| Barmen 5. März 1870.

Lieber Friedrich!

 Die Beilage ist nicht überliefert.
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Aus der einl. Copie meines heutigen Briefs an Emil in Engelskirchen
siehst Du, wie es der Mutter geht. Die Sache ist gekommen wie ein Blitz aus heiterem Himmel; denn Mutter fühlte sich unmittelbar vor dem Eintreten dieser Erscheinung ganz & gar wohl & war munter und guter Dinge. – Hoffentlich sind die beiden Aerzte jetzt in der Berathung; ich warte mit Spannung auf das Resultat derselben. Reinhold hält die Sache indeß, bei Mutters hohem Alter, für bedenklich; obschon Mutter sich bis jetzt gar nicht so unwohl fühlt, auch keine Ahnung von großer Gefahr hat. –

Eben bringt Rudolf mir das Resultat der aerztlichen Berathung: Sander ist denn mit Reinhold ganz derselben Meinung und hält die Sache bei Mutters Alter allerdings auch für nicht unbedenklich. – Treffe daher lieber Deine Vorkehrungen, damit Du bei Empfang einer schlimmen Depesche gleich abreisen kannst.

Herzlichen Gruß Dein Hermann.

Zeugenbeschreibung und Überlieferung

Dieser Brief wird hier erstmals veröffentlicht.

Absender

Zeugenbeschreibung

Veröffentlichung nach einer Ersttranskription des RGASPI. Die Originalhandschrift konnte nicht eingesehen werden.

Anmerkungen zum Brief

Die Beilage („einl. Copie meines heutigen Briefs an Emil“) ist nicht überliefert.

 

Zitiervorschlag

Hermann Engels an Friedrich Engels in Manchester. Barmen, Samstag, 5. März 1870. In: Marx-Engels-Gesamtausgabe digital, hg. v. der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://megadigital.bbaw.de/M5008285. Abgerufen am 10.08.2026.

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