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         <titleStmt>
            <title>
               <idno>258</idno>Joseph Dietzgen an Karl Marx in London. Sankt Petersburg,
                    Freitag, 25. September 1868</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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            <msDesc rend="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <institution>IISG</institution>
                  <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                  <idno>
                     <idno type="shelfmark">D 1034/D II 19 Fotosign. 2323a–b</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Der Brief besteht aus einem Bogen dünnem, weißem Papier im Format
                            270 × 212 mm. Die ersten zwei Seiten hat Dietzgen vollständig
                            beschrieben, die dritte und vierte Seite sind leer. Schreibmaterial:
                            schwarze Tinte. </p>
                  <p>Von unbekannter Hand: die Jahresangabe „1868“ (mit Bleistift) auf der
                            ersten Seite oben rechts.</p>
               </physDesc>
               <additional>
                  <listBibl>
                     <bibl>RGASPI f. 1 op. 5 d. 1891</bibl>
                  </listBibl>
               </additional>
            </msDesc>
            <listWit>
               <witness>
                  <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/V32HWDPM">Erstveröffentlichung: in
                            russischer Übersetzung: Письма И. Дицгена к К. Марксу и Ф. Энгельсу
                            (1958). S. 143.</bibl>
               </witness>
               <witness>
                  <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/WBSRNUSG">in der Sprache des Originals:
                            Dietzgen: Schriften in drei Bänden. Bd. 3 (1965).
                        S. 418.</bibl>
               </witness>
            </listWit>
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      </fileDesc>
      <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006324 http://d-nb.info/gnd/118525646">Joseph Dietzgen</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001396 http://www.geonames.org/2988507">Sankt Petersburg,</placeName>
               <date when="1868-09-25"/>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
            </correspAction>
            <note>Die Datierung ergibt sich aus dem Zusammenhang des Briefes mit Dietzgens Brief
                    an Marx vom 24. September 1868 (<ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000753">Dietzgen an Marx,
                        24.9.1868</ref>
               );
                    siehe „Bitte tausendmal um Entschuldigung für das Mißgeschick, welches mir
                    gestern an Ihnen passirt ist“. Der Brief kann demnach auf den 25. September 1868
                    datiert werden.</note>
         </correspDesc>
         <textClass>
            <keywords>
               <term key="M0002035">Lektüren im Korrespondentenkreis</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
      
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   <text><body>
         <div type="writingAct">
            <opener>
               <salute sameAs="MBAnrede">
                  <pb/> Viel verehrter Freund!</salute>
            </opener>
            <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align:both; ">Bitte tausendmal um
                    Entschuldigung für das Mißgeschick, welches mir gestern an Ihnen passirt ist.
                    Durch eine russische Dummheit ist das <ref xml:id="c8f509d4-af22-4563-b509-d4af221563ac" corresp="#acdba5a4-eeef-47bb-9ba5-a4eeef77bb3d" type="editorialNote">Manuscript</ref><note xml:id="acdba5a4-eeef-47bb-9ba5-a4eeef77bb3d" corresp="#c8f509d4-af22-4563-b509-d4af221563ac" type="editorial">Vermutlich zu
                            Dietzgens Schrift <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/7NKA84MV">"Das Wesen der menschlichen Kopfarbeit"</bibl>, die er 1868
                            verfasste und 1869 gedruckt erschien.
                            Siehe
                                <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000753">J. Dietzgen an Marx,
                            24.9.1868</ref>
                     .</note>, welches ich Ihnen
                    zusandte, unvollständig frankirt worden. Als ich davon erfuhr, war es bereits zu
                    spät, der Brief war abgegangen. In meiner Qual darüber bleibt mir nichts
                    anderes, als das Ungeschick durch eine zweite Unschicklichkeit wieder gut zu
                    machen. So ungefähr komme ich mir vor, wenn ich Ihnen hiermit einen Rubel
                    übersende, mit der flehentlichen Bitte, denselben zur Tilgung meiner Schuld zu
                    benutzen. Ich bitte, wenn es Ihnen auch sonderbar erscheinen muß, thun Sie den
                    Gefallen, mir zu erlauben, derart mein Gewissen zu beruhigen.
                    Ich fühle
                    es wohl, <pb/> ich bin ein Sonderling. Doch alle Menschen sind
                    Sonderlinge. So bitte ich denn, in Erinnerung an das alte kölnische Sprüchwort:
                    „Jeck loß Jeck älangs“ nochmals tausendmal um Verzeihung.</p>
            <closer sameAs="MBUnterschrift">
               <signed>Ihr
                    ergebener:<lb/>Jos. Dietzgen</signed>
            </closer>
            <postscript>
               <p>
                  <lb/>Eine baldige Antwort auf die gestrige Zusendung erwarte ich unter der
                        Adresse.<lb/>
                  <address>
                     <addrLine>: J. Dietzgen in
                        Siegburg</addrLine>
                     <addrLine>b<ex>ei</ex> Cöln a/Rh.</addrLine>
                  </address>
               </p>
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         </div>
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