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            <titleStmt>
                <title><idno>451</idno>Friedrich Leßner an Karl Marx in London. London, Dienstag,
                    29. August 1871</title>
                <respStmt resp="contribution" n="project">
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                        <surname>Lindenberg</surname>
                        <forename>Thomas</forename>
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                    <persName>
                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
                    </persName>
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            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                <msDesc rend="manuscript">
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                        <institution>IISG</institution>
                        <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                        <idno><idno type="shelfmark">D 3048/D V 187–18. Fotosign. 9523
                            a–b</idno></idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem
                            Bogen weißem Papier. Leßner hat zwei Seiten vollständig beschrieben, die
                            dritte etwas über die Hälfte; die vierte Seite ist leer.
                            Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                        <p>Von unbekannter Hand: Nummerierung des Briefes „38.“ sowie
                            Archivnummerierung „187–18“ mit Bleistift oben auf der ersten Seite.</p>
                        <p>Die Schreibweise wurde nicht berichtigt.</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002740  http://d-nb.info/gnd/11857213X">Friedrich Leßner</persName>
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                    <date when="1871-08-29"/>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
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                <opener>
                    <dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/> London August 29/71.</dateline>
                    <salute sameAs="MBAnrede">Lieber Marx!</salute>
                </opener>
                <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align: justify; ">Es wurde gestern Abent in
                    verein ein Brief aus Pest vorgelesen, aus welchen hervor ging, daß dieselben daß
                    geld brauchen, auf daß waß Du geschrieben wollen diese elenden Knothen durchaus
                    nicht eingehen, und sie haben beschlossen, nachdem wieder ein grosser Lärm
                    darüber gemacht war, daß Heude eine Depudation zu Dier gehen soll und daß geld
                    holen.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Die Depudation besteht aus
                    den Kassir <hi rendition="#u"><persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M5181444">Koll</persName></hi> und
                    einem nahmens <hi rendition="#u">gründler</hi>
                    welcher nicht ganz zu jenen gehört. Der <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004729">Schneider</persName> liß sich sehr angelegen sein mit gesant zu werden,
                    aber es wolde ihn keiner vorschlagen, so daß derselbe <pb/> sich zulätzt anboth
                    freiwillig mit zu gehen.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Dieser Hund möchte es gärne
                    zu einen Excesse bringen, ich Hoffe daß Du ihn keine gelegenheit giebst ich
                    Halte fürs beste, daß Du dieselben gar nicht for läst, und daß Du nicht zu hause
                    bist.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">An Deiner stelle würde ich
                    daß geld fort schicken, und daß an die <hi rendition="#u">Redacktion</hi> des
                        <hi rendition="#u"><bibl type="periodika" corresp="">volkswille</bibl></hi> (daß wurde gestern Abent erwähnt, um sicher zu
                    sein.) Damit die elenden Hunde doch ihren willen nicht haben, dieselben würden
                    thrieumführen, wenn Du <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">ihn</expan> das geld wieder zurück giebst.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Aus den Briefe geht her vor,
                    daß der man <ref xml:id="ab77e3f4-0df2-4f11-b7e3-f40df22f1160" corresp="#d0e12f54-fc18-4c42-a12f-54fc181c42fc" type="editorialNote">an welchen Du geschrieben</ref><note xml:id="d0e12f54-fc18-4c42-a12f-54fc181c42fc" corresp="#ab77e3f4-0df2-4f11-b7e3-f40df22f1160" type="editorial">Nicht überlieferter Brief von <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M3989398">Marx an J.
                            Holländer (c/o J. Travnick), geschrieben vor dem 10. August
                            1871</ref>.</note>
                    <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">verhaft</expan> wurde, und er
                    über gab Deine Addresse an jemand anderes <pb/> um an Dich zu schreiben, aber
                    ebenfals durch verhaftung daran verhindert wurde, auf diese weise wollen sie
                    Deine Addresse verlohren haben.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Die Depudation soll Dier den
                    Brief vorlegen.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Freund <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006780 http://d-nb.info/gnd/141393351">Fränkel</persName>, wird heude zu Dier <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">kommen</expan>, und daß nähre noch <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">mietheilen</expan>.</p>
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><salute>Herzlich grüsend</salute><signed>Dein Freund<lb/>F. Lessner</signed> </closer>
            </div>
        </body></text>
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