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            <titleStmt>
                <title><idno>146</idno>Friedrich Wilhelm Moll an Karl Marx in London. Solingen,
                    Montag, 24. Mai 1869</title>
                <respStmt resp="contribution" n="project">
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                        <surname>Gavrilchenko</surname>
                        <forename>Svetlana</forename>
                    </persName>
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                    <persName>
                        <surname>Gioeva</surname>
                        <forename>Tatjana</forename>
                    </persName>
                    <resp ref="https://credit.niso.org/?s=Writing+%E2%80%93+review+%26+editing">Bearbeitung</resp>
                </respStmt>
                <respStmt resp="contribution" n="project">
                    <persName>
                        <surname>Lindenberg</surname>
                        <forename>Thomas</forename>
                    </persName>
                    <resp ref="https://credit.niso.org/?s=Writing+%E2%80%93+review+%26+editing">Bearbeitung</resp>
                </respStmt>
                <respStmt resp="contribution" n="project">
                    <persName>
                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
                    </persName>
                    <resp ref="https://credit.niso.org/?s=Writing+%E2%80%93+review+%26+editing">Bearbeitung</resp>
                </respStmt>
            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                <msDesc rend="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <institution>RGASPI</institution>
                        <idno><idno type="shelfmark">f. 21 op. 1 d. 184/13</idno></idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Soweit aus der Fotokopie zu ersehen ist, besteht der Brief aus einem
                            Bogen mittelstarkem, weißem Papier im Format 280 × 218 mm. Moll hat die
                            ersten beiden Seiten vollständig, die dritte zur Hälfte beschrieben; die
                            vierte Seite ist leer. Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                        <p>Archivsignatur des Moskauer Marx-Engels-Instituts (IMĖ) auf allen
                            beschriebenen Seiten oben links: „Rj 105a–c“.</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
                <listWit>
                    <witness>
                        <bibl type="print" corresp="https://megadigital.bbaw.de/T7P7CRLH">Erstveröffentlichung: Die
                            I. Internationale in Deutschland (1964). S. 343/344.</bibl>
                    </witness>
                </listWit>
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        <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
            <correspDesc>
                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002681">Friedrich Wilhelm Moll</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002443 http://www.geonames.org/2831580">Solingen</placeName>
                    <date when="1869-05-24"/>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
                </correspAction>
                <note>Die Beilage („Einliegend ein kurzer Bericht“) ist überliefert: <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M1794263">Bericht der Sektion der Internationalen
                        Arbeiterassoziation in Solingen an den Generalrat in London. Solingen, 24.
                        Mai 1869</ref> (RGASPI, f. 21 op. 1 d. 184/13).</note>
            </correspDesc>
            <textClass>
                <keywords>
                    <term key="M0002469">Fotografie</term>
                    <term key="M0002585">Internationale Arbeiter-Assoziation (IAA, A.I.T.,
                        I.W.M.A.)</term>
                    <term key="M0003380">Genossenschaften</term>
                    <term key="M0001907">Arbeiterparteien und -vereine</term>
                </keywords>
            </textClass>
        </profileDesc>
        
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    <text><body>
            <div type="writingAct">
                <opener><dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/> Solingen den 24. May
                        1869.</dateline><salute sameAs="MBAnrede">Lieber Marx!</salute></opener>
                <p sameAs="MBTextohneEinzug"><ref xml:id="e733bcf1-938d-43c0-b3bc-f1938d53c01c" corresp="#b25f2042-ef2d-4aad-9f20-42ef2d4aad2d" type="editorialNote">Einliegend ein kurzer
                            Bericht</ref><note xml:id="b25f2042-ef2d-4aad-9f20-42ef2d4aad2d" corresp="#e733bcf1-938d-43c0-b3bc-f1938d53c01c" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M1794263">Bericht
                                der Sektion der Internationalen Arbeiterassoziation in Solingen an
                                den Generalrat in London. Solingen, 24. Mai 1869</ref>.</note>
                    an den Int<ex>er</ex>n<ex>ationalen</ex> Gen<ex>e</ex>r<ex>al</ex>r<ex>ath</ex>
                    über die Parteistellung in der Rheinprovinz, sowie eine Vollmacht an Bürger
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002740  http://d-nb.info/gnd/11857213X">Lessner</persName>, welches Du besorgen mögest!</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Dein Portrai erhalten, hängt auf unserm
                    Versammlungszimmer neben <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005483 http://d-nb.info/gnd/116104198">Joh.
                    Phl. Becker</persName>.</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Was unsre Produktiv-Genossenschaft anbetrifft, so wird
                    sich dieselbe, wenn sie keine auswärtige Hülfe, resp. Actien-Abnehmer findet,
                    trotzdem dieselbe durch Aufopferung eines ihrer Mitglieder, des Bürgers
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007684 1015030">Carl Klein</persName>, welcher fast
                    sein Vermögen dreingeschoben, u. sie dadurch zu einer ziemlichen Höhe gebracht
                    hat, über kurz auflösen müssen, u. das mühsam, mit vielen Opfern aufgerichtete
                    Werk, welches von der hiesigen Bourgeoisklasse bereits schon mit neidischen
                    Blicken angescheelt wird, weil ihnen die Gründer als <hi rendition="#u">radikale</hi> Elemente bekannt sind, wird seinem Ruin <pb/> und somit der
                    Lächerlichkeit anheimfallen, u. mit ihm auch die Section! unser Klein, hatte der
                        Produkt<ex>iv</ex> Genossenschaft, durch Hypothekarische Sicherstellung bei
                    einem Bourgeoisinstitut, der <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M9325437 https://d-nb.info/gnd/113674388X">Düsseldorfer
                        Gewerbebank</orgName>, einen Kredit von 2000. Thlr. eröffnet, wovon wir die
                    Halbscheidt
                    im Geschäft stecken haben, da genannte Bank aber erfahren, weß Geistes Kinder
                    wir sind, hat sie uns grade, im Momente wo wir einige hundert Thlr. gebrauchen
                        <hi rendition="#uu">mußten</hi>, die weitere Auszahlung geweigert, u. uns
                    unter dem Vorwande, sie wäre schlecht bei Casse, an die hiesige neu gegründete
                        <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M2711227">Volksbank</orgName> verwiesen, vielleicht um uns
                    später desto sicherer auf den Kopf stellen zu können, denn, wir kämen vom Teufel
                    bei seine Großmutter; waß ist zu thun?</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Entweder Hülfe, wenn nur halber möglich, von der Partei,
                    oder uns in die Klauen unsrer Gegner werfen, welches letztere gleichbedeutend
                    mit unserm Untergange wäre.</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Was der geschäftliche Stand unsrer Prod. Genossenschaft
                    anbetrifft, so ist derselbe ein befriedigender zu nennen, ein Defizit ist nicht
                    da; nur fehlt es, bei dem stets wachsenden Geschäfte an BetriebsKapital, u. bei
                    der obenerwähnten Ausszahlungs-Weigerung, <hi rendition="#u">jetzt
                        gänzlich!</hi>
                </p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug"><pb/> Mit dem Gedanken, daß man dort Allesmögliche thun
                    wird, nicht um das persönliche der Mitglieder halber, sondern um der Sache
                    selbst willen, unsre Produktiv-Genossenschaft aufrecht zu erhalten</p>

                <closer sameAs="MBUnterschrift"><salute>Mit Brudergruß u. Handschlag<lb/>Im Auftrage
                        der Section und Genossenschaft</salute><signed>F. W. Moll.</signed></closer>
            </div>
        </body></text>
</TEI>