| Manchester 27 April 1867.

Lieber Mohr

Ich habe deine beiden Briefe, den letzten gestern Nachmittag bekommen, & hätte Dir auf den ersten längst geantwortet, wenn ich gewußt hätte wohin. Zuerst business.  Siehe Marx an Engels, 24.4.1867 „Ich habe eine Ehrenschuld an Mr. Wheeler ...“. Der Brief von Jenny Marx an Engels vom 27. April 1867 (J. Marx an Engels, 27.4.1867), ist nicht überliefert.
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Deiner Frau, die mir heute Morgen schreibt, schick' ich £ 10.– & ebenso gleich Anfang nächsten Monats an Wheeler die andern £ 10.–.
Dies wird Dich in Beziehung auf diesen Punkt xxx // einiger Maßen beruhigen, für die Zukunft eröffnet sich nach dem was Du schreibst glücklicher Weise endlich auch eine erfreulichen erfreuliche Aussicht. Es ist mir immer so gewesen als wenn dies verdammte   Karl Marx: Das Kapital. Siehe Erl. zu Marx an J. Ph. Becker, zw. 9. u. 15.1.1866.
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Buch
an dem Du solange getragen hast, der Grundkern von allem Deinem Pech war & Du nie herauskommen würdest & könntest solange dies nicht abgeschüttelt. Dies ewig unfertige Ding drückte Dich körperlich, geistig & finanziell zu Boden & ich kann sehr gut begreifen daß Du jetzt nach Abschüttelung dieses Alps Dir wie ein ganz andrer Kerl vorkommst, besonders da sich // die Welt, sobald Du nur erst wieder einmal hinein kommst auch nicht so trübselig aussieht wie vorher. Besonders wenn man einen so famosen Verleger hat wie Meißner zu sein scheint. Übrigens fürchte ich der Schnelldruck wird sich nicht anders machen lassen als wenn Du selbst die ganze Zeit in der Nähe bleibst d.h. auf dem Continent, denn auch Holland wäre für den Zweck noch nahe genug. Ich glaube nicht daß die Gelehrsamkeit der Leipziger Correctoren für Deine Art hinreicht.  Friedrich Engels: Die preußische Militärfrage und die deutsche Arbeiterpartei. Hamburg 1865 (MEGA² I/20. S. 71–108).
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Meine Broschüre
ließ M. auch bei Wigand drucken & was haben die Schisser mir für Zeug da hinein korrigirt. Daß das Buch gleich bei seinem Erscheinen großen Effect machen wird, davon bin ich überzeugt,  Zu den Besprechungen des „Kapital“ siehe Erl. zu W. Liebknecht an Marx, 25.4.1867.
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aber es wird sehr nöthig sein dem Enthusiasmus des wissenschaftlichen Bürgers & Beamten etwas auf die Beine zu | helfen
& die kleinen Manöver nicht zu verschmähen. Dafür wird nach dem Erscheinen von Hannover aus Manches geschehen können & auch   Freund Siehe C. Siebel an Engels, 20.3.1867.
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amicus Siebel der dieser Tage von Madeira, wie er sagt wohl & munter, zurückkehrt, & zwar über England,
 Siehe Siebel an Marx, 1.5.1867.
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wird sich mit Vortheil in Bewegung setzen lassen.
Dies ist gegenüber dem Literaten Pack nothwendig, von dessen gründlichem Haß gegen uns wir ja Beweise genug haben.  Ferdinand Lassalle: Die Philosophie Herakleitos des Dunklen von Ephesos. Bd. 1.2. Berlin 1858. Engels erinnert sich an die Reklame, die Lassalle für seine Schrift gemacht hatte. Zu Marx’ Einschätzung dieser Arbeit siehe seine Briefe an Engels vom 1. Februar, sowie an Lassalle und an Engels vom 31. Mai 1858 (MEGA² III/9. Br. 32, 87.32–54 und 88.45–49). Als ein Werk, das „zünden wird!“, nannte Lassalle sein Drama „Franz von Sickingen“, Berlin 1859, im Brief an Marx vom 26. April 1857 (MEGA² III/8. S. 390.20–25).
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Und dann wirken dicke, wissenschaftliche Bücher ohne solche Nachhülfe ja doch nur langsam, mit derselben aber – confer Heracleitos den Dunkeln &sw.– sehr „zündend“.
Dies muß aber diesmal um so sichrer & fleißiger geschehn als es sich auch um finanzielle Resultate handelt.  Der erste Versuch, Marx’ Werke herauszugeben, erfolgte 1851: Karl Marx: Gesammelte Aufsätze. Hrsg. von Hermann Becker. 1. Heft. Köln 1851. Die Absicht von Hermann Becker, zwei Bände, je 25 Druckbogen, als Einzelhefte herauszubringen, scheiterte. Es erschien nur das erste Heft, 5 Druckbogen, in einer Auflage von 15 000 Exemplaren.
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Die Gesammelten Aufsätze wird M. dann schon gern nehmen
& damit ist wieder Geld & ferner auch ein neuer literarischer Erfolg geschaffen.  Marx veröffentlichte in der „Neuen Rheinischen Zeitung“ 1848/1849 zahlreiche Artikel (Neue Rheinische Zeitung. Köln. Nr. 264–267, 269; 5–8., 11. April 1849). Siehe auch MEGA² III/3. S. 819. Eine erste Sammlung dieser Artikel erschien in: Aus dem literarischen Nachlass von Karl Marx, Friedrich Engels und Ferdinand Lassalle. Bd. 3. Stuttgart 1902.
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Die Sachen aus der N. Rh. Z.,
 Karl Marx: Der 18te Brumaire des Louis Napoleon. In: Die Revolution. New-York 1852. H. 1 (MEGA² I/11. S. 96–189). Siehe Erl. zu P. Stumpf an Marx, 18.8.1866.
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der 18. Brümaire
&sw, werden dem Philister jetzt enorm imponiren, & haben wir auf dieser Basis erst wieder etwas Terrain gewonnen so finden sich auch bald noch allerhand andre einträgliche Geschichten. Diese ganze Wendung der Sache ist mir ungeheuer erfreulich, erstens an sich selbst, zweitens wegen Deiner speciell & Deiner Frau, & drittens weil es wirklich Zeit ist daß sich dies Alles bessert.  Nach dem Tode von Friedrich Engels senior am 20. März 1860 entstand ein Konflikt zwischen seinen Erben (siehe Friedrich Engels. Dokumente seines Lebens. S. 333–335; Knieriem: „Gewinn unter Gottes Segen“. S. 61). Die Erbschaftsregelung wurde im Februar 1861 abgeschlossen. Engels hatte die Forderungen der Familie erfüllt und auf seine Rechte auf die Unternehmen in Barmen und Engelskirchen verzichtet (siehe Engels an Elisabeth Engels, 13. und 27. Februar 1861 in: MEGA² III/11, Br. 227 und 242). Laut einem Entwurf des Vertrags zwischen Gottfried Ermen und Friedrich Engels sollte er vom 30. Juni 1860 bis zum 30. Juni 1864 als Angestellter („corresponding clerk und general assistant“) in der Firma Ermen & Engels in Manchester tätig sein, unter der Voraussetzung, ab 30. Juni 1864 Teilhaber der Firma zu werden (IISG, Marx-Engels-Nachlass, Sign. M 11). Der Vertrag wurde erst am 25. September 1862 unterzeichnet (siehe Friedrich Engels. Dokumente seines Lebens. S. 337–340) bzw. anwaltlich bestätigt (Knieriem: „Gewinn unter Gottes Segen“. S. 64). Zur Festigung seiner rechtlichen und finanziellen Positionen in der Firma Ermen & Engels in Manchester wurde Engels mit einer Summe von £ 10 000 entschädigt, die die Familie als Kapital im Unternehmen in Manchester ließ (Engels an Marx, 10. Mai 1860, in: MEGA² III/10. Br. 286.5–13; Engels an Hermann Engels, 24. Mai 1864, ebenda. III/12. Br. 350). Das gestattete ihm, 1864 Mitinhaber der Firma Ermen & Engels in Manchester und neben Gottfried und Anton Ermen einer der drei Prinzipale der Firma zu werden. Engels führte die Verhandlungen darüber im Sommer 1864 mit Gottfried Ermen und am 30. Juni 1864 wurde ein neuer Vertrag zwischen beiden abgeschlossen (Friedrich Engels. Dokumente seines Lebens. S. 343–345). Am 2. September 1864 teilte Engels Marx mit: „Die Partnerships Geschichte ist endlich geordnet, die Contracte unterschrieben, & so hab’ ich hoffentlich auf 5 Jahre Ruhe von dieser Seite her.“ (MEGA² III/12. Br. 404.13-15.) Siehe auch MEGA² III/11. S. 757/758. – Originale der Verträge vom 25. September 1862 und 30. Juni 1864 befinden sich im Lancashire Record Office in Preston (siehe Henderson: The firm of Ermen & Engels in Manchester. S. 7).
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In 2 Jahren läuft mein Contract mit dem Sau-Gottfried ab,
& wie sich die Sachen hier drehen, werden wir Beide schwerlich wünschen ihn zu verlängern; es wäre sogar nicht unmöglich daß schon früher eine Trennung einträte.  Ende 1868 begann Gottfried Ermen Verhandlungen mit Engels, die eine Weiterführung des Unternehmens über die 1864 vereinbarten fünf Jahre hinaus bezweckten. Am 2. Dezember 1868 kam es zu einer Vereinbarung, nach der Engels „Verwaltung und Leitung des Büros“ in Manchester bis zum 30. Juni 1869 wahrzunehmen hatte. Über diesen Zeitpunkt hinaus sollte er ein weiteres Jahr (bis 30. Juni 1870) in Manchester wohnen bleiben und seinem Nachfolger Charles Roesgen für Nachfragen zur Verfügung stehen. Siehe Friedrich Engels. Dokumente seines Lebens. S. 348/349 sowie Engels’ Briefe vom 1. Juli 1869 an Marx (IISG, Marx-Engels-Nachlass, Sign. D 1756), an Elisabeth Engels (RGASPI, Sign. f. 1, op. 1, d. 2470, Kopie) und an Louis Kugelmann, 10. Juli 1869 (ebenda, Sign. f. 1, op. 1, d. 2473). Am 10. August 1869 schlossen Gottfried Ermen und Engels einen Auflösungsvertrag ab, der die Abwicklung zwischen den beiden Kontrahenten regelte. Dieser Vertrag war auf fünf Jahre befristet: vom 1. Juli 1870 bis 30. Juni 1875. Er verlängerte sich automatisch, wenn er nicht mindestens ein Jahr vor dem Endtermin schriftlich gekündigt wurde. Siehe Friedrich Engels. Dokumente seines Lebens. S. 349–352, Knieriem: „Gewinn unter Gottes Segen“. S. 108, 116 sowie Engels an Gottfried Ermen, 1. Juni 1874 (RGASPI, Sign. f. 1, op. 1, d. 3543, Kopie).
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Ist das der Fall, so muß ich aus dem Commerce ganz heraus;
denn jetzt noch ein eignes Geschäft anzufangen, hieße 5–6 Jahre fürchterlich schanzen ohne nennenswerthes Resultat, & dann noch 5–6 Jahre schanzen, um die Früchte der ersten 5 Jahre einzuärnten. Dabei ging ich aber caput. Ich sehne mich nach Nichts mehr als nach Erlösung von diesem hündischen Commerce der mich mit seiner Zeitverschwendung vollständig demoralisirt. Solange ich da drin bin, bin ich zu Nichts fähig, besonders seitdem ich Principal bin ist das viel schlimmer geworden wegen der größeren Verantwortlichkeit. Wenn es nicht wegen der vermehrten Einkünfte wäre, möchte ich wahrhaftig lieber wieder Commis sein. Jedenfalls kommt | mein Kaufmannsleben in wenigen Jahren zu End & dann werden auch die Einnehmen sehr, sehr viel spärlicher fließen, & das hat mir denn immer im Kopf gelegen wie wir es dann mit Dir machen. Auf // Wenn das aber so geht wie es sich jetzt anläßt, so wird sich auch das schon arrangiren lassen, selbst wenn nicht die Revolution dazwischen kommt & allen Finanzprojecten ein Ende macht. Geschieht das aber nicht, so behalte ich mir vor, mir zu meiner Erlösung  Vermutlich spielt Engels auf den Titel des Romans von [Jeremias Gotthelf (eigtl. Albert Bitzius)]: Leiden und Freuden eines Schulmeisters. Theil 1.2. Bern 1838/1839 an. 1848 erschien das Werk in Berlin.
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einen Hauptspaß zu machen & ein heitres Buch zu schreiben: Leiden & Freuden der englischen Bourgeoisie.

 Siehe Marx an Engels, 24.4.1867 .
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Auf Meißner's Vorschlag kann ich nicht eingehn.
Ein paar Bogen wären rasch zusammengeschmiert, aber etwas Größeres, 6 à 10 Bogen, würden mehr Arbeit erfordern & für den jetzigen Kriegslärm zu spät kommen. Man kann doch nicht solche Sauereien Carl Vogt: Studien zur gegenwärtigen Lage Europas. Genf, Bern 1859. Zu Marx' Kritik siehe Karl Marx: Herr Vogt. London 1860 (MEGA² I/18. S. 100 bis 286).
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à la Vogts Studien
zusammenschmieren. Außerdem würde die Geschichte mehr oder weniger als ein Parteimanifest angesehen & da müßten wir doch zuerst einen Rath halten. Ich habe aber seit längerer Zeit ein Anti Russicum im Kopf & wenn die Ereignisse mir einen Anhalt bieten so fang ich gleich damit an & schreibe an Meißner. Die Frage bei mir ist nur noch die ob ich  Das sogenannten „Nationalitätenprinzip“, dem die Aufassung über das Rechts einer Nation oder Nationalität auf die Bildung eines eigenen Staates zugrunde liegt, war z. B. die grundlegende Tendenz in der französischen Außenpolitik unter Napoléon III. Die russische Zarenregierung versuchte dieses Prinzip auf die slawischen Völker des Balkans und Mitteleuropas auszudehnen. (siehe Erl. zum „antideutschen Panslavismus“ in S. L. Borkheim an Engels, 25.3.1867).Siehe dazu auch Karl Marx: Herr Vogt (MEGA² I/18. S. 173–175, 182–185, 191–194, 256/257); Friedrich Engels: What have the working classes to do with Poland? (MEGA² I/20. S. 194, 197–203).
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das „Nationalitätsprinzip“,
oder  Ein Begriff der europäischen Diplomatie, verbunden mit dem inneren Niedergang des Osmanischen Reiches im 19. Jahrhundert, mit dem Eingreifen der europäischen Großmächte in diesen Prozess und ihren Rivalitäten im Kampf um den Einfluss auf die neu entstehenden Nationalbewegungen unter den Balkanvölkern. Marx und Engels schenkten diesem Problem viel Aufmerksamkeit, besonders zur Zeit des Krimkriegs 1853–1856. Siehe z. B. [Karl Marx/Friedrich Engels:] British Politics–Disraeli–The Refugees–Mazzini in London–Turkey. In: New-York Daily Tribune. Nr. 3736, 7. April 1853. S. 5/6. 1. Rubrik: Europe. (MEGA2 I/12. S. 70–75); [Friedrich Engels:] Deutschland und der Panslavismus. In: Neue Oder-Zeitung. Breslau. Nr. 185, 21. April 1855. Mittagsblatt. S. 1; Nr. 189, 24. April 1855. Mittagsblatt. S. 1/2 (MEGA2 I/14. S. 286–292); [Karl Marx: Aus dem Parlament.] London, 29. Mai 1855. In: Neue Oder-Zeitung. Breslau. Nr. 249, 1. Juni 1855. Mittagsblatt. S. 2/3. Rubrik: Großbritannien (ebenda. S. 373–377). Siehe auch Baumgart: Europäisches Konzert. S. 287–293.
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die „orientalische Frage“
in den Vordergrund stelle.

 Siehe Marx an Engels, 24.4.1867.
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Daß Bismark bei Dir anklopfen würde hatte ich erwartet, wenn auch nicht die Eile.
Es ist bezeichnend für die Denkweise & den Horizont  Warnebold.
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des Kerls
daß er alle Leute nach sich beurtheilt. Die Bourgeoisie mag wohl die großen Männer von heute bewundern, sie sieht sich in ihnen widergespiegelt. Alle Eigenschaften wodurch Bonaparte & Bismark Erfolge erreichten sind kaufmännische Eigenschaften: das Verfolgen eines bestimmten Zweckes durch Abwarten & Experimentiren bis der richtige Moment getroffen, die Diplomatie der stets offnen Hinterthür, das Accordiren & Abdingen, das Einstecken von Insulten, wenn das Interesse es erfordert, das: „ne soyons pas larrons“, kurz, überall der Kaufmann. Gottfriend Ermen ist in seiner Weise ein ebenso großer Staatsmann wie Bismark, & wenn man die Schliche dieser großen Männer verfolgt so | wird man immer wieder auf die Manchester Börse versetzt. B. denkt wenn ich nur fortfahre bei Marx anzuklopfen so treffe ich schließlich doch einmal den richtigen Moment & wir machen dann doch ein Geschäftchen zusammen. Der reine Gottfried Ermen.

 Siehe Marx an Engels, 24.4.1867 „Das Volk u. in der Hauptstadt Hannover ...“.
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Daß der Preußenhaß dort so stark ist hätte ich nicht gedacht.
Aber wie stimmt das mit dem Resultat  Die Wahlen zum konstituierenden Norddeutschen Reichstag am 12. Februar 1867. Siehe auch Erl. zu Engels an Marx, 13.3.1867.
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der Wahlen?
 Zum Nationalverein siehe Erl. zu L. Kugelmann an Marx, 23.2.1866.
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Die Nationalvereins Esel
brachten doch die Hälfte durch, & in Kurhessen alle bis auf einen.

 Über Karl Vogt erschien ein Artikel in Form eines Interviews mit einem Kupferstich-Porträt in der Gartenlaube . (In einem Genfer Landhause. In: Die Gartenlaube. 1867, Nr. 10, S. 148-152; S. 149: Porträt).
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Vogt hat sich in der Gartenlaube in Lebensgröße abbilden lassen.
Er hat sich in den letzten Jahren noch sehr verschweinert & sieht gut aus.

 Ludwig Simon war 1849 in Trier als Rechtsanwalt tätig (siehe Best/Weege: Biographisches Handbuch).
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Simon von Trier
hat in den  Ludwig Simon: Deutschland und seine beiden Großmächte. In: Demokratische Studien. Hamburg 1860. S. 203–230.
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Demokratischen Studien
die mir neulich in die Hand fielen, ganz naiv ganze Seiten von  [Friedrich Engels:] Po und Rhein. Berlin 1859.
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Po & Rhein
abgeschrieben ohne zu ahnen aus welcher vergifteten Quelle er schöpfte! So hat auch  Preußen in Waffen I–II. In: Unsere Zeit. Deutsche Revue der Gegenwart. Monatsschrift zum Conversations-Lexikon. Neue Folge. 2. Jg. 2. Hälfte. Leipzig 1866. S. 161–177, 321–343. – Friedrich Engels: Die Preußische Militärfrage und die deutsche Arbeiterpartei. Hamburg 1865 (MEGA2 I/20. S. 71–108).
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der Leutnant der in Unsere Zeit die militärischen Artikel schreibt, in „Preußen in Waffen“ meine Broschüre stark copirt natürlich ebenfalls ohne Quellen-Angabe.

Rüstow will mit Gewalt preuß. General werden, als ob das so leicht ginge wie bei Garibaldi. In seinem grundschlechten & liederlichen  W[ilhelm] Rüstow: Der Krieg von 1866 in Deutschland und Italien, politisch-militärisch beschrieben. Zürich 1866.
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Buch über den Krieg
kriecht er  in bester Form
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in optima forma
vor  William I, the Conqueror. Hier: Wilhelm I., König von Preußen.
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Wilhelm dem Eroberer
& dem  Friedrich Karl Prinz von Preußen.
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Prinzen.
Daher zieht er nach Berlin.

Ich sah Ernest Jones dieser Tage, er hat von 4 Orten Anfrage sich wählen zu lassen  Zur Wahlrechtsreform in Großbritannien siehe Erl. zu Jenny Marx an J. Ph. Becker, 29.1.1866.
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unter der neuen Bill
– auch von Manchester. Schimpft gräulich auf die Arbeiter hier, and backs the Prussians at any odds against the French. Ich hoffe dieser Saukrieg geht vorüber, ich sehe nicht ein, was Gutes davon kommen kann. Eine franz. Revolution mit von vornherein gegebner Eroberungsverpflichtung wäre sehr eklig, es scheint fast als wolle Bonaparte sich mit dem Allergeringsten begnügen, ob aber der Herr der Heerscharen  Wilhelm I., König von Preußen.
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dem schönen Wilhelm
erlauben wird ihm auch nur dieses Geringste zu gewähren werden wir abwarten müssen.

Grüße den Dr. Kugelmann unbekannter Weise bestens &  Friedrich Engels, Karl Marx: Die heilige Familie, oder Kritik der kritischen Kritik. Gegen Bruno Bauer & Consorten. Frankfurt a. M. 1845. Siehe Marx an Engels, 24.4.1867, und Marx an L. Kugelmann, 10.6.1867.
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danke ihm für die Heilige Familie.

Dein
F. E.

 

Zitiervorschlag

Friedrich Engels an Karl Marx in Hannover. Manchester, Samstag, 27. April 1867. In: Marx-Engels-Gesamtausgabe digital. Hg. von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: http://megadigital.bbaw.de/briefe/detail.xql?id=B00256. Abgerufen am 11.04.2021.