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                <title><idno>115</idno>Ernst Juch an Karl Marx in London. London, Montag, 19. April
                    1869</title>
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                        <forename>Tatjana</forename>
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                        <surname>Lindenberg</surname>
                        <forename>Thomas</forename>
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                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
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            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                        <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                        <idno><idno type="shelfmark">D 2538/D V 34</idno></idno>
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                    <physDesc>
                        <p>Der Brief besteht aus einem Bogen mittelstarkem, weißem Papier im Format
                            254 × 202 mm. Wasserzeichen: „B &amp; C<hi rendition="#sup">o</hi> /
                            East Mailing / KENT“. Juch hat die erste Seite vollständig, die dritte
                            zu zwei Dritteln beschrieben, die übrigen drei Seiten sind leer.
                            Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                        <p>Archivsignatur des SPD-Archivs auf der ersten Seite: „II 16 O 19“.</p>
                        <p>Von unbekannter Hand: Archivnummerierung auf der ersten Seite oben links
                            mit Bleistift: „34“.</p>
                    </physDesc>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007576 1014307">Ernst Juch</persName>
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                    <date when="1869-04-19"/>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
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                    <term key="M0001509">Ferdinand Freiligrath – „Nationalgabe“ (1867)</term>
                    <term key="M0002306">Zeitungen der IAA</term>
                    <term key="M0003714">Preußen</term>
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            <div type="writingAct">
                <opener><dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/> 19. April.<lb/>71. London
                        Wall.</dateline><salute sameAs="MBAnrede">werther Dr. Marx.</salute></opener>
                <p sameAs="MBTextohneEinzug">Ich kann mir das Erstaunen denken, mit welchem Sie die
                    Nachricht von der Veränderung in bezug auf Redaktion: Eigenthumsrecht des „<bibl type="periodika" corresp="">Hermann</bibl>“ gelesen haben. Der
                    jetzige Eigenthümer ist ein gewisser „<persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002731">Heinemann</persName>“, der schon seit längerer Zeit mit der preußischen
                    Gesandtschaft in Verbindung gestanden hat. Der Verkauf ging ohne mein Wissen
                    voran, da ich das Eigenthumsrecht dem Herrn <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0003525">Wertheimer</persName>
                    verpfändet hatte, als mein Freund <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007275 1012197">Heintzmann</persName>
                    gestorben war. Ich sah das Subjekt erst am Tage, als er mit seiner Adresse
                    heraustrat, u ich kann Ihnen versichern, werthester Herr Marx, daß ich, nach dem
                    zehnjährigen Ringen, an diesem einen Tage mehr gelitten habe, als in meinem
                    ganzen Leben. Ohne Mittel ziehe ich aus dem wohlbegründeten Geschäfte, u ein
                    Schleppenträger des Grafen <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005607 http://d-nb.info/gnd/11851136X">Bismarck</persName> gewinnt
                    den Segen. In wenigen Tagen erwarte ich mein sechstes Kind, u heute weiss ich
                    noch nicht, wie ich die <pb/> muntere Schaar, nachdem ich mein ganzes Vermögen
                    verloren habe, ernähren soll. Ich war gewiss stets bereit, Jedem die helfende
                    Hand zu bieten: <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006797 1009644">Freiligrath</persName> kennt es u. er,
                    der Patriot,
                    dankt
                    nur mir die glücklich gestaltete Zukunft, – doch nie
                    fand ich eine energische Seele, die einen Schritt für mich getan hätte.</p>
                <p sameAs="MBTextmitEinzug">Ich würde mich freuen, wenn ich einige Augenblicke mit
                    Ihnen über die Lage sprechen könnte.</p>
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><salute>Mit freundlichstem Gruß</salute><signed>Ihr Juch</signed> </closer>
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