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         <titleStmt>
            <title>
               <idno>32</idno>Elisabeth Engels an Friedrich Engels in Manchester. Barmen,
                    Montag, 14. Februar 1870</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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            <msDesc rend="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <institution>Standort Orig. nicht bekannt; Kopie: RGASPI</institution>
                  <idno>
                     <idno type="shelfmark">f. 9 op. 1 d. 7/13</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Veröffentlichung nach einer Ersttranskription des RGASPI. Die
                            Originalhandschrift konnte nicht eingesehen werden.</p>
                  <p/>
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            </msDesc>
         </sourceDesc>
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               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006533 https://d-nb.info/gnd/189469986">Elisabeth Engels</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0003014 http://www.geonames.org/2952539">Barmen</placeName>
               <date when="1870-02-14"/>
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               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001917 http://d-nb.info/gnd/118530380">Friedrich Engels</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004039 http://www.geonames.org/2643123">Manchester</placeName>
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         </correspDesc>
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            <keywords>
               <term key="M0002134">Privates - Engels (Familie, Geschäfte, Reisen)</term>
               <term key="M2900776">Theater</term>
            </keywords>
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   <text><body>
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            <opener>
               <dateline sameAs="MBDatumszeile">
                  <pb/> Barmen 14 Febr.
                        1870</dateline>
               <salute sameAs="MBAnrede">Lieber Friedrich</salute>
            </opener>
            <p sameAs="MBTextohneEinzug">
               <ref xml:id="d91d1b27-ff11-4df3-9d1b-27ff112df335" corresp="#b07d0523-12f0-48a7-bd05-2312f018a7b8" type="editorialNote">Deinen Brief vom 9.
                            d.</ref><note xml:id="b07d0523-12f0-48a7-bd05-2312f018a7b8" corresp="#d91d1b27-ff11-4df3-9d1b-27ff112df335" type="editorial">Nicht überlieferter Brief von <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0752645">Engels an E. Engels, 9.2.1870</ref>.</note>
                    habe ich erhalten u. freue mich daß Du gesund bist u. in Deinem warmen
                    Schlafrock sitzen kannst. Wir haben hier recht böses Wetter, vor 14 Tagen fror es
                    angenehm
                    so daß die Kinder u. auch <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007080 1011085">Hebchen</persName>, (die
                    einige Zeit bei mir bleibt), schön Schlitschuh laufen konnten, seid 8 Tagen
                    haben wir aber einen so heftigen kalten Nord-Ost-Wind, daß Jeder gern zu Hause
                    bleibt u. die Straßen ordentlich leer sind, die Wupper ist zu gefroren. Dabei
                    haben wir aber keinen Schnee u. der Staub wirbelt immer auf. Du solltest unsern
                    kleinen Teich im Garten sehn, es ist eine Eiskruste darüber wenichstens ½ Fuß
                    dick u. nur in der Mitte eine kleine runde Oeffnung, worin sich das Wasser
                    bewegt, ich habe ihn so noch nicht gesehn. </p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">
               <pb/>
               Morgen oder
                    Uebermorgen schicke ich für Dich noch vier Paar Socken ab, ich bin eben damit
                    fertig geworden, Du brauchst also nicht so sparsam damit um zu gehn. Wenn Du
                    nächsten Sommer nach <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">Engelsk<ex>irchen</ex>
               </expan> kommst, dann bringe sie mit, ich mache
                    sie Dir dann wieder in Ordnung wenn etwas daran fehlt.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Die Geschichte mit <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">
                  <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006575 1030794">G<ex>ottfried</ex>
                  </persName>
               </expan> u. <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0009205 1023852">Charl<ex>e</ex>s</persName> ist doch wirklich lächerlich, sie zanken
                    sich u. schließlich kann doch Einer den Andern nicht entbehren, Charls weiß
                    wirklich nicht was er will. Du kannst die Sache jetzt ruhig mit ansehn, es ist
                    wol möglich daß er noch heirathet, wenn sich eine schlaue Dame findet die es
                    darauf anlegt u. seine schwachen Seiten zu benutzen weis, man hat solche
                    Beispiele.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Mit meiner Gesundheit geht es ziemlich, mein Bein ist
                    wieder <pb/> in Ordnung, dafür habe ich jetzt einen tüchtigen Schnupfen, es
                    kommt nur von dem Ostwind, der dringt durch alle Fenster u. man kann sich nicht
                    dagegen schützen.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Ich weiß nicht ob schon wie Du hier warst die Rede von
                    dem Theaterbau in Barmen war, es sollte auf Actien für 150 000 Thl. gebaut
                    werden. <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005624 1002966">E. Blank</persName>
                    interessirte sich sehr dafür u. meinte es werde jedenfalls zu Stande kommen, er
                    selbst zeichnete 10 000 Thl. u. machte dann so seinen Ueberschlag für Jeden, ich
                    war gar nicht dafür u. er wurde etwas verstimmt als ich keine
                        2000 r<ex>eichstaler</ex> zeichnen wollte u. ihm aus einander setzte daß das
                    Geld jedenfalls verloren sei. <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">
                  <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006541 http://d-nb.info/gnd/135908663">Herm<ex>ann</ex>
                  </persName>
               </expan> sagte mir
                    später ich solle mich nicht so sträuben u. sagen ich wolle später zeichnen, wenn
                    sie am Schluß noch was bedürften, denn es käme doch nicht zu stande. <pb/> Er
                    hat damit ganz recht gehabt, sie haben es mit großer Mühe bis zu 60 000 Thl.
                    gebracht u. damit ist die Sache für spätere Zeiten hinaus geschoben, jetzt ist
                    keine Rede mehr davon. <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006557  http://d-nb.info/gnd/13590885X">Rudolf</persName> hatte aber
                    schon 1000 Thl. gezeichnet u. ging eifrig herum die Actien zu sammeln.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">In der Familie sind viele kl. Erkältungen u. der
                    Familientag war gestern sehr klein, <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005624 1002966">E.</persName> u.
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005626 1002968">Marie Blank</persName> waren nicht hier auch
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006541 http://d-nb.info/gnd/135908663">Herm.</persName> u. <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006557  http://d-nb.info/gnd/13590885X">Rudolf</persName> nicht doch waren die Krankheiten unbedeutend u. wenn mein
                    Kutscher <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M2598597">Carl</persName> nicht auch ein geschwollenes
                    Gesicht gehabt hätte, wären einige noch gekommen aber man kann es jetzt Niemand
                    zumuthen durch den Wind zu gehn u. das Gesicht nebst Augen voll Staub zu
                    bekommen.</p>
            <closer sameAs="MBUnterschrift">
               <salute>Nun leb wohl lieber Friedrich, Gott behüte Dich u. erhalte Dich gesund. <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007080 1011085">Hebchen</persName> läßt herzlich grüßen.</salute>
               <signed>Mit treuer Liebe<lb/>Deine Mutter E</signed>
            </closer>
         </div>
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