[Inhaltsverzeichnis von Engels]

März 1878.

Kaufmann, Тeорія и Практика банковаго дѣла. Mit richtigen Noten.  #e* Mit richtigen Noten.°] Engels meinte damit, daß Marx nicht nur exzerpiert, sondern auch inhaltliche Bemerkungen, Anmerkungen bzw. Ausführungen gemacht hat.
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Heft I. |

[0]

I)

Angefangen März 1878.

Von Seite 8–37 Anfang; dann Fortsetzung v. S. 1–7; weitere Fortsetzung v. Seite 37 an.

1) Kaufmman Kaufmann: Theorie u. Praxis des Bankgeschäfts I Vol. Petersburg 1873 |

1

Aus:
И. И. Каүфманъ: Теорія и практика банковаго дѣла. T. 1. Кредитъ, банки и денежное обращеніе. С.-Петербүргъ 1873.
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I) Kaufmann: Теорія и Практика банковаго дѣла. I) (vol.) Petersburg 1873.

Banken können sich nicht isoliren; unterscheidet sie v. allen übrigen Geschäften, dass sie mit freiem Kapital  Zusatz von Marx.
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⦗i. e. Geldkapital⦘
arbeiten, welches sie immer f. bestimmten Termin in freiem Zustand haben müssen. Kapital wird daher nicht immobilisirt wie in allen andern Geschäftszweigen, es wird nur placirt »terminweis«, um sich nach Ablauf des Termins wieder in freiem Zustand zu befinden. Dies geht aus der Natur des Credits selbst hervor. Bankgeschäft daher, mehr als jedes andre, bedarf weiter territorialer Wirkungssphäre; innerhalb derer es 1) Zusammentreffen der Umstände findet, die dem Kapital grösstmögliche Ertragbarkeit (Rentabilität) geben u. zugleich es möglichst wenig »binden«. (p. 289, 90) 2) Der Umfang der Mittel, womit das Bankgeschäft arbeitet, hängt hauptsächlich vom Umfang der territorialen Sphäre ab, worin die freien Ersparnisse gefischt werden. (290)

Ueber diese CirculationsMittel verfügen die Banken nur in bedeutendem Umfang, sobald sich die Productions- u. Circulations(Austauschs)beziehungen der besondern Unternehmer u. Unternehmungen zu einander in bedeutendem Umfang consolidirt ⦗resp. entwickelt⦘ haben u. ihre Gegen(Wechsel)seitigkeit der Abhängigkeit v. einander, darauf gegründet, dass jede Unternehmung f. den Markt arbeitet, f. fremde Bedürfnisse. ⦗( Zusatz von Marx. Marx führt hier Passagen aus dem ersten Band des „Kapital“ an, um auf die Ähnlichkeiten der Ausführungen Kaufmans hinzuweisen. Marx verweist auf die zweite Ausgabe des „Kapital“ von 1872.
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Sieh Kapital
:  Marx zitiert aus dem ersten Band des „Kapital“. Siehe MEGA II/6. S. 133.4–9. Hervorhebungen neu von Marx.
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»Unsere Waarenbesitzer entdecken daher, dass dieselbe Theilung der Arbeit, die [sie] zu unabhängigen Privatproducenten, den gesellschaftlichen Produktionsprocess u. ihre Verhältnisse in diesem Process v. ihnen selbst unabhängig macht, dass die Unabhängigkeit der Personen v. einander sich in einem System allseitiger sachlicher Abhängigkeit ergänzt.« (p. 87)
/ Ferner p. 92, beginnend  „Einerseits sieht man hier, wie der Waarenaustausch die individuellen und lokalen Schranken des unmittelbaren Produktenaustauschs durchbricht und den Stoffwechsel der menschlichen Arbeit entwickelt.“ (MEGA II/6. S. 136.37 bis 137.1.)
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v. Zeile 1, v. oben
u. schliessend mit:  Marx zitiert aus dem ersten Band des „Kapital“. Siehe MEGA II/6. S. 137.1–5.
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»Andrerseits entwickelt sich ein ganzer Kreis v. den handelnden Personen unkontrolirbarer, gesellschaftlicher Naturzusammenhänge. Der Weber kann nur Leinwand verkaufen, weil der Bauer Weizen, Heisssporn nur die Bibel, weil der Weber Leinwand, der Destillateur nur gebranntes Wasser, weil der andre das Wasser des ewigen Lebens bereits verkauft hat.«
)⦘ Jeder will sein Geschäft nicht nur auf derselben Stufenleiter erhalten, sondern ausdehnen etc[.] 1) Die Profite sollen sofort wieder einbringlich gemacht ⦗in Kapital verwandelt⦘ werden ⦗accumulirt werden⦘; geht das nicht sofort im eignen Geschäft ⦗u. hier kann es den gegebnen Produktionsbedingungen gemäss mit Ablauf dieses od. jenes Termins⦘, so ist der Profit ⦗in Kapital verwandelbar⦘ nur durch Verpflanzung in andre, od. verschiedne andre, Unternehmungen. So wirken die verschiednen Unternehmungen zusammen bei der produktiven Placirung des Profits in unmittelbar Einträgliches  Zusatz von Marx.
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Verwandlung in Kapital; Accumulation
(290)

2) Jede Nothwendigkeit sofortigen Absatzes ⦗Verkaufs, Markts⦘ ruft ganzen Kreis v. Krediten hervor, welche die individuellen Unternehmungen sich wechselseitig geben müssen. Jeder, der nicht mit seinen Einkünften zögern will, muss sich bemühen Kredit zu erhalten. Jeder, der nicht mit Verkauf zögern will, muss Kredit geben. Hence f. die Mehrzahl der Unternehmer die Nothwendigkeit bald in der Rolle des Gläubigers, bald in die Rolle des Schuldners aufzutreten[.] Diese Wechselseitigkeit v. Credit nehmen u. geben wird Bedingung der ununterbrochnen Produktivität der Unternehmungen. Und diese Gegenseitigkeit wird eine der wichtigsten (durch die Produktionsverhältnisse selbst gegebnen) Basen des Kredits. So lange Kredit in der ökonomischen Praxis zufällig, mehr od. minder sporadisch, ist er streng gebunden an das isolirte Individuum. Bei höherer Entwicklung  Zusatz von Marx.
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⦗i. e. der kapitalistischen Produktion⦘
spielt die einzelne Person des Unternehmers, f. sich genommen, nicht mehr diese Rolle, sondern ihr Kredit hängt ab v. der Rolle, die sie spielt im allgemeinen Netz der das ganze Land bedeckenden Unternehmungen. Die Organische Einheit (Combination) dieser Unternehmungen gründet ein Ganzes aus allen besondern (individuellen) Erscheinungen des Kredits, vereinigt sie in ein Ganzes u. bildet die Wechselseitigkeit im Kredit. Sie entspringt nicht aus |2 Bankeinrichtungen, sondern beruht (entspringt aus) auf der Ordnung der Produktion u. des Markts (Absatzes) der Waaren,  Kommentar von Marx.
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(Esel spricht stets den Börsenjargon u. sagt stets statt Waaren: цѣнности, da ihm die Werthpapiere schon im Kopf schwirren.)
der gleichzeitigen Bedingungen der Accumulation der Kapitalien u. der Sicherung ihrer ununterbrochnen Rentabilität. Heut zu Tag muss jeder mehr od. minder Kredit nehmen u. geben. (290–91)

So der Kredit heutzutag in bedeutendem Umfang gegenseitiger Kredit, erzeugt u. ausgelöscht durch die Gegenseitigkeit. Diese Gegenseitigkeit erzeugt die свясность связность (Zusammenhang) der Creditverhältnisse, u. veranlasst nicht nur einzelne Personengruppen sich zu vereinen um besondre Creditinstitute (Bankinstitute) u. die Bankinstitute selbst sich zu vereinen um Centren, die vorsätzlich für sie entstehn. Diese Wechselseitigkeit bildet auch die Hauptgrundlage der Kraft der einzelnen Banken; wird aber weder durch kleine, noch grosse Banken geschaffen. Sie entspringt aus den Produktions (u. entsprechenden Verkehrsverhältnissen) (290 291–92)

 Bei Kaufman, S. 293.
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Ch. V. Quellen der Umsatzmittel des Credits
(оборотныхъ средствъ кредита)

Eignes Kapital des Unternehmers; daneben sein Kredit(kapital) (Kapital auf Kredit, gepumptes); er nennt das erste Unternehmerkapital, das zweite Leihkapital.

Quelle des Leihkapitals:  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Personen, die ihre Mittel nicht gewinnbringend selbst anwenden können (oder wollen). Unternehmer-Kapital trägt Risico der Unternehmung; hat daher zugleich Bedeutung eines Assekuranzfonds, woraus Verluste gedeckt werden. Das Leihkapital dagegen der Unternehmung mit gewissem Termin entzogen, kehrt ganz zu seinem Eigenthümer zurück. Kapital verleihen heisst daher sich vom Risico befreien  Zusatz von Marx.
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(!)
, womit seine Anwendung in der Unternehmung verbunden sein kann. Unternehmer nimmt das Risico auf sich. Also muss neben dem Leihkapital eignes Capital im Geschäft sein (zur Deckung des erstren)

 Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Nichtzusammenfallen – Vertheilung auf verschiedne Perioden – der Zeitmomente, wann die Umsatzmittel eingehn in die Hände der Unternehmer u. Eigenthümer, u. der Zeitmomente, wenn sie diese Mittel zum Geschäft brauchen.  Zusatz von Marx.
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⦗Während solchen Zwischenraums solche Mittel verleihbar.⦘

 Ordnungsziffer von Marx.
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3)
Grosse Massen Werthe  Zusatz von Marx.
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(i. e. Produkte hier)
, Resultate der Unternehmung, würden ohne Weiterbewegung bleiben (weitere Bearbeitung, Ortsveränderung, Lieferung in die Hände der Consumenten etc[)], wenn nicht  Zusatz von Marx.
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⦗ohne Equivalent⦘
in Hände gegeben, die sie sofort nutzbringend anwenden können.

Leihkapital repräsentirt freie Mittel in der Hand seines Eigenthümers. Die Freiheit der Leihkapitalien kann eine erzwungne, aufgenöthigte sein  Bemerkung von Marx.
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(z. B. Fabrikant, der Masse Vermittler bedarf, um seine Waaren loszuwerden, abzusetzen; also sie nicht direkt an deren unmittelbare Consummenten absetzen kann)
.

Credit repräsentirt de prime abord Austausch; Gleichwerth ⦗nicht zu vergessen mit Profit⦘ muss nach gewissem Termin f. das gleiche gegeben werden.

Existiren viele freie Mittel, die sich nicht in Leihkapital verwandeln; todte Schätze, ausser dem Bereich der Unternehmungs- u. Leihkapitalien.

Verwandlung freier Mittel in Leihkapitalien u. Findung Anwender der letztrenAufgabe der Banken.  Unglück
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Unjlück
der Länder  Zusatz von Marx.
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(!)
wo dies nicht,  Zusatz von Marx.
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(!)
u. enorme edle Metallschätze aufgehäuft werden! Unjlück! Banken entfernen das. Schwer f. eine Person zu wissen wie Unternehmung ausser ihrem eignen Geschäftskreis beschaffen etc[.] Namentlich sobald die freien Mittel schon grossen Umfang erreicht u. ditto die Specialisirung der verschiednen Geschäftszweige. Dann Specialorgane nöthig, die sich dem Geschäft der Verwandlung der »freien Mittel« in Leihkapital widmen. Und solche Organe die Banken. Geldmarkt vorzugweis Markt, wo Absatz für die Resultate der Thätigkeit  Zusatz von Marx.
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(!)
der Banken od. Banquiers.|

3

Die freien Mittel verwandelbar in fixes Kapital u. umlaufendes (Betriebskapital).

 Bemerkung von Marx.
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Er sagt falsch:
Alle verausgabten Gelder, Rohmaterialien etc gehören zum umlaufenden Kapital. (p. 301)

 Bemerkung von Marx.
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Und dann folgende schöne Theorie:

Damit fixes u. umlaufendes Kapital, verwandt in Unternehmungen, erhalten u. nicht vernichtet werden, dazu nothwendig, dass sie erneuert werden aus Mitteln, bestimmt zur Consumtion.  Kommentar von Marx.
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⦗Jedes industrielle Kapital kann in der That nur erneuert werden durch die Elemente die das Productive Kapital bilden, Produktionsmittel; Consumtionsmittel kommen nur in Betracht, so weit die Arbeitskraft, die stets von neuem gekauft wird, mit einer bestimmten Masse Consumtionsmitteln in fact gezahlt wird⦘ ⦗In der That aber vermengt Herr Kaufman, die Nothwendigkeit des in Waare verwandelten Kapital, verkauft zu werden, i. e. v. Verzehrern dieser Waaren (in letzter Instanz) in letzter Instanz gekauft zu werden, also in Geld prima facie verwandelt zu werden, mit der Nothwendigkeit, daß die Mittel der Käufer (als individueller, unproduktiver Consummenten) = Grösse des in Waare verwandelten Kapital, also Revenue = Capital, was reiner Blödsinn. Ebenso macht er – nach dem noch dazu z. Th. missverstandnen Vorgang A. Smiths – aus der Differenzirung der Waarenmasse in solche, die produktiv u. individuell consumirt werden, Scheidung in Capitalfonds u. Consumtionsfonds als 2 v. einander unabhängige u. gegen einander selbsständige Grössen u. Existenzweisen des Nationalreichthums.⦘
[»]So existirt neben dem Fonds der industriellen Kapitalien ein Consumtionsfonds, der auf sich den dem Kapital drohenden Untergang nimmt, d. h. seine Verwandlung in vernichtete Werthe, ohne welche Verwandlung das Kapital seine Produktivität nicht offenbaren könnte.« (301  Bemerkung von Marx.
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Sehr einfache Manier um sich klar zu machen, welche Rolle die Revenues in der Erneuerung der Kapitalien spielen.
)

»Klar in solchem Fall, dass jede unproportionelle Vergrösserung, die dem Kapitalfonds Uebergewicht über Consumtionsfonds giebt, begleitet v. einer der beiden Folge Folgen: das Kapital bleibt unproduktiv od. es geht zu Grunde, ohne dass man es erneuern kann.[«]  Bemerkung von Marx.
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⦗nichts da, nach ihm, woraus es [zu] erneuern⦘
Und nicht minder klar, dass wenn einmal die freien Mittel unproportionell vertheilt werden zwischen den Zwecken der Erhaltung – in der Form v. Kapitalien – u. für Zwecke der Vernichtung – auf dem Weg der Consumtion – dann nützlicher wenn die freien Mittel verausgabt werden auf dauerhafte Werthe oder fixe Kapitalien u. nicht umlaufende. Die umlaufenden Kapitalien unterstellen stets ihnen gleichen Consumtionsfonds, auf dessen Rechnung sie in ihrer Ganzheit erneuert werden. Dagegen machen die fixen Capitalien weniger Anspruch auf den Consumtionsfonds. (301) 50 Millionen verwandelt in Anlagekapital, erheischen f. ihre Erneuerung nur Procentweise Tilgung (Amortisation), aber, wenn verwandelt in umlaufendes Kapital, erheischen sie ununterbrochen erneuerte Summen f. ihre Erneuerung, jedesmal gleich dem ganzen umlaufenden Kapital. (302)

Aber Auslage in neuem fixen Kapital (z. B. Fabrikgebäude) meist mit weiteren Auslagen sowohl v. fixem als umlaufendem Kapital verbunden. … So wenn ein ganzes Land in Prosperitätsperiode ganze Masse Unternehmungen unternimmt, berechnet auf weitere Ausgaben, wofür die Mittel fehlen, sobald deren Nothwendigkeit (der weiteren Ausgaben) eintritt. (303)

Selbst wenn Unternehmungen an sich produktiv, 2erlei Gefahren: Missverhältniss zwischen Kapitalfonds und u. Consumtionsfonds, woraus der erstere erneuert werden muss. Oder Missverhältniss zwischen dem Umfang der begonnenen Unternehmungen u. den durch sie gegründeten fixen Kapitalien einerseits u. andrerseits den Mitteln, nöthig zur Fortführung od. Beendigung der Unternehmung. In beiden Fällen Disproportion zwischen den producirten Werthen u. den ferneren Auslagen, die sie voraussetzen sei es aus Consumtions- od. aus Capitalfonds. (l. c.) In beiden Fällen stehn auf der einen Seite Kapitalien, auf der andern Deficit in den Mitteln nöthig zur Erhaltung besagter Kapitalien in ihrer цѣлости. (l. c. 303, 304) |

4

All diese »Ueberproduktion« etc kann stattfinden ohne Zwischenkunft des Credits. (304) Alle Verwandlung freier Mittel in Kapitalien ist nicht eo ipso Verwandlung dieser freien Mittel in Leihkapitalien. (l. c.) Jedesmal, wenn Verwandlung freier Mittel in Kapitalien, ohne Berücksichtigung der Kaufkräfte der Consummenten, aus deren Mitteln das Kapital sich erneuern muss, beginnt Gefahr f. Produktivität u. Unversehrtheit des Kapitals. (l. c.) Die Unternehmer können wohl mit eignen wie mit fremden Mitteln überproduciren. (305)

Abwesenheit v. Maass in den Unternehmungen въ природѣ переживаемой нами степени развитія производительности экономическихъ силъ и средствъ. (306) Grosse Anzahl u. Conkurrenz der Unternehmer. (l. c.)  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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Herr K. fühlt daher das Bedürfniss nach »wissenschaftlicher Statistik«
(l. c.) (u. p. 307  Kommentar von Marx. Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), wo er auf S. 307 „As[inus]“ an den Rand schrieb. Wegen Buchbinderschnitt ist davon nur noch der Wortanfang „As“ zu lesen.
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sub voce asinus!
)  Kommentar von Marx.
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⦗Allgemeine, ernsthafte ökonomische Statistik – Herr K. – nur möglich wo das Produktionsgeschäft selbst gesellschaftlich ist u. daher planmässig producirt werden kann!⦘

Kredit erweitert die Gefahr, indem er die Verwandlung freier Mittel zu Kapitalien dadurch erleichtert, dass er ihnen die Möglichkeit giebt Leihkapitalien zu werden; erweitert so enorm die Sphäre des Missbrauchs. (307)

Die Unternehmungen – das darin gesteckte Kapital – hat seine beste Garantie durch gesicherten Kreis von Consumenten, der потребителей, für die sie arbeiten. Dieser aber oft verengt durch die Möglichkeit freie Mittel in Leihkapitalien zu verwandeln. Schon schlimm, wenn unter dem Stachel der Gewinnsucht, die Verzehrungsmittel sich v. der Consumtion abwenden u. sich in industrielle Kapitalien verwandeln. Noch schlimmer, wenn in Leihkapitalien. (308, 309)

Z. B. bei Werthpapierunternehmung; in Zeiten wo Actien etc steigen. Bereicherungssucht ergreift ganze Gesellschaft; jeder der freie Mittel [hat,] will sich in Spekulationsunternehmer verwandeln; jeder placirt nicht um zu placiren, sondern um das gekaufte Papier mit Profit möglichst bald wieder zu verkaufen. Der geschäftsmässige Speculant placirt schliesslich die Papiercher in die Hände, die sie behalten um daraus Einkommen zu ziehen. Eh sie solchen definitiven Käufer finden, weder Waare noch Papier placirt. Wollte z. B. jeder in Zucker speculiren u. keiner Zucker kaufen um ihn zu fressen!  Bemerkung von Marx.
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(Tiefer Kaufman!)
So sieht in Zeiten des Schwindels das Publicum auf die Papiercher nicht als Consumtionfonds, sondern als Kapital, um durch Wiederverkauf Profitcher zu mache! Schliesslich bleibe Papiercher nolens volens in Händen definitiv hängen, wo sie nicht mehr Capital, sondern Consumtionsfonds. (308 309–311) Oft nicht nur die freien Mittel angezogen zu den Schwindelcentren, wo flammender Gewinn lockt; sondern auch solche Mittel, die bereits ihre ergiebige Anwendung hatten in der Eigenschaft v. Kapital. Eine Art v. Kapital wird so in andre verwandelt. Aber wenn nun gar nicht nur mit eignem, sondern auch gepumptem Kapital gemöbelt wurde? Masse Schulden derer die gekauft, um wieder zu verkaufen; sie  müssen die Papiere losschlagen, um Schulden zu zahlen
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müsse die Papiercher losschlage, um Schulde zu zahle
. (311)

Wichtigste Seite des freien Leihkapitals die Zeitdauer des Kreditverhältniss, der die Zeitlänge der Zahlungstermine (Fälligkeit der Schuldobligation.) Hängt nur innerhalb sehr enger Grenzen vom Willen der Contrahirenden ab. Hängt ab, 1)  Zusatz von Marx.
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(sagt K.)
v. der ZeitFrist zwischen dem Moment, wenn für die Unternehmung Nothwendigkeit von Leihkapital entspringt u. dem andern Moment, wenn das Capital reproducirt ist od. befreit wird durch den Absatz des Resultats der Unternehmung. (313, 14)  Bemerkung von Marx.
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⦗dies reducirt auf die Bewegung des industriellen Kapitals: Hängt ab von der Länge seiner |5 Umschlagszeit .⦘

2) hängt ab vom Umfang der Freiheit des Leihkapitals selbst. (314)

Der Umfang der Freiheit des Leihkapitals sehr verschieden je nach der Kategorie der Quelle, woraus es entspringt.

 Ordnungsziffer von Marx.
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I)
Zunächst die periodisch neugebildeten (accumulirten) Kapitalien; sie sind unbeschränkt frei nur in dem Fall, wenn schon bei ihrer Bildung sie nicht bestimmt f. bestimmten Anwendungszweck nach Ablauf einer gewissen Zeit. Daher auch v. den neugebildeten Kapitalien nur Theil verwandelbar in Leihkapitalien für unbeschränkte, willkührliche Terminlänge. (314) Auf sie gründen sich besondre Kreditverhältnisse u. auf ihnen beruhender Unternehmungen. Langterminig u. ewig-kreditlich, u. die auf sie gegründeten Unternehmungen grösstentheils складочно-займовыя. (314) In diesen Fällen kehrt das LeihKapital zu seinem Eigenthümer nur nach u. nach stückweis zurück, od. er verzichtet ganz auf das Recht es zurückzufordern, lässt dem Schuldner das Recht das Kreditverhältniss aufzukündigen durch Einlösung der Obligation. (315)

 Ordnungsziffer von Marx.
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II)
Mittel, frei in gegebner Zeit, aber nur bis zu Eintritt eines genau vorher gewussten od. absichtlich festgesetzten Moments, wann die Mittel nöthig ihrem Eigner. Diese Mittel liefern die Kategorie des срочныхъ Leihkapitalien. (315) Bilden sich aus Mitteln, die ihrer Natur nach terminweis frei sind oder so künstlich freigemacht werden. Der Unterschied in der Vertheilung der Zeitmomente, wann die Unternehmungen anfangen u. enden, Abhängigkeit dieser Momente v. den natürlichen u. KulturBedingungen, bedingen Unterbrechungen (перерывы) zwischen Ende einer u. Beginn folgender commerciell-industriellen Campagne. Diese Unterbrechungen haben statt nicht in demselben Theil des Jahrs f. verschiedne Unternehmungen. So gebildet zeitlich freie Kapitalien, die f. bestimmten Termin aus einem Geschäftszweig in den andren übergehn (verpumpt) werden (verpumpt werden) können. (315[, 316]) Dadurch wird paralysirt der Einfluss der Unterbrechungen auf die Verminderung der Beschäftigung u. Einbringlichkeit der Kapitalien. Ausserdem solche Unterbrechungen möglich, die nicht auf den objetiven [Bedingungen des] ganzen Geschäftszweigs, sondern der subjektiven Führung der einzelnen Unternehmer innerhalb desselben beruhen. Endlich Quelle der terminweis freien Leihkapitalien die sub I) erwähnten absolut freien Ersparungen, die aber in dieser Weise v. ihrem Eigner verwandt werden. (316)

Aus Waaren bestehende Leihkapitalien: Waaren die über den Kreis des gewohnten Absatzes hinaus zur Erweitrung des Geschäfts v. den Unternehmern producirt werden; zum beschleunigten Absatz müssen sie in die Hände v. Vermittlern übergehn, u. zwar auf Kredit; od. aber Kommissionären übergeben [werden]; moderne Praxis zieht erstres vor, weil Commissionäre den Unternehmer nicht vom Risico befreien, während der Vermittler, der die Waaren auf Kredit nimmt, ihr Eigenthümer wird u. ihren Absatz auf sein Risico übernimmt. Der Fabrikant schiebt damit das Risico  Bemerkung von Marx.
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⦗oder, notabene, glaubt das⦘
auf fremde Schulter. Streben des commerciell-industriellen Lebens heutzutag nach möglichster Zersplitterung u. Vertheilung des Risicos unter möglichst viele selbsständige Unternehmungen. (316, 317) So bilden die Waaren Leihkapitalien. (l. c.) Sind ihrer Natur nach срочными; der Vermittler soll definitiven Käufer finden. (318)

 Ordnungsziffer von Marx.
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III)
Freie Mittel, bei denen die Zeitdauer der Freiheit nicht vorher bestimmbar, deren Eigner sie daher nur verpumpen kann auf die Bedingung jederzeit wieder über sie verfügen zu können.  Zusatz von Marx.
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(at call)
Quelle der stets einforderbaren (безсрочные ссудные капитали капиталы). (318)|

6

Hauptarten der terminlosen Leihkapitalien: a) Kassen-дѣятельные b) Kassen-обезпечительные (Garantirende) u. c) endlich долговые. (319)

 Zusatz von Marx.
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ad. a)
Kassenkapitalien od. thätige Kassenreserven: jeder Unternehmer muss sie zur Verfügung haben. Bei Anlage des Geschäfts stellt Geldvorrath das anzulegende Kapital vor; aber bei Verlängerung (Fortgang des Geschäfts), das umlaufende Kapital, wenn es beständiger Erneuerung unterliegt. Das thätige Kassenkapital repräsentirt das umlaufende Kapital einer gegebnen Unternehmung, solang od. soweit es sub specie (Form) des Geldes existirt. Diese Geldvorräthe existiren für ihre Verausgabung.  Bemerkung von Marx.
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⦗In andern Worten: sie bilden Theil des im Kreislauf funktionirenden Kapitals, wovon aber Theil stets momentan als Geldkapital besteht.⦘

 Zusatz von Marx.
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ad b)
Garantie-Kassen-Vorrath: ihre Verwandlung in Kapital problematisch; hängt v. Umständen ab; hoards; nicht für Verausgabung ⦗fliessende⦘ sondern zur Aufbewahrung f. den Fall der Noth. (319)  Bemerkung von Marx.
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⦗Bilden in fact Assecuranzfonds des Unternehmers gegen Accidents, wogegen ihn keine Assekuranzgesellschaft sichern kann. Nur auf sie, u. nicht wie Kaufman thut auch bei a) das Wort: Reserve anwendbar.⦘

Kasse ist Nothwendigkeit durch den Kreislauf des Kapitals selbst gegründet (Ab- u. Rückfluss des Geldes)[.] Repräsentirt das Geldkapital, womit Geschäft eröffnet wird, u. im Fortgang das umlaufende Kapital im Moment seiner Erneuerung. Je nachdem das umlaufende Kapital Eigenthum des Unternehmers od. ihm geliehn, hat er mit ihm  Zusatz von Marx.
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(sobald es sich in seiner Geldform erneuert)
Waaren zu kaufen od. Schuld (f. die geborgten) zu zahlen. Beides kann nur durch Bildung des Zahlungsfonds in der Casse geschehn; das einemal – um am Termin die Schuld tilgen zu können –, das andremal um im geeignetsten Moment kaufen zu können; beidemal muss Vorrath v. Kauf- od. Zahlungsmitteln parat gehalten, alias gebildet werden. Kasse füllt sich daher bis zum Eintritt der Momente, wo die Kassenvorräthe ihre aktive Rolle zu spielen [haben]; bis zu dem Moment diese Gelder (unthätig) müssig u. frei; während dieser Zwischenzeit können sie in Leihkapitalien verwandelt werden. Aber aus ihnen können nur leihbare Kapitalien at call gebildet werden. ([320,] 321)

Aber Geldvorräthe auch bei Personen, die kein Geschäft treiben. Wo Unternehmungen durch politische etc Umstände nicht gesichert  Bemerkung von Marx.
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⦗so erklärt sich der Philister die Schatzbildung, da er voraussetzt, dass die Menschheit v. vorn herein auf Profitjägerei ausgeht⦘
, Schatzbildung vorwiegend. Ebenso wirken Revolutionen, u. gewaltsame Reactionen bei „fortschrittlichen“ Völkern.

 Zusatz von Marx.
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ad c)
Empfangen Bedeutung zugleich mit Credit u. bekommen nur besondre Bedeutung mit dem Umfang seiner Entwicklung. (Die долговые terminlosen)

Wer sein Kapital verpumpt, erhält dafür Schulddokument. (Papierche) Repräsentirt dieser Schuldschein, ausser dem verliehnen Kapital, u. dem Rechtstitel den es auf den Pumper giebt, noch etwas andres unabhängiges von dem der fremden Person gegebnen Kapital?  Zusatz von Marx.
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Yes, sagt Herr K. (nach MacLeod u. andren Eseln)
Er repräsentirt die Unternehmungskraft des Burschen, der das Geld pumpt.   Bemerkung von Marx, der sich dabei auf sein Handexemplar bezog (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). – Zwei Begriffe auf dem rechten Rand der Seite 325 sowie eine umfangreiche Bemerkung auf fast dem gesamten linken Rand der Seite 326 können wegen Textverluste infolge Buchbinderschnitts nicht rekonstruiert werden. Auf dem unteren Rand der Seite 326 ist noch zu entziffern: „[Un]sinn, dass ausser dem verliehnen Kapital die Schuldverschreibung xxxxx noch an sich selbst eine unabhängige Sorte“. Auf Seite 327 ergänzt Marx diese Stelle: „Rindvieh; das ganze kommt darauf [hinaus]: borrowed od. not borrowed monied capital it produces nothing by itself. Very new indeed!“ – Je zwei größere Bemerkungen auf den Außenrändern der Seiten 327–329 sind wegen Textverlusten infolge Buchbinderschnitts nicht zu rekonstruieren. Auf dem unteren Rand von Seiten 328/329 ist zu entziffern: „Ob, eigenes od. gepumptes Geld, seine Funktion als Kapital stets was andres als sein ‚Dasein‘, sei es in Geld, sei es in Waaren, u. wenn der Verleiher auf die Kapitalfunktion des verliehen[en] Geldes rechnet, so heisst das nur, dass er auf Grundlage der kapitalistischen Produktion verpumpt, der Schuldsch[ein] selbst thut nichts hinzu, u. existirt daher auch auf ganz andern Voraussetzungen, wie alle Wucherer wiss[en]“. Auf dem oberen Rand der Seite 330 ist zu entziffern: „Die ‚Theorie[‘] des Herrn Kaufman über d. xxxxxxxxx [ko]mmt auf die Dummheit hinaus, dass das Dasein eines Dings f. uns, […] [z.] B. Rohmaterials – als sein Aufbewahren verunstaltet wird. […] [P]fifficus der Herr K.“ Auf dem unteren Rand der Seite 330 ist zu entziffern: „D. h. bevor Leder da ist (dies nennt er, aufbewahrt ist) kann man es nicht gerben. Tiefe Entdeckung!“
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Ueber den Blödsinn siehe meine Randglossen
. (p. [325,] 326) (327) (328, 29)|

7

Weitere Entwicklung des Credits  Bemerkung von Marx.
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(v. den elenden Phrasen des K. abgesehn)
: dass einzelne od. Collectivperson,  Zusatz von Marx.
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wie er sagt
, ihren Credit benutzt nicht f. die eignen Bedürfnisse, sondern f. seine Zufuhr an andre Personen. Dadurch wird Credit vertheilt unter Personen, die ihn ohne solche Vermittlung nicht erhalten würden. Wie einer sein Kapital industriell anwenden kann od. als Leihkapital, so seinen Credit f. eigne od. für fremde Unternehmungen. Das unterscheidet Unternehmercredit u. Bankcredit ; der erste wird [aus] erster Hand erhalten, der 2te nicht. (331, 32)  Bemerkung von Marx.
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[⦗] Alias: Kredit wird selbst wieder verpumpt, es wird Handel damit getrieben⦘

Geben des Credits aus einer Hand in die andre: Entweder der, welcher ursprünglich den Credit geniesst, erhält dabei in seine Hand die ihm auf Kredit gegebnen Werthe: dann geschieht die Abtretung des Credits durch weitere Uebertragung dieser Werthe in dritte Hände. Oder das ursprüngliche Geniessen des Credits übergiebt in fremde Hände seinen Schuldbrief ⦗die Obligation seines Schuldners.⦘  Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), in dem sich auf S. 332 einige Randanstreichungen befinden.
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(sieh p. 332) (+)
In der Mehrzahl der Fälle передача кредита endet damit, dass для вѣрителя во всякоо всякоe данное время было возможно прекратить долговыя отношенія pо документамъ, передачею которыхъ кредитъ уступается. Unterdess Kategorie ссудныхъ средствъ, repräsentirt durch Schuldscheine, zu den terminlosen (3. c) gerechnet. ([332,] 333)

Die Leihmittel, die in constante Leihkapitale verwandelbar sind, können natürlich auch sei es in terminweise, sei es at call (terminlose) verwandelt werden;
die Leihmittel, die in Terminweise Leihkapitalien verwandelbar, können natürlich auch u. noch leichter in solche at call verwandelt werden. Am grössten daher der Umfang der Kapitalien at call; beschränkter der der terminweisen; am engsten die Klasse der ewigen Leihkapitalien. (333)

Alle Schulddocumente entweder: Versprechen zu zahlen od. aber Befehl zu zahlen. (335)

 Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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Unter dieselben Titel bringt K. die Leihoperationen einerseits u. die Auftraggebenden (Commissions-) andrerseits
 … Bei den terminlosen Krediten (at call) sei die Natur doppelt: der Werth geht in die Hand des Schuldners über, aber zugleich behält Creditor das Recht darüber zu verfügen, ganz als ob er Eigenthumsrecht daran hätte. In fact hat letzterer aber nur contractliches Recht der Forderung, wann es ihm gutdünkt. (336) (cf.  Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), in dem sich auf S. 337 einige Randanstreichungen sowie die Bemerkung „Quelle prüfen“ befinden.
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p. 337 +
)

Ewige Leihkapitale nöthig f. Unternehmungen, die sich ausdehnen über möglichst grosse Termine u. möglichst langsam erneuern die auf sie verausgabten Kapitalien. So die Landwirthschaft (wenn mit Hilfe fixer Capitalien betrieben), die Renten der Grundeigenthümer, endlich die Antheilunternehmungen; entweder direct productiv, wie Eisenbahnen, die arbeiten mit mehr fixem als umlaufendem Kapital, eben so Minenunternehmungen etc;
ferner die Antheil-unternehmungen, deren Zweck aus relativ kleinen Beiträgen ganz freier Mittel ein grosses Leihkapital zum Verpumpen an Regierungen zu bilden. (338, 39) (Weiteres über Regierungspump 339) Regierungskredit ganz selber Art wie der grundherrliche, auf Grundrente gegründete. (p. 339)

Obligation (Schuldscheine) sind паи кредитнаго помѣщенія u. unterscheiden sich dadurch v. den Aktien, vorstellend паи (AnTheile) der Placirung, der anvertraut nicht Leih- sondern Unternehmungskapitalien. (340) Terminweise Kapitalien finden am leichtesten Placirung. (l. c.)

( Von Marx mit Bleistift zur eigenen Orientierung geschrieben. Die an dieser Stelle unterbrochenen Exzerpte setzte er ab S. 37 fort. Im Folgenden springt er an den Anfang des Buches zurück.
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Fortsetzung p. 37
)|

8

Erster Erste AbTheilung: Kredit.

I Kapitel. Grundlagen u. Zwecke (Ziele) des Kredits

Motive: zu beschleunigen den Gang der Ausnutzung der Quellen des Profits, nicht nur durch den vergangnen, sondern auch den laufenden (fliessende fliessenden) Unternehmungsgeist. (p. 7)

Dank der Dienste des Kapitals enorme Vermehrung der Produktion, der Waarenmasse, die beständig progressiv auf den Markt geworfen. (11) Hence wachsende Nothwendigkeit unverzögerten Absatzes, auch wenn Käufer nicht im Stand sofort baar zu zahlen. (12) Unvermeidlich ihre (die Waaren) Bewegung v. Producent zu grossem Kaufmann, v. letztem zu dem kleinen. Nicht möglich, wenn baare Zahlung einziges Instrument des Kaufs. So wurde Credit ökonomische Nothwendigkeit. Die »grössten Jahrmärkte«, wo zuerst erschienen Massenproduktion u. allgemeiner Absatz, daher die erste Sphäre, wo Kredit aufkeimt. Hier nicht nur entspringend Kreditlicher transfer v. Geld (Rimessen) sondern auch verschiedne Hilfsmittel zur wechselseitigen Auslöschung der Schulden, welche die Vorsteher der commerciell-industriellen Welt miteinander contrahirt. (l. c.)

Die produktive Funktion des Kapitals erheischt Uebergang des Produks der vergangnen Thätigkeit, v. einem Specialisten ⦗besondere Sphäre der Produktion⦘ in die andre. Aber dieser Uebergang selbst an sich selbst solcher Eigenschaft, dass dabei in den meisten Fällen baare Zahlung unmöglich. (14) Zahlung daher zu verschieben; diesen   Bei Kaufman, S. 14: #R+оtsroчku#R-; Aufschub, Stundung, Prolongation
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Ausstand
der Zahlung liefert der Kredit. Dadurch Kapital  Bemerkung von Marx.
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(schon in Waare verkörpert)
verbunden mit dem anderen Element des Kapitals, das laufende Thätigkeit darstellt. (l. c.)

 Kommentar von Marx.
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⦗Der Bourgeois sieht die Hauptsache nicht: Seinen ersten objektiven Basen nach entspringt der Credit aus den Nothwendigkeiten, welche die Kapitalistische Produktionsweise schafft, aus den holden Hindernissen, die aus der entwickelten, i. e. kapitalistischen Waarenproduktion entspringen; denn was sagt uns Herr Kaufman (als Kompilator): Seine erste Grundlage ist die Nothwendigkeit beschleunigten Absatzes bei entwickelter Massenproduktion. Aber was meint Absatz? Die Nothwendigkeit der Verwandlung der Waare in Geld, wobei wieder vorausgesetzt ist, dass das Produkt als Waare producirt ist. Also diese erste Basis der auf Privateigenthum ruhenden Produktion soll der Credit beseitigen, u. zwar weil der Kapitalist producirt auf gesellschaftlicher Stufenleiter, nicht auf individueller u. bei seiner Produktion selbst bestimmt ist, nicht durch die Befriedigung eines Bedürfnisses, sondern durch das Bedürfniss sein Kapital zu verwerthen. Der Credit hebt die Basis, auf der er ein Hilfsmittel ihren eignen Consequenzen zu entspringen, nicht auf; er beseitigt die Verlegenheit momentan. Er beseitigt den Missstand nur, indem er seine Form wechselt. Und er wechselt seine Form nur, indem er die in der kapitalistischen Produktion verhüllten Widersprüche – Produktion auf gesellschaftlicher Stufenleiter als Privatgeschäft, Privatexploitation auf gesellschaftlicher Stufenleiter organisirter Arbeitskraft – über den engen Umfang hinaus entwickelt, wozu sich die kapitalistische Production ohne Credit allein entwickeln könnte. Er reisst also die Schranke ein, innerhalb deren die kapitalistische Produktion ohne den Credit ihren Umfang u. die in ihr eingehüllten Widersprüche entwickeln würde.

 Zusatz von Marx.
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Ausser der Nothwendigkeit beschleunigten Absatzes der producirten Waarenmassen führt Herr K. an:
»Der Credit erscheint mit der Kraft einer physischen Nothwendigkeit, sobald die Specialisirung  Zusatz von Marx.
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(die gesellschaftliche Theilung der Arbeit)
anfängt sich progressiv ausdehnen im Umfang |9 auszudehnen.« (15)  Kommentar von Marx.
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Der Umfang in der Complication der gesellschaftlichen Abhängigkeit der producirenden PrivatKapitalisten v. einander – in Zeit u. Raum in der Produktion selbst – erweitert sich zu einem Punkt, wo sie nolens volens sich Credit geben müssen, d. h. to a certain point als co-partners in demselben Collectivbusiness, in the great business of social production – agiren müssen, um die aus der Specialisirung der Geschäfte, auf Grundlage des Privateigenthums, entstehenden Hindernisse der Produktion zu beseitigen. Aber Herr Kaufmann giebt selbst zu, ohne zu wissen, was er sagt, dass die Quellen, woraus diese Hindernisse entspringen, durch den Kredit zu Strömen anwachsen – denn er sagt:

»Der Credit wird vor allem die Kraft, welche die ihn hervorbringenden Ursachen unterhält.  #e*unterhält°] Bei Kaufman, S. 15: #R+пodderhivaющeю#R-; aufrechterhaltende, unterstützende (Hervorbringung)
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Er beschleunigt die Herausziehung v. Nutzen aus der menschlichen Thätigkeit  Kommentar von Marx.
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(alias er erhöht die Stufenleiter u. den Umfang der Exploitation u. damit die Massenproduktion, um Massen von Mehrwerth zu erbeuten)
u. befördert die Specialisation [«]  Kommentar von Marx.
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(die aus der stets wachsenden Theilung der gesellschaftlichen Arbeit entspringende Abhängigkeit aller Zweige der kapitalistischen Produktion v. einander u. daher die im Credit entwickelte sham-solidarity der mit einander konkurrenden konkurrirenden Kapitalisten.)
 Kommentar von Marx. – Bei Kaufman, S. 15: „извлеnіе пользы изъ человѣческой дѣятельности“ („Ziehen von Nutzen aus der menschlichen Tätigkeit“)
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⦗die Art wie Herr K. sich das Zeug als ächte Bürgerseele idealisirt, liegt schon in der Phrase: »извленіе пользы изъ человѣческой дѣятельности[«] – schöne Periphrase f. Exploitation der menschlichen Arbeit durch eine Bande v. Industrierittern!⦘

 Kommentar von Marx.
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Summa summarum: Das Creditsystem erwächst nothwendig aus der kapitalistischen Produktion . Auf der Basis des Privatbetriebs sucht er die Vortheile des Collectivbetriebs zu sichern u. er muss das, weil seine Basis: Privatbetrieb der Produktion auf gesellschaftlicher Stufenleiter, womit auch die naturwüchsig engen Grenzen des Privataustauschs (der Circulation) unverträglich. Credit also sham association. Aber es bleibt nicht bei dieser Seite. Die Ausbeutung der fremden Arbeit wird erweitert durch die Ausbeutung u. Aneignung de l’argent des autres, welches eine kommunistische Anwendung seitens der industriellen, commerciellen etc Kapitalisten u. Glücksritter untergeht.⦘

 Zusatz von Marx.
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Hören wir weiter Herrn Kaufmann:

»In jetziger Zeit besteht grosse Masse v. Mitteln, die zum Theil ihrer produktiven Grundlagen nach (technischen), z. Th. auf socialen Grundlagen sich nicht in den Händen befinden, die ihnen profitliche ( Zusatz von Marx.
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er nennt das:
доходное) Anwendung geben können. Nämlich die technischen Grundlagen: die äusserste Specialisation der verschiednen Geschäftszweige u. die enorme Stufenleiter dieser Geschäftszweige (als individuelle, selbstständige Unternehmung)[«] (p. 15).  Kommentar von Marx.
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Dieser Specialisation wird abgeholfen durch Direktoren v. Aktiengesellschaften, die jedes Geschäft nicht kennen u. daher in einer Unzahl verschiedner Geschäfte gleichzeitig agiren können, durch Erfindung des Universalgenies à la Stroussberg ; u. was den Umfang angeht, so wird er dadurch beseitigt, dass der Umfang des dazu nöthigen Kapitals – erweitert wird durch Wühlen in fremder, aber profitwüthiger Tasche
Die socialen Grundlagen: Erblichkeit u. Reichthum auf Seiten nicht industrieller etc Müssiggänger. (16)  Kommentar von Marx.
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Diese reichen(?) Müssiggänger werden zu sleeping partners der Industrieritter gemacht durch Antheil an Profitchen
Ferner: die Geldersparungen zum grossen Theil in Händen, die sie nicht profitlich anwenden, od. anwenden können. Aus allen diesen »имуществъ« muss »der Kredit Kapital machen«. (16)

Nach Herrn K. fliessen die Ersparnisse »heutzutage« aus folgenden Quellen: »Kenntniss (знаніе),   #e*Arbeit u. Unternehmungsgeist°] Bei Kaufman, S. 16: #R+тrudъ i predprîimчivosть#R-
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Arbeit u. Unternehmungsgeist«. (16)  Kommentar von Marx. – beati possidentes: glückselig besitzenden (lat.)
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⦗Unter »знаніе« aber zu verstehn nach K. selbst: »умѣніе дѣлать дѣло«, Geschäftche zu machen. Unter »Arbeit«, was er nicht sagt: die Arbeit, fremde Arbeit zu exploitiren, u. unter »Unternehmungsgeist« ganz speciell der Geist, der das zur Exploitation fremder Arbeit nöthige Kapital aus fremder Tasche hervorzuluchsen weiss, Unternehmung auf fremde Tasche; der Geist der „promoters“ „Gründer“. Die Schöpfung des modernen Industrieritterthums ist in der That eine Gründung |10 des Creditsystems. Das moderne Industrieritterthum (wie die merchant-adventurers früherer Periode) durchaus nöthig, um die Entwicklung der kapitalistischen Produktion nicht innerhalb der Grenzen einzuzwängen, die den beati possidentes Capitalisten zusagen würden.⦘

Die Gefahr Reichthum zu »erhalten« vor der Begierde ihn zu »verzehren«  Zusatz von Marx.
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(also Tugend der Enthaltsamkeit als Mittel der Kapitalbildung)
existirt nach Herrn K. nicht für civilisirten Menschen. Erhalten durch Enthalten wichtig nur f. Wilde etc  Bemerkung von Marx. Siehe Marx’ ersten Band des „Kapital“ (MEGA II/5. S. 481).
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⦗grade die umgekehrte Doctrin wie bei Senior
»Aber der vor Verzehr gesicherte Reichthum verwandelt sich nicht v. selbst in Kapital.« (20) »Nur die produktive Hand des Menschen macht Kapital aus todter Sache« (p. 20)  Kommentar von Marx. Marx geht davon aus, dass Kaufmann seine Formulierungen dem ersten Band des „Kapital“ „entlehnt“. Im Unterabschnitt „1) Arbeitsprozeß und Verwertungsprozeß“ schrieb Marx: „Eine Maschine, die nicht im Arbeitsproceß dient, ist nutzlos. Außerdem verfällt sie der zerstörenden Gewalt des natürlichen Stoffwechsels. Das Eisen verrostet, das Holz verfault. Garn, das nicht verwebt oder verstrickt wird, ist verdorbene Baumwolle. Die lebendige Arbeit muß diese Dinge ergreifen, sie von den Todten erwecken, sie aus nur möglichen in wirkliche und wirkende Gebrauchswerthe verwandeln.“ (MEGA II/5. S. 134.)
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⦗Diese Phrase entlehnt Herr K., um zu zeigen, dass zur Befruchtung des Reichthums – der Industrieritter nöthig u. dies ganz richtig, sobald unter Befruchtung des Reichthums seine Verwandlung in Kapital, i. e. seine Verwerthung als Kapital verstanden wird, aber auch in diesem Sinn nicht in den süsslich-optimistisch-wortgewaltig platten Auffassungsweisen des Herrn K.⦘

Hört desswegen, fragt sich Herr K., »die Sparsamkeit auf eins der Mittel zu sein, wodurch Kapital gebildet wird?« (20, 21) Bei Leibe nicht; aber wir müssen »als Mittel der Kapitalbildung auch alles betrachten, wodurch Habe  Zusatz von Marx.
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⦗ausser durch Enthaltung vom Verzehr⦘
vom Untergang gerettet wird u. wodurch die Möglichkeit erleichtert wird seiner unmittelbaren Verwandlung in Kapital«. (p. 21)  Kommentar von Marx.
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⦗Für die „Masse der Wilden“, die zwar nicht im wilden Zustand leben, die vielmehr Produkt u. Produktionsbedingung dessen was Herr W. K. für „höchste“ Stufe der Menschheitsentwicklung erklärt, u. die er so gefällig ist „mit den Wilden“ in eine Masse zusammenzuwerfen – er sagt: Enthaltsamkeit etc von Verschwendung, Ueberconsumtion etc hat nur positiven sittlichen Werth (d. h. versteht sich von selbst für jeden „Gebildeten“, der nicht positiv „lasterhaft“ ist) für: – Wilde oder Leute, angehörig der unentwickelten u. rohen Masse (p. [19,] 20) –; also f. die „Masse der Wilden“; d. h. die Masse der unmittelbaren Producenten, jezt Lohnarbeiter, sind der Mühe enthoben zu sparen (für die Produktion) einmal, weil sie aufgehört haben selbsständige Wirthschafter zu sein; sie sind selbst nur noch Bestandtheil des produktiven Kapitals in den Händen ihrer Exploiteurs; die Motive u. die Nothwendigkeit der „Ersparung“, die für sie existierte, als selbstwirthschaftende Bauern u. Handwerker hat keinen ökonomischen Sinn mehr; ihr Geschäft ist Verkauf ihrer selbst, ihrer Arbeitskraft, wozu keine Ersparung nöthig ist. Andrerseits ist die erste Bedingung der capitalistischen Produktion – die Verwandlung v. Reichthum in Kapital, in sich selbst verwerthenden Werth die, dass diese Masse Wilden fortfährt sich in dem Zustand zu befinden, worin sich dies Geschäft des Selbstverkaufs verewigen u. die Masse den Selbstverkauf auf stets grösserer Stufenleiter reproduciren muss. Wir kennen die Methoden, deren die capitalistische Produktionsweise sich hierzu bedient. Aber, abgesehn v. diesen besondern Methoden, besteht der allgemeine Process der Produktion (kapitalistischen) darin, alles was der Arbeiter über den Preis seiner Arbeitskraft (resp. Arbeitslohn) hinaus producirt u. verzehren muss im Durchschnitt um zu leben u. arbeiten zu können – v. seiner Seite auf der Seite des Kapitalisten als Mehrwerth zu entfernen u. daher in demselben Mass mehr v. ihm zu entfernen als die Produktivität seiner Arbeit (vulgo Produktivität des Kapitals genannt) wächst mit dem Fortschritt der gesellschaftlichen Entwicklung. Ersparung durch Enthaltung vom Verzehr (u. daher „Erhaltung“ v. Kapital durch „Enthaltung“ von Verzehr) ist also in doppelter Weise unmöglich u. unnütz |11 geworden f. die „Masse der Wilden“, i. e. die wirklichen Producenten; erstens weil ihre Arbeitskraft nicht mehr v. ihnen selbst, sondern v. dem sie kaufenden Kapitalisten produktiv angewandt wird; zweitens weil der Produktionsprocess selbst ihnen den v. ihnen geschaffenen Reichthum – vorenthält, schon im Moment seiner Schöpfung, sie daher v. der Qual befreit, sich von dessen übertriebnem Verzehr zu „enthalten“; drittens, weil in dem Grad wie ihre Arbeit produktiver wird u. grössere Reichthumsmassen producirt, es ihnen schwieriger wird, stufenweis, auch nur zu leben vom Verkauf ihrer Arbeitskraft, diese Schwierigkeit wächst mit dem stimulus, den der Credit der Entwicklung der kapitalistischen Produktion giebt. Mit Bezug auf den stets schwellenden Umfang der Arbeiterklasse als Arbeiterklasse wird es daher eine einzelne Zufälligkeit, ob dies od. jenes Individuum darunter, wie Mandeville sagt, durch besondres Magenzuschnüren sich gewisse Sparpfennige (durch „Enthaltung“ vom Verzehr) sammelt. Der Die Klasse als solche ist dieser „Möglichkeit“ selbst überhoben; u. selbst f. die einzelnen Ausnahmen besteht die „Enthaltsamkeit“ möglicher Weise nur darin durch Frugalität ihren Verzehr zu vertheilen über gute u. schlechte Geschäftszeit, stets schlecht zu leben, um nicht ganz entblöst zu sein, was aber doch eintritt mit verlängerter Crisiszeit. Wenn also der Charakter der Produktionsverhältnisse selbst für die „Masse der Wilden“ die spiessbürgerliche Tugend der Sparsamkeit, der Bereicherung durch Enthaltung v. unmittelbarem unproduktivem Verkehr definitiv abgeschafft hat, so hat sie dagegen die Mittel gefunden die kleinen Geldvorräthe (die keineswegs blos aus „Sparpfennigen“ bestehn, sondern der Masse nach aus dem laufenden Salair (nothwendigen) welches nur an gewissen Terminen gezahlt, u. aushalten muss bis neuer Zahlungstermin eintritt) in Kapital für andre zu verwandeln, u. damit nicht nur, ausser ihrer Arbeit, auch das ihnen gezahlte Salair zum Mittel ihrer erweiterten Ausbeutung zu machen u. sie desselben direct zu bestehlen . Das Salair, so weit es z. B. dazu dient an späteren Terminen Wohnungsmiethe zu zahlen, od. diese od. jene dieses oder jenes aufschiebbare Bedürfniss zu bestreiten od. vielmehr ein Bedürfniss, dessen Bestreitung (z. B. Kauf neuer Kleider, Möbel, Schulgeld etc) nur dadurch möglich wird, dass das Salair nicht sofort ganz verausgabt, sondern nach u. nach kleiner Geldvorrath aufgehäuft wird zur Aufeinmalzahlung vom Arbeiterstandpunkt aus grosser, aber nothwendiger Ausgaben – diese so momentan gebildeten, dann verschwindenden u. wieder gebildeten kleinen Geldvorräthe, die die nothwendige Vertheilung des Salairs zur Bestreitung der Arbeiterbedürfnisse während des ganzen Jahrs bedingt – unendlich winzig mit Bezug auf den einzelnen Arbeiter – bilden erkleckliche Summe in jedem industriellen Land, in jedem Land entwickelter, kapitalistischer Produktionsweise. Sie werden also Fisch für den auf sie lauernden „Unternehmungsgeist“. Die ganze kapitalistische Produktion beruht prima facie auf dem Kredit, den der die Arbeiterklasse der Kapitalistenklasse geben muss, wenn sie „leben“ will. Der Arbeiter muss seine Arbeitskraft auf „Kredit“ dem Kapitalisten geben, d. h. sie verausgaben, um nach wöchentlicher, monatlicher, oft längerer Frist, f. die Waare, die er geliefert hat, die Arbeit selbst, bezahlt zu werden. Von dem Credit, den der Arbeiter so, in Folge des Credits, den er ursprünglich dem Unternehmer giebt, vom Epicier etc verlangen muss, dessen Schuldsklave u. Ausbeutungsvieh er so wird, od. des Pfandverleihers, od. des Trucksystems, od. des Placements fauler Banknoten etc, kurz v. verschiednen Methoden, worin er so in Creditverhältnisse als Schuldner sowohl wie als Gläubiger geräth, wollen wir hier nicht sprechen. Aber der Theil der Arbeiterklasse, der nicht auf Minimallohn |12 beschränkt u. nothwendig jede Woche aufzehren muss, was er Ende der Woche erhält – dieser Theil der Arbeiterklasse muss kleine Geldreserven – die zusammengerechnet grosse Geldsummen bilden – aufhäufen, nicht um sich zu bereichern durch „Enthaltung vom Verzehr“, sondern um, innerhalb seiner eignen Verhältnisse, sein Salair in normaler Weise zu verzehren u. nicht auf die miserablen Verhältnisse der niedrigeren Schichten seiner eignen Klasse herabzusinken. Baares Geld, wenn auch in an sich minimalem Umfang, bei sich behalten, ist für ihn eine positive Gefahr, die Niemand besser zu würdigen weiss als er selbst. Die Gefahr eben so gross als bei dem russischen Bauer, den der Hunger v. selbst u. Familie jeden Tag der Versuchung aussetzt, das zur Saat bestimmte Korn aufzuessen. Um dies Geld also in Sicherheit zu bringen u. es im nöthigen Moment für den Verzehr zu haben – Sparkassen etc, die der Staat u. der auf die Pfennige luchsende „Unternehmer“ bereit hält. So der Arbeiter gekettet einerseits an das Sicherheitsorgan der ihn unterdrückenden Gesellschaftsordnung, die Regierung [,] od. schwillt auf altes od. hilft mit constituiren neues Kapital, das ihm um so unverschämter als Macht über ihn selbst gegenübertritt. Soweit blos von der mechanischen Nothwendigkeit, das Reserve-Zehr-Geld der Arbeiterklasse in Rohstoff der Kapitalbildung, Verstärkung der ihn beherrschenden Macht zu verwandeln. Aber das ist nicht alles. Die „Credit“segnungen schlagen auch dem Arbeiter ins Auge; er will seine „Reserve“ auch in Duodezimalkapital verwandeln, rentabel machen u. ein Bischen Mehrwerth mit dadurch f. sich fischen. Er selbst – der nicht mehr f. die Produktion zu „sparen“ hat – weiss aber, dass man sich bereichern kann durch Aneignung v. Mehrwerth, ohne selbst zu produciren. Der Köder eines kleinen Zinses wird ihm v. allen Ecken vom „Unternehmungsgeist“ entgegengehalten. Er beisst an, placirt sein Revenue-Zehr-Geld in Banken etc u. bringt es damit fertig nicht nur passiven, sondern activen, sozusagen freiwilligen Antheil an dem periodischen Bankerutt des „Unternehmungsgeistes“ zu nehmen. – Sein Reserve-Zehr-Geld wird v. andern gegessen od. verspekulirt. – Ausserdem wird er dazu noch verpestet v. dem Geist der Selbstreicherung Selbstbereicherung durch „Exploitation“. – ⦘

 Bemerkung von Marx.
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⦗So viel mit Bezug auf die „Masse der Wilden“, die der Mühe der Selbstbereicherung durch „Enthaltung vom Verzehr“, durch „Sparsamkeit“, durch die Produktionsverhältnisse selbst „enthoben“ sind. Das andere Extrem, im Gegensatz zu der Masse der in Proletarier verwandelten wirklichen Producenten führt uns der salbungsvoll, blüthenjudenkirschliche Herr K. vor in folgender Phrase:
»In gegenwärtiger Zeit, wo die Reichthümer einzelner Personen zu solchem Punkt gewachsen sind, dass in vielen Fällen nothwendig wunderthätige Verschwendung u. masslose Vergeudung zu deren Vernichtung durch den Verzehr, bekam es mehr denn je augenscheinlich, dass Rettung der Habe vor dem Untergang, womit Verschwendung u. Vergeudung ihn bedrohen könnten, noch lange nicht hinreichend zu ihrer Verwandlung in Kapital.« (p. 19, 20)

[»]Credit … erleichtert Verwandlung имущества in produktive Quellen v. Profit u. Einkommen etc (21) Viele Güter (имущестъ имуществъ) blieben müssig u. nicht einbringlich ohne ihn, fielen nicht in die Hände solcher knowing persons, welche aus ihnen Kapitalien zu machen wissen; viele Reichthümer könnten in solchem Fall keinen Nutzen offenbaren auch vermittelst ihrer Vernichtung durch den Verzehr.« »Ohne den Credit  Bemerkung von Marx.
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(u. dies druckt K. gross)
könnten diese Reichthümer überhaupt nicht gespart (aufbewahrt etc сберегаемы) werden.« (p. 21)  Bemerkung von Marx.
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⦗Der Credit wirkte hiernach wie z. B. Entwicklung des Exports durch Eisenbahn etc[.] Nämlich, dass manches was noch in den Volksconsum fiel, ihm nun entzogen wird, weil es in Kapital, Profitche bringend, verwandelt werden kann.⦘
In one word:

»Kredit muss anerkannt werden als Hilfsmittel zur Bildung v. Kapitalien« (p. 21).  Bemerkung von Marx.
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⦗Dies völlig richtig. Reichthümer (богаства богатства) (Elemente des Reichthums) können überhaupt nur in Kapitalien verwandelt werden durch Aneignung fremder Arbeit – als Exploitationsmittel fremder Arbeitskraft –; der Credit bringt hinzu, dass fremder Reichthum von Nichteignern desselben in „Kapital“ verwandelt werden kann. So weit |13 überhaupt v. „Sparen“ die Rede, lässt er „andre“ sparen u. zieht Profitche aus der fremden Ersparung durch Verwandlung in Kapital.⦘
Auf dem Gebiet der знаній u. der »Enthaltung« geht der Process der Bildung des nationalen  #e* nationalen°] Bei Kaufman, S. 22: #R+narodnago#R-
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Kapitals um so rascher, je weiter der Umfang des Kredits. (22)

»Theilnehmen in einer Unternehmung durch das Kapital, das ihr auf Credit gegeben ist, bedeutet theilnehmen nur an den Vortheilen u. sich losmachen v. den sie begleitend könnenden Verlusten.« (24) »Entfernung des Risico’s« also, da das »Kapital ganz returnirt werden muss« (24.  Bemerkung von Marx.
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⦗in der That aber auch „ganz“ verloren gehn kann)⦘
Vor allem,  Zusatz von Marx.
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nach Herrn K.
, der Credit »Mittel die Ganzheit (Unversehrtheit) des (verpumpten) Kapitals zu bewahren, dem ohne ihn Gefahr bedrohte.« (p. 25)  Zusatz von Marx.
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!!

Durch Credit kann der Unternehmer seine momentan »freien« Mittel kapitalisiren. Durch Credit kann der Unternehmer, über die Grenzen seines Kapitals, sein Geschäft ausdehnen. Damit wächst f. ihn »Nothwendigkeit erweiterten Absatzes, d. h. wieder des Credits. Empfangend daher auf Kredit Material u. Rohstoff kann der Producent fertiger Waare, Dank dem Credit, alle Gewinne die aus Produktion auf grösserer Stufenleiter fliessen, einsacken, grössere Waarenmasse produciren, wodurch er seinerseits gezwungen Kredit zu geben dem Grosshändler, dieser dem Kleinhändler.[«] ([28,] 29)

Credit erzeugt die Möglichkeit ununterbrochner Produktion. (29)

Vor dem Kredit »relativ nicht viel producirt u. dies Wenige hauptsächlich abgesetzt auf Jahrmärkten gegen baare Zahlung. Der einzelne Producent u. Handelsmann muss die Jahrmärkte abwarten, um sich auf ihnen seine Vorräthe zu verschaffen.  Bemerkung von Marx.
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⦗Die Communications- u. Transportmittel damit mehr zu thun als der Credit.⦘
Oft, in Folge davon, tritt Unterbrechung seiner Arbeit ein. Wenn der Produktionsprocess der fertigen Waare od. сбыта aus verschiednen Theilen besteht, vollendet zu verschiednen Zeitperioden, muss ein Theil der Arbeit auf den andern warten , dann wieder auf jene, bis günstige Verhältnisse sie in solche Hände brachten, die kaufen können; der ganze Gang des Geschäfts u. der Unternehmung wird verzögert.[«] (29, 30) Der Kredit wälzt dies alles um: Dank ihm, gewinnen die Theile des Produktionsprocesses, die verschiedenseitig sich vollenden u. arbeitend die einen f. die andren in Folge der Ununterbrochenheit ihrer выполненія, den Charakter sich gleichzeitig vollziehender. (30)

Der Kredit beschleunigt nicht nur die Bewegung des Reichthums sondern die Bewegung der Bereicherung. (32) Letzteres durch seinen produktiven Einfluss auf die Schöpfungsmittel der Werthe (Waaren etc) überhaupt, ersteres durch seinen nicht minder produktiven Einfluss auf die Bewegungsmittel des Reichthums, die s. g. Circulationsmittel. (32)

Bei Lohnarbeit wird der Verkäufer seiner Arbeitskraft abhängig v. (fremdem) Kapital; dagegen beim Unternehmer (auf Kredit) wird das fremde Kapital von selbiger Unternehmungspersönlichkeit.  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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(über diesen Blödsinn weiteres p. 36) (Dort wird die lebendige Arbeit abhängig vom »Unternehmungs«jüngling)
(l. c.)|

14

Der Credit  Zusatz von Marx.
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(!!!)
verhindert die Agglomeration des Reichthums. (37) Kredit überträgt Reichthum v. einem Volk aufs andre. (38) Den Nutzen des Credits [der] f. den industriellen (commerciellen) Kapitalisten herrscht  Zusatz von Marx.
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nennt Viech Kaufmann
, »dass das Kapital unter die Gewalt der Arbeit  Zusatz von Marx.
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(i. e. des unmittelbaren Sklaventreibers)
gebracht wird.[«] (Sieh 38 [)]

Credit Lösung der socialen Frage  Bemerkung von Marx.
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(O Jerum!)
(p. 41, 42) (++)

Wirkend in der Eigenschaft einer Kraft, die die Zukunft anticipirt, ruft der Credit im Leben neuen Kreis v. Werthen hervor u. vermehrt durch ihre Summe den vorhandnen Reichthum. (43) Es werden Unternehmungen begonnen mit in gegebener Zeit vorhandnen Kräften u. Mitteln. Aber die Zukunft liefert die Mittel u. Kräfte für die Beendigung der Unternehmungen. (44)  Bemerkung von Marx.
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⦗Solches nach Herrn K. früher nicht der Fall! In Aejypten wurden die Pyramiden aufgeführt mit den Mitteln, die z. B. im laufenden Jahr vorhanden waren! Quel imbécile!

Ferner aber: Kredit giebt Kaufkraft noch bevor sie äussere Grundlage gewonnen hat. Dies wieder Anticipation der Zukunft. (47) Alles was Quelle v. Einkommen werden kann, was in der Zukunft »Eingehn« (поступления) verspricht, kann in entsprechendem Maass auch Grundlage der Anticipation bilden. (47)

Kredit ist eine Art des Austauschs. Ein fertiges Kapital (fertiger Werth) wird empfangen u. im Austausch gegeben Werth enthalten entweder in nicht realisirtem Resultat des fliessenden Unternehmungsgeist od. in nicht beendetem u. nicht realisirtem Resultat vergangner Unternehmung; realisirte Resultate ausgetauscht gegen noch nicht realisirte, erst in bestimmtem Termin zu realisirende. Jeder Austausch mobilisirt богаства богатства. Der Credit verstärkt die Mobilisation, weil er die Menge der Austauschakte vermehrt. (48)

Verwandelt der Kredit f. A künftiges Einkommen in gegenwärtiges Kapital, so nur weil er das gegenwärtiges gegenwärtige Kapital v. B in künftiges Einkommen für selben B verwandelt; verwandelt er für A fixes Kapital in umlaufendes, so nur soweit er B’s umlaufendes Kapital in fixes verwandelt. (49)  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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⦗Aber, tröstet sich K., man kann ja überhaupt in der Produktion nicht etwas aus nichts machen.⦘

 Bemerkung von Marx.
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Sieh seine schöne (!) Erklärung des Credits.
(p. 51)

Zweites Kapitel. Credit u. Geld.

SchuldscheineKreditzeichen. (54)

[»]Wer über Gold u. Silber verfügt, verfügt über Kapital in jeder Form, zu jeder ihm nützlichen Zeit u. an jedem ihm nützlichen Ort. … Im Leib der edlen Metalle erhält das Kapital volle u. unbegrenzte Freiheit.« (58)  Kommentar von Marx.
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Alias nichts, als dass Kapital in Geldform – Geldkapital – d’abord Eigenschaften besitzt, die dem Gold u. Silber als Geld zukommen.⦘

Hauptzug  Zusatz von Marx.
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(originaler sagt Herr K.)
der Zeit, dass die alte Gebundenheit des Kapitals u. Kapitalisten am selben Geschäft nicht mehr; handelt sich nur noch um Profitche; dies das einzige Vergnügen  Zusatz von Marx.
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(Annehmlichkeit, sagt K.)
an der Placirung des Kapitals in dieser od. jener Unternehmung. Desshalb sieht das Kapital nicht mehr wie früher in seiner Placirung ein Verhältniss wodurch es auf immer gebunden; umgekehrt, bereit jedes Placement bei dem ersten Zeichen v. Gefahr f. Rentabilität od. Aussicht auf besseres Geschäftche anderswo zu verlassen. Dazu dienen die edlen Metalle, wie sie früher ihm dazu dienten sich zu verstecken od. aus gefährlichem Aufenthaltsplatz zu entfliehn. (69)

Früher, bei niedrigerer Stufe der Production, die Zahl der Placirungen nicht mannigfach u. Freiheit der Wahl hatte nicht viel Bedeutung. (69) Deklamirt: Jezt »Freiheit« keine Phantasie etc mehr[.] Sie besteht,  Zusatz von Marx.
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sagt das Jidche
, in der Freiheit der Kapitalplacirung.  Zusatz von Marx.
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(!)
Daher »Seelendrang«  #e* »Seelendrang«°] Bei Kaufman, S. 70: #R+пrogressъ mysli#R-
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sie  möglichst
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möglichs
immer in der  verfügbaren
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verfiegbare
Form des Geldkapitals zu haben. (70) Goldne od. silberne »Reservcher« |15  repräsentieren
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repräsentire
, folglich,  die
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de
reale Grundlage der  ökonomischen
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aikonomische
, auf die Zukunft anschauenden Freiheit. (70.)  Bemerkung von Marx.
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⦗Wie schen! das alles klingt; sollte sein geschriebe in hebraischem Urtext!⦘

Hauptaufgabe des Credits Jagd zu machen auf »Schätze«, die noch sind ganz frei, noch nicht rentire. »Das Dasein des Kredits  unversöhnlich
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unversehnlich
mit dem Dasein v. Geldern in der Rolle v. Mitteln der Ersparung. Kredit  Zusatz von Marx.
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der Kreditritter
strebt das freie Kapital zu verwandeln in beschäftigtes, einbringliches, productives;  Bemerkung von Marx.
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⦗soll dem Kreditritter Profitche bringe – den fremde Schatz, auf den er daher jagt mit Prospectusse u. unermessliche Bereicherungsannonce; will Geld mache wie der Alchymist; der hausirende Charlatan in der Jahrmarktsbude auf dem Dorf ist ebensolcher penny catch⦘
Er bestrebt sich die Gelder in der Rolle v. Ersparungswerkzeugen v. dieser Rolle zu befreie« (72)  Bemerkung von Marx.
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⦗befreit den Sparer in der That sehr oft, dass er(?) eine Schan(?)d ist v. seinem Geldche.⦘
[»]Dagege jede Bedingung, unter deren Einfluss das Bedürfniss für Geld in Rolle v. Schatz entspringt, feindlich dem Kredit.« (72)

Aber,  Zusatz von Marx.
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beruhigt Herr K.
, Kredit an sich kein Feind des Geldes.  Bemerkung von Marx.
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⦗Bei Leibe nicht!⦘
(72)

Die für den laufenden persönlichen Verzehr ausgegebnen Gelder (u. vorräthigen) sind nicht Kapital, sondern Consumtionsvorrath  Bemerkung von Marx.
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⦗money in pocket, sagt Herr Tooke
(p. 74)

Aber seien Gelder nun ausgegeben (od. dienen sie) zu persönlichem Consum (GeldConsumtionsvorrath) od. zu Geschäftsausgaben, (als Kapital), jedenfalls können sie in diesen beiden Fällen nicht müssig sein. (74)

Einer ganzen Nation, collectiv betrachtet, Geld (Gold u. Silber) nur nützlich, so weit es dient »jenseits der Grenze« zu kaufen  Bemerkung von Marx.
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⦗resp. zahlen⦘
. Davon abgesehn – nutzlos (77)

 Bemerkung von Marx.
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Das Rindvieh kohlt über Geld als Circulationsmittel, u. macht daraus de prime abord Mittel zur Beschleunigung der Circulation des Austauschs, u. damit der Reichthümer (Waaren). Vergisst, dass Cirkulation der Waaren im ökonomischen Sinn grade in dem Formwechsel besteht, der die Spaltung der Waare in Waare u. Geld einschliesst. Sein ferneres Geschwatz gleich flach u. oberflächtlich.
1871 auf den Eisenbahnen des U. Kingd. Lasten zum Belauf von 11,160 Mill. Pfund verführt. Dies ohne Eisenbahnen unmöglich; auf den besten Chaucéen hätte dies nur in Jahrenzeite geschehn können u. dann wäre Masse dieses Reichthums etc in der Zwischenzeit verdorben etc[.]  Bemerkung von Marx.
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Asinus! Wenn die Gesellschaft solche „Massen“ ohne Eisenbahnen producirt hätte ⦗wie das wohl möglich in manchem altasiatischem Staat⦘, so unter Bedingungen, die den Consum (produktiven od. nicht produktiven) dieser Massen nicht an ihre „Locomotiven“ geknüpft, sondern allzumeist lokalisirt hätte. Ebenso u. noch alberner seine Reflexion:
»Nicht nur, dass (ohne Geld) eine Masse Austäusche sich verlangsamen würden. Viele davon fänden gar nicht statt.« (78)  Bemerkung von Marx.
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Exactly so, hätten aber auch nicht nöthig stattzufinden, weil die Production (u. daher auch Consumtion) zum grössten theil unabhängig vom Austausch vorginge (wie dies historisch indeed der Fall war). Daher albern |16 sein Schluss:
»Ein grosser Theil der Bewegung fände überhaupt nicht statt, viele produktive ökonomische Elemente würden stagniren, verderben, untergehn mit ihren nützlichen Eigenschaften.« (l. c.)  Bemerkung von Marx.
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Schöne Manier der historischen Auffassungen, dass wir die Verkehrsweise, die einer Produktionsform od. Phase derselben entspricht, als nothwendig für eine andre frühere beweisen.

Nachfrage nach Geld meint in schlechter Zeit Nachfrage nach freiem Kapital (Geldkapital), in besserer Nachfrage nach Circulationsmitteln . (80.  Kommentar von Marx. Siehe den ersten Band des „Kapital“: „Die Funktion des Geldes als Zahlungsmittel schließt einen unvermittelten Widerspruch ein. So weit sich Zahlungen ausgleichen, funktionirt es nur ideell als Rechengeld oder Maß der Werthe. Soweit wirkliche Zahlung zu verrichten, tritt es nicht als Circulationsmittel auf, als nur verschwindende und vermittelnde Form des Stoffwechsels, sondern als die individuelle Incarnation der gesellschaftlichen Arbeit, selbstständiges Dasein des Tauschwerths, absolute Waare. Dieser Widerspruch eklatirt in dem Moment der Produktions- und Handelskrisen, der Geldkrise heißt.“ (MEGA II/5. S. 000.)
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Im übrigen schreibt er ab, was ich über die Bedeutung der Geldnachfrage in Crisenperiode gesagt.
)

 Zusatz von Marx.
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Das Raisonnement des pfiffige Jüdel:
»Ohne Cirkulationsmittel unmöglich der grösste Theil der in der ökonomischen Sphäre vorgehenden Vereinigung der Kräfte. (Cooperation). Weil diese Vereinigung auf dem Gebiet der Vergeltung (wechselseitiger Zahlung) sich vollzieht. Umsonst (gratis) vereinigt sich die Kraft eines Menschen nicht mit der des andern. Jede Vereinigung geschieht durch Verabredung od. Vertrag. Aber das Schwerecentrum des Vertrags liegt in der verabredeten Geldzahlung. Sie gebiert die Obligation, deren sachlicher Werth ganz eingeschlossen in der baaren Summe, welche sie ausdrückt.« (81)  Bemerkung von Marx.
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⦗Welch tiefsinnig Blech! Ist Geldverhältniss das gesellschaftliche Band – wie es sein muss auf Grundlage der Waarenproduktion (also noch mehr der entwickelten Waarenproduktion, der kapitalistischen) so – alle Cooperation beruhend auf Geldverhältnissen. Tiefe der Tautologie!

So lange Gelder Mittel der Ersparung (Aufbewahrung) [sind,] afficirt ihre Quantität ihre Kraft (Kauf-kraft) nicht. (87)

Wird früher gebundnes Geldkapital zuerst in Circulation geworfen, so wächst Zufuhr des Geldes  Zusätze von Marx.
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(als Circulationsmittel) (resp. Kauf- od. Zahlungsmittel)
u. dann tritt gewöhnlich Steigen der Preise ein.  Zusatz von Marx.
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(also Fall im relativen Werth des Geldes)
; aber dies Steigen der Preise kann verschiedne Bedeutung haben. 1) Die gestiegne Nachfrage nach gewissen Sorten Waaren (durch die Unternehmer, die das früher als Schatz müssige Geld anwenden) findet letztere, die zur Erweiterung der Unternehmung nöthig, nicht in der gewollten Masse vor. Ihre Preise steigen also; der Profit in den Geschäftszweigen, die sie liefern, wächst, während die ersten Anwender des früher müssigen Geldkapitals mit weniger Profit sich begnügen müssen. Drückt sich meist auch aus in niedrigem Discont, gezahlt f. neue Ersparnisse, die noch keine Anwendung gefunden. Die Eigner des letzteren müssen sich mit minderem Profit  Zusatz von Marx.
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(i. e. Zins)
für die ersten Zeiten begnügen u. Theil am Einkommen ihrer Kapitalien einräumen zum Vortheil der Repräsentanten der fliessenden u. bestehenden Unternehmungen. Durch diese Concessionen erobern sie sich Platz auf der industriell-commerciellen stage. Aber die hohen Preise einerseits, der niedere Discont andrerseits stimulirt die Produktion in den Industrien, für deren Waaren die Nachfrage gestiegen; die Zufuhr ihrer Produkte steigt, deren Preise fallen auf früheres Niveau, ebenso d. u. die Geldnachfrage vermehrt, der Diskont steigt wieder. (89) 2) Die erweiterte Produktion kann von wachsenden Produktionskosten begleitet sein, die steigende VerkaufsPreise verlangen. Dann findet kein Sinken der Preise statt  Bemerkung von Marx.
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⦗solange diess dauert⦘
. (89, 90) Die Ausdehnung der Prodution immer begleitet v. Preiswechseln. (90)  Bemerkung von Marx. Siehe Marx’ „Zur Kritik der politischen Ökonomie“ von 1859 (MEGA II/2. S. 142–149).
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⦗Eine Erniedrigung des relativen Werths der edlen Metalle, die nur aus ihrer Ueberproduktion (bei gleichbleibendem Werth) entsteht, kann nur vorübergehend sein. ⦗Sieh in meiner: Zur Kritik⦘; eine Erniedrigung, die bei gleichbleibendem Werth derselben, aus zu plötzlicher Verwandlung v. Schätzen in Geldkapital entspringt, ditto, weil auf gewissem Punkt unter solchen Umständen das Geldkapital sich wieder in Schatz verwandelt.

Der Credit hat umgekehrtes Verhältniss zu Geld in Funktion v. Circkulationsmittel Cirkulationsmittel u. in Funktion v. Schatz. Sucht die Masse Geld, die die letztre Rolle spielt stets zu vermindern, um die Masse Geld in der ersten Rolle zu vermehren. (91) Aber es findet dann hinwiederum grade das Umgekehrte statt: »Metallne |17 Cirkulation theuer u. ihr Ersatz durch Creditcirculation stets wünschenswerth. Der Credit kann aber das Geld in der Funktion der Schatzbildung nicht verdrängen (Geld als орудій сбереженія); er kann sie nur verdrängen aus der Funktion als Circulationsmittel. Der Kredit wirkt somit zur Vermehrung der Quantität der müssigen Kapitale (Schätze)[«] (91, 92) Soweit der Kredit eigne Cirkulationsmittel gründet verdrängt er das Geld aus dieser Rolle u. verwandelt es pro tanto in Mittel der Schatzbildung. So weit er den Schätzen (dem müssigen Kapital) Beschäftigung verschafft,  Offenbar gemeint: das müssige Kapital
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es
nöthigt, aus Ruhe in Bewegung überzugehn, verwandelt er sie in Geld, das die Rolle v. Circulationsmitteln spielt. Sobald er weder das eine noch das andre thut, »онъ ничего не дѣлаетъ.« (92  Bemerkung von Marx.
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dies falsch; sollte heissen, übt er keine Wirkung aufs Geld aus.)

 Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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Esel sagt, dass der Kredit nichts damit zu thun hat, dass in schlechter Zeit, wenn Kredit selbst beengt, das Geld sich in Schatz verwandelt (alias Geld aufgehäuft wird, in müssiges Kapital verwandelt).
 Bemerkung von Marx.
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Die Kette v. Schuldner- u. Zahlungsverhältnissen ⦗um nur das alleroberflächlichste zu nehmen⦘, die ohne Kreditsystem nicht existirt, u. die in schlechten Zeiten ihre „rauhe“ Seite herauskehrt, hat natürlich nichts zu thun – mit Credit!

Credit zeigt d’abord vor allem seinen Einfluss in der grösstmöglichen Beschleunigung der Metall-Circulation, »indem« er »Dechet« vermindert  Bemerkung von Marx.
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⦗die Verminderung des Dechet kann die Cirkulation unmöglich beschleunigen, aber der Kerl predigt hier wieder alles durcheinander⦘
, »Verzögerung« von leiblicher »Versendung« des Geldes entspringend, Berechnung, kurz alle Verluste vermindert, die mit ihrer leiblichen Bewegung verbunden sind.« (93) Ausserdem befreit er Volkswirthschaft »v. Nothwendigkeit ihren Vorrath an baarem Geld zu vermehren, wenn das Bedürfniss der Bewegung grössres Quantum v. Cirkulationsmitteln erheischt. Aber er vermehrt nicht den bestehenden Vorrath.[«] (93)

 Kommentar von Marx.
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⦗A propos die Phrase des Kerls, dass der Kredit das Geld nicht in seiner Rolle als Schatz ersetzen kann, so grade der Zweck der Creditritter, dass Bauer etc statt ihrer goldnen Schätze, Papierschätzcher nehmen, u. die goldnen Eier loslassen. Zinstragende Papiercher statt des Goldes u. Silber, womit der Charakter der Schatzbildung verändert, u. als Surrogat für die werthvollen, aber unthätigen, Schätze, beständig Kindermachendes (Zinsbringendes) Papierche tritt, was mit der Lockspeise des „Profitche“ erreicht wird u. wobei allzumeist weder Profitche noch Schatz am Ende des Processes, at least für den ursprünglichen Schatzeigner.⦘

Umfang der Thätigkeit des Profits erweitert sich erst nach u. nach u. folgt dem Bedürfniss nach beschleunigter Bewegung … Die ersten Bedürfnisse beschleunigter Bewegung werden befriedigt durch Einfluss des Credits auf den Umlauf des Metallgelds Zusatz von Marx.
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(?)
Wenn in dieser Rolle der Credit sein äusserstes geleistet, erweitert sich die Sphäre seines Einflusses. Also erst nachdem sein Einfluss auf Geldmarkt erschöpft, beginnt seine directe Wirkung auf Waarenmarkt. Weil Einfluss des Credits beschränkt durch die Grenzen des Gebiets der freien Vermögensmittel; Die Freiheit des letzteren drückt sich aber vor allem aus in ihrer Geldform. Die Waaren etc selbst schon Beweis, dass ihre Besitzer originaliter wussten was anfangen mit ihren »freien« Geldmitteln (ohne sie zu verpumpen). Wenn sie Waaren auf Credit geben, so nur in Folge v. Nothwendigkeit ([94,] 95). [»]Interesse jedes Unternehmers, dass eine Unternehmung nicht leide durch erzwungne Unterbrechungen, sich nicht mehr in die Länge ziehe als die technischen Bedingungen erheischen; ihm schädlich, wenn der Abschluss der Unternehmung, u. daher ihre Wiedererneuerung, verschoben wird durch die Nothwendigkeit das Product auf Kredit wegzugeben, d. h. auf bestimmte Frist, nach deren Ablauf er erst im Stand seine Mittel in freiem (Geld)Zustand wieder zu haben u. zum Wiederbeginn seines Geschäfts vorzuschreiten. Daher Absatz auf Credit nur dann nicht schädlich |18 wenn unvermeidbar. Daher auch bei Absatz auf Credit streben die Unternehmer die срочность des Credits, die ihnen Verlustbringend, zu entfernen, zu paralysiren. Und dies eine Hauptursache der periodischen Crisen.« (95)

Freiwillig (ohne Nothwendigkeit) auf Kredit gegeben, weil grösserer Preis f. die Waare erhalten. (l. c.)  Bemerkung von Marx.
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Und um Konkurrenz halber, grösseren Markt zu gewinnen, dem Conkurrenten Kunden abzunehmen? etc

Der Credit giebt die Möglichkeit fernere Ausgaben auf den Edlen-Metall-Circulationsmechanismus zu ersparen; aber die bereits darauf gemachten Ausgaben kann er nicht vermindern. Er kann das MetallGeld aus einer Sphäre in eine andre drängen: das Metallgeld wird dadurch entgegengesetzt den Credit-Cirkulationsmittel, dass die Metallmünze der höchsten Denomination kleiner sein kann u. sein muss als das Creditgeld der kleinsten Denomination. (Z. B. 1£ höchste Denomination des Metallgelds in England, die niedrigste Denomination des Creditgelds.) So Halb Imperial (= 5 Rubles) u. Imperial (=10 Rubles) höchste Metallmünze in Russland ⦗aber nicht das niedrigste Creditgeld (Banknote) über 10 Rubles  #e* über 10 Rubles°] Bei Kaufman, S. 97: #R+25 rublebyя#R-
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.⦘ (96, 97)

Im Maasse der Ausweitung des Umsatzes (оборотъ) u. wachsenden Bedürfnisses nach starken  #e* starken°] Bei Kaufman, S. 97: #R+krupnyxъ#R-
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⦗i. e. hoch denominativen, grosse Summen darstellenden⦘ Cirkulationsmitteln, entwickelt sich gleichzeitig Nothwendigkeit kleiner Ausgaben in Folge der Erniedrigung der Preise, namentlich im Gebiet der Consumtion, u. desto breiter die Rolle, die im Consumtions-Umsatz das Metallgeld spielt. Aus dieser Rolle kann der Credit sie nicht verjagen  Bemerkung von Marx.
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⦗Gegentheil bewiesen: Schottland
, weil das Gebiet des Verzehrs-Umsatz fast ausserhalb seines Einflusses, weil der Credit sammelt u. vertheilt hauptsächlich Gelder, verwandt od. fähig verwandt zu werden auf Produktionsbedürfnisse  Bemerkung von Marx.
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aber ist das metallne Salair (wages) nicht das Hauptbedürfniss der Produktionsbedürfnisse?⦘
, aber nicht solche, deren Bestimmung unproduktiver Consum. (97)

Creditsystem am entwickeltsten in England. Aber statt sich zu vermindern, wächst hier die Quantität des umlaufenden baaren Geldes. Arbeiten der parlamentarischen Commission v. 1819 über Resumption der Baarzahlungen, 16te Beilage zum Rapport des Unterhauses: hier nach W. Morisson , Ausgangspunkt der Creditentwicklung in grossem Umfang namentlich die 1770er Jahre; damals Urprägung der Münzen in England; dies dient als Grundlage der Rechnung; danach 1780 circulirten in Metall 26 Mill. Pf. St. 1798 schäzt John Rose Metallcirculation auf 40 Mill. £; 1844 nach Newmarch 46 Mill. £ St.; 1857 aber 75 Mill. Nach „Economist“, 1871 103,569,000 l. St., Zuwachs (gegen 1857) v. 28,569,000l. St., = 38%. Dies giebt für jedes Durchschnittsjahr: 2,040,600l. St. od. = 22/3%. Für 1798–1871 (73 Jahre) giebt 159% od. im Jahresdurchschnitt 21/5%; nicht viel pro Jahr; giebt aber in 3/4 des Jahrhunderts 21/2 malige Vergrösserung, in Verlauf des ganzen letzten Jahrhundert 31/2 malige Vermehrung. Dies beweist, dass wie stark auch die Entwicklung des Credits im letzten Jhdt in England, die Entwicklung v. Produktion, Handel, u. der gewerblichen Entwicklung überholte sie. Der Credit folgte ihnen in beträchtlicher Entfernung  Bemerkung von Marx.
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(statt sie zu anticipiren)
; verdrängte nicht die edlen Metalle aus der Circulation, sondern beschleunigte nur ihre Bewegung od. wirkte in neuen Sphären, für welche eine grössere jährliche Durchschnittsvermehrung der metallischen Circulation nöthig gewesen wäre, als die v. 2% (mit Bruchzahl), aber deren Kosten sie überflüssig machte. ([97,] 98, 99)

Feindschaft des Credits gegen edles Metall in der Rolle müssiger Ersparungen. Lauert diesem Gegner  Bemerkung von Marx.
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⦗in fremder Tasche⦘
auf, um ihn zu besiegen u. seiner Herrschaft zu unterwerfen. [»]Dem Kredit diesse diese Unterwerfung nöthig zur Erreichung seiner Bestimmung: dass keine Ersparung unproduktiv u. unrentabel bleibe.« (100)

 Kommentar von Marx. – „Sein Beruf, in dem ihn Gott im Himmel schuf“ ist eine Anspielung auf Clemens Brentanos „Märchen von dem Schulmeister Klopfstock und seinen fünf Söhnen“.
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Der Kredit hier eine allegorische Person, der au fonds nichts als die Summe der Unternehmungs- |19 lustigen auf l’argent des autres. Die Schätze der „Ersparungen“ sind offenbar nicht in der Tasche „des“ Kredits, sondern in fremder Tasche, sonst brauchte er ihnen nicht aufzulauern, um sie sich unterthan zu machen. Aber das ist „sein Beruf, in dem ihn Gott im Himmel schuf.“ Jeder Schatz ist f. ihn müssig liegendes Kapital. Er will es einbringend, rentabel machen – zunächst f. den geldbedürftigen, kredithungrigen Industrieritter. Es ist ein Kommunismus eigner Art, der auf sich fremdes Geld aneignet um mit demselben sich fremde Arbeit (unbezahlte) anzueignen. Aber all das geschieht nur aus Aversion gegen „müssiges“ Kapital u. aus Fanatismus für Produktivität – (im Sinne v. Produktion v. Mehrwerth) at any price. Um dies fremde „müssige“ Kapital rentabel zu machen geht „der“ Kredit in seinem Fanatismus so weit, dass er dessen Verlust – riskirt – um es „produktiv“ zu machen.[⦘] ⦗Eben solche Jagd macht jede Regierungsloterie auf „müssige“ Ersparnisse⦘ Damit „dem“ Kredit dies gelinge, muss die ganze Nation, so weit sie über was „baares“ zu verfügen [hat], in profitwüthige Spekulanten u. Spieler verwandelt werden, die mit dem Schinken werfen nach der problematischen Wurst des „Profitche“.⦘

Der Credit repräsentirt das Hauptmittel f. die intensive Erweiterung der Geldcirculation, die stets verhindert seine extensive  Bemerkung von Marx.
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(i. e. quantitative Vermehrung der edlen Metalle als Cirkulationsmittel)
Erweiterung. Wenn die extensive Erweiterung der Geldcirculation sich ausdrückt in Vermehrung der Quantität der metallischen Mittel der Cirkulation, drückt sich die intensive Erweiterung der Circulation aus durch die Vermehrung der Menge der umlaufenden Kreditzeichen jeder Sorte, d. h. in der vergrösserten Masse der Credit-Umlaufs-mittel. Und vice versa. (101, 102)  Bemerkung von Marx.
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⦗vice versa nämlich bezüglich der Contraction der Umlaufsmittel⦘
[»] Intensive Contraction der Circulation findet statt, wenn die Bewegung der metallischen Cirkulationsmittel sich verlangsamt u. da diese Verlangsamung bedingt durch Beschneidung des Kredits u. Verringerung der Masse der Schuldscheine, geht sie vorher der extensiven Contraction der Cirkulation. Wer baares hat, sucht es irgendwie noch zu verwerthen, bevor er es in unthätigen Vorrath verwandelt. Baarkauf immer vortheilhafter als Kauf auf Kredit; das Baare schlägt dann die Creditcirculationsmittel aus dem Feld  Bemerkung von Marx.
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⦗es ist dies zum grossen Theil nonsense; da Banknoten in Crisen so sehr gesucht wie Baares
. So bei Erweiterung u. Contraction der Cirkulation spielt Credit erste Rolle; beginnt\eröffnet die eine in die andre.« (102)  Zusatz von Marx.
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Herr K. bildet sich ein
, hierauf beruhe die englische Doctrin: dass die Bewegung der Creditcirculation beruht auf der allgemeinen Bewegung der Metallcirculation, sich expandirt u. kontrahirt wie die erstere es thun müsste. (102)  Marx bezieht sich auf seine Bemerkung in seinem Handexemplar von Kaufmans Buch (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), die wegen Buchbinderschnitt nicht vollständig zu rekonstruieren ist. Zu entziffern ist: „[Die]se Bemerkung zeigt wieder, dass er nicht versteht, worum es sich handelt [...]“
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⦗Siehe meine Bemerkung, p. 102⦘

Erweiterung metallischer Circulation, wenn sie nöthig wäre, oft nicht so leicht auszuführen, wie die vermittelst der Creditzeichen. (103)

Der Fonds, auf Rechnung dessen Erweiterung u. Contraction der Circulation stattfindet, besteht in freien Ersparnissen (Schätzen) u. Credit. Die active Rolle der letztern in der Circulation unterstellt Abwesenheit der Defizite in der Produktion u. drückt diese Abwesenheit direct aus. (103)

Kredit, indem er im Allgemeinen die intensive Circulation erweitert, macht bis zu gewissem Punkt ihre extensive Erweiterung überflüssig u. ersetzt durch seine Bewegung die Bewegung der metallischen Cirkulation. (103)

Mit Bezug auf die Verhältnisse zwischen verschiednen Orten giebt Credit so Möglichkeit jedem besondern Ort seinen metallischen Vorrath zu behalten u. paralysirt so zu gewissem Grad die Bewegung des Metalls von einem Ort zum andern. ([103,] 104) Er lokalisirt die metallischen Gelder  Bemerkung von Marx.
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(vermindert ihre Ortsbewegung über das ganze Territorium eines Landes)
. (104)

 Bemerkung von Marx.
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Sieh was das Rindvieh sagt gegen die Categorie des „Zahlungsmittel“ als bes. Funktion des Geldes.
(p. 106 sqq.) (– p. 116) |

20

 Bemerkung von Marx.
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Nachdem K. Langes u. Breites geseichbeutelt, um die differenten Funktionen des Geldes als allgemeines Kaufmittel u. Zahlungsmittel zusammenzuwerfen u. zu identificiren, constatirt er selbe nolens volens:
»Gewöhnlich circuliren die Gelder, wenn sie verausgabt werden bei Zahlung zu Käufen oder bei Zahlung für Schulden.« (116)  Kommentar von Marx.
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Die ganze seitenlange Wichtigthuerei kommt also auf die Platitude hinaus, auf die Kinderei: 1) dass das Wort zahlen anwendbar, sowohl wenn man eine Waare kauft (obgleich niemand sagen wird: ich gehe in den Laden einen Rock zahlen, f. kaufen) als wenn man eine Schuld bezahlt; u. 2) dass das Geld circulirt, sei es nun dass es als Kaufmittel, sei es, dass es als Zahlungsmittel in Circulation tritt; womit der Unterschied zwischen den Metamorphosenreihen, deren Verschlingung seine Circulation in beiden Fällen ausdrückt, in keiner Weise berührt od. beseitigt wird. Vielmehr wird man später sehn, das dass K. mir das auch abschreibt, nur es übersetzend in seinen eignen Blechjargon.

Hat jemand sein Geld weder zum Kauf, noch zur Schuldzahlung auszugeben, liegt es also müssig bei ihm – wünscht  Vielmehr: sein. Im Russischen gibt es das Geld nur in der Pluralform (деньги)
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ihr
Besitzer also zur Zeit  Vielmehr: es
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sie
wieder f. ein Equivalent wegzugeben od. findet er für  Vielmehr: es
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sie
in zur Zeit kein Equivalent – so befähigt ihn der Credit  Vielmehr: es
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sie
dennoch profitlich auszulegen, »indem er ihn durch Vertrag mit andrer Person verbindet, der zur Zeit nicht nichts anzubieten ausser productive Unternehmungslust, deren Resultate noch nicht realisirt«. (116)

»Der Credit liefert so die Möglichkeit, vermittelst der Kaufkraft  Kommentar von Marx.
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(kräftiger Kauf-man!)
des Unternehmungsgeistes, Geld in Circulation zu werfen. … das Instrument\(Mittel) (dieser Kaufkraft des Unternehmungsgeists) (die Mittel wodurch der Unternehmungslustige kauft) ist der Schuldschein, das Kreditzeichen, sachlich (dinglich) darstellend die Bewegungskraft des Credits, d. h. die Kaufkraft des noch nicht in Resultaten realisirten Unternehmungsgeistes. (117) Noch einfacher der Casus, wenn nicht Geld, sondern Waaren etc Gegenstand des Credits sind. (l. c.  Kommentar von Marx.
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In der That hätte das Viech damit beginnen müssen)

Bei bloss auf baarem ruhendem Austausch, muss Waare erst verkauft, in Geld verwandelt werden, bevor man mit ihr selbst wieder kaufen kann. Kredit giebt der Waare, in der That jeder Form des Kapitals, diese Kaufkraft  Kommentar von Marx.
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⦗die unmittelbare Fähigkeit als Geld zu funktioniren⦘
unmittelbar. (118) Erhält so Kaufkraft, nicht nur die fliessende Unternehmerschaft, sondern auch »die vergangne, die aber noch nicht alle ihre Resultate realisirt hat«. (119) [»]So mobilisirt der Kredit, giebt Bewegung, Kapitalien in den eignen Händen ihrer Besitzer«, worin sie sonst unwiegsame Lasten. »Giebt Möglichkeit zu anticipiren die Früchte nicht nur der laufenden предпріимчивости, sondern auch der vergangnen, welche sich verkörpert in Kapitalien, die mehr od. minder langsam od. rasch die auf sie gemachten Ausgaben returniren. Er giebt die Möglichkeit mit zukünftigen Erträgen nicht nur Arbeit, sondern auch Kapital zu kaufen. Durch ihn wird verwandelt fixes u. unbewegliches Kapital in bewegliches u. umlaufendes, u. langsam umschlagendes in viel schneller umschlagendes. Gebundne Kaufmittel werden durch den Kredit freigesetzt u. ihr Eigner erhält die Möglichkeit seine Ankäufe zu erweitern; zu deren Bestreitung dienen die durch vergangne Unternehmung bereiteten Mittel. Und das geschieht wieder durch Schuldscheine. In ihnen wird entweder versprochen Kaufkraft, repräsentirt durch Kapitalien, oder es wird zur Verfügung gestellt Verordnung (распоряженіе) durch diese Kaufkraft.[«] (119)

Der Credit  Kommentar von Marx.
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⦗indem er Austausch möglich macht, obgleich nur eins, nicht beide der Equivalente, da ist⦘
ruft Circulationsprocesse hervor, begründet Obligation, entsprechend dem Uebergang des Kapitals (in Geldform od. andrer) aus einer Hand in andere; u. er gründet ein Cirkulationsmittel: das Obligationsdokument od. Schuldzeichen. (120)

Bei aller Creditcirkulation tritt in Vordergrund, die »Verschiebung der Zahlung« auf gewissen Termin; oder genauer: Verschiebung der Auslöschung der Schuld. (121.  Kommentar von Marx. – Siehe den Unterabschnitt „Zahlungsmittel“ im ersten Band des „Kapital“ (MEGA II/5. S. 92–94).
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der Esel sucht das wieder zu verwirren, indem er im voraus hineinbringt, dass à la fin die Schulden sich wechselseitig ganz od. z. Th. auch ohne Geld (baares) tilgen können u. giebt |21 dies gar als ein der gewöhnlichen Anschauung widersprechendes, von ihm Ausgeklügeltes aus!
)

[»]Die erste Grundlage der wechselseitigen Austilgung der Schulden ist die Verkettung der heutigen ökonomischen Interessen« (121); die wechselseitige Abhängigkeit  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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der – um es statt in seiner albernen Phrase auszudrücken – der als individuelle Productionsprocesse betriebnen Theile der gesellschaftlichen Gesammtproduktion
. Die Unternehmung des einen hängt von der des andern ab; jeder hat v. dem andern die Ausführung eines Produktionsprocesses od. Geschäfts zu fordern; so erweitert sich stets der Kreis der Verpflichtungen diese od. jene productive Thätigkeit im Interesse 3ter Personen auszuführen; hence erscheint jeder individuell bald als Gläubiger, bald als Schuldner. (122)

Da nun jeder abwechselnd Schuldner u. Gläubiger, nur 2erlei möglich: Er erscheint gleichzeitig in beiden Rollen, od. zu verschiednen Zeiten. (122) Ferner in diesen entgegengesetzten Rollen kann er erscheinen mit Bezug auf eine u. dieselbe dritte Person, od. mit Bezug auf 2 od. mehre fremde Personen. Kaufen u. verkaufen 2 Personen gleichzeitig v. einander, so können (wenn die Schuldforderung auf beiden Seiten gleich gross) ihre Obligationen sich gegenseitig auslöschen ⦗od. bis zum Belauf der Bilanz zwischen den Forderungen⦘ So entfernt Kredit Zahlungsnothwendigkeit. (123.  Kommentar von Marx. – Siehe den Unterabschnitt „Zahlungsmittel“ im ersten Band des „Kapital“ (MEGA II/5. S. 93/94). Dort verwies Marx auch auf die „virements im mittelaltrigen Lyon“.
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Diese Zauberkraft, so weit sich die Forderungen ausgleichen, findet bei unmittelbarem Tauschhandel ursprünglich statt, u. selbst bis zur Bilanz bei dem entwickelteren direkten Waarenaustausch ( Kirchta Kirchtag z. B.) u. der Credit schafft hier absolut nichts neues.

Ferner: A kaufte eine Waare von B, andre zu gleichem Betrag u. zur selben Zeit verkaufte er an C; hat C Credit auch bei B, so zahlt A den B mit dem Schuldschein von C. (123)

Ferner: A kauft Waare von B, B von C, C von D, D von E etc u. endlich X von Y.; jeder zu 1000£, u. Summen des Umsatzes f. 25,000£. A kaufe ohne verkauft zu haben (so lange die Reihe dauert) Alle andern erscheinen abwechselnd als Gläubiger nach einer Seite, Schuldner nach der andern, wenn auch immer zu andrer Person. Aber Credit verkettet alle ihre Obligationen. Giebt jeder Credit, so nimmt er Schuldschein v. dem andern, worin dieser Zahlung verspricht od. dritter Person befiehlt zu zahlen, wobei er als Bürge (surety, endosseur) erscheint, aber andrer Mensch als Hauptschuldner. Also Schuldschein den A dem B gegeben durchläuft die ganze Kette, bis er in die Hände des Y fällt; der kassirt ein v. A, aber 1000£; f. 24,000£ Werthe ohne Dazwischenkunft des Geldes durch Uebermachung des Schuldscheins v. A ausgetilgt ⦗od. aber es werden verschiedne Schuldscheine durch einander ersetzt, was gleich dem Uebergang eines Schuldscheins aus einer Hand in die andre⦘ Kauft Y noch zu guter letzt von A f. 1000£, so zahlt er ihn mit A’s eignem Schuldschein u. gar kein baares Geld zur Auslöschung nöthig. (125, 126)

Fällt der Schuldschein, den A ausgestellt, schliesslich in die Hände eines Schuldners von A, so kann dieser ihn mit seinem eignen Schuldschein (pro tanto) zahlen u. kein baares in der ganzen Kette (pro tanto.) (127)

Sind in 2 verschiednen Orten M u. N, die Schuldner in N Gläubiger auf M, u. die Gläubiger in N Schuldner von M, so haben in beiden Orten die Schuldner die geschuldeten Summen nur den Gläubigern am selben Ort zu übergeben. Die Ueberführung, Wanderung des Geldes v. einem Ort zum andern, wird dadurch unnöthig; nur die Uebersendung der wechselseitigen Schuldscheine nöthig, welche bezeugen die Existenz dieser wechselseitigen Obligationen u. die ihnen entsprechenden Zahlungen. (127) Dieses selbige thut der Credit.

Der trassirte Wechsel (переводный вексель) die Elementarform des Handelskredits. (128)

Elementarisch, weil Credit hier unter Umständen erscheint, wo auch ohne ihn die Ziele der Cirkulation erreichbar. Nicht Abwesenheit v. Baarem u. Nothwendigkeit auf fremde Zahlungsmittel ruft ihn hervor. Aber Ortsveränderung des Gelds, Verschleiss u. sonstige Unkosten, Risiko v. Baarsendungen entfernt; sie erfordern ausserdem Zeit, während deren Schuldschein überschickt sofortige Zahlung sichert, wodurch Obligation ausgelöscht wird. Zeit gewonnen, die mit der blossen Geldzahlung verbunden, u. Umlauf des Geldes beschleunigt; ohne Hilfe der kreditlichen Uebertragung wäre im erwähnten |22 Fall zur Auslöschung der Obligationen wenigstens 4maliger Händewechsel des Baaren nöthig. (128) Jetzt nur 2 mal; also verdoppelt die Geschwindigkeit, womit Ziel erreicht. (129) Bei verdoppelter Produktion u. Handel wäre sonst 2 mal so viel metallnes Cirkulationsmittel nöthig; dies durch die Kreditoperation erspart. (l. c.) Das ganze Kapital dadurch erspart, welches wachsende Gold[-] u. Silbermittel mit wachsender Naturalproduktion erheischen würde. (130)

Wichtig Gruppirung der Obligationen (in entgegengesetzter Richtung) um einen gemeinsamen Centralpunkt. (130) Solche Gruppirung gegebner Masse v. Obligationen erlaubt ihre Tilgung ohne Baarzahlungen. (l. c.) Der Credit selbst löscht die aus ihm entsprungnen Verpflichtungen aus. (131) Zugleich setzt Credit so an Circulation gebundnes Geld frei u. macht letzteres nutzbar f. solche Fälle, wo keine Gegenseitigkeit etablirbar unter den Obligationen. Dann liefert er die Mittel letztere mit den frei gesetzten Geldern zu tilgen. (131) In diesem Fall eine Obligation ausgelöscht u. durch andre  Zusatz von Marx.
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⦗für den der die freigesetzten Gelder gepumpt⦘
ersetzt. Die Obligation ist verschoben, i. e. verlängert. (131) Wenn die Uebergänge nicht geldlicher Kapitale aus einer Hand in die andre sich nicht wechselseitig ausgleichen, zieht der Credit Geldcapitalien an zur Herstellung des verletzten Gleichgewichts.  Zusatz von Marx.
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⦗Wobei Geld als Zahlungsmittel der Bilanz zwischen Nationen dient⦘
Aber eben so baares als Ausgleichung der Bilanz zwischen Käufern u. Verkäufern derselben Nation. Jede Einzelwirthschaft zahlt ihre Bilanz baar, aber das Gros ihrer Wirthschaft ruht auf Waarenaustausch. (132) Aber – whether international od. im Innern derselben Nation – stellt Credit das verletzte Gleichgewicht auch zeitlich – für gewisse Zeiten – her. Tilgt in dieser Art Obligationen, entstanden durch Uebertragung nichtgeldlicher Capitalien aus einer Hand in die andre, aber thut’s nur, indem er neue Obligation erzeugt, entsprungen aus neuer Uebertragung v. Geldkapital aus einer Hand in die andre. (132)

Drittes Kapitel: Kredit, Produktion u. Spekulation.

Die ökonomische Combination: entweder gleichzeitige Thätigkeit vieler Personen nöthig  Zusatz von Marx.
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⦗auf Theilung der Arbeit beruhende Cooperation⦘
oder verschiedenzeitige Thätigkeit einer u. derselben Person oder verschiedenzeitige Thätigkeit vieler Personen. (138)

Zwangsweis können nur kombinirt werden die verschiednen, gegenwärtigen (наличныя силы) der laufenden (fliessenden) Thätigkeit. (139.  Kommentar von Marx.
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Imbécil! Zwangsweis wissen die serfs z. B., dass sie an gewissen künftigen Terminen in persona od. in der Person stellvertretender, zur Zeit vielleicht noch nicht vorhandner od. noch nicht reifer Repräsentanten ihrer Klasse diesen od. jenen Dienst zu leisten haben.
) (cf. p. 140  Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). Durch später erfolgten Buchbinderschnitt ist der Textverlust so groß, dass die Randglosse nicht zu rekonstruieren ist.
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meine Randglosse
)

Mit Entwicklung der Produktion wächst Produktion v. Unfertigem (Rohmaterial u. Instrument), die erst verbraucht, vernutzt werden können oft in entferntem Zeittermin. (wieder als Produktionsmittel in andern Händen dienen) Andrerseits können eben dadurch alle in gegebner Zeit verfügbaren Kräfte sofort verwandt u. einbringlich gemacht werden. (141)

Daher ausser der Verbindung (Combination) fliessender Thätigkeit mit fliessender, fliessender mit vergangner, noch die Cooperation  Bemerkung von Marx.
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(dies Wort hier falsch gebraucht)
fliessender Unternehmung mit zukünftiger. (142)

Der Austausch begründet auf solidarischer Produktion u. existirt nicht ohne sie. Der Austausch hängt ab v. der Produktion. Die Arten dieser Abhängigkeit – i. e. die Arten des Austauschs entspringen daher, dass die Solidarität, die Vereinigung, der kooperative Charakters der Production selbst verschiedne Formen (Existenzweisen, Modi) besitzen. (144)|

23

Zwei Hauptarten des Austauschs: 1) durch Geld, od. wo überhaupt 2 vorhandne Werthe (Equivalente) ausgetauscht werden; beruht auf der Theilung der Arbeit, d. h. Vertheilung der Theile der Produktion unter gleichzeitig wirksamen Specialisten, fähig gleichzeitig ihre Theile zu beenden u. daher fertige Werthe beim Austausch zu erhalten; [2)] durch Credit, wenn in Folge der Theilung der Production, das Product eines Industriezweigs zur weiteren Fertigmachung in andern Industriezweig übergehn muss, der noch kein Equivalent dafür fertig hat. (145) Dieser vorhandne Werth muss also ohne vorhandnes Equivalent ausgetauscht werden, auf Credit. (l. c.)

Je grösser der Umfang der Produktion von   #e77Produktionsmitteln BIS verausgabten⦘°] Hervorhebungen – außer „Zukunft“ – und Bemerkungen in Klammern von Marx.
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Produktionsmitteln (also Mitteln künftiger Produktion), je grösser ferner die Production v. Consumtionsmitteln wird, aber nicht für unmittelbares Bedürfniss, indem nicht auf Bestellung, sondern auf Lager gearbeitet wird; desto massenhafter solche Werthe, welche die Rolle von Elementen des Kapitals spielen müssen u. die nicht absetzbar gegen wachsende fertige Werthe. Sie werden producirt, weil die sie hervorbringende Zeit allen ihren Kräften Beschäftigung geben wollte, u. desshalb alle ihre Arbeiten erweiterte zum Nutzen der Zukunft. Die während der Zeit in die Produktion dieser Waaren fliessende Arbeit verwandelt sich in vergangne, sobald das Produkt fertig. Aber was dann, vom Standpunkt des vorhergehenden Moments ⦗der Productionszeit jener Waaren⦘ zukünftig war, wird jetzt gegenwärtig: die Kräfte, worauf vorher gerechnet wurde, als auf zukünftige, treten nun gegenüber als fliessende. Diesen müssen die Produkte jezt übergeben werden mit Aufschub der Zahlung bis zur Zeit , wo auch die fliessenden ⦗auf die Verarbeitung der verausgabten Produktionsmittel⦘ Kräfte sich in Werthen verkörpert haben. Ununterbrochenheit der Produktion u. ungehinderte Anspannung aller Kräfte, worüber jede gegebne Zeit verfügt, nur möglich durch Combination der fliessenden Thätigkeit mit der vergangnen u. zukünftigen, zieht daher nach sich Verschuldung einer Zeit an die andre. (145) (146) Jede gegebne Zeit arbeitet in beträchtlichem Umfang, Dank des Zutrauen, welches ihr die vorhergehende Zeit gegeben. Jede gegebne Zeit, ditto, kann nur ihre ganze Produktivität entwickeln, im Vertrauen auf die ihr folgende Zeit. (146) Credit entspringt daher nicht erst auf dem Markt u. beim Absatz der Waaren, sondern lange vorher, in der Productionssphäre, schon während die Waare producirt wird. (147) Weil Productionsprocesse, über gewisse Zeit sich erstreckend, angefangen werden zu einer Zeit in der Erwartung, dass andre Zeit sie zu Ende bringen wird, in Rechnung auf diese künftigen Kräfte, darum entspringt Kredit auf dem Markt, Austauschprocesse, ausgedehnt über Zeit, begonnen in einer Zeit, um abgeschlossen zu werden in einer andern. Grundlage des Austauschcredits der Produktive (in der Produktionssphäre wurzelnde) Credit, der den Umfang der erstern bestimmt, seine Grundlage objektiv, v. der Willkühr unabhängig. (p. 147.  Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). Durch später erfolgten Buchbinderschnitt ist der Textverlust so groß, dass die Randglosse nicht zu rekonstruieren ist.
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Sieh meine Randglosse
)

Einer der wichtigsten Uebergänge in der Geschichte der ökonomischen Kultur in Europa, als die Schätze  Zusatz von Marx.
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(er sagt Gelder)
anfingen überzugehn v. den Wuchrern zu den Borgern. (147)  Kommentar von Marx.
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⦗In dieser Fassung Blödsinn: das blose Dasein v. Wucherern schliesst ein, dass Geld von einem Verleiher zu einem Borger übergeht.⦘
Der Uebergang der Gelder  Bemerkung von Marx.
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⦗nicht ihr Uebergang, sondern ihr specieller Uebergang an industrielle u. commercielle Geschäftsleute⦘
bedeutete Erweiterung der Produktion, Anziehung zu ihr solcher Kräfte, die vorher nicht beschäftigt waren. Dies zur Zeit als Geld die Hauptform, worunter das Kapital an der Produktion Theil nahm. Bedeutung der fliessenden Arbeit überwog durchaus in der Produktion die des Kapitals (vergangner Arbeit). Was nöthig war, war Betriebskapital (circulirendes), um die Arbeitskräfte zu binden an |24 Produktionspunkte u. diese Kräfte zu beleben. Mit diesen Kräften vereinigte sich die vergangne Arbeit ⦗des Wucherers⦘, verkörpert im Geldkapital. (148) Diese stellten die Zukunft vor, der man vertraute. (l. c.)

Der Credit in der Sphäre der Produktion, damals sehr beengt; für die Zukunft od. auf Vorrath (Lager) wenig producirt, hauptsächlich nur Consumtionsmittel. BaarGeldCredit reichte hierfür hin. ([148,] 149)

Diese Funktion übt bis zur Zeit der Credit v. baarem Geld (денежный кредитъ) aus. Er giebt Möglichkeit baar zu kaufen solchen Unternehmern, deren productive Bedeutung[,] ohne dass sie selbst Mittel hätten, darauf beruht, dass sie versprechen aus den bestehenden Früchten der Arbeit mehr Nutzen zu ziehen, als ohne sie daraus gezogen würde. Im Masse wie ihre Unternehmungen gelingen, können sie umgehn die Vermittlung der Besitzer freier Geldkapitalien u. erhalten sie die Möglichkeit direkt von (andern) den industriellen Kapitalisten selbst Kredit zu erhalten. (149) Kredit ermöglicht Erweiterung der Produktion. (l. c.)

 Kommentar von Marx.
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Herr Kaufman lebt der naiven Anschauung, dass weil man hauptsächlich sieht im Vordergrund, dass der Credit die Möglichkeit erleichtert zum Austausch zu schreiten, ihn hauptsächlich als Mittel betrachtet, dienend im Allgemeinen zur Erwerbung ökonomischer Kräfte ohne baare Zahlung, dagegen die productive Seite nur als nebensächlich betrachtet – dass v. wegen dieser irrigen Anschauung, nun aber auch die praktische Thätigkeit – unter Einfluss solcher falschen Vorstellung = der Credit misbraucht f. Ziele u. bei Gelegenheit, denen er seiner Natur nach nicht entsprechend. O Du morphologischer Klugscheisser! Gebrauch u. Missbrauch des Credits sind ihm selbst immanente Widersprüche.

Nur Gelder, soweit sie Form der Ersparnisse, in blutsverwandtem Bund mit Credit. (150)

 Zusammenfassende Bemerkungen von Marx.
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K. Macht dann die Entdeckung, dass sich nicht nur vermittelst Geld neue Kapitale in der Volkswirthschaft bilden. (l. c.) Entdeckt ferner dass Accumulation = Kapitalbildung eigentlich Produktion auf erweiterter Stufenleiter. Ob diese neugebildeten Kapitale Form des Geldes nehmen od. nicht, hängt nach Herrn K. von Willen u. Berechnung ihrer Bildner ab! (l. c.)

Ebenso irrig zu glauben, der ganze Theil des neu gebildeten Kapitals, welcher die Form v. Geldersparungen annimmt, habe nahe Verwandtschaft mit Credit. Dies nicht, wenn bestimmt f. die eignen Bedürfnisse der Ersparer; Geldersparnisse Haben nur dann mit Credit zu thun, wenn den Ersparnissen бездоходность droht, sofern sie nicht in fremde Hände übergeben werden. ([150,] 151) Diese Gelder bilden das verleihbare Kapital des Landes. (151) Der Unternehmer-Schuldner wirft diese Gelder in Cirkulation; werden aber nur produktiv in seiner Hand, wenn die productiven Elemente u. Kräfte da die in Bewegung zu setzen u. combinirt werden können zu Produktionszwecken. Hängt wieder vom Zustand der produktiven Sphäre u. den Produktionsbedingungen ab. (153)

Speculation entsteht  Zusatz von Marx.
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(nach K.)
mit Credit. Bis jezt dient Credit hauptsächlich dem speculativen Unternehmungsgeist. Stehn u. fallen zusammen. Wenn die Unternehmung alte Routine verlässt, neue Wege versucht, grössere Ziele steckt, wenn sie sich mit einem Wort auf Speculation wirft, sind ihr vor allem breitere Mittel nöthig. Sucht, sammelt, concentrirt sie, um mit ihnen die Speculation zu bewaffnen. Sie gründet sich daher hauptsächlich auf Mittel geliefert durch den Kredit. Daher die kolossale Entwicklung des Credits in dieser Periode der höchsten Lebendigkeit der Spekulation. (154) Speculation keineswegs nur f. Waaren u. Waarenumsatz; seit Produktion grossen Umfang etc angenommen, sie charakterisirt dadurch, dass sie auf Vorrath (Lager) arbeitet, nicht auf Bestellung. Früher arbeitet Producent unmittelbar für Consumment, trat mit ihm in unmittelbare Berührung, lieferte doppelt sich individualisirendes Produkt. Erstens soweit in seiner Produktion selbst die Handarbeit vorwog; Handwerksproduktion; Zweitens soweit Produkt den |25 Bedürfnissen der individuellen Consumenten angepasst. (155) Bei der Produktion auf Bestellung Absatz (Markt) v. vorn herein gesichert. (l. c.) Grosse Produktion kann sich nicht richten nach individuellen Bedürfnissen der Consumenten; liefert grosse Massen derselben Produktensorte auf einmal. (155) Der Handwerker befriedigt Bedürfnisse seiner ihm bekannten Umgebung; sein Produkt richtet sich nach ihrer Anzahl. Der Fabrikant muss Absatz f. seine Waare suchen; muss auf Speculation produciren; sein Absatz weniger gesichert. (l. c. 155, 156)

Die Motive, die für den Consummenten existirten auf Grundlage der Handwerksproduktion, Vorräthe zu bilden, verschwinden mit der Fabrikarbeit. Bei der Fabrikproduktion weiss Consument aus Erfahrung, dass die Fabrikprodukte stets zu haben, braucht sich also nicht zu sputen mit Einkäufen. Der Fabrikant muss auf Lager arbeiten regulär, was für den Handwerker nur in anormalen Fällen nöthig war. Zwar arbeitet der Fabrikant in Westeuropa auf Bestellung, wie früher.  Bemerkung von Marx.
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⦗N.b. Herr K., nur während der Prosperitätszeit
Bei uns (in Russland) beginnt dies erst mit Verbesserung der Communikationsmittel   #e*Communikationsmittel°] Bei Kaufman, S. 156: #R+пutej soobщenîя#R-
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; ursprünglich bereiten die Fabrikanten Waarenvorräthe auf eignes Risico. Die westeuropäischen Fabrikanten können wieder auf Bestellung arbeiten, nicht weil der Consumment unmittelbar Bestellungen macht, sondern zwischen ihn u. die Producenten trat Kaufmann (grosser)  Bemerkung von Marx.
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⦗er vergisst die Bestellungen unter den Producenten selbst
rechnend auf künftigen, vorher unbestimmten, Absatz. Die grosse Production geschieht auf problematischen Absatz; sie bildet die Grundlage des ursprünglichen Feldes der Speculation. (157)

Im westlichen Europa,  Zusatz von Marx.
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nach Herrn K.
, gegenwärtig der vorsehende Gedanke  Bemerkung von Marx.
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(quel imbécil!)
, der die Produktion lenkt, findet sich ganz in den Händen der speculirenden Unternehmerschaft.  Bemerkung von Marx.
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(der Gründer?)
Bedürfnisse vorsehn, auf Grundlage der Erfahrung, ist specielles, selbsständiges Geschäft der Speculanten geworden. (l. c.) Der Fabrikant arbeitet  Bemerkung von Marx.
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(das bildet sich Herr K. ein)
nur auf Bestellung dieses speculirenden Unternehmungsgeistes; letzterer dirigirt den ganzen Produktionsmechanismus. (158)  Bemerkung von Marx.
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⦗Die Fabrikanten thun nichts zur Auffindung v. Absatzwegen!⦘

Wesen der Speculation vor allem in der Vorhersicht der Zukunft. (158)  Bemerkung von Marx.
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Den Gedanke, dass die Stufenleiter der Produktion, die im Moment der Crisis aus Ueberspekulation hervorzugehn schien, den Ausgangspunkt des folgenden Cyclus bildet u. bald weit hinten gelassen ist, verdreht K. in Dummheit zum Panegyrik der Speculation.
»So zeigt sich, dass die Verluste nur Ausgabe waren, womit der erste Versuch neue Unternehmungswege zu finden, u. voran zu streben auf grössere Entwicklungsstufe, bezahlt wurde.[«] (p. 160)

Die Oekonomen haben zunächst die Vorurtheile gegen die Speculation dagegen vertheidigt, dass sie das Interesse an den Consumenten schädige u. »nachgewiesen«, dass sie selbe im Gegentheil fördert. (161) Aber ebenso wohlthätig ist sie für die Interessen der Producenten. (l. c.) Nach u. nach hat man eingesehn, dass Wiederholung speculativer Käufe u. Verkäufe der Verzehrsgegenstände sie schliesslich nähert (приближаютъ) den definitiven Consumenten. (161)

Aber die Speculation bringt Capitalien aus Händen, worin sie weniger, in solche, worin sie mehr produktiv; hence nützlich den Interessen der Production. (162)

In unsrer Zeit »erscheint besondre Gruppe v. Erscheinungen  Bemerkung von Marx.
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(so schön schreibt K.!)
des Unternehmungsgeists, dessen Beruf Kapitale zu finden für Unternehmungen u. Unternehmung f. Kapitalien. Diese Gruppe v. Erscheinungen bildet den ganzen Inhalt der contemporären Speculation. (166) Funktion der Speculation in ihren mannigfachen Kundthuungen ist grösstmögliche Combination v. Kapital u. Unternehmungsgeist. (l. c.) Spekulation verfolgt selben Zweck wie Credit, aber verfügt über viel grössere Mittel. (166) Credit nur eine Art der Speculation, die sich ihr gegenüber als genus verhält. (l. c.)

Die sich entwickelnde Speculation besteht aus срочныхъ Abmachungen, Verträgen u. Uebereinkünften. Sie treibt Geschäft mit Waaren- od. Geldvorräthen, – Waaren od. Geldkapitalien –; ihr Ziel sie in Zeit und Raum so zu vertheilen, um anzupassen Zufuhr der bestehenden Nachfrage u. umgekehrt Nachfrage der bestehenden Zufuhr. Ist Zufuhr > Nachfrage, so fügt sie speculative Nachfrage |26 der consumtiven hinzu; ist Zufuhr < Nachfrage, vermehrt sie erstere durch ihre speculative Zufuhr; hindert so übermässiges Sinken u. Steigen der Preise. ([166,] 167)

Der Credit vermehrt die Zufuhr v. Kapital im Moment wo er beginnt, denn er ist Zufuhr v. Kapital (v. Seiten der Gläubiger); aber wenn die Verfallzeit kömmt, muss Schuld gezahlt werden. Jede Vermehrung v. Zahlungen vermehrt Nachfrage nach Zahlungsmitteln u. verkürzt pro tanto ihre Zufuhr. Der Credit erweitert die Zufuhr v. Kapitalien aber bewirkt entsprechend deren Contraction. Das eine nothwendig mit dem andern verbunden. Beim Creditor in gegebner Zeit Ueberfluss, beim Debitor in derselben Zeit – Deficit. Umgekehrt: dem Creditor in zukünftiger Zeit Kapital nothwendig, der ready debtor braucht es nicht mehr. Und so Credit stellt Operation vor, wodurch Nachfrage u. Zufuhr v. Kapital f. jeden v. ihnen adaptirt wird. (167, 68)

Die Creditoperation schliesst daher in sich alle Elemente der срочной Speculation. Hauptsächlich durch den Credit werden heutzutag ausgeführt die Wechsel im Umfang besondrer zweige Zweige und gebiete Gebiete der ökonomischen Thätigkeit, welche nöthig wie f. jede gegebne Zeit, so wie für die ihr nachfolgenden. Soll Unternehmung expandirt od. contrahirt werden, so trifft Expansion od. Contraction vor allem den Theil, der mit geborgten Mitteln aufrecht erhalten wird. Nach Auslöschung der Schulden werden sie nicht erneuert od. umgekehrt. (168)

Wo Zufuhr freier Kapitalien grösser als Nachfrage danach, erweitert der Kredit die Nachfrage, gründend eine Kaufkraft, deren effectiveness der Nachfrage Möglichkeit der Vergrösserung giebt. Wo Zufuhr jener Kapitalien geringer als Nachfrage f. sie, contrahirt sich der Credit, aber damit contrahirt sich auch der Theil der Zufuhr  Zusatz von Marx.
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(!)
der dann am besten sich der Nachfrage accommodirt.  Zusatz von Marx.
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(!)
Credit thut daher für freie Kapitalien dasselbe, was die Speculation f. alle andern Kapitale u. Werthe. Credit daher nur eine besondre Form der Speculationsoperation. (169)

Beide, Credit u. Speculation mobilisiren Kapitalien; Credit mobilisirt blos für solche Fälle, wenn dem Kapital nützlich u. möglich sich zu bewegen in bestimmter Richtung только на время, nach deren Ablauf es wieder in entgegengesezter Richtung zurückkehren muss. Andre Arten der Speculation, so weit nicht combinirt mit Credit, suchen dagegen nur Richtung der einbringlichsten Bewegung der Kapitalien, ohne Bindung an zeitliche Bewegung in bestimmter Richtung. (170  Bemerkung von Marx.
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Kohl!
)

Kredit mobilisirt freie Kapitalien. (170)

Kapital geht über in die Produktion, aus der Hand worin es Product in die Hand worin es als Produktionsmittel functionirt; od. von Specialist, dessen Production freiwillig od. nothwendig Unterbrechungen untergeht, zu anderm Specialist, dessen Geschäft keine Unterbrechung erlaubt. Im Transportgeschäft geht Kapital aus minder zu mehr produktivem Ort über; im Handel wechselt es Hände, weil die Auffindung des Absatzes verschiedne Stadien durchlaufen muss. Kette v. Vermittlern, durch deren Hände das Kapital passirt. Die Gliederung dieser Kette drückt sich aus in Reihe spekulativer Abmachungen, die sie unter einander abschliessen. (171)

Centrum der Schwere der Speculation, so weit sie durch Credit vorgestellt wird, Geld, abstract wealth, die reine Kaufkraft. Auch wenn Gegenstand der Creditoperation Waare; f. den Creditor wichtig ihr Geldwerth; f. den Schuldner die wesentliche Sache, dass ihm in Credit der Geldwerth der Waaren gegeben wird, nicht die Waaren selbst. Jede andre Speculation, soweit sie mit Credit nicht zusammenfällt, hat zu ihrem Element Waaren, bestimmte Werthe, besondre Arten des Reichthums. (172)  Bemerkung von Marx.
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(Blech!)

Kapital, auf dem Weg des Credits, wird nicht placirt in Unternehmung, sondern in die Hände des Unternehmers; es wird placirt in Schuldschein. Der Eigner freien Kapitals, der es auf Kredit weggiebt, erscheint nicht als Eigenthümer, sondern als Kreditor der Unternehmung. (174) Unterschied daher zwischen Actionär einer Unternehmung |27 u. Obligationen-Besitzer auf selbe; der erstere riskirt sein Kapital, dessen Unversehrtheit v. den Productionsbedingungen der Unternehmung abhängig; der 2te hat zwischen sich u. der Gefahr das Actiencapital; er vertraut nicht in die Unternehmung, sondern in ihren личному составу\die Unternehmer u. in ihr Anlagekapital. (174, 75) Dies natürlich auch mit einigem Risico verbunden; aber Minimum des Risico. (175)

Alle Operationen, vorkommend auf der Börse, »laufen darauf hinaus für diese od. jene Placirung Kapital zu finden, oder für dieses od. jenes KapitalPlacirung. Das Kapital, das auf der Börse Placirung sucht, hat nichts weniger im Auge als lange Dauer der letzten; strebt umgekehrt, sie im Moment ihrer grössten Einbringlichkeit zu erwischen u. sie zu verlassen, sobald letztere ein wenig abnimmt. Hence nöthig reichliches Versehn des Börsenmarkts mit freien Kapitalien; hence »wohlfeiles Geld«, damit Preise der Waaren od. Kurse der Papiercher sich möglichst hoch stellen. Daher Börse bereit immer zusammenzuwirken allem, was Zufuhr der Gelder reichlicher macht u. sie dadurch verwohlfeilert.  Bemerkung von Marx.
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(Sehr tief!)
Aber Hauptmittel f. reichliche Zufuhr v. Capitalien liefert der Credit. Börse sucht ersten Platz unter dessen Exploiteurs zu erobern. Nimmt Banken in ihren Dienst. Reportgeschäft (so in England u. z. Th. in Deutschland genannt), (in OestreichKostgeschäft (gebe u. nehme Papiercher in Nahrung)[)] (in Russland Lohn on call, по востребованію). Zweck immer Kapital zu mobilisiren, welches durch Placirung in gegebnem Werth gebunden war, so dass sein Besitzer v. neuem als Käufer auf der Börse fungiren kann, also mit Nachfrage nach Werth, also, v. der einen Seite, mit der Kraft den Werth in die Höhe zu treiben, u. mit Zufuhr v. Geld, d. h. mit dem Element v. der andern Seite, welches auch wieder die Preise auftreibt. ( Zusatz von Marx.
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!
p. [175,] 176)

Weil die Börse viel Geld braucht, braucht sie so viel Kredit als möglich; (l. c.)

Die Dimension des Umsatzes auf jeder nur etwas bedeutenden europäischen Börse kolossaler als auf jedem andern Gebiet, zählen nach 100ten u. 1000den v. Millionen. Das Merkwürdigste an diesen Umsätzen, dass ihre Basis der Credit u. die durch ihn gelieferten Mittel. Die Masse v. Capitalien, welche heutzutag die europäischen Börsen fordern auch nur für neue Placirungen, zählen bereits nach Milliarden. Ohne Kredit bei dem Börsenpöbel  Zusatz von Marx.
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(er sagt dem Börsenvolk)
nicht die Mittel[,] in ihre Hände zu nehmen die neuen Werthe monatlich geworfen auf die Börse. (177)

Starke Hände, die Personen, die im Stande die Werthe an sich zu halten, die Widerstand leisten kann, wenn Umstände Verkäufe ernöthigen, wie: dass ihr Hinterhalt  #e* Hinterhalt°] Bei Kaufman, S. 177: #R+дostatoчnyj zapasъ#R-; ausreichender Vorrat, ausreichende Reserve
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aus eignen Mitteln besteht od. in unbeschränktem Credit.

Schwache Hände, Personen die augenblicklichen Credit fand, weil man unter allen Umständen Absatz f. Waare suchte, beim Verfall des Credittermins nicht weitern Credit findet, die also die Waare od. das Papierche losschlagen muss, sobald die Umstände ein wenig Waare od. Papierche zu drücken anfangen. (177, 178)

Nach dem „Moniteur des intérêts matériels“, v. Januar bis Ende December 1872 erschienen neue Papiercher auf allen europäischen Börsen u. mit ihnen Nachfrage nach neuen freien Kapitalien im Umfang von 3.1601/2 Mill. мет. Rubles. Davon beanspruchten industrielle Unternehmungen 1.7911/4 Mill. u. verschiedne Regierungs- u. общинные Anleihen 1.3691/4 Mill. America allein nahm v. den Geldmärkten Englands, Germaniens u. Hollands 5061/5 Mill. Rub., England bedurfte neue Kapitalien für 3594/5 mill. Rub., Frankreich 9932/5 mill., Deutschland 343 mill., Austria-Hungary 247 million., Russland 1934/6 u. s. w. In den 12 Monaten 1871 neues Aktieneigenthum auf Börse (europäische) gebracht zum Belauf (in neue Papiercher) v. 3.900 Mill. R. Hence  Bemerkung von Marx zur eigenen Orientierung.
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(verte)
|28 in 2 Jahren Börsennachfrage f. 7000 mill. rubl., d. h. im Durchschnitt 294 Mill. R. für jeden Monat, od. ungefähr 10 Mill. R. täglich. (178)

Von 1860–69 (annähernde Rechnung) allein Construction v. europäischen Eisenbahnen forderte 4.734 Mill. R. silber. Der Werth des ganzen europäischen Eisennetzes Eisenbahnnetzes 1869 (13.238,73 geographische Meilen) geschätzt 9.000 Mill. R., aber der ganzen Welt (26.3302/3 geogr. Meilen) 13.000 Mill. R. (178)

Wie 300 Mill. rub. neugebildeter Kapitale monatlich in Europa? u. die Actienunternehmung weit entfernt die ganze Produktion zu umfassen. (178) Bei weitem nicht alle Ersparnisse in Actien angelegt. (179)

Um im Durchschnitt 300 Mill. R. f. neue Actienwerthe monatlich zu finden, müssten die Börsen freisetzen ihre eignen 300 Mill. R., dienend ihnen als Umsatzkapital speciell f. neue Placirungen. Dazu müssten sie monatlich neue Käufer finden mit neuen 300 Mill. Rub., bereit v. ihnen die neue Waare zu nehmen. Schon um in einem Monat einmal umzuschlagen Waare f. 300 mill. rubel, stärkste Unterstützung v. Seiten des Credit nöthig. Aber f. 300 mill. R. neuer Waare (auf Börse) kann nicht darauf rechnen dass bei den Käufern Zahlungsmittel zu diesem Belauf. Wie auf allen Waarenmärkten die erweiterten Dimensionen der Production u. des Absatzes mit phys. Nothwendigkeit Zeitkäufe   #e*Zeitkäufe°] Bei Kaufman, S. 179: #R+пrodahi sъ otstroчkoю#R-
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hervorrufen, so auf den Börsen. Die Werthe müssen den nächsten Händen auf Kredit übergeben werden. Wie bei allen andern Waarenmärkten dabei lange Reihe v. Vermittlern nöthig (die Fondsbörse) bis beim wirklichen definitiven Käufer placirt. Die Börsen Emission (выпускъ) neuer Antheils-Werthe u. die sie begleitenden Unterzeichnungen (подписка) sind nur der erste Schritt im Process wo durch die Nachfrage nach neuen freien Kapitalien sich entsprechende Zufuhr findet; Prolog des Geschäfts. Ergiebiges Geschäftche f. die Börsenagenten. Andrerseit Andrerseits f. die Emissionaire der neuen Werthe nützlich möglichst grosse Anzahl v. Vermittlern bei ihrer Jagd auf freie Kapitale. Hence wechselseitige Unterstützung zwischen Börse u. Emissionsinstituten. Börse giebt „хорошіе пріемы“ den neue Papierche. Die Emittenten, ihrerseits, streben die Börse doppelt aufrecht zu halten: Da sie meist in ihren Händen Bankgeschäft haben, d. h. Quelle freier Kapitalien, versehen sie mit letztern die Börse, entweder unmittel unmittelbar mit loans on call, od. mit Zeitloans   #e*Zeitloans°] Bei Kaufman, S. 180: #R+сsudami sroчnymi#R-
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, hervorgerufen v. solchen Personen, die schon auf eigne Faust das Reportgeschäft treiben. Oder die Emittenten, nach Abfluss gewisser Zeit, wenn Börse gedrückt durch übernommenes Papierche, nehmen es wieder zurück v. der Börse. Nehmen auch Theil an der Speculation auf neue Papiercher, geben ihm so Nachfrage,  kaufen
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kaufe
es, halten es bei sich gewisse Zeit, um es dann v. neuem dem Börsenpersonal zu übergeben. Während alledem das Papierche noch nicht in  den Händen
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die Hände
der Person, deren Ersparnisse definitv in ihm placirt, sind noch „schwebende Papiercher“, „titres flottants“. Dies schwierigste Zeit für Papierche, so lang es noch nicht ganz bezahlt u. sein Schicksal das Schicksal der Unternehmung bestimmt, die durch es vorgestellt wird. Dasselbe gilt f. die Werthe auf den Waarenmärkten. „Schwebende Waare“ alle Waare, producirt auf Lager, befindlich in speculativen Händen u. noch nicht gefunden habend ihren wirklichen Consummenten. Auch Getreide, Talg, Wolle, Kaffee, Zucker, Baumwollwaare etc durchlaufen immer in den Händen der Spekulanten während gewisser Periode der Speculationscampagne solche schwierige Lage. Und dies grade im Verhältniss zu Umfang der Production, daher auch der Zufuhr od. Versendung, kurz des Handels in der Waare; desto wichtigere Rolle spielt die Speculation in selbiger Waare um ihr Absatz zu finden, desto mehr befindet sich selbige während gewisser Zeit im Zustand „schwebender Waare“. Während der Zeit am  wichtigsten
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wichtigste
ob  Zusatz von Marx.
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die Waare od. wie K. es in seinem Juddekauderwelch nennt
, die Werthe, sich in schwacher od. starker Hand befinden. An Subscription od. Einkauf Theilnehmen ist relativ nicht schwierig;  etwas (südwestdeutsch)
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ebbes
andre ob man fähig das Geschäftche durchzuführen. Ob der Unterschreiber od. Käufer Zweck hat, für sich selbst od. auf Speculation das Dingche zu halten, ist unwesentlich; heutzutag ohne Speculation die heute ungeheire Masse der ausgegebne Papiercher könnte erster Hand absolut keine Absatz finde ohne den speculativen Absatz. Bis die definitiven Consumenten (i. e. Käufer, Abnehmer) das erforderliche Kapital gesammelt, erheischt f. die neie Werthe, |29 muss Zeitraum verstreiche u. diese Zeit wird anticipirt durch die Speculation, wodurch ihre Rolle während der Zeit ganz garantirt ist. Das Entscheidende aber: wird die Zeit scheren(?), wo die freien Kapitale da, um sich zu placiren in den neuen Werthen? (179–82)

Kolossalstes Beispiel der Neuen Zeit französische Anleihe v. 5 Milliarden Juli 1872   #e*5 Milliarden Juli 1872°] Hervorhebung von Marx. – Im Präliminarfrieden von Versailles vom 26. Februar und im endgültigen Friedensvertrag von Frankfurt a. M. vom 10. Mai 1871 wurde festgelegt, daß Frankreich an das Deutsche Reich eine Kriegsentschädigung von 5 Milliarden Francs zu zahlen hat.
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zur Zahlung der Kriegsindemnität an die  Gemeint: Preussen
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Vorderrussen
. (p. 182, 83.)

Will nill, die fliessende Unternehmung muss schon bei ihrem ersten Auftreten sich auf zukünftige Zeit ausdehnen, Fristen festsetzen, die Kapitalien stückweis machen, Einzahlungen anberaumen, u. zwar sie terminweis machen, weil sie noch nicht da zur Zeit wo sie gefordert werden, weil die für sie nöthigen Kapitalien noch erst(?) gebildet werden müssen. Sie muss sich selbst die für ihre Ziele nöthigen Kapitale bildet bilden. Sie verschluckt (absorbirt) noch nicht gebildete Kapitale u. muss grade desswegen Wege u. Mittel der Neubildung v. Capitalien anzeigen. Alles das undenkbar ohne den Credit.  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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Daher die ganze Räuberbande nöthig durch deren Hände die Unternehmung in ihrer „kultur-ökonomischen“ Campagne gehn muss.
(183  Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). Dort schrieb auf den unteren Rand von Seite 183 neben dem Passus „(absorbirt) noch nicht gebildete Kapitale“ : „Auch bei russ. Bauern zahlen sie Steuern etc etc nur ratenweise ein. Bei jeder Hausmiethe so!(?)
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Sieh Randglosse
)

Hence Wichtigkeit des Kredits heutzutag. Freies Kapital muss im voraus gebildet werden f. ganz neues »Geschäftche«. Die freie Form des Kapitals aber [ist] Geld. Dies Geld wird der Cirkulation zu diesem Behuf entzogen. (184)  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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Aber fragt sich der „wunderhafte“ K., wo kommt das Gold u. Silber dazu her?

1865 schäzt Michel Chevalier die Production der edlen Metalle der ganzen Welt auf 78 Mill. Silber u. 175 Mill. Gold, Summa 253 Mill. R. Etwas später constatirte  Kaufman machte zu den zitierten Fakten und Autoren keine genauen Quellenangaben. In den Anmerkungen und Zusätzen zum ersten Teils seines Werkes bezog er sich auf James Wilson: Capital, Currency, and Banking … London 1847. Allerdings starb James Wilson bereits 1860, konnte also nicht der Urheber der von Kaufman hier wiedergegebenen Feststellung sein.
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Wilson
, nach Angaben der U. States Regierung, dass Gold producirt 1791/2 Mill. R., Silber f. 901/3 Mill., Suma Summa jährlich = 270 Mill. R. Und wie viel davon dient industriellen Bedürfnissen u. Verkauf in den Orient! Und doch giebt die ganze Summe nur 221/2 Mill. f. jeden Monat des Jahres, d. h. 131/2 × weniger, als sich in monatlichem Zeitraum freies Kapital bilden muss. Zeigt sich daher Wichtigkeit der beschleunigten Bewegung des Geldes. Aber diese erzeugt der Kredit; er erlöst die Jetzt Menschheit aus dem [»]verhexten Kreis (cercle vicieux), worin sie sich sonst befinden würde.« (184, 85.  Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). Dort schrieb auf den unteren Rand von Seite 185: „Ohne Credit bildet Masse des in einem land circulirenden Geldes nur Fragment verglichen mit d. funktionirenden […]“ – Textverlust durch Buchbinderschnitt.
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Sieh Randgl. p. 185
)

Mit Unrecht daher Thiers angeklagt, dass er zuliess erste Einzahlungen nicht nur in baarem Geld od. Bankbilleten, sondern auch Privat-Kredit-Zeichen u. Kredit v. Bankinstituten od. von damals sich neubildenden Bankinstituten, die sich grade zu dem Zweck bildeten, aus den Händen der Speculanten die sie beschwerenden Werthe zu nehmen. (185) Möglich –  Zusatz von Marx.
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selbst nach K.
– überhaupt die Theilnahme der Banken an Börsenspeculation nicht zu billigen, aber, aber etc (l. c.) Unmöglich das heut nöthige Kapital zu finden ohne Speculanten, die Papierchen nur  nehmen
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nehme
um sie mit Profitche wieder zu  verkaufen
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verkaufe
. (186) Hence die Wichtigkeit der обращаемость der Papiercher, ihres Uebergangs aus einer Hand in die andre. Und dies macht so wichtig die erhabne Funktion der Speculanten, welche die Cirkulation der Papiercher zu ihrem specielle Geschäftche mache. Lässt  man
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mer
aber einmal die Nothwendigkeit der Speculation u. ihrer Agenten zu, dann muss mer auch zulasse die Kreditbedingunge, welche mit der Gewalt einer physische Nothwendigkeit sich aufdränge in stets erweitertem Umfang, in allen Sphären des commerciellen industriellen Lebens, u. nicht nur auf die Börse. Weiter u. ununterbrochner Absatz möglich nur auf Kredit. (186) Ohne Kredit Börsenspeculation unmöglich, aber ohne Börsenspeculation unmöglich »das Kultur-ökonomische Gebäude, dessen Grundstein sie legt.[«] (187)  Bemerkung von Marx.
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(Bravo Jüdel! Gut gebrüllt!)
Mancher Leser –  Zusatz von Marx.
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sagt mit überlegnem Schmunzeln unser Kaufman
– mancher Leser, ich weiss es, liest diese Worte mit einem ironischen Lächle: Schönes Gebäude, dessen Fundament gelegt durch die Börsenspeculation! Au wei geschrien! Dank der Börsespeculation wurden Kapitälcher gesammelt, welche gründete den bedeutendste Theil der jetztseitige aikonommische Kultur u. sie trägt auf ihre Schulter bedeutende Theil des Kollectiv-Unternehmungsgeists. (187)|

30

Kapitälcher sammle  für den heutigen
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fir de heitige
Unternehmungsschwindel bedeutet nicht  drücken
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drücke
auf die die Baares ready  haben
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habe
, es bedeutet –  Zusatz von Marx.
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u. Kaufman schmunzelt hinwiederum vor Entzücke
verfolgen das Kapital auf dem Weg seiner Bildung, Jagd darauf machen (ловить его) [während] seines Aufkommens  Bemerkung von Marx.
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(wie poätisch schen gesagt!)
, um es here and there, in the very nick of time, festzukette an gegebnes Placement. Dazu ist Zeit nöthig, darauf muss nill will  #e* nill will°] ob man nicht will oder will; ob man will oder nicht
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gewartet werde, dazu muss die Person, die es übernimmt Kapital herauszuschlage für gegebnes Placement, die Werthcher auf Kredit erhalte. (187)  Bemerkung von Marx.
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Wie schen, wie rührend in seine Weise!

In der heutigen Speculations etc Periode  Zusatz von Marx.
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sieht Herr K.
Kampf zwischen der fliessenden   #e*fliessenden°] Bei Kaufman, S. 188: #R+тekuщej#R-; heutigen
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lebendigen Unternehmerei u. der vergangnen, im Kapital verkörperten. Kapital will sich erstere unterwerfen, weil es früher die Hauptrolle spielte.  Bemerkung von Marx.
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⦗Ganz neue Sorte v. Socialismus: Antagonism zwischen Gründung u. Kapital⦘ Die neuen – antikapitalistischen – „Helden“ in diesem Kampf:
jeder »Gründer«, jedes »Glied des Raths« einer Actiencompagnie, jeder »Director« derselben, jeder Repräsentant einer anonymen Handelsgesellschaft etc[.] Diese Diesen Unternehmelei-Geist sucht sich das Kapital zu unterjochen. Früher sie vom Kapital gemiethet, jezt das Kapital von ihr gepumpt. (188, 189) Credit spielt Hauptrolle in diesem Kampf  Bemerkung von Marx.
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(zwischen Industrieritter u. Kapitalist.)
. Kapitalist muss heut Unternehmer werden; Unternehmer sucht seine Stellung durch Capital zu befestigen. Wie sich aber auch Personal der beiden Lager verschiebe, moderner Unternehmer v. Natur Feind (fremden) Kapitals. (189)  Bemerkung von Marx.
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⦗Der asinus hat hier den Gegensatz v. Geldkapital u. industriellem Capital vor sich, was mit der Sache, die er behandelt gar nichts zu thun, u. wir werden sehn, wie er die feindlichen „Brüder“ by the by wieder verschiebt.⦘

Der Kapitalistle financier  Zusatz von Marx.
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(!)
des 17 u. 18t Jhdts in Frankreich – Ausgeburt der merkantilistischen Periode. Liebt vor allem Geld. Und wenn nicht Geld  Bemerkungen von Marx.
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⦗dies ganz unhistorischer Quark!⦘ ⦗er verwechselt wieder die Rollen der alten Industr. mit denen der alten Geldkapitalisten⦘
, dann Unternehmung, die er immobilisirt, erblich in seiner Familie macht, vom Vater auf Sohn übergehend,   #e* Patrimonium°] Bei Kaufman, S. 189: #R+matrimonîeю#R-; Ehestand
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Patrimonium. Der heutige Unternehmer hasst das freie Kapital u. vor allem in seiner Geldform  Bemerkungen von Marx.
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⦗on the contrary: er liebt leidenschaftlich l’argent des autres⦘ ⦗er hasst nur sein Hängenbleiben in fremder Tasche⦘
Liebt auch kein geschäftliches Etablissement seiner selbst wegen. Sucht nur die Raten v. den Geschäften abzuschär(?)en, die er der Reihe nach aufnimmt u. abwirft u. –  Bemerkung von Marx.
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dies bezeichnet die Kenntniss des Herrn K. v. der Produktion u. zugleich seinen Judengeist
– lässt sie, sobald das beste Profitche gemacht ist, zur Weiterführung, als »mechanisches Geschäft in der Hand v. Arbeit niedrigerer Qualität«  Zusatz von Marx.
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(i. e. der wirklichen Industriellen)
. ([189,] 190)  Bemerkung von Marx. – Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). Dort begann er auf dem oberen Rand von Seite 189 eine Randbemerkung „Schöne Manier den modernen […] Antagonismus zu fassen – zwischen Industrieritter u. – Kapital[…]“, die sich vermutlich auf dem linken Rand der Seite 190 fortsetzt, jedoch wegen Textverlust durch Buchbinderschnitt nicht rekonstruiert werden kann. Am unteren Rand von Seite 190 lässt sich entziffern: „Für Herrn Kaufmann liegt die moderne Collision […]“.
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⦗das „Gründungsgeschäftche“ ist Arbeit höherer Qualität, als die wirkliche Produktion! Sieh Randglossen p. 190⦘

Der Kampf nimmt schlagende Form an, sobald es sich um Einmischung des Credits handelt. Kämpfe um das freie Kapital, den auf Markt  fliessenden
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fliessende
Credit. Wolle, jede Seite, den Kredit beherrsche. Erstere (moderne) will Kredit mit Speculation identificiren, spielt aggressive Rolle; letztere defensive in Sache des Kredits; enthält sich Börsenspiels, sucht solides Geschäft etc (p. 190, 91.   Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). Dort schrieb er auf den unteren Rand von Seite 191: „Er scheint in der That zu glauben, dass bears und bulls fixe Formen zweier Börsen-klas[sen]“.
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Randglosse 191
)

 Zusammenfassende Bemerkung von Marx. In seinem Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658) schrieb er auf den unteren Rand von Seite 191: „Er scheint in der That zu glauben, dass bears und bulls fixe Formen zweier Börsen-klas[sen]“.
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Sein Blödsinn über bulls and bears auf Börse.
(191) (192) Hat der Industrieritter sich bereichert u. wird er älter, so wird er auch »conservativ«, »respectabel« u. es treten ihm neue Ritter gegenüber. Das Personal verschiebt sich; der Kampf zwischen den zwei Lagern dauert fort. (192, 193)

 Zusatz von Marx.
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Das Rindviech:
dass Tendenz des ökonomischen Fortschritts die Rentabilität des Kapitals zu verringern; aber diese nicht dasselbe mit   #e*Unternehmergewinn°] Im Hauptmanuskript zum dritten Buch des „Kapitals“ hatte Marx das Verhältnis von Zins und Unternehmergewinn dargelegt (siehe MEGA II/4.2. S. 441–460).
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Unternehmergewinn u. durch Höhe des letztern sucht man Fall der erstern zu ersetzen. Dieser Ersatz begleitet v. Kampf zwischen den 2 Faktoren die überhaupt nöthig für hohe Einnahmen. Diese giebt sowohl das Kapital als der »Gründergeist« bewaffnet mit Credit. Die Börsen zeigen uns diesen Kampf. (194)  Kommentar von Marx.
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⦗Das Viech zeigt hier seine ganze Oberflächlichkeit, wenn er nämlich den Ursprung der hohen Einnahmen |31 erklären soll. Dazu nimmt er d’abord Rentabilität im Sinn v. Rentabilität des Geldkapitals (dieses im Sinn seiner Funktion als Wucherkapital.) also Einkommen des Kapitals = Zins. Diesem setzt er gegenüber den Unternehmungsgewinn. Es ist klar, dass bei gegebner Profitrate (nämlich als Ausdruck von m C , Mehrwerth (c+v)=C ), ob sie hoch od. niedrig, was immer ihre relative Grösse, ein Theil derselben, der Unternehmungsgewinn steigt od. fällt im umgekehrten Verhältniss, wie der andere Theil (Zins) fällt, od. steigt. Wodurch die Tendenz von m C zu fallen in keiner Art alterirt wird. Diese Tendenz verwechselt aber das Viech v. vorn herein mit Tendenz des Zinses zu fallen, die das allgemeine Gesetz der Profitrate gar nichts angeht. Die Ursachen, warum innerhalb eines u. desselben Geschäftszweigs die Profitrate von A über das Niveau des Durchschnittsprofits des Zweiges sich erheben kann (Zins eingeschlossen in Profit) complicirt, schliessen u. a. aber auch Uebervortheilung ein; wo also was A gewinnt, B, C etc verlieren. Bei ganzen Geschäftszweigen aber erwächsts aus Monopolpreisen, da namentlich Eisenbahn- Gas- Wasser[-] etc Actiencompagnien natürliche Monopole bilden. Der eigentliche „Gründerprofit“ aber beruht auf einfachem Schwindel.⦘

Sieh sein Lämmerschwanzmillennium über Aussöhnung der Arbeit mit Industriellem UnternehmKapital u. dieses mit dem Geldkapital. ( Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). Dort schrieb er auf den unteren Rand von Seite 194: „Schöner Lämmerschwanz-Dudelsack“.
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194 +
)

Funktion des Credits, müssige Capitale möglichst produktiv u. rentabel zu machen. Das aber unmöglich, wenn er nicht die Unternehmerei belebt. (203) Wie aber Capitalien (müssige) so muss der Credit dazu schon Unternehmungsgenies vorfinden. (204)

Der Umfang des Credits hängt v. ökonomischen Bedingungen ab u. weniger als alles andre v. der Willkühr. (208)

Die Productionsbedingungen, welche den Umfang des Credits bestimmen, bestimmen auch die Höhe der Preise, zu welchen man auf Credit kaufen kann. (209)

Credit kann nur Preise in Höhe halten, unter Bedingung dass die Production u. deren Bedingungen ihm dazu das Feld bieten; d. h. nur bei Mitwirkung verzögerter od. sich verkürzender Produktion, welche die Zufuhr beeinträchtigt. Nur in diesem Fall mit Hilfe des Credits möglich Aufschub des Absatzes u. daher Erhaltung der Preise auf Höhe; Einfluss der Kaufkraft auf Preise hängt ab v. Produktion, i. e. den Bedingungen der Zufuhr. (210)

Die Traditionen jener Zeit, als das Kapital in seiner Macht hielt die fliessende Thätigkeit u. deren Productivität absorbirte, gewöhnte uns zu glauben, dass das Kapital die Wunderkraft der Selbstproductivität besitzt. (213) Wenn Credit nicht wunderwirksam, so das Kapital auch nicht. (214)

In jeder gegebnen Zeit Zustand des Credits bedingt durch Umfang der bereits in Werthen f. den Absatz verkörperten Unternehmung einerseits u. Umfang der productiven Eigenschaften, bereit erstere in Bewegung zu setzen. Je mehr die vergangne Unternehmung auf künftige effektive Nachfrage berechnet war, desto mehr Mittel bereitet sie der letzteren vor. Und, andrerseits, je grösser dieser vorbereitete Vorrath, desto weiter, breiter in der nachfolgenden Zeit die Nachfrage, die im Stand sein wird die fliessende Unternehmerei  #e* fliessende Unternehmerei°] Bei Kaufman, S. 215: #R+тekuщaэ predprîimчivosть#R-; gegenwärtige, laufende Unternehmungslust
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dieser Zeit zu exhibiren. (214, 15) Hence in Periode, wo die Speculation grössere Dimensionen annimmt, spielt Kredit, d. h. die durch ihn vorgestellte Kaufkraft, die Rolle nicht der Ursache jener Belebung, sondern ihrer Folge. (215) Den Ausgangspunkt der Belebung bildet stets eine Bewegung innerhalb der productiven Sphäre. (l. c.) wie Erfindungen, Umwälzungen im Transport, neue Märkte, Reaction nach Krieg etc (215)

Keine der bedeutenden Perioden der Belebung beginnt mit Erweiterung des Kredits (215) Ausfuhr u. Einfuhr  Zusatz von Marx.
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(also Produktion)
wachsen bedeutend in längerer Periode, bevor belebte Speculation ihr Lager befestigt durch Credit u. durch ihn ihre Apage erreicht. Dies allgemein f. alle Länder. (216) Sobald die Speculation |32 anfängt sich zu stützen auf Credit, wendet sie ihn hauptsächlich an auf Vermehrung ihrer Vorräthe u. nicht auf Erweiterung der Produktion. Die Zufuhr hört auf zu wachsen u. die Verkäufe der Waaren in die Hände der Consumenten verzögern sich gleichfalls. Credit durch Unternehmung dann benutzt, um möglichst in ihren Händen zu concentriren alle Resultate der Production die ihrer Erweiterung vorherging. Accaparation. (216) Dies Folge sich rasch vermehrt habender Produktion. Wie Grosse Produktion nachzieht Vertheilung ihres Produkts auf dem Weg des Credits, so erweiterter Umfang der Production erweiterte Ausnutzung des Credits. Absatz zu suchen etc[.] Neue Märkte etc[.] So häufen sich in den Händen der Verkäufer grosse Vorräthe auf (218) Nach jeder Erweiterung der Produktion, Erweiterung des Credits, Erhöhung des Disconts, Vermehrung der Vorräthe u. Streben das Sinken der Preise zu verhindern. (218)

In jedem Jahr – in allen Zeiten – bald belebtere, bald schlaffere Perioden. Hängt v. natürlichen u. socialen Bedingungen ab, die auf jeden bestimmten Industriezweig besonders wohlthätig wirken. In jeder gewöhnlichen Zeit der Belebung [besteht das] periodische Bedürfniss nach beschleunigter Circulation, daher nach Erweiterung des Credits. Daher periodische Expansion u. Contraction des Credits in gewissen Jahreszeiten. Die Untersuchungen über die Circulation beweisen die Beständigkeit dieser Schwankungen von produktiven u. allgemein commerciellen industriellen, od. politischen wirthschaftlichen Bedingungen, ganz unabhängig vom Credit. Auch da wo blos Metallgeld circulirt, giebt Vermehrung seiner Bewegungsgeschwindigkeit Möglichkeit zu erweitern die Circulation in Perioden, wenn Zahlungen sich oft wiederholen. Die Geldvorräthe, sich beständig aufsammelnd in den Kassen der Leute, die Zahlungen zu leisten, strömen dann plötzlich aus. (218, 19) Selben Bewegungen in den Schwankungen, die sich über mehre Jahre hinaus erstrecken.  Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). Auf Seite 219 fertigte er eine Marginalie an, die wegen Buchbinderschnitt nicht zu rekonstruieren ist.
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(p. 219 +)
1843 u. 1852 – schlaffe Perioden der Unternehmung, niedriger Discont (England) (vorlaufend bedeutenden Unternehmungsperioden) gab die Englische Bank hochsummige Bankbillete (v. grossem Nominalbetrag) aus, die besser repräsentiren Geldkapitalien (сбереженія), die aber ausgewechselt wurden in Banknoten kleinen Nominalbetrags (Circulationsmittel), sobald Umsatz sich zu beleben begann. Oestreich u. Russland  zeigen
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zeichen
dasselbe Phänomen für Papiergeldcirculation (219, 20)  Marx bezog sich auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658). Auf Seite 220 fertigte er eine Marginalie an, die wegen Buchbinderschnitt nicht zu rekonstruieren ist.
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(++)
 Zusatz von Marx.
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Herr K. ist selbst so pfiffig einzusehn, dass in letzterem (bei Papiergeld) casus sehr bedeutend wirkt ganz andre Frage:
Wird mehr Verloren von Entwerthung des Geldes od. von ihrer Nicht-Procentche bringe. (220 l. c.)

Nexus zwischen Belebung des Kredits u. Produktionsbedingungen zeigt sich auch darin, dass fast jede bedeutende Epoche der Entwicklung der Kreditinstitute zusammenfällt mit günstiger Entwicklung der Kräfte des Landes, welches zu vermehrtem Umsatz verbesserten Circulationsmechanismus erheischt. Periode in England 1765–1795 (Checques kamen auf u. Clearing House. Periode aufkommender Maschinerie, Umwälzung in Eisenindustrie, Kanäle established . 1833–36 Entwicklung der Actienbanken. 1852–57 u. 1869–72, Bank benutzt auch durch Pächter u. kleinere Mittelklasse. p. 220, 21)

Assekuranzprämie, d. h. Aussicht Risico des »Unternehmunsgeists« auf den Preis zu schlagen, nöthig zur Entwicklung des Unternehmungsgeists. (p. 227, 228)  Bemerkung von Marx.
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(Aussicht auf aussergewöhnliches Profitchemachen.)
 Bemerkung von Marx.
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⦗Dieser „Risicofonds“, woraus der namentlich, der fremdes Kapital „riskirt“ seine besten Schnittchen macht, kommt bei gesellschaftlicher Produktion heraus, dass die Gesellschaft Fonds zum Experimentiren sich sichere, was ganz andre Garantien f. Erfolg bereitet als das jetzige Experimentiren der „Schwindler“ wie der Erfinder u. Entdecker.⦘

Speculation nur Folge, nicht Ursache hoher Gewinne; ruft ausserdem Konkurrenz hervor etc (228)|

33

Zweite Abtheilung. Banken

IV Kapitel. Organisation des Credits.

Wenn gewisse Categorie v. (ökonomischen) Mitteln aufhört nur gewissen einzelnen Individuen od. gewissen Kategorien v. Individuen auschliesslich ausschliesslich zugänglich zu sein, wenn sie sich regulär wiederholende u. beständig mögliche Erscheinung geworden, also nicht mehr zufällig scheint, dann ist die Ausbeutung dieser Categorie v. Mitteln organisirt. (233)

Erst wenn ein ökonomisches Bedürfniss regelmässig geworden, constant – also constante Nachfrage nach den Mitteln zu seiner Befriedigung, wird auch die Zufuhr dieser Mittel constant, u. constantes Geschäft, i. e. patentirter Theil der gesellschaftlichen Arbeitstheilung. (233; 234) Wo beides regelmässig geworden, ist das Geschäft »organisirt«, wo nicht noch mehr od. minder unorganisirt. (234) Das beste Zeichen der Dauerhaftigkeit der Nachfrage ist die Constanz der Zufuhr. Letztres schliesst ein, dass sie besondres Geschäft geworden, selbstständige Gruppe ökonomischer Erscheinungen bildet; alles was zur Befriedigung des gegebnen Bedürfnisses dient, hört auf zufällig zu sein od. aussergewöhnlich, wird eine der Grundlagen des gesellschaftlichen Lebens. (234, 35)

Organisation des Credits = Schöpfung der Centren f. Massen v. Werthen, die einen Creditabsatz haben; um welche Centren andrerseits sich die Nachfrage nach Credit concentrirt. (236) Solche Organisation – das Bankgeschäft. (236) Die Banken vertheilen unter sich wieder die verschiednen Categorien der Interessen, vermittelt durch Credit. (237) (ob solche Institute nun Banken heissen od. nicht.) Um jede Bank gruppirt mehr od. minder zahlreiche Categorie v. Schuldnern u. Gläubigern. Die Etablirung dieser Gruppe, i. e. Zusammenbringen der verschiednen Sorten Nachfrage nach Credit u. ihm entsprechender Zufuhr , bildet Wesen der Bankorganisation des Credits. (l. c.) Entwickelt sich System verschiedenartiger Banken, in Folge der Verschiedenartigkeit der Werthe, die Credit erhalten, (Kredit-Absatz) finden u. der Verschiedenartigkeit der Geschäfte u. Einkommenbedingungen der Nachfrage nach Credit. Die Mittel der Zufuhr u. seine Art u. Weise daher auch verschieden. (238)

Innere Bedeutung des Credits Förderung der Produktion; äussere BedeutungBeschleunigung der Cirkulation. (240), i. e. Beschleunigung der Cirkulation der freien Capitalien (Geldes) und Verstärkung der Productivität selbiger freien Kapitalien. (241) Für das Unternehmercapital selbst Perioden wo sein Capital im Zustand v. freiem Kapital, müssigem Geldkapital , bedingt durch Zeittermin worin Einnahme u. Wiederausgabe erfolgt. Gelder gehn allmählig ein u. werden erst in gewissem Zeitpunkt rückverwandelt etc (241)

Führt der Unternehmer (der industrielle Kapitalist) aber gleichzeitig verschiedne Geschäfte, so kann der eine dem andern seine freien (frei(?)gesetzten; i. e. in Geldform ruhenden) Mittel temporär abtreten, wodurch deren fortlaufende Produktivität gesichert. Er führt dann Buchhaltung, worin jedes bes. Geschäft als Schuldner (u. Creditor) des andern figurirt. Die Gelder selbst in gemeinsamer Kasse vereint, gemeinschaftlichem Reservoir; das freigesetzte Kapital koncentrirt sich hier beständig um sich zu vertheilen zwischen den verschiednen Geschäften. Dies bei jeder Manufactur od. Fabrik, die aus v. einander unabhängigen Departementen besteht. Es ist da doppelte Buchführung u. zugleich Einheit der gemeinschaftlichen Kasse. (242, 43) Die in einen Theil eingehenden Mittel, sofort verausgabt in andrem Theil (dieses combinirten Geschäfts); dies zeigt Buchhaltung an; zugleich ob nicht trotz Erweiterung des Geschäfts noch Bildung v. müssigem Geldkapital. Die gemeinschaftliche Kasse zeigt das sofort. (243) Innerhalb der einzelnen wirthschaftlichen entreprises fängt also die Creditorganisation an. Und das ganze Ziel der Creditorganisation, zu erweitern diese Gegenseitigkeit  Bemerkung von Marx.
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⦗in fact die gemeinschaftliche Kasse⦘
, die sich bildet zwischen den existirenden Theilen jedes combinirten Privatgeschäfts, auf ganze Industriezweige als Ganze u. wieder auf die verschiednen Industriezweige als Glieder eines Ganzen auszudehnen. (243.  Bemerkung von Marx.
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Also den Communismus auf kapitalistischer Grundlage zu anticipiren.
) |

34

Die verschiednen obrigkeitlichen Ressorts, worin eingehn u. wovon ausgegeben werden Gelder – mit Einheit der Centralkasse – haben grösste Aehnlichkeit mit shopkeeper, der z. B. 10 verschiedne Läden in 10 verschiednen Theilen einer Stadt hat. (245)

Die einheitliche Kasse jeder privaten, individuellen ökonomischen Sphäre bildet gleichsam клѣточку des Organismus, worin sich stufenweis entwickelt die gesammte Volkswirthschaft, sobald sie überzogen wird mit Netz v. Kreditinstituten. (246, 47) Als Band zwischen den verschiednen individuellen Sphären. (247) Beim blossen Privatcredit fehlt noch das specielle (gesellschaftl.) Organ, welches unterstellt nicht zerstreute Einzelthätigkeit (in dieser line), sondern fortwährende Thätigkeit (Bethätigung) ([247,] 248)

Genau gesprochen ist jede Creditinstitution – Bank. (248)

Charakteristische Bedingungen des Credits: 1) Länge des Zahlungstermins, wofür Credit gewöhnlich gewährt wird; 2) Arteigenthümlichkeiten der Capitalien, die gesammelt u. vertheilt werden auf dem Wege des Credits; 3) Arteigenthümlichkeiten der Kaufkraft, der noch nicht in ihren Resultaten verkörperten Unternehmungerei, deren ökonom. Unabhängigkeit sich auf den Credit stützt. (249) Mit dem Bankgeschäft erhält Credit erst vollste Oeffentlichkeit. (250) Creditadministration wird so mechanisches Geschäft, dass Banken als meist entsprechender Anlage f. Actiengesellschaften betrachtet wird werden. (l. c.)

Privatcredit u. öffentlicher Kredit. (p. 251)

Jeder entdeckt, dass sein Kredit abhängt zunächst v. der Beständigkeit seiner Geschäftsverbindungen mit fremden Personen. (255)

Die Obligationen der verschiednen Privatgeschäfte streben sich zu concentriren in Specialunternehmungen, dienend dem Bedürfniss nach Credit, das diese Obligationen ausdrücken. Diese Privat-Obligationen Material der Banken. Jede Privatobligation repräsentirt besondres Moment des durch die Bank organisirten Kredits. (l. c.) Dabei Form der Obligation gleichgültig: ob Wechsel (ob einfacher od. trassirter), od. andres Dokument, bei Sicht zahlbar od. in kurzen od. langen Terminen, ob geliehnes Kapital auf einmal returnirt wird od. stückweis in vorher bestimmtem Zeitraum, ob Creditor od. Debitor bestimmt wann der Obligation Endschaft erreich erreicht. Die verschiednen Arten Banken also einfache Folge der Verschiedenheiten der Bedingungen, woraus die Obligationen selbst entspringen. Landbanken\Boden[banken] dienend dem Credit der Grundbesitzer u. Landwirthe, organisiren langterminigen Credit, Handelsbankenkurzterminigen. ([255,] 256) Ebenso Credit f. Eisenbahnenactiengesellschaften z. B., ob sie selbst dies Geschäft treiben od. andre Bankinstitute für sie. (l. c.) Ebenso Kredit auf Pfand, bewegliches od. unbewegliches. (l. c.)

Oeffentlicher Credit selbst nur eine der bes. Arten, die wie diese alle sich nur durch bes. Art des Schuldners, welcher hier das gouvernement  #e* gouvernement°] Bei Kaufman, S. 258: #R+пravitelьstvami#R-
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, auszeichnet. (257, 58) Bankcredit umfasst alle Arten des Credits. (258)

Nichts in Verwaltung des öffentlichen Credits, was ihn von dem Bankkredit überhaupt unterschiede; ist Kurzterminig (Schatzscheine, bons de trésor, Exchequer bills) (= Depositschein)  Bemerkung von Marx.
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⦗Ob Geld in solchen Schatzschein od. in Depositschein investirt, dasselbe.⦘
(260)  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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⦗Esel sucht, p. 261, 62 „principiell“ Ausgabe v. Banknoten durch Banken u. Papiergeld durch Regierung zu identificiren⦘
»Unser (das russische) System des öffentlichen Credits repräsentirt das meist verästelte System der Mittel der Exploitation  Zusatz von Marx.
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(in fact!)
der Bankoperationen durch die Regierung.« (262)

Regierungscredit überhaupt kein Mittel produktiver Placirung des Capitals, wodurch dies Kapital selbst reproducirt würde. Bildet nur ein System der Tilgung unwiederbringlich vermöbelten Kapitals vermittelst Organisation periodisch sich erneuernder Reserven zur Zahlung v. Zins u. Amortisation; diese Reserven geliefert durch Steuern, wie Assekuranzprämien gezahlt an Assekuranzgesellschaften, um aus diesen Prämien neues Kapital zum Ersatz für kaput gegangnes zu bilden. Langterminiger Credit (für Regierung) repräsentirt Hilfsmittel zur Vermehrung unproduktiver Ausgaben. Kurzterminiger Credit (für Regierungen) dient nur als Mittel zur beschleunigten Concentration, in den Händen der Regierungen, der Kapitalien, |35 die ihr beständig periodisch zufliessen. (264) Wie in jeder Privatwirthschaft, so in Regierungswirthschaft, Perioden, wo mehr Capital nöthig als grade im Augenblick eingeht (returnirt) u. andre Periode wo mehr Kapital eingeht, als für den Augenblick nöthig  Zusatz von Marx.
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(ernöthigt durch die augenblicklich fliessenden Auslagen (sich erneuernder)[)]
. Je weiter der Umfang der Regierungswirthschaft, desto mehr macht sich bei ihr geltend das allgemeine Gesetz der Vertheilung der Umschlagsmittel über verschiedne Perioden . (264, 65) Regierung ein Hauptkäufer  Bemerkung von Marx.
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⦗u. als Steuerempfänger, ein Hauptcreditor
dem Land gegenüber. (265) Um ihre Ausgaben immer zur geeignetsten Zeit zu machen muss Regierung volle Möglichkeit haben ihre Einnahmen zu anticipiren, wie Privatpersonen. Kurze Anleihen am besten f. Regierung, um ihre Ausgaben (Käufe etc) zu machen in der Zeit wo das am vortheilhaftesten exekutirbar u. ihre Einnahmen zu sammeln an den den Steuerzahlern mindest störenden Terminen. ([265,] 266) Andrerseits wenn müssige Geldreserve in Governmentskasse muss sie selbe gewinnbringend in Privatunternehmungen (Banken etc) unterbringen, nur nicht in ihren Kellern grosse Metallhaufen immobilisiren. (267)

Kredit beschleunigt Circulation v. Waarenkapitalien: 1) durch Verstärkung des Umlaufs freier (Geld-)kapitalien u. durch Vervielfältigung der Möglichkeit mit ihrer Hilfe die Obligationen auszulöschen u. abzubrechen; 2) durch Möglichkeit Obligationen zu liquidiren ohne alles Baare, durch wechselseitige Abrechnung. (267, 268) Der Credit erweitert das Gebiet der Obligationen, indem er vermehrt die Hilfsmittel ihrer Tilgung. (268)

Alle Obligationen sind: »Versprechen zu zahlen« od. »Befehle zu zahlen«. (268) Beide verschiedenartig, je nach Eigenschaften der individuellen Zahlungs-Versprecher oder -Befehler, den Terminen, die sie der Zahlung anberaumen, und der Sicherheit, die sie leisten f. Exekution des Versprechens od. Befehls. (l. c.) Zahlungsversprechen repräsentirt ungedeckten Credit (decouvert); der Ersatz des auf Credit erhaltnen Capitals hier nur – zukünftige Produktivität. Creditbefehl (Ordre) dagegen gedeckter Credit; entsteht mit u. begleitet die Productivität, as far as wiedergespiegelt in den Mitteln u. Kräften privater Personen. Wenn ihre fliessende Produktion  #e* fliessende Produktion°] Bei Kaufman, S. 270: #R+тekuщaэ predprîimчivosть#R-; gegenwärtige, laufende Unternehmungslust
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bereits verkörpert in Werthresultaten, die aber noch nicht in ihrer eignen Hand, weil sie selbe ohne Equivalent in fremde Hand gegeben, dann geben die Zahlungsordres Möglichkeit sofort die Kaufkraft der Equivalente, vor deren Empfang, auszunutzen; nur ein Gläubiger  Zusatz von Marx.
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(!)
kann an seine Schuldner  Zusatz von Marx.
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(!)
solche Befehle ausstellen; durch Ausstellung v. Zahlungsordres verfügen sie über bereits vorhandne Resultate ihres Geschäfts. (269, 70) ⦗Vertrauen hier nur so weit nöthig, als geglaubt wird dass der Zahlungsbefehl auf solch vorhergegangnem Geschäft hin ausgestellt wird.⦘

Mittelstufe zwischen Zahlungs-Versprechen u. Befehl – sind Zahlungsversprechen, gesichert durch Bürgschaft od. dingliches Pfand, i. e. bereits vorhandne Werthe. (270) Solche Werthe werden hierdurch in gewissem Umfang mobilisirt. (l. c.)

Wer reguläre »Zahlungsordre« ausstellt, zeigt, dass er Mittel zur Löschung seiner Obligation besitzt, schon im Moment wo er sich des Credits bedient; dass er sich selben bedient, nicht um fremdes Kapital zu exploitiren, sondern sein eignes Kapital in der ihm vortheilhaftesten Weise u. es auf dem Weg des Credits zum Mittel macht, seine Obligation, ohne Zwischenkunft v. baarem Geld, zu tilgen. (273, 74) Aber alle diese Kreditformen möglich, ohne dass ihr substantieller Gehalt existirt, Accommodationswechsel etc (274)

Banken fungiren als allgemeine Kassen u. Kassirer der Volkswirthschaft; vereinigen so viel Obligationen\Schulddokumente u. freie GeldKapitalien in ihrer Hand; dadurch Auslöschung der Obligationen mit Dazwischenkunft v. möglichst wenig Baarem; u. zweitens die so freigesetzten Geldkapitalien (durch die gegenseitige Löschung der Schulddocumente) werden wieder an Producenten v. selben Banken verpumpt u. so neue Massen v. Obligationen od. Schulddokumenten erzeugt. (277–78) Durch das Verpumpen machen die Banken manchem Producenten erst möglich »sich zu verschulden«, denn es genügt nicht guter Wille einen »Schuldschein« auszustellen. (279)  Bemerkung von Marx.
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(so wenig wie guter Wille, ein Geschäft ohne Baares zu beginnen.)
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36

Auf den untersten Entwicklungsstufen stützt sich Collectivunternehmung auf Regierung: Privilegirte Compagnie od. auch directes Regierungsinstitut, Regierungsbank etc  Bemerkung von Marx.
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(p. 282 wie aber auch Regierungsfabriken, Monopole etc. (282)

Organisation des Marktes für freie   #e*freie°] Bei Kaufman, S. 284: #R+сsudnyxъ#R-; Leih-, beleihbaren
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Kapitalien hat denselben Sinn wie die Organisation v. Markt f. alle andern Waaren. Kapitalien od. Werthe – vor allem Vereinigung v. Käufern u. Verkäufern, gruppirt um bestimmtes Centrum od. Centren . Für diese Centralisation ist nicht Einzigkeit des Centrums – Concentration – nöthig. Einheit kann da sein ohne Centralinstitution; bester Beweis davon Kornhandel, der meist vor allen andern Unternehmungszweigen sich organisirt; viele Märkte, aber eng unter einander verbunden. (284)

Wo Credit noch wenig entwickelt, ein einziges Credit (Regierungs) Institut; dies nicht central, weil hier nur Centrum existirt, ohne entsprechende selbstständige Peripheriepunkte. Damit nicht Credit centralisirt, sondern die Creditorgane. Credit selbst braucht keine künstliche Centralisation. Gleichmässig, bei Decentralisation u. bei Centralisation seiner Organe, etablirt sich um gewisse Punkte, wobei bedingt durch räumliche u. zeitliche Umstände, die bedingen Nachfrage u. Zufuhr v. Leihkapital. Ob eine Bank mit Netz v. Abtheilungen (Provincial etc Departments) od. viele selbstständige Banken, die ein gemeinsames Netz bilden, alles eins. Hier nur Unterschied in der Initiative der Gründung dieser verschiednen Organe. Die wirkliche Einheit unter denselben hängt ab vom Charakter der Umschläge, mit deren Betrieb sie sich beschäftigen. Einheit zwischen selbstständigen Banken daher ebenso leicht oft zu etabliren, wie sie andrerseits oft schwierig zu erhalten zwischen Abtheilungen\Zweigen einer u. derselben Bank, functionirend an getrennten Orten, isolirten, nicht verbunden mit andern Orten durch breites Netz gemeinsamer Interessen. (285, 286)

Bildet das Land ein verschlungnes Ganze ökonomisch sich durchkreuzender u. zusammenhängender Interessen, so bilden die verschiednen Creditorgane nothwendig ein federales Ganze. (286)

Bankunternehmung auf grossem Fuss, gegründet auf Privilegien, od. bekleidet mit Regierungscharakter, repräsentiren nur künstliche Anwendung des Princips der grossen Industrie aufs Bankgeschäft. So lang der Credit nicht hinlänglich entwickelt, um ohne fremde Mitwirkung solche grosse Institute zu schaffen, die sich aus eigner Kraft erhalten könnten, sind jene Kunstinstitute nützlich, aber ihr Nutzen f. Volkswirthschaft dauert grade nur so lang als die unterentwickelten Zustände, die sie hervorrufen. Sie haben nur vorübergehenden Nutzen. Dass sie daher nur f. gewisse Termine privilegirt, müsste den Sinn haben,  Bemerkung von Marx.
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(nicht, wie in fact, dass die Regierung bei Erneurung der Privilegien Geschäftche machen will)
dass sie beseitigt werden, sobald der Credit ihrer nicht mehr bedarf. (287)

Grosse od. kleine Banken. Kleine stets nöthig f. Örtlichkeiten ohne grosse Unternehmungen; gleichgültig ob die »kleine« Bank selbsständig od. Zweigbank einer grösseren Zentralbank. Sobald freies Kapital eines Orts Gelegenheit zur Placirung auch in andern Orten sucht (u. lebhafte Geschäftsverbindung zwischen den verschiednen Orten giebt ersten Anstoss dazu), fangen in den commerciell industriellen Centren des Landes, worin die grössten Unternehmungen concentrirt, wo die grösste Nachfrage nach Leihkapital – sich zu sammeln an freie Mittel aus verschiednen Orten, damit sie entweder dort in den Centren selbst placement |37 finden, od. von dort an andre Orte gesandt werden, deren eigne freie Mittel zur gegebnen Zeit nicht die ganze dortige Nachfrage decken. In den Haupt commerciell industriellen Centren fangen dann an sich zu bilden grössere Institute, sich erhebend über die andern, theils weil sie an Ort u. Stelle vergleichsweis grössere Quellen v. Cirkulationsmitteln finden, theils weil ihnen diese Mittel aus andern Oertlichkeiten zuzuströmen beginnen. Kann solch Band stattfinden über die Grenzen grosser Theile eines Landes hinaus (wie Verhältniss der schottischen Banken zu den Londoner)[.] Ebenso Bewegung ⦗je nach Zinshöhe etc⦘ v. einem Land ⦗Banken eines Landes etc⦘ in anderes. Die Bildung kleiner u. grosser Bankinstitute natürliche Folge, einerseits der Nothwendigkeit verschiednen Systems der Organe, angepasst zu den Quellen der freien Ersparnisse, die den Banken Cirkulationskapitalien liefern, andrerseits der Nothwendigkeit der Vereinigung der Geldmittel, als Bedingung ihrer grössten Produktivität u. Rentabilität. Sie bilden daher überall Glieder eines sich von selbst bildenden Systems von Bank. (287–89)

 Bemerkung von Marx zur eigenen Orientierung. Den Abschluss des vierten Kapitels sowie das fünfte Kapitel exzerpierte er auf S. 1–7 des vorliegenden Hefts..
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Fortsetzung v. 289340 v. S. 1) dieses Hefts bis Seite 7 inclus .⦘

VI Kapitel. Mittel der Benutzung der Quellen der ссудныхъ средствъ

Ursprünglich erscheint Bankgeschäft als Nebenbeschäftigung verbunden mit andrem Hauptgeschäft. (341) Keine Bankoperation, die nicht lang vorher, wenigstens im Keim – als Kreditoperation – existirt hätte vor der Bildung v. Bankinstituten. (l. c.) Die Creditoperationen gehn vor, bevor specielles Organ geschaffen, das nichts andres ausführt; so lang werden sie durch Organe ausgeführt, die andern Zwecken dienen. (342) Diese Operationen ausgearbeitet, im Mass wie sich ihr Wirkungsfeld erweitert; eigentliches Bankgeschäft findet also nach Inhalt und Form alles vorbereitet, bevor es selbstständig erscheint. (342)

Die Quellen der Leihkapitalien etc muss man unterscheiden v. den Hilfsmitteln, denen sich die Banken bedienen, um sie zu fischen – Hypotheken, Depositscheine, Chequebücher, Bankaccepte od. Banktrassiren v. Wechseln, Ueberschreibungen in Bankbüchern u. Bankbillets. Bank findet alle diese Mittel u. ihre Varietäten vor. Für die Banken sind diese die Quellen der Leihkapitalien unzertrennlich verbunden mit den Methoden, den Hilfsmitteln sie zu fischen; sind daher fähig beide zu verwechseln. Aber keine dieser verschiednen Sorten v. Hilfsmitteln sind wirklich Quellen der leihbaren Kapitalien. Die Verschiedenheit der Formen dieser Hilfsmittel daher auch nur v. sekundärer Wichtigkeit. (342, 343)

Alle Bankoperationen gruppiren sich d’abord in 2 Klassen – 1) Zahlungsordres; diese beruhn auf Mitteln, denen ihre Besitzer schon gewisse Bestimmung gegeben haben: bedienen sich der Mitwirkung der Banken zur bessern Erreichung ihrer Zwecke – Kommissionsklasse der Bankoperationen; historisch die ersten; der Leihcharakter der Kapitalien tritt hier nicht rein hervor; Endziel: Gelder zu empfangen an andrem Ort; diese Gelder haben an sich selbst nicht Charakter v. Leihkapital, obgleich auf sie empfangen trassirter Wechsel, d. h. Credit Dokument. (343) 2) Zahlungsversprechen; hier tritt sofort in Vordergrund Leihcharakter der Capitalien. Diese Klasse zerfällt in 2 Branchen: a) die Operationen dienen zur Sammlung v. Leihkapitalien u. gruppiren sich um die Hilfsmittel, Methoden (in fact die Werkzeuge) die die Banken hierzu anwenden. b) Produktive Placirung der Leihkapitalien, gruppiren sich um die Methoden, besondern Hilfsmittel, wodurch die Banken jede Art ihrer Leihkapitalien der ihnen entsprechenden Arten v. Unternehmung anpassen. ([343,] 344) Beides u. speciell b) unterscheidet sich nicht v. den Methoden der Privatpersonen. (l. c. 344)

Auf der niedrigsten Entwicklungsstufe Leihoperation – welches immer ihr Zweck – auf selbe Art ausgeführt; später differenziren sich die Hilfsmittel, die äusseren Formen der Operation je nach dem Zweck, für HandelsanleihenWechsel (dem dann auch besondres Wechselrecht juristische Specialität giebt etc.) (344, 45.)

Die Emissionsmethoden v. den Banken entwickelt; Emission umfasst sehr verschiednes; z. B. Actien emittiren, heisst Kapitalisten-Unternehmer, also in case of need, Schuldner suchen; Obligationen emittiren, heisst Kapitalisten suchen, die die Rolle der Gläubiger spielen wollen. (345)

Im weitesten Sinn: EmissionsoperationAusgabe irgendeines Schuldscheins, wodurch Kapital auf Credit gefischt wird. (346)

Jede Kreditoperation od. jede zufällige Benutzung des Credits umfasst 3 Elemente: 1) Bewegung v. Kapital (irgend eines Werthes) v. Creditor an Schuldner; 2) äussere u. innere Grundlagen, die den Creditor zur zu dieser Veräusserung bewegen, u. die |38 seine Assekuranzfonds so zu sagen bilden; 3) Uebergabe od. Ausgabe von Kreditzeichen (Schuldschein) durch den Schuldner . (347)

Letztere Operation – Emissionsoperation; umfasst also: jede Ausgabe v. Schuld(Credit)Zeichen, mit Hilfe dessen ein Werth in die Bewegung gesetzt, die ihn aus Hand des Besitzers in die des Pumpers führt. (347) Lehre über Emissionsoperation umfasst also die Gesammtheit der Methoden (Kniffe u. Hilfsmittel) wodurch die Banken die Quellen der Umlaufsmittel aussaugen. (349)

Die Quellen der Leihkapitalien u. die Hilfsmittel ihrer Exploitation, sind natürlich verschiedne Dinge. (350)

Je nach der Verschiedenheit der Methoden (Hilfsmittel) dieser Quellenexploitation, verfielfältigen sich die besondern Operationen der Ausgabe von Schuldzeichen. Der verschiednen Natur der Leihkapitalien entsprechen verschiedne Arten Emissionsoperationen. (l. c.)

⦗Die russischen Banken blos Depositbanken; dürfen keine ⦗except die privilegirte [Bank]⦘ Noten ausgeben. p. 351 sq. In Russland gabs keine grossen Privatbanker; ihr Werk (im   #e* Westen°] Bei Kaufman, S. 354: #R+зapadnoj Evropy#R-; Westeuropa
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Westen) musste hier de prime abord durch Actienbanken verrichtet werden; die westlichen Privatbanker wirkten auf Herabsetzung des Zinsfusses; machten die commerciell industrielle Produktion unabhängig vom Wucherer; legten das Fundament zum Geldmarkt; sammelten zuerst Geld f. Handel u. Industrie; durch ihre Concurrenz unter einander erniedrigten sie den Zinsfuss. Dasselbe Geschäft haben in Russland de prime abord die Actienbanken zu verrichten. (353, 54) Die Geldkapitalien, die absolut als müssige Schätze verborgnes Leben führen, agiren in keiner Weise auf Höhe des Escompte; die Zinshöhe des Leihkapitals hängt daher nicht v. der allgemeinen Masse der Metallvorräthe in einem Land ab, sondern v. der Masse derselbe derselben die in Aktion treten u. diesen Theil, den thätigen, können die Banken bedeutend vergrössern, obgleich nach wie vor die Gesammtmasse der Metallschätze unverändert bleibt, u. obschon nach wie vor nur Metallgeld circulire. (355) Conkurrenz der Banken einerseits trägt bei zur Erniedrigung des Zinsfusses; andrerseits der Beschleunigung des Umlaufs durch die Bankmittel, welches immer deren besondre Art sei. (l. c.) Hat eine (Deposit)Bank Credit. Traut man ihren Wechseln, cheques, auf sie trassirten Ordres, überhaupt den auf sie ausgestellten Zahlungsbefehlen, so sammeln sie so grossen Kreis Personen um sich, dass es ihnen möglich zu zahlen Schulden beim Kauf v. Fonds, od. Waaren, od. zur Zahlung v. Diensten. Von den englischen Actionär(Depositen)Banken nehmen die Kunden nicht baares Geld weg, sondern begnügen sich mit Eröffnung laufender Rechnung. Cheques, Ordres, Accepte u. Eröffnung laufender Credite bieten ihnen mehr als Surrogat für Notenausgabe. (357) Einer Bank Emission nicht abgeschlossen dadurch dass sie ausgeschlossen v. Notenausgabe, als welches nur eine besondre Emissionsform ist. Die Emissionsoperation selbst liegt in der Möglichkeit f. Bank sich zu verpflichten\schulden nicht nur gegen die, die baare Deposite bei ihr hinterlegen, sondern auch gegen die, die auf andre Weise bereit ihr Credit zu geben. Nehme ich in Zahlung v. Schuld für verkaufte Waare Bankaccept an, so vollzieht die Bank mir gegenüber eben so gut Emissionsoperation, als wenn ich eine v. ihr ausgestellte Banknote annähme; ebenso wenn ich cheque auf sie annehme. Vermittelst der Emissionsoperation der Bank empfängt ihr Client-Gläubiger Mittel zu kaufen u. zu zahlen  Bemerkung von Marx. Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), in dem er auf S. 358 eine Randanstreichung „+“ anfertigte.
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(der Esel gezwungen diesen „Unterschied“, des Kauf- u. Zahlungsmittels (sieh 358 +) den er läugnet, beständig selbst zu machen)
ohne Baares. Womit zahlt er? Mit dem Credit der Bank. (357–58)⦘

Zwei Formen der Emissionsoperation:

  • 1) Empfang v. Depositen mit Ausgabe v. Schulddokumenten, die ihn bescheinigen;
  • 2) Ausgabe terminloser, zinsloser Schuldzeichen auf Vorzeiger, dem sie on demand baar zahlbar. (360) Schon dieser Unterschied nicht durchgreifend, da der cheque der Depositenbank dito terminlos, zinslos, zahlbar an Vorzeiger on demand. (l. c.)

I) Depositenbank:

Leihoperation, wodurch die Bank freie (relativ od. absolute) Geldmittel sammelt, concentrirt in ihrer Kasse. Die Deposite selbst verschiedner Art u. damit differencirt sich die Art u. Weise wie die Bank sie v. den Besitzern freier Mittel leiht. ([343,] 361) |

39

 Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Ewige (od. sehr lange) Deposite. D’abord wo der Besitzer ewig ist, u. dieselbe Eigenschaft seinem Kapital verleiht. Z. B. Städtisches Capital. (361) Corporativbesitzer; so Regierungsobligation, Eisenbahnobligation, Bodenhypotheken; diese Deposite, entsprechend ganz freien Kapitalien, ihrer äussern Natur ähnlich der Obligation, heissen ewige. (362) Empfangen v. den Banken f. alle Zeit, so lang sie existiren; sie gleichen dem Bankkapital selbst, welches nur dann unter den BankActionären vertheilt wird, wenn die Bank eingeht. (362)

Aber auch künstliche ewige Deposite, nämlich solche erhalten v. Privatpersonen. (362) In jedem Fall repäsentirt ewiges Deposit so zu sagen Kauf ewiger Einnahme von gewissem Kapital. (l. c.) Hört Einkommen auf, so muss Kapital dem Besitzer returnirt werden. ([363,] 364) Da die Banken sehr hohe Zinsen f. ewige Deposite zahlen, so nicht sehr lockend f. Banken. Bindet ihr die Hände. Sie kann mit Bezug darauf ihre Operationen nicht contrahiren, wenn’s erwünscht. Muss in schlechten wie in guten Perioden selben Zins dafür zahlen. (l. c.)  Bemerkung von Marx.
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(i. e. f. Geld, das nichts einbringt, z. B. in flauen Zeiten)

 Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Deposite auf Termine, längere od. kürzere. Sind aber grösstentheils kurz. Die Rechnungsführung f. die verschiednen Summen, die in die Bank so aus- u. eingehn mit Ausgaben (f. die Bank) verbunden; sie nehmen daher nur d’abord solche Summen, deren Benutzung diese Ausgaben deckt u. ihnen zugleich Gewinn einbringt; sie beginnen daher mit Personen u. Summen, die schon gewisse Stufe des Wohlstands repräsentiren. Aber durch Gratisleistung der Buchführung etc können sich, by u. by, Banken die Mittel schaffen die kleinsten Summen – die zusammen grosse bilden – zu fischen. Hence s. g. Sparkassen. Controleur der Geldersparungen in den Vereinigten Staaten im Bericht 1872 bezeichnet Sparkassen als formidable competitor der Banken in ihren Operationen auf Deposit. So in den Sparkassen v. Neuengland Ende 1871 eingelegt 312,333,479 Dollar , aber in den Banken dieser Staatengruppe 3 mal weniger. (365, 66)

Durch die Depositenbank hemmen die Sparnisse nicht den Fluss der Geschäfte. Ohne sie würden die Ersparnisse die Summe der Umlaufsmittel pro tanto vermindern. Die Banken, auf diese Weise, vervollkommnen den Gang selbst der Bildung v. Kapitalien bei den Privatpersonen, zum Besten dieser Leute u. der industriellen commerciellen Welt. (367)

Neben diesen »Ersparnissen« andre Quelle für terminweise Deposite die Summen solcher Privatpersonen, die selbst keine produktive Geschäftcher mache u. bereit sie leihweise wegzugeben. Der Termin spielt hier Rolle der Controlle, welche der Depositäre-Gläubiger über die Bank-(Schuldner)  #e* die Bank-(Schuldner)°] Bei Kaufman, S. 367: #R+сvoumъ dolhnikomъ-bankomъ#R-; ihre Schuldner-Bank
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führen. (367)

Einerseits muss Kapital beständig aus minder in mehr vortheilhafte Anlage übergehn können; also beweglich sein; Andrerseits unterstellt beständige Beweglichkeit der ökonomischen Kräfte u. Mittel ununterbrochne Thätigkeit der Umlaufsmittel, od. des Geldes in der Funktion, wodurch die Bewegung erzeugt wird. (368)

Nur verleihbare (ihren Eigenthümern nicht unmittelbar für’s Geschäft etc selbst nöthige) Kapitalien od. Leihmittel sind umsetzbar durch Banken. Aber die Leihmittel erscheinen heutzutag weniger u. weniger in der Form terminweis-freier Mittel. (l. c.) Keiner will für bestimmten Zeittermin seine eignen Mittel immobilisiren u. paralysiren. (l. c.) Jeder denkt, heut od. Morgen kann Gelegenheit für geschäftliches Profitche sich finde etc (369)

Das freie Leihkapital erscheint nicht immer  Zusatz von Marx.
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(!)
in Form v. Geldvorräthen … heut verkürzen sich die Perioden zwischen gegebner Dimension u. Erweiterung (neuer Periode) eines Geschäfts so rasch, dass der grösste Theil der neuen Ersparungen direkt u. unvermittelt erscheint im in Form bestimmter Werthe: Rohstoff, Maschine, Antheil an Kollectivunternehmungen. So das freie Kapital in some sense schon placirt. Aber es bleibt Leihkapital, d. h. solches dessen Rentabilität u. Produktivität nur möglich bei ihrem Absatz auf Credit. Der Besitzer v. Ersparnissen in solcher nichtgeldlicher Form braucht Käufer, d. h. somebody dem er sein Kapital anvertrauen kann. Findet er selbst nicht Käufer, dann ihm nützlich, dass die Bank ihm solche liefert, od. ihn dabei |40 unterstützt, od. seine Obligationen durch ihre ersetzt, od. ihn mit Mitteln ausstattet. (369, 70)

 Ordnungsziffer von Marx.
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3)
Terminlose Deposite. Die grösste Masse an Geldmitteln, die v. ihren Eigenthümern selbst produktiv verausgabt werden. Diese in den Banken gesammelt sub specie terminloser Deposite. (On demand auszahlbarer) (370, 71)

Damit die Bank diese, wie alle andern Quellen v. Leihkapital, in Bewegung setze, muss sie vervollkommnen den Cirkulationsmechanismus, soweit er aus baribus besteht, sei es dass sie vermehrt die Masse seiner nützlichen Thätigkeit, sei es, dass sie erspart Theil der Kraft, wodurch die frühere Menge seiner nützlichen Thätigkeit ins Werk gesetzt wurde. Diese Kraftersparniss liefert die neue Quelle terminloser Deposite für die Bank vor . (371) Ferner: Da nicht Coincidenz der Momente des Anfangs u. Endes für alle Unternehmungen der Volkswirthschaft,  zeigen
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zeichen
sich diese Unternehmungen in verschiednen Momenten fähig als Kreditoren aufzutreten, während sie wieder in andern Momenten Schuldner sein müssen. Nicht zu denselben Momenten haben alle Unternehmer auf einen Schlag Zahlungen zu empfangen od. zu machen. Nicht allen Unternehmen nöthig unmittelbar nachdem sie Zahlungen empfangen, Ausgaben zu machen od. sie zu leisten. Und hier erscheint f. die Banken bereits eine neue Quelle terminloser Mittel. Da die Volkswirthschaft ein Netz v. Unternehmungen darstellt, zerstreut u. vereinigt nicht nur in Raum, sondern auch in Zeit, entsteht die Möglichkeit dass sie Verhältnisse wechselseitiger Verschuldung eingehn, auch vertheilt über verschiedne Zeitmomente. Kapitalien in der Form v. Werthen u. bevorstehende Zahlungen – sind der Gegenstand dieser wechselseitigen Verschuldung. Und die Banken streben danach das Centrum derselben zu bilden. Um sie vereinigen sich die, die heute Creditoren, Morgen Schuldner, u. die heute Schuldner, Morgen Creditoren. Dank ihrer Stellung als Centra der Schuldberechnungen, können die Banken beträchtliche Massen derselben auslöschen durch Wechselseitigkeit (Compensation) ohne alle Vermittlung v. Geld; Käufe auf Credit durch Verkäufe auf Credit u. nur zur Bilanzausgleichung zwischen denselben Geld nöthig. (371, 372) Die auf Kredit erhaltnen Kapitalien reproduciren u. erneuern sich in den Händen der Unternehmer u. löschen so die Schulden aus, auf deren Weg sie erhalten wurden. Enormer Theil der Vermögensbeziehungen der Privatpersonen, Unternehmungen u. Wirthschaften unter einander gegründet u. gelöst nur vermittelst der Umlaufsmittel. Und keine Nothwendigkeit zu flüchten zu Geldern, als Repräsentanten müssigen Kapitals, um diese Beziehungen zu beendigen. Zum Minimum reducirt die Nothwendigkeit bei sich zu halten müssige Vorräthe, d. h. unproduktive Mittel. (372) Zwei sich ergänzende Seiten des Bankwesens: Concentration um die Banken aller dem Creditabsatz unterliegenden od. unterliegen könnender Gelder u. Werthe, und Schöpfung eines besondern Circulationsmechanismus, um der ganzen habbaren Geld- u. Werthmasse grösste Geschwindigkeit der Bewegung, grösste Beweglichkeit aufzudrücken. (l. c.)

Vermittelst der terminlosen Deposite ziehen die Banken die Mittel an sich nicht immer erst nachdem ihr Leihcharakter bereits klar ausgeprägt; jene sind vielmehr Mittel, besonders wichtig zur Erscheinung selbst des Leihcharacters der angezognen Kapitalien. (373);   #e*:°] Bei Kaufman, S. 373: #R+Takimъ obrazomъ#R-; Auf diese Weise
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nicht nur passives Mittel voll auszunutzen bereits ganz fertige Resultate, sondern in gewissem Grad bereiten sie selbst die Resultate vor, um deren Exploitation möglich zu machen. (373, 374)|

41

⦗Umstände des ökonomischen Lebens, unabhängig v. den Banken, können verstärken den Umfang der freien Ersparnisse für terminweise Deposits; entweder starker Anwachs der Produktionskraft od. aber Bedrängnisse, die die Ersparungen hindern produktiv zur Zeit angewandt zu werden u. die Ersparnisse so zu sagen nöthigen in grossem Umfang aufzuschwellen. In beiden Fällen haben die Banken in den Ersparnissen bedeutende Quelle v. Umlaufsmitteln. Beispiele erster Art England, Deutschland, Frankreich, U. St.; 2ter Art ganz besondersRussland. Hier Geld in beträchtlichem Umfang war blosser Schatz. Dem schon etwas abgeholfen durch die alten Regierungs-Credit-Institute nach der Creditreform v. 1816; namentlich aber floss grösste Masse davon in Banken nach der Creditreform v. 1860, zur Zeit gleichzeitig ganz neuer ökonomischer Bedingungen in Russland. p. [374,] 375.⦘

Weit grössere Bedeutung als die terminweisen Deposite u. die durch sie repräsentirten neuen Ersparnisse haben für die Banken die terminlosen Deposite, mit ihren Unterabtheilungen. (375)

Damit das Geld stets thätig – u. die terminlosen Deposite stellen vorzugsweis Geld vor, das activ in Unternehmungen angewandt, trotzdem aber nothwendig Momente des Brachliegens hat – nöthig Umbildung des ganzen Zahlungswesens u. dies vollbracht durch die Banken; einmal, weil sie als Centren wissen wer in gegebner Zeit sein Geld nicht beschäftigen kann u. wer ihnen Beschäftigung geben kann; zweitens, weil überhaupt, je weiter das Feld, worauf sich ihre Wirkung erstreckt, desto vollkommner kann jede Kasse, d. h. jeder Vorrath v. Baarem, der erhalten für Zahlungen, seinen Beruf erfüllen. Desto weiter dies Feld, desto gesicherte gesicherter f. die Kasse die Möglichkeit nicht müssig zu bleiben, sondern nützliche Anwendung zu finden, Profitche, Einkommen zu bringen. In Folge des Strebens jeder Kasse möglichst centrale Position einzunehmen u. dazu auf möglichst weitem Gebiet, müssen alle Cassen streben in jedem ihnen nächsten Gebiet sich einander zu nähern u. sich zu vereinigen. Diese Vereinigung der Kassen, angehörig den verschiednen Wirthschaften u. Unternehmungen, bildet das Geschäft der Banken. (376–77)

Mit wenigen Ausnahmen bezeugt das terminlose Deposit durch seine Terminlosigkeit selbst, dass es Theil irgend eines Kassenvorraths ⦗eines thätig in Umschlag befindlichen productiven od. commerciellen Capitals⦘ bildet. (377)

Durch die Centralisation terminloser Deposits vereinen die Banken die Kassenvorräthe der einzelnen Personen (Unternehmer) u. bilden aus dem Zahlungsumlauf ein organisirtes Ganze. (377, 378)

Die terminlosen Leihkapitalien, so lange sie sich in den Händen ihrer Besitzer befinden, spielen Rolle v. industriellen (u. commerciellen) Kapitalien u. erscheinen f. ihre Besitzer selbst nicht als loanable Capitals. Die Banken, sobald sie ihnen als terminlose Deposits zufliessen, watch the moments, when the activity of those moneys in the hands of their possessors become interrupted, and the times – periods – when they are again called into activity. Zu diesem Behuf eröffnen sie den Personen, die sie deponiren, laufende Rechnung. (current account) Diese Kapitalien in beständiger Bewegung, wachsen mit jedem neuen Deposit, vermindern sich mit jeder Ziehung der Deponenten. Chequebücher ihm eingehändigt; ist Schulddocument der Bank (Zahlungordres der Deponenten auf die Bank – ist jeder cheque) ([378,] 379)

Die Deposite auf laufende Rechnung haben im strengsten Sinn v. seiner Form den Charakter activer Kassenvorräthe. Ihre Terminlosigkeit so wenig als möglich beschränkt. Die Besitzer verfügen über sie nach Mass ihres Bedürfnisses. Sie dienen so ununterbrochen bald als Unternehmercapital, bald als Leihkapital. Der Zahlungsbefehl – Seitens des Eigners der deponirten Gelder, geschieht durch cheque; das Einlaufen der cheques zeigt in welchem Mass er der Gelder bedarf zur eignen Unternehmung.|

42

Andrerseits: Die Creditzeichen (Wechsel etc), welche die Bank erhält v. den Personen, die ihre Schuldner sind f. Gelder die ihnen geborgt aus den laufenden Rechnungen, zeigen in welchem Mass die Cooperation der Bank nöthig um die Gelder ununterbrochen rentabel zu machen. Die Cheques der Depositäre u. die Creditzeichen der Schuldner der Bank stellen zusammen den Apparat vor, der durch die Banken in Bewegung gesetzt wird, um die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes aufs Maximum zu steigern. (379)

Die Geldvorräthe, welche die Rolle v. Kassenreserven spielen, unterstellt der Credit als seine Grundbedingung. (380)

Der Cheque repräsentirt de premier abord die Schuld der Bank, aber zugleich eine Schuldverpflichtung der Person, die ihn zur Zahlung benutzt u. zwar einer Person, die schon vorbereitet vor der Zahlungserfüllung zu ihrer Leistung. Er drückt durchaus gedeckten Credit aus; macht andrerseits baare Auszahlung unnöthig. Sobald einmal Cheque eingewurzelt als Zahlungsmittel, entspringt für die Orte, wo Metallgeld circulirt, die Bequemlichkeit, dass alle Anstrengungen u. Ausgaben, unzertrennlich v. Ortsbewegung des Geldes, überflüssig werden.  Bemerkung von Marx.
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⦗Cum grano salis!⦘
Das Geld verliert seine »Schwere«. Und dies um so wichtiger, je grösser der Umfang der Zahlungen v. einer Person an die andre wird. Bedeutendes Dechet vermieden; Millionen zu Ortswechseln, dazu gehört Zeit u. Kraftausgabe. Durch Cheque wird alle Nothwendigkeit für Abzählung, Zusammenzählung etc vermieden.  Bemerkung von Marx.
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i. e. desto mehr auf der Bank gezählt, gewogen etc Transposition; der absolute Umfang dieser Operationen nimmt ab; andrerseits werden sie auf grossem Massstab ausgeführt v. „Specialisten“ wie Herr K. sagt, – Transposition, wobei immer an Zeit u. Kräften gespart wird.⦘
Cheque = Wechsel jedes appoint  Zusatz von Marx.
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⦗Nominalgrösse⦘
je nach Bedürfniss, fähiges Cirkulationsmittel; in der Praxis hat er daher die Bequemlichkeit sich jedem einzelnen Fall anzupassen. Er repräsentirt heut zu Tag die gewaltigsten Summen, die auf einmal zu zahlen. (382, 382 383)

Aber des Cheques grösstes Verdienst – zusammen mit den laufenden Rechnungen, die sein Dasein begleiten – dass durch ihn der Bank möglich wird Material an sich zu ziehn, das ohne ihn durchaus unfähig wäre Leihkapital zu bilden. (383)

Das Wesentliche, dass auf Cheques v. der Bank Gelder gefordert werden, dass die Präsentation v. Cheque gleichkräftig mit Forderung baarer Zahlung u. Verminderung der ganzen Summe der Deposits, die auf laufende Rechnung hinterlegt. (385, 386)

Aber suppose: Der Depositär A zahlt seinem Gläubiger B mit cheque, der auch Depositär in derselben Bank. Bank schreibt in ihren Büchern pro tanto ab von A u. pro tanto zu der Rechnung v. B. Das Deposit v. A vermindert, das v. B pro tanto vermehrt. Wenn das Geld v. B wirklich herausgenommen, so wird die Schuld gelöscht durch Geld, das als »Cirkulationsmittel«  Zusatz von Marx.
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(!)
wirkt u. aufhört als müssiges Kapital zu functioniren, wie es that im Zustand v. Deposit. Wird durch cheque aber blose Uebertragung von selber Bank eines Postens v. A auf B bewirkt, so die Gesammtsumme der in der Bank befindlichen Deposite nicht dadurch vermindert. Ferner: Da die Obligation des A ohne Geld ausgelöscht wird, so hat letzteres bei dieser Operation nichts zu thun u. kann neues Leihkapital repräsentiren. (386, 387) Da die Summe der Bankeinlagen ohne dies System vermindert würde durch baare Auszahlung, constituirt die Abwesenheit dieser Verminderung entsprechende Vermehrung v. Deposits, hence von |43 verleihbarem Kapital. (387) A trug Anfang des Monats 100 000 Rubles ein, u. muss selbigte nach Woche dem B zahlen; B hat laufende Rechnung in selber Bank; hat derselbe B dann wieder dem A 100 000 zu zahlen, so die ganzen 100 000 freies Kapital f. die Bank. Dies vermittest vermittelst der Kompensation in Vereinigung mit Abtretung der Obligationen. A überliess der Bank die Obligation, worauf sie Schuldner, B die Obligation worauf sie Creditor. Und so im Besitz der beiden Obligationen, in deren einer sie Schuldner, Creditor in der andern, kann die Bank die eine durch die andre auslöschen. (387, 388) A giebt seine Gelder der Bank u. wird dadurch Creditor der Bank etc[.] Bank löscht durch Uebertrag an B (dem A das Geld schuldet) ihre Schuld gegen A aus, aber sie wird um denselben Betrag dem B mehr schuldig. (388)

Damit die Wechselseitigkeit der Zahlungen Bedeutung eines Mittels gewinne, Geldcapital freizusetzen, nöthig dass die Auslöschung Auslöschungen der Obligationen stattfinden, nicht zwischen Bank u. einem ihrer Clienten, sondern zwischen diesen Clienten selbst. (388, 389) Dazu müssen der Bank zugänglich sein Obligationen, die ihre Clienten gegeneinander haben. Nur dann nicht nur Obligationen gegeneinander ausgetauscht, i. e. durch einander ausgelöscht, sondern auch das Geld freigesetzt, welches sonst zur Auslöschung nöthig. Uebergiebt der Creditor von A – B im obigen Fall – wieder derselben Bank den Cheque von A – so dasselbe, als ob B ihm die durch den cheque repräsentirte Summe in Deposit gäbe. (389)

Cheque kann repräsentiren Verbindlichkeit gegen den Vorzeiger, d. h. darauf hin jeder Creditor, der ihn in gegebnem Moment besitzt. Daher absolute Leichtigkeit – ohne alle Formalität – seiner Uebertragung. Er kann so durch verschiedne Hände passiren. Wenn A, Depositär z. B. bei Birkbeck Bank[,] damit den G zahlt, G den D, D den E u. E Depositär bei derselben Bank u. selben ihr zurückbringt, so wird er auf seine laufende Rechnung geschrieben, d. h. genommen v. ihm als Deposit. G u. D waren nicht Depositäre der Bank, aber sie werden es temporär, funktioniren als solche, sobald der cheque in ihre Hand fällt u. so lange er darin bleibt; die Schuldverhältnisse zwischen A u. G, G u. D, D u. E ausgelöscht ohne Geld u. ausserdem dem entsprechend in the mean time entsprechende Geldsumme freigesetzt. Das nur, weil weder G, noch D, noch E das Geld, das der cheque repräsentirt aus der Bank herausnehmen, obgleich sie es thun könnten; aber v. der Bank nicht Zahlung verlangen heisst der Bank Credit geben; dasselbe als hätten sie das Geld der Bank in Deposit gegeben. Wenn die Kette der Depositärs  Bemerkung von Marx.
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⦗i. e. der Burschen, durch deren Hände der Cheque passirt⦘
beginnt u. endet mit solchen, die laufende Rechnung mit der Bank haben, dann durch die cheques kein Geld aus der Bank genommen; was übergeht aus einer Hand in die andre, ist nicht das wirkliche Deposit, sondern der im Schuldschein (dem Cheque) enthaltne Rechtstitel darauf, u. der ganze Witz endet mit Ueberschreibung im Bankbuch des Guthabens v. einem ihrer Depositäre auf den andern. (391)

Der Einsatz des A in Bank sei ursprünglich 100 000 Rubel; alle A, G, D, E sollen sich wechselseitig 100,000 R. schulden. A dem G 100 000 zu zahlen, G dem D, D dem E. Summe der unter ihnen schwebenden(?) Schuld also = 300 000 R; diese schliesslich gezahlt durch die 100 000, die A in der Bank liegen hat u. die auf Rechnung des E umschrieben werden. Da aber während dieser Zeit  Bemerkung von Marx.
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⦗Herr K. stellt sich diese Zeit viel zu lang vor, da cheques selten mehr als 1–2 Tage umlaufen⦘
die 100 000 R. müssig liegen, kann die Bank damit operiren; Herr K. lässt die v. ihr jezt verpumpten 100 000 R. Baares nun ebenfalls in demselben Zeitraum 3 × umschlagen, u. dann auf Basis derselbigen 100 000 R. für 600 000 R. Obligationen ausgelöscht. (391, 92)

 Bemerkung von Marx.
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Cheque in der That nichts, seinem Inhalt nach, als Kassenanweisung, wie die Depositbank ja nichts als ein Zusammen verschiedner Privatkassen⦘

Die Umschreibung des Deposits v. A auf B etc – so weit sie Depositäre bei derselben Bank – unterstellt Verhältnisse wechselseitiger Verschuldung, also v. Schulden die wechselseitig durch einander compensirt werden können; pro tanto wird das durch die checks repräsentirte Geldkapital in den Händen der Bank freigesetzt; sie kann damit möbeln. Uebrigens kann die völlige Gedecktheit des cheque credits – u. muss es sogar, soweit die Bank Geschäfte macht durch Verleihen, keine blosse Girobank in altem Styl ist [–] to a certain extent blosser Schein sein. Die Bank eröffnet einem Geschäftsmann Pump, sage für 100,000 R. In dem cashbook, das sein cheque book begleitet, figurirt er als Guthaber v. 100,000 R. Er zieht darauf cheques, à fur et mesure, dass er Baares braucht od. Geschäftschulden zahlt. Die cheques können also ebensowohl wie Banknoten blosse Zahlungsversprechen (on demand zahlbar) der Bank repräsentiren, als blose Kassenanweisungen der Depositäre auf ihr in der Bank niedergelegtes Baares.⦘

Bisher unterstellt, dass die Leute, die wechselseitige Schuldverhältnisse gegen einander eingehn, sie löschen durch laufende Rechnung u. sie begleitende cheques bei einer u. derselben Bank. Nun unterstellt dass sie Depositäre in verschiednen Banken |44 sind. (p. 329 392 )

Je entwickelter die Creditverhältnisse in einem Land, desto mehr hat jeder seinen Banker od. seine Bank, dem er alles Baare u. Schuldscheine übergiebt, wie auch Schulddokumente zur Aufbewahrung. Jede einigermassen beträchtliche Zahlung daher empfangen v. einer Bank u. empfangen v. andrer Bank. Die Banken haben also beständig einander zu zahlen u. v. einander Zahlung zu empfangen. Die Zahl dieser Banken an jedem Ort eine beschränkte. Bilden also eine Gesellschaft, die als Ganzes betrachtet jede einzelne Bank gleichzeitig zum Schuldner u. zum Gläubiger hat. Jede Bank steht allen andern gegenüber in der doppelten Eigenschaft als Gläubiger u. als Schuldner. Hence Compensation der wechselseitigen Forderungen auf grossem Massstab möglich; hence entsprechend Geld freigesetzt, in loanable Geldkapital verwandelt. (393, 394) Hence Clearinghouses. (394) Funktionirt täglich. Die Vorsteher des Hauses setzen fest zuerst welcher Theil der Forderungen unmittelbar eine Bank auf die andre hat, die daher auch unmittelbar durch einander gelöscht werden können. Z. B. Bank A hat cheques ⦗od. Wechsel etc⦘ zum Betrag v. 575 000 £ auf Bank B. Diese aber auf 550,000 auf Bank A. Bis auf 25,000£, die Bank B schuldig bleibt, können also durch einfache Austauschung der cheques zwischen beiden die wechselseitigen Guthaben cleared werden. Zweite Operation: A (der 25,000£ v. B zu erhalten) muss der Bank D 300 000 £ zahlen, u. B hat v. Bank E £ 450 000 zu empfangen. A übergiebt dazu der Bank D. seine Forderung f. 25 000 an Bank B. u. löscht pro tanto seine Schuld an dieselbe aus. B seinerseits löscht diese Forderung aus, indem er der Bank D Theil seines Guthabens an Bank E abtritt. In Folge dieser Uebertragungen haben die Banken A u. B aufs Minimum den Theil ihrer Obligationen reducirt der ⦗der Bilanz⦘ durch baares Geld gelöscht werden muss. (394, 95) Also erstens unmittelbare Compensation durch direkten Austausch der wechselseitigen Obligationen v. Seite A u. B.; dann secundo statt unmittelbaren wechselseitigen Austauschs der Forderungen der gegeneinander direct in Schuldner u. Gläubigerverhältniss at once stehenden Personen – allgemein Austausch der Gläubigertitel(rechte) gegen Schuldscheine, wobei dieser Austausch sich darstellt als eine Reihe wechselseitiger Abtretungen, wodurch schliesslich ganze Reihe Obligationen ohne Baares gelöscht wird. (395)

 Bemerkung von Marx.
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Herr K. endet langes redseliges nutzloses Gekohl über clearing house mit folgender Phrase:
»Aber wenn dies Institut zur Schuldentilgung mit Bezug auf Banken nur die Funktion ausübt, welche die Banken mit Bezug auf einzelne Personen verrichten, dann augenscheinlich, dass das clearing house selbst eine Bank ist.« (396)  Kommentar von Marx.
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⦗S’il vous plaît! Das clearing House als Ganzes betrachtet macht keine „Geschäftche“, keine „Profitche“. Seine Exekutirbeamte sind blos Bedienstete u. Besoldete der Bankhäuser, die sich das mechanische Geschäft der Abrechnung durch Confrontirung der wechselseitigen Schulden u. Forderungen vermittelst selber erleichtern. Das clearing house hat kein Kapital etc[.] Es ist keine Bank, sondern eine gemeinsame Maschine der verschiednen Banken, ein Apparat des Banksystems. Die Pfiffigkeit, die darin besteht, den bestimmten Charakter zu verwischen, ist Herrn K. sehr eigen; daher macht er so grosse Entdeckungen wie die, dass das Clearing House – eine Bank ist. Die wirkliche Bank z. B. der Londoner Bankers u. Banken ist – die Bank of England , wo sie selbst als Depositäre figuriren.

Schulddokument, dessen Termin abgelaufen ist  Bemerkung von Marx.
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⦗u. bei allen on demand zahlbaren Schulddokumenten, wie cheque, Banknote ist ihr Termin stets abgelaufen, wenn ihr Besitzer sie präsentiren will⦘
erhalten dadurch eignen Werth, dass sie ziehbar in den Kreis sich wechselseitig löschender Obligationen, dass sie daher zur Löschung dienen können, ohne dass es nöthig ist sie vorher in Geld zu verwandeln. (397)  Kommentar von Marx.
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Verfallne Papiercher, Cheques u. Wechsel etc, die Note einer Bank die der andern etc kenne sich wechselseitig lösche; sie können daher als definitive Zahlungsmittel funktioniren. Va bene. Aber dadurch erhalten sie einen Gebrauchswerth, keinen Werth, der unabhängig wäre v. den Werthen den die sie vorstellen. Herr K. in echtem Judenkauder-Börsenwelsch braucht immer das Wort цѣнность (Werth für Werthpapierche), wodurch angenehme Verwechslungen möglich werden.⦘ K. sagt daher, um den eignen Werth der cheques etc zu beweisen, dass sie nützlich (geschäftlich) sind:
»Wie bei allem was der Mensch thut, braucht er Zeit zur Zählung, Wägung, Ortsbewegung etc des Geldes (edlen Metallgelds) Geldzahlungen mit dinglichen Manipula- |45 tionen verbunden. Hence Vorliebe der Banken u. Banker für Schulddokumente, deren Termin abgelaufen u. deren gute Qualität zweifellos. Sie schätzen also diese Dokumente gleich Geld; sie sind dem Geld gleichwerthig  Zusatz von Marx.
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(!)
Darum werden sie angenommen als Deposite auf laufende Rechnung wie Gelder. Darum im „Clearing House“ passiren alle Schulddokumente, deren Frist abgelaufen, cheques, Wechsel etc als Geld.[«] (397, 98)

 Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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Das System der wechselseitigen Schuldauslöschung kann, sagt K., eine Nation nur in dem Umfang exploitiren, sofern sie eine Bedingung erfüllt:
»Concentration der Zahlungen durch Banken u. Banker« ; u. im höchsten Umfang kann diese Löschung etc nur verwirklicht werden bei Nationen wo es sich schon v. vorn herein versteht dass hier jede »Zahlung durch Bank od. Banker vorgeht« (398.  Bemerkung von Marx.
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Ohne alle Bank u. lange vor Banken, Geschäftshäuser, die direct mit einander deal u. jährlich ihre Rechnungen abschliessen, löschen bis zum Betrag der Bilanz auf einer Seite ihre wechselseitigen Schulden aus etc[.] Mit den Banken wird die Methode verallgemeinert. Voilà tout
)

Obgleich auf dem Weg ewiger, terminweiser u. terminloser Deposite die Banken alle Quellen der Umschlagsmittel exploitiren können, die die verschiednen Sorten v. loanable capital bilden, giebt es auch noch andre Methoden, Kniffe, zu dieser Exploitation. ([398,] 399)

Ewige Leihkapitalien, also ganz freie, deren Rahmen  #e* Rahmen°] Bei Kaufman, S. 399: #R+сtѣseny#R-; eingeschränkt, Zwang angetan
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nie verlangt wird od. nur in sehr ferner Zeit, können auch anders vermöbelt werden als auf dem Weg ewiger Deposite. Im grössten Umfang geschieht dies vermittelst langterminiger Obligationen, d. h. durch Schulddokumente, deren juristische Natur zumeist angepasst dem Charakter der Kapitale, die durch sie geliehn werden. Grosse Banken benutzen sehr selten ewige Deposite. Ausser den früher angegebnen Gründen, geht dies schon aus dem Charakter вкладныхъ Dokumente hervor. Ewiges Depot unterstellt Besitzer fast absolut unthäthig (geschäftslos) u. klein die Zahl der Personen daher, aus deren Reihen sich diese Sorte v. Depositären bilden könnte. Daher auch diese Dokumente selbst sehr wenig beweglich, i. e. sehr schwer übertragbar, was   man heutzutage
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mer heitze Tag
nicht liebt. (399)

Die Specialisation der Banken u. Creditinstitute besteht darin, dass sie ihre Thätigkeit concentriren nur auf gewisse Arten Leihkapitalien u. ihnen entsprechender kreditlicher Placirungen; die einen f. Zufuhr u. Nachfrage noch ganz freien Kapitalien, die andern dieses selbigte f. terminweise u. terminlose loanable capitals. (400)

Ewige (resp. relativ ewige) Kapitalien brauchen nur solche Burschen, denen bevorstehen Ausgaben; die nur allmälig, in fernerer Zukunft reproduktiv werden, od. aber solche, die nur langsam aus ihren Nebeneinnahmen fähig wiederherzustellen geborgte Kapitalien. Grundbesitzer, der seinen Boden verhypothecirt um darauf nur langsam sich reproducirende Verbesserungen zu machen, braucht Kapital das ihn nicht drückt durch nahen Verfall des Termins seines »freien« Zustands. Oder Grundbesitzer der Kapital aufnimmt, um es rückzuzahlen aus seiner Rente, hat selbes Bedürfniss, da die Rente sich nur allmählig kapitalisirt. Eisenbahnen u. jede Compagnie, die Kapital leiht f. Ausgaben f. Zwecke, die nur allmählig die Ausgaben returniren, braucht ditto ganz freies Leihkapital. Ebenso Regierung, die zur Rückzahlung der Anleihe nicht auf die Einnahme eines Jahrs, sondern ganzer Reihe v. Jahren rechnet im selbigten Casus. (400)

In welcher Art werden nun durch loans diese mehr od. minder ewigen Kapitale geliefert?

»Ganz freie Kapitalien  Bemerkung von Marx.
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(dies falsch)
bilden sich aus den Zuwächsen zum Kapital wie deren Hilfe die progressive Bewegung der Production bewirkt die progressive Vergrösserung des Capitals jedes Landes. À fur et mésure dass diese Zuwächse erscheinen, können sie die Schwere der Unbeweglichkeit auf sich nehmen, die in vergangnen Perioden auf fertige fertigen »ganz freien« Kapitalien lasteten. Es geschieht indem die ersten Eigner dieser »Zuwächse« ohne Beschwerniss im Stande ihre Rechte »in fremde Hand zu geben«. Die Lust dadurch erleichtert, dass sie vertheilt auf »verschiedne zahlreiche Gläubiger« der »langterminigen Schulddokumente« ([400,] 401) Ferner werden Methoden gefunden um die Uebertragbarkeit dieser Schulddokumente zu erleichtern, also ihre »Beweglichkeit« möglichst zu »erhöhen«. Dies mit Bezug auf »Hypotheken« gegeben durch Land- u. Hausbesitzer sowohl, wie in Bezug auf die »Obligationen« emittirt durch Regierungen u. Actiengesellschaften; die Schwere die dass Schuldschein »auf ewige Kapitalien« anhaftet, wird erleichtert durch den Wechsel der Personen ; mit der Leichtigkeit der Uebertragung des Dokuments lastet’s heut auf A, morgen auf B etc (l. c.) |

46

Die Convertibilität, od. Mobilisirtheit der Schulddokumente paralysirt ihre Langterminigkeit. Für die einzelnen Personen, die sich dieser Dokumente jeden Tag  entledigen
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erledigen
u. sie in andre Hände übergehn machen können, hört die Placirung so auf langterminig zu sein; sie giebt ihr Kapital nicht weg auf lange Frist, sondern beabsichtigt vielmehr in kurzer Frist durch Verkauf des Dokuments sich wieder in dessen Besitz zu setzen. Bei leichter Convertibilität des langterminigen Schulddocuments kann so die einzelne Person in dem Dokument placiren kurzterminige freie Mittel. Besonders wichtig in Perioden, wo die grösste Masse langterminiger SchuldDokumente erscheint u. dafür bei weitem nicht vorhanden entsprechende Massen ganz freier Kapitalien. In Perioden belebter Produktion sucht jeder einzelne Unternehmer so viel freie Mittel zusammenzuschrabben, um damit solche neue Papiere ⦗Aktien od. aber Obligationen⦘ zu kaufen; rechnet auf leichten Wiederverkauf derselben. Solang das geht, all right, aber sooner or later there appears something rotten in the whole procedure. Whence this? Der einzelnen Person kann zeitlich freies Kapital die Möglichkeit geben ein Schulddokument zu eignen, welches langterminige Placirung repräsentirt. Aber dadurch wird die Placirung selbst nicht kurzterminig. Das darauf verausgabte Kapital erneuert sich unter keinen Umständen bevor dem Verfall des Termins der Unternehmung. Die Antheilscheine an diesem Kapital können heute A, morgen B, übermorgen C gehören, aber damit ist die Last – die Langterminigkeit der Placirung – nur von Schulter auf Schulter gewälzt. Für die ganze Nation existirt sie nach wie vor u. ist in keiner Weise aufgehoben. Einmal gegründet, kann die langterminige Unternehmung nur durch ganz freies Kapital erhalten u. durchgeführt werden. Zeitweis (Temporär) kann sie sich behelfen mit terminweisen od. terminlosen Kapitalien. Aber A u. B, die diese Kapitalien liefern, thun es in der Aussicht, sie bald wieder zurückziehn zu können. Gesetzt D u. E treten an ihre Stelle, ditto mit terminweisen od. terminlosen Kapitalien; aber auch die muss wieder somebody else auslösen; schliesslich kann das nur geschehn durch absolut freie Kapitalien u. so langt dies nicht, steht die Unternehmung auf schwachem Grunde. Erscheint dies Kapital aber nicht, so können A, B, C, D ihre terminweisen od. terminlosen Kapitalien nicht wieder freisetzen. Dann fangen sie an zu fühlen that something rotten. Terminweises od. terminloses freies Capital solches das schon gebunden in gewissem Geschäft, welches schon wirkt [in] (Zubehör zu) bestimmter Unternehmung. Kapital wird hier nur f. vorher gewussten (terminweis) od. unbestimmten (terminlos) [Zeitpunkt] freigesetzt, u. muss nach Ablauf dieses Zwischenzustands wieder fungiren, also wieder vorhanden sein; zurückgekehrt sein für das gegebne Geschäft; es muss bereit sein, zurückgezogen aus jeder Nebenbeschäftigung, worin es fungirte während der Zeit seiner Musse im eigentlichen Geschäft.« Wenn nicht, schwankt auch diesem der Boden unter den Füssen. Der Unternehmer sucht also die langterminige Schuldpapierche, worin Theil seines Geschäftskapitals festsitzt, coûte que coûte  loszuschlagen
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loszeschlage
, wenn auch mit Verlust. Dies entwerthet das neue, in den Papierche repräsentirte Unternehme. Viele schlage los. So die neue Unternehmung entwerthet u. gefährdet, während gleichzeitig ein geringerer Kapitaltheil in die Hauptgeschäfte zurückkehrt, als ihnen während des müssigen Geldzustands eines Theils des in ihnen funktionirenden Kapitals entzogen wurde. So auch das Hauptgeschäft gelähmt, beschädigt, relativ entwerthet. (401–404)

So lange das Bedürfniss nach ganz freien Leihkapitalien noch beschränkt u. ditto der Umfang der ganz freien loanable capitals; , die nach Placirung suchen, können die Repräsentanten der Nachfrage u. Zufuhr dieser Kapitalien unmittelbar mit einander in Beziehung treten u. sich wechselweis behelfen. Hence Grundeigenthümer treten persönlich in Beziehung zu Personen, die ihnen Geld auf Hypothek geben od. auch mit Maklern (z. B. Notairen), die in jeder gegebnen Zeit wissen, wer Hypothek hat, um darauf Geld aufzunehmen u. wer Geld in Hypothek placiren will. Mit der Erscheinung der Staatsschulden (langterminiger Anleihen) nimmt das specielle Geschäft ganz freie Capitalien aufzufinden, zuerst grosse Dimension an. Grösstentheils Staatsschulden abgeschlossen vermittelst banquiers u. banks. Hence grösster Theil der Capitalien f. die Obligationen der Staatsanleihen gesammelt durch die Banken u. Banquiers. Die Aufnahme, Sammlung |47 dieser Kapitalien durch letztere heisst Realisation; sammeln sie durch Antheils-Werthpapiercher; sei es nun dass die Papiercher vorstelle Actien od. Obligationen; Aktien brauchen Unternehmerkapital, Obligation loanable capital. (405, 406)

Eins u. dasselbe: sammelt Bank Capitalien, bevor sie weiss wem sie übermachen, oder post festum, nachdem sie dies bereits weiss. Die Bank kann sammeln für einzelne Unternehmer, f. grosse Compagnien, für Regierungen. Aendert am Wesen der Funktion nichts. (406)  Zusammenfassende Bemerkung von Marx.
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⦗Sie riskirt, sagt K., weniger in den 2 letzten Fällen als im ersten.⦘
Wenn f. viele einzelne Unternehmer, dann den Eignern des loanKapitals besser unmittelbares Verhältniss zur Bank selbst zu haben u. ihnen die ganze Verantwortlichkeit zu übertragen als mit den Borgern selbst in directe Beziehung zu treten. Dies gewöhnlich Fall bei Boden(Land)banken ; sie setzt ihre eignen Hypopthekenscheine an die Stelle der Privathypotheken, die sie erhält v. den Grund[-] od. Hausbesitzern. Sie selbst erscheint auf ihren Hypothekenscheinen als Schuldner, nicht die Privatpersonen wofür sie Kapital gesammelt; Verantwortlichkeit liegt auf der Bank, d. h. entweder auf ihrem Kapital od. der Gesammtheit ihrer Borger. (407)

Die Einzelnen Bodenbanken hinwiederum können sich so specialisiren, dass sie selbst wieder Vermittler nöthig haben, der ihnen das Geschäft der Sammlung v. Capitalien auf die von ihnen emittirten Obligationen erleichtert; müssen sich zur Realisation mit andern Banken u. Banquiers vereinen; die erscheinen ihnen gegenüber im selben Verhältniss wie sie selbst zu ihren einzelnen Schuldnern; das Publicum traut nicht der einzelnen Hypothek; es traut der Obligation, die diese Hypotheken vorstellt, aber verstärkt durch die Verantwortlichkeit der Bank, ihres Kapitals od. der Wechselbürgschaft aller Hypothekarschuldner zusammen, die sich in solcher Form repräsentirt, die ihrer Circulation am wenigsten Hindernisse in den Weg stellt. Die einzelnen Hypothekenbanken, wie die sie vermittelnden Banken verrichten aber nach wie vor dieselbe Funktion, von Organen für Sammlung v. loan Kapitalien auf Hypothek. (407, 408)

Selbe Rolle spielen Banken u. Banquiers, die die Realisation der Obligationen v. Compagnien od. Regierungen übernehmen. Aber sie sammeln Capitalien für Schuldner, stark genug, dass auf sie die ganze Verantwortlichkeit f. die entlehnten Kapitalien direkt gelegt werden kann. Banken können sich in solchem Fall auf blosse Sammlung der Capitalien beschränken. Die Geldverleiher kennen hier unmittelbar nur die Schuldner. Alle Beziehungen Beziehung zwischen ihnen u. den Banken od. Banquiers hört auf, sobald die Obligation in ihren Händen. (408) In diesem Fall sammeln die Banken Capitalien auf dem Weg des Leihcredits in andre – auf dem Weg des Commissionscredits. (409)

Wenn »ewige Deposite« nicht einziges Mittel zu exploitiren ganz freie Gelder, als Quelle v. Leihkapitalien, so terminweise Deposite nicht das einzige Mittel zu exploitiren terminweis-freie Gelder, die andre Quelle des Leihkapitals. Sehr gangbares Mittel ihrer Exploitation Wechsel u. verschiedne andre terminweise Obligationen, die aus einer Hand in die andre passiren. Jede terminweise Obligation, v. einer Privatperson der andern übergeben, stellt zeitlich freies Leihkapital vor, das mit dessen Hilfe benutzt wird. Gefahr, wenn in terminweisen Schulddokumenten terminlose Leihkapitalien placirt werden; nur dann möglich, wenn das Schulddokument aus einer Hand in die andere übergehn kann. Aber nur temporär können terminlose Leihkapitalien entsprechen nominal-terminweisen Obligationen; früher od. später muss die ihnen entsprechende LeihKapitalart in ihnen placirt werden. Schulddokumente (terminweise u. terminlose) können substanzlos existiren; aus einer Hand in die andre übergehn, indem der erste (nominelle) Gläubiger gar kein Kapital dem ersten Schuldner übergeben hat; der Wechsel z. B. blosses Truggebild zwischen Personen, die unter einander Rolle v. Gläubiger u. Schuldner spielen, damit der falsche Gläubiger Vertrauen erweckt in seinem Mitschuldigen, der als Schuldner  Bemerkung von Marx.
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⦗in fact als Bursche, der Werthe v. 3ter Person auf Credit erhalten⦘
vor 3ten Personen figuriren will.  Bemerkung von Marx.
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⦗viel mehr will der Nichtgläubiger als Gläubiger erscheinen; er lässt den Windwechsel discontiren od. zahlt mit ihm; nicht sein Schuldner⦘
([409,] 410)

Um die Quelle freie freier LeihKapitalien zu exploitiren, die zeitlich-freie Mittel repräsentiren wenden Banken nicht selten  Zusatz von Marx.
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(!)
als Mittel nicht nur Deposita, sondern auch Wechsel an. Sie geben Wechsel-Ordres für Zahlungen in gewissem Termin an Dritte aus u. erscheinen dann als Trassenten od. empfangen solche Zahlungsbefehle u. figuriren auf ihnen als Acceptanten. Der Terminweise Wechsel, den die Bank trassirt od. acceptirt, |48 erscheint so als Mittel terminweisen Credit zu exploitiren, wie die Schulddokumente auf terminweise Deposite. Der Wechsel Hilfsmittel, wodurch u. a. auch Banken, denen die Regierung verwehrt Deposite zu nehmen, ihr ein Schnippchen schlagen kann können. (410)  Zusatz von Marx.
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Nach Herrn K.
Wechsel Form der Verschuldung, die am wenigsten f. Bank geeignet.  Bemerkung von Marx.
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⦗die englische etc Praxis im schlagenden Contrast mit Herrn K.⦘
Wechsel unterstellt stets so weit unmittelbare Kreditbeziehungen, dass der Gläubiger verpflichtet zur unmittelbaren Uebergabe des Capitals an den Schuldner, in Austausch für das Schulddokument. Terminweise Wechsel erscheinen gewöhnlich als Folge der Uebergabe durch ihren Vorzeiger irgend eines Werths an den Trassenten auf gewissem Termin. Wenn die Bank auf dem Wechsel als Trassent erscheint, kann sie auch nicht wirklicher Schuldner sein, in Folge eines v. ihr empfangnen Werths. Dasselbe wenn die Bank Wechsel acceptirt. Die Bank übernimmt in solchem Fall die Verpflichtung den Befehl (Zahlung) auszuführen, für deren Vollziehung sie keine vorhergehende Deckung enthalten erhalten . Die Deckung kann ihr noch vor Ablauf des Termins zugehn. Aber bis zum Ablauf dieses Termins repräsentirt das Bankaccept »Wind« u. sein Discont ist Discont eines »Windwechsels«. Der grösste Theil der Wechsel, die Privatpersonen auf einander ausstellen, erwachsen aus Uebergabe seitens des Gläubigers an den Schuldner von irgend welchen Waaren, deren Zahlung suspendirt wird bis zum Verfall der Frist des Wechsels. Vor dem Verfalltermin stellt schon der Wechsel, vom Augenblick seiner Entstehung, in den Händen seines ersten Acceptanten den Uebergang eines gewissen Kapitals an selbigen vor. Bank im besten Fall erhält das Kapital nur beim Verfalltermin des Wechsels. Bei dem Accept selbst erhält die Bank nichts u. verpflichtet sich derart, als ob sie die Valuta des Wechsels schon empfangen. (411)

Mit Ausnahme v. Cheques u. Deposits auf laufende Rechnung – die in fact durch cheque repräsentirt – alle übrigen Hilfsmittel durch Schulddokumente Leihkapitalien zu erjagen – beruhn auf nicht gedecktem Credit . Obligationen, terminweise Deposite, terminlose Deposite, soweit sie nicht durch ihre eignen Eigner benutzt f. ihre eignen Bedürfnisse, endlich der Wechselcredit der Banken, alles das Zahlungsversprechen, berechnet auf künftige Früchte der Unternehmung, f. welche mittelst derselben Kapitalien ergattert. Nur cheques,  Großer Cheque! Bemerkung von Marx.
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grausser Cheque!
einzige Art der Bankschulddokumente, deren charakteristischer Grundzug – dass sie auf Gedecktheit des Credits beruhn. (412)

Banknotenausgabe.

Andres (auch nicht auf gedecktem Credit – im Gegensatz zum  grossen
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grausse
Cheque – beruhend) Mittel die Leihcapitälcher  zu ergattern
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ze gattere
die Banknotenausgabe; Banknote ist terminloses u. zinsloses Schulddokument, dem Vorzeiger zu zahlen on demand durch die Bank, wer es immer präsentire. (412)  Die
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De
unmittelbare convertibilité nicht das Distinctive der Banknote. Jedes Schuldpapierche austauschbar; das Wesen jeder Obligation besteht darin, dass sie durch Zahlung in Geld ausgelöscht wird. (413) размѣнность  Bemerkung von Marx.
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⦗Auswechselung etc, was er hier = convertibility setzt⦘
meint Auslöschung der Obligation durch Baares. (414) Alle Obligatiöncher laute auf »Geld«. (414) Gesetzgebung könnte man sagen bevorzugt meistentheils Creditoren vermittelst auf Banknoten vor Creditoren vermittelst andrer Schulddokumente; aber sie bevorzugt auch, Schuldscheine auf Wechsel(papieren) vor Schuldscheinen auf einfachem Papier. (415)

Es hängt alles von einem im Schuldschreiben verabredeten Zahlungstermin ab. Langterminige Obligationen, allmählig auslöschbar, werden auch stückweise convertirt in Geld. Ihre Conversion besteht aus Stücken u. drückt sich nur aus in deren Ganzheit (Totalität)[.] Terminweise Obligation convertibel mit Verfall der Zeitperiode, auf welche sie contrahirt. Terminlose Obligation, heisse sie Banknote, Cheque etc, convertibel bei Vorzeigung. (415) Sind daher – die Banknotenzinslose Papiere, wie cheque for instance, eben weil payable on demand. (415) Sie sind wie die andren Creditpapiere Mittel die Quellen freier Mittel (Gelder) auszunutzen. (416) Bank kann keine Noten ausgeben ohne dadurch in Schuldbeziehung zu irgend Jemand zu treten; dazu muss sie aber etwas leihen aus Quelle ausserhalb ihrer selbst, aus selbsständiger Quelle, die nur temporäre Pumperei zulässt u. unter Bedingung der WiederErneuerung u. Rückkehr des Weggenommenen. Wo nicht, so repräsentirten die Noten nicht nur Mittel aus fremden Quellen zu schöpfen, sondern selbsständige Quelle für sich, die durch sich selbst die übrigen Quellen vermehrte. (417) |

49

Banknoten terminlose Schulddokumente; vermittelst derselben nehmen Banken daher nur v. dritten Personen solche Mittel, die nur verwandelbar in terminlose Leihkapitalien. (417) Diese freien (aber terminlosen) Mittel, wie gesehn, vor allem Geldkapitalien, active Kassenreserven u. so zu sagen zur Assekuranz dem Geschäft selber dienender. Die Benutzung v. Bankbilleten bewirken die Banken entweder dadurch, dass sie f. alles Baar Eingebrachte Noten ausgeben. Für die Besitzer des Baaren dann der Vortheil, dass ihr Geld an sichrem Ort aufbewahrt, ; aus der Uebertragung auf fremde Personen od. Institute die Gefahr des Verlusts des Geldes, aus Ersparung aller mit dem Geld verbundnen Manipulationen etc. Giebt die Bank aber nur Noten aus gegen baares Gold od. Silber u. namentlich nur an solche Personen, die ihr die edlen Metalle zuführen, so diese Noten durchaus nicht wichtig für die Bank als Mittel loanable Kapital herauszupumpen. Bank spielt dann nur die Rolle v. Aufbewahrer v. Gold u. Silber, spielt keine Rolle als Vermittler zwischen Verpumpern von u. Nachfragern nach Loanable Capital. (418) In solchem Fall Bank nur Aufbewahrer metallner Deposite u. die Banknoten stellen dann nur Bescheinigungen solcher Deposite vor. (419)

Als Mittel zum Auspumpen v. Leihkapitalien erscheint die Notenausgabe:  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
wenn die Banken nur Noten ausgeben im Betrag des bei ihnen deponirten Gold u. Silbers, aber diese Noten nicht übergeben den Leuten, die das Gold u. Silber deponiren, u. denen gegenüber die Banker Schuldner sind, sondern dritten Leuten, denen gegenüber sie als Creditoren erscheinen. (419) Die Besitzer des Edlen – der thätigen, aber nicht sofort in toto verwendbaren Kassenvorräthe – überbringen sie der Bank, eröffnen bei ihr laufende Rechnung, f. welche sie chequebook erhalten. Theil des Geldes entziehn die Besitzer selbst, andren Theil nicht u. diese freien Gelder kann die Bank in Leihkapitalien verwandeln. Giebt sie dritten Personen auf Credit; sie könnte diesen Credit selbst in baribus (v. dem Deponirten) gewähren; oder sie behält dies Baare bei sich u. giebt statt dessen Noten aus. (412 420)

Hier dann Combination gewöhnlicher Depositoperation auf laufende Rechnung mit Operation v. Notenausgabe. Giebt sie dritter Person Credit, so hat diese damit von ihr Anspruch erhalten auf gewisse Summe baaren Geldes. Giebt sie statt des Geldes ihre Noten dem von ihr Kreditirten, so dasselbe als ob sie v. dieser 3t Person selbiger zugehörige Gelder auf Aufbewahrung in Deposit nähme. Diese Aufbewahrungsoperation also verbunden mit obigen 2 Operationen. (420)

Wenn also z. B. aus Rechnungsbericht irgend einer Bank hervorgeht, dass ihre Schulden an fremde Personen aus Deposits zum Belauf von 1 Million Rubel bestehn, ferner aus 1 Million R. v. ihr ausgegebner Noten, ausserdem in ihrer Kasse 1 Million R. baare Gelder u. Noten f. 200 000 R., u. ausserdem für 800 000 R. Schuldscheinen 3ter Leute an sie, so heisst dieses selbigte, dass die ganze Summe der Deposits, eingeführt in Bank sub Specie v. baarem Geld = 1 Mill. R., ersetzt v. der Bank durch Noten zum selben Belauf v. 1 Million R. Von diesen Noten behält sie bei sich für Zahlung von Cheques an die Depositäre des Baaren – f. 200 000 R. u. Noten zum Nominalbetrag v. 800 000 R. verpumpte sie an 3te Personen (denen gegenüber sie Gläubiger)[.] Zahlte die Bank unmittelbar in baribus, so hätte sie in Cassa 200 000 R. als Reserve f. Zahlung der cheques (der Besitzer der Million R.) u. verfügte über 800 000 £ R. als loanable Capital. Auf den Umfang ihres loanable Capital wäre unter den vorausgesetzten Bedingungen die Emissionsoperation ohne allen Einfluss. Trotzdem aber – dass die Bank nur Noten zum Betrag des bei ihr deponirten Baaren ausgäbe – hat für sie die Notenausgabe schon doppelten Character:  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Aufbewahrung des Metallkapitals in den Kellern der Bank,  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Bankausbeutung dieser Kapitalien. ([420,] 421)

Es können aber auch Personen, rein passiv, ohne sich dessen bewusst zu sein (wie es die directen Depositäre v. Gold u. Silber in die Bank sind, die das natürlich nicht thun, ohne ihr bewusst Credit zu schenken), Gläubiger der Bank sein, nämlich indem sie ihre Noten in Zahlung naehmen; dadurch sind sie, ohne dran zu denken, Depositäre in der Bank u. werden »bewusstlos[«]  Zusatz von Marx.
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(?)
ihre Gläubiger. (422)  Bemerkung von Marx.
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⦗wie vorhin beim cheque, sofern in Zahlung angenommen v. Personen, die keine Deposits in der Bank haben, welche den cheque ausstellt.⦘
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In einer Nation, wo die Leute nicht gewöhnt alle ihre Zahlungen vermittelst der Banken zu machen; wo Schatzbildung sofern vorwiegt, dass alles freie Geld nicht de prime abord als Geldkapital, als Mittelche zu Profitcher, also als Leihkapital von Jedem betrachtet u. behandelt wird; sind die Banknoten bedeutende Mittel diesem »Uebel« abzuhelfen. »Da sie Zahlungsversprechen eines reichen Instituts od. Person vorstellen, können die Banknoten Credit finden bei geringfügigster Activität v. Seiten solcher Personen, die ihre Creditoren werden durch Annahme ihrer Noten in Zahlung von v. ihnen abgetretener Werthe. Zu dieser Annahme gehört nicht die geringste KraftAnstrengung; meisten nehmen sie ganz passiv an, weil auch »die andern« es thun; denken gar nicht daran, dass sie Credit geben, indem sie das thun. So entsteht Credit, der ohne die Banknote nicht vorhanden wäre. Masse Werthe so durch Credit in Bewegung gesetzt, die sonst nur durch Geld in Bewegung zu setzen. Vermittelst der Noten so Umsatz so beschleunigt, der Geldcirculation anhängenden (u. speciell auch der Vermehrung der baaren Geldmittel) Unkosten beseitigt. Die Banknoten machen so aus den Werthen, die sie umsetzen, in Bewegung setzen, Leihmittel. (423) Und zwar werden letztere in erster Instanz durch die Banken exploitirt (l. c.) Sie werden in ihnen indirect (auf Seitenweg) concentrirt durch die Ausgabe v. Banknoten. (l. c. 423, 424)

A hat z. B. Waare, die er dem B nicht auf Credit verkaufen will; oder B ist Schuldner an A für fälligen Wechsel, den B baar bezahlt haben muss (od. aber nicht verlängern will). Bank giebt dem B ihre Noten auf Credit, zum Belauf sage der 1000£, die f. Kauf der Waare od. Tilgung der Wechselschuld zu zahlen; A nimmt sie an; für dieselben 1000£ ist A nun Gläubiger der Bank, deren Noten er in Zahlungsempfang genommen; in der That hat A also der Bank sein Waarenkapital v. 1000£ der Bank gepumpt od. aber das Geldkapital v. 1000£, welches der fällige Wechsel vorstellt, ; die Bank hinwiederum hat dies Kapital dem B gepumpt u. diese ganze Transaction vollzogen durch die »Noten«. Ende des Processes: Bank ist vermittelst der Notenausgabe Gläubiger v. B u. Schuldner v. A zum Belauf v. 1000£.  Bemerkung von Marx.
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⦗wobei K. nie v. dem sonderbaren Umstand spricht, dass die Bank selbst Profitche macht durch das Verpumpen der ihr nicht gehörigen Kapitalien, wobei sich die Notenausgabe von der Depositbank dadurch unterscheidet, dass dies hinter dem Rücken des wirklichen Eigners der von der Bank verpumpten fremden Kapitalien vorgeht.

Die »Banknote verwandelt in Leihmittel alle die Mittel, welche gegen sie von Besitzern v. Werthen weggegeben werden; diese Mittel werden auf Seitenweg in die Bank gezogen; sie concentriren sich nicht direct in den Kassen od. Speichern der Bank um von dort an ihre eigne eignen Schuldner (die von ihr Kreditirten) überzugehn; sie gehn vielmehr direct über v. ihren Besitzern an die Schuldner der Bank, die Leute, denen sie ihre Noten geliehn.« (424)

Zweierlei Funktionen der Banknoten:  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Vertheilung des Credits: Bei der unterstellten niedrigen »ökonomischen Entwicklung« u. daher entsprechenden schwachen Creditgewohnheiten des populus, giebt Niemand Credit, sobald die gebotnen Garantien ausser dem Bereich seiner beschränkten Routine liegen. Unter solcher Voraussetzung ist Bankcredit noch möglich, aber kein directer an Privatpersonen; vermittelst der Bank können so allein Werthe in Leihkapitalien verwandelt werden, die an sich selbst schlechterdings nicht sub specie des loanable capital auftreten. So werden die Banken Mittelpunkte des Credits, den sie dann weiter auf ihre eigne Verantwortlichkeit weiter vertheilen. Der unentwickelte Zustand des populus, der verhindert solche Exploitation freier Mittel, die spontan sich bietet bei der geringsten creditlichen Entwicklung desselbigen publicusbietet eigne (sui generis) u. ganz selbstständige Veranlassung, durch welche die (Noten ausgebenden) Banken zu Knotenpunkten werden, um welche sich Zufuhr u. Angebot Nachfrage von Credit centralisiren. Aber diese Veranlassung, diesen (objectiven) Vorwand, in den Quellen freier Mittel zu fischen muss man nicht mit diesen Mitteln selbst verwechseln. ([424,] 425)

Banken vertheilen immer den Credit; um zu kreditiren Personen, müssen sie freie Mittel fischen v. andern Personen;  Bemerkung von Marx.
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⦗sie müssen als Schuldner erst Credit erhalten v. Besitzern freier Mittel, um dann selbige Mittel gewinnbringend anzulegen – also um Credit zu vertheilen⦘
, aber indem sie ihren eignen Schuldnern ihre Banknoten |51 pumpen, spielen sie bei dieser Funktion eine selbstthätigere Rolle als in andern Gelegenheiten. (425) In allen andern Fällen geht Initiative, also thätige Rolle v. den Kreditoren der Banken aus (z. B. bei Deposits), die Aktivität der Banken selbst hat weniger Spielraum als bei der Zettelausgabe, wobei die Activität ihrer Creditoren fast nichtig. Bei allen andren Fällen richten die Banken ihren Fischapparat auf solche Mittelquellen, deren loanable Charakter schon vor ihrer Einmischung augenscheinlich od. nach ihrer Einmischung nur schlagender hervortritt; sie vertheilen dann allzumeist solchen Credit, der sich auch ohne sie one way or other Placirung finden würde. Dagegen der Leihcharakter der Mittel, die durch die Banknoten gefischt werden, bleibt bis zu Ende undeutlich u. der vertheilte Credit erscheint so, dass er ohne die Banken überhaupt nicht möglich wäre. Die Rolle der Banken als Initiatoren der Creditvertheilung u. der Process dieser Vertheilung selbst, tritt augenschlagend in den Vordergrund. Diese Ihre Kraft aber blos die Ohnmacht des Publicums, innerhalb dessen sie wirkt. (425, 26)

2)te Funktion der Banknote: mit ihrer Hilfe gewöhnt sich das Publicum leichter, als durch andre Mittel, an die Circulation v. Schuldzeichen u. den aus ihr entspringenden Nutzen. (426)

Der Umlauf macht aus Creditzeichen ein Circulationsmittel. Wovon hängt der Umlauf der Creditzeichen ab? Davon, ob viele od. wenige Werthe auf Credit abgesetzt\(übertragen) werden. Dies prima facie der Glauben an Productivität od. Nichtproduktivität fremder Unternehmung.  Bemerkung von Marx.
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⦗Aber dieser Glauben an’s Geschäft, ob es sein Geschäft od. das eines andern, dans les affaires – entspringt aus u. entwickelt sich verhältnissmässig mit der Entwicklung der kapitalistischen Produktion selbst. Dies die letzte Grundlage der Cirkulation der Creditzeichen.⦘
(427) Heutzutag fände die producirte Werthmasse keinen Markt, wenn nicht auf Credit abgesetzt, aber sie würde auch nicht producirt, wenn ihre Producenten die Elemente der Produktion nicht auf Credit erhielten. (428)

Die Cirkulationsmittel, indem sie indirekt die Geldcirculation beschleunigen, wirken nur auf Umweg auf Beschleunigung der Waarencirculation. Durch sie vermehrt der Credit die Masse der baaren Käufe u. Verkäufe. Genügt heutzutag niente, namentlich nicht in den Flushperioden, wo Production u. daher Waarenmasse stets kolossaler anschwellen. Unsere Zeit muss also »Mittel[«] ausarbeiten für den Absatz aller Waaren, die producirt werden. Dies durch die Wechselseitigkeit der Zahlungen, sofern sie utilisirt wird durch Circulation v. Schuldscheinen ⦗u. schliesslich Auslöschung von Schuld durch Schuld.⦘ ([428,] 429)

 Bemerkung von Marx.
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⦗Immer Wiederholung desselben Witzes.⦘
B erhält Credit v. A, giebt ihm Wechselche als Schuldzeichen; A zahlt seine Einkäufe v. D mit demselben Wechselchen, das er endossirt, D für this or that zahlt mit dem seinerseits endossirten Wechselche den E, von E an F, v. F an G, v. G an H;  stellen wir
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stelle mer
uns nun vor dass H für Waaren etc an B zu zahlen u. ihm den Wechsel übergiebt … So Schuld durch Schuld getilgt ohne Dazwischenkunft v. Baarem. Wechselche fällt wieder in die Hand von B, der ihn ursprünglich ausstellte, u. nun am Ende seiner Laufbahn, weil die Rollen v. Gläubiger u. Schuldner hier zusammenfallen. ⦗Vermittelst der Waare, die B an H creditirt, kehrt sein Wechselche zu ihm accidentellement zurück.⦘ (429, 30)

Dass dies Privatwechselche des B an A ausgestellt, sich durch die ganze Reihe bis H treibt, unterstellt das wechselseitige  Vertrauen
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Vertraue
dieser Privatgeschäftler unter einander. Und dies entwickelt sich nur, wo enorme Produktion enormen Absatz auf Credit findet u. daher Vertraue in allseitige »Geschäftlichkeit« durch die Verhältnisse aufgedrungen ist. Wo das noch nicht  Bemerkung von Marx.
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⦗also die Entwicklung der Produktivkräfte, die die Basis bildet, noch relativ arriérée⦘
auch die Cirkulation solcher Privatschuldscheine sehr beschränkt. Dort müssen Banken dies Bedürfniss befriedigen. |58   Versehentlich hatte Marx nach Seite „51“ die folgende Seite mit „58“ paginiert.
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Die Depositbanken mit ihren laufenden Rechnungen u. cheques thun es; aber noch mehr u. directer der Umlauf v. Creditmitteln gefördert durch die Zettelausgaben der Banken. Das unentwickelte Publicum traut mehr den Banknoten. Hence die Schuldscheine der Privatpersonen ersetzt durch Schuldscheine der BankenBanknoten; unter dieser Form werden sie circulirbar in Mitte des rückständigen Publicums. Wenn die Wechselche v. A ersetzt durch Banknote, die v. Hand zu Hand circulirt, so dies in fact dasselbe, als wenn die Wechselche v. A selbst circulirte. Die Ausgabe v. Banknoten erscheint so als Operation, die die äussere Erscheinung (Aussehn) der Schuldscheine verändert u. ihrer unvollkommneren Daseinsweise (Existenzform) eine vollkommnere unterschiebt, die ihre Mängel aufhebt u. ihnen eine Beweglichkeit verleiht, deren sie sonst entbehren würde. (430, 431)

Das Wechselche drückt nur die Produktivität z. B. des Geschäftche v. B aus, dessen Wechsel A, der ihn kennt, in Zahlung nimmt etc[.] Bank is supposed to know every thing about the resources of all her debitors. An die Stelle der besondren Privatschuldscheine der einzelnen Geschäftsleute tritt daher dem Publicum gegenüber der allgemeine Schuldschein der Bank, ausgedrückt in Banknoten  Bemerkung von Marx.
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⦗u. in cheques bei den Depositenbanken⦘
(432)

Dem Wechselche – soweit es »Funktion des Cirkulationsmittels« spielt – klebt noch die Besonderheit der »Geschäftcher« , aus denen es selbst u. seine Circulation entspringt – als ein hinderndes »Zubehör« an (Bezug auf specielle Productionsquelle od. Verkehrsverhältnisse), als schmutzige »Zumischung«. In cheque od. Banknote dies »Besondre« ausgelöscht. Funktion des Cirkulationsmittels erscheint rein in ihnen. ([433,] 434)

Mit Bezug auf den Vorzeiger v. cheque od. Banknote erscheint Bank als Assekuranzinstitut; verbirgt Qualität des Wechsels. Wer in seinen Händen cheque od. Banknote hat, hat seinen eignen od. fremden Wechsel verbürgt v. der Bank. (434)

Schuldauslöschung durch Cirkulation der Banknoten. A verkauft an B Waare, erhält dafür Banknote; statt B jetzt A Creditor der Bank. Er kauft mit Note v. D, löscht damit dem D. gegenüber seine eigne Schuld aus durch die Schuld der Bank an ihn, and so forth. Bei jedem solchen Umschlag der Note wird durch die Schuld der Bank irgend eine andere Schuld ausgelöscht, die aus Empfang v. Werthen entsprungen. (p. [434,] 435)

A, der ursprünglich die Banknoten auf Pump v. der Bank erhalten, muss sie schliesslich ihr zahlen; diese Zahlung kann in doppelter Weise vorgehn, wodurch auch der Charakter der Note sich verdoppelt. A zahlt mit Geld, was er auf die von ihm producirten od. vertriebnen Waaren gelöst hat. Die Zahlung an ihn selbst kann hinwiederum stattgefunden haben in baribus od. aber in den Noten der Bank selbst, von der er Noten gepumpt hat. Zahlt er mit Geld, während die v. ihm auf Credit erhaltnen Banknoten weitercirculiren, dann stellen die Noten (die weiter circuliren) bereits Gelder vor, die direct u. unvermittelt in die Kasse der Bank gewandert sind; hence sind dann durchaus gleichartig mit Depositscheinen. Ihr weiterer Charakter hängt dann ab von der Art u. Weise wie die Bank über die eingegangnen Gelder verfügt. Hält sie selbe in ihrer Kasse, so repräsentiren die Noten Deposite auf Aufbewahrung; sie hören ganz auf loanable capital vozustellen vorzustellen, stellen vielmehr unternehmlerisches Kapital vor. Giebt aber die Bank diese Gelder dritten Personen in loan, so stellen die Noten Leihmittel vor, welche die Bank gefischt hat durch die combinirte Methode der Emissionsoperation, vereinigt mit der Operation v. Deposits. (435, 36)

Oder A zahlt der Bank mit ihren eignen Noten, wie vorher B mit seinem eignen Wechsel (den er als Schuldschein ausgab) gezahlt wurde. Dann die Kette geschlossen, gebildet durch die Hände, wodurch die Note gewandert ist.  Kommentar von Marx.
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Ueberhaupt bei dieser Lauserei, der Schuldentilgung durch Schuldscheine, also durch Schuldenkette nur zweierlei möglich: Ringförmig in sich zurücklaufende Kette (geschlossne) oder nicht zurücklaufende, offne Kette, d. h. solche deren Anfang u. Ende nicht in den Händen derselben Person zusammenlaufen. Z. B. bei den Wechselchen: A stellt ihn aus als Schuldner z. B. an B u. von dem circulirt er weiter. Kehrt er nicht als Zahlungsmittel an A zurück, so kehrt er |59 zu ihm zurück als Schuldforderung an ihn: er muss bleche, ihn beim Verfallstag »realisire«. An der Sache selbst ändert es f. ihn nichts, ob ein Geschäftsfreund für ihm gelieferte Waare ihm 1000 Rubel liefert in baribus, u. er damit seinen Wechsel v. 1000 Rubel einlöst; oder ob sein Wechsel in die Hände selbigen Geschäftsfreundes gefallen u. dieser ihm diesen Wechsel an Zahlungsstatt schickt. Im einen Fall zahlt er sein »Wechselche« baar, im andern Fall hat er es durch »Waare« zum selben Betrag gezahlt. Aber formell, figurirt er im Fall der offnen Kette mit Bezug auf sein eignes Wechselchen nur als Schuldner, im Fall der geschlossnen Kette spielt er die Rolle des Schuldners u. Gläubigers; er gab es weg als Schuldner u. empfängt es wieder als Gläubiger. Aber in beiden Fällen spielt A beim Ausstellen des Wechsels, am Beginn der Kette, nur die Rolle des Schuldners. Die Bank dagegen, schon bei Ausgabe der Banknote auf Credit an einen beliebigen B spielt sofort in einer Person doppelte Rolle v. Schuldner u. Gläubiger: B wird durch Erhalten der Banknote ihr Schuldner, sie also sein Gläubiger; zugleich giebt sie ihm aber als Zahlungsmittel – u. nur zum Behuf seiner Verwendung, seiner Uebermachung an Dritte nimmt er es – einen Schuldschein auf sich selbst, also etwas was gar nicht verwendbar wäre, wenn es nicht sicher wäre die Bank zum Schuldner dritter Person zu machen. Der Wechselaussteller, diese Operation für sich genommen, tritt beim Anfang der Kette stets nur als Schuldner auf; die Bank bei Notenausgabe von vorn herein als Gläubiger u. prospectiver Schuldner; nur ist diese Rolle mit Bezug auf 3te von vorn – am Anfang der Kette – nach verschiedner Richtung vertheilt; sie ist Gläubiger bei Ausgabe der Note (auf Credit); sie ist Schuldner gegenüber der Person, der die Note ausgezahlt wird etc[.] Zahlt ihr eigner Schuldner sie aber mit ihren eignen Noten (die so zu ihr zurückkehren), so schliesst sich die Kette weil sie jetzt nicht mehr verschiednen Personen gegenüber steht, der einen als Gläubiger, der andern als Schuldner, sondern derselben Person gegenüber, der sie in ihrer eignen Münze zahlt; dies aber nur der Fall, weil selbige Person, die erst, beim Empfang der Noten v. der Bank, sie auf Credit erhielt, also nur als Schuldner auftrat, dann aber Noten zum selben Betrag ⦗+ des der Bank zu zahlenden Profitchen⦘ als Gläubiger 3ter Personen wieder auffischte. Es ist aber v. vorn herein klar, dass beim einmal etablirten Umlauf der Banknoten überhaupt diese Coincidenz nicht mehr die Zufälligkeit besitzt als beim Privatwechsel.
So kann sich durch Cirkulation v. Banknoten geschlossne Kette v. Verschuldungen bilden, wo Schuld durch Schuld getilgt wird, ohne alle Dazwischenkunft von baribus. (436)

Die Basis der Ausgabe der Banknoten (auf Credit) ist die geschäftliche Verwendung der Leihmittel, die durch selbige Noten fischbar. Diese Verwendung schafft in bedingter Frist die Mittel zur Auslöschung der so contrahirten Schuld. Kehrt die Note zur Bank zurück, so Schuld durch Schuld gelöscht, durch Wechselseitigkeit der Schuld. Zahlt der ursprüngliche Leiher die Schuld statt dessen Geld ein, während die v. ihm empfangne Note in fremder Hand bleibt od. circulirt, so sie in directen Repräsentant in der Bank befindlichen Geldes – zum Belauf ihres Nominalbetrags – verwandelt. (436, 37)

Die Noten ausgegeben durch eine einzige monopolisirte Bank od. durch viele untereinander konkurrirende Banken. Wenn erstres der Fall, haben die Noten mehr Spielraum u. können leichter in Kreis v. Personen fallen verbunden durch wechselseitige Verschuldungskette. So weit jede der Banken v. dem ersten (v. ihr kreditirten) Empfänger der Noten in baribus rückbezahlt wird, werden deren Noten (ausser dem Mittel, das sie dem Schuldner der Bank boten, Kapital in Waaren etc, leihbares Kapital irgend einer Art zu fischen) ausserdem Mittel f. Bank sich Leihbares in baarer Gestalt (loanable Geldkapital). |60 In andrem Fall kehren sie zurück durch wechselseitige Schuldauslöschung. Ein ferneres organisirtes Mittel ihres Rückflusses (in England u. Schottland   #e* inEngland u. Schottland°] Bei Kaufman, S. 438: #R+въ Wotland^ii i Amerikѣ#R-; in Schottland und Amerika
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): an bestimmtem Termin tauscht jede Zettelbank die v. allen andern in ihrem Besitz befindlichen Noten aus. Dies selbe Operation wie die des Clearing House. ([437,] 438)

Wenn Banknoten möglich machen Baares zu beseitigen, so diese Möglichkeit nur gegeben durch Verhältnisse wechselseitiger Verschuldung od. den Charakter der jetzigen Productionsweise, die wechselseitige Verschuldung zu ihrer nothwendigen Folge hat. (439)

Deposite auf laufende Rechnung – terminlose – und Banknoten stellen in den meisten Fällen nur verschiedne Exploitationsweisen derselben Quellen vor. Terminlose u. terminweise Deposite viel verschiedner v. einander als terminloses Deposit u. Bankbillet. (l. c.)

Das terminweise Deposit hat zu zur Grundlage freie Ersparnisse, die noch keine Placirung gefunden, u. deren Unthätigkeitsdauer jeder Geschäftsmann in seinem bestimmten Zweig mehr od. minder genau vorher veranschlagen kann. Daher stellt sie sich meist dar in Geldkapital , Form worin ihr freier Zustand allzumeist gewahrt ist.  Bemerkung von Marx.
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⦗worin sie die absolute Werthform eignet.⦘
Dies Geldkapital, seinerseits, stellt Gelder vor, die die Bestimmung der Ersparniss haben  Bemerkung von Marx.
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(Schatzfunktion vollziehn)
, die Kapital daher repräsentiren, nicht Umlaufsmittel. Die terminweisen Deposits repräsentiren zum grösten Theil »leihbares Geldkapital« in seiner unzweideutigsten Existenzweise. (439, 440)

Ganz verschieden das   #e353terminlose BIS Bank.°] Hervorhebungen und Bemerkungen in Klammern von Marx.
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terminlose Deposit u. die Habe, deren kreditliche Exploitation die Banknote repräsentirt. Ich habe Waare verkauft, dafür Wechsel erhalten, den Wechsel in die Bank gebracht, er wird auf meiner laufenden Rechnung v. der Bank creditirt. Die Geldform der terminlosen Deposits ist problematisch  Zusatz von Marx.
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(i. e. die Dauer dieser Geldform)
; sein Besitzer, der Depositär, weiss selbst nicht, ob er Morgen od. Uebermorgen das Geld herausziehn muss, um Schuld zu zahlen od. Waare zu kaufen. Derselbe Fall mit Banknote. In den Händen des ersten Besitzers, der sie auf Credit v. Bank erhält, repräsentirt sie keine Habe; sondern nur den Kredit der Bank, die sie ausgiebt, u. der Credit des Subjects, dem sie selbe pumpt; also Geschäftlichkeit auf ihrer Seite. (Unternehmerei) Sobald sie an andre Person übergegangen, die dafür Werthe fortgegeben, fängt sie an in den Händen ihres jetzigen Besitzers den v. ihm abgegebnen Werth zu repräsentiren ; Bank wird sein Schuldner mit Bezug auf ihre Note, ganz wie sie es für ihn würde für Cheque f. Gelder, die er der Bank terminlos deponirt hätte. Erhält er statt des Preises seiner Waare einen Wechsel v. Privatperson, so zweifelt Niemand dass dies Abgabe der Werthe seiner Waare auf Credit an den Käufer derselben. Dasselbe als wenn der Käufer Gelder empfangen, um damit die Waare einzulösen. Desswegen hat er auch Gelder zu returniren. Empfängt er statt Wechsel Banknote, so an der Sache selbst nichts geändert; verkauft er Waare gegen Banknote, so dasselbe als wenn er Waare gegen Geld verkauft u. das Geld der Bank auf Credit gegeben hätte. Oder aber Verkauf der Waare gegen Banknote dasselbe, als Verkauf gegen Wechsel, den er der Bank übergeben u. ihm nun dient als Grundlage zur Creditirung laufender Rechnung v. Seiten der Bank. (440, 41) Die Note so nur besonderartiges Instrument. Dies Deposit bei der Bank zu haben. Banknote, wie Wechsel, Depositschein, Tratte etc Hilfsmittel [um] Waaren in Richtung auf einen hin zu bewegen, der nicht unmittelbar zahlt f. das Empfangene. Banknote also Mittel der Entleihung fremder Mittel ohne Zahlung; Mittel hervorzurufen einseitige Bewegung des nur auf einer Seite vorhandnen Werthes, nach einer bestimmten Richtung hin  Zusatz von Marx.
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(der des Pumpers)
. Vermittelst der Notenausgabe kann die Bank über fremde Gelder verfügen ; der Empfänger der die Note gegen die v. ihm verkaufte Waare erhält, könnte Geld  Zusatz von Marx.
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(zum Belauf ihrer Denomination[)]
v. der Bank fordern; er thuts nicht  Zusatz von Marx.
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suspendirt die Forderung od. cirkulirt die Note weiter⦘
, hat also pro tanto Deposit bei der Bank u. diese ihrerseits, indem sie über die Noten verfügt, verfügt pro tanto über fremde Gelder. (l. c. 441)

Viele Waaren werden auch auf Credit verkauft ohne Vermittlung der Banken; die dafür erhaltnen Schuldscheine bilden grossen Theil des Vermögens jeden Geschäftsmanns od. können ihm zur Grundlage f. Deposits auf laufende Rechnung dienen. Ebenso empfängt Einer f. verkaufte Waare Banknote, so dasselbe als ob er laufende Rechnung bei der Bank eröffnete, die sie ausgab. In beiden Fällen repräsentirt die Habe, repräsentirt durch terminloses Deposit bei der Bank od. durch ihre Banknote [,] sein ganz freies Kapital . Eins u. das andre – cheque od. Note – können Morgen v. ihrem Besitzer zur Einzahlung präsentirt werden. Die Bank verwandelt die durch sie repräsentirten Gelder f. Moment in Spargelder, als solche verleihbar, aber sie bleiben |61 es grade nur so lang, als es den Besitzern v. Cheque od. Note beliebt. ([441,] 442) Circulirt die Note ununterbrochen, so dasselbe als wenn der Bank ihre eignen cheques nicht zur Auszahlung wiederkehren, sondern in der Hand eines ihrer Klienten, der dadurch seine laufende Rechnung vermehrt. (443) Wird cheque zur Zahlung präsentirt, so heisst das: Deposit zurückgefordert; wird Banknote zur Conversion (Einwechselung) repräsentirt präsentirt, so Gelder, die der Bank creditirt, von ihr zurückgefordert. Austauschbarkeit (der Noten) u. Wiedergabe der Deposits dasselbe. Banknote gegen Geld auswechseln u. Deposit returniren, beides Schuld zahlen u. mit dem Creditor abrechnen. Alle Noten der Bank nicht repräsentirt zur präsentirt zum Auswechseln; aber auch nicht alle Deposits zurückgefordert. Bank rechnet in beiden Fällen drauf, dass ihr so Verfügbares bleibt. (443, 44)

Da cheques u. Noten blos zwei verschiedne Apparate in denselben Quellen zu fischen (terminlosem leihbaren Kapital) herrscht in einem Land diese Form vor, in andrem jene; in Frankreich u. Deutschland z. B. Banknote, in England cheque. (444)

Die Notencirculation besteht immer aus 2 Bestandtheilen; ein Theil gedeckt durch Metallvorrath in Bankkeller. Er erleichtert u. beschleunigt die Cirkulation des in der Bank lagernden edlen Metalls. Andrer Theil repräsentirt nur cirkulirenden Credit u. beruht auf wechselseitiger Verschuldung od. Gegenseitigkeit der Zahlungen; die Noten stellen also das Baare der Bank vor oder aber ihren Credit. Aber ebenso die cheques; stellen bei der Bank deponirtes Baares vor (u. überhaupt geldliche Habe) od. aber ihren Credit. Cheques u. Noten gleichzeitig berechnet auf Erfahrungsresultat, dass die Bank den Credit exploitiren u. ihn an 3te Personen verschachern kann. (445)

Wenn die Banknote voll gedeckt durch Metall, ist sie Warrant auf Metall u. durchaus selbiges wie cheque, befindlich in den Händen des Depositärs. Wenn alle cheques nicht volle Gelddeckung haben, unterscheiden sie sich in nichts von durch Geld nicht gedeckten Banknoten. (446)

1871 hatte Bank of England im Durchschnitt:
Umlaufende Banknoten f. 37.88 Mill. £ St.
Deposite f. 28.43   〃    〃
Deckung der Banknoten in Issue Department 23.58 Mill. £. Gold
Deckung der Deposite in Banking Department 13.46 Mill. £. (Reserve.)
Issue Department.
Also im Durchschnitt: Circulirende Noten = 37.88.
In Issue Department Golddeckung 23.58
Durch Gold nicht gedeckte Noten = 14.30, wofür sie nicht hätte zahlen können, wenn alle Noten auf einmal eingefordert.
Banking Department.
Deposite ⦗also dagegen ausgegebne Chequebücher⦘  Bemerkung von Marx.
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⦗Dies falsch, da sie nicht gegen alle Deposite cheques giebt⦘
=
28.43.
Deckung in Noten = 13.46
Deficit = 14.97, wenn unterstellt, dass auf alle Deposits Cheques gegeben  Bemerkung von Marx.
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⦗was mit Bezug auf das Deposit u. Deficit gleichgültig⦘
u. diese alle auf einmal zur Zahlung eingefordert.

Banknoten nicht durch Gold gedeckt = 38% der issued banknotes  Bemerkung von Marx.
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⦗wovon, was Herr K. nicht sieht, in der That unter dem Publicum nur circulirten 24.42, 13.46 aber nur circulirt hatten zwischen dem issuing u. banking Department derselben B. o. E., da 13.46 Reserve im Bankdepartment⦘
|

62

 Zusatz von Marx.
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Nach Herrn K.
nicht gedeckt durch Baares 53% der ganzen Summe der cheques

D. h. 62% der Notencirculation gedeckt (bestanden nur aus Warrants auf Metall, dessen ökonomischere Circulation so gesichert), aber v. diesen Leihmitteln verfügte die Bank nur zu 38%.

Nur 47% die Chequecirculation gedeckt mit Bezug auf die Gelder v. Deposits; auf Grundlage der cheques fischte sie 53% Leihmittel. Exploitirte also die Deposits mehr als die Noten.  Bemerkungen von Marx.
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⦗Die Cheques circulirten gefälligst nicht, sondern waren noch in den respectiven Chequebüchern unverausgabt.⦘ ⦗Das ganze Beispiel des Herrn K. unbenutzbar, weil er nicht giebt die Constitution der Reserve, die z. Th. auch aus baarem besteht.⦘
(p. 446)

Charaktere, die der Operation der Banknotenausgabe eigenthümlich:  Bemerkung von Marx.
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⦗Eine Sache noch zu bemerken: Herr K. – trotz des „Kapitals“, aus dem er viel paraphrasirend u. trivialisirend abschreibt, behandelt die Cirkulation des Zahlungsmittels (das er scholastischer Sagenmache(?) nicht unterscheiden will vom Cirkulationsmittel im nächsten Sinn) in fact zu unabhängig von der des Kaufmittels. Doch besser dies erst später zu entwickeln.⦘

Banknoten machen statt Aufbewahrung u. Zählung v. Geld nur die der Noten selbst nöthig; Cheques entfernen die Stofflichkeit\Dinglichkeit der Kassenreserve; letzterer geht in Buchhalterei-fact über, Ab- u. Zuschreiben. Chequebook noch nicht Umlaufmittel; wer es hat führt das Buch, die Bank führt für ihn die Kasse. (448)

Banknote kann sehr kleinen Betrag v. Geld v. Geld ersetzen u. Notenkasse sehr kleine Geld-kassenreserve. Laufende Rechnung muss schon beginnen mit grösserer Kassenreserve; die Unkosten auf Buchhalterei (der Bank) f. laufende Rechnung verlangen schon gewissen Umfang, um gedeckt zu werden. ([448,] 449)

Cheque unterstellt intimeres\engeres Band zwischen Bank einerseits, ihren Schuldnern u. Gläubigern andrerseits. Sie kennt Verhältnisse ihrer Schuldner (auf laufende Rechnung), guckt ihnen in die Karten. – Ferner: Auf Banknote erscheint nur die Bank als Schuldner (dem Publicum gegenüber): die Note des Privatschulddokuments, das die Note ersetzt, ist in ihr ausgelöscht, also auch die Ursache der Ausgabe der Note. Beim cheque nicht so. Er ist vor allem Mittel eine Obligation   #e*zu decken°] Bei Kaufman, S. 449: #R+зamѣniть#R-; ersetzen
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zu decken. So bald er daher Termin der Obligation verfallen u. Cheque dafür erhalten, ist er so rasch als möglich zu präsentiren zum Empfang dessen, was er sichert; nach englischer Gewohnheit den 2ten Tag, nach französischem Gesetz (Art. 5, 14 Juni 1865) in 5–8 Tagen. (449, 450) Cheque kann daher nicht lang in Umlauf bleiben. (l. c.)

Durch laufende Rechnung mit cheques gehn alle Zahlungen durch Bank vor; Banknoten circuliren weiter, also Zahlungen durch sie gehn auch hinter dem Rücken der Bank vor. Die Depositbank weiss genau, direct od. indirect, wer ihr Gläubiger; die Notenbank nicht. Ihre Noten können, wenn es ihr grade sehr unangenehm, in [die Hände von] Agenten des auswärtigen Handels fallen (die sie sofort z. B. zur Versendung v. Gold jenseits der Grenze anwenden) (450)

Die Cheques, da sie engres Band zwischen Banken u. Unternehmerwelt bedingen u. f. ihre Ergiebigkeit grosse Umschläge nöthig sind, finden solidestes Feld bei grossen Industriellen (u. Commerciellen); die grossen »Unternehmer« (Industrielle u. Kaufleute) geben den engl. Banken die Möglichkeit zu gruppiren um sich Repräsentanten breiter wechselseitiger Verschuldung u. grösste Leichtigkeit die Wechselseitigkeit der Zahlungen auszubeuten. (450)

Bei den Depositbanken mehr Thätigkeit auf Seiten der Creditoren der Bank, bei den Notenbanken auf Seiten der Bank ⦗gegenüber ihren Creditoren.⦘ Die Operation der Notenbank weniger unter deren Controlle daher als die der Depositenbank. (451)

Cheque repräsentirt gedeckten Credit  Bemerkung von Marx.
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⦗notabene dies nicht der Fall; der Schuldner der Bank, dem sie pumpt, zieht cheques auf für das ihm eingeräumte Guthaben à fur et mesure dass er es braucht; solcher cheque repräsentirt also nicht eine Anweisung des Chequeausgebers auf seine eigne Kasse, sein Deposit als intregrirender Theil der Kasse der Depositbank⦘
; Banknote im Moment, |63 wo es auf Credit v. der Bank fortgegeben wird, um fremde Mittel zu fischen, giebt Note aus; diese in diesem Moment nicht gedeckt. Publicum, dem nöthig cheques, besass auch ohne die Bank die Geldmittel, die der cheque repräsentirt. Publicum, das Banknoten pumpt, besass ohne sie keine Zahlungsmittel. Im erstren Fall die Bank abhängig von Depositär, im 2ten der Notenempfänger abhängig v. der Bank. (451, 452)

Jede Banknote dient dazu dritten Personen den Credit zu geben, den die Bank selbst beim Publicum geniesst. Bank selbst erhält nichts bei Ausgabe der Billets (auf loan), es ist auch durch kein Geld in ihrer Kasse gedeckt; kostet ihr auch keine Ausgaben, die sonst das Ansichziehn fremder Mittel verursacht; u. doch macht sie Profitche darauf wie auf Baares. Sie schlägt leichter Credit auf ihre Noten heraus, als vermittelst Deposits auf laufende Rechnung. (452)

Wenn Depositbank Credit eröffnet, weiss sie genau, worüber sie verfügen kann; denn sie sucht die Mittel dazu nicht erst, sie hat sie bereits erhalten. Dagegen bei Credit auf Noten sendet sie selbe aus die ihr nöthigen Leihmittel erst zu suchen. (452, 53)

Die Perioden der Freiheit der Leihkapitalien (terminweiser u. terminloser) beginnen in verschiednen Momenten f. ihre Besitzer; existirt daher in jeder gegebnen Zeit eine Masse davon, disponible für die, die Kapital brauchen während der Zeit, die der Zustand der Freiheit dieser Kapitalien dauert. (453)

 Ausdruck von Marx.
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Governmentarbeiten
:
 Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Governments brauchen mehr Mittel als sie im Lauf der gegebnen Periode aus den Steuern zu beziehn. Entspricht langterminige Anleihe u. Schuld. Oder aber:  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Government will nur die ihm während der Periode gesicherten Mittel im entscheidenden Moment flüssig machen (wenn es am nützlichsten u. am ökonomischsten[)]. Dann kurzterminiger Credit. Schwebende Schuld. Verwandlung v. schwebender Schuld in consolidirte. (p. 453–462)

Jede grosse Unternehmung umfasst ausser der gleichzeitigen Combination v. Mitteln u. Kräften – Vertheilung ihrer Thätigkeit über verschiedne Zeitmomente, die nach einander eintreten. Sie ist ausgebreitet nicht nur in Raum, sondern auch in Zeit. Ihre Ausgaben finden stückweis statt  Zusatz von Marx.
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(in verschiednen Zeitmomenten)
, in der Totalität dieser Zeitmomente findet nur die Totalität der Ausgabe statt, od. summirt zur Gesammtausgabe; ditto finden aber auch die Einnahmen  Zusatz von Marx.
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(die Realisation)
nur stückweise in verschiednen Momenten der Zeit statt, sind über sie vertheilt; die Gesammteinnahme aus ihnen summirt. Weder findet die Gesammtausgabe noch die Gesammteinnahme auf einmal statt. Es genügt nicht, dass die Einnahmen die Ausgaben decken im Verlauf der ganzen Periode (Jahr, Monat etc). In jeder gegebnen Minute müssen die nothwendigen Mittel da sein; in jeder gegebnen Zeit müssen die Einnahmen hinreichenden Umfang haben um die ihnen unmittelbar nachfolgenden Ausgaben zu decken. Die Ausgaben  Zusatz von Marx.
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(z. B. Kauf v. Rohmaterial etc)
können sonst nicht unter den günstigsten Bedingungen gemacht werden. (455)

Die Ausgaben können sich nicht nach dem absoluten Zeitpunkt (in dem immer Zufälliges) richten, wenn die Einnahmen grade fällig. Sie müssen im Moment geschehn, wo sie am produktivsten, profitlichsten. … Fallen die Momente der Einnahme u. der (productivsten) Ausnahme Ausgabe nicht v. selbst zusammen, что дѣлать? Der Geschäftsmann muss selbst die Mittel vorbereiten der Sicherheit dieses Zusammenfallens; d. h. Geldvorräthe bilden.  Zusatz von Marx.
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(Theil seines activen Kapitals müssig liegen lassen)
Oder er muss zu fremden Mitteln rekuriren, d. h. die Mittel v. Fremden pumpen, zeitlich u. solche die in gegebnem Augenblick unbeschäftigt sind. (456) Im letztern Fall wird seine Einnahme anticipirt auf dem Weg des Credits. (l. c.)

Im Allgemeinen ist die Realisation der Waare das Mittel der Wiederverausgabung. (457) Aber wird diese Realisation verzögert? Neben dem Geschäft, das dann nur durch Anticipation der Einnahme weitermarschiren kann  Zusatz von Marx.
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(od. aber unter den günstigsten Bedingungen functioniren)
stet stets andres Geschäft, welches verfügt über diese Mittel, aber sie nur auf Credit absetzen kann. Er muss daher auf Credit verkaufen. Sobald der Käufer seine Waare fertig (od. im Handel fremde Waare abgesetzt hat), wird er seinerseits Gläubiger u. kann seine Schuld löschen. Die grosse Industrie |64 gegründet auf Cooperation zu verschiednen Zeiten wirkender wirkender Kräfte. Sie besteht daher stets aus einer Masse Unternehmungen, die in verschiednen Zeitmomenten beginnen u. abschliessen, in verschiednen Zeiten über Waaren verfügen u. ihrer bedürfen. Dies, zusammen mit ihrer Combination  Zusatz von Marx.
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⦗ihrer Wechselbeziehung als Glieder der gesellschaftlichen Production⦘
ruft die Möglichkeit u. Nothwendigkeit hervor f. die einen zu einem Zeitpunkt Credit zu nehmen od. zu geben, f. die andren in andrem Zeitpunkt. (457) Es handelt sich hier stets um die ökonomischste Vertheilung der freien Mittel unter die Einzelwirthschaften, die sie befähigt ihre Productivität ununterbrochen zu erhalten, fortzuführen. (458) Beständiges Gleichgewicht zwischen Ausgaben u. Einnahmen. (l. c.)

Einmal übersteigen die Einnahmen die (unmittelbaren) Ausgaben; andremal die letztren die erstren. In jeder gegebnen Zeit das Gleichgewicht künstlich herzustellen. Geschieht durch Schatzbildung od. auf dem Weg des Credits, Reservecapital des Unternehmers selbst od. Benutzung fremder pro tempore freigesetzter Mittel. (460)

Kurzterminige Regierungsarbeiten mögen nur bezwecken zu anticipiren die Mittel die erwartet werden v. langterminigen Anleihen. Die ersten werden dann ausgelöscht durch die 2ten =   #e*Consolidirung°] Bei Kaufman, S. 462: #R+Konvertirovan^ie#R-; Konvertierung, Umwandlung
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Consolidirung der schwebenden Schuld. (461) ⦗Weiteres über die Regierungskreditoperationen, p. 463–467

Papiergeld  Zusatz von Marx.
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(mit Zwangskurs)
(stellen Zwangsanleihe vor) (468–75)

Wie Entwicklung des Credits aus Productionsbedingungen erwächst, so Umfang des Credits in grösster Abhängigkeit vom Umfang der Produktion u. seine Schwankungen daher von Expansion u. Contraction der Produktion. ([475,] 476)

Gesellschaftlicher Reichthum existirt als  Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Consumtionsfonds,  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Fonds der Productiven Kapitalien u.  Ordnungsziffer von Marx.
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3)
Fonds der Leihkapitalien (477)

Die Leihkapitalien bilden das Rohmaterial, mit dessen Verarbeitung die Banken beschäftigt. (477)

Hauptquelle   #e386Hauptquelle BIS Leihkapitalien°] Hervorhebungen – außer „Entstehung“ – und Bemerkungen in Klammern – außer „(produktive)“ – von Marx.
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(Ursache) der Entstehung freier Mittel – der ökonomische (produktive) progress. Diese Mittel aber in erster Instanz die, die f. ihren Besitzer\(Producenten) selbst schon bei ihrer Geburt frei, weil als neue zusätzliche (überschüssige) Mittel auf die Welt kommen  Bemerkung von Marx.
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⦗in fact, so weit es sich um Producenten handelt, Theil des Mehrwerths od. Mehrprodukts bilden⦘
u. in Leihmittel verwandelt werden müssen, um überhaupt profitbringend, nicht müssig zu sein. Sie beginnen ihre ökonomische Carrière in der Form v. Leihkapitalien. (478) Da ferner alles Kapital jetzt danach strebt, so profitbringend wie möglich zu sein – ununterbrochne Wanderung v. Kapitalien aus einem Zweig der Industrie in den andern. Aus den Zweigen, die schon mit Kapital gesättigt, wo Profitrate daher durch Konkurrenz auf das mittlere Niveau herabgedrückt, streben die Capitalien daher in andre, wo das noch nicht. In dieser beständigen Wanderung aber nöthig die Kapitalien freizusetzen aus den Placements, worin sie vorher ihre Beschäftigung fanden. Dies ruft auch grosse Masse v. Leihkapitalien hervor; sie werden auch aus freien Mitteln gebildet; sie werden künstlich freigesetzt;  Bemerkung von Marx.
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⦗im Unterschied v. den neuen Mitteln, die in Leihkapital verwandelt, um überhaupt verwerthet zu werden⦘
sie verwandeln sich nur in Leihkapitalien, um ihre Productivität zu erhöhen. ([478,] 479) Zur Auffindung der profitlichsten Placirung Bank fähiger als der einzelne Privat. Die Banken, durch ihre Cooperation bei Vertheilung der Capitalien können unmittelbar einwirken auf die Готовность Kapitalien freizusetzen u. folglich auf den Umfang freigesetzter Capitalien, also auf die Quantität der Kapitalien, strebend nach ihrer Verwandlung in Leihkapitalien. (480)

Sofern die Banken durch ihren unmittelbaren Einfluss die Zufuhr v. Leihkapitalien vermehren können, können sie beitragen zur Erniedrigung ihres (der Leihkapitalien) Preises. (481) i. e. ihre Profitcher (Zinscher) auf das gewöhnliche Niveau  Zusatz von Marx.
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(!) (?)
zurückführen. (482.  Bemerkung von Marx.
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Blödsinn; sie fangen stets damit an, das angewöhnte Wucherniveau des Zinses herabzudrücken

Prämienkrise  Bemerkung von Marx.
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(Börsenjargon)
berührt nur Profite, aber Werthcrise greift die Substanz der Capitale selbst an, die sich |65 in der Unternehmung befinden. (483)

Kredit verhindert den Preis der Leihkapitalien sich über das gewöhnliche  Zusatz von Marx.
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(!)
Niveau zu erheben. Geben dadurch mehr Weite dem constituirenden Element des Preises, welches Assekuranzprämie bildet. Werden Dank der Banken die Leihkapitalien um 1% od. 2% billiger, so können die so ersparten Theile des Kapitals Fonds bilden, woraus der Unternehmer im Stand wahrscheinlichen Verlust zu decken zum Belauf der so ersparten Theile. (484  Zusatz von Marx.
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?!
) Unternehmer sucht immer Auswege, die ihn befähigen tote Assekuranzprämie zu decken nicht durch Erhöhung des Preises der Waare, sondern durch Erniedrigung irgend eines der Elemente, nöthig zur Production od. zum Absatz der Waare. ([484,] 485)

Die Banken verwohlfeilern денги деньги  Bemerkung von Marx.
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(Gelder, Börsenslang)
, indem sie ihren Umschlag beschleunigen. (485)

Das Leihkapital am produktivsten, wenn es so kurz wie möglich bei jedem einzelnen Unternehmer bleibt, u. in dieser kürzesten Zeit schon seinen ganzen Nutzen (Dienst) erfüllt. (486) Es existirt kein nothwendiges inneres Band zwischen Zahlung f. Benutzung v. Leihkapitalien (der Zins f. das Leihkapital, Discont etc) u. den Waarenpreisen. Wenn einer, weil er wohlfeiles Geld pumpt, Waaren theuer kauft, verliert er mit einer Hand, was er mit der andern gewinnt. (486) Die Verwohlfeilerung des Gelds durch die Banken giebt nur neuen stimulus f. Production auf erweiterter Stufenleiter u. Aufsuchen neuer produktiver Anlagen f. die vermehrte Geldzufuhr. (487)

Steigen die Preise, so dies nicht nur nominal; ist berechnet auf Erhöhung der Verkaufspreise zu gewissem Punkt. Die Profite will man realisiren nicht auf dem örtlichen Markt, wo die Preiserhöhung schon verallgemeinert bis zu gewissem Niveau, sondern auf dem neuen Markt eines andern Orts wo das erreichte just prädominirende Preisniveau noch höher. Im Mass wie die Erhöhung der Waarenpreise nominal wird, d. h. allgemein auf allen den Märkten, wo die Geschäftsbelebung stattgefunden, fängt sie an Entwerthung der laufenden Unternehmung verglichen mit der vergangnen auszudrücken. ([492,] 493) Erhöhung der Preise dem Unternehmer günstig als Verkäufer, aber in der Rolle als Käufer zählt er auf niedrige Preise. Die Differenz zwischen hohen Verkaufspreisen u. niedrigen Kaufpreisen bildet in solchem casus die Quelle der Unternehmerprofite. Diese Profitcher haben wichtige Bedeutung f. die Flüssigkeit (Geschmeidigkeit (гибкость)[)] aller utilisirbarer Leihkapitale. Diese Profitcher bilden »Ersparungen«; verwandelt in neuerspartes Kapital. Ausserdem Schulden abgezahlt aus den zu hohem Preis verkauften Waaren, Schulden durch welche der Credit erweitert worden war. Der Credit contrahirt sich so von selbst. (493, 94) Erweitert sich dann der Credit v. neuem, so in Folge der Wiederholung der vorigen commerciell-industriellen- Bewegung, oder in Folge davon, dass die frühere Bewegung, indem sie den Umfang der Umsätze erweitert, die Nothwendigkeit eines umfangreicheren Circulationsmechanismus geschaffen. Die Erweiterung eines Productionsfeldes ruft auch Erweiterung im Umfang der Leihkapitalien hervor. Die Erfolge dieser Erweiterung u. die dadurch bedingten Profite bedingen die Contraction der Leihkapitalien f. dies gegebne Productionsfeld. Die Contraction muss folgen auf die Expansion, wie der Erfolg auf die productiven Strebungen danach. Wenn der Käufer Preise erhöht (höhere Preise zahlt), so nur weil er darauf calculirt beim Verkauf noch höheren Preis zu erwischen. (494)

»Wer ist im Stand der Unternehmerwelt der europäischen Cultur zuzurufen: Bis hierhin u. nicht weiter! Wer im Stand vor der Crise zu sagen, innerhalb welcher Grenzen welche die Erweiterung der Production ganz „normal“ u. wann sie anfängt abnormal zu sein?« ([496,] 497) Auf Verluste »resigniren«, heisst »resigniren« auf die Ausgaben  Zusatz von Marx.
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⦗(faux frais)⦘
der progressiven Entwicklung. (498) |

66

In den Bewegungen der Preise drückt sich sowohl die Totalität der Mittel aus, worüber die Production in jedem gegebnen Fall verfügt, als die der Mittel, worüber die Consumtion verfügt. Vom Credit hängt die erstere in sehr bedeutendem Grad [ab]; aber auch die letztern können v. ihm abhängen. Der Credit selbst wieder hängt ab von den in gegebner ZeitPeriode herrschenden Vorstellungen über den Umfang der vorhandnen freien Mittel, verausgabbar für Zwecke der Produktion u. Consumtion. Die Unternehmer spielen dabei die Hauptrolle. Die Banken hauptsächlich nur die Vermittler zwischen den Besitzern u. Forderern freier Mittel. Ueber die Freiheit der Mittel haben sie nicht immer das entscheidende Wort zu sagen; sehr oft das die Sache der Unternehmer, unabhängig v. den Banken; nehmend die Banken selbst ins Schlepptau, ziehend sie nach sich. Sind auf falsche Annahmen hin die Waaren einmal producirt, od. während der Zeit, worin sie producirt wurden, hängt weniger als alles v. den Banken deren Absatz auf Credit ab. In der heissesten Zeit der Ueberproduction haben die Banken den wenigsten Einfluss. (500, 501)

Banken geben nur auf Credit, was sie selbst auf Credit erhalten. Erhalten sie auf Credit, was bei sich behalten werden müsste  Bemerkung von Marx.
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⦗i. e. was fälschlich as freies Mittel behandelt⦘
, so sind sie schon v. den Unternehmern ins Schlepptau auf gefährlichen Weg genommen. Die Bank kennt die Natur des Geschäfts ihrer Clienten auch nur innerhalb gewisser Grenzen in der Sturmzeit, wenn die Unternehmerei neue Wege des Profits aufgefunden zu haben meint, wenn neue Personen als Vorsteher glänzend erfolgreicher Unternehmen erscheinen, wenn die Phantasie über die Solidität etc dieses oder jenes besondern Unternehmers in die Wolken erhoben – so entgeht Niemand dem Einfluss des Risicos, mit dem die commerciell industrielle Atmosphäre geschwangert. Ebenso nicht die Banken. (502)

Namentlich wichtig hierbei: Als erster Communicationsweg zwischen Credit u. Waarenpreisen dienen Creditformen, deren Ausbeutungsumfang nicht v. den Banken abhängt, sondern v. dem Zutrauen der Unternehmer zueinander; so einfache Wechsel od. einfache Notirung auf Buch  Zusatz von Marx.
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⦗Kreditirung, Debitirung in den Rechnungsbüchern⦘
stellen fast den Hauptweg vor, worauf der Credit marschirt, wenn er die Erhöhung der Waarenpreise begleitet; es ist dies also ein Credit, der sich entwickelt auf dem Waarenmarkt u. nicht auf dem Geldmarkt; aber der Einfluss der Banken hat seine hauptsächliche Kraft auf Geldmarkt; auf dem Waarenmarkt mehr untergeordnete u. secundäre. (502, 503)

Hence, die Banken gewinnen Einfluss u. gebietende Stimme, nicht wenn die Belebung der Production beginnt, wenn sie sich namentlich zeigt in Productionssphäre od. des Handelsabsatzes, sondern wenn in diesen Sphären schon alles vollbracht, wenn die Unternehmung strebt freizusetzen die v. ihr verausgabten Capitale u. sie, mit dem Profitche, in Geld zu realisiren. Dann beginnt die Jagd aufs Geld. Die Periode der natürlichen Unterbrechung des Geschäfts zur Herbeiführung des Abschlusses, des Facits u. Realisirung dieses Facits in Geldkapital rückt heran. Die Funktion des Geldes als »Umlaufsmittel« jezt nicht v. praktischer Bedeutung; sondern ihre Bedeutung als Sparmittel u. Verkörperung dieser Ersparnisse. Die allgemeine Nachfrage nach Waaren, die vorher fast ausschliesslich geherrscht, nun erst durch allgemeine Nachfrage nach Geldkapital. (503) Hatte die Unternehmung nun entweder gerechnet auf Nachfrage (definitive) f. ihr Waarenprodukt, sie keine thatsächliche Begründung hatte; Mittel zu Zwecken verausgabt, die nicht so rasch sich bezahlt machen od. in so kurzer Frist sich reproduciren, wie es für den Fortgang der Produktion nöthig wäre – sodann die Geldnachfrage der Production statt auf Schwanken. Verkäufe werden schwierig. Und dann erscheint die besondre Form worin sich der hohe Preis des Geldkapitals ausdrückt – Fall der Waarenpreise, Entwerthung jeder Habe ausser der in Geldform. (503, 504) |

67

Wie nützlich immer den Banken ihr Einfluss auf Zufuhr v. Leihkapitalien, diese Kapitalien fremde, rückzahlbar in vorherbestimmtem Termin od. on call. Je vollendeter der Mechanismus – der Apparat der Hilfsmittel, wodurch die Banken Leihkapitalien fischen u. bei sich concentriren –, desto delikater wird die Lage der Bank. ⦗ Zusatz von Marx.
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Herr K. sagt u. a.
»Niemand geht absichtlich u. bewusst seinem Verderb entgegen.«  Bemerkung von Marx. Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), in dem heute die Seiten 481–736 fehlen.
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Sieh dazu Randnote p. 507
⦘ Was kann sie thun? Aufpassen auf die Hände der Unternehmer, denen sie die Kapitalien anvertraut, d. h. in andern Worten, auf die Productionsbedingungen selbst. Wo fangen die Grenzen des »schädlichen« Credits an? Alias die Grenzen der Unternehmerei? Aber sie sind elastisch u. verrücken sich selbst beständig mit der Entwicklung der Production. (505, 506) Dem selbsständigen Einfluss der Banken nur gestellt Grenze in den Bedingungen productiver Placirung der Leihkapitalien. (507) Erweiterung der Zufuhr v. Leihkapitalien erscheint immer nur in Folge Belebung der Unternehmerei, allgemeinen Glaubens in ihre Fähigkeiten u. Kräfte u. allgemeiner Bereitwilligkeit, ihnen ihr Mittel anzuvertrauen. Dank der Banken erwachsen dann ganze Massen v. Gütern, die sonst überhaupt nicht ans Licht treten würden. (507) Waarenpreise können in die Höhe getrieben werden so gut durch Unternehmungs- als durch Leihkapitalien. (508)

Regierungen können nur bestimmte Formen des Credits verhindern od. deren Gebrauch erschweren. Aber während der activsten Zeit fragt Unternehmerei nichts nicht nach Kreditformen; nimmt dann vorlieb auch mit den unbequemsten Formen. Diese werden erst wichtig in dem Moment wo die Gefahr vor der Thür. (508)

Der Umfang des Credits drückt sich aus in den Dimensionen, worin die Banken die verschiednen Exploitationsmethoden der Quellen der Leihkapitalien ausnutzen. (509)

 Ordnungsziffer von Marx.
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I)
Deposits.

 Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Ewige (od. aber langterminige) Passen am wenigsten für Banker; repräsentiren gleichsam immobilisirte Ersparnisse; binden Thätigkeit der Banken u. die Eigner der Deposite. (l. c.) Interesse nur f. nicht specialisirte Banken (wie die russischen stadtgemeindlichen), die alle Sorten v. Operationen machen, daher auch alle Sorten v. Leihkapitalien brauchen. Langterminige Obligationen (z. B. bei Landbanken [)] (amortisiren) löschen nach u. nach die Schuld u. zahlen Zinsen drauf. Die Quellen dieser Obligationen beschränkt u. Bankcredit wenigsten Einfluss auf ihren Spielraum. Die Banken dehnen hier ihren Credit nur aus mit progressiv wachsender Vorsicht. Die Natur der Capitalien selbst schliesst hier die Creditoperationen der Bank in enge Grenzen ein. (510 509–11)

 Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Terminweise Deposits. Auf ihre Menge können die Banken keinen Einfluss ausüben; die Terminlänge\Periode ihres »freien Zustands« hängt ab theils v. rein technischen Bedingungen der Geschäftszweige, denen diese Capitalien angehören, theils vom persönlichen Scharfblick ihrer Besitzer. Nur durch Vermittlung der Banken werden diese Capitalien aus »temporär müssigen« in »temporär  Zusatz von Marx.
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(in fremder Hand)
active« verwandelt. (511, 12)

 Ordnungsziffer von Marx.
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3)
Terminlose Deposits. Um sie dreht sich der Hauptstreit über den activen Einfluss der Banken. Die »terminlosen« Leihkapitalien Hauptquelle der Umlaufsmittel der cotemporären Banken, bilden bedeutendste Grundlage (u. Theil) des heutigen Credits. Sie, neben Bankbillets, geben dem Einfluss der Banken grössten Spielraum. (512) Die Depositbanken haben weniger Einfluss auf Credit als die Zettelbanken; aber die Masse der Activität wächst mit ersteren, nur werden die Banken selbst v. Theil davon befreit u. fällt dieser auf die eignen Schultern ihres Publicums. (513) Notenausgabe [ist die] Methode terminlose Leihkapitalien bei der möglichst geringsten Mitwirkung des Publicums zu fischen; aber in den belebstesten belebtesten Perioden diese Methode überflüssig; die Unternehmer selbst strengen sich dann grade auf aufs äusserste an jedes Hinderniss selbst zu überwältigen u. das Publicum selbst, durch seine lebhafteste Cooperation, macht den Banken dann die Sache leicht. Ursprünglich stützt sich der Einfluss der Banken |68 auf Vermehrung der Zufuhr v. Leihkapitalien auf laufende Rechnungen. Die Leute, denen sie Credit eröffnen, nehmen ihnen die gepumpten Mittel nicht weg, lassen sie bei ihnen als Deposits auf laufende Rechnung. Vermittelst 10 Mill. sovereigns (goldnen) können bei ihrem 10maligem mittleren Umschlag im Jahr Contracte auf 100 Mill. £. gezahlt werden. Wodurch wird der Umschlag beschleunigt? Durch die Verkürzung der Productionsprocesse, Beschleunigung des Geschäftsbetriebs überhaupt, vermehrte Energie, Vervollkommnung der Communicationsmittel. Alles das beschleunigt vorzugsweis die Geschwindigkeit der Unternehmercapitalien. Werden aber Capitalien in Leihkapitalien verwandelt, so beschleunigt das noch mehr ihre Geschwindigkeit; das Gold rollt noch schneller  Bemerkung von Marx.
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⦗weil seine unvermeidlichen müssigen Momente in jedem Geschäft sich abkürzen⦘
; aber alles was den Umschlag des Metallgelds fördert, passt ganz besonders f. Beschleunigungsförderung aller andern Circulationsmittel. Banknoten zum Belauf v. 10 Mill. £. St. können zum Umschlag v. 10, 20, 50 Mill. £. St. dienen. Es hängt ab vom Umfang u. den Hilfsmitteln des Credits, angewandt um den möglichsten Nutzen aus der gegebnen Summe v. Noten zu ziehn. (514, 515)

A   #e417A BIS Personen°] Hervorhebungen – außer „hofft“ und „verwandeln“ – sowie Bemerkungen in Klammern von Marx.
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übergab der Bank Obligationen (Schuldscheine irgend einer Art) f. 10 Mill., erhielt darauf 10 Mill. Noten; letztere übergiebt er der Bank wieder als Deposit; im Lauf des Monats z. B. ihm nur 1 Million dieser Noten selbst nöthig; f. die übrigen 9 Mill. hofft er mit fälligen Wechseln zu zahlen, die sich bei ihm sein werden; bei der Bank bleiben also in the first place 9 Mill., die A nicht selbst braucht als Deposit; Bank eröffnet dem B, der auch sein Aug auf zukünftige fällige Wechsel, Credit auf 9 Mill., u. so der Reihe nach noch andre 8 Personen, v. denen jede nur 1 Mill. unmittelbar braucht, wie vorher, u. die übrigen bei selber Bank deponirt  Bemerkung von Marx.
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⦗od. auch bei andrer, was auf dasselbe herauskommt.⦘
Dann hat die Bank Deposits 55 Mill. u. Credit gegeben auf 55 Mill. Genügte jedem unmittelbar 1/2 Mill., so 110 Mill. Deposits u. 110 Mill. Credit. Wovon hängt die Masse der Noten ab, die Jeder braucht? Von der Differenz in den Schulden, die die Clienten derselben Bank od. die verschiednen Banken auf einander haben. Je geringer diese Differenzen, desto mehr Schulden durch Wechselseitigkeit ausgelöscht und desto weniger Geld od. Banknotenzahlungsmittel nöthig bei Löschung v. Schuldbilanzen. Diese Wechselseitigkeit künstlich herstellbar, wenn der Creditor, der Zahlung zu empfangen, einstimmt die fällige Obligation zu verwandeln in andre Obligation (als da ist Deposit), die erst in gewissem Termin zahlbar. Also durch Willigkeit der Personen ihre Zahlungen nicht baar od. in Noten zu empfangen u. bei Gruppirung aller Schulden um Bankcentra, worin sie sich durchkreuzen u. einander wechselseitig aufheben – kann verhältnissmässig unbedeutende Summe v. Noten Anlass zu sehr bedeutenden Summen v. Deposits geben u. sehr bedeutender Summe v. Crediten der Banken an dritte Personen. (516, 517)

Die   #e418Die BIS cheques°] Hervorhebungen – außer „cheques“ (erstes Mal) und „mit dem Umlauf der Deposits“ – und Bemerkungen in Klammern von Marx.
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Banknotenausgabe mag daher (gesetzlich) extensiv auf bestimmtes Mass beschränkt werden, aber der Umschlag dieser Noten durch fortlaufende Depositbildung u. darauf fortlaufend erneuerten Credit – mit der daraus entspringenden Gefahr – in keiner Weise zu verhindern. Geht es schief mit den (beim Anleihn der Noten) reihenweise v. A, B etc in Aussicht gehabten fälligen Wechsel, wie dann? Sie geben cheques auf die Bank, wodurch aus der Bank auch Mittel entzogen werden. Sie muss auf Forderung in Gold od. Noten zahlen, was gleichgiltig zur Hauptsache; fliessen diese nicht der Bank zurück  Bemerkung von Marx.
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⦗od. bleiben sie nicht bei der Bank, weil die zu zahlenden Gläubiger auch ihre Clienten⦘
, so hats ein Ende mit dem Umlauf der Deposits. Hat sie Credit beim Public, so kann sie durch Noten ersetzen, was sie verlor an Deposits u. entsprechenden cheques; wenn ihr aber, trotz der Willigkeit des Publicums ihre Notes zu nehmen [alle Wege abgeschnitten sind] – so ist ihr Latein am Ende. (517, 518)  Bemerkung von Marx.
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Diese obrigkeitliche Fürsorge verhindert die Bank in keiner Art schlechten Speculationen od. failing industrial entreprises ihr Credit in Hülle u. Fülle zu geben; beschleunigt nur ihren Bankerutt ⦗u. meist steps dann government in u. suspends for the time the „legal“ regulation of the quantity of notes to be issued⦘ ⦗Wenn die Bank in faulem Zustand, erlaubt sie selbiger, was sie ihr in gesundem |69 Zustand versagte.⦘
Das sicherste Mittel gegen Ueberausgabe v. Banknoten, Verpflichtung der Bank on demand ihre Notes at once zu versilbern. (519) Dann kann die Bank nur Noten ausgeben im Mass worin sie v. den Unternehmern gebraucht; die Bank giebt die Noten aus, um selbst Profitche daraus zu schlage; u. das kann sie nur im Mass wie diese Noten in profitbringender Weise – als Quelle von Profit – beschäftigt werden. (520) Andrerseits hat der mit Noten Creditirte Zinscher darauf zu zahle, »Procentcher«. (521) ⦗ Zusatz von Marx.
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K. sagt:
»Wenn die Banken zugleich mit ihren Noten den Unternehmern (od. Notennehmern) auch gewinnbringende Exploitation der Leihkapitalien sichern könnten, dann könnten sie die Notenausgabe beliebig erweitern.« (521)  Bemerkung von Marx.
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Aber dies zeigt, dass wenn Bankinstitute zu Schwindel u. Gründungsgeschäftche u. faulen Geschichten de prime abord geschaffen werden – u. namentlich zu einem sich ergänzenden Kreis solcher „Geschäftcher“ – sie sehr famose Mittel, um dem Publicum baares abzunehmen.
Mit Bezug auf die Produktionunternehmer selbst, geht der »Einfluss der Banken im besten Fall nur so weit, dass sie bis zu gewissem Grad mitwirken können zur Verwohlfeilerung des loanable capital [«]. (l. c.)

 Bemerkung von Marx.
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Folgendes mit Blödsinn vermengte:

Unternehmer treiben mit den v. Bank gepumpten Noten Waarenpreise in die Höhe; dies = Sinken des relativen Werths der Noten ⦗zuerst angenommen, dass das MetallGeld nicht gleichzeitig sinkt⦘; die Noten fallen also auch dann gegen Metallgeld; jeder der sie erhält, bringt sie in Bank zurück, die sie sofort zu vernichten hat; dasselbe als wenn Deposits v. Bank zurückgefordert; in beiden Fällen können die Unternehmer, die die mit gepumpten Noten (od. Deposite) theure Waaren kauften, bei Preisfall der letztren ihre Ausgaben nicht decken; können also der Bank nur zahlen nicht aus der Unternehmung, wozu sie von ihr pumpten, sondern nur aus andren Quellen; fehlen ihnen diese, so Bank futsch ⦗ob ihr nun Geld f. ihre Noten od. direct Deposits zurückgefordert⦘ Und Rückfluss der Noten zur Versilberung ⦗oder aber Rückforderung der Deposits⦘ wahrscheinlicher in Zeiten v. Preiserhöhung der Waaren, weil dann die Gelder in den Händen ihrer Besitzer selbst mehr Beschäftigung finden. (521, 22) Aber Banknoten und Geld können bei solcher Gelegenheit gleichzeitig u. gleichmässig sich entwerthen relativ zu den Waaren. Solches casus im in einem Ort od. einem ganzen Land; f. das Metallgeld solche relative Entwerthung dann beschränkt auf Ort od. Land; die денги деньги streben dann auszuwandern; die Banknoten selbst streben nach derselben Auswanderungsfähigkeit durch Einwechslung gegen Baares bei der Bank; aber durch Rückfluss der Noten in die Bank werden ihrer weniger u. so gelähmt Theil der Kraft, welche die »Unannehmlichkeit« hervorrief« . ([522,] 523)  Bemerkung von Marx.
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⦗Dies Vieh vermengt hier die Theorie der currency school mit der richtigen
Sobald –  Zusatz von Marx.
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fährt Viech fort
– also mehr Noten ausgegeben als Umlauf erheischt, so verjagen sie das Metallgeld aus dem Umlauf u. bestimmen sie zum Abfluss abroad. (523) So lang Wirkung des Credits normal, lokalisirt er die Funktion des Gelds; sobald anormal entlokalisirt er es, treibt es zum Abfluss abroad. Bank besitzt daher Regulator im Rückströmen der Noten zur Versilberung u. Ausfuhr des Metalls abroad. ([523,] 524)

Die Form des Credits hat ihren Sitz im Charakter der Quellen, deren Fluss der Credit fördert, od. in dem Charakter der Unternehmung, welche sich des Credits bedient. Von diesen beiden Umständen hängt daher der Umfang ab, worin bei Benutzung des Credits diese od. jene Form desselben vorwiegt. Je reicher die Ersparnisse sich accumuliren, die ihre Eigner vor bestimmter Frist nicht benutzen können od. wollen, desto mehr terminweise Deposits bei den Banken. Je umfassender\weiter das Geld-umlaufcapital der einzelnen Unternehmer u. je tiefer gewurzelt ihre Gewohnheit die GeldEinnahmen bei den Banken zu deponiren, desto mehr terminlose Deposits bei letzteren. Je stärker allgemein Credit sich entwickelt in den industriellen Beziehungen der Geschäftsleute unter sich, desto mehr Wechsel im Umlauf. Je stärker das Streben Waaren(Werth)vorräthe zu mobilisiren unabhängig v. ihrem Verkauf, desto mehr in Umlauf durch Pfand versicherter Obligationen. Je mehr |70 Bankwesen Rolle spielt bei Organisation der Creditverhältnisse unter den Geschäftsleuten, desto mehr die PrivatObligationen der letzteren bei den Banken concentriert u. desto mehr ersetzt durch (oder verwandelt in) Bankobligationen. Je mehr der Umsatz gewohnt Wege zu benutzen, welche Austilgung der Schulden durch Wechselseitigkeit einschliessen, desto mehr hierzu dienende Bankobligationen im Umlauf. (524, 25) Das Vorwiegen der einen od. andern Creditform hängt also durchaus nicht v. Willkühr ab. Andrerseits der Umfang des Credits selbst – unabhängig v. seinen verschiednen Formen – soweit er normal, für alle Einzelpersonen einerseits, alle Bankinstitute andrerseits, in vom Willen unabhängige Grenzen gebannt. Monopol-Institut kann natürlich das ihnen ihm gelegenste Creditfeld vorzugsweis exploitiren. Bei freier Exploitation, zeigen sich klar die Grenzen der Quellen der Benutzung. (525).

Unabhängiger vor allem v. Willkühr – die Form des Credits, wodurch sich Wechselseitige-Verschuldung auslöscht. (l. c.) Die Kette woraus sie besteht, zählt gewisse Menge Glieder. Erweiterung der Kette nur möglich f. eine Person od. Institut auf Kosten andrer Person od. Instituts, u. die wechselseitige Controlle garantirt vor unzulässlicher Erweiterung. Das ausgegebne Creditzeichen (cheque od. Note) findet nichts zu thun, löscht keine Schuld aus u. im äussersten Fall repräsentirt [es] nur Verschuldung, soweit es nicht in der Kasse seines ursprünglichen Empfängers blieb. Dann kehrt es zurück zur Person od. dem Institut, die es ausstellten, also ausgemärzt aus der Circulation; so erfüllt das Creditzeichen nicht mehr die Rolle des Circulationsmittels, weil es nichts nicht mehr circulirt. Wenn es bei solchem Rückfluss nicht realisirt wird, bleibt es nur als Zeugniss schlechter Schuld. (526)

Die verschiednen Creditformen drücken verschiednen Umfang der Umsetzbarkeit (Cirkulationsfähigkeit) des Creditzeichens aus. Verschiedne Sorten Schuldzeichen haben sehr verschiedne Mobilität, Gangbarkeit aus Hand in Hand; je nachdem Creditor (Besitzer des Schuldscheins) mehr od. minder leicht dritte Personen findet, die durch Empfang des Schuldscheins an seine Stelle treten wollen. Blosse Buchschulden, die sich sonst in keinem Schulddokument verkörpern, am schwersten übertragbar. Schuld auf einfaches Anleihedocument schwerer übertragbar als Schuld repräsentirt durch Wechsel, kurzterminiger Wechsel leichter als langterminiger; cheque u. banknote leichter als Wechsel. Vom Umfang der Circulationsleichtigkeit des Schuldzeichens (Creditzeichens) hängt seine Wirkungsfähigkeit ab, also sein Einfluss auf Waaren- u. Geldmarkt. (527)

In den Zeiten des Produktions- u. Unternehmungsfiebers, wenn also Credit am meisten missbraucht, am wenigsten nach seiner Form gefragt, dann das allseitige Vertrauen in Erfolg am grössten; umgekehrt, je weniger diese Leichtgläubigkeit, desto wichtiger wird die mehr od. minder günstige Form des Credits. Wirds überhaupt schwer Leihmittel zu fischen, so zeigt sich grade der Vorzug der CreditFormen, die diese Schwierigkeit leichter als die andren, wenigstens to a certain point, beseitigen helfen. (528)

Buchschuld herrscht vor in den fieberhaftesten Zeiten etc. Hence Unmöglichkeit der »regulation« einzelner Creditformen. (529)

Jede besondre Kreditform lokalisirt sich in besondrer wirthschaftlicher Sphäre u. dies wirkt auch aufs Metallgeld. Consumtionsverkehr, namentlich kleine Revenuen (Arbeitslohn etc) in baarem Geld verausgabt; unterstützt – aber nur sehr theilweis – durch Noten (v. geringem Nominalbetrag) u. kleine Buchschulden ditto. Dagegen Banknoten v. grossem Nominalbetrag u. ditto Buchschulden streben nach besondrer Sphäre, worin sie sich specialisiren ; diese Specialisirung geht soweit, dass die verschiednen Circulationsmittel anfangen ganz verschiedne Vermögenssorten vorzustellen; die Metallgelder (mit kleinen Noten u. kleinen Buchschulden) den Consumtionsfonds des Landes, die grossen Banknoten u. BuchschuldenKapital, Mittel verzehrt od. aufbewahrt f. Reproduktion. (530) Wechsel speciell passend f. die Bedürfnisse lebhaften Handels , der rasch seine Ausgaben ersetzt u. vorzugsweis kurzterminiger kurzterminige Leihkapitalien benutzt. Wechsel auf 10 od. 20 Jahre scheint something undenkbares; das aber nicht, weil auch diese Form nicht langen |71 Credit ausdrücken könnte, sondern weil Gewohnheit ihn f. bestimmte Funktion specialisirt hat; Wechsel für Consumtionsbedürfnisse ausgegeben an sich schon schwach; Wechsel durch industriell commercielle Leute ausgegeben für Circulation v. Capital. (530) Cheques f. die höchste Entwicklungsstufe; ihre Thätigkeit hauptsächlich concentrirt auf Bewegung von Kapitalien ; erfüllen dies leichter als ihre Konkurrenzformen; sie können die höchsten Summen am leichtesten bewegen, (jeder Denomination sein), also beste Bewegungsmittel f. grosse Capitalien. ([530,] 531)

Wie der Umfang der besonderen Creditformen, so stellen die Schwankungen dieses Umfangs Phänomene vor, die sich innerhalb der Grenzen bestimmter Perioden mit gewisser Constanz wiederholen. Diese Grenzen selbst verändern sich ihrerseits, aber langsam, u. fast unmerkbar in kurzen Perioden. (531)

Banknoten in England: beständig erweitert ihr Umfang im Herbst mit Beginn u. verkürzt im Frühling mit Ende der produktiven Perioden. Die Bank v. England – durch ihre Verhältnisse zu Regierung – zahlt in Januar, April, Juli u. October Zinsen der Staatsschuld; erweitert dann meist ihre Cirkulation; da der unterste Nominalbetrag der Banknoten = 5£, so bringt dies oft Verminderung im Metallvorrath hervor. Ende des Jahrs gewöhnlich Circulation contrahirt unter Einfluss der Steuerzahlung an Regierung u. durch sie an B. o. E., u. zugleich unter Einfluss des zu dieser Zeit sich contrahirenden Umsatzes. Zur selben Zeit bringen die Banken in die B. o. E. ihre Metallvorräthe u. dadurch wächst der Metallfonds. Im Allgemeinen Zufluss u. Abfluss der Notenbewegung viermal im Jahr vollendet. Ausser Ende des zweiten Halbjahrs, auch Ende des ersten meist markirt durch unbedeutende Circulation.

Die (englischen) Provinzialbanken hatten früher niedrigste Cirkulation im August, von da fortwährend Wachsen bis April. Geändert durch Einfluss der Zweigbanken der B. o. E. Sie haben am meisten Noten in Umlauf in Oktober, Circulation sinkt in December, fängt wieder an zu wachsen in Januar, um in März zu fallen, in April u. Mai Wachsen, in August Sinken u. dann wieder Steigen in October.

Irland  Zusatz von Marx.
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agricoles Land
mindeste Cirkulation vor Erndte ; dann Wachsen erreicht höchsten Punkt in Januar , in Februar beginnt Abnahme.

Schottische Cirkulation; darüber die Beobachtungen am interessantesten; am höchsten in November, fällt bis März, erreicht Mai u. Juni höchsten Punkt, nimmt allmählig ab bis September. Die statistisch nachgewiesne Regelmässigkeit schlagend. Von 1843–1856 nur eine Ausnahme v. Regel, dass höchster Punkt im November, niedrigster in März u. April . (531–33)

Das Wachsen der Consumtion zeigt sich nicht nur im Gesammtwachsthum der Circulationsmittel, die dem Consumtionsfonds dienen (kleine Banknoten u. Buchschulden,  Zusatz von Marx.
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aber auch, Verehrtester, Subsidiärmünze
), sondern namentlich auch im wachsendes Bedürfniss nach den kleinwerthigsten Cirkulationsmitteln (auch Papiergeld dient dazu) (533)

 Zusatz von Marx.
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Folgendes Falsche:
Dieselben Cirkulationsmittel, die für die Consumenten Consumtionsvorräthe vorstellen, werden in den Einnahmen der Unternehmer Repräsentanten v. Capital. Von den Unternehmern die Kapitalien de novo verausgabet, theils zur Befriedigung ihrer eignen Consumtionsbedürfnisse, theils der Leute, die ihre Einnahmen selbst zur Befriedigung v. Bedürfnissen ausgeben. ⦗ Zusatz von Marx.
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Er hat hat im vorigen Satz das Alberne gesagt:
»Aus den Ausgaben der Consumenten erneuern sich die productiven Ausgaben der Unternehmerei |72 und deren Profite. Aus diesen Ausgaben erneuern sich die alten Kapitale u. bilden sich neue Kapitalien [«]Bedeutende Summen der Umlaufmittel gehn so beständig über aus der Rolle v. Consumtionsmitteln in die Rolle v. Kapitalien u. umgekehrt. Und nur ein bestimmter Theil der Umlaufsmittel bleibt ununterbrochen thätig nur im Gebiet der unmittelbaren Beziehungen der Unternehmer untereinander, verlässt dies Gebiet nicht, dient nur zur Bewegung der Kapitale. Sobald Banknoten od. Gelder in die Unternehmerei fallen u. Kapitale werden, streben sie nach der Normalhöhe (appoint Valuta) worin sie am nützlichsten\bequemsten f. die Unternehmerei. Sobald sie umschlagen in Consumtionsmittel-cirkulation u. sie tiefer u. tiefer alle Cirkulationscanäle durchdringen müssen, streben sie mehr u. mehr sich auszuwechseln gegen kleine Münze. Grossnominalig bleiben nur die, die stets nur zur Cirkulation des Kapitals dienen. (533, 34)

Die Circulationsmittel vertheilen ihre Dienste nicht nur in Zeit, sondern auch in Raum; haben also auch gesetzlich, durch den Zusammenhang der nationalen Produktionsgrenzen, bestimmte Territorialbewegung v. einem Ort zum andern. (535 534)

Quelle der Banknote, wie jedes andren Schuldscheins (Creditzeichens) Unternehmung, deren Resultate noch nicht realisirt. Gelder stellen Kaufkraft vor, dessen Quelle Kapital. Und dies Kapital selbst stellt die Kaufkraft des Geldes vor.  Bemerkung von Marx.
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⦗Welcher Blödsinn!⦘
Dagegen Banknoten bilden nicht Kapital, sind nur Creditzeichen. (535, 36)

Eine Form des Credits kann nur künstlich erweitert werden auf Kosten einer andern Creditform; wenn Buchschuld bei Kauf u. Verkauf vorherrscht, thut das den Wechseln Abbruch; wenn Wechsel, blos unter den Privatpersonen u. nicht concentrirt in Banken, beabbruchts Entwicklung der Bankformen des Credits; wenn die Unternehmerei vermittelst Banknoten verhindert, entwickelt sich um so mehr Depositoperation auf laufende Rechnung mit den sie begleitenden cheques. Wo Banknotenausgabe ganz frei, Deposito mit cheques etc nicht voll entwickelt. (536)

Im selben Sinn wie gesagt werden kann, dass heutzutag, Dank dem Credit, mehr Baumwollen- u. andre Waare producirt sind, so, dass durch selben grössere Masse freier metallischer Kapitale erscheint. Der Credit kann unmittelbar nur Cirkulationsmittel ausbrüten u. diese Möglichkeit gewährt jede andere Form des Credits, nicht nur die Banknotenform desselben. (537) So oft auch die Chequebücher zu einer Bank zurückkehren, u. durch andre ersetzt werden, wenn sie jährlich beständig im Umlauf hat 25 Mill., so dieser Umlauf ununterbrochen. Jeder cheque gebe Anrecht auf Empfang v. 100 Rubel; dann müssen im Umlauf sein 250 thousand cheques. In jeder Zeit; aber nicht dieselben cheques. Ob derselbe cheque 4 mal aus Hand in Hand geht, od. gleichzeitig 4 cheques in 4 Händen macht keinen wesentlichen Unterschied. Wichtig nur, ob Chequehalter Geld dafür aus der Bank nimmt, oder ihn auf laufende Rechnung deponirt; Resultat dann, dass ich den von mir verausgabten cheque durch einen neuen ersetzt habe u. Resultat, als ob ein u. derselbe cheque fortcirculirte. ([537,] 538)

Wechselkurs, Discont und Waarenpreise als Regulatoren des Credits.

Waarenpreise sehr unbeständiger Anzeiger des Zustands des Credits. (539)  Bemerkung von Marx. Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), in dem heute die Seiten 481–736 fehlen.
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(Sieh Randglosse, p. 540)

Pumpt die Unternehmerei, so muss sie das geborgte neue Leihkapital nutzbar machen, sei es qualitativ durch ganz neue |73 Anlage, sei es quantitativ durch Erweiterung schon existirender. Oder will sie Productivität des Kapitals erhöhen u. hat sie es daher frei gesetzt aus minder productiver Anlage, so muss sie auch neue Bedingungen der Produktion finden (qualitative od. quantitative.) Gelingts, so Credit »nie überflüssig«, stets wennn’s wenn’s misslingt, welches immer in beiden Fällen die angewandten Creditformen. (540, 41)

So weit die Banken Einfluss auf die Creditverhältnisse gegebner Zeit, haben sie auch Mittel selbige zu controlliren durch Beobachtung der Bewegung der edlen Metalle  Zusatz von Marx.
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(Wechselkurs)
, der Bewegung der Preise des loanable capitals, u. endlich der Bewegung der Waarenpreise ([541,] 542)

 Zusatz von Marx.
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Wechselkurs:
So lang Gleichgewicht in Handel zwischen einem Land u. andrem, wechselseitig sich auslöschende Schuld; statt Geld wandern Wechsel aus einem Land ins andre; also die internationale Circulation dann nur geführt durch Circulation v. Creditzeichen. (544)

Sobald dies Gleichgewicht – u. darauf beruhende Auslöschung wechselseitiger Schuld aufhört – muss gezahlt werden mit Metallgeld  Bemerkung von Marx.
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⦗u. dies beginnt seine internationale Circulation⦘; ⦗Metall geht auf Reise.⦘
(545)

 Zusatz von Marx.
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Nach Herrn K.
wird die »передвиженіе« des Metalls aus einem Lande ins andre hervorgerufen durch Unproductivität; nur die unproductive Unternehmung braucht Metall zur Löschung ihrer Schuld; wenn die Unternehmerei vermöbelt die freien Kapitale womit sie arbeitete, wenn sie nichts daraus herausgearbeitet womit Schuld zu löschen, bleibt ihr nichts übrig als sich an andre freie Kapitale (i. e. денги деньги) zu wenden zur Schuldlöschung. (545)

Organ zum Ausdruck der Wechselverschuldung v. Ländern der Wechselkurs; drückt den Preis der Wechsel aus, i. e. der Creditzeichen, wodurch Schuld zwischen verschiednen Orten sich löscht. Dieser Preis hängt [davon] ab, wie gross Quantität dieser (internationalen) Wechsel im Verhältniss zur Schuld, die im andern Land zu löschen. Da die Quantität dieser Creditzeichen, die wechselseitige Verschuldung vorstellen, v. dem Grad der örtlichen (nationalen) Productivität abhängt, d. h. der Menge der f. Ausfuhr producirten Werthe, so drückt der Preis der Wechsel die örtliche (nationale) Productivität aus. Je niedriger letztere, desto höher der Preis der Wechsel. ([545,] 546)

Aber Credit kann to a certain degree das Gleichgewicht herstellen, indem er der Unternehmerei das freie Kapital liefert, nöthig zur Schuldlöschung; aber dies nur temporär; er ersetzt Schulden, deren Termin verfallen durch neue Schulden, deren Termine erst später verfallen. Dies thut er nicht nur zwischen den einzelnen Unternehmern desselben Landes, sondern auch für die Beziehungen ganzer Orte (Länder) zueinander. Hence Wechsel aufs Ausland, internationale Kreditumlaufsmittel, auch dann zu haben, wenn die Landesproduction sich nicht bestätigt in ausserhalb des Landes verkauften Waaren. Diese Wechsel drücken Zutrauen aus in die künftigen Früchte der Produktion, die realisirt sein soll sollen bei Ende des neuen\verlängerten (Schuld)termins. (546, 47) Die internationalen Wechsel drücken unter allen Umständen den Zustand der Bedingungen aus, wovon die Wanderung des Edelmetalls aus einem Land in das andre abhängt; letztre hängt ihrerseits aber ab vom comparativen Zustand der Produktionsbedingungen in den verschiednen Oertlichkeiten. Hence Wechselkurs dient als Regulator f. Banken für Zufuhr freier Kapitale; zeigt ihnen  Zusatz von Marx.
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(!)
ob Missbrauch des Credits in gegebnem Land od. nicht. (547)

Je nach dem Verhältniss zwischen Credit u. edlen Metallen tritt Auswanderung der letzteren ein. ([547,] 548) Haben Misserfolge der Production nicht alle ihre produktiven Eigenschaften ausgelöscht, so kann sie noch rechnen örtliche u. fremde Leihkapitalien als Hilfstruppen auf dem Weg des Credits. (l. c.) Es handelt sich nur darum: zahlt’s für die »Hilfstruppen« (die »freien«) od. können sie  mehr Profite
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mer Profitche
machen auf andrem Weg? (l. c.)

 Zusatz von Marx.
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Discont.
Der Preis des Leihkapitals hat sehr verschiedne Formen; an ihrer Spitze, wichtigste, Discont; seine einfachste Funktion Ausdruck des Preises des freien Capitals in seiner metallnen Geldform. Der Preis einer Waare = bestimmte Menge Geld. Was meint aber Preis des Geldes selbst? Aber an gegebnem Ort u. in gegebner Zeit x Geld = x Geld, u. nicht = > < x Geld. Differenz zwischen x Geld u. x Geld nur möglich, wenn sie differenzirt durch Ort- oder Zeitdifferenz. Ohne solche Differenz hat Austausch von Geld mit Geld weder theoretischen noch praktischen Sinn. Discont drückt verschiedne Bedingungen der Zeit aus; der Wechselkurs verschiedne Bedingungen der Oertlichkeit. Der Preis gegebner Menge Geld ausdrückbar in andrer Geldmenge; wenn verglichen mit derselben Geldmenge in andrer Zeit u. an andrem Ort. Da aber hier Preis des Geldes ausgedrückt wird in gleichartigen – nämlich in Geld, so muss der Unterschied zwischen den beiden Geldmengen in Plus od. Minus, Zuwachs od. Abschlag |74 sich ausdrücken [in] einer der beiden Geldsummen, die gegen die andre ausgetauscht wird. Wie nun der Zuschlag od. Abschlag gekauft werde, Zins oder Discont, Agio od. Disagio od. einfach Procentcher, gleichgültig. Zins u. Agio, Discont u. Disagio selben Inhalts. Entweder wird für das empfangene Geld mehr Geld returnirt oder f. das returnirte Geld empfangen weniger; Verlust für den, der zahlt od. Gewinn für den, an den gezahlt wird. Erstres Abzug\Abschlag (Discont u. Disagio), zweites Zuwachs (Zins od. Agio)[.] Discont u. Zins drücken Zeitdifferenz, Agio u. Disagio Ortsdifferenz aus. (548–50)

Discont drückt jedoch nicht nur den Preis des freien Kapitals aus, sondern jeder reinen Kaufkraft, so weit ihr Preis dem Einfluss von Zeitbedingungen unterworfen. Diese Bedingungen können rein ökonomische sein, aber auch politische etc, deren Einfluss sich über ihre eigne Sphäre erstreckt u. in ökonomische umwandelt. Unter diesen Einflüssen können Zustände entstehn, worin Baares werthvoller wird als alles andere. Das Kapital kann allerlei befürchten: 1) erstens Lebe u. Tod zu riskiren  Bemerkung von Marx.
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⦗ob es heiler Haut od. verkrüppelt od. gar nicht zurückkehrt[⦘]
; 2) zweitens: wenn es im selben »quantitativen« Umfang, in derselben Geldgrösse zurückkehrt, worin ausgegeben, ob es zur Zeit seiner Rückkehr nicht mit weniger Kaufkraft  Bemerkung von Marx.
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⦗diese Phrase kann nur diesen Sinn haben: geringeren relativen Werth verglichen mit Waaren, od. aber geringere Verwerthbarkeit, minder Procentche bringend, als Geldkapital
zurückkehrt. Je nachdem setzt das Kapital die ordinäre Procentche-Assekuranzprämie zu u. kann sie, je nachdem, doppelt zusetze, für casus 1) u. casus 2). Die Assekuranzprämie tritt dann in Discont hinzu zu den auf die Zeitdifferenz begründeten »normalen« Procentchen. Je schlechter die Umstände für die laufende Unternehmerei u. ihre Placements, desto grösser die Macht des Kapitals (Geld) über sie; desto grösser Discont  Bemerkung von Marx.
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⦗u. darin steckendes Garantie-Blechen⦘
Jede Unternehmerei eo ipso, by its very nature, kann fehlschlagen; wenn sie daher auch »Vertraue« einflösst, so birgt sie doch schon in sich zugleich Grundlage des Misstrauens.  Bemerkung von Marx.
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⦗Das Viech reducirt discont nur auf mögliches Misstrauen; als ob irgend einer sein Geld hergäbe um es nur „unversehrt“ zurückzuerhalten; aber K. schon ganz judenbörslich verpestet; man verleiht an sich blos Glas aus Begeisterung f. die Entwicklung der Produktion.⦘
Je besser das Geschäft geht (u. je mehr Zutrauen dazu), desto geringer Garantieausgaben für Unversehrte Rückkehr des ausgepumpten Kapitals u. desto gleichgiltiger die Daseinsform des Kapitals  Bemerkung von Marx.
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⦗Dasein als in dieser od. jener Gestalt v. Waare⦘
. Wenn also Discont niedrig, drückt er den Preis des Kapitals überhaupt aus, in welcher Form es immer existire.  Bemerkung von Marx.
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⦗Ausser der Geldform hat das Kapital aber nur 2 Formen, die v. Productivem Kapital od. die von Waarenkapital
Andrerseits, grösste Ausgaben f. Garantie der Unversehrtheit des Kapitals concurrent der Nothwendigkeit einer Form des Kapitals vorzugsweise Bedeutung zu geben. D. h. Discont erhebt sich gleichzeitig mit grösster Nachfrage namentlich nach freiem (i. e. Geld)Kapital. Im ersten Fall ⦗wo Ueberfluss an »freiem« Kapital⦘ drückt Discont den Preis des Kapitals (abgesehn v. seiner Form) überhaupt aus, im zweiten Fall ⦗bei beschränkter Zufuhr v. »freiem« Kapital⦘ drückt er den Preis des »freien« geldlichen Kapitals im Besondern aus.  Bemerkung von Marx.
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⦗Dies alles nur wahr cum grano salis; Discont kann jahrelang niedrig stehn bei schlechtem Geschäft; Menge v. „freiem“ Kapital, d. h. in Geldform „unthätigem“ Dasein des Kapitals, aber nur wenig davon verwandelt sich in „Leih“kapital. Ebenso umgekehrt kann hoher Discont entgegengegesetzte entgegengesetzte Bedeutung haben.⦘ ⦗Und zwar gerade weil Discont – mit dem Stand des Profitche machen mehr zu thun als mit dem blossen Vertrauen u. Assekuranzprämie.⦘
Je mehr die fliessende Unternehmerei im Zug u. über Kapital in jeder Form verfügen kann, desto weniger braucht sie Geldkapital u. vice versa. Weite Entwicklung des Credits u. niedriger Stand des Disconts 2 Folgen einer u. derselben Ursache, nämlich der Productivität der fliessenden Unternehmerei, sind daher gleichzeitig ; ebenso hoher Discont u. Contraction des Credits 2 gleichzeitige Folgen der Unproductivität der fliessenden Unternehmerei. Relative Höhe des Disconts u. relativer Umfang des Credits stehn also in keinem ursächlichen Verhältniss zueinander; (550–53) |

75

Die Erfahrung zeigt:

  • 1) Erweiterung des Credits ruft meist Erhöhung des Disconts hervor, indem sie Nachfrage nach »Kapital« vermehrt u. dadurch seine »Zufuhr« vermindert.
  • 2) Niedriger Discont ruft oft keine Erweiterung des Credits hervor, indem Unternehmerei es keineswegs immer »profitlich« findet jede Verwohlfeilerung des Geldkapitals auszunutzen.
  • 3) Hoher Discont ruft nicht immer Contraction des Credits hervor; kann die Unternehmerei ergiebig sein, auch wenn »theuer«.
  • 4) In welchem gedrückten Zustand auch Credit, Unternehmerei sucht stets Kapital »wohlfeil« zu fischen. (553)

Für die Banken, in deren Disposition das Geldkapital, bestes Criterium des laufenden Geschäfts die relative Intensivität seiner Nachfrage nach Baarem; je weniger es andere Mittel zur Schuldtilgung hat, desto zeitgemässer hoher Discont; hence die banks, in denen sich das freie Kapital concentrirt, gezwungen Discont zu erhöhen, sobald baares Geld anfängt ihnen in grösserem Mass ab- als zuzufliessen. (554)

Der Unternehmerei immer nützlicher (profitlicher)  #e459 (profitlicher) BISUrsächelcher°] Bemerkungen in Klammern und Hervorhebungen – außer „Beginn“ – von Marx.
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ihre passiven Obligationen (die aus Käufen fremder Waaren entspringen) zu decken durch active Obligationen (die aus Verkäufen ihrer eignen Producte od. v. ihren gekauften Waaren) entspringen Waaren entspringen). Gelder ihr nur nützlich bei Beginn ihres »Geschäfts« od. wenn für den Beginn nicht bei ihr vorräthig active Obligationen, die sie in Bewegung setzen kann. Vom Erwerbsstandpunkt aus Geld im Allgemeinen die theuerste Sorte Kapital. Seine »Conservirungs«(Kapitalerhaltungs-)eigenschaften nur negativer Natur, sichern vor Verlust, bringe nix ein. Ihre »Circulationsfunktion«  kann
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kenne
eben so gut durch »Creditmittelcher« remplacirt werde. Also Nothwendigkeit für Baares riecht schon nach ebbes Unkauschres; besser wenn Gelder allzumeist nicht  nöthig
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»nethig«
, nach Bank gebracht »werde«. Concentrirung v. »Geldercher« in Banken erweiterter Umfang ihrer Depositcher auf laufende Rechnung zeige hin auf »gut«; Abfluss der Geldercher aus Bank auf »faul« – Geschäftlerei. Nicht-erhöhung v. Discont, niedriger Discont, wenn der  Zeiger
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Zeicher
auf dem Bankzifferblatt auf »faul« steht – wäre in Widerspruch mit alle andere gleichzeitige Umstände. Auch schon »nethig« zur Gegenwirkung gegen die Unternehmerei, die unter alle Umstände die Geldcher »wohlfeil« habe will. Erhöhung des Disconts gegenwirkt dann  die
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de
Umstände, die dran arbeite dem Credit »Au Wai!« anzethun. Durch hohe Discontzahlung schliesst Unternehmerei »bewaffnete Friede« mit die Feind, das »Geldkapital«; hoher Discont stimulirt zur Oekonomisirung, »Ersparnissen« in Geldform, sammelt sie, treibt zu ihrer Concentration, bringt sie rascher in Umlauf. Dies aber nur wenn nur ekonomische Ursache das Misstrauen in die Unternehmerei hervorriefen; u. namentlich »aber auch« wenn diesen rein »ekonomischen« Ursächelcher so früh wie möglich zuvorgekommen u. die Anfänge  Bemerkung von Marx.
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⦗principiis obsta!⦘
stufenweis paralysirt, wenn ihnen nicht voller Spielraum zur Entwicklung gelassen. (554, 55)

Die »Vertheierung« des freie Kapitals, ausgedrückt in Discont od. Schwankungen des Wechselkurses, zeigt dass die Spannung der Nachfrage nach Baarem nur anfängt ihre Kraft zu zeige; es leidet bei dieser Nachfrage u. v. dieser Spannung nur noch die laufende Unternehmerei (in ihrem Credit). Dagegen kann die vergangne Unternehmerei u. ihre Früchte ausser des zerstörenden Einflusses sein. Kann dabei noch viele Umlaufmittel geben, auch Edelmetalliger. Anders, wenn Funktion der Ersparung in den Vordergrund tritt u. die Gelder anfangen hauptsächlich die Rolle v. freiem Kapital zu spielen. Die beim Verkauf eingenommenen Gelder werden dem Umlauf entzogen. Da die Verkäufe abschliessliche, wodurch die Unternehmerei gegebne Periode ihrer belebten Thätigkeit endigt, u. beschäftigt mit Rechnungsabschluss der Periode, so bildet dies natürliche Pause im Geschäftsgang. Muss überlegt werde, auf welcher Leiter mit dem erhaltne Resultate  neue Periode zu eröffnen
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neie Periode zu ereffne
. Hence nach Belebung des Geschäfts folgt nothwendig Contraction der Masse der Umlaufsmittel u. change in Funktionen des Geldes. Durch Zahlung der Schulden nothwendig verkürzt der Creditbestandtheil jener Masse. Die Nothwendigkeit Kapitalien in freiem Zustand zu haben verkürzt ihrerseits den Geldbestandtheil der umlaufenden Masse. Bleiben die Waarenpreise |76 dabei auf derselben Höhe, so diese Höhe mehr nominal  Zusatz von Marx.
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(!?)
Gewöhnlicher in solcher Zeit flaue Stimmung der Märkte u. Neigung der Preise zur Erniedrigung. (555, 56)

Schloss die Bewegung Misserfolg ein, so zeigt sich das dreierlei:

 Ordnungsziffer von Marx.
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1)
Die Unterbrechung tritt abrupter ein;  Ordnungsziffer von Marx.
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2)
Grössere Spannung in Nachfrage nach geldnem Kapital u. grösserem Umfang dieser Nachfrage  Ordnungsziffer von Marx.
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3)
Schlagende Dimension im Fall der Waarenpreise. Kräfte der Käufer falsch berechnet; ihre Mittel nicht hinreichend den Producenten der Waaren zu so hohen Preisen  Zusatz von Marx.
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(die hohe Profitcher einschliessen)
zu ersetze; dann Konkurrenz unter den Unternehmern, für seine liebe Person so viel als möglich v. den »habenden« Mitteln in seine Tasche zu ziehn; die natürliche Nothwendigkeit der Realisation (der Waaren) beschleunigt u. verstärkt im selben Moment, wo Umstände ihr am ungünstigsten; so Flauheit der Märkte u. sinkende Waarenpreise, die auch bei normalen Umständen stattfinden, acut gemacht. Bei einzelnen Unternehmern zeigen sich »Nichteinnahmen[«]; Zahlung der Schulden wird schwierig; Unmöglichkeit auf laufende Preise zu verkaufen verhindert ganze Reihe Erneurung v. Obligationen, die sonst die alten ausgelöscht hätten; ganze Reihe v. Schulden, statt durch wechselseitige Löschung, müssen durch Baares gelöscht werden; daher wachsende Nachfrage nach freiem Kapital; Masse terminloser Obligationen zieht sich aus Umlauf zurück aus Angst vor deren Geschäftsfäulnissgeruch; Wechsel, deren Termin abläuft, mache Sorge; daher neue Nachfrage (für ihre Deckung) nach freiem Kapital; je weniger die fliessende Unternehmung trotz Willigkeit zu hoher Discontzahlung sich auf dem Weg des Credits helfen kann, desto mehr fällt die Last auf die vergangne Unternehmung; drückt sich aus im Preisfall der Waaren u. überhaupt Werthe, worin sie bereits verkörpert. (556, 57)

Die Periode des Einflusses der Banken tritt grade in volle Wirksamkeit, wenn alle Interessen des Tages concentrirt in Frage über Stand des Geldmarkts im gegebnen Augenblick, über Zufuhr freier Kapitalien, in sofortiger Disponibilität. Dann haben die grossen Centralbanken bedeutendsten Einfluss auf Verkaufspreise v. Waaren (u. andren Werthen) u. den Intensivitätsgrad der Nachfrage nach freiem Kapital. Damit auch ihr Einfluss auf’s industrielle Kapital u. die Unternehmerei. Die intensive Erweiterung  Bemerkung von Marx.
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⦗er versteht darunter die Erweiterung durch Geschwindigkeit⦘
der Circulation hängt od. hing wenig v. ihnen ab; desto bedeutender ihr Einfluss auf Contraction der Circulation. D’abord durch die Leichtigkeit, womit die Banken wirken können auf Umfang der Wirkung der Gegenseitigkeit des Credits, Gegenseitigkeit der Zahlungen u. Schulden-Gegenseitigkeit. Die Banken wirken in eine Kette wechselseitiger Schuld Masse einander persönlich unbekannter Unternehmer.  Kommentar von Marx.
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⦗voilà! wenn dies die Tilgung, wechselseitige, erleichtert u. oft erst möglich macht, macht es auch Masse in keinem Productions- u. Verkehrsverhältnisse zu einander stehender Unternehmungen, at home and abroad, von einander abhängig, verallgemeinert die Gefahr u. verwandelt das Privatkapital, auf fortdauernder Basis des Privatbetriebs, in Theil des Collectivkapitals – u. Collectivschuld.
Banken können abschliessen od. (zur Erweiterung) aufschliessen diese Kette; hence stop das Streben der Unternehmerei zu immer höheren »Profitcher«, stop das Zurückhalten mit Verkauf u. da immer mehr aufs Risico setzen; sie können sie zur Realisation zwingen, obgleich sie sie nicht verhindern können, sich aufs neue zu verschulden, wenn sie selbst Leute finden, die ihnen weiter creditiren wollen. (557–59)

Fängts an faul zu werden, so die ersten Strebungen der Unternehmerei: gerichtet auf Selbsschutz. Ihr gegenwärtiger Status schlimm, aber Zukunft! Um diese aber zu benutzen Leihkapitalien nöthig; sie brauchen die, die sie schon gepumpt, u. die sie daher nicht zu returniren streben; brauchen ausserdem neue Leihkapitale; grade wenn es ihnen schwer od. unmöglich die alten zu returniren, brauchen sie ausserdem neue; wenn ihr alter Credit bedroht, brauchen sie neuen zusätzlichen Credit; wenn er droht sich zu contrahiren, ihnen nöthig selbigen zu expandiren. Damit die Leihkapitalien den drangsalirten Unternehmern beispringen, muss müssen letztere höhern Discont zahlen. Mit Erhöhung des Disconts eröffnen die Banken daher ihren thätigen Einfluss auf Erweiterung der Zufuhr der Leihkapitalien. (559, 560) |

77

Die Unternehmereimisserfolgnisse können verschiednen Characters sein; treffen entweder nur einzelne Unternehmer dieses oder jenes Geschäftszweigs; oder nur besondre Unternehmungszweige. Privatdeficiten auf einigen Punkten können Gleichgewicht halten mehr bedeutende Erfolge auf andern Punkten; bei solchen Umständen können Unternehmermisserfolge ohne allen Einfluss bleiben auf die Mittel, wodurch gelöscht werden Schulden auf Consumtion ausländischer Werthe. Dann haben die Misserfolge keinen Einfluss auf Wechselkurs. Aber die Misserfolge können »Misstraue« erregt haben, hence die Banken angegangen werden v. ihren Creditoren die ihnen geliehnen Mittel zu »returnire«. Noten u. cheques fliessen zu zur Einlösung v. Baarem; Noten u. cheques ziehn sich aus der Cirkulation zurück u. damit nehmen ab die Quellen von Leihkapital für die Banken. Dann erhöhen Bank Discont;  können die Leute
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kenne die Leit
nicht widerstehn dieser Lockspeise  Bemerkung von Marx.
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⦗der nämlich hehere Zins fer de Creditore birgt⦘
, so bewirkt die  Disconterhöhung
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Disconterhehung
vermehrte Zufuhr v. Laihkapital
. Andrerseits, macht der  erhöhte
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erhehte
Preis der Leihkapitalien die Unternehmer vorsichtiger in deren Gebrauch; vermindert die Nachfrage danach u. adaptirt sie so ihrer Zufuhr. (560, 561)

Sobald aber die Misserfolge derart, dass sie auch auf die internationale Bilanz wirken i. e.(?) auf die Mittel wodurch fremde Waaren gezahlt werden – beginnen sie sich zu zeigen im Wechselkurs. Auch dann f. Banken Erhöhung des Disconts der erste Schritt; sie kann auf die ausländischen Besitzer v. Leihkapitalien denselben Einfluss ausüben, wie auf inländische; sie können die Edelmetalle, was auf dem Punkt aus dem Land zu fliessen, in demselben [Land] halten; in der Zwischenzeit operirt Unternehmerei; producirt Masse Werthe, die dirigirt werden können um durch sie zu löschen die Schulden (fremden), die die Unternehmerei auf sich genommen; Metall bleibt im Land u. sein Umlauf lokalisirt sich v. neuem. (561)

Aber Pech kann viel ärger sein; Misserfolg nach Misserfolg; Allgemeines Angstgeschrei; Perioden der Panic;  Bemerkung von Marx. Womöglich bezog sich Marx auch auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), in dem heute die Seiten 481–736 fehlen. Kaufman, S. 562, macht für die Krise von 1847/48 „politische Ursachen“ verantwortlich, nämlich die Revolution von 1848/49.
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Sieh den Blödsinn, den er sagt p. 562 (x über Einfluss der Politik auf Crise v. 1848
.

Wenn Periode v. Panic bevorsteht, Einfluss der faulen Unternehmerei zeigt sich in Erscheinungen nicht auf Geldmarkt, sondern auf Waarenmarkt; allgemeiner Fall der Waarenpreise; drückt aus gewaltsame Contraction des Credits u. Zurückführung desselben auf normale Grenzen; Anpassung der Preise zu den Bedingungen der Productivkräfte u. Mittel – id est – Wiederherstellung des Gleichgewichts, wenn auch   verneuernde
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vernaijirende
. (561, 562)

Die Banken durch ihren Einfluss auf Vermehrung der Zufuhr der Leihkapitalien können die Unternehmerei unterstützen nicht nur wenn auf richtigem Weg, sondern auch auf Abwegen. Der Credit tritt nur allmählig aus seinem normalen Gleise heraus; ganz wie die Production selbst. Aber die Banken  können
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kenne
Gefahr vorhersehn, Discont  erhöhen
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erhehe
u. durch richtige Regulirisung Regulirung desselben die Crisen paralysire. (563, 64)

Aber woher dann trotz alledem fortwährend Crisen?  Bemerkung von Marx. Marx verweist auch auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), in dem heute die Seiten 481–736 fehlen. Kaufman, S. 564/565, gab vier Gründe für die Wiederkehr der Wirtschaftskrisen an: 1) die „Unwissenheit derer, die nicht unwissend sein sollten“, 2) die Langsamkeit, mit der sich das Erfahrungswissen über den Umgang mit Krisen verbreite, 3) dass die Krisen jedes Mal neue, bislang unbekannte Seiten zeigen, 4) dass der „Unternehmergeist“ nicht nur mit Kreditkapital arbeitet, d.h. die Privatwirtschaft mit eigenen Geldern arbeitet, auf welche die Bankpolitik keinen Zugriff hat.
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[(]Sieh seine eselhafte Antwort darauf p. 564 ++ u. 565 nebst dortigen Randglossen.)

Bedeutung der Orts- und Zeitbedingungen für die besondern Formen des Bankcredits.

Auf dem europäischen Continent die Umstände für Entwicklung des Credits, verglichen mit England, noch zurück. Die Summen der in jedem Moment producirten u. abgesetzt werden müssenden Waaren, die Dimensionen der fliessenden Unternehmung v. unzweifelhafter Productivität haben noch nicht so kolossale Dimensionen angenommen. Ferner: Uebergang v. Naturalwirthschaft zu Geldwirthschaft ereignete sich auf europ. Continent viel später u. Masse Regierungs- wie privatwirthschaftlicher Verhältnisse erst Ende des letzten u. Anfang dieses Jahrhunderts überführt auf das freie Gebiet ihrer Geldschätzung. Bildung v. Metallschätzen verzögerte sich, merkantilistische Periode dauerte daher länger, Herrschaft |78 der Mittelklasse verspätet. Hence herrscht auch heute noch auf europ. Continent Geldkredit über Waarenkredit vor u. Löschung des Credits durch Geld anstatt durch Credit; Geld spielt auch noch grössere Rolle in seiner Funktion als »Ersparniss«mittel u. zwar im asiatischen Sinn. (565, 66) Das Princip des Grossbetriebs erfordert namentlich im Bankgeschäft grösste u. stärkste Centralisation, die »natürliches« Monopol besitzen. Aber die continentalen europäischen Banken wollen künstliches, speciell um ihren Noten die Weihe v. Geld ⦗wie Papiergeld zu sein behauptet⦘ zu geben. (567)  Bemerkung von Marx.
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⦗„Banknoten“ gelten hier selbst als „Geld“, so weit sie mit dem Papiergeld (v. Regierungen) verwechselt werden od. aber weil sie in „Geld“ direct einlösbar.⦘

Auf dem Continent (europ.) »Streben Schuld so viel als möglich durch Empfang v. Metallgeld zu liquidiren od. durch Kreditzeichen (Banknoten) die am raschsten in Metallgeld verwandelbar«. (567)

In England anders, in Folge höherer Entwicklung der grossen Industrie  Bemerkung von Marx.
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⦗u. ditto entsprechend des Grossbetriebs im Handel⦘
; sucht Umlaufsmittel, gestüzt auf Wechselseitigverschuldung u. braucht Metallgeld od. darin on demand verwandelbare Banknoten nur als Repräsentanten von freiem Kapital oder als Mittel es zu empfangen. Zum Umlauf Geld u. Noten der grossen Industrie nur nöthig, wenn sie die Grenzen ihres eignen Bezirks überschreitet, entweder an ihren Grenzen zusammenstösst mit der kleinen Industrie (Kleinproducenten) oder mit ausländischer Industrie; also für kleine inländische Zahlungen oder für auswärtige Zahlungen.  Bemerkung von Marx. Marx verweist auf sein Handexemplar (siehe MEGA IV/32. Nr. 658), in dem heute die Seiten 481–736 fehlen.
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(cf. Randglosse, p. 568)

Allgemeine Niedrigere Entwicklungsstufe zwingt auch die grosse Industrie mit baarem Geld selbst in Fällen sich umzuschlagen, wo die höhere Stufe ihr die Möglichkeit gäbe blosser functioneller »Umlaufsmittel« sich zu bedienen. Operation der Banknotenausgabe erhält hier einen etwas modificirten Charakter, nicht weil ihre Natur sich ändert, sondern weil sie umstellt mit engeren Grenzen; sie dient nicht der Totalität des Processes der Cirkulation des Reichthums, sondern hauptsächlich der Vollendung u. Beschleunigung der Sorte Reichthum, Dargestellt im Geldnen kapital eines Landes. Darauf den Credit organisirend, stüzt sie ihn durch Geldzahlungen, worin sein Anfang u. Ende. Selbst die Wechselverschuldung hauptsächlich ausgenutzt zur Erleichterung u. Beschleunigung der Geldzahlungen, um Gelder freizusetzen, wodurch neue Zahlungen gemacht werden können auf Obligationen, aber nicht um damit dadurch unmittelbar diese Obligationen ausgelöscht werden. Die Depositoperation u. die Eröffnung laufender Rechnung erhalten ihre Bedeutung als Mittel zu centralisiren um die Banken nicht alle Kaufkraft, sondern nur die [Kaufkraft,] deren Quelle Gelder. Unter solchen Bedingungen hat das Zahlungsgeschäft nicht sein Centrum in der Bank. Hier wurden nur die Zahlungsmittel centralisirt. Ihre Consumtion (der Gebrauch der Zahlungsmittel) geht ausserhalb der Bank vor. Die Noten od. Cheques der Banken schöpfen ihre Kraft in Obligationen, die vorzugsweise begründet auf Nachfrage nach metallgeldlichem Capital; die efficacity dieser Obligationen nur solche, die zugelassen durch grösstmögliche Beschleunigung des Geldnen Capitals. Die Banken sammeln u. vertheilen es nur; ihre Mitwirkung besteht darin zu dieser Beschleunigung beizutragen, ihre Noten u. Chequen nur Bedeutung, soweit sie die Möglichkeit geben Gelder ohne Aufenthalt zu empfangen u. sie ohne Aufenthalt zu benutzen. (568, 69)

Der relative Grössenumfang der verschiednen Kreditformen gegeneinander hängt v. Orts- u. Zeitumständen, v. Gewohnheiten u. Sitten der commerciell-industriellen Welt ab. In England z. B., innerhalb des commerciell industriellen Kreises, im Gang mehr cheques als BankNoten. Letztere nicht angewandt für grosse Zahlungen, sondern circuliren mehr in mittleren Sphären, mehr in Consumtionsumschlag; dagegen spielt Cheque fast allein Rolle im grossen Umsatz; u. mit Wachsthum des letzteren wächst die des Cheque. Dagegen Bedeutung der Banknote wenig unterworfen dem Einfluss des ökonomischen Fortschritts. In Deutschland u. Frankreich Cheque wenig im Kurs; Banknote dient hauptsächlich als Geldsurrogat für grosse Umsätze. (599 569, 70) |

79

Das Uebergewicht der Rolle eines od. des andern terminlosen Kreditzeichens hängt also v. individuellen volkswirthschaftlichen Bedingungen ab. (570)

Vollständig baar gedeckte Banknoten nur möglich, wenn der Bank direct verboten Noten auszugeben, die nicht baar gedeckt sind. Es genügt dazu nicht einmal, dass sie nur gegen Baares Noten ausgiebt. Z. B. Bank empfängt v. A 1000£ in Gold als Deposit. Sie kann dafür 1000£ Noten ausgeben. B verlangt v. ihr Noten für 1000£. Er muss dafür für 1000£ Geld deponiren. Sie kann auch dafür 1000£ Noten ausgeben. Sie hat jezt 2000£ Noten in Umlauf u. 2000£ Gold in der Kasse. Sobald sie aber dem Creditchen C v. diesen 2000£ Gold z. B. 1000£ in Gold vorschiesst, circuliren 2000£ Noten, wovon nur Hälfte in Gold gedeckt – od. sie darf gesetzlich nichts thun mit dem Gold ausser es für die ausgegebnen Noten in Kasse halten. Die Noten nützen ihr nichts u. sie verfügt nur über Golddeposits (zur Auszahlung an Schuldner, Creditche) wofür sie keine Noten ausgiebt. (571) Nichts desto weniger können die Banken durch die Verfügung über die Deposits auch dann ihren Einfluss auf Contraction u. Expansion des Credits ausüben, wie bei freier Notenemission. (572) Die Grenzen f. die Bank gleichmässig gesetzt durch Wiedereinforderung der Deposits wie durch Einwechslung der Noten gegen baar. (l. c.)

Wenn im Leben der Waarencredit schon grössere Dimensionen angenommen als der Geldcredit, müssen die Banken auch diesen erweiterten Credit organisiren. Ihre Noten können in solchem Fall platterdings nicht ganz gedeckt sein durch Metallnes. Hiesse verlangen, dass der grösste Theil der Creditbeziehungen ausserhalb ihres organisatorischen Einflusses bliebe u. dass sie auf höherer Entwicklungsstufe des Geschäftslebens dasselbe blieben, was sie auf mehr niedriger waren. Man ist daher gezwungen ihnen bis zu gewissem Mass nichtgedeckte (durch baares) Notenausgabe zu gestatten. Aber die Grenze ist willkührlich gezogen; aber in schwierigen Zeiten erschwert diese willkührliche Grenze noch das Pech, während sie in ruhigen Zeiten gar nicht wirkt. ([572,] 573)

In den Anfängen der industriellen Entwicklung (Mercantilperiode) müssen die Ersparnisse lange warten, bis produktive Anwendung für sie gefunden wird. Ausserdem politische Umstände solche, dass Eigenthum in Geldform seine sicherste Form. Macht dann das Wachsthum der Production Credit möglich, so ruft es ihn zunächst auf dem Geldmarkt hervor. Der Credit, dessen Funktion das klingende Geld weiter zu vertheilen, daher die erste Form des Credits. Er beginnt durch seinen Einfluss auf das Kapital in Geldform, Verstärkung seiner Productivität, Verminderung der Unterbrechungen in seiner Rentabilität etc. Nur sobald dies Feld völlig durch den Credit ausgearbeitet u. ihm hier wenig mehr zu thun bleibt, sobald die Profite aus diesen Operationen durch Konkurrenz auf ihr Minimum reducirt, wird dem Credit neues Feld nöthig. Fängt dann grössere Dimensionen auf dem Waarenfeld anzunehmen. Die Ausdehnung der Geschäftskenntnisse u. die der erweiterte Umfang der Production, die Hilfe die dabei die erste Form des Credits leistete, die geldliche u. die fortwährende Ergiebigkeit der Gelder, diese u. viele andre Umstände bereiten auf dem Waarenmarkt das Feld vor, worauf der Credit neues Gebiet seiner Einflüsse gewinnt. ([573,] 574)

Die Formen, worin daher Credit erscheint, nicht zufällig, sondern historischer Entwicklung der Production entsprechend. Banknote, Wechsel, Cheque, Depositschein etc an einem Ort in einer Zeit daher andre Bedeutung als an andrem Ort u. andrer Zeit. ([574,] 575)

Schliesslicher Einfluss des Kredits: Verwandlung der metallischen Circulation in gemischte.

So lang Creditzeichen nur Schuldzeichen zwischen Privatpersonen, die sie ausstellen, stehn sie in engem Band mit Persönlichkeit u. ihrem Geschäft in(?) gegebner Zeit, haben zufälligen Character. Mit weiterer industrieller commercieller Entwicklung muss ihnen dieser Charakter abgestreift werden; ihre Ausgabe muss besondrem Organ-institut zufallen (einem od. Gesammtumkreis v. solchen), in Verbindung mit möglichst grossem Kreis v. Geschäftsleuten, die Credit brauchen u. dem Institut stätige |80 Nachfrage nach Credit garantiren. Jeder Schuldschein repräsentirt Geldsurrogat, d. h. creditliches Umlaufmittel; aber seine Existenz zufällig, solang dies Instrument v. vereinzelter Privatperson abhängt; es verliert seine Zufälligkeit, sobald es zum Material wird, woraus Banksystem seine Surrogate schafft. Volkswirthschaftliches Interesse, dass die Ausbeutung des Credits nicht v. einzelnen Personen abhängig, daher nicht zufällig, sondern ununterbrochen. Sobald die Bedingungen dazu entwickelt verwickelt sich der Circulationsmechanismus; setzt sich zusammen aus einem Theil, der vorstellt Kapital vergangner Production u. andrem Theil, der vorstellt Credit, in ihren Resultaten noch nicht realisirte Unternehmerei. (575–77)

Anfangs spielen   #e487Creditcirculationsmittel BIS (Schatzbildung)°] Hervorhebungen – außer „gemischte“, „industrielle Kapitale“, „Consumtionsvorräthe“, „Leihkapitalien“, „Geschwindigkeit“, „Verlängerung“ und „nur seine eignen“ – und Bemerkungen in Klammer – außer „(worin Transportgeschäfte eingeschlossen)“ – von Marx.
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Creditcirculationsmittel nur ganz untergeordnete Rolle innerhalb der Metallcirculation; ihr Quantum (der Creditzeichen) selbst relativ gering. Erst wenn sie bedeutend erweitert mit der Entwicklung der Production selbst, wenn augenfällig enorme Productionszweige ohne Hilfe v. Leihkapitalien unmöglich, dann Circulation v. Creditzeichen hält Gleichgewicht der metallischen Circulation – dann gemischte Circulation fact, das jedem inʼs Aug springt. Ein Theil der Werkzeuge dieser Circulation schlägt um industrielle Kapitale u. Consumtionsvorräthe, andrer Leihkapitalien. So lang die Circulation rein metallen allen sichtbar, dass ihr Umfang u. Schwankungen abhängt abhängen v. Productionsbedingungen, Umfang der Produktion, relativer Entwicklung der Communikationsmittel, Geschwindigkeit der Produktion; je rascher neue Reichthümer producirt, oder alte Reichthümer reproducirt, desto rascher finden Gelder produktive Beschäftigung. Je rascher dies, desto rascher finden die Gelder nach Return neue Beschäftigung (Anlage), desto weniger Grund für sie gegebnen Platz zu verlassen, desto rascher schlagen sie selbst um. Aber die Geschwindigkeit des Umschlags bei Abwesenheit von Credit od. rein metallischer Circulation bedeutet nur Geschwindigkeit des Umschlags der industriellen Kapitalien u. der Consumtionsvorräthe. Ihr enge Grenzen gezogen in der Verlängerung der Productionsprocesse (worin Transportgeschäfte eingeschlossen[)] od. in andern Worten in der Periodenlänge zwischen Beginn u. Ende der Unternehmung. Wendet jeder nur seine eignen Gelder an, so klar, dass er sie nicht früher umschlagen kann als nach Periodenabschluss seines »Geschäfts«, woraus er seine Einkünfte bezieht. Das Wachsthum der Productivität drückt sich zwar auch aus in der Abkürzung der Zeit, erfordert für die Einzelunternehmungen, um sie zu Ende zu führen u. ihre Resultate zu erhalten. So weit der Fortschritt der Productivität sich so ausdrückt, beschleunigt er die Geschwindigkeit des klingenden Geldes auch bei rein metallischer Circulation; der so beschleunigte Umlauf entfernt pro tanto die Vermehrung der Quantität des Geldes; aber wenn der Productionsfortschritt, obgleich unverändert lassend die Länge der Productionsperioden der einzelnen Unternehmungen, sich ausdrückt in  Bei Kaufman, S. 580: #R+пoяvlen^i^I#R-; Entstehung
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Erscheinung
neuer Unternehmungen
oder vergrössertem Umfang der alten, so erheischt er Vermehrung der Quantität des klingenden Geldes. Darum galt in Mercantilperiode, wo herrscht rein metallische Circulation das Land für’s reichste,  Bei Kaufman, S. 580: #R+u kotoroj bylo#R-; bei welchem war
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wobei
am meisten klingendes Geld; dies nur bei der Nation, welche die produktivere;  Bei Kaufman, S. 580: #R+narodъ#R-; das Volk
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es
allein kann wohlfeiler (u. mehr) verkaufen u. darum fliessen ihm auch mehr Gelder zu. Bedeutenden Einfluss auf die Menge des Metallnen auch die Neigung der Bevölkerung sich die Gelder als »Ersparniss«form (Schatzbildung) zu benutzen. (579, 80) Regierungen unter solchen Umständen fälschen Geld (ihr Regal) (um es zu vermehren) u. verbieten edle Metallausfuhr. Erstres soll Geld im Umlauf vermehren, zweites ihren edlen Metallvorrath u. zu diesem Zweck Industrie protegirt. (580)|

81

Sobald Credit entwickelt verhält er sich nicht feindlich zum Metallgeld als Umlaufsmittel, sondern nur zum Metallgeld in Form v. ruhendem »Schatz«. Wie alle übrigen Productionsbedingungen, dirigirt er das Metallgeld auf die Punkte wo sie es v. grösster Wirkungsfähigkeit. Da die Umlaufmittel nur wirken durch die Kraft produktiver Unternehmung (vergangner, laufender u. zukünftiger [)], so hiesse  Bemerkung von Marx.
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⦗u. dies bei Law in Frankreich der Fall⦘
Regierungsmonopol auf loanable capital; auf Alle Habe, die ihr Eigner nicht unmittelbar selbst beschäftigen kann; alles dies müsste sofort der Regierung zur Disposition gestellt werden, wenn diese Regal auf kreditliche Circulationsmittel; dies Regierungsmonopol meist nur beansprucht auf eine Sorte kreditlicher Umlaufsmittel – Banknoten. (Banknotenausgabe.) Behaupten dann Banknoten seien ganz verschieden v. andren Schuld- od. Creditzeichen, nämlich Geld, u. ihre Ausgabe also zum Regierungsregal gehörig. Solches Regal heisst aber Regal auf die terminlosen Leihkapitalien, die durch Banknotenausgabe gefischt werden; aber dem müsste auch entsprechen Verpflichtung der Regierung profitliche Beschäftigung für solche Kapitalien zu suchen u. zu finden. Ebenso wenn die Regierung aus Banknotenausgabe Monopol gewisser Privatinstitute (eines oder mehrerer) macht. Sie übermacht dann ihr s. g. GeldRegal an gewisse Compagnie; dann geht aber mit dem Recht der Regierung auch ihre Pflicht an die Compagnie über; die Bank – verlangen die Interessirten dann – soll dann nicht nur f. ihr eignes Interesse die Notenausgabe exploitiren, sondern das des ganzen Landes, i. e. des Handels u. der Industrie, wie es dann lautet  Bemerkung von Marx.
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⦗(Seitens der Mehrwerthfabrikanten)⦘
Ihre eigne Gefährdung soll sie also bei Notenausgabe nicht ängstlich abwägen; selbst ihre »Auflösung« nichtsbedeutend, verglichen mit »allgemeiner Wohlfahrt«. Sie soll nicht »beengt werden in ihren ZettelAusgaben« od. aber beitragen zur »Verwohlfeilerung des loanable capitals«. Darauf kann Monopolbank nichts antworten. Die Banknote fischt unter allen Umständen, soweit auf Credit ausgegeben – nach Lehnkapitalien v. nur wahrscheinlicher Existenz, also stets problematischer Existenz. Wie dies Monopol »gesetzliche\[gesetz]mässige« obgleich schädliche Forderung v. Notenausgabe hervorruft, so solche bezüglich des Preises des loanable capitals. (582–85)

Credit verhindert Erhöhung des Preises der Leihkapitalien über normales  Zusatz von Marx.
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(!)
Mass, bedingt durch die in bestimmtem Land vorhandnen Productionsbedingungen – mittleres Niveau der Rentabilität (Einbringlichkeit) Aber dies mittlere Niveau der Verwerthbarkeit sehr schwanke Grenze, schon weil bewegliche Grenze. Grösstmögliche Conkurrenz liefert die grösste productivity, hence die Minimalgrenze der Verwohlfeilerung der Leihkapitalien abhängig v. der Productivity. (585) Frei konkurrirende Banken suchen v. selbst jede Sorte Leihkapital; monopolisirte brauchen das nicht, unterliegen daher dem Vorwurf absichtlicher Vertheuerung. (585, 86)

Gemischte Circulation adaptirt sich mit grösserer Schmiegsamkeit den jedesmaligen Bedürfnissen des Landes, örtlich u. zeitlich. Extensive (quantitative) Expansion u. Contraction für die rein metallische Circulation oft nothwendig; kann sonst nich nicht auf beträchtlicher Stufenleiter die Masse ihrer nützlichen Wirksamkeit vermehren. Aber intensive Extension u. Contraction stets theuer; sie bedeuten Vermehrung od. Verminderung des in edlem Metallvorrath existirenden volkswirthschaftlichen Kapitals eines Landes. Diesen Vorrath zu vermehren od. Theil davon aufzugeben stets stösst oft auf Widerstände; diese abgeschwächt in dem Masse, als die Circulation sich auch intensiv (qualitativ) ausdehnen u. contrahiren kann vermittelst Vermehrung od. Verminderung der kreditlichen Umlaufsmittel. Dank ihrem creditlichen Bestandtheil ist der Circulationsmechanismus in näherem Band mit, directerer Abhängigkeit von, den Productionsbedingungen; ihre Bewegung entspricht den Schwankungen dieser; expandirt od. contrahirt, je nach dem Quantum Arbeit, welches die Productionsbedingungen ihnen zumuthet zumuthen. (586)|

82

Hence keine Regulirende Kraft nütze; weil nichts besser den Cirkulationsmechanismus reguliren kann als es die Productionsbedingungen spontan thun. Diese Productionsbedingungen bleiben tadelloser Regulator, so lange sie das halten, was sie im Anfang versprechen, nämlich wirklich Produktionsbedingungen zu sein. Hören sie auf, das zu sein, so beginnt Zeit der Crise. Die gemischte Circulation selbst bleibt ausser Einfluss der Crise in ihren wichtigsten Bestandtheilen, so lange die Banken alle ihre Obligationen gegen das Publicum erfüllen u. nur die Privatobligationen der Geschäftsleute gegeneinander nicht erfüllt werden. Krise drückt sich dann aus in destructivem Fall der Waarenpreise u. Masse v. Privatbankerutten. Crisen berühren die Körner (зерна) der gemischten Circulation selbst, sobald Zahlungsunfähigkeit sich auf die Banken selbst erstreckt u. diese auch anfangen ihre Obligationen nicht zu realisiren. Dann zeigen sich in der gemischten Circulation faule Elemente. Verderb dringt ein in die gemischte Circulation selbst. (587) Aber völlige Unversehrbarkeit schon nicht zu sichern rein metallischem Circulationsmechanismus, u. noch viel weniger gemischtem. Die rein metallische leidet schon von Werthschwankungen der edlen Metalle selbst. Ferner: Aus politischen etc Ursachen können die Cirkulationsmittel entzogen werden, sich in bedeutendem Umfang in Schätze verwandeln. Oder die edlen Metalle können in Folge von Productionsdeficiten in Länder forcirt werden aus denen sie nicht zurückkehren, z. B. Nothwendigkeit Baumwolle nicht in den U. States zu kaufen, sondern im Osten, Zahlungen für chinesische Seide etc. (587, 88)

Von Regierungsmassregelei ungehemmte freie Bewegung macht die Crisen akut u. schliesst sie damit in enge Grenzen ein. (590)

III) Grenzen der Regierungshilfsmittel.

A) Sicherung v. kurzterminiger Staatschuld u. ihre Grenzen (Sieh Fortsetzung u. Schluss Heft II)


  #e496Index BIS 13)°] Dieses Inhaltsverzeichnis hat Marx hier eingetragen, nachdem er im nachfolgenden Exzerptheft die Bemerkungen und Exzerpte auf den angegeben Seiten geschrieben hatte. – Die Gliederungskennzecihnungen „A“, „B“, „1)“, „2)“ und „3)“ sowie die dazu notierten Überschriften stammen von Marx. – Die Seitenziffern beziehen sich auf Marx’ nächstes Exzerptheft.
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Index zu Kaufman. Heft. II.

  • A) Kurzterminige Staatsschuld u. ihre Grenzen. (kurzterminige u. terminlose Obligationen) (1, 2)
  • B) Anormale Regierungsmittel.
    • 1) Papiergeld.
      • Seine Natur.Sieh meine Note über Crisen; Freies Leihkapital u. das ursprüngliche »freie« Kapital, i. e. disponible Arbeitskraft etc. p. 2–5⦘
      • Wie die Regierung mit ihrem Papier industrielles Kapital in Leihkapital verwandelt. Ihr Papier bloss Schuldzeichen, nicht Creditzeichen; ihr Schuldzeichen circulirt durch den Zwangskurs (in Circulation geworfne Regierungsautorität) Der Umlauf verwandelt nicht in Capital was keins ist, obgleich er das blosse Schuldversprechen der Regierung v. einer Schulter auf die andre wälzt. (6) (Papiergeld Ueberträgt nur Reichthum v. einem zum andern) kann auch »Schatzform« annehmen innerhalb bestimmter nationaler Grenzen.
      • Zwangskurs (Cours forcé) u. Zwangsumlaufbarkeit (legal tender)
    • 2) Marktpreis u. gesetzlicher Zwangspreis des Papiergelds. (Reaction (u. dadurch theilweise Paralysation der Wirkungen des Papiergeldseffects) durch volkswirthschaftliche Productivität.) Agio u. Disagio. (7) Agiogeschäft (ib.) (9, 10) In Circulation der Banknote erhält Bank zinslosen Credit von Publicum (7) Papiergeld u. international bills of exchange (p. 8) |83 Papiergeld u. Waarenpreise (10, 11) (Gegensatz zwischen Papier u. Creditgeld. (11)
    • 3) Wechselkurs im Papiergeldland. (12, 13)

Zitiervorschlag

Karl Marx: Heft I (1878). In: Marx-Engels-Gesamtausgabe digital, Bd. IV/25, bearb. v. Timm Graßmann, hg. v. der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://megadigital.bbaw.de/M0012596. Abgerufen am 08.08.2026.

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