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Aus:
Fr[iedrich] E[rnst] Feller, C[arl] G[ustav] Odermann: Das Ganze der kaufmännischen Arithmetik. Für Handels-, Real- und Gewerbschulen, so wie zum Selbstunterricht für Geschäftsmänner überhaupt. 7., verm. und in Folge der im Münz- und Gewichtswesen eingetretenen Veränderungen z.Th. umgearb. Aufl. Leipzig 1859.
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Kaufmannsrechnung. (Continuatio)

Wechselrechnung (Contin.)

III)  Feller/Odermann, S. 379.
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Arbitragen mit gemünztem u. ungemünztem Metall.

Ausser Wechseln können gemünztes u. ungemünztes Metall, Staatspapiere u. Aktien für sich allein oder in Verbindung mit Wechseln Gegenstand einer Arbitrage werden, da sie, wie die Wechsel, zur Ausgleichung von Schuld u. Forderung, wie zu Speculationen dienen können. Hier sub III) Arbitragen mit Münze u. Ungemünztem.

Beispiele.

London fand (März 1859) für Gold u. Silber folgende Notirungen:

In London. In Paris. In Hamburg.
773/4s. pro oz. St. Gold. 3434 Fcs. 44 ct. pro Ko. f. Gold. 4241/2 M.B. f. 1 Mark für Gold.
613/4d. pro oz. St. Silber. 218 89 pro Ko fz. Silber mit 24‰ Prämie 273/4 1 für Silber.
Kurz Pariser notirt 25 Fcs, 121/2c. 3 Mt. Hamburger notirt 13 M.B. 157/8β mit 3% Discont.

Wie stellt sich hiernach der Kurs: a) zwischen London u. Paris? b) zwischen London u. Hamburg?

a) London – Paris. b) London – Hamburg.
1) Gold. 2) Silber 1) Gold. 2) Silber.
x Fcs = 20s. x Fcs = 240d. x M.B. = 20s. x M. = 240d.
773/4 = 1 oz. St. G. 613/4 =1 oz St. S. 773/4 = 1 oz. St. G. 613/4 = 1 oz. St. Silber.
12 = 11 oz. f. G. 40 = 37 oz f. S. 12 = 11 f. G. 40 = 37 oz. f. S.
12 = 373,246 Grammes. 12 = 373,246 Gr. 12 = 373,246 Gr. 12 = 373,246 Gr.
1000 = 3434,44 Fcs 1000 = 218,89 Fcs fest 233,855 = 4241/2 Bco. 233,855 = 273/4 M.B.
1000 = 1024 Fcs mit Prämie
x = 25,19 fcs x = 25,064 Fcs. x = 13 M.B. 55/12β. x = 13 M. 43/10β.
3 Mt. Hamburger = 213,875β.
Disct. pr. 3 Mt. à 3% = 1,604
K. S. = 212,271β = 13 M. 41/4β circa.

Vergleichen wir nun diese indirekten Kurse mit den direkten Kursen:

Indirekt Direkt
Paris: Gold: 25,19 Hamburg: 13 M.B. 55/12β London Paris. 25,125
Silber: 25,064 13 43/10 Hamburg. 13 M. 41/4β.

Zunächst ohne Spesen betrachtet:

Gold eignet sich zum Remittiren. London erhält dadurch für 1£ 25,19f. statt 25,125 in direktem Papier
und 13 M. 55/12β statt 13 M.B. 44/12β in direktem Papier.
Silber dagegen nur zum Trassiren zu benutzen: London zahlt so 25,064f. für statt 25,125 durch direkte Tratte
u. 13 M. 43/10 statt 13 M. 41/4β durch direkte Tratte.

Im erstren Fall Gewinn: 0,25% (Paris 25,125 : 100 = 25,190 : 100,25)
Im 2ten Fall Gewinn: 0,24% (Hamburg 2121/4 : 100 = 25,125 : 100,24) Dieser Gewinn auf Hamburg reicht nicht aus, um die Spesen zu decken.

Aus diesen Resultaten ergiebt sich zugleich, daß
Gold in Hamburg u. Paris theurer als in London
Silber wohlfeiler in Paris als London, u. Silberpreis in Hamburg bis auf einen sehr kleinen Unterschied so steht wie in Paris.

Dennoch würde London, wenn es untersuchen wollte: ob diese Metalle an seiner eignen Börse zu kaufen oder verkaufen; die Frage lieber auf den Preis von 1 oz richten, und in jeden Ansatz die direkten Kurse – 25.121/2 u. 13.41/4 aufnehmen, zu welchen es remittiren od.  Feller/Odermann, S. 381: trassieren
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transmittiren
würde.

a) Paris. Paris. [b] Hamburg
1) Gold. 2) Silber. 1) Gold. 2) Silber.
x s. = 1 oz. St. G. x d = 1 oz St. S. x s. = 1 oz St. G. x d = 1 oz. St. Silber.
12 = 11 f. G. 40 = 37 oz. f. S. 12 = 11 f. G. 40 = 37 f. S.
12 = 373,246 Gr. 12 = 373,246 Gr. 12 = 373,246 Gr. 12 = 373,246 Gr.
1000 = 3434,44 Fcs 1000 = 218,89 Fcs fest 233,8555 = 4241/2 M.B. 233,8555 = 273/4 M.B.
251/8 = 20s. 1000 = 1024 Fcs. mit prime. 13,17/64 = 20s. 1317/64 = 240d.
251/8 = 240d.
x = 77,95s. in Paris x = 61,60d. in Paris x = 78,03s. in Hamburg. x = 61,76d. in Hamburg
gegen 77,75 in London. gegen 61,75 in London. gegen 77,75 in London. gegen 61,75 in London.
Gold theurer in Paris als London. Silber wohlfeiler in Paris als London. Gold theurer in Hamburg als London. Silber ungefähr gleich theuer in Hamburg u. London.

2) Berlin bedarf einer Partie Louisdor.

Es kann sie von folgenden Plätzen beziehn:

Hamburg à 10 M.B. 127/8β Deckung kann Berlin machen auf Hamburg à 1513/8
Augsburg à 9f. 34xr. Augsburg à 57
Leipzig à 93/8% Leipzig à 993/4
Frankfurt a.M. à 9f. 33xr. Frankfurt a.M. à 571/8.

Von welchem Platz soll Berlin die Louisdor kommen lassen?|

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Hamburg. Augsburg. Leipzig. Frankfurt a/M.
x Th. = 20 Louisd. x Th. = 20 Ldor. 109,375 Th. ( Zusatz von Marx.
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100 Th.
à 993/4)
÷ 1/4% = 0,273
x = 20 Ldor.
1 = 10103/128 M.B. 1 = 9f. 17/30f. 917/30f. 1 = 911/20f.
300 = 1513/8 Th. 100 = 57 Th. 100 = 571/8 Th
x = 109,04 Th. x = 109,06. 109,102. x = 109,11 Th.

In Hamburg also die Louisdor am billigsten, kosten am wenigsten Thaler.

Könnte Berlin diese Geldsorte zu 1091/4 verwenden, so blieben ihm 0,71 Th. p. 20 Ldr od. ca 2/3%, wodurch indeß nicht die Transportkosten gedeckt würden.



3) Hamburg hat eine Partie Silber zu verkaufen, u. findet Silber auf nachfolgenden Plätzen notirt:

Amsterdam. Paris London Frankfurt a.M.
1043/4f. für 100 Ko. 218 Fcs 89c. per Kilo mit 24‰ prime 613/4d. per oz Standard. 52f. 25xr für 1 deutsches Münzpfund.
Wechsel zu begeben in Hamburg: 35,70f. = 40 M.B. 190 Fcs = 100 M.B. 13.31/2 M.B. = 1£ 883/4f. = 100 M. Bk.

Wie stellt sich Preis für 1 Mark feines Silber?

Amsterdam. Paris. London. Frankfurt a/M.
x = 1 Mk. feines Silber. x = 233,8555 Gr. feines S. x = 233,8555 Gr. f. S. x = 233,8555 Gr. f. S.
1 = 233,8555 Gr. 1000 = 218,89 Fcs 373,246 = 1 Troypfund 500 = 525/12f.
1000 = 104,75f. 1000 = 1024 mit Prime 37 = 40lb St. St. 883/4f.= 100 M.B.
35,70 = M.B. 40 M.B. 190 = 100 M.B. 1 = 12 oz.
1 = 613/4d.
240 = 13.31/2 M.B.
x = 27,44 Mk. B. x = 27,59 M. Bk. x = 27,64 M.B. x = 27,62 M.B.

Hamburg kann aber Silber bei sich mit 273/4  Zusatz von Marx.
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od. 27,75 M.
begeben, also nicht veranlaßt es in Amsterdam etc etc etc zu verkaufen.



Leipzig findet in Frankfurt a/M. Louisdor mit 9f. 33xr, Dukaten mit 5 29 per Stück notirt u. kann diese Sorten in Leipzig selbst kaufen mit 93/8%\43/4%

Welche Sorte soll es zu einer Rimesse nach Frankfurt wählen?

a) Louisdor b) Dukaten.
x Th = 100f. x Th. = 100f.
911/20 = 1 Ldr. 529/60 = 1 Duct.
20 = 1093/8 Th. 331/3 = 1043/4 Th
x = 57,27. x = 57,31 Th.

100f. kosten also dem Leipziger, remittirt in Louisdor: 57,27 Th. in Dukaten: 57,31 Th.

 Kommentar von Marx.
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Also remittirt Leipziger Sau in Louisdor, and well may it become him.



 Bei Feller/Odermann ist „Wechselreiterei“ nur ein kleingedruckter Zusatz auf S. 385. Marx verleiht dem Punkt durch die Überschrift und Nummerierung mit IV) einen herausgehobeneren Stellenwert.
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IV) Wechselreiterei.

A in Hamburg hat zu Anfang des Jahrs Geld nöthig. Trassirt 3 Jan. 1000£ auf London zum Kurs von 13 M. 4β u. erhält dadurch, nach Abzug von 1/2‰ Courtage, 13,243 M.B. 6β.

Statt diese Tratte zu decken, giebt Hamburg bei Verfall des Wechsels, dem Londoner Auftrag den Betrag nebst Spesen auf Paris zu ziehn. Dieß geschieht à 25 Fcs 05 cts., was mit 1/2% Unkosten, 25 175 Fcs 25 cts macht.

Hamburg läßt Paris, bei Verfall der Londoner Tratte auf es, auf Lissabon ziehn zu 5 Fcs. 50 cts nebst 1/2% Spesen, was 4 577 318 Reïs ausmacht.

Diese endlich zieht Lissabon bei Verfall 3 Mt. dato auf Hamburg zu 48β nebst 1% Spesen = 13 869 M.B. 4β.

Dazu kommen 5% Zinsen p. Jahr, od. 21/2% p. Monat, welche ihm von den 3 Correspondenten zusammen in Rechnung gebracht werden. Diese betragen 346 M. 12β u. mit dem Kapitale von 14,216 M.B.

Von 14,216 M.B. hat Hamburg erhalten 13,243 M.B. 6β, für deren 9monatliche Benutzung es demnach 972 M.B. 10β zu zahlen hat. Dieß giebt einen jährlichen Zinsfuß von etwas über 8%; könnte höher ausfallen, wenn die Kurse höher ständen.

In der Praxis sind die Ziehungen seltener per Appoint, sondern werden in runden Summen gemacht, was aber im Ganzen nicht viel ändert.

 Feller/Odermann, S. 385.
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V) Die Wechselkommissionsrechnung.

Sie kommt im Wechselgeschäft vor, wenn bei dem Auftrag, eine gewisse Wechselsorte zu verkaufen u. dafür andre einzukaufen, die Kurse limitirt, d.h. vorgeschrieben sind. Ist nun bei Empfang des Auftrags eine Verändrung hinsichtlich des einen der limitirten Kurse od. gar beider eingetreten, so ist zu untersuchen, ob die Kommission noch ausführbar ist od. nicht. Sie ist unausführbar a priori, wenn beide Kurse sich zum Nachtheil des Kommittenten (des Auftraggebers) verändert haben. Eine Untersuchung ist überflüssig, wenn beide Sorten ihren Kurs zu seinem Vortheile verändert haben. Die Rechnung tritt nur ein, wenn der eine Kurs sich zum Vortheil, der andre sich zum Nachtheil geändert hat.|

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Dann zu untersuchen, ob die nachtheilige Aendrung des einen Kurses durch die nützliche des andren ausgeglichen wird.

Aufgabe gelöst: 1) entweder durch Vergleich des Verlusts auf der einen Seite mit dem Gewinn auf der andren. Durch Procentrechnung. Bedarf dazu keiner besondern Anweisung. 2) oder durch Ermittlung, wie sich in Folge der Verändrung des einen Kurses der andre gestalten muß u. dadurch Vergleich des so gefundnen Resultats mit dem wirklich veränderten Kurse;

Hier darauf zu achten, ob beide Kurse die feste Valuta im Ausland od. Inland haben, od. ob die feste Valuta des einen im Ausland, die des andren im Inland.

Im ersten Fall wird die Berechnung unter Anwendung eines direkten, im zweiten unter Anwendung eines indirekten Verhältnisses erfolgen

Beispiele.

1) Berlin soll Hamburger Wechsel à 151 verkaufen u. dagegen Pariser à 80 einkaufen. Bei Empfang der Ordre sind die Kurse resp. 1511/2 u. 801/2 . Ist die Ordre ausführbar?

Die feste Valuta beider Kurse im Ausland; die Vergrößrung der einen Kurszahl (1511/2 statt 150 151) bringt also eine Vergrösserung der andren hervor, od. je mehr Thaler man für 300 M. Bco. erhält, desto mehr Thaler kann man für 300 Fcs zahlen.

150 151 : 1511/2 = 80 : x
x = 80,26 Th.

Man muß aber 80,5 Th. zahlen, um 300 Fcs zu erhalten. Also Ordre nicht ausführbar.

Ferner: Je mehr Thaler man für 300 Fcs zahlen muß, desto mehr Th. muß man für 300 M.B. zu erhalten suchen.

80 : 801/2 = 151 : x
x = 151,94 Th.
Man erhält aber nur 151,5 Th. Also Auftrag nicht ausführbar. Der Gewinn durch das Steigen des Kurses für den Verkauf deckt nicht den Verlust durch Erhöhung des Kurses für den Einkauf, denn:
151 : 100 = 1/2 : x aber: 80 : 100 = 1/2 : x
x = 1/3% Gewinn x = 0,625% Verlust.  Anmerkung von Marx.
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Also Ordre unausführbar.



2) Hamburg soll Pariser Wechsel zu 190 verkaufen u. Amsterdamer zu 35 einkaufen. Ist Auftrag ausführbar, wenn Kurse sich respectiv zu 189 u. 341/2 verändert haben?

Hier sind die festen Valuten beider Kurse im Inland.  Anmerkung von Marx.
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(35f. = 40 M. Banco) (190 Fcs = 100 M.B.)
. Die Verändrung des Pariser Kurses (189 statt 190) führt also eine Verkleinerung der Amsterdamer Kurszahl herbei. Oder: je weniger Fcs man zum Verkauf hingeben muß, um 100 M.B. zu erhalten, desto weniger Gulden braucht man beim Einkaufen für 40 M.B. zu erhalten.

Der Ansatz ist also:

190 : 189 = 35 : x
x = 34,82.

Man müßte also 34,82f. für 40 M.B. einkaufen können; da aber nur 341/2 für 40 M.B. zu erhalten sind, Ordre unausführbar.

Ferner: Da sich der limitirte Amsterdamer Kurs 35 verändert hat in 341/2, man also beim Einkauf für 40 M.B. weniger Gulden erhält, als man erhalten soll, so wird man auch beim Verkauf des Pariser weniger als 190 hingeben müssen, um 100 M.B. zu erhalten:

Also:

35 : 341/2 = 190 : x
x = 187,29.

Da man aber 189 Fcs geben muß für 100 M.B., so ist der Auftrag unausführbar.

Eine Vergleichung der Kursveränderungen nach Procenten führt zum selben Resultate:

189 : 190 = 100 : x 35 : 341/2 = 100 : x
x = 100,53; also 0,53% Gewinn gegen: x = 98,57 = 13/4 1,43% Verlust.



3) London soll Petersburger à 35 (die für 1 Ro S.) verkaufen u. den Ertrag in Amsterdamer Papier à 11,85 (für 1£) anlegen. Wenn nun Petersburg zu 341/2 zu begeben ist, wie muß sich dann Amsterdamer stellen?

Hier ist die feste Valuta des eines einen Kurses (1 S. Rubel) im Ausland, die des andren (1£) im Inland. Es findet also ein indirektes Verhältniß statt. Je weniger d. man für 1 Ro erhält, desto mehr Gulden muß man für 1£ zu erhalten suchen.

Also:

341/2 : 35 = 11,85 : x
x = 12,02.

Sind nun nicht soviel als 12,02f. für 1£ zu erhalten, so Ordre nicht ausführbar.



Ob Austrag Auftrag ausführbar od. nicht zeigt sich oft ohne Ansatz. Z.B. in Leipzig Pariser à 791/2 einzukaufen u. dagegen auf Bremen à 109 zu trassiren, die Kurse aber in 80 und 1091/2 verändert sind, Auftrag prima facie unausführbar. Da der Verlust auf 791/2 (in 80 verändert) = 1/2 grösser ist als 1/2 Gewinn auf 190.

Dagegen: Limitirte Kurse für Frankfurt: Einkauf von Amsterdam 991/2, Verkauf von Pariser 93. Veränderte Kurse 100, 931/2. Verlust von 1/2 auf je 99 991/2 , dagegen Gewinn von 1/2 auf je 93. Also Gewinn grösser als Verlust. Vertrag Auftrag ausführbar.



Die Wechselkurse häufig mit der Bedingung limitirt, daß das Geschäft franco Spesen ausgeführt werde. Dann hat sich der Kommissionär an den Kursen zu erholen. Z.B. Berlin soll franco Spesen Frankfurter zu 57 verkaufen, u. Hamburger zu 1501/2 einkaufen. Wenn es zusammen 1/2% Spesen verdienen will, wird es entweder das Frankfurter zu 57,3 verkaufen od. das Hamburger zu 1493/4 einkaufen müssen. Was an dem einen Kurs nicht zu erlangen, muß an dem andren erlangt werden.

Ob die Spesen von dem gegebnen Kurse abzuziehn od. zu ihm addirt werden müssen, hängt von der Art der Notirung desselben ab.

Ist die feste Valuta im Ausland – wie für Berlin:  Zusatz von Marx.
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Frankfurter: Pr. Th. = 100f. S.W. fest und x, r. Th. = 300 M.B. fest
– so sind die Spesen zu subtrahiren, wenn franco Spesen eingekauft werden soll u. zwar eigentlich nach % auf 100 (obgleich die Praxis das nicht so genau nimmt.) Sie sind zu addiren, zu Procenten im 100, wenn franco Spesen verkauft werden soll.

Ist die feste Valuta im Inland, so sind die Spesen nach % vom 100 zu addiren, wenn franco Spesen eingekauft u. zu subtrahiren, wenn franco Spesen zu verkaufen.

 Feller/Odermann, S. 391.
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Berechnung der Staatspapiere u. Aktien.

Bei den einfachen Kauf- u. Verkaufsgeschäften entscheidet besonders, ob die Papiere Zinsen tragen od. nicht.

 Feller/Odermann, S. 391. Nummerierung und Überschrift von Marx.
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1) Ein- und Verkauf unverzinslicher Effecte.

Man hat den Nominalbetrag zu berechnen nach dem gegebnen Kurs, der sich entweder für das Stück versteht, od. in % ausgedrückt ist, so wie man jede andre Waare zu ihrem Preis berechnen würde.

So kosten (März 1859) in Berlin 10 Stück Kurhessische 40 Th. Loose à 411/2 = 415 Th., da sich der Kurs 411/2 Th. per Stück versteht.|

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Andres Beispiel: 10 St. österr. 250f. Loose (v. 1839) in Wien im März (1859) zum Kurs von 126. Jedes Loos lautet auf Nennwerth von 250f., 10 Loose = 2500f. Dazu kommen 26% = 650f. Folglich Verkaufswerth =3150f.

Diese Papier meist nicht verzinslich nach bestimmtem Zinsfuß. Zinsen ersetzt durch die Prämien, die mit der Rückzahlung des Kapitals verbunden sind u. nach einem für ein jedes Anlehn dieser Art (Lotterie-Anlehn) festgestellten Plane gewährt werden. Diese Prämien bleiben bei der Berechnung selbst unberücksichtigt. Ihre Grösse hat jedoch auf den Preis der Papiere Einfluß. Es giebt auch Lotterieanlehn mit Prämien und festen Zinsen.

 Feller/Odermann, S. 391/392. Nummerierung und Überschrift von Marx.
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2) Ein[-] u. Verkauf verzinslicher Effekte.

Die Zinsen sind stets vom Nominalwerth des Papiers zu berechnen. Käufer u. Verkäufer theilen sich in die nächstfällige Zinsquote nach Verhältniß der von der laufenden Zeitperiode bereits verflossenen u. der noch davon übrigen Zeit, wobei 1 Monat immer zu 30 Tagen gerechnet wird.

Beispiele.

a) Inländisches Staatspapier.

In Berlin kauft man am 26. März 1859 Th. 2000 in Papieren der freiw. Staatsanleihe à 993/4. (Zinsen am 1 April u. 1 October)

Kurs von 993/4, drückt aus daß man für 100 Th. in diesen Papieren nur 993/4 zahlt; sie stehn also 1/4% unter ihrem Nominalwerth od. unter pari.

Demnach von 2000 abzuziehn 20 × 1/4 = 5 Th. Ihr Verkaufswerth = 2000 ÷ 5 = 1995 Th. (Wäre Kurs 1001/4 so würde der Nominalwerth um 1/4% zu erhöhn sein.) Der Käufer empfängt den pro 1 April fälligen Zinscoupon, erhebt also die Zinsen auf die Zeit von 1 Oct. 1858 – 1 April 1859. Da er aber die Papiere erst am 26 März kauft, so hat er auch erst von diesem Tag Anspruch auf die Zinsen.

Käufer hat zu vergüten an Verkäufer Zinsen von 1 Oct. (58) bis 26 März (59) = 175 Tage (der Tag des Verkaufs ist nicht eingeschlossen). Zinsen à 41/2%. Zinsen = 43 Th. 221/2 Sgr.

Also die Rechnung:

Th. 2000. – freiw. Staatsanleihe à 993/4 Th. 1995
Zinsen von 1 Oct. bis 26 März, 175 Tage à 41/2% 43. 221/2
Th. 2038. 221/2 Sgr.

Kommt Käufer mit Verkäufer überein letztrem den Anspruch an die nächste Zinszahlung abzutreten, dann dem Käufer die Zinsen auf die noch [von] der Zinsperiode übrige Zeit zu vergüten.

In obigem fehlen von 26 März – 1 April noch 5 Tage – Zinsen dafür 1 Th. 71/2 Sgr u. 1995 Th – 1 Th 71/2 S. = 1993 Th. 221/2 S. , die der Käufer zu zahlen hat.

Zur Berechnung gehört also: 1) Kurs der Papiere selbst; 2) der Zinsfuß; 3) Der Zinstermin od. Verfallzeit der Coupons.

b) Ausländisches Staatspapier.

Etwas zusammengesetzter die Rechnung, sobald diese Papiere in ausländischer Valuta ausgestellt sind. Diese fremde Valuta wird entweder nach einem festen Verhältniß od. nach dem Kurs einer gewissen Wechselsicht in die inländische reducirt.

Bei verzinslichem Papier die Zinsen also wie das Kapital, od. nach einem anderen Verhältnisse berechnet.



Was betragen in Frankfurt a/M am 25 März 1859 20 St. Sardinische 36 Fcs Loose à 431/2?

1) Man rechnet in Frankfurt bei Papieren, die zu frs lauten, 1 Fr. = 28xr.

20 St. à 431/2 (Fcs per Stück) = Fcs.870.
 Zusatz von Marx.
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28xr × 870 = 406f. (fl. S.W.)

2) Frankfurt a/M. 30 Nov. 1858.
Th. 5000 Pr. Staatsschuldsch. à 84 Th. 4200
Ab Zinsen à 31/2% per 31 T. 15. 2
Th. 4184. 28
à 105xr = f. 7323. 38.

Der Käufer läßt hier den am 1 Jan. 1859 fälligen Coupon freiwillig zurück, od. der Coupon ist bereits von den Papieren weggenommen, so daß er nicht geliefert werden kann. Dafür Zinsen von 30 Nov. – 1 Jan. vergütet. In Frankfurt wird bei Berechnung preussischer Staatspapiere 1 Th. = 105xr fest gerechnet.

3) Leipzig den 25. März 1859.
f. 2100 – 5% Oestr. Metalliques à 69 Th. 966
Zinsen seit 1 Januar, 85 Tage, f. 24,79 à 923/4 15. 10
Th. 981. 10

Reduction des Kapitals dieser auf Oestr. Währung lautenden Papiere erfolgt pari, d.h. 3f. = 2 Th. Hier aber die Zinsen nach dem Tageskurs des kurzen Wiener, hier (923/4 Th. pro 150f. Oestr. Währung) berechnet.

4) Frankfurt a. Main. 25. März 1859.
f. 2000 Oestr. Nationalanleihe von 1854, à 701/4 f.1405
Zinsen seit 1 Jan., 84 T. à 5% 23. 33
f.1428. 33
à 5/6 S.W. f. 1714

Kapital u. Zinsen östreichischer Papiere Frankfurt a/M nach dem Verhältniß 5f. östr. : 6f. S.W. umgerechnet.

5) Berlin. 28. März. 1859.
£1110 – . 5% Russ. Engl. Anleihe à 1091/2 £1215. 9s. 0d.
Zinsen à 5% seit 1. März, 27 Tage 4. 4. 3
£1219. 13s. 3d.
à 63/4 Th. Th. 8232. 22.

Bei Berechnung Russischer Staatspapiere nimmt man auf den Unterschied zwischen dem julianischen u. gregorianischen Kalender (von 12 Tagen) keinen Unterschied keine Rücksicht.

c) Renten.

 Zusammenfassender Kommentar von Marx.
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Kapital nicht rückzahlbar.
Ihr Besitzer nur Anspruch auf gewisse Summe jährlicher Renten. Diese Staatspapiere heissen gewöhnlich Inscriptionen, France, Naples, Spain, Belgien, Russia etc.

α) Französische Renten. (à 3, 4, u. 41/2%).

1) Wieviel hat man am 24 März 1859 zu zahlen, für I) 2250 Fcs 41/2% Renten à 92,75 u. II) 1500 Fcs 3% Rente à 69,05?

Rente Rente Cours. Rente. Rente. Cours
I) 41/2 Fcs : 2250 Fcs = 92,75 : x II) 3 Fcs : 1500 Fcs. = 69,05 : x
x = 46 375 x = 34 525 Fcs

Man sagt: Für 41/2 Fcs Rente zahle ich den Kurs: 92 Fcs 75c., wieviel für 2250 Fcs Rente? etc. Zu den gefundnen Beträgen ist noch 1/8% Courtage zu schlagen, da die Geschäfte in Renten immer durch einen Makler geschlossen werden.|

5

2) I) Wieviel 41/2% Rente à 92,75 kauft man für 46 375 Fcs, u. II) wieviel 3% Rente à 69,05 für 34 525 Fcs Kapital?

Kapital Kapital Rente Kapital Kapital Rente
I) 92.75f. : 46 375 = 41/2 Fcs : x II) 69.05f : 34 525f. = 3f. : x
x = 2250 Fcs Rente. x = 1500 Fcs Rente.

3) Zu welchem Kurse kaufte man: I) für 46,375 Fcs Kapital 2250 Fcs. 41/2% Rente u. II) für 34 525f. Kapital 1500 Fcs 3% Rente?

Rente. Kapital Rente Rente Rente Kapital
I) 2250 F. : 46,375 = 41/2 f : x II) 1500 Fcs. : 3f. = 34 525 Fcs : x
x = 92,75 x = 69,05.

4) Wenn man I) 41/2% Rente mit 92,75 u. II) 3% mit 69,05 bezahlt, wie hoch verzinst sich dann das Kapital?

Kapital Kapital Zins
I) 92,75 : 100 = 41/2 : x. II) 69,05 : 100 = 3: x
x = 4,85% ca. x = 4,33%.

β) Englische Fonds.

1) Wieviel betragen £2500 – 3% Consols à 981/2 mit üblicher Courtage?

25 × 981/2 = £2462. 10.
+ 3. 2. 6 Courtage. 1/8%
£2465. 12s. 6d.

Die 3% Consols od. Consolidated Annuities sind der Haupttheil der englischen Staatsschuld. Ihre Zinsen zahlbar am 5 Januar u. 5 Juli, sind im Kurse einbegriffen. Die Consols sind in den Büchern der englischen Bank auf die Namen ihrer Besitzer eingetragen. Ihr Verkauf erfordert Uebertragung auf den Namen des Käufers, besorgt durch stockbrokers, die dafür 2s. 6d. or 1/8% Courtage vom Nominalwerth berechnen.

2) Wieviel 3% Consols à 973/4 kauft man für 978£ 15s. Kapital?

(973/4 + 1/8 für Courtage) : 978 3/4£ = 100£ : x
x = 1000£ 3% Consols.

3) Wieviel kosten 4 Exchequer Bills à 500£, ausgestellt am 15 Sept. u. gekauft am 28 Oct, à 12s. Prämie?

4 Bills à £500 = £2000
Zinsen von 15 Sept. – 28 Oct., 43 Tage, à 21/2d. % u. per Tag = 8. 19. 2
Prämie à 12s. 12.
Courtage à 1s. per 100£ 1
x = £2021. 19. 2.

Die Exchequerbills sind Schuldpapiere, welche die Bank o. England im Namen der Regierung ausgiebt, damit letztere die laufenden Ausgaben decken kann, ehe sie über die Einnahmen verfügen kann. Sie werden von Zeit zu Zeit zur Rückzahlung einberufen (advertised). Ihr Zinsfuß variabel, wird mit x pence für Tag pro 100£ Kapital bestimmt, u. ihr Kurs notirt durch eine in Schillingen ausgedrückte Prämie. Courtage: 1s. pro 100£ Nominalkapital.

 Feller/Odermann, S. 395/396. Nummerierung und Überschrift von Marx.
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3) Ein[-] u. Verkauf von Aktien. (u. andrer Creditpapiere)

Bei der Berechnung zu untersuchen, ob die Summe, worauf sie lauten, bereits voll eingezahlt ist od. nicht (im letztren Fall heissen die Papiere Interimsaktien, Quittungsbogen, Promessen); u. ob sie, wenn ersteres der Fall feste Zinsen oder nur (variable) Dividenden zahlen.

a) Wieviel betragen am 5 März 1859 in Leipzig 10 Stück Leipz. Dresd. Eisenbahnaktien à 291. (Nominalwerth 100 Th. per Actie; Zinsen à 4% zahlbar 1 April u. 1. Oct.)?

10 Stück Leipz. Dr. E. B. Act. à 291 Th. 2910.
Zinsen seit 1 Oct., 155 Tage, à 4% 17. 7.
Th. 2927. 7.

b) Wie groß ist der Ertrag von 10 Stück Magdeburg Leipz. Eisenbahnactien, 1. Emission, am 30. März 1859 in Leipzig à 225 verkauft? (Nominalwerth Einer Actie = 100 Th).

10 St. à 225 = 2250 Th.
Zinsen à 4% seit 1 Jan., 90 T. = 10 Th.
Th. 2260.

c) Wie viel betrugen am 10 Jan. 1859 in Leipzig 50 St. Actien der Allgemeinen Credit-Anstalt zu Leipzig (à 100 Th. Nominalwerth mit 90% Einzahlung) à 721/2? Zinsen: 4%.

Th. 5000. Nominalwerth für 50 St.  Zusatz von Marx.
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à 100 Th. p. Actie
à 721/2 Th. 3125
Zinsen à 4%:
80% von 5 April 1858 (Schlußtermin der 8. Einzahlung) – 5 Januar. 1859 (Schlußtermin der 9 Einzahlung) 9 Mt. Th. 120
90% von 5 Januar 1859 – 10 Jan. 1859 6 Tage. 3
Th. 3248.

Oder:

Th. 5000 à 721/2 Th. 3625
Zinsen wie oben: 123
Ab noch nicht eingezahlte 10% 500
Th. 3248

Oder:

Th. 5000 à 90% = Th. 4500
Zinsen wie oben. 123 Th. 4623
Ab Disagio 271/2% von 5000 Th. 1357 1375
Th. 3248.

In der ersten Berechnung ist der Verlust, das Disagio (von 271/2% mit 271/2 Th. von 90 Th. Einzahlung abgezogen, wonach der Preis der Actie = 621/2 Th. ist u. 50 Actien = 50 × 621/2.  Zusatz von Marx.
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Nämlich das Papier steht unter Pari zu 721/2. 100 – 721/2 = 271/2 Th. u. 90 – 271/2 = 621/2.

In der zweiten Berechnung der Verlust von 271/2 auf das Nominalcapital berechnet. 271/2 × 50 = 1375; 5000 ÷ 1375 = 3625 Th. Dieser Betrag um die Zinsen zu vermehren, aber um die noch nicht gezahlten 10% zu vermindern.

In der 3 Rechnung wird der Verlust – von dem Unter Pari Stehn der Papiere – erst am Schluß berechnet.

Das, was Papiere dieser Art unter od. über Pari stehn, ist nicht procentweis auf das eingezahlte, sondern auf das einzuzahlende Nominalkapital zu berechnen.|

6

d) Wie groß Ertrag von 10 St. fzs. oestr. Staatsbahnactien, à 200f. Conventionsmünze. (20f. Fuß) od. 500 Fcs Nominalwerth an folgenden Plätzen:

I) Wien.
9 März 1859, Kurs 234.50 (f. östr. W. per Stück)
10 Stück u.s.w. à 234.50 f.2345
Zinsen à 5% seit 1 Jan. 68 Tage,
20f. 18.53xr à 105
19, 82
O. W. f.2364. 82.
II) Berlin.
26 März 1859, Cours 147 Th. per Stück.
10 St. à 147 Th. 1470
Zinsen à 5% seit 1 Jan. 85 T.
Fcs.59. 02 à 80
15, 22
Th. 1485. 22.
III) Hamburg.
8 März 1859, Kurs 530 Fcs p. Stück.
10 St. 5300 F.
Zinsen à 5% seit 1 Jan. 67 T. 46, 53
Fcs. 5346. 53.
à 186 (Fcs p. 100 M.B.): M.B. 2874. 8.

e) Wie groß ist der Betrag von 1000 Th. – 4% Leipz. Dresd. Eisenbahnanleihe, am 1 April 1859 in Leipzig à 981/2 gekauft, wenn der pro 1 Juni fällige Coupon fehlt? Zinstermine: 1 Juni, 1 Dec.

Th. 1000. à 981/2 = Th. 985
Ab Zinsen von 1 April – 1 Juni, 59 T., à 4% = 6, 17
Th. 978, 13.

Oder:

Th. 1000 à 981/2 = Th. 985
Zinsen von 1 Dec. – 1 April, 121 T., = 13, 13.
Th. 998, 13.
Ab Betrag der fehlenden Coupons pro 1 Juni 20. ab 20
Th. 978. 13.

 Feller/Odermann, S. 400. Nummerierung und Überschrift von Marx.
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4) Arbitrage mit Staatspapieren u. Aktien.

Um zu erfahren, wo gewisse Gattung solcher Papiere einzukaufen u. zu verkaufen?

In Berlin seien 3% spanische Obligationen, (innre Schuld) auf nachverzeichnete Plätze in der Kolumne Briefe notirt:

Amsterdam. Frankfurt Hamburg Paris
39,3/8 (Silberpiaster für 100 nominell) 40 (Silberpiast. für 100 nom.) 371/4 (Silberp. für 100 nom.) 401/2 (Silberpiaster für 100 nominell)
Berlin kann die Deckung machen zu folgenden Kursen:
1421/2 571/8 1517/8 80

Wo soll es kaufen?

Amsterdam. Frankfurt. Hamburg. Paris.
x Th = 39.83$ x Th. = 40$ x Th. = 371/4$ x Th = 401/2$
2 = 5f. fest 2 = 5f. fest. 1 = 3 M.B. fest 1 = 5,4 Fcs fest
250 = 1421/2 Th. 100 = 571/8 Th. 300 = 1517/8 Th. 300 = 80 Th.
x = 55,81 Th. x = 57,125. x = 56,19 x = 58,32 Th.

Hamburg der beste Platz, wenn Spesen an den 4 Plätzen gleich.



 Feller/Odermann, S. 246.
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Gold[-] und Silberrechnung.

Die Bestimmung der Preise von Gold u. Silber, mit wenigen Ausnahmen auf eine gewisse Gewichtseinheit feinen Metalls. (Rauhes od. Legirtes Metall) In England z.B. verstehn sich die Preise für legirtes Metall von einer gewissen Qualität (Feinheit)

I)

1) Verschiedne Gold- u. Silbergewichte.

Deutschland: Früher die Kölnische Mark à 16 Loth à 4 Quent (Quentchen, Quintel) od. auch mit der Eintheilung des Loths in 1/2, 1/4, 1/8, 1/16. Nach Münzconvention von 1838 u. 1839 1837 u. 1838 die (Vereins) Münzmark = 233,8555 Gramm = 1/2 des bisherigen preussischen Pfundes.

Durch den in Wien 24. Jan. 1857 abgeschloßnen Vertrag ist diese Münzmark beseitigt. Als Münzgewicht festgesetzt das deutsche Zollpfund, mit 1000theiliger selbstständiger Theilung.

100 (dieser) lb. = 213,8077 (Mark)
100 Mark = 46,7711lb.
Ausserdem für Handel noch:
Wiener Mark = 280,644 Grammen
Hamburger Mark = 233,8548 Gr. 100 deutsche Münzfund Münzpfund = 213,813 Hamburger Mark.
Kronengewicht der Goldarbeiter 691/2, in Baiern 72 Kronen = 1 Mark.
Die Dukatenass (in Wien Dukatengran genannt), die sich in den deutschen Goldwagen finden, u. wovon in Leipzig 4422, in Frankfurt a.M. u. Wien 4020 = 1 Köln. Mark.|
7

England: Troypfund Gewicht à 12 oz., à 20 Pennyweights (dwts) à 24 Grains (grs).

Pfund also = 5760 Grains. 1 Troypfund = 373,246 Grammes. Gold in Barren wird nicht weiter als zu 12 grs, Silber nicht weiter als bis zu 5 dwts herab ausgewogen.

Jedoch vom 1 Nov. 1852 das Gold nach Troyounces u. Decimaltheilen gewogen.

Frankreich: Belgien, Holland (wo Kilo = Pond, Grammes = Wigtjes) Gewicht der Kilogramme zu 1000 Grammes. 1 Kil. = 4,267 Vereinsmark. 105 Ko = about 449 Vereinsmark.

U. St. wie in England, nach Troyounces, in 100tel abgetheilt. Amtlich 1 oz = 31,09815 Grammes.

2) Bezeichnung der Feinheit.

a) Deutschland: war bis auf neure Zeit (1857 bis) (bis 1857) das Probirgewicht die Mark, mit der Eintheilung in 24 Karath à 12 Grän für Gold, u. 16 Loth à 18 Grän für Silber.

Man versteht unter

24 karäthigem Gold feines Gold,
unter 21 karäthigem Gold solches welches in der Mark 21 Karath Gold u. 3 Karath Zusatz hat;
13 löthiges Silber, welches in der Mark 13 Loth Silber u. 3 Loth Kupfer.

Allgemeiner:

24 Theile legirtes Gold enthält nur 21 Th. feines Gold.
16 Theile legirtes Silber enthält nur 13 Th. reines Silber.

Seit 1857 Feingehalt der Gold[-] u. Silbermünzen in Tausendtheilen. Danach feines Gold u. Silber = 1000/1000

21 karäthiges Gold od. 14 löthiges Silber = 875/1000 etc (875/1000 = 175/200 = 35/40 = 7/8 = 21/24)

b) England: Feinheit des Goldes bestimmt nach 24 Carat à 4 Grain; des Silbers nach 12 oz. à 20 Pennyweights (dwts); u. zwar immer im Verhältniß zu dem s.g. Standard od. Münzmetall, dem Metall von der Feinheit, in welcher die englischen Gold[-] u. Silbermünzen ausgemünzt u. für welche auch die Preise von Gold u. Silber notirt werden.

Standard[-]Gold ist 22 Karat feines, d.h. es enthält 22 Karats (11/12) feines Gold u. 2 car. (1/12) Legirung (alloy).

Standard[-]Silber ist 111/10 Unzen fein, d.h. 111/10 Unzes od. 222 dwts feines Silber u. 9/10 oz od. 18 dwts Legirung od. 222/240 dwts = 37/40 fein.

Report: die Angabe um wieviel besser od. schlechter das Metall als Standard[-]Metall. Z.B. bei Gold. W. 2 Grains, = 2 grains worse, also 21 carats 2 grs. Oder Silber: B od. M. 13 dwts = better od. more als Standard[-]Silber, also: 222 + 13 = 235 dwts.  Zusatz von Marx.
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235/240 = 47/48.

c) Frankreich, Holland, Belgien, Schweiz, Lombard. Venet., U. States: Feinheit nach Millièmes bestimmt. Z.B. Münzgold u. Münzsilber = 900, d.h. 900/1000 fein  Zusatz von Marx.
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(= 9/10 od. 1/10 Legirung = 100/1000)

 Feller/Odermann, S. 251.
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3) Marktpreise für Gold u. Silber
.

Meist für feines Metall notirt, hier u. da für legirtes Metall von bestimmter Feinheit. Letztre verhalten sich im Allgemeinen zu den Preisen des feinen Metalls, wie die Grade der Feinheit selbst. Doch wegen höhrer Scheidungskosten u. mit geringren Gehalten verbundnen Schmelzungsverlusts immer eine Kleinigkeit niedriger. Ist das Metall sehr grob, so sein Werth per Mark meist etwas höher, als der Preis per Mark fein für Metall von größrer Feinheit, wegen des umsonst zufallenden Kupfers von nicht unbedeutendem Werth.



II)

1)  Feller/Odermann, S. 252.
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Ermittlung des feinen aus legirtem Metall
.

Wieviel feines Silber enthalten in 72lb 2 oz 10 dwts Silber. Report W. 71/2 dwts?

Standard Silber = 222 dwts. Dieses Silber 222 ÷ 71/2 = 2141/2 dwts.

240 : 2141/2 = 72. 2. 10 : x
x = 64lb. 6 oz. 8,6875 dwts.

2) Ermittlung des Metalls von einer gewissen Feinheit das in einem gegebnen Quantum von bestimmter Feinheit enthalten od. diesem gleichzuachten ist.

Welche Quantität Standard Gold = 5lb 3 oz 12 grs. Gold?, report B. 1 car. 1/2 gr.

Dieß Metall ist = 231/8 Karat. Es läßt sich daher mehr Gold daraus herstellen.

Man hat also:

22 : 231/8 = 5. 3. 12. 12 : x;
x = 5lb. 6 oz. 17 dwts. 13 grs. Standardgold.

3) Berechnung des Werths einer gegebnen Quantität Gold od. Silber.

Was kosten in Berlin 7,245lb Gold zu 785/100 785/1000 fein, das Pfund feines Gold zu 457 Th.

x Th = 7,245lb.
1000 = 785lb fein
1 = 457 Th.
x = 2599,107525 Th.|
8

London. Wieviel kosten 1lb 5 oz 15 dwts Gold  Zusatz von Marx.
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od. 173/4 oz. Gold
, Report M. 2 grs, Unze Standard Gold = 77s. 9d.

x £ = 173/4 oz.
22 = 221/2 oz St.
1 = 773/4s.
20 = 1£.
x = 70 l. 11s. 5d.

3) 4) Umrechnung der Gewichts- u. der Feinheitsbestimmungen.

Eine Quantität Gold wiegt in England 3lb 10 oz. 12 dwts; sein report ist W. 1 car. 21/2 grs. Wie stellt sich sein Gewicht u. Feingehalt in Frankreich?

x Ko = 46,6 oz.
12 = 373,246 Gr.
1000 = 1 Ko
x = 1,449 Ko.

Feines Gold = 24 Car. Standard Gold = 22 carat; das hier gegebne 22 car – 1car. 21/2 grs. = 20 carats 11/2 grs.

∴ 24 : 203/8 = 1000 : x
x = 849/1000 ca.



 Feller/Odermann, S. 263.
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III) Münzrechnung.

Der Münzfuß umfaßt:

  • 1) Schrot oder Bruttogewicht der Münzen. In England dienen die Troy Grains, in Frankreich, Belgien, Holland die Grammes, in Rußland die Doli zur Bezeichnung des Schrots.
  • 2) Feingehalt der Münzen. (Legirung)
  • 3) Korn = Gewicht des in einer Münze enthaltnen feinen Metalls.
  • N. b. Deutsche Münzpfund (seit 1857) = 500 Grammes.
  • Remedium: Eine gewisse Ungenauigkeit am Schrot u. Korn der Münzen ( Zusatz von Marx.
    Schließen
    von Seiten der mints
    , um die Fabrikation nicht zu sehr zu vertheuern), welche gesetzlich begrenzt ist.

1)  Feller/Odermann, S. 265.
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Uebersicht der Münzen in Bezug auf ihr Gewicht
.

a) Goldmünzen, Gewicht in Grammen.
53,75 die älteren portugies. Dobraonen zu 2400 Reïs
32,25 die neuen 100 Lirestücke in Sardinien
27–28 Span. Quadrupel, die mexik. Onza, die bras. Dobra
17,33 Scudo d’oro in Rom
16,72 der neuere Eagle der U. St.
11,33 der neuere Sovrano für die Lombardei
11,11 Die deutsche Krone.
11 der oestreich. alte Sewerin od. Souveraind’or
10,75 Die portugies. Lisbonine
10,46 der toskanische Ruspone
9,56 die neue Corõa in Portugal.
833 8,33 Span. Doublonen nach Gesetz vom 15 April 1848.
7,988 Der englische Souvereign.
6–7: Die 20 Fcs u. 20 Lirestücke (6,452), die halben Imperialen in Rußland (6,428) die pr. u. sächsischen Pistolen (6,679) die dänische Pistole (6,639), spanische Pistole (6,757) 10f. Stücke in Baden (6,746), in Holland (6,727) (Circuliren noch in Holland diese 5, wie die 10f. stücke, aber nicht mehr gesetzliches Zahlungsmittel seit 23 Juni, 1850)
3,785 Die Oncetta in Sicilien
3,494. die meisten Dukaten, die schwedischen jedoch nur 3,482.
1,74 Der span. escudillo
1,67 Der Goldollar Golddollar der U. St.
1,6 Der türkische Irmelik zu 20 Piaster
0,896 Die portugiesische Goldkrusade.

b) Silbermünzen. Gewicht in Grammen.
30–37: (deutschen Vereins Zwei Thalerstücke; 37, 1), schwed. Species (34) holl. Ducaton (33,3)
25–30: ehem. Schweiz-Neuthaler (29–30) port. Corõa (29,6) der dän. u. norweg. Species (28,88), engl. Krone (28,27), die Conventionsspecies (28,05) Scudo in Neapel u. tosk. Francescone (27,5) span. Piaster (26,2934 Gr. nach Münzgesetz von 5 15 April 1848), südamer. Piaster, Röm. Scudo (26,9), die 5 Fcs u. 5 Lirestücke, sowie holl. 21/2f. Stücke (25)
20–23: neapolit. Ducato (22,94), die Thaler des 14 Th. Fusses (22,26), Russ. Rubel (20,57)
15–20: die Thaler im 30 Th. Fusse (18,52), die hamb. u. lübeck. 2 Courantmarkstücke (18,33), die feinen hannnov. Thaler (16,823)
10–15: die portug. Crusaden zu 480 Reïs (14,583)
dänischen Reichsthaler (14,44), Oestr. Gulden bis 1857 (14,025)
Ostind. Sicca-Rupees (12,435), die Company’s Rupees (11,66)
Süddeutsche Gulden (16,601) Holl. Gulden (10.)
Unter 10 Grammes wiegen: Brasil. Pataca (9,5) Tosk. Fiorino (6,8)
Engl. Schill. (5,6), Franc u. die ihm nachgebildete Lira Italiana (5)
Griech. Drachme (4,48).
Toskan. Lira (4,09)
Der toskan. Paolo (2,7)

2)  Feller/Odermann, S. 266.
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Feingehalt der Münzen nach ihrer gesetzlichen Ausprägung
in Tausendtheilen
.

Gold.
a) Goldmünzen.
1000 Die röm. u. tosk. Zechinen, die tosk. 80 Fiorini Stücke.
996. Die siz. Oncetta.
9897/12 Die Kremnitzer Dukaten.
9861/9 Die süddeutschen Dukaten.
983 Die holl. Dukaten.
9791/6 Die russ. Dukaten.
975 Die schwed. Dukaten.
970 Der persische Toman.
9371/2 Die badensischen Rheingold-Dukaten.
9162/3: Die engl., russ., u. neuen port., brasil., ostind. u. türkischen Ausprägungen.
9027/9: Pr. Friedrichsd’or, sächs. Augustd’or, bad. u. würtemb. 10 Guldenstücke, kurhess. Wilhelmsd’or.
900: frzs., belg., griech., röm., sardin., parm., moden., niederl., nordamerik., so wie die neusten span. u. meisten südam. Ausprägungen. die neuen deutschen Kronen.
875: die früheren span. Quadrupel.
870: Durchschnittlich die mexikanisch. Goldmünzen.
b) Silbermünzen.
993: die feinen (kleinen) Hanov. Thaler.
945 die niederländ. 21/2, 1 u. 1/2f. Stücke.
917 die neusten brasil. Münzen
9162/3 die Co’s Rupee, Fiorino, Lira (toskan.)
9023/4 Der frühere span. Piaster.
900: Die Münzen in Frankreich, Belgien, Schweiz, Span., ital. Staaten (ausser Neaples u. Toskana), meisten südamerik. Staaten , östr. Silbermünzen nach Patent vom 29 April 1852, die Hauptmünzen der deutschen Staaten des Münzvertrags vom 24 Jan. 1857
875 in Dänmark u. Norwegen
8681/18 Rußland
8331/3 Neapol. Ducato; die frühren 1 u. 1/2 Conventionsspeciesthaler.
830 Die Neuen türk. Münzen.
750 Die 1/2 Th. des 14 Th. Fusses, die Hauptmünzen des Hamburger u. Lübecker Courant, so wie die neuren schwed. Münzen (Riksmynt).|
9

In Bezug auf die Unterabtheilung der oben nach Gewicht u. Feingehalt angegebnen Münzen, 2 Systeme:

1) Sämmtliche Theilstücke der Münzeinheit haben genau selben Grad der Feinheit wie die Einheit selbst: Frankreich, Belgien, Brasilien, Griechenland, England, Italien, Spanien, Portugal, Rußland, Schweden, Holland (für die neuren Münzen), Nord- u. Südamerika.
2) Alle Theilstücke od. einzelne derselben geringhaltiger als die Einheit. Die übrigen Länder Zusatz von Marx.
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, Deutschland, Türkei, Dänmark, Oestreich etc.

Bei Vergleichung von Münzen ist Qualität und Quantität zu berücksichtigen.

Entweder:

α) Münze A u. B gleich an Gewicht u. Feinheit. Dann Werthgleiche, wie fzs. fc u. Schweizer fc.
β) Münze A u. B gleich an Gewicht, ungleich an Feinheit.: Z.B. tosk. Francescone u. neapolit. Scudo wiegen jeder 271/2 Gr. aber: Feinheit des Scudo Feinheit des Francescone Also Francesc. um 97/12% besser.
131/3 : 1411/18 = 100 : x.
γ) Münze A u. B gleich an Feinheit, ungleich an Gewicht: Z.B. Russ. Halber Imperial u.engl. Sovereign beide 22 karätig, aber 1 / 2 Imperial = 6,428 Grammes, Sovereign = 7,988 Gr. ∴ 6,428 : 7,988 = 100 : x. Also Sovereign um etwas mehr als 241/4% besser.
δ) Beide Münze sind ungleich an Gewicht u. Gehalt. Dann fragt es sich, ob die Abweichung an der Quantität die an der Qualität ausgleicht od. nicht.
Z.B. 1 Th. des 14 Rth.fusses wiegt 22,27195 Gr. ist 750 fein.
1 Thl. des 30 Rthfusses 18,5185 900. Daher: 18,5185: 22,27195 = 750 : 900. Gewichts[-] u. Feinheitsunterschied gleichen sich bis auf Geringes aus.
Anders mit den holl. 10f. Stücken u. den russ. Halben Imperalen. 10f. Stück wiegt 6,73 … u. ist fein: 9/10
Holl. Imperial 6,43 11/12.

Das genaue Resultat findet man durch einen der folgenden Ansätze:

x = 100 St. à 10f. oder x : 100 holl. f. St.
1 = 6,73 Gr. 6,43 : 6,73. Je leichter Imperial, desto mehr für 100 St. à 10f.
10 = 9 Gr. fein 11/12 : 9/10. Je feiner Imperial, desto weniger für 100 St. à 10f.
11 = 12 Gr. rauh x = 102,76.
6,43 = 1  Zusatz von Marx.
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holl.
Imperial
x = 102,76

Vergleichung der Stückzahl aus 1 Pfund feinen Metalls: führt direkt auf Vergleichung der Münzwerthe.

Z.B. es gehn 30 Th. in Preussen, 45 Gulden in Oestreich, u. 521/2 Gulden in Süddeutschland auf 1 Pfund feinen Silbers.

∴ 30 Th. = 45 G. oestr. = 521/2 G. süddeutsch.
 Zusatz von Marx.
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Oder 1 Th
 Zusatz von Marx.
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= 11/2 G. oestr.
 Zusatz von Marx.
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= 13/4 Gld. süddeutsch.

Münzeinheit ist: Goldmünze: in England, U. States, Portugal, Bremen, Brasilien, Persien. In Frankreich doppelter Standard, seit den letzten Jh. Gold Hauptzahlungsmittel.

Silbermünze: in allen übrigen Staaten.



3)  Feller/Odermann, S. 270.
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Uebersicht der Münzfüsse
.

Goldmünzfüsse.
Stück auf 1 Münzpfund fein
1722,222 Goldfcs in Frankreich. (1 Stück von 5 fcs kleinste Goldmünze.)
608,438 Milreïs in Brasilien
420,000 Thaler Louisdor in Bremen. (Nicht geprägt, der ideelle 1/5 der unter den Namen Louisdor, Pistole u.s.w. geprägten deutschen Goldmünze.)
1 Ldr Th. = 1/420 Pf. fein Gold.
332,311 Dollars in U. St.
307,558 Milreïs in Portugal.
148,860 Tomans in Persien.
68,284 Sovereigns in Great Britain.

Silbermünzfüsse.
Stück auf 1 Münzpfund fein.
501,256 Piaster in Türkei.
436,392 Piaster in Aejypten.
133,779 Lire in Toskana.
124,091 Drachmen in Griechenland.
111,111 Fcs in Frankreich, Belg., Schweiz, Lire in Sardinien, Modena, Parma.
78,416 Reichsthaler in Schweden.
52,910 Gulden in Niederlanden.
52,500 Gulden in süddeutschen Staaten.
46,765 Company’s Rupees in Ostindien.
45,000 Gulden in Oestreich.
39,554 Reichsthaler in Dänmark.
30,000 Thaler in Norddeutschland mit Ausnahme der folgenden Rubrik.
29,933 Thaler in Mecklenburg, Hamburg u. Lübeck. In den 2 letztren nicht geprägt.
27,784 Rubel in Rußland.
26,152 Ducati di Regno in Neapel.
21,131 Duros (neue Piaster) in Spanien.
20,654 Scudi in Kirchenstaat.
20,462 bisherige Piaster in Spanien.
19,777 Species in Norwegen.

4)  Feller/Odermann, S. 271.
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Berechnung der Ausmünzungsverhältnisse
.

a) Berechnung des Schrots.

Schrot = Gewicht des feinen Metalls u. des Zusatzes.

Wie groß ist das Schrot eines preussischen Thalers in Tausendtheilen des Münzpfunds, wenn 27 St. 1 Pf. wiegen?

1000/27 = 371/27 Tausendtel.

Schrot eines engl. Sovereign in Troygrän, wenn 1869£ = 40lb?

40×5760 1869 = 123171/623 Troygrän.

Wie viel Grän wiegt ein Halbimperial, welcher 135 Doli f. Gold enthält u. von der Probe 88 ist?:

x Gr. = 135 Doli fein.
88 = 96 rauh.
96 × 96 = 409,516 Grammes.
373,246 = 5760 Grains
x = 100,99 Grs. |

10

b) Berechnung des Korns.

Korn nach Einigen das Legirungs[-] od. Feinheitsverhältniß (der Feingehalt); nach Andren das Gewicht des in einer Münze enthaltnen feinen Metalls. Letzteres vorherrschende Bedeutung, hier angenommen.

Welches ist das Korn eines fzs. 20 Fcsstück, wenn 1722/9 auf 1 Kilo feines Gold gehn?:

1000/1722/9 = 525/31 Gr.  Zusatz von Marx.
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(Grammes)

Welches ist das Korn eines Rubels in Solotnik, wenn 100 St. 51/16 lb wiegen u. das Silber 831/3 fein ist?

5+1/16lb × 96 100 = 443/50 Solotnik.

1) 96 : 831/3 = 443/50 : x oder 2) x = 1 Rubel.
x = 47/32 Solotnik 100 Rubel = 51/16lb.
1 = 96 Solotnik rauh.
96 = 831/3 fein
x = 47/32 Solotnik.



c) Berechnung der Stückzahl aus einer Gewichtseinheit legirten Metalls.
(s.g. rauhen Mark.)

Wieviel norddeutsche Thaler gehn auf 1 Pfund Münzsilber, wenn 1 Th = 37,03 Tausendtel des deutschen Münzpfundes?

1000/37,03 = 27 Stück.

Wenn in 50107/110 Sovereigns 1lb Troy f. Gold enthalten ist, wieviel Stück von dieser Münze gehn auf 1lb Standardgold?

12 : 11 = 50107/110 Sov. : x
x = 4629/40 £.

Wieviel Fcs gehn auf 1 Kilo. Münzsilber à 900 Millièmes fein, wenn das Korn eines Fcs 41/2 Grammes beträgt?

x Fcs = 1000 Gr. rauh.
10 = 9 Gr. fein.
41/2 = 1 Fc
x = 200 Fcs.



d) Berechnung der Stückzahl aus einem Gewichtstheil des feinen Metalls (der s.g. feinen Mark)

Das Korn eines Yankee Eagle (nach Münzfuß vom 18 Jan. 1837) ist 232,2 Grains Troy. Wie viel Eagles gehn auf 1 Troypfund feines Gold?

5760/232,2 = 24,8 Eagles.

Wieviel norddeutsche Thaler gehn auf 1lb fein Silber, wenn 27 St. 1 Mzplb Mzpfd wiegen, das 900/1000 fein ist?

900 : 1000 = 27 Th : x
x = 30 Th.

Wieviel Sovereigns gehn α) auf 1lb Troy, β) auf 1 Münzpfund fein Gold, wenn 1£ 123171/623 Grains wiegt?

α) x = 5760 Gr. fein. β) x= 1 Münzpfund fein.
11 = 12 Grs Standard. 11 = 12 rauh.
123171/623 = 1£ 100 = 133,96lb. Troy.
1 = 5760 Grs
123171/623 = 1£
x = 50107/110£ x = 68,284£.



e) Berechnung der Feinheit.

Die Feinheit der edlen Metalle, also auch der Münzen, verschieden bezeichnet; in Karath, Loth, Tausendtheilen u.s.w.

Um die so ausgedrückte Feinheit heraus zu nehmen finden, benutzt man:

entweder das Verhältniß der Stückzahl aus der feinen zur Stückzahl aus der rauhen Gewichtseinheit,

oder das Verhältniß des Schrots zum Korn.

Z.B. α) Es gehn 30 Th. auf 1lb. feines u. 27 Th. auf 1lb rauhes Metall:

30 : 27 = 1000 : x. x = 900 od. Feinheit = 900/1000 = 9/10.

β) Oder: Das Schrot dieser Münze 371/27 u. das Korn 33 1/3 Halbgrammen, so: 371/27 : 331/3 = 1000 : x. x = 900. = 9/10.

In β) die Feinheit ausgedrückt durch 331/3/371/27 = 9/10, wo der Zähler 331/3 das Korn u. der Nenner 371/27 der Zähler die Zahl.

Oder α) = 27/30 = 9/10, wo Zähler Stückzahl der Th. aus der rauhen Mark, u. Nenner Stückzahl der Thaler aus der feinen Mark ist. Macht man zuerst den Ansatz mit diesem Bruch 9/10, so selbiger zu multipliciren mit der Zahl, durch welche man das feine Metall zu bezeichnen pflegt. Hier 1000 × 9/10 = 900.|

11

f) Berechnung des Remediums.

Die Abweichung von gesetzlichem Gewicht u. Feingehalt (in Rußland letztre nicht gestattet), welche dem Münzmeister nachgesehn wird, weil eine völlig genaue Herstellung der Münzen zu kostspielig. Man unterscheidet ein Remedium darunter u. darüber.

Daher 9 Münzzustände.

An Korn zu gut An Schrot zu gut
An Korn richtig An Schrot zu schlecht.
An Korn zu schlecht An Schrot richtig.

Meist by far ein Durchschnitts-Minus. Für die Praxis zu wissen, wieviel % eine Münze im schlimmsten Fall schlechter sein kann, als das Gesetz vorschreibt, u. wie viel Stück einer Münze auf eine feine Mark gehn, wenn das Remedium benutzt worden ist.

α) In Frankreich ist bei den Goldmünzen von 50 u. 20 Fcs ein Plus od. Minus (tolérance en dehors ou en dedans) von 2 Millièmes am Schrot u. 2 Millièmes am Feingehalt (tolérance de poids et de titre) gestattet. Um wieviel können also die 20 Fsstücke unter ihrem gesetzlichen Werth stehn?

Wenn an 900 Millièmes fein 2 Millièmes fehlen, so macht dieß 1/450 od. 0,222% aus.

Wenn ferner 155 Stück à 20 Fcs, welche eigentlich 1000 Grammes wiegen sollen, nur 998 wiegen, so giebt dieß 1/500  Zusatz von Marx.
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(= 0,002)
od. 0,2%. Mit obigem also 0,422%.

Oder:

900 : 898 (Remedium an Feingehalt)
1000 : 998 (Remedium an Gewicht) = 100 : x
x = 99,578. Verlust = 0,422%.



β) Wie viel % das Remedium auf ganze russische Rubel, wenn am Gewicht derselben, (an der Probe, d.h. dem Feingehalt, kein Remedium in Rußland gestattet) welches gesetzlich 4 Solotnik 82,56 Doli od. 466,56 Doli sein soll, 4 Doli fehlen können?

466,56 : 100 = 4 : x
x = 0,858% od. ca 6/7%.



γ) Die bei der englischen Goldmünze gesetzlich gestattete Abweichung am Gewicht 12 Grains auf 1 Troypfund u. 1/16 Carat am Feingewicht. Wieviel P.Ct. dies?

5760 : 5748 = 100 : x
22 : 2115/16
x = 99,508. Verlust: 0,492%.

δ) Nach deutschem Münzvertrag vom 24 Jan. 1857 darf die Abweichung im Gewicht des 1/1 Thalerstücks nicht mehr als 4/1000 seines Gewichts, die im Feingehalt nicht mehr als 3/1000 betragen. Wieviel P.Ct. beträgt dieß?

1000 : 996 = 100 : x. x = 99,268; daher 0,732%.
900 : 897

Mit Berücksichtigung dieses Remediums gehn daher auf 1lb feinem Silber (99,268 : 100 = 30 : x) 30,221 Th., zu welchem Resultat man auch dadurch gelangt: Je weniger schwer u. je weniger fein eine Münze, desto mehr Stück auf eine bestimmte  Feller/Odermann: Gewichtseinheit
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Münzeinheit
, as under:

996 : 1000 = 30 : x
897 : 900 = 30 : x
x = 30,221 Th.

Abgenutzte Münzen: Bei genauer Ermittlung der Anzahl Stücke, welche von einer gewissen Münze auf eine bestimmte Münzeinheit feinen Metalls geht, die Abnutzung durch Umlauf in Betracht zu ziehn.

Nach Karmarsch („Beitrag zur Technik des Münzwesens. Hannover 1856.[“]) hatten 1855 die 1786 geprägten pr. Th. durchschnittlich 13/4% an Gewicht verloren; die von 1796–1802 dagegen 13/5%, die von 1814: 11/3% u. die von 1830: 4/5%. Es würden also von 1000 solchen Thalern, vorausgesetzt daß von allen Perioden etwa gleich viel vorhanden seien, 303/16 Th. auf ein Pfund feinen Silber Silbers gerechnet werden können.

5)  Feller/Odermann, S. 281.
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Berechnung des Werths der Münzen
.

Der Gesetzliche Werth = Nenn = Nominal = Äusserer Werth.

Der Metallwerth (nach Feinheit u. Gewicht) = Sach = Real = Innerer Werth.

Der Ueberschuß des Nominalwerths über den Realwerth besteht gegenwärtig für Gold[-] u. Silbermünzen
1) in Fabrikations- od. Münzkosten
2) Präge[-] od. Schlagschatz.

Dagegen bei Münzen von Billon (d.h. von Metall, dessen Legirung 1/2 der ganzen Masse od. mehr ausmacht) so wie bei Münzen von Kupfer beträgt dieser Unterschied weit mehr als die Münzkosten. Allein bei diesen 2 Arten von Münzen sieht man vom Realwerth ganz ab, da sie nur als Ausgleichungsmittel dienen u. nur in gesetzlich beschränkten Quantitäten gegen höhere Münzen ausgetauscht werden können. Die Ploten in Schweden, u. das frühre Kupfergeld in Rußland machten hiervon Ausnahmen, indem |12 ihr Nominalwerth dem damaligen Kupferwerth ungefähr gleich sein sollte.

a) Berechnung des Realwerths der Münzen.

Münze hier nur als ein Stück edlen Metalls zu betrachten. Man sieht ab von dem diesem Metall durch Bearbeitung zu einer Münze beigelegten Werth gänzlich ab. Zieht man den Realwerth vom Nominalwerth der Münze ab, so findet man den Prägeschatz od. Schlagschatz, d.h. den Betrag, den die ausmünzende Regierung für die Fabrikation in Rechnung bringt. Dieser Prägeschatz aber nicht immer gleich  Marx’ Wort.
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profitlich
, da der Werth der Metalle selbst wechselt. Da der Ausmünzungsmodus sich aber immer gleich bleiben soll, so können für die ausmünzende Regierung (sieh Beispiel β) auch Zeiten des Verlusts an der Herstellung der Münzen eintreten.

α) Nach Hamburger Probe sollen die pr. Th. des 14 Th. Fusses durchschnittlich 11 Loth, 15 Grän fein sein. Was daher Werth von 1 Th., das Münzpfund für Silber = 295/6 Th. angenommen?

x = 1 Th.
101/2 Th. = 115/6 Loth.
16 Loth = 233,8555 Grammes  Zusatz von Marx.
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(= Kölnische Mark)
500 = 295/6 Th.
1 Th. = 30 Sgr.
x = 29,485 Sgr. Also Prägeschatz = ca 1,75%. (Nach amtlichen Mittheilungen die Fabrikationskosten der 1/1 Th. Stücke = 11/4%)

β) Welches ist Ende Januar 1859, der Metallwerth der 5 Fcsstücke, nach der gesetzlichen Ausprägung (5 1 Fcs = 41/2 Gr. f. Silber), wenn der Preis für 1 Kilo f. Silber zu 218 Fcs 89c. fest mit 24 ‰ prime notirt ist?

x = 5 Fcs.
1 = 41/2 Grammes feines Silber.
1000 = 218,89 Fcs fest.
1000 = 1024 Fcs mit prime.
x = 5,04 Fcs.

Die fz. Regierung, die ein solches Stück zu 5fcs ausgeben muß, erhält danach, wenn sie Silber zu obigem Preis einkaufen muß, nicht nur die Fabrikationskosten nicht wieder, sondern hat Verlust von 0,8%. (da: 5 : 100 : 100 = 0,04 : x) Sie hat daher schon seit längerer Zeit die Ausprägung der Silbermünzen beschränkt, die der Goldmünzen erweitert, so daß die Ausmünzung von 1851–1855 in runden Zahlen 1583 Mill. fcs in Gold, u. nur 179 Mill. fcs in Silber beträgt.



γ) Wie hoch Realwerth eines £ in engl. Geld, wenn 1869£ 40 Troylbs wiegen, u. die Unze Standardgold mit 77s. 9d. notirt ist?

x s. = 1£.
1869 = 40 lbs Troy.
1 = 12 oz.
1 = 773/4s.
x = 19, 968s.

Der Unterschied zwischen Real- u. Nominalwerth des £ = 0,16%. (19,968d. : 100 = 20 ÷ 19,968 : x) deckt die Fabrikationskosten der Goldmünzen nicht; diese werden gesetzlicher Bestimmung gemäß vom Staat getragen.

δ) Bis 1857 wurden in Preussen 35 Friedrichsd’or aus 1 Bruttomark zu 21 Karath 8 Grän fein geschlagen. Seitdem werden sie eingelöst zu dem ihnen gesetzlich beigelegten Werth von 52/3 Th. Welches der eigentliche Werth solcher Goldmünze, wenn das lb feines Gold jezt 457 Th kostet?

x = 1 St.
35 = 212/3 Karath
24 = 233,8555 Grammen
500 = 457 Th.
x = 5 Th. 15 Sgr. 5 Pf. Also bei Einziehung der Friedrichsd’or ca 22/3% verloren.

ε) Wie groß Werth of 1 Indian Co. Rupee in holl. Gulden, wenn 1 Rupee 180 Troy Grän wiegt u. 11/12 fein ist, Preis von f. Silber per Kilo. = 104f. 75cts.?

x = 1 Rupee.
1 = 180 Troy Grns Grän.
12 = 11 Troy-Gr. fein.
5760 = 373,246 Grammes.
1000 = 104,75f.
x = 1f. 12cts.

ζ) Welches ist in Frankfurt Werth eines spanischen Real (de Vellon) nach Gesetz vom 15 April 1848, wenn 175 Stück auf die kastilianische Mark à 9/10 fein gehn, unter Berücksichtigung des Remediums von 3/1000 am Feingehalt u. 46 Granos per Marco am Gewicht, die köln. Mark feines Silber à 24f. 34xr?

x xr = 1 St.
175 = (4608 ÷ 46 Granos)
1000 = (900 ÷ 2 Gr. fein)
4608 = 230,071 Grammes
233,8555 = 24 7/30 17/30 f.
1 = 60xr
∴ x = 7,37xr.|
13

i) Wieviel 1 preussischer Th. in englischem Goldgeld werth, wenn oz Standardsilber = 62d.?

x = 1 Th.
30 = 500 Grammes.
373,246 = 12 Unzen fein.
11 = 12 Standard.
1 = 62d.
x = 361/4d.  Zusatz von Marx.
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= 3s. 1/4d. = 3d. 1 farthing.



Die Ermittlung des wahren Realwerths einer Münze nicht ohne Schwierigkeit, weil die dabei zu benutzenden Gewichts- u. Feinheitsbestimmungen nicht immer sicher. Aber auch wenn diese zu Gebot stehnden Unterlagen sicher, Resultate der Rechnung verschieden, je nachdem man sich nur an die gesetzlichen Bestimmungen hält, od. Einfluß des Remediums berücksichtigt, oder die Resultate von Untersuchungen zu Grund legt. Besondre Schwierigkeit bei Ermittlung des Realwerths von Goldmünzen in Silbergeld.

Welches ist der Werth eines 20 Fußstücks in Frankfurt a.M.?

  • 1) nach gesetzlicher Ausprägung, 155 St. = 1 Kilo Münzgold à 900 Millièmes fein?
  • 2) Mit Berücksichtigung d. Remediums (tolérance en dedans) von 2/1000 am Feingehalt u. am Gewicht?
  • 3) nach d. Befund von 86,3059 Stück à 20 Fcs = 1 Münzpfund fein Gold, nach Preis von 795f. für 1 Münzpfund fein Gold od. von 15f. 55xr. für 1 deutsche Goldkrone nach gesetzlicher Prägung?
A)
1) x = 1 St. 2) x f. = 1 St. 3) 86,3059/795f = f. 12,7xr. 9f. 12,7xr.
155 = 900 Gr. fein. 155 = 998 Gr. rauh.
500 = 795f. 1000 = 898 Gr. fein.
500 = 795f.
x = 9f. 13,9xr. x = 12,7xr. 9f. 11,6xr.
B)
1) x f = 1 St. 2) x f. = 1 St. 3) x f. = 1 St.
155 = 900 Gr. fein 155 = 998 Gr. rauh 86,3059 = 50 Kr.
500 = 50 Kr. 1000 = 898 Gr. rauh 1 = 1511/12f.
1 = 15.f. 11/12 500 = 50 Kr.
1 = 1511/12
x = 9f. 14,5xr. x = 9f. 12,2. x = 9f. 13,3xr.


b) Berechnung des Tauschs[-] (Verkaufes[-]) Werths der Münzen.

Man hat es dabei α) mit dem Nominalwerth od. β) mit dem Handels- oder Courswerth zu thun.

α) Nominalwerth.

Soweit Nominalwerth einer Münze von ihrem Realwerth abweicht, heißt man erstren durch Valvation (Schätzung) entstandnen Werth – Valvationswerth u. die Vergleichung des Werths zweier Münzen unter Zugrundelegung ihres Nominalwerths, welcher sich stets aus den beiderseitigen Münzfüssen ergiebt, bildet die Ermittlung ihres Valvationswerths.

Die Regierung eines Landes kann aber auch eine fremde Münze höher od. niedriger valviren, als der Vergleichung der Münzfüsse entspricht. Solcher Werth heißt ditto u. vorzugsweis Valvationswerth.

1 Beispiel. Welches ist Werth eines Guldens des 521/2 f. Fusses in pr. Courant, wenn 30 Th. pr. ein Münzpfund feines Silber enthalten?

521/2 dividiert in 30 Th. = 4/7 Th. od. 171/7 Sgr.

2 Beispiel. Wenn England 66 Sh. aus 1lb Standard Silber prägt, wie stellt sich 1£ St. (in Silber) in Banco-Mark dar?

x = 20s.
66 = 1lb Standardsilber.
40 = 37 fein.
1 = 373,246 Grammes.
233,8555 = 273/4 M.B.
x = 12 M.B. 6,64β.

Dieser niedrige Werth rührt daher, daß die engl. Silbermünze bedeutend über ihrem Werth geprägt wird. Denn, während Preis des Standard-Silber ca 61–62d. per oz, also 61–62s. per lb ist, stellt er sich, per lb, auf 66s. für Ausmünzung.

3 Beispiel. Die Regierung der Vereinigten Staaten hatte, als noch Silber gesetzlich Zahlungsmittel, 1 pr. Th. = 673/4 cts tarifirt. Wieviel pr. Th. demnach = 1 Mark feines Silber, wenn 1$ = 4121/2 Troygrän wiegt u. 9/10 fein ist?

x Th. = 233,8555 Gr. fein.
373,246 = 5760 Troygrains Troygrän.
9 = 10 rauh.
4121/2 = 100c.
673/4 = 1 Th.
x = 14,35 Th. ca. Der pr. Th. also um 21/2% zu niedrig tarifirt.

4. Beispiel. Die fzs. Laubthaler bildeten größten Theil des circulirenden Mediums in grossem Theil von Deutschland zu Ende des 18 Jhd. Sie waren zu 2f. 45xr im 24f. Fusse gesetzlich tarifirt. Was Verhältniß dieser Tarifirung zum Realwerth, wenn 8 Laubthaler enthalten 141/3 Loth Silber?

x f tarifmässig = 100f. innren Werth.
24 = 16 Lth feines S.
141/3 = 8 Laubthaler.
1 = 23/4 f. gesetzlich.
x = 10214/43

Man tarifirte also die Laubthaler um 214/43 zu hoch u. schuf damit einen 2455/100 od. 241/2 Guldenfuss. Da: 100 : 24 = 10214/43 : 4455/100.

Die Umrechnung des Werths einer Münze in eine andre oder Münzreduktion geschieht sehr oft nach gewissen festen Verhältnissen, die theils auf der Ausprägung, theils auf der gesetzlichen Tarifirung der Münzen beruhn. (Verte): |14 So: 7f. (Süddeutsche Gulden) = 4 Th.

In Frankfurt mit Einführung der allg. deutschen Wechselordnung festgesetzt, daß es den Bezognen mit Wechseln auf diesen Platz, welche in Franken, ohne den Beisatz effectiv gezogen sind, freisteht, solche in fzs. Silbergeld od. in Gulden des 241/2 (jezt des 521/2) Guldenfusses nach dem Werth von 28xr. für 1 Fc. zu zahlen.

Dieser Werth ergiebt sich durch folgenden Ansatz:

x xr = 1 Fr.
521/2 = 241/2f.
1 = 60xr.
x = 28xr.



Solche festen Zahlen:
In Holland (beim Handel mit Rappssamen) 1£ vl. (Pfund vlämisch) = 6f. niederländisch.
Rußland: 2 Rubel Silber = 7 Rubel Banco.
Schweden 1 Species = 4 Th. Reichsmünze. 3 Spezies = 8 Th. Banco. 2 Th. Banco = 3 Th. Reichsmünze.
Havana (bei dem Wechselkurs auf London): 100£ = 444$ zahlbar in London.



β)  Feller/Odermann, S. 293.
Schließen
Kurs- od. Handelswerth
.

Unterliegt supply u. demand. Schwankt daher. Kommt im Verkehr oft nicht darauf an, daß der Tauschwerth der Münze genau = Realwerth, sondern Frage vielmehr, ob sie sich zu Zahlungen bei gewissen Gelegenheiten u. nach gewissen Gegenden mehr od. weniger eignet, so oft bessre Münzen im Verkehr schlechter gehalten als bessre schlechtre u. vice versa. Auch kann eine Regierung aus bestimmten Gründen eine Münze unter ihren Werth schätzenDevalvation; ist nicht ohne Einfluß auf den Verkehrswerth der fraglichen Münze.

Die Kurse der Münzen werden mit den Wechselkursen bekannt gemacht, u. werden nach Procenten, od. nach dem Stück od. nach dem Gewicht (al marco) ausgedrückt.

I) Münzkursnotirungen nach Procenten u. Stücken.

Berlin, Breslau, Leipzig, Hamburg: Dienen entweder zur Bestimmung von Goldsorten gen gegen Silbergeld, od. des Werths von Silbermünzen nach einem schweren in solchen nach einem leichten Münzfuß.

1 Beispiel: In Leipzig notirt man d. Ducaten mit 3 Th. fest, mit Agio von 4–6%. Wie viel Th. = 1 Ducat à 41/2 Agio?

Da 1 Ducat = 3 Th = 900 Pf., so das Agio auf 1 Ducaten à 1% = 9 Pf.
à 41/2 × 9 = 401/2 Pf.
+ 3 Th. =  Zusatz von Marx.
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3 Th. 401/2 Pf.
= 3 Th. 4 Sgr. 1/2 Pf.

2 Beispiel: Die pr. Friedrichdor, in andren deutschen Staaten Louisd’or, seltner Pistolen genannt ⦗seit der deutsche Münzverein die Krone als allgem. deutsche Goldmünze angenommen, Pistolen nur noch in Dänmark geprägt⦘ werden zu Berlin, Leipzig, Breslau, zu 5 Th. Gold fest gerechnet; das, was sie in Silbergeld über diesen festen Werth gelten, bestimmt durch ein in % ausgedrücktes Agio.

Da 100 Th. Gold = 20 Stück Ldor, so verstehn sich die Agioprocente auch für 20 Stück Ld’or.

Die pr. Friedrichsd’or stehn, weil sie die pr. Regierung zu 52/3 Th. ausgiebt u. annimmt, höher als die übrigen Fünfthalerstücke. ⦗Im Februar 1859 war der Kurs der nichtpreuss. Fünfthalerstücke 91/2%.⦘

Wie viel Thaler in Leipzig für 1 Louisdor à 97/8 Agio?

1 Louisdor = 5 Th. = 150 Gr.
Agio auf 1 Louisdor à 1% = 11/2 Gr. = 3/2.
97/8 × 3/2 = 1413/16 Gr.
+ 5 Th. = 5 Th. 1413/16 Gr.

Hamburg rechnet im Handelsverkehr hauptsächlich nach Mark à 16β Banco, im gewöhnlichen Verkehr nach wirklich geprägter Mark à 16β Courant. Die Mark Banco (das Rechnungsgeld der seit 1619 bestehnden Girobank), ist nur Rechnungsgeld, ihr Werth dadurch genau bestimmt, daß 273/4 Mk. B. = 1 Mark feinen Silbers gerechnet werden müssen.

Von der wirklich geprägten Mark Courant (Hamburger od. Lübisch Courant) gehn 34 auf 1 Mark feines Silber; demnach 273/4 M. Banco = 34 M. Courant, oder in Procenten:

273/4 M.B. : 100 M. B = 34 M. Court. : x
100 M.B. = 12258/111 M. Courant.;  Kommentar von Marx.
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od. Courant ist 2258/111% schlechter als Bco.

Gegenstand einer Kursnotirung wird Papiergeld, wenn es im Ausland emittirt, auf eine ausländische Valuta lautet od. auf inländischer Währung zwar lautend, im Inland aber ohne Einlösungs- (Auswechslungs)-Kassen ist, – inländisches Papiergeld, wenn sein Werth dem des gemünzten Geldes nicht gleichgeachtet wird.

Solche Kursnotirungen von Papiergeld sind:

Leipzig. Berlin, Breslau. Frankfurt a./M.
Wiener Banknoten in östr. Währung 95,5/8 (Th. für 150f. in östr. Währung) Wiener Banknoten wie Leipzig. Wiener Banknoten 117f. S.W. für 100f. im 20f. Fuß.
Süddeutsche Banknoten 993/4 Th. für 100 Th. in Banknoten (4 Th = 7f. fest) Polnische Banknoten 90 Th. für 100 Th. in Noten der polnischen Bank, wobei 1 Th. = 6f. polnisch.
Ausländische Kassenausweisungen. 991/4 Th. für 100 Th
Ditto ausländische Banknoten ohne Auswechslungskasse in Leipzig |

15

II)  Feller/Odermann, S. 303.
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Münzkursnotirung al marco
.

An einigen Plätzen gewisse Münzen usanzmässig so berechnet, wie in London u. Hamburg die Piaster, in Paris Fünfthalerstücke u.s.w.

Ueberall tritt diese Rechnung in der Regel für solche Münzen ein, die aus irgend einem Grund im täglichen Verkehr nicht mehr als Zahlungsmittel benutzt werden, so z.B. nicht vollwichtige Goldmünzen u.s.w.

Zu sehn, ob sich der gegebne Preis für eine Gewichtseinheit feinen od. rauhen Metalls versteht.

Im ersten Fall muß das legirte Münzmetall erst auf feines reducirt werden.

In 2t. Fall einfache Berechnung des Bruttogewichts nach dem gegebnen Preis.

Was betragen 122 Mark 131/2 Loth östr. Species à 829/1000 fein, die Mark feines Silber à 27 M.B. 12β. 12β?

1000 : 829 = 122 Mk. 131/2 Loth : x
x = 101 Mk. 13 Loth. 7 Gr. feines Silber.
101 Mk. 13 Loth. 7 Gr. feines Silber à 27 M.B. 12β = 2826 Mc. B.

Ebenso wie man den Werth einer Münze aus dem Preis des feinen Metalls findet, läßt sich umgekehrt der Preis des feinen Metalls aus dem Valvationswerth oder Kurswerth der Münzen finden. Frage entsteht z.B., ob man in gemünztem od. ungemünztem Gold Zahlung leisten oder annehmen soll?

Z.B. Wenn die Louisdor in Leipzig 91/2% stehn, wie viel ist 1lb. feines Gold werth?

x Th. = 500 Gr.
233,8555 = 24 Kar.
211/2 = 351/6 Louisdor.
20 = 1091/2 Th
x = 459,53 Th.

Hätte man in diesem Fall die Wahl mit Louisdor à 91/2% od. mit Gold à 457 Th. zu zahlen, so würde man die Louisdor vorziehn, da man auf diese Weise 459,53 Th. für 1lb. feines Gold gutgeschrieben erhält, während 1lb ungemünztes Gold nur zu 457 Th. angenommen wird.

Ferner kann man aus der oben angeführten Veranlassung den Kurs der einen Münze aus dem einer andren ermitteln.

1 Beispiel: Wie hoch müssen in Hamburg die Friedrichsdor stehn, wenn die Dukaten 1001/8β Banco notirt sind?

x = 1 Frd’or.
35 = 212/3 Kar.
231/2 = 67 Dukaten
1 = 1001/8β Bco.
16 = 1 M. Banco
x = 11 M.B. 11/16β ca.

Wären nun Friedrichsdor z.B. mit 11 M.B. 3β notirt, so würde es vortheilhafter sein, Dukaten zu kaufen.

2 Beispiel: Wenn in Paris die 20 fcsstücken (10 März, 1857) pari notirt sind, wie müßten a) Sovereigns, b) Dukaten notirt sein?

a) x = 1£ b) x Fs. = 1 Duc.
1869 = 40lb. Standard Gold. 67 = 231/2 Kar.
12 = 11 fein. 24 = 233,8555 Gr.
1 = 373,246 Gr 900 = 155 St.
900 = 155 Stück. 1 = 20f.
1 = 20 fs.
x = 25,231 fcs x = 11,772 fcs.

Da nun an demselben Tag Sovereigns mit 25fcs 20cts u. Dukaten mit 11 Fcs. 80cts. notirt waren, so würde Zahlung in 20 Fcsstück einer Zahlung in Sovereigns vorzuziehn sein, aber Zahlung in Dukaten den Vorzug vor den 20 Fcsstücken verdienen.



Ebenso lassen sich auch die Kurse einer u. derselben Münze auf verschiednen Plätzen vergleichen.

Hierzu kommt in Hamburg, wo für einige Münzen verschiedne Kursnotirungen bestehn, die Vergleichung dieser Notirungen unter sich.

Beispiel. Wenn die Louisdor in Hamburg 10 M.B. 13β notirt sind, in Frankfurt a./M 9f. 33xr, welchen Kurs giebt dieß in Leipzig?

a) x Th. = 20 Louisdor. b) x Th. = 20 Ldr.
1 = 1013/16 M. Bco. 1 = 911/20f.
273/4 = 14 Th. 7 = 4 Th.
x = 109,1. x = 1091/7

Bei derartigen Berechnungen kommen die Wechselkurse in Anwendung. Sie gehören zu den Wechselarbitragen.



III) Frage, ob vortheilhaft Gold od. Silber zu kaufen, um daraus Münzen
prägen zu lassen?

Sind zu betrachten ausser dem Marktpreis dieser Metalle, auch die Schmelzungs- Scheidungs- Transport- u. sonstigen Kosten.

Z.B. Ein Berliner Bankier ließ 1857, in der Absicht pr. Th. schlagen zu lassen, 25 Barren Silber von Hamburg kommen, u. zwar:

10 Barren wiegend 98 Mark 151/2 Loth à 979/1000 fein.
10 do. 96 43/8 972/100 972/1000
5 do. 51 113/4 969/1000.

Sie enthielten demnach an feinem Metall:

10 Barren = 96 Mark 71/8 Loth
10 = 93 91/4
5 = 50 21/8
Zusammen: 240 Mark 21/2 Loth à 273/4 M.B. (per Mark) Banco: 6664. 5.
Courtage 1/2 3. 5
Div. andre Spesen: 53. 6.
Summe: 6721 M.B.

(Verte)|

16

Nach der Einschmelzung in Berlin ergab sich ein Bruttogewicht von 245 Mk. 4 Lth. à 15 Lth 10 Grän fein, also an feinem Silber 238 Mark 7 Loth, die von der Münze zu 135/6 Th. per feine Mark angenommen, Th. 3298. 12 Sgr. betrugen. Ließ der Einkauf des Silbers Gewinn übrig?

M.B. 6721. à 151 für K. Sicht Th. 3382, 27
Provision (in Contocorrent) 1/4% = 8. 14.
Zinsen (4 Wochen) 1/3% = 11. 8.
Porto u. andre Spesen. 89. 15
Th. 3492. 4.
Ertrag: 3298. 12.
Verlust: Th. 193. 22.



IV)  Feller/Odermann, S. 308.
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Silberscheidemünzen Kupfermünzen
.

Silberscheidemünzen in Ländern, wo Gold allein gesetzliches Zahlungsmittel ist. Mit hohem Prägschatz, da sie nur als Scheidemünzen (Ausgleichungsmittel) dienen.

Billonmünzen in den Ländern, wo Silber das gesetzliche Zahlungsmittel. Es sind Münzen, deren Legirung 1/2 od. mehr ihres Gewichts ausmacht. Ditto Scheidemünzen.

1) Beispiel. In England jezt die oz Standard Silber = 62d. Um wieviel % höher wird das engl. Silbergeld ausgebracht, da 66d. aus 1 Unze St. Silber gemünzt werden?

62 : 66 = 100 : x
x = 1061/2 ca. Also ca. 61/2% über seinen Realwerth ausgebracht.



2 Beispiel. Die Unze Silber, 9/10 fein, in New York mit ca. 118 Cents bezahlt. Wieviel sind die neuen halben $, 192 Grains wiegend u. 9/10 fein, demnach werth?

x cts. = 1 Stück.
1 = 192 Grains.
480 = 118 cents
x = 47,2 cts. (47,2 : 100 = 50 : x), um ca. 6% über ihren Realwerth.

Die pr. Scheidemünze ist um 15%, die süddeutsche dtto, die östr. um 111/9% höher ausgebracht als die Hauptmünze.



Noch grösser die Unterschätzung, als bei den Billonmünzen, bei den Kupfermünzen.

Beispiel: Welches Ende März 1867 1857 der Werth eines nordamerik. Cent, wiegt 168 Troygrän, das Pfund Kupfer zu 26 cts gerechnet, u. um wie viel % kommt diese Münze über ihren Werth heraus?

a) 5760 Troygr. : 168 Troygr. = 26 cts : x b) 0,758 : 100 = 0,242 : x
x = 0,758 cts. x = 39,92 31,92%.



IV)  Feller/Odermann, S. 311.
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Berechnung des Gold- u. Silberverhältnisses
.

a) Handelsverhältniß von Gold u. Silber.

Seit 1848 Vermindrung des Goldwerths unverkennbar.

1 Beispiel: Welches Handelswerthverhältniß zwischen Gold u. Silber fand statt in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Amsterdam u. Paris, als auf diesen Plätzen für feines Metall die nachstehnden Preise notirt waren?

Berlin Frankfurt a.M. Hamburg. Amsterdam. Paris.
292/3  Zusatz von Marx.
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(Th) für 1 Zollpfund feines Silber
: 457 Zusatz von Marx.
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Th. für 1. Zollpfd feines Gold
52 : 795 273/4 : 425 (1442,6 f mit 11% Agio = 1601,286f.) (218,89 Fs. mit 15 ‰ prime = 222,1733)
104,5 : 1601,286. 222,1733 : 3434,44
= 1 : 15,401. = 1 : 15,192 = 1 : 15,315 = 1 : 15,323 = 1 : 15,458

Der Durchschnitt dieser Werthverhältnisse 1 : 15,383 15,338. Kurz nach der Entdeckung von Amerika soll es gewesen sein 1 : 11.

2 Beispiel. Handelswerthverhältniß Ende 1858 in England, wenn St. Gold mit 77s. 9d., Standard Silber mit 61d. in London notirt war?

x oz. feines S. = 1 oz. feines Gold
11 = 12 Standard.
1 = 773/4s.
51/12 = 1 oz. Standardsilber.
40 = 37 feines Silber.
x = 153/4.

3. Beispiel: Welches Handelswerthverhältniß ergeben die gleichzeitigen Kurse folgender Plätze:

Louisdor. Kronen.
Leipzig 93/8% 9 Th. 5 Sgr.
Hamburg 10 M.B. 141/4β 18 M.B. 21/2β
Frankfurt. 9f. 33xr. 15f. 33xr.
1) Leipzig. 2) Hamburg. 3) Frankfurt.
Louisdor. Kronen. Louisdor Kronen Louisdor. Kronen.
x lb. feines S. = 500 Gr. feines Gld. x lb. feines S. = 500 Gr. feines Gold x M. feines S. = 24 Kar. feines Gold. x M. feines Silber = 233,8555 Gr. feines Gold x lb. feines Silb. = 500 Gr. feines Gold x lb. feines S. = 500 Gr. feines Gold
233,8555 = 24 Kar. fein 10 = 91/6 Th. 211/2 = 351/6 Louisdor 10 = 185/32 M.B. 233,8555 = 24 Kar. 10 = 1 Kr.
211/2 = 35 1/6 Ldr. 30 Th. = 1lb. feines S. 1 = 1057/64 Th. 273/4 = 1 Mark feines S. 211/2 = 351/6 Ldor. 1 = 15,9f.
20 = 1093/8 Th. 273/4 = 1 M. feines Silber. 1 = 911/20f. 521/2 = 1lb. feines Gold.
30 = 1lb. feines Silber. 521/2 = 1lb feines Silb.
x = 15,30. x = 15,28 x = 15,41 x = 15,30. x = 15,27 x = 15,14.|

17

b) Länder, wo Gold und Silber als gesetzliche Zahlungsmittel gelten.

Hier handelt es sich um das gesetzliche Werthverhältniß beider Metalle.

1 Beispiel: In Preussen bisher 14 Th. aus der feinen Mark Silber und 3810/13 Friedrichsd’or à 5 2/3  Th. gesetzlichen Werths aus der feinen Mark Gold geprägt, Welches ist das dabei zu Grund liegende Verhältniß des Goldes zum Silber?

x = 1 Mk. feines Gold.
1 = 3810/13 Friedrichd’or
1 = 52/3 Th.
14 = 1 Mk feines Silber.
x = 15,692,  Zusatz von Marx.
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Also Silber zu Gold. = 1 : 15,692.



2. Beispiel: In Frankreich 200 Stück à 1 Fc. gesetzlich = 900 Grammes feines Silber; 155 20 Fcsstücke 900 Grammes feines Gold; welches Verhältniß entsteht dadurch?

x = 1 Gr. feines Gold.
900 = 155 Stück
1 = 20 Fcs
200 = 900 Gr. feines Silber
x = 15,5.  Zusatz von Marx.
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Also Silber zu Gold = 1 : 15,5



 Diese tabellarische Übersicht befindet sich nicht in der Form bei Feller/Odermann, sondern Marx stellt sich mit ihr an verschiedenen Stellen des Werks (Feller/Odermann, S. 314/315) vermerkte Angaben selbst zusammen. Er übertrug die Übersicht in seinen Kommentar zu George Joachim Goschen und kommentierte sie dort („1869 I Heft“, S. 89).
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Das Durchschnittsverhältniß von Silber zu Gold
1 : 15,338
Preussen (gesetzlich) = 1 : 15,692 Also Gold in Preussen zu hoch (also Silber zu niedrig)  Feller/Odermann, S. 314: 2,32%. Marx übernimmt den Abschreibfehler bei seiner Übertragung der Tabelle in seinen Kommentar zu George Joachim Goschen in „1869 I Heft“, S. 89.
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2,23%
Fkh. = 1 : 15,5. in Frankreich zu hoch 1,07%.

So lange nun jenes durchschnittliche Handelswerthverhältniß fortbesteht, werden diese Länder nicht nur ihre Goldmünzen aus dem Ausland zurückkommen sehn, sondern es wird sich überhaupt das Gold nach ihnen drängen, wenn der Staat sich nicht in der Lage befindet die Goldausmünzung beschränken zu können, wie dieß z.B. in Preussen der Fall ist.

Diese Anhäufung von Gold führt aber zugleich einen vermehrten Abfluß des ungemünzten Silbers, so wie der Silbermünzen des Landes herbei, weil beide da, wo das Silber höher im Werth steht, mit Vortheil zu verwenden sind. Dies gilt jedoch nicht von den Ländern, wo Gold das Hauptzahlungsmittel ist, wie England u. U. St., weil sie da nur als Scheidemünzen dienen sollen, mit einem so hohen Prägeschatz ausgeprägt sind, daß ihre Verwendung im Ausland unmöglich.

 Kommentar von Marx. Von Marx verwendet in seinem Kommentar zu George Joachim Goschen („1869 I Heft“, S. 89).
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Wohl aber kann England, wenn es Silber z.B. für Ostindien braucht, Gold nach Frankreich schicken, wo es mehr Silber dafür erhält als das Gold werth ist.

3. Beispiel: 1£ gesetzlich = 123171/623 Troygrän u. 22 carats fein, 1 Sh. aber gesetzlich ein Gewicht von 873/11 Troygrän hat, u. 22 222dwts fein ist, welches demnach das gesetzliche Verhältniß von Gold u. Silber?

x oz. feines S. = 1 oz. Gold.
1 = 480 Grains
22 = 24 rauh.
123171/623 = 20s.
1 = 783/11 873/11 Grains Silber.
480 = 1 oz.
240 = 222 feines Silber
x = 14,28.

Nach obigen Bestimmungen die oz Standard Gold = 777/8s.
oz Standard Silber = 66d = 51/2s.
Nimmt man nun den Marktpreis des Standardsilber = 61d., so die Valvirung des Silbers in der Ausmünzung um 8,2% zu hoch, denn:
61 : 100 = 5 : x.



c)  Überschrift von Marx.
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Länder von depreciirtem inconvertiblem Papiergeld
.

Die Rechnungseinheit versteht sich hier schließlich nur in Papiergeld. Der Werth solcher Einheit in Papiergeld ist nur aus dem Preis zu ersehn, zu welchem man inländisches od. ausländisches Metallgeld kaufen kann.

Z.B. neuerdings kostete 1 Goldunze in Buenos-Ayres 340$ in Papiergeld. Zu gleicher Zeit galt die Unze = 65 englische Schilling.

Berechnung des Werths des Papierdollars.
x = 1$
340 = 65 engl. sh.
20 = 1£
66,284 68,284 = 457 Thaler. (rth)
1 = 30 Sgr.
x = 1,92 Sgr. Also 1 Buenos Ayres Papierdollar = 1,92 Sgr. |

18

d) China u. andre asiatische Länder.

Hier kein eigentliches Gold- u. Silbergeld. Man bedient sich der edlen Metalle nur in der Form von Barren, od. sonstigen, jedesmals jedesmal zu wiegenden Metallstücken, auch wohl des Goldes in der Form von Blattgold.

Zur Ausgleichung verwendet man eine Art von Scheidemünze von geringrem Metall, deren Werth sich aus dem Preis ergiebt, wozu ausländisches Geld steht.

So zahlte man, nach neuren Nachrichten, in Japan für 1 span. Piaster 1600 Cash, wovon 1000 = 1 Tael. Danach stellt sich der Werth des Tael in Cash:

x = 1 Tael
1 = 1000 Cash
1600 = 1 Piaster
20,462 = 30 Th.
x = 0,91 Th.


 Feller/Odermann, S. 402.
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Merkantilische Berechnung der Maaße und Gewichte
.

Waaren werden gemessen, gewogen oder gezählt.
Messen durch Längen- Flächen- oder Körpermaasse.
Wiegen durch Gewichte.
Zählen durch Zählmaasse.

I) Maasse.

1) Längenmaasse.

In Frankreich der 10 Millionste Theil des Quadranten des Erdmeridians = 1 Mètre = Einheit des Längenmaasses.
Ditto Holland
Belgien
(1 Mètre = 1 Elle.)
= 1 Aune métrique)
In Baden, Hessendarmstadt, Nassau, Theil der Schweiz = 1 Elle = 3/5 mètre.
In England: Yard (von Henry I herrührend, der seinen Arm als Maßstab nahm) ist 1825 1 Yard = 0,9143835 Meter bestimmt worden.
Rußland: 1 Arschin = 0,711119 0,711190 Mètres.
Preussen: 1 Elle = 0,66694 Mètres
Sachsen: (Gesetz vom 12 März 1858) 1 Elle = 0,56638 Mètres.

 Die Übersicht teils aus tabellarischer Aufstellung, teils aus Fließtext.
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Zusammenstellung der hauptsächlichsten im Handel vorkommenden Maßeinheiten
.

Frankreich. = 10 1,000,000 Quadrant des Erdmeridians = 1 Mètre.
England. 1 Yard = 0,9143835 Mètres
Rußland. 1 Arschin = 0,711119 0,71119 Mètres.
Spanien. 1 Vara = 0,8350 do.
Wien. 1 Elle = 0,77919 do.
Schweden. 1 Aln = 0,59538 do.
Hamburg. 1 Elle = 0,57284 do.
Frankfurt am Main: 1 Elle = 0,57430 M.
Preussen. 1 Elle = 0,66694 Mètres
Sachsen. 1 Elle = 0,56638 do.
Portugal. 1 Vara = 1,0960 do.
Bayern. 1 Elle = 0,83301 do.
Dänemark. 1 Alen = 0,62771
Hannover. 1 Elle = 0.58419
Braunschweig. 1 Elle = 0,57072
Baden. Darmstadt
1 Elle

= 3/5 mètre.
Nassau. Theil der Schweiz

Ausserdem wird noch die alte Brabanter Elle in Deutschland vielfach benutzt, ist aber nicht überall von gleicher Grösse:

z.B. in Hamburg = 0,6874,
Frankfurt = 0,6992
Leipzig = 0,6856,
Kassel = 0,6943 Meter.
Elle: Gewöhnlich 1 Elle = 2 Fuß, à 12 Zoll, à 12 Linien (duodecimale Eintheilung)
Preussische Elle = 251/2 Zoll,
Wiener Elle = 2,465 Wiener Fuß,
Bayrische Elle = 2 Fuß 10¼ Zoll u.s.w.
Fuß: Der pr. Fuß ist der ehemalige s.g. rheinländische = 0,313853 Metres. (Für wissenschaftliche Zwecke 1 Fuß = 10 Zoll, 1 Zoll = 10 Linien)
Yard (Engl.) = 3 (engl.) Fuß à 12 Zoll.
Bezeichnung größrer Längen:
Deutschland: Klafter (beim Bergwesen Lachter genannt, bei Schiffahrt Faden) u. Ruthe (in verschiednen deutschen Ländern verschieden groß.[)]
England: Pole or Perch = 51/2 Yds.
Rußland: Saschen = 3 Arschin od. 7 Englische Fuß.
Größte Längeneinheit: Meile.
Die neue fzs Lieue = 10,000 Metres = 1 Myriametre. Kleinre Seemeile = 9 : 5 zur lieue u. Postmeile = 13 : 9 (zur Seemeile) ca.
England: 1760 Yards = 1 Statute Mile. 3 Statute Miles = 1 League od. Seemeile.
Rußland: 1 Werst = 500 Saschen. (Oestr. Postmeile = 24 000 Wiener Fuß, Preuss. Postmeile = 2000 Ruthen od. 24 000 Pr. Fuß.|

19

 Feller/Odermann, S. 484.
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Aufzählung verschiedner Maße
.

1) Frankreich
Längen M Einheit Mètre.
1 Myriametre = 10 Kilometre.
1 Kilometre = 10  Feller/Odermann: Hektometer
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Dekameter
1 Dekametre = 10 Metres.
1 Metres Metre = 10 Decimetres.
1 Decimeter = 10 Centimetres.
1 Centimetre = 10 Millimeter.
Flächenmaß: Einheit Are = 100 □ Metre.
1 Hectare = 100 Ares.
1 Ares. = 100 Centiares.
Körpermaß Einheit: Der Stère = 1 Kubikmetre.
1 Décastère = 10 Stères
1 Stère = 10 Décistères.
Hohlmaß: Einheit Litre = 1 Kubikdecimetre
1 Hectolitre = 10 Décalitres
1 Décalitre = 10 Litres
1 Litre = 10 Décilitres
1 Décil. = 10 Centilitres.
Handelsgewicht: Einheit das Gramme = das in 1 Kubikcentimetre enthaltne reine Wasser.
1 Kilogramme = 10 Hectogr.
1 Hectogr. = 10 Décagr.
1 Décagr. = 10 Grammes.
1 Gramme = 10 Décigr.
1 Décigr. = 10 Centigr.
1 Centigr. = 10 Milligrammes.
1 Kilogr. (Ko) = 1000 Grammes.
2) London.
L. M. 1 Yard = 3 feet.
1 foot = 12 inches.
Fl. M. 1 □ Yard = 9 □ feet.
1 □ foot. = 144 □ inches
H. Maß 1 Qr = 8 Bushels
1 b = 8 Gallons
1 Gallon = 8 Pints.
Handelsgewicht: 1 Cwt. (Hundredweight)
1 Cwt = 4 Quarters.
1 Qr. = 28lbs.
1lb = 16 Ounces.
1 oz = 16 Drams.
1 Ton = 20 cwts.

3) Berlin.
L. M. 1 Fuß = 12 Zoll à 12 Linien.
1 Elle = 251/2 Zoll. (11 Ellen = 8 Yards)
12 Fuß = 1 Ruthe.
FlächenM 1 Morgen = 180 □ Ruthen
G. M. 1 Scheffel = 16 Metzen
24 Scheffel = 2 Malter = 1 Wispel.
Für Getreidepreise 1 Wispel = 25 Scheffel.
Flüssigkeitsmaß: 1 Fuder = 4 Oxthoft Oxhoft à 11/2 Ohm à 2 Eimer à 2 Anker à 30 Quart.
H. G. (seit 1 Juli 1858) 1 Centner = 100lb
1lb = 30 Loth à 10 Quentchen à 10 Zent à 10 Korn.
4000 lbs = 1 Schiffslast.
Altes Handelsgewicht: 1 Ctr. à 110 lbs à 32 Loth à 4 Quentchen.
3 Ctr = 1 Schiffspfund.

4) Petersburg.
L. M: 1 Werst = 500 Saschen à 3 Arschin od. à 7 Fuß à 12 Zoll à 10 Linien.
1 Arschin = 28 Zoll.
Fl. M 1 Dessätine = 2400 □ Saschèn = 109,32 fzs. Ares.
H. G.: 1 Berkowetz = 10 Pud.
1 Pud = 40 lbs
1lb = 96 Solotnik
1 Solotnik = 96 Doli.

2)  Feller/Odermann, S. 404.
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Flächenmaasse od. Quadratmaasse
.

Flächenmaß dadurch gebildet, daß man die in gleicher Weise ausgedrückte Länge u. Breite mit sich selbst multiplicirt. Z.B. Fläche von 1 Zoll Länge u. Breite = 1 × 1 = 1 □ Zoll.

Flächenmaße behalten Namen der Längenmaasse, woraus sie gebildet sind, wie Quadrat-fuß -ruthe -meile u.s.w., oder haben besondre Namen, wie Acker, Morgen, Joch, Juchart, Tagewerk.

Mit diesen Quadratmaassen mißt man aber nicht. Man ermittelt vielmehr den Inhalt der Flächen unter Anwendung von Längenmaassen u. durch Rechnung.

Wenn z.B. eine Fläche 8 Fuß lang u. 3 Fuß breit, so = 8 × 3 = 24 □ fuß (□').

Je nachdem die Eintheilung der Längenmaasse duodecimal od. decimal, resp. auch die Eintheilung der Flächenmaasse.

1 □' demnach kann sein = 12 × 12 = 144 □' od. = 10 × 10 = 100 □'.

3) Körpermaasse od. Kubikmaasse.

Körpermaß aus Längenmaß dadurch gebildet, daß man die durch das gleiche Längenmaß ausgedrückte Länge, Breite u. Höhe (Dicke, Tiefe) unter einander multiplicirt.

Körper von 1 Zoll Länge, Breite, Höhe = 1 × 1 × 1 = 1 Kubikzoll. Die Rechnung erfolgt durch Längenmaasse. Z.B. ein Körper 3' lang, 2' breit u. 2' hoch (dick), so sein Inhalt = 3 × 2 × 2 = 12 Kubikfuß. Duodecimal 1 Kubikfuß = 12 × 12 × 12 = 1728 Kubikzoll, Decimal = 103 = 1000 Kubikzoll.

Hohlmaasse: Besondre Form des Körpermaasses zum Messen von trocknen Gegenständen (Getreide etc) u. Flüssigkeiten (Wein etc) Sie haben meist eine abgerundete Form u. ihre Grösse ist in der Regel mittelst eines wirklichen Körpermaasses, z.B. durch Kubikzoll bestimmt, in neurer Zeit besonders durch den französischen Litre.

In Holland heißt der Hectolitre (Litre dient den Franzosen zum Messen trockner wie flüssiger Waaren) Mud.

Wichtigste Getreidemaasse.
Frankreich 1 Litre = 1 Kubikdecimetre.
Preussen 1 Scheffel = 54,96 Litres
Sachsen do = 103,828 do.
England. Imperial Quarter = 290,781 Litres
Rußland. Tschewert Tschetwert = 209,9 do.
Schweden. Getreidetonne = 164,883 do.
Baden. 1 Malter = 150 Litres
Dänemark. Korntonne = 139,12
H.-Darmstadt. Neues Malter = 128
Böhmen. Strich = 93,60
Triest. Stajo = 83,31
Wien. Metzen = 61,5
Bayern. Metzen = 37,06 Litres
Hannover. Himten = 31,152.

England: Tun = 4 Hogsheads = 252 Gallons = 2016 Pints (für Flüssigkeiten)

Manche Flüssigkeiten nach Gewicht gemessen, wie Oel, od. dafür mit der Bestimmung des Maasses die des Gewichts verbunden (Köln.) Letztres auch beim Getreide.



II)  Feller/Odermann, S. 406.
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Gewichte
.

In England: Handelsgewicht (Avoirdupoids Weight) u. für edle Metalle, Perlen, Juwelen, Apotheker Waare Troygewicht (Troy Weight)

1lb Troy = 12 oz. od. 7560 5760 Grains.
1lb Avoirdupoids = 16 oz. oder 7000 Grs, so daß 192 oz. Avoirdupoids = 175 Troy oz. od. 144 lbs Avoird. = 175 lbs Troy.

In Schweden viererlei Gewicht: a) Victualiengewicht (eigentliches Handelsgewicht) b) das Pfund Berg- od. Bergwerksgewicht. c) Pfund Landstätter Landstädter Gewicht. d) Das Eisen-Stapelstädter = od. Ausschiffungsgewicht. Diese Pfunde verhalten sich = 17 : 15 : 14 : 13, so daß das Victualiengewicht das Größte. Von 1. Jan. 1856 an Victualiengewicht das allein gesetzliche, aber für 7 Jahre kann man sich noch der alten bedienen.

Früher gewöhnliche, jezt noch hier u. da übliche Unterscheidung Gewicht für Großhandel u. für den Kleinhandel, wie z.B. in Würtemberg, Kurhessen, u. mehren Ländern Italiens. (Schwergewicht u. Leichtgewicht, peso grosso, peso sottile.)|

20
Einheiten des Handelsverkehrs.
Frankreich: Kilogramm = 1000 Grammes
Niederlande ditto. 1 pond = 1000
Preussen, Baden
Sachsen, Würtemberg, Hannover, Hessen Darmstadt, Nassau, Braunschweig, Oldenburg, Bremen, Frankfurt etc
1 Pfund = 500 = 1/2 Kilo.
Türkei 1 Okka = 1278,480 Grammes
Neapel Rottolo = 891,997.
Oestreich u. Baiern 1 Pfund = 560,000
Spanien. libra = 460,142 Grammes
Portugal. Arratel = 459,000
Schweden (Victualgewicht) = 425,010
Rußland: 1 Pfund = 409,516
Toscana (libbra) = 339,542
Rom (libbra) = 339,156
Genua (libbra peso sottile) = 316,779.
Centner: England Hundredweight = 112 lbs.
Frankreich Quintal = 100 lbs
Spanien Quintal = 150 lbs (der grössere spanische Centner)
Portugal Quintal = 128 lbs.
Italien Cantaro = 100 lbs.
Türkei
Lübeck Centner = 8 Liespfund à 14 lbs.
Deutscher Stein = 22, neuerdings 20 lbs.
Stone (engl.) = 14 lbs.
Berkowetz (russ.) = 10 Pud à 40 lbs.
Span. Arroba = 25 lbs.
Portugies. Arroba = 32lbs.

In Deutschland häufig Gewicht von 3 Centnern Schiffspfund.

Im Seefrachtwesen:
1 Schiffstonne = 2000 lbs.
Schiffslast = 4000 lbs.
tonneau de mer = 1000 Ko etc.

III)  Feller/Odermann, S. 408.
Schließen
Zählmaasse
.

Großtausend (für Stab- od. Faßholz) = 1200 Stück.
Ordinäres Tausend = 1000
Ring (für Stabholz) = 240
Groß = 144
Großhundert = 120
Kleinhundert = 100
Wall, Wahl (Fische) = 80
Webe = 72 Ellen.
Schock = 60 Stück.
Rolle (Segeltuch) = 50 Arschinen.
Zimmer (für Pelzwerk) = 40 Stück.
Band (für Garben u. Fische) = 30
Stiege (engl. score) = 20
Mandel = 15
Dutzend = 12
Decher = 10
Rolle (Juchten) = 6 Felle.
Papier
Ein Ballen = 10 Riess à 20 Buch.
Man rechnet aber:
1 Riess = 480 Bogen Schreibpapier,
= 500 Bogen Druckpapier.

IV)  Feller/Odermann, S. 408.
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Vergleichung der Maasse u. Gewichte
.

a) Längenmaasse.

1 Beispiel. Der alte Pariser Fuß (pied de roi) = 0,3248395 Meter, u. der in Preussen gesetzliche rheinländische Fuß = 0,3138535 Meter. Wie vergleichen sich diese Unterschiede mit einander?

1 Rh. Fuß = 3138535 3248395 Pariser Fuß = 627707 649679 Pariser Fuß. 1 Pariser Fuß = 649679 627707 od. 1 21972 627707 Rh. Fuß.

Bequemer mit Procenten berechnet.

Auf 100: 627 707 Par. Fuß : 100 Pariser Fuß = 649 679 rh. Fuß : x
x = 103,50 Rhein. Fuß. : Also 100 Paris. Fuß = 103,50 Rhld. Fuß.
Im 100: 649 679 rh. Fuß : 100 Rh. Fuß = 627 707 Pariser Fuß : x.
x = 96,62. Also 100 Rh. Fuß = 96,62 Pariser Fuß.

2 Beispiel.

Schwedische Meile = 36 000 Fuß à 0,296901 Meter.
Russische Werst = 500 Saschen od. 1500 Arschin à 0,7111872 Meter.

Wie viel Werst gehn auf 1 schwedische Meile?

x Werst = 1 Schw. Meile.
1 = 36 000 Fuß
1 = 0,296901 Metres.
0,7111872 = 1 Arschin
500 = 1 Werst
x = 10,0193 Werst. Da nun 1 Russ. Meile = 10 Werst, kann man die schwedische der russischen gleichsetzen.



b) Flächenmaße.

1 Beispiel.
1 Engl. Acre = 4046,7102 □ Meter. Also: 57 557 45 57 557 450 Acres = 40 467 102 Joch.
1 Oestr. Joch = 5755,745 … Und: 40 467 102 : 100 = 5 755 74557 557 450 : x. Also 100 Joch = 142,23 Acres od. 5 Joch = 7 Acres ca.



2 Beispiel.
1 Are = 100 □ metre.
1 Meter = 3,186 pr. Fuß; 12 Pr. Fuß = 1 Längenruthe. 180 □ Ruthen = 1 Pr. Morgen. Wie vergleicht sich letztrer mit der fzs. Are?
x Ares = 1 Morgen.
1 = 180 □ Ruthen.
1 = 144 □ Fuß (12 × 12)
(3,186 × 3,186) 10,150596 = 1 □ Metre.
(10 × 10 M.) 100 = 1 Are
3,1329 pr. Morgen = 80 Ares od. 31 329 = 800 000 od. 1 Pr. Morgen = 25,5 Ares.


21

c) Körpermaasse.

Bei Vergleichung der Körper- od. Hohlmaasse ist zu unterscheiden,

  • ob für beide ein gemeinschaftlicher Maßstab in einem u. demselben Körpermaß gegeben ist,
  • Oder ob der körperliche Inhalt wechselseitig in verschiednen Körpermaassen ausgedrückt, deren Vergleichung dadurch möglich wird, daß die Grösse des ihnen zu Grunde liegenden Längenmaasses durch einen u. denselben Maßstab bezeichnet wird.

1 Beispiel
Ein grossherzoglicher hessischer Stecken hält 1,5625 fzs. Stères  Zusatz von Marx.
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(1 Stère = 1 □ Mètre)
eine badische Klafter 3,888 fzs. Stères.

Wie vergleichen sich beide Brennholzmaasse nach Procenten auf 100?

1,5625 : 100 = 3,888 : x
x = 284,83. Also: 100 badische Klafter = 2845/6 hess. Stecken.

2 Beispiel x Liter = 100 pr. Quart à 64 pr. Kubikzoll, wenn 1 pr. Fuß = 139,13 Pariser Linien, 1 Liter = 1 Kubik- Decimeter u. 1 Meter = 443,3 Pariser Linien.

x Litres = 100 pr. Quart.
1 = 64 pr. Kubikzoll.
12 × 12 × 12 = 1 pr. Kubikfuß.
1 = 139,13 × 139,13 × 139,13 Paris. Kubiklinien (Pariser Kub.''')
443,3 × 443,3 × 443,3 = 1 Kubikmeter.
1 = 10 × 10 × 10 Kubikdecimetres.
1 = 1 Liter.
x = 114,5 Liter. Also 114,5 Litres = 100 pr. Quart.


d) Gewichte.

Die Grösse zweier zu vergleichender Gewichte entweder gegeben durch ein drittes Gewicht als gemeinschaftlichem Maßstab.

Oder diese Grösse wird dadurch bezeichnet, daß das Kubikmaaß gegeben ist, welches den zu vergleichenden Gewichten zu Grunde liegt.

Ist die Grösse dieses Kubikmaasses nicht durch einen u. denselben kubischen Maßstab, sondern durch Angabe des Längenmaasses bezeichnet, so muß eine Reduction des letztren auf das Kubikmaaß eintreten.



1 Beispiel. Wiener Pfund wiegt 8642,396 engl. Troygrän.
Ko wiegt 15[,]432,336 engl. Troygrän. Wie vergleichen sich beide Gewichte in den kleinsten Annäherungswerthen?

Jene beiden Zahlen reducirbar auf 8407 u. 15 012. Also 8407 : 100 = 15 012 : x. Danach 100 Kilo. = 178,57 Wiener lb. About wonach 5 Kilo. = 9 Wien. lb.

2 Beispiel. Russische Pfund wiegt 25,019 russische Kubikzoll destillirten Wassers;

1 engl. □ Zoll Kubikzoll destillirten Wassers = 252,458 Troygrän. 1 engl. Zoll = 1 Russ. Zoll, 7000 Troygrän = 1lb Avoirdps. Wie vergleicht sich englisches lb. Avoirdps. u. russisches lb?

x lbs Avdps = 100lb russ.
1 = 25,019 russ. Kb.''
1 = 252,458 Troygrän.
7000 = 1lb Avdps
x = 90,23.  Zusatz von Marx.
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Also 90,23 lbs Avdps = 100 lbs Russisch.

3) Beispiel. Vergleiche das bisherige pr. u. das russische lb. 1 Kubikfuß destillirten Wassers wiegt 66 pr. lbs
1 russ. Fuß = 12 Zoll = 135,1142 Paris. Linien. 1 pr. Fuß = 139,13 Paris. Linien.

x lb russ. = 100 lbs pr.
66 = 1 pr. Kb'
1 = 139,13 × 139,13 × 139,13 Paris. Kub.'''.
135,1142 × 135,1142 × 135,1142 = 1 russ. Kub.'
1 = 12 × 12 × 12 russ. Kub.''
25,019 = 1 russ. lb.
x = 114,258.  Zusatz von Marx.
Schließen
Also 100 lbs pr. = 114,258 lbs. russ.
 


22

 Feller/Odermann, S. 416.
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Waarenrechnung
.

I) Berechnungen, wodurch, nach einem gegebnen Preis der Werth einer gegebnen Waarenmenge gefunden wird.

Hier einfache Regel de Tri, oft nur einfache Multiplikation hinreichen hinreichend. Schwierigkeit kommt herein durch die Usanzen (des Handels.)

Die Usanzen sind Gewichts (Maaß)- und Preisusanzen.

 Überschrift von Marx.
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a) Gewichtsusanzen.

Die meisten Waaren kommen in einer gewissen Verpackung in den Handel. Ihr Gewicht mit Verpackung: Bruttogewicht; das Gewicht der Verpackung allein: die Tara; das Gewicht der Waare allein: Nettogewicht.

Tara durch wirkliche Abwägung; od., z.B. für die meisten Kolonialwaaren, Usanztara od. Usotara: in Zollhäusern für gewisse Waaren tariffmässig tarifmässig festgesetzte Tara – gesetzliche Tara.

Ausserdem usanzmässige Gewichtsvergütungen – wie Gutgewicht, Leccage bei Flüssigkeiten u.s.w. – die der Verkäufer dem Abnehmer zu gute gehn läßt. Meist eingebildete Vortheile, weil der Verkäufer sie bei Ermittlung des Waarenpreises mit in Anschlag bringt.

1 Beispiel 25 Säcke Caffee wiegen brutto 5212lb. Tara 3lb p. Stück, wieviel
Netto?

Brutto .. 5212 lbs
Tara 75 à 3lb p. Stück.
Netto: 5137 lbs.

Das Gutgewicht (Ggw.), wenn nach Procenten bestimmt, wird vom Bruttogewicht (in Hamburg z.B.) od. von dem nach Abzug der Tara bleibenden Gewicht abgezogen.

Bei 1% Gg. wird unter 1/2 (0,50) für nichts, 1/2 für 1/2 u. über 1/2 (50 P.C.) für 1lb gerechnet. Z.B. 1% von 4831lb. = 48,31 lbs = 48lb; 1% von 4950 lbs = 49,5 lbs = 491/2 lbs. 1% von 8973 = 89,73 lbs = 90 lbs. An verschiednen Orten Gewichtsusanzen für denselben Artikel verschieden.

1 Beispiel. 100 Säcke Kaffee
Hamburg: London: Amsterdam: Havre.
brutto: 12 624 lb Ggw. 63l. à 1/2%.
Tara 300 à 3 lbs p. Stück)
125 cwt. Q. lbs. Tara 200 lbs
Ggw. 200
à 2 lbs p. Sack brutto 6312 Ko brutto 6312 Ko
÷ 363 ÷ 3. 2. 8 Ta : 189 – à 3% Ta 126 à 2%
netto 12 261. netto: 121 cwts. 1 Q. 20 lbs = 13600 lbs. netto: 6123 Ko. netto 6186 Ko.


 Überschrift von Marx.
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b) Preisusanzen.

Vergütungen od. Abzügen Abzüge – Rabatt, Discont, Sconto, Sconto Sconto, Decort etc – die dem Käufer regelmässig zugestanden werden. Wie früher bemerkt, eingebildetes Vergnügen. Die Preise der Waaren, die verpackt in den Handel kommen u. nach dem Gewicht verkauft werden, verstehn sich im Allgemeinen für ein gewisses Nettogewicht; doch manche werden auch nach dem Bruttogewicht verkauft, wie z.B. nordamerikanische Baumwolle, Mandeln in Säcken u.s.w., wonach also das Gewicht der Verpackung als Waare angesehn wird.

Einfluß von Spesen od. Unkosten auf Preis der Waare.

Diese Spesen proportionirt od. unproportionirt.

Proportionirte Spesen steigen u. fallen mit dem Betrag der Waare, wie z.B. Courtage, Commission, Assekuranzprämie, Zoll (sofern auf Betrag der Waare gerechnet) etc.

Unproportionirte Spesen, auf welche die Grösse des Betrags der Waare ohne Einfluß, z.B. Schiffsfracht. Sie wird nach Gewicht od. Maß (Kubikmaß) bestimmt, u. neben dem Frachtsatz noch ein meist in Procenten ausgedrückter Zuschlag (Kaplaken od. Primage) in Anrechnung gebracht.

Für gemünzte u. ungemünzte Metalle wird die Schiffsfracht in der Regel nach % vom Werth der Ladung gerechnet.

Beispiel von Schiffsfracht. 100 Kisten Zucker von Havanna nach Hamburg:
s. d.
Fracht auf 40252 lbs. engl. à 101/2s. pr. Ton von 2240 lbs. £9. 8. 8
Primage 5% 9. 15
£9. 18. 1
à 13 M.B. 8β B. 133. 11.

II)  Feller/Odermann, S. 423.
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Berechnung der Preisparitäten od. Vergleichung der Preise derselben Waare an verschiednen Orten
.

1) Fall: Geldsorten gleich, Maasse od. Gewichtseinheiten verschieden.

1 Berliner Scheffel Roggen kostet 1 Th. Wie viel 1 neuer sächsischer Scheffel, 1 hannoverscher Himten, 1 Kasseler Scheffel?

x = 1 Dresd. Scheffel. x = 1 hann. Himten x = 1 Cass. Sch.
1 = 103,83 Liter. 1 = 31,152 Liter 1 = 80,369 Liter
54,96 = 1 Berl. Sch. 54,96 = 1 Berl. Scheffel. 54,96 = 1 Bl. Schf.
1 = 1 Th 1 = 1 Th 1 = 1 Th
x = 1,889 Th. x = 0,567. x = 1,462 Th.|

23

2 Fall. Geldsorten verschieden, Gewichts[-] od. Maasseinheiten gleich.

Wenn 1 Liter in Frankreich 1 Fcs kostet, was kostet die Pinta in Mailand, 1 holl. Kan od. Kop?

Jedes dieser Maasse = 1 litre.

1 Fc = 40 Soldi = 47¼c. holl. Also diese Beträge auch die gesuchten Resultate.  Zusatz von Marx.
Schließen
(1 × 40 = 40 etc)

Was kostet eine Soma von 100 Pinta, wenn Hectoliter 35 Fcs 15 cts? 35,15 × 0,40 = 14 Fiorini 6 Soldi.

Was 1 holl. Mudde von 100 Koppen, wenn Hektoliter 25 Fcs, 75 cts? 25,75 × 47¼ = 12 fcs 17 cts.



3 Fall. Geld u. Maaß od. Gewicht sind verschieden.

Z.B. Was kostet 1 Imperial Qr., wenn 1 Tschetwert 5 Silberrubel (à 39d) kostet? (10 Tsch. = 7 Qrs.)

Was kostet 1 Imper. Qr., wenn 1 Tsch. 5 Silberrubel kostet? od. was kostet 1 Tsch., wenn 1 Imp. Qr 20 Sgr. kostet?

x = 1 Qr. x = 1 Tschetw.
7 = 10 Tschetw. 10 = 7 Qrs.
1 = 5 Rub. S. 1 = 20s.
1 = 39d. 1 = 12 d
12 = 1s. 39 = 1 R. S.
x = 23,21s. x = 4,31 R. S.

4. Fall. Rücksichtnahme auf Verschiedenheit der Abzüge am Gewicht od. Maß, Geld u. mit dem Einkauf verbundenen Spesen.

1) Beispiel. In Rotterdam fzs. Terpentinöl mit 23f. per 50 Ko, in Antwerpen ebenso notirt. Deßwegen jedoch nicht gleich, von welchem der beiden Plätze man die Waare bezieht.

In Rotterdam kommt für eine Partie von 7500 Ko brutto (in Folge successiven Abzugs von 11/2% Ausschlag, 1% Gutgewicht u. 22% Tara) nur ein Nettogewicht von 5705 Ko zur Berechnung nach dem gegebnen Preise.

Antwerpen rechnet nur 20% Tara; liefert für die Berechnung ein Nettogewicht von 6000 Ko.

In Rotterdam 1% Discont, in Antwerpen 2% Discont berechnet, in Rotterdam mit Verkaufsziel von 3 Mnt., in Antwerpen von 20 Tagen.

Einkaufsspesen in Rotterdam 23/4%, in Antwerpen 21/8%.

Gesetzt nun der Ort welcher untersucht von welchem dieser beiden Plätze der Artikel am vortheilhaftesten zu beziehn sei, gewähre eine usanzmässige Tara von 20%, rechne ebenfalls nach holländischen Gulden u. Kilo’s, so würde er durch folgende Ansätze finden, wie sich für ihn der Preis von 50 Ko seines Gewichts frei ab Rotterdam od. ab Antwerpen stellt:

Von Rotterdam Von Antwerpen.
x f. = 50 K o netto am Bestimmungsort. x f = 50 Konetto am Bestimmungsort
80 = 100 Ko brutto 80 = 100 K o brutto
7500 = 5705 Ko netto in Rotterdam. 7500 = 6000 K netto in Antwerpen.
50 = 23f. 50 = 23f.
100 = 99 wegen Discont. 100 = 98f. wegen Discont.
100 = 1023/4 mit Spesen. 100 = 1021/8 mit Spesen.
x = 22,25f. x = 23,02f.

Also Beziehung von Rotterdam giebt um 0,77f. niedrigren Preis, der sich noch niedriger stellt durch das um 21/3 Mt. längere Zahlungsziel.



2) Beisp.: Im folgenden Beispiel angenommen kein Unterschied in den Usanzen für Preis u. Gewicht, dagegen Unterschied in Spesen.

Hamburg findet in London ein lb Indigo mit 4s. 6d. notirt; Spesen in London: 51/3%
in Lissabon ditto mit 1500 Reïs. Spesen in Lissabon: 33/4%.

Londonpreis für Hamburg. Lissaboner Preis für Hamburg
x = 1lb in Hamburg x = 1lb in Hamburg
100 = 110,32 lbs Avdps. 100 = 108,93 lbs in Lissabon
1 = 41/2s. 1 = 1200 Reïs
20 = 13¼ M.B. 1000 = 46 β
100 = 1051/3 mit Spesen. 100 = 1033/4 mit Spesen
x = 3 M.B. 7,4 β x = 3 M.B. 14,4 β.

Die beiden Notirungen weichen von einander ab. Fragt sich nun

  • a) Welcher Preis in Lissabon entspricht dem Londoner?
  • b) Welcher Preis in London entspricht dem Lissaboner?

Da die Spesen in Lissabon um 17/12% niedriger als in London, so kann der Lissaboner Preis P = Ƥ + 17/12% höher sein, um dem Londoner gleich zu sein, u. der Londoner muß um ebensoviel niedriger sein.  Zusatz von Marx.
Schließen
(P + 17/12%) – 17/12% = (Ƥ – 17/12%) + 17/12%.)

Lissaboner Preis = Londoner. Londoner Preis = Lissaboner.
x = 1lb in Lissabon. x = 1lb in London
100 = 101,18 lbs Avpds Avdps. 100 = 98,83 lbs in Lissabon
1 = 41/2s. 1 = 1200 Reïs
20 = 13¼ M.B. 1000 = 46β
1 = 16β 16 = 1 M.B.
46 = 1000 Reïs 13¼ = 20s.
100 = 1017/12 Reïs 1017/12 = 100s.
x = 1065,805 Reïs x = 5,065

Folgt daher, daß für Hamburg der Londoner Preis von 41/2s. einem Lissaboner Preis von 1065,805 Reïs, u. Lissaboner Preis von 1200 Reïs einem Londoner Preis von 5,065 entspricht. Ferner, daß 1sh. in England = ca 238 Reïs, od. 1000 Reïs ca 500 zu rechnen sind. (Verte)|

24

Probe des Vorstehnden Resultats

Was betragen 2000 lbs in Hamburg. a) von Lissabon London, b) von Hamburg Lissabon bezogen?

a) Von Lissabon London bezogen. b) Von London Lissabon bezogen
x = 2000 lbs in Hamburg x = 2000 lbs. in Hamburg
100 = 108,93 lbs in Lissabon. 100 = 110,32 lbs in London
1 = 1065,805 Reïs 1 = 41/2s.
1000 = 46β
16 = 1 M.B. 20 = 13¼ M.B.
100 = 1033/4 M.B. mit Spesen. 100 = 1051/3 mit Spesen.
x = 6928 M.B. x = 6928,6 M.B.
Oder. Oder:
x = 2000 lbs in Hamburg x = 2000 lbs in Hamburg
100 = 108,93 lbs in Lissabon 100 = 110,32 lbs in London
1 = 1200 Reïs 1 = 5,065s.
1000 = 46 β
16 = 1 M.B. 20 = 131/4 M.B.
100 = 1003/4 1033/4 M.B. mit Spesen. 100 = 1051/3 mit Spesen.
x = 7798 M.B. x = 7798 M.B.

 Feller/Odermann, S. 427.
Schließen
Spiritus Rechnung
.

Die Qualität des Spiritus wird in Procenten ausgedrückt. Diese bestimmt durch Alkoholometer od. Spiritusmesser, dessen Scala keineswegs überall gleich ist. In Deutschland die Tralles’sche Scala (im Princip wie die von Gay Lussac), basirt auf 100 Volumentheile die üblichste. Nach ihr bedeutet z.B. Spiritus von 70% eine Qualität von 70 Theilen (Quart, Kannen u.s.w.) reinen Spiritus u. 30 Th. (Quart, Kannen u.s.w.) Wasser. Die Preise von Spiritus beziehn sich immer auf Waare von bestimmtem Procentgehalt.

 Feller/Odermann, S. 431.
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Getreiderechnung
.

Auch hier lassen sich die Preisparitäten nicht ohne genaue Kenntniß der Natur der Preisbestimmungen ermitteln.

Z.B. Mitte April 1859 findet man folgende Notirungen für Weizen:

Preisbestimmungen Mitte April 1857 1859.
Amsterdam: 135 lbs bunter polnischer, 336f; 130 lbs neuer  Feller/Odermann: Groninger
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Gröniger
, 225f.
(Dieß versteht sich per Last von 30 Hektoliter = 541/2 pr. Scheffel)
Berlin: 47–78 Th. nach Qualität. (    …   …    pr. 25 preuss. Scheffel)
Königsberg u. Danzig: 136 lbs fein glasig, f.540; od. 90 Sgr. entweder per Last von 561/2 pr. Scheffeln in Gulden à 10 Sgr.
od. per Scheffel in Silbergroschen.
128 lbs roth. f.408 od. 68 Sgr.

Breslau:

84 lbs weisser 85–99 Sgr (nach Qualität)

(versteht sich per Scheffel in Silbergroschen.[)]
Stettin: 83–85 lbs gelber 58 Th. pr. 25 preuss. Scheffel.
85 lbs gelber 65 Th.

Köln:

52/3–55/6 Th.

versteht sich pr. 200 lbs. Z. G. (Zoll[-] od. jetziges preuss. Gewicht)
Hamburg: 130–132 lbs Mecklenburg. 136–139 Th. Hamb. Courant Notirung versteht sich per Last von 5400 lbs brutto, in Thaler Hamb. Courant (à 3 M.B.) nach dem festen Kurse von 27% Courant gegen Banco, pr. Contant, aber ohne Decort.
Diese Notirung nur für Locolieferungen.
Für Lieferungen ab auswärts Not. per Last (= 60 pr. Scheffel) in Thalern Banco
128–131 lbs Holst. 132–135 Th.
Leipzig: 168 lbs braun, 41/6–411/12 Th. (für 1 Dresdner Scheffel)
Dresden: weiß 70–77 Th., braun 64–73 Th. (für 2040 lbs brutto)

Die Menge von Pfunden, welche man bei den auf das Maaß sich beziehenden Notirungen angegeben findet, bezeichnet das Gewicht eines gewissen Maasses Getreides.

Dieses Maaß ist, was die oben angegebnen Notirungen betrifft,

  • entweder der (alte) holländische Sack (Zak), wovon 100 = 151,819 pr. Scheffel, u. das dabei bemerkte Gewicht (136, 128 pfd. u.s.w.) ist das (alte) holländ. Troygewicht (100 lbs = 98,43 lbs jetziges pr. Gewicht);
  • oder der preussische Scheffel u. das dazu gehörige Gewicht (z.B. 84 pfd) das jetzige pr. Pfund.

Die erstere Art die Pfündigkeit zu bestimmen, nennt man die holländische, die zweite die  Feller/Odermann: Berliner
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preussische
.

Das Verhältniß zwischen beiden:

x lb Berlin = x lb holl.
100 = 98,43 lbs in Berlin
Scheffel Zakken
151,819 = 100 je kleiner das Maß, desto weniger Pfunde.
151 819 lbs holl. = 98 430 lbs Berlin. Annähernd: 17 : 11. Z.B. 84 Pfund in Stelttin Stettin = 130 lbs Amsterdam



Preisvergleichung. Beispiel: 84 Pfund Weizen in Stettin à 62 Th., bei Kurs von 142 Th., für 128 Pfund in Amsterdam?

x f. = 541/2 pr. Scheffel
25 = 62 Th.
142 = 250f.
130 : 128
x = 234,29f.


25

 Feller/Odermann, S. 416.
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III)

Berechnungen, wie hoch eine gewisse Waare, die man selbst producirt od. von andrem Ort bezogen hat, mit allen Unkosten zu stehn kommt. Sog. Kalkulaturen.

Die Waarenkalkulation

  • 1) in Productionscalculationen;
  • 2) Bezugs- u. Versendungskalkulationen. Nur die leztren gehören in kaufmännische Arithmetik.

Sie beantworten die Frage: Wie hoch eine Waare, wenn sie von einem andren Ort bezogen od. nach einem andren Ort zum Verkauf gesandt wird, mit allen Unkosten zu stehn kommt?

Einfache Calculaturen im Gegensatz zu zusammengesetzten Kalkulaturen, wo mehrere Artikel in einer u. derselben Kalkulatur zusammen berechnet sind u. zugleich mit einander bezogen werden.



1)  Feller/Odermann, S. 433/434.
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Einfache Kalkulaturen
.

Zur Ausarbeitung einer (Bezugs) Kalkulatur, einfach od. zusammengesetzt, muß man in der Regel kennen:

  • a) Die erkaufte Menge u. Preis am Ort des Einkaufs.
  • b) Die mit Einkauf u. Absendung verbundnen Unkosten.
  • c) Die Transportkosten.
  • d) Die mit dem Empfang der Waare verknüpften Spesen.
  • e) Die etwa mit dem Verkauf verbundnen Spesen.
  • f) Den beim Verkauf etwa zu gewährenden Rabatt od. Discont, so wie die Zinsen, wenn die Waare auf Zeit verkauft werden soll.
  • g) Das Maß- u. Gewichtsverhältniß
  • h) Verhältniß zwischen Geld des Einkaufs- u. Bestimmungsorts, sofern hier Verschiedenheit stattfindet.
  • i) Die Spesen, die entstehn, wenn die Berichtigung des Fakturabetrags durch Tratte des Absenders auf einen Bankier des Empfängers stattfindet, oder, wenn der Empfänger Rimessen durch einen Bankier machen läßt, od. wenn er selbst Rimessen macht, deren Einkauf er durch einen Makler besorgen läßt.

Erstes Beispiel: Kalkulatur über Baumwollgarn, von Manchester nach Chemnitz zu eignem Gebrauch bezogen.
1 Ballen Mule N. 80, enth.
a) 120 Bdl. à 10 lbs = 1200 lbs à 173/8 d £86. 17. 6.
b) Verpackung u. Spesen bis Hull 2
c) Assekuranz auf £100. à 5s. 3d. per Ct. u. Stempel 5. 9
£89. 3. 3.
b) Kommission 2% 1. 15. 8
Ziel 3. Mt. 90. 18. 11.
h) Remittirt in 3 Monat P. (Papier) à 6. 201/2% Th. 607. 25 Sgr.
i) Provision 1/3%, Courtage 1 ‰ 2. 19.
c) Fracht u. Spesen von Hull nach Bremen, Ld. Th 3. 49 gt à 110 4. 1.
c) Fracht von Bremen nach Chemnitz 8. 16
d) Steuer auf 10 Ctr. 91 lbs à 3 Th. 32 22
d) Einbringen, kleine Spesen und
b) Porto 1. 10.
Th. 657. 3.

Da das engl. Baumwollgarn, wie fast überall, so auch in Chemnitz per lb. englisch verkauft wird, so die Frage, auf wieviel Groschen sich 1lb kalkulire?:

Th. 657,3 1200 = 16 Gr. 41/2 P (Pf.) ca

u. 1200lb. zu diesem Preis = Th. 658, so daß an dieser Calculatur ein Gewinn von 27 Groschen.

Da Chemnitz die Waare für seinen eignen Gebrauch bezieht, kommen die oben unter e und f. angeführten Punkte nicht in Betracht.

Der durch den Verkauf zu erzielnde Gewinn gehört nicht in die Kalkulatur, die nur den Kostenpreis der Waare zu ermitteln hat. Doch nehmen viele Häuser sie in die Kalkulatur auf.

Importeure an Seeplätzen pflegen eine Provision, so wie ein Gewisses für den mit Verkäufen auf Zeit möglicher Weise verbundnen Verlust, unter der Benennung Delcredere, aufzunehmen, wie das folgende Beispiel zeigt.

Bei dem folgenden Beispiel ist zu bemerken:

Lissabon: Reïs od. Rees. 1000 Rs = 1 Milreïs; 1,000,000 Rs = 1 Conto.

Beim Schreiben theilt man die Contos durch : ab, die Milreïs durch $. Z.B. 4,357,850 Rs = 4 : 357 $ 850.

Handelsgewicht: 1 Quintal = 4 Arrobas (@) à 32 Arratels (lbs) à 16 Oncas.|

26

Zweites Beispiel. Kalkulatur über 100 Säcke Kaffee, von Rio Janeiro nach Rotterdam.
100 Säcke enthalten Netto 500@ à 2500 Rs. Rs. 1 : 250 $ 000.
Spesen in Rio Janeiro
Ausgangszoll u. Consulatgebühr 11% 137 $ .500
100 Säcke à 600 Rs.  Zusatz von Marx.
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(nämlich für die Säcke; nicht ihren Inhalt.)
60. $ 000
Transport an Bord u.s.w. à 120 Rs. 12 $ 000
Einkaufscourtage à 1/2% 6 $ 250
Rs. 1 : 465 $ . 750.
Einkaufskommission 3% 43 $ 972
Commission u. Courtage für den Rembours 21/8% (977/8 = 21/8) 32 $ 780
Rs. 1 : 542 $ 502
Trassirt auf London à 34d. £218. 10. 5.
Von Rotterdam gedeckt à 12f. f.2622. 25.
Spesen in Rotterdam.
Fracht auf 16 600 lbs engl. à 3£ per Ton von 2240 lbs mit 5% Primage, à 12f. f.280. 20
Hafengelder u. Zollgebühren 9. 60
Abladen, auf Lager bringen, Proben nehmen, Wagegebühren u.s.w. 22. 10
Oeffentliches Lagergeld für 1 Mt., à 5c. per 100 Ko 3. 70
Arbeitslohn im Entrepôt 3.           
Verkaufscourtage à 60c. pr 100 Ko netto 42. 85
Briefporto u. kleine Spesen 15            
Seeassekuranz auf f.2884. à 11/2% 43. 25
Wechsel- u. Assek. Comm. in London 1% 26. 25 445.95
Feuerassekuranz … 1/8% f.3068. 20.
Verlust an Zinsen bis Verkauf 1% = 55/8%
(94,3/8 = 5 5/8)
Desgl. wegen Credit. à 3 Mt. 11/2%
Verkaufscommission u. Delcredere 3% f.182. 85
f.3251. 05.
In Rotterdam gewogen:
brutto Ko 7360.
Tara Ko 221 à 3%
netto: Ko 7139 à 22,77c. pr. 1/2 Ko f.3251. 10.

Demnach 1/2 Ko = 22,77 Cts. Giebt, gegen den Gesammtbetrag, einen Unterschied von 5 cts zum Vortheil des Amsterdamer Rotterdamer.

2)  Feller/Odermann, S. 441.
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Zusammengesetzte Kalkulaturen

Wenn verschiedne Waaren, auf einmal bezogen u. in derselben Faktur berechnet, zu kalkuliren sind. Hauptsache: Die Spesen richtig zu vertheilen.

Daher zunächst zu trennen die allgemeinen von den besondern Spesen.

  • Allgemeine Spesen: beziehn sich auf jede der zu kalkulirenden Waaren, sind also von allen zu tragen.
  • Besondre Spesen: Nur von einem od. einigen Artikeln verursacht, fallen diesen allein zur Last.
  • Beide Arten Spesen sind Gewichtspesen (fallend auf Gewicht, Maß od. Zahl der Artikel) od. Werthspesen (fallend auf Werth der Artikel).

Kommen nur geringe Beträge von Werthspesen vor, so vertheilt man sämmtliche allgemeine Spesen nach Gewicht, Maß od. Zahl, je nach Art der zu kalkulirenden Artikel.

Andrerseits, wie üblich bei Kalkuliren von Fabrik- u. Manufakturwaaren, unter gewissen Voraussetzungen sämmtliche allgemeine Spesen als Werthspesen berechnet.

Also: a) Kalkulaturen mit Gewichtsspesen. b) Kalkulaturen mit Werthspesen. 3) Kalkulaturen mit Werth- u. Gewichtsspesen.

a) Kalkulaturen mit Gewichtsspesen.

Um die auf eine Gewichts- od. Maßeinheit fallenden Spesen zu ermitteln, stellt man:

Entweder: sämmtliche Spesen zusammen, u. berechnet, wieviel davon auf eine gewisse Gewichts- od. Maßeinheit kommt. Nach diesem Satze berechnet man sie für das von jedem Artikel gegebne Quantum u. schlägt sie zu dem in die inländische Valuta reducirten Betrag hinzu. Aus diesem Resultat ist dann der Preis für die vorgeschriebne Maß- od. Gewichtseinheit zu ermitteln.

Oder: man subtrahirt vom Gesammtbetrag der Waaren incl. sämmtlicher Spesen den in die inländische Valuta reducirten reinen Betrag der Waare am Orte des Einkaufs. Der Rest giebt den Gesammtbetrag der Spesen, aus welchen dann durch Division mit dem Gesammtgewicht od. dem Gesammtmaasse der auf eine Gewichts- od. Maßeinheit fallende Spesenantheil ermittelt wird.

Sind jedoch unter den Spesen solche, die sich nur auf Einen Artikel beziehn, wie etwa der Eingangszoll, welcher leicht für jede der zu kalkulirenden Waaren ein andrer sein kann, so hat man den erstren Weg einzuschlagen. Man läßt dann die besondren Spesen aus der Zusammenstellung sämmtlicher Spesen weg, berechnet, wie viel von den allgemeinen u. den besonders Spesen auf die Gewichts- od. Maaßeinheit jeden Artikels kommt, u. verfährt dann wie oben.|

27

Beispiel: Schiffsankerketten von London nach Leipzig.
Cwt. Qr. lb. £. s. d.
1/4′′ (d.h. englisch stark) 2 3 23 à 32s. 0d. 4. 14. 7
5/16′′ 5 2 11 26s. 9 7. 9. 9.
3/8′′ 4. 3. 16. 23s. 6 5. 15.
7/16′′ 4. 1. 25. 20s. 6 4. 11. 8
£.22. 11.s.
Assekuranz. Diese Werthspesen zu unbedeutend, um sie von den Gewichtsspesen zu trennen. 4s. 3d.
Diverse Spesen 9. 9 14.s.
£23. 5s.

Fremde Valuta werden in der Kalkulatur in der Regel nach höheren als dem zur Zeit notirten Kurs umgerechnet, damit man auf keinen Fall in Verlust komme.

£22. 11s. à 7 Th = 1£ Th. 162. 22. 5.
Ganze Fracht v/London 9s. u. 15%£ 10. 4.
à 13. 91/2 M.B.   7
Diverse Spesen: 4.  4
M.B. 11. 4.
à 153 5. 22.
Zoll: 18 Ctr 35 lbs à 3 Th. 55. 1. 5
Spesen in Wittenberge 18. 5
Fracht u.s.w. nach Magdeburg, à 111/6 Sgr. per Ctr auf 181/2 Ctr 6. 27
Spesen in Magdeburg à 23/4 Sgr. ditto 1. 21
Fracht von Magdeburg u. Spesen in Leipzig 6. 3.
Th. 238. 25. 5.
Ab: Betrag der Waare am Einkaufsort. £22. 11s. à 7 Th. 157. 25. 5
Bleiben für Spesen: Th. 81.
Gewichtsreduction u. Spesenvertheilung.
100lb engl. = 90,7/10 sächsische Pfund.
1/4′′. 100 : 331 = 90,7 : x. x = 300 lbs
5/16′′ 100 : 627 = 90,7 : x. x = 569
3/8′′ 100 : 548 = 90,7 : x. x = 497
7/16 100 : 501 = 90,7 : x. x = 454
1820 lbs = 181/5 Ctr.
Auf 181/5 Ctr kommen auf an Spesen = 81 Th.
Folglich auf 1 Ctr = 4 Th. 131/2 Sgr.

Kalkulatur der einzelnen Sorten.
1/4′′ Fakturabetrag £4. 14. 7 à 7 Th. Th. 33. 3. 1.
Spesen auf 3 Ctr à 4. 13. 5. 13. 10. 5.
1 Ctr à 15. 14. 6 = 46 Th. 13. 8. Th. 46. 13. 6.
5/16′′ Fakturabetrag: £7. 9. 9 à 7 Th. Th. 52. 12. 4
Spesen auf 5 Ctr 69 lbs à 4. 13. 5. 25. 9. 9.
1 Ctr à 13. 19. 9. = Th. 77. 22. 3 77. 22. 3
3/8′′ Fakturabetrag: £5. 15. à 7 Th. 40. 7. 5
Spesen auf 4 Ctr 97 lbs à 4. 13 5 22. 3. 5.
1 Ctr à 12. 16. 5. = Th. 62. 11. 2. 62. 11.
7/16′′ Fakturabetrag: £4. 11. 8. à 7 Th. 32. 2. 5
Spesen auf 4 Ctr 54 lbs à 4. 13. 5 20. 6. 1
1 Ctr. à 11. 15. 5 = Th. 52. 8. 6 52. 8. 6.
Th. 238. 25. 5.



b) Kalkulaturen mit Werthspesen.

Waarenbeziehungen, womit nur Werthspesen verbunden sind, kommen praktisch wohl nicht vor. Aber im Handel mit Fabrik[-] u. besonders s.g. Manufakturwaaren üblich, alle Spesen als Werthspesen anzusehn u. zu berechnen: Wie hoch sich einschließlich aller Spesen in der Währung des Bestimmungsorts der Werth derjenigen Münzeinheit stellt, in welcher die Preise am Bezugsort ausgedrückt sind. (verte)|

28

Beispiel.

Wien bezieht (Nov. 1858) von Florenz einen Partie Damen-Strohhüte, wie folgt:

12 Stück à £19 £228
12 34 408
2 45 90
2 47 94
2 51 102
£922.
Kiste u. Emballage £10
Ausgangszoll und Stempel 8. 67
Sensarie 1/2% 4. 66
Kleine Spesen und Porto 4. 67. £28. 0
£950.
Kommission 2% 19
£969
à 40.45 (f., xr. für 100 Lire Italiane) Ö. W. f. 391. 96
Spesen in Gratz 13. 67
do. in Wien (einschl. f. 50. – Eingangszoll vom Werth) " 106. 37
Ö. W. f. 512. 00

Somit kostet die Waare in Florenz £922  Zusatz von Marx.
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(= 372f. 949/10 xr)

Sie kostet zu Wien mit allen Unkosten f.512. Also, wenn £922 kommen auf für 512f., so 1£ = 512f./922 = 55,6 Nkz., u. es kalkuliren sich die einzelnen Sorten wie folgt:

1 St. à 19£ = 55,6 × 19 = 1056 Nkz. 12 St. = 12 672 Nkr.
1 34 = 55,6 × 39 34 = 1890 12 = 22 680
1 45 = 55,6 × 45 = 2502 2 = 5004
1 47 = 55,6 × 47 = 2613 2 = 5226
1 51 = 55,6 × 51 = 2836 2 = 5672
51 254 Nkr.
= 512f. 54 Nkr.
Gewinn durch Kalkulatur — 54
512f. ― Nkr.

Diese Art zu kalkuliren nur unter der Voraussetzung richtig, daß das Gewicht der einzelnen Sorten sich verhält, wie deren Preise, oder, dafern es sich um Waaren handelt, bei denen das Gewicht nicht in Betracht kommt, wie z.B. bei obigem Artikel, daß nur ein sehr kleiner Theil der Kosten durchaus unabhängig vom Werth ist.



c) Kalkulaturen mit Werth- u. Gewichtsspesen.

Diese Art Kalkulatur besonders im Handel mit Kolonialwaaren.

Beispiel:
Hàvre bezieht von New York
300 St. Elephantenzähne
netto: 12 300 lbs à 80c. $9840
100 Säcke Salpeter
brutto 12 895 lbs. Tara 645 lbs à 5%
netto 12 250 lbs à 4c. 490
33 Ballen Hopfen
brutto 6831 lbs (Hier ist die Verpackung für Waare gerechnet) à 10c. 683. 10
$11013. 10
Unkosten.
Courtage 1/2% $55. 06
Div. andre Unkosten 19. 72 74. 78
$11087. 88
Einkaufscommission 21/2% 277. 20
Assekuranz auf $12 300. à 3%. $369.
Police 1. 25.
Commission. 1/2% 61. 50 431. 75
$11796. 83.|29
Transport. $11796. 83
Commission u. Courtage für den Rembours 11/2% (981/2 = 11/2) 179. 65
$11976. 48
Trassirt auf Paris à 5 fcs 25c. = 1 $ Fcs 62876. 52
Acceptprovision 1/4% 157. 19
Fcs. 63033. 71
Unkosten in Hâvre.
Fracht auf 32 026 lbs à 1/8c. per lb Fcs. 360.29.
Primage 5% 18. 01.
Fcs 378. 30
Ausschiffen, aufs Lager bringen u.s.w. 201. 40
Oeffentliches Wagegeld, von Ko 14 349 à 22c. pr. 100 Ko 31. 57
611. 27. 611. 27.
Eingangszoll:
Elephantenzähne: 5578 Ko à 60,5 Fs per 100 Ko 3374. 70
Salpeter: 5170 Ko à 15 Fcs p. 100 Ko 775. 50
Hopfen: 3039 Ko à 66 Fs p. 100 Ko 2005. 75
6155. 95
Discont 1% 61. 55
6094. 40 6094. 40
Fcs. 69739. 38
Feuerassekuranz 1/8%
Verkaufscourtage 1/4%
Discont für den Verkauf auf Zeit 21/4%
Verkaufskommission 3
55/8%.
(943/8 = 55/8) 4156. 65
Gesammtbetrag: Fs. 73896. 03.

Die hier vorkommenden Spesen:

  • Allgemeine: Werth[-] u. Gewichtsspesen beziehn sich auf alle 3 Artikel.
  • Besondre: Nur der Eingangszoll.

Die Werthspesen sind:

a) in New York: $55. 06. + 277. 20 + 431. 75 + 179. 65 = $943. 66 od. à 5. 25 = Fcs 4954. 22
b) in Hâvre: 157. 19
Fcs. 5111. 41

Sie lasten sämmtlich auf dem Betrag der Waare von $11013. 10 od. à 5. 25 = Fs. 57818. 78 u. geben:

58718,78 57818,78 : 100 = 5111,41 : x
x = 8,85%

Die in Hâvre berechneten Werthspesen von 55/8% dürfen hierzu nicht gezählt werden, denn sie lasten auf dem um den Gewichts- u. besonders Spesen vermehrten Betrage u. können daher auch nur von jedem einzelnen um diese Spesen vermehrten Betrage gerechnet werden.

Die Gewichtsspesen sind:

a) in New York: 19. 72 à 5. 25 Fcs 103. 53
b) in Hâvre: 378. 30 + 201. 40 + 31. 57 611. 27.
Fcs. 714. 80.

Sie lasten auf dem Bruttogewicht der Waare = 14349 Ko. Es kommen daher auf 50 Ko brutto 2,5 Fcs. (14349 : 50 = 714,8 : x)

Also gestaltet sich die Kalkulatur:

Elephanten-Zähne. Salpeter. Hopfen.
Facturabetrag à 5. 25 51 660 F. 0ct. 2572f. 50ct. 3586. Fcs. 28ct.
Werthspesen à 8,85% 4571. 91 227. 67. 317. 39.
Gewichtsspesen à 2,5 Fcs per 50 Ko brutto 278. 90 283. 50. 155. 0.5.
Eingangszoll nach Abzug von 1% Disct. 3340. 95. 767. 75. 1985. 70
Summa: 59 851. 76 3851. 42 6044. 42.
Werthspesen in Hâvre 55/8% 3567. 32 229. 55. 360. 26
Summa: 63 419. 08. 4080. 97. 6404. 68.
In Hâvre wogen:
Elephantenzähne:
Ko 5578 à 568 Fs. 48c. p. 50 Ko
f. 63 419. 63
Salpeter:
brutto Ko 5670 Ta 113 Ko à 2%.
Netto: 5557 Ko à 36 F. 72c. p. 50 Ko:
4081. 06
Hopfen:
brutto Ko 3101 Ta 62 Ko à 2%.
netto: Ko 3039 à 105 F. 38c. p. 50 Ko.
6405. 0.

Da der Gesammtbetrag der Waare = 73 896 Fc. 3c., durch die Kalkulatur aber auf F. 73 904. 73 gebracht worden, so 8 Fcs. 70c. zum Vortheil des Kalkulirenden eingerechnet.

Addirt man die Beträge, die sich heraus stellen, wenn die Waaren zu den gefundnen Preisen berechnet werden, so: 63 419. 63 + 4081. 06 + 6405 ÷ 73 896. 03 = Gewinn von Kalkulatur: 9 Fcs. 66cts.|

30

Soll die zusammengesetzte Kalkulatur richtig sein, so nur sämmtliche Spesen

  • als Werthspesen zu behandeln, wenn das Gewicht der einzelnen Sorten sich verhält, wie deren Preise, od. wo das Gewicht nicht in Betracht kommt, wie bei dem Beispiel von den Damenhüthen, wenn nur ein kleiner Theil der Kosten durchaus unabhängig vom Werth ist.
  • als Gewichtspesen: wenn die vorkommenden Werthspesen sehr unbedeutend sind.

Die sonst irrthümlichen Resultate zeigen folgendes Beispiel.

Frankfurt a.M. bezieht aus London von irgend einer Waare:
N. 1. 12 St. (à 20 lbs schwer) à 22s. £13. 4s.
2. 10 (   15        ) 40 20.
3. 100 (    3         ) 50 250
£238 £283. 4s.
Verpackung, Verladen u.s.w. £. 2
Assekuranz von £.300. à 2%. 6
Police u. Stempel 10s. 8. 10
£291. 14s.
Provision 3% 8. 15.
£300. 9s.
£.300. 9s. à 119. 34 f.3592. 20xr.
Spesen bis Köln, Th. 16. 10 Sgr. à 57 28. 39
do. bis Frankfurt am M. 24. 12.
Kleine Spesen 1. 23
Gesammtbetrag der Waare f.3646. 34xr.
a) Alle Spesen auf den Werth bezogen.

Da 283£ 4s. in Frankfurt auf 364f. 3646f. 34xr zu stehn kommen, so stellt sich der Werth von 1 eng. Shilling auf 38,64xr.

Danach:

1 St. N. 1. 22 × 38,64 = 850xr. 12 St. = 10 200xr.
2. 40 × 38,64 = 1545,6xr. 10 = 15 456
3. 50 × 38,64 = 1932. 100 = 193 200.
Die ganze Partie = 218 856xr.
= f.3647. 36xr.
Also 1f. 2xr zum Vortheil des Frankfurter eingerechnet.

b) Alle Spesen auf das Gewicht der Waare bezogen.

Spesen in London = £17. 5s., à 119. 34 = f.206. 15xr; dazu f.54. 14 übrige Spesen; zusammen Spesen = f.260. 29xr.

Die ganze Partie wiegt netto 690 lbs. Auf 1lb kommen also 22,65xr.

Der reine Betrag = £238 283. 4s. od. à 119. 34 auf f.3386. 5xr. 1 Sh. kostet demnach 35,87xr.

Kalkulation.
N. 1. 22s. à 35,87xr = 789,14xr.
Spesen: 20 lbs à 22,65xr = 453,00
1 St = 1242,14xr. 12 St. = 14 905xr.
N. 2. 40s. à 35,87xr = 1434,80xr.
Spesen: 15 lbs à 22,65xr = 339,75
1 St. = 1774,55xr. 10 St. = 17 746.
N. 3. 50s. à 35,87xr = 1793,50xr.
Spesen. 3 lbs à 22,65xr = 67,95
1 St. = 1861,45. xr. 100 = 186 145
218 796xr
= f.3646. 36xr
Eingerechnet 2  Zusatz von Marx.
Schließen
(2 Kreuzer zu viel.)
= f.3646. 34.
c) Trennung der Spesen.

Reinbetrag der Waare £283. 4s. od. à 119.34 = f.3386. 5xr. 1 Shill. kostet demnach 35,87xr.

Die Werthspesen von £15. 5s. auf demselben Betrag lastend, betragen 5,38%.

Die Gewichtsspesen sind:
Verpackung, Verladung u.s.w. £2 à 119, 34 … f.23. 55xr
Spesen bis Köln 28. 49
Frankfurt 25. 25
f.78. 9xr. Auf netto 690 lbs; also auf 1lb ca 6,8xr Spesen
Kalkulatur.
N. 1. 22s. à 35,87xr = 789,14xr
Werthspesen 5,38% = 42,46
Gewichtsspesen 20 × 6,8 = 136,00 1 St. = 967,60xr. 12 St. = 11 611xr.
N. 2. 40s. à 35,87xr. = 1434,8xr
Wertspesen 5,38% = 77,2.
Gewichtsspesen 15 × 6,8 = 102.0. 1 St. = 1614,0xr. 10 = 16 140.
N. 3. 50s. à 35,87xr = 1793,5xr
Werthspesen 5,38% = 96,5
Gewichtsspesen 3 × 6,8 = 20,4 1 St. = 1910,4. xr. 100 = 191 040.
 Zusatz von Marx.
Schließen
Transport
|31
 Zusatz von Marx.
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Die 3 Nummern zusammen
= 191 040xr.
= 3646. 31xr
Verlust 3    
3646. 34xr.

Zusammenstellung der auf diesen 3 Wegen (wovon der 3t der richtige) gefundnen Resultate.

N. 1 N. 2 N. 3
1) 850xr 1545,6xr 1932xr
(um 12,2% zu wohlfeil); (ca. 4,3% zu wohlfeil); (um 1,14% zu theuer)
2) 1242,14xr 1774,55xr 1861,45
(um 28,3% zu theuer); (um ca 10% zu theuer); (um ca 2,6% zu wohlfeil)

Werden nähmlich sämmtliche Spesen als Werthspesen angesehn, so übernimmt Artikel N. 1, der wohlfeilste aber der schwerste, von den Spesen, die mit dem Werth nichts zu schaffen haben, also als Gewichtsspesen anzusehn, einen zu kleinen Antheil, kalkulirt sich daher niedriger als bei gehöriger Sonderung der Spesen.

Betrachtet man dagegen sämmtliche Spesen als Gewichtsspesen, so kommen ihm die darunter befindlichen Werthspesen nach dem Verhältniß seines Gewichts zur Last, fällt davon zuviel auf, kalkuliert sich also zu hoch.

Oft hat die Verschiedenheit der Preise für dieselbe Waare bei verschiednen Verkäufern ihren Grund in unrichtiger Kalkulatur.



Man kann eine Kalkulatur auch zu dem Zweck anstellen, um unter Zugrundelegung eines gewissen Verkaufspreises am Bestimmungsort dagegen den Preis am Einkaufsort oder Einkaufspreis zu ermitteln.

Beispiel. Wie stellt sich roher Zucker, zu gewissem Preis in Bremen zu verkaufen, in Havanna od. unterwegs (schwimmende Ladung incl. u. excl. Fracht[)?]
98 Kisten Havanna Zucker.
netto: 35 598 lbs à 6 gt. Ldrthaler 2966. 36
Kosten.
Assekuranz, Ldth. 2900. à 2% u. Stempel Th 59. 24
Fracht à 2£. 10s. per 2240 lbs span. auf 41 382 lbs u. 5%: £48. 9. 10 à 620: 300. 47
Eingangszoll von Ldr 2900. à 2/3% 19. 24
Unkosten 36 gt. per Kiste 49.
Courtage 1/4% von Th. 2966. 36 u. Stempel 8. 30
Lagermiethe 24 gt. p. Kiste 32. 48
Feuerassekuranz von Th. 3000 à 1/8% 3. 54.
Zinsen à 4% von 6 Monaten 2%
Commission u. Delcredere 31/2%
163. 11. 636. 22
Ldthl. 2330. 14.
Wechselcourtage für die Deckung in London 1‰ (auf 1000) 2. 24
2327. 62
à 620 £375. 9. 3
Acceptprovision in London 1/2% (auf 100) 1. 17. 4
£.373. 11. 11
a 10% Prämie $1823. 3 r.
Commission u. Courtage für Rembours in Havanna 27/8% (auf 100) 51
$1772. 3 r.
Einkaufsprovision in Havanna 2 1/2% auf 100 43. 2
Unkosten in Havanna à 41/2$ pr. Kiste $441.
Courtage 1/2% (auf 100) 8. 5 449. 5
$1279. 4 r.
Netto 35 598 lbs Bremen (à 86 Brem. lbs = 100 span. lbs.[)]
= Netto 41 393@ 18 lbs à 6,19 r. per Arroba
$1281. 1 r.
Demnach entspricht Preis von 6,19 r. in Havanna dem Verkaufspreiß von 6 gt in Bremen.
Obige Partie hat ferner gekostet incls. sämmtlicher Kosten beim Einkauf u. für das Trassiren in Havanna £373. 11. 11
Sie hat gewogen 1655@ 18 lbs, giebt pro Arroba 4s. 61/6d. excl. Fracht od. frei in See. Fracht hinzugerechnet: 48. 9. 10
£422. 1. 9
od. 5s. 11/5 d. pr. Arroba incl. Fracht.
Rechnet man ferner wie üblich 1@ = 257/16 lbs engl., so 1655@ 18 lbs = 421 117 42 117 lbs engl. = 376 Cwts 5 lb, u. es kalkulirt sich 1 Ctw Cwt
exclus. Fracht = 18s. 101/2d.
inclus. Fracht = 22s. 54/10d.


32

 Feller/Odermann, S. 462.
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Aufsuchung einer festen Zahl bei Kalkulaturen
.

Um sich bei wiederholten Beziehungen derselben Waare von demselben Platz wiederholte Kalkulatur zu ersparen, besonders aber um im voraus berechnen zu können, wie eine solche Waare bei verändertem Preise u. Wechselkurs zu stehn komme, kann man ebenso, wie bei den Arbitragen, feste Zahlen aufsuchen, u. Tabellen, hier Kalkulationstabellen, anfertigen.

Man muß die Spesen in Werthspesen u. Gewichtsspesen scheiden. Unter Gewichtsspesen sind alle von Werth u. Kurs unabhängigen, i.e. unproportionirten Spesen begriffen.

Nur die Werthspesen kann man in den zu bildenden Kettensatz aufnehmen, da sie allein mit dem Preise u. Kurs steigen od. fallen, i.e. proportionirte Spesen sind.

Z.B. im Beispiel (Rio Janeiro – Amsterdam) sind Gewichtsspesen 100 Säcke u. Transport, Fracht, die andren kleinen Spesen. (Sieh p. 26)

Die für Beziehungen von Kaffe von Rio Janeiro nach Amsterdam zu benutzende feste Zahl findet sich durch folgenden Ansatz, wo p = Preis in R. Jan., c = Kurs von Rio auf London, u. C = Kurs von Amsterdam auf London bezeichnet.

x Cents = 1/2 Ko
7139 = 500@
1 = p Reïs
1000 = c pence
240 = Cf.
1 = 100 cts
100 = 1291/2 mit Werthspesen.
x = 259 13706880 .

Dieser Bruch, multiplicirt mit p × c × C giebt den Preis von 1/2 K°, ohne Gewichtsspesen, welche mit 3,5c. zuzufügen sind.

 Zusatz von Marx.
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Wenn nun 1@ (es handelt sich um 100 Säcke von netto 300@) = 2500 Reïs, also p = 2500, ferner, nach dem Wechselkurs von Rio auf London, 1000 Reïs = 34d, also c = 34, endlich 240d. od. 1£ = 12 f, also C = 12, so erhalten wir:

(2500 × 34 × 12) ×  Zusatz von Marx aus obiger Rechnung.
Schließen
( 259 13706880 )
= 19,2735c.
Dazu Gewichtsspesen 3,5
Also: 1/2 Ko in Rotterdam 22,7735c.

Auf dem selben Weg läßt sich auch der Einfluß ermitteln, welchen eine Veränderung des Preises der Waare am Einkaufsort, so wie Verändrung des Wechselkurses auf den Preis am Bestimmungsort ausüben.

Eben gab ein Einkaufspreis von 2500 Reïs, bei einem Wechselkurs von Rio auf London von 34d., u. einen solchen von 12f. für die Rimesse von Rotterdam an London, einen Preis von 19,2735c. für 1/2 Ko Kaffe, exclusiv Gewichtsspesen.

Unterstelle nun, in Rio Janeiro Preisverändrung um 100 Reïs,
Wechselkurs von Rio auf London ändre um 1d,
Rotterdam-Lond. Kurs ändre um 1/8f. Welchen Effekt bringen diese Ändrungen hervor?

Den Preis von 19,27f.  Zusatz von Marx.
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(p. 1/2 Ko)
dividiren wir durch 1) 25, 2) 34 u. 3) 96, u. finden folgende Quotienten:

0,77; 0,57; 0,20.

 Die Rechnung in dieser Tabelle stammt von Marx.
Schließen
Nämlich:
1) 2500 : 19,27 = 100 : x
x = 19,27 × 100/2500 = 19,27/25 = 0,77.
2) 34 : 19,24 = 1 : x
x = 19,27/34 = 19,27/34 = 0,57
3) 12 : 19,27 = 1/8 : x
x = 19,27/12 × 8 = 19,27/96 = 0,20.|

33

Wäre also

  • der Preis in Rio von 2500 auf 2600 Reïs gestiegen,
  • der Kurs von Rio auf Rotterdam von 34 auf 35d,
  • der Rotterdam Londoner Kurs dagegen von 12f. auf 11f. 933/4c. gefallen, so würde sich:
Der Preis in Rotterdam gestalten wie folgt:

19,27c. Preis wie oben.
+ 0,77. Betrag der Preiserhöhung um 100 Reïs
+ 0,57 Betrag der Rio Rotterdamer Kurserhöhung um 1d
20,61c.
÷ 0,10 Betrag der Kursvermindrung  Zusatz von Marx.
Schließen
(Rott. Land(?))
um 1/16f.
20,51c. Preis in Rotterdam excl. der Gewichtsspesen.

Die Veränderungen in den Gewichtsspesen meist zu unbedeutend um sie zu berücksichtigen. Doch dürfte Fracht unter Umständen eine Ausnahme bilden.

Fracht war im oben obigen Beispiel (p. 26) à 3£ mit 5% Primage: Dieß giebt für 1/2 Ko:

x = 1/2 Ko
100 = 220,5 engl. lbs
2240 = 60s.  Zusatz von Marx.
Schließen
(od. 3£)
20 = 12f.
100 = 105f mit Primage
x = 1,86c.

60s. geben also 1,86c. Daher giebt jeder Shilling Verändrung an der Fracht = 1,86/60 = 0,031c. Verändrung am Preise in Rotterdam.  Zusatz von Marx.
Schließen
Nämlich: 60 : 1,86 = 1 : x. x = 1,86/60 = 0,031c.



(Verte)|

34

 Feller/Odermann, S. 465.
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Kalkulationstabellen
.
α) Kalkulation über Südseethran von New York nach Bremen.
Zum Preise von 30 u. 40c., zum Kurse von 75 u. 80c., beides um 1c. steigend.
à 30c. per Gallon. à 40c. per Gallon.
à 80c. à 75c. à 80c. à 75c.
I)
10 Fässer Thran, enthaltend netto 1496 Gallons. $448. 80 448. 80. $598. 40. $598. 40
Fuhrlohn u. Verschiffungsspesen: 3. 75 3. 75. 3. 75 3. 75
$452. 55. 452. 55. 602. 15. 602. 15.
Einkaufskommission 21/2% 11. 31 11. 31 15. 05. 15. 05
$463. 86 463. 86. 617. 20 617. 20
Kommission u. Courtage für den Rembours 13/8% (985/8 = 13/8%) 6. 47 6. 47 8. 60 8. 60
$470. 33 470. 33 625. 80 625. 80
II) II)
Trassirt 60 T. Sicht Ldr. rβ 587. 66. rβ 627. 9  rβ 782. 18 834. 29.
Assekuranz à 13/4% u. Police 11. 12 12. 3  14. 48 15. 39
Eingangszoll 4. 31 4. 50 5. 54 6. 7. 
Fracht, 1533 Gallons à 3 cts. $46.
Primage 5% 2. 30
$48. 30
à rβ 11/3 rβ 64. 29
Spesen bei Empfang, à 60 gt. p. Faß 8. 24
Courtage à 6 gt p. Tonne 3.60
76. 41 76. 41 76. 41 76. 41.
Ldor rβ 680. 6  720. 31 897 879. 17 rβ 932. 44
III) III)
Zinsverlust auf 3 Mt.
= 11/4%
Commission 1%
Delcredere 2%
41/4%
(953/4 = 41/4
30. 13 31. 70 39. 1 41. 28
rβ 710. 19 rβ 752. 29 rβ 918. 18 rβ 974.
IV) IV)
Netto 1496 Gallons, à 32 1/2 Gallons per To, liefern in Bremen 46 To.
Demnach kommt die Tonne aus:
à 30c., Kurs von 80; rβ 15. 32 rβ 710. 32
30 75 16. 26 rβ 752. 44
40. 80 19. 69 rβ 918. 6 
40. 75 21. 12 rβ 973. 48

Hieraus wird Tabelle fabricirt.

 Feller/Odermann, S. 469.
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Vergleichung der Sätze für Seefracht
.

Handelt sich darum bei Beziehung derselben Waare auf verschiednen Wegen.

Beispiel.
Rosinen: auf engl. Schiffen von Triest nach Hamburg zahlten 12s. per butt (à 5 Cwt) mit 5% Primage.
auf Hamburger Schiffen 56 M.B. per Last von 4000 lbs holl. Gewicht nebst 10% Primage u. 2 M.B. per Last Regal.

Wie verhalten sich diese Frachtsätze?

114 lbs Holl. = 123 lbs engl. Handelsgewicht. 1£ = 131/4 M.B.
5 Cwt  Zwischenschritt von Marx.
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= 112 × lbs engl.
= 560 lbs.
 Zusatz von Marx.
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123 : 114 = 560 : x. x = 519 lbs. Also: 560 lbs. engl. = 519 lbs holl.

Die Fracht auf 519 lbs holl. beträgt, da nach dem Hamburger Satz 4000 lbs 56 M. Banco kosten = M.B. 7. 4β
10% Primage = 12β
Regal, à 2 M.B. pro 4000 lbs
= M.B. 8, 4β
Nun ist 131/4 M.B. = 1£, also 8 M.B. 4β = 12s. 5d.

35
Die Fracht auf einem englischen Schiffe beträgt 12s. + 5% Primage, = 12s. 7d.
auf Hamburger Schiff  Zusatz von Marx.
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12s. 5
Also ca 13/8% auf engl. Schiff höher als auf Hamburger.

Eine Umrechnung des Frachtsatzes auf englischen Schiffen in einen solchen für Verladung auf Hamburger Schiffen würde zu demselben Resultat führen.

Fracht (Kubikinhalt u. Gewicht)

Für viele Artikel wird die Fracht nach dem Kubikinhalt berechnet. Gilt es nun eine Frachtbestimmung nach dem Gewicht mit einer Frachtbestimmung nach dem Kubikinhalt zu vergleichen, so muß der Rauminhalt einer gewissen Gewichtseinheit bekannt sein oder ermittelt werden.

So wird z.B. in Calcutta der engl. Ton von 20 Cwts angenommen für:

  • 1) Salpeter = 35 Kubikfuß
  • 3) Zucker = 39
  • 4) Reis = 42
  • 5) Weizen = 44
  • 6) Mehl = 48
  • 2) Indigo = 363/4

Eine leichte Waare hat – nach dem Kubikinhalt berechnet, für ein bestimmtes Gewicht, z.B. hier Ton von 20 Cts, mehr Fracht zu zahlen als schwere, denn dasselbe Gewicht derselben bildet grössre Masse u. nimmt daher mehr Kubikraum ein.

z.B. 1 T. Salpeter nimmt 35 Kf’ ein, 1 Tonne Reis 42 Kf’.
Also: 35 : 42 = 3£ : x, wenn für 1 Tonne Salpeter 3£ verlangt wird.
x = 42×3 35 = 72d. = 3£ 12d. für den Ton Reis.


 Feller/Odermann, S. 470.
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Berechnung der Seeschäden oder Havarien
.

1) Partikulare Havarie. Kleine od. ordinäre Havarie.

Umfaßt alle auch mit der glücklichsten Fahrt verbundne Unkosten. Diese zusammen addirt. Wurden früher zu 1/3 vom Schiff u. zu 2/3 von der Ladung getragen. Werden jezt:

  • Entweder in den Frachtsatz eingerechnet;
  • Oder sie werden in Verbindung mit der Primage (dem Kaplaken) procentweis neben der Fracht bedungen.

So betrug z.B. die Fracht von Triest nach Amsterdam auf 17 Gebinde Gallipoli=Oel, 459 Stare enthaltend, à 65f. holl. die 100 Stare = f.298. 35c.
Dazu 10% Havarie u. Kaplaken = f.29.  Zusatz von Marx.
Schließen
831/2
Summa = f.328.  Zusatz von Marx.
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181/2 cts.

2) Die Besondre od. Partikulare Havarie.

Umfaßt die Schäden, welche Schiff oder Ladung od. Beide zufällig, direkt oder indirekt, erleiden.

Die Aufstellung solcher Schäden heißt Partikular-Dispache. Sie besteht aus folgenden 4 Hauptstücken:

  • a) Erzählung der facts, die den Schaden verursacht haben. Stützt sich zunächst auf die Verklarung od. den Seeprotest.
  • b) Zusammenstellung aller Schäden, die sich theils aus Taxationen, theils aus gehabten Auslagen ergeben. (Zu sehn, ob die Schäden ganz od. theilweis als grosse Havarie (sieh 3) zu betrachten.
  • c) Feststellung des Kapitals, worauf der Schaden zu berechnen.
  • d) Vertheilung des Schadens auf das Kapital, nicht nur nach dem ganzen Betrag, sondern auch in Procenten. Im allgemeinen Grundsatz: Soviel % vom Ganzen verloren sind, soviel % werden von der versicherten Summe vergütet.

Beispiel.

Berechnung der particularen Havarie auf 277 St. Cambrics u. Jaconets, durch Seewasser beschädigt auf Weg von Hull nach Petersburg u. für Rechnung der Assecuradöre in Petersburg öffentlich versteigert.

I) Was wurde beschädigt?
Aus der Kiste △ N. 33 50 St. laut Faktur à 7d. £17. 10
Deren Verpackung 2. 8.
34 77 St. à 6/9 25. 19. 9.
Deren Verpackung 4. 1
38 150 St. zusammen: 68. 15
Deren Verpackung 12. 6
£113. 4
Spesen hierauf, lt Faktura 7. 8. 8.
Facturabetrag des Beschädigten £120. 12. 8.
Dazu 10% imaginairen Gewinn 12. 1. 3
£132. 13. 11
oder à 39d. Ro. S. 816. 60 Kopeken.
Versichert mit £135 oder S. Ro 830.

(Verte)|

36
II) Wieviel wären sie in Petersburg werth gewesen, wenn unbeschädigt? Laut Maklercertifikat wie folgt:
N. 33 50 St. à 8 Ro S. Ro S. 400
34 77 73/4 596. 75
38 150 9 1350
Ro S. 2346. 75
III) Zu wieviel wurden sie, da beschädigt, in der Petersburger Auction verkauft? Laut beglaubigter Rechnung, wie folgt:
N. 33 50 St. Ro S. 312. 75
34 77 442. 25
38 150 1195
Ro S. 1950
Da sie aber taxirt waren zu: 2346. 57 75
so Schaden = Ro S. 396. 75

Es waren aber die Ro S. 2346. 75 nur versichert mit Ro S. 830, also zahlen die Assecuradöre den Schaden nur im Verhältniß von Ro 2346. 75 : 830.

2346,75 : 830 = 396,75 : x
x = Ro S. 140. 33 Kop.

Diese sind also zu zahlen von den Assecuradören nebst den Extraunkosten.



Andre Berechnung: Auf den Werth der Waare im gesunden Zustand (gesunden Werth) von Ro S. 2346. 75 ist Schaden von Ro 396. 75 77 zu berechnen: d.h. Schaden von 17,91% (2346,75 : 100 = 396.75 77 : x)

Aber Schaden von 17,91% macht auf versicherte Ro 830 = Ro 140.35.

Diese Art die Höhe der partikularen Havarie auszudrücken, die üblichre,weil sich dadurch ohne weitres zeigt, ob der Schaden groß genug ist, um „an den Assecuradör zu kommen“ (i.e. Gegenstand des Anspruchs an ihn zu werden.) Denn in der Regel muß der Schaden erst eine gewisse durch die Statuten der betreffenden Assekuranzcompagnie od. durch besondre Uebereinkunft festgestellte Höhe erreicht haben, ehe der Assecuradör denselben vergütet. Man bezeichnet dieß durch den Ausdruck: „frei von (particularer) Havarie unter … Procent“.

3) Die Grosse od. Extraordinaire Havarie.

Sie besteht in freiwillig u. absichtlich herbei geführten Schäden, ohne welche, allem Anschein nach, das Ganze, nämlich Schiff u. Ladung, verloren gegangen wäre.

Die Berechnung u. Vertheilung solcher Verluste u. Schäden heißt General-Dispache, welche sich von der Partikular-Dispache nur dann unterscheidet, wenn in ihr Schäden abzusondern sind, die als particulare Havarie angesehn werden müssen.

Beispiel.

Ein Schiff, von London nach Hull gehend, war in den Downs genöthigt, ein Tau zu kappen, später noch zur Rettung des Ganzen einen Theil der Güter über Bord zu werfen, wobei auch andre Güter beschädigt wurden. Nachdem es vom Sande losgekommen, war es in Ramsgate eingelaufen, um dort das Ende des Sturms abzuwarten.

I) Berechnung der Schäden.
Güter der Herrn A et Co über Bord geworfen £500
Beschädigte Güter des Herrn B 200
Fracht auf die über Bord geworfnen Güter 100.
Ein neues Tau = 300£. Ab 1/3 neu für alt (i.e. 300 ÷ 100) 200
Das Schiff vom Sand loszubringen 50.
Lootsen- u. Hafengelder in Ramsgate, u. Provision auf die vom Agenten bestrittnen Auslagen: 100
Sonstige Ausgaben daselbst: 25
Für Aufmachung der Dispache 4
Porto 1
£1180.
II) Berechnung des Kapitals.
Güter der Herrn A et Co £500
Werth der Waaren von B unbeschädigt 1000
Güter der Herrn C u. D. 500
Do. D u. E 2000
Do. E. u. F. 5000
Werth des Schiffs bei Ankunft in Hull 2000
Fracht nach Abzug der Volksheuer u. der kleinen Havarie 800
£11 800

Von 11 800£ daher 1180 aufzubringen, von 100 daher 10 od. 10%.

III. Vertheilung des Schadens.
A et Co zahlen £50. bekommen also £450.
Der Herr B zahlt 100 bekommt 100
Der Schiffseigner zahlt 280 bekommt 200
Die Herrrn C u. D 50 bekommen 0
D u. E. 200 dto 0
E u. F. 500 dto 0
£1180
    Erklärung dieser selbigen General-Dispache.
  • 1) Die Güter von A et Co waren über Bord geworfen; sie sind nach dem Werth taxirt, den sie am Bestimmungsort gehabt haben würden. Das letztre gilt von den nur z. Th. beschädigten Gütern des B. Zuweilen auch Facturapreis, nebst Spesen, doch ohne Prämie zu Grund gelegt.
  • 2) Die Fracht auf die verlornen Güter ausgestellt, nach Abzug der proportionirten kleinen Havarie, d.h. aller mit der Reise verbundnen Unkosten, im Verhältniß zum Verlust.
  • 3) Ueber Bord geworfnes od. verloren gegangnes Schiffsgeräth, Utensilien etc gehört eo ipso unter die Schäden. Da aber das Verlorne als mehr od. minder abgenutzt anzusehn ist, zieht man 1/3 für Unterschied zwischen neu u. alt ab.
  • 4) Die, deren Güter über Bord geworfen od. beschädigt wurden, müssen nach dem Werth der unbeschädigten Waare contribuiren. Sonst wären gerade sie die einzigen, die keinen Schaden erlitten. Der Schaden durch partikulare Havarie wird ihnen, sobald sie versichert sind, von Assecuradör vergütet.
  • 5) Was die Vertheilung des Schadens betrifft, so hatten:
    A et Co. Schaden von £500
    Sie müssen beitragen a 10% = 50
    Sie erhalten = 450£
    The  Zusatz von Marx.
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    wellknown
    Mr. B hatte Schaden von
    = £200
    Er trägt bei 10% von 1000£ = 100
     Zusatz von Marx.
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    The illustrious
    B erhält also
    = 100£.
    Die  Zusatz von Marx.
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    rogues of
    Schiffseigner haben zu fordern:
    für Fracht £100 Anmerkung von Marx.
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    ⦗für die über Bord geworfnen Güter⦘
    diverse Auslagen 180
    ein Tau 200
    £480
    Sie contribuiren 10%
    Von 2000£. Werth des Schiffs £200
    800£. an Fracht 80
     Zusatz von Marx.
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    Contribuiren also von
    £2800
    280
    Sie erhalten  Zusatz von Marx.
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    480 ÷ 280
    = £200


4)  Feller/Odermann, S. 477.
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Zusammengesetzte Dispache

Hat 3) Rubriken: 1) Die Unkosten u. dann diese unter Rubrik 2) (grosse Havarie) od. unter Rubrik 3) partikulare Havarie od. unter beiden vertheilt.

 Für die Aufstellung dieser Formel gibt es keine Entsprechung in der Quelle.
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Formel

1) Unkosten 2) Havarie: Grosse 3) Particulare Havarie
1. x 0
2. y 0
3 0 b
etc z et 0 et
etc


Aus:
John Leslie Foster: An Essay on the Principle of Commercial Exchanges, and More Particularly of the Exchange Between Great Britain and Ireland: with an Inquiry into the Practical Effects of the Bank Restrictions. London 1804.
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Icon dass Zitate symbolisiert

John Leslie Foster, (of Lincoln’s Inn): An Essay on the Principle of Commercial Exchanges. London. 1804.

Preface.

Difference between the Currencies of England and Ireland: At the time of the great recoinage of William III, it was determined that the English shilling would pass for 13d. in Ireland, also = 1s. + 1d. Irish. Any sum of English money hence = the same sum of Irish money + 1/12. 12 English l. = 13 Irish; 100 English £. = 108l. 6s. 8d. Irish. At whatever rate the exchange is stated in the following chapters, 81/2% must always be deducted, in order to exhibit the amount in which it is favourable or unfavourable; f.i. when the exchange is said to be 19, it is 102/3% against Ireland.

Ch. I) General Nature and Effects of the  Foster: Balance of Debt
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Balance of Trade
.

The balance of trade is generally understood to signify the excess of exports over imports. (3) Aber z.B. Ireland’s remittances for absentees, the interest of her debt paid in London, Great Britain’s remittances for her foreign expenditure, are all operations unconnected with commerce … which influence the wealth of the country, and the rates of their exchanges. (3)

Er nennt:

  •  Hervorhebung in der Quelle.
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    balance of trade
    , the difference between commercial exports and imports;
  •  Hervorhebung in der Quelle.
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    balance of debt
    , the difference of money to be paid, and money to be received. The balance of trade forms a part of the balance of debts. (4)

Exports  Hervorhebung in der Quelle.
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may
exceed imports
… they have actually exceeded them to a great amount, during the whole of the last century in favour of England; yet … the balance of  Hervorhebung in der Quelle.
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debt
… cannot be permanently favourable or unfavourable to any country on the whole of its transactions. (4)

1) The balance of debt may continue permanently favourable or unfavourable to any country, between it and any other country, though not between it and the whole world.

2) The balance of debt may be for or against any one country with the whole world, for a limited time: great foreign expenditure, bad harvests, sudden emigrations of the proprietors etc.

3) As the commerce of the country increases, it may demand an additional quantity of precious metals for its circulation, and therefore a part of the surplus brought in by the balance of debt will be retained for that purpose.

In every commercial country there must be a circulating medium proportionate to its demand. (5)

 Marx exzerpierte Henry Thorntons „An Enquiry into the Nature and Effects of the Paper Credit of Great Britain“ (London 1802) 1851 in Londoner Heft VI (MEGA² IV/7. S. 506–527). Das aus Foster notierte Zitat exzerpierte Marx damals nicht.
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(Thornton sagt in seinem Essay on Paper Credit, Note I, p. 178: „The quantity of money necessary for performing a certain number of exchanges in a given time, may be considered as nearly in the inverse ratio of its velocity of circulation.“)

The greater we suppose the entire amount of the circulating medium in any country, while the  Foster: velocity of circulation and the extent of its commerce
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velocity of its commerce
continue the same, of the less value any given portion of it must obviously become. (6  Kommentar von Marx.
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Hier der Humesche etc Unsinn
) (6) So wenn der Commerce eines Landes 10 Mill. £ fordert, und es wird 1 Mill. Gold zugefügt, so the 11,000,000 represent exactly the same value as the 10,000,000 did before; each million and each pound must have lost 1/10 of its value, that is, represent 1/10 less than it did before such increase took place. (7) Besteht aber das circulating medium aus den precious metals, so: »the precious metals, like every other commodity, seek a market where they are dear, and retire from one where they are cheap. The trade of the bullion-merchant for ever prevents their value becoming permanently less or greater in any one country than in the rest. (7) (Their intrinsic value is least in those countries which have the most direct communication with the mines; in all, it compounded of their value at the mines, and of the expense of their carriage.« (7 Note)[)] The only mode in which the (überschüssige) bullion can be exported, is in exchange for commodities. The exportation of the redundant bullion, and the importation of the commodities for which it is ultimately exchanged, are carried on by different hands and distinct capitals: the latter is however the necessary consequence of the former, as it is impossible  Zusatz von Marx.
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(!)
for any country to part with bullion, or any other commodities, without receiving value of some kind in return. The operations of the bullion merchant therefore augment the quantity of imports in the year following, and thus restore that equality of the imports to the exports, which the tendency of the precious metals to preserve every where an equality of value must necessarily occasion, unless some other mode of their application is provided. (8)

Von 1700–1800 die respective balances of trade in favour of England zusammen über 348 Mill. £. St.; their real value much greater. ([8,] 9)

Die  Hervorhebung in der Quelle.
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Foreign Expenditure
of Great Britain … accounts for the application of the bullion brought in by the balance of trade, and at the same time the cause which gave rise to that balance. (9) Had it not been for the foreign expenditure, the balance of trade could not have been in her favour during the century, to a greater amount than the demand of the country for plate and coin. (9) However great might have been the excess of exports during any limited time, proportionate must have been the subsequent increase of imports, which the trade of the bullion merchant would necessarily have occasioned. (10)

The trade of the bullion merchant for ever prevents the balance of debt being permanently  Hervorhebung in der Quelle.
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in favor of a country
, by continually exporting in exchange for commodities the surplus quantity of the precious metals which a temporary balance of debt had introduced. (10)

Ferner: When an unfavourable balance of debt has been paid in the precious metals, the demand for the precious metals which will be universally felt, in consequence of the exportation of a part of what was necessary to circulation, immediately enhances the value of that portion which has been left; but the dearness of the precious metals, and the cheapness of the commodities are exactly the same: the want of the precious metals, which will be generally felt, must give birth to an increase of produce and manufactures, by which alone they can be obtained; and the cheapness of these commodities, which necessarily ensues on the demand for the precious metals, attracts the foreign market. (11) »The productions of that country, by their cheapness, compared to the precious metals, will be forced out to foreign countries; as, on the other hand, the dearness of the precious metals will invite them to flow into that country, in exchange for its commodities: – exports therefore increase, until the quantity of the precious metals required for the commerce of the country is restored. The trade of the bullion merchant in this instance, as in the former, regulates the amount of the precious metals within the country. When the balance of debt is in favour of any country, his operations increase its imports; when it is unfavourable, they augment its exports.« ([11,] 12)

The willingness of foreign nations to buy, is increased just as much as the necessity of those at home to  Foster: sell
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buy
. The first find their gold cheap, and the commodities to be bought with it dear; the second find specie dear, and their commodities cheap. (12, 13)|

38

Aber daher folgt nicht  Hervorhebung in der Quelle.
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universally
, daß „the greater is the scarcity of circulating medium, the more effectual is the stimulus applied to industry, to produce those commodities, by which alone that circulating medium can be obtained“. (13) Denn Herr Thornton hat gezeigt, bei Gelegenheit der Contraktion der Bank o. E.  Zusatz von Marx.
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(worauf 1797 die Suspension)
that, where the demand arose from  Hervorhebung in der Quelle.
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sudden alarm
, which, by impeding the velocity of circulation, rendered a greater amount of circulating medium temporarily necessary, to augment that alarm tenfold, and to bring circulation altogether to a stand, was obviously an aggravation, instead of a remedy for the evil (14).

[»]If the exports to all the world could be added to the amount of specie exported, they would be found equal to the amount of imports, and of foreign expenditure.« (16) Während der Kriege »der excess of her (Great Britain’s) exports above her imports was precisely that part of her produce for which she received no value in return[«]. (17) It was no loss to the merchants, but it was to the nation; for it was the nation that ultimately paid the merchants … not foreign nations. (17)

The operation appears to have been practically as follows: – a portion of British Capital was borrowed by the gvt. to defray the expenses of the nation, and taxes imposed for the payment of the interest; that part of the money lent, which was destined for foreign expenditure, was necessarily sent out either in specie or in bills of exchange, but, in each case,  Hervorhebung in der Quelle.
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necessarily forced
the exportation of British produce to that amount
, to pay for these bills of exchange; for the specie which was sent out, was to be recovered by the export of manufactures, and the bills of exchange for the same reason could be answered only by exportation to their amount. The bills drawn on government by their agents abroad, and discounted in countries which were the theatre of expense, represented the expenditure in the first instance; but these bills furnished the foreign discounters at once with means, and with the temptation*), to become the purchasers of British manufactures, and laid Gt. Britain under the absolute necessity of increasing her exports to the amount of those bills. (* With the temptation, as they were necessarily discounted at an unfavourable exchange. In this instance, the unfavourable exchange was the cause of the balance of trade, and not the effect of it. 18 Note) The  Hervorhebung in der Quelle.
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foreign expenditure may therefore be considered as having been paid for in exports, in the first instance
. (18)  Kommentar von Marx.
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(Seine Meinung ist, daß specie exported must be bought back to fill the void caused in the circulating medium by the specie export. Dieß ist die echte Currency Scheisse!)

It is obvious that  Hervorhebung in der Quelle.
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the capital of the British exporters was replaced not by the capitals of foreign consumers, but by the capital of the British nation;
and the only return the nation received, was the unproductive labour of her soldiers and sailors, and the still more unproductive labour of the princes whom she subsidised. … considered in a financial or commercial light, it operated no otherwise on the wealth of Gr. Britain, than if, at the expense of the nation, it had been purchased by the gvt., and thrown into the sea. (19)

For the 8 years of peace, ending 1793, the amount of the balance of trade in favour of Great Britain was in all 13,685,746l. official value. For the 8 years of war which succeeded, it was 46,905,169l. official value; or, if estimated 70% higher, to give its real value, 79,738,787l. (See: Mr. Irving’s Evidence before the Secret Committee of the Lords, appointed to investigate the Affairs of the Bank, 1797 ) Thus we find a prodigious increase of foreign expenditure, accompanied by a prodigious increase of balance of trade. In no other mode Kommentar von Marx.
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jezt kommt der Blödsinn!
could the Quantity of specie requisite to Grt. Britain be kept in circulation than by exporting her produce to the amount of her foreign expenditure. (15, 16)

The amount of the foreign expenditure … during the first 4 years of the war … £33,510,779£ £33,510,779. (See Report of the Secret Committee of the House of Lords, 1797, p. 253 ). The exports were principally increased to those countries which were the theatre of our expenses. The exports to Germany were more than quadrupled. (Sieh eben citirten Report of the Secret Committee etc, 1797, p. 254). During Peace they were not above 1,900,000l. p. an.; but 1795 and 1796 they were above 8 Mill. £ St. each year. (16)

Lord King has accounted in another manner for the balance of trade being permanently in favour of England, in that commerce of which the tables of Exports and Imports take notice. According to King, the possession of the Indian commerce, which is carried on by the exchange of European silver for Indian commodities, „involves the necessity of maintaining a favourable balance with the continent of Europe“; by which alone that silver can be obtained. (19) Aber, sagt Foster: The official balance of trade in favour of Gt. Britain with all countries, except the East Indies, during the 18. century, amounted to 348 millions; the real value was possibly above 500 millions.  Kommentar von Marx.
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⦗Der Esel glaubt daß diese 500 Mill. in precious metals importirt werden!⦘
Yet certainly Gt. Britain did not export 500 millions worth of silver to India during that period. (21)

 Kommentar von Marx.
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Wie sich alle facts verdrehn, im Kopf der currency principle Besessnen, zeigt Foster’s Erklärung über den Commerce der East India Co. mit East India. Wenn seine Theorie richtig, so müßte das fortwährende Häufen von Silber in Indien dort das Geld (Silber) depreciirt und den Preis der indischen Waaren so furchtbar erhöht haben, so daß der Export indischer Waaren durch die Depreciation der Currency checked and Import of foreign commodities excited. Foster’s Bullion merchant in India must at once have „forced“ by the export of Silver to Europe the Import of European Commodities into India. Statt dessen:

»The motives for foreign nations to carry on such a commerce ⦗ Zusatz von Marx. Marx exzerpiert hier erneut einen Satz, den er schon oben auf S. 37 des vorliegenden Hefts notiert hat. Da er den Satz auf S. 37 mit einem kleinen Fehler (buy statt sell) abschreibt, ist der vorliegende Satz wahrscheinlich erneut aus dem Buch, und nicht aus dem früheren Exzerpt abgeschrieben.
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nämlich grade vorher geht der Satz:
The willingness of foreign nations to buy, is increased just as much as the necessity of those at home to sell. The first find their gold cheap, and the commodities to be bought with it dear; the second find specie dear, and their commodities cheap. p. 12, 13⦘, will be similar to that which induce our East India Co. constantly to export specie to India, in exchange for its commodities, and not  Hervorhebung in der Quelle.
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vice versa
, because that specie has a greater relative value to commodities in India, than in Europe.« (13)

 Kommentar von Marx.
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Also obgleich beständig (constantly) silver poured into India from Europe for 100 years, the whole 18. century, trotz des beständigen Wachsens der Quantität von Silber in India, bleibt der relative Werth of silver verglichen mit Waaren – d.h. dem Preis der Waaren in Indien, [–] wohlfeiler als niedriger in Europa. Und dieß führt Foster dafür als |39 Beweis, daß mit der increase of the quantity of the precious metals their value must sink and that of commodities rise!

 Kommentar von Marx.
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Indien macht d. currency pri war von vornherein der Stein des Anstosses für die currency principle men. Aber während Foster einfach vergißt, daß er grade mit Indien das Gegentheil von dem zeigt, was er zeigen will, erklärt sich Vanderlind die Sache daraus, daß die Inder das Silber vergraben, und es daher nicht als currency wirkt. Er giebt also zu – was ebenfalls sein Princip aufhebt – daß Geld noch andre Functionen hat als die of currency.

Ireland: The foreign expenditure of Ireland besteht aus 2 articles, the remittances to absentees (2 Mill. £. St. p. an. stated in the Evidence, p. 2, before quoted, but probably far less) and the interest of her debt payable in London (1,275,000£. p.a., to which about 250,000l. will be added by the expenses of this year,  Zusatz von Marx.
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viz. 1804
) (p. 22)

Supposing no loans to be raised in England, the first and immediate effect which their (the absentee’s) residence abroad produces is to force an excess of Irish exports above imports, to the same value as the remittances which are to be made to them. (23)

Suppose the case of a single absentee proprietor, who has an estate in Ireland of the value of 20,000£. p.a. His rents must be remitted to him either in gold, or in bills of exchange. If they are remitted in gold, an increase of Irish produce must be sent out to recover specie to an equal amount, as indespendable to the circulation of Ireland  Kommentar von Marx.
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(Hier guckt der Eselsfuß wieder heraus.)
; and therefore may be considered as having been sent out, in the first instance, in discharge of that remittance. (23, 24)

But the fact is, that the remittances to the absentees seldom or never are made in specie. This was fully admitted in the evidence taken by the Select Committee. Even in the North of Ireland, were where the rents are paid in gold, the gold does not leave the country. The remittances are made in bills at a course of exchange not sufficiently high to tempt the gold out of the country  Kommentar von Marx.
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(also wirkt der Herr Bulliontrader unter Botmässigkeit des Wechselkurs. Strömt Gold in ein Land ein, so der Wechselkurs für es, und, all circumstances remaining the same, der bullion trader can send out no gold)
. But when the remittances are made in bills of exchange … the bill of exchange is either drawn in Ireland upon London, and bought by the agent in Ireland to be remitted to the proprietor. Dann it has necessarily been drawn in consequence of a demand which the Irish exporting merchant has upon England. If, on the other hand, the bill be drawn by the absentee in London, on his agent or banker in Dublin, it cannot be sold on the Exchange in London, unless to some merchant who has imported, or is going to import, commodities from Ireland. Or if, for want of a purchaser in London, the bill is remitted to Ireland in the first instance for payment, and specie is in consequence exported, still that must occasion an exportation of produce to recover specie to an equal amount. (24, 25)

Had they (the absentees) continued in Ireland, they would have given birth to a quantity of produce equal in value to their rents, and  Hervorhebung in der Quelle.
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consumed it in Ireland;
but living in England, they still give birth to an equal amount of Irish produce, but consume it  Foster: in England
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in Ireland
 … The quantities produced and consumed in both cases the same in value … but different in the nature of the items of which they are composed. The Irish produce … consumed in Ireland … would have been such as his (the Proprietor’s) taste and pleasure should have dictated; but on his emigration they become such as the foreign market shall demand. The consumers also are different; for it is not to be supposed that the absentee spends his income in the purchase of Irish commodities; on the contrary, he spends his Irish rents in the encouragement of English industry; but then he is the cause that others become the consumers of Irish produce of another description, and to an equal amount. The Irish producers are also different. Had the proprietor remained at home, he would have called forth industry, probably on his own estate, and in its immediate neighbourhood; but when settled in England, the proprietor of an estate in Munster, may perhaps, to a much greater degree, encourage the industry of Ulster. lt is he, indeed, that gives birth to the quantity of produce; but the quality must be decided by the demand of the foreign market. (25, 26)

Of the few who have been aware that the effect of the absentees was to force an increase of exports to the amount of their remittances, some have fallen into an extraordinary error, and concluded, that the absentees  Hervorhebung und Ausrufezeichen in der Quelle.
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were therefore so far beneficial!
But the supporters of so strange a paradox might have observed a distinction between the exports that are exchanged for imports, and those which are to discharge the foreign expenditure of the country – a  Hervorhebung in der Quelle.
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distinction no less important than that the former are paid for, but the latter not
. The exporting merchants, indeed, are paid alike for all that they export; but it is Ireland, and not another nation, that pays for that portion which is sent in discharge of her foreign expenditure. The capital of the Irish merchant, who exports the produce which is to answer for the remittances to absentees, has his capital replaced, not by British capital, but by the rents of the absentees. It is Ireland paid by Ireland to work for England. It is the part of England to enjoy, and of Ireland to labour. The only value that Ireland receives in return, is the permission to keep at home her circulating medium.  Kommentar von Marx.
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(Eselsfuß!)
… If a tradesman found that of what he sold 2/3 were regularly paid for, but the remaining third never, he would certainly consider  Hervorhebung in der Quelle.
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his balance of trade
as the only part of it that did not enrich him. The case of the nation is the same as that of the individual. (26, 27)

 Bemerkung von Marx.
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Notabene: Hier zeigt sich wieder die bonne foi des Herrn McCullochs! Er kopirt von Foster den incitement of industry durch die absentees, aber vergißt Foster’s ausdrückliche Bemerkungen über die Schädlichkeit dieses excitement für Irland zu kopiren! Lumpenhund!

In den Irish pamphlets und speeches des 18. Jh. immer die Angst, daß Irland in Folge seiner remittances  Foster: that their gold was about to leave them
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des Baaren entblößt werden würde
. Prophezeiung nie erfüllt „leave poor Ireland without money“. »A prediction annually made, never fulfilled, yet still repeated.[«] (28) Selbst Swift schrieb in diesem Sinn. (l.c.) In einem Pamphlet (anonymous) von 1729 heißt es: (Es ist a treatise „on the state of Ireland“): „It appears plainly from this list of absentees, and the estimate of the quantity of species they may be supposed to draw out of the kingdom, that no other country labours under so wastful a drain of its treasure as Ireland does at present by an annual remittance of above 600,000l. to our gentlemen abroad. lt is believed by many who understand our money affairs, that there is less species now in the kingdom than there was at any one time since the Revolution, if not since the Restoration. The most sanguine do not reckon that we have £400,000 now remaining; if so, ’tis impossible to subsist much longer under such a train drain … and a constant course of exchange against us, … it evidently follows, that all our remaining species will in a little time be carried off. … It is to be feared this misfortune will fall upon us much sooner than could be thought of, since we are credibly informed that Miss Edwards’s estate in this kingdom, said to be worth 150,000l. is immediately to be sold, and the purchase money sent away; that a noble lord of the greatest fortune here is to have 80,000l. remitted, and that several others are selling or mortgaging their lands for large sums.  Hervorhebungen in der Quelle.
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If all these designs should take place, they will be sufficient to carry off all the circulating cash of |40 kingdom in a very short time
.“ (29, 30)

After the revolution of near 80 years, we may now observe, that notwithstanding Ireland possessed only 400,000l. in specie, and had an annual subtraction of 600,000l. according to the author from that sum; notwithstanding the constant course of exchange complained of; and notwithstanding the sale of Miss Edwards’s estate; Ireland never was exhausted of its specie until the measure of the restriction rendered it superfluous; on the contrary, though the absentees have greatly increased since 1729, and though estates, greatly superior to Miss Edwards’s, have since been disposed of, Ireland has increased her stock of specie from 400,000£., in 1729, to 5 millons, at which it was estimated in 1797. (31) (Evidence Committee p. 97 und 129)

Ireland, compelled to export the value of above 3,000,000l. … the effect of such a balance of debt not being to cause an exportation of specie, but an exportation of produce without return, was zwingt Ireland to labour severely, and to little purpose, to save a great portion of her annual produce, not for the purpose of accumulating a capital for herself, but of sending it to increase both the revenue and the capital of another country. (31, 32)

 Zusammenfassung von Marx. Foster: It certainly is possible that an artificial system may counteract the operation of the balance [...]
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Dieser Prozeß kann aber durch falsche Maßregeln gestört werden
. Dazu rechnet er »the expedient of raising the loans in England for the service of Ireland« (p. 32)

1) It enables Ireland to discharge the balance of debt in another manner than by the exportation of her own produce and manufactures. (p. 33)

 Kommentar von Marx.
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Das was nun folgt ist eine der schönsten Exemplificationen der currency principle delusions of International Commerce, die man sich denken kann:

»By the unnatural supply of circulating medium which it occasions in Ireland, it entirely counteracts that demand for circulating medium which the balance of debt would otherwise occasion, and the scarcity of which wouldgive existence to such an increase of produce. Preventing the scarcity of circulating medium, it necessarily prevents the existence of all that increased produce which the scarcity of circulating medium would otherwise have occasioned.  Kommentar von Marx.
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(Warum, in dieser Lausetheorie, sollte die scarcity of the circulating medium, statt an increase, not rather cause a decrease of production? The produce being decreased to a certain point, the relative scarcity of the circulating medium would be converted into sufficiency or even abundance.)
At the moment when it is most for the interest of Ireland that the circulating medium should be as dear as possible, it renders it cheap.« (33) [»]As far as the balance of debt goes, the loan discharges it, and immediately returns to England in payment of that amount; which balance, had it not been for the remittance of the loan to Ireland, would have been paid for in produce, which  Hervorhebung in der Quelle.
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would have
existed.« (33)  Kommentar von Marx, zum Großteil wieder von ihm gestrichen.
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⦗dear, dear! Gesetzt erstens, die Irländer haben die Sauenglische Regierung in Irland aus eigner Tasche zu zahlen (ohne loan dafür in London) (der loan auch in London ist natürlich auf die Steuern in Irland berechnet, und ist nur advance, sort of Exchequer Bill upon Irish Taxes, wofür Irland die Zinsen zu zahlen hat) u. ausserdem Geld nach England zu remittiren für die absentees.

But … the loan remitted to England may perhaps exceed the amount of the balance of debt due by Ireland.  Kommentar von Marx.
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(Und warum soll Irland den Engländern mehr zahlen als es ihnen schuldet?)
 … No country can retain a greater quantity of specie than it can employ as the representative of its commerce  Zusatz von Marx.
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(er meint als currency)
, at the same value as specie is employed by the adjoining nations. Now in whatever manner the loan is remitted to Ireland, the medium in which it is remitted must be a representative of value also in England; and not finding in Ireland any value to represent  Zusatz von Marx.
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(!)
, it can no more continue in Ireland, than if it were so much specie: it therefore instantly leaves Ireland and returns to England; but after having discharged the demand of England against Ireland, it can return to England only in exchange for commodities. (34)  Kommentar von Marx. Alternative Entzifferung: müßte.
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(Selbst innerhalb der bornirten Vorstellungen des Kerls mu(?)ßte er für seine Zeit something wissen von placing capital at interest in foreign countries).
 (34)

 Hervorhebung in der Quelle.
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[»]The English loan therefore diminishes the exports of Ireland by the amount of the balance of debt, and increases the imports of Ireland by the excess of loan above the balance of debt.«
(34)  Kommentar von Marx.
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⦗Die Angst des Kerls ist sehr überflüssig. So weit the English loan to Ireland = balance of debt due for remittances to Irish absentees in England, so wird nichts on this account von Irland nach England an Produce, nor of money from England to Ireland geschickt. In diesem Fall hielte also Irland sein Surplusproduce, statt es in Zahlung von Rent umsonst nach England zu schicken. Die Creation dieses surplusproduce ist erzwungen durch die Existenz der Rente, due to the landlords. Sie ist nicht erzwungen, kein Geschöpf des absenteeism dieser landlords. Das produce will exist, ganz unabhängig von der balance of indebtedness zwischen England und Irland. Der farmer muß nach wie vor a surplus produce = rent produciren. Entweder ist es nun möglich dieß surplusproduce im Inland zu verkaufen. Tant mieux. Oder es wird nach England geschickt, aber jezt nicht umsonst, sondern gegen Equivalent. Irish linnen etc, welches statt Korn etc nach England gehn mag, findet Absatz in England nicht weil es die Form ist, worin die Rente, national betrachtet, bezahlt, sondern weil es in England demanded wird. Andrerseits, wenn der English loan to Ireland > balance of debt due for remittances to Irish absentees in England, so braucht nach dem Princip des Kerls selbst nicht nach England zurückzukehrn(?). Da nämlich Theil des surplusproduce wenigstens in Irland bleibt unter den vorausgesetzten Umständen, so ist more value to represent und daher more Geld als currency absorbirbar, nach dem Princip des Kerls selbst.⦘ ⦗Im angegebnen Fall zahlt England die Rente aus. Andrerseits wird Irland Schuldner für die Zinsen des loan.⦘

[»]The operation is practically this: When the loan is to be remitted, the Treasury in Dublin draws bills on their agent in London, and sell them to persons wanting to remit in Dublin: but the purchaser of their bills in Dublin has but two possible modes of applying them, either in liquidation of a demand against him in England, or, as is probably more frequently the case, in purchase of commodities in England to be sold at a profit in Ireland. If he applies the note for the first purpose, it obviously discharges the same office which exports to the amount must otherwise have performed; but if applied for the second … it is so positive an increase of imports etc. In the first case the Treasury draught allows the holder to spare the circulating medium of Ireland  Kommentar von Marx.
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(Rindvieh!)
, and thereby prevents the exports that must either have gone in its place, or to recover it, if actually sent. In the second instance, the Treasury draught allows the holder to have a demand upon London, which the quantity of the circulating medium in Ireland could not otherwise have permitted.« (34, 35)

 Kommentar von Marx.
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⦗If the English loan to Ireland = the Irish Debt to England, Ireland and England are placed upon the foot of countries between which there exists a par of exchange. Voilà tout. The surplusproduce = rent due to the Irish absentees will be eaten up by the English officials and debtholders in Ireland etc. Or the English loan to Ireland It is then the same thing as if the Irish absentees consumed it themselves in Ireland. Or if the English loan to Ireland > than Irish debt to England, let this overplus of loan over debt be = x£. Those x£ are a simple loan by England to Ireland, not in discharge of any former debt incurred by Ireland to England, but a loan pur et simple. That loan may be transmitted to Ireland in bullion or in commodities, or in both. But for our purpose it suffices to suppose the two extreme cases, bullion only or commodities only. If the latter, the commodities may be either of a description which makes them enter into dangerous overwhelming competition with certain branches of Irish industry. So far production may be checked by their import, viz. this form of the English loan. Or the import may take the shape of commodities to be productively consumed in Ireland. Then this form of the English loan will develop Irish production. Both cases are true for all foreign loans (we do not consider here the question of interest, and of loans for unproductive expenditure. Even in the latter case better for Ireland if England pays the capital of her own government expenditure in Ireland and Ireland the interest only than if Ireland had to invest her capital in that unproductive expenditure.) They have nothing at all to do with the state of the circulating medium, its expansion or contraction. On the other hand, if England discharges her loan in the shape of bullion, this is nothing less or more than the general case; not anything particular to Ireland, of a nation borrowing from another capital in the shape of bullion. If |41 it be said, that, the circulating medium being full, the occasion of that bullion must depreciate it to the same amount, this is then true for every nation that contracts a foreign loan, to be remitted in bullion. And this ought to be the doctrine of the currency school. But, then, they ought to go farther, and assert that no new demand springing up – no new effective demand = monied demand, [–] can increase production, hence capital, but can only depreciate the existing currency. And this ought to be the doctrine of the consistent currency men. But Foster’s nonsense consists prima facie in this that he treats this not from this general point of view, but as something peculiar to the relations of England and Ireland.⦘

Thus instead of increasing the capital of Ireland … the loan increases nothing but her expenditure. By swelling her list of imports, it … compels her to consume foreign articles, which she could not otherwise have purchased; at the same time by diminishing her list of exports, it prevents the existence of those articles, the productions of her industry, which, were it not for the loan, the balance of debt would have occasioned. (35, 36) Hence … those  Hervorhebung in der Quelle.
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daily lists
of imports and exports of the port of Dublin, whose formidable balance of imports excites at once the astonishment and despair of Irish merchants. (37)  Kommentar von Marx.
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(Der Esel vergißt, daß durch die Union die Engländer sich den irischen Markt geöffnet hatten und ihn unter allen Umständen, loan oder nicht, überschwemmt haben werden.)

[»]Even on the supposition that these loans are so much addition to the capital of Ireland, still the amount of money, in which they are sent over, could not continue in the country, since the quantity of circulating medium, which any capital demands, is probably not 1/100 part of that capital. The capital of Grt. Britain has been estimated at 4000 Millions: the circulating medium of Gt. Britain is probably not 1/100 of that sum; therefore, if a loan of 2 mill. is remitted to Ireland, supposing that circulating medium bears the same ratio to capital in Ireland as in England, they who imagine it possible for the money to continue in Ireland, must contend that it has operated an increase, not of 2 mill., but of 200 mill. of capital.« (36 Note)

 Kommentar von Marx.
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Der Kerl sagt in einer andern Note, die seinen ganzen Dreck über den Haufen wirft:

»As there is reason to presume that the balance of trade, notwithstanding the loan, was last year in favour of Ireland, it may appear inconsistent to talk of the excess of imports; but it is the commerce of Dublin that is under consideration. The  Foster: excess of exports
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exports
at Cork and Belfast
may more than counterbalance; and it appears a confirmation of this theory  Zusatz von Marx.
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(!)
, when we observe that the same part of Ireland which receives the loan is the place where the imports so much predominate.[«] (38 Note)

Sir John Sinclair , in his History of the Revenue of Great Britain, has collected 21 passages from respectable writers, all men of authority in their day, tending to prove that England was actually undone in 1680, and has been in a progressive state of deterioration ever since. (40, Note).

On year ending 5. Jan. 1803 current value of imports into Ireland: £7,654,113, of Exports £8,571,412, leaving a balance of 917,299£ in favour of Ireland. (41)

On year ending 5 Jan. 1803 Exports + loans etc = 10,031,002l.; Imports + Remittances for absentees = 9,654,113; leaving 376,889 in favour of Ireland. (43)

The interest paid by Ireland for that debt payable in London … is retained in London out of the loan made for Ireland. (43 Note)

 Zusatz von Marx.
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Der Esel glaubt, daß es für seine Theorie spreche:
1) daß previous to the practice of Ireland borrowing from England, her exports exceeded her imports, nearly to the amount of her remittances to absentees; 2) that when the practice of borrowing commenced, the excess of her exports were reduced; 3) that as the loans increased, the reduction of that excess of exports … still greater; or perhaps, that it was entirely destroyed, and a balance of imports substituted in its place. (44, 45)  Kommentar von Marx.
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All this has nothing to do with his „theory“, but proves only that an excess of exports, merely paid as a tribute without any immediate equivalent or prospective return, will disappear in the same degree that this tribute disappears, whether from one cause or the other.

 Kommentar von Marx.
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One of it its ways of disappearing is of course a continuous loan, by the nation which receives the tribute, to that which pays it. (the interest, however, being always paid for the tribute, remitted or cancelled by the loan)

 Kommentar von Marx.
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Also alle facts des Kerls haben nichts mit seiner Theorie zu thun.

On average of 5 years, ending March 25, 1794,  Hervorhebung in der Quelle.
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before the practice of raising the loans in England had commenced
, the exports exceeded the imports 1,195,810l. 5s. 9d. p. annum, official value. (45) On an average of the 5 succeeding years, ending March 25, 1799,  Hervorhebung in der Quelle.
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after the practice of making the loans in England had commenced
, the excess of exports over imports no longer 1,195,810l., but only 466,466l. 12.s. 12s. (45) On an average of the 5 succeeding years, ending Jan. 5, 1804,  Hervorhebung in der Quelle.
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when the loan had become much greater
, the excess of exports over imports was not only annihilated, but the imports came to exceed the exports by 1,071,428l. p.a. Dieses leztre statement aber nur according to official value; for, if stated according to the real, there is reason to believe, that the balance of trade would, even during the latter 5 years, appear in favour of Ireland, … aber der official value must suffice for the comparison of one year with another. (45, 46)

The Bank Restriction, ferner, has allowed, if not compelled, a considerable proportion of the specie of the country to be applied to the liquidation of the demands against her. (47)

The foreign expenditure of Gt. Britain forced a balance of trade in her favour, to the amount of that foreign expenditure,  Hervorhebung in der Quelle.
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minus
the quantity of specie which was exported, and which the country was able to dispense with. The greater the quantity of specie that could be dispensed with, the less therefore was the balance of trade in favour of Gt. Britain; that is, the less the productions of British industry. The Bank restriction, by enabling the nation to dispense with a very great proportion of the specie, diminished therefore the balance of trade to that amount. ([47, ]48)

Every system of banking displaces a certain proportion of the precious metals as  Hervorhebung in der Quelle.
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unnecessary;
and the Bank restriction tends to displace them entirely. (51)

Hume dachte Banknotes addition to the circulating medium of the country; and on this is founded his attack on the banking system. A. Smith zeigte daß banknotes sind not addition, but »substitution« für the precious metals.  Zusatz von Marx.
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Darauf bemerkt Foster klugscheissend:
Even supposing the banking system acts only by substituting, and not by adding, still it is attended with a loss to a certain degree; f.i., if … the banking system in England has displaced 20 Mill. of gold, still these 20 mill. must be applied, in some manner, in other countries; but as, wherever it is applied, it must depreciate in value, and as the value of the precious metals becomes finally equal in neighbouring countries, the gold that has remained in England will also be depreciated: yet Gt. Britain is a gainer by the operation; for the loss has been divided with all the world, but the gain has been exclusively to her. But if … all countries should adopt the banking system in proportion to their commerce, they none of them would have substituted the cheap in place of the expensive medium, but have made a mere addition to their circulating media, and depreciated them nearly in the same proportion. (51 Note)|

42

The amount of specie exported from Ireland since the restriction has been  Thomas Thorpe Frank berichtete über den Goldexport 1804: „3,000,000 guineas have been sent out of Ireland.“ (Siehe Report from the Committee 1804. In: House of Lords. The Sessional Papers 1801–1833. Vol. 10. 1803–1804). S. 128–132.)
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estimated by Mr. Franks so low as 3 Millions
. (53 52)

Plain linen, staple manufacture of Ireland. In the years ending 25 March

1791 Exported 39,718,706 yds
1796 46,705,313
1797 year of the restriction 36,559,746
1804 37,432,365.

Doch »that diminution may be attributed to other causes«. (p. 54 Note)

That mischievous operation would have … caused to be exported a much greater quantity of specie, had it not been counteracted in the North of Ireland by the steady resolution of the linenmanufactures and merchants to refuse Banknotes, and make all their payments in gold, followed by the practice of several absentee landlords, who required payment of their rents in specie. A considerable quantity of specie has thus been retained in the North of Ireland as its medium of circulation, which, had it not been for this custom, would infallibly have been exported by the Bank restriction. (55)

A nation which confined itself to domestic commerce, might adopt for its circulating medium any substance and form, which it found most convenient; but if it is to support commercial relations with the rest of the world, it must have recourse for a certain extent to the precious metals, as affording the only circulating medium common to them all. (56 6)

Ch. II. Operation of the Balance of Debt upon Exchanges.

Balance of debt … against a country … often takes place for a limited time, and to a great amount. (58) In such circumstances, the money to be drawn from it exceeds the money to be transmitted to it; the bills drawn on the debtor country therefore exceed the bills drawn on the creditor country. The merchants on ’Change in the debtor country, wanting to remit, are more numerous than those who want to draw; while those on ’Change in the creditor country, who want to draw, are more numerous than those who want to remit. In each case the supply of bills is inversely as the demand … the bills drawn on the debtor country, being more than are demanded, must be sold cheap, and the bills drawn on the creditor country, being fewer than are demanded, must be sold dear. (58)

Z.B. wenn Irland mehr in England zu zahlen als von England zu fordern hat, dann: On ’Change in Dublin there are fewer bills on London than are required, the holders therefore demand for them a greater sum of Irish money than they sell for when at par; and the buyers are obliged to give it, in order to procure them: in this instance, the exchange is said to be unfavourable to Ireland, because any given sum of Irish money will exchange for a less sum of English money than it is really worth. (59, 60)

100£ British should contain as much silver as 108l. 6s. 8d. Irish; 81/3 is therefore said to be the par with Ireland. (59 [Note]) On the other hand, in London, the persons who want to draw from Dublin, are more numerous than those who want to remit: there are more bills on Dublin to be sold, than are demanded; and the sellers therefore must give them for less than they would demand, if the buyers and sellers were equally numerous: here again the exchange is unfavourable to Ireland for the same reason. … If there were no mode of making the remittances, except in bills of exchange, the price of these bills must proportion itself exactly to the supply, and … if Dublin had to remit 2 × as much as it was to receive, the exchange must be 50% against Dublin. (60) Unter dieser Voraussetzung »it would follow as a necessary consequence, that  Hervorhebung in der Quelle.
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there must be a constant proportion between the balance of debt and the rates of exchange
… but, in fact, no such connexion. (60, 61) When the balance of debt has raised the exchange to a certain limit, it ceases to operate on the exchange … This limit … is the  Hervorhebung in der Quelle.
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expense of transmitting the precious metals from the debtor to the creditor country
(cost of carriage, price of insurance, and in some cases, a compensation for the risk incurred in violating the laws of the country, which prohibit its exportation; ausserdem, in most foreign exchanges, reasonable profits für the bullion merchants. (61)

Seit dem establishment der mail coaches, price of carriage und insurance zwischen Dublin und London von 1 to 11/2%. Nach dem Evidence (des Committee, früher citirt) (p. 3):

The Expense of transmitting money from England to Ireland:
Carriage and insurance to Holyhead, per cent 7s. 6d.
Freight to Dublin 2
9. 6.
with a commission of 5s. p. cent on Bank and Gvt. Accounts, but of 10 on smaller ones. If insured in the packet, it is an extra expense of 5 or 7sh. more. (62 note)

So lange daher Goldcirculation Niemand would give much more than 109 or 110£ Irish for a bill on London for 100£ British. ([62,] 63) For 4 years previous to the restriction, 109l. 5s. Irish was the greatest price paid in Dublin for 100l. British ⦗many persons zahlten lieber dieße few shillings more rather than be at the trouble of demanding gold at the Bank, and packing it for its journey.⦘ Seit 1728 (mit Ausnahme von 1753 worüber später) exchanges zwischen Dublin und London never rose beyond the expense of sending gold from one country to the other. (63)

The same limit which the power of procuring gold imposed upon the rates of exchange in Dublin, equally confined the exchange in London. 100£ English for an Irish Bill of 109l., with one % additional for the interest of his money, because, by sending that bill to his correspondent in Dublin, and having the amount remitted to him in gold, he might receive a sum in London equivalent to 100£ British. ([63,] 64) The exchange of London in Dublin, previous to the restriction, was generally 1% higher than Dublin on London; but 1% of this was interest, and not exchange. (64, 65 Note)

If the expense of transmitting gold from Dublin to London was increased, whenever a balance of debt was due by Dublin, the exchange might rise to the amount of that expense. (65)

In the time of Sir W. Pettythe exchange was 15% (this was all a real exchange against Ireland; for there was then no difference in the currency. The Irish. Irish £ St. contained as much silver as the English one.)

Aber diese 15% due to a system of  Hervorhebung in der Quelle.
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regulation
, which provided that the remittances from Dublin to London should pass through Barbadoes. Petty sagt:

„That to remit so many great sums out of Ireland into England, when all trade is prohibited between the said two kingdoms, must be very chargeable; for now the goods which go out of Ireland, in order to furnish the said sums in England, must, for example, go into the Barbadoes, and there be sold for sugars which, brought into England, are sold for money to pay there what Ireland owes: |43 which way being so long, tedious, and hazardous, must necessarily so raise the exchange of money, as we have seen 15 P.Ct. frequently given annis 1671 and 1672; although, in truth, exchange can never be naturally more than the land and water carriage of money between the two kingdoms, and the increase of the same upon the way, if the money be alike in both places. But men that have not had the faculty of making these transmissions with dexterity have chose rather to give 15 p.ct. exchange as aforesaid than to put themselves upon the hazard of such undertakings, and the mischief of being disappointed.“ (65, 66)

[»]It may be imagined, that in time an unfavourable balance of debt might exhaust a country of its gold, and that then the rates of exchange would be regulated exactly in proportion to the balance of debt: yet … an unfavourable balance of debt has no such effect; its operation is  Hervorhebung in der Quelle.
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to force exports, and diminish imports; but neither to raise the exchange indefinitly, nor yet exhaust the country of its
 Hervorhebung in der Quelle. Foster: circulating medium
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circulation
.« (66, 67)

 Zusatz von Marx.
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Dieß erklärt sich Foster as currency man natürlich daraus, daß, wo z.B.
»Gold the necessary medium of circulation, it must, from the nature of things, receive an artificial value in the country exactly proportionate to the balance of debt, and sufficient, in every instance, to retain it within the country.[«] (68) Thus it is, that every balance of debt carries with it the powerful and certain principle of its own destruction, not in the unfavourable exchange which it produces (whose feeble operation must be as confined as the limit by which it is restrained), but by the value which it gives to the precious metals; – a value seen only in the cheapness of commodities that ensues, and the quantity of them that is thereby forced into existence for exports; –  Hervorhebung in der Quelle.
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a quantity and a cheapness both proportionate to the balance of debt, though bearing no proportion whatever to the rates of exchange
, which continue fixed at the expense of transmitting gold, and which gold confines within that limit, not by actually going in the place of bills, but by its constant readiness to go. (68)

 Kommentar von Marx.
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Hier hat der Mann wenigstens eine Konsequenz, welche die modernen currency men nicht zu ziehn wagten:

»Under such circumstances gold would have a positive tendency to flow into the debtor country, and not to leave it; the same increase of value which it has received from the demand to retain it, will attract it from abroad, as gold, like every other commodity, will seek the best market.[«] (69)

It may be said, that though such might be the effect, if no national Bank were established, yet that so long as there is a Bank obliged to furnish gold, gold will be expected until the Bank is ruined: but the Bank, in undertaking this obligation, has not left itself without remedy. The Directors well know, that their conduct, under such circumstances, would be to reduce the amount of their notes in circulation until the drain on them was discontinued; that is,  Hervorhebung in der Quelle.
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until the circulating medium had from its scarcity attained such a value
, that exports were called into circulation sufficient to discharge the balance. Thus the Directors formerly used to adopt the same remedy which, had there been no Bank, the balance of debt would itself have produced. Since the restriction has been imposed, they seem to have changed their principles as much as they have changed their practice; for their evidence (See the Evidence 101, 102, 99) seems now to infer, that it is proper that an unfavourable balance should not render money scarce, and that  Hervorhebung in der Quelle.
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they
act as friends of the country in supplying it with a quantity of circulating medium in proportion to its scarcity. (69, 70)

 Kommentar von Marx.
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Hier haben wir also verbotenus die Anwendung des currency principle auf Banknote issues, wie Overstone etc sie predigt. Er führt diese Theorie weiter aus in folgendem:

It is evident that an unfavourable exchange, proceeding from a balance of debt, must operate as a bounty on the exports, and duty on the imports of the debtor country. When a sum of foreign money can purchase more English money than usual, it is a temptation to the foreigner to purchase commodities in England, because he purchases them just so much cheaper, as his money has increased in value, compared to that of England. The unfavourable exchange thus contains within it a tendency to redress itself, by encouraging exports to discharge the balance; but  Hervorhebung in der Quelle.
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this tendency never can be greater than the encouragement it offers to exports; and this is confined to the price of sending gold or silver from the debtor to the creditor country
. Between England and the Continent this may amount to 5 or 8%; between England and Ireland it cannot much exceed 1%. Their vicinity to each other, and the ease of communication between them, have happily confined the expense of carriage within such narrow limits. So far then as 1 or 2% the balance of debt against Ireland may be considered as tending to redress itself through the medium of exchange; but beyond that, disregarding the efforts of so inefficient an agent, it exerts its own more powerful energy, an energy always commensurate to the difficulty to be removed. The balance of debt is not redressed by the puny operations of exchange, but by the scarcity of money which ensues on the extensive demand for it, by the artificial value which money obtains within the debtor country consequent to such demand, and which is not marked in its foreign exchanges, but by the cheapness of all commodities which follows on the increased value of money; and by the exertions of industry within the country to produce these commodities, as the only means of obtaining it. Such a situation occasions the increased value of the precious metals as compared with commodities, more than the increased or diminished value of the circulating medium of one country as compared with another. (70–72)

Der Exchange hat, in time, continued in Ireland. Und in limit of amount, ditto, denn der real Exchange cannot be much above 1% against Ireland; aber it has been near 12%. In September 1803, the exchange of London on Dublin was 20; that is, 111/3% against Ireland. (72) This has for years continued progressively to increase. (73)

It may well be doubted that as this country sends annually into Ireland a loan of 2 mill. to 2,500,000l., whether so great a payment is not a least equivalent to the annual balance of debt due from Ireland. (73, 74)

Umgekehrt: the balance of payment is actually, and has been all along in favour of Ireland. Wie gezeigt durch Mr. Marshall, the Inspector General of Exports and Imports in that country. (74)|

44

Das Committee of Inquiry ist zu demselben Schluß gekommen, daß England the debtor country. Nach ihrer Rechnung:

Creditor. Debtor.
By Balance of Trade in favour of Ireland, stated according to the  Hervorhebung in der Quelle.
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current
value:
£917,299 To remittances to absentees: £2,000,000
Amount of sums transmitted to Ireland on account of loans, lotteries and public services: 1,459,590 Balance in Favour of Ireland: £376,889
£.2,376,889 (75, 76)
Nach Marshall’s Rechnung die balance in favour of Ireland near 1 Million greater als das Committee rechnet. (76)

Die Personen, wonach die Balance unfavourable to Ireland … rested their assumption solely on the fact of the unfavourable exchange. (77) An unfavourable exchange, according to them, was an infallible criterion of the state of the balance of the debt … complete begging of the question. (77, 78)

Ch. III) Causes unconnected with the Balance of Debt Regulating the Nominal Rates of Exchanges.

The Exchange, or rather the nominal Rates of it, affected by any fluctuation in the value of the medium in which the payments are made. (83)

In der Evidence vor dem Committee ganz übersehn in what manner the balance was discharged; in paper or in gold; in paper of unexceptionable security, or in paper of no security at all; in pure gold, or in adulterated gold; in coin entire as when issued from the mint, or in a clipped and mutilated currency, in a mint currency, or in a currency of tokens, that is, of silver pieces, professing to represent a greater weight of silver than they contain. (84)

The Spanish dollars issued by the Bank, at 5sh., contain no more pure silver than 4s. 6d. English ought to contain; they are therefore  Zusatz von Marx.
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(by Foster)
called not 5sh., but  Hervorhebung in der Quelle.
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tokens
for 5s … A promissory note should either have intrinsic value itself, or else be merely representative of it: if it is issued as the value itself, it can be no more valuable than the silver it contains; if issued merely as the representative of value, why go to the expense of having it of such precious materials? (84, Note)

The present pars of exchange were originally computed with a reference to the quantity of the precious metals  Foster: contained in the currencies of the different countries
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contained in the different countries
. If the currency of any country has since been altered in its value, the original par of exchange can be no longer the real par, and, if still adhered to in computation, it is merely nominal. (84, 85) If English foot reduced to 11/12 of its present length, 14 French feet would no longer be equal to 15 English feet, as at present, but to 16 English feet and 4 inches. (85)

Par of exchange with Hamburgh z.B. 33 shill. 8 grotes Banko of Hamburgh represent nearly same quantity of precious metals as 1£. in England. If £ St. in England, that is, since the restriction, a pound note of the B.o.E. become becomes purchasable for 4 Spanish dollars f.i., instead of for 4 Spanish dollars + 2 English shillings … the Hamburgh merchants will no longer give as many of their shillings for it, when it can only purchase 4 Spanish dollars … If, under such circumstances, the poundnote should at any one time obtain the same quantity at Hamburgh as formerly, that is, if it should obtain a greater quantity of silver abroad, than it could at home, the only conclusion to be drawn is, that the exchange really is in our favour, though nominally at par; and that if the pound note could procure in exchange the same quantity of silver at home as formerly, it would procure a still greater quantity abroad. (86–88)

If the currency of any country becomes less valuable than formerly, it becomes exchangeable for a less quantity of the currency of any other country, which continues as valuable as formerly. (88)

The Banknote  Hervorhebung in der Quelle.
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does not profess to represent any certain value, but a certain weight
of silver
; and therefore if silver had risen 100% if the Banknote did not rise 100% along with it, it would be depreciated. (87 Note)

Die currency of a country kann suffer a change in its value, and a consequent change in its ability to procure a certain quantity of any foreign currency, from different causes. (88, 89)

1)  Hervorhebung in der Quelle.
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Seignorage
on coinage
, coin becomes of greater value = value of the precious metals, + the amount of the seignorage. Provided the seignorage does not exceed the expense of coinage; the value of the coin will then be like that of every other article of manufacture, the price of the material together with the price of the labour employed in producing it. Such the decided opinion of A. Smith. Thornton dagegen. (89 Note) This accounts (Sieh J. Stewart Political Economy book IV. ch. II [)] for the exchange formerly appearing to be constantly in favour of France, and against this country. (90, 91)

2) The Worn and degraded coin of any country in which the bills of exchange drawn on it are to be paid … Exchange becomes unfavourable to the extent that its coin has lost in its value … Instance davon. A. Smith sagt: „that before the reformation of the silver coin in King’s King William’s time, exchange between England and Holland, computed according to the standards of their respective mints, was 25 P.Ct. against England; but the value of the current coin of England, as we learn from Mr. Lowndes, was at that time 25% below its standard value.[“] (91, 92)

The debased silver currency of England and Ireland can never affect their exchanges, so long as the £ Sterling contains the same quantity of gold as formerly; because the silver bullion to be remitted in payment of the balance of debt against England, is purchased by the gold coin, and not by the silver. (91, Note)

3) Adulterated coin … the rates of exchange must be against the country, in proportion of to the depreciation of its currency. (92) Sultans z.B. adulterated their coins. 3 great such adulterations in 1770, 1787 and 1796. Before the frauds were resorted to, Turkish Piastre = 2s. 6d. English (contained about the same quantity of silver). In 1767, course of exchange shows, that 8 piastres were given for 1£ St, i.e. 800 for a bill of exchange on London for 100£. In Folge der 3 adulterations, amount of silver in piastre reduced to less than 1/2 of the quantity contained in 1767. Jezt 16 Turkish Piastres (at the present course of exchange) = 1£ St.; i.e. 1600 are paid by a Banker at Constantinople, for a bill of exchange of 100£ on London. (92, 93) Dennoch, in Folge der nature des Levant Commerce, der real exchange stets in favour of Turkey, England the debtor country. (94, 95)

The general character of the trade with Turkey is a barter of a small quantity of English manufactures for a large quantity of Levant produce: difference sent out by England in bullion. (95.  Kommentar von Marx.
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Warum wird hiedurch nicht enforced sending out of more commodities, by enhancement in the value of gold, nach Fosters fancy?
)|

45

 Nummerierung von Marx.
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4)
A paper circulating medium may be depreciated either through discredit or excess. (97)

whatever causes shall make  Zusatz von Marx.
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(in Irland z.B.)
the possessor of cattle, linen, corn, bullion, guineas, or any other object of intrinsic value, to consider the Irish Banknote as equivalent to 1/2 of its nominal value, in exchange for them, will produce the same effect in the possessor of an English Banknote, or of a bill of exchange on London.  Kommentar von Marx.
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Hence zeigt sich im Wechselkurs.
 (99)

When depreciation does at least ensue (von addition to circulating medium), hat es nicht an exact proportion to the amount of the addition made, because the increased industry which it had produced demanded an increase of circulating medium. (100)

There is a happy mean between very small and an immoderate increase  Zusatz von Marx.
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(of Gold)
, which, while it encourages industry, does not give rise to depreciation … it was always the interest, both of the bankers and the merchants, to increase the circulating medium as much as possible; but as often as depreciation through excess ensued, it became the interest of the merchants to force the bankers, by a run on them for gold, to diminish the circulating medium until that depreciation ceased. (102)

the banking system … seems to have a necessary tendency to increase the quantity of circulating medium; but … so long as it is well regulated  Zusatz von Marx.
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(Note convertible)
it never can increase it beyond the amount demanded by the increased industry, which it likewise will have occasioned. ([102, ]103)

 Zusammenfassung von Marx in eigenen Worten.
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Fall des Wechselkurses in Frankreich in Folge der Assignaten
. Febr. 1789 Exchange not quite 8% against Paris; it fell gradually until March 1793, als zu 100% dagegen. (106) (The Exchange with Paris is computed in the French crown of 3 livres, estimated at 291/4d. English money, which is the par between the 2 countries. l.c. note.)

A paper convertible into the precious metals at the will of the holder … can no more become abundant than the precious metals themselves; for all that is superfluous of it will immediately be converted into the precious metals, and go abroad. This appears to be the principal use of gold and silver in the circulating medium of a great commercial country; – merely to keep steady the „measure of value“. (108)

Jezt, seit restriction: The notes once issued now, vestigia nulla retrorsum; they remain in circulation; and their amount being thus increased, the value of any given portion then becomes diminished. (109)

The Bank of England, exempted from the obligation of paying in cash, has the power of becoming to this country a New Peru, possessing mines of inexhaustible fertility, which enable it at its pleasure to augment in amount, and reduce in value, the circulating medium of this country in any conceivable  Hervorhebung in der Quelle.
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ratio
; and this it may effect without ever issuing its paper, except upon the most perfect security. (111)

Another ground of the opinion which has been advanced, that the Bank issues  Hervorhebung in der Quelle.
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cannot
be excessive according to the present mode in which they are made, is, that the  Hervorhebung in der Quelle.
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supply follows
, and does not  Hervorhebung in der Quelle.
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precede
the demand. (111) Aber: 1) the discounting of merchants’ bills is not the only mode in which the notes of the B.o.E. come into circulation. (112) 2) If the supply of the circulating medium falling short of the demand for it, could prevent its depreciation, silver would not have lost its value in consequence of the discovery of Peru, since, abundant as the supply was, it certainly fell short of the demand of the Spaniards. (112) So hier a demand for a quantity of Bank notes similar to that which the Spaniards felt for silver. (l.c.)

U.a: By law the Bank are obliged to discount at 5%; but during war it is almost always possible to make more than 5% of money. If a merchant, under such circumstances, could obtain discounts to the amount of the security he could give, the issues of notes would soon amount to all the security that could be given, i.e. the value of all the fee-simple of all the lands in the kingdom, the purchase of all the personal property, including the amount of the national debt etc (113)

Die Bank kann jezt nur noch judge ob ihr paper is really excessive: 1) durch den average market price of gold, und 2) the average rate of foreign exchanges. (114) 3l. 17s. 101/2d. of Bank paper professes to represent an ounce of gold: yet 4l. 1sh. of bank paper must be given for it. No seignorage in England paid for the coinage. Also the difference between 4l. 1s. und 3l. 17s. 101/2d. seems to be the measure of the depreciation of English bank paper, as compared mit gold; that is, not quite 3l. per cent. (115)

Chapter IV. Causes and Effects of the Exchange between Grt. Britain and Ireland.

In Irland die  Foster: excessive issue of paper
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depreciation der Banknoten
grösser als in England.

Die depreciation-symptoms des Papers:

1) [»]A high and permanent excess of the market price, above the mint price of bullion.« (119)

No regular bullion market [in] Ireland. Aber proved durch the rate at which the bank are forced to issue their new dollars in order to keep them in circulation. (120) Excess of the market price over the mint price operates as a bounty on the melting of the coin. Daher die coin inevitably disappears, unless protected by a seignorage, degradation, adulteration, or by being issued at a nominal value, greatly above its mint price. (120, 121) The new dollars are to be issued in Ireland at a nominal value of 6 Irish shillings, but their value at the mint price, is only 4s. 81/2d. Irish; they are issued therefore at a rate of 27% above their mintprice. The paper may not be depreciated to that extent. The B. o. Ireland may issue at a rate higher than sufficient for their present protection. Aber it proves that bullion is far more valuable in Ireland, than the price at which it is issued in coin by the mint – that is, the price at which the Bank directors promise to pay their notes. (121)

2) An open discount upon paper, as compared with coin. (119) Das Premium for Guineas (nach dem Appendix to the Evidence, p. 44) has progressively advanced (along with the increase of Irish Banknotes) from 3/4 to 10%, since the beginning of 1799. (121)|

46

3) Exchange unfavourable to the country when computed in Banknotes, yet possibly favourable when computed in specie; unfavourable to those parts of the country, where the circulating medium is paper; yet favourable, or at least much less unfavourable, to other parts, whose circulating medium is specie. (119) Sieh Evidence, Appendix, A 1 und A 2, p. 44–47 . As the paper circulating medium of Dublin has progressively increased, the exchange has gradually risen to 10% against it; though, during the same time, it has never been above 2% against Belfast, where the circulating medium was gold. On the contrary, it has generally been in its favour. In Newry, where both paper and gold circulate (the paper at a current discount), there are two rates of exchange, one when the bills are to be purchased or paid in paper, and the other where they are to be purchased or paid in gold[:] the difference of the rates is of course equal to the discount of the paper. (122, 123)

 Bei Foster das fünfte Symptom.
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4)
The entire disappearance of the smaller coin, which had been in circulation along with specie, but which cannot continue in  Foster: circulation along with
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circulation with
any other circulating medium of less value.
 (119)

Nach dem Bericht des Committee  Hervorhebung in der Quelle.
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»it does not appear that there is a single mint shilling or halfpenny circulating in any part of Ireland«
, except in that district of the North where gold still the medium of circulation. (124)

 Bei Foster das vierte Symptom.
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5)
An Exchange between the different parts of the same country whose circulating media are different. (119)

Z.B. zwischen Belfast und Dublin, the Dublin rates so unfavourable that they nearly (their rates) correspond with the premium for guineas paid in Dublin. (123)

6) Near agreement of these different tests of depreciation, so daß the discount upon the paper, and the unfavourable notes of foreign exchanges, and the rates of the exchanges between the different parts of the same country, and the excess of the market above the mint price of bullion, should all be equal, or very nearly so, to each other. (119, 120)

Appendix to the Evidence shows, that though there has occasionally been a slight difference, it has never been of long duration, and that it may be affirmed generally that they rise and fall together. (124)

Die slight difference differences zeigen, daß das English bank paper auch depreciated. (124) If the B.o.E. notes depreciated, and the real exchange is at par, the premium paid for Guineas in Dublin must equal the unfavourableness of the nominal exchange + the depreciation of English paper. Da der exchange against Dublin is not of Irish paper against gold, but of Irish paper against English paper. (125)

If the Bk. of E. notes depreciated, and the real exchange  Hervorhebung in der Quelle.
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in favour
of Ireland, the premium paid for guineas in Dublin must equal the depreciation of English paper + the unfavourableness of the nominal exchange ÷ the real exchange in favour of Ireland. Hence, if we add the premium to the real exchange, and substract the nominal exchange from their amount, the remainder must be the depreciation of the English paper. (125)

Premium = depreciation of English paper + nominal exchange - real exchange

∴ Premium + real exchange = depreciation of English paper + nominal exchange

∴ Premium + real exchange - nominal exchange = depreciation of English paper. (125 Note)

Aus dem Appendix zur Evidence folgende Tafel:

Date. Premium paid for gold in Dublin, P.Ct. Nominal Exchange, i.e. of Irish Banknotes against Engl. Banknotes; i.e. Dublin on London against Ireland P.Ct. Exchange of Engl. Banknotes against Irish Gold, i.e. Exchange of Belfast on London.
1803. In favour of Belfast. In favour of London.
January 3 35/12 7/12
February 3 32/3 5/6
March 33/4 41/6 7/12
April 41/4 42/3 7/12
May 41/2 51/6 1/2
June 43/4 411/12 5/12
July 6 65/12 5/12
August 8 85/12 27/12
September 8 61/6 25/6
October 71/2 61/6 21/3
November 9 75/12 25/6
December 9 711/12 31/12
1804.
January 91/2 72/3 21/3
February 10 819/24 7/12
March 9 62/3 27/12. (p. 126)
Zeigt (Monat August seems sudden fluctuation) daß seit September the depreciation of the English Banknote produced a sensible effect upon the exchange, for 8 + 1 - 61/6 = 25/6 = Depreciation of the English paper. Und dieß result nicht – nicht nur in that single month, sondern permanent since that time. (127)|

47

By this mode of calculation, the depreciation of English paper has been:

1803. Premium for Gold. Real Exchange. Nominal Exchange. Depreciation of English Paper.
September 8 + 1 ÷ 61/6 = 25/6
October 71/2 + 1 ÷ 61/6 = 21/3
November 9 + 1 ÷ 75/12 = 27/12
December 9 + 1 ÷ 711/12 = 21/12
1804.
January 91/2 + 1 ÷ 72/3 = 25/6
February 9 + 1 ÷ 811/12 = 25/24
March 9 + 1 ÷ 62/3 = 31/3. (p. 127)

This result agrees with  Hervorhebung in der Quelle.
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the fact
mentioned by Mr. Burrowes (p. 14 Evidence, that 21/2 p.ct. is now paid to procure gold in London. It agrees also with the excess of the market above the mint price of gold, which gives a depreciation of somewhat less than 3 P.Ct. (127, 128)

Daher auch exchange so much in favour of Belfast, sometimes even 3 P.Ct.; for this was an exchange of gold against B. o. Engl. paper. (128)

Amount of notes issued by Bk. o. Ireland now nearly 5 × as great as when the restriction was imposed; die der Bk.o.E. not quite doubled in the same time. (130) In Irland [»]an issue of small notes was rendered necessary to fill the void left by the gold …« Probably »the entire loss of gold in Ireland, in consequence of the restriction, was 3,000,000l., but that part which was withdrawn from circulation in the country was of course supplied by the notes of country bankers.[«] (130) In Dublin small note in circulation … about 1,200,000. (l.c.) The alarm which prevails in Ireland from political causes, by rendering circulation slower, renders a greater amount of circulation necessary. (130, 131) Something … may be allowed for the increase of commerce and expenditure in Ireland. (131)

The Bank of Ireland does not possess the same control over the country banks as is possessed by the Bk.o.E. in this country: even in Dublin the private bankers are by many supposed equally to divide the market with it. … Zwar: every private banker must pay in Bank of Ireland notes,  Hervorhebung in der Quelle.
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if called on;
but unfortunately the holders at present have little inducement to wish to change the note of a respectable private banker for a note of the Bk. of Ireland. (133)

Every bill which is discounted has a two-fold operation; it increases not merely the capital of the merchant who draws it, but also the amount of circulating medium of the country. (135)

Whatever exertions the private bankers in Dublin may have made, the private bankers in the country have far outstripped them in the race. As the measure of restriction had driven gold out of circulation, so the depreciation of the Irish paper expelled silver; and as the banishment of the gold had operated such a prodigious increase of profit, and opened such new opportunities in the banking system, so the annihilation of silver gave birth to a new race of bankers, with new principles and with new gains. Degraded as the silver currency of England is, such counters as pass for shillings here could not afford to circulate in Ireland; if sent into Ireland they must instantly return; they obtain a better price when exchanged for the pounds of England than for the depreciated pounds of Ireland: like every other commodity, therefore, they seek the best market; they leave Ireland, and return to England. (135)

I speak of those shillings which are to be exchanged for Irish paper; for in the North of Ireland, where gold continues in circulation, the silver is at least as good as in England. (136) Paper shillings were at length resorted to  Zusatz von Marx.
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(in Ireland)
, perhaps as a substance cheaper than base metal. (136)

In Dublin, where, from the extent of the retail business, paper shillings were inadmissible, the base metal continued as the medium of circulation until its currency was annihilated by an hasty order of the Irish treasury. Dublin then presented the phenomenon of a great city literally deprived of all circulating medium of less denomination than one pound, and the distress that has ensued may be more easily conceived than described. (137)

In the country it was deemed more eligible to substitute paper shillings than to continue to receive the base metal: it accordingly disappeared, and promissory notes for all sums, so low as sixpence, took place. Banking on a small scale soon became not only one of the most lucrative, but one of the most common trades. When once it was discovered that coining was no longer illegal, provided it was executed on paper, many … applied themselves to so profitable a business. The towns and villages of Ireland swarmed with bankers, issuing their promissory notes for crowns, half-crowns, shillings, and sixpences, promising to pay the same in B. o. Ireland notes whenever a sufficient sum should be tendered. (137)

Z.B. a village habe 10 bankers, 1000 inhabitants. Besizt jeder inhabitants inhabitant 19s. von jedem der Banker  Zusatz von Marx.
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(also jeder 190sh. in den verschiednen Notes)
, so zusammen 95,000l. sent into circulation. Dannach unmöglich to call on any one banker for payment.  Zusatz von Marx.
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(da das geringste £ of Ireland Bank Note = 1£ = 21sh.)
… besides, these bankers are sufficiently ingenious to issue notes of such amounts that it is very difficult to combine them into pounds: and finally, if pressed for payment, notwithstanding all these defences, the resource of bankruptcy is still left to them; and it is melancholy to hear how many have resorted to it. ([137,] 138) According to the system pursued in Ireland, the number of banks issuing notes … in every place inversely as the extent of its commerce. London is supplied by one, Dublin by four; 12 … insufficient for Skibbereen; 23 … in Yonghal, a town … which it may be doubted whether there are 23 persons who follow any other trade … Auch female bankers … not uncommon. (138, 139)

All persons deriving their subsistance from a fixed income, are reduced in circumstances, in the ratio of the depreciation of the Irish paper, that is, about 8 or 10%. All persons engaged in foreign trade, in order to ensure themselves from the immense losses which they might incur, in consequence of the frequent fluctuations of exchange, must charge an extra profit on their transactions, falling on the consumer, in the import trade, and tending to exclude Ireland from the foreign market in the export. (140) All retail dealers, manufacturers, labourers, and all the lower classes, are reduced to difficulties … impossible to describe, by the depreciation and uncertain value of silver-notes in most parts of Ireland, or by the absolute annihilation of all circulating medium less than one pound. (140, 141)

All persons forced to pay in gold, and to receive payment in paper, a grievance too common in North Ireland, are sufferers. (141)

Dann die holders der vielen forged notes, which arise from the universal system of banking pursued in Ireland; all holders of the silver notes of the petty bankers in the villages of Ireland, lose when the issuers become bankrupt. (141)

All persons who had in their possession the base coin, which passed current in Dublin etc losers when that coin was cried down. Some master manufacturers who possessed great quantities (often so much as 500£ worth), incurred a loss from 50 to 80 P.Ct. on that account. (141)

Wer gewinnt durch das System? 1) The absentees. For the rents paid in paper to their agents in Ireland, purchase bills in Dublin, which, when remitted to London, produce a quantity of gold greater than what they would have exchanged for in Ireland. This arises from the real exchange; i.e., the exchange calculated in gold being favourable to Ireland. (142)|

48

 Nummerierung von Marx.
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2)
The proprietors of the Bank of Ireland stock. The Directors have increased their dividend von 61/2 to 71/2%, und bonus of 5% last year, zusammen 121/2%.

 Nummerierung von Marx.
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3)
The merchants who obtain such extensive discount … extended to an amount which the Directors themselves confess could not exist were the restriction taken off. (143)

 Nummerierung von Marx.
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4)
The Government, durch die advances, die ihnen ohne die restriction nicht gemacht werden könnten. (143)

 Nummerierung von Marx.
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5)
The private bankers in Dublin. (144)

 Nummerierung von Marx.
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6)
The silver note bankers in the South of Ireland. They are mere coiners … denen sogar ihr Material costs nothing, not even the expense of stamps, of which they have hitherto defrauded the revenue. (144)

 Nummerierung von Marx.
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7)
All agents in the North of Ireland, possessing sufficient influence to force the tenants of the absentee proprietor to pay in gold, and who pays them the next day in paper, gain 8 or 10% at the expense of the tenants; and if those agents remit the rents, paid in gold, through Dublin and not through Belfast, they then become gainers of 8 or 10% at the expense of the landlords. (144)

 Nummerierung von Marx.
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8)
The dealers in Exchange.

They who conceive that the profits of such dealers arise from remitting capital at a high exchange, in order to draw it back again when low, have formed a very inadequate idea of the subject. Such a speculation would be mere gambling, and might be productive of loss, as probably as of gain; but the commerce in exchange is founded not on the probable variation of exchanges at different times, but on its actual variation at the same time in different places. (145)

When the rates of exchange are low, both in London and Dublin, the difference between them would afford rather a greater profit to the dealer, than he could obtain from the same difference existing between higher rates. … Aber er findet from experience, that the difference of exchange is generally greater, when the rates are high than when they are low; and therefore, although he would prefer a difference of 21/2 or 3% on a low rate of exchange, yet as such a difference does not occur, except when the exchange is high, he prefers the high rate; the gain resulting from the greatness of the difference being infinitely more important than the loss occasioned by the hight height of the rate. The following calculations founded on the supposition of high rates, and of course states the gains of the dealers as still less than they would have appeared on the supposition of the rates being low. (145, 146)

First suppose the exchange in London is 117, and in Dublin 115. Difference = 2%, which very frequently occurs. (146)

The dealer in London invests 1000£ British in the purchase of a bill on Dublin, at 21 days date, of the amount of 1170l. Irish. He makes this purchase on Monday morning, and sends the bill to Dublin for payment in that night’s mail; it arrives there on Thursday morning, and is discounted on that day.

There will then be to be deducted from: £1170. (Irish)
Discount at 5% 21 days, 3 days grace £3, 16. 111/4
Expense of Postage 0. 2  2
Total: 3. 19. 11/4
He receives therefore on Thursday Morning: 1166. 0. 103/4 Irish.
With this he purchases the next day, Friday, a bill on London of 21 days date, which, at an exchange of 15% produces (British) 1013l. 18s. 4d.

This bill leaves Dublin on Saturday, and may arrive in London on Tuesday morning. Mit ungünstigem Wind say on Thursday morning, also on the 10th day after the 1000l. had left London in the shape of a bill on Ireland. (147[, 148])

( Zusatz von Marx.
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It ought to be remembered:
No brokerage is charged in Dublin, nor any commission in a transaction of this nature, which is between correspondents having a joint account. 147 Note)

The dealer offers it on the same day (Thursday) to be discounted:

To be deducted from (British) £1013. 18. 4.
Discount at 5% 21 days date grace £3. 6. 8.
Brokerage at 1s. 10d.% 1. 0. 3
Postage 0. 2. 0
Total deducted: 4. 8. 11.
Rests: 1009. 9. 5.
This 9l. 9s. 5d. all profit, which this 1000l. has cleared by its journey to Dublin; it is 18s. 111/3d. P.Ct. for 10 days. Diese transaction dann fortwährend wiederholt mit den £1000. Wenn es returns 36 times to the owner in the course of a year, 341l. Profit = 34l. 2s. PCt. p. annum. Wenn die 1000£ nur einmal in 14 Tagen returniren, Profit 23l. 13s. 61/2d. p.a. (148, 149)

 Zusatz von Marx.
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Dieser enorme Profit von
1000£, without having once served as the medium of exchange for any other commodity than paper during the whole of that time. (149)

It has hitherto been supposed that the bills in which the 1000l. have been invested, have been drawn by merchants and bankers; but if they are drawn by persons not in trade, f.i., by the absentee proprietors, the profits become much greater. Suppose all the 36 bills drawn in London, have been drawn by absentees. When exchange in London is 17, and in Dublin 15, the person not in trade, for 100£ English, paid to him by his banker, gives his bill on Dublin, at 21 days sight, for 118l., that is, one % more than the current rate. (150)

1000l. British, at exchange 118, produces a bill on Dublin for (Irish) £.1180. 0. 0
Discount 24 days £3. 17. 71/4
Postage 0. 2. 2.
Total to be deducted 3. 19. 91/4
Total received in Dublin 1176. 0. 21/4
1176£ Irish at exchange 115 purchases a bill on London for (British) 1022. 12. 2
Discount 24 days £3. 6. 2.
Brokerage 1. 0. 6.
Postage 0. 2. 0.
Total to be deducted 4. 8. 8
Total to be received in London £.1018. 3. 6.
The 1000£ British have cleared 18l. 3s. 6d. by its journey; at 25 returns in the year = 45l. 8s. 5d., at 36 returns: 64l. 16s. (151)|

49

The average difference for 3 months together was, 1£. 13s. 8d.; von 2 Oct. 1803 till 10t Difference = 3%, 10th – 22d = 21/2, it then fell to 11/2%; 14 Nov. – 22d = 2%, 13 – 31 Dec. = 21/4 und 2. (154 Note)

Two prices exist in the North of Ireland, for all commodities, the gold price and the silver price. (120 Note)

V Chapter. General Remedy for unfavourable Exchanges.

It has been said, that as 100l. British can now exchange for 118l. Irish instead of 108l. as formerly, it is a temptation of 10% to the British merchant to become a purchaser in Ireland; but if 118l. Irish can now purchase no more commodities in Ireland than 108l. formerly, what becomes of this temptation? It is the cheapness of  Hervorhebung in der Quelle.
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Irish commodities
alone which could tempt the British merchant; but in this instance he finds nothing cheap except the  Hervorhebung in der Quelle.
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Irish Banknotes
. (158)

Suppose 108l. 6s. 8d. Irish = 1200 yards of Irish linen, and that exchange is at par. 100l. English will then purchase 1200 yards Irish linen. Now if the Irish medium loses 1/10 of its value, 100l. English will exchange for 118l. Irish; but it will still exchange for 1200 Yds Irish linen, because the linen will be then no longer purchasable for 108l. 6s. 8d. Irish, nor for less than 118l. Irish. (159)

The fallacy originates from assuming that the Irish medium has retained its value, as compared with every commodity, except gold, silver, copper, and  Foster: English Bank Paper
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Irish banknotes
; whereas it is  Hervorhebung in der Quelle.
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because
it has lost its value, as compared with every other commodity, that it also loses its value, as compared with these. (159, 160)

If the exchange makes Irish commodities 10% cheaper to the English consumer, the depreciation of the Irish medium has first made them 10% dearer … the price remains what it was. (160)

Der unfavourable exchange operates as a bounty on exports when it is real … no such effect from a nominal exchange. (160)

 Zusammenfassung von Marx in eigenen Worten.
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Das beste Mittel wäre natürlich convertibility der Note herzustellen.
 (161)

Vor der restriction the Directors considered the run on them for gold as the criterion of the proper quantity of paper which they should keep in circulation; … when the demand on them for gold was great, they considered it as a proof that the quantity of their notes in circulation ought to be reduced; and they never failed immediately to contract their issues, and consequently to diminish the amount of the circulating medium of the country. (162)

This demand on them for gold they attributed to various causes, generally aber to the unfavourable state of foreign exchanges; and so much attention did they pay to this last cause of demand, that in all cases of unfavourable exchange, conceiving that the gold must be flowing out of the country, they lessened their issues as a measure of precaution. That such  Hervorhebung in der Quelle.
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was
the practice of the Banks … continually avowed in the examinations of the English Directors before the Secret Committees of the Lords and Commons in 1797, and still more distinctly by Mr. Colville, an Irish Bank Director, in his recent examination. It is further assumed in the Report of the Select Committee Report p. 4 , wo es heißt:

„Such has been the natural practice of banks previous to the restriction. Mr. Colville states it in very clear and forcible terms as to the Bk. o. Ireland. Prior to 1797 they limited the amount of their issues as exchange rose. If prudence has not dictated such a course, necessity would have compelled a diminution of their issues, by diminishing the stock of specie, which could only be replaced at a loss proportionate to the existing rate of exchange; and your Committee observe, that, in fact as well as in theory, the effect of such practice always was and must be the redress of the unfavourable exchange.“ (163, 164)

Daher sehen die Directors,  Hervorhebung in der Quelle.
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that in every commercial country the limitation of the circulating medium is the efficient remedy for redressing its unfavourable exchanges
. (164)

As the first effect of an unfavourable exchange, arising from a balance of debt, is to create a demand for circulating medium in the debtor country, and in many instances actually to export it … it tended to  Hervorhebung in der Quelle.
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limit the amount
of the circulating medium, by creating a demand for that medium which could not be supplied. … were there no bank, the principle by which the balance of debt, and consequent unfavourable exchange, are removed, is by the limitation of the circulating medium which they occasion. (164, 165)

A bank may entirely counteract this tendency  Hervorhebung in der Quelle.
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by increasing the circulating medium of the country in proportion as it is demanded
. Unmöglich vor der Restriction. Um nicht ihr Geld zu verliren, waren sie gezwungen, in case of unfavourable exchange, to diminish their issues, and create a scarcity or limitation of circulating medium much greater than the balance of debt, or unfavourable exchange, could otherwise have occasioned. (165) Ihre issues werden doppelt vermindert. (Report of the Select Committee 1797, p. 100 und 101). »First, to the amount of the gold paid; and, secondly, to an equal amount by the diminution of their loans or discounts which their prudence suggested to them to make.[«] (167) Durch die erste Ursache werden cancelled the notes brought in for cash, which was demanded and exported; durch die 2te weniger notes issued. (l.c.)

In dem Report of the Select Committee  Zusatz von Marx.
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(1803?)
heißt es p. 8: „When exchange is so unfavourable to a country as to draw gold out of it, it is obvious, that for every guinea drawn out of the bank an equal amount of paper must be drawn out of circulation to be paid for the guineas. The re-issue of paper to that amount must be prevented by the decrease of the stock of specie: the same cause will most probably induce the Directors to diminish their discounts;  Hervorhebung in der Quelle.
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so that the quantity of paper becomes diminished in a still greater amount
than the gold drawn out of the Bank in consequence of unfavourable exchanges.“ (167, Note)

Jezt handeln die Directors of the Bk. o. Ireland umgekehrt. Erstens fact: issues 5 × mit Exchange of 10% against Ireland. Zweitens vertheidigen sie dieß theoretisch.

Einer sagt: „as far as the guineas so drawn out went to pay the balance against the country, so far they operated to the reduction of the exchange against the country, by paying off so much of its debt, and  Hervorhebung in der Quelle.
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so far only
“.  Zusatz von Marx.
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Aber sagt Foster feierlich:
It appears then that they entirely exclude from consideration  Hervorhebung in der Quelle.
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the value which such reduction added to the circulating medium which remained
.  Kommentar von Marx.
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(Eselsfuß!)
 (168, 169)

Ferner sagen dieselben Directors: „As far as the circulation of paper has supplied the circulating medium,  Hervorhebung in der Quelle.
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it enabled the gold, which before stood in its place, to be exported out of the country, and, as far as it went in weight and measure, so far
it was a clear and decided cause of preventing the exchange from getting to a higher pitch than it has hitherto attained; and  Hervorhebung in der Quelle.
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so far
as the Bank extends its notes,  Hervorhebung in der Quelle.
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it further enables a greater drain of specie to take place
, and consequently to strengthen the cause which keeps down the rate of exchange.[“] (169)

Exchange = the comparison of value between two circulating media … when the circumstances attending a balance of debt, had added a superiority of relative value to the circulating medium of the creditor country, the limitation of the circulating medium of the debt