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         <titleStmt>
            <title>
               <idno>47</idno>Friedrich Wilhelm Moll an Friedrich Engels in Manchester.
                    Solingen, Montag, 28. Februar 1870</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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            <msDesc rend="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <institution>IISG</institution>
                  <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                  <idno>
                     <idno type="shelfmark">L 5020/L VII 107. Fotosign. 8783a-b</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem Blatt weißem, leicht vergilbtem Papier. Moll
                            hat beide Seiten vollständig beschrieben. Schreibmaterial: schwarze
                            Tinte.</p>
                  <p>Von unbekannter Hand: Nummerierung des Briefes mit Bleistift: „107“.</p>
               </physDesc>
               <additional>
                  <listBibl>
                     <bibl>RGASPI f. 1 op. 5 d. 2091</bibl>
                  </listBibl>
               </additional>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
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            <correspAction type="sent">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002681">Friedrich Wilhelm Moll</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002443 http://www.geonames.org/2831580">Solingen</placeName>
               <date when="1870-02-28"/>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001917 http://d-nb.info/gnd/118530380">Friedrich Engels</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004039 http://www.geonames.org/2643123">Manchester</placeName>
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            <keywords>
               <term key="M0003389">Deutsche Sozialdemokratie</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
      
   </teiHeader>
   <text><body>
         <div type="writingAct">
            <opener>
               <dateline sameAs="MBDatumszeile">
                  <pb/> Solingen den 28. Febr.
                        1870.</dateline>
               <salute sameAs="MBAnrede">Lieber Engels!</salute>
            </opener>
            <p sameAs="MBTextohneEinzug">Einer irrthümlichen
                    Verwechsselung
                    mit der <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008424 1019403">Person</persName> jener <ref xml:id="d4ceef4c-74ab-41d3-8eef-4c74ab01d340" corresp="#d6ba7c51-4456-456d-ba7c-514456656d4d" type="editorialNote">Gebrüder</ref><note xml:id="d6ba7c51-4456-456d-ba7c-514456656d4d" corresp="#d4ceef4c-74ab-41d3-8eef-4c74ab01d340" type="editorial">Vermutlich sind
                            gemeint: <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008424 1019403">Hermann Joseph Charles Moll</persName>
                            und <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008425 https://d-nb.info/gnd/139840745">Joseph Maximilien
                        Moll</persName>.</note>, welche viel für unsre Sache gethan, u. deren
                    Namen ich zufällig führe, bietet mir Gelegenheit, einem Manne, welchen ich durch
                    seine frühern Handlungsweisen, welche ich als Schüler der hiesigen alten,
                    radikalen Parteigenossen, von diesen oft erzählen hörte, lieben u. achten
                    lernte, einige Zeilen zu schreiben.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Das <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">p<ex>er</ex>
               </expan> Du, welches ich dem Zufall der Verwechselung
                    verdanke [[welches übrigens bei uns Communisten üblich]] ergreife ich mit
                    Freuden, u. wirst dieß hoffentlich nich übel deuten?</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Aus dem oben Erwähnten ersiehst Du, daß ich zwar nicht
                    die <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008424 1019403">Person</persName>
                    bin, welche schon vor Jahren die Gelegenheit ergriff, um <hi rendition="#u">thätlich</hi> für den Bund zu wirken, sondern nur einer, den die alte
                    Schule herangebildet u. Prinzipientreue eingehaucht!</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Das Sonderbarste, welches der launenhafte Zufall hierin
                    spielt, ist, daß auch ich einen <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M1684503">Bruder
                        Jupp</persName> habe, für diesen Prinzipientreue ich
                    bürge; derselbe läßt Dich, als Parteigenosse hiermit grüßen! Hoffentlich wird
                    noch eine Zeit <pb/> kommen, wo auch wir es p. That beweisen können; bis dahin
                    werden wir nicht unterlassen, mit allen erlaubten Mitteln für das Endziel, den
                    Communismus, zu agitiren! So lange noch vor vollen Fleischer- u. Kleider-Laden
                    der Arbeiter verhungert u. verfriert, kann von keinem Menschenwürdigem Daseyn
                    die Rede sein; es nützt uns Arbeiter, unser <hi rendition="#u">eigenes
                        Erzeugniß</hi> jetzt ebensowenig, wie
                    uns Bewohner
                    der Goldstraße, genannter Name nützt.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Wohl aber wird die Zeit kommen, wo wir uns're Rechte
                    fodern, wo wir sie <hi rendition="#uu">nehmen</hi> werden! Wozu noch der
                    Phrasendrechssel?</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Und mit dem Rufe: Hoch lebe die Communistische
                    Revolution!</p>
            <closer sameAs="MBUnterschrift">
               <salute>Mit Brudergruß u. Handschlag</salute>
               <signed>Dein<lb/>F. W. Moll.</signed>
            </closer>
            <postscript>
               <p/>
               <p>P. S. Von den Gebr. Moll, haben mir die ältern Parteigenossen oft erzählt;
                        von diesen beiden Kämpen, weiß man nur, daß <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008425 https://d-nb.info/gnd/139840745">Joseph</persName> damals, wenn ich nicht irre, im Badischen gefallen,
                        wie Du vielleicht auch wissen wirst; wo der <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008424 1019403">Andere</persName>
                        geblieben, davon weiß man nichts Genaues.</p>
            </postscript>
            <closer sameAs="MBUnterschrift">
               <signed>
                  <ref xml:id="b457df5b-8853-4299-97df-5b8853829997" corresp="#f781e203-4a6f-481d-81e2-034a6ff81d7b" type="editorialNote">D. Ob.</ref><note xml:id="f781e203-4a6f-481d-81e2-034a6ff81d7b" corresp="#b457df5b-8853-4299-97df-5b8853829997" type="editorial">Der
                        Obige.</note>
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