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                <title><idno>352</idno>Friedrich Leßner an Karl Marx in London. London, Freitag, 17.
                    Dezember 1869</title>
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                        <surname>Lindenberg</surname>
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                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
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            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                        <institution>IISG</institution>
                        <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                        <idno><idno type="shelfmark">D 3045/D V 187–15. Fotosign.
                                9519a–b</idno></idno>
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                    <physDesc>
                        <p>Der Brief besteht aus einem Bogen festem, weißem, leicht vergilbtem
                            Papier im Format 225 × 178 mm. Prägung: Stern mit Aufschrift „Ivory“.
                            Leßner hat die erste und dritte Seite vollständig beschrieben, die
                            übrigen zwei Seiten sind leer. Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                        <p>Archivnummerierung auf der ersten Seite oben rechts mit Bleistift:
                            „187–15“.</p>
                        <p>Von unbekannter Hand: Bleistiftvermerk „34.“ oben links auf der ersten
                            Seite.</p>
                        <p>Die Schreibweise wurde nicht berichtigt.</p>
                    </physDesc>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002740  http://d-nb.info/gnd/11857213X">Friedrich Leßner</persName>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
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                    <term key="M0002313">Gesellschaftsleben/Exilantenleben in London u. Manchester
                        (Schiller-Anstalt, Arbeiter-Bildungsverein, Albert-Club, Versammlungsabende
                        u. ä.)</term>
                    <term key="M0002227">Privates - Marx (Familie, Gesundheit, Finanzen)</term>
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                <opener><dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/> 4 Francis St. Gower St.
                        W.C.<lb/>London 17 Dez 1869.</dateline><salute sameAs="MBAnrede">Lieber
                        Marx!</salute></opener>
                <p sameAs="MBTextohneEinzug">Die geld verlegenheit in der ich mich befinde, ist
                    groß, ich habe alles mögliche gethan, um solches zu bekommen, aber vergebens,
                    die Leute welche mir gerne etwas borgen würden, sind selbst in noth jetzt,
                    andere die welches haben, rücken nichts heraus. Da ich nun sehr in noth bin, und
                    beina nichts machen kann drotzdem ich bestellung habe, weil ich keine auslagen
                    machen kann, so habe ich zu den lätzten Mittel gegriefen, das ist ein Loan
                    aufzunehmen, aber auch dieses will mir nicht gelingen, man <ref xml:id="e32fc22d-a242-4a93-afc2-2da2423a9354" corresp="#dc0bf152-5685-4ca4-8bf1-5256853ca42a" type="editorialNote">maht</ref><note xml:id="dc0bf152-5685-4ca4-8bf1-5256853ca42a" corresp="#e32fc22d-a242-4a93-afc2-2da2423a9354" type="editorial">macht.</note> so viel schwierigkeiden damit,
                    und ist mit der garantie so eigen, daß man kaum jemanden finden kann <pb/> der
                    sich dazu hergiebt, es zu thun. als ich mich an Niemanten mehr zu wenden wuste,
                    ging ich zum <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007580 http://d-nb.info/gnd/117234729"><hi rendition="#u">Jung</hi></persName> vergangene woche,
                    welcher es aber ebenfals ganz kurtz mit der Bemerkung ablehnte, daß leicht etwas
                    mit mir <ref xml:id="d7461d97-34c2-40c7-861d-9734c220c730" corresp="#f83abf32-cbb5-4de5-babf-32cbb55de5c0" type="editorialNote">bassiren</ref><note xml:id="f83abf32-cbb5-4de5-babf-32cbb55de5c0" corresp="#d7461d97-34c2-40c7-861d-9734c220c730" type="editorial">passieren.</note> könde, und er dan daß geld bezahlen müsse, und
                    gleich im ganzen; Hierauf schrieb ich denselben als ich mich <ref xml:id="b6f3b13d-3cfa-411b-b3b1-3d3cfad11b46" corresp="#d9cd6262-2858-431f-8d62-622858e31f2a" type="editorialNote">gnau</ref><note xml:id="d9cd6262-2858-431f-8d62-622858e31f2a" corresp="#b6f3b13d-3cfa-411b-b3b1-3d3cfad11b46" type="editorial">genau.</note> danach
                    erkundigt hatte, und fand daß es nicht der Fall sei, worauf er mir einen langen
                    Brief schrieb, und sich durch allerlei ängstliche ausreden los zu <ref xml:id="df27647e-9337-4b6d-a764-7e9337bb6ddb" corresp="#df8a2b30-ffb5-4f5a-8a2b-30ffb57f5a39" type="editorialNote">mahen
                            suht</ref><note xml:id="df8a2b30-ffb5-4f5a-8a2b-30ffb57f5a39" corresp="#df27647e-9337-4b6d-a764-7e9337bb6ddb" type="editorial">machen
                            sucht.</note>, w. zu. b. „wenn er es für einen thue, so müsse er
                    es für andere auch thun“ u. s. w. wie ich aus dieser Kleme heraus kommen soll
                    weiß ich nicht; Du wirst mich jedenfals nicht vergessen, wenn es in Deiner Macht
                    steht, mir zu Helfen.</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Daß es mir sehr unangenehm ist, Dich damit zu
                    belästigen, weißt Du wohl, und ich habe lange gewardet, ehe ich mich
                    endschlossen habe, Dir dieses zu schreiben.</p>
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><signed>Es grüst freundlichst F. Lessner
                    </signed></closer>
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