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            <titleStmt>
                <title><idno>127</idno>Karl Marx an Louis Kugelmann in Hannover. London, Montag, 17.
                    April 1871</title>
                <respStmt resp="contribution" n="project">
                    <persName>
                        <surname>Lindenberg</surname>
                        <forename>Thomas</forename>
                    </persName>
                    <resp ref="https://credit.niso.org/?s=Writing+%E2%80%93+review+%26+editing">Bearbeitung</resp>
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                    <persName>
                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
                    </persName>
                    <resp ref="https://credit.niso.org/?s=Writing+%E2%80%93+review+%26+editing">Bearbeitung</resp>
                </respStmt>
            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                    <msIdentifier>
                        <institution>IISG</institution>
                        <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                        <idno><idno type="shelfmark">C 374/C 131</idno></idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem
                            Bogen blauem Papier. Marx hat die erste Seite vollständig beschrieben,
                            die übrigen drei Seiten blieben leer. Schreibmaterial: schwarze
                            Tinte.</p>
                        <p>Von Kugelmanns Hand: Vermerk in schwarzer Tinte oben rechts auf der
                            vierten Seite:
                            „a.
                            28/4 cop.“</p>
                        <p>Von unbekannter Hand: Nummerierung des Briefes oben auf der ersten Seite
                            mit Bleistift: „131“.</p>
                    </physDesc>
                    <additional>
                        <listBibl>
                            <bibl>RGASPI f. 1 op. 1 d. 2799</bibl>
                        </listBibl>
                    </additional>
                </msDesc>
                <listWit>
                    <witness>
                        <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/A2J245UY">Erstveröffentlichung: gekürzt: Karl
                            Marx über die Pariser Kommune. In: Die Neue Zeit (1902). Bd. I, Nr. 23.
                            S. 710.</bibl>
                    </witness>
                    <witness>
                        <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/4L3Y4S89">vollständig: in
                            russischer Übersetzung: Письма Маркса к Кугельману (1928). S.
                            99/100.</bibl>
                    </witness>
                    <witness>
                        <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/T7P7CRLH">in der Sprache des
                            Originals: Die I. Internationale in Deutschland (1964). S.
                            575/576.</bibl>
                    </witness>
                    <witness>
                        <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/38I66UYF">in der Sprache des
                            Originals: МEW 33 (1966). S. 209.</bibl>
                    </witness>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
                    <date when="1871-04-17"/>
                </correspAction>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007778 http://d-nb.info/gnd/119381311">Louis Kugelmann</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001901 http://www.geonames.org/2910831">Hannover</placeName>
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    <text><body>
            <div type="writingAct">
                <opener><dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/>17 April, 1871.</dateline>
                    <salute sameAs="MBAnrede"> Lieber Kugelmann,</salute>
                </opener>
                <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align: justify; "><ref xml:id="c1a565af-9004-4197-a565-af9004619745" corresp="#a7a097e6-4d81-40e6-a097-e64d81a0e692" type="editorialNote">Dein Brief</ref><note xml:id="a7a097e6-4d81-40e6-a097-e64d81a0e692" corresp="#c1a565af-9004-4197-a565-af9004619745" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M2744307">L.
                                Kugelmann an Marx, 15.4.1871</ref>.</note>
                    richtig angekommen. Ich habe in diesem Augenblick die Hände voll zu thun. Daher
                    nur wenige Worte. Wie Du kleinbürgerliche Demonstrationen à la 13. Juni, 1849
                    etc mit dem jetzigen Kampf in Paris vergleichen kannst, ist mir völlig
                    unbegreifbar.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Die Weltgeschichte wäre
                    allerdings sehr bequem zu machen, wenn <add place="superlinear">der</add> Kampf
                    nur unter der Bedingung unfehlbar günstiger Chancen aufgenommen würde. Sie wäre
                    andrerseits sehr mystischer Natur, wenn „Zufälligkeiten“ keine Rolle spielten.
                    Diese Zufälligkeiten fallen natürlich selbst in den allgemeinen Gang der
                    Entwicklung u. werden durch andre Zufälligkeiten wieder kompensirt. Aber
                    Beschleunigung u.
                    Verzögrung
                    sind sehr von solchen „Zufälligkeiten“ <add place="superlinear">abhängig</add> –
                    unter denen auch der „Zufall“ des Charakters der Leute, die zuerst an
                        d<ex>er</ex> Spitze der Bewegung stehn, figurirt.</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Der entscheidend ungünstige
                    „Zufall“ ist dießmal keineswegs in d<ex>en</ex> allgemeinen Bedingungen der fzs.
                    Gesellschaft zu suchen, sondern in der Anwesenheit der Preussen in Fkch u. ihrer
                    Stellung dicht vor Paris. Das wußten die Pariser sehr gut. Das wußten aber auch
                    die bürgerlichen Kanaillen von Versailles. Eben darum stellten sie die Pariser
                    in die Alternative, den Kampf aufzunehmen oder ohne Kampf zu erliegen. Die
                    Demoralisation der Arbeiterkl<ex>a</ex>sse in dem letztren Fall wäre ein viel
                    größres Unglück gewesen, als der Untergang einer beliebigen Anzahl von
                    „Führern“.
                    Der Kampf
                    der Arbeiterkl<ex>a</ex>sse mit der Kapitalistenkl<ex>a</ex>sse u. ihrem Staat
                    ist durch den Pariser Kampf in eine neue Phase getreten.
                    Wie die
                    Sache auch unmittelbar verlaufe, ein neuer Ausgangspunkt von welthistorischer
                    Wichtigkeit ist gewonnen.</p>
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><salute>Adio</salute><signed>K. M.</signed> </closer>
            </div>
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