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            <titleStmt>
                <title><idno>237</idno>August Bebel an Karl Marx in London. Leipzig, Freitag, 30.
                    Juli 1869</title>
                <respStmt resp="contribution" n="project">
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                        <surname>Gavrilchenko</surname>
                        <forename>Svetlana</forename>
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                        <surname>Gioeva</surname>
                        <forename>Tatjana</forename>
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                </respStmt>
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                    <persName>
                        <surname>Lindenberg</surname>
                        <forename>Thomas</forename>
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                    <persName>
                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
                    </persName>
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            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                <msDesc rend="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <institution>IISG</institution>
                        <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                        <idno><idno type="shelfmark">D 212/D I 42</idno></idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Der Brief besteht aus einem Bogen mittelstarkem, weißem, vergilbtem
                            Papier im Format 284 × 225 mm. Bebel hat die erste Seite vollständig,
                            die zweite zu drei Vierteln beschrieben; die übrigen zwei Seiten sind
                            leer. Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                        <p>Von unbekannter Hand: Unterstreichung der Datumsangabe und Vermerk
                            „erledigt“
                            mit Blaustift oben rechts auf der ersten Seite; oben links mit Bleistift
                            Vermerk: „<hi rendition="#u">K. Marx</hi>“ und Nummerierung des Briefes:
                            „42“.</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
                <listWit>
                    
                        <witness>
                            <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/4ZLT69DG">Erstveröffentlichung:
                                gekürzt: Bebel: Aus meinem Leben. Theil 2 (1911). S.
                                90.</bibl>
                        </witness>
                    <witness>
                        <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/9MWYJKJC"> vollständig: August
                            Bebels Briefwechsel mit Friedrich Engels (1965). S. 12/13.</bibl>
                    </witness>
                      </listWit>
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        </fileDesc>
        <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
            <correspDesc>
                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005470 http://d-nb.info/gnd/118507893">August Bebel</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0003610 http://www.geonames.org/2879139">Leipzig</placeName>
                    <date when="1869-07-30"/>
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
                </correspAction>
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                    <ref type="prev" target="https://megadigital.bbaw.de/M6143457"/>
                </correspContext>
                <note>Bebel beantwortet einen nicht überlieferten Brief von Marx („Ihr werther
                    Brief, den ich so eben empfangen“) vom <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M6143457">27. Juli
                        1869</ref>. Siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0001126">Marx
                        an Engels, 27. Juli 1869</ref> („Bebel hatte mir 25 Th.
                    für die Belgier von Seiten seines Arbeiterbildungsvereins geschickt. Ich habe
                    heute die Sendung acknowledged u. die Gelegenheit benutzt, um ihm über Beckers
                    Phantasiepläne zu schreiben.“)</note>
            </correspDesc>
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                <keywords>
                    <term key="M0003389">Deutsche Sozialdemokratie</term>
                    <term key="M0002585">Internationale Arbeiter-Assoziation (IAA, A.I.T.,
                        I.W.M.A.)</term>
                </keywords>
            </textClass>
        </profileDesc>
        
    </teiHeader>
    <text><body>
            <div type="writingAct">
                <opener><dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/> Leipzig, den 30 Juli
                        69.</dateline><salute sameAs="MBAnrede">Hochgeehrter Herr.</salute></opener>
                <p sameAs="MBTextohneEinzug"><ref xml:id="d7f5e680-2932-4f74-b5e6-8029328f7461" corresp="#fa6337f6-d5af-44a3-a337-f6d5af24a3c4" type="editorialNote">Ihr werther Brief</ref><note xml:id="fa6337f6-d5af-44a3-a337-f6d5af24a3c4" corresp="#d7f5e680-2932-4f74-b5e6-8029328f7461" type="editorial">Nicht überlieferter Brief von <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M6143457">Marx an A. Bebel, 27.7.1869</ref>.</note>,
                    den ich so eben empfangen hat mir viele Freude gemacht, ich habe die
                    Vorschläge
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005483 http://d-nb.info/gnd/116104198">Beckers</persName> im <bibl type="periodika" corresp="">Vorboten</bibl> ebenfalls gelesen und muß
                    gestehen, daß sie mich etwas unbehaglich stimmten, weil ich daraus zu ersehen
                    glaubte, daß es Becker darum zu thun sei die Leitung für Deutschland in Bezug
                    auf die <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004811 https://d-nb.info/gnd/503624-0">Intern. Arb. Association</orgName> in die Hände
                    zu bekommen. Mein Entschluß war denn auch auf dem Congreß das unpraktische ja
                    unausführbare, Zeit und Geld nutzlos kostende Projekt zu bekämpfen und es freut
                    mich
                        <unclear reason="illegible" cert="low">uns</unclear>
                    an dem Generalrath der Intern. Arb. Ass. selbst eine Stütze gefunden zu haben.
                    Fürchten Sie deßhalb nicht, daß ich Sie oder den Generalrath irgend wie
                    nutzloser Weise in die Debatte hereinziehen werde, ich werde sogar versuchen
                    wenn Becker selbst oder ein anderer Vertreter aus Genf kommt privatim erst die
                    Gründe ihm auseinanderzusetzen. Auch können Sie im Voraus versichert sein, <pb/>
                    daß B.s Vorschlag weder von unserer Seite, noch von Seiten der Opposition des
                        <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0003640 http://d-nb.info/gnd/2033776-0">Allg. d. Arb. Ver.</orgName>, noch von den Schweizer
                    oder östreichischen Vertretern unterstützt wird, ich müßte denn die Stimmung
                    sehr schlecht kennen. Wie wir uns unser Verhältniß zur Internationalen gedacht,
                    werden Sie aus dem von mir entworfenen u. von <ref xml:id="c64cc0fb-e97d-4390-8cc0-fbe97d439067" corresp="#ca626d4a-4905-448e-a26d-4a4905048e78" type="editorialNote">Braunschweig</ref><note xml:id="ca626d4a-4905-448e-a26d-4a4905048e78" corresp="#c64cc0fb-e97d-4390-8cc0-fbe97d439067" type="editorial">Auf einer Beratung
                            in Braunschweig am 6. Juli 1869 wurden das Datum, der Tagungsort und die
                            Tagesordnung für den allgemeinen deutschen sozialdemokratischen
                            Arbeiterkongress (Eisenacher Kongress) festgelegt (siehe <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/T7P7CRLH">Die I. Internationale
                                in Deutschland (1964)</bibl>. S. 765 Anm. 293).</note> und
                    Hamburg
                    mitberathenen <ref xml:id="cb23fb61-d4db-4f10-a3fb-61d4dbef1028" corresp="#b2092eb3-2adc-4593-892e-b32adcb593fd" type="editorialNote">Organisationsentwurf, den das <bibl type="periodika" corresp="">Wochenblatt</bibl> diese Woche
                            bringt</ref><note xml:id="b2092eb3-2adc-4593-892e-b32adcb593fd" corresp="#cb23fb61-d4db-4f10-a3fb-61d4dbef1028" type="editorial">“Programm und
                            Organisationsvorlage für den allgemeinen deutschen sozial-demokratischen
                            Congreß in Eisenach am 7., 8. und 9. August 1869.“ In: <bibl type="periodika" corresp="">Demokratisches
                            Wochenblatt</bibl>. Nr. 31 (Beil.), 31. Juli 1869. S.
                        352-355.</note> ersehen. Ich glaube es ist die einzig richtige und
                    mögliche Form, was Höhe der Beiträge
                    etc.
                    anlangt so wird das Gegenstand besonderer Vereinbarung mit dem Generalrath sein
                    und ich hoffe, daß sich dieses auf dem Basler Congreß, den wir unter allen
                    Umständen beschicken werden, wird machen laßen. Ich selbst werde auf alle Fälle
                    nach <ref xml:id="f3b65899-3e2e-4354-b658-993e2e035483" corresp="#ce5cfb60-c89a-466c-9cfb-60c89a366cb7" type="editorialNote">Basel</ref><note xml:id="ce5cfb60-c89a-466c-9cfb-60c89a366cb7" corresp="#f3b65899-3e2e-4354-b658-993e2e035483" type="editorial"><note xml:id="nyjb_lw4_wsb">IV. Kongress der IAA in Basel, vom 6. bis 11.
                                September 1869</note>.</note> kommen und hoffe dort
                    Gelegenheit zu haben ihre hochwerthe persönliche Bekanntschaft zu machen.</p>
               
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><salute>Inzwischen grüßt Sie hochachtungsvoll</salute><signed>ABebel</signed></closer>
            </div>
        </body></text>
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