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         <titleStmt>
            <title>
               <idno>31</idno>Jenny Marx an Friedrich Engels in Manchester. London, vor
                    Samstag, 10. Februar 1866</title>
         </titleStmt><editionStmt><p/></editionStmt>
         <publicationStmt><publisher><ref target="https://www.bbaw.de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</ref></publisher><pubPlace ref="https://www.geonames.org/2950159">Berlin</pubPlace><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)</licence></availability><idno type="URLWeb">https://megadigital.bbaw.de/</idno><idno type="URLXML">https://megadigital.bbaw.de/.xml</idno></publicationStmt>
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            <msDesc rend="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <institution>RGASPI</institution>
                  <idno>
                     <idno type="shelfmark">f. 6 op. 1 d. 61</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Der Brief besteht aus einem Bogen festem, weißem Papier im Format
                            253 × 203 mm. Wasserzeichen: „Joynson 1864“. Die ersten zwei Seiten hat
                            Jenny Marx vollständig beschrieben, die dritte zur Hälfte, die vierte
                            Seite ist leer. Schreibmaterial: schwarze Tinte.</p>
                  <p>Archivsignatur auf der ersten Seite: „11 P 15“.</p>
               </physDesc>
            </msDesc>
            <listWit>
               <witness>
                  <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/XU3KENSC">Erstveröffentlichung: in
                            russischer Übersetzung: Переписка Карла Маркса, Фридриха Энгельса и
                            членов семьи Маркса (1983). S. 271.</bibl>
               </witness>
               <witness>
                  <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/RQ96LE52">in der Sprache des Originals:
                            Hecker, Limmroth: Jenny Marx. Die Briefe (2014). S. 385.
                        </bibl>
               </witness>
            </listWit>
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      <profileDesc><textClass><keywords><term>letter</term></keywords></textClass>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008236 http://d-nb.info/gnd/118578510">Jenny Marx</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004412 http://www.geonames.org/2643743">London</placeName>
               <date when="1866-02-10"/>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0001917 http://d-nb.info/gnd/118530380">Friedrich Engels</persName>
               <placeName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0004039 http://www.geonames.org/2643123">Manchester</placeName>
            </correspAction>
            <note>Die Datierung ergibt sich aus der inhaltlichen Verbindung des Briefes („Der
                    Mohr nimmt ...“) mit dem Brief von Engels an Marx vom 10. Februar 1866 (siehe
                        <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000037">Engels an Marx, 10.2.1866</ref>).</note>
         </correspDesc>
         <textClass>
            <keywords>
               <term key="M0002227">Privates - Marx</term>
               <term key="M0002748">„Das Kapital“ (Arbeit an Manuskripten,
                        Veröffentlichung)</term>
            </keywords>
         </textClass>
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   <text><body>
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            <opener>
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                  <addrLine>
                     <pb/> 1 Modena Villas<lb/>
                  </addrLine>
               </address>
               <salute>Mein lieber Herr
                        Engels.</salute>
            </opener>
            <p>Der Mohr läßt herzlich für den Wein u. das Geld danken. Beides kam sehr
                    willkommen. <anchor type="verweisziel" xml:id="start_icd_2l3_yy"/>Die Geschichte
                    war dies mal wieder sehr schlimm. Der Carbuncel war nicht ganz so dick als der
                    erste, weil weniger vernachlässigt, aber eben so schmerzhaft u. an einer sehr
                    gefährlichen Stelle.<anchor type="verweisziel" xml:id="stop_icd_2l3_yy"/> Die
                    Wunde ist sehr tief u. eitert besonders stark, ist aber in diesem Moment im
                    Zuheilen begriffen. Das Schlimmste bei dieser Krankheit ist die gänzliche
                    Schlaflosigkeit u. die nothwendig damit verbundene Aufregung, die dieses mal
                    noch gesteigert war durch die Angst von Neuem in der Vollendung <ref xml:id="b1b889f3-ab02-4460-b889-f3ab02d460cc" corresp="#bb461a77-09a3-4bc2-861a-7709a31bc257" type="editorialNote">seines Buches</ref><note xml:id="bb461a77-09a3-4bc2-861a-7709a31bc257" corresp="#b1b889f3-ab02-4460-b889-f3ab02d460cc" type="editorial">Gemeint ist hier <bibl corresp="https://megadigital.bbaw.de/PT9GISVC">Karl Marx: Das Kapital</bibl>; siehe
                                <ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000007/a85fd331-e369-4613-bae5-8b4731d7edc3">Erl. zu
                                Marx an J. Ph. Becker, zw. 9. u. 15.1.1866.</ref>
                     
                     
                     
                  </note> unterbrochen zu sein. Dabei fängt der arme Mohr an ängstlich
                    zu werden u. meint bei ihm sei eine völlige Decomposition des Blutes
                    eingetreten.</p>
            <p>Den Sommer über litt er wieder sehr an der Leber u. um sich zum Schreiben irgend
                    wie fähig zu halten nahm er beständig <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007134 1011403">Gumperts</persName> Medicin <pb/> u. abführende Pillen, die ihm stets
                    wieder für ein paar Wochen aufhalfen. Dabei magerte er aber zusehends ab; u. ich
                    habe bemerkt, daß die Carbuncel jedes mal wieder aus brechen, wenn er das
                    Leberleiden mit Gewalt unterdrückt hat. Da dieser letzte Ausbruch wieder sehr
                    heftig war u. der Carbuncel, wie mir scheint, gut ausgeheilt ist, so hoffe ich,
                    werden sich nicht mehrere zeigen. Ob jetzt hinterher nicht eine Eisenmedicin gut
                    wäre? Der Mohr nimmt nicht gern das Eisen in Mr. <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0005245 1000613">Allen’s</persName> Form. Vielleicht könnte
                    Gumpert das Recept für Eisenpillen schicken. Er brachte ein solches von Holland
                    mit, diese Pillen enthielten aber neben dem Eisen noch gelinde abführende
                    Ingredienzen. Wenn Sie mit <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0007134 1011403">Gumpert</persName> sprechen sollten u. ein Recept schicken, bitte, so thun
                    Sie lieber als hätten Sie das aus eignem <pb/> Antriebe gethan, nicht in Folge
                    meines Briefes. Der Mohr ist so eigen darin. Es darf aber keine Arsenikcur sein.
                    Gegen die ist er eingenommen, weil er fürchtet sich nicht strict genug dafür in
                    der Diät u. Lebensweise zu halten.</p>
            <closer>
               <salute>Herzliche Grüße von Allen besonders von <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jenny</persName>, <ref xml:id="b8b20690-d8da-49ab-b206-90d8da09abc0" corresp="#a3cbb60d-73de-4e89-8bb6-0d73deae8900" type="editorialNote">die eben Ihren Brief erhalten
                    hat.</ref><note xml:id="a3cbb60d-73de-4e89-8bb6-0d73deae8900" corresp="#b8b20690-d8da-49ab-b206-90d8da09abc0" type="editorial">Der Brief
                        von Engels an <persName ref="https://megadigital.bbaw.de/M0008235  http://d-nb.info/gnd/118728997">Jenny
                            Marx</persName> (Tochter), geschrieben nach dem 4. und vor dem
                        10. Februar 1866 (<ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0004989">Engels an J. Marx
                            (Tochter), nach 4. u. vor 10.2.1866</ref>), als Antwort auf ihren
                        Brief von spätestens 4. Februar 1866 (<ref target="https://megadigital.bbaw.de/M0000028">J. Marx
                            (Tochter) an Engels, spätestens
                            4.2.1866</ref>),
                        ist nicht überliefert .</note>
               </salute>
               <signed>In alter Freundschaft<lb/>Ihre
                    Jenny Marx.</signed>
            </closer>
         </div>
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