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                <title><idno>327</idno>Hannoverscher Ausschuß der Allgemeinen Deutschen
                    Metallarbeiterschaft an Karl Marx in London. Hannover, Dienstag, 16. November
                    1869</title>
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                        <surname>Gavrilchenko</surname>
                        <forename>Svetlana</forename>
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                        <surname>Gioeva</surname>
                        <forename>Tatjana</forename>
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                        <surname>Lindenberg</surname>
                        <forename>Thomas</forename>
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                    <persName>
                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
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            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                    <msIdentifier>
                        <institution>RGASPI</institution>
                        <idno><idno type="shelfmark">f. 21 op. 1 d. 182/2</idno></idno>
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                    <physDesc>
                        <p>Der Brief besteht aus einem Bogen mittelstarkem, weißem Papier im Format
                            282 × 218 mm. Prägung: „Allemeine Deutsche / Metallarbeiterschaft“. Carl
                            Bomm hat die ersten drei Seiten vollständig beschrieben, die vierte
                            Seite ist leer. Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                        <p>Stempel in blauer Tinte unten auf der dritten Seite: „<hi rendition="#mPrint">Präsidium A.D.M.A.</hi>“ und zwei Hämmer auf der
                            dritten Seite unten links.</p>
                        <p>Archivsignatur des Moskauer Marx-Engels-Instituts (IMĖ) auf allen
                            beschriebenen Seiten: „Rj 110a–c“ (Bleistift).</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
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                    <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001788 https://d-nb.info/gnd/2062571-6">Hannoverscher Ausschuß der Internationalen
                        Metallarbeiterschaft</orgName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001901 http://www.geonames.org/2910831">Hannover</placeName>
                    <date when="1869-11-16"/>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
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                <keywords>
                    <term key="M0003389">Deutsche Sozialdemokratie</term>
                    <term key="M0001907">Arbeiterparteien und -vereine</term>
                    <term key="M8653553">Streiks</term>
                    <term key="M0004106">Gewerkschaften</term>
                </keywords>
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            <div type="writingAct">
                <opener><dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/> Hannover den 16. 11. 69.</dateline><salute sameAs="MBAnrede">Geehrter Herr
                        Doctor!</salute></opener>
                <p sameAs="MBTextohneEinzug">Da wir im Zweifel sind, ob Sie <ref xml:id="f7dc8f92-ded5-4c7d-9c8f-92ded5fc7d69" corresp="#e6bcfbe4-f7db-45f9-bcfb-e4f7dbd5f9ad" type="editorialNote">unser Schreiben vom 5 d.</ref><note xml:id="e6bcfbe4-f7db-45f9-bcfb-e4f7dbd5f9ad" corresp="#f7dc8f92-ded5-4c7d-9c8f-92ded5fc7d69" type="editorial">Siehe
                                <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0001211">Hannoverscher
                                Ausschuß der Internat. Metallarbeiterschaft an Marx,
                                5.11.1869</ref>.</note> richtig erhalten
                    haben, in Betreff der Lüneburger Angelegenheit, so erlauben wir uns noch einmal
                    an Sie, wegen dieser Sache zu schreiben, und hoffen, daß Sie unserer ergebensten
                    Bitte ein williges Ohr leihen werden. Da es jetzt bereits 6 Wochen sind, daß die
                    dortigen Eisengießer arbeitslos sind, und die Noth den höchsten Gipfel erreicht
                    zu haben scheint, wir jedoch nicht wissen ob unser letzter Brief an Ihre werthe
                    Adresse angelangt ist, so sehen wir uns veranlaßt, noch einmal für unsere
                    nothleidenden Brüder zu bitten. Wir ersuchen Sie darum freundlichst, wenn es
                    einigermaßen in Ihren Kräften steht, bei dem dortigen <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004811 https://d-nb.info/gnd/503624-0">General-Rath</orgName>, die nöthigen Schritte anzubahnen, und für die armen
                    Lüneburger ein wohlgemeintes Wort einzulegen. – </p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug"><pb/> Denn, wie wir Ihnen schon im vorigen Briefe
                    geschrieben haben, sind wir durch die nichts würdigen Umtriebe <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0009513 http://d-nb.info/gnd/118760092">Schweitzers</persName> so weit gekommen, daß wir ferner nicht
                    mehr im Stande sind auch nur mit einem Pfennig zu helfen, wir haben unsere
                    letzten 72 r<ex>eichstaler</ex> dorthin abgesandt, aber was ist das für so viele
                    hungrige Familie<ex>n</ex>, denn unter den 83 <ref xml:id="dce084e7-d58b-4f87-a084-e7d58b1f873f" corresp="#c1737531-4276-4985-b375-3142765985e4" type="editorialNote">Strickenden</ref><note xml:id="c1737531-4276-4985-b375-3142765985e4" corresp="#dce084e7-d58b-4f87-a084-e7d58b1f873f" type="editorial">Siehe Schreibung „Stricks“ für Streik/Strike im
                            Brief  <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0001211">Hannoverscher
                                Ausschuß der Internat. Metallarbeiterschaft an Marx,
                                5.11.1869</ref>. </note> sind
                    68 Familienväter, wo von mehrere schon lange Jahre auf der Fabrick beschäftigt
                    sind, und diese trifft dieser unerwartete Schlag doppelt hart, darum bitte ich
                    Sie, suchen Sie die Herzen unserer englischen Brüder zu erweichen, daß Sie
                    einsehen lernen, daß wenn uns geholfen wird, Ihnen indirect mit geholfen wird.
                    Es würde dieses unter den deutschen Arbeiter<ex>n</ex> stets eine selige
                    Erinnerung sein, wenn Sie sich sagen könnten. „Hätten uns nicht Englands Söhne
                    unterstützt wir wären längst verloren.“ – </p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug"><pb/> Unserem <ref xml:id="b8e778a3-1b79-4299-a778-a31b799299e6" corresp="#f3ae5e79-7fe0-4db0-ae5e-797fe00db037" type="editorialNote">vorigen
                            Briefe</ref><note xml:id="f3ae5e79-7fe0-4db0-ae5e-797fe00db037" corresp="#b8e778a3-1b79-4299-a778-a31b799299e6" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0001211">Hannoverscher Ausschuß der Internat. Metallarbeiterschaft an Marx,
                                5.11.1869</ref>.</note> hatten wir <ref xml:id="ca5e1458-af96-42eb-9e14-58af9692eb51" corresp="#d6dcd613-0c4d-4d90-9cd6-130c4dbd907f" type="editorialNote">einen Aufruf beigefügt</ref><note xml:id="d6dcd613-0c4d-4d90-9cd6-130c4dbd907f" corresp="#ca5e1458-af96-42eb-9e14-58af9692eb51" type="editorial">Nicht
                            überliefert.</note>, als Einladung
                    zum Congreß
                    auf den 28. 29. u. 30 d. M., welcher in Braunschweig statt
                    finden soll. Es würde uns zur großen Ehre gereichen wenn die englischen
                    Gewerkschaften, auf dem Congreß der deutschen Metall-Arbeiter durch einen
                    Delegirten vertreten wären, sollte dieses jedoch nicht der Fall sein, so
                    ersuchen wir Sie dringend, uns vorher mit Ihrem wohlgemeinten Rath zu
                    unterstützen. –</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">In der Erwartung, daß Sie unser ergebenstes Schreiben
                    gütigst berücksichtigen werden</p>
                <closer><signed>zeichnet<lb/>mit Hochachtung für den Ausschuß<lb/>der
                            Geschäftsführer<persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M9396052"><lb/>Carl
                        Bomm</persName></signed><lb/><lb/><supplied cert="high">Stempel: PRÄSIDIUM<orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M6490675"><lb/>A.D.M.A.</orgName></supplied><lb/>
                    <lb/><signed><persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0003806 http://d-nb.info/gnd/1034746294">J. <hi rendition="#u">Hamann</hi></persName></signed><lb/><address>
                        <addrLine>Charlottenstr. N<hi rendition="#sup">o</hi> 65. Linden v.
                            Hannover</addrLine>
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