<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="M0000753">
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      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>
               <idno>256</idno>Joseph Dietzgen an Karl Marx in London. Sankt Petersburg,
                    Donnerstag, 24. September 1868</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <msDesc rend="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <institution>IISG</institution>
                  <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                  <idno>
                     <idno type="shelfmark">D 1033/D II 18 Fotosign. 2332a–h</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Der Brief besteht aus einem Bogen dünnem, weißem Papier im Format
                            423 × 270 mm. Alle vier Seiten hat Dietzgen vollständig beschrieben.
                            Schreibmaterial: schwarze Tinte. </p>
               </physDesc>
               <additional>
                  <listBibl>
                     <bibl>RGASPI f. 1 op. 5 d. 1890</bibl>
                  </listBibl>
               </additional>
            </msDesc>
            <listWit>
               <witness>
                  <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/V32HWDPM">Erstveröffentlichung: in
                            russischer Übersetzung: Письма И. Дицгена к К. Марксу и Ф. Энгельсу
                            (1958). S. 141–143.</bibl>
               </witness>
               <witness>
                  <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/WBSRNUSG">in der Sprache des Originals:
                            Dietzgen: Schriften in drei Bänden. Bd. 3 (1965).
                        S. 413–417.</bibl>
               </witness>
            </listWit>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006324 http://d-nb.info/gnd/118525646">Joseph Dietzgen</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001396 http://www.geonames.org/2988507">Sankt Petersburg</placeName>
               <date when="1868-09-24"/>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
            </correspAction>
            <note>Die Beilage („... wenn ich Ihnen beiliegend mittelst einer Probe von der
                    Arbeit Mittheilung mache, welche mich seit längerer Zeit beschäftigt hat.“) ist
                    nicht überliefert. Siehe Erl.</note>
         </correspDesc>
         <textClass>
            <keywords>
               <term key="M0002035">Lektüren im Korrespondentenkreis</term>
               <term key="M0002585">Internationale Arbeiter-Assoziation (IAA, A.I.T.,
                        I.W.M.A.)</term>
               <term key="M0002748">„Das Kapital“ (Arbeit an Manuskripten, Veröffentlichung,
                        Rezeption)</term>
               <term key="M0002718">„Das Kapital“ (Fortsetzung)</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
      
   </teiHeader>
   <text><body>
         <div type="writingAct">
            <opener>
               <dateline sameAs="MBDatumszeile">
                  <pb/> St. Petersburg d 12/24 Septbr
                        1868.</dateline>
               <salute sameAs="MBAnrede">Hochverehrter Meister und
                        Freund!</salute>
            </opener>
            <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align:both; ">Sie werden, hoffe ich, es nicht
                    unfreundlich aufnehmen, wenn ich Ihnen beiliegend mittelst einer Probe von der
                        <ref xml:id="e2d02820-d98c-46d4-9028-20d98c36d4fb" corresp="#f220b296-0302-4089-a0b2-9603028089f5" type="editorialNote">Arbeit</ref><note xml:id="f220b296-0302-4089-a0b2-9603028089f5" corresp="#e2d02820-d98c-46d4-9028-20d98c36d4fb" type="editorial">Die
                            Beilage ist nicht überliefert. Vermutlich handelt es sich um das
                            Manuskript von Dietzgens Schrift <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/7NKA84MV">„Das Wesen der menschlichen Kopfarbeit“</bibl>, die
                            er 1868 verfasste und 1869 veröffentlichte. Siehe auch <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000641">J.
                                Dietzgen an Marx, 20.5.1868</ref>.</note>
                    Mittheilung mache, welche mich seit längerer Zeit beschäftigt hat. Ich kann dem
                    Wunsch nicht widerstehn darüber Ihr Urtheil zu hören und bitte, wenn auch nur
                    mit ein paar Zeilen, mir aufrichtig zu sagen, ob nach Ihrem Dafürhalten die
                    Arbeit der subjektiven Arbeit werth ist, welche ich daran verwende.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">Sie werden es diesen wenigen
                    Bogen ansehen, daß ich nichts weiter will und kann, als die abstrakte, generelle
                    Form des Denkvermögens erläutern. Die <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/7NKA84MV">Schrift</bibl> dreht sich um den Satz: Wissen, begreifen,
                    denken heißt, an einem sinnlich gegebenen, manichfaltigen Material, das
                    Abstrakte, Generelle od. Allgemeine gewahr werden.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">Nun will es mir oft dünken, als
                    sei diese Wahrheit schon so vielfältig erkannt, daß es nicht mehr der Mühe
                    lohne, darüber zu schreiben. Wenn mir dann aber die Werke unser naturforschenden
                    und philosophischen Gelehrten zu Händen kommen, finde ich darin eine so
                    manigfache Verkennung dieser bekannten Wahrheit, daß ich daraus klar erkenne,
                    wie überall noch und durchaus die <hi rendition="#u">theoretische</hi> Einsicht
                    in ihre <hi rendition="#u">allgemeine</hi> Gültigkeit fehlt. Man praktizirt das
                    Denken, wie die Bauern den Akerbau – ohne <hi rendition="#u">Theorie</hi>
               <hi rendition="#u">.</hi> Die Wissenschaften <hi rendition="#u">gerathen</hi>,
                    wie die Kartoffel.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">Anderseits stört mich wieder das
                    Bewußtsein meines großen Mangels an Kenntnissen. Wie darfst du, sage ich mir,
                    über die Gegenstände der Kritik der reinen Vernunft, der Wissenschaftslehre, der
                    Logik aburtheilen, da du das, was die berühmtesten Männer <pb/> davon lehren
                    nicht einmal gründlich studirt und verstanden hast. Darauf erwidere ich mir
                    dann, daß der gehaltvolle Saame dieser Werke doch wohl längst Früchte getragen;
                    daß er, wie die Vergangenheit überhaupt, dem Wesen nach in der Gegenwart
                    enthalten sei. Und da ich nun von Kleinem an immer emsig daran gewesen bin, in
                    allem Zugänglichen nach Aufschluß über mein Thema zu suchen, darf ich nicht
                    zweifeln, daß, wenn nicht der Form, so doch der Sache nach, alles zu meiner
                    Kenntniß gebracht ist, was <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0010516 http://d-nb.info/gnd/118650130">Aristoteles</persName>, <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007599 http://d-nb.info/gnd/118559796">Kant</persName>, <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006688 http://d-nb.info/gnd/118532847">Fichte</persName>,
                        <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007268  http://d-nb.info/gnd/118547739">Hegel</persName> u.s.w. über diesen
                    Punkt <hi rendition="#u">gewusst</hi> haben. Ich gestehe es gern, ich habe mir
                    nie die Zeit nehmen mögen, diese Werke gründlich zu studiren und bin vermessen
                    genug, mir das sogar, wie die Kaufleute sagen, „gut schreiben“ zu wollen, weil
                    ich dadurch von allen Nebensachen und besonders von allen Schuldogmen freier und
                    für meinen Zweck offener geblieben bin. Ich dächte, ebensowohl, wie ich ein
                    tüchtiger Gerber sein, in diesem Fach auf der Höhe meiner Zeit stehen und die
                    Prinzipien, also die Wissenschaft desselben weiter bringen kann, ohne die
                    Geschichte der Gerberei studirt zu haben, ebensowohl könne ich ein produktiver
                    Philosoph sein, ohne die Geschichte der Philosophie zu kennen. Mein Objekt, das
                    Denken, liegt ja doch dem Leben so nah, daß ich, um es kennen zu lernen, nicht
                    nöthig habe in die dunkeln Tiefen der scholastischen Wissenschaft
                    hinabzusteigen.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">Das ungefähr wäre der Inhalt
                    meiner Vorrede. Nun bitte dringlichst um Ihren freundlichen Rath. Soll ich
                    fortarbeiten und die Sache veröffentlichen? Ich möchte dazu den Titel wählen:
                    „Das menschliche Denkvermögen oder Zusammenhang zwischen Logik, Physik u. Ethik.
                    Grundriß zu einer abermaligen Kritik der reinen und praktischen Vernunft, von
                    einem autodidaktischen Philosophen.“</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">„I Die Einleitung“, enthält eine
                    Betrachtung der spekulativen Philosophie. Ihr Zweck ist derselbe, wie der Zweck
                    der Naturwissenschaft, oder vielmehr der Wissenschaft überhaupt: eine
                    systematische Weltanschauung. Doch ist sie nicht charakterisirt durch ihren
                    Zweck, sondern <pb/> durch ihre Methode: die spekulative Erkenntniß sucht die
                    Wahrheit ohne Sinnlichkeit, rein aus dem Kopf. Ihre Auflösung besteht in der
                    induktiven Erkenntniß, daß zum Denken, wissen, erkennen, ein sinnliches Objekt
                    gehört. Diese einfache Thatsache, welche von der modernen Wissenschaft emsig
                    gehandhabt, praktizirt ist, wird theoretisch noch durchaus verkannt.</p>
            <p>Dann folgt <list>
                  <item>II Die reine Vernunft oder das Denkvermögen im allgemeinen.</item>
                  <item rendition="#et">III Vom Wesen
                    der Dinge.</item>
                  <item rendition="#et">IV Die Praxis
                    der Vernunft in der physischen Wissenschaft.<list>
                        <item>a. Ursache u. Wirkung. b. Geist
                        u. Materie. c. Kraft u. Stoff.</item>
                     </list>
                  </item>
                  <item rendition="#et">V Praktische
                    Vernunft oder Ethik. <list>
                        <item>a, das Weise, Vernünftige. b,
                        das Rechte, Sittliche.</item>
                     </list>
                  </item>
               </list>
            </p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">Das Ganze würde vielleicht 25
                    solcher geschriebenen Bogen umfassen, wie beiliegende.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">Wie ergeht es Ihnen mit Ihrer
                    Gesundheit und der Arbeit an Ihrem Werke? Wird unsere Erwartung auf den <ref xml:id="d8b8aa49-29f0-4cbb-b8aa-4929f09cbbf2" corresp="#eaec6ec4-cbfb-41f6-ac6e-c4cbfb11f63e" type="editorialNote">zweiten Band</ref><note xml:id="eaec6ec4-cbfb-41f6-ac6e-c4cbfb11f63e" corresp="#d8b8aa49-29f0-4cbb-b8aa-4929f09cbbf2" type="editorial">Karl
                            Marx: Das Kapital. Band 2 sollte ursprünglich Buch 2 und Buch 3
                            enthalten. Siehe Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen
                            Oekonomie. Erster Band. Buch I. Vorwort (<ref target="http://telota.bbaw.de/mega/#%3Fdoc=MEGA_A2_B005-00_ETX.xml%26book=5%26part=0%26pageNr=14%26startPage=%26endPage=%26startLine=%26endLine=%26startTerm=%26endTerm=">MEGA<hi rendition="#sup">2</hi> II/5. S. 14</ref>). Die
                            Manuskripte zum zweiten und dritten Buch des „Kapital“, an denen Marx
                            bis zum Ende seines Lebens weiterarbeitete, wurden erst nach seinem Tod
                            von Engels als Band 2 und Band 3 veröffentlicht. Ausführlicher dazu
                            siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0004898">Exkurs zur Fortsetzung des
                            „Kapital“</ref>.</note> bald befriedigt werden? Wie sehr ich mich
                    danach sehne, können Sie gar nicht glauben. Daß man diese wissenschaftlichen
                    Schätze noch so wenig zu würdigen weiß, darf Sie gar nicht kränken. Die Welt war
                    und ist immer noch ein verstockter Pöbel, und gerade die tonangebende Welt ist
                    zufolge ihrer Denkart der pöbelhafteste Theil. Da ist gar kein Sinn für
                    Wahrheit.
                    Die
                    Wissenschaft wird viel weniger gepflegt, als die Heuchelei der
                    Wissenschaft. Ohne eine gründliche sociale Revolution wird die
                    Welt weder wahr noch sittlich. – Von Berlin aus hat man mir eine <ref xml:id="f9f5ab2d-7180-4fbf-b5ab-2d7180afbf02" corresp="#a655131d-1aa6-43cf-9513-1d1aa6c3cf31" type="editorialNote">Brochure „Der internationale
                            Arbeiterverein“</ref><note xml:id="a655131d-1aa6-43cf-9513-1d1aa6c3cf31" corresp="#f9f5ab2d-7180-4fbf-b5ab-2d7180afbf02" type="editorial">
                     <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/6KPHXZJS">Wilhelm Eichhoff: Die
                                internationale Arbeiterassociation. Ihre Gründung, Organisation,
                                politisch-sociale Thätigkeit und Ausbreitung. Berlin 1868</bibl>.
                                (<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/AE939SQE">MEGA<hi rendition="#sup">2</hi> I/21</bibl>. S. 948–1001,
                            2178–2189).</note>, zugeschickt. Ich vermuthe auf Ihre Anregung
                    hin, und danke bestens. Es freut mich sehr, daß ich die Bewegung mehr und mehr
                    Wurzel fassen sehe. Ich lebe hier so sehr außerhalb der Civilisation, <pb/> daß
                    nur selten ein Ton zu mir dringen kann. Dafür um so aufmerksamer lauscht dann
                    das Ohr, und um so erquiklicher ist die gute Nachricht, welche ankommt. Doch ich
                    bin es müde hier. In wenigen Wochen werde ich Petersburg definitiv mit meiner
                    Heimath verwechseln. Ich gehe von hier nach Siegburg b. Cöln a/Rh., um mich dort
                    als kleiner Meister zu etabliren. Dorthin erbitte ich mir dann auch Ihre
                    gefällige Antwort. – Schon in wenigen Tagen werde ich mit Familie von hier
                    aufbrechen. Ich freue mich sehr auf die heimathliche Luft. Wenn auch der Erwerb
                    dort kärglicher ist, man lebt doch froher. Hoffentlich werde ich von dort aus
                    bald einmal eine Reise nach London unternehmen können und dann das Vergnügen
                    haben Sie, verehrter Meister, besuchen zu dürfen und persönlich kennen zu
                    lernen.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">Schließlich bitte ich Sie
                    nochmals, sich von der kalten Aufnahme <ref xml:id="ba2099af-02b7-4120-a099-af02b7c12099" corresp="#b53ea226-9a55-46bd-bea2-269a5506bd90" type="editorialNote">Ihres erhabenen
                                <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/PT9GISVC">Werkes</bibl>
                  </ref><note xml:id="b53ea226-9a55-46bd-bea2-269a5506bd90" corresp="#ba2099af-02b7-4120-a099-af02b7c12099" type="editorial">
                     <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/PT9GISVC">Karl Marx: Das Kapital. Bd. 1. Buch 1. Hamburg 1867.</bibl> Siehe
                            Erl. zu „1200 Seiten Manuscript“ in <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000007">Marx an J.
                                Ph. Becker, zw. 9. u. 15.1.1866</ref>. <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/25ETZ5BH">(MEGA<hi rendition="#sup">2</hi> II/5)</bibl>.</note>doch nur
                    keinen Augenblick wankend machen zu lassen. Gestatten Sie mir, Sie zum Fleiße in
                    der Erfüllung Ihrer Aufgabe auffordern zu dürfen: es ist Niemand da, der Ihnen
                    dieselbe vor- oder nachthun könnte. Und das Werk wird seine Früchte tragen.
                    Unwiderstehlich
                    ist die Macht der Wissenschaft. Schon in der kurzen Spanne Zeit, die ich
                    übersehe, haben Ihre Gedanken Unermessliches gewirkt. Die Wellenkreise welche
                    davon ausgehen, werden täglich sichtbarer, größer und ihre Wogenmacht
                    fürchterlicher. Und die Zeit hilft ja auch. Schon thürmen sich die Wolken und in
                    weiter Ferne grollen die Donner, auch hin und wieder ein Blitz. Das Wetter
                    kommt. Die natürlichen Gewitter sind erhaben, aber was reicht an die Erhabenheit
                    wenn die Weltgeschichte wettert!</p>
            <closer sameAs="MBUnterschrift">
               <salute>Mit vielen
                    herzlichen Grüßen</salute>
               <signed>Jos. Dietzgen.</signed>
            </closer>
            <postscript>
               <p>Das Manuscript bitte mir zurückzulegen. Ich besitze davon Abschrift. </p>
            </postscript>
         </div>
      </body></text>
</TEI>