<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="M0000744">
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         <titleStmt>
            <title>
               <idno>247</idno>Friedrich Engels an das Direktorium der Schiller-Anstalt in
                    Manchester. Manchester, Mittwoch, 16. September 1868 (Entwurf)</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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            <msDesc rend="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <institution>IISG</institution>
                  <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                  <idno>
                     <idno type="shelfmark">K 1410/K 548</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Der Brief besteht aus einem Bogen dünnem, weißem Papier im Format 270
                            × 220 mm. Die erste Seite hat Engels vollständig, die zweite zu einem
                            Fünftel beschrieben, die dritte und vierte Seite sind leer.
                            Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
               </physDesc>
               <additional>
                  <listBibl>
                     <bibl>RGASPI f. 1 op. 1 d. 6039</bibl>
                  </listBibl>
               </additional>
            </msDesc>
            <listWit>
               <witness>
                  <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/2GYRL56U">Erstveröffentlichung: [W. B.:]
                            Friedrich Engels und die Schiller-Anstalt in Manchester (1950). S.
                            106/107.</bibl>
               </witness>
            </listWit>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001917 http://d-nb.info/gnd/118530380">Friedrich Engels</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004039 http://www.geonames.org/2643123">Manchester</placeName>
               <date when="1868-09-16"/>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004736 https://d-nb.info/gnd/1034054384">Direktorium der Schiller-Anstalt</orgName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004039 http://www.geonames.org/2643123">Manchester</placeName>
            </correspAction>
            <correspContext>
               <ref type="next" target="https://megadigital.bbaw.de/M0000768"/>
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         </correspDesc>
         <textClass>
            <keywords>
               <term key="M0002134">Privates - Engels (Familie, Geschäfte, Reisen)</term>
               <term key="M0002313">Gesellschaftsleben/Exilantenleben in London u.
                        Manchester (Schiller-Anstalt, Arbeiter-Bildungsverein, Albert-Club,
                        Versammlungsabende u. ä.)</term>
               <term key="M0002035">Lektüren im Korrespondentenkreis</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
      
   </teiHeader>
   <text><body>
         <div type="writingAct">
            <opener>
               <dateline sameAs="MBDatumszeile">
                  <pb/> Mchr 16 Sept 1868</dateline>
               <salute sameAs="MBAnrede">An das Directorium der Schiller-Anstalt.</salute>
            </opener>
            <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align:both; ">Wie mir Hr <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0006273 1006676">Davisson</persName> mittheilt hat das
                    Directorium in seiner Sitzung vom 7 Sept. den Beschluß gefaßt Herrn <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0010117 http://d-nb.info/gnd/118769014">Karl Vogt</persName> einzuladen, eine
                    Vorlesung in der <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004736 https://d-nb.info/gnd/1034054384">Anstalt</orgName> zu halten.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">
               <ref xml:id="cf68c19b-3a01-4188-a8c1-9b3a01418849" corresp="#fcaa81ce-17a3-485c-aa81-ce17a3885ca8" type="editorialNote">So
                            sehr ich dies bedaure</ref><note xml:id="fcaa81ce-17a3-485c-aa81-ce17a3885ca8" corresp="#cf68c19b-3a01-4188-a8c1-9b3a01418849" type="editorial">Siehe <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000743">Engels
                                an Marx, 16.9.1868</ref>.</note>, so <subst>
                  <del rendition="#s">zwingt</del>
                  <add place="superlinear">versetzt</add>
               </subst> mich dieser Beschluß doch in die Nothwendigkeit, meine<del rendition="#s">n</del>
               <subst>
                  <del rendition="#s">Posten</del>
                  <add place="superlinear">Stelle</add>
               </subst> als Vorsitzender <add place="superlinear">wie als Mitglied</add> des
                    Directoriums <del rendition="#s">sowie als Mitglied desselben</del>
                    niederzulegen.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">Auf die sachlichen Gründe, aus
                    denen ich, wäre ich gegenwärtig gewesen, gegen diesen Beschluß gestimmt haben
                    würde, brauche ich hier nicht einzugehen <del rendition="#s">da diese</del>
               <add place="intralinear">. Diese</add> Gründe <add place="superlinear">sind
                        es</add> nicht <del rendition="#s">der Art sind auf meinen Entschluß welche
                        meinen</del>
               <add place="superlinear">welche mir <del rendition="#s">obigen</del> meinen <del rendition="#s">diesen</del>
               </add>Entschluß <del rendition="#s">mir</del> zur Pflicht machen.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">Mein Austritt <subst>
                  <del rendition="#s">geschieht</del>
                  <add place="superlinear">erfolgt</add>
               </subst> lediglich aus <del rendition="#s">person</del>
               <del rendition="#s">Gründen die</del>
               <del rendition="#s">persönlichen Gründen</del>
               <add place="superlinear">Gründen, die die Anstalt nicht <del rendition="#s">betref</del> berühren</add>. In <add place="superlinear">den</add>
                    Jahren 1859 <add place="superlinear">&amp; 60</add> haben meine politischen
                    Freunde &amp; ich gegen Hrn <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0010117 http://d-nb.info/gnd/118769014">Vogt</persName> unter Beibringung von Beweisen <del rendition="#s">die</del>
               <add place="superlinear">schwere</add> Beschuldigungen <del rendition="#s">erhoben ein bezahlter Bonapartistischer Agent zu sein, worauf Herr Vogt bis
                        jetzt geschwiegen hat</del>
               <add place="superlinear">politischer Art erhoben</add>. (Siehe die Schrift
                        „<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/XK4TJ26A">Herr Vogt. Von Karl
                        Marx. London 1860.</bibl>“) Herr Vogt hat auf diese, seitdem von andren
                    Seiten wiederholte, Anklage bis jetzt geschwiegen.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">Diese ganze Angelegenheit sowie
                    die damals <del rendition="#s">im Schoß der deutschen Emigration</del>
               <add place="superlinear">darüber </add>geführte Polemik ist <del rendition="#s">höchst</del> wahrscheinlich den übrigen Mitgliedern des Directoriums
                    unbekannt oder von ihnen vergessen. Sie haben <del rendition="#s">von
                        ihrem</del> das volle Recht <subst>
                  <del rendition="#s">in</del>
                  <add place="superlinear">von</add>
               </subst> Herrn Vogts politischem Charakter abzusehn &amp; ihn nur als den mehr
                    oder weniger angenehmen Popularisirer der naturwissenschaftlichen Entdeckungen
                    Anderer zu betrachten. Mir ist das nicht <subst>
                  <del rendition="#s">möglich</del>
                  <add place="superlinear">gestattet</add>
               </subst>. Bliebe ich, nach obigem Beschluß, noch im Directorium, so würde ich
                    dadurch meine ganze politische Vergangenheit &amp; meine politischen Freunde
                    verleugnen <del rendition="#s">und</del>
               <add place="superlinear">. Ich würde
                        damit</add> einem Mann ein Vertrauensvotum geben, <del rendition="#s">den
                        ich xxxxxxxxxx der auch xxxxxx gesagt, der gesprochen, der soweit dies in
                        solchen Fällen überhaupt bewiesen werden kann, nachgewiesen ist</del>
               <add place="superlinear">von dem ich es für bewiesen <del rendition="#s">demnach
                            meine Ansicht</del> halte daß er</add> im Jahre 1859 ein bezahlter
                    bonapartistischer Agent gewesen <del rendition="#s">zu sein</del>.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">
               <del rendition="#s">Das Directorium wird mir glauben daß wenn ich die
                        Versicherung ausspreche, daß nur</del> Nur eine solche, zwingende
                    Nothwendigkeit <del rendition="#s">war im Stande</del>
               <add place="left">konnte</add> mich <del rendition="#s">zu</del> bewegen aus
                    einer Stellung zu scheiden, in der ich<del rendition="#s">,</del> unter <del rendition="#s">Schwierigk</del> jetzt glücklich überwundenen <ref xml:id="bdee2369-68ca-4cc6-ae23-6968caccc608" corresp="#e1a21233-48c6-447f-a212-3348c6447f71" type="editorialNote">Schwierigkeiten</ref><note xml:id="e1a21233-48c6-447f-a212-3348c6447f71" corresp="#bdee2369-68ca-4cc6-ae23-6968caccc608" type="editorial">Schwierigkeiten hatte der Bau eines neuen Gebäudes für die
                            Schiller-Anstalt bereitet.</note> auszuharren für meine
                    Schuldigkeit hielt.</p>
            <p rend="MBTextMitEinzug" style="text-align:both; ">Ich danke den Herren Mitgliedern
                    des Direkt<ex>oriums</ex>
               <add place="superlinear">herzlich</add> für <pb/> das Vertrauen, das sie mir in
                    so reichem Masse geschenkt haben, &amp; scheide <del rendition="#s">mit</del>
                    von ihnen mit der Bitte mir dieselben freundschaftlichen <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">Gesin<ex>nun</ex>gen</expan> zu bewahren welche
                    ich stets für sie hegen werde.</p>
            <closer sameAs="MBUnterschrift">
               <signed>Hochachtungsvoll<lb/>F. E. </signed>
            </closer>
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      </body></text>
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