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            <title>
               <idno>120</idno>Friedrich Engels an Wilhelm Bracke in Braunschweig.
                    Manchester, Donnerstag, 28. April 1870</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                  <institution> RGASPI</institution>
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                     <idno type="shelfmark">f. 1 op. 2 d. 221
                                (nur
                                der gedruckte Text nach D vorhanden)</idno>
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                  <p>Nur Druckzeuge vorhanden.
                            Der
                            edierte Text folgt D.</p>
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                  <bibl>Erstveröffentlichung:
                            Der
                            Volksstaat. Leipzig. Nr. 39, 14. Mai 1870. S. 2, Sp.
                            1/2.</bibl>
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               <witness>
                  <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/4V3QWDPS">Karl Marx, Friedrich
                            Engels. Briefwechsel mit Wilhelm Bracke (1869–1880). Berlin 1963. S.
                            35/36. </bibl>
               </witness>
               <witness>
                  <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/38I66UYF">MEW 32 (1965). S.
                            679/680.</bibl>
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               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001917 http://d-nb.info/gnd/118530380">Friedrich Engels</persName>
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               <date when="1870-04-28"/>
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               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005741 http://d-nb.info/gnd/118672940">Wilhelm Bracke</persName>
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            <note>Zur Datierung: Die Datierung folgt der des Erstdrucks. </note>
            <note>Zum Abdruck im Volksstaat siehe auch <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M7001402">Braunschweiger
                        Ausschuß der SDAP an Friedrich Engels in Manchester. Braunschweig, Dienstag,
                        3. Mai
                    1870</ref>
               .</note>
         </correspDesc>
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               <term key="M0003389">Deutsche Sozialdemokratie</term>
               <term key="M0004106">Gewerkschaften</term>
               <term key="M0003380">Genossenschaften</term>
               <term key="M0001907">Arbeiterparteien und -vereine</term>
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         <div type="writingAct">
            <p sameAs="MBTextohneEinzug">Sehr gefreut hat mich der detaillierte und präzise
                        Kassenbericht. Es sind hier
                    in England vor meinen Augen so viele Anläufe zu Arbeiterbewegungen und
                    Organisationen an schlechter Kassenverwaltung und Rechnungsführung und den
                    darauf regelmäßig verdient oder unverdient erfolgenden Vorwürfen der
                    Unterschlagung und so weiter zugrunde gegangen, daß ich mir in diesem Falle wohl
                    ein kompetentes Urteil über die Wichtigkeit dieses Punktes zutrauen darf. Die
                    Arbeiter müssen sich jeden Pfennig abdarben und haben daher auch das vollste
                    Anrecht zu wissen, wohin jeder Pfennig geht, solange sie eben noch keine <hi rendition="#u">geheimen</hi> Fonds brauchen und beischaffen. Und ich halte
                    dies gerade in Deutschland von der größten Wichtigkeit, seitdem auch dort die
                    Ausbeutung der Arbeiter durch verlumpte Agitatoren auf die Tagesordnung gekommen
                    ist. Es ist eine faule Ausrede zu sagen, daß man durch Veröffentlichung solcher
                    Kassenberichte dem Gegner die Schwäche der eigenen Partei verrät. Wenn die
                    Gegner die Stärke einer Arbeiterpartei nach ihrer spezifisch schwachen Seite
                    — den Kassenverhältnissen — beurteilen wollen, so werden sie sich
                    ohnehin stets verrechnen. Und der Schaden, den die Geheimhaltung dieser Dinge in
                    den <hi rendition="#u">eigenen</hi> Reihen <choice>
                  <sic>abrichtet</sic>
                  <corr cert="high">anrichtet</corr>
               </choice>, ist unendlich größer als der, der aus der Veröffentlichung erwachsen
                    könnte.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001771 http://d-nb.info/gnd/1034703692">
                  <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">B<ex>onhorst</ex>
                  </expan>
               </persName> beklagt
                    sich über die Stumpfheit der Arbeiter — ich finde vielmehr, daß die Sache
                    in Deutschland unverhofft flott vorangeht. Die einzelnen Erfoge wollen natürlich
                    mühsam erkämpft sein, und die das zu tun haben, denen geht die Sache immer zu
                    langsam. Aber vergleichen Sie 1860 und 1870, und vergleichen Sie den jetzigen
                    Stand der Dinge in Deutschland mit dem in Frankreich und England — bei dem
                    Vorsprung, den jene beiden Länder vor uns hatten! Die deutschen Arbeiter haben
                    über ein halbes Dutzend Leute in das Parlament gebracht, die Franzosen und
                    Engländer <hi rendition="#u">keinen einzigen</hi>. Darf ich mir dabei die
                    Bemerkung erlauben, daß <hi rendition="#u">wir alle</hi> es <hi rendition="#u">hier</hi> für höchst wichtig halten, daß bei den Neuwahlen so viel
                    Arbeiterkandidaten aufgestellt werden wie möglich und so viel durchgebracht
                    werden wie möglich?</p>
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