<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="M9009583">
   <teiHeader>
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>
               <idno>125</idno>Carl Diehl an Friedrich Engels in Manchester. Mainz, Samstag,
                    30. April 1870</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <msDesc rend="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <institution>IISG</institution>
                  <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                  <idno>
                     <idno type="shelfmark">L 1123/L III 33. Fotosign. 14991</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem Bogen weißem Papier. Diehl hat die erste
                            Seite vollständig beschrieben, die übrigen drei Seiten sind leer.
                            Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                  <p>Archivsignatur des SPD-Archivs auf der ersten Seite mit Bleistift: „Ⅱ 21
                            L /3“.</p>
                  <p>Von unbekannter Hand: Nummerierung des Briefes am linken Rand der ersten
                            Seite: „33“.</p>
               </physDesc>
               <additional>
                  <listBibl>
                     <bibl>RC 1.5.6654</bibl>
                  </listBibl>
               </additional>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001542">Carl Diehl</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0003660 http://www.geonames.org/2874225">Mainz</placeName>
               <date when="1870-04-30"/>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001917 http://d-nb.info/gnd/118530380">Friedrich Engels</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004039 http://www.geonames.org/2643123">Manchester</placeName>
            </correspAction>
         </correspDesc>
         <textClass>
            <keywords>
               <term key="M0002134">Privates - Engels (Familie, Geschäfte, Reisen)</term>
               <term key="M0002313">Gesellschaftsleben/Exilantenleben in London u. Manchester
                        (Schiller-Anstalt, Arbeiter-Bildungsverein, Albert-Club, Versammlungsabende
                        u. ä.)</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
      
   </teiHeader>
   <text><body>
         <div type="writingAct">
            <opener>
               <salute sameAs="MBAnrede">
                  <pb/> Mein lieber Herr Vetter.</salute>
            </opener>
            <p sameAs="MBTextohneEinzug">Mein zweiter Sohn, <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M5973083">Heinrich</persName>, welcher sich längere Zeit bei unserem Agenten in
                    London aufhielt, ist eben auf seiner ersten Reise nach den anderen Hauptstädten
                    Englands begriffen und wird sich erlauben auch Ihnen guten Tag zu sagen. —
                    Ich möchte Ihnen den jungen Reisenden aufs Wärmste empfehlen und Sie nebenbei
                    auch freundlichst bitten, ihm zur Ausführung seines Wunsches, recht viele
                    Weingeschäfte einzuleiten, ein wenig behülflich zu sein. —</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Einstweilen meinen besten Dank für die Erfüllung meiner
                    Bitte! —</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Wir hören manchmal über Barmen, daß es Ihnen gut geht,
                    und hoffe ich, Sie bald wieder einmal an unserem schönen Rheinstrome begrüssen
                    zu können. —</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Meine <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001977">Frau</persName> läßt
                    Ihnen die herzlichsten Grüsse sagen, ebenso die übrigen Vettern und Cousinen,
                    — sie sind fast alle so groß wie <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M5973083">Heinrich</persName>, eine wahre Riesenschaar gegen die kleinen Eltern.
                    —</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Mit aller Werthschätzung</p>
            <closer sameAs="MBUnterschrift">
               <signed>Ihr aufrichtig ergebener<lb/>Carl Diehl</signed>
               <dateline>Mainz, 30 April 1870.</dateline>
            </closer>
         </div>
      </body></text>
</TEI>