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                <title><idno>734</idno>Friedrich Adolph Sorge an Karl Marx in London. Hoboken,
                    Freitag, 24. November 1871</title>
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                        <surname>Lindenberg</surname>
                        <forename>Thomas</forename>
                    </persName>
                    <resp ref="https://credit.niso.org/?s=Writing+%E2%80%93+review+%26+editing">Bearbeitung</resp>
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                    <persName>
                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
                    </persName>
                    <resp ref="https://credit.niso.org/?s=Writing+%E2%80%93+review+%26+editing">Bearbeitung</resp>
                </respStmt>
            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                <msDesc rend="manuscript">
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                        <institution>IISG</institution>
                        <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                        <idno><idno type="shelfmark">D 4117/D VII 105. Fotosign.
                            11342a–d</idno></idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus vier Blatt
                            weißem Papier (ursprünglich 1 Bogen, auseinandergerissen). Sorge hat
                            alle vier Seiten vollständig beschrieben. Schreibmaterial: schwarze
                            Tinte.</p>
                        <p>Von unbekannter Hand: Nummerierung des Briefes mit Bleistift oben auf der
                            ersten Seite: „105“ sowie Vermerk „k“.</p>
                        <p>Anstreichungen von unbekannter Hand mit Rotstift am Rand auf allen vier
                            Blättern.</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0009679 http://d-nb.info/gnd/119040921">Friedrich Adolph Sorge</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002675 https://www.geonames.org/5099133">Hoboken</placeName>
                    <date when="1871-11-24"/>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
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    <text><body>
            <div type="writingAct">
                <opener>
                    <dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/> Hoboken, 24. Novbr. 1871.</dateline>
                    <salute sameAs="MBAnrede">Gerehrter Freund!</salute>
                </opener>
                <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align: justify; ">Ich habe noch ein Paar
                    Punkte in <ref xml:id="d1ff8df4-63a8-4db3-bf8d-f463a8ddb3f7" corresp="#eda8753b-0f41-43f3-a875-3b0f4143f3f0" type="editorialNote">Ihrem letzten Schreiben</ref><note xml:id="eda8753b-0f41-43f3-a875-3b0f4143f3f0" corresp="#d1ff8df4-63a8-4db3-bf8d-f463a8ddb3f7" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M9064165">Marx an F. A. Sorge,
                                9.11.1871</ref>.</note>
                    zu berühren. Vorerst theile ich mit, dass mir vorgestern auch <ref xml:id="aefabb80-3696-49d0-babb-803696c9d09f" corresp="#f985a747-c5f8-46de-85a7-47c5f8d6de4f" type="editorialNote">die
                            Beschlüsse des G. wegen <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M9833700">S. 12</orgName></ref><note xml:id="f985a747-c5f8-46de-85a7-47c5f8d6de4f" corresp="#aefabb80-3696-49d0-babb-803696c9d09f" type="editorial"><bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/9N6YFTVG">Resolution of
                                the General Council of the International Workingmen's Association in
                                reply to an application of Section 12 of New York: [Unterzeichnet:]
                                J. George Eccarius, Corresponding Secretary for the U.S.A. In:
                                Woodhull &amp; Claflin's Weekly. New York. Vol. 4. Nr. 36/81, 2.
                                Dezember 1871. S. 3, Sp. 1—2</bibl>. (Siehe MEGA I/22. S. 480,
                            1316–1318.) Siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M7201138">F.
                                A. Sorge an Marx, 21.11.1871</ref>.</note>
                    zugekommen sind. Das Schönste ist, dass Sect. 12 sie
                    mit <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006462 http://d-nb.info/gnd/122016599">Eccarius</persName>’ Schreiben in <bibl type="periodika" corresp="">Woodhull &amp; Claflin’s Weekly</bibl> veröffentlicht unter
                    der Überschrift: „<hi rendition="#u">Section 12
                    sustained</hi>“ u. dann den Pferdefuß des
                    Nativismus
                    („Knownothingism“ in amerikanischer Politik), des Kleinbürger-
                    u. Reformheldenthumes unverhüllt zeigt. Ich werde Ihnen das Blatt in zwei
                    Exemplaren schicken. Zu bedauern ist nur, dass wir den Brief der S. 12 nicht
                    kennen u. sind Sie daher von den hiesigen Parteigenossen ersucht, Eccarius um
                    Uebersendung einer Kopie Desselben anzugehen.
                    Auch ist es
                    uns nicht ganz korrekt erschienen, dass der Generalrath in einer für die hiesige
                    Organisation so wichtigen Frage Entscheidungen treffe, ohne uns vorher
                    Gelegenheit zu Äußerungen zu geben. Denn wir haben absolut
                    Nichts davon gewußt, dass Sect. 12 irgend welche Schritte beim G. R. gethan
                    habe,
                    die
                    Bursche haben das so heimlich abgemacht im Bewußtsein ihrer
                    schlechten Sache. In Kürze hier den Verlauf des Ganzen: Als Sect. 12 um Aufnahme
                    nachsuchte, frug ich – misstrauisch gegen die mir wohlbekannten Persönlichkeiten
                    – den Delegaten <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001579">West</persName>, ob es eine „Arbeiter“
                    gesellschaft sei, u. er antwortete mir: „Yes! most of them are wages laborers
                    like myself!“ Es hat sich später herausgestellt, dass das eine Lüge war. Gleich
                    darauf berichtete er mit großem Wichtigthun, dass die S. 12 sich besonders mit
                    „universal language“ befasse. Als ich das im Sectionsbericht erwähnte (nur
                    thatsächlich), wollte er es wegläugnen. Unter der Zeit erschienen in mehreren
                    englischen Arbeiterorganen Mittheilungen von Mitgliedern derselben Section mit
                    Anpreisungen dieses großen Werks der <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004811 https://d-nb.info/gnd/503624-0">I.A.A.</orgName>,
                    nämlich „Machung einer Universalsprache“. In einem dieser Blätter klärte ich die
                    Leser auf, daß die I.A.A. Nichts damit zu thun habe. – Dann kam
                    der
                    Juli-Aufruhr in New York, wo diese Herrn Internationalen
                    Amerikaner die beschränkteste national-bürgerliche Auffassung bekundeten. –
                    Darauf Andrängen auf Abfassung einer langathmigen, schwerfälligen
                    Geschäftsordnung mit langen Debatten über Lumpereien und – über individual
                    liberty, initiative etc. Indessen immer versteckte <pb n="2."/> Angriffe auf
                    einzelne Personen oder das <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M6365245">C. C.</orgName> in dem
                    famosen „<bibl type="periodika" corresp="">Woodhull &amp; Claflin’s
                        Weekly</bibl><supplied cert="high">“</supplied>. Nicht zu vergessen ist, daß
                    Mesdames <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M3671534 http://viaf.org/viaf/40187572">Woodhull</persName> &amp; <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002382 http://d-nb.info/gnd/1051010268">Claflin</persName> uns 1000 Exemplare der <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/Q8PAC3PL">„address on the civil
                        war“</bibl> zur Verfügung stellten, Was dankbar angenommen wurde. Aber wie
                    erstaunt waren wir, vornan großgedruckt zu finden „Presented to the I.W.A. by
                    Woodhull &amp; Claflin“. Auf meinen Antrag wurde diese großthuerische
                    Ueberschrift von allen zu versendenden Exemplaren entfernt. W. &amp; Cl. Weekly
                    brachte die Uebersetzung eines aus den „<bibl type="periodika" corresp="">Grenzboten</bibl>“
                    entlehnten
                    dummen u. lügnerischen Artikels über die I.A.A. u. Sie.
                        <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0649308">Section l</orgName> schickte ihnen ein Komité mit
                    einer Entgegnung u. bat die Herrschaften, vorsichtiger zu sein. – Im
                    Central-Komité wurde beantragt, eine Art Programm der Int. für Amerika zu
                    entwerfen. Wir waren dagegen, weil wir die <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/CUN4LFYJ">„rules“</bibl> u. <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/A7ZGGPBB">Kongressbeschlüsse</bibl> für ausreichend hielten. Als wir
                    aber sahen, dass es den Herrn Amerikanern absolut um eine Proklamation zu thun
                    war, legten wir die Ihnen übersandte
                    Adresse „To
                    the Workingmen of America“ vor. Vor Einbringung irgend einer
                    Vorlage, während der Verhandlungen in den Sectionen u. im Centr. Kom. über diese
                    Angelegenheit veröffentlicht urplötzlich Section 12 den
                    „appeal of
                    Section N<hi rendition="#sup">o</hi>12“
                    (Habe ihn
                    vorgestern Ihnen übersandt). Das war am 16 Septbr.,
                    denn das
                    Blatt erscheint 8–9 Tage früher, als sein Datum angibt. Ich
                    enthalte mich jeder Bemerkung darüber, da Sie selbst urtheilen werden. Wir
                    hatten Viel im C. C. zu thun u. erst am <hi rendition="#u">15. Oktbr.</hi>
                    konnte ich
                    den Protest
                    meiner Section dagegen einbringen mit beigefügten Anträgen.
                    Die Washingtoner Section hatte ebenfalls vorher schon eine scharfe Verwahrung
                    dagegen eingesandt.
                    (Den Protest
                    übersende ich Ihnen in Abschrift.) Ohne irgend einen Punkt zu
                    widerlegen, beantragt <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001579">West</persName>, Delegat der
                    Section 12, den Beschluss auf Annahme dieses Protests auf den Tisch zu legen,
                    Was auch geschah. Section 1 ernannte darauf Komités, um den hiesigen Sectionen
                    die Angelegenheit u. die Beschlüsse zu unterbreiten u. gaben auch die Meisten
                    der so besuchten Sectionen ihren Delegaten den Auftrag, gegen den „appeal of
                    Section 12“ zu protestiren. In der nächsten Sitzung des C. C. am 23 Oktbr wurde
                    die Angelegenheit von Neuem auf den Tisch gelegt mit 11 gegen 10 Stimmen, indem
                    2 französische Delegaten unter nichtigem Vorwande gegen ihre Instruction
                    stimmten. Wir appellirten an die Section 2 wegen der Abstimmung ihres
                    Delegirten, welcher dann resignirte<supplied cert="high">.</supplied>
                </p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; "><pb n="3."/> Wir hatten uns
                    jedes persönlichen Angriffs enthalten u. Alles sachlich behandelt. Der Delegat
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001579">West</persName> (S. 12) und das <bibl type="periodika" corresp="">W. &amp; Cl. Weekly</bibl> ergingen sich
                    nun in Angriffen, Beleidigungen etc. gegen uns. So z. B. sagte West in einer
                    öffentlichen Sitzung der Section 2 im Auftrage seiner Section „kein Mann von
                    Ehre (no honorable man) hätte für unsren Protest gestimmt“ etc. Sie finden diese
                    Insulte häufig besonders in den letzten Nummern v. 18 u 25 Novbr. etc.. Die oben
                    erwähnte, von uns dem <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M6365245">C. C.</orgName> u. den einzelnen
                    Sectionen unterbreitete Adresse „to the American workmen“ war unterdessen von
                    fast allen Sectionen berathen u. angenommen worden. Section 12 macht sich das
                    Vergnügen, dagegen zu „protestiren“ u. den „Almighty Ballot“ zu proklamiren. Die
                    Washington Section schreibt: „We would rather separate from <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M9833700">Sect. 12</orgName> than
                    father
                    or endorse their utterances“. Wir werden in der Presse des ganzen Landes mit
                    Schmähungen u. Lächerlichkeiten überladen wegen der Auslassungen u. Handlungen
                    von S. 12.
                    Man kündigt
                    uns die Bildung von Sectionen auf Grund des „appeal of Section 12“ an, also auf
                    grundfalscher Basis. S. 12 weiß gar Nichts mehr von der Emanzipation der Arbeit,
                    der Arbeiter, dort ist nur noch die Rede von woman suffrage, free love,
                    universal language,
                    pantarchy
                    etc.etc. Daß auf <hi rendition="#u">diese</hi> Weise keine Propaganda unter den
                    Arbeitern, den trades unions, zu machen ist, war uns klar, ist Jedem klar. In
                    mehreren Theilen des Landes geht in <hi rendition="#u">Arbeiter</hi>kreisen eine
                    lebhafte Diskussion über die „ruchlosen Thaten der Kommune“ u. der <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004811 https://d-nb.info/gnd/503624-0">I.A.A.</orgName> vor sich. Konnte u. sollte man auch noch die
                    Last der Section 12 mit ihrem social (sexual) freedom, universal government,
                    woman suffrage, free love, universal language etc etc auf sich nehmen? Wir
                    legten uns diese Frage vor, wir tauschten unsre Meinungen aus, theilten uns das
                    in <hi rendition="#u">Arbeiter</hi>kreisen Gehörte u. Erlebte mit u. gingen mit
                    einander zu Rathe, Was zu thun? Auf diese Weise <hi rendition="#u">mit</hi>
                    Sect. 12 fortzufahren, hätte die Bewegung hier zu Lande umgeformt zu einer
                    kleinbürgerlich-fantastisch-reformatorischen. Der Charakter einer
                    Arbeiter-Bewegung wäre ihr abhanden gekommen u. die Arbeiter selbst
                    zurückgeschreckt. <hi rendition="#u">Dessen</hi> sind wir sicher! Wir haben
                    lange u. reiflich überlegt; das Resultat sind die gemeldeten Handlungen. Wir
                    konnten die Partei, die Grundsätze, die Organisation nicht anders wahren und
                    rein erhalten.
                </p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; "><pb n="4."/>
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001579">West</persName> selbst ist ein verächtlicher Bursche, als
                    „Stänker“ allgemein bekannt. Wenn ich nicht irre, kann Ihnen
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006462 http://d-nb.info/gnd/122016599">Eccarius</persName> darüber Mittheilungen machen,
                    die ihm durch <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002533">Gregory</persName> geworden sind. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Vorgestern habe ich Ihnen
                    die verlangten <bibl type="periodika" corresp="">W. &amp; Cl.
                        Weekly</bibl> geschickt, sowie die Nummern mit dem „appeal“ etc. etc. Wenn
                    von den <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/A7ZGGPBB">Konferenzbeschlüssen</bibl> Keine an einzelne Sectionen Versandt sind, so
                    bitte ich um wenigstens 100 Stück mehr in englischer u. <hi rendition="#u">mindestens</hi> eben so viel in deutscher Sprache. Sind sie noch nicht <ref xml:id="d4e08717-0e7a-4117-a087-170e7a111792" corresp="#f029a112-5d40-432b-a9a1-125d40c32bc9" type="editorialNote">deutsch gedruckt</ref><note xml:id="f029a112-5d40-432b-a9a1-125d40c32bc9" corresp="#d4e08717-0e7a-4117-a087-170e7a111792" type="editorial">Am
                            15. November 1871 wurde die deutsche Fassung der Konferenzbeschlüsse im
                            „Volksstaat“ veröffentlicht (<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/XWQWYKU2">Beschlüsse der Delegiertenkonferenz der
                                Internationalen Arbeiterassoziation, abgehalten zu London vom 17.
                                bis 23. September 1871. In. Der Volksstaat. Leipzig. Nr. 29, 15.
                                November 1871</bibl>). In der ersten Februarhälfte 1872 erschien ein
                                <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/LH4DDVWS">Separatabdruck</bibl> aus dem „Volksstaat“ in
                    Leipzig.</note>? Große Nachfrage nach den deutschen. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Es ist uns nicht ganz recht,
                    daß Sie unser Korrespondent im <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">G<ex>eneral</ex></expan> R<ex>at</ex> nicht mehr sind. Und hoffen wir,
                    daß Sie uns von Zeit zu Zeit Mittheilungen machen werden im Interesse der
                    Partei. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Wegen der Washington branch
                    waltet ein Irrthum ob. Sie sagen: „Das <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M6365245">New-Yorker Centr.
                        C.</orgName> hatte nicht das Recht, außer der Mitgliederzahl u. den Namen
                    etc. des korr. Sekretärs Weiteres zu verlangen.“ Wir haben aber gar Nichts
                    Anders verlangt und die Washingtoner haben auch Alles richtig angemeldet. – Ich
                    hatte neulich eine Zusammenkunft mit <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002781 http://d-nb.info/gnd/105330045X">Hinton</persName>
                        v<ex>on</ex> Washington, besonders wegen der <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M9833700">Sect. 12</orgName>. Er gab mir dabei Aufschluß über ihr Wirken in
                    Washington etc Das klingt sonderbar u. werde ich es Ihnen nächstens mittheilen.
                    –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Ich bin Lehrer u. habe
                    Halsleiden. Bei den Debatten im <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M6365245">C. C.</orgName> u. in
                    französischen u. englischen Sectionen muß ich die Hauptarbeit im Sprechen thun
                    u. strenge meine Kehle dabei so an, dass ich manchmal Tage lang meine Arbeit
                    nicht ordentlich verrichten kann. Dies der <hi rendition="#u">Hauptgrund</hi>
                    meines demnächstigen retirements. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Ueber <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002482 http://d-nb.info/gnd/118557513">Jessup</persName>, die Workingmen’s Union etc etc
                    nächstens.</p>
                <closer sameAs="MBUnterschrift">
                    <signed>In aufrichtiger Hochachthung<lb/>Ihr<lb/>F. A. Sorge</signed>
                <lb/><address>
                        <addrLine>box 101, Hoboken, N. J. via New York.</addrLine>
                    </address></closer>
            </div>
        </body></text>
</TEI>