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         <titleStmt>
            <title>
               <idno>210</idno>Karl Marx an Friedrich Leßner in Brüssel. London, Dienstag,
                    11. August 1868</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <msDesc rend="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <institution>IISG</institution>
                  <collection>Marx-Engels-Nachlass</collection>
                  <idno>
                     <idno type="shelfmark">C 493/C 146</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Der Brief besteht aus einem Bogen mittelstarkem, weißem, jetzt vergilbtem
                            Papier im Format 200 × 190 mm. Die ersten drei Seiten hat Marx
                            vollständig beschrieben, die vierte Seite ist leer. Schreibmaterial:
                            schwarze Tinte.</p>
                  <p>Von unbekannter Hand: Unterstreichungen auf der ersten Seite mit
                            Blaustift, Nummerierung der beiden Bogenseiten „5,19a“ und „5,19b“.</p>
               </physDesc>
               <additional>
                  <listBibl>
                     <bibl>RGASPI f. 1 op. 1 d. 2262</bibl>
                  </listBibl>
               </additional>
            </msDesc>
            <listWit>
               <witness>
                  <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/NLYXHEPM">Erstveröffentlichung: in
                            russischer Übersetzung: МЭС<hi rendition="#sup">1</hi> XXIX (1946).
                            S. 439</bibl>.</witness>
               <witness>
                  <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/38I66UYF">in der Sprache des Originals: MEW
                            32 (1965). S. 557.</bibl>
               </witness>
            </listWit>
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      </fileDesc>
      <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
               <date when="1868-08-11"/>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002740  http://d-nb.info/gnd/11857213X">Leßner, Friedrich (1825-1910)</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0002586 http://www.geonames.org/2800866">Brüssel</placeName>
            </correspAction>
         </correspDesc>
         <textClass>
            <keywords>
               <term key="M0002585">Internationale Arbeiter-Assoziation (IAA, A.I.T.,
                        I.W.M.A.)</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
      
   </teiHeader>
   <text><body>
         <div type="writingAct">
            <opener>
               <dateline sameAs="MBDatumszeile">
                  <pb/> London 11 August, 1868.</dateline>
               <salute sameAs="MBAnrede">Lieber Leßner,</salute>
            </opener>
            <p rend="MBTextOhneEinzug" style="text-align:both; ">Wegen der <expan resp="editor" sameAs="dottet_underline">ort<ex>h</ex>ographischen</expan> Fehler habe ich
                    beifolgend den ganzen <ref xml:id="a1b97882-fb6c-4e34-b978-82fb6c0e34f8" corresp="#f8305f1d-53d2-4451-b05f-1d53d2945144" type="editorialNote">
                     <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/I6WUC979">Aufruf</bibl>
                  </ref><note xml:id="f8305f1d-53d2-4451-b05f-1d53d2945144" corresp="#a1b97882-fb6c-4e34-b978-82fb6c0e34f8" type="editorial">
                     <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/I6WUC979">[Friedrich Leßner:]
                                Aufruf an die deutschen Arbeiter. In: Hermann. London. Nr. 502, 15.
                                August 1868. S. 4018, Sp. 1. [Erstdruck]</bibl>. (Siehe <bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/AE939SQE">MEGA<hi rendition="#sup">2</hi> I/21</bibl>. S. 1002/1003; 2203–2204.)
                        </note> abgeschrieben, Du mußt ihn jezt in <hi rendition="#u">Deine
                        Handschrift</hi> kopiren.</p>
            <closer sameAs="MBUnterschrift">
               <salute>Salut.</salute>
               <signed>Dein<lb/>K. M.</signed> /</closer>
         </div>
         <div>
            <opener>
               <dateline sameAs="MBDatumszeile"> </dateline>
               <salute sameAs="MBAnrede">
                  <hi rendition="#c">Aufruf an die deutschen Arbeiter
                        Londons.</hi>
               </salute>
               <salute sameAs="MBAnrede">Arbeiter!</salute>
            </opener>
            <p>Am 7. September d. J. versammelt sich der dritte Internationale Arbeiterkongreß
                    zu Brüssel.</p>
            <p>Auf diesem Congreß sollen die besten Mittel zur Ausbreitung, Kräftigung und
                    gemeinsamer Wirksamkeit des internationalen Bundes der Arbeiter berathen werden.
                    ferner solche Fragen, die dem Interesse der Arbeiterklasse am nächsten liegen
                    und nach Lösung drängen. Endlich soll man sich gegenseitig über die Mittel der
                    <pb n="2"/> Probpaganda verständigen.</p>
            <p>Die Fragen, die dem Congreß von dem Generalrath vorgelegt wurden, sind
                    folgende
                    <list>
                  <item>1) Abkürzung und Reglung des Arbeitstags;</item>
                  <item>2) Der Einfluß der Maschinerie in den Händen der Kapitalisten;</item>
                  <item>3) Die Natur des Grundeingenthums;</item>
                  <item>4) Die Erziehung der Arbeiterklasse;</item>
                  <item>5) Errichtung von Kreditanstalten, um die sociale Befreiung der Arbeiterklasse zu
                            fürdern;</item>
                  <item>6) Die besten Mittel zur  Gründung von kooperativen
                            Produktionsgenossenschaften.</item>
               </list>
            </p>
            <p>Um an der Durchführung des durch Zeit und Umstände gebotenen Unternehmens
                    mitzuarbeiten, fordern wir Euch auf zu thun, was in euren Kräften steht, als
                    Vereine oder auch als einzelne Personen. Es gilt durch freiwillige Beiträge so
                    viel zusammen zu bringen, daß die deutschen Arbeiter Londons durch einen oder
                    mehrere Abgeordneten vertretn werden können. Es wäre schmachvoll, wenn in der
                    jetzigen so bewegten Zietn unte rden Tausenden von deutschen Arbeitern in London
                    nicht  genug Gemeinsinn für das eigne Klasseninteresse <pb n="3"/> herrschte, um
                    ihre Vertretung auf dem Brüßler Kongreß zu sichern.</p>
            <p>Darum heute Hand an's Werk! Es ist hohe Zeit, daß die Arbeiter aller Länder sich
                    vereinigen und begreifen, daß zum erfolgreichen Kampf gegen die Herrschergewalt
                    der Kapitalisten ein mächtiger Bund aller Glieder der Arbeiterklasse nöthig ist. </p>
            <p>Laßt uns nicht vergessen, daß in den Ver. Staaten Nordamerikas der <hi rendition="#u">achtstündige</hi> Arbeitstag bereits als <hi rendition="#u">Gesetz</hi> für alle Regierungswerkstätten proklamirt worden ist. Erinnern
                    wir uns auch jener geschichtlichen, inhaltreichen Worte, welche <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001374 http://d-nb.info/gnd/118578537">Karl Marx</persName> in der Vorrede seines Werks: „<bibl type="primary" corresp="https://megadigital.bbaw.de/PT9GISVC">
                  <hi rendition="#u">Das
                            Kapital,</hi> Kritik der Politischen Oekonomie</bibl>“ <del rendition="#s">xxx</del> 1867 niederschrieb:</p>
            <p>„Wie der amerikanische Unabhängigkeitskrieg des 18. Jahrhunderts die Sturmglocke
                    für die europäische Mittelklass läutete, so der amerikanische Bürgerkrieg des
                    19. Jahrhunderts für die europäische Arbeiterklasse.“</p>
            <p>Beiträge werden im deutschen Arbeiterbildungsverein Montags, Mittwoches und
                    Samstags Abends von 9. Uhr an in Empfang genommen von Sekretair und Kassirer,
                        <add place="superlinear">Windsor Castle</add>, 27, Long Acre, W. C.</p>
            <p>Im Namen des <orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001969 https://d-nb.info/gnd/2058087-3">Deutschen Arbeiterbildungsvereins</orgName>,
                    Deutsche Branche der<orgName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004811 https://d-nb.info/gnd/503624-0"> Internationalen
                        Arbeiterassociation</orgName>.</p>
         </div>
      </body></text>
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