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            <titleStmt>
                <title><idno>701</idno>Friedrich Engels an Theodor Friedrich Cuno in Mailand.
                    London, Montag, 13. November 1871</title>
                <respStmt resp="contribution" n="project">
                    <persName>
                        <surname>Lindenberg</surname>
                        <forename>Thomas</forename>
                    </persName>
                    <resp ref="https://credit.niso.org/?s=Writing+%E2%80%93+review+%26+editing">Bearbeitung</resp>
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                <respStmt resp="contribution" n="project">
                    <persName>
                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
                    </persName>
                    <resp ref="https://credit.niso.org/?s=Writing+%E2%80%93+review+%26+editing">Bearbeitung</resp>
                </respStmt>
            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                <msDesc rend="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <institution>IISG</institution>
                        <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                        <idno><idno type="shelfmark">K 339/K 168. Fotosign.
                            13716a–b</idno></idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem
                            Bogen weißem Papier. Engels hat die ersten zwei Seiten vollständig, die
                            dritte etwa zu zwei Dritteln beschrieben; die vierte Seite ist leer.
                            Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                        <p>Von unbekannter Hand: Vermerk „A“ (schwarze Tinte) und Archivnummerierung
                            „168“ (Bleistift) oben auf der ersten Seite.</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
                <listWit>
                    <witness>
                        <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/RH3KECUP">Erstveröffentlichung: Die
                            Gesellschaft. Berlin. Nr. 11 (1925). S. 453–455.</bibl>
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        <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
            <correspDesc>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001917 http://d-nb.info/gnd/118530380">Friedrich Engels</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
                    <date when="1871-11-13"/>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006218 http://d-nb.info/gnd/1023593149">Theodor Friedrich Cuno</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M5483828 https://www.geonames.org/3173435">Mailand</placeName>
                </correspAction>
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    </teiHeader>
    <text><body>
            <div type="writingAct">
                <opener><dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/> 122 Regent’s Park Road, N.W.<lb/>London, 13<expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">
                            Nov<ex>em</ex>b<ex>e</ex>r</expan> 1871.</dateline><salute sameAs="MBAnrede">Geehrter Freund</salute></opener>
                <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align: justify; ">Ich bedaure, in Erwiderung
                        <ref xml:id="ff37adaf-a688-4634-b7ad-afa6881634ff" corresp="#d5537c8c-02b4-41ec-937c-8c02b4f1ecc6" type="editorialNote">Ihres werthen Briefs vom 1.
                            c<ex>urrentis</ex></ref><note xml:id="d5537c8c-02b4-41ec-937c-8c02b4f1ecc6" corresp="#ff37adaf-a688-4634-b7ad-afa6881634ff" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M4422983">Th. F. Cuno an Engels,
                        1.11.1871</ref>.</note> Ihnen sagen zu müssen daß wir augenblicklich
                    keine Verbindungen in Mailand haben, außer dem <bibl type="periodika" corresp=""><expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">Gazz<ex>ettino</ex></expan> Rosa</bibl>, dem wir Documente zur
                    Publication zusenden, das uns aber sonst noch keine Anerbietungen wegen
                        Bild<ex>un</ex>g von Sektionen &amp;c. gemacht hat. Die Beweg<ex>un</ex>g im
                    internationalen Sinn ist eben in Italien so plötzlich &amp; unerwartet
                    ausgebrochen daß Alles noch sehr desorganisirt ist, &amp; wie Sie wissen, thun
                    die <ref xml:id="c947b545-6a14-496f-87b5-456a14b96f8e" corresp="#a3d307b4-765b-4ee9-9307-b4765bdee97b" type="editorialNote">Mardochäer</ref><note xml:id="a3d307b4-765b-4ee9-9307-b4765bdee97b" corresp="#c947b545-6a14-496f-87b5-456a14b96f8e" type="editorial">Nach
                            D, S. 454 Anm. 3: In einem Brief an Bebel vom 2. Oktober 1895 gibt Cuno
                            für diese Bezeichnung folgende Erklärung: „Mardochai – nannten wir in
                            Italien die Polizei“ (<ref target="https://hdl.handle.net/10622/ARCH00029.75">IISG, August
                                Bebel Papers, Sign. B 75</ref>).</note> Alles um die
                    Organisation zu hintertreiben. Daß in Mailand brauchbare Elemente sein müssen,
                    geht schon daraus hervor daß das „<expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">Gazz<ex>ettino</ex></expan>
                    <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">R<ex>osa</ex></expan>“ Leser
                    findet; inzwischen bleibt nichts übrig als daß Sie solche zu finden suchen,
                    &amp; daß ich Ihnen verspreche Ihnen die Adresse des Ersten
                        zuzuschicken<supplied cert="high">,</supplied> der sich von dort an mich
                    wendet. Dies wird sicher bald geschehn, da durch die grade jetzt bevorstehenden
                    vielen Publicationen des Generalraths mein Name als Sekretär für Italien wohl
                    rasch genug überall bekannt werden wird. Mailand als bisheriger <pb/> Hauptsitz
                    des <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008275 http://d-nb.info/gnd/118579754">Mazzini</persName>smus &amp; als große industrielle
                    Stadt ist für uns auch besonders noch deßhalb wichtig weil uns mit Mailand die
                    Seidenindustriebezirke der Lombardei von selbst zufallen müssen. Was Sie &amp;
                    Ihre Freunde daher in Mailand für die gemeinsame Sache thun können, wird <hi rendition="#u">ganz besonderen</hi> Werth haben.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">In Turin haben wir eine
                    starke Sektion (Adr. <bibl type="periodika" corresp="">Proletario
                        Italiano</bibl>), von Lodi (<bibl type="periodika" corresp="">Plebe</bibl>) sind Briefe verloren gegangen, die auch wohl über
                        Bild<ex>un</ex>g von Sektionen berichtet haben müssen.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; "><persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004159 http://d-nb.info/gnd/119073366">Ricciotti Garibaldi</persName> sah ich heute Morgen bei Marx, es ist ein
                    sehr intelligenter junger Mann, von großer Ruhe, aber mehr Soldat als Denker. Er
                    kann aber sehr nützlich werden. Gerade wie der <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006889 http://d-nb.info/gnd/118689592">Alte</persName> auch in seinen theoretischen Ansichten mehr guten Willen
                    als Klarheit zeigt, &amp; doch ist
                    sein letzter
                    Brief an <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M6831140 http://viaf.org/viaf/8254775">Petroni</persName>für uns
                    von unendlichem Werth. Wenn seine Söhne denselben richtigen Instinkt in allen
                    großen Krisen beweisen wie der Alte, so können sie viel thun. Können Sie uns
                    eine sichre Adresse in Genua verschaffen? Es handelt sich drum, dem <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006889 http://d-nb.info/gnd/118689592">Alten</persName> unsre Sachen sicher nach Caprera zu
                    besorgen, &amp; <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">R<ex>icciotti</ex></expan> sagt, daß Vieles unterschlagen wird.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Briefe an mich – da mein
                    Name den Mardochäern jetzt wohl auch bekannt sein wird – bitte <pb/> ich zu
                    adressieren:</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Miss <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001740">Burns</persName>, 122 R. P. R., N. W., London (wie oben
                    ausgeschrieben), nicht nach High Holborn, wohin ich nur einmal die Woche komme
                    &amp; wo Vieles liegen bleibt.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Ein inneres Couvert ist <hi rendition="#u">nicht</hi> nöthig.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Ich sende Ihnen per Post
                    eine beliebige englische Zeitung &amp; lege hinein <list>
                        <item>1) <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/QFNLRVP5">Résolutions de
                                la Conférence de l’<expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">Int<ex>ernationale</ex></expan> à Londres, Sept.
                                1871</bibl>.</item>
                        <item>2) <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/ZIYU3PH7">Der
                                Bürgerkrieg in Frankreich, Adresse des Generalraths</bibl>.</item>
                        <item>3) Die <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/CUN4LFYJ">neue
                                Ausgabe der Statuten</bibl>, bis jetzt nur englisch gedruckt. <ref xml:id="dd2ee08a-8abf-40f6-aee0-8a8abfc0f665" corresp="#f23024ab-d94b-48de-b024-abd94bf8de2b" type="editorialNote">Franz. &amp; dtsche Ausgaben</ref><note xml:id="f23024ab-d94b-48de-b024-abd94bf8de2b" corresp="#dd2ee08a-8abf-40f6-aee0-8a8abfc0f665" type="editorial">Siehe <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/CLZ55W9E">Statuts
                                        généraux et règlements administratifs de I'Association
                                        Internationale des Travailleurs. Édition officielle, révisée
                                        par le Conseil général ... [1871]. In: MEGA I/22. S. 379–396</bibl> und
                                        <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/C9Q2IRT3">Allgemeine Statuten und Verwaltungsverordnungen der
                                        Internationalen Arbeiterassoziation. Amtliche deutsche
                                        Ausgabe, revidiert durch den Generalrat ... [1871]. In:
                                            MEGA I/22. S.
                                    397–415</bibl>.</note> werden bald erscheinen.</item>
                    </list></p>
                
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Schreiben Sie mir recht bald
                    wieder.</p>
                
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><salute>Salut &amp; fraternité.</salute><signed>F. Engels.</signed> </closer>
            </div>
        </body></text>
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