices all for paper money; Paris u. Lion daher at 13.90 bis 14 premium, u. in den angehängten Preissen f. Münzen Specie at 14.30 premium.

In Genua u. andern italienischen Städten manchmal Amsterdam, Hamburg u. spanische Plätze quoted, aber die Hauptgeschäftsplätze jetzt f. exchange, Frankfurt, Lion, London, Paris.


4) Berlin. (v. 19 Feb. 1868. Wechselcourse. Bankdisconto 4 pro cent.

Die quotations, damals in Thaler (jezt Mark) mit fractions od. Thaler mit Groschen. Z. B. Cours v. 18 Leipzig 995/6 (Thaler)  Geld. – Siehe Marx’ Erläuterung wenige Zeilen weiter.
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G
f. 100 Thaler (8 Tage)

Aber die Foreign Monetary Unit, die ausgedrückt wird nicht constant in 100 davon, sondern z. B. Amsterdam die Foreign Unit: 250 fl. [,] Hamburg 300 Mark (Banco)[,] London 1£, Paris 300fcs, Wien 150fl., Augsburg u. Frankfurt 100fl., Petersburg 100 Silberrubel, Warschau 90 Slb., Bremen 100 Th.  Bemerkung von Marx.
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Höchst abgeschmackt.

Die Zeit gegeben T. (für Tag) M (f. Monat) W (f. Woche); der Zf. (Zinsfuss) in eigner Rubrik f. die Städte worauf der Cours. Dabei bei den Coursen hinzugefügt: G u. Bz.; letzeres letzteres = bezahlt, meint that diese Preise currently paid; G = Geld, bedeutet, dass diese zu solcher Quotation Money can be easily had for the exchange. (Folgt dann Cours v. Gold, Silber u. Papiergeld)


5) Frankfort on the Maine f. 28 Feb. ’68 Wechsel in Süddeutscher Währung.

Die Exchanges quotirt in Florins (süddeutschen k. S. (kurze Sicht) L. S. (Lange Sicht) B. (Briefe) (the sellers’ rate) G the Buyers rate. Bez. (paid) the actual prices made)  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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(folgt wieder Geldsorten, wie bei allen Continentalen)
6) Bremen zeichnet sich durch Confusion aus 7)  Bemerkung von Marx.
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Wiener Börse sehr einfach, immer für 100 der fremden Münzeinheit für östreich. x fl. |206 nur bei London statt 100 – 10£.

8) Amsterdam.

Amsterdam 18 Février 1868.
Cours de Change. feste Quotation variable
Paris 2 m. 563/8 Livourne 2 m 401/4 heisst: 120 fcs = 563/8fl. Dutch (Paris) od. 56 kurz od. 120fs = 561/4 etc Bordeaux
Id. à court 56 Naples 401/4 100 lire = x fl. also z. B. 100 lire (Naples) = 401/4fl. (Dutch)
Bordeaux 2 mois 561/4 Vienne 6 sem. 99 100 östr. fl. = x fl. (Dutch) also Vienne: 100 öst. fl. = 99fl. (dutch)
Id. 15 jours. 561/2  Augsburg
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Auguste
983/4 100 südd. fl. = x fl. f. Augsburg u. Frankfurt. Z. B. Augsburg 100  süddeutsche
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sdd.
fl. = 983/4fl.
Madrid 3 mois 238 Frankfurt a/M 983/4 100 Th. (f. Berlin) = x fl.
Cadix 238 Petersbourg 3 m. 1581/2 100 Doll. (f. Spain) f. i. Seville 100 dóllars dólars = 238fl.
Seville 3 mois 238 Rotterdam 1/8 40 Mk Bco f. Hamburg, also 40 Mk Bk = 345/16fl.
Bilbao 238 Londres 2 m. 11,83 100 Louisdorthaler f. Bremen = x fl.
Lisbonne 403/4 ditto à court 11,87 100 Silberruble f. Petersburg. Also: 100 Silberruble = 1581/2fl.
Porte à Portugal 403/4 Hambourg 2 m. 34,51/16 40 Crusados (= 400 reïs) f. Portugal. Also 40 crusados = 403/4fl.
Gènes 2 m. 401/4 Dito à court 353/16 £1 = 11,87fl. (court)

Ist hinreichend (doch nicht mit Bremen vergleichbar) confus. Immer die foreign Münzeinheit constant, u. die einheimische variable; die erste also stets in Dutch fl. u. fractions v. fl. ausgedrückt.

Die foreign Münzeinheit für je 100 derselben für 100 lire, 100 östreichische fl., 100 süddeutsche fl., 100 Th. Preussen, 100 dollars (Spain) 100 Louisdorthaler (Bremen) 100 Silberrubel (russ.)

Dagegen für je 120 fcs (Frankreich), 400 Mark Banko (Hamburg) 40 Crusados (Portugal), (England)


9) Der Wechselcours v. Rotterdam unterscheidet sich nur dadurch dass je 100 fcs (statt 120) f. Frankreich als Münzeinheit.


10) Stockholm (Curs vom 14 Februar 1868)

Ganz einfach. Giebt lange u. kurze Sicht; die fixe Valute 100 foreign money, welches quotirt wird in Riksdaler; nur f. London so many Riksdaler per £.

Z. B. im obigen Kurszettel:

Säljare (i. e. Sellers) Köpare (buyers) Betalt.
Amsterdam 3 m. d. 150.25 – – – 150.15
Ditto Kurze Sicht 152.25 – – – 152.25

11) Christiana

hier schon minder Confusion; z. B. in Courszettel vom 28 Feb. (68)

London per 1£ 3 months S. D. 4.67
Hamburg per 300 Marks Banco 3 days sight S. D. 1011/8
Amsterdam per 250 fl. 3 days sight S. D. 953/4

12) Kjöbenhaven (31 Jan. 1868)

Hamburg u. London die Hauptexchanges f. Copenhagen.

An besagtem Datum:

Hamburg Kurze Sicht für 300 Mark Banco 2003/4 R. Dr. (Reichsdollar)
London 3 Monate für 1£ 8 Rdlr 93 Skilling.
  〃 Kurze Sicht 〃 〃 9 〃 4 〃
Amsterdam 3 Monate f. 250 fl. 1891/2
Paris 3 Monate f. 1f. 341/2 Skilling.

13) Madrid. (17 März, 1868)

a 8 dias Vista 90 dias fecha
Londres – – – 49,60 u. 70d. (f. 1 dollar)
Paris 5.17 fcs (f. 1 dollar)

Das Interessante am Madrider Wechselkurs ist der auf die spanischen Städte selbst mit dem Rubriken par, Beneficio, Daño, deren grosse Verschiedenheit beweist imperfection des innern Verkehrs.|

207

Portugal

Lisbonne. le 15 Janvier 1868.
Changes. Par. Papier. Argent. Quotation: Quotation
Londres 90 jours/d. 1 dollar 000 reïs 525/8 525/8, 3/4 1 dlr = 525/8 pence etc. in pence
Paris. 8 j./vue 3 fcs 549.50 3 fcs = 549.50 reïs in reïs
Hambourg 3m/d (d = date.) 1 dollar 000 reïs 471/2 1 dlr = 471/2 sh bco in shill. bco
Amsterdam id. 16 dollar 000 reïs 421/4 16 dll. = 421/4fl. in florins
Gènes id. 3 lire en or 528 3 lire = 528 reïs in reïs
Madrid 8 j./vue pueso peso fuerte 945 940.42 pueso fuerte = 945 etc reïs in reïs

20) Russia:

St. Petersbourg. 22 Février 1868.
Changes. Quotation
Londres 3 mois 331/16, 3/16 1 Rouble = 331/16 pence etc in pence
Amsterdam 3 〃 1641/2, 3/4 100 Rbles. = 1641/2 fl. in fl.
Hambourg 3 〃 293/4, 13/16 1 rouble = 293/4 sh. Bco in sch. bco
Paris 3 〃 3451/2, 3461/2 100 rouble = 3451/2 fcs in fcs
Or: Demi-Imperial. Escompte: À la banque de l’état 81/2%, à la bourse 7 à 71/2% achet vendu 5.98 All quoted in depreciated paper. Daher auch Half Imperial = 5.98 gegen Paper. Metallic Value of Half Impl. = 5.15.

21) Constantinople.

Mit Ausnahme v. England, wo 1£ fest, sonst die livre turque. Cours des Changes contre livre d’or turque d’or in Piastres 100.

Darin ausgedrückt: 1083/4 à 1091/4 piastres = 1£. St., Paris 23,15 fcs = 1 livre turque; ebenso Marseilles: 23.20 etc = 1 livre turque[;] Naples 27. lire = [1 livre turque]. Ebenso wie für Paris, Marseilles, Naples, Genoa, auch f. Vienna (florins) ausländische Münze variable, fest une livre turque.

22) New York. 22 Feb. ’68

Die Exchanges alle on Goldbasis, i. e. paid for in gold coin, an jenem date 411/2 prem. gegen Papiergeld.

London 60 day sight commercial bill Dls. 1093/8 à 1095/8 I. e. fest 22£ 10sh. for the Dollars quoted (100 mit premium v. 9–95/8)
Short sight die real expression of the exchange ungünstig f. New York.
Bankers’ Bills 〃 1093/4 à 110
Short sight 〃 1101/4 à 1103/8
Antwerp 60 days’ sight 5.171/2 – 5.131/2 (1 dllr fest quoted in francs)
Hamburg Cents 377/8 à 361/8 1 Mc bco quoted in cents (1 dllr = 100 cts)
Amsterdam 〃 403/8 à 401/4 1 florin quoted in cents
Frankfort 〃 403/4 à 411/8 1 flor. (im Unterschied v. Dutch Guilder süddeutsch) quoted in cents.
Bremen 〃 79 à 791/2 1 Goldthaler quoted in cents
Berlin 〃 711/2 à 72 1 Thaler quoted in cents.
Paris 60 days’ sight 5.171/2 à 5.131/4 1 dollar feste Valuta quoted in francs
〃 short sight 5.121/2 à 5.111/4 wie f. Antwerp.

23) San Francisco, quotations on 23 Jan. 1868.

London. 60 days’ sight. Commercial bills 49 à 491/4 pence per Dollar.
Bankers 〃 481/2 〃 〃
Short sight 471/2 〃 〃
Paris 60 days’ sight 5.05 fcs 〃 〃
New York. Short, payable in currency 136 to 137 dollars f. 100 dollars in gold
Payable in Gold 1 〃 11/4 Premium
By telegraph in Gold 11/4 11/2

Fine Gold Bars at Par; 900 fine and under, 1/4 per cent premium; Silver bars – par to 1/4 premium.

24)  Die Übersichten zu den Wechselkursen, auch zu denen von Mexiko, setzte Marx im folgenden Heft III fort.
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Mexico
.

Inhalt:

  • Inhaltsverzeichnis von Engels
  • II
  • Kaufmann: Theorie u. Praxis des Bankgeschäfts. vol. I. Petersb. 1873. Schluss .
  • 2) Kaufmman Kaufman etc. Theorie u. Praxis des Bankgeschäfts. vol. II. Geschichte der Banken etc 1877.
  • Die russ. Bauerncommune. (Aus Начало, Organ der russ. Socialisten) (geheim gedruckte Zeitung (in Flugblattform) N. 3, 25 April 1878)
  • Русскій дилеттантизмъ и общинное землевладѣніе (Kritik des Buchs v. Knjas A. Вassiltschikow ) v. В. Герье и Б. Чичеринъ. Moskau 1878.
  • Index zu Kaufmann etc
  • Nachträgliches zum Wechselkurs
  • Ernest Seyd: Bullion and Foreign Exchanges Theoretically and Practically Considered
  • Zitiervorschlag

    Karl Marx: Heft II (1878). In: Marx-Engels-Gesamtausgabe digital, Bd. IV/25, bearb. v. Timm Graßmann, hg. v. der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://megadigital.bbaw.de/M0012597. Abgerufen am 08.08.2026.

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