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         <titleStmt>
            <title>
               <idno>309</idno>Louis, Gertrud und Franziska Kugelmann an Karl Marx in
                    London. Karlsbad, Samstag, 17. September 1870</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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            <msDesc rend="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <institution>RGASPI</institution>
                  <idno>
                     <idno type="shelfmark">f. 1 op. 5 d. 2175</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem
                            Bogen weißem Papier. Prägung oben links auf der ersten Seite: verzierter
                            Schriftzug „Karlsbad“ (hier als vorgedruckter Text gekennzeichnet, da in
                            Datumszeile genutzt). L. Kugelmann hat die erste Seite vollständig und
                            die zweite Seite nahezu vollständig beschrieben, die Zeilen von G. u. F.
                            Kugelmann sind darunter notiert (links neben und unter L. Kuglemanns
                            Unterschrift); die übrigen zwei Seiten sind leer. Schreibmaterial:
                            schwarze Tinte.</p>
               </physDesc>
            </msDesc>
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            <correspAction type="sent">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007778 http://d-nb.info/gnd/119381311">Louis Kugelmann</persName>
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007777 1015601">Gertrud Kugelmann</persName>
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007776 http://viaf.org/viaf/887144647720821499639">Franziska Kugelmann</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M5688879 https://www.geonames.org/3209432">Karlsbad</placeName>
               <date when="1870-09-17"/>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
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         </correspDesc>
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            <keywords>
               <term key="M0003389">Deutsche Sozialdemokratie</term>
               <term key="M3079638">Krieg Deutschland-Frankreich</term>
            </keywords>
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                  <pb/>
                  <hi rendition="#mPrint">Karlsbad</hi>, 17. Septbr. 1870.</dateline>
               <salute sameAs="MBAnrede">Mein lieber
                    Marx!</salute>
            </opener>
            <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align: justify; ">Wäre mein eigenes Befinden
                    nicht sehr mangelhaft gewesen, so hätte ich mich schon längst wieder nach dem
                    Deinigen erkundigt, trotz der sehr geringen Aussicht auf Antwort. Am Tage
                    nachdem wir hier <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jennychen</persName>s Brief erhielten,
                    befiel mich plötzlich eine linksseitige Ischias, die mich fast am Gehen
                    hinderte. Dank der Wirkung der hiesigen Thermen besserten sich die Schmerzen
                    schon nach einigen Tagen, so daß ich jetzt nur noch wenig
                    daran
                    fühle. — Wie sehr bedaure ich, daß Du nicht mit hier bist. — Hoffentlich im
                    nächsten Jahre. —</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Heute in 8 Tagen werden wir
                    wieder in Hannover sein. —</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Bis auf weitere Nachricht
                    schicke mir Deine Briefe <hi rendition="#u">couvertirt</hi> (den verschlossenen
                    u. an mich adressirten Brief darin, <hi rendition="#u">das äußere Couvert aber
                        undurchsichtig</hi>) an Fräulein
                    Henny Krause
                    <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">Adr<ex>e</ex>ss<ex>e</ex>
               </expan>
                    Herrn Dr. <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M2760817">Ohage</persName>, Große Wallstr. 14 in
                    Hannover. — </p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">
               <pb/>
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                     <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/B4XJRFK7">MEW 33 (1966)</bibl>: „Am 9. September 1870 wurden
                            die Mitglieder des <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0082790">Braunschweiger Ausschusses
                                der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei</orgName>
                     <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005741 http://d-nb.info/gnd/118672940">Wilhelm Bracke</persName>, <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001771 http://d-nb.info/gnd/1034703692">Leonhard von Bonhorst</persName>, <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002982 http://d-nb.info/gnd/119475073">Samuel Spier</persName>, <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007772 http://d-nb.info/gnd/133201643">Hermann August Kühn</persName> und <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M4154256">Heinrich Gralle</persName> sowie der Druckereibesitzer <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M1170751 https://d-nb.info/gnd/121157644">Sievers</persName> wegen Herausgabe des Manifestes
                            über den Krieg verhaftet und in Ketten auf die Festung Boyen bei Lötzen
                            gebracht.“</note> werden die Arbeiter-Bewegung augenblicklich
                    legen. Die Bourgeoisie bejubelt dieselbe, bis sie das <hi rendition="#u">innere
                        Sedan</hi> ereilen wird, wie früher das „innere Düppel“.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Hätte ich ein unabhängiges
                    Vermögen, so ging ich nach England oder der Schweiz. Es ist wirklich
                    fürchterlich für mich auch nicht <hi rendition="#u">einen</hi> Menschen in
                    Hannover zu haben, der meine Interessen theilt u. mit dem man mal vernünftig
                    sich unterhalten kann. —</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Wenn Du mir schreiben
                    willst, so schicke, bitte, den Brief nicht vor nächsten Freitag ab damit
                    derselbe <hi rendition="#u">nicht vor mir</hi> in Hannover eintrifft.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Mit herzlichen Grüßen an
                    Euch alle, besonders die <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">l<ex>iebe</ex>
               </expan> Jenny</p>
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               <signed>Dein<lb/>treuer Freund<lb/>L.
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            <p> Herzlichsten Gruß, so bald als möglich schreibe ich an <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jennychen</persName>.</p>
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               <signed>Ihre<lb/>Gertr. Kglm.</signed>
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         </div>
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            <p>Nimm tausend Grüße und Küsse, lieber Mohr</p>
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               <signed>von Deinem<lb/>Käuzchen</signed>
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