| Lieber Liebknecht,

Meinen alten Artikel aus den D. F. Jahrb. jetzt im Volksst. abdrucken geht absolut nicht. Das Ding ist ganz veraltet & voller Unrichtigkeiten, die die Leute nur konfus machen würden. Dabei ist es noch ganz in der Hegelschen Manier die auch absolut nicht mehr paßt. Es hat nur noch Werth als historisches Aktenstück.

Beste Grüße

Dein
F. E.

Zeugenbeschreibung und Überlieferung

Absender

Zeugenbeschreibung

Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem Blatt blauem Papier. Engels hat die erste Seite vollständig beschrieben, die zweite Seite ist leer. Schreibmaterial: schwarze Tinte.

Vom Blatt wurde an der unteren Kante ein Teil abgerissen; am linken Blattrand ist eine Schnittkante sichbar. Das Blatt wurde darüber hinaus in der Mitte senkrecht durchtrennt und auf der Rückseite mit einem weißen Klebestreifen wieder zusammengefügt.

Von unbekannter Hand: Nummerierung des Briefes: „418“ und „3“, sowie Datierungsvermerk: „ca. 15/4 71“ mit Bleistift auf der ersten Seite.

Anmerkungen zum Brief

Zur Datierung: Die Datierung orientiert sich am Vermerk auf dem Manuskript im IISG. Darüber hinaus gibt es den Bezug auf Liebknechts Anfrage an Marx, ob er alte Artikel von Engels nachdrucken dürfe (siehe W. Liebknecht an Marx, vor 13.4.1871).

 

Zitiervorschlag

Friedrich Engels an Wilhelm Liebknecht in Leipzig. London, ca. Samstag, 15. April 1871. In: Marx-Engels-Gesamtausgabe digital, hg. v. der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://megadigital.bbaw.de/M3695806. Abgerufen am 25.09.2026.

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