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                <title><idno>181</idno>Sigismund Ludwig Borkheim an Karl Marx in London. London,
                    Montag, 29. Mai 1871</title>
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                        <surname>Lindenberg</surname>
                        <forename>Thomas</forename>
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                    <persName>
                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
                    </persName>
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            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                        <institution>IISG</institution>
                        <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                        <idno><idno type="shelfmark">D 578/D I 246. Fotosign.
                            9987a–b</idno></idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem
                            Blatt weißem Papier. Wasserzeichen: „<hi rendition="#mPrint">Towgood's /
                                Extra Super</hi>“. Borkheim hat die erste Seite vollständig und die
                            zweite zu einem Viertel beschrieben. Schreibmaterial: schwarze
                            Tinte.</p>
                        <p>Von unbekannter Hand: Nummerierung des Briefes oben links auf der ersten
                            Seite mit Bleistift: „246“.</p>
                    </physDesc>
                    <additional>
                        <listBibl>
                            <bibl>RGASPI f. 1 op. 5 d. 2343</bibl>
                        </listBibl>
                    </additional>
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        <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005708  http://d-nb.info/gnd/127609342">Sigismund Ludwig Borkheim</persName>
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                <opener><dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/> 9 Billiter Square<lb/>29 May
                        1871.</dateline><salute sameAs="MBAnrede">Lieber Marx,</salute></opener>
                <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align: justify; ">Seit mehreren Monaten habe
                    ich nichts von Ihnen gehört. Sogar <ref xml:id="d4bdedb4-070c-4a9b-bded-b4070cba9b14" corresp="#bd5cdc56-9bd2-49e8-9cdc-569bd2d9e88a" type="editorialNote">meinen Brief vom
                            28sten April</ref><note xml:id="bd5cdc56-9bd2-49e8-9cdc-569bd2d9e88a" corresp="#d4bdedb4-070c-4a9b-bded-b4070cba9b14" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M5323506">S.
                                L. Borkheim an Marx,
                        28.4.1871</ref>.</note> haben Sie bis heute nicht
                    beantwortet. Auch von Engels habe ich keine
                    Spur. Nun könnte ich zwar zu ihm und Ihnen gehen. Jedoch bin ich immer noch
                    nicht stark genug, als daß ich Abends nach vollbrachter Arbeit mich kräftig
                    genug zum Ausbummeln fühle. Sie müssen daher mein Ausbleiben entschuldigen.
                    Sonntags gebe ich mich <hi rendition="#u">ganz</hi> der Ruhe hin und meiner
                    Familie. – Sie waren so freundlich mir die Rückzahlung der £ 45. nach <ref xml:id="d45dddaa-c957-4eca-9ddd-aac9579eca35" corresp="#d901e09a-b4b0-4308-81e0-9ab4b0d308b2" type="editorialNote">Ostern</ref><note xml:id="d901e09a-b4b0-4308-81e0-9ab4b0d308b2" corresp="#d45dddaa-c957-4eca-9ddd-aac9579eca35" type="editorial">Der Ostersonntag fiel 1871 auf den 9.
                            April.</note> zuzusagen und würden mir einen Dienst erweisen, wenn
                    Sie mir das Geld jetzt gäben. Können Sie es nicht, so bitte ich wenigstens um
                    Ihr Accept. – Ferner beabsichtige ich demnächst eine genaue Aufnahme meiner
                    Büchersammlung machen zu lassen, und ersuche Sie, mir zu sagen, wann ich alle
                    meine in Ihrem Besitze befindlichen Bücher abholen lassen darf. Nach geschehener
                    Aufnahme können Sie <hi rendition="#u">dann</hi> wieder entnehmen, was Ihnen
                    beliebt. Bitte <bibl type="periodika" corresp="">Fortnightly</bibl> mit
                    meinem
                    Manuscript
                    nicht zu vergessen. – Grüßen Sie alle Ihre lieben Damen und den Engels bestens
                    von mir. Lassen Sie sich doch mal sehen; sagen Sie mir aber vorher, wann Sie
                    kommen, denn im Office bin ich nicht immer und, da das Wetter doch nun besser
                    <pb/> werden muß, dürfte ich auch hin und wieder am Wochenende aufs Land
                    bummeln. – Von den
                    Pariser
                    Geschichten, über die Sie gewiß
                    mehr wissen als ich, kann ich nur sagen: „<hi rendition="#u">Schrecklich</hi>
                    <hi rendition="#u">aber</hi>
                    <hi rendition="#u">wahr</hi>“. –</p>
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><signed>Nun vergessen Sie nicht ganz Ihren<lb/>Sigismund L. Borkheim. </signed></closer>
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