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                <title><idno>206</idno>Louis Kugelmann an Friedrich Engels in Manchester. Hannover,
                    Dienstag, 13. Juli 1869</title>
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                        <forename>Svetlana</forename>
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                        <surname>Gioeva</surname>
                        <forename>Tatjana</forename>
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                        <surname>Lindenberg</surname>
                        <forename>Thomas</forename>
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                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
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            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                <msDesc rend="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <institution>IISG</institution>
                        <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                        <idno><idno type="shelfmark">L 2826/L V 270. Fotosign.
                            3327a–c</idno></idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus zwei Bogen
                            weißem Papier. Prägung: „Dr. L. Kglm.“. Kugelmann hat sechs Seiten
                            vollständig beschrieben, die übrigen zwei Seiten sind leer. Eine Passage
                            („nämlich den Marx zu studiren,“), mit dem Einführungszeichen „#“
                            versehen, steht am linken Rand der vierten Seite quer niedergeschrieben
                            Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                        <p>Die Beilage („Einliegend Ihr altes Manuscript“), das Manuskript von
                            Engels: Karl Marx. Eine biographisch Skizze, ist überliefert (RGASPI,
                            Sign. f. 1, op. 1, d. 2488).</p>
                        <p>Von unbekannter Hand: Nummerierung des Briefes auf der ersten Seite mit
                            Bleistift: „270“.</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007778 http://d-nb.info/gnd/119381311">Louis Kugelmann</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001901 http://www.geonames.org/2910831">Hannover</placeName>
                    <date when="1869-07-13"/>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001917 http://d-nb.info/gnd/118530380">Friedrich Engels</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004039 http://www.geonames.org/2643123">Manchester</placeName>
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                    <ref type="prev" target="https://megadigital.bbaw.de/M0001094"/>
                    <ref type="next" target="https://megadigital.bbaw.de/M0001129"/>
                </correspContext>
                <note>Engels übersendet den Brief an Marx am 18. Juli 1869 (<ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0001111">Engels
                        an Marx, 18.7.1869</ref>). Marx schickt ihn an Engels am
                    29. Juli 1869 (<ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0001131">Marx
                        an Engels, 29.7.1869</ref>) zurück.</note>
            </correspDesc>
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                <keywords>
                    <term key="M0002469">Fotografie</term>
                    <term key="M0002134">Privates - Engels (Familie, Geschäfte, Reisen)</term>
                    <term key="M0003389">Deutsche Sozialdemokratie</term>
                    <term key="M0002035">Lektüren im Korrespondentenkreis</term>
                    <term key="M8653553">Streiks</term>
                    <term key="M0002227">Privates - Marx (Familie, Gesundheit, Finanzen)</term>
                    <term key="M0002306">Zeitungen der IAA</term>
                </keywords>
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    <text><body>
            <div type="writingAct">
                <opener><dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/> Hannover, 13. Juli
                        1869</dateline><salute sameAs="MBAnrede">Mein lieber
                    Engels!</salute></opener>
                <p sameAs="MBTextohneEinzug">Tausend herzlichen Dank für <ref xml:id="a9ab3554-68fa-4329-ab35-5468fa93296e" corresp="#d1cc2112-cd8b-443f-8c21-12cd8b143ffd" type="editorialNote">Ihren <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">l<ex>ieben</ex></expan> Brief</ref><note xml:id="d1cc2112-cd8b-443f-8c21-12cd8b143ffd" corresp="#a9ab3554-68fa-4329-ab35-5468fa93296e" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0001094">Engels
                                an L. Kugelmann, 10.7.1869</ref>.</note> u.
                    die gesandten, sehnlich erwarteten Photographien. Die Ihrige, obgleich
                    photographisch gut, hat den künstlerischen Fehler, daß der dunkle Bart sich zu
                    wenig von dem dunklen Rocke abhebt und dadurch kömmt der ganze Kopf nicht zur
                    gehörigen Wirkung. Fürchtete ich nicht, Sie dadurch von hier zurückzuscheuchen,
                    so würde ich Ihnen vorschlagen sich bei Ihrem nächsten Besuche hier, von Wunder,
                    der auch Marx Bild gemacht hat,
                    photographiren zu lassen; aber sein Sie beruhigt ich weiß, daß diese Procedur zu
                    den peinlichsten, die Ausdauer des Arztes u. des Patienten nicht selten
                    erschöpfenden Operationen gehört. Hoffentlich werden die humanistischen
                    Bestrebungen der Jetztzeit noch eine Methode ausfindig machen, auch hierbei die
                    Wohlthat des Chloroforms in Anwendung zu bringen. –</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Letztere habe auch ich subjectiv kennen gelernt, als ich
                    mir kürzlich durch <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0704252">Wilms</persName> (Chirurg an
                    Bethanien) meine Hämorrhoïdalknoten (richtiger – Geschwülste) nach der
                    modificirten Dupuytrenschen Methode durch Scheere u. Ferrum Candens entfernen
                    ließ. Mein Zustand war schließlich ein unerträglicher geworden: Erschöpfende
                    Blutungen, häufig arterieller Natur, fast fortwährender Prolapsus der meist
                    subacut entzündeten Knoten, zeitweilige acute Entzündungen mit Incarceration von
                    solcher Intensität das oberfläch<pb n="2"/>liche Gangränescenz eintrat, welche eine
                    granulöse zu Blutungen neigende Fläche zurückließ und die Gefahr später
                    cancroïder Entartung (ähnlich den granulösen Geschwüren der Port. vaginal.
                    zurückließ; durch den ganzen Proceß geistige Abspannung und physische
                    Verstimmung bei hartnäckigster
                    Obstipation,
                    das alles waren genügende Indicationen endlich zur Operation, als dem allein
                    genügenden Auskunftmittel zu greifen, um so mehr als der Verlauf in der größten
                    Mehrzahl der Fälle ein günstiger zu sein pflegt. – So bin auch ich glücklich von
                    diesen Afterproducten befreit u. würde mich wie ein neugeborener Mensch fühlen,
                    hätte ich nicht noch mit der, allerdings wesentlich leichteren Obstruction u.
                    mit einer Leber- u. Magenaffection zu thun, die ich mit <hi rendition="#u">einem</hi> Theil der Collegen für Gallensteine, andere für Magencatarrh
                    halten. –</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Durch die langjährigen Blutungen u. speciell durch einen
                    mit
                    Incarceration
                    u. acuten Magencatarrh verbundenen 5wöchentlichen Hämorrhoïdalanfall, gleich
                    darauf die Operation, bin ich einigermaßen reducirt, u. beabsichtigte, wie <ref xml:id="e993d4e7-9d72-4e11-93d4-e79d724e115d" corresp="#ee6e83ce-d198-40d0-ae83-ced19870d0b8" type="editorialNote">ich noch vorige Woche an Marx schrieb</ref><note xml:id="ee6e83ce-d198-40d0-ae83-ced19870d0b8" corresp="#e993d4e7-9d72-4e11-93d4-e79d724e115d" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0001087">L.
                                Kugelmann an Marx, 6.7.1869</ref>.</note>
                    nach Helgoland zu gehen, die Lebererscheinungen, wenn auch in ganz
                    unschmerzhafter Weise machen sich derart bemerklich, daß ich doch wohl nach
                    Karlsbad gehen werde.</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Meine Absicht ist Mitte August fortzugehen und die Cur
                    4 Wochen lang zu gebrauchen. – Wenn auch in milderer Weise, so glaube ich doch,
                    daß Marx Unterleibsaffection manches
                    Ähnliche mit der meinigen hat und <ref xml:id="fe12d0bb-5583-44dd-92d0-bb5583e4dd93" corresp="#fb5325b6-2672-4e09-9325-b62672ce0908" type="editorialNote">wie ich ihm dieser
                            Tage vorschlug</ref><note xml:id="fb5325b6-2672-4e09-9325-b62672ce0908" corresp="#fe12d0bb-5583-44dd-92d0-bb5583e4dd93" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0001087">L.
                                Kugelmann an Marx, 6.7.1869</ref>.</note>,
                    zur Erholung <pb n="3"/> event. einige Zeit mit mir in Helgoland zuzubringen, so würde
                    es am Ende noch mehr indicirt sein, <hi rendition="#u">daß er eine volle Cur mit
                        in Karlsbad gebrauchte.</hi> Es bedarf wohl nicht der Erwähnung, daß
                    Fräulein <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jenny</persName> während dieser Zeit bei
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007777 1015601">meiner Frau</persName> gut aufgehoben sein würde,
                    wenn ihr das bescheidene Leben bei uns zusagt. – Jedenfalls erwarte ich aber,
                    daß Marx „zur Nachcur“ noch einige Wochen bei uns in Hannover bleibt. – Daß er,
                        <ref xml:id="e068bf6e-f040-4328-a8bf-6ef04003289c" corresp="#dcc97a1e-1660-4e35-897a-1e1660ae35f6" type="editorialNote">wie er mir im Mai schrieb</ref><note xml:id="dcc97a1e-1660-4e35-897a-1e1660ae35f6" corresp="#e068bf6e-f040-4328-a8bf-6ef04003289c" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0001030">Marx
                                an L. Kugelmann, 11.5.1869.</ref></note>
                    nur 4 Wochen von London fort sein kann, ist wohl nicht als letztes Wort
                    anzunehmen. Hat man Zeit Monate lang krank zu sein u. – <hi rendition="#u">hinterher</hi> – Curen zu gebrauchen, wenn auch nur zur Erholung in
                    Margate, so muß man gewiß Zeit haben diesen voraussichtlichen Erkrankungen
                    vorzubeugen, und daß Karlsbad für Marx paßt, ist wohl, im strengsten Sinne,
                    außer Zweifel.</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Daß nun auch Sie, lieber Engels, mit von der Partie sein
                    wollen, erhöht die Herrlichkeit der Perspective u. so darf ich Sie wohl bitten,
                    der Zeitersparniß wegen, mit Marx die
                    Unterhandlungen zu leiten u. mich baldigst mit seinen u. Ihren Beschlüssen
                    bekannt zu machen. – Da Sie beide doch frei über Ihre Zeit verfügen können, so
                    würde ich Ihnen äußerst dankbar sein, wenn die <hi rendition="#u">Mitte
                        August</hi> als Zeitpunct der Abreise von hier <hi rendition="#u">nach
                        Karslbad</hi> festgehalten würde; wonach Marx so freundlich sein müßte sich
                    zu richten, falls er noch Aufenthalt in Hamburg haben sollte. Da wir Leipzig
                    passiren, könnte eine Besprechung mit <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005470 http://d-nb.info/gnd/118507893">Bebel</persName>
                    u. <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007983 http://d-nb.info/gnd/118572768">Liebknecht</persName>, vielleicht von Nutzen sein,
                        <pb n="4"/> namentlich um dem letzteren begreiflich zu machen, daß das
                    Studium der National-Oeconomie für einen polit. Schriftsteller nicht so
                    irrevelant ist, wie er glaubt. – Er ließ mir, auf eine Anpurrung in dieser
                    Richtung, <ref xml:id="ba1fd215-ed16-44ee-9fd2-15ed1604ee10" corresp="#e6e4b69b-7b1e-4332-a4b6-9b7b1e1332bc" type="editorialNote">nämlich den Marx zu studiren,</ref><note xml:id="e6e4b69b-7b1e-4332-a4b6-9b7b1e1332bc" corresp="#ba1fd215-ed16-44ee-9fd2-15ed1604ee10" type="editorial">Mit Einfügungszeichen „#“ am linken Blattrand quer
                            notiert.</note> früher mal sagen, es gäbe noch was Besseres zu
                    thun, als National-Oecon. zu oxen. – Liebknecht scheint mir seiner ganzen Natur
                    nach „Republicaner“ nach französischem Muster. Das socialistische Element ist
                    durch den Zufall persönlicher Begegnungen in ihn hinein gerathen u., anstatt
                    seine politischen Anschaungen zu klären, fühlt er sich dadurch genirt u.
                    gehemmt. Ich schrieb Marx schon früher einmal, es würde mich nicht wundern,
                    Liebkn. eines schönen Tages zu den Bürgern übergehen zu sehen. Geschiet es
                    nicht, so ist es, weil er sich vor Ihnen u. Marx schämt, seine <hi rendition="#u">Überzeugung,</hi> glaube ich, trennt ihn schon heute nicht
                    von „der Democratie“. –</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Der jetzige Gährungsproceß innerhalb der deutsch.
                    Arbeiterclasse ist gewiß ein günstiger u. ich theile Ihre Ansicht vollkommen. –
                    Auch die Bourgeoisie beginnt sich gegen das Proletariat zu coalisiren, ein
                    Umstand der die Entwicklung nur beschleunigen kann. – Noch gestern tagte hier
                    ein Congreß der deutschen Eisen-Industriellen zur Feststellung allgemeiner
                    Normen in Interesse dieses Geschäftes. Auch ein § wurde angenommen, daß Arbeiter
                    „die sich an ‚unberechtigten‘ Strikes betheiligen<ex>“</ex> nicht wieder
                    beschäftigt werden sollen. – Solche Maaßregelen sind vortrefflich, denn sie
                    demonstriren dem Ungebildetsten den allgemeinen Character der Klassenstellung.
                    Dabei wurden denn auch alberne Mittel <pb n="5"/> wie zB. Betheiligung am Reingewinn
                    zur Ausgleichung der Classengegensätze vorgeschlagen. –</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Marx hat Ihnen vielleicht mitgetheilt, daß <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004250 http://d-nb.info/gnd/117290076">Weiss</persName> sich freut <ref xml:id="dd794a5e-2b1a-4ba5-b94a-5e2b1a4ba5ca" corresp="#b6210db2-8abc-4f90-a10d-b28abc5f902e" type="editorialNote">eine
                            Biographie</ref><note xml:id="b6210db2-8abc-4f90-a10d-b28abc5f902e" corresp="#dd794a5e-2b1a-4ba5-b94a-5e2b1a4ba5ca" type="editorial">Der
                            am 11. August 1869 anonym in der demokratischen Tageszeitung „<bibl type="periodika" corresp="">Die Zukunft</bibl>“ erschienene
                                <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/HJXXDAZE">Artikel „Karl
                                Marx“</bibl> war die erste von Engels verfasste biographische Skizze
                            über Marx (Siehe <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/JR3EBGR5">Friedrich Engels:
                                Karl Marx. Eine biographische Skizze.</bibl> (<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/AE939SQE">MEGA<hi rendition="#sup">2</hi> I/21</bibl>. S. 77–82).</note> von
                    Marx für die„<bibl type="periodika" corresp="">Zukunft</bibl>“ zu
                    bekommen. – <ref xml:id="a167810e-049b-494c-a781-0e049bd94c25" corresp="#a0cc8d70-d258-4a4c-8c8d-70d2589a4c04" type="editorialNote">Einliegend
                            Ihr altes Manuscript</ref><note xml:id="a0cc8d70-d258-4a4c-8c8d-70d2589a4c04" corresp="#a167810e-049b-494c-a781-0e049bd94c25" type="editorial">Die Beilage, das Manuskript von Engels: Karl Marx. Eine biographisch
                            Skizze, ist überliefert (RGASPI, Sign. f. 1, op. 1, d.
                        2488).</note>, falls Sie daran ändern wollen. In der „Zukunft“ können
                    Sie ziemlich frei heraus geben. Aber beeilen Sie die Rücksendung, denn die
                    Veröffentlichung schließt sich wohl zweckmäßig der des <ref xml:id="c1664eb6-a37a-4d21-a64e-b6a37a2d21a7" corresp="#e496cd8b-71e3-41b1-96cd-8b71e3a1b14b" type="editorialNote">„<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/92FWKPPD">18. Brumaire</bibl>“</ref><note xml:id="e496cd8b-71e3-41b1-96cd-8b71e3a1b14b" corresp="#c1664eb6-a37a-4d21-a64e-b6a37a2d21a7" type="editorial"><bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/92FWKPPD">Karl Marx: Der
                                Achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte. 2. Ausg. Hamburg
                                1869</bibl>. Siehe <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/KTTKKGRI">MEGA<hi rendition="#sup">2</hi>
                        I/11</bibl>.</note> an. –</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug"><ref xml:id="b38dfd91-b84e-4b2a-8dfd-91b84efb2a31" corresp="#b3f33fed-dbf2-4e75-b33f-eddbf26e7558" type="editorialNote">Die Gründe warum ich <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">M.</persName> bat <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/PB8D6NAJ">meinen Aufsatz über
                                    <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">B<ex>e</ex>h</expan><ex>an</ex><expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">dl<ex>un</ex>g</expan> der acut.
                                Exantheme</bibl>, wenn möglich in dortige Blätter zu
                            bringen</ref><note xml:id="b3f33fed-dbf2-4e75-b33f-eddbf26e7558" corresp="#b38dfd91-b84e-4b2a-8dfd-91b84efb2a31" type="editorial">Siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0001015">L.
                                Kugelmann an Marx, 25.4.1869</ref> „Hierbei eine
                            kleine Arbeit von mir ...“.</note> sind folgende:</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">1, So oft ich mit hiesigen u. auswärtigen Collegen über
                    dies Thema sprach, erfuhr ich, daß die <hi rendition="#u">methodische,
                        continuirliche</hi> Ventilation nirgend in Anwendung kam, wenigstens nicht
                        <hi rendition="#u">mit Bewußtsein</hi>. Ich bin durch eigenes Nachdenken
                    darauf gekommen. 2, sagte mir eine hiesige Dame, die zum Besuche bei Verwandten
                    in Manchester war, daß ein dortiger Arzt diese Methode nach einem unbedeutenden
                    hiesigen Collegen benannt habe, (mit der ausdrücklichen Bemerkung, daß man diese
                        B<ex>e</ex>h<ex>an</ex>dl<ex>un</ex>gsweise von Hannover <ref xml:id="e33d56fa-872b-4552-bd56-fa872bc5526a" corresp="#cd5b664f-73db-4748-9b66-4f73dbf7488c" type="editorialNote">über<unclear reason="illegible" cert="high">k</unclear>ommen</ref><note xml:id="cd5b664f-73db-4748-9b66-4f73dbf7488c" corresp="#e33d56fa-872b-4552-bd56-fa872bc5526a" type="editorial">alternative Lesart:
                            übernommen.</note> habe), der, wenn er es überhaupt so macht, es
                    mir nachgemacht hat.</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Ob die Fenster mehr oder minder geöffnet <pb/> sind ist
                    irrevelant u. richtet sich nach Temperatur u. Luftströmung. Die stete <hi rendition="#u">vollständige</hi> Erneuerung ist Hauptsache. Sehr oft öffne
                    ich ganze Fenster. –</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Da der Kranke von directem Luftzuge geschützt werden
                    soll, so ist eine solche Anwendung von Schutzmitteln, wie ich sie vorschlage,
                    sicher u. anderseits unschädlich. Eine Erkältung, bei Masern kann Pneumonie, bei
                    Scharlach
                    Morb.
                    Brightii u. A. zur Folge haben. – Solche
                    Cautelen
                    wird jeder vorsichtige Arzt anwenden. –</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Was der Portwein, allgemein angewandt, soll, weiß ich
                    nicht. Bei großer
                    Prostratio
                    virium, bei Carbunkel etc etc sind solche flüchtige Reize
                    zweckmäßig. Das englische Clima mag Derartiges erfordern, denn bei den
                        engl<ex>ischen</ex> Schriftstellern spielt Brandy u. Portwein stets eine
                    große Rolle.</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Daß die B<ex>e</ex>h<ex>an</ex>dl<ex>un</ex>g der <ref xml:id="b36cfd31-a766-431f-acfd-31a766231fb0" corresp="#bc936028-4e31-4cac-9360-284e317cac4e" type="editorialNote">Marx’schen Kinder</ref><note xml:id="bc936028-4e31-4cac-9360-284e317cac4e" corresp="#b36cfd31-a766-431f-acfd-31a766231fb0" type="editorial"><persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jenny</persName> und <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008229 http://d-nb.info/gnd/118745913">Eleanor Marx</persName>.</note> der meinigen
                    entsprochen habe, bezweifle ich, denn nachdem dieselben <hi rendition="#u">wochenlang</hi> krank gewesen, fragte mich <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">M.</persName> noch um Rath u. wenn ich nicht irre erforderte die
                    Reconvalescenz noch ein Seebad. –</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Meine Kranken sind nach 8–10 Tagen hergestellt.</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Nun genug für heute, lieber Freund! Ich erwarte bald
                    Nachricht wegen der <hi rendition="#u"><ref xml:id="ca8d20cf-f7d1-4ff2-8d20-cff7d19ff29e" corresp="#f7e65cd1-ac1b-4c81-a65c-d1ac1b1c812e" type="editorialNote">Biographie</ref><note xml:id="f7e65cd1-ac1b-4c81-a65c-d1ac1b1c812e" corresp="#ca8d20cf-f7d1-4ff2-8d20-cff7d19ff29e" type="editorial">Siehe <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/JR3EBGR5">Friedrich Engels:
                                    Karl Marx. Eine biographische Skizze.</bibl> (<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/AE939SQE">MEGA<hi rendition="#sup">2</hi> I/21</bibl>. S.
                        77-82).</note></hi> u. dann wegen des <hi rendition="#u"><ref xml:id="a6e75d8b-6f7f-4413-a75d-8b6f7fb4133e" corresp="#b159fcce-1ade-42f9-99fc-ce1ade82f973" type="editorialNote">Reiseprogramms</ref><note xml:id="b159fcce-1ade-42f9-99fc-ce1ade82f973" corresp="#a6e75d8b-6f7f-4413-a75d-8b6f7fb4133e" type="editorial">Marx reiste von Anfang September bis 11. Oktober nach Deutschland,
                                wo er auf der Hinreise u. a. Karl Philips in Aachen, Paul Stumpf in
                                Mainz, Joseph Dietzgen in Siegburg besuchte, und am
                                17.
                                oder 18. September in Hannover bei Kugelmanns
                                eintraf. Etwa am 7. Oktober erfolgte die Rückreise nach London über
                                Hamburg, um seinen Verleger Otto Meißner zu treffen. Siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0001186">Marx
                                    an Engels, 25.9.1869</ref> und <bibl type="secondary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/3Y3KHXEV">Marx Chronik
                                    (1934)</bibl>.</note>.</hi></p>
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><signed>Herzlich der Ihrige<lb/>L. Kugelmann<lb/>Dr</signed></closer>
                <postscript>
                    <p/>
                    <p>Bald hätte ich vergessen Ihnen zu Ihrer glücklichen Entbindung von Ihrem
                            <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006575 1030794">Gottfried</persName> zu gratuliren. </p>
                </postscript>
            </div>
        </body></text>
</TEI>