<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="M0118900">
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                                <title><idno>850</idno>Wilhelm Liebknecht an Friedrich Engels in
                                        London. Leipzig, frühestens Dezember 1871</title>
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                                    <persName>
                                        <surname>Lindenberg</surname>
                                        <forename>Thomas</forename>
                                    </persName>
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                                    <persName>
                                        <surname>Lura</surname>
                                        <forename>Caroline</forename>
                                    </persName>
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                                </respStmt>
                        </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
                        
                        <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
                        <sourceDesc>
                                <msDesc rend="manuscript">
                                        <msIdentifier>
                                                <institution>IISG</institution>
                                                <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                                                <idno><idno type="shelfmark">L 3452/L V 423-31.
                                                  Fotosign. 9278</idno></idno>
                                        </msIdentifier>
                                        <physDesc>
                                                <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht
                                                  der Brief aus einem Blatt weißem Papier.
                                                  Liebknecht hat die erste Seite vollständig
                                                  beschrieben, die Rückseite blieb leer.
                                                  Schreibmaterial: Bleistift.</p>
                                                <p>Vermerk von fremder Hand: „(zwischen 72 u. 80);
                                                  Nummerierung: „20“.</p>
                                        </physDesc>
                                        <additional>
                                                <listBibl>
                                                  <bibl>RGASPI f. 1 op. 5 d. 6038</bibl>
                                                </listBibl>
                                        </additional>
                                </msDesc>
                                <listWit>
                                        <witness>
                                                <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/T6GR93DH">Erstveröffentlichung: Liebknecht Bw (1963). S.
                                                  192.</bibl>
                                        </witness>
                                </listWit>
                        </sourceDesc>
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                <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
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                                <correspAction type="sent">
                                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007983 http://d-nb.info/gnd/118572768">Wilhelm Liebknecht</persName>
                                        <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0003610 http://www.geonames.org/2879139">Leipzig</placeName>
                                        <date notBefore="1871-12-01" notAfter="1872-04-04" cert="low"/>
                                </correspAction>
                                <correspAction type="received">
                                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001917 http://d-nb.info/gnd/118530380">Friedrich Engels</persName>
                                        <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
                                </correspAction>
                                <note/>
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                                <note/>
                                <note>Datierung in der Erstveröffentlichung: [von anderer Hand:]
                                        zwischen 72 und 80.</note>
                                <note>Zur Datierung: RGASPI (K: f. 1 op. 5 d. 9278): Ende
                                        1871–Anfang 1872.</note>
                                <note>Der Brief befindet sich am Ende eines Konvolutes im IISG aus
                                        dem dort angegebenen Zeitraum 1853–1877.</note>
                                <note> Mögliche inhaltlicher Bezüge wären: Johann Jacoby siehe
                                        Marx
                                        an L. Kugelmann, 17.02.1870: „Der alte
                                        Jacoby selbst ist sehr lobens werth. Welcher andre old
                                        Radical in Europa hat diese Ehrenhaftigkeit u. diesen Muth
                                        besessen, so direkt sich auf die Seite der proletarischen
                                        Bewegung zu stellen?“ Etwa <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0246414">nach
                                                dem 4. April 1872 schrieb
                                                Liebknecht an Engels</ref>: „Der alte Jacoby ist in
                                        Folge des Prozesses formell der Partei beigetreten. Ein
                                        braver Kerl!“ Der vorliegende Brief wurde vermutlich vor
                                        diesem Datum geschrieben.</note>
                                <note>Bislang konnte nicht geklärt werden, worum es im Brief geht:
                                        „in dem Doppelformat der heutigen Nummer könntet Ihr eine
                                        neue Verschwörung erblicken. Es ist auf Kosten der
                                        Manufakturarbeiter geschehn, die, um ihr Protokoll rascher
                                        zu bekommen, 30 Th. bewilligt haben“.</note>
                                <note>Offensichtlich ist die Zeitung „Der Volksstaat“ gemeint. Die
                                        Zeitung von 1871 und 1872 wurde durchgesehen, es konnte
                                        keine passende Nummer im „Doppelformat“ gefunden werden.
                                        Vgl. auch: Der Volksstaat. Nr. 17, 25. Februar 1871. S. 2/3
                                        – eine Rezension zum Buch von John Prince-Smith: Herrn Dr.
                                        Johann Jacoby’s Ziel der Arbeiterbewegung. Leipzig 1870. –
                                        Der Volksstaat. Nr. 81, 9. Oktober 1872, S. 2: über
                                        Erklärung Jacobys „aller Grund und Boden, alle
                                        Arbeitsinstrumente mössen gemeinsames Eigenthum werden und
                                        die Arbeit ist staatlich zu organisieren“.</note>
                                <note>Ab 15. Juni 1872 bis 17. April 1874 befanden sich Liebknecht
                                        und Bebel im Gefängnis, Liebknecht arbeitete an der
                                        Vorbereitung der Veröffentlichung der Protokolle des
                                        Prozesses gegen Liebknecht, Bebel und Hepner vor dem
                                        Leipziger Schwurgericht (11.-26. März 1872).
                                        </note>
                        </correspDesc>
                </profileDesc>
                
        </teiHeader>
        <text><body>
                        <div type="writingAct">
                                
                                <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align: justify; "><pb/> Die
                                                2 r<ex>eichstaler</ex> werde ich an <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005470 http://d-nb.info/gnd/118507893">Bebel</persName> geben, der mit Euch
                                        in Verrechnung steht. Wünscht Ihr das Geld aber direkt, so
                                        habt Ihr nur zu winken.</p>
                                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Ich öffne
                                                <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">d<ex>as</ex></expan> Couvert noch einmal, weil
                                        mir heiß auf die Seele fällt, in dem <hi rendition="#u">Doppel</hi>format <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">d<ex>er</ex></expan>
                                        heutigen Nummer könntet Ihr eine neue Verschwörung
                                        erblicken. Es ist auf <hi rendition="#u">Kosten</hi> der
                                        Manufakturarbeiter geschehn, die, um ihr Protokoll rascher
                                        zu bekommen, 30 r<ex>eichstaler</ex> bewilligt haben.</p>
                                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">valete!</p>
                                <p><hi rendition="#u">Apropos.</hi>
                                        <hi rendition="#u"><persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007505 http://d-nb.info/gnd/118556436">Jakoby</persName></hi>, den Ihr für <hi rendition="#u">Euch anführt</hi>, steht <ref xml:id="edc33f9c-6b79-4186-833f-9c6b79118678" corresp="#c0461773-0aed-47fd-8617-730aedb7fd93" type="editorialNote"><hi rendition="#uu">ganz</hi></ref><note xml:id="c0461773-0aed-47fd-8617-730aedb7fd93" corresp="#edc33f9c-6b79-4186-833f-9c6b79118678" type="editorial">Im
                                                  Manuskript vierfach unterstrichen.</note>
                                        auf unsrer Seite. </p>
                        </div>
                </body></text>
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