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         <titleStmt>
            <title>Leonhard von Bonhorst und Wilhelm Bracke an Louis Kugelmann, 7. März
                    1870</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
         <notesStmt>
            <note type="editorial">
               <p>Beilage zum Brief: <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M6945479">Louis und Gertrud Kugelmann an Karl
                            Marx, 21. März 1870</ref>.</p>
            </note>
         </notesStmt>
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            <msDesc rend="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <institution>IISG</institution>
                  <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                  <idno>
                     <idno type="shelfmark"> D 374/D I 53–2. Fotosign. 13527a–b</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem
                            Bogen weißem, liniertem Papier. Von Bonhorst hat die erste Seite
                            vollständig, die zweite zu Dreivierteln beschrieben. Bracke hat ein
                            Viertel der zweiten Seite und die dritte Seite vollständig beschrieben.
                            Die vierte Seite ist leer. Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                  <p>Von Bonhorsts Hand: Nummerierung des Briefes auf der ersten Seite oben
                            links: „323“.</p>
                  <p>Von unbekannter Hand: Nummerierung der ersten beschriebenen Seite mit
                            Bleistift: „53-2“.</p>
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
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               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005741 http://d-nb.info/gnd/118672940">Bracke, Wilhelm (1842-1880)</persName>
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001771 http://d-nb.info/gnd/1034703692">Bonhorst, Leonhard von (1840-1915)</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001596 https://www.geonames.org/2945024">Braunschweig</placeName>
               <date when="1870-03-07" cert="high"/>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007778 http://d-nb.info/gnd/119381311">Kugelmann, Louis (1828-1902)</persName>
            </correspAction>
         </correspDesc>
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   <text><body>
         <div>
            <opener>
               <dateline>Braunschweig den 7<hi rendition="#sup">en</hi>
                        März 70</dateline>
               <salute>Geehrtester Herr Doctor!</salute>
            </opener>
            <p>Ihre sehr geschätzten Zeilen vom 4<hi rendition="#sup">ten</hi> c. haben wir
                    erhalten &amp; fühlen uns gedrungen, Sie zu bitten, die in unserem letzten
                    Schreiben vorgebrachten Wünsche <hi rendition="#u">damit</hi> entschuldigen zu
                    wollen, daß wir das einstmals für die Arbeiterbewegung so hochwichtige Hannover
                    immer noch nicht im Stande waren, uns zu erobern. Daß wir natürlich bei einer
                    solchen Sachlage alle Segel aufspannen zu müssen glauben, werden Sie erklärlich
                    finden. Wenn nun Ihnen gegenüber in diesem Eifer ein Schritt zu weit gegangen
                    wurde, so wollen Sie uns solches doch, im Interesse unserer Bewegung nicht zu
                    sehr übel nehmen.</p>
            <closer>
               <signed>In der Erwartung hiermit Ihre Versöhnung ermöglichst zu haben, zeichnen wir
                    <lb/>mit aller gebührenden
                    <lb/>Achtung
                    <lb/>Für den Ausschuß
                    <lb/>Der Secretair
                    <lb/>Bonhorst.
                    <lb/>Wendenstr. 30.<lb/>
                  <lb/>
               </signed>
            </closer>
         </div>
         <div type="writingAct" hand="https://megadigital.bbaw.de/M0005741 http://d-nb.info/gnd/118672940">
            <p>Freundl<ex>ichen</ex> Gruß von dem Unterzeichneten. Bei der Comp. in Berlin werde
                    ich wohl etwas hineinfallen. Die Abwicklung ist schrecklich langweilig, da die
                    Comp. zu viele schlechte Kunden hatte; sonst hätte sie heute noch ein Vermögen
                    von 4–5000 T. Fritzsche hat sich fast nicht um das Geschäft bekümmert u. da ist
                    manches passirt. Die Wechsel sind jetzt, bis auf einen Waarenwechsel von 80 T.,
                    den ich werde decken müssen, abgelaufen. Meine Auslagen belaufen sich auf über
                    2000 T; gute Ueberweisung dagegen habe ich für 400 T. Den Rest werde ich
                    theilweise bestimmt, <hi rendition="#u">vielleicht</hi> ganz, <hi rendition="#u">mit der Zeit</hi> einbekommen.</p>
            <p>Hätte ich diese Auslage nicht machen müssen, so könnte ich noch mehr für die Partei thun. Leider konnte der Ausschuss – unter den Meissnerschen Bedingungen – den Vertrieb des 18 brumaire u. auch nicht übernehmen.
                    Mit der Partei bessert es sich von Tag zu Tag; solche Organisation kräftigt sich aber erst mit der Zeit, auch hemmen uns die Schulden.
                </p>
            <closer>
               <signed>Ihr<lb/>WBracke jr</signed>
            </closer>
         </div>
      </body></text>
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