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            <titleStmt>
                <title><idno>145</idno>Louis, Franziska und Gertrud Kugelmann an Karl Marx in
                    London. Hannover, Donnerstag, 27., und Freitag, 28. April 1871</title>
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                    <persName>
                        <surname>Lindenberg</surname>
                        <forename>Thomas</forename>
                    </persName>
                    <resp ref="https://credit.niso.org/?s=Writing+%E2%80%93+review+%26+editing">Bearbeitung</resp>
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                <respStmt resp="contribution" n="project">
                    <persName>
                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
                    </persName>
                    <resp ref="https://credit.niso.org/?s=Writing+%E2%80%93+review+%26+editing">Bearbeitung</resp>
                </respStmt>
            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                <msDesc rend="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <institution>RGASPI</institution>
                        <idno><idno type="shelfmark">f. 1 op. 5 d. 2323</idno></idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem
                            Bogen weißem Papier. L. Kugelmann hat drei Seiten vollständig und die
                            letzte zu drei Vierteln beschrieben. Der Absatz „Ich finde nicht mehr
                            Zeit ... die Bücher. –“ steht in der Mitte zwischen Kugelmanns
                            Unterschrift und den Grüßen an Marx’ Frau quer geschrieben. Die Zeilen
                            von F. und G. Kugelmann sind darunter, im unteren Viertel der letzten
                            Seite notiert, die letzten zwei Zeilen („lieber Herr Marx und Jenny ...
                            von Ihrer Gertrud K.“) dabei quer am linken Rand der Seite.
                            Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                        <p>Von Kugelmanns Hand: Anstreichung am Blattrand.</p>
                        <p>Von unbekannter Hand: Nummerierung der beschriebenen Seiten mit
                            Bleistift: „95a–d“.</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
                <listWit>
                    <witness>
                        <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/VGJ7H8RT">Erstveröffentlichung in
                            russischer Übersetzung: gekürzt: Первый Интернационал в дни Парижской
                            Коммуны. Moskau 1942. S.
                            198/199.</bibl>
                    </witness>
                    <witness>
                        <bibl type="print">Vollständig und in der Sprache des Originals wird der
                            Brief hier erstmals veröffentlicht.</bibl>
                    </witness>
                </listWit>
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        </fileDesc>
        <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
            <correspDesc>
                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007778 http://d-nb.info/gnd/119381311">Louis Kugelmann</persName>
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007776 http://viaf.org/viaf/887144647720821499639">Franziska Kugelmann</persName>
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007777 1015601">Gertrud Kugelmann</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001901 http://www.geonames.org/2910831">Hannover</placeName>
                    <date when="1871-04-28"/>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
                </correspAction>
            </correspDesc>
        </profileDesc>
        
    </teiHeader>
    <text><body>
            <div type="writingAct">
                <opener><dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/> Hannover, 27. April
                        1871</dateline><salute sameAs="MBAnrede">Mein lieber Marx!</salute></opener>
                <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align: justify; "><ref xml:id="c16738a4-1a66-4122-a738-a41a666122b6" corresp="#e171e524-72cf-4802-b1e5-2472cfd80270" type="editorialNote">Als ich Dir in den ersten Tagen d. Mts schrieb</ref><note xml:id="e171e524-72cf-4802-b1e5-2472cfd80270" corresp="#c16738a4-1a66-4122-a738-a41a666122b6" type="editorial">Siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M6220384">L.
                                und F. Kugelmann an Marx,
                        5.4.1871</ref>.</note>, daß die jetzige pariser
                    Bewegung mich an die Kleinbürgerlichkeiten von 1848–49 erinnerte, stand ich
                    unter dem Eindrucke, des anfänglichen, anscheinend demonstrativen Charakters der
                    Bewegung. Dazu kamen Namen wie <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0009011 https://d-nb.info/gnd/117706868">Pyat</persName>,
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007430 http://d-nb.info/gnd/118554654">Victor Hugo</persName> etc, die bei mir, der ich
                    nur bürgerliche Zeitungen zu Gesicht bekomme u. nicht wie Du genauer
                    unterrichtet bin, wohl solche Befürchtungen erregen konnte. – Wenn ich in <ref xml:id="eaf9090d-42f3-4d5b-b909-0d42f32d5b13" corresp="#a9e44fa6-c5e5-4d5c-a44f-a6c5e52d5cbf" type="editorialNote">meinem letzten Briefe</ref><note xml:id="a9e44fa6-c5e5-4d5c-a44f-a6c5e52d5cbf" corresp="#eaf9090d-42f3-4d5b-b909-0d42f32d5b13" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M2744307">L. Kugelmann an Marx,
                                15.4.1871</ref>.</note>
                    an die Stellen des „<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/92FWKPPD">18. Brumaire</bibl>“ pag. 32 erinnerte, wo Du in so klarer Weise den
                    Kleinbürgern vorwirfst, daß sie den Mißerfolg ihrer Unternehmungen herleiten von
                    „verderblichen Sophisten –––, oder die Armee war zu verthiert –––, oder an einem
                    Detail der Ausführung ist <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">d<ex>as</ex></expan> Ganze gescheitert, oder aber ein unvorhergesehener
                    Zufall hat diesmal <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">d<ex>ie</ex></expan> Partie vereitelt.“ so bezog sich das auf <ref xml:id="a787be92-34f2-4a67-87be-9234f20a6703" corresp="#f566afd2-5ca7-4df7-a6af-d25ca75df7ec" type="editorialNote"><hi rendition="#u">Deinen vorletzten
                            Brief</hi></ref><note xml:id="f566afd2-5ca7-4df7-a6af-d25ca75df7ec" corresp="#a787be92-34f2-4a67-87be-9234f20a6703" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M8450461">Marx
                                an L. Kugelmann,
                                12.4.1871</ref>.</note>,
                    worin Du sagst: „Wenn sie unterliegen, so ist nichts daran Schuld als ihre
                    „Gutmüthigkeit“ etc. – Ich dachte mir nämlich, daß nach den Erfahrungen der
                    letzten 23 Jahre, das <hi rendition="#u">französische</hi> Proletariat über das,
                    was es von den Classen, welche jetzt in Versailles repräsentirt sind, zu
                    erwarten habe nicht einen Augenblick im Zweifel sein könnte, daß, wenn das <hi rendition="#u">pariser</hi> Proletariat <hi rendition="#u">mit
                        Bewußtsein</hi> die militärisch-büreaucratische Regierungsmaschine
                    zerbrechen wolle, es dies aussprechen müsse (was erst in den letzten Tagen
                    einigermaßen geschehen), daß das unbedingt Nothwendige dieser Handlungsweise,
                    die meisten französischen Städte mindestens zu Kundgebungen für die pariser
                    Forderungen veranlassen müßte, daß man dem Landvolk in einer Proclamation die
                    Identität der Interessen (Abhängigkeit vom Wucher, Unfähigkeit irgend einer
                    bürgerlichen Regierungsform ihre <pb n="2"/> Lage zu verbessern) vor Augen
                    führen mußte etc. etc. Statt dessen <hi rendition="#u">scheint</hi> die pariser
                    Commüne in den ersten Wochen in der That sich nur für den Besitz ihrer Waffen zu
                    schlagen. – Du wirst es besser wissen wie ich, ob die Pariser sich im Anfang für
                        <hi rendition="#u">bewußte, allgemeine</hi> Ziele erhoben haben. Mir schien
                    es nur aus empörtem Gefühle über die angesonnene Entwaff<ex>n</ex>ung, nach
                    Monate langem heroischem Kampfe gegen die Deutschen, gegen Hunger u. Elend
                    hervorgegangen zu sein. – Ich glaubte, daß man bei einer revolutionairen
                    Erhebung, so gut wie bei jeder anderen Action <hi rendition="#u">sich dessen
                        bewußt sein müsse</hi>, was man wolle, daß man durchs ganze Land eine
                    Organisation, wenigstens so weit haben müsse, daß eine, <hi rendition="#u">gemeinsame</hi> Interessen verfolgende Erhebung in Paris nicht so
                    vereinzelt dastehe, daß die ganze Wucht der herrschenden Klassen sich gegen
                    diese concentriren könne. – Ich schloß ferner, daß, da Paris außer in
                    untergeordneten Insurrectionen, wie in Marseille etc factisch isolirt sei, es
                    selbst kein klares Ziel verfolge, daher auch weiter kein Interesse im Lande u.
                    in den Städten zu erregen fähig sei. – Nachdem die Commüne ihre Forderungen
                    aufgestellt, hat sich allerdings das Bild verändert u. sowohl in den,
                    anscheinnend mit der Commüne nicht identischen Kreisen in Paris, sowie in Lyon
                    u. andern Städten fängt man an, diesen Forderungen mehr oder minder Stütze zu
                    geben. Hinsichtlich der Klarheit der Ziele, war ich der Ansicht, daß diese
                    einstweilen von der Vollendung u. Popularisirung <hi rendition="#u">Deiner</hi>
                    großen öconomischen Arbeit abhänge. Auch heute bin ich geneigt anzunehmen, daß
                    das sachgemäßere Auftreten der Commüne den Impuls von einem Kopfe empfangen hat,
                    der nicht im Bereiche dieser Körperschaft steckt u. dessen Einfluß sich erst in
                    einem späteren Stadium geltend gemacht hat. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Mein Befinden ist kein
                    sonderliches, ich weiß deshalb nicht ob ich mich Dir deutlich gemacht habe.
                    Vielleicht langweile ich Dich mit dieser Deduction, ich möchte aber wenigstens
                    versuchen den Unwillen den Du gegen mich zu haben scheinst, zu beseitigen. </p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; "><pb n="3"/>
                </p>
                <p>28/4</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Diesen Brief erhältst Du an
                    einem Tage, an welchem Du vor so u. so viel Jahren der Welt geschenkt wurdest u.
                    an welchem Du vor 4 Jahren, zu meiner Freude <hi rendition="#u">hier</hi>, den
                    ersten Correcturbogen Deines „<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/PT9GISVC">Kapital</bibl>“ erhieltst. – Laß mich Dir meine herzlichsten
                    Glückwünsche darbringen. Möge sich Deine Gesundheit immer mehr befestigen, möge
                    es Dir, den Deinigen u. denen, die Dir werth sind immer gut ergehen u. möge es
                    Dir vergönnt sein, aus dem Zersetzungsprocesse, der jetzt in widerwärtigster
                    Gestalt die Athmosphäre erfüllt, das frische Grün der jungen Saaten hervorgehen
                    zu sehen, die Du, mit Deinem Herzblute getränkt, hineingestreut hast.–</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Um Dir eine kleine <ref xml:id="d79bd691-0632-4a01-9bd6-9106321a01ed" corresp="#b21be55a-7f0a-445d-9be5-5a7f0a045dda" type="editorialNote">„Vermünterung“</ref><note xml:id="b21be55a-7f0a-445d-9be5-5a7f0a045dda" corresp="#d79bd691-0632-4a01-9bd6-9106321a01ed" type="editorial">Ermunterung (siehe <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/K6UX6X2K">Friedrich Frehse: Wörterbuch zu Fritz Reuter's sämmtlichen
                                Werken</bibl>. Wismar, Rostock, Ludwigslust 1867. S. 87.
                        </note> bei Deinen vielen ernsten Arbeiten zu verschaffen erlaubte ich
                    mir Dir <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0009112 http://d-nb.info/gnd/118599976">Fritz Reuter</persName>’s: „<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/A5LJZ7BI">Ut mine Stromtid</bibl>“ zu
                    schicken. – Es ist, abgesehen von der trefflichen Characteristik u. <choice>
                        <sic>der</sic>
                        <corr cert="high">dem</corr>
                    </choice> herrlichen Humor, eine getreue Schilderung der ländlichen Zustände
                        Mecklenburg<ex>s</ex> vor u. während 1848. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Bitte lies das Buch. Es wird
                    Dir nicht schwer werden das Idiom zu verstehen, wenn Dir Engels, dem das Plattdeutsche noch von Bremen her
                    bekannt sein wird, einige Seiten vorliest; außerdem habe ich ein <ref xml:id="ee7ddb4a-c843-4f51-bddb-4ac843cf51ee" corresp="#b71d0803-05f5-4363-9d08-0305f593636a" type="editorialNote"><bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/K6UX6X2K">Wörterbuch</bibl></ref><note xml:id="b71d0803-05f5-4363-9d08-0305f593636a" corresp="#ee7ddb4a-c843-4f51-bddb-4ac843cf51ee" type="editorial">Siehe Erl.
                            oben.</note> beigelegt. – Bitte, sage mir demnächst mal, wie es
                    Dir gefallen. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Wie froh bin ich, daß
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007810 http://d-nb.info/gnd/118568671">Paul</persName> glücklich wieder daheim angekommen
                    ist. – Aus
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jennychen</persName>’s letzten
                    Brief, den wir dieser Tage empfingen, schließe ich, daß sie
                    jetzt nach Bordeaux gegangen um von dort aus mit <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007809 http://d-nb.info/gnd/118725904">Laura</persName> in die Pyrenaeen zu reisen. – Hoffentlich verwendet sie
                    die Zeit gewissenhaft zur Kräftigung ihrer Gesundheit. – Ich dachte, <pb/> ihr
                    in den <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/GFQ7L4CC">Ehlertschen
                        Briefen</bibl> eine Reiselectüre u. den
                    Almanach
                    zu Notizen für ihre Erlebnisse zu schicken. Leider komme ich wohl zu spät.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Wenn es Dir kein zu großes
                    Opfer ist, so schreibe mir von Zeit zu Zeit, damit ich mal etwas mehr höre u.
                    besser über den <hi rendition="#u">Inhalt</hi> der Processe aufgeklärt werde,
                    wie es mir sonst möglich ist. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; " rendition="#mMM">Auch sei so
                    gut, mir alle Fälle,
                        <hi rendition="#u"><ref xml:id="ab8bcce8-ca66-4fd3-8bcc-e8ca668fd341" corresp="#b3f4f4de-6cbc-4c4f-b4f4-de6cbc0c4faa" type="editorialNote"><persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001917 http://d-nb.info/gnd/118530380">Staff</persName>’s</ref><note xml:id="b3f4f4de-6cbc-4c4f-b4f4-de6cbc0c4faa" corresp="#ab8bcce8-ca66-4fd3-8bcc-e8ca668fd341" type="editorial">Spitzname für Engels. Zur Entstehung von
                                Engels' Spitznamen siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M6495490">Jenny
                                    Marx (Tochter) an Familie Kugelmann. Samstag, 19. November
                                    1870</ref> („Engels—or as we have now dubbed
                                him "General Staff" ...“).</note> Adresse</hi> zu schicken.
                    –</p>
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><salute>Adieu, mein lieber Freund!
                    Laß bald von Dir hören u. bewahre Deine, mich so hoch beglückende freundliche
                    Gesinnung</salute><signed>Deinem<lb/>treu ergebenen<lb/>L Kugelmann<lb/>Dr.</signed></closer>
                <postscript>
                    <p>Deiner l. <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008236 http://d-nb.info/gnd/118578510">Frau</persName> meine herzlichen Grüße.
                        –</p>
                    <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; "><ref xml:id="b6bfb9d7-6774-4f19-bfb9-d767748f199d" corresp="#ff227355-016d-4264-a273-55016d4264c2" type="editorialNote">Den Bericht der „Akademie der Wissensch. in Wien“</ref><note xml:id="ff227355-016d-4264-a273-55016d4264c2" corresp="#b6bfb9d7-6774-4f19-bfb9-d767748f199d" type="editorial">Die Beilage ist unter der Signatur des Archivs
                                nicht überliefert.</note> legte ich wegen des Vortrags von
                            <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M4143214 https://d-nb.info/gnd/11874951X">Rokitansky</persName>
                        <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/I2A5M5A2">„Der selbstständige
                            Werth des Wissens“</bibl> bei. Der erste Theil wird Dich vielleicht
                        interessiren, wegen der politisch-öconomischen Vergleiche, die er mit
                        Vorliebe anzuwenden scheint. Den Spiritualismus des 2. Thls muß man dem
                        Meridian der Wiener Universität zu gut halten. Sieh Dir darin auch den <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/B2MGMLQK">Aufsatz</bibl> von
                            <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M1781824 https://d-nb.info/gnd/116344857">Arneth</persName> über <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008189 http://d-nb.info/gnd/118577905">Marie Antoinette</persName> an. –</p>
                    <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Ich finde nicht mehr Zeit
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jennychen</persName> zu schreiben. Sei so gut
                        u. sende ihr meine Glückwünsche zu ihrem Geburtstage u. vielleicht gelegentlich
                        die Bücher. –</p>
                </postscript>
            </div>
            <div type="writingAct" hand="https://megadigital.bbaw.de/M0007776 http://viaf.org/viaf/887144647720821499639">
                <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align: justify; ">Herzlichen Gruß und
                    Glückwunsch, lieber Mohr und liebes <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jennichen</persName>,</p>
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><signed>von<lb/>Eurem<lb/>Fränzchen.</signed></closer></div>
            <div type="writingAct" hand="https://megadigital.bbaw.de/M0007777 1015601">
                <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align: justify; ">Herzlichste Grüße und
                    Glückwünsche und, sollte <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jenny</persName> noch nicht
                    abgereist sein, ihr besten Dank für
                    ihren lieben
                    Brief. <hi rendition="#u">Wohin</hi> kann ich ihr meine
                    Antwort senden? Für heute nochmals „Vivat hoch“ Ihnen, / lieber Herr Marx u.
                    Jenny und Ihnen allesammt die besten Grüße</p>
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><signed>von<lb/>Ihrer<lb/>Gertrud K. /</signed></closer>
            </div>
        </body></text>
</TEI>