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            <titleStmt>
                <title><idno>80</idno>Louis, Gertrud und Franziska Kugelmann an Karl Marx in London.
                    Hannover, Montag, 22. März 1869</title>
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                        <surname>Gavrilchenko</surname>
                        <forename>Svetlana</forename>
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                        <surname>Gioeva</surname>
                        <forename>Tatjana</forename>
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                        <surname>Lindenberg</surname>
                        <forename>Thomas</forename>
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                    <persName>
                        <surname>Lura</surname>
                        <forename>Caroline</forename>
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            </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
            
            <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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                <msDesc rend="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <institution>RGASPI</institution>
                        <idno><idno type="shelfmark">f. 1 op. 5 d. 1970</idno></idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Der Brief besteht aus einem Bogen mittelstarkem, weißem Papier im Format
                            280 ×  218 mm. L. Kugelmann hat die vierte, erste und zweite Seite
                            vollständig, die dritte Seite zu drei Vierteln beschrieben. Die Zeilen
                            von F. und G. Kugelmann befinden sich im unteren Viertel der dritten
                            Seite. Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                        <p>Von unbekannter Hand: Nummerierung des Briefes bzw. der beschriebenen
                            Seiten: „60a–d“.</p>
                        <p/>
                    </physDesc>
                </msDesc>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007778 http://d-nb.info/gnd/119381311">Louis Kugelmann</persName>
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007777 1015601">Gertrud Kugelmann</persName>
                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007776 http://viaf.org/viaf/887144647720821499639">Franziska Kugelmann</persName>
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                    <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
                    <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
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                <keywords>
                    <term key="M0002718">„Das Kapital“ (Fortsetzung)</term>
                    <term key="M0002227">Privates - Marx (Familie, Gesundheit, Finanzen)</term>
                    <term key="M0002035">Lektüren im Korrespondentenkreis</term>
                    <term key="M0003389">Deutsche Sozialdemokratie</term>
                    <term key="M0001907">Arbeiterparteien und -vereine</term>
                    <term key="M0004394">Russland</term>
                    <term key="M0002820">USA (Arbeiterorganisationen, allgemeine politische Lage,
                        Auswanderung in die USA)</term>
                    <term key="M0002748">„Das Kapital“ (Arbeit an Manuskripten, Veröffentlichung,
                        Rezeption)</term>
                </keywords>
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    <text><body>
            <div type="writingAct">
                <opener><dateline sameAs="MBDatumszeile"><pb/> Hannover, 22 März
                        1869</dateline><salute sameAs="MBAnrede">Mein hochverehrter, lieber
                        Freund!</salute></opener>
                <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align: justify; ">Sie können sich keine
                    Vorstellung machen in welch’ unbeschreibliche Freude Sie uns durch die Aussicht
                    auf Ihren u. Ihres lieben <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Töchterleins</persName>
                    Besuch versetzt haben. – <ref xml:id="e2dc922b-d08d-4069-9c92-2bd08d4069dd" corresp="#c5b30c9c-9001-4d47-b30c-9c90016d470a" type="editorialNote">Wird es aber auch wirklich u.
                            wahrhaftig dazu kommen u. die Vollendung des
                            Bd. II
                            sich nicht ebenso wie die des <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/PT9GISVC">Bd. I</bibl> hinausziehen? Haben Sie schon mit der
                            Reinschrift begonnen?</ref><note xml:id="c5b30c9c-9001-4d47-b30c-9c90016d470a" corresp="#e2dc922b-d08d-4069-9c92-2bd08d4069dd" type="editorial"><bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/PT9GISVC">Karl Marx: Das Kapital. Bd. 1. Buch
                                1. Hamburg 1867.</bibl> Siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000007">Erl. zu Marx an
                                J. Ph. Becker, zw. 9. u. 15.1.1866:</ref> „1200 Seiten
                                Manuscript“. <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/25ETZ5BH">(MEGA<hi rendition="#sup">2</hi> II/5)</bibl>. Die Manuskripte für eine
                            Fortsetzung des „Kapital“, an denen Marx bis zum Ende seines Lebens
                            weiterarbeitete, wurden erst nach seinem Tod von Engels veröffentlicht.
                            Ausführlicher dazu siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0004898">hier</ref>.</note></p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Schon seit Monaten haben wir
                    Pläne für den nächsten Sommer gemacht, bei denen wir die sehnlich erwünschte
                    Möglichkeit Ihres Besuches in stete Miterwägung zogen. – Die letzten 2 Jahre war
                    meine <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007777 1015601">Frau</persName> mit <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007776 http://viaf.org/viaf/887144647720821499639">Fränzchen</persName> im Juli u. ich später verreist. Im letzten Herbst
                    gönnte ich mir gar keine Erholungsreise, ließ mich durch die Praxis fesseln und
                    fühle noch heute den Nachtheil davon in meinem Befinden. Nun dachten wir im
                    nächsten Spätsommer irgendwo zusammen hinzugehen. Wohin? würde von meinem
                    Befinden abhängen. Bessert sich dieses nicht erheblich (wozu allerdings
                    augenblicklich Aussicht vorhanden), so dachten wir in Elgersburg in Thüringen
                    (unweit Ilmenau in reizender Gebirgsgegend) unsere Hütten aufzuschlagen; ich
                    wollte dann dort eine Kaltwassercur gebrauchen u. wir könnten dabei in den
                    herrlichen, waldigen Bergen umherstreifen. Bessert sich mein Befinden, so stände
                    außerdem noch das Seebad Sylt auf der engeren Wahl. – Beiderwärts soll man
                    billig leben können, weshalb wir uns den Luxus einer gemeinsamen Villegiatur im
                    Interesse unserer Gesundheit u. Behaglichkeit gestatten zu dürfen glaubten.
                    –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Jedesmal, wenn diese Pläne
                    besprochen wurden – u. Sie <pb n="2"/> müssen bedenken, daß dies die einzige Erholung
                    im ganzen Jahre ist, die mir zu Theil wird, daß mir hier keine irgend goutable
                    Zerstreuung geboten ist, daß ich hier keinen einzigen Menschen kenne, der meine
                    Interessen theilt, ja, der sie nur versteht – jedesmal sagten wir dann: Ach,
                    wenn Marx doch dabei wäre, das wäre himmlisch. Sie, von Ihren bahnbrechenden,
                    aufreibenden Arbeiten für einige Zeit ausruhend; ich, momentan befreit von den
                    täglichen Aufregungen u. Sorgen der Praxis – allesammt dann in herrlicher Natur
                    uns gemeinsam mit einander freuend. – <ref xml:id="e31bc88a-cbc6-4329-9bc8-8acbc6a329c2" corresp="#e96dd958-3679-45b2-add9-583679e5b2a4" type="editorialNote">Ihr
                            letzter, lieber Brief</ref><note xml:id="e96dd958-3679-45b2-add9-583679e5b2a4" corresp="#e31bc88a-cbc6-4329-9bc8-8acbc6a329c2" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000954">Marx an L. Kugelmann,
                                3.3.1869</ref>.</note> hat nun eine „Basis der
                    Unterhandlungen“ geschaffen. Daß Ihre liebe <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jenny</persName> Sie begleiten wird, erhöht den Wunsch der Realisirung. <hi rendition="#u">Es versteht sich von selbst, daß die „Heimsuchung“ bei uns in
                        Hannover Ihnen unter keinen Umständen erlassen wird.</hi> – Die Zeit, um
                    welche es sich handelt, wäre etwa von Mitte August bis Mitte September. –
                    Vielleicht
                    schlösse sich Engels, dann befreit vom
                    „lausigen
                    Commerce“ uns an. – Eine uns befreundete,
                    sehr liebenswürdige Familie (NB., die Sie mit Ihrem Töchterlein sofort in
                    Hamburg aufsuchen müssen, auch mit <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008296 http://d-nb.info/gnd/1017446180">Meissner</persName>
                    bekannt – <ref xml:id="f70a4c51-9929-41da-8a4c-51992971daa8" corresp="#e9fac8d8-960c-431b-bac8-d8960c231bdf" type="editorialNote"><orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M7780043">Blaase</orgName></ref><note xml:id="e9fac8d8-960c-431b-bac8-d8960c231bdf" corresp="#f70a4c51-9929-41da-8a4c-51992971daa8" type="editorial"><orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M7780043">Blaase &amp;
                                Schröder</orgName>.</note>, erste Butterhandlung engros
                    daselbst) Ihren Interessen bereits dienstbar gemacht, ist geneigt auch Theil zu
                    nehmen. – Wenn ich nicht irre pflegen Sie sowohl, wie Ihre Damen alljährlich
                    in’s Seebad zu gehen; wenn Sie u. Frl. Jenny nun zu Gunsten meiner Vorschläge
                    Ihren englischen Landaufenthalt ins Deutsche übersetzten? Ich glaube es ginge
                    sehr schön u. wäre nebenbei auch billiger. – Überlegen Sie es sich nun mal recht
                    reiflich u. wenn es <hi rendition="#u">irgend</hi> zu ermöglichen, dann bitte,
                    machen Sie uns durch eine bejahende Antwort <pb n="3"/> glücklich. Da ich mir einiges
                    Organisationstalent zutraue, außerdem, als Arzt, an Badeplätzen, als persona
                    grata, einige besondere Rücksicht genießen dürfte, so würde ich dann die
                    nöthigen Arrangements zuvor übernehmen u. vielleicht auch noch für anderweitige
                    gemüthliche u. interessante Gesellschaft sorgen.
                    (Natürlich
                    Damen, da Herren „bekanntlich“ selten gemüthlich u. nie interessant
                    sind.)</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Nochmals sei hier aber, mit
                    Nachdruck, erwähnt, daß wir es uns durchaus nicht nehmen lassen, Sie u. Ihre
                    liebe <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jenny</persName> für längere Zeit, bei uns zu
                    sehen. – Ende August wird unser Theater (Ende Mai geschlossen) wieder eröffnet,
                    wenn wir dann wieder hier eintreffen, haben wir, außer dem Theater, auch noch
                    die Concerte in Odeon u Tivoli, die Ihnen so gut gefielen u. die Promenaden in
                    unserer schönen Umgebung. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Zu meiner großen Freude
                    erfuhr ich kürzlich durch
                    Frau <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M7780043">Blaase</orgName>,
                    daß Ihr <ref xml:id="d89b5b7c-ad11-4133-9b5b-7cad112133be" corresp="#fff0e53e-6de4-4c10-b0e5-3e6de4bc104c" type="editorialNote"><bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/JLV5RJGN">18. Brumaire</bibl></ref><note xml:id="fff0e53e-6de4-4c10-b0e5-3e6de4bc104c" corresp="#d89b5b7c-ad11-4133-9b5b-7cad112133be" type="editorial"><bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/JLV5RJGN">Karl Marx: Der 18te Brumaire des Louis Napoleon. New
                                York 1852</bibl>.</note>
                    <ref xml:id="a068ff72-1ce3-4732-a8ff-721ce3d732e2" corresp="#f27e6286-0707-4364-be62-860707e36465" type="editorialNote">von <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008296 http://d-nb.info/gnd/1017446180">Meissner</persName>
                            <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/92FWKPPD">wieder
                                gedruckt</bibl> wird</ref><note xml:id="f27e6286-0707-4364-be62-860707e36465" corresp="#a068ff72-1ce3-4732-a8ff-721ce3d732e2" type="editorial"><bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/92FWKPPD">Karl Marx: Der
                                Achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte. 2. Ausg. Hamburg: Meißner
                                1869</bibl>. Siehe <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/KTTKKGRI">MEGA<hi rendition="#sup">2</hi>
                        I/11</bibl>.</note>. – Ich mache bereits vorbereitende Propaganda
                    dafür. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; "><ref xml:id="b10ac869-601e-4eb0-8ac8-69601e7eb012" corresp="#c4174c9e-7d09-4a97-974c-9e7d097a97a1" type="editorialNote">Einliegend
                            <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007983 http://d-nb.info/gnd/118572768">Liebknechts</persName> Antwort die erst auf den
                            2. Brief erfolgte</ref><note xml:id="c4174c9e-7d09-4a97-974c-9e7d097a97a1" corresp="#b10ac869-601e-4eb0-8ac8-69601e7eb012" type="editorial">Siehe Erl. zu W.
                            Liebknecht an L. Kugelmann, 15. März 1869. In: <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/PTH937XT">Wilhelm Liebknecht.
                                Briefwechsel mit deutschen Sozialdemokraten. Assen 1973</bibl>. S.
                            239/240.</note>. Staatsmännisch. – Der Vollständigkeit wegen auch
                    der frühere Brief von <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007347 http://d-nb.info/gnd/1054241228">Carl Hirsch</persName>. – Der
                    Krakehl zwischen Liebkn. u. <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0009513 http://d-nb.info/gnd/118760092">Schweitzer</persName> fängt
                    an widerwärtig zu werden u. schadet gewiß der Organisation des Proletariats, die
                    mir um so mehr Hauptsache zu sein scheint, als beide Fractionen sich der
                        <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004811 https://d-nb.info/gnd/503624-0">Internat. Assoc.</orgName> anschließen wollen u.
                    dann schon in das richtige Fahrwasser kommen <hi rendition="#u">müssen.</hi> Der
                    bevorstehende Maulkampf zwischen Liebkn. u. Schweitzer erinnert mich weniger an
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0011479 http://d-nb.info/gnd/118575449">Luther</persName> u. <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002471 http://d-nb.info/gnd/11852870X">Eck</persName> als an
                    Pater
                    Jose u. Rabbi Juda den Navarrer, von <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007274 http://d-nb.info/gnd/118548018">Heine</persName> in seiner <ref xml:id="d58a0040-0011-4d15-8a00-4000119d1547" corresp="#e54e60bc-c986-46e7-8e60-bcc98646e7bd" type="editorialNote">„Disputation“</ref><note xml:id="e54e60bc-c986-46e7-8e60-bcc98646e7bd" corresp="#d58a0040-0011-4d15-8a00-4000119d1547" type="editorial">Heinrich
                            Heine: Disputation. In: <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/HM96I3JA">Romanzero.</bibl>
                            Drittes Buch: Hebräische Melodien. Hamburg 1851. S.
                        261-283.</note> besungen. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; "><ref xml:id="ab6c511a-011e-48cb-ac51-1a011ef8cb82" corresp="#f0fbda21-11c9-421e-bbda-2111c9421ece" type="editorialNote">Ihre Notizen über die französische Entwicklung</ref><note xml:id="f0fbda21-11c9-421e-bbda-2111c9421ece" corresp="#ab6c511a-011e-48cb-ac51-1a011ef8cb82" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000954">Marx
                                an L. Kugelmann,
                    3.3.1869</ref>.</note>
                    waren mir höchst interessant. – Ist es wichtig, die angeführten Schriften, oder
                    welche davon? zu lesen, – <ref xml:id="bb5dcde8-6a4c-46f6-9dcd-e86a4cb6f697" corresp="#f13e23db-674a-4f6e-be23-db674abf6e14" type="editorialNote">Ihre
                            Arbeiten in der <bibl type="periodika" corresp="">Rh.
                                Ztg-Revue</bibl></ref><note xml:id="f13e23db-674a-4f6e-be23-db674abf6e14" corresp="#bb5dcde8-6a4c-46f6-9dcd-e86a4cb6f697" type="editorial">Siehe MEGA<hi rendition="#sup">2</hi> I/<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/6358XBGR">7</bibl>.<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/KFY5DJZZ">8</bibl>.<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/N79XFRBD">9</bibl>.</note>
                    <pb n="4"/> u. <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/JLV5RJGN">18. Brumaire</bibl>,
                    als bekannt vorausgesetzt. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Daß Ihr bevorstehend
                    gewesener Besuch in Paris avisirt war, läßt auf „Intimes“ in Ihrer näheren
                    Umgebung, oder der von <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007810 http://d-nb.info/gnd/118568671">Lafargue</persName> schließen. – Oder sollte wirklich jeder Brief dem
                    französischen Vandalisme unterworfen werden? –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; "><ref xml:id="ffe5ef27-9418-45cc-a5ef-279418a5cc5b" corresp="#cc90a757-5153-4c42-90a7-5751538c4232" type="editorialNote">Ihre <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/VS7NQNQ9">Kritik
                                über die sächsischen Knappschaftsvereine</bibl> ist famos u.
                            wichtig</ref><note xml:id="cc90a757-5153-4c42-90a7-5751538c4232" corresp="#ffe5ef27-9418-45cc-a5ef-279418a5cc5b" type="editorial"><note xml:id="nwsc_tmn_krb">Siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000920">A.
                                    Bachmann an Marx, 31.1.1869</ref>. und <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/AK6ZUDZP">Karl Marx:
                                    Deutsche Übersetzung des Berichts von Friedrich Engels über die
                                    Knappschaftsvereine der Bergarbeiter in den Kohlengruben
                                    Sachsens. Zwischen dem 2. und 15. März 1869.</bibl> In: <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/AE939SQE">MEGA<hi rendition="#sup">2</hi>
                                I/21</bibl>. <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/AK6ZUDZP">S. 110–115</bibl>. Der „<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/VS7NQNQ9">Bericht über die Knappschaftsvereine der
                                    Bergarbeiter in den Kohlenwerken Sachsens</bibl>“ erschien
                                zuerst in: Social-Demokrat. Nr. 33, 17. März 1869. S. 3, Sp. 3, bis
                                S. 4, Sp. 3. und danach in: Die Zukunft. Berlin. Nr. 67, 20. März
                                1869. S. 2 und Nr. 68, 21. März 1869. S. 2; „Demokratisches
                                Wochenblatt Nr. 12, 20. März 1869. Beilage. S.
                            137-139.</note></note> bei den jetzt schwebenden Verhandlungen
                    über das Gewerbegesetz. Werden Sie, wie ich jüngst in der "<bibl type="periodika" corresp="">Zukunft</bibl>" las an einem von
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008643 http://d-nb.info/gnd/117078247">Oberwinder</persName> in Wien zu gründenden Blatte
                    thätig mitarbeiten?</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Sie sagen in <ref xml:id="b94fcec4-6922-492a-8fce-c46922b92ace" corresp="#ea70293e-4826-477b-b029-3e4826677be7" type="editorialNote">Ihrem letzt<ex>en</ex> Briefe</ref><note xml:id="ea70293e-4826-477b-b029-3e4826677be7" corresp="#b94fcec4-6922-492a-8fce-c46922b92ace" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000954">Marx
                                an L. Kugelmann, 3.3.1869</ref>.</note>:
                    „Die Pariser studiren förmlich Ihre jüngste revolutionäre Vergangenheit.“ Da ist
                    es denn wohl billig, daß ich Ihnen mein jüngstes Bild schicke, welches etwas
                    revolutionairer als die früheren ausgefallen ist. – Als Frauenarzt bin ich
                    leider genöthigt Photographien von mir als stehenden Ausgabepunct im Ordinarium
                    meines Budgets zu betrachten. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Im Mai d. J. kommt Dr.
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007500 http://d-nb.info/gnd/119411172">Jacobi</persName>
                    – New York herüber. Ich werde ihn wahrscheinlich sehen. – Haben Sie mir
                    Point-de-vues für diesen Fall zu geben? –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; "><ref xml:id="a1b97a6a-8bb2-449f-b97a-6a8bb2449fd8" corresp="#b9f4c8bd-49de-4dac-b4c8-bd49de6dacf3" type="editorialNote">Darf ich um die in
                            meinem
                                letzt<ex>en</ex> Briefe erbetenen Notizen über
                            Rußland bitten? <hi rendition="#u">Ihr Photogr. nicht zu
                            vergessen.</hi></ref><note xml:id="b9f4c8bd-49de-4dac-b4c8-bd49de6dacf3" corresp="#a1b97a6a-8bb2-449f-b97a-6a8bb2449fd8" type="editorial"><ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000959">L. Kugelmann an Marx,
                        4.3.1869</ref>.</note> –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Frau <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002026 http://d-nb.info/gnd/117743941">Tenge</persName> geht es gut, sie
                    erinnert sich Ihrer mit stets lebhaftem Interesse u. sendet Ihnen herzliche
                    Grüße. –</p>
                <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align: justify; ">Mit herzlichsten Grüßen für
                    Sie u. die lieben Ihrigen</p>
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><signed>Ihr<lb/>treu ergebener<lb/>L.
                    Kugelmann<lb/>Dr<lb/><lb/></signed></closer></div>
            <div type="writingAct" hand="https://megadigital.bbaw.de/M0007776 http://viaf.org/viaf/887144647720821499639">
                    <p>Ich freue mich sehr, lieber Herr Doktor, daß Sie uns nächsten Sommer besuchen
                    werden. Grüßen sie <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008229 http://d-nb.info/gnd/118745913">Eleanor</persName>
                    und <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jenni</persName> und seien sie
                    vielmals gegrüßt</p>
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><signed>von Ihrem<lb/><persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007776 http://viaf.org/viaf/887144647720821499639">Madämchen</persName><lb/><lb/></signed></closer></div>
            <div type="writingAct" hand="https://megadigital.bbaw.de/M0007777 1015601">
                    <p>Auch die herzlichsten Grüße und den Ausdruck der größten Freude Sie, geehrter
                    Herr Dr., nebst Ihrer lieben <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Tochter</persName> bei uns zu sehen von</p>
                
                <closer sameAs="MBUnterschrift"><signed>Ihrer Gertrud Kugelmann.</signed></closer>
            </div>
        </body></text>
</TEI>