| 27 Jan. 1870.

Dear Fred,

Ich bin immer noch under treatment u. Stubenarrest. Die Sache war etwas complicirt durch kleine Karbunkel in der Nähe des Abscesses, der beinah Eigroß war. Aber in a few days all will be quite right.

Sonderbar, wie die Aerzte verschiedner Ansicht. Dr. Maddison, der in Edinburg in einem Hautkranken Hospital angestellt war u. diese Branche auch jezt noch neben seiner Praxis in einem Londoner Hospital bestellt, sagt, daß sie in beiden Hospitälern ganz gegen Arsenik für Karbunkeln, wohl aber Arsenik für Hautausschlag. So lange ich unter seiner Obhut, was mit dieser Woche endet, nehme ich natürlich seine Medizin. Sobald dieß aufhört, werde ich den Arsenik regelmässig für 3 Monate nehmen, denn il faut en finir.

 Siehe Marx an Engels, 22.1.1870.
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Einliegend der angedeutete Zettel v. Wilhelm.
Wenn Du ihm schreibst, schreib ihm doch (mit Bezug auf den Dir beigelegten Wisch an mich) nebenbei, 1) daß wenn alle Journale so viel vom 18 Brumaire sprechen, wie  Der Volksstaat.
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sein’s
, nämlich gar nicht, es nicht wunderbar, daß Niemand davon hört; 2) daß wenn [[ich halte es für Humbug]] die Sache nicht in Leipzig zu haben, man deßwegen nicht an mich, sondern an  Otto Meißner.
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Kugelmann Meissner
direkt zu schreiben hat.

 Siehe L. u. G. Kugelmann an Marx, nach 24.1.1870 und Beilage.
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Einliegend Brief v. Dr. J. Jacoby an Kugelmann u. Zettel v. K.
Die Sache hängt so zusammen: K. ersieht sah aus N. 18 Beiblatt der Zukunft, (22 Jan.) speech v. Jakoby worin dieser sich zum Socialismus bekennt u. im Hauptblatt derselben Nummer die Geschichte des Meetings, worin das stattfand, worin Schweitzer durch seine Knüppelgarde sich der Präsidentschaft bemächtigt u. nach Ende von J’s Rede ihm u. a. vorwirft, daß er mir Ausführungen entlehnt habe. Darauf schreibt Kugelmann sofort mit gewohntem Eifer an Jacoby, gratulirt ihm u. wäscht ihm zugleich den Kopf, daß er allerlei Leute citire, nur grade mich nicht, der ihm den eigentlichen Inhalt geliefert habe. Hence J’s reply.

Komisch ist nur, daß J. – während des Meeting’s, in Antwort auf Schweitzer – sagt, ich h selbst „benutze in meinen Werken unzähligemal die Arbeiten meiner Vorgänger“. Also, weil ich Jeden, der auch nur ein Tüpfelchen zur Entwicklung beigetragen hat, gewissenhaft citire – daraus folgt, daß J. die Substanz seines neuen Glaubens von mir nehmen darf, ohne mich zu citiren. Uebrigens bin ich nicht der „Vorgänger“ des 70jährigen Jakoby’s. Ein blosser Popularisirer u. Verflacher hat keinen „Vorgänger“. Doch mit alledem sehr schön, daß Jakoby wie Arnold Ruge, zum Communismus bekehrt ist. Mit die „Freiheit“ will’s nicht mehr gehn!

| Ich schicke Dir die letzte Nummer derDemocratic News“. Das Blatt ist noch nichts werth, aber es gehört unsren Leut’ u. kann zum Gegengewicht gegen Beehive gemacht werden, zumal da es nur 1 halfpenny kostet. Du und Moore müßt Jeder für 12 copies abonniren, da auch den Mitgliedern des Generalraths ähnliche Subscription auferlegt ist. Ferner könnte Einer v. Euch beiden durch mich ganz kurze Berichte über Lancashire etc wöchentlich oder zweiwöchentlich für das Blättchen schicken.

Salut

D
KM

Zeugenbeschreibung und Überlieferung

Absender

Zeugenbeschreibung

Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem Bogen weißem Papier. Marx hat die erste Seite vollständig, die dritte Seite zu einem Viertel beschrieben; die übrigen zwei Seiten sind leer. Schreibmaterial: schwarze Tinte.

Von Eduard Bernsteins Hand: Nummerierung der beschriebenen Seiten mit Bleistift: „5,1“ bis „5,2“ .

Von unbekannter Hand: Nummerierung des Briefes mit Bleistift: „766“.

 

Zitiervorschlag

Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester. London, Donnerstag, 27. Januar 1870. In: Marx-Engels-Gesamtausgabe digital. Hg. von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: http://megadigital.bbaw.de/briefe/detail.xql?id=M1607012. Abgerufen am 17.04.2024.