| Mchr 7 März 18 69 70.

Lieber Mohr

 Siehe Marx an Engels in Manchester. 5.3.1870.
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Dein Brief
kam gestern in einem sehr verdächtigen Zustand bei mir an & was noch verdächtiger, eine volle Stunde nach der Zeit. Da Sonntags nur Eine post-delivery hier, sieht das sehr curios aus. Sollte der sehr ehrenwerthe H. Bruce sich für unsre Correspondenz interessiren?

 Siehe Marx an Engels 5.3.1870.
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Als ich Samstag Nachmittag im „Irishman in Paris“ die Geschichte mit der Marseillaise las
, wußte ich gleich in welcher Weltgegend der  Pseudonym von Jenny Marx (Tochter).
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Mr Williams
zu suchen sei, konnte mir aber den Vornamen nicht erklären, so dumm dies auch von mir war. Die Geschichte ist sehr nett & der naive Brief mit der naiven Zumuthung Rocheforts, O Donovan Rossa um eine Zuschrift für die Mars. zu bitten gibt Jenny die beste Gelegenheit an die Behandlung der Gefangnen anzuknüpfen & den bonshommes drüben die Augen zu öffnen.

Warum läßt Du das   Karl Marx: Circulaire du Conseil Général de l'Association Internationale des Travailleurs au Conseil Fédéral de la Suisse Romande du 1 janvier 1870. In: MEGA2 I/21. S. 159–165.
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Schreiben des Central General raths an die Genfer
nicht veröffentlichen? Die Centralsectionen in Genf Brüssel etc lesen diese Sachen, aber solange sie nicht veröffentlicht dringen sie nicht in die Massen. Ebenso sollten sie deutsch in den betreffenden Organen erscheinen. Ihr laßt lange nicht genug publiciren.

Schick mir doch die betreffenden Marseillaisen & Internatle auf ein paar Tage zu. Jennychens Succeß dabei hat hier ein allgemeines Hurrah erregt & des Mr J. Williams Gesundheit ist mit | all due honors getrunken worden. Ich bin sehr begierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Der dumme Corresp. des Irishman in Paris soll einmal versuchen ob er solche Sachen in die Blätter seines Freunds Ollivier bringen kann.

Vor ein paar Tagen schickt mir mein Buchhändler plötzlich den  Gemeint sind die "Ancient Laws of Ireland" Vol I (1865) und Vol. II (1869).
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Senchus Mor, die alten irischen Gesetze, & zwar nicht in neuer Ausgabe, sondern in der ersten
. Das hatte ich durch vieles Treten also glücklich durchgesetzt. Und solche Schwierigkeit bei einem Buch, das als Londoner Firma Longmans auf dem Titel trägt & das von der Regierung herausgegeben!  Seit Januar 1868, wahrscheinlich seit Ende 1867, trug sich Engels mit dem Gedanken, eine Geschichte Irlands zu schreiben. Mit den ersten Literaturrecherchen begann er im Juli 1869 und unternahm im September 1869 eine Reise durch Irland. Anschließend arbeitete er umfangreiche Literatur und zahlreiche historische Quellen durch. Seine überlieferten bibliographischen Verzeichnisse enthalten mehr als 150 Titel. In sechzehn Heften sind Textauszüge überliefert, dazu noch Notizen und Fragmente auf einzelnen Blättern, sowie eine große Zahl von Zeitungsausschnitten. Mit der Ausarbeitung des zusammengetragenen Materials und der Formulierung seines Manuskripts begann Engels wahrscheinlich im März/April 1870. Er schrieb das erste Kapitel „Naturbedingungen“ (MEGA2 I/21. S. 185.1–203.14) und begann mit dem zweiten „Altirland“ (Ebenda. S. 203.16–219.8), das er nicht mehr abschloß. Nach Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges im Juli 1870 unterbrach Engels seine Arbeit zugunsten der Artikelserie „Notes on theWar“ (Ebenda. S. 250–473) und nahm sie später nicht wieder auf. Siehe Friedrich Engels: Vorarbeiten und Entwürfe für das Buch über die Geschichte Irlands. In: MEGA2 I/21. S. 185–219 und 1506–1512 und MEGA2 IV/20 [noch nicht ersch.]. Siehe auch Jürgen Herres: Marx und Engels über Irland. Ein Überblick. Artikel, Briefe Manuskripte und Schriften. In: Marx-Engels-Jahrbuch 2011. S. 12–27.
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Ich habe den Kram noch nicht ansehn können, da ich in der Zwischenzeit verschiedne moderne Sachen (über das 19 Jhdt) in Angriff genommen & diese erst erledigen muß.

 Eine entsprechende Korrespondenz ist nicht überliefert.
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Mit Meißner habe ich auf Gewinntheilung abgeschlossen.

 Das Telegramm von Hermann Engels an Engels, 7.3.1870 ist nicht überliefert. Siehe auch Engels an R. Engels, 8.3.1870.
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So eben erhalte ich ein halb unverständliches Telegramm aus Barmen, ohne Datum, woraus nur hervorgeht, daß meine Mutter ernstlich krank ist.
Ob ein Brief unterwegs, oder ob ein früheres Telegramm verloren gegangen, weiß ich nicht. Ich habe auch heute Liebknecht ’s Blättchen nicht erhalten. Es ist nun sehr mögl., daß ich in ein paar Tagen nach Deutschland muß. if so, | sehe ich Dich auf der Hinreise. Ich hoffe aber es geht noch Alles gut.

Dein
F. E.

Zeugenbeschreibung und Überlieferung

Absender

Briefkontext

Zeugenbeschreibung

Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem Bogen weißem Papier. Engels hat die ersten zwei Seiten vollständig beschrieben, die dritte Seite nur mit zwei Zeilen und Unterschrift, die vierte Seite ist leer. Schreibmaterial: schwarze Tinte.

Von Eduard Bernsteins Hand: Nummerierung des Briefes auf der ersten Seite oben rechts mit schwarzer Tinte: „478“ bzw. der beschriebenen Seiten mit Bleistift: „15,1–3“ (korrigiert aus: „14,2–3“) sowie redaktionelle Vermerke und Streichungen.

Von Heinrich Dietz’ Hand: Nummerierung des Briefes auf der ersten Seite oben mit Bleistift: „1178“.

 

Zitiervorschlag

Friedrich Engels an Karl Marx in London. Manchester, Montag, 7. März 1870. In: Marx-Engels-Gesamtausgabe digital, hg. v. der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://megadigital.bbaw.de/M1365498. Abgerufen am 24.10.2026.

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