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         <titleStmt>
            <title>
               <idno>114</idno>Friedrich Engels an Karl Marx in London. Manchester,
                    Donnerstag, 21. April 1870</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <msDesc rend="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <institution>IISG</institution>
                  <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                  <idno>
                     <idno type="shelfmark">D 1794/D III 564</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem Blatt weißem Papier. Engels hat beide Seiten
                            vollständig beschrieben. Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                  <p>Von <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005553 http://d-nb.info/gnd/118509993">Eduard Bernstein</persName>s Hand:
                            Nummerierung des Briefes auf der ersten Seite oben rechts mit schwarzer
                            Tinte: „486“ bzw. der beschriebenen Seiten mit Bleistift: „30,1–2“,
                            sowie redaktionelle Vermerke.</p>
                  <p>Von <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006322 http://d-nb.info/gnd/11945842X">Heinrich Dietz</persName>’ Hand:
                            Nummerierung des Briefes auf der ersten Seite oben mit Bleistift:
                            „1193“.</p>
               </physDesc>
               <additional>
                  <listBibl>
                     <bibl>RGASPI f. 1 op. 1 d. 2639</bibl>
                  </listBibl>
               </additional>
            </msDesc>
            <listWit>
               <witness>
                  <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/RDJTHVVL">Erstveröffentlichung: Bw
                            4 (1913). S. 271.</bibl>
               </witness>
            </listWit>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001917 http://d-nb.info/gnd/118530380">Friedrich Engels</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004039 http://www.geonames.org/2643123">Manchester</placeName>
               <date when="1870-04-21"/>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
            </correspAction>
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               <ref type="prev" target="https://megadigital.bbaw.de/M8982073"/>
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         </correspDesc>
         <textClass>
            <keywords>
               <term key="M0002585">Internationale Arbeiter-Assoziation (IAA, A.I.T.,
                        I.W.M.A.)</term>
               <term key="M0002984">Alliance Internationale de la Démoctatie Socialiste</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
      
   </teiHeader>
   <text><body>
         <div type="writingAct">
            <opener>
               <dateline sameAs="MBDatumszeile">
                  <pb/> Mchr 21 April 70.</dateline>
               <salute sameAs="MBAnrede">Lieber Mohr</salute>
            </opener>
            <p sameAs="MBTextohneEinzug">Inl. <ref xml:id="bad6046f-d58b-40a2-9604-6fd58bb0a2f0" corresp="#f9802e48-b769-4716-802e-48b7691716e9" type="editorialNote">die Schweizer
                    Briefe</ref><note xml:id="f9802e48-b769-4716-802e-48b7691716e9" corresp="#bad6046f-d58b-40a2-9604-6fd58bb0a2f0" type="editorial">Siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M8982073">Marx an Engels,
                            19.4.1870</ref>.</note> zurück. Die Genfer sind jedenfalls etwas
                    schlafmützig gewesen sonst hätte ihnen das Pech nicht widerfahren können, daß
                    die Bakunisten ihnen gegenüber das formelle Recht auf ihrer Seite haben. Das
                    kann natürlich nicht hindern, daß die Genfer Recht behalten müssen; aber vor der
                    Hand hat der <subst>
                  <del rendition="#ow">Centralrath</del>
                  <add place="across">Generalrath</add>
               </subst> ja keinen Grund sich einzumischen da die Genfer an Abstimmung in den
                        <hi rendition="#u">Sectionen</hi> appellirt haben &amp; Ihr ja doch mit
                    Eurer Entscheidung warten müßt, bis diese auf die eine oder die andre Weise
                    gefallen ist. Die Bakunisten werden sich wahrscheinlich auf dies Referendum
                    nicht einlassen, da ihr règlement fédéral wahrscheinl<ex>ich</ex> nichts davon
                    sagt, &amp; dadurch würden sie sich eine Blöße geben, indem sie <del rendition="#s">sich</del> die Einigkeit in der <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004811 https://d-nb.info/gnd/503624-0">Intern.</orgName> &amp; damit die Intern. selbst einem leeren Formalismus
                    zum Opfer bringen wollten. Das wäre dann Grund genug zum Einschreiten.
                    Andernfalls müssen die Genfer diesmal dafür sorgen daß sie bei ihrem Plebiscit
                    die Majorität haben. Bis dahin könnte der Generalrath höchstens <hi rendition="#u">beide</hi> Centralcomités suspendiren &amp; durch ein
                    neutrales provisorisches (<persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005483 http://d-nb.info/gnd/116104198">Becker</persName>
                    pp) ersetzen.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">In der Sache ist es klar daß die <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002566">Alliance</orgName>, selbst <pb/> wenn sie vom Gen. Rath geduldet wird, in
                    einer Localorganisation wie die Suisse Romande, keinen Platz hat, da sie ja mit
                    allen Ländern correspondiren &amp; dort Untersectionen halten will. Entweder
                    soll sie also daraus fortbleiben oder sie soll ihren internat. Charakter
                    aufgeben. Indeß wenn die Sache in der Schweiz sich weiter entwickelt, wird es
                    wohl dahin kommen daß sie entweder ganz aus der <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004811 https://d-nb.info/gnd/503624-0">Intern.</orgName> austritt oder herausgeworfen werden kann. Aber das wäre
                    sicher den Herren Genfern einzuschärfen, daß ihnen nicht zu helfen ist, wenn sie
                    sich nicht selbst helfen. Wenn es <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005398 http://d-nb.info/gnd/118506102">Bakunin</persName>
                    gelänge, die Mehrzahl der Arbeiter der Suisse Romande auf seine Seite zu
                    bringen, was könnte der Gen. Rath machen? Der einzige faßbare Punkt ist der der
                    absoluten
                    Teetotalabstinenz
                    von aller Politik, aber auch diese Handhabe wäre nicht so sicher.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Die Herren
                    Genfer hätten auch ihren <hi rendition="#u">Gott</hi> im Sack behalten
                    können.</p>
            <closer sameAs="MBUnterschrift">
               <signed>Dein<lb/>F. E.</signed>
            </closer>
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