<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="M3439077">
   <teiHeader>
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>
               <idno>122</idno>Friedrich Engels an Karl Marx in London. Manchester, Freitag,
                    29. April 1870</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <msDesc rend="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <institution>IISG</institution>
                  <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                  <idno>
                     <idno type="shelfmark">D 1795/D III 565</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem Bogen weißem Papier. Engels hat alle vier
                            Seiten vollständig beschrieben. Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                  <p>Von <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005553 http://d-nb.info/gnd/118509993">Eduard Bernstein</persName>s Hand:
                            Nummerierung des Briefes auf der ersten Seite oben rechts mit schwarzer
                            Tinte: „487“ bzw. der beschriebenen Seiten mit Bleistift: „32,1–4“ sowie
                            redaktionelle Vermerke und Streichungen.</p>
                  <p>Von <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006322 http://d-nb.info/gnd/11945842X">Heinrich Dietz</persName>’ Hand:
                            Nummerierung des Briefes auf der ersten Seite oben mit Bleistift:
                            „1195“.</p>
               </physDesc>
               <additional>
                  <listBibl>
                     <bibl>RGASPI f. 1 op. 1 d. 2642</bibl>
                  </listBibl>
               </additional>
            </msDesc>
            <listWit>
               <witness>
                  <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/RDJTHVVL">Erstveröffentlichung:
                            gekürzt: Bw 4 (1913). S. 274–276.</bibl>
               </witness>
               <witness>
                  <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/MYHFKSKB">vollständig: MEGA<hi rendition="#sup">1</hi> III/4 (1931). S. 312–314.</bibl>
               </witness>
            </listWit>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001917 http://d-nb.info/gnd/118530380">Friedrich Engels</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004039 http://www.geonames.org/2643123">Manchester</placeName>
               <date when="1870-04-29"/>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
            </correspAction>
            <correspContext>
               <ref type="prev" target="https://megadigital.bbaw.de/M8422397"/>
            </correspContext>
         </correspDesc>
         <textClass>
            <keywords>
               <term key="M0002313">Gesellschaftsleben/Exilantenleben in London u. Manchester
                        (Schiller-Anstalt, Arbeiter-Bildungsverein, Albert-Club, Versammlungsabende
                        u. ä.)</term>
               <term key="M0004229">Panslawismus</term>
               <term key="M0002035">Lektüren im Korrespondentenkreis</term>
               <term key="M0003389">Deutsche Sozialdemokratie</term>
               <term key="M0004559">Deutsche Parlamentsangelegenheiten</term>
               <term key="M0004815">Irland</term>
               <term key="M0004394">Russland</term>
               <term key="M0003380">Genossenschaften</term>
               <term key="M0004106">Gewerkschaften</term>
               <term key="M0001907">Arbeiterparteien und -vereine</term>
               <term key="M0002306">Zeitungen der IAA</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
      
   </teiHeader>
   <text><body>
         <div type="writingAct">
            <opener>
               <dateline sameAs="MBDatumszeile">
                  <pb/> Mchr 29 April 70.</dateline>
               <salute sameAs="MBAnrede">Lieber Mohr</salute>
            </opener>
            <p sameAs="MBTextohneEinzug">An <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005708  http://d-nb.info/gnd/127609342">Borkheim</persName> habe
                    ich sofort geschrieben &amp; zwar adressirt 10 Brunswick Garden, Kensington, W.
                    Wenn dies nicht richtig ist, so sei so gut &amp; <ref xml:id="fbdb7c60-5187-4316-9b7c-605187e31685" corresp="#c34f9e00-326e-4bad-8f9e-00326e2bad03" type="editorialNote">avertire</ref><note xml:id="c34f9e00-326e-4bad-8f9e-00326e2bad03" corresp="#fbdb7c60-5187-4316-9b7c-605187e31685" type="editorial">
                     <ref target="https://www.dwds.de/wb/avertieren">„avertieren“</ref>,
                            bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, abgerufen am
                            21.04.2023.</note> ihn.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Den <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0009383 http://d-nb.info/gnd/138062315">Schapper</persName> zu sehn
                    wäre ich in der That gern herüber gekommen, &amp; thäte es noch wenn nicht <ref xml:id="cc8ba09b-fd4e-4dd0-8ba0-9bfd4e3dd031" corresp="#acf5c159-0dcb-4db3-b5c1-590dcbcdb3b9" type="editorialNote">Dein Brief</ref><note xml:id="acf5c159-0dcb-4db3-b5c1-590dcbcdb3b9" corresp="#cc8ba09b-fd4e-4dd0-8ba0-9bfd4e3dd031" type="editorial">Siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M8422397">Marx an Engels, 28.4.1870</ref>.</note> mich
                    voraussetzen ließe, daß er wohl schon todt ist.
                    Es war
                    immer etwas Urrevolutionäres in ihm, &amp; wenn der arme Kerl doch einmal
                    draufgehn muß, freut es mich wenigstens daß er sich bis zuletzt so famos
                    benimmt. Wenn er, in Folge der Lungenfellentzündung,
                    Schwindsucht bekommen hat, so ist allerdingst nichts zu machen &amp; es geht
                    dann sehr rasch.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Der <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/9JJVPDEU">Brief</bibl> des <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005398 http://d-nb.info/gnd/118506102">Bakunin</persName> ist wirklich sehr naiv. Welch ein Pech für
                    die Welt wenn es nicht gräulich gelogen wäre daß in Rußland 40,000 revolutionäre
                    Studenten wären, ohne ein Proletariat oder auch nur ein revolutionäres
                    Bauernthum hinter sich &amp; ohne eine andre Carriere vor sich als das Dilemma:
                    Sibirien oder Auswanderung nach Westeuropa. Wenn irgend etwas die westeurop.
                    Bewegung ruiniren könnte so <pb/> wäre es die Importation dieser 40,000, ±
                    gebildeten, ambitiösen, hungrigen russischen Nihilisten; lauter
                    Offiziersaspiranten ohne Armee, die wir ihnen stellen sollen; eine kostbare
                    Zumuthung, daß, um Einheit ins europäische Proletariat zu bringen, es russisch
                    kommandirt werden muß! Bei alledem, so stark der B. auch übertreibt, ist es doch
                    sonnenklar daß die Gefahr da ist. Die Святая Русь wird jährlich eine gewisse
                    Anzahl dieser „carrierelosen“ Russen ausspeien, &amp; unter dem Vorwande des
                    principe international werden sie sich überall bei den Arbeitern einschleichen,
                    sich Führerrollen erschleichen, ihren, bei Russen unvermeidlichen
                    Privatintriguenkrakehl in die Sectionen tragen, &amp; dann wird der Gen<hi rendition="#sup">l</hi>. Council Arbeit genug haben. Es ist mir das schon
                    gleich aufgefallen daß der <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0003399 http://d-nb.info/gnd/1080092374">Outine</persName> sich
                    allbereits bei den Genfern in eine Position zu setzen gewußt. Und diese Russen
                    jammern darüber daß bei ihnen zu Hause alle Stellen mit Deutschen besetzt
                    seien!</p>
            
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Dem <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007983 http://d-nb.info/gnd/118572768">Wilhelm</persName> hab’ ich
                    in aller Freundschaft verschiedenes auseinandergesetzt sowohl über sein früheres
                    Verhalten wie auch über sein jetziges im Reichstag. Der <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001771 http://d-nb.info/gnd/1034703692">Bonhorst</persName> ist in Eschweiler verhaftet worden wegen mangelnder
                    Legitimationspapiere, nachdem das Paßabschaffungsgesetz doch <hi rendition="#u">vom Reichstag</hi> gemacht, &amp; <pb/> Monsieur Liebknecht läßt sich diese
                    Gelegenheit entgehn die Regierung wegen einer flagranten Illegalität zu
                    interpelliren &amp; sie zum Geständniß zu zwingen daß solche Gesetze für
                    Arbeiter gar nicht gelten sollen. Und dabei erwarten die Esel, die Arbeiter
                    sollen sie wieder wählen. Ich habe übrigens auch dem <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005741 http://d-nb.info/gnd/118672940">Bracke</persName>, <ref xml:id="ebad4dba-e182-4b45-ad4d-bae1824b455f" corresp="#d93a6c04-e0a3-4d96-ba6c-04e0a32d969a" type="editorialNote">der mich um Geld für die
                            „Partei“ anging</ref><note xml:id="d93a6c04-e0a3-4d96-ba6c-04e0a32d969a" corresp="#ebad4dba-e182-4b45-ad4d-bae1824b455f" type="editorial">Siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M4448834">W.
                                Bracke an Engels, 23.3.1870</ref>.</note>,
                    geschrieben wie wichtig es sei daß sie überall Arbeiterkandidaten aufstellen und
                    durchsetzen. Der Wilh. ist im Stande zu sagen das sei gar nicht nöthig.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Die <ref xml:id="aaf00c91-585e-4904-b00c-91585e49040e" corresp="#ca3e2d9b-d7f1-4f91-be2d-9bd7f10f9177" type="editorialNote">spanischen
                            Blätter</ref><note xml:id="ca3e2d9b-d7f1-4f91-be2d-9bd7f10f9177" corresp="#aaf00c91-585e-4904-b00c-91585e49040e" type="editorial">
                     <bibl type="periodika" corresp="">La Federación</bibl>, <bibl type="periodika" corresp="">El Obrero</bibl> und <bibl type="periodika" corresp="">La Solidaridad</bibl>; vgl. <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M8422397">Marx an Engels, 28.4.1870</ref>.</note> &amp; <bibl type="periodika" corresp="">Flag</bibl> dankend erhalten. Als ich im
                    Herbst 1849 bei Mallorca vorbeifuhr hätte ich mir nicht träumen lassen daß wir
                    dort nach 20 Jahren ein <bibl type="periodika" corresp="">Blatt</bibl>
                    haben würden. Damals galt das Nest für eine korsikanische Wildniß.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Der <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002839 http://d-nb.info/gnd/1148340408">Pigott</persName> bleibt
                    derselbe zweideutige Kerl. In Irland müssen sie eine „Republik“ haben, aber die
                    Franzosen sollen unter dem <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008553 http://d-nb.info/gnd/118586416">Bonaparte</persName>
                    bleiben. <ref xml:id="d6235947-927f-435c-a359-47927fe35cea" corresp="#f1b1d9f2-6805-4a54-b1d9-f26805ca54d0" type="editorialNote">Mein Buch</ref><note xml:id="f1b1d9f2-6805-4a54-b1d9-f26805ca54d0" corresp="#d6235947-927f-435c-a359-47927fe35cea" type="editorial">Seit Januar 1868, wahrscheinlich seit Ende 1867, trug sich Engels mit
                            dem Gedanken, eine Geschichte Irlands zu schreiben. Mit den ersten
                            Literaturrecherchen begann er im Juli 1869 und unternahm im September
                            1869 eine Reise durch Irland. Anschließend arbeitete er umfangreiche
                            Literatur und zahlreiche historische Quellen durch. Seine überlieferten
                            bibliographischen Verzeichnisse enthalten mehr als 150 Titel. In
                            sechzehn Heften sind Textauszüge überliefert, dazu noch Notizen und
                            Fragmente auf einzelnen Blättern, sowie eine große Zahl von
                            Zeitungsausschnitten. Mit der Ausarbeitung des zusammengetragenen
                            Materials und der Formulierung seines Manuskripts begann Engels
                            wahrscheinlich im März/April 1870. Er schrieb das erste Kapitel
                            „Naturbedingungen“ (<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/AE939SQE">MEGA<hi rendition="#sup">2</hi> I/21</bibl>. S. 185.1–203.14)
                            und begann mit dem zweiten „Altirland“ (Ebenda. S. 203.16–219.8), das er
                            nicht mehr abschloss. Nach Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges im
                            Juli 1870 unterbrach Engels seine Arbeit zugunsten der Artikelserie
                            „Notes on theWar“ (Ebenda. S. 250–473) und nahm sie später nicht wieder
                            auf. Siehe <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/CDYB9UT7">Friedrich Engels: Vorarbeiten und Entwürfe für das Buch über die
                                Geschichte Irlands</bibl>. In: <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/AE939SQE">MEGA<hi rendition="#sup">2</hi> I/21</bibl>. S.
                            185–219 und 1506–1512 und
                                MEGA<hi rendition="#sup">2</hi> IV/20 [noch nicht ersch.].
                            Siehe auch <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/YKE2SV4M">Jürgen
                                Herres: Marx und Engels über Irland. Ein Überblick. Artikel, Briefe
                                Manuskripte und Schriften. In: Marx-Engels-Jahrbuch 2011. S.
                                12–27</bibl>.</note>,
                    wenn es herauskommt, werden sie gradeso todtschweigen wie sie es jetzt mit <ref xml:id="e53fab67-abc7-4bc3-bfab-67abc70bc3a2" corresp="#c3df464b-b70d-4e9b-9f46-4bb70dbe9bc5" type="editorialNote">den ir. Artikeln der <bibl type="periodika" corresp="">Marseillaise</bibl> machen</ref><note xml:id="c3df464b-b70d-4e9b-9f46-4bb70dbe9bc5" corresp="#e53fab67-abc7-4bc3-bfab-67abc70bc3a2" type="editorial">
                     <note xml:id="nyzn_dwb_g5b">Gemeint ist die von
                                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jenny Marx</persName> unter dem
                                Pseudonym „J.Williams“ verfasste Artikelserie <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/JNJLH856">„Articles sur la
                                    question irlandaise“. In: La Marseillaise. Paris. März bis Mai
                                    1870</bibl>.</note>
                  </note>.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Die <ref xml:id="dbd7381c-67c0-417d-9738-1c67c0e17df0" corresp="#cd0672c7-7451-424b-8672-c77451024b55" type="editorialNote">altrischen
                            Gesetze</ref><note xml:id="cd0672c7-7451-424b-8672-c77451024b55" corresp="#dbd7381c-67c0-417d-9738-1c67c0e17df0" type="editorial">Von den „Ancient Laws of
                            Ireland“ erschienen die ersten drei Bände <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/3RTPWIXU">1865</bibl>, <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/Z96MLRC6">1869</bibl> und <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/Q9TS6MZH">1873</bibl>. Sie
                            bilden zusammen den Sammelband „Senchus Mor“ („Große Überlieferung“),
                            eine Aufzeichnung von bis ins fünfte Jahrhundert zurückreichenden
                            Rechtstexten in altirischer Sprache und damit eine der Hauptquellen für
                            Informationen über die frühe Geschichte Irlands.</note> in denen
                    ich jetzt herumstöbere, sind ein bitterer Bissen. Erstens ist der Text <pb/> an
                    sich nicht sehr klar, indem er eine Kenntniß des <hi rendition="#u">gesamten</hi> altir. Rechts voraussetzt, die jetzt gar nicht mehr existirt,
                    2) ist er sehr entstellt, 3) ist die Übersetzung schlecht &amp; stellenweise
                    entschieden falsch; aber soviel ist doch draus klar daß die Agrarverhältnisse
                    nicht ganz so einfach waren <ref xml:id="abcc0082-aa55-451a-8c00-82aa55151a58" corresp="#c5a57142-ee20-4a99-a571-42ee201a99d5" type="editorialNote">wie der brave <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0754734 https://d-nb.info/gnd/119284804">
                        <hi rendition="#u">Davies</hi>
                     </persName> sie —
                            interessirt — darstellt</ref><note xml:id="c5a57142-ee20-4a99-a571-42ee201a99d5" corresp="#abcc0082-aa55-451a-8c00-82aa55151a58" type="editorial">Siehe <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/47XLAMAA">John Davies:
                                Historical Tracts. Dublin 1786 [u. ö.]</bibl>.</note>. Die
                    Gesetze soweit sie veröffentlicht, geben aber nur die verwickelte, nicht die
                    einfache Seite. Ich bin übrigens noch nicht durch mit dem Kram, ich bin
                    gezwungen zuweilen auch den celtischen Text anzusehn, &amp; da ich nicht einmal
                    eine Grammatik habe kommt man dabei nicht sehr rasch voran. Soviel ist mir klar,
                    die Herausgeber verstehn mit aller ihrer Kenntniß des Celtischen den Inhalt
                    nicht besser als ich.</p>
            <p sameAs="MBTextmitEinzug">Die Sachen sind veröffentl. auf Staatskosten durch
                    Commissioners for the publication of the Ancient Laws &amp; Institutes of Ireld.
                    Es ist ein gräulicher Job, ganz offenbar. <hi rendition="#u">In welchem
                        Parliamentary Paper kann man sehn wie viel diese Kerls <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">pr<ex>o</ex>
                  </expan> Jahr kosten?</hi> Sie
                    sitzen seit 1852, thun nichts, als working understrappers anstellen &amp; diese
                        <ref xml:id="ba14221b-779b-47ad-9422-1b779b37add5" corresp="#f4156d18-4257-4d06-956d-1842573d06ee" type="editorialNote">beiden Bände</ref><note xml:id="f4156d18-4257-4d06-956d-1842573d06ee" corresp="#ba14221b-779b-47ad-9422-1b779b37add5" type="editorial">"Ancient Laws of Ireland" <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/3RTPWIXU">Bd. I (1865)</bibl> und <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/Z96MLRC6">Bd. II
                            (1869)</bibl>.</note> sind das Einzige was bis jetzt heraus
                    gekommen.</p>
            <closer sameAs="MBUnterschrift">
               <salute>Beste Grüße an Euch Alle</salute>
               <signed>Dein<lb/>F. E.</signed>
            </closer>
         </div>
      </body></text>
</TEI>